Überraschung! (für uns)

 
 
Ja, heute gab es für uns dann auch noch eine nette Überraschung! Als Uschi vom Brötchen holen kam, wurde sie von einem ihr unbekannten Paar mit folgenden Worten angesprochen: “Sie haben also heute eine Überraschung für uns?” Sie stutzte nur kurz und als dann noch nachgesetzt wurde mit “Aber nur im Internet?” war klar, dass es sich um “heimliche” Leser unseres Blogs handeln musste. Sie hatten eine eMail-Ankündigung unseres letzten Beitrags bekommen, waren aber noch gar nicht dazu gekommen, ihn zu lesen. Aber unsere Oscarlotta war ihnen aufgefallen und durch unser Gecko-Emblem am Heck waren sie dann sicher, dass wir wir sind. Das war das allererste Mal, dass wir von Bloglesern erkannt und angesprochen worden sind und wir fanden es sehr lustig und nett. Gitta und Dieter haben selbst auch ein Blog (zu finden in unserer “Blogroll”).

Elch im Schmuckladen Am Spätnachmittag machten wir einen Spaziergang zum Marktplatz, dort gab es nur heute einen kleinen Weihnachtsmarkt. Wir kamen auch an dem schönen Schaufenster vorbei, dem ihr das Elchfoto vom letzten Beitrag verdankt.

Niko-KlausUnd dann können wir euch heute auch Niko-Klaus vorstellen. Er hat Stellung vor unserem Auto bezogen!Niko-Klaus

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

ÜBERRASCHUNG!!!

 

So, liebe Leser, versprochen ist versprochen! Zunächst möchten wir euch ganz herzlich eine Fröhliche Adventszeit euch allen!

wünschen.

Die eigentliche Überraschung, zumindest für unsere neugewonnenen Leser (seitdem unser Blog öffentlich ist) ist aber unser alljährlicher Adventskalender!!! Unsere langjährigen Leser kennen diese Tradition ja schon, die sich jetzt zum 4. Mal jährt. Ihr braucht die letzten drei Adventskalender aber nicht zu suchen, sie sind dem Umzugsstress Anfang des Jahres zum Opfer gefallen. Vielleicht wird dem einen oder anderen das eine oder andere Türchen bekannt vorkommen, die Inhalte dahinter sind aber ganz neu! Ihr dürft also, wenn ihr mögt, ab Montag jeden Tag ein Türchen bei uns öffnen und wir hoffen, dass euch das Freude macht!

Adventskalender ab morgen!!!

Und als kleines Geschenk zum 1. Adventssonntag hat Uschi euch ein leckeres Rezept zum Nachbacken aufgeschrieben. Lasst es euch schmecken! Nein – Hefeteig ist gar nicht schwierig!!!
 

Flachswickel

(Zubereitungshinweise seht ihr, wenn ihr mit dem Mauszeiger auf die Fotos geht)

Zutaten

500g Weizenmehl, 1 Würfel Hefe, 250g Margarine, 2 Eier,

etwas lauwarme Milch (~150ml), 1 Prise Salz, Hagelzucker

Hefe in eine Kuhle im Mehl bröseln

Hefe mit wenig Zucker und etwas lauwarmer Milch verrühren

zugedeckt gehen lassen

 bis die Oberfläche Risse zeigt

restliche Zutaten dazugeben

und gut unterkneten

nochmal etwa 20-30 Min. gehen lassen

bis sich der Teig etwa doppelt so groß ist

Teig in etwa 15 gleich große Stücke teilen eine Portion Teig nach der anderen ausrollen

zum Flachswickel formen

und im Hagelzucker wälzen

am besten etwas Hagelzucker in einen Teller geben (ohne Bild)

im vorgeheizten Ofen backen

10 Minuten bei voller Flamme (Stufe 6) und anschließend

10-12 Minuten bei halber Flamme (Stufe 3-4)

abkühlen lassen

und genießen!

written by Ingrid (first part) and Uschi (cake recipe)
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Wir schmücken fürs Christkind

 
 
Wir schmücken fürs Christkind Eigentlich wollten wir heute auf den Weihnachtsmarkt nach Bruchsal, aber es wehte ein so unangenehm kalter (Uschi sagt eiskalter) Wind, dass wir vorgezogen haben, daheim zu bleiben und Oscarlotta weihnachtsfein zu machen. Das bedeutet, die Fahrräder samt Fahrradträger abklappen und über die hintere Heckgaragenklappe die Weihnachtskiste ausgraben. Da die ja nur zweimal im Jahr (einmal vorher und einmal nachher) gebraucht wird, steht sie logischerweise nicht gleich vornedran. Bei der Gelegenheit findet man dann manchmal Dinge, die man lange vermisst und gesucht hat! Hmmm, in Spanien ist das Ausräumen angenehmer. Immerhin war es trocken, sodass die ausgeräumten Sachen hinter dem Mobil verteilt liegenbleiben konnten, bis die Kiste geleert war und mit den die nächsten Wochen nicht benötigten Austauschgegenständen wieder gefüllt an ihren Standplatz zurückgeräumt werden konnte. Obwohl es uns vorkommt, als ob Weihnachten doch gerade erst war (wo ist denn die dazwischenliegende Zeit geblieben???), standen wir wie jedes Jahr vor der Frage, was muss/soll/kann denn wo hin? Dabei sind die Variationsmöglichkeiten ja gar nicht mal unendlich. 😉

Auf die Lichterkette an der Windschutzscheibe verzichten wir dieses Jahr, da wir unseren Rolladen vor der Scheibe fast durchgängig geschlossen haben. Die Frontscheibe ist unsere einzige Kältebrücke und wir wollen weder unnötig Gas verschwenden noch ausschließlich für die nur spärlich vorhandenen Nachbarn leuchten. Als Ersatz haben wir etwas anderes, aber davon gibt es noch kein Foto.

Das Ergebnis sieht nun so aus:

Wir schmücken fürs ChristkindWir schmücken fürs ChristkindWir schmücken fürs ChristkindWir schmücken fürs ChristkindWir schmücken fürs ChristkindWir schmücken fürs Christkind Wir schmücken fürs ChristkindWir schmücken fürs Christkind    Wir schmücken fürs Christkind

Ach übrigens, ihr solltet am Sonntag noch einmal bei uns vorbeischauen, da gibt es nämlich eine Überraschung!!!

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“

 
“Unser” Fitnessstudio ist von Oscarlotta aus zu sehen und von meinem Sessel aus tagtäglicher Anblick durch das Seitenfenster. Die Öffnungszeiten sind unter der Woche von morgens 7 Uhr bis abends 22 Uhr, am Wochenende “nur” von 9:00 bis 18:00 bzw. 16:00 Uhr.

