Immer schön im Rhythmus bleiben

heißt es bei uns seit dem 1. November 2014, JEDEN zweiten Tag eine Trainingseinheit von etwa 100 Minuten in unserem uns schon wohlvertrauten Fitnessstudio gleich nebenan. Heute möchte ich euch den Ablauf einer individuellen, auf mich zugeschnittenen Einheit in Wort und Bild darstellen. Sie beginnt mit einer Aufwärmphase auf dem “Stepper”, das bedeutet 10 Min. lockeres Treten.

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Anschließend folgen Übungen an den verschiedenen “Kraftmaschinen”, die dauern insgesamt etwa eine Dreiviertelstunde. Eine Übung absolviere ich mit 2 Serien á 20 Wiederholungen, alle anderen mit 3 Serien á 20 Wiederholungen.

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Das Krafttraining schließe ich mit Dehnübungen im “Käfig” ab.

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Eine Ausdauerübung beendet mein Training. Ich walke 40 Minuten stramm auf dem Laufband mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten: 5 Min. 5,0 km/h, 5 Min 5,5 km/h, 25 Min. 6 km/h, 5 Min. 5,5 km/h.

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Abschließend freue ich mich immer auf die heiße Dusche! Smiley

Wir haben jetzt 3 Monate hinter uns und stellen beide fest, dass unsere über die Jahre aufgetretenen “Zipperlein” sich langsam aber sicher verdünnisieren. Die Muskelkraft und die Beweglichkeit sowie die allgemeine Kondition haben merklich zugenommen (eine volle Gasflasche oder ein voller 10l-Wasserkanister fühlen sich nicht mehr so schwer an Zwinkerndes Smiley ). Da wir im Moment keine aktuellen Reisepläne haben, bleiben wir einfach den Februar noch hier und trainieren weiter. Außerdem gefallen uns die Besuche des Thermalbades zur abendlichen Entspannung auch nicht schlecht. Es ist uns klar, dass wir am Ende unseres “aktiven” Winters nicht einfach aufhören können zu trainieren. Um unsere (im Schweiße…) erarbeitete Fitness zu erhalten, werden wir mit Hilfe der kompetenten Trainer unserem “mobilen” Leben angepasste Trainingsprogramme erstellen. Laut Aussagen der Trainer können wir alle Kraft-/Dehnübungen an den Großgeräten ersetzen durch adaptierte Übungen mit Therapiebändern (gibt es in verschiedenen Stärken). Außerdem haben wir uns Kurzhanteln gekauft, die von 2,5 kg bis auf 5 kg pro Hantel aufgerüstet werden können. 10 kg Mehrgewicht werden Oscarlotta und auch Boxi wohl verkraften. Bin gleich zurück  Ab März werden wir dann auf die “mobilen” Geräte umsteigen und das Ausdauertraining wieder nach draußen verlegen. Nordic-Walking oder Radfahren in Wald und Flur nach dem monatelangen “Indoor-Sport” ist auch wieder richtig gut. Wir werden euch dann die adaptierten Übungen in einem Blogeintrag vorstellen.

Unser Resümee nach diesem Sport-Winter in Deutschland ist jetzt schon eindeutig positiv! Wir sind überzeugt davon, dass die Investition von Zeit und Geld in unsere Gesundheit die gewünschten Erfolge gebracht hat; u n d: Langeweile, was ist das? Messbare Ergebnisse liegen zur Zeit allerdings noch nicht vor. Die bekommen wir erst mit dem obligatorischen Abschlusstest am Ende unserer Trainingszeit hier.

Nun noch Hinweise für Wohnmobilisten, die den Besuch des Fitnessstudios in Betracht ziehen: Es gibt für Reisemobilfahrer, die hier auf dem Stellplatz stehen, absolute Sonderpreise. So kostet ein “Schnuppermonat” mit Eingangstest und individuellem Trainingsplan + Einweisung an den Geräten durch geschulte Trainer nur € 69,-. Dieser Betrag beinhaltet 2 Gutscheine, einen für die Meersalzgrotte (€ 10,-) und einen für einen ganzen Tag Sauna + Thermalbadbesuch, Unterbrechung möglich (€ 19,-) Im Dezember/Januar gab es den “Schnuppermonat” sogar für nur € 59,-. Wir als “mobile” Gäste dürfen auch mehrere Monate nacheinander “schnuppern”.

Version Ingrid:

Uschi hat eine etwas andere Aufteilung als ich. Bei ihr verteilt sich Krafttraining zu Ausdauertraining im empfohlenen Verhältnis 1/3 zu 2/3. Ich bin zwar – als Steinbock – normalerweise in allem viel ausdauernder, aber nicht, was sportliche Aktivitäten angeht! 40 Minuten Laufband ist mir viiiel zu langweilig!!! Man könnte sich zwar Stöpsel in die Ohren stecken und das Fernsehprogramm auf den vier Flachbildschirmen an der Wand gegenüber “genießen”, aber wenn ich so sehe, was da läuft, ist das für mich keine erstrebenswerte Alternative. Außerdem war und ist mein Anspruch, vorrangig Muskeln aufzubauen. Nein, ich will nicht aussehen wie ein Bodybuilder, bei Frauen geht das in dem Ausmaß ja sowieso nicht ohne “Pülverchen”. Muskelmasse erhöht den Grundumsatz des Körpers, d. h., je mehr Muskeln desto mehr Kalorien werden verbrannt. Das ist für mich die einzige Möglichkeit, mein Gewicht zu reduzieren, denn noch weniger essen würde zwar gehen, wäre aber extrem frustrierend. Und der Bewegungsmensch, so wie Uschi, bin ich nicht, war ich noch nie und werde ich in diesem Leben ganz sicher auch nicht mehr werden. 😉 Mein Verhältnis ist also genau umgedreht: 1/3 Ausdauertraining (Stepper, Handfahrrad, Fahrrad, Laufband) zu 2/3 Krafttraining (insgesamt 14 Geräte mit jeweils 2 Serien á 20 Wiederholungen). Fortschritte seit Beginn lassen sich daran ablesen, dass sowohl ich als auch Uschi die “Last”, also die Gewichte, kontinuierlich steigern, teilweise schon verdoppeln, konnten. Gewichtsmäßig hat sich allerdings wohl (leider!) noch nicht allzu viel getan. Ich stelle euch die Geräte, die ich nutze, hier einfach mal als Fotos vor, in der Mehrzahl allerdings ohne mich, dafür seht ihr an den Detailaufnahmen, welche Muskelgruppen trainiert werden.

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Absolut beeindruckend ist allerdings ein anderes Phänomen: Seit über 10 Jahren habe ich Probleme mit meinem linken Bein, die sich bei Anstrengung, Belastung über einen längeren Zeitraum dadurch äußern, dass mein linker Fuß beim Laufen nicht mehr automatisch funktioniert (sog. Schlappfuß). Kein Arzt konnte mir bisher helfen, geschweige denn überhaupt eine Diagnose stellen. Und seit 2 Wochen merke ich, dass sich da etwas zum Positiven verändert!!! Keine Ahnung, welche Übungen dafür verantwortlich sind, aber irgendetwas muss es ja sein. Wenn das kein Grund ist, weiter zu machen!

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Verkehrsschilder – nur eine Empfehlung?

