Rasenmähen mit Uschi

 
 
Nachdem ihr euch so tapfer durch soooviel Theorie gearbeitet habt, kommt heute NUR profane Praxis, getreu nach Uschis Motto im letzten Beitrag “relax and enjoy”. Lehnt euch also ganz entspannt zurück und schaut euch mit mir an, wie Uschi unseren Rasen mäht… 😉

Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi Rasenmähen mit Uschi nach getaner Arbeit: BELOHNUNG!!!

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Kein Einkauf möglich!

 
 
Damit euch nicht der gleiche Lapsus passiert wie uns am 19. Juni / Fronleichnam / Feiertag in Baden-Württemberg (“hier” nachzulesen), haben wir uns die Mühe gemacht, alle “einkaufsfreien” Tage in Spanien in der nächsten Wintersaison mit Datum und Anlass aufzulisten.

 Markt in Oropesa

8. Kapitel: Feiertage in Spanien für die Wintersaison 14/15 und regionale “Fiestas”

Zuerst die Feiertage für ganz Spanien (kirchlich und gesetzlich):

12.10.14 Nationalfeiertag / Fiesta Nacional de España, die Spanier feiern an diesem Tag Columbus und seine Verbreitung spanischer Kultur und Sprache

01.11.14 Allerheiligen / Fiesta de Todos los Santos

06.12.14 Tag der spanischen Verfassung / Dìa de la Constituciòn, hat nix mit dem Nikolaus zu tun Zwinkerndes Smiley !

Nikolausabend in Alcossebre am Strand

08.12.14 Mariä Empfängnis / La inmaculada

25.12.14 Weihnachten / Navidad

 Abenddämmerung am 24.12.

01.01.15 Neujahr / Año Nuevo / Prost! / ¡Salud!

06.01.15 Hl. 3 Könige / Reyes Magos

Wind und die Heiligen 3 Könige

03.04.15 Karfreitag / Viernes Santo

05.04 Ostersonntag / Domingo de Resurrecciòn oder Domingo de Pascua

Die Karwoche ist in Spanien die Semana Santa.

01.05 Tag der Arbeit / Dìa del Trabajo

Arbeitspause

Außerdem gibt es in Spanien noch viele regionale Feiertage. Wir möchten an dieser Stelle nur die wichtigste “Fiesta” in der Region Valencia anführen:

15.03. – 19.3.15 Fallas (“hier” und “hier” und “hier” und „hier“ nachzulesen, sowie 3 Fotoalben oben in der Menüleiste)

So, ihr lieben Blogleser aus nah und fern, wir danken euch sehr für euer großes Interesse an unserer Serie und wünschen euch noch einen richtig angenehmen sonnigen Sommer. Allen Spanienfahrern wünschen wir eine unfall- und überfallfreie Fahrt in den Süden und einen angenehmen Winter in Spanien, egal wo ihr euer Lager aufschlagt!

Um es mit den Amerikanern zu sagen: RELAX AND ENJOY!

Ohne Worte!

…ENDEDERSERIE!ENDEDERSERIE!ENDEDERSERIE!NDEDERSERIE!…

 

Frei nach Paulchen Panther:

Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Soll das heißen…? Ja ihr Leut´,
mit dem Blog ist Schluss für heut´.

Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Stimmt es, dass es sein muss:
ist für heute wirklich Schluss?

HEUTE IST NICHT ALLE TAGE, ICH KOMM WIEDER – KEINE FRAGE!!!

 

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Kein Anschluss unter dieser Nummer!

Damit euch das in Spanien (oder im sonstigen EU-Ausland) nicht passiert, folgt jetzt unser

7. Kapitel: “Computer und Telefon”

-89  -134 -87   -62   31   -80

Dies ist mein (Ingrids) Ressort, also darf ich jetzt auch mal wieder! Zuerst zum TELEFONIEREN: Es gibt in Deutschland zwar nur 4 (nach der Zusammenlegung von O2 und E-Plus nur noch 3) Netzanbieter, aber jede Menge sog. Provider. Deswegen muss jeder von euch sich explizit nach den Auslandsbedingungen seines Anbieters erkundigen. Generell gilt aber, dass Sprachflats i. d. R. NUR in Deutschland gelten. Es gibt aber auch hier, wie überall, Ausnahmen. Wir können unser Gesprächsguthaben von 60 Min./Monat auch im EU-Ausland nutzen. Voraussetzung dafür ist das “Vodafone-Reiseversprechen”, sodass uns pro abgehendem sowie ankommendem Gespräch (letzteres für die Dauer bis zu einer Stunde) nur 75 Cent berechnet werden. Noch lohnt sich das für uns, aber spätestens Ende 2015, wenn die EU-Roaminggebühren ganz abgeschafft werden, müssen wir neu überlegen. Wer von euch eine zusätzliche “Roaming”-Option für das Ausland hat (Vorsicht: Mancher Handytarif-Provider schaltet seinen Kunden eine vom EU-Tarif abweichende Option auch automatisch!), sollte die Preisbedingungen unbedingt überprüfen, denn seit 1. Juli 2014 dürfen die Telefonanbieter laut EU-Verordnung nur noch max. 23 Cent/Minute für abgehende Gespräche, max. 5 Cent/Minute für eingehende Gespräche und max. 7 Cent für eine abgehende SMS (ankommende Roaming-SMS sind kostenlos) berechnen. Bei Grenzübertritt erhält man von seinem Anbieter eine entsprechende Info-SMS. In welchem ausländischen Netz man eingebucht ist, spielt keine Rolle (mehr). Vorsicht geboten ist beim Versand UND Empfang einer MMS (Multimedia Messaging Service). Schon das Einfügen netter Icons kann aus einer SMS eine MMS machen! Während die Versandpreise für MMS in Deutschland bei allen Mobilfunk­netzen bei einheitlichen 39 Cent liegen, gestaltet sich die Tarifstruktur für den MMS-Versand im Ausland deutlich komplexer. Einige Netzbetreiber staffeln die Kosten nach Ländergruppen und Datenvolumen, andere Anbieter geben feste Preise für alle Versandgrößen an. Vorsicht ist beim EMPFANG von MMS geboten, da hier ein klarer Unterschied zur SMS besteht. Während der Empfang einer SMS grundsätzlich kostenlos ist, also auch bei einem Auslandsaufenthalt, können beim Erhalt einer MMS im Ausland je nach Anbieter hohe Kosten anfallen. Eine ankommende MMS muss der Empfänger “genehmigen”, bevor Kosten für ihn entstehen können.

Ganz wichtig für den Preis eines Telefonats ist die Taktung. Auch hier hat der Euro-Tarif dafür gesorgt, dass die Mobilfunkkosten möglichst überschaubar bleiben. Abgehende Telefonate müssen im 30/1-Takt abgerechnet werden, was bedeutet, dass nach der ersten halben Minute im Sekundentakt abgerechnet wird. Eingehende Telefonate werden sogar komplett im Sekundentakt abgerechnet. Auch das Umleiten der Gespräche auf die Mailbox darf seit 2010 keine zusätzlichen Kosten mehr verursachen. Das Abhören der Mailbox vom Ausland aus bleibt jedoch unabhängig vom Land weiter kostenpflichtig. Wir haben unsere Mailboxen grundsätzlich ausgeschaltet/deaktiviert, wer etwas von uns will, wird es auch ein zweites Mal probieren.

