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Die Sendung, äh, die Sache mit der Maus

 

Mäusebeerdigung Am Sonntagmorgen erzählte mir Uschi, als ich noch im Bett lag, dass sie in unser Blechhäuschen gegangen sei um etwas zu holen und da habe sie eine schlafende Maus entdeckt. Die lag auf Uschis Arbeitsklamotten, die wiederum oben auf unserer Reservegasflasche lagen. Die Maus habe sich nicht gerührt! Als ich aufgestanden, gewaschen und angezogen war, nahm ich mein iPhone und schlich mich in das Häuschen. Ja, die Maus lag da noch und während ich sie, ohne mich schnell oder laut zu bewegen, fotografierte, wurde die Vermutung zur Gewissheit. Das Mäuschen schlief den ewigen Schlaf! Da hatte es sich aber ein feines Plätzchen zum Sterben ausgesucht, schön gemütlich auf Uschis Fleecehose neben den Baumwollsocken. Und was machen wir nun, fragte Uschi. Erst mal frühstücken! Gestärkt hub ich mit unserem Klappspaten eine kleine Grube unter den Büschen aus, direkt neben dem Ein- oder Ausgang zum Mäusebau, der jetzt wohl neuvermietet werden kann. Gehüllt in ein weißes Tuch bestattete ich das Mäuslein, das arme. Hoffentlich hatte es ein schönes Mäuseleben! Und ich möchte jetzt hier kein einziges “Igitt, eine (tote) Maus!” hören!!!

MäusebeerdigungMäusebeerdigungMäusebeerdigungMäusebeerdigung

Ich habe ein ganz besonderes Verhältnis zu Mäusen und ich finde sie unglaublich süß. Diese niedlichen, kleinen, rosafarbenen Pfötchen und erst die Knopfaugen!!! Dass Frauen beim Anblick einer Maus hysterisch quiekend auf einen Stuhl steigen, werde ich wohl nie verstehen! Als ich noch in einem Steinhaus wohnte (4. Etage unterm Dach), hatte ich mal zwei Mäuse-Serien. Nach einem Sommerurlaub war der Getreidekranz, der an einer Schranktür hing, kahl. Ich wunderte mich und vermutete zunächst Erschütterungen vom Verkehr der vielbefahrenen Straße vor dem Haus, bis ich dann zwischen den Spelzen am Boden die Mäuseköttel sah. Mäuse? Im 4. Stock?? In einer verschlossenen Wohnung??? Ein paar Tage später stand ich beim Bügeln in meiner Küche und hörte ein wildes Hin und Her auf der abgehängten Küchendecke. Aha! Am nächsten Tag lagen Mäuseköttel neben dem Fressnapf meines Hundes, der am Ende der Küchenzeile stand. Sie kamen also vom Dachboden irgendwie in meine Küche und liefen hinter den gesamten Küchenunterschränken an der Wand entlang bis zum Napf. Eine Lebendfalle war schnell besorgt, mein Vater erhöhte sie mit Fliegendraht um gute 10cm, der untere Zugang wurde mit einem Korken verstopft. Ich befüllte sie mit etwas Obstmüslimischung und stellte sie in die Nähe vom Hundenapf. Während der nächsten Wochen fand ich alles in der Falle: von einer kleinen Maus über eine große Maus bis zu keiner Maus, aber leergefressen. Der Rekord waren sieben Mäuse aller Größen gleichzeitig! Da war die Falle aber schon gut voll!!! Jeden Tag trug ich die Falle vier Etagen nach unten, oft zweimal, durch den Keller bis zum Ende vom Garten und entleerte sie hinter der Gartenmauer auf ein brachliegendes Gelände. Mein Vater behauptete, die Mäuse seien vermutlich eher wieder oben in meiner Wohnung als ich! Die erste Serie, ich führte eine Strichliste auf einem Wandkalender, ergab, ich weiß die Zahl nicht mehr ganz sicher, irgendetwas um die 140 Mäuse!!! Dann war Schluss, keine Mäuse mehr. Nach ca. 2 1/2 Jahren ging es wieder von vorne los, diesmal waren es unwesentlich weniger Mäuse und es dauerte wieder ein paar Wochen bis zum endgültigen Mäusestopp. Es hat sich mir bis heute nicht erschlossen, wie Mäuse an einer glatten, nicht mit Wein, Efeu oder ähnlichem berankten Außenfassade bis in den 4. Stock kommen können! Ein verliebtes Mäusepaar, eine schwangere Mäusedame? Ich konnte jedenfalls über Monate ausgiebigste Mäusestudien betreiben und fand sie alle, jede einzelne Maus für sich, einfach nur süüüüß!!! 

