Hundespaziergang ohne Hund

 
 
Am Donnerstag, spätnachmittags, kam nach einem eher grauen Tag doch noch die Sonne raus und wir hatten Lust auf einen kleinen Spaziergang. Also liefen wir die Jule-Mittagsrunde, leider ohne Jule, denn die war am Morgen mit Fraule und Herrle wieder auf die Schwäbische Alb zurückgefahren. Ganz in der Nähe des Campingplatzes gibt es eine lauschige Badestelle mit kleinem Sandstrand und einem schönen Restaurant. Wir wollten ja nur spazierengehen, Kaffee getrunken hatte wir schon zu Hause, aber auf die Speisekarte kann man ja mal schauen. 😉 Und wenige Minuten später saßen wir auf der sonnenbeschienenen Terrasse und ließen es uns gut gehen! Zum Glück hatte Uschi etwas Geld eingesteckt!!! Wir haben es nicht bereut, so leckere Flammkuchen haben wir noch nie gegessen. Die Atmosphäre am Strand war wunderbar, im Sand spielende Kinder, ein paar Sonnenbadende und ein paar Wenige, die sich in den doch schon etwas kühleren Sacrower See wagten. Nun war es doch gut, dass wir Jule nicht dabei hatten, denn Hunde sind hier nicht gestattet. Das geht erst wieder im November, Julchen!

Am Sacrower SeeBadestelleam See Restaurant 'Landleben'Hunger und Durst nur noch Hungerkleine Vorspeisegroßes Hauptgericht Flammkuchen mit Räucherlachs, Rucola, Merrettich und Créme fraicheFlammkuchen mit Rucola, getrockneten Tomaten, Schafskäse und Olivenalles aufgegessen und ausgetrunkensatt, zufrieden und müde

“vorher“ – „nachher“ kam zustande, weil ich die ganze Strecke barfuß gelaufen bin. Rund um den Campingplatz ist wunderbarer, feiner, gelber Sandboden mit ein paar grauen Anteilen!

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

 
Wir befinden uns (fast) im Havelland und natürlich fällt Menschen unseres Alters dazu sofort das Gedicht von Theodor Fontane ein, das wir alle irgendwann einmal in der Schule auswendig lernen mussten. Allerdings müssen wir der Ehrlichkeit halber gestehen, dass wir alle nicht mehr über die ersten drei Verse hinauskamen (vom vierten Vers wussten wir noch “weit und breit”). Schande über unsere Häupter? Oder ist es einfach nur zu lange her??? Bevor ihr auf den Link klickt, versucht doch einmal, euch zu erinnern! Wie weit kommt IHR denn?

Das Havelland war und ist fruchtbares Weideland und Gemüse- und Obstanbaugebiet, letzteres vor allem rund um Werder an der Havel. Die Stadt liegt rund 10km bzw. 40km südwestlich der Stadtzentren von Potsdam und Berlin. Die Kernstadt liegt auf einer Insel in der dort 700 bis 1400 m breiten Havel. Davon leitet sich auch der Stadtname ab, denn Werder bedeutet – ähnlich wie Werth oder Wörth – Insel im Fluss. Außerdem ist Werder von den Havelseen Schwielowsee, Glindower See, Großer Plessower See und Großer Zernsee umgeben. Ein wunderschönes Fleckchen Erde, wie so vieles hier im Umkreis von Berlin. Wasser, immer wieder Wasser, Boote, Schiffe, kleine Häfen. Hatten wir schon gesagt, wie gut es uns hier gefällt??? Aber seht selbst:

WasserlandschaftAn der HavelAn der HavelAn der HavelTraumhäuserWerder (Havel)Werder (Havel)Werder (Havel)

Direkt vor der Brücke zur Altstadtinsel gibt es einen Wohnmobilstellplatz (An der Föhse). 27 Stellplätze bis 12m auf Rasengittersteinen und Schotter; € 6,50 incl. Müllentsorgung (bis 2 Std. kostenfrei); Strom pauschal € 3,50; Trinkwasser € 1,-; Toilettenhaus vor der Anlage; KEINE Entsorgung für Chemietoiletten möglich; Blick auf die Havel und den kleinen Yachthafen. GPS-Daten: N 50°44’2″ O 12°23’43“ (lt. Bordatlas 2013 S.467)

Werder (Havel)Werder (Havel)Werder (Havel)Werder (Havel)Werder (Havel)Werder (Havel)Werder (Havel)Werder (Havel) Werder (Havel)Werder (Havel)

Und dieses hübsche Segelschiff, mit dem überall Werbung für die Stadt Werder gemacht wird, begegnete uns in echt, als wir auf einer schwimmenden Restaurantterrasse leckere Fischbrötchen aßen. Es heißt „Havelwunder“ und wenn ihr „hier“ klickt, erfahrt ihr mehr darüber.

Werder (Havel)Werder (Havel)Werder (Havel)
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Rund um den Sacrower See oder Jule im Glück

 
Sacrower See Hatten wir schon erwähnt, wie schön es hier ist??? Wir gehen einmal um die Ecke und sind schon am Eingangstor vom Campingplatz. Rechts liegt der Groß Glienicker See mit Badestelle(n), links geht es ab in die Wälder, endlos… Jule darf von der Leine und Sand buddeln, rennen, andere Hunde begrüßen und, ihr allergrößtes Vergnügen, baden gehen. Natürlich nicht an den offiziellen Badestellen für Menschen, aber am Sacrower See, mit dem Fahrrad 10-15 Minuten von hier, gibt es eine Möglichkeit nach der anderen. Kleine Sandbuchten mitten im Wald, nicht per Auto zu erreichen und dementsprechend wenig frequentiert. Ein Hunde- und Menschenparadies! Jule zischte wie ein Pfeil in das glasklare, seichte Wasser und ging ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Fische aufstöbern. Das sieht so aus (bitte auf das kleine Foto klicken!): ay Jule schwimmt

Wir setzten uns derweil auf eine Bank und genossen den Ausblick und Jules Treiben. wir wartenBlick auf den Sacrower See

Jule patroullierte von links nach rechts und von rechts nach links und wieder von vorne, sehr konzentriert und unermüdlich, siehe “hier”. Dann kam ein “Bälleshund” (ist schwäbisch und bedeutet: ein Wasserhund mit Ball). Jule interessierte sich nicht für ihn, ließ sich überhaupt nicht stören und schnitt dem armen Kerl bzw. Hundemädchen eiskalt den Weg ab, wenn es mit seinem Ball zurückgeschwommen kam. Siehe “hier”.

Wir wollten dann irgendwann mal weiter, aber… Mit vereinter Kraft und energischtem Rufen war Jule zu bewegen, aus dem Wasser zu kommen. Aber nur, um bei jeder sich ergebenden Gelegenheit einen kurzen Spurt einzulegen und wieder im See zu verschwinden! Sie kennt die Strecke halt. Wir fuhren unbeirrt, aber langsam, weiter und sie tauchte immer nach einiger Zeit wieder auf. Am unteren Ende des Sees machten wir dann noch einmal Pause und Jule patroullierte wieder, von rechts nach links und von links nach rechts und wieder von vorne, sehr konzentriert und unermüdlich…

Wir fuhren durch die wunderschönen Mischwälder des Naturschutzgebietes „Sacrower See und Königswald“ mit großen, alten Eichen, Birken, Kiefern. Einen Teil des Weges ging es über den Berliner “Mauerweg”. Der führt entlang der ehemaligen DDR-Grenzanlagen über knapp 165 Kilometer um die ehemalige „Insel“ West-Berlin herum. Dazu gehört auch ein Stück „Wassergrenze“ am Großen Wannsee, das sich tagsüber im Stundentakt mit einer Fähre der BVG bewältigen lässt. Auf weiten Strecken folgt die Rad- und Wanderroute dem ehemaligen Zollweg (West) oder dem Kolonnenweg (Ost), den die DDR-Grenztruppen zwischen der eigentlichen Mauer und der so genannten „Hinterlandmauer“ zur Grenzpflege angelegt hatten. Im offiziellen Sprachgebrauch der DDR wurde die Mauer-Schneise als „Demarkationslinie“ bezeichnet – der Berliner Volksmund nannte sie „Todesstreifen“. Es ist ein seltsames Gefühl, sich dort aufzuhalten, obwohl rein gar nichts mehr an diese Zeit erinnert. Die nach 1989 neu gepflanzten Bäume sind inzwischen richtig groß.

