Stadtbummel in Villingen

 

Keine Panik!!! Es kommt nicht schon wieder nordamerikanische Planungstheorie! 😉 Wir haben zwar noch nicht alle Fragen abschließend geklärt, aber: kommt Zeit, kommt Rat. Heute wollen wir euch zur Erholung einfach nur mal mitnehmen auf einen kleinen entspannten Bummel durch ein hübsches Städtchen hier in der Nähe: Villingen. Wir waren letzte Woche einen Nachmittag dort und haben das wunderbare Frühsommerwetter genossen. Den letzten und gleichzeitig ersten Bummel haben wir 2010 beim Herbsttreffen unserer Mobiso-Gruppe (Wohnmobilgruppe für Alleinfahrer/Solisten) gemeinsam dort gemacht und hatten Villingen in guter Erinnerung. Auch damals haben wir mit mehreren Mobilen hier auf dem Stellplatz gestanden und auch damals gab es schon Reisevorführungen, allerdings nicht von Seabridge, sondern von unserem Rolf, der uns abends seine Indien-Reise auf großer Leinwand mit Beamer im Freien vorführte. Es war schon Oktober und wir mummelten uns in warme Decken ein. Schön war’s! Traurig beim Anschauen der alten Fotos: Vilem lebt schon nicht mehr und Lore ist so krank, dass sie nicht mehr reisen kann. Auch deshalb wollen wir nicht mehr lange warten mit den Touren, die wir gerne noch machen möchten. Man weiß nicht, wie lange man es noch kann. Zeit zu verschenken haben wir jedenfalls nicht mehr.

Bad Dürrheim (2010)Bad Dürrheim (2010)   

Aber zurück zu Villingen! Eigentlich heißt es richtig Villingen-Schwenningen und besteht aus den beiden seit 1972 vereinigten Städten sowie 9 weiteren eingemeindeten Ortschaften. Die hübschere Stadt scheint Villingen zu sein und wenn ihr euch einen Überblick über den historischen Stadtkern machen wollt, könnt ihr “hier” klicken. Wir sind einfach so drauflos gelaufen und lassen unsere Fotos sprechen.

Oberes TorVillingenMünster "Unserer Lieben Frau" mit MünsterbrunnenMünsterbrunnenMünsterbrunnenMünsterbrunnenMünster "Unserer Lieben Frau" Münster "Unserer Lieben Frau" Münster "Unserer Lieben Frau" Münster "Unserer Lieben Frau" VillingenVillingenCafé RabenVillingenVillingen VillingenVillingenVillingenVillingen

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Warmer Hintern – voller Bauch ;-)

 

Da wir in Nordamerika (Kanada/USA) nicht frieren und nur Käsebrot essen wollen, haben wir uns schon mal um die nötigen “Energiespender” gekümmert. Ganz geschickt war, dass wir hier den schon von Ingrid erwähnten Umformer (Trafo) von 110 auf 230 Volt günstig erwerben konnten. Somit stehen uns in Nordamerika immer 1500 Watt (Dauerstrom) zur Verfügung, natürlich nur, wenn wir einen “Landstromanschluss” haben. Damit können wir  problemlos den Kühlschrank, unsere Induktionskochplatte (850 Watt) oder einen unter dem Namen “Schweizer Würfel” bekannten Heizlüfter mit Konvektionswärme in 3 Leistungsstufen (450W/750W/1500W) betreiben. Da er mit 259 Euro (Berger-Katalog) nicht ganz preiswert ist, reicht eventuell auch der natürlich sehr viel einfachere und damit wesentlich preisgünstigere Keramikheizlüfter “Cuby” (750W/1500W), Kostenpunkt 49,99 Euro, auch Berger-Katalog, Entscheidung steht noch aus. Wir werden uns außerdem noch einen Toaster (etwa 1000W) zulegen, damit im “Toastbrotland” knusprige Brotscheiben oder auch mal Brötchen zum Frühstück gesichert sind.

Da wir in Nordamerika sicherlich öfter ohne Stromanschluss in State- oder Nationalparks übernachten werden, brauchen wir zum Betreiben von Heizung, Herd und Kühlschrank natürlich unseren zweiten “Energiespender” Gas. Haben wir Zwinkerndes Smiley , im Gaskasten unserer neuen “Boxi” (Tischer-Kabine) ist aber nur Platz für 2x5kg Gasflaschen (in Oscarlotta passen 2x11kg-Gasflaschen in den Gaskasten).

Und jetzt kommen noch die besonderen Gegebenheiten in USA und Kanada dazu, die da wären:

Seit 2003 werden KEINE deutschen Tauschgasflaschen mehr gefüllt (Auskunft des Gas-Sachverständigen von Seabridge), weil sie keinen automatischen Füllstopp haben. Das bedeutet, dass man die sehr viel teureren Tankflaschen mit Füllstopp für USA/Kanada braucht. Wir haben schon seit Jahren eine Tankflasche zusätzlich zur Tauschflasche im Gaskasten von Oscarlotta fest eingebaut, um problemlos an Autogastankstellen Gas nachfüllen zu können, was für uns vor allem in Frankreich hilfreich ist.

links Tauschflasche, rechts Tankflasche

Wynen Tankflasche - FüllstoppWynen Tankflasche - Füllstopp

Für unsere “Boxi” brauchen wir nun zwei neue Gasflaschen. Die (normalen) deutschen Tauschflaschen sind zwar sehr viel günstiger als die Tankflaschen, aber in USA/Kanada nutzlos! Also, wir müssten 2 Tankflaschen einbauen, aber…

a) kostet eine Tankflasche (z.B. bei “WYNEN-Gas”) mal locker 295 Euros plus 79 Euros für die Halterung und

b) kommt eine zweite Besonderheit ins Spiel: Vom Hafen von Halifax (Nova Scotia, Kanada) aus können wir unser “Gespann” NUR zurück nach Hamburg verschiffen, wenn wir unsere (teuren) Gastankflaschen teuer (100 CAD pro Flasche Weinendes Smiley Weinendes Smiley) spülen lassen (angeblich mit Stickstoff – böse Zungen behaupten, es wird nur Pressluft verwendet), damit auch ja kein Rest von Propangas mehr in den Flaschen ist!

Die Möglichkeit, eine amerikanische Gasflasche vor Ort zu kaufen, entfällt, weil diese von den Maßen her nicht in unseren Gaskasten passt (jetziger Wissensstand).

Wir denken, dass es in Boxi für Europa eine Kombination wie in unserer Oscarlotta wird (eine Tausch- und eine Tankflasche). Für USA/Kanada muss dann einfach eine Tankflasche mit 5kg Inhalt reichen und dafür öfter nachgefüllt werden Weinendes Smiley, die zweite Gasleitung im Gaskasten wird mit einem Blindverschluss stillgelegt und die deutsche Tauschflasche bleibt in Deutschland. Zähnezeigendes Smiley Somit sparen wir bei Rückverschiffung 100 CAD. Um in Nordamerika Gas nachgefüllt zu bekommen braucht man jedoch auch noch den passenden Adapter. (Fülladapter ACME 21.8)

Fülladapter für Nordamerika

Diesen Adapter werden wir mit einer Tankflasche gleich mitbestellen.

Wir hatten am Wochenende richtig Glück, dass wir Jens und Elisabeth kennengelernt haben, die erst im letzten Jahr neun Monate lang in USA/Kanada unterwegs waren. Jens hatte die GANZ WICHTIGE Telefonnummer der anscheinend einzigen autorisierten Werkstatt in Halifax für uns parat, die seine zwei 11-kg-Gastankflaschen für die Rückverschiffung des Reisemobils gespült haben, DANKE!!! Außerdem war es richtig schön, mit euch zu klönen!

