Persönlicher Jahresrückblick 2013

 
 
Es ist für mich nur schwer zu begreifen, dass schon wieder 1 Jahr = 12 Monate = 365 Tage = 8760 Stunden = 525 600 Minuten = 31 Millionen 536 Tausend Sekunden vorbeigerauscht sind!

Dabei würde ich die Uhr, je älter ich werde, eigentlich gerne ein wenig langsamer ticken lassen und manchmal sogar für paar Sekunden oder Minuten oder Stündchen ganz anhalten. Jedoch: Die ZEIT ist leider unbestechlich!

Das letzte Jahr zeigte sich mir in besonders vielfältigen Facetten. Es begann ganz ruhig und unspektakulär am Torre la Sal 2. In der “Wintersaison” waren keine Weiterfahraktivitäten oder besondere “Kurzurlaube” (wie im Jahr 2012 auf Mallorca) geplant. Wir haben unsere “freie” Zeit hier genutzt, um unsere große Reise im Sommer vorzubereiten, Ausflüge mit Flitzi zu unternehmen und das Frühjahr mit Mandelblüte, Sonne und Abhängen auf den bequemen Liegestühlen in der wieder eröffneten Badelandschaft zu genießen. Nachdem wir Ende April schweren Herzens unseren Flitzi “in Pension” gegeben hatten, fuhren wir Anfang Mai für vier Wochen nach Lauterburg.

Da wurde es bei fast durchgängigem Sauwetter etwas schwierig, die Restarbeiten an Oscarlotta und die doch etwas aufwändigeren Vorbereitungen für die 3 Monate Nordamerika zu erledigen. Besonders schwierig gestaltete sich das Kofferpacken. Versucht euch vorzustellen, die zwei größtmöglichen für Flieger zugelassenen Hartschalenkoffer in unserem Wohnmobil zu packen, da war Logistik gefragt! In der warmen Sonne im trockenen Gras wäre das ja nun kein Problem gewesen, aber so mussten die doch etwas längerwierigen Packereien nacheinander stattfinden.

Am 26. Mai, immer noch bei Regen, war dann Oscarlotta im “platzeigenen Bauhof” eingeparkt und all unser Gepäck in “Oscar” (Wohnmobilchen von Tino) verstaut, dachten wir! So fuhren uns Tino und Nina zum Bahnhof nach Aalen, die deutsche Bundesbahn war pünktlich. Nach nur 10 Minuten Zugfahrt war ich heftig erschrocken, als mir siedend heiß einfiel, dass mein doch so wichtiger Laptop in Oscarlotta auf seinem Platz unter dem Tisch liegen geblieben war!!! Auf diese Weise erlebte er sein eigenes Reiseabenteuer, bis er in Winthrop bei meiner Schwester 2 Wochen später wohlbehalten im Postfach ankam. War ich so glücklich, die Abende im Wohnmobil nicht mehr nur mit Sudokus verbringen zu müssen, ich hatte nämlich KEIN Fernsehen, KEIN Buch (aus Gewichtsgründen) und auch KEIN Strickzeug.

Apropos Winthrop: Meine Schwester lebt dort seit fast 30 Jahren und wir hatten uns 5 lange Jahre nicht mehr gesehen. Sie wieder umarmen und drücken zu können, war einfach wunderschön. Bei ihr in Winthrop war ich im Sommer 1997 das letzte Mal. Damals war ich alleine (auch mit kleinem Mietmobil) 6 Wochen in den großen Ferien fast auf der gleichen Route wie 2013 mit Ingrid unterwegs gewesen. Für die aktuelle Reise zu zweit diesen Sommer hatten wir doppelt so lange Zeit! (Es gibt für mich glücklicherweise keinen ersten Schultag nach den Sommerferien mehr.) Unsere meistens übereinstimmenden Vorstellungen zur Reisegeschwindigkeit, den zu fahrenden Entfernungen, der Auswahl von Reisestationen und Urlaubsaktivitäten ließen uns eine sehr harmonische Zeit erleben.

