Die Schwäbische Ostalb wird ihrem Ruf gerecht

 
Wir sind gestern gut in Lauterburg an unserem Sommercampingplatz angekommen. Wie vorhergesagt war es nieselig, nebelig, grau und kalt. Der einzige Lichtblick war, dass wir mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen empfangen wurden 🙂 Letzte Nacht hatten wir dann nur noch 0°C und wir hätten uns heute Morgen auch nicht gewundert, wenn draußen Schnee gelegen hätte! Aber was nicht ist, kann ja noch werden, siehe letztes Jahr!!! Da war schon Mai! Auf der rauen Ostalb muss man jederzeit mit allem rechnen.

Jetzt stehen ein paar Termine an und dann fangen wir langsam an zu packen… Bevor wir “abdüsen”, melden wir uns aber noch einmal!

unsere Terrasse (Foto vom vorletzten Sommer)

BLACK FOREST/SELVA NEGRA/FORÊT-NOIRE/FORESTA NERA/SVART SKOG/ČERNÝ LES/黑森林

Wir haben unsere 5 Tage im (siehe Überschrift) sehr genossen, vor allem, weil das Wetter so schön war (3 1/2 Tage lang!). Kirchzarten ist ein recht nettes Städtchen, nicht besonders groß, aber es gibt alles, was man zum Leben braucht. Terrasse essZimmerMit dem Campingplatz haben wir einen sehr guten Griff getan, er ist seiner 5 Sterne würdig! Grandios gut ist das Campingplatzlokal, “essZimmer”, mit überwiegend vegetarischen Gerichten. Alles ganz frisch, sehr phantasievoll, preislich angemessen. Wir waren – sehr ungewöhnlich für uns – dreimal hintereinander dort essen! Es gibt auch einen täglich wechselnden Mittagstisch zu reduzierten Käsepizockel und Quiche mit Salat Preisen (Menü € 9,00; “schneller Teller”=nur der Hauptgang € 7,50; immer ein vegetarisches und ein nicht vegetarisches Gericht). Wir werden sicher nicht zum letzten Mal hier gewesen sein.

SchwarzwaldmädelAm Mittwoch haben wir die KONUS-Gästekarte (KOstenlose NUtzung Schwarzwald) eingesetzt, die dazu berechnet, alle öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Schwarzwald zu benutzen. Wir haben uns für die Fahrt mit der Höllentalbahn bis zum Schluchsee entschieden. Die Fahrt war sehr beeindruckend, der Schluchseeaufenthalt fiel allerdings nur kurz aus, weil es außer Restaurants nichts gab. Wir sind mit dem nächstmöglichen Zug wieder zurückgefahren und am Titisee noch einmal ausgestiegen. Der ist genauso schön. Über alles andere kann man streiten, wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, ist dort definitiv falsch. Dafür kann man unter sehr vielen Kuckucksuhrmodellen wählen! Oder sich einen neckischen Schwarzwaldhut kaufen.

Leider war das schöne Wetter heute schon wieder vorbei, wie angekündigt fing es am Nachmittag an zu regnen. Die Temperaturen sollen auch wieder bis zu einstelligen Werten fallen! Wir werden uns trotzdem morgen todesmutig auf den letzten Abschnitt unserer Überwinterungstour begeben. Nach dem Motto: “Im Winter sind wir gefahren, im Winter kehren wir zurück.”

Titisee (1) Titisee (2) Kirchzarten (1) Kirchzarten (2) Kirchzarten (3) Kirchzarten (4) unser Platz Nachbarschaft

Wir sind in Deutschland!