Den Fülladapter für USA/Kanada durften wir beim Abschied fotografieren und ein Erinnerungsfoto entstand bei der Gelegenheit dann auch noch.

Erinnerungsfoto

Eine zweite richtig nette Begegnung hatten wir beim Bestaunen eines Fernreisemobils. Wir kamen mit zwei Frauen, Silvia und Marita, ins Gespräch, die ähnliche Reiseträume wie wir haben, aber schon längere Reisen in Neuseeland und Afrika realisiert hatten. Wir möchten mit den Beiden auch in Verbindung bleiben. Liebe Grüße und schaut mal, was wir zur Verweildauer des Mobils in USA herausgefunden haben (letzter Beitrag)!

Doch nun noch einmal zurück zu den “Energiespendern”. Zum Laden und Betreiben unserer diversen Kommunikationsmittel haben wir auch in “Boxi” selbstverständlich 12V-Steckdosen. Damit die auch dafür notwendige Versorgungsbatterie bei Sonne schön nachgeladen wird, ist auf dem Dach ein Solarmodul (dritter “Energiespender”) installiert.

Und zum Schluss ein Hinweis für alle, die sich eine Tankflasche zulegen möchten: Man kann sie nicht nur über die Firma “WYNEN-Gas” beziehen oder einbauen lassen, sondern auch z.B. bei der “gasfachfrau”. Hier ist der Preis etwas günstiger, aber der direkte Tankstutzen und die genaue Füllstandsanzeige sind nicht inbegriffen.

Wynen Tankflasche

written by Uschi
photos taken by Ingrid with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Überwintern im Oman, Mogge on tour und anderes…

 
Seabridge-Treffen 2015 (Sonntag) Und so sah es dann am Sonntagabend aus. Der Platz – fast – leer und unsere Köpfe randvoll mit Informationen. Wir haben mit unseren Fragen gelöchert, wer auch immer sich dafür bereit erklärt hat bzw. nicht schnell genug flüchten konnte. 😉 Es gab so viele widersprüchliche Aussagen oder man wusste es dann doch nicht so ganz genau, dass es anstrengend und zeitaufwändig war. Aber es hat sich gelohnt! Wer nie nach USA/Kanada will, ob mit oder ohne eigenem/s Mobil, kann jetzt mal einen Kaffee kochen gehen. Den anderen erzähle ich unseren Wissensstand wie folgt.

Thema Aufenthaltserlaubnis: Wie schon berichtet, berechtigt ein offizielles Besucher/Touristen Visum (B2-Visum) theoretisch, sich über einen Zeitraum von 10 Jahren pro Jahr 6 Monate in den USA aufzuhalten (Verlängerung bis zu einem weiteren halben Jahr gegen Bezahlung beantragbar). Ohne Visum darf man als Tourist nur 90 Tage (sog. “Visa Waiver Program”) bleiben. Es gibt wohl eine offizielle Vereinbarung, die besagt, dass zwischen Ausreise und erneuter Einreise in die USA mindestens 6 Monate liegen müssen. Wie das in der Praxis gehandhabt wird, ist von Fall zu Fall unterschiedlich und liegt absolut im Ermessen des Immigration-Officers. Man kann auf keinerlei Rechte pochen! So gab es wohl auch schon Menschen, die nach Ablauf des halben Jahres in ein Drittland ausgereist sind und wenige Tage/Wochen später bei der erneuten Einreise innerhalb eines Jahres wieder 6 Monate bewilligt bekamen. Wir sind 2013 bei der Einreise von Kanada in die USA von einem sehr freundlichen und gut gelaunten IO abgefertigt worden, der spaßeshalber fragte, ob wir deutsches Bier dabei hätten. Das hätte er wohl sehr gerne beschlagnahmt! Als wenn das alles nicht schon genügend Willkür wäre, kommt erschwerend hinzu, dass offenbar nicht alle Einwanderungs- und Zollbeamten alle ihre Vorschriften kennen, die sich wohl auch öfter mal ändern.

Thema Aufenthaltsdauer Fahrzeug: Das interessierte uns noch viel mehr, da die Verschiffung ja nicht gerade billig ist, die Unterstellmöglichkeiten in den USA grandios einfach und bezahlbar sind und es sich also anbieten würde, das Mobil einfach im Land zu belassen. Immer wieder hieß es aber, nach 12 Monaten MUSS das Fahrzeug wieder ausgeführt werden. Unser aktueller Wissensstand ist folgender: Registriert wird das Fahrzeug NUR bei Einreise über einen US-amerikanischen Seehafen. Und nur bei Ausreise über denselben oder einen anderen US-Hafen würde es nach Ablauf der 12 Monate zu Problemen führen. Wenn man aber über einen kanadischen Hafen einreist und auch wieder ausreist (oder einen US-Hafen), kann man Glück haben und es interessiert niemanden. Noch sicherer wäre, über eine Landesgrenze von Mexico aus einzureisen, da interessierte das Fahrzeug bisher ebenfalls niemanden. Aber auch da scheint sich gerade etwas zu ändern, die Fahrzeugdaten werden neuerdings erfasst, auf Nachfrage, weil man wissen möchte, welche Fahrzeuge sich im Land bewegen. Mexico gewährt übrigens generell eine Aufenthaltsdauer von 10 Jahren für Fahrzeuge. Und wenn man über Panamá (Panama), Buenos Aires (Argentinien), Montevideo (Uruguay) oder Rio de Janeiro (Brasilien) zurückverschifft, interessiert es sowieso überhaupt gar niemanden.

Kaffee fertig? Kaffee schon auf?? Den hatten wir, als ganz am Ende der Vorstellung der so verheißend klingenden Reise “OMAN – Überwintern im Orient” ganz lapidar erwähnt wurde, dass es zurück durch Saudi Arabien gehe und dort ALLE Frauen a) zum Tragen eines schwarzen, den Körper und die Beine komplett verhüllenden Umhanges (sog. Abaya) sowie u. U. eines leichten Tuches/Schals für den Kopf verpflichtet sind sowie b) für Frauen ein absolutes Autofahrverbot herrscht. Nein danke! In solche Länder wollen wir gar nicht!

Ansonsten haben wir beeindruckende Reiseberichte erlebt! Afrika in 5 verschiedenen Variationen + Marokko; 4 Variationen (Weiß-) Russland, Ural, Kaukasus; Südasien; Südamerika; Südosteuropa; Neuseeland. So “normale” Reisen wie nach Schottland, Frankreich, Island & Färöer haben wir uns gar nicht erst angesehen, nur noch aus Interesse das Baltikum, zum Nachfahren. Pausen dazwischen gab es kaum, der Hintern tat weh, die Augen wurden müde, irgendwann warf man alles durcheinander! Die “Seidenstraße” wäre mein Favorit: 170 Tage Russland, Sibirien, Mongolei, China, Tibet, Kirgisistan, Usbekistan, Turkmenistan, Iran, Türkei. Beginn in Riga, Ende in Istanbul. Schotterstraßen, keine Campingplätze, sicher auch weder Mobilfunknetze noch Internet. Mobile müssen absolut autark sein und leidensfähig, die Reisenden auch. Danach hat man entweder Freunde oder Feinde fürs Leben, aber auch unheimlich viel gesehen, erlebt und er-fahren. Preis? € 11.890,- pro Person bei 2 Personen im Reisemobil, Einzelfahrer auf Anfrage. Auffallend war übrigens die große Anzahl Schweizer Eidgenossen, bestimmt ca. 40% der Anwesenden. Die Schweizer müssen ziemlich viel richtig gemacht haben in ihrer Vergangenheit und Gegenwart, sie fahren die teuersten (Fernreise-) Mobile und hatten nach Handzeichen schon so ziemlich alles abgefahren, was es an geführten Reisen bei Seabridge gibt.

