OHNE Gewähr!!!

 

Maße

Kleiner Nachtrag zum Beitrag “Sieben-Meilen-Stiefel”:

Damit ihr euch die Größenverhältnisse der Filzsocken besser vorstellen und sie nacharbeiten könnt, habe ich einen bunten Socken vor dem Waschen fotografiert und die von mir gemessenen, NUR für meine Schuhgröße passenden, Maße in die Fotos eingetragen.

Ihr solltet die Maße natürlich eurer Größe anpassen. Als kleine Hilfe für das Verlängern von Schaft oder Gesamtlänge könnt ihr ungefähr 1cm pro Strickrunde annehmen. Wer noch zusätzlich eine grundsätzliche Strickanleitung für Socken braucht, findet sie z. B. bei http://www.strickenlernen.info/socken-stricken-strickkurs/ Daumen hoch oder bei mir persönlich ab Mitte November am Torre la Sal 2! Sarkastisches Smiley Der Vollständigkeit halber gibt es auf dem nächsten Foto noch die Maße des einfarbigen schon gefilzten Sockens.

Maße
written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Sieben-Meilen-Stiefel!

 
 
Damit ich im Winter in Spanien an den langen Abenden im Auto wieder warme Füße haben werde, kaufte ich mir… nein, keine Hausschuhe, sondern dicke Filzwolle, GROSSES FRAGEZEICHEN! Nachdem mir nach vier Jahren meine im Ausnahmewinter (Fotoalbum dazu oben in unserer Menüleiste!) an der Nordsee in St. Peter-Ording gestrickten Hausschuhe fast auseinandergefallen waren (obwohl Ingrid sie xmal gestopft hatte), wollte ich unbedingt wieder neue haben. Wie die Strickaktion dafür abläuft erkläre ich euch jetzt in Wort und Bild:

Zuerst kauft man Filzwolle, für Schuhgröße 38/39 200g und ein Nadelspiel in Größe 8 (in Worten acht). Dann strickt man einen Socken (Anschlag 4 x 10 Maschen). Es entsteht ein “Sieben-Meilen-Socken”, so in Größe XXXL!

7-Meilen-Sockenbuntes Söckchen Gr. 38

Zusatzinfo: Wenn jemand eine grundsätzliche Strickanleitung für Socken braucht, Kommentar genügt, dann folgt postwendend ein Extra – Blogeintrag.

Die folgenden Fotos zeigen den Größenunterschied an meinen Füßen.

GrößenvergleichGrößenvergleich

Jetzt müssen die Riesensocken natürlich “geschrumpft” werden, und das ist kinderleicht: In der nächsten Wäsche bei 60° mitwaschen, dann entstehen aus den Stricksocken automatisch Filzsocken, dick, warm und kuschelig!

Filzsocken

Filzwolle gibt es übrigens in vielen Farben, Preis pro 50g-Knäuel liegt etwa bei 5€. 

Wer etwas schickere (aber leider etwas komplizierter herzustellende) Hausschuhe, bei uns “Schlubberschuhe” genannt, für kühle Abende im Wohnmobil oder auch im “Steinhaus” möchte, sollte sich noch das letzte Foto für heute unbedingt anschauen.

made by Ingrid

Nein, die sind NICHT gestrickt! Verspotten

written by Uschi
photos taken by Ingrid with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Jule Ferienhund

 
 
Das Herrle und Fraule von Jule, dem First Dog vom Campingplatz “Hirtenteich”, sind nach Berlin gefahren, um einen Wohnwagen gegen den anderen auszutauschen. Das bedeutet viel Räumerei und Putzerei und viele Stunden Fahrerei und als Jule gefragt wurde, ob sie mit will oder lieber bei uns ein paar Tage Sommerurlaub machen möchte, entschied sie sich für letzteres. 😉 Wir haben das alles schon ein paarmal geübt, beim ersten Mal brachte Uschi sie spätabends zum Schlafen in die Wohnung, am nächsten Abend machte Jule ihr unmissverständlich klar, dass sie dort NICHT alleine bleiben will, sondern bei uns! Jule ist ein Golden Retriever, für ein Weibchen sehr groß und kräftig von Statur. Okay, wir haben zwar nur ein Wohnmobil, aber einem asylsuchenden Hund mit solchen Augen (Hundekenner wissen, wie Retriever gucken können!) können auch wir nicht widerstehen. Und seitdem darf sie auch bei uns schlafen! Julchen ist eine Seele von Hund, völlig unaufgeregt, nicht bellend, zufrieden, wenn sie draußen vor Oscarlotta im Schatten liegen darf, glücklich, wenn mindestens eine von uns auch draußen ist. Ein paar Streicheleinheiten, Wald- und Wiesenspaziergänge und hier und da fällt ja auch mal etwas ab beim Frühstück, Kaffeetrinken, Abendessen… Wenn wir abends reingehen, weil es draußen ungemütlich wird, zieht sie es vor, noch draußen liegen zu bleiben. Irgendwann sagt sie uns mit einem einzigen kurzen “wuff” Bescheid, dass sie jetzt doch auch rein möchte. Dann verzieht sie sich unter den Tisch auf ihre Decke, ich wärme mir die Füße unter ihrem Po und muss, wenn ich mal aufstehen will, etwas turnen. Nachts machen wir unsere Schiebetür bis auf einen Spalt zu, damit sie sich nicht direkt vor unser Bett legt, was bei Nacht ein zur Toilette gehen für uns etwas erschweren würde. Morgens lässt sie uns ausschlafen und steckt erst ihren Kopf durch den Türspalt, wenn sie uns reden hört. Also alles wunderbar!