Weiterführende Infos:

Jetzt das INTERNET: Im Zeitalter der Smartphones gewinnt natürlich auch die mobile Datennutzung im Ausland immer mehr an Bedeutung. Auch hier sind die Unterschiede von Anbieter zu Anbieter groß! Seit 2012 greift aber auch hier die EU-Verordnung, die aktuellen Preise liegen bei max. 24 Cent pro Megabyte (MB). Das hört sich zunächst preiswert an, jedoch ist nicht zu unterschätzen, wie schnell sich ein Datenvolumen ergibt, das dann doch sehr teuer werden kann. Die modernen internetfähigen Handys haben die Angewohnheit, sich ständig und unbemerkt mit dem Internet zu verbinden und es interessiert sie überhaupt nicht, wo sich ihr Besitzer gerade aufhält. Wer nicht weiß, wie er seinem Smartphone diese Unart austreiben kann, hat schlechte Karten. Und kontrollieren sollte man das auch von Zeit zu Zeit, wenn man auf der sicheren Seite sein will! Zwar ist zum Schutz der Nutzer vor teuren Rechnungen eine automatische Unterbrechung des Datenzugangs eingerichtet, wenn knapp 60 Euro (incl. Mehrwertsteuer) erreicht werden. Diese automatische Unterbrechung erfolgt aber NUR, wenn der eigene Mobilfunk-Anbieter seinen Sitz innerhalb der EU hat. Bei Einreise in ein Land, in dem die Kostenbremse nicht funktioniert, müssen Verbraucher per SMS entsprechend informiert werden. KOSTENFALLE WhattsApp: Wer WhatsApp im Ausland benutzen möchte, benötigt dafür wie auch in Deutschland eine Internetverbindung! Nur wer einen Auslandstarif mit entsprechendem Inklusivvolumen gebucht hat oder sich in einem WLAN befindet, kann WhatsApp bedenkenlos nutzen.

Sicher sind folgende Möglichkeiten:

1. Die Datenverbindung/Daten-Roaming im Handy deaktivieren und nur per WLAN surfen (öffentliches oder eigenes per ausländischem Mobilfunkstick bzw. Mobilfunkrouter).

2. Bei seinem Anbieter einen Auslands-Datentarif (Roaming-Paket) buchen. Die Bedingungen dafür variieren sowohl bei der Dauer (1 Tag bis 1 Woche) als auch beim inkludierten Volumen (50 MB bis 150 MB) und natürlich beim Preis. Große Sprünge kann man damit nicht machen, skypen z. B. kann man gleich vergessen, zumindest, wenn man die Videofunktion eingeschaltet lässt! Aber skypen ohne Bild ist wie Erdbeertorte ohne Sahne, da kann man auch gleich telefonieren.

3. Sich eine ausländische SIM-Karte mit Surf-Option besorgen. Dazu habe ich ausführlich schon im Artikel “Thema Mobilfunk und Internet im In- und Ausland“ berichtet.

4. Internet nur oder überwiegend mit dem Note-/Netbook oder Tablet über das campingplatzeigene WLAN nutzen. Das ist manchmal sogar kostenlos, manchmal aber auch heftig teuer und ganz oft überlastet oder von der Übertragungsgeschwindigkeit her nicht gerade Freude bringend. Am Torre trifft alles außer teuer zu! In den Spitzenzeiten im Winter (Jan.-Ende März) sind schätzungsweise 300 Laptops von morgens bis abends online, dazu noch inzwischen einige Smartphones, während ihre Besitzer draußen in der Sonne ihren Mittagsschlaf halten, mit dem Nachbarn ratschen, Kaffee trinken. Da wird es in der Telefonleitung naturgemäß ein wenig „eng“. Vorteil von Nachteulen wie ich es bin: Ab 23 Uhr flutscht es wieder!!! Alternative und/oder Ausweichmöglichkeit auch hier: eine ausländische Mobilfunkkarte besorgen. Wir sind sehr zufrieden mit dem voreingestellten 1€-Tarif von Carrefour, da der Euro nur anfällt, wenn wir Carrefour nutzen. Wir haben dann 100 MB für 24 Stunden zur Verfügung. Es verfällt nichts und es verlängert sich nichts automatisch. Genaueres auch hierzu in oben verlinktem Artikel „Thema Mobilfunk und Internet im In- und Ausland“.

Wem das nun alles viiiel zu kompliziert, unzuverlässig, nicht vertrauenerweckend erscheint, der kann sein Handy auch einfach a) zu Hause lassen, b) temporär ausschalten, c) stumm schalten, d) den Flugmodus aktivieren, e) nicht drangehen, wenn es bimmelt oder f) nur Musik damit hören und schöne Fotos schießen:

Pilar de la Horadada

Im “Vor-Handy”-Zeitalter hat man in solchen Situationen einfach nur seinen Eisbecher, die Sonne und die Aussicht genossen! Vielleicht ist “Kein Anschluss unter dieser Nummer” bzw. “Der gewünschte Teilnehmer ist zur Zeit nicht erreichbar” manchmal gar nicht so schlecht!

-115

Fortsetzung folgt…

written by Ingrid
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Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Wir bemühen uns eigentlich immer vorsichtig zu sein und trotzdem hat es uns auch schon erwischt, mitten in Barcelona (wer “hier” klickt, kann die ganze Geschichte noch einmal lesen)…

Colòn in BarcelonaAussicht auf die Rambla in Barcelona

6. Kapitel: “Achtung vor bösen Buben!”

Am Anfang dieses Eintrags möchte ich eine Geschichte zum Besten geben, bei der sich allerdings Wahrheit und Dichtung vermischen, glauben wir (die Namen sind von der Redaktion geändert): Also, Ida und Edi waren ein frisch verliebtes Paar mit zwei kleinen Hundis. Sie haben sich ganz spontan und ohne irgendwelche Vorkenntnisse im Herbst 2007 dafür entschieden, mit ihrem neuen ersten Wohnmobil nach Spanien zu fahren. Nach sehr langer Fahrt, auf der Autobahn A7 um Barcelona herum bestand Ida darauf, die nächste Raststätte anzufahren, weil sie so müde sei. Edi gab nach, fuhr auf die nächste Raststätte und sie legten sich schlafen, die Hundis auch. Am Morgen stellten sie entsetzt fest, dass im Fahrerhaus des Alkovenmobils die Handtasche von Ida, seine Herrenhandtasche mit Inhalt und seine Lederjacke fehlten. Die Hunde hatten nicht angeschlagen und die Türschlösser waren nicht aufgebrochen worden. Auf der Polizeistelle, die sie dann angefahren haben, gaben sie alles zu Protokoll, dabei kam ein Polizist von draußen rein und trug die Jacke von Edi…?!?

Als wir uns die Geschichte von den armen Überfallenen selbst angehört hatten, waren wir zwar betroffen, konnten aber so viel Leichtsinn nicht verstehen. Wir glauben immer noch, dass auf jeden Fall eine Tür des Fahrerhauses nicht abgeschlossen war, sie tief und fest geschlafen hatten, die Hunde übrigens auch, und die Story mit der Jacke…?

Aber nun zurück zum Thema: der Streckenabschnitt der Autobahn A7, der nördlich um Barcelona herumführt Richtung Tarragona, ist berüchtigt für Überfälle aller Art. Es soll z. B. wie folgt ablaufen: Aus einer überholenden, meist hochpreisigen Limousine heraus wird dem Fahrer des Wohnmobils bzw. Wohnwagengespannes bedeutet, dass er einen Platten hat und die Autobahnräuber versuchen, ihn auf dem Standstreifen zum Halten und dann zum Aussteigen zu bewegen. Währenddessen wird auf der Beifahrerseite blitzschnell die Tür geöffnet und der Beifahrerin die Handtasche entrissen. Das war’s dann. Noch schneller als die Straßenräuber aufgetaucht sind, sind sie auch wieder verschwunden. Es soll auch sogar schon auf Rücklichter geschossen worden sein, damit jemand anhält, hat derjenige aber nicht, so blieb es beim Einschussloch im Rücklicht. Also nochmal die Warnung: Fahrt möglichst nach der letzten Mautstelle vor Barcelona ohne anzuhalten, also kein Tankstopp o. ä., um Barcelona herum bis ihr wieder zur ersten Mautstelle (wo man nur wieder ein Ticket zieht) kommt.