Berliner MauerwegAufforstung

Ein hübsches kleines Ausflugslokal fanden wir auch noch und genossen dort Erdbeer-Rhabarber-Kuchen mit Sahne, Rote Grütze mit Vanilleeis und Apfelstrudel mit Vanilleeis und Vanillesoße. Natürlich geteilt durch 3 + Jule (Gretel hatte “Enkeldienst” und war nicht bei unserem Radausflug dabei). Danach hatten wir etwas Mühe, wieder auf den richtigen Weg zurück zum See zu finden, sind aber letztendlich wohlbehalten nach insgesamt ca. 10km wieder am Campingplatz angekommen, allesamt müde, aber glücklich!

ausruhen

Jule hatte übrigens am nächsten Tag Muskelkater!!!

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DCC-Campingplatz Berlin-Kladow

 
 
Maiers haben drei Enkelkinder in Berlin und haben deswegen vor Jahren nach einem Campingplatz gesucht, der a) einigermaßen stadtnah und b) trotzdem im Grünen liegt. Vorrangig war, dass man mit Jule sowohl schöne Spaziergänge als auch kleinere oder größere Radausflüge machen konnte, möglichst ohne Leine. Da blieb dann nach ausgiebiger Suche nur der Campingplatz in Kladow übrig. Kladow liegt im Westen von Berlin an der Grenze zu Brandenburg und ist der südlichste Ortsteil des Bezirks Spandau.

Berlin

An Gewässern gibt es im Osten und Südosten die Havel sowie den Sacrower See und den Groß Glienicker See und der DCC-Campingplatz liegt direkt an Letzterem am Rande des Naturschutzgebiets “Sacrower See und Königswald”. Es ist traumhaft schön hier!

viel Wasserrund um den Campingplatzmoderne Datscherund um den Campingplatzein Zwerglein saß im Walde... 

Nach einem ersten Spaziergang versuchten Uschi und Helmut sich am Aufbau des Wohnwagenvordachs, während Jule und ich die Oberkontrolle übernahmen.

Vorbauaufbaublutiges GeschäftOberaufsicht

Nun noch ein paar Fakten zum Campingplatz:

Ein großer DCC-Platz mit über 700 Plätzen, überwiegend von Dauercampern bewohnt. Die ca. 150 Standplätze für Touristen liegen auf einer ebenen Fläche unter hohen Laubbäumen, gegliedert durch Hecken und Büsche. Der Ortskern von Kladow ist ca. 1,7km entfernt, eine Bushaltestelle zur nächsten S-Bahnstation ist in 250m Entfernung, bis in die Stadtmitte Berlins braucht man ca. 1 1/2 Stunden mit ein paarmal umsteigen. Das ist nicht gerade wenig und deswegen bietet sich dieser Platz eher an für Menschen, die nicht jeden Tag in die City wollen, sondern auch oder überwiegend Natur pur, Aktivitäten im Grünen, Schiffsausflüge und Ruhe möchten. Der Campingplatz ist ganzjährig geöffnet.

CampingplatzWasserstelle mit FernsehempfangBlick Richtung SanitärhausBerliner Bär unser Stellplatz neben Maiers

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Coole Jule

 
 
Nachdem wir die Nacht in Schnarchenreuth (wer hat geschnarcht???) gut überstanden hatten, ging es auf die letzte Etappe nach Berlin. Maiers waren, wie eine SMS mitteilte, um 8 Uhr in Lauterburg losgefahren, die Frage war, als wir Richtung Autobahn fuhren, ob sie schon an uns vorbei waren oder nicht. Ein kurzer Anruf ergab, dass sie ca. 40km hinter uns sind. 40km bedeutet, dass sie, wenn sie mit 120km/h unterwegs sind, ca. 2 Stunden brauchen würden, bis sie uns überholen, wenn sie aber 140km/h fahren, nur ca. 1 Stunde. Nach einer Stunde begann ich, den hinter uns fahrenden Verkehr intensiv zu beobachten und schon eine Viertelstunde später tauchte ein strahlendweißes Auto im Rückspiegel auf. Das könnten sie sein! Wir fuhren gerade dreispurig im Schrittverkehr in einem Stau, natürlich, da LKW-Überholverbot war, auf der rechten Spur. Und so zogen Maiers, fröhlich winkend, auf der Mittelspur an uns vorbei. Jule, wenn du wüsstest!

Jetzt konnten wir mal daran denken, zu frühstücken und fuhren den nächsten Parkplatz an. Und wer steht dort? Na, wer wohl! Uschi nahm Jule an die Leine und als sie die Tür von Oscarlotta öffnete, stand Jules Herrle direkt davor! Jule war völlig verwirrt, wie kam der denn hierher? Und dann tauchten auch noch Selma und Fraule auf, die vom Toilettenhaus kamen. Jule war außer sich vor Freude!!! Ihr nächster Gedanke, den sie, mich an der Leine hinter sich herziehend, umgehend in die Tat umsetzen musste, war – ihr Kofferraum, in dem sie auf Autofahrten immer liegt. Herrle machte die Klappe auf, Jule wollte einsteigen, aber – alles total voll. Sie guckte, versuchte es ein zweites Mal, keine Chance. Und jetzt geschah etwas Erstaunliches! Ihr könnt es glauben oder nicht, aber in dem Moment hatte Jule verstanden, warum sie bei uns mitfährt. Der Kofferraum war ja voll, also war es doch nur logisch, dass wir sie nach Berlin transportieren! Sie drehte sich um, zog zielstrebig an der Leine über die Fahrbahn auf den Grünstreifen zum Schnuppern und Pipi machen und würdigte ihre Leute keines Blickes mehr. Auch als der Motor ansprang und IHR Auto direkt neben uns vorbeifuhr, schaute sie nicht einmal mehr hoch. Als wir dann nach unserem Frühstück mit ihr weiterfuhren, legte sie sich nicht mehr vorne zwischen uns, sondern mit dem Rücken zur Wand ganz entspannt auf die Seite vor unsere Coach. Es war völlig klar, dass sie genau wusste, wo wir mit ihr hinfahren und dass ihre Leute dann da schon sind. Ein schlauer Hund!!! Kurz vor 15 Uhr waren wir in Kladow am Campingplatz, mussten noch ein paar Minuten warten, bis die Schranke aufging. Jule hatte natürlich schon längst gecheckt, wo wir waren, war aber völlig unaufgeregt und wartete geduldig, bis wir reinfahren konnten. Wir bekamen den Platz direkt neben Maiers und Jule stieg aus Oscarlotta aus, begrüßte ihre Leute und wenn sie reden könnte, hätte sie gesagt: “So, da bin ich, hattet ihr eine gute Fahrt? Bei mir war’s super!”

wieder vereintcoole Jule

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Eine Nacht in Schnarchenreuth