Mäusleinwritten by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Jetzt reicht’s!

 

Puh – nun hab’ ich aber wirklich langsam die Nase voll! Nicht nur vom Wetter, das ja nun alles andere als sommerlich zu beschreiben ist. Ja, ich weiß, wir haben kalendarisch immer noch Frühling, aber es war doch schon sooo schön warm. Aktuell sind es gerade mal noch 8,5°C, tagsüber!!! Ende Juni! Schafskälte hin oder her, was ist das überhaupt? Aber eigentlich meinte ich ja unseren Arbeitsmarathon, der dieses Mal so umfangreich war wie noch nie. Wieso eigentlich? Weil wir im Winter in Deutschland geblieben sind und da halt an Oscarlotta nicht so viel machen konnten wie im warmen Spanien? Oder hat uns nur die Arbeitswut übermannt? Das kennt man ja, wenn man mal irgendwo angefangen hat, lacht einen plötzlich hier noch etwas an und da und dort… Aber nun reicht es! Alles ist erledigt, unsere to-do-Liste ist abgearbeitet.

polieren Uschi hat Oscarlotta poliert, wie jedes Jahr. Deswegen sieht sie auch nach inzwischen 8 Jahren noch (fast) wie neu aus. Toi, toi, toi haben wir ihr in der ganzen Zeit auch keine Kratzer, Dellen, abgefahrene Ecken zugefügt, dank umsichtigen Fahrens, der Rückfahrkamera und des jeweiligen Beifahrers, der in potentiell gefährlichen Situationen draußen steht und Anweisungen gibt.

polierenpolierenEndergebnis    

Dabei stellte sie dann fest, dass nicht nur unser Heki neu abgedichtet werden musste, sondern ALLE Fenster es dringend nötig hätten. Gesagt – getan.

Vorarbeit abklebenschön gerade!einmal rundherumund nun die "Spritze"Kurvenlösungsauber, oder?

MissWellkawee Jetzt fehlten noch Gasprüfung, Kundendienst mit Ölwechsel und Hauptuntersuchung. Ersteres machte, wie immer, unser Wohnmobilfachbetrieb “Mühlich” in Aalen, letzteres ließen wir, ebenfalls wie immer, bei der Firma “Wellkawee” in Aalen erledigen, eine Servicewerkstatt für LKW, u. a. auch auf Iveco. Wir haben ja das kleine LKW-Fahrgestell des Iveco Daily 60 C 18, deshalb sind wir hier an der richtigen Adresse. Mängel wurden keine festgestellt, als einzigen Mangel hatten wir die nur sehr unzuverlässig funktionierende Warnblinkanlage angegeben, die meist erst beim 3. oder 4. Mal an-, dafür aber nicht wieder ausging. Der Schalter war defekt, wie sich herausstellte.

 GasprüfungTÜV

Es regnete wie aus Kübeln an dem Tag! Wir hatten zwar Flitzi dabei, um in die Stadtmitte fahren zu können, aber das Herumlaufen dort machte keinen Spaß. So kam Uschis Vater in den “Genuss” eines Kaffee- und Kuchenbesuchs von uns. Um 17:30 war Oscarlotta abholbereit und wir um eine Stange Geld ärmer!!! Als wir dann wieder auf unserem Dauerstellplatz waren und unsere “Wohnordnung” wiederhergestellt hatten, waren wir mehr als froh, auch diesen Punkt auf unserer Liste abhaken zu können! Die Bremsenüberprüfung bei der Hauptuntersuchung bedeutet ja, alles innerhalb und außerhalb der Schränke noch besser zu verstauen und zu sichern, als wir das bei “normalem” Fahrbetrieb machen. Und entsprechend viel ist dann wieder zurückzuräumen. Dass diese Prozedur für Wohnmobile über 3,5t jährlich nötig ist, ist so unverständlich wie lästig!