Wir haben da so unsere ganz eigenen Vorgehensweisen, diesen berüchtigten Streckenabschnitt möglichst unbeschadet hinter uns zu bringen. Wir fahren ihn eigentlich immer sonntags um die Mittagszeit. Unsere Theorie ist: Die “bösen Buben” sind erst beim Sonntagsgottesdienst und anschließend bei Mama zum Mittagessen! Sarkastisches Smiley Wer das nicht glaubt oder nicht zur rechten Zeit s. o. fährt, kann ja unsere zweite Fahrversion probieren, nämlich an der Peripherie von Barcelona die große Stadt an der Meerseite zu umfahren. Haben wir schon ein paarmal gemacht, funzt gut und bietet außer Tunnels auch noch schöne Ausblicke auf Hafen und Meer. Diese Version ist ein wenig zeitaufwändiger (…aber wir haben ja Zeit) und etwas teurer (Maut,…).

Aber ihr solltet auch sonst (besonders im Süden von Frankreich und in Spanien) immer auf der Hut sein, auf Parkplätzen an der Straße oder auch vor großen Supermärkten, an Tankstellen oder Raststätten. Schließt immer ab und wenn möglich, sollte immer einer direkt beim oder im Fahrzeug bleiben. Wenn wir unterwegs bei Aldi oder Lidl usw. auf dem Parkplatz stehen, gehe ich grundsätzlich alleine einkaufen, Ingrid bleibt sichtbar in unserer Oscarlotta und passt auf unser Hab und Gut auf. Wir lassen aber auch sonst Vorsicht walten, wir würden NIE an den gerade beschriebenen Orten übernachten, für uns ist eine ungestörte Nachtruhe auf einem Stellplatz oder Campingplatz wichtiger als ein paar Euro zu sparen. Außerdem fahren wir in Etappen, die uns nicht an den Rand der Erschöpfung bringen. Ein Ruhetag auf einem besonders schönen Stell- oder Campingplatz zwischen den Fahrtagen hat auch was.

Aber nicht nur im Süden, sondern überall in Europa ist Vorsicht wichtig, wenn man sein Eigentum behalten möchte!

Unsere Vorsichtsmaßnahmen im Überblick:

Wir haben an unserer Oscarlotta an unserer EINZIGEN Tür ein Zusatzschloss von “Ölmühle” einbauen lassen. (lesenswerte Einbaustory “hier”)

Türschloss außenTürschloss innen

Unsere drei Schiebefenster können wir von “Haus aus” von innen verriegeln. Auf eine Heckleiter haben wir bewusst verzichtet. Alle sechs Reifen sind mit Ventilaufsätzen von “TireMoni” ausgerüstet

2 Ventile für ZwillingsreifenVentil Nr. 5

und der kleine Monitor, der jeden einzelnen Reifendruck anzeigt, ist während der Fahrt immer auf der Fahrerseite an der Scheibe befestigt.

Unsere "Moni"

Uns kann niemand bedeuten, wir hätten einen Platten, solange unsere ”Moni” nicht Alarm schlägt, fahren wir – nicht unbedingt gelassen – aber weiter. Außerdem haben wir auf dem Monitor immer die Kontrolle über die Reifendrücke.

Da Oscarlotta unser einziges Zuhause ist, bewahren wir nicht nur alles Entbehrliche (vor allem auf der Fahrt) in unserem Safe auf, sondern haben auch Kopien aller wichtigen Papiere und Unterlagen im Safe bei guten Freunden in Deutschland. Da wir aber wissen, dass sogar auf bewachten Campingplätzen ungebetene “Nachtschwärmer” unterwegs sein können, schließen wir jeden Abend unser Tagesequipment (Stühle etc.) in der Heckgarage ein und rings um’s Fahrzeug alle Schlösser zu. Soviel Zeit muss einfach sein! Bis auf unser unliebsames Erlebnis in Barcelona sind wir bisher ZUM GLÜCK von “bösen Buben” verschont geblieben.

Trotz aller Horrorgeschichten fühlen wir uns in Spanien sehr wohl und wir schätzen die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der Spanier. Das Land des Sonnenlichts

Cabo de San Antoni + Cabo de la Nao im Gegenlicht

ist uns zur Winterheimat Nr.1 geworden!

wunderschöne Abendstimmung am Torrestrand

Fortsetzung folgt…

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Lästige, aber wichtige, Vorbereitungen

geben auf jeden Fall persönliche Sicherheit und einen freien Kopf für die schönen Dinge während der Reise!

altes Kloster in toller LageSteilküste

5. Kapitel: Krankenversicherung und SIP-Karte – ADAC – Reisen mit Hund

Normalerweise hat jeder Deutsche eine Krankenversicherung. Wer wie wir privat versichert ist, hat 6 Monate nur die gleichen “Probleme” wie in Deutschland. Er muss Arztrechnungen oder benötigte Arzneimittel erst einmal selbst bezahlen und kann dann anschließend sich die Beträge von der KV wieder erstatten lassen. Wenn wir länger als 6 Monate im europäischen Ausland bleiben wollen, müssen wir das unserer KV nur rechtzeitig melden.

Bei den gesetzlich Versicherten variieren die Bedingungen je nach Krankenkasse, also besser vor der Reise nachfragen. Die Krankenversicherungskarten gelten in der Regel europaweit, aber wie bei den privat Versicherten müssen die entstehenden Kosten erst einmal vorgelegt werden. Eine Ausnahme bilden Krankenhausaufenthalte, da wird unseres Wissens nach mit der jeweiligen KV direkt abgerechnet. Voraussetzung dafür (und auch für Behandlungen beim Arzt) ist die sogenannte SIP–Karte. Das ist die in Spanien für Einheimische UND Ausländer gesetzlich vorgeschriebene KV–Ausweiskarte, ohne die man nicht behandelt wird. Man kann auf allen Campingplätzen in Spanien bei der Anmeldung direkt nach dem Prozedere fragen, am Torre liegt dazu am Tresen sogar ein Informationsblatt auch in deutsch aus.

Der ADAC hilft seinen Mitgliedern mit der “ADAC Plus-Mitgliedschaft”, früher “Auslandsschutzbrief”, (fast) in allen Lebenslagen. Wir haben uns gerade ein Serviceheft mit den Versicherungsbedingungen auf der Geschäftsstelle Aalen mitgenommen, frei nach dem Motto: “Was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.” Wir können uns nämlich nur die allerwichtigsten Dinge auf Dauer merken. Ahnungsloses Smiley Es folgen einige “allerwichtigste” Dinge für “Überwinterer” in Spanien:

– zwei aktuelle Telefonnummern, mit denen man die Helfer im Ausland um Hilfe bitten kann:

+49 89 22 22 22 bei Fahrzeugschaden und

+49 89 76 76 76 bei Erkrankung/Verletzung

– die Frist für den Krankenrücktransport sowie für die Rückführung des Wohnmobils/Wohnwagengespannes (Höhenbegrenzung 3,20m!!!) beträgt NUR 92 Tage, außerdem MUSS das Wohnmobil/Wohnwagengespann in den Wintermonaten mit Winterreifen bestückt sein.

– der ADAC bietet einen Auslands-Krankenschutz Langzeit an (je älter, desto teuer). Weinendes Smiley  Genauere Infos “hier” !