 

Beschilderung Der Wohnmobil-Stellplatz “WellMobilPark” in Bad Schönborn, auf dem wir diesen Winter “Dauercamper” sind, liegt mitten im Kurgebiet im Ortsteil Mingolsheim. Umgeben sind wir von drei Kliniken, einem Seniorenheim, einem Ärztehaus, einer Pflegeklinik, dem Thermalbadkomplex “TherMarium” mit Saunalandschaft, Spa-Bereich und dem Medizinischen Fitnesszentrum. Einmal über die Straße beginnt ein großes Waldgebiet mit Wander-, Spazier- und Radwegen und dem niedlichen kleinen Tierpark. Wir hatten “hier” und “hier” schon davon berichtet. Was hier am nötigsten gebraucht wird, sind…? Richtig, Parkplätze! Die Kliniken benötigen ihre Parkplätze für ihre Patienten und Besucher, der wirklich große Parkplatz am Thermalbad ist meistens rappelvoll, am Tierpark gibt es nur wenige Parkmöglichkeiten und für die Spaziergänger wird es schon etwas schwierig. Deshalb kommt es in schöner Regelmäßigkeit vor, dass parkplatzsuchende PKW-Besatzungen sich auf unseren Stellplatz “verirren”. Eigentlich ja fast nicht möglich, bei dieser Beschilderung:

BeschilderungBeschilderung

Na ja, kann ja mal passieren, könnte man wohlwollend sagen und erwarten, dass der PKW umgehend gewendet wird und das Gelände wieder verlässt. Weit gefehlt!!! Im besten Fall biegt man direkt an der Rezeption nach rechts ab Richtung Thermalbad, stellt fest, dass dort dummerweise keine Durchfahrmöglichkeit ist und gibt dann Vollgas, um den Platz möglichst schnell und unbemerkt wieder zu verlassen. So umfährt man einmal das gesamte Gelände. Auf einem Stellplatz gilt: langsam fahren. Im zweitbesten Fall biegt man NICHT rechts ab, sondern umrundet den Platz im Uhrzeigersinn. Und “übersieht” dabei dieses eigentlich ebenfalls nicht zu übersehende Schild sowie die doch eigentlich eindeutige Fahrbahnmarkierung:

Beschilderung

In beiden Fällen steht bei der “Zieleinfahrt” an der Rezeption Herr Köhler, der Stellplatzbetreiber, schon bereit. Und wer jetzt glaubt, dass der PKW-Fahrer sich entschuldigt, dass er a) überhaupt über den ganzen Platz gefahren ist und b) das noch mit absolut unangemessener Geschwindigkeit, der irrt! Im günstigsten Fall bremst der Fahrer freiwillig, lässt sein Fenster herab und sich selbst zu einer Erklärung. Passiert so gut wie nie! Normal ist, dass Herr Köhler sich fast auf die Kühlerhaube werfen muss und dann übelst von dem PKW-Fahrer beschimpft wird, nur weil er ihn darauf hinweist, dass er sich auf Privatgelände befindet, dass er offensichtlich einige Schilder “übersehen” hat und wie ein Irrer über den Platz gebrettert ist. Da wir, wie auf dem Foto erkennbar ist, direkt hinter dem Einbahnstraßenschild und wenige Meter neben der Rezeption stehen, können wir das alles sehr gut beobachten. Und so wären wir auch einmal beinahe Zeugen eines Fast-Unfalls geworden, als Herr Köhler sich nur noch mit einem instinktiven Sprung rückwärts vor dem Überfahrenwerden retten konnte. Im selben Tempo den Stellplatz verlassen geht zum Glück nicht, da die Sicht auf die Kraichgaustraße durch eine Hecke verhindert wird. Einen Auffahrunfall will dann doch niemand riskieren. Und so bleibt immer genug Zeit, sich die Nummernschilder zu merken. Wie oft das passiert, fragt ihr euch? So 5-10 mal pro Woche, im Jahresdurchschnitt! 

Beschilderung

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Boxen für Boxi

 

Nein, einen Boxkampf gibt es hier jetzt nicht. Und Boxi, der noch nicht fertiggestellte Teil-Neuzugang in unserem Fuhrpark, wird auch nicht in einem Reitstall untergestellt werden, er/es ist ja schließlich kein Pferd. Boxen für Boxi heißt nichts anderes, als dass wir ein wenig gehäkelt haben, Aufbewahrungsbehälter für Krimskrams, Kleinkram, Computer- und Handyzubehör oder für Dinge, die noch gar nicht wissen, dass sie darin landen werden. Jungs, für euch ist das heute leider eher nichts, sorry! Schaut euch doch derweil einfach mal unsere Rubrik “Tipps und Tricks” an oder unsere “Stell- und Campingplatzinfos”. Mädels, wenn ihr interessiert seid und schon einmal eine Häkelnadel in den Fingern hattet und etwas mehr hinkriegt als nur Luftmaschen, dann ist das hier für euch!

Ich kann, als frühere Lehrerin für Textilgestaltung, schlecht an Handarbeitsgarnen vorbeigehen, ohne etwas zu kaufen. Als ich noch steinwandig wohnte, hatte ich genug Lagermöglichkeit, jetzt im Wohnmobil ist das natürlich ganz anders. Richtig große Projekte gibt es nicht mehr, aber Mützen, “Schlubberschuhe” oder ähnliches muss immer mal wieder sein. Und wenn ich ein besonders außergewöhnliches Strick- oder Häkelgarn sehe, muss es meistens doch mit nach Hause. Gerne kaufe ich etwas, nur weil es mir gefällt, ohne überhaupt schon zu wissen, was ich daraus herstellen könnte. Auf diese Weise entstand Box Nr.1:

Box 1 von oben betrachtet Box 1 Unterseite Box 1 von der Seite

Das Material für die Bodenfläche ist ein dünnes silberfarbenes Bindfadengarn, die Seiten sind mit Deko-Bast in silber gearbeitet und, da das Material nicht ausreichte und auch nicht nachkaufbar war, habe ich den Umschlag mit “normalem” hellgrauen Viskosegarn (doppelter Faden) gehäkelt. Die (Umfang-) Größe ergab sich aus der Lauflänge des Bindfadens, ich habe (für den Boden) einfach alles aufgebraucht. Es wurden 20cm Ø, die Gesamthöhe beträgt 11cm und den Umschlag habe ich 4cm breit gearbeitet. Das Muster entsteht, indem man bei den festen Maschen immer nur in den hinteren Maschenteil einsticht. Die letzte Runde ist in Krebsmaschen gearbeitet. Die genaue Häkelanleitung findet ihr am Ende dieses Beitrags.

Uschi strickt sehr schöne Socken und nachdem meine Box fertig war, wollte sie unbedingt auch eine häkeln. Von unserem Herbstaufenthalt hier wussten wir, dass es im benachbarten Östringen ein sehr gut sortiertes Handarbeitsgeschäft gibt. Dort wurden wir schnell fündig! Zu unseren neuen Polsterfarben passend kauften wir je ein Knäuel (100g) “Dochtgarn” in hellbraun, mittelbraun und hellblau sowie zwei Knäuel Bändchengarn á 50g in verschiedenen Blautönen. Für alles zusammen bezahlten wir €29.