Fitnessstudio mit SonnenuntergangFitnessstudio direkt gegenüber

Fitnessstudio

hinter diesen Fenstern geht es "rund"

der Stellplatz vom Studio aus gesehen

Wir gehen jetzt seit 3 Wochen regelmäßig (!) jeden zweiten Tag für 1 1/2 Stunden dorthin, immer zwischen 14 und 16 Uhr. Da ist es wunderbar leer dort, es sind nie mehr als 10-15 Personen anwesend. Das bedeutet, dass man so gut wie nie an den Geräten warten muss. Ihr werdet es uns vielleicht nicht glauben, aber wir gehen richtig gerne! Den Ablauf können wir inzwischen auswendig, der ausgedruckte Trainingsplan kann zu Hause bleiben. Unsere Trainingskarte, die in die entsprechenden Geräte gesteckt wird, hat gespeichert, welche Sitz- oder Rückenlehnenposition eingestellt werden muss und welche Last, also welches Gewicht. Auch so etwas geht im Computerzeitalter ganz einfach! Ausführen müssen wir die Übungen allerdings immer noch selbst! Das kleine Display an den Geräten gibt auch die optimale Geschwindigkeit vor, in der die Übung absolviert werden sollte sowie die Anzahl der Wiederholungen, die Länge der Pause und wann “fertig” ist. “Fertig” sind wir nach Beendigung auch, aber es ist ein sooo gutes Gefühl, etwas für sich getan zu haben. Großartige Veränderungen, Effekte, Erfolge können wir nach dieser doch noch relativ kurzen Zeit allerdings noch nicht vermelden. Außer vielleicht, dass wir die Last an den meisten Geräten bereits um eine Stufe erhöhen konnten und die Zeiten auf Stepper, Laufband & Co ebenfalls. Da wir aber nicht nach 4 Wochen aufhören werden, lassen wir uns mal überraschen und vertrauen darauf, dass unsere Muskeln weiter wachsen.

Einen unserer Nachbarn konnten wir auch davon überzeugen, dass dieses Fitnessstudio richtig gut ist. Hans/Juan ist ein Deutscher, der schon lange in Argentinien lebt und sich jetzt einen Traum verwirklichen will, die Panamericana von Alaska bis Feuerland zu fahren. Dafür hat er seinen VW Amarok nach Deutschland verschiffen lassen, um sich von Tischer eine Aufsetzkabine maßgeschneidert montieren zu lassen. Das hat leider länger gedauert als geplant, sodass er seine Reise um ein Jahr verschieben muss. Verschifft wird ja nach Halifax und im Winter quer durch Kanada bis Alaska zu fahren, ist nicht sehr sinnvoll (siehe die aktuellen Wetterverhältnisse an den Großen Seen).

Nachbarschaft

Übrigens gibt es immer wieder nette oder kuriose Vorfälle hier auf dem Wohnmobilstellplatz. Zur Zeit amüsiert uns weniger das falsche Einparken, sondern welche Methoden Mobilisten haben, ihre Plätze frei zu halten!

Reservierung 1mit Schnellkochtopf (vergammelt)

Reservierung 2mit Stuhl und Spruch

Reservierung mit Auffahrkeilen und Kabeltrommel   

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Es geht looos!!!

 
 
WeihnachtsdekoKlein-Ingrid ist wieder happy! Uschi ist mit ihr in Flitzi heute nach Speyer gefahren. In Speyer wurde heute der Weihnachtsmarkt eröffnet!!! Einer der ersten hier in der Region und da wir heute nichts anderes vorhatten, sind wir natürlich los. Klein-Ingrid wollte dann doch noch einen anderen Weihnachtsmarkt testen, nach dem Reinfall hier im Tierpark. UND – es hat sich gelohnt!!!

Speyer ist ja sowieso eine Stadt, die sich lohnt. Es ist schon wieder ein paar Jahre her, dass wir dort waren. Im Sommer, zu Weihnachten waren wir dort noch nie. Die Hauptstraße war schon sehr schön festlich geschmückt und die Auslagen der Geschäfte ebenfalls. Zwei sehr lohnend wirkende Läden mit Weihnachtsdeko haben wir uns von innen angeschaut und dabei sind ein paar nette Fotos entstanden.

WeihnachtdekoWeihnachtdeko Weihnachtdeko

Da es für den Weihnachtsmarkt noch etwas zu früh war (Klein-Ingrid besteht darauf, dass es dunkel sein muss!) und wir zufällig an einem sehr einladend wirkenden italienischen Ladenlokal namens “Mediterraneo” vorbeikamen, gingen wir erst einmal etwas trinken. Durch die Kombination aus Caféteria, Vinoteka und Feinkost ist es möglich auf zwei Stockwerken seine Einkäufe zu tätigen und sich danach bei einem genussvollen Cappuccino und mehr zu entspannen. Ein sehr geschmackvoll eingerichtetes Lokal! Und leckeren Pecorino-Käse haben wir dort auch gekauft!

MediterraneoMediterraneo

Der Weihnachtsmarkt selbst war nur sehr klein und nicht besonders toll. Aber als Einstieg in die Weihnachtsmarktsaison absolut ausreichend und zufriedenstellend. Gut gegessen haben wir auch, erst Nudeln mit Gemüse beim Thai-Stand, dann noch zum Nachtisch ein Crêpe mit Zucker und Zimt für Uschi und einen Glühwein für mich. Nein, keinen Kinder-Punsch, die große Ingrid war wieder da. 😉

1. Weihnachtsmarkt in Speyer1. Weihnachtsmarkt in Speyer1. Weihnachtsmarkt in Speyer1. Weihnachtsmarkt in Speyer 1. Weihnachtsmarkt in Speyer1. Weihnachtsmarkt in Speyer

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Thermalbad von außen

 
 
Ja klar, Thermalbad ist eigentlich etwas für innen und “normalerweise” nutzen wir es auch so, ein- bis zweimal die Woche. Es ist ja so schön nah und wir genießen es, danach durchgewärmt und aufgeweicht nur die paar Schritte zurück zu Oscarlotta laufen zu müssen. Letzte Woche haben wir aber mal einen kleinen Herbstspaziergang einmal um das ganze Thermalbadgelände gemacht. Das Wetter ist bisher, für November, noch sehr zufriedenstellend. Es ist noch nicht wirklich kalt, es regnet selten und wenn, dann überwiegend nachts. Die Sonne sieht man nicht jeden Tag, umso mehr freuen wir uns, wenn sie da ist. Anders als in Spanien, wo man ja jeden Tag erwartet, dass sie scheint und schon fast empört ist, wenn sie mal einen Tag ausfällt. Das ist auch etwas, was wir uns von unserer Deutschland-Überwinterung erwarten, dass man nicht alles für selbstverständlich hält, mehr Kontraste hat, sich dessen bewusst ist und sich darüber freut.

Wolkenwand

Krasser Kontrast war z. B. diese Wolkenstimmung!

Am Tag unseres Spaziergangs war es eher grau und trüb, was aber dazu führte, dass wir interessante Kontrastfotos erhielten.

SilhouettenSilhouettenSilhouetten Silhouetten abo Therme

In den beiden Außenbecken des Thermalbads ist es bei solchem Wetter richtig gemütlich!

Krönender Abschluss war der Abstecher zum Kurparkteich! Im September hatten wir uns schon an der Nutria-Familie erfreut, die hier lebt. Vater, Mutter und vier fast erwachsene “Kinder”. Sie scheinen bisher keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben, sondern kommen sofort angeschwommen oder angelaufen und betteln um Futter. Dabei machen sie nicht nur “Männchen”, sondern recken sich an den Hosenbeinen hoch in der Erwartung von “Leckerchen”. Ich habe erlebt, wie sie sogar zu einem Mann mit Golden Retriever liefen, der alle Mühe hatte, seinen Hund davon abzuhalten, sich seinerseits ein “Leckerchen” zu verschaffen.

Wer mag, kann sich “hier” das Video vom September anschauen und “hier” das aktuelle. Es ist zu erkennen, dass in der Zwischenzeit offensichtlich genug Futter vorbeigebracht wurde. 😉  

written by Ingrid
photos and videos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Besuch bei einem Holzwurm, bei Paul, Udo und Edgar und einem Smart ohne Namen – oder “Aktion Eichhörnchen”

 
Gestern haben wir mit Flitzi eine kleine “Ausfahrt” durch das Kraichgau gemacht. Unser Ziel war ein Freund mit einem Walnussbaum, der schon seit Wochen Walnüsse für uns aufhebt. Walnüsse brauchen wir für unser morgendliches Porridge, zum Kuchen backen, fürs Müsli u. v. m… Walnüsse sind teuer, dafür lohnt sich die Fahrt über Land. Außerdem hatte Flitzi seinen Kollegen noch nicht kennengelernt und wir hatten unseren Freund seit dem Sommer nicht mehr gesehen.