 

gut verpackt Wir sind “on tour”!!! Um 11 Uhr waren wir startklar, unsere ganzen Vorarbeiten hatten wir gestern schon erledigt, sodass wir nur noch das Stromkabel ziehen und – NATÜRLICH – Jule Ferienhund einladen mussten. Aus Jule Ferienhund wurde nun ganz plötzlich Jule Reisehund! Jule kennt unsere Oscarlotta ja gut, hat in ihrem nun auch schon fast achtjährigen Hundeleben schon einige Nächte gut und gerne hier geschlafen, aber sie hat Oscarlotta noch nie woanders gesehen als auf unserem Dauerstellplatz. Für sie war das bisher sicher nichts anderes als ein Wohnwagen, so wie der in Berlin. Und nun stand Oscarlotta plötzlich vor dem Haus, Fraule begleitete sie und schob sie die Eingangsstufen hinauf und DANN FUHR Oscarlotta auf einmal!!! Jule kennt nur PKWs und es war ihr zwar sicher ein Trost, dass wir beide da waren, aber etwas komisch kam ihr die Sache wohl doch vor. Jule und GustavoBis zur Autobahn war sie nicht dazu zu bewegen, sich hinzulegen und als sie dann endlich lag, war der Straßenbelag so katastrophal, dass sie sich sofort wieder aufsetzte. Irgendwann war es aber gut und den ersten Stopp auf einer Raststätte fand sie dann geruchstechnisch sehr interessant. Danach hatte sie offensichtlich beschlossen, dass das wohl alles so seine Richtigkeit hat und wir fuhren entspannt und zielstrebig 320km bis SCHNARCHENREUTH! Das heißt hier wirklich so – okay – offiziell Berg-Schnarchenreuth. kostbare FrachtEs gibt hier laut dem Bordatlas 2013 von Reisemobil International (S.74) einen Wohnmobilstellplatz, in Sicht- und Hörweite der BAB 9. 20 Plätze auf Pflaster oder Wiese, €5,- zuzüglich optional €2,50 für Strom und Wasser. Geöffnet von April bis Oktober. Der Platz gehört zum Gasthof Gebhardt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Nichts Dolles, aber für eine Übernachtung in Ordnung. Leider gibt es nicht wirklich Möglichkeiten für Hundespaziergänge, der einzige Weg, den uns der Wirt nennen konnte, führte einmal rund um einen Acker! Da es geregnet hatte, war dort alles ziemlich patschig und von Schnecken übersät. Jules Pfoten und unsere Schuhe mussten danach erst einmal unter den Wasserschlauch!!!

SchnarchenreuthSchnarchenreuthStellplatz in SchnarchenreuthStellplatz in SchnarchenreuthStellplatz in SchnarchenreuthSchnarchenreuthStellplatz in SchnarchenreuthStellplatz in SchnarchenreuthSchnarchenreuth 
Wir befinden uns hier am Rand des Frankenwaldes, im früheren “Zonenrandgebiet”. Vor 1989 verlief ca. 17km Luftlinie von hier bei Hof die Grenze zur damaligen DDR. Wir wissen ja nicht, wie es damals hier ausgesehen hat, aber sooo furchtbar viel kann sich nicht verändert haben. Das Gasthaus Gebhardt sieht innen jedenfalls so aus, wie Gasthäuser in dünn besiedelten Gebieten/kleinen Dörfern immer schon ausgesehen haben. Sehr nostalgisch, mit einem ganz eigenen Charme. Aber – es war sauber, die Leute waren sehr freundlich, die Pommes und der Salat waren gut (was anderes gibt es für Nicht-Fleischesser in solchen Lokalen nicht) und wir brauchten, weil wir eingekehrt waren, nicht einmal unseren Strom zu bezahlen.

Gasthaus GebhardtGasthaus Gebhardt

Am nettesten war die erste Seite der Speisekarte!

Gasthaus Gebhardt

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Das Ende der Sommerfrische naht…

… und der Beginn der nächsten Reise rückt langsam näher.

Der Sommer auf der Schwäbischen Ostalb war insgesamt warm und sonnig. Wir hatten bis heute keine Unwetter. Die paar kühleren feuchten “Höhlentage” haben wir wie folgt genützt: Blogserie schreiben, Schapps räumen, Oscarlotta innen wieder richtig fein machen, notwendigen Papierkram erledigen, stricken, häkeln, Computer aufräumen, Ingrid hat ihrem Läppi noch einen neuen Arbeitsspeicher verpasst und sich mit diversen Telefon- und Navi-Anbietern rumgeschlagen, worüber sie ja schon ausführlich berichtet hat, bügeln, Kuchen backen, Lebensmittelbestände überprüfen und Einkaufsliste erstellen, usw.

Die wirklich überwiegenden Sonnentage wurden natürlich anderweitig ausgefüllt. Damit wir am Ende unserer Sommerzeit hier nicht in Stress geraten – mögen wir gar nicht – haben wir die schon vor längerer Zeit erstellte TO-DO-Liste Punkt für Punkt je nach Lust und Laune abgearbeitet. Es blieb trotzdem genug Zeit für im Schatten oder auch in der Sonne sitzen und lesen, stricken, mit Freunden bei Kaffee und manchmal auch Kuchen klönen (unser Nespresso ist sehr beliebt) oder auch mal Sudokus lösen und ab und zu ein Eis “schlotzen” (schwäbischer Ausdruck für schlecken).

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(Ich wünsche mir von Herzen, dass ihr mit dem Mauszeiger auf JEDES Foto fahrt, damit ihr meine kleinen versteckten Textgags dahinter auch findet! ) Kuss senden 

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Die größeren vorbereitenden Aktivitäten waren bisher:

1. Ingrids Hänger säubern

vorhervorherVorbereitungenVorbereitungenVorbereitungenWasser marsch!

Dach schrubbenAuffahrkeile zweckentfremdetDach schrubbenSeitenwände schrubben

Alles

wiedersauber!

2. unser Blechhäuschen wieder neu abdichten und 3. diese beiden feststehenden Teile von Busch- und Baumästen freizuschneiden.

 

Oscarlottas Dach war die nächste Aktion:

Heute geht's auf's Dachhochhinausdem Himmel nah!

Zuerst habe ich unsere Dichtfuge zwischen GFK–Frontmaske und Aludach mit Teerdichtungsband (7,6 cm breit, selbstklebend mit Alubeschichtung) sauber abgeklebt.

ArbeitsutensiliensauberleHerr (H)auberle!

Die “Barfußzehen” gehören mir! Flirten - Mann

Da noch ungefähr 7m von der 10m-Rolle übrig waren, wurden gleich noch bei den zwei neuen Luken, die mit einer bestimmt guten, aber schwarzen klebrigen Dichtungsmasse von den Polcher “Spezialisten” verfugt wurden, die Dichtfugen verschönert. Dazu habe ich das Dichtungsband der Länge nach halbiert und rund um die Luken das “teerige”, klebrige “Etwas” überklebt.

Anschließend habe ich die Luke über dem Bad abgebaut und Ingrid hat sie wieder schön sauber geschrubbt. Ich liebe die Luken, die abzuschrauben sind! Deswegen haben wir jetzt wieder vier Luken zum Abschrauben (die zwei neuen Luken waren noch ohne Schrauberei sauber zu kriegen, so wie die Ventilator-Regenwächter-Luke auch). Die Klimaanlage und die Satellitenschüssel waren auch noch dran. Das Putzen des “Heki” (großes Dachfenster über dem Bett) war dann wie immer meine absolute Lieblingsarbeit auf dem Dach. Trauriges Smiley  Danach war es auch schon fast geschafft. Mit Seifenlauge im Eimer und Fußbodenwischer (der mit dem roten Stiel mit diesem roten klappbaren Fußteil, wo man dann einen rotweißen “Überzieher” nach jedem Auswaschen im Eimer wieder drüberziehen kann Smiley mit herausgestreckter Zunge ) waren die Solarplatten und der Rest des Daches relativ flott erledigt. Abschließend treffe ich die Feststellung, dass wir ganz schön viel “Kruscht” auf dem Dach haben.

von hinten nach vornevon vorne nach hinten

Das Vorratsabteil im Bauch von Oscarlotta ist zwischenzeitlich auch erledigt, uff!!!