Am Samstagabend beim schnellen Spaghetti-Essen zwischendurch fuhr MOGGE draußen vorbei! Mogge on Tour ist ein Fernreise-Blog, den Uschi schon seit 2013 liest und den sie, wie bei allen wirklich interessanten Blogs, von Anfang, also von 2010 an, nachgelesen hat. Sie outete sich als “Fan” und am Sonntagnachmittag kam es dann noch zu einem sehr netten und informativen Kaffeetrinken mit Esther und Erich. Sie waren 4 Jahre am Stück in Nord- und Mittelamerika unterwegs und mussten letztes Jahr wegen diverser Probleme unterbrechen. Die erneute Verschiffung ist aber bereits gebucht, Südamerika steht noch auf dem Programm. Wir werden ihre Reise mitverfolgen!

MoggeMoggeMogge               

Soviel für heute! Und weil ihr so brav bis hierhin durchgehalten habt, gibt es noch ein paar Fotos, von? Na klar, Fernreisemobilen!!! 😉

FernreisemobileFernreisemobilFernreisemobilFernreisemobilFernreisemobil

Reisebegleitung gesucht!FernreisemobilFernreisemobil

Und das hier will noch eins werden:

Fernreisemobil im BauFernreisemobil im Bau

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Seabridge-Treffen 2015 in Bad Dürrheim

 

Wir hatten es ja schon erwähnt, dass wir in Bad Dürrheim sind, weil eines der diesjährigen Seabridge-Treffen an diesem Wochenende hier stattfindet. Die Firma Seabridge erfährt seit Jahren solch einen Zulauf, dass inzwischen mehrere Treffen pro Jahr an verschiedenen Orten Deutschlands stattfinden. Wir waren vor Jahren schon einmal auf einem dieser Treffen, da es immer schon ein Wunschtraum von uns war, mit dem eigenen Mobil durch USA/Kanada zu reisen. Als wir dann allerdings unsere Oscarlotta hatten, konnten wir uns nicht mehr dazu entschließen, sie zu verschiffen. Zuerst, weil sie noch nagelneu war und wir Sorgen hatten, dass ihr was passieren könnte, später, weil sie eben unser einziges Zuhause ist und wir Sorgen hatten, dass ihr was passieren könnte. Dagegen sprach außerdem, dass IVECO in USA völlig unbekannt ist, wir also schon bei einfachsten Pannen Werkstattprobleme bekommen würden. Unsere Reifengröße gibt es in Nordamerika ebenfalls nicht, was bedeuten würde, zwei Reservereifen mitzunehmen (Oscarlotta hat 6 Räder). Die Vorstellung, dass uns von einem der in rasender Fahrt überholenden Holzlaster durch einen aufwirbelnden Stein unsere Frontscheibe zertrümmert werden könnte, ließ uns unseren Wunsch dann endgültig begraben. Wir haben uns 2013 dann ja dafür entschieden, drüben ein Wohnmobil zu mieten und haben darüber ausführlich berichtet, “hier” nachzulesen. Es war auch alles gut, die Entscheidung war richtig und unser “Venti” mit seinen knapp über 6m hat uns wirklich gut gefallen. Das Fazit dieser für mich ersten Amerikareise war, JA, das will ich noch öfter und länger als “nur” 3 Monate. Dann wird das Mieten allerdings heftig teuer! Es ist einfach nachzurechnen, dass es sich preislich lohnt, ab 2-3 Monaten, je nach Größe des Fahrzeugs, sein eigenes Mobil zu verschiffen. Diese ganzen Überlegungen gaben letztendlich den Ausschlag dafür, uns für den Kauf eines “Reisemobils” zu entscheiden, wie wir “hier” bereits ausgeführt haben.

Seit Donnerstagabend finden Lichtbildvorträge statt zu den unterschiedlichsten geführten Wohnmobilreisen, die Seabridge anbietet, teils mit dem eigenen Mobil, teils in Mietmobilen. Zuerst gab es natürlich eine ausführliche Infoveranstaltung zum Verschiffen des eigenen Mobils. Ab Dienstag trafen Seabridge-Teilnehmer ein, entweder wie wir, die sich informieren wollen und viele Fragen beantwortet haben möchten oder “Veteranen”, die ihre Erfahrungen weitergeben, Reisefreunde wiedersehen oder sich für die nächste Reise entscheiden wollen. Es dürften inzwischen so ca. 200 Mobile hier sein, die z. T. auf dem Extraplatz für Gruppen stehen, der mit grob gezählten 80 Fahrzeugen voll ist, siehe Fotos vorher – nachher:

Seabridge-Treffen 2015 (Mittwoch)Seabridge-Treffen 2015 (Freitag)     

Wir haben gerade für gar nichts anderes mehr Zeit, schauen und hören uns die Reiseberichte von Seabridge an, die total interessant sind, gerade über die Länder, die wir voraussichtlich in diesem Leben nicht mehr bereisen werden. Außerdem versuchen wir, unsere Fragen beantwortet zu bekommen, die es bezüglich Aufenthaltsdauer, getrennt nach Personen und Fahrzeug, Gas- und Stromversorgung etc… gibt, trotz ausführlicher Vorrecherche im Internet, in Blogs und Büchern. Auch ohne die Beantragung eines Visums für die USA hätten wir eine Gesamtaufenthaltszeit zusammen mit Kanada von 9 Monaten. Was uns bisher aber niemand beantworten konnte, war u. a. die Frage, läuft die Zeit nach der Einreise in eines der beiden Länder weiter, wenn man in das andere Land wechselt (also wenn wir z. B. nach 2 Monaten Aufenthalt in USA nach Kanada einreisen). Kann man die restlichen 30 von den 90 Tagen, die man als Tourist in USA bewilligt bekommt, “aufsparen” und nach einigen Monaten in Kanada aufbrauchen oder nicht. Die Antwort ist übrigens “nein”, die Zeit läuft weiter. Wenn man länger in USA bleiben möchte bzw. nach einem längeren Kanada-Aufenthalt noch einmal in die USA zurück möchte, muss man erst einmal in ein sog. Drittland ausreisen. Mexico zählt nicht mehr dazu, es müsste mindestens Belize sein oder man müsste sein Mobil in einem der überall verfügbaren “Storages” unterstellen und mal kurz nach Deutschland, nach Australien, Neuseeland oder sonstwohin fliegen und danach neu einreisen. Wenn man ein Visum für die USA beantragt und auch erhält, hat man theoretisch das Recht, sich über die Dauer von 10 Jahren pro Jahr 6 Monate in den USA aufhalten zu dürfen. Theoretisch deswegen, weil es im Ermessen des Officers liegt, der einen bei der Einreise abfertigt, ob er einem die vollen 6 Monate zubilligt oder weniger oder sogar die Einreise ganz verweigert! Wenn man das Glück hat und eine Aufenthaltsdauer von 6 Monaten in seinen Pass gestempelt bekommt, gibt es die Möglichkeit, relativ unproblematisch per Internet eine Aufenthaltsverlängerung von weiteren 3 Monaten zu beantragen, was $200 kostet und bis zur Entscheidung ca. 2 Monate braucht. Dann hätte man, mit den 6 Monaten von Kanada, insgesamt zwar 15 Monate Aufenthaltszeit. Das große ABER ist, dass das Fahrzeug nach 12 Monaten wieder ausgeführt werden muss!!! Wenn das nicht passiert, läuft man bei der Rückverschiffung Gefahr, dass es vom Zoll beschlagnahmt wird!

