Auf zu neuen Ufern!

 

Unsere Winterzeit hier in Bad Schönborn ist definitiv herum, morgen darf Oscarlotta mal wieder weiter fahren als nur bis zur nächsten Gastankstelle. Vier Monate waren wir jetzt hier und wieder fragen wir uns, wo die Zeit geblieben ist! Langweilig war es uns kein einziges Mal, für uns war es eindeutig die richtige Entscheidung, diesen Winter in Deutschland zu verbringen und etwas für unsere Gesundheit zu tun.

Heute waren wir zum letzten Mal in unserem Fitnessstudio, haben uns von jedem Gerät einzeln verabschiedet, von den Trainern natürlich auch! Es ist durchaus wahrscheinlich, dass wir irgendwann noch einmal hierher zurückkommen werden und sei es nur für einen weiteren “Probemonat”. Wir wissen jetzt ja gut, wie alles funktioniert und könnten jederzeit wieder in unser Trainingsprogramm einsteigen. Interessant wäre dann sicherlich, zu sehen, ob wir mit dem jetzigen Level, was wir uns erarbeitet haben, weitermachen könnten.

Vorgestern hatten wir unseren Abschlusstest. An einem starren Gerät wurde getestet, wie es um unsere (erworbene) Kraft bestellt ist, getrennt ermittelt für die Muskulatur des Rückens, des Bauches, des Rumpfes (seitlich), der Schultern, der Arme, der Beine. Über einen sekundenkurzen Zeitraum muss man soviel Kraft aufwenden wie möglich. Ausgehend von Alter und Körpergewicht gibt es Vorgaben, die es zu erreichen oder sogar zu überschreiten gilt. Bis auf einen Wert (Ingrid, deutlich drunter) bzw. zwei Werte (Uschi, gaaanz knapp drunter) lagen wir DEUTLICH über den Referenzwerten! Leider hatten wir keine Vergleichsmöglichkeiten zu unserem Trainingsbeginn, da der junge Mann, der mit uns im November den Eingangstest gemacht hatte, diesen Teil der Überprüfung “vergessen” hatte. Er hatte vor allem bei mir ebenfalls “vergessen”, einige Daten in den Computer einzutragen, sodass ich anhand von Zahlen (Gewicht, Körperfettanteil etc.) nicht sagen kann, was sich verbessert hat. Sagen können wir aber beide, dass wir einen deutlichen Muskelzuwachs spüren und auch sehen. Dass wir die “Last” an allen Geräten kontinuierlich steigern konnten (teilweise bis zum Doppelten), spricht ebenfalls für sich. Der Cardio-Test ergab bei Uschi ein Level von 10 (überdurchschnittlich fit 10-15) und bei mir 7 (durchschnittlich fit 4-9). Auch das entsprechend unseres Alters und unseres Gewichts.

Jetzt gilt es natürlich, diese Ergebnisse zu bewahren! Denn wenn wir ab jetzt nichts mehr tun, wäre der hart (es war oft wirklich hart!) erarbeitete Erfolg vermutlich ziemlich schnell wieder futsch. Wollen wir nicht!!! Also, was tun? Wieder Rad fahren, okay. Wieder Nordic Walking, auch okay. Wird aber nicht reichen. Deswegen haben wir uns Thera-Bänder besorgt, ein “Blackroll”-Sortiment sowie ein Kurzhantel-Set mit auswechselbaren Gewichtsscheiben (2-5kg/Hantel). Eine Einweisungsstunde hatten wir letzte Woche mit einem der Trainer im Studio, der uns Übungen gezeigt hat, die den Übungen an unseren Geräten entsprechen bzw. dieselben Muskelgruppen ansprechen.

TrizepsArme-RückenOberschenkel innenBauchBauch-SchulterOberschenkel außenOberschenkel hintenRückenOberschenkel-Gesäß

Kurz hatten wir überlegt, unsere Anhängerkupplung dazu zu nutzen, um in Zukunft eine “kleine” Allzweck-Zugmaschineneinheit in einem Anhänger hinter Oscarlotta her zu bewegen. Aber allein davon würden wir ja auch nicht fit. Und in einem Anhänger trainieren? Also sparen wir uns diese Ausgaben (Kaufpreis ca. 1200 EUR plus die Anschaffungskosten für den Hänger) wohl doch lieber. 😉 Die Thera-Bänder müssen ausreichen. Ja, und unseren inneren Schweinhund müssen wir natürlich auch weiterhin bekämpfen!

Zugmaschine

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

2 Kommentare zu “Auf zu neuen Ufern!

  1. Hallo Ingrid und Uschi, ich habe gestern in der Auto Bild von euch gelesen. Ich finde super wie ihr lebt, ein Glück dass ihr euch gefunden habt. Ich bin vor 15 Jahren aus dem Taunus nach Bayern ausgewandert und bin immer wieder in lukrative Landschaften in kleine Ferienwohnungen mit meiner schlichten Habe umgezogen um dort wieder ein Stück Natur zu erleben. Letztes Jahr habe ich meinen festen Wohnsitz endgültig aufgegeben um in Tirol als freiwillige Bergbauernhilfte tätig zu sein. Eine wirklich reizvolle Tätigkeit, jeden Tag kleine Erfogserlebnisse und fitt bleibt man da sowieso. Als ehemalige Marathonläuferin, ich kann genau wie ihr die grauen Tage mit Büchern und Musik verbringen, dann muß ich aber wieder raus. Aber für immer in diesem kleinen Dorf? Im Winter wenn keine Touris unterwegs sind fehlt mir der Kontakt zu meinesgleichen. Mir jetzt wieder eine Wohnung suchen? Das kann ich mir im Moment nicht vorstellen. Mich immer bei Freunden einschleusen? Ich besitze seit 5 Jahren einen T4, das ist aber kein Fahrzeug zum Überwintern. Jetzt ein größeres Gefährt zulegen? Der Bericht von euch, eine Art Steigbügel? Was ist euer nächstes Ziel? Das mit dem Anhänger würde ich ebenfalls verwerfen. Man kann diese Übungen doch überall in der Natur herrlich verrichten. Auf Ernährung achten, was soll da schief gehen? Wünsche euch eine schöne Weiterreise und mir eine positive Entscheidung für die Zukunft. Herzliche Grüße Waltraud Adler

    • Hallo Waltraud!
      Nett von dir, dich zu melden und soviel von dir zu erzählen! 🙂
      Das mit dem Hänger war natürlich keine ernsthafte Überlegung, wir wollen ja noch nicht einmal unseren Smart auf einem Hänger hinter uns herziehen. Unsere nächsten Pläne kannst du im Blog nachlesen (https://oscarlottaontour.wordpress.com/2015/01/12/big-fix-boxi/). Und auch sonst noch so einiges, du fängst ja erst bei uns an. 😉 Wir haben unsere Entscheidung, so zu leben, auch nach so vielen Jahren noch nie bereut.
      Danke für’s Folgen! Liebe Grüße,
      Uschi+Ingrid

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