Das muss alles wieder reinschaun wir malPASST!!!

In den nächsten Tagen räumen wir noch die Heckgarage aus und nach gründlicher Säuberung aller Kisten und sonstigen Einbauten wieder neu ein..  

Ansonsten haben wir diverse Arztbesuche erledigt, TÜV und Kundendienste mit “Großer” und “Kleinem” hinter uns gebracht, außerdem wurden auch schon Dinge gebunkert, die wir in Spanien nicht bekommen können.

Die restlichen Außenputzarbeiten an Oscarlotta schiiieeeben wir geeerne noch ein bisschen vor uns her Richtung Abfahrt und möglichst auf einen (nur einen) bedeckten Tag zur Not im oder besser nach einem Regenwolke schauer.

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Heute ist schon Freitag (15.8.), draußen ist es kalt, Heizung läuft. Wir haben vor ein paar Tagen spontan entschieden, unseren Pflegehund Jule am Montag/Dienstag persönlich nach Berlin zu fahren. Ihr Frauchen und Herrchen haben dort (wegen 3 Enkeln) einen Dauerstellplatz auf einem Campingplatz und möchten einen kleinen Vorbau vor dem Wohnwagen aufbauen. Außerdem muss die schulpflichtige Enkelin nach 3 Wochen bei Oma und Opa wieder zurück nach Berlin. Der an sich große Pkw soll vollgepackt werden mit den  für den Vorbau nötigen Materialien und Werkzeug, um nicht mit zusätzlichem Hänger die anstehenden 568km mit 80km/h bewältigen zu müssen. Aber dann bleibt kein Plätzchen mehr für Jule übrig. Da passt es gut, dass wir hier dem drohenden Lagerkoller entfliehen möchten und so einfach mal nach Berlin fahren. Da die Entscheidung erst Anfang der Woche gefallen war, mussten wir uns mit unseren noch anstehenden Arbeiten etwas sputen. Es sollte hier alles schon so gut wie fertig für den Winter und auch die Spanienvorbereitungen fast erledigt sein. Alles hat geklappt. Oscarlotta ließ ich (im Ölzeug) tatsächlich noch eine Regenwagenwäsche angedeihen und in der Heckgarage ist seit gestern auch alles wieder sauber und an seinem Platz. Selbst unser “Tommie” spielt wieder mit! So kann es am Montag losgehen gen Berlin, Stellplätze unterwegs werden uns ja jetzt angezeigt, Navi-Wolfgang sei Dank für den Tipp und Ingrid sei Dank für die Installation. (Nichts für Anfänger Verwirrtes Smiley )

Weitere Berichte und Fotos zu unseren Unterwegserlebnissen und die weiteren Pläne folgen die Tage.

Wir wünschen allen Bloglesern ein schönes Wochenende und  einen sonnigen Urlaub allen, die zur Zeit Urlaub haben!

Spezielle Grüße gehen an unsere Niños! Wir wünschen euch wunderschöne Tage mit “Oscar” an der deutschen Küste. SonneHerzSonne

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

F R U S T ! ! !

 

Ich hätte diesen Artikel natürlich auch Lost in the jungle Teil 6b nennen können, aber ich habe die Nase so voll vom Dschungel und dem sich verloren und ausgeliefert fühlen!!!

Gestern Abend wollte ich versuchen, den Tipp von Navi-Wolfgang (im Kommentar) in die Tat umzusetzen. IHR GLAUBT ES NICHT!!! Tommie spurte nicht mehr, Tommie ging gar nicht erst an!!! Akku leer? Das Gerät hatte uns keinerlei wie auch immer geartete Hinweise gegeben. Tommie hing an Uschis Netbook, aber vielleicht lädt er nicht über USB. Das gibt es schon mal. Also das Ladekabel für 12 Volt rausgekramt und ihn erst mal 10 Minuten in Ruhe gelassen. Ergebnis: Der Bildschirm bleibt schwarz, Tommie ist im Koma oder schon tot!?!? Wir lassen ihn über Nacht am Strom in der verzweifelten Hoffnung, dass einmal drüber schlafen das Problem löst. Tut es nicht! Uschi will zu Expert fahren und einen Aufstand machen. Hatten wir das nicht letztens schon mal??? Wenn das Gerät kaputt ist, fangen wir wieder von vorne an, nicht ganz von vorne, aber so bei 3 auf einer Zehnerskala. Uschi hatte mit viel Zeitaufwand unsere wichtigsten Favoriten mit Geo-Daten übertragen und es würden wieder 4,5 GB Datenvolumen anfallen. Und die Zeit läuft uns weg, am Montag wollen wir los! Wir sind nur noch sauer, frustriert, enttäuscht (die Schriftfarbe ist Absicht, giftgrün!). Es kann doch nicht sein, dass immer wir die defekten Geräte erwischen oder ist das heutzutage schon Standard, dass von zwei Geräten eins nicht oder nur kurze Zeit funktioniert???

Zum Glück meldet sich jetzt der Teil meines Gehirns, der auf Computer trainiert ist und kommandiert stakkatoartig: GOOGELN!!! SUPPORT!!! HILFEFOREN!!! Ich fange – logischerweise – mit der Hilfe bei TomTom an und siehe da: „In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass Ihr Navigationsgerät nicht richtig startet oder nicht mehr reagiert. Versuchen Sie, Ihr Gerät zurückzusetzen, wenn dies auftritt. Die einzige Information, die auf Ihrem Gerät gelöscht wird, ist die Zeitzonen-Einstellung der Uhr.“ Ich wähle unser Gerät aus und erhalte die folgende Anweisung:

Um Ihr TomTom-Gerät zurückzusetzen, gehen Sie wie folgt vor:

1. Vergewissern Sie sich, dass der Akku Ihres Geräts vollständig aufgeladen ist.

2. Laden Sie das Gerät mindestens 2 Stunden lang auf, bevor Sie versuchen, es erneut einzuschalten.

3. Setzen Sie Ihr Gerät zurück. Halten Sie die Ein/Aus-Taste gedrückt, bis Sie das Trommel-Geräusch hören und das Gerät neu gestartet wird. Dieser Vorgang dauert bis zu 30 Sekunden.

Mir ist inzwischen alles egal, zu verlieren haben wir eh nichts, ALSO LASSE ICH ES TROMMELN!!! Tommie erwacht, blinzelt und schaut mich treuherzig an! Ist auch ein wenig Schuldbewusstsein dabei? Ich glaube nein, was kann er dafür, dass er schlampig programmiert war. Die Zeit stimmt noch, alle Favoriten sind auch noch da und ebenfalls das neueste Kartenmaterial. UFF – da haben wir aber doch noch Glück gehabt!

Jetzt gehe ich dahin zurück, wo ich gestern Abend angefangen habe!