Außerdem unterhalten wir uns mit anderen Teilnehmern dieses Treffens, die überwiegend schon die tollsten Reisen, mit oder ohne Seabridge gemacht haben. Da sind wir Waisenkinder dagegen! Ein notwendiges Utensil konnte Uschi schon gebraucht erwerben, nämlich einen Trafo, also einen Spannungswandler, der aus den in Nordamerika üblichen 110 Volt die für unser Mobil benötigten 230 Volt macht. Ist ein sauschweres Teil, obwohl es gar nicht so groß ist und sieht so aus:

Trafo

Und dann musste ich natürlich die diversen Fernreisemobile fotografieren!!! Eine kleine Auswahl hier:

FernreisemobileFernreisemobil (Saurer)FernreisemobilFernreisemobil
Dieser Bericht entstand heute bis weit nach Mitternacht während und nach „meiner“ Freitags-Talkshow. Jetzt schnell veröffentlichen, frühstücken und weiter geht es mit der „Seele Afrikas“ und der „Baja California“. Kurze Kaffeepause, dann weiter mit „Oman – Überwintern im Orient“. 😉
Sobald wir wieder durchatmen können, melden wir uns wieder!!!

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Wie ein roter Faden

oder eher eine rote Leine zieht sich das Thema “Wäsche waschen” durch die “Fulltimer-Blogs”! Allenthalben liest man über die verschiedensten Methoden der Bewältigung von Schmutzwäschebergen in Wohnmobilen. Von kleiner bis zu großer (Handtücher und sogar Bettwäsche Erstauntes Smiley ) Wäsche von Hand, mit oder ohne “Pümpel”,

Handwäsche

über Versuche mit Campingwaschmaschinen (2,2 kg Fassungsvermögen) bis hin zu der Benutzung einer eigenen “Haushaltswaschmaschine” in der Heckgarage mit extra dafür eingebautem Zusatzwassertank (Grün vor Neid) reichen die Bemühungen der “Dauerwomobewohner”, ihrer anfallenden Schmutzwäsche Herr zu werden.

Die diversen Varianten der nach dem Waschen unvermeidlich anfallenden Trockenprozedur reichen von “in der Sonne und bei starkem Wind in 10 Minuten trocken” (nur auf einer Leine im Süden Europas möglich), über trocknen mit einem elektrischen “Luftentfeuchter” bis hin zum Trocknen auf gespannten Leinen im Wohnmobil, meist in der Heckgarage, soweit vorhanden. Wer im Besitz eines Alkovenmobils ist, kann natürlich auch das Fahrerhaus als Trockenraum zweckentfremden. Cooles Smiley

Naturgemäß werden auch unsere Klamotten und die Haushaltswäsche schmutzig und wir haben weder eine Waschmaschine in der Heckgarage noch eine Campingwaschmaschine noch gespannte Leinen im  Wohnmobilinneren. Allerdings haben wir einen Wäscheständer dabei, um auch mal draußen Handtücher usw. trocknen zu können. Wäsche auf gespannte Leinen hängen wir nur in Spanien auf unserer Campingplatzparzelle oder in Lauterburg im Sommer. Wenn wir auf Campingplätzen stehen, werden die fast immer vorhandene Waschmaschine (und evtl. der Trockner) benutzt. Ab und zu gibt es sogar schon auf Stellplätzen Waschmaschine und Trockner, klasse Einrichtung, nur leider selten! Ein Plus für Bad Schönborn! Wir genossen von November bis März den “Wäscheservice” von Köhlers. Geheimnis erzählendes Smiley

In Freiburg gibt es in der Nähe des Stellplatzes zwei Waschsalons, na ja, Freiburg ist eben eine Studentenstadt! Da sich etwas viel Wäsche angesammelt hatte, fuhr Ingrid mich mit Flitzi zur Wäscherei, da wir wussten, dass es dort keine Parkplätze gab und für den Transport per Fahrrad die Menge einfach zu groß war. Ich begab mich mit meinen zwei prall gefüllten spanischen Wäschetaschen (aus Erfahrung weiß ich, dass eine volle Tasche einer Waschmaschinenladung von 5-6kg entspricht) in den “Maschinenraum”. Die Geräte waren riesig, vor allem die Trockner. Kleingeld war mitzubringen, ich hatte 2- sowie 1-Eurostücke extra gesammelt. Ein wartender Student weihte mich freiwillig in die Bedienung der Geräte, vor allem aber in die Tücken des Bezahlautomaten ein, nette Geste!

Die Industriewaschmaschinen arbeiteten schnell und gründlich. Nach etwa 80 Minuten war alles sauber gewaschen und “schranktrocken”, die Kosten waren mit 8€ für 2 Wäscheladungen waschen und einer großen Wäscheladung trocknen günstig. Die Wartezeit auf dem Holzbänkchen vertrieb ich mir mit “Leutekucken”: Studenten „spielten“ mit ihrem Smartphone, Frauen aus umliegenden Wohnblocks unterhielten sich lebhaft und ein älterer Mann füllte erst seinen Rucksack mit der sauberen Wäsche (zusammenlegen Fehlanzeige) und rollte dann seinen gewaschenen und getrockneten Schlafsack mühselig und unter leisem Schimpfen zusammen. Bevor er aber mit seinen umfangreichen Habseligkeiten abzog, las er noch in aller Ruhe eine Ausgabe “Neue Post”. Nach der kurzweiligen Wartezeit konnte mich mein persönliches Taxiunternehmen auch schon wieder abholen, samt meiner wieder prall mit sauberer, trockener, zusammengelegter Wäsche gefüllten Wäschetaschen. Verliebt

Die bisher letzte Waschorgie habe ich letzte Woche in der hiesigen Wäscherei in Bad Dürrheim hinter mich gebracht. Bei Regenwetter fuhr ich die üblichen zwei gefüllten Wäschetaschen mit Flitzi “direkt vor’s Haus”!

Miniparkplatz

Ein paar Tage vorher fuhren wir mit dem Rad bei der uns schon von früher bekannten Wäscherei vorbei, um zu schauen, welche Bezahlmodalitäten hier gefragt waren. Alle Haushaltsmaschinen, Waschmaschinen und Trockner hatten einen eigenen Automaten, der nur mit 50-Centstücken gefüttert werden wollte, na dann, für 2x Waschen und Trocknen sammelte ich schon mal 26 (in Worten: sechsundzwanzig!) 50er! (Gleiche Anzahl von Wäscheladungen wie in Freiburg, aber mit 13 Euro doch sehr viel teurer!)

Kleinstadtwäscherei

Dieses Mal betrug meine Wartezeit bis die Wäsche gewaschen war 1 Stunde, das Trocknen dauerte noch mal so lange. Die erste Stunde verbrachte ich einsam mit Sudokus,

im Charme der 70-er

in der zweiten Stunde machte ich einen Spaziergang zum Eiscafé und gönnte mir einen Eiskaffee.

unscharf, aber lecker

Fazit meiner für mich doch etwas umfangreichen Ausführungen ist: Wir haben noch NIE in den vielen Jahren unseres Fulltimerlebens Klamotten solange tragen müssen, dass wir sie nur noch hätten wegschmeißen können. Es gibt immer irgendeine “Wasch-und Trocknenlösung”!!!

Zum Schluss möchte ich noch mein persönliches Waschproblem mit “öffentlichen” Maschinen loswerden: Ich weiß nie, wer vor mir welche Wäsche gewaschen hat!?! Zähnezeigendes Smiley

DESHALB:

Ich bin kein “FROSCH” und verwende das gleichnamige flüssige Waschmittel.

