Eine Nacht in Schnarchenreuth

 

gut verpackt Wir sind “on tour”!!! Um 11 Uhr waren wir startklar, unsere ganzen Vorarbeiten hatten wir gestern schon erledigt, sodass wir nur noch das Stromkabel ziehen und – NATÜRLICH – Jule Ferienhund einladen mussten. Aus Jule Ferienhund wurde nun ganz plötzlich Jule Reisehund! Jule kennt unsere Oscarlotta ja gut, hat in ihrem nun auch schon fast achtjährigen Hundeleben schon einige Nächte gut und gerne hier geschlafen, aber sie hat Oscarlotta noch nie woanders gesehen als auf unserem Dauerstellplatz. Für sie war das bisher sicher nichts anderes als ein Wohnwagen, so wie der in Berlin. Und nun stand Oscarlotta plötzlich vor dem Haus, Fraule begleitete sie und schob sie die Eingangsstufen hinauf und DANN FUHR Oscarlotta auf einmal!!! Jule kennt nur PKWs und es war ihr zwar sicher ein Trost, dass wir beide da waren, aber etwas komisch kam ihr die Sache wohl doch vor. Jule und GustavoBis zur Autobahn war sie nicht dazu zu bewegen, sich hinzulegen und als sie dann endlich lag, war der Straßenbelag so katastrophal, dass sie sich sofort wieder aufsetzte. Irgendwann war es aber gut und den ersten Stopp auf einer Raststätte fand sie dann geruchstechnisch sehr interessant. Danach hatte sie offensichtlich beschlossen, dass das wohl alles so seine Richtigkeit hat und wir fuhren entspannt und zielstrebig 320km bis SCHNARCHENREUTH! Das heißt hier wirklich so – okay – offiziell Berg-Schnarchenreuth. kostbare FrachtEs gibt hier laut dem Bordatlas 2013 von Reisemobil International (S.74) einen Wohnmobilstellplatz, in Sicht- und Hörweite der BAB 9. 20 Plätze auf Pflaster oder Wiese, €5,- zuzüglich optional €2,50 für Strom und Wasser. Geöffnet von April bis Oktober. Der Platz gehört zum Gasthof Gebhardt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Nichts Dolles, aber für eine Übernachtung in Ordnung. Leider gibt es nicht wirklich Möglichkeiten für Hundespaziergänge, der einzige Weg, den uns der Wirt nennen konnte, führte einmal rund um einen Acker! Da es geregnet hatte, war dort alles ziemlich patschig und von Schnecken übersät. Jules Pfoten und unsere Schuhe mussten danach erst einmal unter den Wasserschlauch!!!

SchnarchenreuthSchnarchenreuthStellplatz in SchnarchenreuthStellplatz in SchnarchenreuthStellplatz in SchnarchenreuthSchnarchenreuthStellplatz in SchnarchenreuthStellplatz in SchnarchenreuthSchnarchenreuth 
Wir befinden uns hier am Rand des Frankenwaldes, im früheren “Zonenrandgebiet”. Vor 1989 verlief ca. 17km Luftlinie von hier bei Hof die Grenze zur damaligen DDR. Wir wissen ja nicht, wie es damals hier ausgesehen hat, aber sooo furchtbar viel kann sich nicht verändert haben. Das Gasthaus Gebhardt sieht innen jedenfalls so aus, wie Gasthäuser in dünn besiedelten Gebieten/kleinen Dörfern immer schon ausgesehen haben. Sehr nostalgisch, mit einem ganz eigenen Charme. Aber – es war sauber, die Leute waren sehr freundlich, die Pommes und der Salat waren gut (was anderes gibt es für Nicht-Fleischesser in solchen Lokalen nicht) und wir brauchten, weil wir eingekehrt waren, nicht einmal unseren Strom zu bezahlen.

Gasthaus GebhardtGasthaus Gebhardt

Am nettesten war die erste Seite der Speisekarte!

Gasthaus Gebhardt

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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2 Kommentare zu “Eine Nacht in Schnarchenreuth

  1. Hallo Jule,
    du brauchst nicht so ängstlich zu sein. Ich finde es immer Super, wenn Frauchen und Herrchen mit mir im Wohnmobil unterwegs sind. Dann können die mich auch nicht vergessen und ich liege ganz entspannt zwischen Fahrer- und Beifahrersitz.
    Wenn Herrchen mal zu sehr trödelt, drücke ich mit meiner Pfote einfach mal auf seinen Fuß und gebe etwas Gas. Er schimpft zwar dann immer, macht aber einen Heidenspaß Hi, Hi.
    Liebes Wau – Wau
    Paule

    • Hi Paule!
      Ich bin NICHT ängstlich, mich nervt bloß, wenn der Boden von Oscarlotta so wackelt, ich kann dann nicht schlafen und kriege schlechte Laune, weil ich so müde bin! Aber dafür habe ich dann nachts sooo gut geschlafen und Ingrid sagt, ich habe geschnarcht!!! Aber wir waren ja auch in Schnarchenreuth, hihi. Und stell dir vor, am nächsten Tag auf der Autobahnraststätte waren dann auf einmal meine Leute da! Mann, war ich erstaunt! Und dann habe ich auch verstanden, wieso Uschi und Ingrid mich mitgenommen haben, das ganze Auto war voll bis zum Anschlag! Da hatte ich es in Oscarlotta aber viiiel bequemer. Und beim Frühstück, Kaffeetrinken, Abendessen fällt auch immer mal aus Versehen was unter den Tisch, du weißt was ich meine???
      Ich würd‘ dich ja echt gerne mal treffen! Vielleicht verstecke ich mich in Oscarlotta, wenn Uschi und Ingrid nach Spanien fahren. Da war ich noch nie!
      Liebe Grüße, deine Jule

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