Etwas 😉 später: Ich musste ein wenig herumsuchen, hat aber geklappt! Danke, Wolfgang, für den wertvollen Tipp!!! (Die anderen 99 kannst du mir dann ja verraten, wenn wir uns mal treffen sollten!) Jetzt haben wir 17000 Wohnmobil-Stellplätze in 38 europäischen Ländern von http://www.campercontact.de/ als POIs auf unserem Tommie. Größe der Datei: überschaubare 1,48 MB. Wir können also los!!!

der Beweis

der Beweis

 

Wobei wir bei einem anderen Thema wären. Die lieben Nachbarn! Wir waren jetzt ja von Mitte Mai bis jetzt, also satte drei Monate hier auf unserem Dauerplatz (mit einer kurzen Unterbrechung, Mobiso-Treffen Bad Liebenzell). Wir stehen im Touristenbereich und so haben wir öfter wechselnde Nachbarn. Mal haben wir Glück und sie sind nett, mal sind sie aber auch wenig bis gar nicht nett. Leider wird der Platz direkt neben uns (eine ca. 100 qm große Terrasse mit Schotterrasen, geeignet für große und schwere Mobile für mehrere Tage) seit dem letzten Sommer überwiegend genutzt von leichten Kastenwagen MIT Schiebetür. Habt ihr schon einmal dicht neben solchen „Ritsch-Ratsch“-Autos gestanden? Dann wisst ihr ja, wovon ich rede. Die Eigner dieser Mobile nutzen meistens nicht ihre eigenen Toiletten und Bäder, falls sie überhaupt welche haben, sondern die Sanitäranlagen des Campingplatzes. Das bedeutet, auch spätabends, mitten in der Nacht und frühmorgens: Schiebetür auf – ritsch, Schiebetür zu – ratsch (im besten Fall) oder – rrrummms (im schlechtesten), je nach Alter des Autos und Beschaffenheit des Menschen. Wenn die Leute dann (wie meistens) nur eine Nacht bleiben, fängt das Räumen und Zusammenpacken meist schon sehr früh (für mich ZU früh) an. Dann hat jedes Auto gefühlte 15-20 Türen, die der Reihe nach aufgemacht und wieder zugeschlagen werden. Und das alles meist direkt neben unserem Bett! Macht Spaß!!! Wir hatten zwei Extreme, eins direkt am Anfang und eins heute.

Am Anfang reiste ein Kastenwagenfahrer mit seiner neuen Liebe morgens um kurz vor 8 (!) Uhr an und fing gleich an, Zeltstangen durch die Gegend zu werfen und bei lauter Radiomusik ein Vorzelt aufzubauen, mit viel Gelächter und Geschäker! GRRRR… Als Uschi ihn später damit konfrontierte, wurde er sofort pampig und erklärte ihr, dass man auf Campingplätzen ab 7 Uhr anreisen und ab 8 Uhr aufbauen dürfe! Es gebe Regeln!! Und er sei schon seit 20 Jahren Camper!!! Seiner Liebsten war das etwas peinlich. Genau die blieben natürlich mehrere Tage und saßen jeden Abend ca. 3m entfernt von uns in ihrem Vorzelt. Wir mussten mithören, was sie sich erzählten, das lieben wir besonders! An einem Abend habe ich um viertel vor eins in der Nacht dann durch unser geöffnetes Wohnzimmerfenster darum gebeten, doch jetzt die Lautstärke zu reduzieren, es gebe Regeln!

Das Extrem heute Morgen war ein gestern angereistes Alkovenmobil älteren Datums mit einem Mann und zwei Frauen. Der Mann hängte schon gestern Abend nach seiner Ankunft ein Batterieladegerät in den Motorraum. Trotzdem sprang der Motor heute Morgen nicht an. Ich wurde wach von lautem Stimmengewirr und dem Lärm eines alten Dieselmotors. Der ADAC war schon da und überbrückte. Es gab aber wohl noch ein weiteres Problem in Form einer defekten Lichtmaschine. Nach ca. 45 Minuten kehrte wieder Ruhe ein, an schlafen war aber für mich nicht mehr zu denken. Wir fragen uns, warum so jemand, der ja schon wusste, dass er ein Problem hat (er war vorsichtshalber ja schon rückwärts auf den Platz gefahren), nicht auf den (Kurzzeit-) Plätzen oben neben dem Rezeptions- und Sanitärhaus stehenbleibt oder gleich außerhalb der Schranke auf einem der drei Plätze für Spätankommende.

Wir hatten auch sehr nette und rücksichtsvolle Nachbarn, aber insgesamt sind wir froh, jetzt mal wieder woanders hinfahren zu dürfen. Maiers hatten uns gebeten, Jule (Ferienhund) noch einmal für eine Woche zu übernehmen, aber da das Wetter sehr unbeständig und regnerisch und ein großer, langhaariger, nasser, dreckiger Hund nicht das Gelbe vom Ei in einem Wohnmobil ist, haben wir beschlossen, Jule (die im vollgepackten PKW von Maiers keinen Platz mehr hat) in Oscarlotta nach Berlin zu bringen. Eine Nacht darf sie auf diese Art dann noch bei uns schlafen (wir fahren die fast 600 km nicht am Stück) und wir sind sehr gespannt, wann sie merkt, dass wir sie auf „ihren“ Campingplatz in Berlin zu Fraule und Herrle bringen. 😉

written by Ingrid

Lost in the jungle Teil 6a ;-)

 

Ich hab’s doch geahnt: ISS NOCH NICH FETTIG!!! Keine Sorge, bei uns ist alles gut, Tommie spurt 😉 Aber in Kommentaren haben sich neue Fragen und auch Antworten ergeben, die eine Fortsetzung sinnvoll bzw. notwendig erscheinen lassen. Also hier jetzt Teil 6a:

1. TomTom hat als einziger (?) Hersteller die sog. „Map Share-Community“, was bedeutet, dass jeder Besitzer eines TomTom-Navigationsgerätes über sein TomTom-Konto Veränderungen, Fehler etc. mitteilen kann, die von TomTom geprüft und dann sofort als Update veröffentlicht werden. Deswegen kann/muss/sollte man sein Navigerät JEDEN Tag an den Computer hängen und updaten, wenn man immer auf dem absolut neuesten Stand sein möchte, spätestens aber vor einer geplanten Fahrt.

2. TomTom bietet für alle Versionen/Editionen „lebenslange“ kostenlose Updates an! „Lebenslang“ bezieht sich auf die Lebensdauer einer Produktserie! Wenn die Produktserie von TomTom eingestellt wird, entfallen auch die (kostenfreien) Updates.

3. Bei dem für uns als Wohnmobilfahrer evtl. interessanten TomTom Camper & Caravan-Gerät gilt z. B. laut Kleingedrucktem bei TomTom folgendes:

Wenn innerhalb von 90 Tagen nach der Erstnutzung eine neue Kartenversion für Ihr Gerät verfügbar ist, können Sie die neue Karte über MyTomTom einmalig kostenlos herunterladen.

Man beachte: EINMALIGE kostenlose Aktualisierung der speziellen Europakarte für Wohnmobile und Wohnwagen und auch nur vielleicht (90 Tage)!!! Außerdem bedeutet die Camper & Caravan-Version lediglich, dass über 20.000 Sonderziele wie Campingplätze, chemische Toiletten und Werkstätten für Wohnmobile angeboten werden sowie Informationen wie Telefonnummern und Öffnungszeiten abgerufen werden können. Das finden wir in jedem Campingführer und in unserem Iveco-Servicebuch. Im Notfall weiß es der ADAC. Der ACSI-Campingführer Europa z. B. listet bei der Beschreibung der Campingplätze sogar auf, ob Parzellen für Fahrzeuge länger als 8m und schwerer als 4t vorhanden sind. Die TomTom Camper & Caravan-Version berücksichtigt nur Wohnmobile bis 3,5t. Für uns mit unserer 6t schweren Oscarlotta also witzlos! Die TomTom PRO 5150 Truck LIVE-Version ist wirklich für Trucks und liefert eine auf LKW zugeschnittene Routenführung anhand der eingegebenen Informationen: LKW-Typ, Ladung, Höhe, Gewicht, Länge, Beschränkungen und maximale Geschwindigkeit. Auf Basis dieser Informationen wird die reale Ankunftszeit berechnet und schmale oder Einbahnstraßen, scharfe Kurven, U-turns, niedrige Brücken oder Unterführungen oder enge Tunnel vermieden.

Man beachte: EINBAHNSTRASSEN werden vermieden!!! Ist das nur interessant, wenn ich mit einem LKW unterwegs bin?

Wir haben uns auch gegen diese Version entschieden und fahren nach dem Motto: Überall, wo ein Bus durchkommt, passen wir auch durch! Ansonsten sind LKW-Durchfahrtsverbote für uns auch ein Maßstab. Wir standen bisher noch NIE vor einer Unterführung oder Brücke, die für uns zu niedrig war!