Für mich war es der beste Sommer in meinem bisherigen Leben!

Was wir alles unternommen und gesehen haben, ist in den vielen Blogeinträgen von Ingrid in Wort und Bild nachzusehen und nachzulesen.

Nach spätsommerlich warmen Tagen, auch auf der schwäbischen Ostalb, wurde es uns doch wieder schon zu schnell sehr herbstlich. Die Tage in Lauterburg waren ausgefüllt mit allerlei nötigen Alltagsbeschäftigungen, Arbeiten an Oscarlotta und unseren anderen “Besitztümern”. Routinemäßige Arztbesuche waren notwendig, für mich verbunden mit einem gehörigen Schrecken. Erst zügig durchgeführten Zusatzuntersuchungen ließen mich dann doch einigermaßen beruhigt wieder “on tour” gehen.

Meinem Vater, der mit fast 86 Jahren gesundheitlich und geistig fit seinen Alltag richtig gut hinkriegt, haben wir mit einem “klitzekleinen” Hausputz noch ein wenig unter die Arme gegriffen und mit ihm noch ein paar gemeinsame nette Samstagnachmittage mit anschließenden Abendessen in der Campingplatz-Gaststätte erlebt. Ich bin froh, dass er mich mit Ingrid wieder gen Süden ziehen ließ. Unsere schon traditionellen Telefongespräche am Wochenende und das Lesen unserer Blogeinträge auf seinem Tablet (jawoll, ja!!!) lassen ihn an unserem Leben teilnehmen, egal, wie viele Kilometer zwischen uns liegen.

Beruhigt konnten wir am 18. Oktober zu unserem ersten Etappenziel Freiburg starten. Dann ging es gemütlich über Frankreich nach Spanien. Nach 10 Tagen St. Susanna (mit dem Austausch des Katalysators) landeten wir zum reservierten Termin am 3. November am Torre la Sal.

Die Wochen vergingen wie im Flug, Flitzi versüßte uns als “Einkaufskörbchen” und “Ausflugsbusle” das Leben hier ungemein. Und so geht das Jahr 2013 zur Neige wie es angefangen hat, ganz ruhig und unspektakulär am Torre la Sal 2. So, ihr Lieben, das war er, mein persönlicher Jahresrückblick, fast.

Zum Abschluss kommen noch mal ein paar Zahlen (für die Statistiker unter euch):

Von 365 Tagen des Jahres 2013 waren wir 89 Tage in Deutschland, 92 Tage in Kanada und USA, 10 Tage in Frankreich und 174 Tage in Spanien zu Hause!

Was sollten wir da noch mit einer Wohnung in Deutschland???

Ich bin gespannt darauf, was das Neue Jahr für mich auf Lager hat!

Neujahrswünsche.jpg

written by Uschi

Nachtrag zum Weihnachtsmannbesuch auf dem Campingplatz

 
Gerade habe ich auf der (öffentlich zugängigen) Facebook-Seite vom Torre la Sal ‘2 die Fotos entdeckt, die entstanden sind, als, wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten, der Weihnachtsmann in Begleitung vorbei kam und Geschenke an alle Camper verteilte. Diesmal war es relativ unspektakulär. Pedro fehlt!!! (siehe unbedingt “hier” den Fotobeitrag von vor 2 Jahren) Und ich glaube, der Weihnachtsmann leidet an Gedächtnisschwund, es gab nämlich die gleichen Geschenke wie letztes Jahr!!!

Hier” könnt ihr gucken (wir sind auch irgendwann zu sehen, Hildegard, ihr auch!!!). Oben rechts über jedem Foto geht es weiter (siguiente/weiter).

 

Und noch ein Nachtrag, nämlich zu unserem diesjährigen Adventskalender, der hier im Blog nicht mehr dargestellt wird.