Aktion Eichhörnchengleich und gleich gesellt sich gerneAktion EichhörnchenAktion Eichhörnchen   

So gab es viel zu erzählen und vor allem viel anzuschauen. Unser Freund ist ein talentierter Holzkünstler und wir waren sehr gespannt auf seine diversen Werke. Vor dem Haus, im Haus und im Garten gab es dann einiges zu bewundern. Wir lernten Udo kennen und Edgar und dann sogar noch Paul, der Pfeife rauchend bei den Bienenstöcken saß.

der Eingangsbereichmit hübschen VogelhäusernHaus, leerstehend

Terrassen-Stilleben"Totempfahl" im Gartenmit Tierschädel 

Nebengebäude 1der WalnussbaumNebengebäude 2      

HolzpavillonWetterstationMobiliar, naturbelassen 

PaulUdoEdgar

Wir verbrachten ein paar kurzweilige Stunden bei Kaffee und Kuchen und kamen außerdem noch in den Genuss einer wunderbaren Fotopräsentation (auf großer Leinwand) der letzten USA-Reise unseres Freundes durch die Nationalparks des Südwestens.

Puppenstube "Krämerladen"KaffeetischPuppenstube "Küche"

Gut, dass Flitzi so einen großen Kofferraum hat! Die Nüsse müssen jetzt alle (!!!) geknackt werden. “Normalerweise”, also traditionell, bewerkstelligen wir das ja in Santa Susanna bei Barcelona draußen im Sonnenschein mit Blick auf das Mittelmeer oder, wie im vorletzten Winter, auf unserem Platz am Torre. Das ist nicht nur schön warm, sondern man muss auch nicht aufpassen und kann lustig vor sich hin krümeln. Mal sehen, wie wir das diesmal bewerkstelligen!

Nüsse knackenErlös

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Große Wirkung, kleine Ursache!?

 
 
Wenn mich jetzt jemand korrigieren möchte, wartet noch, bis ihr alles gelesen habt. Strebersmiley

Es begann vor ein paar Tagen mit einer allnachmittäglichen Tätigkeit: Nach Entleerung und Spülung der Toilettenkassette habe ich sie wieder in ihre “Höhle” zurückgeschoben. Soweit, so normal. Bei der nächsten Benutzung funktionierten weder die elektrisch betriebene Absaugung von schlechten Gerüchen (für Eingeweihte: durch SOG) noch die Wasserspülung (für Eingeweihte: durch unsere Druckpumpe)? Geist 

GRAND MALHEUR!!! Und nu???

Da es schon dunkelte und ich erst gründlich über das Geschehene nachdenken musste, stellte ich erst einmal eine Flasche mit Wasser ins Bad und kippte den spärlichen Rest eines spanischen, gut duftenden flüssigen “Geruchsvertilgers” in die Toilette. Über Nacht kam mir aber leider auch keine Erleuchtung und so ging ich am nächsten (Spät-) Vormittag nach der zweiten Tasse “Nespresso” auf Spurensuche. Also, Toilette raus und leere “Höhle” untersucht, das heißt, Funktion von Hebelchen, 3A-Sicherung und Käbelchen untersucht. Hebelchen i.O., Sicherung i.O., zwei Käbelchen mit starken Knicken vorsichtshalber um 2cm gekürzt und mit einem “Bananenstecker” neu verbunden. (Bin absoluter elektrischer Laie, aber die Kabelfarben helfen mir – rot muss mit rot verbunden werden, schwarz mit schwarz.) Verspotten Meine Hoffnung, dass alles jetzt wieder funzt…Fehlanzeige! Weinendes Smiley 

Und nu???

Auf Empfehlung von Frau Köhler rief ich einen “ambulanten”, hier gut bekannten Wohnmobilreparateur zu Hilfe. Er versprach, am nächsten Tag zu kommen. Also, noch 24h Wasserspülung mit der Wasserflasche, lästig!

Am Abend wollte ich in der Heckgarage unsere Badesachen holen und knipste das Licht an, es blieb jedoch dunkel – fluch – (ganz leise), Birnchen raus, zuerst kein erkennbarer Mangel, nachdem es mir jedoch auf den Schotter gefallen war, hatte es doch einen erkennbaren Mangel, Drähtchen ab. Erzürnt Jetzt war mir schon alles egal, ich entspannte total im so schön warmen Thermalbadwasser. Kuss senden Am nächsten Morgen standen wir extra wegen der anstehenden Reparatur früher auf. Während Ingrid unser Frühstück (heute Porridge mit Obstsalat) zubereitete, tauschte ich erst mal das kaputte Birnchen des Lämpchens in der Heckgarage gegen das allerletzte noch vorhandene neue aus. Licht angeschaltet, nichts – fluch – (wieder ganz leise). Ziemlich gefrustet ging ich erstmal die Toilette ausleeren und anschließend machte ich die leere “Höhle” schön sauber, damit der Reparateur einen angenehmeren Arbeitsplatz vorfinden würde. Nach dem Frühstück, sehr lecker, holte ich gestärkt den Ordner mit Bedienungsanleitungen und Beschreibungen von Niesmann und Bischoff raus. Ich suchte den Steckplatz der Sicherung für die Heckgaragenleuchte und wurde fündig. Eine 20-A-Flachsicherung für die Beleuchtungsgruppe 3 hat den Steckplatz Nr.16 im Sicherungskästchen. Da der Reparateur noch nicht da war, nutzte ich die Zeit um die Sicherung zu überprüfen – sie war tatsächlich kaputt – also ausgetauscht und anschließend Leuchte in der Heckgarage eingeschaltet – Licht! Smiley mit geöffnetem Mund Nachdem ich Ingrid Mitteilung über den klitzekleinen Erfolg gemacht hatte, machte sie den (nicht ganz ernst gemeinten) Vorschlag, die Toilettenspülung doch mal zu probieren. Ich zögerte kurz und beschloss dann, schaden kann der Versuch ja nicht und drückte den kleinen blauen Spülknopf der Toilette. Ich konnte es nicht fassen, aber sowohl die Spülung als auch das Absaugen bei öffnen des Toilettenschiebers funktionierten, als ob niiieee was gewesen wäre!? Geist 

Nun stellte sich uns die große Frage: Was haben denn die Toilettenspülung und Absaugung mit der Beleuchtungsgruppe 3 zu tun? Ahnungsloses Smiley Ahnungsloses Smiley 

Übrigens, der sofort (noch rechtzeitig) abbestellte Monteur verstand die eigenartige Zuordnung auch nicht!

Wir sind zwar glücklich, dass sich diese Probleme so “kostengünstig” gelöst haben, wissen aber leider nicht, welche “kleine Ursache” die Flachsicherung auf dem Steckplatz 16 überhaupt zerbröselt hat und so letztendlich für den “Stromout” und seine Folgen verantwortlich war. Geist

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Klein-Ingrid ist sauer!