Aber nun ist alles gut! Unsere Belohnung kam die Tage per mail und kündigte uns die Auslieferung von Boxi für den 25. Juni an! Montag also Straßenverkehrsamt in Heidenheim und am Donnerstag fahren wir nach Kreuzwertheim!!! 🙂 🙂

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Der kleine Bruder

 

Haflinger Am Samstagnachmittag nach dem wöchentlichen Telefonat mit einem Freund fuhr ich mit Flitzi runter nach Essingen zu Rewe. Uschi war noch mit dem Polieren von Oscarlotta beschäftigt. Als ich vor dem Laden einparkte, stieg direkt vor mir in der nächsten Reihe ein älterer Mann in ein mir sehr bekannt vorkommendes Auto. Schon wieder ein Steyr Puch! Ich stürzte auf den erstaunten Fahrer zu und sagte, dass ich unbedingt ein Foto von seinem Auto machen müsse. Bereitwillig fuhr er es zwischen den anderen parkenden Autos weg vor eine Hecke. Ich erzählte ihm dann die Geschichte vom “großen Bruder” Pinzgauer und dass ich es lustig fände, in so kurzer Zeit zwei so außergewöhnliche Fahrzeuge zu treffen. Aber, das ist eben die Duplizität der Ereignisse, ein bekanntes Phänomen.

Der Haflinger ist um einiges kleiner als der Pinzgauer und mit max. 27 PS relativ untermotorisiert (meine Ente hat 29 PS!), aber er ist durch seine beiden getrennten Differentialsperren auch ein echtes Geländewunder und er wurde ebenfalls, aber nicht ausschließlich, als Militärfahrzeug gebaut. Dieser Haflinger ist von 1971 und dient seinem Besitzer als Arbeits- und Transportfahrzeug im Wald. Er hat ein Stoffdach über dem Fahrerhaus und auch die (Metall?-) Türen sind mit festem Canvas überzogen.

Ein richtig kleiner Großer, aber ich fand ihn trotzdem nur niedlich! Verliebt

HaflingerHaflingerHaflingerHaflingerHaflingerHaflingerHaflingerHaflingerHaflingerHaflinger

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Für’s Erste (fast) fertig!

 

DachreinigungSeit 4 Wochen sind wir jetzt (auch schon wieder!) hier und unser “Arbeitseinsatz” neigt sich dem Ende zu. Er war intensiv, umfangreich, zeitraubend, aber erfolgreich. Flitzi wurde nach kurz aufeinanderfolgenden Regenschauern, die allen Winterdreck schön eingeweicht hatten, sauber “geledert”, außen wie innen. Uschi stieg nach langer Zeit mal wieder Oscarlotta aufs Dach und war entsetzt, wie dreckig alles war! In Spanien ist sie öfter mal da oben und der Dreck hat gar keine Chance, sich gemütlich einzurichten. Aber diesen Winter bei Kälte, aber ohne Schnee, war sie natürlich nicht oben und entsprechend sah unser Dach aus. Durch 4 Solarplatten, 1 Klimaanlage, 2 normale Luken, 1 Ventilatorluk, 1 großes Heki und die Satellitenschüssel ergeben sich unzählige Ecken und Schlupflöcher, in denen sich außer Schmutz auch Blätter, Tannennadeln, Zweige sammeln. DachreinigungUnsere Solarplatten waren bisher immer unser besonderes Sorgenkind, da wir mit keinem Gegenstand so richtig in den Zwischenraum zum Dach kamen. Beim letzten Stadtbummel in Aalen haben wir aber endlich etwas Geeignetes gefunden, eine überdimensionierte Flaschenbürste. Nun könnte man zwar sagen, wenn man den Dreck unter den Platten gar nicht sehen konnte, hätte er dort doch bleiben können. Aber dass man sein Wohnmobil rundherum so schön sauber halten kann, wie man will, das aber völlig sinnlos ist, solange das Dach schmutzig ist, das weiß jeder erfahrene Wohnmobilfahrer. Uschi wirkte ganz oben, ich nahm mich, auf der Trittleiter auf unserem Bett stehend, des auch nicht mehr ganz sauberen Hekis und seiner Umgebung an, nicht, so weit die Füße tragen, sondern so weit die Arme reichten. Bei der Gelegenheit entfernte und ersetzte Uschi auch gleich die bröselnde Dichtung rund um das Heki.