Collage

Da wir aber so viele Fragen und Rückmeldungen erhalten haben, hier noch einmal der Text vom 25. Dezember:

Wir hoffen, ihr hattet alle einen schönen Heiligen Abend! Herzlichen Dank für die netten Kommentare und Danksagungen bzgl. unseres Adventskalenders. Es hat uns gefreut, dass es euch Freude gemacht hat. So war es ja gedacht!!! Wir haben einige Fragen gestellt bekommen, wie wir z. B. die Vogelhäuschen gefunden haben. Also: bei einem unserer Tagesausflüge auf der Olympic Peninsula in USA haben wir im nordöstlichsten Zipfel das Städtchen Port Townsend besucht. Dort liefen wir per Zufall an einem viktorianischen Holzhaus, von denen es dort noch einige gibt, vorbei und entdeckten, dass auf JEDEM Zaunpfosten ein selbstgemachtes Vogelhaus thronte, eines entzückender als das andere. So etwas fotografieren wir natürlich immer! Später kam uns die Idee, dass sie eine wunderbare Grundlage für unseren diesjährigen Adventskalender sein könnten. Es waren aber keine 24! Also gingen wir auf die Suche nach weiteren. Fündig wurde Uschi im Waschmaschinenraum eines Campingplatzes, wo die restlichen auf einem Bord standen. Ein besonders schönes fanden wir neben einer Wohnaccessoires-Boutique in LaConner (vom 2. Dezember). Und das wunderschöne amerikanische aus der Collage stand im Lavender-Verkaufsraum in Sequim. Ich hätte es sehr gerne mitgenommen, aber es sprengte eindeutig mein Koffervolumen. Also musste ein Foto ausreichen.

Wo die “Hintergrundbilder” entstanden sind, stand ja immer dabei. Für die “Rahmenbilder” haben wir die Inhalte, die mit Weihnachten zu tun haben, in einem ganzjährigen Weihnachtsladen in dem bayrisch angehauchten Städtchen Leavenworth fotografiert. (Die Rahmen habe ich mit einer Smartphone-App erstellt.) “Howdy” haben wir auf einer unserer Ausflugsfahrten an der Pazifikküste entdeckt. Dort standen auch die geschnitzten Weißkopfseeadler zum Verkauf. Howdy bat uns, mitgenommen zu werden. Nachdem wir die Ohrenkneifer aus seinen Ritzen herausgeschüttelt hatten, durfte er, gut verpackt, mitfahren, bis er als Mitbringsel bei Uschis Schwester ein neues Zuhause fand.

Howdy (1)Howdy (2)Howdy (3) Howdy (4) Howdy (5) Howdy (6)

 

Wie Moni uns versicherte, hat er sich gut bei ihr eingelebt und wird weder von den Katzen gekratzt noch von den Hunden angepinkelt 😉 Langeweile scheint er auch nicht zu haben!

 

HOWDY (7) HOWDY (8) HOWDY (9)HOWDY (10)

Als kleines “Weihnachtsgeschenk” haben wir die Einzelfotos teils im Original und teils verarbeitet noch einmal in einem Album zusammengestellt. Wer sie anschauen möchte, kann “hier” klicken.

Reparaturen und Bastelarbeiten im und um´s “Haus”!

 
Zuerst der für uns unerfreulichere Teil meines Blogeintrages:

Wenn ihr nun glaubt, dass die Reparaturgeschichte unserer Fernsehanlage die einzige in diesem Jahr war, so liegt ihr absolut falsch. Es gibt noch viel mehr in dieser Richtung zu berichten, manches habe ich schon erwähnt, aber ich finde, dass sich eine Auflistung der Schäden, ihrer Beseitigungen (oder auch nicht) und die ungefähren Kosten im Jahr 2013 absolut lohnt. Verärgertes Smiley

Der teuerste Schaden war natürlich mit Abstand unser abgebrochener Katalysator (2930,26€) Weinendes Smiley, Weinendes Smiley. Wir hoffen, dass wir von dieser Summe durch Regress bei Iveco oder Verkauf (natürlich nach Reparatur, d.h. fachgerechtem Schweißen) wieder einen Teil auf unser Autokonto zurücküberweisen können.