 
 
Wie bereits erwähnt, freue ich mich wie ein Kind auf deutsche Weihnachtsmärkte. In Spanien wird zwar natürlich auch Weihnachten gefeiert und in den Städten gibt es Weihnachtsbeleuchtung und sogar ab und zu einen “Weihnachtsmarkt”, aber das ist nicht mit der Weihnachtsstimmung in Deutschland zu vergleichen. Warum? Es ist, für unsere Verhältnisse, in Spanien auch im Winter nicht wirklich kalt (“normalerweise”). Dazu scheint in der Regel jeden Tag die Sonne und auch im Dezember wird es erst gegen 18 Uhr dunkel. Wenn man nun den Tag über leicht bekleidet in der Sonne unterwegs war, will sich auch am Abend nicht so recht Weihnachtsstimmung einstellen. Es ist zwar auch auf den Campingplätzen alles wunderschön beleuchtet, es flackert und blinkt allerorten, aber irgendwie ist es trotzdem anders als in Deutschland. Die letzten Weihnachtsmärkte hier habe ich vor 5 Jahren besucht und so war ich etwas verwundert, aber hocherfreut, als es gestern schon losging: Weihnachtsmarkt direkt nebenan im Kleintierzoo. Okay, der 16. November ist vielleicht etwas sehr früh für einen Weihnachtsmarkt, aber was soll’s! Stimmen wir uns mal ein auf all das, was noch folgen soll.

Weihnachtsmarkt im Tierpark Wir machten erst einen Spaziergang in der Sonne (wie in Spanien), waren auch relativ leicht bekleidet (fast so wie in Spanien) und kamen pünktlich am Tierpark an. Für 16 Uhr war die Ankunft des Weihnachtsmannes angekündigt. Um 16 Uhr ist es z. Z. noch hell! Es waren bereits Scharen von Eltern, Großeltern und Unmengen von Kindern da. Der “Weihnachtsmarkt” beschränkte sich auf eine Holzhütte mit in einer Ecke aufgebauter Krippe (wie in Spanien in jeder Kirche, jedem Geschäft, jedem Lokal und vermutlich auch jedem Privathaushalt), Weihnachtsmarkt im Tierparkeiner Reihe mit Selbstgebasteltem und Tischen und Stühlen für den Kaffee und den Kuchen, den man kaufen konnte. Ach ja, Glühwein gab es auch. Wir kauften eine Tüte mit selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen.
 
Draußen wurde es unruhig, “Ich habe ihn gesehen!!!”-Rufe waren zu vernehmen. Am anderen Ende des Tierparks stieg ein rotgewandetes Etwas auf den Anhänger hinter einem Trecker/Traktor. Er gesellte sich zu einer Schar rotmütziger Wichtel. Und dann kam das Gefährt langsam auf uns Wartende zu, der Weihnachtsmann mit dem Rücken zu uns. Die Wichtel lachten und freuten sich, der Weihnachtsmann winkte huldvoll und das Gespann verließ den Tierpark durch das Eingangstor. Erste Irritationen machten sich breit. Wir überlegten, was denn jetzt wohl weiter geschehen würde. Und wir stellten uns vor, wie solch ein “Event” in Spanien ablaufen würde. LAUTE MUSIK!!! VIEL BELEUCHTUNG!!! BLINKEND!!! ROTIEREND!!! BUNT!!! Wir warteten einige Minuten und siehe da, das Gespann hatte gedreht und kam zurück. Der Weihnachtsmann stieg über eine Trittleiter vom Wagen ab und ging zu einem Gebäude mit offener erhöhter Terrasse. Jetzt kam bestimmt eine Ansprache!

Weihnachtsmarkt im TierparkWeihnachtsmarkt im TierparkWeihnachtsmarkt im TierparkWeihnachtsmarkt im TierparkWeihnachtsmarkt im Tierpark

Es kam – gar nichts! Vor der Terrasse gab es eine Traube von Menschen, es wurde fotografiert, aber sonst passierte nichts. Vereinzelte Kinder kamen zurück mit Adventskalendern in der Hand, die mit Schokoladeninhalt. Besonders glücklich sahen sie aber auch nicht aus. Und Klein-Ingrid war einfach nur stinkig, frustriert, beleidigt, enttäuscht, sauer und fühlte sich total verar…t!!! DER Weihnachtsmann war ja wohl noch nicht lange im Dienst. Klein-Ingrid wollte noch nicht einmal mehr einen Schokoladen-Adventskalender, am liebsten aber die Weihnachtsplätzchentüte auf der Stelle leer futtern.

Wir gingen dann nach Hause und mit jedem Meter und nach heftigem Geschimpfe wurde aus der kleinen Ingrid wieder die große. Und die hat dann sogar die Plätzchen verschont. Spanien ist bunt, laut, manchmal schrill und kitschig – wie herrlich!!!

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

“Wat is en…

Dampfmaschin äh…fulltimer?” Da stelle mer uns janz dumm und frage doch WIKIPEDIA!

>Fulltiming is a term used among motorhome individuals and families who live „full-time“ in their motorhome or RV. Such mobile individuals are often called fulltimers<

Monstermobile 2013

Wir stolperten im Dezember 2003 über den Begriff “fulltimer”  (die ganz wörtliche Übersetzung wäre “Vollzeiter”)  beim Lesen der Zeitschrift Reisemobil International. Der Artikel damals hatte zur Überschrift: Gemeinschaft der Aussteiger. Zwei Textauszüge von damals möchte ich euch nicht vorenthalten:

>Tief in den Wäldern von Ost-Texas liegt das kleine Städtchen Livingston. Verlässt man es auf dem Highway 146 South, erreicht man nach sechs Meilen die Einfahrt zum “Rainbow’s End”. Nur ein weiterer, hübsch angelegter Campingplatz, oder wie es hier heißt: ”RV-Park”? Weit gefehlt. Das Schild mit dem Emblem eines Häuschens auf einem Anhänger – ein Haus auf Rädern also – zeigt die Aufschrift “Escapees Inc. Headquarters”.

Nach acht Jahren als Fulltimer im Reisemobil unterwegs setzten Joe und Kay Peterson im Jahre 1978 eine Anzeige in die Zeitung und fragten, ob es weitere Langzeit-Reisende gäbe, die daran interessiert wären, einen Club zu gründen. Als sie einige Dutzend Zuschriften erhielten, dachten sie, der Club könne eines Tages gut und gern 200 Mitglieder zählen.

Heute (Stand Dezember 2003) zählt der Escapee-RV-Club 65000 Mitglieder, von denen allein die Hälfte zu den sogenannten Fulltimern gehört, Leuten also, die ihr Haus mit Garten gegen ein Haus auf Rädern eingetauscht haben<…..

Soweit der Beginn des Artikels. An dieser Stelle möchte ich noch den Begriff Escapee erklären. Er kommt von escape, auf deutsch entfliehen, und bedeutet, dass die Clubmitglieder aller Alters- und Berufsgruppen dasselbe möchten: dem Alltag und evtl. dem Winter entfliehen.

…..>Auch ein Aussteiger wird einmal älter, kann vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr reisen oder für sich selbst sorgen. Dann kann er für eine erschwingliche monatliche Gebühr den Dienst der Care-Einrichtung in Anspruch nehmen. Dabei wohnt er im eigenen Reisemobil, wird aber im Carecenter verköstigt und von einem Krankenpfleger-Team versorgt. Da sich das Care-Center im Campingpark befindet, sind die Senioren weiterhin von Reisemobilisten und deren Berichten umgeben – ihrem vielleicht wichtigsten Lebenselexier. <

Das alles gibt es in dieser oder ähnlicher Form in Deutschland/Europa leider (noch?) nicht!

Und was hat das Ganze nun mit uns zu tun?