DochtgarnEtikett mit Nadelstärkenangabe

Gereicht hat es für insgesamt drei niedliche “Boxen”! Größen: 21cm, 18cm, 14cm (Ø); 14cm, 12cm, 11cm (Höhe); 5cm, 4cm, 3,5cm (Umschlag). Aber seht selbst!

Boxen (links v. Ingrid, rechts v. Uschi) und MaterialBoxen (links v. Ingrid, rechts v. Uschi)Boxen (groß und klein)Boxen (Detailansicht)Boxen (gestapelt) 

Und hier nun eine allgemeingültige Häkelanleitung zum Rundhäkeln:

(Lm=Luftmasche, Km=Kettmasche, fM=feste Masche, Rd=Runde)

3-4 LM, mit 1 Km zum Ring schließen

1. Rd: in die Mitte (großes Loch, NICHT in eine Lm!) des Lm-Rings so viele fM häkeln, wie hineinpassen (eng häkeln)

2. Rd: in jede Masche 2 fM häkeln

3. Rd: in jede 2. M. 2 fM häkeln

4. Rd: in jede 3. M. 2 fM häkeln

5. Rd: in jede 4. M. 2 fM häkeln usw…

Den Beginn einer Runde merkt man sich am besten an dem kleinen Anfangsfädchen des Luftmaschenrings. Die Anleitung ist nur eine Empfehlung. Je nach Dicke des Garns und des persönlichen Häkelstils muss man entweder mehr oder weniger Maschen dazuhäkeln. Anhaltspunkt: Wenn der “Teller” anfängt, sich am Rand zu wellen, hat man zuviel zugenommen. Wenn er sich biegt wie eine Schüssel, zu wenig. Man muss also selbst ausprobieren und evtl. wieder aufribbeln. 😦

Mustermöglichkeiten:

1. durch die ganze Masche stechen (kleine querliegende Box)

2. nur durch den hinteren Teil der Masche stechen (es entstehen “Streifen” oder “Rillen” wie bei der silbernen Box und der großen von Uschi)

3. Kombination beider Arten für Boxkörper und Umschlag

4. letzte Reihe des Umschlags mit Krebsmaschen (je 1 fM, 1 Lm, 1 M überschlagen und rückwärts gehäkelt, also in entgegengesetzter Richtung) oder Mausezähnchen (3 Lm, in die 1. Lm 1 fM häkeln, 1 oder 2 M überschlagen, 1 fM usw.)

Ansonsten sind eurer Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt! Wir wünschen euch viel Erfolg und Vergnügen! Unser gekauftes Material hat genau für diese drei hübschen Boxen gereicht, also im Schnitt pro Box €10. Ist natürlich abhängig von der Garnqualität und dem entsprechenden Verkaufspreis. Das Garn sollte relativ dick (siehe Etikett) und fest gedreht (Dochtgarn) sein.

alle drei Boxen

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Sorry,

wir kommen gerade nicht nach!!! Damit ihr aber nicht schon wieder umsonst bei uns schaut, gibt es wenigstens ein Foto. 🙂 Und der nächste Beitrag ist schon in Arbeit!

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von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Begegnung mit einem Troll

 

Am letzten Novembertag des Jahres 2014 schlug er zu: DER TROLL! Bis dahin hatten wir keinerlei Kenntnis von der Existenz virtueller Trolle, wir kannten nur die aus der norwegischen Mythologie. Wikipedia sagt dazu: „…ein Oberbegriff für alle plumpen, unheimlichen, übernatürlichen Wesen, häufig ein schadenbringender Riese der nordischen Mythologie. Im Netzjargon (Ausdrucksweise im Internet) bezeichnet man als „Troll” eine Person, welche Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion enthalten, mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen. Die zugehörige Tätigkeit wird „trollen” genannt. Ein gelegentlich gebrauchtes Synonym ist Twit (engl: Dummkopf).”

Das sagt Wikipedia und wir sagen, besser kann man es wohl nicht ausdrücken!

Wir wollen jetzt keine chronologischen Ausführungen veröffentlichen, wer unsere Beiträge ab dem 30. November verfolgt hat, hat sicher auch die Troll-Kommentare sowie unsere Antworten darauf gelesen. Wir haben absolut keine Ahnung, was für eine Motivation der Troll (laut seinen eigenen Aussagen waren es evtl. auch mehrere und einer kennt uns persönlich, aber was kann man da schon glauben?) hatte und wir waren zunächst nur genervt ob der Penetranz und der sofortigen „Unnettigkeit”. Wir waren uns keiner Schuld bewusst und haben es einfach nicht verstanden, warum wir beleidigt werden. Ein paar bisher nicht veröffentlichte Kommentar-Kostproben gefällig?

– Als ehemalige Lehrerinnen solltet ihr euch selbst nicht derartige Armutszeugnisse (Hilferuf & Danksagung) ausstellen. Aber vermutlich seid ihr beide frühpensioniert und habt deshalb Erfahrung mit der Opferrolle. 🙂 Das würde dann auch eure Kinderphobie erklären! 😦

– Was soll das heißen, dass ihr nichts gemacht habt?
Ihr habt die kleine Emma gelangweilt! Und die ist erst drei!
Aber vermutlich muß Emma erst mal in euer Alter kommen, damit sie euren Adventskalender ebenfalls spannend findet! Wie auch immer, wir gönnen euch fortan (den aus unserer Sicht) infantilen “Spaß”! 🙂 Man muss auf ein Bildchen klicken damit das andere sichtbar wird!
Sorry, aber das ist mehr als infantil, das ist … 🙂

– Der Achim sagt auch, dass ihr mit dieser Klick-Klack-Nummer schon seit 4 Jahren auf Tournee seid. Sagt mal, Mädels, wollt ihr mich verarschen!???? Was soll diese Klicki-Maus-Nummer!???? Warum zeigt ihr die Bildchen, um die es euch eigentlich geht, nicht direkt an. Das spart doch eine Menge Zeit! Bei eurer Restlaufzeit vielleicht nicht die schlechteste Idee! Oder!? 🙂

Könnte es sein, dass der Troll keine Adventskalender kennt??? Denn wenn das Prinzip eines Adventskalenders NICHT wäre, dass man ein Türchen „öffnen” muss, um an den Inhalt zu kommen (egal ob Schokolade oder „nur” ein weiteres Bildchen), dann würden ja alle Adventskalender, die man kaufen kann, gar keine oder schon offene Türchen haben!

Als dann über dies alles hinaus eine Tatandrohung in unsere REALE Welt erfolgte, war für uns die Grenze absolut überschritten und wir beschlossen, die Sache öffentlich zu machen (unser „Hilferuf”). NATÜRLICH war aber auch diese Drohung ja gar nicht ernst gemeint, wie man uns mitteilte! Aber man hatte sich sehr amüsiert, dass man uns mit diesem “brillanten” Spielzug so erfolgreich “ausgeknockt” hatte.

Zu unserer Beruhigung gab es VIELE andere Kommentatoren, öffentliche und private, die wie wir der Meinung waren, dass derartige Trollbeiträge nicht nur absolut überflüssig sind, sondern nur von „Idioten”, „Pfeifen”, „Spinnern”, „Schwachköppen” stammen können. Das hatte ja Wikipedia schon erwähnt, siehe oben.

