Immer schön im Rhythmus bleiben

heißt es bei uns seit dem 1. November 2014, JEDEN zweiten Tag eine Trainingseinheit von etwa 100 Minuten in unserem uns schon wohlvertrauten Fitnessstudio gleich nebenan. Heute möchte ich euch den Ablauf einer individuellen, auf mich zugeschnittenen Einheit in Wort und Bild darstellen. Sie beginnt mit einer Aufwärmphase auf dem “Stepper”, das bedeutet 10 Min. lockeres Treten.

Fitnessstudio

Anschließend folgen Übungen an den verschiedenen “Kraftmaschinen”, die dauern insgesamt etwa eine Dreiviertelstunde. Eine Übung absolviere ich mit 2 Serien á 20 Wiederholungen, alle anderen mit 3 Serien á 20 Wiederholungen.

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Das Krafttraining schließe ich mit Dehnübungen im “Käfig” ab.

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Eine Ausdauerübung beendet mein Training. Ich walke 40 Minuten stramm auf dem Laufband mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten: 5 Min. 5,0 km/h, 5 Min 5,5 km/h, 25 Min. 6 km/h, 5 Min. 5,5 km/h.

Fitnessstudio

Abschließend freue ich mich immer auf die heiße Dusche! Smiley

Wir haben jetzt 3 Monate hinter uns und stellen beide fest, dass unsere über die Jahre aufgetretenen “Zipperlein” sich langsam aber sicher verdünnisieren. Die Muskelkraft und die Beweglichkeit sowie die allgemeine Kondition haben merklich zugenommen (eine volle Gasflasche oder ein voller 10l-Wasserkanister fühlen sich nicht mehr so schwer an Zwinkerndes Smiley ). Da wir im Moment keine aktuellen Reisepläne haben, bleiben wir einfach den Februar noch hier und trainieren weiter. Außerdem gefallen uns die Besuche des Thermalbades zur abendlichen Entspannung auch nicht schlecht. Es ist uns klar, dass wir am Ende unseres “aktiven” Winters nicht einfach aufhören können zu trainieren. Um unsere (im Schweiße…) erarbeitete Fitness zu erhalten, werden wir mit Hilfe der kompetenten Trainer unserem “mobilen” Leben angepasste Trainingsprogramme erstellen. Laut Aussagen der Trainer können wir alle Kraft-/Dehnübungen an den Großgeräten ersetzen durch adaptierte Übungen mit Therapiebändern (gibt es in verschiedenen Stärken). Außerdem haben wir uns Kurzhanteln gekauft, die von 2,5 kg bis auf 5 kg pro Hantel aufgerüstet werden können. 10 kg Mehrgewicht werden Oscarlotta und auch Boxi wohl verkraften. Bin gleich zurück  Ab März werden wir dann auf die “mobilen” Geräte umsteigen und das Ausdauertraining wieder nach draußen verlegen. Nordic-Walking oder Radfahren in Wald und Flur nach dem monatelangen “Indoor-Sport” ist auch wieder richtig gut. Wir werden euch dann die adaptierten Übungen in einem Blogeintrag vorstellen.

Unser Resümee nach diesem Sport-Winter in Deutschland ist jetzt schon eindeutig positiv! Wir sind überzeugt davon, dass die Investition von Zeit und Geld in unsere Gesundheit die gewünschten Erfolge gebracht hat; u n d: Langeweile, was ist das? Messbare Ergebnisse liegen zur Zeit allerdings noch nicht vor. Die bekommen wir erst mit dem obligatorischen Abschlusstest am Ende unserer Trainingszeit hier.

Nun noch Hinweise für Wohnmobilisten, die den Besuch des Fitnessstudios in Betracht ziehen: Es gibt für Reisemobilfahrer, die hier auf dem Stellplatz stehen, absolute Sonderpreise. So kostet ein “Schnuppermonat” mit Eingangstest und individuellem Trainingsplan + Einweisung an den Geräten durch geschulte Trainer nur € 69,-. Dieser Betrag beinhaltet 2 Gutscheine, einen für die Meersalzgrotte (€ 10,-) und einen für einen ganzen Tag Sauna + Thermalbadbesuch, Unterbrechung möglich (€ 19,-) Im Dezember/Januar gab es den “Schnuppermonat” sogar für nur € 59,-. Wir als “mobile” Gäste dürfen auch mehrere Monate nacheinander “schnuppern”.