UND:

Ich ”DENKE MIT” und verwende einen Desinfektionsspüler von:

d(enke) m(it). Zwinkerndes Smiley

written by Uschi
photos taken with Canon EOS 600D

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Eine Radtour, die ist lustig…

…eine Radtour, die ist schööön! SCHÖN??? Ja, fing ja noch ganz schön an, Wetter schön, Laune schön, Straßen schön (leer). Unsere Räder laufen, nachdem wir sie generalüberholt haben (lassen, ist eine andere Geschichte), wie “Sau”. Also alles grün, alles so schön bunt hier, alles schön. Eine Radwegekarte hatten wir auch, trotzdem sind wir dann irgendwie zu früh abgebogen und schlagartig war vorbei mit schön. Es ging nämlich stetig bergauf, im Wald. Nein, wir haben keine Batterie-Fahrräder, wir wollen uns noch etwas sportlich betätigen und durchaus auch anstrengen. Aber wenn mir die Sonne auf den Kopf knallt (zur Erinnerung, wir haben erst Mitte April, die Bäume im Wald sind noch nicht belaubt) und der erste Gang schon geschaltet ist, aber nicht reicht, dann reicht es mir! Also schiiiieben!!! Endlos, steil. Noch bis zur nächsten Kurve, dann gebe ich auf! An der nächsten Kurve steht ein Hinweisschild: Waldcafé 400m. Also, wenn ich mich hier schon so quäle, dann will ich wenigstens eine Belohnung! 400m? Schaffe ich!!! Geschafft schleppte ich mich auf die Terrasse, die bevölkert war von Menschen mit Autos oder Batterierädern. Aussicht schön, Kaffee schön, Kuchen konnte mich noch gerne haben, schöner roter Kopf noch nach einer halben Stunde.

Dann aber kam die Rückfahrt! SCHÖÖÖN!!! Immer bergab! Jetzt endlich kamen auch noch ein paar schöne Fotomotive und die richtige Strecke haben wir auch gefunden. 😉

DorfkircheLourdes-KapelleLourdes-KapelleLourdes-KapelleLourdes-KapelleLourdes-KapelleLourdes-Kapelle

Rast am SalinenseeRast am Salinensee Salinensee

Aber das absolute Highlight gab es dann im Ort. Nein, nicht die Kugel Eis “auf die Faust”, sondern dies hier:

MGMGMGMGMGMGMGMG

MG 1

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

In Sachen FINCA-CARAVANA – Verkaufsofferte

 
Heute bekamen wir eine eMail von unserem Freund Björn, der in Spanien diesen wunderschönen Wohnmobil-Stellplatz betreibt. Wir waren im vorletzten Winter ja für einige Zeit dort bei ihm und haben mehrfach begeistert davon berichtet, zuletzt “hier”. Leider musste Björn sich aufgrund seines schweren Unfalls entschließen, die “Finca-Caravana” zum Verkauf anzubieten und bittet uns um Veröffentlichung seines Verkaufsangebotes in unserem Blog. Wir möchten es noch dahingehend ergänzen, dass dieser Wohnmobil-Stellplatz besonders geeignet ist für Menschen, die RUHE und wirklich ursprüngliche spanische Hinterlandnatur lieben. Man kann wunderbar wandern, mit dem Mountainbike die Gegend erkunden oder einfach nur relaxen. Eine Weinbodega gibt es in unmittelbarer Nähe ebenfalls. 😉 Der abendliche Sternenhimmel ist ein Traum!!! Zwei benachbarte Städtchen befinden sich in erreichbarer Nähe, Yecla und Caudete. Die genaue Lage ist “hier” zu sehen, ebenso alle weiteren Infos zu diesem Stellplatz.

Es tut uns sehr Leid, dass Björn seinen Lebenstraum begraben muss und wir wünschen ihm, dass er einen Käufer findet. Uns wünschen wir, dass dieser Käufer den Stellplatz weiter betreibt, sodass wir auch mal wieder dort hinfahren können! Björn, alles erdenklich Gute für dich und weiterhin gute Besserung im Rahmen deiner Möglichkeiten!!!

Liebe Blogleser! Bitte teilt diesen Beitrag auf euren Blogs und gebt die Info weiter. Irgendwo gibt es den zukünftigen Besitzer der “Finca-Caravana”, den müssen wir nur finden bzw. die Info muss ihn erreichen. Helft ihr mit? Es wäre eine Schande, wenn dieser sooo schöne Stellplatz nicht weiterexistieren könnte.

Hier jetzt Björns Verkaufsofferte mit Fotos (weitere Fotos und Beschreibungen findet ihr in unseren verlinkten Artikeln, wenn ihr “hier” klickt):

Hallo liebe Wohnmobilfans,

mein Name ist Björn Ragozet und ich betreibe den Wohnmobilstellplatz „Finca-Caravana“ in Spanien / Murcia / Yecla.

Ich habe mir meinen Traum erfüllt und über viele Jahre mit viel Energie, Kraft, Liebe, Zeit und Geld diesen Stellplatz aufgebaut. Die „Finca-Caravana“ ist nun seit 2 Jahren geöffnet und findet immer mehr Zuspruch. Viele Gäste kommen immer wieder.

So leid es mir tut und so sehr ich es bedauere, kann ich diesen Stellplatz aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weiterführen. Ich hatte einen sehr schweren Unfall und habe mir bei einem Sturz von einer Leiter beide Fersen und die Wirbelsäule gebrochen. Da es hierbei um meine Gesundheit geht und ich dauerhaft in meiner Bewegungs- und Belastungsfähigkeit eingeschränkt bin, muss ich meinen geliebten Stellplatz leider aufgeben.

Deshalb suche ich nun Gleichgesinnte, die in meine Fußstapfen treten und meinen Traum weiter leben lassen.

Das Grundstück liegt inmitten der Natur, ist knapp 22.000 qm groß und es besteht auch die Möglichkeit ein Haus zu bauen. Der Stellplatz hat 5 fertige Parzellen und 5 weitere sind schon vorbereitet. Die Ver- und Entsorgungsstation funktioniert über unterirdische Tanks für Frischwasser, Abwasser und Fäkalien. Weiterhin gibt es einen Keller, eine Außenküche mit Grillecke und Bar, eine Ladestation, einen Gemüsegarten, usw…

Peis: Euro 49.000,-  VHB – inklusive des gesamten Inventars, wie Werkzeuge, Stromanlage, Wohnwagen, Anhänger, Pumpen, Mountainbike usw.

Zum Verkauf (aber nicht im Preis enthalten) steht auch noch ein Bürstner Wohnmobil Alkoven 530 dort: EZ 1993 mit 140.000 km, Solar, Fernseher, etc.  Preis: Euro 7000,- VHB.

Nähere Informationen über den Stellplatz findet ihr unter:
www.finca-caravana.de

Ich stehe natürlich (wenn dies erwünscht ist) mit Rat, aber leider weniger mit Tat, zur Seite.

Falls jemand Interesse hat bzw. weitere Fragen bestehen oder weitere Bilder erwünscht sind, meldet euch am besten in Form einer persönlichen Nachricht.