Den zweiten „Durchgang” bekamen wir verpasst, nachdem wir bei einem anderen Blogschreiber einen Kommentar zu einem seiner Artikel hinterlassen hatten, in dem wir ein kurzes Statement zum Freistehen der Wohnmobilisten in Spanien hatten verlauten lassen.

– Und da waren wir uns einig: die Mädels haben eine kleine “Zusatzprüfung” verdient! Wir finden (zwischenzeitlich!) nämlich, dass man sich selbst nicht zu wichtig nehmen soll.

Wir nehmen uns also (zu) wichtig, weil wir eine Meinung, die wir haben und doch wohl auch haben dürfen, kundtun und das sogar, ohne den Troll vorher um Erlaubnis zu fragen? Macht man aber doch auch nicht!!! Tzz, tzz…

Jetzt kam also endlich das gesamte „Familienuniversum” zum Vorschein und gaukelte uns sogar vor, an unserem Stamm-Campingplatz „Torre la Sal” zu hocken.

– Liebe Grüße ins kalte Deutschland (auch ans “Familienuniversum” 🙂 )
Werner, Heinz, Wolfgang, Klaus, Joachim und Hubert
(Anzahl stimmt, die Namen sind frei erfunden)
PS: Der “Joachim” kennt euch wirklich. Natürlich kennt ihr den “Joachim” nur unter seinem “realen” Namen. Stichwort: Rock and Roll! 🙂
PPS: Künftig werden wir uns bei euch ! nur noch lobend zu Wort melden. Versprochen! 🙂
So, und jetzt wird’s Zeit für’s erste Bierchen und für die nächste “Sau”, die darauf wartet …! 🙂 🙂 🙂

Zunächst war tatsächlich Ruhe, aber nur wenige Tage. Dann kam doch noch einmal, entgegen der Verprechungen, ein bösartiger Kommentar. Von einem „Manni”, der bisher bei uns noch nie einen Kommentar geschrieben hatte. Und dieser „Manni” hatte interessanterweise eine IDENTISCHE IP-Adresse wie „Walter/Werner” einige Tage zuvor. Identische IP-Adressen können nur von ein und demselben Computer/Tablet/Smartphone bzw. Router stammen. Natürlich hatten wir die ganze Zeit alle IP-Adressen sämtlicher Kommentare im Blick und da ergaben sich sehr interessante Ähnlichkeiten bis hin zu Übereinstimmungen. Und manchmal muss man einfach nur die Zeit für sich arbeiten lassen und durch aufmerksames Lesen und Erinnern und ein Quäntchen Glück findet man das letzte fehlende Puzzleteilchen!

Uns hat an der ganzen unerfreulichen und aus unserer Sicht absolut überflüssigen Trollgeschichte am meisten erschüttert, dass es Menschen gibt, die ihre Zeit und Intelligenz freiwillig damit vergeuden, andere Menschen „einfach nur so” zu ärgern, zu beleidigen, zu verunsichern. Natürlich alles im Schutz der Anonymität! Würden sie das auch machen, wenn sie namentlich, mit ihren realen Namen, bekannt wären? Von Angesicht zu Angesicht? Wohl eher nicht! Was ihnen an derartigen Aktionen anderen Menschen gegenüber Spaß macht, wird sich uns nie erschließen! Was ist lustig daran, jemanden zu (be-)schädigen, der sich nicht wirklich wehren kann? Der sich offenbar aber auch nicht wehren soll, uns wurde ja sehr vorgeworfen, dass wir die Kommentare veröffentlicht haben anstatt dem, für uns sehr zweifelhaften, Motto „Don’t feed the Troll” zu folgen.

– Auch muss ich sagen, dass ich euch im Umgang mit den Kommentaren mehr Souveränität zugetraut hätte.

Souveränität? Es war unsere erste Begegnung mit einem Troll, siehe oben.

– Ihr habt die ja zum Weiterspammen regelrecht eingeladen. Der Vorschlag “Don’t feed the Troll” kam ja nicht nur von mir.

Aha, wir sind also selbst Schuld! Wir haben „eingeladen”, uns zu beleidigen, zu bedrohen, zu verunsichern. Das erinnert sehr daran, dass vergewaltigten Frauen ja auch schon mal vorgeworfen wird, sie seien selbst Schuld, wenn sie in „solch” einem kurzen Röckchen zu „solcher” Zeit in „solcher” Gegend unterwegs sind. „Don’t feed the Troll” bedeutet ja nichts anderes, als dass man still leidend alles über sich ergehen lassen soll. Denn man kann zwar Kommentare NICHT veröffentlichen, aber man kann sie NICHT NICHT lesen. Das heißt, die vergifteten Pfeile treffen immer! Was für Menschen sind das? Sind es welche, die früher, als Kinder, selber gequält, gehänselt, verlacht worden sind und sich jetzt rächen, egal an wem? Sind es Lebensversager, die sich durch solches Tun eine Macht vorgaukeln, die sie im realen Leben nicht haben? Sind es welche, die für sich (und NUR für sich) beanspruchen, als EINZIGE zu wissen, wie die „Regeln“ in diesem „Spiel“ gehen?
Es gibt aber natürlich auch dazu einige Ausführungen im Internet, nicht nur bei Wikipedia. Zwei interessante findet ihr „hier“ (kontra) und „hier“ (pro). Und „hier“ noch eine sehr amüsante mit ernstem Hintergrund!

why

Für uns bleibt die Frage nach dem WARUM offen.

Ach ja, immer wieder wurden wir trollseitig gefragt, warum wir das alles eigentlich veröffentlichen? Wir seien quotengeil, wurde uns unterstellt, unter anderem. Wir haben uns dafür entschieden, weil wir NICHT in der Opferrolle bleiben wollen und damit nicht totgeschwiegen wird, was sich irgendwelche … anmaßen, zu tun, in der offenbar ernst gemeinten Verharmlosung, es müsse “halt immer irgendeiner im Internet rumtrollen”. Ist ja alles nicht so schlimm, oder? Und sooo lustig!

– Sorry Ladies, aber wir hatten euch für etwas cooler gehalten! 

WIR SIND GERNE UNCOOL!!!

 

Nachtrag: Bei einem anderen Blogschreiber, bei dem sich derselbe/dieselben Troll/e (identische IP-Adressen) versucht hat/haben, aber gescheitert ist/sind, wurde danach über Tage versucht, das Blog zu hacken! Ist das die Realität im Internet? Wenn man anders seine Untaten nicht mehr loswerden kann, greift man aus Frust und Wut zu derartig destruktiven Mitteln? Und da soll man die Freude an der Tätigkeit des Blogschreibens nicht verlieren? Aber genau das ist ja wohl der Sinn und Zweck der Trollerei und die Absicht der Trolle. Wir haben seitdem das Problem, dass wir bei jedem Kommentar, der von jemandem kommt, den wir nicht kennen/der bei uns noch nie kommentiert hat, überlegen, ob der Kommentar „echt”, also ehrlich gemeint ist oder ob uns da wieder jemand reinlegen will. Und, wenn wir „normal”, also freundlich antworten, sich da wieder irgendjemand köstlichst amüsiert. Ist ein saublödes Gefühl! Und schon allein dafür würden wir diese Trolle gerne schütteln, würgen oder ähnliches. Könnt ihr das nachvollziehen?