Günstiger waren da der Austausch der undichten Wasserhähne in Küche und Bad (280.-€), Zwinkerndes Smiley

Unterschrank Waschbecken Bad neuer Wasserhahn

der Austausch der defekten elektrischen Zündung des Gasbrenners vom Kühlschrank (87.-€), sowie der Einbau der neuen Dachlukenkurbel (22,12€),

abgebrochene Kurbel Dachluke

ausführliche Beschreibungen siehe Blogeintrag vom 30. September.

Zu den Schäden, die nur in Polch bei Niesmann u. Bischoff repariert werden können, gehören der Austausch der drei inzwischen funktionsuntüchtigen Dachluken im Wohnbereich, der komplizierte Einbau der neuen Positionslampen vorne oben (damit man überhaupt rankommt, muss der gesamte Rollladen ausgebaut werden). Beide Reparaturen übersteigen meine/unsere Möglichkeiten. (Kosten?) Und wenn wir dann schon in der Werkstatt in Polch sind, hätten wir gerne mal wieder an unserer – einzigen – Tür neue Griff-Abdeckungen innen und außen (sie sind zum gefühlten 20. Mal eingerissen).

Dass diese Tür ein Dauerproblem darstellt, zeigt sich auch darin, dass man sie nicht verstellen kann, daraus folgt, man kann an einer Seite nach draußen sehen. Meine bisherige Lösung bedeutete: Tesamoll an Tür + gegenüber am Rahmen. Vielleicht fällt den “Fachleuten” ja noch was Besseres ein.

Zwei zusätzliche neue Scharniere zu den drei vorhandenen an unserer Seitenklappe an der Heckgarage zur besseren Stabilität wären auch nicht unnötig. Wir mussten schon zum 2. Mal ein festgefressenes Scharnier austauschen. Das Ersatzteil hatten wir in weiser Voraussicht schon in Reserve. Ein dickes Dankeschön geht an dieser Stelle nochmal an Rudhard für seine Unterstützung bei der Sklavenarbeit wie Nieten rausbohren usw… Mal sehen, ob die “Niesmänner” uns bei der geplanten Verbesserung helfen werden.

Einige Tage nach dieser Reparatur hörte Ingrid beim Lesen im Liegestuhl ein Tropfgeräusch. Tatsächlich, es tröpfelte aus einem durchsichtigen kleinen Schlauch unter’m Auto, der nasse Fleck im Kies war nicht zu übersehen – großes? – .Bei einer genaueren Untersuchung fand ich den Verursacher: Das Winkelstück mit Entlüftungsventil zwischen Boiler und Warmwasserschlauch ließ das warme Wasser nicht wie normalerweise nur zum Schlauch durch, sondern zweigte einen kleinen Teil durch das kleine (undichte) Ventil ab, das nun auch Wasser statt nur die (überflüssigen) Lufteinschlüsse durch das “ Schläuchle” nach draußen unter’s Auto beförderte. Nach Ausbau dieses T-Stückes, Durchspülen und Pustkontrolle (alles gut) tröpfelte es dafür nur noch direkt am Warmwasserschlauch in den Zwischenboden. Ein untergestellter Becher fing das tröpfelnde Nass die letzten 2 Wochen auf und musste täglich geleert werden. Ingrid hatte über Mailkontakt mit angehängtem Foto

altes, defektes T-Stück

ein neues Teil bestellt, gestern wurde es (schon wieder verändert) geliefert, heute von mir eingebaut, und…

jetzt neu UND ROT

es ist dicht. Zur Vorsicht liegt noch ein paar Tage ein altes Handtuch darunter, bis jetzt (12 Std. später) ist es noch knochentrocken ( 20,92€ incl.Porto u.Mwst.).