Wir sind seit vielen Jahren überzeugte Fulltimer, die nicht permanent, wohl aber ausschließlich im Wohnmobil leben. Ihr fragt euch sicher, wo da der Unterschied ist. Wir müssen ab und zu mal vor die Tür für unabdingbare Tätigkeiten wie ver- und entsorgen, Abfall wegbringen, Wäsche waschen, Gasflasche tauschen, einkaufen, neues Toilettenpapier aus der Heckgarage holen…oder auch spazieren gehen, Rad fahren, draußen rumsitzen…

Sonnenstunde Februar 2009

außer an “Höhlentagen”, da lebt zumindest Ingrid permanent im Wohnmobil.

Höhlentag Oktober 2008

Wir gehören aber auch schon lange zu den überzeugten Escapees/ Flüchtlingen vor dem Leben in “Steinhäusern” oder Wohnungen in Wohnsiedlungen. Ingrid hat vor vielen Jahren für sich festgestellt, dass sie in ihrer Wohnung das Gefühl hat, das rundherum das “Leben tobt”, sie aber kein Teil davon ist. Wenn sie mit “Frieda” (Ingrids ehemaliges kleines Euramobil) unterwegs war, hatte sie dagegen das Gefühl, mittendrin in diesem “tobenden Leben” zu sein. Zwischenzeitlich genügt es uns immer öfter, das “tobende Leben” durch unsere Vorne – Hinten – Rechts – Links – Fenster zu beobachten.

Macht das das Alter?

Viele mitteleuropäische Reisemobilisten, viele davon im Rentenalter, fahren als “Teilzeiter” oder auch neudeutsch Überwinterer für ein paar Monate gerne als Escapees/ Flüchtlinge nach Süden, um das “tobende Leben” dort unter südlicher Sonne gemeinsam zu genießen. Wir finden das legitim und in Ordnung, möchten aber nicht mehr unbedingt jeden Tag “zwangsweise” mittendrin in deren Leben sein. Im Moment genießen wir das ruhige, fast beschauliche Leben hier auf dem Stellplatz mit nur wenigen, weiträumig verteilt stehenden Wohnmobil-Nachbarn. Und die Vorstellung, dass wir “normalerweise” jetzt bereits auf “unserer” Parzelle 133 am Torre la Sal ‘2 wären, weckt in uns absolut keine Sehnsuchtsgefühle!

Tobt diesen Winter ruhig mal ohne uns, wir sind ja eh “Spielverderber”! Zwinkerndes Smiley 

Teilzeiter oder Womotouris mit einem festen Zuhause stellen oft Fragen an uns wie z. B. “Was macht ihr, wenn ihr krank seid?” oder “Was macht ihr mit eurer Wäsche?” Solche Fragen können wir zwischenzeitlich aus dem Stand heraus beantworten… Auf die Frage “Was macht ihr, wenn ihr wirklich alt seid?” antworten wir immer: “Das entscheiden wir, wenn wir wirklich alt sind!” Bei einer Hitliste der vielen schon an uns gestellten Fragen ginge der Platz 1 einstimmig an folgende, die wirklich schon an uns gestellt wurde:

“Wer hat euch denn das Wohnmobil hierher gefahren?”

Alle Vor- und Nachteile des Lebens in einem kleinen Zuhause auf 6 Rädern darzulegen, würde an dieser Stelle zu weit führen,

... auf 6 Rädern

nur soviel dazu aus unserer Sicht: Viele Dinge oder Begebenheiten am “Wegesrand” oder auf Stell- und Campingplätzen hätten wir nicht gesehen oder erlebt, wenn wir in einem festen Zuhause, wo auch immer, leben würden.

Zum Schluss möchte ich noch einen Satz meines Sohnes zitieren:

“Es ist gut, dass du im Wohnmobil lebst, da muss ich nicht irgendwann ein Haus oder eine Wohnung und Keller ausräumen!”

written by Uschi
photos taken with Canon Powershot

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Welt-Nettigkeitstag

 
 
Habt ihr gewusst, dass heute (Donnerstag) “Welt-Nettigkeitstag” ist? Wir hoffen, alle waren wirklich nett zu euch und ihr habt euch auch nichts zu Schulden kommen lassen!?!? Weil wir nun heute auch (mal) NETT und weder kritisch noch belehrend noch tadelnd sein und auch keine schwerwiegenden Themen behandeln wollen, auf die wir ja sowieso keine Antworten bekommen (danke, H. für den Kommentar und liebe Grüße an A. in L.), gibt es für euch heute ausschließlich ein paar nette herbstliche Fotos!

KürbisBaggerseeBaggerseeBaggerseeBaggerseeunser Eingangsbuschunser Eingangsbusch Abendstimmung

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Jetzt wird es ernst! (…und etwas länger…)

 
Zur Zeit gibt es in einigen Wohnmobil-Blogs lebhafte und teilweise sehr tiefgründige Diskussionen über die Art, die Beweggründe, die Regeln des Bloggens. Statt einen weiteren Kommentar als Antwort auf einen Kommentar als Antwort auf einen Kommentar als Antw… zu verfassen, dachte ich, ich schreibe einfach hier mal meine Gedanken auf.

Als Einführung in das Thema und zur Verständlichmachung schlage ich zunächst einmal einen Bogen: zu Instagram. Das ist ein Foto-Portal und dort bin ich ja auch aktiv (habt ihr sicher schon bemerkt, wenn ihr auf unserer Seite weit genug nach unten gescrollt habt). Ich habe meine ganz persönliche Einteilung der “Instagrammer” in drei Kategorien: 1. die “Celebrities”, die weiter für ihre Berühmtheit sorgen müssen, 2. die “Selbstverliebten”, die ständig Selfies posten müssen (gerne auch mit Angabe der Marken-Label ihrer Klamotten), wahlweise auch “niedliche” Fotos von Kind und Hund oder “nette” Fotos von dem, was sie gerade kochen oder essen und 3. – hallelujah – die RICHTIG GUTEN Fotografen (incl. derer, die noch üben). Die erste Gruppe interessiert mich gar nicht, die zweite Gruppe langweilt mich zunehmend und nur die dritte Gruppe ist der Grund, warum ich seit einem Jahr dabei bin und bleibe. Ich kann selbst bestimmen, welchem anderen Instagrammer ich “folge” und wessen Fotos ich “like” und deswegen brauche ich mich nicht zu beklagen, wenn es immer mal wieder qualitativ schlechte, nichtssagende, langweilige und einfach nur “doofe” Fotos gibt. Ich könnte diese Accounts aus meiner Liste tilgen, wenn ich es nicht tue, muss ich mir die Fotos halt anschauen oder schnell weiterscrollen.

Ganz genauso ist es bei den Blogs. Zunächst einmal treffe ich meine Auswahl nach dem Interessengebiet. Dort finde ich dann ebenfalls die RICHTIG GUTEN, die, die NOCH ÜBEN und die, die mich einfach nur LANGWEILEN. Die ersteren bewundere ich (und vielleicht beneide ich sie auch ein wenig), den mittleren zolle ich Respekt, weil sie sich bemühen und für die letzteren empfinde ich, ja was? Mitleid? Eine der Fragen in den Diskussionen war: Können sie nicht oder wollen sie nicht? Die Antwort ist eigentlich egal! Wenn es mir nicht gefällt, muss ich es ja nicht lesen. Und wenn ich es nicht schaffe, meine Neugier zu bezähmen und sie nicht aus meiner Blog-Liste entferne, dann darf ich mich nicht beklagen, sondern muss da eben durch. Kann ja auch ein wenig schneller scrollen und muss nicht jedes der 154 gleichen “Blauer Himmel”-, “Sonne, Strand und Meer”-, “Autobahn durch die Frontscheibe”-, “Wir sind alle so glücklich, hier zu sein”-Fotos vergrößern.