Wir hoffen nicht, dass ihr irgendwann beim Aufrufen unseres Blogs nur noch einen Warnhinweis seht, dass der Besuch der Seite nicht mehr möglich ist, weil sie mit Schadcode infiziert ist und bei den Suchmaschinen auf dem Index steht. Dann wäre sie nämlich gehackt worden! Denn diesen Artikel hätten wir nach Meinung der Trolle sicher auch nicht schreiben dürfen.

Der versprochene Nachtisch!

 
 
In unserer Familie wird dieser Nachtisch schon seit über 50 Jahren sehr gerne gegessen und hat den Namen “wahrer Jakob”! Ich weiß bis heute nicht, warum er so heißt, aber das ist mir eigentlich egal, denn er ist ein “wahrer Genuss”!

die Zutaten

Der Zubereitungstext „steckt“ wieder in den Fotos!

Apfelscheiben, Zimt+Zucker in ganz wenig Wasser kurz dämpfenvon 1l Milch Vanillepudding kochen

Pudding und Äpfel etwas abkühlen lassen

Zutaten schichtenPudding-Kekse-Marmelade-Äpfel

usw.usw.

etwa 1h durchziehen lassen

Als Variation könnt ihr auf die Kekse noch Obstschnaps oder Likör “träufeln” – nicht schütten! Zwinkerndes Smiley

Genießt den “wahren Jakob” mit einem Sahnehäubchen obendrauf!

written by Uschi
photos taken by Ingrid with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Der erste Frühlingstag!!! :-) :-)

 
 
Sonnenschein!!! *freu* 15°C im Schatten!!! *freu* Und das Mitte Januar in Deutschland!!! *freu* Okay, inzwischen regnet es, 😦 aber unseren schönen Stadtbummel-Nachmittag in Bruchsal kann uns keiner mehr nehmen! 🙂 🙂

Wir sind einfach mal so losgelaufen, außer bei der Schlossweihnacht waren wir bisher noch gar nicht richtig in der Stadt gewesen. Wir fanden einen Parkplatz in der Nähe vom Schloss und liefen an den wunderschönen Nebengebäuden entlang in die Fußgängerzone von Bruchsal.

Schloss BruchsalSchloss Bruchsal

Die goldenen Zaunspitzen leuchteten diesmal in der Sonne! Wir waren richtig beflügelt von dem schönen Wetter und den milden Temperaturen. Das ist auch eine Erfahrung dieses Winters, aber das hatten wir schon mal erwähnt: Wenn nicht, wie in Spanien im Winter, jeden Tag die Sonne scheint, weiß man sie wieder viel mehr zu schätzen und heißt sie sehr willkommen, wenn sie sich mal durch die vielen Wolken durchgekämpft hat. Unseren Nachmittagskaffee genossen wir im Straßencafé!!!
Zu unserer guten Laune trugen auch diese netten Schaufensterauslagen und Deko-Objekte bei:
 
Deko-ObjekteDeko-ObjekteDeko-ObjekteDeko-ObjekteDeko-Objekte
 
Auf dem Rückweg zu Flitzi machten wir noch eine zweite Kaffeepause in dem netten Schlosscafé und erfreuten uns danach an den letzten Abendsonnenstrahlen. Die rechte mittlere Etage des Schlosses ist übrigens nicht elektrisch erleuchtet, sondern sonnendurchstrahlt!
 
SchlosscaféSchlosscaféSchloss von der Sonne durchschienenStadttor in der AbendsonneStadttor in der Abendsonne

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

(big) Fix & Boxi

 
 
So, nun wollen wir das “Geheimnis” mal lüften! 😉 Uschi hatte da ja sowas angedeutet in ihrem Jahresrückblick… Und in der neuesten Ausgabe von “AutoBild reisemobil” steht auf Seite 3: “Nie war es so vernünftig wie heute, in einen fahrbaren Zweitwohnsitz zu investieren.” Also, da haben wir ja offensichtlich alles richtig gemacht, als wir uns im Dezember ein “Zweitmobil” bestellt haben!!!

Aber der Reihe nach! “Schuld” an allem ist unser Stellplatznachbar Hans, von dem wir “hier” schon berichtet hatten. Uns gefiel sein Gespann aus Pickup-Truck und Tischer-Aufsetzkabine, mit dem er die Panamericana fahren will, sofort. Gut, für uns müsste es eine Nummer größer sein. Die Firma Tischer sitzt in Kreuzwertheim, also ca. 100 km von hier entfernt. Da wir sowieso immer gerne Wohnmobile und ihre Herstellung “kucken”, war ein Termin schnell gemacht. Bei bimobil waren wir im Oktober schon gewesen, hatten aber für das, was wir suchen, kein positives Ergebnis. JA, WAS SUCHEN WIR DENN??? Wir überlegen seit unserer USA/Kanada-Reise vom Sommer 2013, wie wir weitere derartige Reisen gestalten könnten. Es hat uns ja so gut dort drüben gefallen, dass klar ist, dass wir das noch einige Male in unserem Leben möchten, am liebsten noch länger als “nur” 3 Monate. Diese erste Reise war zum Ausprobieren, denn ich, Ingrid, war vorher noch nie in USA oder Kanada gewesen. Wir hatten ein Mietmobil, knapp über 6m, für amerikanische Verhältnisse winzig, für uns für eine Reise dieser Länge völlig in Ordnung. Wir haben es sehr geschätzt, mit “Venti” überall ohne Probleme hinfahren zu können, auch mal kleinere Straßen, zum Einkaufen etc., also alles das, wofür unsere Oscarlotta (8,50m) manchmal einfach zu groß ist. Der Mietpreis belief sich für die gesamte Zeit auf knapp €10000 und das war sogar noch verhältnismäßig preiswert. Was also das nächste Mal machen, war unsere Überlegung. Oscarlotta verschiffen? Man sagt, ab einem Zeitraum von 3 Monaten wird es preiswerter, das eigene Mobil zu verschiffen als drüben etwas zu mieten. Aber Oscarlotta ist unser einziges Zuhause, was, wenn ihr unterwegs etwas passiert? Und sei es “nur”, sie würde aufgebrochen und ausgeräumt? Und unser Basisfahrzeug ist ein Iveco Daily, gehört zwar zur Fiat-Gruppe, kennt aber in USA niemand. Service-Werkstätten gibt es keine! Die Reifengröße gibt es in USA auch nicht. All das und weitere Risiken (was ist, wenn unsere Frontscheibe “zerschossen” wird von einem der teuflisch schnell überholenden Holzlaster?) ließen uns diesen Plan wieder verwerfen. Ein Mobil drüben kaufen? Wie bzw. wie teuer versichern? Am Ende der Reise mit Zeitdruck wieder verkaufen? Oder in einer der vielen Unterstellmöglichkeiten (storage) deponieren? Einen PKW kaufen oder mieten und von Motel zu Motel fahren? Das würde bedeuten, jeden Tag aus dem Koffer zu leben und uns “aushäusig” verpflegen zu müssen. In Amerika für Leute, die kein Fleisch essen, SEHR schwierig! Wir konnten uns für keine dieser Möglichkeiten entscheiden. UND DANN KAM HANS! Und wir fuhren zu Tischer.

