„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“

 
“Unser” Fitnessstudio ist von Oscarlotta aus zu sehen und von meinem Sessel aus tagtäglicher Anblick durch das Seitenfenster. Die Öffnungszeiten sind unter der Woche von morgens 7 Uhr bis abends 22 Uhr, am Wochenende “nur” von 9:00 bis 18:00 bzw. 16:00 Uhr.

Fitnessstudio mit SonnenuntergangFitnessstudio direkt gegenüber

Fitnessstudio

hinter diesen Fenstern geht es "rund"

der Stellplatz vom Studio aus gesehen

Wir gehen jetzt seit 3 Wochen regelmäßig (!) jeden zweiten Tag für 1 1/2 Stunden dorthin, immer zwischen 14 und 16 Uhr. Da ist es wunderbar leer dort, es sind nie mehr als 10-15 Personen anwesend. Das bedeutet, dass man so gut wie nie an den Geräten warten muss. Ihr werdet es uns vielleicht nicht glauben, aber wir gehen richtig gerne! Den Ablauf können wir inzwischen auswendig, der ausgedruckte Trainingsplan kann zu Hause bleiben. Unsere Trainingskarte, die in die entsprechenden Geräte gesteckt wird, hat gespeichert, welche Sitz- oder Rückenlehnenposition eingestellt werden muss und welche Last, also welches Gewicht. Auch so etwas geht im Computerzeitalter ganz einfach! Ausführen müssen wir die Übungen allerdings immer noch selbst! Das kleine Display an den Geräten gibt auch die optimale Geschwindigkeit vor, in der die Übung absolviert werden sollte sowie die Anzahl der Wiederholungen, die Länge der Pause und wann “fertig” ist. “Fertig” sind wir nach Beendigung auch, aber es ist ein sooo gutes Gefühl, etwas für sich getan zu haben. Großartige Veränderungen, Effekte, Erfolge können wir nach dieser doch noch relativ kurzen Zeit allerdings noch nicht vermelden. Außer vielleicht, dass wir die Last an den meisten Geräten bereits um eine Stufe erhöhen konnten und die Zeiten auf Stepper, Laufband & Co ebenfalls. Da wir aber nicht nach 4 Wochen aufhören werden, lassen wir uns mal überraschen und vertrauen darauf, dass unsere Muskeln weiter wachsen.

Einen unserer Nachbarn konnten wir auch davon überzeugen, dass dieses Fitnessstudio richtig gut ist. Hans/Juan ist ein Deutscher, der schon lange in Argentinien lebt und sich jetzt einen Traum verwirklichen will, die Panamericana von Alaska bis Feuerland zu fahren. Dafür hat er seinen VW Amarok nach Deutschland verschiffen lassen, um sich von Tischer eine Aufsetzkabine maßgeschneidert montieren zu lassen. Das hat leider länger gedauert als geplant, sodass er seine Reise um ein Jahr verschieben muss. Verschifft wird ja nach Halifax und im Winter quer durch Kanada bis Alaska zu fahren, ist nicht sehr sinnvoll (siehe die aktuellen Wetterverhältnisse an den Großen Seen).

Nachbarschaft

Übrigens gibt es immer wieder nette oder kuriose Vorfälle hier auf dem Wohnmobilstellplatz. Zur Zeit amüsiert uns weniger das falsche Einparken, sondern welche Methoden Mobilisten haben, ihre Plätze frei zu halten!

Reservierung 1mit Schnellkochtopf (vergammelt)

Reservierung 2mit Stuhl und Spruch

Reservierung mit Auffahrkeilen und Kabeltrommel   

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.