Jule Ferienhund

Jule Ferienhund Jule Ferienhund

So musste sie sich heute auch überhaupt nicht aufregen, als wir Besuch von zwei völlig fremden (auch für uns) Männern bekamen. Durch Empfehlung von unserem Freund Brodo (ZDF 37° “Wenn ich will, kann ich weg”) kamen ein freier Mitarbeiter (nein, NICHT von einer Telefon-Hotline 😉 ) von AutoBild samt einem Fotografen zu uns. Seit dem Frühjahr gibt es einen Ableger “Reisemobil” und in der ersten Ausgabe wurde Brodo vorgestellt, bezugnehmend auf die Fernsehsendung. Heute waren nun WIR dran und wir werden mit Stefan Mross, Jutta Speidel und ihrem Bruno (isch abe gar kein Auto) in derselben Ausgabe vom August sein, die rechtzeitig zum Caravan Salon in Düsseldorf erscheinen wird. Wir werden doch noch berühmt, in unserem hohen Alter!

Wir mussten alle möglichen Szenen darstellen und haben viel erzählt von unserer Entscheidung, dauerhaft und ständig im Wohnmobil zu leben, von den Vorteilen und den Nachteilen, die es natürlich auch gibt. Wir finden aber immer noch, dass die Vorteile überwiegen. Die Beiden hatten keine Erfahrung mit Wohnmobilen und waren erstaunt über so manches, was in einem Wohnmobil eben anders organisiert werden muss als in einer Wohnung. Jetzt sind wir sehr gespannt, was in der AutoBild-Redaktion daraus gemacht wird. Mit der Bildzeitung verbinde ich für mich ComputerBild, mit deren Hilfe ich ab 2000 mir erfolgreich mein erstes Computerwissen angeeignet habe, die ich über viele Jahre abonniert hatte und inzwischen auf dem Tablet lese. Bildzeitungsleser waren wir nie. 😉

Jule Ferienhund

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Im schwäbischen Dschungel nicht verloren gegangen oder Amerika-Gedächtnistag

 
Vorgestern (Donnerstag) wollten wir einkaufen fahren, Post, Baumarkt, Rewe. Neben der Poststelle in einem Getränkemarkt gibt es einen Penny mit einem entsprechend großen Parkplatz. Dort stand kein einziger geparkter PKW!!! Sehr seltsam, was war denn bloß los? Wir brauchten eine Sekunde oder zwei, bis uns dämmerte, dass es sich offenbar um den zweiten Donnerstagfeiertag handelte, den es jedes Jahr in einigen Bundesländern (nicht in allen!) gibt. Schon früher habe ich an diesem Tag öfter bei meinen Freunden in Nordhorn angerufen und erfahren, dass sie in Niedersachsen keinen Feiertag haben. Gemerkt habe ich es mir offensichtlich nicht. Aber auch Uschi hatte nichts bemerkt, obwohl es durchaus Anzeichen gegeben hatte. Es kamen z. B. schon am Mittwoch außergewöhnlich viele Touristen auf dem Campingplatz an. Die bestellten Frühstücksbrötchen waren nicht vom üblichen Bäcker und vor der Rezeption stand eine Hinweistafel, dass es Kuchen zu kaufen gibt. Wir wunderten uns darüber, mitten in der Woche? Eine Dauercampergruppe brach zum Wandern auf. Mitten in der Woche? Jetzt war alles klar! Und nun??? Wenn wir doch nun schon unterwegs waren, wo könnten wir denn hinfahren? Uschi schlug einen Spaziergang im Wental mit seinem Felsenmeer vor, dort waren wir schon länger nicht gewesen. Und anschließend könnten wir noch einen Kaffee auf der Terrasse des Wental-Restaurants trinken. Also fuhren wir die gleiche Strecke wieder zurück, am Campingplatz vorbei und bis in’s Wental. Sowohl der Wanderparkplatz als auch der Parkplatz und die Terrasse vom Landhotel Wental waren VOLL. Wenn wir noch Zweifel gehabt hätten, spätestens jetzt wären sie verflogen. Wir beschlossen, nicht die Haupttouristenroute zu nehmen, sondern in entgegengesetzter Richtung in den Wald zu laufen. Entstehung des Wentals Das sogenannte Felsenmeer entstand vor 150 Millionen Jahren im sich zurückziehenden Jurameer. Der Wentalfluss hat vor 10-2 Millionen Jahren die Dolomitfelsen freigelegt. Diese stehen gehäuft auf einer relativ kurzen Strecke von nur wenigen Kilometern und üben eine große Anziehung aus. 150 Millionen Jahre ist ja auch irgendwie nicht vorstellbar. Auf der Seite, wo wir liefen, um den vielen Spaziergängern zu entgehen, waren wir vorher noch nie gewesen und dementsprechend überrascht waren wir, dass es dort auch noch einige dieser bizarren Felsformationen gibt.

