Torre adé – scheiden tut weh,

aber das Scheiden macht, dass uns Lo Monte lacht.
Torre adé – scheiden tut weh!

Ausblick aus dem Schlafzimmerfenster

Wir hoffen im November wieder hier zu sein, dann hätten wir die ersten und die letzten zwei Monate des Jahres hier verbracht. Es war wieder schön hier und die vier Monate sind sooo schnell vergangen. Aber obwohl der Abschied immer etwas schwer fällt, fahren wir auch gerne morgen noch ein Stück weiter gen Süden, zu neuen Ufern. Wir wollen einen noch relativ neuen Campingplatz südlich von Alicante anschauen und haben für drei Wochen dort gebucht. Danach sehen wir weiter.
Die letzten Tage war das Wetter nicht ganz so gut, es hat sogar mal ein paar Tropfen geregnet. Umso mehr hat uns dann heute nach einem total grauen Tag das Abendrot überrascht. Ein schönes Highlight zum Ende unserer Zeit hier!

Blick vom Beifahrersitz unsere Straße entlangBlick in den Himmel

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

“Versuchsreihe” am Strand

 
 
Vorgestern waren wir dann mal mit “Profiausrüstung” unterwegs, um unserem neuen Fotoapparat ein paar weitere spezielle Aufgaben zu stellen. Ich war wie fast jeden Abend auf meiner abendlichen Radtour und Uschi kam mit Foto-Rucksack auf “Paulinchen” zu meinem Foto-Point. Ihr wisst nicht, wer oder was Paulinchen ist? Eines unserer Fortbewegungsmittel, noch relativ neu in unserem Fuhrpark, wird demnächst mal per Foto vorgestellt 😉 Wir bauten unser Stativ auf, montierten die Kamera samt Teleobjektiv und richteten sie auf einen uns Erfolg versprechenden Abschnitt der Berge hinter dem Campingplatz, wo die Sonne gerade verschwunden war. Alle paar Minuten wurde der Auslöser gedrückt. Der Abendhimmel an diesem Tag war nicht spektakulär, aber die Fotos sind trotzdem sehenswert, finden wir. Gefallen sie euch auch? Jedes Foto kann, wie immer, noch groß geklickt werden! Und wenn ihr den Mauszeiger auf ein Foto führt, seht ihr die Aufnahmezeit.

18:23 18:25 18:27 18:28 18:34 18:36 18:37 18:39 18:41 18:42 18:43 18:44 18:45

Wie unsere Oscarlotta zu ihrem Namen kam!

 
Es war einmal eine (fast) alleinerziehende Mutter mit einem 5-jährigen Sohn. Im Frühjahr 1983 stellte sich die Frage, was man in den Sommerferien so anfangen könnte. Antwort des Kleinen: Ich möchte mit dir zum Zelten fahren. Allein der Gedanke an Camping mit Kleinwagen, Zelt und Kind war für die Mutti nicht so prickelnd. In den folgenden Wochen reifte in ihr ein der damaligen Zeit entsprechender Entschluss: Ein VW- Bus, das wäre was!

Durch eine glückliche Fügung stolperte sie bei einem Wohnwagenhändler über einen richtig gut selbstausgebauten VW-Bus, in dem noch nie jemand “gewohnt” hatte. Der Eigner wollte gerne den vorhandenen Kleinwagen im Tausch haben, genial!

Das Söhnchen war von dem neuen Gefährt(en) begeistert und wollte ihm sofort einen Namen geben mit der Begründung, Schiffe haben auch alle einen Namen. Nach kurzer Überlegung hatte er schon einen Namen parat: Oskar! (Das war der Name seines damaligen Lieblingshundes, des Mittelschnauzers seines Opas). Für die Mutter war diese Namenswahl ihres Sohnes so wenig prickelnd wie der Gedanke an …s.o., aber sie wusste einen Ausweg. Da das Kind noch nicht lesen und schreiben konnte, änderte sie einfach die Schreibweise in OS-CAR! “OS” steht im Schwäbischen für UNS und CAR, na ja, alles klar!

So wurde mit Einverständnis des Sohnes der “neue” VW-Bus in frischem weißen Lack (vorher mausgrau, weil vom Vorbesitzer beim THW erstanden) mit dem OS-CAR – Schriftzug versehen.

Die im Lauf der Jahre unvermeidlich folgenden, immer besser ausgestatteten und größeren Reisemobile hießen natürlich OS-CAR II, III und IV.

