Ein Nachmittag im Ebro-Delta

Parque Natural del Delta de l'Ebre Schon lange war es Uschis Wunsch, das Ebro-Delta zu besuchen. Es finden zwar immer wieder einmal Busfahrten, vom Campingplatz aus organisiert und durchgeführt, statt – aber dafür konnten wir uns bisher nicht begeistern. Man sitzt zu lange im Bus und hat dann vor Ort relativ wenig Zeit und keinerlei eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Aber jetzt haben wir ja Flitzi und so flitzten wir alle drei (mit Beifahrern, siehe Fotos) die ca. 100 km bei herrlichstem Sonnenschein Richtung Delta.

Unser erstes Ziel war ein “weißes” Dorf, El Poblenou del Delta. Bei einem Fotorundgang sprach uns der Wirt eines kleinen Hotelbetriebes an und fragte, ob wir Info-Material möchten. Na klar! Wie wertvoll das sein würde, war uns zu dem Zeitpunkt noch gar nicht bewusst. Das gesamte Gebiet stellte sich später als unüberschaubar verwirrend heraus mit seinen unzähligen kleinen Sträßchen, auf Wällen erbaut und beidseitig von Wasserläufen oder wasserbedeckten Äckern (Reisanbau) begrenzt. Die Straßen sind überwiegend 1 1/2-spurig, mit Flitzi kein Problem! Mit Oscarlotta bräuchten wir es gar nicht erst zu versuchen, denn ausweichen, wenn jemand entgegenkommt, wäre nicht möglich!!!

Infotafeldas Deltagebiet

unsere Route (orange markiert)

Es war absolut windstill (selten!), in der Sonne schön warm (wir sind in Spanien!) und es gab, vor allem gegen Spätnachmittag, ein umwerfendes Foto-Licht.

Flitzi am EbroEl Poblenou del Delta

Innenhof HotelInnenhof Hotel

Häuschen im DeltaHausruine im Delta

Torre (Salzturm)Ermita de la Mare de Déu de l'Aldea

Vor der Ermita sprach uns beim Fotografieren ein älterer Mann an und wollte uns unbedingt noch etwas zeigen. Es war uns nicht ganz klar, was er meinte, es hörte sich nach Stierkampf und Arena an, aber hier??? Er schloss eine schwere Holztür auf, wir standen in einem gemauerten Durchgang, er schloss eine weitere Tür auf – wir standen in einer alten und winzig kleinen, aber richtigen Stierkampfarena!!! Das hätte man von außen niemals vermutet!

Stierkampfarena

Natürlich gab es auch eine Vielzahl von Vögeln aller Größen und Arten. Es ist ja ein Vogelparadies dort: Wasser, Nahrung, kaum Menschen. Die Flamingos hätten wir fast übersehen, eine undefinierbare weiß-rasafarbige Masse meist schlafender Tiere, Hundertschaften!

schlafende Flamingoswenige wache Flamingos

Flamingos (Panorama)

Unser Ausflug hat uns sehr gut gefallen! Ach ja, unseren “Beifahrern” auch – obwohl die dann irgendwann etwas müde waren 😉

Hippolinchen als Beifahrer Fritzi schläft (oder sonnt sich?)

Hinterlasse einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s