Felsenmeer Felsenmeer Felsenmeer Felsenmeer Felsenmeer Felsenmeer

Genau vor einem Jahr waren wir in den USA (Uschis+Ingrids Reisetagebuch) und ein wenig erinnerte uns dieser wunderschöne Baumbewuchs an die amerikanischen Wälder. Und siehe da, wir entdeckten einen “Zugereisten”!

DouglasieDouglasie  

Und diese zwei erinnerten uns stark an die so erstaunlich gerade wachsenden Bäume in USA und Kanada, die ja bekanntlich, wenn sie groß sind, alle Telefonmasten werden wollen. 😉 Zwillingsbäume

 

Wir spazierten eine ganze Weile, ohne vielen anderen Besuchern zu begegnen und erfreuten uns an vielen Details.

HöhleneingangHöhle von innenNaturkundeErklärungBaumstammrest

Felsenmeer im Wental

Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Abstecher zum Segelflugplatz. Seitdem das Wetter schön ist, kreisen jeden Tag die Segelflieger über dem Campingplatz und wir schauen ihnen zu, wenn sie sich immer höher hinaufschrauben und dann wieder verschwinden. Jetzt wollten wir sie mal aus der Nähe ansehen und hatten das Glück, einige Starts und Landungen zu erleben. Flugunterricht gab es auch gerade, mal mit Fluglehrer mit in der Luft und mal am Boden. Muss ja alles geübt werden! Wir sahen Starts per Winde und im Schlepp eines Motorflugzeuges. Runterkommen mussten sie dann alleine. Hat aber zum Glück bei allen geklappt!

Segelflugplatzim Schlepp   elegant in der LuftLandeanflug sicher wieder auf der Erde

Auch hier wurden wir wieder an unseren „Ausnahmesommer USA/Kanada“ vom letzten Jahr erinnert. In Tofino hatten wir so etwas auf dem Wasser beobachtet. Wer möchte, kann es sich „hier“ noch einmal anschauen. Wir würden sehr gerne die Zeit um ein Jahr zurückschrauben, aber das geht ja nun leider nicht! So bleiben uns nur die schönen Erinnerungen und unsere Blogeinträge von damals.

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Lost in the jungle

 
 
Nach einigen erheiternden/frustrierenden/unverschämten/ärgerlichen/unsinnigen/total bescheuerten Erfahrungen mit den Bedingungen und Gepflogenheiten der Handynetz- und Tarifanbieter muss ich meinen Gefühlen hier mal freien Lauf lassen. Vielleicht lernt der Eine oder Andere von euch ja daraus oder wird zumindest etwas wachsamer vor Abschluss eines Vertrags oder Buchung eines Volumentarifs.

Es fing an, als wir vor fast 2 Jahren Uschis Vater zu seinem 85sten Geburtstag ein Tablet geschenkt hatten, damit er, wenn wir die Wintermonate in Spanien verbringen, zusätzlich zu den wöchentlichen Telefonaten unsere Blogeinträge verfolgen kann. Also musste logischerweise auch ein Internetzugang her! Die Telekom schied aus, weil er schon seit Jahren keinen Festnetzanschluss mehr hat, sondern über Vodafone die Zuhause-Option zu seinem Mobilfunkvertrag nutzt. Vodafone schien von der Netzabdeckung her geeignet zu sein, vorsichtshalber lieh ich mir von Freunden zusätzlich einen Mobilfunk-Stick im Telekom-Netz aus. Bei beiden war das enttäuschende Ergebnis GPRS, also das langsamste Internet, was es gibt. So langsam, dass man sich in der heutigen Zeit gar nicht mehr vorstellen kann, dass es das noch gibt. Eine Geschwindigkeit wie in der Internetsteinzeit Anfang der 90er-Jahre. Selbst für einen 85-Jährigen mit keinerlei Computer-/Internetvorkenntnissen eigentlich nicht tragbar. Er wohnt im Randgebiet einer Kleinstadt. Aber er konnte deswegen ja schlecht umziehen! Ich fand nach eingehenden Recherchen ein günstiges Angebot im Vodafone-Netz, befristet auf zwei Jahre, danach würde es deutlich teurer werden. DAS IST DIE ERSTE FALLE!!! Die Tarifbetreiber hoffen, dass man dies im Verlauf der zwei Jahre vergisst, den Vertrag nicht rechtzeitig kündigt und dann für mindestens ein weiteres Jahr mit wesentlich höheren Gebühren gebunden ist. Denjenigen von euch, die jetzt fragen, warum Vertrag und nicht Prepaid, sei gesagt, dass Vertrag immer die besseren Konditionen hat. Nur wenn man, wie wir, viele Monate des Jahres im Ausland verbringt, lohnt sich ein Vertrag nicht.

Das Vodafone-Internet kroch in Schneckengeschwindigkeit durch den angesteckten Stick in das Tablet. Wenn Uschis Vater Glück hatte, konnte er nach einigen Minuten immerhin schon unsere Texte lesen, die Fotos brauchten laaange oder wurden erst gar nicht angezeigt. Zu unserem und seinem Glück hatte er keinerlei Vergleichsmöglichkeiten zu schnellem Internet und behauptete auch, er habe doch Zeit. Nun ja! Ich probierte, dem Stick in einem Mobilfunk-Router direkt auf der Fensterbank zu mehr Geschwindigkeit zu verhelfen, es war erfolglos!