 
 
Unsere “Gewalttour” haben wir erfolgreich hinter uns gebracht mit einer Zwischenübernachtung in Villars-les-Dombes zwischen Bourg-en-Bresse und Lyon. Dort gibt es die Möglichkeit, auf den PKW-Parkplätzen eines großen Vogelparks Poulet de Bresse zu übernachten. Bis vor zwei Jahren existierte dort ein offizieller Wohnmobilstellplatz mit VE-Station. Jetzt gibt es einen Hinweis, dass man, wenn man den Park nicht besuchen möchte, doch auf den 500m entfernten Campingplatz ausweichen möge. Wir vermuten, dass der Campingplatzbetreiber sich dagegen verwehrt hat, dass die Wohnmobile am Vogelpark umsonst stehen können und ihm dadurch Einnahmen entgehen. Als wir ankamen, waren schon 20-25 Mobile über den riesigen Parkplatz verteilt. Da wir vorhatten, den Vogelpark endlich mal zu besuchen, gesellten wir uns ohne schlechtes Gewissen dazu. Heute Morgen waren dann alle anderen Mobile wieder verschwunden (der Park öffnet erst um 10 Uhr) und da das Wetter nicht besonders schön war (kalt, grau, nicht zum Fotografieren geeignet), sind wir auch weiter gefahren. Es wurde nicht kontrolliert, ob man den Park nun besucht oder nicht und wir gehen davon aus, dass das Übernachten auch weiterhin geduldet wird. Ansonsten gäbe es sicher an der Einfahrt eine Höhenbegrenzung, wie auf fast allen Parkplätzen in Frankreich.

Heute sind wir dann die letzten 400 km bis Kirchzarten bei Freiburg gefahren und da wir ja z. Z. eher auf Campingplätze stehen als auf Stellplätze, bleiben wir noch 5 Tage hier (Frühlingsangebot für € 107 incl. Bus- und Bahntickets in der Region und innerhalb Freiburgs). Ab morgen soll es angeblich warm und sonnig werden! Im Moment finden wir es temperaturmäßig sehr gewöhnungsbedürftig!!! Wir sind halt verwöhnt 😉

Camping Kirchzarten

Immer noch Palavas les Flots ;-)

 
 
StrandlebenUschi hat im Internet gesehen, dass es ab Lyon regnet und Richtung Schweiz evtl. sogar schneit! Darauf haben wir überhaupt keine Lust!!! Deswegen haben wir beschlossen, hier noch abzuwarten. Uschi hat drei weitere Übernachtungen incl. Strom “am Stück” geordert und per Karte bezahlt. Und siehe da, diesmal gab es eine Rechnung! Wir hatten zwei wunderbare Frühsommertage (es gibt schon Strandleben, siehe Beweisfoto), gestern etwas Regen (der die Mücken auf unserer Front/-scheibe aufgeweicht hat) und heute Mistral. Morgen wagen wir es dann aber mal und wollen in 2 Tages-Etappen nonstop bis Freiburg fahren. Sind ja nur noch etwas über 700 km! (Fährt Luise auf einer Arschbacke!!!) Palavas ist wirklich eine Reise (oder einen Zwischenstopp) wert, wir werden bestimmt mal wieder hier vorbeischauen.

Vorgestern haben wir uns noch die anderen 3 Campingplätze angesehen und festgestellt, dass wir wirklich den besten erwischt haben. Er liegt am dichtesten an der Stadt und hat vor allem schon ab Anfang April geöffnet. Ein weiterer Platz macht dieses Wochenende erst auf!

Übersichtskarte Palavas les Flots

Schade, dass alle spätestens Ende September schon wieder schließen und sie deshalb für die Anreise nach Spanien nicht infrage kommen. Es war jetzt für uns eindeutig komfortabler und angenehmer als auf dem Stellplatz, weil man nicht sofort nebenan das nächste Wohnmobil hat. Dafür zahlen wir gerne etwas mehr! Unsere anfängliche Enttäuschung darüber, dass der Stellplatz belegt war, hat sich umgekehrt und zu der Erkenntnis geführt, dass manchmal ein Campingplatz die bessere Alternative ist. Vor allem, wenn man länger als nur eine Nacht bleiben will.

Montpellier Plage auch hier ist alles bunt farblich passend

Blick von unserem Stellplatz auf Emma

Mietunterkünfte Litfaßsäule

ein Vorgarten Vorgartendetails

Wer nochmal die Fotos sehen möchte, die wir 2011 gemacht haben, kann hier klicken! Wir melden uns wieder, wenn wir in Deutschland sind.