Ihr könnt euch auch einfach mit allen persönlichen Fragen direkt an die meist netten Mitarbeiter einer ADAC-Geschäftsstelle wenden. Bei der Gelegenheit könnt ihr auch gleich Kartenmaterial und sogar Routenvorschläge für eure Reise mitnehmen. Neue Straßenkarten im Auto zu haben, ist auch im Navi-Zeitalter beruhigend. Zwinkerndes Smiley

Übrigens: Aktuell gibt es beim ADAC jetzt eine neue Campingkarte: Camping Key Europe. Sie löst die alte Camping Card International ab, ist aber leider nicht mehr 3 Jahre, sondern nur noch 1 Jahr gültig. Einen Vorteil hat sie aber vor allem für Skandinavienfahrer: Sie beinhaltet vollständig die “Camping Card Skandinavia”! Die Kosten für die neue Campingkarte belaufen sich auf 12,- im Jahr. Interessant sind auch die Versicherungsleistungen! Wer es ganz genau wissen will, holt sich eine Broschüre dazu in einer ADAC Geschäftsstelle oder schaut im Internet unter www.adac.de/shop

Wir sind zusätzlich abgesichert durch den Schutzbrief unserer  Wohnmobilversicherung KRAVAG, bei der es weder zeitliche Beschränkungen noch solche in Höhe/Länge/Gewicht des Fahrzeuges gibt.

Wer mit seinem Hund nach Spanien reist (die Bedingungen für Katzen, Vögel, Meerschweinchen, Ratten, Goldhamster, Goldfische etc. entziehen sich unseren Kenntnissen) kennt in der Regel durch Tierarztbesuche die Bedingungen für das Reiseland. Darüberhinaus gibt es dort noch spezifische Spielregeln. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass in Spanien kein Hund in ein Lokal und oft nicht mal auf die Terrasse darf (Ausnahmen bestätigen die Regel). Öffentliche Verkehrsmittel und Mietautos sind auch tabu (ganz wenig Ausnahmen gibt es auch hier). In Spanien haben Hunde fast überall Strandverbot, das ist aber meistens auf die Sommermonate beschränkt. Damit die Hundis weiterhin in den Wintermonaten am Strand toben dürfen, sollten ALLE Strandläufer mit Hund immer ein Kack-Tütchen dabei haben und es auch im Falle eines Falles benutzen. Es ist einfach unfair, die Hinterlassenschaften nur mit Sand abzudecken! Daumen runter

Sonne, Strand und Wasser können Mensch und Tier in Spanien so richtig Spaß machen, besonders im Winter!

Torrestrand

Fortsetzung folgt…

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Wasser ist nicht gleich Wasser,

das ist in allen südlichen Ländern so, auch in Spanien.

4. Kapitel: Wasserversorgung – Abwasser und WC-Kassette

Bei uns kommt das Wasser auch in Deutschland nicht einfach aus dem Wasserhahn. Zum Waschen, Zähne putzen, spülen, Kartoffeln oder Nudeln kochen benutzen wir normalerweise das Wasser aus unserem Frischwassertank. Damit wir das relativ unbedenklich tun können, wird bei uns einmal jährlich die gesamte Wasseranlage gründlich gereinigt und desinfiziert.

siehe Wasserpeter

Die Prozedur ist etwas aufwändig und bedeutet für uns ein bis zwei Tage Wasser nur aus dem Wasserkanister und Toilettenspülung mit Wasser aus einer Flasche. Wie die Reinigung und Desinfizierung des gesamten Wassersystems ganz genau funktioniert, erfahrt ihr aus erster Hand beim “Wasserpeter”! Falls ihr euch nach der ganzen Aktion, wie wir die Tage, über den fast nicht mehr vorhandenen Wasserdruck wundert, es ist nichts kaputt! Ihr solltet nur alle Perlatoren und den Vorfilter der Wasserpumpe (falls vorhanden) reinigen, dann ist alles wieder paletti!

Bei jeder neuen Befüllung des Wassertanks geben wir “Micropur-Pulver” dazu, das mit Silberionen Trinkwasser konserviert. Außerdem benutzen wir zum Auffüllen IMMER unseren eigenen Wasserschlauch. Wenn ich mit Gießkanne nachfüllen muss, erleichtert mir das kurze

Kurzschlauch

Schlauchstück mit Gardena-Kupplung das Wasserfassen sehr.

passt immer!

Diesen “Universalanschluss” kann man an jedem Wasserhahn ohne Gewinde aufstecken und so überall den Übergang zum Gardena-System herstellen. Dieser Anschluss war beim Kauf* der “Rollo”- Flachschlauchkassette mit dabei (*ist leider viele Jahre her). Fragt einfach im Campingzubehörshop nach oder googelt das Ding.

In Spanien kaufen die meisten Camper zum Trinken und Kochen von Kaffee und Tee Wasser in 5l oder 6l – Flaschen.

span.Wasserflasche (etwa 1€- 1,50€)

Da bei uns der Wasserverbrauch dafür bei etwa 5l (~eine Flasche) pro Tag liegt, hätten wir ein großes Flaschen – und damit auch großes Plastikabfallaufkommen, auch wenn wir die leeren Flaschen immer “zertreten” zum Müll geben. Um das zu vermeiden, haben wir uns etwas anderes ausgedacht. Wir kaufen uns zuerst genau die fotografierte Flasche (wegen des stabilen Henkels!) und füllen die Flasche immer wieder mit Trinkwasser aus den mit “Trinkwasser” gekennzeichneten Wasserstellen auf. Dann wird das Wasser aus dieser Flasche durch diese Kanne mit dem eingesetzten (monatlich zu wechselnden) Wasserfilter gejagt.

Wasserfilter

 

 

Der Anschaffungspreis für die Kanne und den Filter hält sich unserer Meinung nach in vertretbaren Grenzen, es gibt sie z. B. bei Mediamarkt. Wir sind mit diesem System hochzufrieden, Kalkablagerungen im Wasserkessel sind so gut wie nicht mehr vorhanden und dazu ist der leichte Chlorgeruch im spanischen Trinkwasser auch verschwunden. Kaffee und Tee schmecken gut.

 

 

Nun zum 2.Teil des Themas Wasser:

Das Abwasser läuft natürlich nicht durch den Abfluss ins Nirwana, sondern in den Abwassertank, der dann irgendwann mal voll ist. Auf vielen Stellplätzen und Campingplätzen gibt es auch in Spanien Ver- und Entsorgungsstationen. Dort wird das Abwasser einfach abgelassen. Leider haben wir diese Einrichtung am Torre etwa 3 Monate lang nicht. Aber dafür haben wir einen Rollwagen, der 25l fasst. Damit rollern wir zum Chemietoilettenausguss und entleeren das Abwasser dort. An dieser Stelle entleeren wir auch unsere Kassettentoilette.

Damit die sauber und funktionstüchtig bleibt,  wird sie einmal im Monat gegen unsere zweite Kassette ausgetauscht und gründlich mindestens 24h “eingeweicht”, öfter gedreht, geschrubbt und ausgespült. Als Reinigungsmittel verwenden wir ganz normales WC–Gel, gemischt mit flüssigem Kalkentferner, diese Prozedur funzt seit Jahren gut, ohne den Dichtungsring aus Gummi zu zerstören.

Die oben gezeigte Flasche mit dem gelben Deckel enthält “KeimEx”, das erledigt über Nacht seine Aufgabe der Reinigung des Frischwassertanks und der Frischwasserleitungen.

siehe WasserpeterDie Abwasserleitungen und der Abwassertank werden bei der jährlichen Reinigungsprozedur des Trinkwassersystems gleich mitverarztet. Das Pulver aus dieser Dose erledigt zur gleichen Zeit dieselbe Aufgabe, nämlich die Reinigung für das gesamte Abwassersystem. Jeweils nach der Desinfektion (kleine Flasche) und Entkalkung (große Flasche mit grünem Deckel) des Frischwassersystems werden die “Lösungen” und das “Spülwasser” durch die Abwasserleitungen in den Abwassertank geleitet und dort dann an der Entsorgungsstation entsorgt, einfach “Schieber auf!”
Jetzt ist auch das Abwassersystem wieder “geruchsneutral”. Flirten - Mann

Zum Schluss noch ein Foto von Wasser in einer seiner schönsten Formen!