Wir nutzten seit Jahren einen Stick der Internetcommunity wkw (wer kennt wen) im Vodafone-Netz. Das war nicht die preiswerteste Variante, aber unkompliziert und zuverlässig. Guthaben konnte nach Belieben aufgebucht werden und verfiel nicht während unserer Spanienmonate. GROSSER VORTEIL (wenn auch teuer): Falls das gebuchte Volumen vor Ende der gebuchten Zeit aufgebraucht war, konnte man ein neues Paket kaufen und von vorne anfangen. Das ist nicht bei allen Anbietern der Fall, oft muss man mit dem oben erwähnten Schneckentempo bis zum Ende der Laufzeit auskommen. Im Mai, wir hatten kaum die Grenze von Frankreich nach Deutschland überfahren, wollte ich wkw aktivieren. Es ging nicht! Ich vermutete schlechten Mobilfunkempfang, wunderte mich allerdings, dass mein Handy, auch Vodafone, dies nicht bestätigte. An einem anderen Standort passierte das Gleiche. Irgendwann rief ich bei der Hotline an und erfuhr, dass wkw seinen Mobilfunkbereich zum Ende des Monats Mai aufgeben würde. Ob ich denn keine Post bekommen hätte? Hatte ich bestimmt, aber ich war halt noch nicht da, wo meine Post lag. Ja – aber, wir haben doch erst Anfang Mai, warum funktioniert es jetzt schon nicht mehr? Und wieviel Guthaben habe ich denn noch??? Die Post besagte, man möge doch bitte die ab und zu auftretenden technischen Schwierigkeiten entschuldigen und eine Kontoverbindung angeben, wohin das Restguthaben zurückerstattet werden würde. Es betrage € 8,41. Inzwischen in Lauterburg gelang es mir zwischen zwei auftretenden technischen Schwierigkeiten, mich einzuloggen, ein Internetpaket zu buchen und dabei konnte ich feststellen, dass mein/unser Guthaben noch € 19,76 betrug!!! Ich telefonierte wieder, um mitzuteilen, dass ich mein Guthaben bis zum Ende des Monats verbrauchen würde und dass es wesentlich höher sei als mitgeteilt. “Unser System sagt € 8,41”, war die Antwort! Bis Ende des Monats hatte ich erfolgreich zwei Wochenflats zu je einem GB gebucht und verbraucht, die deutlich teurer als € 8,41 waren. DAS IST DIE ZWEITE FALLE!!! Wenn man nicht selbst nachprüfen kann, wieviel Geld man noch auf dem Konto hat, erzählen sie einem die Story vom Pferd. Hätte ich das Geld zurückbuchen lassen, hätte ich mit Sicherheit nur € 8,41 bekommen. Beispiel Aldi, unsere SIM-Ersatzkarte für besondere Anlässe: Wir hatten die Karte verlegt, sie war weder in dem entsprechenden Handy noch im Tablet noch im Web-Stick. Ich wusste, dass noch Guthaben da war, aber nicht wieviel. Der freundliche Aldi-Mitarbeiter von der Hotline sagte, kein Problem, er schickt mir kostenfrei eine neue SIM-Karte, überträgt das Guthaben von € 20 und wenn ich die neue SIM in Betrieb genommen und aktiviert habe, wird die alte automatisch deaktiviert. Die neue Karte kommt, wir fahren nach Spanien (wo ich sie nicht wirklich brauche). Irgendwann haben wir kein Internet und ich will das wöchentliche Telefonat mit unserem Freund Brodo über Aldi führen bzw. ihm eine SMS schicken, dass er mich anruft. Er hat eine Flatrate und Aldi hatte gerade die Roaminggebühren abgeschafft. Mein Handy sagt, dass das Guthaben € 0,00 beträgt! Also kann ich noch nicht einmal bei der Hotline nachfragen. Das tue ich, als wir wieder in Deutschland sind. „Tut mir Leid, aber ich kann die Verbräuche nur 90 Tage zurückverfolgen.“ Also habe ich Pech gehabt? Ja, leider!!! € 20 im A…

Den Vertrag für Uschis Vater kündigte ich fristgerecht und bat um eine Kündigungsbestätigung. Die kam (natürlich) nicht. Nachfrage bei meinem Bruder in Bochum (meine Meldeadresse), nichts. Also telefonisch nachfragen, “der nächste Mitarbeiter ist schon für Sie reserviert, bitte legen Sie nicht auf, alle Mitarbeiter sind momentan im Kundengespräch”. Sie haben keine Kündigungsbestätigung von uns bekommen??? Das verstehe ich aber gar nicht! DAS IST DIE DRITTE FALLE!!! Kündigungen unbedingt per Einschreiben schicken oder faxen (ich hatte gefaxt). Und frühzeitig nachhaken!!!