Jetzt noch der erfreulichere Teil, freiwillige “Bastelarbeiten”:

Vor unserer Abreise nach Spanien habe ich noch die alte Lichtleiste ringsherum unter den Oberschränken durch eine hellere LED-Lichtleiste ersetzt, die ist heller und ihr warmes Licht gefällt uns gut. (10m, 78.-€)

Auf den selbst konstruierten Anbau eines ausklappbaren Zusatzbrettes am Küchenblock bin ich besonders stolz. Schaut euch hier die Fotos mit dem meines Erachtens gelungenen Ergebnis mehrerer Bastelstunden an (Zutaten 16.63€).

Turmbau zu Babel? frau weiß sich zu helfen klappbar belastbar

ausführliche Beschreibungen siehe Blogeintrag vom 30. September.

Der Ehrlichkeit halber gebe ich an dieser Stelle zu, dass ich in letzter Zeit nicht nur einen Gedanken an ein neues, solide gebautes, einfach gestricktes Mobil ohne viel Elektronik und Schnickschnack verschwendet habe! Aber nach vielen Überlegungen und Gesprächen mit Ingrid sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass unsere Pechsträhne ja auch mal ein Ende haben muss. Außerdem ist unsere Oscarlotta eigentlich genau richtig für uns. Wir haben Platz, die Einrichtung ist sehr wohnlich und mit 8m Länge ist sie kein Monstermobil! Wir haben uns dafür entschieden, nach 7 Jahren uns eine neue Matratze, 2 neue stabile Dachluken nur noch zum Aufstellen (nicht zum Aufkurbeln) und eine Dachklimaanlage für heiße Tage zu gönnen (die in USA obligatorische Klimamaschine in “Venti” hat uns überzeugt).

Wir lieben

Logo groß 5

“Die kleinen Zimmer oder Behausungen lenken den Geist zum Ziel, die großen lenken ihn ab.” (Leonardo da Vinci, 1452-1519)

Schmunzelige Begebenheiten am Rande des Torre-Alltags / Folge 2b

 
Heute hat sich der Weihnachtsmann in den wohlverdienten (Langzeit-) Urlaub verabschiedet, jetzt melde ich mich mit dem Ende meiner Geschichte (Blogeintrag vom 22. November) zurück.

Was lange währt, wird endlich (aber auch nur vielleicht) gut!

Nach über drei Wochen “Schickerei” wer weiß auf welchen Umwegen kam am 19. Dezember ein wirklich gut verpacktes neues Netzteil für unseren maroden Receiver an. Alfred machte sich auch gleich daran, das nicht mehr ganz passende Teil (weil jünger als unser Receiver) passend zu machen und in den Receiver einzubauen. Beim Probelauf kam der spannende Moment: Receiver einschalten…Sicherung fliegt N I C H T raus – große Erleichterung. Die Satellitenschüssel fährt auch auf “Knopfdruck” programmgemäß hoch, aber….sie dreht und dreht und dreht….endlos, findet aber Astra nicht? Nach mehreren neuen Anläufen erschien immer noch kein Bild….Ernüchterung und Abbruch der Aktion. Die Frage, ob eventuell noch mehr kaputt sein könnte, blieb also auch für unseren sehr engagierten Elektroniker offen!

Erst drei Tage später nahm ich mir die Sache nochmal alleine ganz in Ruhe vor: Zuerst musste Ingrid jedoch ihren Teil des Kleiderschrankes ein weiteres Mal leerräumen, erst dann konnte ich dem Receiver einen Hocker als Unterbau verpassen, um mein Glück erneut zu versuchen. Anschließend verkabelte ich den Receiver wieder, brachte den Fernseher und die Fernbedienungen in Hab-Acht-Stellung und schaltete den Receiver mit der Einstellung “vollautomatische Suche” an….Reaktion der Schüssel wie schon vor 3 Tagen, sie dreht und dreht…

Ich drückte frustriert “Exit” und nahm mir die Bedienungsanleitung vor, um vielleicht doch noch “geholfen zu werden”? Ahnungsloses Smiley Und ich wurde fündig. Es gab eine zweite Option für die automatische Satellitensuche, “Suche über Standort” ??? Ich gab ohne große Hoffnung als Standort “Mittelspanien” ein und siehe da, die Sat-Schüssel drehte und -ZACK- ich hatte das Fernsehbild da, wo es hingehört!