Ausblick am Eurocamping Oliva

Fortsetzung folgt…

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

230-Volt–Spannung in Spanien,

nicht immer ganz zuverlässig, deswegen in diesem Blogeintrag dazu ein paar Infos.

3. Kapitel: Elektrik

Ihr braucht für Spanien eigentlich nur euer elektrisches Equipment wie in Deutschland. Allerdings gibt es auf älteren spanischen Campingplätzen noch oft Schuko-Steckdosen in den Stromkästen. Dann braucht ihr dafür natürlich den Schuko-Stecker, der blaue Eurostecker ist zwar sicherer und schöner, aber er passt nicht. Zwinkerndes Smiley Die Absicherung auf den Campingplätzen beträgt teilweise nur 6 Ampere, manchmal auch 10 Ampere. Deswegen ist es unumgänglich, ab und zu die Formel: Volt x Ampere = Watt anzuwenden, damit man nicht schuld daran ist, wenn die mit dem Nachbarn geteilte Sicherung dauernd rausfliegt; nein, ich war nie Elektriker, leider! Trauriges Smiley Die Kosten auf spanischen Campingplätzen für den Strom liegen zwischen 25 und 50 Cent pro Kilowatt/Stunde oder werden pauschal pro Tag erhoben, Preise unterschiedlich. Am Torre la Sal sind z. B. im Winterpreis für Langzeitcamper 250 kWh pro Monat enthalten.

über den Wohnmobildächern vom Torre

Leider gibt es in Spanien viel öfter Stromausfall, als wir es aus Deutschland kennen. Dass der Strom manchmal auch länger weg ist, ist für uns Wohnmobilfahrer ein kleines bis gar kein Problem. Die Wohnwagenfahrer sitzen dann zwar am Abend schon mal bei Kerzenschein und ohne fernsehen zu können beim Karten- oder Würfelspiel, aber das größere Problem haben alle erst dann, wenn der Strom im “E-Werk” wieder eingeschaltet wird. Da entstehen oft eklatante kurzzeitige Spannungsspitzen, die 230-Volt-Geräten leicht den Garaus machen können. Wir haben nach zwei Totalausfällen von neuwertigen Brotbackautomaten erst Jahre später erfahren, warum. Außerdem sind schon Fernseher und Kaffeemaschinen in unserem Freundeskreis daran zugrunde gegangen. Wir sind vor zwei Jahren dann dem Rat eines Freundes gefolgt und haben mit seiner Hilfe einen Netzprotektor der Firma Calira als Überspannungsschutz zwischen Außensteckdose (die bei uns in einem trockenen Außenstaufach eingebaut ist) und der 230-Volt Verteilerdose  angebracht.

Netzprotektor gegen Überspannungen

Seither haben wir keine Probleme mehr, allerdings brauchen wir auch keine Brotbackautomaten mehr, weil es in Oscarlotta einen eingebauten Gasbackofen gibt. Die Firma Calira wurde inzwischen von Truma übernommen, der Netzprotektor wird aber noch (?) nicht von Truma vertrieben. Er ist aber sowohl bei eBay als auch in verschiedenen Campingzubehör-Shops zu finden. Der Preis liegt bei z. Z. € 135. Übrigens: Für den Betrieb des Notebooks gibt es natürlich auch 12-Volt-Netzteile.

Spanien im Winter ist gegensätzlich und vielfältig.

Felsendorf El RocíoUnser Traumstrand in der Mittagssonne

Fortsetzung folgt…

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Nachtrag zu: Auch in Spanien wird’s mal kühl

Uschi schrieb:

Ihr müsst euch unbedingt vor der Reise noch in Deutschland das Adapterset im Campingzubehörshop kaufen (€ 17,90), in Spanien gibt es das NICHT!!!!
Den “Gasflaschenkopf” mit Gewindeanschluss gibt es dagegen nur in Spanien entweder im Laden des Campingplatzes oder in jeder “Ferretería”, das sind in Spanien kombinierte Haushalts-/Eisenwarenläden.

Dazu bekamen wir per Kommentar (siehe auch dort) von Paules eine wertvolle ergänzende Info:

Den „Gasflaschenkopf“ gibt es im Internet unter „Die Gasfachfrau, Karin Nöfer“ mit Adapter Nr.4 für z.Zt. 24,50€ plus Versand. Richtiger Name: Clip-On Adapter JUMBO.
Wir haben uns dann noch bei Ebay Kleinanzeigen eine spanische Gasflasche gekauft und konnten so in Spanien sofort die Füße hochlegen.
P.S.: Der Gasflaschenkopf ist kein billiger Schrott, sondern Markenware von GOK!

Wir sagen herzlichen Dank für den Hinweis und bedanken uns auch bei Melanie und Wolfgang für ihre positive Bewertung (solche Leser lieben wir!!!) 😉

Auch in Spanien wird’s mal kühl,

Frierend deshalb gibt es jetzt wichtige Tipps dazu!

2. Kapitel: Gasversorgung

Die spanischen 11kg-Gasflaschen haben die gleiche Größe wie die deutschen und deshalb passen sie gut in die Gaskästen. Man kann sie an vielen Campingplätzen kaufen, die leere Flasche kostet zwischen 35 und 40 Euro. Wenn der Campingplatz selbst keine Flasche verkauft, wissen die Rezeptionisten in der Regel, wo man sie bekommen kann. Die Kosten für die Füllung lagen im letzten Winter bei 15 bis 17 Euro. Die gebräuchlichste Stahl-Gasflasche in Spanien ist die orangefarbene von “Repsol”. Achtung: Nur die Flasche mit der schwarzen “Bauchbinde” enthält Propangas, die ohne enthält Butangas. Der Nachteil von Butangas ist, dass es rußt ohne Ende. Man kann die leere Gasflasche meist an bestimmten Wochentagen am Campingplatz tauschen, aber auch viele Tankstellen führen Repsol-Flaschen und tauschen. An Tankstellen sieht man auch ab und zu Aluflaschen von “Cepsa”, wir haben jedoch keine Erfahrung, wie man an diese Flaschen kommt und wo man sie tauschen kann.

Wenn man eine volle Gasflasche hat (sie ist immer “kopflos” mit orangefarbener “Schutzkappe”, ich habe hier unsere leere fotografiert ohne Plastikkappe),

leere Propangasflasche

braucht man noch den “Kopf” mit Gewinde für die Messing-Schraubenmutter Nr.4 aus dem Euroset, in dem noch drei andere Adaptermuttern enthalten sind für andere Reiseländer in Europa.

Euro-Set mit 4 Adaptern

Achtung: Nicht zu verwechseln mit dem “Füllset”, das Adapter für die Befüllung von deutschen Gasflaschen im europäischen Ausland bietet. Wir fahren auch dieses seit vielen Jahren spazieren, haben es aber noch NIE gebraucht und deswegen keine Erfahrung damit. Doch nun zurück zur Messingschraubenmutter Nr.4: Ihr könnt sie einfach auf das seitlich angebrachte Gewinde des “mobilen” spanischen Gasflaschenkopfes drehen und schon habt ihr VOLLWERTIGEN Ersatz für den “festinstallierten” Kopf auf deutschen Gasflaschen.

span Gasflaschenkopf+Mutter Nr.4

Die spanische Flasche + aufgestecktem Kopf mit Mutter Nr.4 passt nun prima in den Gasflaschenkasten und kann wie eine deutsche Flasche angeschlossen werden.

Alles gut!