4. Es gibt Lifetime TomTom Traffic (Dienst für Echtzeit-Verkehrsinformationen) in den Versionen „Smartphone Connected“ (Bluetooth-Verbindung zum Smartphone, Internetflat zwingend notwendig, im Ausland anfallende Roaminggebühren) und „Always Connected“ (keine zusätzlichen Roaming-Kosten in 25 EU-Ländern). Zum Einrichten von TomTom Traffic muss auf dem Gerät ein neues TomTom-Konto erstellt werden oder man muss sich bei seinem schon bestehenden Konto anmelden. TomTom Traffic ist erst verfügbar, wenn dieser Schritt abgeschlossen wurde! Ob eine einmalige/jährliche Gebühr für die SIM-Karte berechnet wird, habe ich nicht ausfindig machen können. Außerdem muss natürlich ein Mobilfunknetz verfügbar sein!

5. Dann gibt es noch verschiedene Dienste, die man abonnieren kann, z. B. Warnung vor Radarkameras oder das Paket „LIVE Services“ (nur für Geräte der Modellreihen GO LIVE 800 und 1000 sowie Via LIVE). „LIVE Services“ beinhaltet TomTom Traffic, Radarwarnungen, Wetteraussagen über den Zielort und die (überflüssige, Meinung der Redaktion) Möglichkeit, über Twitter mitteilen zu können, wo ich gerade bin oder wann ich laut TomTom am Zielort ankommen werde. Dafür berechnet TomTom pro Jahr € 49,95! Bei der TomTom Camper & Caravan-Version gibt es „LIVE Services Europa“ für 1 Jahr kostenlos.

6. Jetzt zu der „Billig“-Serie von TomTom! Es gibt die Geräte Start 40 (4,3-Zoll-Display), Start 50 (5-Zoll-Display), Start 60 (6-Zoll-Display). Aus der Beschreibung von TomTom: Während der gesamten Lebensdauer Ihres Produkts können Sie pro Jahr mindestens vier vollständige Karten-Updates auf Ihr Gerät herunterladen.

Wie das ging und mit welchen Schwierigkeiten haben wir ja nun ausreichend beschrieben, hier nachzulesen: Lost in the jungle Teil 3, Lost in the jungle Teil 4, Lost in the jungle Teil 5, Lost in the jungle Teil 6

Laut Tests der PC-Welt können diese TomTom-Geräte alles, was die „großen“ (und doppelt bis dreifach so teuren) „GO“-Geräte auch können, außer den „Echtzeit“-Verkehrsinformationen und dafür gibt es ja noch den Verkehrsfunk über Radio!

In jedem Fall muss man die entsprechende Verbindungs-Software auf seinen Computer herunterladen und installieren, sich ein TomTom-Konto erstellen und dort sein Gerät verknüpfen, sonst geht gar nichts! Und wie Wolfgang als (TomTom) Navi-Experte in einem Kommentar mitteilte, umfasst ein Kartenupdate immer das gesamte Kartenmaterial, sodass unsere entstandenen 4,5 GB realistisch waren. Was aber auch bedeutet, dass Menschen wie wir mit Volumenbegrenzung nur in einem öffentlichen WLAN updaten können!

Wir können auf unserem Gerät ablesen, welches Kartenmaterial wir installiert haben: Hauptmenü – Einstellungen – Mein Gerät und ich – Info zu meinem Gerät – Kartenversion – Veröffentlichungsdatum Kartenmaterial. Beim Kauf stand dort April 2013, jetzt Mai 2014. Also auch wenn man sich ein neues Gerät kauft, kann man nicht automatisch davon ausgehen, dass das Kartenmaterial auf dem neuesten Stand ist!

So, ich bin jetzt TomTom-Experte! Vielleicht bekomme ich ja ein Angebot als freier Mitarbeiter 😉 Mehr kann und möchte ich nicht für euch Nicht-Updater, Noch-Nie-Updater, Ich-Weiß-Nicht-Ob-Es-Geklappt-Hat-Updater oder Ich-Weiß-Nicht-Wie-Es-Geht-Updater tun. An dieser Stelle „Hut ab“ an Wolfgang, der im Winter in Spanien gut damit beschäftigt ist, Navis von deutschen Rentnern upzudaten! Und zu Navigationsgeräten anderer Hersteller kann ich NICHTS sagen. Dieser Bericht samt Recherche hat nicht nur 10 Minuten gekostet, wie ihr euch vielleicht denken könnt. Es gibt ALLE Infos zu ALLEN nur denkbaren Fragen und Problemen im Internet, man muss halt die erforderliche Zeit und Mühe aufwenden und AUCH das Kleingedruckte lesen.

Liebe Grüße, eure Ingrid 😉

Die Welt ist klein oder: Vernetzung im WorldWideWeb

Das nennen wir ja nun mal prompte Bedienung!!!

Denjenigen von euch, die im Januar d. J. den ZDF/37°-Beitrag über unseren Freund Brodo („Wenn ich will, kann ich weg!“) gesehen haben, ist sicher noch sein „Gegenspieler“ Franz Marschall in Erinnerung, der Zimmermann mit dem Vorhaben, per Wohnmobil nach Afrika und in die ganze Welt zu fahren. Wir hatten Franz und seinen Begleiter Burkhard im März in Spanien aufgespürt und einen Fotobeitrag über sie geschrieben, „hier“ noch einmal nachzulesen. Jetzt gab es über mehrere Ecken unterschiedliche Aussagen/Gerüchte über den Verbleib und die weitergehenden Pläne der Beiden. Wir wussten von den täglichen Blogberichten und Fotos eines ebenfalls ausschließlich im Wohnmobil lebenden Paares, dass Franz und Burkhard seit einigen Wochen in Calpe stehen. Eine andere Info besagte aber, dass Burkhard sich bereits vor Wochen von Franz getrennt habe und Franz jetzt beide Fahrzeuge zehnkilometerweise allein weiterbewegt. Da Melanie und Wolfgang sich ganz in der Nähe befinden, baten wir sie GESTERN, doch bei Gelegenheit mal nachzuschauen/nachzufragen. Das Ergebnis findet ihr in ihrem Blog: http://wohnmobilleben.wordpress.com/ 

Herzlichen Dank für die schnelle Erledigung!!!

Lost in the jungle Teil 6

 
 
HURRA!!! (???) HIPP HIPP HURRA!!! (???) JIPPIE!!! (???) WIR SIND FERTIG!!! (???)

Jawoll, wir sind fertig! (Oder vielleicht doch nicht?) Einfach, kundenfreundlich, selbsterklärend sieht (für uns) definitiv anders aus! Uschi buchte heute Morgen unser Internetvolumen bei 1und1 nach und stellte erstaunt fest, dass der Download von gestern Abend fortgesetzt wurde. Schnell stöpselten wir unseren TomTom an den Computer an und schon waren 100% erreicht und die heruntergeladenen Daten wurden aktualisiert. Wir trennten todesmutig die Internetverbindung, ja – die Aktualisierung wurde fortgeführt. 162 Minuten und 47 Sekunden wird es dauern, wurde uns angezeigt. Gut, wir warten. Wenn es denn nur endlich klappt!!! Es geht dann sogar viel schneller, es erscheint die Meldung auf dem Navi-Bildschirm, dass die Aktualisierung erfolgreich beendet wurde und das Gerät jetzt neu gestartet wird. Wir wagen fast nicht, uns zu freuen!

GesamtübersichtAktualisierungverbleibende Minuten15%fertig

Ich habe heute Nacht noch sowohl unser verbrauchtes Volumen im 1und1-Kundenkonto geprüft als auch mit einem Hotline-Mitarbeiter telefoniert. Ergebnis: Das Update hat sage und schreibe 4,5 GIGABYTE (GB) verbraten! Ein Kartenupdate bei einem als neu gekauften Gerät!?!? SEHR SELTSAM! Wir haben keine DSL-Flatrate, wir haben als im Wohnmobil Lebende einen Volumentarif, einen mit 7,5 GB/Monat. Da sind mal eben 4,5 GB viel.