Der freundliche Herr Klein nahm sich viel Zeit für uns und schnell wurde klar, dass nicht etwa die drittkleinste Kabine für uns richtig sein würde, sondern schon die zweitkleinste, also nur eine Nummer größer als die von Hans. Tischer fertigt in zwei verschiedenen Varianten, genannt “Trail” und “Box”. Unterschied: Bei der Box besteht der gesamte Aufbau aus Alu, beim Trail ist der Alkovenbereich aus GFK. Die Box gefiel uns eindeutig besser und ist außerdem noch rund €2000 preiswerter. Wir entschieden uns also für das Modell “Box 240” und erstellten gemeinsam mit Herrn Klein die Ausstattungsliste. Wir verzichten bewusst auf eine Markise, eine Satellitenanlage plus Fernseher, eine Wohnraum-Klimaanlage, eine elektrische Trittstufe, einen isolierten Abwassertank und, wie bei Oscarlotta, auf die Gardinen und Vorhänge. Dafür bekommen wir, wie bei Oscarlotta, zwei zusätzliche Steckdosen, 230 Volt und 12 Volt. Bei der Holzfarbe und den Polsterstoffen wählten wir aus jeweils zwei bzw. drei Variationen. Aus der Zubehörliste wählten wir je ein seitliches Alkoven-Hängeschränkchen und einen größeren Alkovenschrank über die gesamte Aufbaubreite sowie eine klappbare Arbeitsflächenvergrößerung in der Küche. Bei der Heizung haben wir uns gegen die Alde-Heizung (obwohl wir sie in Oscarlotta sehr schätzen) und für die Truma Kombi 4E entschieden, was bedeutet, dass man sie mit Gas, aber auch elektrisch betreiben kann. Ein 100-Watt-Solarmodul plus Ladestromregler und ein klappbarer Fahrradträger kamen noch dazu. Der Fahrradträger muss klappbar sein, weil unsere Eingangstür am Heck ist. Durch die Hecktür ist im Innenraum Platz für einen weiteren großen Schrank. Der große Vorteil der “Box 240” ist außerdem, dass sie als einzige sowohl auf einen Doppelkabiner als auch auf einen Ein/einhalb-Kabiner aufsetzbar ist. Das macht die Auswahl des Basisfahrzeuges sehr flexibel. Genau dieses fehlte uns jetzt “nur” noch! Und, wie es der Zufall so wollte, hatte Herr Klein gerade einen Nissan Navara King Cab 4×4 SE 2,5l mit 141KW/190 PS zu verkaufen. Zwar aus seiner “Mietflotte”, aber erst knapp ein Jahr alt mit 30000 km. Und, was am vorteilhaftesten (außer dem attraktiven Preis) war, dieser Pickup-Truck war schon ausgerüstet mit allen Voraussetzungen, die man für den Betrieb mit der Aufsetzkabine braucht. Als da wären: Auflastung auf 3490 kg, Goodrich Allterrain-Reifen mit Alufelgen (mit der Auflastung werden andere Reifengrößen samt Felgen notwendig), Luftfederung von Goldschmitt, Ladeflächenbeschichtung, Aufsteckspiegel. Eine Anhängerkupplung, die wir gewünscht hätten, ist auch schon dabei! Die Farbe ist so wie die Schriftfarbe hier, ein Anthrazit mit leichtem Blaustich (nur bei Sonneneinfall zu erkennen). Bei der Kabine haben wir uns für eine Metalliclackierung in “Nissan-silber” entschieden.

Nissan Navara King Cab 4x4 SENissan Navara King Cab 4x4 SEGoodrich Allterrain-ReifenNissan Navara King Cab 4x4 SELadeflächenbeschichtung   Nissan Navara King Cab 4x4 SE

Box 240 in weißBox 240 in weißBox 240 in weißBox 240 in weiß  Produktionshalle

Die Maße unseres neuen “Reisemobilchens” sind wie folgt: Gesamtlänge 5,75m Breite 2,11m Höhe 2,99m

So, und jetzt wollt ihr doch sicher noch wissen, wie wir auf den Namen von unserem Neuzugang gekommen sind??? Eigentlich doch schon klar! Box = Boxi. Und ein Basisfahrzeug mit 190 PS und der relativ leichten Kabine (unsere Oscarlotta hat “nur” 176 PS, wiegt aber 6t) wird ganz schön “fix” unterwegs sein. Anlehnung natürlich an “Fix und Foxi”. Und da “Fix” größer ist als “Boxi”, bekommt er den Zusatz “big”. Okay, im Vergleich zu den amerikanischen Pickup-Trucks, die überwiegend riesig sind, ist “Fix” ja eher “small”. 😉 Ein “Truck” ist er aber allemal, laut Zulassungspapieren ein LKW!

bearbeitetes Prospektfoto

(bearbeitetes Prospektfoto, so ähnlich wird es aussehen)

Jetzt müssen wir noch bis Juni warten! Big Fix haben wir bei Tischer stehengelassen, da wir zu zweit nicht mehr als zwei Fahrzeuge bewegen können. Außerdem brauchen wir ihn ja vorläufig nicht und so kann die fertige Kabine gleich auf das Basisfahrzeug aufgesetzt werden. Im kommenden Sommer wollen wir eine Skandinavien-Probefahrt machen und im Frühjahr 2016 nach Halifax verschiffen für eine mehrmonatige Kanada und USA-Ostküstentour.

Falls jemand auf die Idee kommen sollte, dass wir Oscarlotta nun verschenkenkaufen werden, ne, ne!!! Oscarlotta ist und bleibt unser “Wohn”mobil und damit unser “Hauptwohnsitz”. Wir sind jetzt nur der Empfehlung von “AutoBild reisemobil” gefolgt und haben uns das angesagte “Zweitwohnsitz”-Mobil zugelegt! 😉

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Aus aktuellem Anlass ;-)

 
 
AutoBild reisemobil Nun ist es endlich soweit! Wir haben ja auch lange genug darauf warten müssen, ganze 6 Monate!! Die 3. Ausgabe der erst seit einem knappen Jahr auf dem Zeitschriftenmarkt befindliche “AutoBild reisemobil” liegt in den Läden und Kiosken zum Verkauf. Was daran so interessant für uns ist? Wir sind da drin! 😉 Eine Doppelseite nur für uns und unseren “Fuhrpark”, innerhalb der Rubrik “Menschen und ihre Mobile”, Seite 122+123. Ja, werdet ihr euch fragen, wie kommt es denn dazu, dass die Oscarlottas in einer Zeitschrift sind???

Da muss ich ein wenig ausholen:
Unser Freund Brodo war ja, neben dem Zimmermann Franze Marschall, Hauptakteur in der im letzten Februar ausgestrahlten Sendung “Wenn ich will, kann ich weg”, ZDF 37°. Dort hatten wir einen winzigen Auftritt, zu sehen bei Youtube (Link oben in der Menüleiste bei “Über uns”). Durch den Filmbeitrag wurde ein Redakteur der gerade neu geplanten Zeitschrift “AutoBild reisemobil” auf Brodo aufmerksam und bat ihn um ein Foto-Interview. So waren Brodo und sein Frankia gleich in der ersten Ausgabe mit zwei Doppelseiten vertreten. Die “AutoBild reisemobil” muss sich ja ihren Platz neben den beiden großen Schwestern “promobil” und “Reisemobil International” noch suchen und das Konzept sieht wohl vor, viele Berichte zu veröffentlichen über Menschen und ihre Mobile sowie ihre Motivation, mit dem Mobil zu reisen oder, wie Brodo und wir, sogar dauerhaft darin zu leben. Bei dem Fototermin, den Brodo hatte, erzählte er auch von uns und der Journalist bat ihn, uns zu fragen, ob wir bereit wären für eine Fotostory für die 2. Ausgabe, die im August erscheinen sollte. So kam es am 24. Juni 2014 dazu, dass ein freier Mitarbeiter und ein Fotograf bei uns in Lauterburg auftauchten und uns über die nächsten Stunden interviewten und fotografierten. Es war sehr nett und ungezwungen, wir hatten durch das ZDF ja auch schon etwas Erfahrung. 😉 Das Wetter hätte nicht besser sein können!

