Schmunzelige Begebenheiten am Rande des Torre-Alltags / Folge 1

 
Gestern war unser direktes Nachbarehepaar auf einen kleinen Kaffeeplausch bei uns. Dabei ergab es sich, dass er von einem “Spülküchenschwank” – dabei handelt es sich um Geschichten, die in der “Spülküche” (in USA/Kanada wie schon bekannt Fehlanzeige) von Spülmännern oder –frauen zum Besten gegeben werden – erzählt hat. Eine Frau, die schon öfter zur gleichen Zeit wie er beim Spülen war, erzählte ihm die letzten Tage schon mehrere “prickelnde” Geschichten aus ihrem Leben Mitte des vorigen Jahrhunderts, ihr aktuelles Thema war: Das Sammeln von Bucheckern zur Ölgewinnung im (oder nach) dem Krieg! – Hochinteressantes Thema für ihn –…..Wir haben uns über seine humorvolle Art des Erzählens köstlich amüsiert und ihn auch ein wenig bemitleidet. Zwinkerndes Smiley

Heute Nachmittag wurde ich dann noch einmal in einem völlig anderen Zusammenhang an die kleine Geschichte mit den Bucheckern erinnert, und zwar auf dem Dach – nein, nicht schon wieder auf dem Dach des Nachbarmobils – UNSERER Oscarlotta.

Zuerst der zugegeben etwas ausführliche Vorspann: Wie ihr ja alle wisst, haben wir im September die 2. Runde der Dachreinigung verschoben. Heute gingen wir es dann endlich an! Mit allen möglichen und unmöglichen Gerätschaften und einem Eimer mit warmem Wasser bewaffnet stieg ich (Uschi) nach oben, um den komprimierten Drrreckck unter den Solarpanels, den Lukenrändern und der immer noch schlafenden Oyster-Satschüssel* zu entfernen, eine äußerst mühselige Angelegenheit, ich sag es euch!!! Ingrid unterstützte mich hier oben von unten mit den unerlässlichen “Zureichungen” wie Putzlappen, eimerweise frisch angerührte Putzflüssigkeit und kühlem Getränk.

Bei meinen Aktivitäten oben habe ich unter anderem noch einige von vielen, im Sommer auf das Dach gefallenen Bucheckerngehäuse (diese stacheligen Hütchen) aus Ecken und unter Kanten fürrekruschtelt (für Nichtschwaben: hervorgekramt oder so). Natürlich habe ich sie einfach vom Dach in die Büsche und ein paar auch auf den Weg geworfen (hi-hi) und dabei gedacht, dass jemand, der sie aufhebt sich vielleicht doch wundern wird, wie die hierhergekommen sind, sofern er weiß, von welchem Baum diese Dinger eigentlich fallen. Ich könnte es ihm sagen!

Übrigens haben mein zugegeben sehr netter Nachbar (siehe oben) und ich ein sich wiederholendes ähnliches Problem:

Er “leidet” fast bei jeder Geschirrspülaktion unter den unvermeidlichen Spülküchengeschichten. Trauriges Smiley

Ich “leide” jedes Mal, wenn ich direkt neben dem Fußgängerweg auf dem Dach unseres Mobils herumspaziere, unter den von Passanten immer nett gemeinten – Sprüchen – wenn Affen aufs Dach steigen, dann… / – Anregungen – wenn Sie hier fertig sind, können Sie gleich auf meinem Dach… / -oder Warnungen – passe se uff, falle se net runner! Trauriges Smiley

 

Arbeitsstunde Uschi

written by Uschi

*Satelliten-Schüssel-Receiver-Geschichte nachzulesen in der Folge 2 (die demnächst folgt)

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