Ihr müsst  euch unbedingt vor der Reise noch in Deutschland das Adapterset im Campingzubehörshop kaufen (€ 17,90), in Spanien gibt es das NICHT!!!! Den “Gasflaschenkopf” mit Gewindeanschluss gibt es dagegen nur in Spanien entweder im Laden des Campingplatzes oder in jeder “Ferretería”, das sind in Spanien kombinierte Haushalts-/Eisenwarenläden. (Solche Läden sind in Deutschland ja leider so gut wie ausgestorben.) Wir lieben das Einkaufen in spanischen Ferreterías!  So, mit voller spanischer Gasflasche, dem Kopf dazu und der Schraubenmutter Nr.4 seid ihr bestens ausgerüstet, jedoch NUR so! Lasst euch auf keine “Murksereien” mit Dichtungen für Wasserleitungen oder ähnlichen unpassenden Gummiteilen ein, auch wenn der “Klugscheißer” von nebenan es angeblich seit Jahren so macht! Es ist übelst gefährlich! Teufel

Spanien im Winter

es blüht immer

ist farbig!

und überall

Fortsetzung folgt…

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Auf nach Spanien, aber…

… hoffentlich gut vorbereitet!

Sonne, Strand und Mittelmeer

1. Kapitel: Fahren auf Autobahnen in Frankreich und Spanien mit Maut

Es fährt sich auf fast allen mautpflichtigen Streckenabschnitten sehr entspannt bei viel weniger Verkehr als auf deutschen Autobahnen, aber…

alle, die Autobahnen in Frankreich und in Spanien nutzen, brauchen unbedingt eine gültige Kreditkarte, die EC-Karte wird meistens nicht akzeptiert! Zähnezeigendes Smiley An den unvermeidlichen Mautstellen gibt es so gut wie keine menschlichen Helfer in “Häuschen“ mehr. Mit Bargeld bezahlen kann nur der PKW-Fahrer, aber vor allem mit den Scheinen ist das schon nervig. Die Fahrer größerer Wohnmobile können an den Automaten nur die obere Bezahlvorrichtung benutzen, für die untere sind die Arme einfach zu kurz. Das bedeutet, hier kann man meist NUR mit Kreditkarte bezahlen, sonst geht es nicht weiter und die Warteschlange hinter einem wird unweigerlich länger. Das Positive ist: Mit der Kreditkarte ist es ganz leicht. Zuerst Ticket in den farbig blinkenden Schlitz stecken, dann Kreditkarte in den nächsten farbig blinkenden Schlitz stecken, wieder rausziehen, möglichst nicht fallen lassen und fertig! Aber nicht nur beim Autobahn fahren, auch beim Tanken oder Einkaufen in Supermärkten ist eine Kreditkarte fast schon notwendig, (wenn man nicht immer Bargeld mit sich rumschleppen möchte). Bei uns kommt die EC-Karte ab der Grenze nach Frankreich in den Safe und bleibt da bis zur Rückkehr nach Deutschland. Ich muss dann meistens nach den 6 bis 7 Monaten die PIN wieder nachsehen und mich an die oft in Deutschland geforderte Unterschrift gewöhnen.

Desierto de las Palmas

Fazit: Auch wenn man nur Landstraßen benutzt, ist eine Kreditkarte in F und E nicht unnötig! Daumen hoch Jedoch, die lange Fahrt nach Süden lohnt sich!

Palme im Sonnenscheindoppelter Regenbogen am Torrestrand
Fortsetzung folgt…

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Nach der WM ist vor der WM

und für uns gilt: Nach Spanien ist vor Spanien!

Oropesa,unser Heimatstädtchen im Winter

Cooles Smiley Die Sonnenbrille im Gepäck ist schon mal nicht schlecht, aber es gibt noch ein paar andere wichtige Kleinigkeiten, die wir in unserem Blog (exklusiv für unsere Leser Zwinkerndes Smiley ) vor allem ERSTLINGSTÄTERN mit Wohnmobil oder Gespann an’s Herz legen möchten!

Da die Liste der schon mal auf Papier gesammelten Stichwörter zum Thema Reisevorbereitungen und Reise doch ziemlich lang geworden ist, haben wir uns dazu entschlossen, euch unsere Infos häppchenweise zukommen zu lassen.

Zur Orientierung gibt es an dieser Stelle erst mal ein Inhaltsverzeichnis über die einzelnen Kapitel:

1. Kapitel: Fahren auf Autobahnen in Frankreich und Spanien mit Maut

2. Kapitel: Gasversorgung

3. Kapitel: Elektrik

4. Kapitel: Wasserversorgung – Abwasser und WC-Kassette

5. Kapitel: Krankenversicherung und SIP-Karte, ADAC, Reisen mit Hund

6. Kapitel: Achtung vor “bösen Buben”!

7. Kapitel: Computer und Telefon

8. Kapitel: Feiertage in Spanien für die Wintersaison 14/15 und regionale “Fiestas”

Legt euch schon mal Stift und Notizblock bereit, denn die Serie beginnt morgen!

Gute Nacht!

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

“Novembernebel”!

 

Abendnebel

Ja, ja, ich weiß, es ist Juli und eigentlich Hochsommer, aber wir sind auf der Schwäbischen Ostalb in fast 700m Höhe und da kann es schon mal vorkommen, dass das Wetter Kapriolen schlägt. Zwei nasse und kalte “Höhlentage” mit einer Höchsttemperatur von 9°C draußen liegen hinter uns. Da wir aber darauf vorbereitet waren, konnten wir die Zeit effektiv nützen, um im Auto bei einer Innentemperatur von gemütlichen 22°C (dank unserer geliebten Alde- Warmwasserheizung Sarkastisches Smiley ) einige Arbeiten zu erledigen, die wir bei dem Sommerwetter die letzten Wochen gerne vor uns hergeschoben haben. Aufräumen in den Oberschränken sowie ein bisschen putzen in Bad und Küche war relativ schnell erledigt. Ansonsten standen noch einige notwendige aber auch freiwillige Erledigungen an den Computern an, für die wir richtig Zeit hatten ohne das Gefühl, draußen was zu versäumen.

nichts los

Das gestern Nachmittag noch in freudiger Erwartung ausgepackte neue Navigerät entpuppte sich leider als Niete. Trotz vieler Tricks musste Ingrid nach Stunden aufgeben. Das Sch…teil ließ sich mit keinem unserer Computer verbinden, um Software und Updates übertragen zu können. Irgendwann stellten wir fest, dass dieses Gerät gar nicht jenes war, welches wir bestellt hatten (deutsche Sprache, schwere Sprache), einfacher ausgedrückt: In der Schachtel war nicht das Navi drin, das reingehört hätte! Erzürnt Die Bestellnummer war völlig anders als die Bestellnummer des von uns bestellten Gerätes. Ominös war außerdem, dass die auf der Schachtel aufgedruckte Bestellnummer nochmal eine andere war??? Außerdem war der “falsche” Navi ganz anders ausgestattet als angegeben. Womit wir wieder bei dem leidigen Thema der Ungereimtheiten und Ärgernisse mit Firmen oder Telefongesellschaften wären (von Ingrid ausführlich beschrieben in den vorangegangenen Blogeinträgen).  Jetzt müssen wir mal wieder ein umständliches Prozedere durchstehen, um dann vielleicht in absehbarer Zeit das eigentlich bestellte Gerät zu erhalten. Übrigens waren die Ausreden der freundlichen Dame an der Strippe bei der “Beschwerdestelle” der Firma gut einstudiert. Sie versprach uns eine schnellstmögliche reibungslose Umtauschaktion, wer’s glaubt! Wir haben die zwei Tage jedoch auch mit angenehmen Tätigkeiten wie z. B. Pläne schmieden für die nächsten Jahre und Lesen von anderen Blogs ausgefüllt.

Am Ende von zwei gemütlichen Indoor-Tagen habe ich gestern Abend die (eigentlich reizvollen) Nebelfotos für euch geschossen, ihr könnt jetzt noch die restlichen genießen.

Haus im Nebel unsere Terrasse im Nebel Vorgarten im Nebel

Zum Schluss noch folgende Info:

HEUTE SCHIEN WIEDER DIE Sonne !