Unsere Rückreise (Stellplatzbeschreibungen)

 
Es gestaltet sich alles wieder etwas schwierig! Unsere erste Station war nach nur 150 km Cambrils. Wir wollten uns den dortigen Stellplatz einfach mal anschauen und eigentlich auch die Stadt. Der Stellplatz “Camperpark Las Moreras” gehört zum Campingplatz “Playa y Fiestas” und liegt bei Mont-Roig del Camp, ca. 6 km von Cambrils entfernt (GPS: 41°02’40’’N/00°59’40’’E). Die Lage ist direkt am Meer, die Plätze (120 Stück) waren in Ordnung und auch für unser Mobil ausreichend groß. Der Preis betrug € 11,45 (incl. “Kurtaxe”). WLAN kostete extra. Es gibt eine Entsorgungsstation zum Darüberfahren und alles, was man sonst so braucht. Wir hatten aber keine Lust, unsere gut verpackten Fahrräder zu aktivieren und auf der Landstraße nach Cambrils zu fahren, also haben wir entschieden, die Stadt ein anderes Mal (wenn wir Flitzi dabei haben) zu besuchen.

Cambrils (1) Cambrils (2)

Unser nächstes Ziel sollte der Stellplatz “Platja d’Aro (Reisemobil-Bordatlas Europa 2012, S. 121) sein. Laut Beschreibung gibt es am Straßenrand Ausweichplätze, falls der Stellplatz mal belegt sein sollte. Am Straßenrand standen jede Menge Wohnmobile, aber der Stellplatz war mit Schranken und die Entsorgungsanlage mit Blumenkübeln “verrammelt”. Große Enttäuschung! Am Straßenrand (eng, voll, auf Asphalt) wollten wir nicht stehenbleiben und entschieden uns, noch ca. 75 km weiterzufahren bis Navata, 10 km nördlich von Figueres (Reisemobil-Bordatlas Europa 2012, S. 121), wo wir auf der Hinfahrt schon übernachtet hatten. Es ist ein privater Stellplatz neben einem kleinen Restaurant, ein großer runder Schotterplatz mit angrenzenden Grünflächen für ca. 20 Mobile (auch sehr gut geeignet, wenn man mit Hänger unterwegs ist), ohne Strom, aber mit der Möglichkeit, zu ent- und versorgen. Der Betreiber/Wirt ist sehr freundlich, es gibt kostenlos WLAN. Bei Verzehr im Lokal ist die Übernachtung frei, ansonsten kostet es € 2,00. Ein kleiner Supermarkt ist direkt gegenüber. Der Ort ist winzig, aber recht nett und für einen kleinen Nachmittagsspaziergang gut geeignet. Ganz toll war der Blick vom Wohnmobil auf die schneebedeckten Ausläufer der Pyrenäen!

Navata (3)

Navata (2) Navata (1) Navata (5) Navata (6) Navata (4) Navata (7) Navata (8)

