„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“

Wilhelm Tell hat es gewusst und wir mussten es leider auch erfahren! Zwei Tage nach unserer Ankunft quetschte sich ein Paar aus NF mit Wohnwagen, Vorzelt, Windschutz hinten und Windschutz vorne samt 3 Hunden zwischen Ilona + Klaus und uns. Eine der ersten „Amtshandlungen“ der sehr resoluten Dame war es, sämtliche Futternäpfe der in der Nähe gefütterten freilebenden Katzen zu entsorgen, mit der Begründung, dass es ihre Hunde stört, wenn so viele Katzen herumlaufen. „Hanni“ hätte das vor 30 Jahren mal angefangen, aber „Hanni“ sei jetzt über 90 und würde nicht mehr kommen. Das Füttern hätte jemand anderer übernommen, aber das müsse ja nicht in ihrer Nähe sein! Als nächstes wies sie Uschi an, die auf ihrer Seite an unser Außenstaufach musste, ihre Hunde am besten gar nicht zu beachten, da sie sonst „so aufdringlich“ würden. Die Hunde gewöhnten sich schnell daran, dass Uschi ab und zu an das Fach ging, aber von ihrem Frauchen erntete Uschi nur böse Blicke. Eines Vormittags, die Dame lag, wie immer in einem äußerst knappen Bikini (bösartig gesagt war er minimum 2 Nummern zu klein), auf ihrer Liege, kam Uschi wieder um die Ecke und die Hunde standen erwartungsvoll auf, wurden sofort zurückgepfiffen und als Uschi beschwichtigend meinte, es sei alles gut, wurde sie angeraunzt, was sie zu ihren Hunden sagt, entscheidet allein sie! Daraufhin war Funkstille! Damit hätten wir ja vielleicht noch leben können, aber jeden Morgen wurden wir zwischen 8 und halb 9 durch rege Geschäftigkeit geweckt. Erst wurden Betten zurückgebaut, dann wurden drinnen gesaugt, draußen gefegt, die Hundedecken ausgeschlagen (direkt neben unserem Bett), sich laut von drinnen nach draußen und umgekehrt unterhalten und schließlich ging es zum Hundespaziergang, was bei drei Hunden nicht ohne Freudengebell abging. Danach war es eine Zeitlang ruhig, aber wir waren so wach und so sauer über soviel Rücksichtlosigkeit, dass an schlafen nicht mehr zu denken war. Vorgestern gaben wir dann auf, erkundigten uns in der Rezeption nach freien Plätzen und waren innerhalb einer halben Stunde umgezogen. Jetzt stehen wir auf der anderen Seite vom Restaurant auf Düne 15, zwar nicht mehr in der 1. Reihe, aber immer noch mit Blick auf’s Meer, das halt ein paar Meter weiter entfernt ist. Ihr könnt die Fotos ja vergleichen. Leider bekommen wir nun nicht mehr mit, wieviele verschiedene Bikinis die „Dame“ dabei hat, bei 3 sind wir umgezogen 😉

Am nächsten Morgen wurden wir von einem bellenden Schäferhund geweckt, kurz danach fuhr jemand auf einem Fahrrad mit kreischenden Bremsen die Auffahrt neben unserem Auto runter zum Waschhaus und als nächstes rumpelte ein Anhänger mit Toilettenkassette zur Entsorgung! Ben, ein riesiger Schäferhund, „wohnt“ schräg gegenüber in einem recht kleinen Wohnmobil. Ben verlässt jeden Morgen sehr früh mit seinem Herrchen das Mobil zum Gassigehen und verkündet unüberhörbar allen verhassten Katzen, dass er jetzt wieder da ist! Wir lieben Hunde, aber wir sind auch keine Frühaufsteher! Wir werden uns wohl Stöpsel in die Ohren stecken müssen!


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