Hyggeligt Danmark

 

unsere Route Unsere Nordtour ist leider schon wieder zu Ende, aber Montag müssen wir in Polch bei Niesmann&Bischoff sein, um unsere diversen Undichtigkeiten beseitigen zu lassen ;-( Dänemark hat uns wieder richtig gut gefallen und uns Lust gemacht, irgendwann mal eine große Rundtour Jütland zu fahren. Es ist einfach nett und gemütlich hier mit sauberen kleinen Städtchen; viel Blumenschmuck, hübsche Häuschen, viel Wasser, viele Inseln, viele Brücken. So sind wir von Malmö nach Kopenhagen über die Öresundbrücke gefahren, ein tolles Bauwerk! Kostenpunkt für unser Mobil (Preisklasse 6-9 m): EUR 90,00.

Ungefähr 14 km südlich von Kopenhagen haben wir in Hundige auf einem sehr schönen Campingplatz Station gemacht (Uschi wird noch berichten) und sowohl Kopenhagen als auch Køge besucht. Während unseres Aufenthaltes war in Dänemark gerade Schulabschluss und wir konnten einen landestypischen Brauch beobachten: Die Schulabgänger fahren in Gruppen (Schulklassen?) auf der Ladefläche von geschmückten, beflaggten LKW durch die Straßen, mit lauter Musik, (viel) Alkohol, laut rufend, jubelnd, winkend, singend, tanzend. Das ging von Freitag bis Sonntag so, überall. Zu erkennen sind die Schulabgänger außerdem an ihren Seemannskäppis, die sie z. Z. ständig tragen.

Ein paar Kopenhagen- und Køgefotos:

Kopenhagen Nyhavn

Koge (1) Koge (2) Koge (3) Koge (4) Koge (5) Koge (7) Koge (13) Koge (11)Koge (8) Koge (6) Koge (10) Koge (12)

Hundige Strand (1) Hundige Strand (2) Hundige Hafen (3) Hundige Hafen (1) Hundige Hafen (2)

Unsere nächste Stadt sollte eigentlich Roskilde sein. Wir hatten zwar schon in Hundige auf Plakaten gelesen, dass ein paar Tage später das große “Roskilde-Musikfestival” stattfinden würde, aber wir glaubten, noch daran “vorbeischrammen” zu können. Dieses Festival ist aber seit seiner Entstehung 1971 unaufhaltsam immer beliebter geworden und inzwischen gibt es vor dem eigentlichen Beginn ein paar “Warm-Up”-Tage für die Frühankömmlinge. Und die begegneten uns scharenweise, Bierpaletten und Einkaufstüten schleppend, auf den letzten Metern zum Campingplatz. Den haben wir dann gar nicht erst angefahren, sondern beschlossen, Roskilde auf irgendwann einmal zu verschieben 😉 Das Festivalgelände allerdings ist absolut sehenswert und eine logistische Meisterleistung! Fein säuberlich getrennt Wiesen für Zelter, für Wohnmobile, für die PKW der Tagesgäste, einheitliche orangefarbige Zelte für die 25000 (!!!) freiwilligen Helfer, dazu kommen die diversen Bühnen mit allem, was dafür benötigt wird. Die Eintrittskarten sind mittlerweile auf ca. 80000 beschränkt worden. Es ist eines der größten Festivals Europas!

Wir fuhren dann weiter bis Nyborg auf der Insel Fünen. Seeland und Fünen werden seit 1998 von der absolut phantastischen Storebæltsbroen (Brücke über den Großen Belt) verbunden, der drittgrößten Hängebrücke der Welt. Auf unserer Fahrt mit StenaLine nach Göteborg waren wir unter ihr durchgefahren, allerdings waren wir da schon in unserer Kabine und haben es nicht mitbekommen. Von unserem Campingplatz hatten wir freien Blick auf die Brücke und jeden Abend um 23:30 tauchte die beleuchtete StenaLine auf, unterquerte die Brücke und zog ihre Bahn gen Göteborg! Wir haben immer schon auf sie gewartet 🙂 Wer auch einmal über die Brücke fahren möchte, kann schon einmal hier klicken!

Brücke über den Großen Belt Die StenaLine fährt vorbei

Nyborg ist ein nettes kleines Städtchen. Das Mittelalterwochenende mit großem Ritterturnier haben wir leider verpasst, die letzten leeren Stände wurden gerade abgebaut! Den Tipp hatten wir bei unserer Ankunft von unseren Nachbarn bekommen, zwei sehr netten Paaren aus Recklinghausen. Eines fuhr ein Eura-Mobil vom gleichen Typ und gleichem Baujahr wie meine “Frieda”! Wir hatten natürlich viel Gesprächsstoff, wie immer, wenn Leute erfahren, dass wir in unserem Mobil leben. Es endete dann heute bei unserer Verabschiedung damit, dass die Frauen sich Oscarlotta von innen anschauten (sie hatten seit Tagen überlegt, ob sie uns darum bitten dürfen).

Nyborg Strandcamping (1) unser Ausblick unser Blick auf die Brücke Nyborg Strandcamping (2) Nyborg Strandcamping (3) Nyborg Strandcamping (4) Nyborg Strandcamping (5) Nyborg Strandcamping (6)

In Aabenraa (ca. 30 km vor der deutschen Grenze bei Flensburg) stehen wir jetzt für eine letzte Nacht direkt am Kleinen Belt auf einem großen Stellplatz am Yachthafen (Fotos und Beschreibung folgen demnächst). Das lohnenswerte Städtchen haben wir uns heute Nachmittag angesehen, es gab ein letztes dänisches Softeis (€ 3,00/Person), zwei Kaffee (€ 10,00) und sehr leckere Pommes frites (€ 4,00/Person) am Hafen!!! Preiswert ist Dänemark definitiv nicht, aber schön!

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