Nach einer ruhigen Nacht mit nur zwei weiteren Mobilen in der Nachbarschaft wurde es dann irgendwann ernst und wir mussten Spanien verlassen!!! Unser nächstes Etappenziel war wieder das nette Städtchen Palavas les Flots in Südfrankreich (in der Nähe von Montpellier), wo wir auf der Hinfahrt das Theater mit dem “überflüssigen” Motoröl hatten (hier noch einmal nachzulesen). Wir kamen gegen halb 3 nachmittags am Stellplatz an, hatten beim Vorbeifahren mit Blick auf seeehr viele Wohnmobile schon eine böse Vorahnung, und tatsächlich war der Platz (für ca. 140 Mobile) komplett belegt! Vor uns standen noch zwei weitere Mobile vor der geschlossenen Schranke und es werden im Laufe des Tages sicher noch einige mehr gewesen sein. Wir waren einigermaßen schockiert! Ein normaler Dienstag im April!!! Man verwies auf die benachbarten Campingplätze und so fuhren wir den nächstgelegenen an, Camping “Montpellier Plage”. Es ist o.k., wir stehen wunderbar auf Grasboden, ein paar Meter weiter am Ende des Platzes ist ein Etang mit Flamingos, wir haben keine unmittelbaren Nachbarn, der wunderbare Sandstrand ist auf der anderen Seite der Straße. Mit den Rädern ist man in 10 Minuten im Stadtzentrum. Es ist natürlich etwas teurer hier (€ 21,80 für Mobil + 2 Personen, Strom € 4,45/Nacht, € 4,00 für WLAN/Tag oder € 14/Woche). Es ist aber sicher um Klassen besser hier als auf einem überfüllten Asphaltplatz. Der Campingplatz ist allerdings nur in der Sommersaison geöffnet. Aber natürlich gab es auch hier wieder ein paar Haken (leider aber keinen einzigen in irgendeiner der vielen Duschen!!!!). Zum einen sprach natürlich wieder niemand irgendetwas anderes als französisch! Die Dame an der Rezeption hatte größte Probleme mit dem Rechnen und gab uns verkehrt heraus. Mit mühsam hervorgekramten französischen Brocken (uns fällt alles nur noch in spanisch ein!), Bleistift und Zettel haben wir erfolgreich reklamiert. Dann kam die Sache mit dem Strom! Wir hatten uns dafür entschieden wegen unserer Kaffeemaschine. Als Uschi den Stromkasten öffnete und den Schukostecker anstecken wollte, stellte sie fest, dass hier nur französische Stecker passen. Also zurück zur Rezeption und nach einem Adapter gefragt. Gibt es nicht! Gegenüber in einem Kiosk: Haben wir leider nicht! Also Stromgeld zurückverlangt, die zweite schon bezahlte Nacht gecancelt und die WLAN-Karte zurückgegeben. Das war dann alles absolut zuviel für die sehr nette, bemühte Dame an der Rezeption! Unsere Satellitenschüssel fand keinen Satelliten, mein 12-Volt-Ladeteil für den Computer hatte einen Wackelkontakt und so gab es weder Kaffee noch Fernsehen noch Computer noch WLAN. Wir verbrachten den Abend mit lesen 😉 Heute Morgen entschieden wir, dass doch alles nicht so schlimm ist und Uschi bezahlte un nuit plus und eine Tageskarte WLAN. Beim Stadtbummel schauten wir im Hafen beim Schiffsausrüster vorbei und ein netter junger Mann (englischsprechend!) bastelte uns innerhalb einer halben Stunde einen französischen Stecker, ein Stück Kabel und eine Euro-Steckdose zusammen, für nur € 24,00 (Materialpreis nur für die Stecker!). Jetzt haben wir unseren ganz persönlichen französischen Adapter, ein Unikat! Zurück am Campingplatz orderten wir Strom für heute Nacht und die (immer noch sehr freundliche) Rezeptionistin verlangte die schon bezahlte Campingplatzmiete gleich noch einmal mit! Zum Glück sagte ihr der Computer auf unseren Protest hin, dass wir im Recht waren und schon bezahlt hatten (Rechnungen gibt es keine). Der Adapter interessierte sie sehr. Vielleicht bleiben wir noch eine Nacht länger…

Palavas les Flots so etwas gibt es hier wirklich noch

Etang mit Flamingos

Etang in der Abenddämmerung (1) Etang in der Abenddämmerung (2)

Die Letzten werden die Ersten sein

 
 
Es wird ernst!!! Morgen (Sonntag) ist unsere Überwinterungszeit hier definitiv zu Ende (der Winter schon lange) und wir hoffen sehr, dass der Winter in Deutschland sich verzogen hat, bis wir dort eintreffen 😉 Es ist traumhaft hier seit Ostern. Einige Spanier blieben noch eine Woche länger, wir hatten keinerlei Probleme mit ihrer Anwesenheit. Ganz im Gegenteil, es war mal sehr interessant, spanisches Urlaubsgeschehen mitzuerleben. Die Kinder, auch die ganz kleinen, laufen wirklich bis Mitternacht noch durch die Gegend, was (für uns) den Vorteil hatte, dass es morgens lange leise war. Danach begann die große Abreisewelle. Inzwischen stehen wir schon seit Tagen auf der linken Seite der Calle Mediterraneo GANZ ALLEIN!!! Es ist so unglaublich ruhig, friedlich, beschaulich, man könnte sich echt daran gewöhnen. Dazu ist es wettermäßig inzwischen frühsommerlich, in der Sonne schon fast zu warm. Das ist das Einzige, was mich (Ingrid) tröstet, dass ich weiß, dass ich es temperaturmäßig nicht mehr lange hier aushalten könnte.