Auf dem Navi-Bildschirm können wir ablesen, dass wir nun Kartenmaterial von Mai 2014 installiert haben. Na, prima!!! Uschi geht online, eine neue Internetseite öffnet sich und TomTom erklärt uns, dass 4 neue Karten-Updates verfügbar seien! Gesamtgröße: 3130 MB! ÄÄÄHM??? Alles von vorne, oder was? Wir akzeptieren, um zu schauen, was Sache ist. Der erste Hinweis auf dem Navi-Bildschirm sieht so aus:

WarnungWir klicken auf “Anmelden”:

Glückwunsch

Jetzt wollen wir zum Torre!!! SOFORT!!!

keine Route geplantWarnung MautRoute Torre

Die Internetseite unseres Kontos sieht zum Glück inzwischen „nur“ noch so aus:

4 Updatesneue Elemente

Wir klicken auf “Alle aktualisieren”, auch wenn wir ein wenig Angst um unsere gerade hinzugebuchten 2 GB haben, aber wir wollen ENDLICH mal fertig werden! Die folgenden zwei Fotos zeigen das Ergebnis und darüber sind wir bis jetzt nicht hinausgekommen. Vor Wut kochen

es rödeltkann man das glauben

Zum Glück finden wir den Weg zum Torre inzwischen ja im Schlaf, wir werden den TomTom spaßeshalber aber mal mitlaufen lassen…

Hiermit schließe ich (endgültig?) die unsägliche Serie “Lost in the jungle” ohne richtige Befriedigung. Wirklich daraus befreien konnten wir uns nicht! Verärgertes Smiley

written by Ingrid

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

 

Nachtrag:

Unser Tommie scheint die Abwechslung zu lieben! Nachdem ich ihn dann versuchsweise noch einmal an MEINEN Laptop angeschlossen habe, erledigte er ohne zu murren und ohne Verzögerung die noch ausstehenden Aktualisierungen. Das Ergebnis:

Ende gut, alles gut

              E N D E  G U T  –  A L L E S  G U T ! ! !

Lost in the jungle Teil 5

 
 
Es geht weiter 🙂  Wir haben Besuch von Ursula, einer Freundin mit Wohnmobil. Sie hat ein TomTom-Navigationsgerät! Hast du es schon mal upgedatet? Neeeiiin! Okay, dann probieren wir doch mal, wie weit wir bei dir kommen. Es ist ein schon älteres Modell, es muss andere Software heruntergeladen werden als bei uns. Beim Versuch, sie zu installieren, kommt die 1. Fehlermeldung: „Der Systemadministrator hat die Installation der Software verhindert.“ Wer? Nun ja, ich weiß, dass ich nur der zweite Chef an meinem Computer bin 😦 Aber so gemein müsste er ja nun nicht sein!

Uschis Netbook muss ran. Und dieses Mal ist es genau andersherum als bei unserer Installation, es macht anstandslos, was von ihm verlangt wird. Ich erstelle also ein Konto bei TomTom, klappt! Jetzt muss wieder das Gerät mit dem Konto verknüpft werden bzw. müsste… Tja, ihr ahnt es schon? Das Verbindungsprogramm sollte automatich starten, sobald das Navi mit dem PC verbunden wird, so habe ich es am Ende der Installation “angehakt”. Tut es nicht! Also Gerät vom Netbook entfernt, Programm manuell gestartet, Gerät wieder angestöpselt. Es dauert ein wenig, dann kommt die Aufforderung, doch bitte das Gerät mit dem Computer zu verbinden! IST DOCH SCHON VERBUNDEN!!! Dreimal trennen wir und verbinden neu, mal mit gestartetem Programm, mal ohne. BITTE SCHLIESSEN SIE IHR GERÄT AN! Wisst ihr (TomTom), was ihr uns könnt??? Ursel beschließt, weiterhin mit nicht upgedatetem Navi durch die Gegend zu fahren und zu riskieren, dass sie wieder mal in der Fußgängerzone irgendeiner Stadt landet, wie bereits passiert. Mit einem Wohnmobil besonders lustig!

Nun zu uns: Ich warte auf eine Bestätigungsmail vom TomTom-Support, dass sie unsere Verknüpfung erfolgreich erledigt haben. Uschi ist überzeugt, dass eine solche mail nicht kommt und versucht es heute Nachmittag einfach mal. Und siehe da: ES KLAPPT!!! Große Freude 🙂 Der Download beginnt, wir rechnen mit einer längeren Zeitspanne und gehen zu viert (Uschis Vater ist inzwischen zu Besuch gekommen) in der Campingplatzgaststätte essen. Große Spannung bei unserer Rückkehr!!! 95% wird angezeigt, Restdauer 1 Sekunde. Die Sekunde wird immer länger, es bleibt bei 95%. Die Internetverbindung ist aktiv. Es heißt, man könne gleichzeitig einen neuen Tab öffnen und surfen. Als Uschi das will, kommt beim Versuch, eine Internetseite zu laden, die Fehlermeldung: “Proxy-Server verweigert die Verbindung. Firefox wurde konfiguriert, einen Proxy-Server zu nutzen, der die Verbindung zurückweist. Überprüfen Sie bitte, ob die Proxy-Einstellungen korrekt sind. Kontaktieren Sie bitte Ihren Netzwerk-Administrator, um sicherzustellen, dass der Proxy-Server funktioniert.” WIR NUTZEN KEINEN PROXY-SERVER!!! Wir haben auch Firefox ganz sicher NICHT entsprechend konfiguriert! Unser Netzwerkadministrator heißt Herr oder Frau Google und der/die sagt uns, wo auf dem Computer ein Häkchen entfernt werden muss! Danach öffnet sich die Seite von 1und1 und man teilt uns mit, dass unser Internetvolumen zu 100% aufgebraucht ist, wir aber für € 9,99 2 GB nachbuchen können. Uschi hat einen mittleren Nervenzusammenbruch/Tobsuchtsanfall und da wir ja überhaupt nicht wissen, wie groß dieses Update ist, ob es nochmal von vorne beginnt oder nicht und unsere Lust gegen Null tendiert, brechen wir frustriert, entnervt, sauer ab. Trotzdem sind wir ja einen riesigen Schritt weiter: Wir wissen jetzt, dass es theoretisch funktioniert. Jetzt suchen wir uns ein WLAN ohne Volumenbegrenzung und bis wir nach Spanien aufbrechen, haben wir es ja vielleicht auch irgendwann mal geschafft!

Wir müssen jetzt stundenlang in den Himmel schauen, zwecks ENTspannung!!!