In die August-Ausgabe haben wir es dann nicht geschafft, die prominente Konkurrenz war halt wichtiger! Und da die Zeitschrift im Moment noch nur alle vier Monate erscheint, mussten wir weiter warten. Heute aber wurden uns zwei Exemplare zugeschickt!!! Wir finden, dass es ein netter Artikel mit schönen Fotos geworden ist! Alle anderen Beiträge über so verschiedenartige Mobile und ihre Besatzungen sind ebenfalls höchst interessant zu lesen und darüberhinaus bietet die Zeitschrift natürlich viele Infos für Wohnmobilfahrer oder die es noch werden wollen. Sie ist seit heute im Handel erhältlich und kostet € 3,90. Nein, wir bekommen keine Verkaufsprovision und haben auch kein Honorar erhalten!!!

unser Artikel

Herzlichen Dank an Herrn Weihrauch, den Fotografen und an AutoBild reisemobil!

written by Ingrid
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Festtagsreispfanne

gibt es bei uns seit vielen Jahren fast nur an Heiligabend.

ZutatenGewürze

Für die Reispfanne nehme ich Olivenöl oder Butterschmalz zum Anbraten.

frische Ananasvon Ingridfachgerecht zerteilt

(die kleine Schale mit Ananasstückchen ohne Zimt und Zucker ist für unsere Reispfanne vorgesehen)

in Gemüsebrühe gekochter Naturreis  

Den Naturreis (200g Reis für 2 hungrige Personen Zwinkerndes Smiley ) habe ich schon vorgekocht und in einer “Kochkiste” quellen lassen. (Als Kochkiste dient bei uns das Bett, der Reis wird nur etwa 10 Min. gekocht und anschließend in einem großen Handtuch eingewickelt unter die Bettdecke gesteckt für etwa 1,5 – 2 Stunden.)

Lauchzwiebelringe andünsten,Ananasstücke und

Champignonscheibchen dazugeben,mitdünsten und würzen.

Mit Kochsahne (fettarm)ablöschen.Den gekochten Reis untermengen, warmhalten.

Gut abgetrocknete Krabben kurz anbratenund untermengen.
(die Zubereitungstexte “stecken” in den Fotos!)

Uns hat es prima geschmeckt!

Euch viel Spaß beim Nachkochen und

GUTEN APPETIT!

P.S.: Den Nachtisch gibt’s die Tage, versprochen. Smiley

written by Uschi
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

FELIZ NAVIDAD a todos en España!!!

Weihnachten??? Weihnachten ist doch vorbei! Oder nicht?

Die Heiligen 3 Könige in Spanien Wir sind heute nach Speyer gefahren, bei herrlichstem Sonnenschein. Schon auf der Fahrt sahen wir überall in den kleinen Ortschaften die “Heiligen Drei Könige” laufen, Kinder, die in ihren farbenprächtigen Gewändern bei jedem entgegenkommenden Auto synchron ihre goldenen Pappkronen zogen und sich verbeugten. Der Dreikönigstag ist hier in Baden Württemberg ein Feiertag und IN SPANIEN WEIHNACHTEN!!! Die Stadt Speyer hat ihren Weihnachtsmarkt einfach umbenannt, nein, nicht in Wintermarkt, sondern in Neujahrsmarkt. Wir wollten schauen, ob es wirklich nur eine Namensänderung ist oder ein anderer Markt.

Der riesige Festplatz direkt unterhalb des Domes, wo wir zu Beginn der Weihnachtszeit problemlos einen Parkplatz bekommen hatten, war VOLL! Er war sogar voller als voll, denn unzählige PKW fuhren im Schritttempo die Reihen ab in der Hoffnung, dass irgendwo mal einer wegfährt. Wir waren kurz ratlos und fuhren dann ein kleines Stück weiter auf den Parkplatz des Technikmuseums.

Technikmuseum Speyer

Der war auch gut gefüllt, aber es gab noch ein freies Plätzchen für Flitzi. Kostenpunkt: Tagesticket €2. Das war mehr als ok, auf dem Festplatz kostet es nach Stunden. Wir reihten uns in den Menschenstrom ein, der Richtung Stadt floss und wunderten uns. Es ist Montag! Aber ja, es ist wohl immer noch Urlaubszeit für viele Menschen, ein Brückentag und die Kinder haben noch Weihnachtsferien.

Dom zu SpeyerDom zu Speyer 

Die Stadt war so voll mit Menschen wie der Festplatz mit Autos! Der Neujahrsmarkt? Genau derselbe Markt wie im Dezember, alles noch weihnachtlich geschmückt und überall gab es Weihnachtsschmuck, Weihnachtsdeko, Weihnachtsgebäck zu kaufen. Und natürlich Glühwein! Aber den kann man ja auch nach Weihnachten noch trinken.

NeujahrsmarktNeujahrsmarktNeujahrsmarktNeujahrsmarkt   

Wir waren kurz irritiert, immerhin haben wir ja schon Silvester hinter uns und haben heute Mittag unsere Oscarlotta “abgeschmückt”. Da ist man irgendwie so gar nicht mehr auf Weihnachten eingestellt. Dann beschlossen wir aber, dass wir jetzt einfach so tun, als seien wir in Spanien. Dort ist ja wirklich am Día de los Reyes Magos das eigentliche Weihnachtsfest und das wird am Abend des 5. Januar mit bunten, aufwändigen Umzügen der Heiligen Drei Könige und der anschließenden Bescherung der Kinder eingeleitet. Es ist ein Erlebnis, das man unbedingt einmal gesehen haben sollte. Am spektakulärsten ist es natürlich in den Metropolen des Landes, dort ziehen die Reyes Mogos auch schon mal auf echten Kamelen durch die Straßen. In den kleineren Städten kommen sie in Hubschraubern oder mit Booten über das Meer, je nachdem wie einfallsreich die Veranstalter sind. Jede noch so kleine Ortschaft hat ihren Dreikönigsumzug, die Cabalgata de los Reyes Magos! Es ist, vor allem natürlich für die Kinder, der aufregendste Tag des Jahres.

Vor zwei Jahren haben wir uns dieses für uns so fremde Geschehen in Oropesa angeschaut und waren verzaubert! Es ist, wie fast alle Feierlichkeiten in Spanien, ein buntes, lautes, fröhliches Spektakel. Gar nicht besinnlich, wie man vielleicht vermuten würde. Wen es interessiert, der kann “hier” unsere Erlebnisse nachlesen. Ihr werdet zunächst zu unserem Artikel vom 8. Januar 2014 weitergeleitet, in dem dann der Link zu den Feierlichkeiten in der Stierkampfarena von Oropesa im Januar 2013 ist. Wer auch noch sehen will, wie die Heiligen Drei Könige im Jahr zuvor auf den Campingplatz “Torre la Sal ‘2” kamen (siehe Foto ganz oben!), findet am Ende des Artikels einen weiteren Link. 😉

Dann klickt euch mal schön durch! Und an alle in Spanien: FELIZ NAVIDAD!!!