Es gibt auch Bücher, die ich NIE lesen würde, zumindest jetzt noch nicht. 😉 (Bleibt hoffentlich so!!!) Ich käme gar nicht erst auf die Idee, sie doch zu lesen, nur um mir zu beweisen, wie fürchterlich banal ich sie finde. Ich weiß aber, dass es Menschen gibt, die genau diese Literatur lieben. Die Auflage- und Verkaufszahlen lügen nicht. Bin ich nun besser als sie? Gibt es da wie dort ein BESSER oder SCHLECHTER? Ein kluger Mensch hat es so formuliert: Es gibt in diesem „Spiel“ auch keine „Wertigkeit“. Alles und alle ist/sind „gleichwertig“!

Thema Rechtschreibung! Die RICHTIG GUTEN können meistens auch das. Dann gibt es wieder die, die NOCH ÜBEN, sich aber zumindest bemühen. Dem Rest scheint es völlig egal zu sein, nach dem Motto: “Wer hier Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!” Oder, auch schon gelesen: “Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.” Ich selbst strauchele auch ab und zu, denn mit der neuen Rechtschreibung geht manchmal alles, so wie es einem gerade gefällt und dann wieder muss etwas plötzlich groß/klein/zusammen oder auseinander geschrieben werden, ganz anders als früher. Aber es gibt ja zum Glück immer noch den Duden, ob online oder offline ist egal. Eine Freundin von uns schreibt uns keine Kommentare, weil sie nicht rechtschreibsicher ist und sich nicht blamieren will. Das Problem scheinen andere nicht zu haben! Am meisten nervt MICH, wenn es sich nicht ausschließlich um Rechtschreibfehler, sondern um Flüchtigkeits-/Tippfehler handelt. Hat denn niemand mehr die Zeit, sich seine Ergüsse noch einmal durchzulesen, bevor er/sie sie veröffentlicht? Sei es im eigenen Blogbeitrag oder in einem Kommentar. Mein Anspruch ist, niemandem Schund/schlampige Arbeit/Pfuscherei zuzumuten, ich bemühe mich um Qualität. Stimmt jetzt die oben zitierte Aussage noch? (Es gibt in diesem „Spiel“ auch keine „Wertigkeit“. Alles und alle ist/sind „gleichwertig“!) Der Wert, egal von was, hängt doch irgendwie mit der Qualität zusammen, oder? (siehe auch „hier„: Tipp 19) 

Ich kann auf meine Intuition vertrauen. Ich erkenne sehr zuverlässig und schnell, was mir gut tut (gefällt) und was nicht. GUT! Allerdings sind die Lebensumstände nicht immer so, dass ich nach meiner Intuition agieren kann. Ich lebe nämlich nicht ausschließlich im virtuellen Raum, sondern doch noch zu einem geringen Teil im “realen” Leben. SCHLECHT? Manchmal ja. Manchmal muss ich auch im realen Leben einfach da durch. Etwas schneller scrollen geht da leider nicht! Die Ausgewogenheit macht’s für mich. Ab und zu Banalität, Langeweile, mindere Qualität und dafür das Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein, ist okay. Aber nur ab und zu. Und auch hier ist es wieder so wie mit der Trivialliteratur: Was ich als banal empfinde und nur in homöopathischen Dosen ertrage, ist für andere Lebenselexier. Ist das eine schlecht und das andere gut??? Zitat: Es gibt in diesem „Spiel“ auch keine „Wertigkeit“. Alles und alle ist/sind „gleichwertig“!

Übrigens zähle ich mich sowohl bei Instagram als auch bei unserem Blog zu denen, die noch üben. Heißt, zu denen, die sich bemühen. Wenn das gefällt, was ich produziere, freue ich mich, wenn ich es denn erfahre (bei Instagram ist das eher der Fall). Wenn jemandem meine Arbeit nicht gefällt, erfahre ich das in der Regel auch nicht, aber dann tut es ja auch nicht weh. Ich sage denen, deren “Werk” mir nicht behagt, ja auch nicht, dass das so ist. Ist ja alles Geschmacksache und was bringt es, wenn ich jemanden brüskiere, kritisiere, verletze, beleidige, vors Schienbein trete, ans Bein pinkle, der mir gar nichts getan hat?

Bleibt noch die Frage, warum man überhaupt ein Blog schreibt oder liest. Beim Lesen ist es so, wie oben ausgeführt. Macht mal mehr und mal weniger Spaß. Beim Schreiben hat jeder seine eigene Intention. Bei uns war es auch zunächst so, dass wir unsere Familien, Freunde und Bekannten “auf dem Laufenden” halten und nicht ständig so viele eMails schreiben wollten. Seit unser Blog öffentlich ist, stellen wir erstaunt, verwundert und erfreut fest, dass es offensichtlich auch völlig fremde Menschen gibt, die an dem, was wir veröffentlichen, interessiert sind. Wie viele von denen nur kurz reinklicken und gleich wieder verschwinden, wissen wir nicht. Ob es denen, die bleiben und wiederkommen, gefällt, wissen wir auch nur von einem sehr kleinen Prozentsatz. Trotzdem verspüren wir seitdem eine neue, größere, Verpflichtung. Natürlich möchten auch wir gemocht, gelobt, geschätzt werden, aber wir werden gerade deswegen nicht Quantität mit Qualität vertauschen. Bei uns gibt es etwas zu lesen, wenn wir der Meinung sind, dass wir etwas Mitteilenswertes zu berichten haben oder ein Thema haben, von dem wir annehmen, dass es unseren Lesern gefällt.  

In diesem Sinne: Bis die Tage!

written by Ingrid

Alle(s) wieder weg!(!!)

Muskelkater? Weg!! Henning und Luise? Weg!

Über das Verschwinden des Muskelkaters, der übrigens lange nicht so schlimm war wie befürchtet, sind wir ja nun so gar nicht traurig. Dass Henning (Freitag) und Luise (Samstag) uns wieder verlassen haben, schon. 😦

Es waren ein paar schöne, überwiegend sonnige, gesellige Tage! Luise war froh, hier nach dem Stress des Sommers (Hilfestellung in der Küche bei der neuen Besatzung des “Seefahrers”) vor ihrer Fahrt nach Spanien ein wenig ausruhen zu können. Sie hat es wie die Kraniche gemacht, die sich auch vor dem großen Flug erst einmal versammeln und Kräfte ansammeln. Bei der Gelegenheit konnte sie auch endlich mal ihr noch relativ neues kleines Wohnmobil, einen Mercedes Viano mit Westfalia-Ausbau, unter spätherbstlichen Bedingungen testen. Der so zum Wohnmobil umgestaltete Viano verfügt über ein elektrohydraulisch aufstellbares Schlafdach mit integriertem Bett. Da die nächtlichen Temperaturen aber doch schon gegen 0°C gingen, zog Luise es vor, sich ihr Nachtlager auf den ebenfalls hydraulisch ausfahrbaren Sitzbänken zu errichten. Für die Größe des Viano (L 5,14m) bietet er eine ganze Menge gut genutzten Innenraum und ist wirklich sehr chic und stylisch! Und Luise ist in der Lage, mit nur einer Zwischenübernachtung bis zum Torre zu düsen. Sie verspricht zwar jedes Mal, dass sie sich diesmal mehr Zeit lässt und 2x (!!!) übernachtet, aber geschafft hat sie das bisher noch nie. 😉 Wir haben es immerhin geschafft, sie am vorletzten Abend mit zum Essen in’s “Glashaus” zu nehmen.