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

WOW!!! oder BOAH EY ;-)

 
 
Mit dem heutigen Tag ist unser Blog seit 5 Monaten öffentlich und gestern haben wir die Zehntausender-Schwelle an Zugriffen überschritten! Damit hätten wir, ehrlich gesagt, niemals gerechnet. Wir sind verwundert, können es fast nicht glauben, aber natürlich finden wir es ganz toll, sind sehr erfreut und sagen DANKE an alle unsere Leser, an die, von denen wir wissen, dass sie uns „verfolgen“ und an all die „Geisterleser“!!! Vielleicht meldet sich der eine oder andere von euch mal per Kommentar, würde uns freuen!

10000 Zugriffe

Und auch bei unserem USA/Kanada-„Ableger“ sieht es jetzt schon so aus:

USA-Kanada

Und noch einmal WOW!!! oder BOAH EY 😉 nach dem Fußballabend!!!

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Thema Mobilfunk und Internet im In- und Ausland

 
Elke schrieb folgenden Kommentar:

Hallo Ihr Beiden, Euer Thema zu Tarifen ist schon sehr frustrierend. Da ich ja auch immer nur Prepaid nutzen kann, hat sich hier in Belgien von Proximus = Vodafone 500 MB für € 10,– gültig für 4 Wochen bewährt. Nun habe ich aber gelesen, da ich ADAC Mitglied bin, dass die unheimlich günstige Angebote für alle Bereiche, auch Ausland, für Telefonie und Internet haben. Da ihr ja sicher auch im ADAC seid, schaut Euch das doch mal an. Bei mir hier in Oostende ist UMTS sehr langsam und instabil, aber mit EDGE habe ich keine Probleme und es geht   r e l a t i v  schnell.

Statt auf den Kommentar zu antworten, habe ich mich entschlossen, kurz 😉 einen weiteren Blogbeitrag zu dem Thema zu schreiben. Der ADAC bietet seit kurzem eigene Prepaid-Telefonkarten an (in Kooperation mit Base, also E-Plus-Netz), die allerdings keine besseren Konditionen haben als andere Anbieter schon seit langem. Es gilt: 9 Cent in alle deutschen Netze und ebenfalls 9 Cent für abgehende Gespräche aus der EU inkl. Norwegen, Island, Liechtenstein und Schweiz nach Deutschland UND in die EU (also z. B. innerhalb Spaniens), EINGEHENDE Gespräche im EU-Ausland zzgl. Norwegen, Island, Liechtenstein, Schweiz sind kostenfrei. (Letzteres gibt es bei blau.de schon länger und bei Aldi Talk seit Anfang März diesen Jahres.) Eine Internet-Flat für das Smartphone ist zubuchbar für € 3,90/30 Tage, mit 100 MB zur max. Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s, danach GPRS-Geschwindigkeit von max. 56 kBit/s, mit automatischer Verlängerung, falls genügend Guthaben verfügbar ist, ansonsten wird das MB mit (relativ günstigen) 24 Cent abgerechnet. Mit 100 MB für 30 Tage kommt man aber nirgendwo hin!!! Es gibt auch noch die Internetflat L für € 9,90/30 Tage mit den gleichen Bedingungen wie bei der Flat XS. Da gibt es dann 1 GB für 30 Tage und das ist für „normale“ Internetnutzer ausreichend. Gut ist, dass man bei beiden Flats jederzeit neues High-Speed-Volumen der gleichen Größenordnung für jeweils € 3,- nachbuchen kann. Das Volumen wird auf 0 gestellt (MB reset) und gilt wieder 30 Tage. Für € 5,95 (bis 31. August nur € 4,95) kann man auch das Vorteilspaket S buchen (100 Minuten oder 100 SMS, Internetflat mit 100 MB Highspeed) oder für € 7,95 das Vorteilspaket M (100 Minuten, 100 SMS, Internetflat mit 200 MB Highspeed und ADAC Community Flat). Auch hier kann bei beiden Paketen jederzeit das Internetvolumen für € 3,- nachgebucht werden. Großer Nachteil (ist aber überall so): Roaming (also Internet im Ausland) nicht möglich! Und die Vorteilspakete insgesamt gelten sowieso nur in Deutschland!

Jetzt gibt es aber natürlich auch noch ein Auslandsangebot: das EU Sprachpaket (inkl. 100 Minuten) für € 4,99/7 Tage und das EU Internetpaket (inkl. 100 MB) zum gleichen Preis mit gleicher Laufzeit. Absolut albern! Das reicht vielleicht gerade, um mails abzurufen und macht pro Monat dann ja auch schon fast € 20, für insgesamt 400 MB. Völlig indiskutabel, wenn man, wie wir, Monate im Ausland ist.

Wer sich das alles direkt beim ADAC anschauen möchte, kann „hier“ klicken.

MEIN FAZIT: Die Wahl des Mobilfunknetzes ist das Wichtigste bei der Entscheidung für einen Anbieter. Immer noch liegen in Deutschland Vodafone und Telekom an der Spitze, wechseln sich in schöner Regelmäßigkeit ab auf den Plätzen 1 und 2. Wie es nach der Fusion von E-Plus (KPN) und O2 (Telefónica) dort weitergeht, wird sich herausstellen. Entscheidend ist die Mobilfunkabdeckung bei der Nutzung von Internet, egal ob direkt mit Handy, Smartphone, Phablet, Tablet oder per USB-Internetstick am Net-/Notebook (oder Mobilfunkrouter). Wenn nur GPRS verfügbar ist (wie am Wohnort von Uschis Vater), kann man es vergessen, EDGE ist „na ja“, UMTS macht schon Spaß und HSDPA ist besser als ein langsames DSL. Welches Netz am jeweiligen Wohn-/Standort wie gut ist, kann man auf den jeweiligen Anbieterseiten prüfen.

Nun noch zum AUSLANDS-INTERNET! Optimal wäre ein Dual-SIM-Handy, dann kann man seine Standard-SIM-Karte weiterverwenden und ist unter seiner üblichen Handynummer weiterhin erreichbar. Seit dem 1. Juli gilt die neue EU-Roaming-Verordnung, ab sofort dürfen die Mobilfunkanbieter maximal 19 Cent pro Minute bei abgehenden und nur noch 5 Cent pro Minuten bei eingehenden Telefongesprächen berechnen. (Ab Ende des Jahres 2015 dürfen dann keinerlei Roaming-Gebühren mehr in der EU verrechnet werden.) Für den zweiten SIM-Karten-Schacht könnte man sich dann im Urlaubsland eine Karte mit einer Internetflat besorgen. Wenn mir nicht mein iPhone über den Weg gelaufen wäre, hätte ich mir auf jeden Fall ein Dual-SIM-Handy zugelegt. Die sind inzwischen richtig gut geworden und auch bei renommierten Anbietern zu haben. Wer kein Dual-SIM-Handy hat, sollte zu seinem eigenen Schutz die mobile Datenübertragung in seinem Handy deaktivieren und Internet nur über WLAN nutzen. Sonst kann es schnell sehr teuer werden!!!

WIR NUTZEN für unsere Computer und Tablets in Spanien sowohl das WLAN-Angebot der Campingplätze als auch Internet per Mobilfunk, entweder per Mobilfunk-Stick oder per Mobilfunk-Router. Letzteres hat den Vorteil, dass mehrere Geräte gleichzeitig online gehen können, erfordert aber Konfigurationskenntnisse. In Spanien kämpfen mit Vodafone, Orange und Telefónica drei Netzbetreiber um die Gunst ihrer Kunden. Wie auch in Deutschland ergänzen viele Discount-Anbieter das Angebot der Mobilfunkbetreiber. Zu den spanischen Prepaid Discountern zählen z.B. Yoigo, Simyo, Happy Móvil, Hitsmobil, MoviData, Masmóvil und Carrefour Móvil. Bisher waren wir mit dem Angebot von Carrefour Spanien zufrieden (Orange-Netz), die Netzabdeckung ist sehr gut. Es gibt eine Tages-Flat von 100 MB/24 Stunden für € 1,- (plus 21% IVA = € 1,21) sowie zwei Flatrates von 1 GB (€ 19,-) oder 3 GB (€ 29,-), jeweils zuzüglich IVA. Allerdings kann man nach Verbrauch kein Volumen nachbuchen, sondern muss sich für den Rest des Monats (oder Tages) mit GPRS-Geschwindigkeit begnügen. Als wir im März wegen unserer Blog-Fotoaktion einen sehr hohen Verbrauch hatten, haben wir zwei Carrefour-Karten abwechselnd verwendet, um durchgängig schnelles Internet zu haben. Weiterführende Infos „hier„.