01 Camping Torre la Sal '2 02 Parcela 133 03 Calle Mediterraneo Normalansicht 04 Calle Mediterraneo im April 05 Blick aus dem Schlafzimmerfenster 06 Blick aus dem Seitenfenster

Außer uns sind nur noch Paula und Angelika hier. Paula wird, wie jedes Jahr, die Letzte sein, die abreist und eine der Ersten, die im Herbst wieder hier sein werden. Die Beiden finden es auch jetzt gerade besonders schön.

08 Bravito 11 an Brunos Bar

Unseren Flitzi haben wir heute nach Castellón-Grau gebracht, wo er die nächsten Monate in der Tiefgarage einer kleinen Wohnanlage verbringen wird. Gestern haben wir ihn noch einmal gründlich gesäubert und dann durfte er die Nacht neben einem “Kollegen” in den PKW-Unterständen verbringen. Auf unserer Parzelle ist gerade kein Platz mehr für ihn, da wir Oscarlotta schon in Fahrposition gebracht haben.

Flitzi hat einen Freund

Es war wieder sooo schön hier und wir hoffen sehr, dass wir Anfang November wieder zurück sein werden. Als “Schmankerl” zum Schluss haben wir noch ein Fotoalbum für euch, dass die momentane “Bunte Periode” von Fernando (el jefe del camping) darstellt. Erklärung für Nichteingeweihte: Sämtliche Gebäude des Campingplatzes wurden während der letzten Wochen SEHR bunt gestrichen. Zieht es euch rein! Wir sind gespannt auf eure Kommentare! (Dauerhaft findet ihr es auch oben bei unseren anderen Fotoalben.)

12 Calle Mediterraneo

Unsere Ausflüge: 3.: Ermita de la Magdalena und Castellón-Grau

 
Die “Fiestas de la Magdalena” ist DAS Stadtfest von Castellón de la Plana. Es beginnt immer am 3. Samstag der Fastenzeit und dauert bis zum Sonntag der folgenden Woche. Es gibt ein Riesenprogramm, mit dem PKW braucht man gar nicht erst zu versuchen, in akzeptabler Nähe einen Parkplatz zu bekommen und so haben wir darauf verzichtet, uns in’s Getümmel zu stürzen. Bis zu uns zum Campingplatz, über eine Distanz von 27 km, konnte man jeden Mittag um 14 Uhr das Grollen der mascletá hören. Es geht bei diesem Fest, das bereits seit 1945 ausgerichtet wird, um Entstehungsgeschichte, Brauchtum und Folklore der Stadt, es gibt Umzüge, Musik- und Tanzveranstaltungen, Stierkämpfe, Konfettischlachten und natürlich ein großes Feuerwerk zum Schluss. Ein Höhepunkt am ersten Sonntag ist eine große Wallfahrt von der Stadtmitte ausgehend zur Ermita de la Magdalena, einer hübschen, strahlendweißen Basilika oberhalb der Stadt. Erbaut wurde sie im 15. Jahrhundert innerhalb des Geländes des damals existierenden Schlosses aus der Maurenzeit (Castillo de Fadrell, auch Castell Vell, Castillo de la Magdalena, de los Moros oder de Sas). Auch hier wird, bei Ankunft der Pilger, eine mascletá gezündet, dann gibt es eine Messe und dann Paella. Vielleicht werden wir uns das nächstes Jahr doch mal anschauen, heute können wir euch “nur” die Fotos von unserem Ausflug präsentieren.