Mit Henning haben wir viel zusammengesessen – mit und ohne Kuchen, meistens mit Kaffee – und gequasselt. Wenn man, so wie wir drei, ausschließlich im Wohnmobil lebt, hat man automatisch einige Themen von Interesse. Henning ist, im Gegensatz zu uns, noch ein “Greenhorn”, aber immerhin konnten wir seinen 500sten Tag im Wohnmobil mit ihm feiern. Ist ja auch schon etwas! Und, wie so viele, die diesen Schritt dann irgendwann nach langem Überlegen in die mobile Realität umgesetzt haben, kann er sich nur noch schwer vorstellen, in einem “Steinhaus” leben zu wollen. Wir ja auch nicht. Anlässlich seines Jubiläums zum 200sten hatte er mal ein Fazit gezogen und seine Gedanken, Erfahrungen etc. aufgeschrieben. Ein sehr interessanter, lesenswerter Artikel, dessen Fakten für ihn immer noch stimmen.

Und dann gibt es ja noch das eine oder andere Blog, worüber man sich unterhalten (ernsthaft) oder amüsieren kann. Henning kennt einige der Blogschreiber persönlich, deren Blogs Uschi schon seit geraumer Zeit liest. Darüber haben wir uns natürlich ernsthaft unterhalten! Dann gibt es aber auch noch ein paar, z. T. schon nicht mehr existierende oder auf Eis gelegte, Blogs, die viel Stoff zum sich amüsieren bieten. So haben wir miteinander geschmunzelt, gegrinst und auch herzhaft gelacht. Nachzusehen “hier” (Fotos 6+7)! Henning war natürlich auch viel schneller als wir und hat seinen Blogbeitrag über unseren gemeinsamen Wald- und Wiesenspaziergang noch am selben Tag veröffentlicht. Wir können jetzt hier halt nur noch den “Abklatsch” bringen oder ihr schaut euch die Fotos gleich bei ihm an. 😉

Wald- und WiesenspaziergangWald- und WiesenspaziergangWald- und WiesenspaziergangWald- und WiesenspaziergangWald- und WiesenspaziergangWald- und Wiesenspaziergang

Mitten im Wald gibt es eine öffentliche und frei zugängliche Marienkapelle mit einigen Bänken zum sich hinsetzen unter freiem Himmel, offensichtlich sehr beliebt, was aus den vielen Dankestafeln geschlossen werden kann.

Wald- und WiesenspaziergangWald- und WiesenspaziergangWald- und Wiesenspaziergang

Anschließend mussten wir uns erst einmal stärken und so traf es sich gut, dass der niedliche kleine Tierpark, den wir euch ja schon einmal vorgestellt hatten, in der Nähe war und geöffnet hatte. Der Apfelkuchen war wirklich gut! Und dieselben Verdächtigen liefen auch wieder herum!

Wald- und WiesenspaziergangWald- und WiesenspaziergangWald- und Wiesenspaziergang

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Muskelkater und Besuch

 
 
Muskelkater und Besuch? Was hat das denn miteinander zu tun, fragt ihr euch? Antwort: gar nichts! Ist Zufall, dass beides gerade zusammenfällt. Einzeln genommen ist nichts Zufall. Den Muskelkater haben wir, weil wir am Montag das Fitnesszentrum von innen besucht haben, nicht als Besucher, wie am “Tag der offenen Tür” im September, sondern als Akteure. Wir sind u. a. hier in Bad Schönborn, weil wir beschlossen haben, gegen die fortschreitende altersbedingte Unbeweglichkeit etc… etwas zu unternehmen. Da wir vor 5 Jahren schon einmal für einen Monat hier “Gewichte bewegt” hatten, kannten wir das Studio schon und am “Tag der offenen Tür” konnten wir uns davon überzeugen, dass es seine Qualität nicht nur gehalten, sondern noch weiter verbessert hat. Es handelt sich um ein medizinisches Fitnessstudio und es gibt die Möglichkeit eines Schnuppermonats mit Eingangscheck und maßgeschneidertem Übungsprogramm. Das kostet € 69,- und beinhaltet nicht nur das Training, so oft und so lange man will, sondern auch noch einen ganzen Tag Thermen-/Saunalandschaft (€ 19,-), einen Besuch in der Salzgrotte (€ 10,-) und die freie Teilnahme an sämtlichen Fitnesskursen, auch denen im Thermalbad. Montag ging es also los und jetzt haben wir den Salat, bzw. den Muskelkater. 😉 Ist aber auch interessant, mal wieder festzustellen, wo man überall Muskeln hat! Und ja – schön – dass sie noch da sind!!! Ein wenig verkümmert inzwischen, aber das soll ja nun wieder anders werden! Die Älteren unter unseren Lesern werden wissen, wovon wir reden und den Jungspunden sagen wir, lacht nicht, ihr kommt da auch noch hin, hoffentlich!!! Altwerden ist nichts für Feiglinge, hat der Schauspieler Joachim Fuchsberger mal bemerkt und sogar ein Buch darüber geschrieben. Er hat es geschafft, in Würde 87 Jahre alt zu werden und er wirkte bis zuletzt nicht “alt”. Bis 87 hätten wir ja noch ein wenig, also…

Aufwärmphase im StudioGeräteparade

Besuch haben wir seit Montag von Henning, der mal wieder Wäsche waschen muss. Das geht ja hier im WellMobilPark. Henning kennen wir erst seit kurzem “real”, vorher über Monate nur “virtuell”. Das Internet macht’s möglich! Immer, wenn Henning uns in seinem Blog verlinkt, schießen übrigens unsere Zugriffszahlen wie ein Geysir in die Höhe. Heute knacken wir noch die 600er-Grenze! Heißt, 600 Klicks an einem Tag. DER WAHNSINN!!! Wir sind ja auch seit Montag schon über 30000 insgesamt. Hatten wir nicht gerade erst gemeldet, dass wir 20000 erreicht hatten? Vor erst 48 Tagen? Es ist ja fast schon ein wenig gespenstisch! NEIN, nicht aufhören, zu klicken! 😉

unser Eingangsbusch

Henning mit Kürbisbrotund sauberer Wäsche

Am Dienstag kam dann Luise hier an, auf dem Weg nach Spanien. Sie kam im Dunkeln, wir waren mit Henning im Thermalbad-Restaurant zum Abendessen. Den Hinweiszettel an unserer Tür hat sie leider nicht bemerkt und auch nicht das Begrenzungsschild ihres Stellplatzes. So steht sie jetzt ein kleeeiiin weeenig falsch oder zumindest nicht so, wie der ausgeklügelte Plan des Innenbereichs des WellMobilParks es vorsieht. Das ist Luise aber ziemlich egal und uns in diesem Falle auch. Luise glaubt übrigens, dass wir spätestens im Januar reuevoll auch am Torre erscheinen werden. Na, warten wir es mal ab…

Luise ist auch damit Beifahrern

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Nachtrag

Ein paar Infos möchte ich noch nachtragen:

Henning hat uns in seinem Kommentar den Tipp gegeben, es doch mal mit CB-Funk zu versuchen. Dazu können wir sagen,dass wir die ersten fünf Jahre unserer gemeinsamen (Reise-) Zeit mit zwei Wohnmobilen hintereinanderher gefahren sind und uns kein einziges Mal verloren haben. Aus dieser Zeit haben wir aber noch unsere „Handfunken“ und die sind jetzt wieder im Einsatz. Trotzdem danke, Henning, dass du dir Gedanken gemacht hast!