Als der Sohn erwachsen war und die Mutter schon ganzjährig in OS-CAR IV lebte, lernte sie Ingrid kennen. Diese fuhr ein Reisemobil mit Namen FRIEDA.

Als die beiden Frauen dann 5 Jahre später ein neues, gemeinsames Wohnmobil kauften, war die Namensgebung natürlich wieder Thema. OS-CAR IV war ein Baby-Flair, das neue Wohnmobil war auch von Niesmann und Bischoff, also sollte OS-CAR weiterleben. ABER DAS NEUE WAR EIN MÄDCHEN!!! Nächtelange Überlegungen, viele Diskussionen, dann eines Abends hatte Ingrid schon im Halbschlaf die Erleuchtung: ”OSCARLOTTA”!!! Das war’s!

Das neue Wohnmobil wurde bei der Übernahme standesgemäß mit Sekt getauft (nein, nicht wie bei einem Schiff!), alle 6 Räder wurden bespritzt und es erhielt seinen Namen. Hinten gab es eine riesige freie Fläche über der Heckklappe, die schrie förmlich danach, ein Emblem oder einen Schriftzug zu erhalten. Die üblichen Sprüche wie “Wir verleben das Erbe unserer KInder” oder “Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum” oder “Zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung, zum Reisen gerade richtig” wollten wir NICHT! Zwinkerndes Smiley In Barcelona hatten wir Schlüsselanhänger in Form von Geckos gekauft. Erinnerte nicht auch unsere Oscarlotta an einen Gecko, so hübsch und so wendig, wie sie war??? Uschi fing an zu zeichnen, die Zeichnung wurde fotografiert, wir fanden eine Firma für LKW-Beschriftungen und nur wenig später zierte ein unverwechselbares und einmaliges Emblem unser Heck. Wiedererkennungswert garantiert!

Emblem

So kam Oscarlotta zu ihrem Namen!

P.S.: Zwischenzeitlich hat Oscarlotta einen kleinen Bruder bekommen, Name – na ihr könnt es euch wohl denken. Der “Trompetenkäfer”+ Schriftzug wurde auf Wunsch des Sohnes (der Eigner des “Kleinen”) auch von seiner Mutter entworfen.

NahaufnahmeOscar+Oscarlotta

Dieses Emblem ziert Heck und Motorhaube des kleinen Bruders.

2 +Flitzi

Der Allerkleinste hat natürlich auch einen Namen: FLITZI

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Erste Fotos mit dem neuen Foto(apparat)

 

So, ihr Lieben, jetzt gibt es Premiere-Fotos. Wir haben endlich mal unsere neue Spiegelreflexkamera ausprobiert, passend zum aktuellen Geschehen hier mit der Blüte der Mandelbäume. Zunächst haben wir nur das Standardobjektiv eingesetzt, wir müssen noch ein wenig herumexperimentieren. Da wir bei Canon geblieben sind, ist zum Glück nicht alles neu. Die Mandelblüte ist, wie jedes Jahr Anfang Februar, ein Traum aus weißen, zartrosa bis pinkfarbenen Blütenblättern in überwältigender Fülle. Ein erstes Zeichen dafür, dass der Winter vorbei ist. Dabei hört es in Spanien (an der Mittelmeerküste) ja nie wirklich auf zu blühen. Das und die Tatsache, dass es nicht wirklich kalt wird, es nur selten regnet und fast immer die Sonne scheint, macht den Aufenthalt hier im Winter ja so angenehm. Aber obwohl wir so begünstigt und verwöhnt sind, erfreuen wir uns jedes Frühjahr auf’s Neue an den in Massen blühenden Mandelbäumen, gemäß dem Slogan “Freu dich, du bist in Spanien!”.

MandelblüteMandelblüte Mandelblüte rosaMandelblüte MandelblüteMandelblüte

Und “hier” kommt ihr zum Beitrag und den Fotos vom letzten Jahr!

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Fitt, schön, durchtrainiert und relaxed dank Fernando!

 
Bravito und Mansita Und schon wieder waren Bravito und seine Freundin Mansita im Einsatz: Einweihung des neuen Fittnessbereichs mit Spa und Sauna!!! Fernando (el jefe) hatte Geld übrig und ließ mal eben ein altes Gebäude abreißen und einen sehr schönen Sportraum entstehen. Alles während unseres Aufenthaltes hier, für spanische Verhältnisse also sauschnell 😉 Aber inzwischen hat der Torre la Sal ‘2 ja auch noch einen Preis vom ADAC bekommen, den Camping Award 2014, da muss man was tun!