Auf unsere Frage im letzten Beitrag, wer von den TomTom-Besitzern schon mal erfolgreich upgedatet hat, haben wir bisher keine Antworten bekommen. Wir glauben inzwischen, dass es von 100 höchstens einer ist, der das schafft! Und wir glauben auch, dass TomTom das absichtlich so schwierig gestaltet, damit die Leute letztendlich zu einem Bezahl-Update greifen. Wäre ja mal interessant, zu testen, ob das dann ganz einfach und ohne Probleme funktioniert!!!

written by Ingrid

Lost in the jungle Teil 4

 
 
Wir haben immerhin schon mal Antwort von TomTom bekommen! Wir sollen doch bitte die Seriennummer unseres Gerätes mitteilen, man werde es dann manuell in der Datenbank verknüpfen. Haben wir gestern getan, jetzt warten wir GEspannt auf ein Ergebnis… Währenddessen lehnen wir uns ENTspannt zurück und schauen ein wenig in den (spanischen Winter-) Himmel. Habt ihr auch Lust? Dann klickt doch einfach „hier„.

written by Ingrid

Lost in the jungle Teil 3

 
 
Wie versprochen, es geht weiter! Sogar zunächst positiv, wer hätte das vermutet! (Wer nicht weiß, wovon jetzt überhaupt die Rede ist, kann „hier“ und „hier“ und „hier“ nachlesen.) Also: 1&1 hat eine nächste Rechnung geschickt, die tatsächlich richtig war! Unser Guthaben wurde verrechnet und alles hatte seine Richtigkeit. Dass ich noch ein paar Tage vorher die Kontoverbindung geändert (und bestätigt bekommen) hatte und die Abbuchung dann doch vom alten Konto erfolgte, wollen wir mal nicht so eng sehen, oder? Zu unserem reklamierten und zurückgeschickten Navigationsgerät von Pearl erhielten wir nach ca. einer Woche eine eMail, dass das von uns bestellte Gerät LEIDER nicht mehr verfügbar sei, man werde uns den Kaufbetrag auf unser Kreditkartenkonto zurücküberweisen. Natürlich war es nicht mehr verfügbar, das war es ja vorher schon nicht gewesen, sonst hätte man uns ja das richtige Gerät geschickt. Dass es dann noch eine gute Woche dauerte, bis das Geld gutgeschrieben war, wollen wir mal nicht so eng sehen, oder?

Soweit, so gut! Wir fuhren zu Expert und suchten uns ein TomTom aus. TomTom hat fast jeder, muss also gut sein, dachten wir. Und kostenlose Updates während der gesamten Lebenszeit des Geräts, bis zu viermal im Jahr, ist ja auch nicht schlecht. Uschi ist die Navi-Fachfrau bei uns und sie bestand darauf, das mit dem Navi, der dazugehörigen Software und ihrem Netbook selbst zu machen. Software installieren – kein Problem! Gerät an Computer anschließen – auch kein Problem, super! Bei TomTom registrieren – wunderbar, klappt. Jetzt soll das Gerät mit dem gerade erstellten Konto verknüpft werden. PROBLEM!!! „Bitte installieren Sie den Adobe Flashplayer.“ Der ist installiert, sogar die neueste Version! Also vorsichtshalber deinstalliert und neuinstalliert. „Bitte installieren Sie den Adobe Flashplayer.“ Nach dem dritten Mal gibt Uschi entnervt auf. Also alles auf Anfang! Mit meinem Notebook können wir diese Hürde überwinden, warum auch immer, aber der Versuch, Gerät und Konto zu verknüpfen, endet nach minutenlangem Rödeln mit dem Hinweis: „…ist im Moment nicht möglich, bitte versuchen Sie es später noch einmal…“ Wir haben es seitdem etliche Male versucht, immer mit demselben Ergebnis! Die installierte Software meldet ständig, dass 4 Aktualisierungen verfügbar seien, „Bitte schließen Sie das Gerät an.“ Bevor nicht Gerät und Konto miteinander verknüpft sind, nützt uns das aber gar nichts, das Ergebnis ist: „…ist im Moment nicht möglich, bitte versuchen Sie es später noch einmal…“ Jetzt warten wir gespannt auf die Antwort vom TomTom-Support. Uschi möchte morgen zu Expert fahren, mit ihrem Netbook und dem Navi und einen Aufstand machen, ich bin dafür, noch auf die Antwort von TomTom zu warten. Wenn sie denn irgendwann kommt…

written by Ingrid

P. S.: Damit ihr mich nicht falsch versteht: Das Navigerät ist super, viel einfacher zu bedienen als unsere alte „Frau Becker“. Uschi würde es sehr gerne behalten. Aber wenn es uns nicht gelingt, es mit dem Konto zu verknüpfen, können wir es nicht updaten! WEM VON EUCH TOMTOM-BESITZERN IST DAS EIGENTLICH SCHON MAL GELUNGEN???

 

Noch etwas:
Unsere Fotoreportage bei AutoBild Reisemobile erscheint leider noch nicht in der August-Ausgabe. Die prominente Konkurrenz ist wohl interessanter. Wir wurden verschoben auf die Winterausgabe. Wir sagen rechtzeitig Bescheid!

Der April macht was er will

 
 
Wir haben gar nicht April? Auch nicht November, wie es die Tage mal schien?? Wir haben Anfang August, also Hochsommer??? Seltsam! Okay, es ist warm, aber es regnet mal, mal scheint die Sonne, dann ist es mal kurz neblig. WER SOLL SICH DA NOCH AUSKENNEN? Wir haben uns angepasst, verbringen Höhlentage, wenn nötig und nutzen die Sonne, wenn möglich. Lange im Voraus planen macht wenig Sinn, Flexibilität ist gefragt. So schnappten wir uns die Woche an einem schönen Sommertag kurzentschlossen unsere Räder und fuhren durch den Wald zum Tauchenweiler. Ob der Name entstanden ist, weil hier früher einmal eine Handvoll Menschen ansässig war (Weiler: Bezeichnung für eine aus wenigen Gebäuden bestehende Siedlung), wissen wir nicht. Jetzt steht der Name hauptsächlich für die Ausflugsgaststätte “Tauchenweiler”, beliebtes Ziel für Wanderer, Radler oder auch einfach für Menschen, die bequem mit dem Auto anreisen. Es gibt sensationell guten Kuchen dort und ansonsten deftige Hausmannskost. Zu Fuß braucht man von unserem Campingplatz eine gute Stunde (einfach) und wir sind die Strecke schon oft gelaufen, z. B. bei den Treffen unserer Wohnmobilgruppe. Vor einigen Wochen hatten wir hier mal sehr nette britische Nachbarn, die gerne per Rad ein wenig die Gegend erkunden wollten. Mit denen sind wir dann an einem schönen sonnigen Tag auch zum Tauchenweiler gefahren und sie waren begeistert. Er hat dort das erste Hefeweizen seines Lebens getrunken!

kleiner Radausflug am Nachmittag1. VerschnaufpauseSchäferkarren im WaldAusflugslokal TauchenweilerBiergarten TauchenweilerRadausflug mit unseren britischen Nachbarn (2)

Biergarten Tauchenweiler mit Maibaum

Sowohl damals als auch jetzt ging der Weg zurück über das Naturschutzgebiet “Weiherwiesen”, ein bezauberndes Areal mit zwei großen Moorseen. Jede Tageszeit hat dort ihren eigenen Reiz, es ist unglaublich still und friedlich dort, noch ein richtiges kleines Paradies. Wir haben ausgiebig Frösche geguckt, die sich am Ufer sonnten, ein wenig herumschwammen oder versuchten, auf die Seerosenblätter zu krabbeln.

Naturschutzgebiet Weiherwiesen

MoorseeMoorseeMoorseeFrosch 1, sich sonnendFrosch 2, sich sonnendFrosch 3, schwimmendFrosch 4, auf Seerosenblatt MoorseeLupineHochstand

Und auf besonderen Wunsch von Uschi, die sagt, dass dies hier für sie der schönste Platz auf der ganzen Schwäbischen Ostalb ist, noch ein ganz besonders schönes Foto!

Moorsee (Panorama)

Wer mal in unsere Gegend kommt und auf dem Campingplatz “Hirtenteich” Station macht, kann diese schöne Tour auch machen, indem er sich die Routenbeschreibung (von Uschi erstellt) “hier” anschaut oder ausdruckt. Wir wünschen viel Vergnügen!

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Land unter oder was?

 
 
Möchtet ihr mal sehen, wie es am Mittwoch, mitten am eigentlich hellen Nachmittag (wir hatten Ende Juli und es war KEIN Gewitter), bei uns ausgesehen hat??? Dann klickt Enti mal an.

Enti im Regen

P. S.: Alles dicht und heute schien auch wieder die Sonne 🙂