Uschis Vater braucht ab Mitte August einen neuen Internetanbieter. Also wieder Vodafone, Telekom mit und ohne Router bei ihm zu Hause getestet. In den letzten zwei Jahren hat sich leider offensichtlich nichts verbessert, immer noch nur GPRS. Nach frustrierenden hin und her-Versuchen sagt Uschi zum Schluss: “Probier doch mal Aldi!” Hahaha, E-Plus-Netz in Zang! Ich probiere trotzdem und SIEHE DA: EDGE! Das ist auch noch nicht wirklich schnell, aber immerhin ca. 4x so schnell wie GPRS. Hurra!!! Wir überließen ihm unsere SIM-Karte, ich richtete auf meinem Tablet eine Monatsflat ein (1,5 GB für € 9,99), wir tauschten seinen Internetstick, der nur SIM-Karten im Vodafone-Netz akzeptiert aus gegen unseren “freien” Stick und fuhren hocherfreut auf den Campingplatz zurück. Nach drei Wochen und der Aussage von Uschis Vater, dass das Internet jetzt wirklich schneller geworden sei, kauften wir ihm bei Aldi einen Stick (€ 39) und ein Starterpaket (€ 12,99 incl. SIM-Karte und € 10 Startguthaben). Unsere Karte und unseren Stick brauchen wir auf Dauer für uns. Beim Tausch wunderte ich mich, dass sein Tablet mir mitteilte, dass jetzt eine Tagesflat aktiv sei. Ich hatte vorher auf meinem Tablet mit seiner neuen SIM-Karte wieder eine Monatsflat gebucht. Mein Tablet, in das ich unsere alte SIM-Karte legte, die er jetzt drei Wochen genutzt hatte und wo noch eine Woche gültige Monatsflat verfügbar sein musste, sagte, dass die Tagesflat jetzt aktiv sei. Hä??? Also Anruf bei Aldi-Talk, “der nächste freie Mitarbeiter…”. Nachdem die freie Mitarbeiterin verstanden hatte, was ich von ihr wollte, erklärte sie mir, dass die SIM-Karte in Verbindung mit einem Stick nur für den Computer oder das Note-/Netbook gedacht sei. Ich müsse die SIM-Karte in ein Tablet einlegen, um die “kleine” Flat nutzen zu können. Sonst würde jeden Tag eine Tagesflat berechnet. (€1,99 mal 30 Tage gleich € 59,70!!! Ein wenig teuer, oder?) Gute Frau, es gibt Tablets mit SIM-Karteneinschub und solche, an die man nur einen Stick mit eingelegter SIM-Karte anstecken kann! Ja, aber dann funktioniert es eben nicht! Dann geht nur die Tagesflat oder die “große” Monatsflat (€ 14,99 für 5 GB). Wo steht das in Ihren Prospekten, im Internet etc.? Schwammige Antwort und Wiederholung dessen, was ich nun schon weiß. Ja, die Monatsflat ist aktiv und auch berechnet worden, zusätzlich jeweils eine Tagesflat an den Tagen, an denen das Internet genutzt wurde. Wir können ja nichts dazu, wenn Sie die Monatsflat dann gar nicht nutzen. WIR KONNTEN SIE NICHT NUTZEN, WEIL UNS NIEMAND GESAGT HAT, DASS ES SO NICHT FUNKTIONIERT!!! Also gut, sie verbindet mich jetzt mit der Kulanzabteilung, ich erzähle die ganze Geschichte noch einmal, bekomme das Gleiche zu hören und die freundliche freie Mitarbeiterin stimmt mir sogar zu, dass das alles wenig kundenfreundlich ist. Ob sie die Möglichkeit habe, solche Kritikpunkte weiterzugeben? Eher nicht, aber sie schreibt mir die € 9,99 gut. DAS IST DIE VIERTE FALLE!!! Glaube nicht, dass alles in Ordnung ist, nur weil es so zu sein scheint! Sei misstrauisch, glaube niemandem irgendetwas, kontrolliere und überprüfe alles und ständig.

Jetzt gäbe es mehrere Möglichkeiten:
Umzug in eine Gegend mit besserem Netzausbau – nicht realisierbar.

Ein anderes Tablet mit SIM-Karteneinschub kaufen – unsinnig.

Die Monatsflat für € 14,99 mit 5 GB buchen, von denen er dann vielleicht 500 MB verbraucht – unwirtschaftlich und Verschwendung.

Nach einem anderen Anbieter im E-Plus-Netz suchen, bei dem es diese Stolperfalle nicht gibt – zeitaufwändig und Ingrid hat die Nase voll.

Den Internetzugang rationieren und per Tagesflat nur noch nutzen, wenn wir Bescheid gesagt haben, dass wir einen neuen Blogbeitrag online haben – unbefriedigend, aber machbar.