Wie immer gab es ab 11 Uhr eine kleine Ansprache, dann eine Begehung der neuen RäumlichkeitenBravito und danach Sangría satt UND diesmal sogar noch Sekt und Häppchen, in Spanien Tapas genannt. Es wird ja gemunkelt, dass viele Camper nur deswegen zu den diversen Events gehen 😉

Es ist aber wirklich alles sehr schön geworden! Natürlich ist die Benutzung nicht kostenlos und wie es organisatorisch geregelt wird, steht noch in den Sternen. Denn allzu viele Sportwillige auf einmal passen natürlich nicht hinein.

JacuzziJacuzziWellnessbereich WellnessbereichDamenduschraum und Umkleide Dusche Herrenduschraum und UmkleideSpinning Stepper Mansita in AktionBravito ganz starknoch mehr GeräteBravito

Wer noch mehr Fotos sehen möchte, kann „hier“ auf der offiziellen Campingplatzseite schauen. Warnung: sind „nur“ 129 Fotos 😉 Oben rechts über jedem Foto auf „Anterior“ (rückwärts) oder „Siguiente“ (vorwärts) klicken. ODER ihr schaut euch dieses hübsche kleine Video an!!!

Fitnessstudio Torre la Sal '2
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Grafschafter Apfelbrot, danke an Nordhorn für dieses geniale Rezept!

 
Dieses Rezept ist für eine 26cm Kastenform gedacht, gefettet und mit Semmelbröseln “ausgekleidet”. (Im GAS – Backofen unseres Reisemobils kann ich ja kein Backpapier verwenden, Brandgefahr!)Apfelbrot

Zutaten:      

150g Zucker

2 Päckchen Vanillezucker

4 Eier

250g Mehl

1 gestr. Teelöffel Backpulver

Zimt (nach Belieben)

400g “kleingeschnibbelte” Äpfel

Zubereitung: (schnell und einfachst Zwinkerndes Smiley )

Die Zutaten in der Reihenfolge verrühren. Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und backen.

Gasbackofen (im Reisemobil) vorheizen, die mit Teig gefüllte Kastenform auf den Rost der unteren Schiene stellen, dann 15 Min. mit voller Pulle, anschließend 45 Min. mit halber Flammenhöhe backen. Kastenform während des Backvorganges 1x umdrehen und vielleicht die letzten 10 Min. mit Alufolie abdecken.

In einem Elektroherd 45 – 60 Min. bei 160° (Heißluft) backen. Da kann natürlich Backpapier zum Auslegen der Kastenform verwendet werden.

GUTEN APPETIT!

Apfelbrot aus Nordhorn

 

 

 

 

written by Uschi

Kommentare etc.

Die Kommentarfunktion ist die Sprechblase oben rechts an jedem Artikel! Leider müssen wir aus der Erfahrung heraus, dass es Kommentarschreiber gibt, die es „lustig“ finden, blöde, provokante oder unverschämte Anmerkungen zu schreiben, die Kommentare erst anschauen, bevor wir sie genehmigen. Da wir nicht 24 Stunden pro Tag online sind, müsst ihr vielleicht mal einige Zeit warten, bis euer Kommentar erscheint.

Darüberhinaus sind wir sehr daran interessiert, dass ihr uns Bescheid gebt, wenn ihr an irgendeiner Stelle unseres Blogs etwas findet, das offensichtlich nicht in Ordnung ist, z. B. nicht mehr funktionierende Links etc… Die Blogadmin arbeitet zwar i. d. R. sehr penibel, aber auch ihr kann ja mal was durch die Lappen gehen. Zwinkerndes Smiley Kommentar schreiben reicht aus!

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Mal wieder in die Berge!

 

unsere Route (entgegen des Uhrzeigersinns) Wir waren mal wieder im Hinterland unterwegs, an einem schönen sonnigen Tag. Uschi hatte eine interessante Strecke ausgearbeitet und schon kurz hinter Ronda erwartete uns überraschend das erste Highlight, eine sehr schöne Ermita (Klosterkirche). Wir genossen zuerst einen Café con leche im Freien und konnten uns dann die Kirche von innen anschauen.