Hallelujah, die 7-monatige fernsehlose Zeit hatte pünktlich zu Weihnachten ein Ende!Daumen hoch

Jetzt musste nur der Receiver wieder an seinem alten Platz angeschraubt, der Fernsehschrank auf- und der Kleiderschrank eingeräumt werden. Dann stand einem gemütlichen Fernsehabend, für mich wie vor langer Zeit wieder von der Couch aus, nichts mehr im Wege. Nach Nachrichten mit Wetter und einer Stunde “die Geissens” mit uns völlig unbekannten Werbespots in den immer noch endlosen Werbepausen wollten wir den Probelauf mit dem Ergebnis: na ja, war mal wieder ganz nett, muss aber nicht unbedingt jeden Abend sein, beenden. Da Starkwind bis Sturm für die Nacht vorhergesagt war, wollten wir die Sat-Schüssel schlafen schicken. Uups, Schreck, die Antenne macht keine Anstalten sich zur Ruhe zu begeben. Und was jetzt? Bedienungsanleitung nochmal durchforstet…Hinweis: “Receiver für 10 Sekunden ausschalten (Reset für die Software), dann wieder einschalten”. Das war der TIPP DES ABENDS!!! Die Schüssel bewegt sich zurück in Schlafstellung auf das Dach, Müdes Smiley (gääähn).

Also doch noch: Ende gut, alles gut!

Beweisfotos zum erfolgreichen Abschluss der fast “never ending story” liegen zwischenzeitlich auch vor.

Receiver an seinem Platz

Bin aufgewacht!

Alles gut!

Spieglein, Spieglein…

 
 
Ein paar der schönsten Wasserspiegelungen unseres Besuchs des Ebro-Deltas haben wir uns aufgehoben, um sie einzeln, quasi ohne Konkurrenz, zu präsentieren. Wir sind sicher, dass sie euch genauso gut gefallen wie uns! Wenn ihr die Fotos einzeln anklickt, könnt ihr sie in Originalgröße anschauen.

Ebro-Delta

Ebro-Delta

Ebro-Delta

Ebro-Delta

Ebro-Delta

Ein Nachmittag im Ebro-Delta

 
 
Parque Natural del Delta de l'Ebre Schon lange war es Uschis Wunsch, das Ebro-Delta zu besuchen. Es finden zwar immer wieder einmal Busfahrten, vom Campingplatz aus organisiert und durchgeführt, statt – aber dafür konnten wir uns bisher nicht begeistern. Man sitzt zu lange im Bus und hat dann vor Ort relativ wenig Zeit und keinerlei eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Aber jetzt haben wir ja Flitzi und so flitzten wir alle drei (mit Beifahrern, siehe Fotos) die ca. 100 km bei herrlichstem Sonnenschein Richtung Delta.

Unser erstes Ziel war ein “weißes” Dorf, El Poblenou del Delta. Bei einem Fotorundgang sprach uns der Wirt eines kleinen Hotelbetriebes an und fragte, ob wir Info-Material möchten. Na klar! Wie wertvoll das sein würde, war uns zu dem Zeitpunkt noch gar nicht bewusst. Das gesamte Gebiet stellte sich später als unüberschaubar verwirrend heraus mit seinen unzähligen kleinen Sträßchen, auf Wällen erbaut und beidseitig von Wasserläufen oder wasserbedeckten Äckern (Reisanbau) begrenzt. Die Straßen sind überwiegend 1 1/2-spurig, mit Flitzi kein Problem! Mit Oscarlotta bräuchten wir es gar nicht erst zu versuchen, denn ausweichen, wenn jemand entgegenkommt, wäre nicht möglich!!!