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Blog(s) lesen auf mobilen Geräten

 
 
Einer unserer Blogleser machte uns vor einiger Zeit darauf aufmerksam, dass unser Blog nicht für das Lesen auf mobilen Endgeräten optimiert sei und schlug uns die Einbindung eines Plugins vor, das dieses Manko beseitigen könnte. Dazu ist zu erklären, dass es bei WordPress zwei Versionen gibt, WordPress.org und WordPress.com (siehe auch hier). Der gravierende Unterschied besteht darin, dass bei WordPress.com KEINE Plugins erlaubt sind! Bei der selbst installierten WordPress Software auf dem eigenen Server hingegen schon. Wir haben keinen eigenen Server und wir möchten auch nicht für Speicherplatz bezahlen. Außerdem macht es WordPress.com einem wirklich leicht, man muss sich um rein gar nichts kümmern, weder um Updates noch um Backups, also Sicherungen der Bloginhalte. Die Einschränkungen in der Gestaltung des eigenen Blogs haben uns bisher noch nicht wirklich gestört!

Darüberhinaus gestalten wir unser Blog ganz bewusst für die Darstellung auf größeren Displays. Da reicht schon ein Tablet, iPad oder Netbook ab 7 Zoll. Okay, 10 Zoll ist besser und nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Android- oder iOS-Geräte bieten eine Einheitsschrift und man kann die Fotos ansehen, mehr nicht. Windows (ob auch Windows Phone wissen wir nicht) zeigt alles so, wie wir es gewollt und gestaltet haben:

– Die Schriftart wechselt, je nachdem, wer von uns schreibt.

– Die Schriftfarbe ist dem jeweiligen Thema angepasst oder wird zumindest abwechslungsreich gewählt.

– Die Fotos haben einen “Hintergrundtext”, also Titel, die sichtbar werden, wenn man den Mauszeiger auf das Foto bewegt. Es gibt manchmal witzige Titel und manchmal stehen auch der gesamte Beitragstext oder Teile davon in den Fotos. Das alles kann man per Smartphone oder Tablet gar nicht oder nur eingeschränkt sehen. Schade!!!

Wir sind zwar Verfechter von Beschränkung und Vereinfachung, aber nicht bei unserem Blog! Wir möchten die Schnelllebigkeit, Oberflächlichkeit des Tuns, Unkonzentriertheit, die heute die Lebenswirklichkeit der meisten Menschen beherrscht, nicht unterstützen.

Ich fand folgenden Text im Internet:

“Von einem Tablet oder Smartphone aus surft man oft nur mit halber Aufmerksamkeit (z. B. in der U-Bahn auf dem Weg nach Hause, in der Mittagspause, abends auf der Couch während der Fernseher läuft, im Fitness-Studio auf dem Laufband usw.). Aus diesem Grund ist eine klare, übersichtliche Navigation (eines Blogs, Anmerkung der Redaktion) sinnvoll. Auf dem PC, Android-Tablet oder iPad schaue ich mir gerne das Web in der Standard-Ansicht an. Aber auf dem Smartphone? Geht meiner Meinung nach gar nicht, da verliere ich schon vorher den Bock zu lesen.”

Das beschreibt gut die Zielgruppe der Leser, für die wir NICHT schreiben. Wir geben uns viel Mühe mit unserem Blog und es beansprucht eine ganze Menge Zeit und wir hätten gerne, dass unsere Leser nicht durchhasten, sondern sich die Zeit nehmen, das ihnen Angebotene bewusst, relaxed, aufmerksam aufzunehmen. Dazu gehört auch, mal ein Foto groß zu klicken. Natürlich wird das jeder so handhaben, wie er das will, aber wir versuchen, durch Qualität, das in unserem Sinne zu beeinflussen.

Ihr habt jetzt sicher schon verstanden, dass wir kein Plugin zur Leseoptimierung unseres Blogs installieren würden, selbst wenn es uns möglich wäre. Aber einen kleinen Tipp habe ich trotzdem: Es gibt eine (kostenfreie) App namens “Feedly”, in die kann man jedes gewünschte Blog integrieren. Und dann sieht man beim Lesen wirklich nur noch den Text in ausreichender Größe (man muss also nicht einmal zoomen!) und die Fotos. Wer also unbedingt auf dem Smartphone lesen möchte, sollte die App ruhig mal ausprobieren!

written by Ingrid

Gut reingerutscht

 
 
Den Silvesterabend haben wir ganz entspannt, relaxed, gechillt oder wie auch immer verbracht, mit unserem traditionellen Sahne-Heringstopf mit Pellkartoffeln. Den “eisigen” Nachtisch haben wir erst einige Zeit später vertilgt. Wir hätten auch zu der Silvesterfeier gehen können, die Köhlers (die Stellplatzbetreiber) in einer Gaststätte im Ort veranstaltet haben, mit Menü, Alleinunterhalter und Feuerwerk. Aber mit wildfremden Menschen stundenlang zusammenzusitzen ist nicht so unser Ding. Und dem Anlass entsprechende Kleidung besitzen wir gar nicht mehr. 😉 So freuten wir uns, dass wir diesmal ein besseres Silvesteressen als im letzten Jahr in Peñiscola bekamen, wo es auf dem ganzen Mittelaltermarkt für uns nichts gegeben hatte. Kurz vor dem Jahreswechsel machten wir uns auf Richtung Thermalbad, von dort gab es bereits seit Stunden Silvesterknaller und Raketen. Zum Glück war es nicht mehr ganz so kalt, teilweise wurde hier auf dem Stellplatz sogar draußen vor den Mobilen gefeiert. Vor dem Thermalbadrestaurant standen einige Leute, die dort feierten und knallten. Das eigentliche Feuerwerk fand aber unter uns im Ort statt und wir hatten durch die Bäume des Kurparks hindurch einen wunderbaren Überblick. So etwas haben wir ja auch seit 5 Jahren nicht mehr gehabt! In Spanien wird zu Silvester nicht geknallt und es gab immer nur wenige Überwinterer, die am Strand ein paar Raketen steigen ließen. Hier dauerte das Hauptgeschehen geschlagene 20 Minuten!!! Wir waren sehr zufrieden!

Am Neujahrstag blieb der uns eigentlich versprochene Sonnenschein leider aus. Wir machten trotzdem einen Wald- und Wiesenspaziergang, bei dem auch unser neues Headerfoto entstanden ist. Ja, ihr in Spanien, so sieht es die meiste Zeit bei uns aus! Der Schnee schmilzt langsam wieder weg, zumindest hier, im Allgäu liegt noch viel mehr. Und dort soll angeblich auch die Sonne scheinen. 😦

Heute (Freitag) hat unser Studio wieder geöffnet und so heißt es für uns: the same procedure as last year!

NeujahrsspaziergangNeujahrsspaziergangNeujahrsspaziergangNeujahrsspaziergangNeujahrsspaziergang       

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.