Björn Ragozet

Finca-Caravana
Tel.: +34 691988030 / +49 (0)1773632717
info@finca-caravana.de
http://www.finca-caravana.de

HerbstSpaghettiabendOstern 2015Wohnmobil Stellplatz Finca-CaravanaDie neue SitzeckeTheke mit Barhockern ;-)Ostern 2015 Wohnwagen (zum Verkauf)      Wohnmobil (zum Verkauf)Anhänger (im Kaufpreis enthalten) Windrad

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Reisemobilhafen Bad Dürrheim

 

Am Sonntagmittag haben wir uns – ungern – am Stellplatz in Freiburg verabschiedet, aber neue Termine warten woanders schon auf uns. Einen Tag zuvor klopfte es vormittags an unsere Tür und draußen stand ein weiterer unserer Blogleser, sogar ein Follower, den wir bisher aber nur namentlich kannten und natürlich von seinem eigenen Blog. Ich war noch nicht gesellschaftsfähig, so unterhielt Uschi sich kurz mit ihm und sagte, dass wir später mal bei ihm und seiner Frau vorbeikämen. Die beiden kamen gerade von einer 6-wöchigen Spanientour zurück und beklagten den kalten Wind, der ständig da gewesen sei. Trotz Sonnenscheins sei es nicht richtig warm geworden. Den Reisebericht, den Erich in mehreren Worddokumenten bereits geschrieben hat, wird er nachträglich in seinem Blog veröffentlichen. Das ist zwar nicht der eigentliche Sinn eines Reiseblogs, aber wenn man in Deutschland ein verwaistes Haus stehen hat, möchte man verständlicherweise nicht so gerne im Internet kundtun, dass dem so ist. Wir haben uns nett unterhalten und jetzt haben wir eine sehr sympathische Vorstellung von beiden und sie von uns (hoffentlich!) auch.

Sonntag dann also die riesige Fahrleistung von 82km (!) bis nach Bad Dürrheim. Hier findet übernächstes Wochenende ein großes “Seabridge”-Treffen statt. “Seabridge” ist die Firma, mit der man sein Wohnmobil verschiffen lassen kann, wenn man nach USA, Kanada, Südamerika, Südafrika, Australien oder Neuseeland möchte. Seabridge bietet in diesen und weiteren (auch europäischen) Ländern auch geführte Touren im eigenen Mobil an. Wir wollen allerdings nur verschiffen, aber nicht Oscarlotta, sondern unser neues Reisemobil, wie “hier” schon berichtet. Da wir noch so einige unbeantwortete Fragen haben, wollen wir die Gelegenheit nutzen und Menschen treffen, die sich schon auskennen. Außerdem verspricht das Programm einige interessante Reiseberichte in Wort und Bild.

Plan Reisemobilhafen Bei unserer Ankunft, übrigens bei herrlichstem Frühsommerwetter, schien uns der Reisemobilhafen schon ziemlich voll zu sein. Wir haben Mitte April!!! Da die Rezeption erst um 16 Uhr wieder geöffnet wurde, parkten wir Oscarlotta und Flitzi auf dem ersten freien Stellplatz und gingen auf Suche. Mal wieder gar nicht so einfach! Wir haben ja so unsere Vorlieben und Abneigungen, aber die Plätze müssen auch einfach von der Größe her passen, es dürfen keine Baumäste zu niedrig hängen etc… Und wenn wir Flitzi noch mit auf den Platz bringen wollen, wird es schon richtig eng. Dazu kam noch, dass die Stromversorgung mit nur 4 Ampere beschrieben war. Es sollte angeblich auch Plätze mit 16 Ampere geben, aber wo? Wir fragten den einen oder anderen Camper. Stirnrunzeln und Schulterzucken! An den Stromkästen stand immer nur 4 Ampere. Es wurde mal wieder sehr deutlich, dass viele Menschen, auch männlicher Natur, keinen Schimmer haben, wie man Volt, Watt, Ampere miteinander in Verbindung bringt. Nach dem Motto, wenn die Sicherung rausfliegt, dann hatte die Kaffeemaschine wohl doch etwas zuviel Watt. Uns ging es ausschließlich um unsere Nespresso-Maschine, auf die wir nur ungern verzichten. Die hat 1200 Watt und da 4 Ampere nun mal nur 920 Watt ergeben, würde das eben nicht reichen. Den Strom mit 4 Ampere gibt es als Pauschale zu € 2,50/Nacht. Für 16 Ampere, falls es sie überhaupt geben würde, hofften wir auf einen Preis nach Verbrauch. Wir haben ja unsere Solarpanele, sodass wir von “Landstrom” relativ unabhängig sind, aber nicht von gutem Kaffee!!!

ag Rezeption Unsere Stellplatzsuche war nicht sehr erfolgreich, aber es war fast 16 Uhr, also gingen wir zur Rezeption zurück. Am liebsten hätten wir ja den Platz genommen, auf dem wir schon standen, aber der würde ganz sicher schon für das Seabridge-Treffen reserviert sein. Nein, war er nicht!!! Und 16 Ampere könne man an jedem Platz haben, das würde der Chef morgen höchstpersönlich an unserem Stromkasten ändern. Die Pauschale müssten wir allerdings trotzdem zahlen und zusätzlich den Mehrverbrauch. Uschi versuchte klar zu machen, dass wir eher weniger verbrauchen werden (Solar), aber im Falle des Falles eben die höhere Absicherung brauchen (Nespresso-Maschine). Keine Chance! Wir fallen mal wieder durchs Raster! Also gut, dann läuft eben auch der Kühlschrank über Strom, gegebenenfalls auch mal kurz unsere Heizung mit 1000 Watt oder unsere Klimaanlage. Unsere Pauschale beinhaltet 4 Kilowatt und alles, was wir darüberhinaus verbrauchen, müssen wir mit €0,60/kW bezahlen. Unser normaler Tagesverbrauch (Kühlschrank auf Gas) beträgt 0,5 (Sommer) – 1 1/2 (Winter) kW. Also müsste man uns eigentlich ja Geld auszahlen! Aber das ist im System natürlich nicht vorgesehen. Da loben wir uns doch die Stellplätze wie in Bad Schönborn oder jetzt in Freiburg, wo es Stromautomaten (mit 16 Ampere Absicherung) gibt, mit denen man seine Kosten über diverse Sparvorhaben (Solar, Kühlschrank auf Gas) selbst bestimmen kann.

Aber egal, unser Platz ist für uns perfekt! Wir haben nur einen direkten Nachbarn, haben Schatten- oder Sonnen-Sitzplätze nach Belieben, vorne und links je eine große Rasenfläche und Flitzi passt auch noch drauf. Für €9,- (ohne Strom), da kann man doch nicht meckern! Zur Entsorgungsstation sind es nur ein paar Meter. Leider reicht die Signalstärke des Stellplatz-WLANs nicht bis zu uns, würde aber auch €1/Tag kosten.

unser Stellplatz

Einen ersten Erkundungsgang in den Ort haben wir schon gemacht, außerdem eine Einkaufstour per Rad zum ca. 3km entfernten großen Einkaufszentrum und gestern war “turnen” und in der Sonne sitzen angesagt. Es geht uns gut! Unser neues Header-Foto ist übrigens von gestern Abend (Blick durch die Frontscheibe, aber von draußen fotografiert).

Sonnenuntergang

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Frooonkreisch

 

Da Freiburg bekanntermaßen ja ganz dicht bei Frankreich liegt, bot es sich an, mal kurz über die Grenze nach Colmar zu fahren. Als wir in Breisach waren, konnten wir ja schon auf die andere, französische, Rheinseite sehen. Seitdem die innereuropäischen Grenzübergänge “außer Betrieb” genommen sind, merkt man nicht mehr sofort, dass man in einem anderen Land ist, da diesseits und jenseits von Grenzen für einige Kilometer alles mehr oder weniger gleich aussieht. Gut, dass der jeweilige Mobilfunkbetreiber einen umgehend informiert! Aber dann kamen erste Hinweisschilder auf einen Carrefour, einen E.Leclerc und schließlich einen Super U und spätestens da war klar, wir sind in Frooonkreisch! 😉

Stellplatzbeschreibung Kurz vor Colmar, als wir schon nach einem Parkplatz für Flitzi Ausschau hielten, sahen wir ein Wohnmobilstellplatzzeichen und auch schon ein paar Wohnmobile an einem kleinen Yachthafen. Kurzentschlossen bogen wir ab und gingen besichtigen. Ein lohnenswerter Platz! Es gibt 25 Stellplätze auf Asphalt und eine große Rasenfläche, die vermutlich erst in der Hochsaison freigegeben wird. Einige Plätze liegen direkt am Hafenbecken, sind aber nur für kürzere Mobile geeignet und bieten jeweils eine kleine zusätzliche Rasenfläche plus Picknicktische/-bänke. Es gibt ein schönes Empfangsgebäude mit Toiletten, Duschen, Waschmaschine und Trockner sowie der Möglichkeit, im kleinen Gärtchen Kaffee trinken zu können. Die Betreiberin spricht (außer natürlich französisch) deutsch, englisch, italienisch und war sehr freundlich. Der Kaffee war auch gut!!! Weitere Infos “hier”.