Wem noch etwas einfällt, bitte melden!!! Ich könnte noch weiter auflisten, z. B., dass man GEBRAUCHTE verbilligte Hardware, die an einen stornierten Vertrag gebunden ist und die man gegen Bezahlung des Differenzbetrages behalten möchte, zurückschicken muss, um dann ein identisches, NEUES  Modell zugeschickt zu bekommen. Dass bei einem stornierter Vertrag der Internetzugang durch deaktivieren der SIM-Karte nicht zum Monatsende, sondern nach Eingang des Stornierungsantrags gesperrt wird. “Sie hatten zusätzliche 2 GB Volumen dazugebucht und hätten bis zum Monatsende noch sechs Tage Zeit um es zu verbrauchen? Das tut mir Leid, aber einen stornierten Vertrag kann ich nicht mehr reaktivieren!” Und so weiter, und so fort. Ich mache jetzt Schluss, ist eh schon ein halber Roman geworden. Mein Fazit ist: Du wirst überall zu besch… versucht, der Begriff “Ehre” scheint nicht mehr bekannt und schon gar nicht mehr gebräuchlich zu sein, wer dumm, gutgläubig oder vertrauensvoll ist, hat im Zweifel halt Pech gehabt. Antwort bei Beschwerde: “Ach, das haben Sie nicht gewusst??? Das tut mir jetzt aber Leid!”

unsere verschiedenartigen mobilen Internetlösungen

P. S.: Informiert euch über den Abrechnungszeitraum eures gebuchten Volumens! Das geht nicht immer vom ersten Tag bis zum letzten Tag des Monats und erst recht nicht von der ersten Verwendung an 30 Tage. Bei 1&1 z. B. wird in der Nacht vom 22. auf den 23. umgestellt. Wenn ich also am 18. d. M. mein 3 GB-Volumen beginnen werde, weil ich gerade dann meine neue SIM-Karte zugeschickt bekommen habe, verfällt alles, was ich bis zum 22. nicht verbraucht habe. Ich glaube NICHT, dass es anteilig verrechnet wird.

Schon wieder Samstag,

aber völlig anders als der letzte, nämlich: bewölkt, wenige sonnige Abschnitte, Schattentemperatur 15°C, windig, dafür aber für mich bestens geeignet für Aktivitäten im Freien!

Ich nahm dieses “Arbeitswetter” zum Anlass, eine Maschine Wäsche zu waschen und diese auch ohne Trockner schnell trocken zu kriegen. Außerdem stand die Ver- und Entsorgung auf meinem Plan, bzw. war einfach dran. Das Entsorgen des Grauwassers erledigen wir hier mit Hand am Arm und Muskelkraft, allerdings mit Hilfe eines Rollwagens, die Kasettentoilette tragen wir die paar Meter über einige Stufen zur Entsorgungsstation. Das Frischwasser fließt durch einen laaangen Schlauch direkt in den Einfüllstutzen unseres Wassertanks. Dann kommt auch bei uns wieder für drei bis vier Tage das Wasser aus dem Wasserhahn. Daumen hoch  Wir könnten natürlich für diese Notwendigkeiten alle paar Tage mit Oscarlotta um’s Haus rum zur Ent- und Versorgungsstation fahren, aber diese Aktion ist sehr viel zeitaufwändiger (zu viele Räumarbeiten, um unsere “Wohnung” fahrfertig zu haben). Daumen runter  Zu guter Letzt wollte ich heute die Renovierung unseres Fahrradträgers zu Ende bringen. Anschleifen und zweite Lackierung des Rahmens und Bügels standen an, sowie das Montieren der gesamten Chose. Eigentlich klappte alles prima, ich schaffte es, alle neuen Edelstahlschrauben, Scheiben und Muttern wieder da anzubringen, wo ich vor der großen Hitze mit Mühe die verrosteten Teile entfernt hatte.

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Aber es dauerte doch alles in allem mal wieder etwas länger als vorher gedacht, como siempre (oder: wie immer). Für Fisch und Gemüsereis zum Abendessen reichte die Zeit aber gerade noch aus, die ungeliebte Bügelwäsche hat sich vermehrt, aber heute kommt die nun schon gut gefüllte Tasche nur in die Heckgarage, bis …?

Da heute das Sitzen im Freien sowieso keinen großen Spaß gemacht hätte, erklärte Ingrid den heutigen Tag für sich zum “Höhlentag”. Für Nichteingeweihte bedeutet das den Daueraufenthalt für diesen Tag im Wohnmobil, bei richtig schlechtem Wetter ohne einen Schritt vor die Tür! Heute war er angefüllt mit Tätigkeiten wie z. B. wichtige Telefonate führen (am Wochenende bei Vodafone für uns kostenlos), Hängeschränke umräumen, zweiten “Schlubberschuh” für mich fertighäkeln (Fotos folgen in einem gesonderten Eintrag zu dem Thema in den nächsten Tagen), Uschi bei der Arbeit fotografieren, am Computer die und andere Fotos bearbeiten, Artikel bei Hood zum Verkaufen einstellen bzw. überarbeiten und weitere Recherchen im Internet, um nur einige Tätigkeiten zu nennen. Heute ist es ihr wieder prima gelungen, trotz freiwilligen “Höhlendaseins” keine Langeweile zu haben.

Ihr seht, auch bei wenigen Quadratmetern Wohnfläche kann man sich erfolgreich aus dem Weg gehen.  Zwinkerndes Smiley 

Mit dem Foto des Abends wünschen wir euch allen ein schönes Restwochenende!

14.06.14, 21:30

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

HEISSE TAGE!

 
 
Ganz Deutschland schwitzte an diesem superheißen Pfingstwochenende, wir auch! Gut, dass wir unsere große Terrasse mit Schattenplatz hatten.