Version Ingrid:

Uschi hat eine etwas andere Aufteilung als ich. Bei ihr verteilt sich Krafttraining zu Ausdauertraining im empfohlenen Verhältnis 1/3 zu 2/3. Ich bin zwar – als Steinbock – normalerweise in allem viel ausdauernder, aber nicht, was sportliche Aktivitäten angeht! 40 Minuten Laufband ist mir viiiel zu langweilig!!! Man könnte sich zwar Stöpsel in die Ohren stecken und das Fernsehprogramm auf den vier Flachbildschirmen an der Wand gegenüber “genießen”, aber wenn ich so sehe, was da läuft, ist das für mich keine erstrebenswerte Alternative. Außerdem war und ist mein Anspruch, vorrangig Muskeln aufzubauen. Nein, ich will nicht aussehen wie ein Bodybuilder, bei Frauen geht das in dem Ausmaß ja sowieso nicht ohne “Pülverchen”. Muskelmasse erhöht den Grundumsatz des Körpers, d. h., je mehr Muskeln desto mehr Kalorien werden verbrannt. Das ist für mich die einzige Möglichkeit, mein Gewicht zu reduzieren, denn noch weniger essen würde zwar gehen, wäre aber extrem frustrierend. Und der Bewegungsmensch, so wie Uschi, bin ich nicht, war ich noch nie und werde ich in diesem Leben ganz sicher auch nicht mehr werden. 😉 Mein Verhältnis ist also genau umgedreht: 1/3 Ausdauertraining (Stepper, Handfahrrad, Fahrrad, Laufband) zu 2/3 Krafttraining (insgesamt 14 Geräte mit jeweils 2 Serien á 20 Wiederholungen). Fortschritte seit Beginn lassen sich daran ablesen, dass sowohl ich als auch Uschi die “Last”, also die Gewichte, kontinuierlich steigern, teilweise schon verdoppeln, konnten. Gewichtsmäßig hat sich allerdings wohl (leider!) noch nicht allzu viel getan. Ich stelle euch die Geräte, die ich nutze, hier einfach mal als Fotos vor, in der Mehrzahl allerdings ohne mich, dafür seht ihr an den Detailaufnahmen, welche Muskelgruppen trainiert werden.

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Absolut beeindruckend ist allerdings ein anderes Phänomen: Seit über 10 Jahren habe ich Probleme mit meinem linken Bein, die sich bei Anstrengung, Belastung über einen längeren Zeitraum dadurch äußern, dass mein linker Fuß beim Laufen nicht mehr automatisch funktioniert (sog. Schlappfuß). Kein Arzt konnte mir bisher helfen, geschweige denn überhaupt eine Diagnose stellen. Und seit 2 Wochen merke ich, dass sich da etwas zum Positiven verändert!!! Keine Ahnung, welche Übungen dafür verantwortlich sind, aber irgendetwas muss es ja sein. Wenn das kein Grund ist, weiter zu machen!

photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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2 Kommentare zu “Immer schön im Rhythmus bleiben

  1. Hallo ihr zwei, das kommt mir doch so bekannt vor. Wir haben im März 2014 eine Aktivwoche von der BKK absolviert. Das hat mir besonders gut getan nach einem Aufenthalt in der Klinik in Bad Krozingen. Damals waren wir aber nicht auf dem Stellplatz mit dem Wohnmobil, sondern waren in Gästehaus Prestel in der Beethovenstr. einquartiert. Es war eine tolle Woche und wir beabsichtigen diese auch 2015 zu wiederholen, aber diesmal auf dem Stellplatz, denn jetzt wissen wir einiges mehr, wie das alles abläuft. Schönen Gruß vom total eingeschneiten Oberallgäu.
    PS wollte eine Bild senden, hat aber nicht geklappt.

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