Infotafeldas Deltagebiet

unsere Route (orange markiert)

Es war absolut windstill (selten!), in der Sonne schön warm (wir sind in Spanien!) und es gab, vor allem gegen Spätnachmittag, ein umwerfendes Foto-Licht.

Flitzi am EbroEl Poblenou del Delta

Innenhof HotelInnenhof Hotel

Häuschen im DeltaHausruine im Delta

Torre (Salzturm)Ermita de la Mare de Déu de l'Aldea

Vor der Ermita sprach uns beim Fotografieren ein älterer Mann an und wollte uns unbedingt noch etwas zeigen. Es war uns nicht ganz klar, was er meinte, es hörte sich nach Stierkampf und Arena an, aber hier??? Er schloss eine schwere Holztür auf, wir standen in einem gemauerten Durchgang, er schloss eine weitere Tür auf – wir standen in einer alten und winzig kleinen, aber richtigen Stierkampfarena!!! Das hätte man von außen niemals vermutet!

Stierkampfarena

Natürlich gab es auch eine Vielzahl von Vögeln aller Größen und Arten. Es ist ja ein Vogelparadies dort: Wasser, Nahrung, kaum Menschen. Die Flamingos hätten wir fast übersehen, eine undefinierbare weiß-rasafarbige Masse meist schlafender Tiere, Hundertschaften!

schlafende Flamingoswenige wache Flamingos

Flamingos (Panorama)

Unser Ausflug hat uns sehr gut gefallen! Ach ja, unseren “Beifahrern” auch – obwohl die dann irgendwann etwas müde waren 😉

Hippolinchen als Beifahrer Fritzi schläft (oder sonnt sich?)

Schmunzelige Begebenheiten am Rande des Torre-Alltags / Folge 3: Hundeduscheneinweihungsfeiermitsangría

 
Sanitärgebäude für Hunde Gestern gab es mal wieder eine offizielle Campingplatzeinweihungsfeier. Im letzten Winter war die neue Rezeption fertiggestellt und übergeben worden, diesmal ging es um die Einweihung des neuen “Sanitär”-Gebäudes für große und kleine Hunde.

Einweihung17.jpg

Sangría satt Fernando (el jefe/principal/patrón) hat sich wieder etwas einfallen lassen und alle Frauchen und Herrchen beglückt, die jetzt ihre salzwasserbefallenen Vierbeiner nicht mehr in den Babybadewannen abduschen müssen 😉
 
 
 
 
 
Fernando und Bruno (von links) Natürlich – wir sind in Spanien – gab es wieder Sangría satt, und das am hellichten Vormittag! Es waren also auch viele Menschen da, die gar keinen Hund besitzen. Acht bedauernswerte Exemplare waren von ihren Menschen auserkoren worden, als Versuchskaninchen zu fungieren! Sie fanden das gar nicht lustig!!!

Elke mit Sunny

der hatte Glück

Opfer 1

Opfer 2

Opfer 3

überstanden!!!

Natürlich – wir sind in Spanien – gab es ein kleines Rahmenprogramm mit “Bravito” und seiner neuen Freundin “Mansita”, den Campingplatz-Maskottchen. Die Beiden arbeiten hart für den Campingplatz, vor allem im Sommer, wo sie den ganzen Tag überall unterwegs sind, und das bei DEN Temperaturen in DEN Kostümen!!!

Bravito und Mansita

Bravito

Mansita und Bravito

Fiesta mit Eleni und Mansita und Bravito

Und so sehen die Räumlichkeiten von innen aus:

InnenansichtInnenansicht  Einweihung21.jpg

Die Katzen freuen sich, es ist ja schließlich eine Hundedusche!

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