Der Campingplatz war sehr gut besucht, viele Städter und Urlauber genossen die freien Tage hier im Grünen, abseits von Stadtrummel und überfüllten Schwimmbädern. Sie konnten das platzeigene Schwimmbad (in zwei Tagen von Leitungswassertemperatur auf 20°C gestiegene Wassertemperatur) benützen, auf der überdachten Terrasse der Gaststätte die warmen Abende verbringen oder an der Grill- und Feuerstelle mit Kind und Kegel grillen und Lagerfeuerromantik erleben.

Außerdem gab es zum Auftakt des verlängerten Wochenendes am Samstag einen Flohmarkt auf der großen Wiese.

heute Flohmarktauf der großen Wiese

Alle Camper und auch Nichtcamper hatten die Möglichkeit, einen Stand aufzubauen, ohne Gebühren. Leider wurde dieses Angebot etwas wenig genützt. Trotzdem gab es Unentwegte, die ihren Stand schon am frühen Vormittag aufbauten, wir waren auch dabei.

ganz schön heißSchattenplätzchenunterm Sonnenschirm

leckere Dingeschön dekoriertwarten auf Kunden

Alle bestückten ihre Stände liebevoll mit Dingen für den Alltag, Kleidungsstücken, Raritäten aller Art, selbsthergestellten Gewürzmischungen und Marmeladen bis hin zu von Hand gestrickten Socken, Taschen, Mützen, hier eine Auswahl von Ingrids “Unikaten”!

EinladungEnti als Blickfangselbst gestricktaus eigener Herstellung

Auch einige “Profis” verkauften Campingzubehör und verschiedene Sorten von Elektrorollern, Campern bekannt sind die “Tante Paulas”. 

die Profis

Selbst ein langjähriger Campinggast, ehemaliger Beruf Schreiner,  ließ es sich nicht nehmen, seine kleinen selbstgefertigten Kunstwerke aus Holz anzubieten. Einige Camperkinder konnten am Nachmittag unter seiner Leitung sogar ihre eigenen Bumerangs herstellen und zum Fliegen bringen.

Pause 

Die Gaststätte bot Gegrilltes, Mittagstisch, Kaffee und Kuchen und kühle Getränke an, damit jeder Hunger und vor allem seinen Durst stillen konnte.

Biergarten

Wahrscheinlich war die Hitze ein bisschen daran schuld, dass sich der Besucherandrang in Grenzen hielt und damit der Umsatz der Standbetreiber nicht ganz so groß war. Zumindest die Spendenbox war bei Feierabend ordentlich gefüllt und so bekommen die Kinder noch ein neues Spielgerät auf dem Spielplatz.

Wir genossen die folgenden zwei “Sonntage” ohne anstrengende Aktivitäten im Schatten und waren froh, nicht auf Deutschlands Straßen unterwegs sein zu müssen!

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Fulltimer* – Alltag

 
 
Fulltimer* bedeutet wörtlich übersetzt “Vollzeiter” oder auf deutsch:  Wohnmobilist, das ganze Jahr über im Mobil lebend. Auch Fulltimer haben einen Alltag und ab und zu Urlaub, wie wir letzte Woche. Geheimnis erzählendes Smiley 

Am Montag begann auch unser Alltag wieder. Ganz oben auf unserer imaginären to do-Liste stand: Betten beziehen und Wäsche waschen; dank Waschmaschine, Sonne und Wind eine leichte Übung. Geregnet hat es erst, als die Wäsche zusammengelegt wieder in den Schränken und in der Sammeltasche für Bügelwäsche verstaut war. (Einen Bügelkorb gibt es bei uns aus Mangel an Platz nicht.) Im Laufe des Tages habe ich dann unseren Fahrradträger auseinandergeschraubt. Viele der Schrauben waren in den letzten Jahren an- oder völlig verrostet und auch der große Metallbügel sah schon etwas ramponiert aus. Sieben von acht großen und kleinen Schrauben leisteten weniger oder mehr Gegenwehr, die letzte kleine brachte mich jedoch fast zur Verzweiflung. Nach mehreren vergeblichen Versuchen mit verschiedenen Gerätschaften beugte sie sich erst roher Gewalt. Mein Freund und Helfer Helmut sprengte die widerspenstige Schraubenmutter mit Meißel und dicken Hammer.  Mir blieben dann die unvermeidlichen Aufräumarbeiten.

Waldweg

 

 

Ansonsten brachte uns ein abendlicher Waldspaziergang rund um den Campingplatz nach dem Gewitter mit Regen Entspannung.

 

 

 

Dabei konnte Ingrid die schönsten Schnecken von vielen auf unserem Weg fotografieren und sie hat die Fotos spät am Abend noch zu einer richtig schönen Schneckencollage mit Rahmen verarbeitet. (Macht auch nicht jeder!)