Für den NÄCHSTEN WINTER werde ich mich aber wieder neu orientieren und evtl. auch neu entscheiden. Es gibt eine sehr interessante Seite, auf der man für viele verschiedene Länder Anbieter finden und das für sich passende Angebot aussuchen kann:

http://prepaidwithdata.wikia.com/wiki/Prepaid_SIM_with_data

Jetzt noch ein Tipp ganz speziell für dich, Elke 😉 EDGE von BASE Belgium ist schneller als das von Proximus oder Mobistar und BASE bietet eine Flatrate von 1 GB/30 Tage für € 10,- an. Das ist immerhin doppelt soviel an Volumen wie du jetzt zur Verfügung hast. Aldi Talk bietet dasselbe an für € 9,50 (gleiches Netz), die SIM-Karte ist kostenfrei mit € 9,99 incl. € 10,- Startguthaben. Einen freien Stick hast du ja, soweit ich weiß. Ansonsten hast du dir leider ein sehr teures Land ausgesucht, zumindest was das Internet angeht!

So, liebe Leser, ich weiß, dass euch jetzt wieder der Kopf raucht! Aber der eine oder andere von euch ist ja vielleicht ganz dankbar für diese Infos. Hoffe ich zumindest!!!

 

NACHTRAG!!!

Mit den neuen Roaming-Gebühren scheint sich gerade eine Menge zu bewegen:

Die neuesten Infos von Vodafone (prepaid und Vertrag):

Ab sofort können Vodafone-Kunden die Vodafone WebSessions International zum Tagesnutzungspreis von 2,99 Euro statt bisher 14,95 Euro buchen. Das inkludierte Datenvolumen wurde zudem von 50 MB auf 100 MB verdoppelt. Die Vodafone WebSession International ist ab Aktivierung 24 Stunden nutzbar und wird bei Ausschöpfung des inkludierten Datenvolumens vorzeitig beendet.
Unter www.vodafone.de/websession erhalten Leser weitere Informationen zu den Auslandstarifen.

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Die neuesten Infos von ALDI:

Das EU-Internetpaket kostet 4,99 Euro bei einer Laufzeit von 7 Tagen und beinhaltet jetzt 150 MB. Neben den EU-Ländern können die EU-Pakete auch in den Ländern Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island genutzt werden. Diese Länder zählen bei Aldi-Talk generell zur Ländergruppe 1 und es werden auch in diesen seit Anfang März keine Roaming-Gebühren berechnet. Im EU-Ausland (Ländergruppe 1) können Kunden von Aldi-Talk seit März zu Inlandspreisen telefonieren, simsen und surfen. Abgehende Gespräche in das deutsche Festnetz und in alle deutschen Mobilfunknetze werden mit jeweils 11 Cent berechnet. Gespräche zu anderen Aldi-Talk Kunden kosten nur 3 Cent pro Minute und Telefonate in andere EU-Netze 11 Cent. Für eingehende Telefonate werden keinerlei Roaming-Gebühren berechnet. Der Versand einer SMS kostet wie im Inland 7 Cent. Einzig eine gebuchte Internet-Flat ist nicht im EU-Ausland nutzbar. Wird nicht das EU-Internetpaket gebucht, fallen pro übertragenem MB 23 Cent an.

Lost in the jungle Teil 2

 
 
Ihr erinnert euch? Es geht noch etwas weiter! Denjenigen, die den ersten Teil gar nicht gelesen haben, weil er ihnen zu lang, zu kompliziert, zu negativ, zu trocken oder sonstiges war, sei gesagt, dass es nur ein einziges Mittel gibt, im Dschungel der Telefongesellschaften nicht verloren zu gehen. Das ist: informiert, wachsam, misstrauisch und hartnäckig zu sein. Oder wieder zu Rauchzeichen zurückzukehren. 😉

Ihr erinnert euch? Letzter Abschnitt (vor dem Foto) von „Lost in the jungle„. Wir mussten die verbilligte Hardware, die an den stornierten Vertrag bei 1&1 gebunden war, zurückschicken, um dann ein identisches neues Gerät zugeschickt zu bekommen. Soweit-so gut. Inzwischen sind 4 Wochen vergangen und in unserem online-account war immer noch für den zurückgeschickten Router keine Gutschrift erfolgt. Natürlich war aber bereits der Preis für den neuen Router von unserem Konto abgebucht worden! Außerdem stimmte etwas mit einer Rechnung nicht, die nachgebuchte 2GB-Flat war doppelt berechnet worden. Rechnungen lagen uns in dreierlei Art vor, in Papierform, als eMail-Anhang und im Kundenkonto online. Nachdem ich gestern Abend mal wieder mühsam versucht hatte, mir einen Durchblick zu verschaffen (mit zusätzlicher Überprüfung des letzten Kontoauszuges der Bank) und unser Tisch voll war mit diversen Notizzetteln, entschloss ich mich noch um 23:30 die Hotline von 1&1 anzurufen. Da ist tatsächlich rund um die Uhr jemand zu erreichen und wenn man die 1&1 SIM-Karte benutzt, ist der Anruf sogar kostenfrei! Nach relativ kurzer Zeit hatte ich eine „freie Mitarbeiterin“ am anderen Ende und im Verlauf des Gesprächs hörte ich im Hintergrund mindestens zwei weitere Hotline-Mitarbeiterinnen im Kundengespräch. Abends um kurz vor Mitternacht! Während der nächsten halben Stunde versuchte die freundliche Dame sich konzentriert und leise vor sich hin murmelnd mit der einen oder anderen Nachfrage einen Durchblick zu verschaffen. Sie konnte feststellen, dass der Router als zurückgeschickt vermerkt war, aber warum noch keine Gutschrift erfolgt war, wusste sie nicht. Sie wollte mir dann 30 Euro gutschreiben, wir hatten aber nur € 19,99 bezahlt. Wo denn der Preis für den Router stehe? Na, auf der Webseite, aber mit der Preispolitik ihrer Firma war sie offensichtlich nicht vertraut. Sie sagt mir also zu, € 19,99 gutzuschreiben. Jetzt noch die doppelt berechnete Flat. Ja, da kann sie mir leider nicht weiterhelfen, da ich den Einzelverbindungsnachweis bisher nicht freigeschaltet habe! Der ist, wie ich jetzt erfahre, standardmäßig deaktiviert. Als ich ihn noch während des Gesprächs aktiviere, steht dort, dass der Einzelverbindungsnachweis ab der ÜBERnächsten Rechnung zur Verfügung steht. Ihr Computer sagt ihr, dass ich zwei 2GB-Flats nachgebucht habe, ich sage ihr, dass das nicht stimmt. Ja, dann steht jetzt Aussage gegen Aussage!!! Es ist 3 Minuten vor 12 und da die Dame, wie sich kurz darauf rausstellt, um 0 Uhr Feierabend hat, sagt sie, dass sie sich ja gar nicht mit mir rumstreiten will und mir die € 9,99 auch noch vergütet. Die insgesamt € 29,98 würden mit den folgenden Rechnungen verrechnet. Ihr wisst also, was ich die nächsten Wochen zu tun habe?

Teil 3 folgt dann irgendwann einmal…