Falls es noch mehr Leser gibt, die über uns nachdenken, z. B., dass es doch viel schöner ist, miteinander zu fahren statt hintereinander:
Wir sind seit 12 Jahren mit wenigen Tagen Ausnahme auf relativ begrenztem Raum zusammen, seit jetzt 7 Jahren und 7 Monaten in unserem einzigen Zuhause Oscarlotta. Da ist es nicht schlimm, mal für ein paar Stunden getrennt zu fahren! 😉 Wir frühstücken z. B. nie, bevor wir losfahren. So ist nach ca. 1 1/2 bis 2 Stunden Fahrzeit eine Frühstückspause angesagt. Die zuerst Hunger bekommt, meldet das über die Funke und der nächste geeignete Rast- oder Parkplatz ist unserer. Wir fahren auch nur im Notfall mehr als 350 km pro Tag, also hält sich der Zeitraum des Alleinseins in Grenzen.
Uschi mag es warm und ruhig, bei mir darf es gerne etwas kälter sein und LAUT. Also Heizungsregler so weit wie vertretbar runter und Lautstärkeregler der Stereoanlage so weit wie vertretbar rauf! Lautes Mitsingen inclusive. Würde ich nie tun, wenn jemand mithört. 😉

Und noch einmal zum Hänger: Die meisten Parzellen auf Camping- und Stellplätzen sind so klein, dass man nicht Wohnmobil, PKW und Hänger unterbringen kann und dann auch noch Platz zum Draußensitzen hat. Vorzelt oder Küchenzelt oder noch besser beides, wie so sehr beliebt (bei uns NICHT!), geht dann erst recht nicht. Also muss mindestens der Hänger irgendwo anders gelagert werden. Die Möglichkeit gibt es aber nicht überall. Und wie transportiert man den Hänger zu einem entfernt liegenden Abstellplatz? Ein ankommender Nachbar am Torre hatte eine geniale Lösung: Aus seinem großen Kastenanhänger entlud er ein Quad. Das hatte eine Anhängerkupplung und damit zog er den Hänger zum Abstellplatz. Sah lustig aus, Quad mit großem Anhänger! Einige Mobilisten funktionieren ihren PKW-Anhänger auch um zum Küchenzelt, wiederum andere nutzen ihn direkt vor ihrem Mobil als Terrasse. Hier in Bad Schönborn gibt es ein paar wenige Plätze, wo man mit angekoppeltem Hänger stehen kann. Über 10m Gesamtlänge kostet es dann € 13 statt € 9.

So, wem noch etwas einfällt, bitte sagen/fragen! 😉 Wir antworten gerne!

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

1. November – Start unseres “Überwinterungsabenteuers Deutschland”

 
Wald Winter? Wo, bitte, ist denn hier Winter??? 20°C, die Sonne knallt vom Himmel (na ja), überall sitzen Menschen draußen in Straßencafés und auf Bänken im Wald rum. Alle sehen sehr zufrieden aus und ständig hört man, wie toll sie es finden, dass ANFANG NOVEMBER noch so schönes, warmes Wetter ist. Der Oktober war wirklich ein “goldener” und wir hätten natürlich nichts dagegen, wenn der November es ihm gleichtun würde.

Gestern sind wir wie geplant vom Hirtenteich zum WellMobilPark gefahren. Ja, wie fahren sie denn (frei nach Loriot)? Wir haben insgesamt 10 Räder (die Fahrradräder nicht mitgerechnet) und sind zu zweit. Also teilen wir uns die Räder auf, logisch – oder? Nein, geteilt durch zwei klappt rein rechnerisch nicht ganz, da die Räderverteilung vorbestimmt ist. Oscarlotta hat sechs und Flitzi vier. 😉 Als wir uns vor gut 2 Jahren in Flitzi verliebten und er Mitglied unserer Familie wurde, haben wir beschlossen, dass er auf seinen eigenen Rädern mitfahren darf. Dafür hat er sie ja schließlich! Und – wie bereits erwähnt, wir sind zu zweit. Nun ist es nicht so, dass wir uns vorher immer gestritten hätten, wer fahren darf. Uschi ist der Navigator bei uns und sitzt gerne auch mal auf dem Beifahrersitz. Ich fahre leidenschaftlich gerne und lasse mich gerne “fransen”. Den Vorteil haben wir jetzt nicht mehr. Wobei, wenn ich richtig überlege, hat nur Uschi ihn nicht mehr. Jetzt fährt sie nämlich Oscarlotta, bei der Navigation hilft ihr Tommie (macht er gut!). Ich fahre leidenschaftlich gerne mit Flitzi hinterher und lasse mich “fransen”. 😉 Uschi hat außerdem tatkräftige Unterstützung nicht nur von Hippolinchen, sondern seit neuestem auch von Schäfi. Allerdings haben die beiden dauernd getuschelt und gekichert, sagt Uschi und auf Befragung meinerseits konnten sie auch nicht so wirklich sagen, wie Uschi gefahren war. In Flitzi bei mir fährt ja immer Fritzi mit, aber den kann man in der Pfeife rauchen! Entweder er sonnt sich oder er schläft!!!

Hippolinchen und Schäfi als BeifahrerFritzi - wie immer

Einen weiteren Nachteil hat das Ganze: Es darf jetzt keine von uns mehr ausfallen! In solch einem Fall müssten wir entweder alle dort bleiben, wo wir gerade sind oder wir müssten Flitzi irgendwo deponieren. Aaaber: Es gibt ja auch noch den ADAC bzw. unseren Schutzbrief bei der KRAVAG, wo wir versichert sind.

Wir haben uns aus diversen Gründen für die praktizierte Lösung entschieden. Oscarlotta ist jetzt schon 8m lang. Unsere Fahrräder transportieren wir auf einem Fahrradträger, der auf unserer Anhängerkupplung sitzt. Dadurch werden wir nochmal 0,50m länger. Mit Smart-Anhänger würde diese Transportmöglichkeit der Fahrräder wegfallen. Unsere Heckgarage brauchen wir, da wir ja ständig im Mobil leben, für andere Dinge. Da ist kein Platz für Fahrräder. Also müssten wir uns einen entsprechend großen Anhänger kaufen, auf den die Fahrräder auch noch passen. Dann haben wir ein Gespann von locker 12m! In Spanien fallen dann spezielle Warnschilder an, für “long vehicle”. Wir haben während einiger Fahrten mal bewusst darauf geachtet, wo wir überall ein Problem bekommen hätten, wären wir mit Anhänger unterwegs gewesen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es für uns so besser ist. Der wirtschaftliche Aspekt ist nicht eindeutig. Anschaffungskosten Hänger, Versicherung, Steuern, Abschreibung, Abnutzung von zwei Reifen, evtl. weniger Autobahngebühren in Frankreich und Spanien, evtl. weniger Spritkosten steht gegen Abnutzung von vier Reifen, zusätzliche Kilometer auf dem Tachozähler, schnellerer Wertverlust, evtl. mehr Autobahngebühren in Frankreich und Spanien, evtl. mehr Spritkosten. Ist wahrscheinlich gehüpft wie gesprungen. Wir machen es, wie es uns gefällt, so lange, wie es uns gefällt. Danach sehen wir weiter…

Genauso ist es mit unserem “Überwinterungsabenteuer”. Wir haben jetzt mal damit angefangen und sind auch festen Willens, es durchzuziehen. Wenn es uns aus welchen Gründen auch immer dann doch nicht gefällt, sehen wir weiter…

Die Fotos des Tages:

Sonne, Wald und HimmelSonne, Wald und HimmelSonne, Wald und MoosSonne, Wald und Moos

Ach ja! Euch ist doch bestimmt aufgefallen, dass wir unser Header-Foto geändert haben!? Das ist jetzt unser täglicher Ausblick durch die Frontscheibe von Oscarlotta. Könnte schlechter sein, oder?

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.