StellplatzYachthafenFischerboot

Empfangsgebäude

Wir ließen Flitzi dort stehen und liefen die 2 Kilometer bis zum Außenring, der die Altstadt umschließt. Hier sah es dann auch endlich “fremdländisch” aus. Viel Blumenschmuck, viele Touristen, viele alte Fachwerkhäuser, ein noch österlich geschmückter Markt, Kopfsteinpflaster überall. Wir hatten zum Glück einen kleinen Stadtplan beim Stellplatz mitgenommen und so war die Gefahr, sich zu verlaufen, gebannt. Wir haben uns einen ersten Überblick verschafft und sicher noch lange nicht alles gesehen. Aber da der Stellplatz uns wirklich gut gefallen hat, kann es sehr gut sein, dass wir mal wieder hierher kommen.

ColmarColmarColmarColmarColmar

Colmar

ColmarColmarColmar

Colmar

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Spring has sprung!

 

Die englische Bezeichnung für, wie wir sagen, “Der Frühling ist da!” begegnet mir zur Zeit in Instagram immer mal wieder und ich finde sie so lustig: “spring has sprung”. Dabei habe ich dann mal über die Bezeichnung “Frühling” nachgedacht, die ja auch irgendwie seltsam ist. Was ist ein „…ling“? Gut, es gibt eine Reihe deutscher Wörter mit „…ling“ am Ende. Ein Wildschweinjunges ist ein Frischling, ein zu früh geborenes Menschenjunges aber kein Frühling, sondern ein Frühchen. Deutsche Sprache, schwere Sprache!? Frühjahr finde ich da etwas aussagekräftiger. “Spring” bedeutet entweder Sprung oder, als Verb, springen. Springen ist gesprungen??? Sprung ist gesprungen??? „Springtime“ macht es etwas deutlicher, als Zeit, in der alles (auf)springt in der Natur; „to spring“ bedeutet aber eben auch “explodieren lassen” und das trifft es dann ja ganz gut. Hier explodiert die Natur gerade wirklich und ein paar der schönen Bilder möchten wir mit euch teilen! VORSICHT: Die Bäume schlagen aus!!! 😉

BlütenträumeBlütenträumeBlütenträume BlütenträumeBlütenträumeBlütenträume

AprilgrünAprilgrünAprilgrün

Blütenträume

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Melcherhof

 

Melcherhof Das Wetter war in den zwei Wochen vor Ostern leider nicht mehr ganz so schön wie vorher, zwar trocken, aber etwas trüb und merklich kühler. Am Samstag vor Palmsonntag haben wir trotzdem mit Maiers, die einen Kurzurlaub in Kirchzarten machten, einen kleinen Ausflug unternommen ins Unteribental im Freiburger Umland. Dort liegt der “Melcherhof”, ein Bio-Milchhof, der von alten Freunden von Maiers bewirtschaftet wird. Leider ist der Bauer vor 2 Jahren ganz plötzlich verstorben und jetzt betreiben zwei seiner Kinder, beide Mitte 20, den Hof allein. Wir wurden mit es hat geschmeckt! leckerem selbstgebackenen Möhrenkuchen und ebenso leckeren Zimtschnecken bewirtet. Eine kostenlose Hofführung gab es auch und natürlich besuchten wir zum Abschluss den Hofladen, der jeden Samstag von 15-18 Uhr geöffnet hat. Hier gibt es allerlei Leckereien zu kaufen, natürlich alles Produkte vom Hof. Wir deckten uns mit einigen Stücken Käse ein!

Der Hof, den es seit ca. 150 Jahren gibt, wird seit 19 Jahren nach BIO-Richtlinien bewirtschaftet, hier sieht man noch glückliche Kühe und Kälbchen, die bei der Mutter saugen dürfen. Sie können sich frei in Auslaufflächen neben dem Stall oder auf den Bergwiesen rundum bewegen. Anbindehaltung ist bei zertifizierten Bio-Höfen untersagt.

glückliche Kälbchenglückliche Kälbchenglückliche Kühe neugieriges KälbchenKatze auf dem ... BlechdachKühe auf der WeideSundheimer-HühnerSundheimer-Hühner2 Schafe gibt es auch...und Mist      

Auch die Sundheimer-Hühner, eine alte badische Zweinutzungsrasse, verfügen über große Auslaufflächen. Die Käserei wird gerade umgebaut, aber im Reifekeller wird Bergkäse zu leckeren Käsespezialitäten gepflegt. Die Vermarktung geschieht über den Hofladen und über einige Bauernmärkte in der näheren Umgebung. Hut ab vor den zwei jungen Leuten, die das alles stemmen!!!

links Wohnhaus und Käserei, rechts StallungenHofladenKäsereiMilchkanneReifekellerReifekeller

Leider sind die Fotos etwas farblos, so wie das Wetter halt auch.

Etwas farbiger war es dann hier:

altes PlumskloKlo-Sprüche ;-)Klo-Sprüche ;-) Klo-Sprüche ;-)

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Happy Easter!!!

 

Wir haben uns sehr bemüht, ein wenig Farbe in das diesjährige deutsche Osterfest zu bringen und präsentieren euch hier das Ergebnis!

Frohe Ostern

FROHE OSTERN!!!

Hase

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Lotti hat Geburtstag, trallerallala…

Heute feiern wir!!!

Geburtstag Am 2. April 2007 haben wir unsere Lotti, unser Lottchen, unser hübsches Mädchen, unsere Schöne im EXPOCAMP in Wertheim zum ersten Mal gesehen. 6 Monate vorher hatten wir uns ungeplant und unvorhersehbar in einen Prototyp gleicher Art verliebt, aber so ist das ja meistens mit dem Verlieben, man kann es nicht planen. 🙂 Damals fuhren wir noch jede ein eigenes Wohnmobil, Uschi ihren Baby-Flair “Oscar 5” (6,27m) und ich meine “Frieda”, ein Eura-Alkovenmobil (5,15m). Ein gemeinsames Wohnmobil war noch nicht wirklich geplant, unsere beiden waren zwar bereits 10 bzw. 11 Jahre alt, aber das ist ja noch kein Alter für ein Wohnmobil! Und da stand nun dieser wunderschöne Flair, der alles hatte, was wir uns wünschten und nichts von dem, was wir nicht hätten akzeptieren wollen. Die Versuchung war groß! Zum Glück hatten wir Zeit und so nahmen wir uns 2 Tage und 2 Nächte, um alles Für und alles Wider gegeneinander abzuwägen. Am 3. Morgen waren die Würfel gefallen! Der Verkäufer versuchte uns bei der Detailbestellung zu beraten. Nach dem dritten NEIN auf einen seiner “tollen” Vorschläge sah er ein, dass wir genau wussten, was wir wollten und was nicht und auch warum und begnügte sich damit, die Liste mit uns abzuarbeiten und nur noch durchzustreichen oder anzuhaken. 😉   
6 Monate Fertigungszeit lagen vor uns! Voraussichtlicher Auslieferungstermin 1. Aprilwoche 2007. Wir fuhren noch einmal mit zwei Mobilen über den Winter nach Spanien, Uschis Flair war auf dem Papier bereits in Zahlung genommen, ihm sollte also möglichst nichts mehr passieren. Und wirklich opferte Frieda sich noch ganz zum Schluss im März 2007 bei einem der heftigsten Orkane, den wir je in Spanien erlebt haben. Der Baum, der direkt neben ihr stand, wurde entwurzelt (übrigens als einziger Baum auf dem gesamten Campingplatz!). Frieda nahm ihn entgegen, ließ ihn an sich hinab auf den Weg gleiten und verhinderte so, dass er auf Oscar fiel. Wenn sie nicht dort gestanden hätte, hätte der Baum richtig “Anlauf” nehmen können und Oscar wäre platt gewesen (und wir in ihm vielleicht auch). Die Schäden an Frieda waren erstaunlich erträglich, ein paar Schrammen und Dellen, eine abgeschlagene Verbindungsleiste und eine beschädigte Stoßstange. Der Baum nahm noch einen “Kollegen” mit und fiel genau an der Laterne vorbei zwischen die zwei gegenüberliegenden Wohnmobile. Von dieser Nacht, in der wohl niemand am Campingplatz “Torre la Sal ‘2” geschlafen hat, wird heute noch geredet. Die Bescheinigung für die Versicherung bestätigte Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. Gut gemacht, Frieda!!!

