Outdoor-Einheit

 

Sport war angesagt, aber unser Studio weit weg! Was tun? Die Sonne schien, die Temperaturen waren mehr als angenehm, also packten wir unsere NordicWalking-Stöcke in Flitzi und fuhren zum Flückiger-See. Von früheren Aufenthalten in dieser Stadt, deren Name immer noch nicht genannt wurde 😉 wussten wir, dass es dort sehr schön ist und es ein Lokal mit Bier-/Kaffeegarten gibt. Nein, nicht für das Bier, wohl aber für den Kaffee danach.

Flückiger See

Die ersten warmen Sonnenstrahlen lockten außer uns viele weitere Menschen zum See. Am Anfang der Woche! Jede Menge junger Leute, die mit ihren Studienunterlagen die Wiesen am Seeufer offensichtlich ihren Studentenbuden vorzogen. Leider gibt es nur auf einer Seeseite asphaltierte Wege, die mit unseren Gummikappen am Ende der Stöcke gut zu laufen sind. Auf den Schotter- und Sandwegen müssen wir sie abmachen, dann klackern die Metallspitzen aber ziemlich laut und die Stöcke rutschen gerne mal weg. Ganz zufrieden waren wir mit unserer Trainingseinheit also nicht. Einen leckeren Milchkaffee gab es trotzdem, auf der Terrasse gab es allerdings keinen einzigen freien Tisch mehr für uns!

Flückiger SeeFlückiger SeeFlückiger See

Zum Glück fuhren wir danach sofort wieder zum Stellplatz zurück. Direkt neben Oscarlotta versuchten der Stellplatzbetreiber und ein paar Helfer, eine neue Laterne zu installieren. Die musste mit Hilfe eines Mini-Baggers und einer verwegenen Befestigungsmethode aus der Waagerechten in die Senkrechte befördert und in die vorbereitete Bodenhalterung versenkt werden. Das war uns etwas zu heiß! In Sekundenschnelle (na ja, Minuten…) hatten wir Oscarlotta aus der Gefahrenzone gebracht. Heißt, Reserve-Gasflasche vom Fahrradträger abgekettet, Stromkabel entfernt, Gemüsekiste unter dem Mobil hervorgeholt, Winterabdeckung des Armaturenbrettes provisorisch zur Seite geschoben, Fahrersitz gedreht, alles, was umfallen könnte, gesichert, von den Keilen runter und los! Aus sicherer Entfernung schauten wir dann zu und es stellte sich heraus, dass das Vorhaben nicht hätte klappen können, wenn Oscarlotta dort stehen geblieben wäre. Der Abstand hätte absolut nicht ausgereicht! Und auf eine Beschädigung unserer Wohnung sind wir ja nun so gar nicht erpicht!

 LaterneLaterneLaterneLaterneLaterne

Wir beschlossen, auf dem neuen Platz gleich stehenzubleiben. Vor uns gibt es nur noch einen Kieshaufen, also freie Aussicht und hinter uns ist etwas mehr Abstand zum Fahrweg, sodass nicht jeder, der zur Ent- und Versorgungsstation will, direkt durch unser Bett fährt! Wenn ihr also mal die Webcam aufruft von dem Stellplatz in der Stadt, deren Name noch nicht genannt wurde, sieht es jetzt so aus:

Webcam bei Nacht

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.