Ermita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El Salvador  Ermita de El Salvador      

Die nette Dame, die uns die Kirche aufschloss, zeigte uns im Anschluss noch das Hinterzimmer, in dem eine liebevolle Dauerausstellung der Geschichte der Ermita zusammengestellt worden war. Sie erzählte uns, in der Annahme, dass wir sie verstehen, einiges zu den vielen Fotos, die die Wände zierten. Natürlich kommen wir da sehr schnell an unsere Grenzen, aber der Spur nach versteht man dann doch einiges. Es gab sehr viele nette und lustige Fotos aus den 50er-Jahren.

Ermita de El SalvadorErmita de El Salvador   

Danach war dann bei der ersten Gelegenheit Zeit für unser Picknick-Frühstück, mit schönem Ausblick auf die Berge.

FrühstückAusblick  

Unsere Fahrt führte uns dann durch eine wirklich spektakuläre Landschaft mit Stauseen, tiefen Schluchten und sehr massiven Felsformationen. Leider mussten wir abends feststellen, dass unsere Canon-Kamera nicht mehr einwandfrei funktionierte. Viele Fotos waren nicht richtig scharf und hatten einen Grauschleier. Einiges konnte Picasa noch verbessern, aber insgesamt war die Ausbeute enttäuschend. Wir hatten schon vorher mal den Eindruck, dass mit der Kamera etwas nicht stimmte. Dabei ist sie erst 1 1/2 Jahre alt. Die Garantie ist aber trotzdem schon abgelaufen und so entschieden wir uns, eine neue Kamera zu kaufen. Der Entschluss wurde inzwischen in die Tat umgesetzt, der Media Markt in Castellòn hatte gerade ein sehr verlockendes Angebot einer digitalen Spiegelreflexkamera mit zwei Objektiven. Diesmal müsst ihr aber noch mit unseren nicht “perfekten” Fotos Vorlieb nehmen.

StauseeStauseeFlitziFelsgesteinBrunnenBergdorfDorfruineaus alt wird neu WiederaufbauBergrückenSpitzensaum           

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

…und nun die schönen Bilder!

 
 
So, nun wollen wir euch die wunderschönen Sonnenuntergangs- und Abendstimmungsfotos von hier nicht länger vorenthalten! Ich habe es mir angewöhnt, fast jeden Tag, falls keine anderweitigen Termine mich hindern, in der “blauen” Stunde mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Im November/Dezember war das noch zwischen 17 und 18 Uhr, inzwischen hat es sich um gut 45 Minuten nach hinten verschoben. Ich fahre erst eine kleine Trainingsrunde und warte dann am Meer an immer derselben Stelle darauf, was mir geboten wird. Oft ist es unspektakulär, aber trotzdem schön, wenn der Himmel babyblau und zartrosa wird. Manchmal ist alles nur grau oder nebelig. Und dann gibt es die “WOW”-Sonnenuntergänge in allen Abstufungen, die man sich nur vorstellen kann. Die Sonne geht nicht über dem Meer, sondern über den Bergen unter und manchmal ist das Hauptszenario dort, manchmal über dem Meer und manchmal kann ich mich gar nicht schnell genug im Kreis drehen, weil es rundherum atemberaubend ist. Ab und zu kommt es vor, dass ich denke, heute wird das nichts mehr und wenn ich dann trotzdem warte, werde ich belohnt. Grundsätzlich fotografiere ich immer einmal in die Richtung Torreblanca (in nördlicher Richtung die Küste entlang) und einmal Richtung Marina d’Or. Da ist mein Fotomodell ein Baum, der sich jedes Mal anders “kleidet”.  Abendhimmel m. Baum 24cHier kommt eine kleine, allerdings spektakuläre, Vorschau. Die gesamte Palette stellen wir euch noch vor, wenn die Sammlung komplett ist, also nach unserer Abreise hier Ende des Monats.

Wenn ihr jetzt neugierig genug geworden seid, klickt “hier”!!! Viel Spaß beim Anschauen! Noch ein Hinweis: Die Galerie öffnet sich, wie immer, in einem neuen Tab eures Browsers, entweder im Vorder- oder im Hintergrund. Ihr seht alle Fotos nur in der Vorschauansicht, d. h., wenn ihr ein Foto anklickt, ist i. d. R. noch mehr zu sehen. Und alle Fotos sind mit meinem iPhone geknipst, auch die Panoramafotos. Das kann das iPhone ganz von alleine, ich muss die einzelnen Fotos nicht mehr mit einem Fotobearbeitungsprogramm am Computer zusammensetzen. Verliebt