Frieda mit noch stehendem BaumOrkan 08.03.07Orkan 08.03.07Orkan 08.03.07Orkan 08.03.07

Am 2. April waren wir in Wertheim. UND DA STAND SIE!!! Dass es ein Mädchen werden würde, wussten wir schon lange. Die Namensfindung war lang(sch)wierig, aber das ist eine andere Geschichte, die wir “hier” schon einmal erzählt haben. Die Flasche Sekt zur Taufe vor Ort mussten wir extra anmahnen, so etwas hatte man im EXPOCAMP vorher wohl noch nie erlebt! Da alle 6 Räder angefeuchtet werden mussten, blieb nicht mehr allzu viel Sekt zum Trinken übrig!

Abholung in WertheimTaufe Oscarlotta

Dass das langweilig leere Heck einen Aufkleber erhalten musste, war von Anfang an klar. Klar war aber auch, dass wir keinen der abgedroschenen und zu Dutzenden gelesenen Sprüche haben wollten. Ein Schlüsselanhänger, auf den Ramblas in Barcelona gekauft, gab den Ausschlag und Uschi fing an zu zeichnen.

Heck vorherEntwurfHeck nachher Heck nachher

So sehr wir unsere Oscarlotta von Anfang an geliebt haben, so sehr hatten wir die ersten Jahre viel Ärger und Mühen mit ihr. Viele, viele Kinderkrankheiten!!! Viel Arbeit für Uschi und wenn es gar nicht mehr anders ging, Werkstattbesuch. Sogar eine Garantieverlängerung um ein halbes Jahr (über den Spanien-Winteraufenthalt) haben wir bei Niesmann und Bischoff erreicht, die sich dann sogar, wegen Reifenproblemen, ausgezahlt hat. Jetzt ist aber schon lange alles gut, Oscarlotta wird gehegt und gepflegt, jedes Jahr (von Uschi) poliert und wir freuen uns immer wieder, wenn Fremde ganz erstaunt sind, dass sie schon (jetzt) 8 Jahre alt ist. Natürlich haben wir auch deswegen so eine ganz besondere Beziehung zu ihr, weil sie ja unser einziges Zuhause ist. Und deswegen war unser Geburtstagsgeschenk heute auch, dass wir sie aus der “Gefahrenzone” gebracht haben. Der Platz vor uns ist nur vernünftig anfahrbar, wenn man rückwärts einparkt. Das bedeutet, dass man schon rückwärts die Straße entlang fahren müsste. Da es für viele Mobilisten aber anscheinend unzumutbar ist, auszusteigen und sich einen geeigneten Platz ZU FUSS auszusuchen, fährt man, wenn man denn schon da ist, eben vorwärts rein. Wir zittern jedes Mal! In den seltensten Fällen steigt die Beifahrerin aus und achtet auf das ausschwenkende Heck. Ein Fahrer sagte ziemlich angepisst zu Uschi, als die meinte, das sei aber knapp gewesen, er fahre ja schließlich schon seit 40 Jahren! Ja, PKW vielleicht. Als gestern Abend dann im Dunkeln einer mit Hin-und-Her-Rangieren nur noch ca. 10cm mit seinem Fahrradträger von unserer Frontscheibe entfernt war und wir innen schon fast einen Anfall kriegten, hatten wir endgültig genug. Aussage des Fahrers: “Ich habe doch eine Rückfahrkamera!!!” Ja, und eine Beifahrerin hatte er auch!

Jetzt stehen wir sicher auf der gegenüberliegenden Seite ganz hinten. Da, wo ich gestern die Stellplatzmarkierungen “unter Wasser” fotografiert habe. Leider haben wir absolut KEIN Geburtstagswetter. Aber Oscarlotta ist zwar ein Mädchen, aber kein “Mädchen”. Sie findet Regen nicht schlimm, ist viel besser für den Teint als dauernde Sonne, sagt sie. Zwinkerndes Smiley

Oscarlottchen, wir lieben dich! Schön, dass es dich gibt.

Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk

written by Ingrid
first photo taken with iPhone, older photos with Canon PowerShot

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

April, April

– der macht was er will!

Hoffentlich ist niemand von euch in den orkanartigen Stürmen gestern zu Schaden gekommen!!! Hier bei uns auf dem Stellplatz war es ganz erträglich, bis auf ein paar Böen, die Oscarlotta ein wenig erzittern ließen. Kein Vergleich zu den Stürmen, die wir in Spanien schon erlebt haben. Aber ich glaube, wir hatten einfach nur wieder Glück und waren im richtigen Teil Deutschlands.

WettervorhersageWettervorhersageSo dachten wir gestern… Heute holte uns dann aber auch die April-Wirklichkeit ein, zwar ohne Sturm, aber dafür mit diesem Wetterradar. Nur kurze Zeit später fing es sanft an zu hageln. Wir lieben Hagel ja nicht so sehr, wie wohl die meisten von euch, die PKW oder Wohnmobile im Freien stehen haben (oder Gewächshäuser oder Dachflächenfenster…). Aber diesmal sah es einfach nur lustig aus, wie die kleinen Eisperlen (auf schwäbisch: Kitzeböbbele) auf dem Boden herumhüpften. EIN Blitz und EIN Donnerschlag, das war es schon. Der Hagel wurde zum Glück auch nicht stärker, sorgte aber mit seiner Beharrlichkeit innerhalb weniger Minuten dafür, dass alles so aussah:

Heki (Dachfenster) Blick durch das vordere SchiebefensterHagelschauerVorsicht, Rutschgefahr!!!HagelschauerHagelschauer Hagelschauer

Da wir aber eben doch schon April haben, machte die im Anschluss erscheinende Sonne mit ihrer April-Kraft dem “Zauber” kurzerhand den Garaus.

SonnenscheinStellplatzmarkierungen unter WasserWebcamfoto Webcamfoto
Während wir noch schauten, staunten und fotografierten, fuhren zwei Wohnmobile aus Dinslaken auf die gegenüberliegenden Plätze. Zwei Paare schauten zu uns rüber, lachten, gestikulierten und wir hörten den Satz: “Da steht sie doch, die Oscarlotta!”. “Heimliche” Blogleser, wie sich herausstellte! Es ist wirklich nett, ab und zu mal Leute zu treffen, die man gar nicht kennt, die aber ganz viel von uns wissen. 😉

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.