Schneckencollage

Mit den alten Schraubverbindungen als Muster (ohne Wert) konnte ich dann gestern zum Bauhaus fahren, um neue Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben aus EDELSTAHL für unseren Fahrradträger zu erstehen. Gottseidank hatte so früh am Tag (gegen 9:00 Uhr!!!) ein netter Mitarbeiter Zeit, um mich bei der Suche nach den vielen verschiedenen Kleinteilen zu unterstützen. Er wog die jeweils gleichen Schrauben usw. ab, gab eine Codenummer im Display der Waage ein und klebte den kleinen Preiszettel auf die Plastiktüte. Als die Plastiktüte vollgeklebt war mit Preisschildchen aller Art war ich glücklich über meine neuen größeren und kleineren “Ersatzteilchen” in der Tüte. Damit der Fahrradträger wieder in neuem Glanz erstrahlen kann, habe ich zusätzlich ein Döschen mit grauem Metalllack plus neuem Pinsel erstanden. Der Regen am Nachmittag beendete weitere Aktivitäten draußen. Als es wieder aufhörte, konnte ich wenigstens noch Oscarlotta von den eingeweichten Fliegenleichen an ihrem “Gesicht” befreien, sie sah doch gleich wieder schnieke aus! Gegen Abend sind wir noch mit Flitzi nach Essingen (etwa 5km bergab ins Tal) gefahren, damit Ingrid ihre heißgeliebte Ente (2CV, Baujahr 1989, sehr gut erhalten) aus dem “Winterschlaf” erwecken konnte. Sie schlief die letzten sieben Monate neben einem süßen kleinen Traktor in einer trockenen Scheune, freute sich aber sehr, als Ingrid den Motor startete. Sie sprang sofort an und schnurrte wie ein Kätzchen. Den Berg hinauf zurück nach Lauterburg, immerhin mit einer Steigung bis zu 12%, meisterte sie, wie schon viele Male vorher, spielend, mit 40km/h an der steilsten Stelle im 2. Gang, gutes Mädchen! Nervig für Ingrid ist am Abend dann wieder einmal eine endlose Geschichte mit einem Mobilfunkanbieter, eigentlich wollte sie NUR einen Vertrag fristgerecht kündigen, aber die Mitarbeiter des Konzerns versuchen wieder einmal alles, um das zu verhindern, ABER NICHT MIT INGRID!

Heute Vormittag habe ich erstmal Rasen gemäht. Nach unserm Frühstück (heute Porridge mit Obst, siehe auch Liebligsrezepte) machte Ingrid sich daran, Flitzi und Enti innen und außen gründlich zu säubern, wir Vier Zwinkerndes Smiley sind mit dem Ergebnis nach etwa drei Stunden Arbeit sehr zufrieden. Ich beschäftigte mich wieder mit den vorbereitenden Maßnahmen für die Neulackierung des Fahrradträgers. Putzen, anschleifen, Rost abschleifen und mit Rostumwandler einpinseln war angesagt. Alles klappte programmgemäß und wir konnten uns pünktlich zu Beginn des schon fast üblichen nachmittäglichen Regens gegen 16:30 zu Kaffee und süßen Stückchen in unser trockenes, gemütliches “Heim” zurückziehen.

Ihr merkt schon, es ist kein “Sommerloch” in Sicht, in das wir fallen könnten. Das Wetter ist seit Montag zwar schon morgens sonnig und sommerlich warm, d. h. kurze Hose ist angebracht, aber pünktlich am Nachmittag macht die Sonne Feierabend und es wird gewittrig, dann nass und kühler, heute auch wieder.

Die nächsten Tage soll es jedoch noch wärmer werden und eigentlich nicht regnen. Wir wollen am Samstag mit Restbeständen am stattfindenden Campingplatzflohmarkt teilnehmen und hoffen, das die angekündigten Temperaturen bis 30°C uns hier oben in fast 700m Höhe nicht erreichen.

Zum Schluss noch das Foto des Tages:

Unser Fuhrpark

written by Uschi
photos taken by Ingrid with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Treffen erfolgreich beendet

 
 
Nachtrag am Sonntagabend:
Heute Mittag bekamen wir noch Besuch von Franz, der in Ermangelung des eigenen Wohnmobils (verliehen an den Bruder) mit dem Motorrad kam. Wir haben uns gefreut, auch ihn mal wiederzusehen. Die letzten zwei Treffen haben wir ja verpasst, einmal wegen unserer geplanten USA-Reise letzten Sommer und im Herbst wegen unvorhersehbarer Arzttermine.

Franz mitseiner Harley

Es war mal wieder ein schönes Treffen! Lieben Dank an Ursel für die Organisation!!! Mit Erlaubnis aller gibt es hier jetzt noch ein paar für Wohnmobiltreffen typische Gruppenfotos:

ab morgens um 9 Uhr (gemeinsames Frühstück)sitzen wir immer mal wieder gerne in großer Runde zusammen draußen

Gegen 13 Uhr machten wir uns auf den Rückweg nach Lauterburg, auch diesmal waren wir nicht die Ersten und nicht die Letzten. Ein paar Unentwegte bleiben noch eine weitere Nacht. Wir hatten keine Lust auf Staus und LKWs auf der Autobahn (LKW-Fahrverbot am Sonntag und Stau nur in Gegenrichtung!) und so waren wir 2 Minuten vor Ende der Mittagsruhe vor der noch verschlossenen Schranke am Campingplatz “Hirtenteich”. Wir wurden schon sehnsüchtig erwartet!

Flitzi verpackt 

 

 

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.