Ermita de la Magdalena (1) Ermita de la Magdalena (2) Ermita de la Magdalena (3) Ermita de la Magdalena (4) Ermita de la Magdalena (5) Ermita de la Magdalena (6) Ermita de la Magdalena (7) Ermita de la Magdalena (8)Ermita de la Magdalena (9) Ermita de la Magdalena (10)

Anschließend waren wir noch in Grau, ein wenig Hafenatmosphäre schnuppern und einen leckeren Kaffee in der Sonne genießen.

Castellón-Grau (1) Castellón-Grau (2) Castellón-Grau (3) Castellón-Grau (4) Castellón-Grau (5)

Unsere Ausflüge: 2.: Desierto de Las Palmas

 
Eine weitere Tour haben wir in das Naturschutzgebiet hinter Benicàssim gemacht. Die Vegetation des Parks befindet sich in einem Zustand der Regeneration aufgrund eines schweren Feuers im Jahr 1992. Die Beschaffenheit der Böden ermöglicht die Existenz von Korkeichen und Steineichen, Pinien und Aleppo-Kiefern. Außerdem findet man eine typische Buschwald-Formation mit Heideflächen, Wolfsmilchgewächsen, Sanddorn, Wacholder, Mastix und natürlich den Palmen. Und viele Tierarten, auch seltene, gibt es natürlich auch. Die haben sich aber, bis auf ein paar Vögel, vor uns versteckt. Abgesehen von der wunderbaren Natur gibt es dort eine Klosteranlage von Karmelitermönchen (ein Bettelmönchorden), gegründet im 12. Jahrhundert. Von der damaligen Anlage existiert noch eine traumhaft schöne Kirchenruine und ein paar Grundmauern des Klosters. Der Blick von der Straße über die Ruine bis zum Meer ist unbezahlbar! Die Mönche wussten immer schon, wo es schön ist zum Leben und Beten! Auch heute gibt es dort, ein paar hundert Meter weiter, ein bewohntes Kloster. Wir hatten vor zwei Jahren schon einmal einen Blogeintrag dazu, wer möchte, kann ihn sich hier noch einmal anschauen.

In Spanien gibt es sehr viele Naturschutzgebiete, die ersten Nationalparks wurden bereits 1918 errichtet. Über diesen Link können Interessierte noch mehr erfahren (es öffnet sich ein neuer Tab/Registerkarte). Nun aber unsere Fotos:

Mapa_Desierto de las Palmas Desierto de Las Palmas-Übersichtsplan

Burgruine Turmruine Desierto de las Palmas (Restaurante) Blick von der Terrasse auf's Meer Desierto de las palmas Klosterruine

Bergpanorama

Unsere Ausflüge: 1.: Fahrt nach Vilafamés zum Rocca Grossa

 
Da unsere Zeit hier jetzt langsam dem Ende zugeht (leider!!!), müssen wir uns sputen, um euch noch die schon lange versprochenen Fotos unserer diversen Fahrten in das Hinterland zu zeigen.

Anfangen möchten wir mit einem Ausflug in die Berge nach Vilafamés, den wir schon zur Mandelblütenfahrt gemacht haben. Es ist ein nettes Bergstädtchen mit sehr interessanter Architektur. Eine Besonderheit ist der “Roca Grossa”, ein riesiger Felsbrocken mitten zwischen den Häusern. Eine Infotafel besagt, dass er ein Volumen von 832 Kubikmetern und ein Gewicht von sage und schreibe 2163 Tonnen hat. Er liegt schräg am Berghang und genau gegenüber steht ein Wohnhaus. Ich glaube nicht, dass ich dort leben möchte! Aber da festgestellt wurde, dass er aus der Zeit von vor 65 – 250 Millionen Jahren (Dinosaurier/Kreidezeit) stammt, scheint er, wenn er sich jetzt immer noch unverändert dort befindet, ja doch eine ziemlich stabile Lage zu haben. Auf jeden Fall ist er sehr beeindruckend, viel mehr, als man es auf den Fotos sehen kann! Aber schaut einfach selbst:

Fahrt nach Vilafamés Burgruine Stilleben Stilleben (Detail) Infotafel La Rocca Grossa Häuser und Bewohner Iglesia de la Asunción de Nuestra Señora Glockenturm Blick auf die Altstadt(ruinen) Kaffeehausplakat