Dachreinigung (vorher)Dachreinigung (nachher)neu eingedichtetsauber!vom Dach gefallen

Am nächsten Tag war der Hänger dran, mit Schlauchbürste und Spezialreiniger wurden alle Spuren des Winters beseitigt, zuvor natürlich erst alle Zweige, Blätter etc. vom Dach gekehrt. Uschi war so gut “warmgearbeitet”, dass sie gleich mit Oscarlotta weitermachte. Ich bekam die verantwortungsvolle Aufgabe zugeteilt, den Wasserhahn aufzudrehen, zuzudrehen, aufzudrehen, zuzu…

HängerrreinigungReinigung Oscarlotta

Kurz vor Beendigung dann Menschen- und Materialermüdung!!!

FaulpelzdurchgerostetFlickversuch

Zum Glück waren wir hierfür dann nicht mehr zuständig!!!

HundereinigungHundereinigung

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Beitragsversuch per App


Dies ist ein Versuch, mit der WordPress-App auf meinem iPhone einen Blogbeitrag zu erstellen. Wenn ihr ihn lesen könnt, ist es mir gelungen und ich hoffe, dass das Ergebnis einigermaßen gefällt (euch und mir). Das wäre nämlich eine gute Alternative für Notfälle, in denen weder mein Laptop noch Uschis Netbook zur Verfügung stehen. Klar, das Tippen ist etwas mühseliger, allerdings errät die automatische Texterkennung so viele Wörter schon nach den ersten Buchstaben, dass ich meistens nur noch auf die Vorschläge tippen muss. Manchmal weiß die Texterkennung auch schon den ganzen Satz und schlägt mir ein richtiges Wort nach dem anderen vor, ohne dass ich auch nur einen einzigen Buchstaben antippen muss. Das ist schon fast unheimlich! Oder liegt es daran, dass mein iPhone und ich uns ‚blind‘ verstehen??? 😉

So, und jetzt versuche ich noch, dieselbe Schriftart und -farbe zu verwenden wie auf dem Computer. Dazu muss ich in den HTML-Modus, den mir die App aber ebenfalls zur Verfügung stellt. Der folgende (identische) Text sieht dann so aus, wie die von euch, die nicht auf Smartphone oder Tablet lesen, es gewöhnt sind. Ich bin gespannt, ob es klappt!!!

Dies ist ein Versuch, mit der WordPress-App auf meinem iPhone einen Blogbeitrag zu erstellen. Wenn ihr ihn lesen könnt, ist es mir gelungen und ich hoffe, dass das Ergebnis einigermaßen gefällt (euch und mir). Das wäre nämlich eine gute Alternative für Notfälle, in denen weder mein Laptop noch Uschis Netbook zur Verfügung stehen. Klar, das Tippen ist etwas mühseliger, allerdings errät die automatische Texterkennung so viele Wörter schon nach den ersten Buchstaben, dass ich meistens nur noch auf die Vorschläge tippen muss. Manchmal weiß die Texterkennung auch schon den ganzen Satz und schlägt mir ein richtiges Wort nach dem anderen vor, ohne dass ich auch nur einen einzigen Buchstaben antippen muss. Das ist schon fast unheimlich! Oder liegt es daran, dass mein iPhone und ich uns ‚blind‘ verstehen??? 😉

Also jetzt während der Texterstellung ist zumindest schon einmal eine andere Farbe (lila) erkennbar, alles andere sehe auch ich erst auf dem Computer. Das reicht aber auch erst einmal, ich glaube, ich bin zufrieden. 🙂


written by Ingrid
photo and frame taken with iPhone

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Nachbarschaft

 

Zu unserer Freude bekamen wir am letzten Wochenende zur Abwechslung mal wieder richtig nette Nachbarn und dann noch mit einem absolut einzigartigen Wohnmobil. Wohnmobil ist nicht ganz treffend, war es doch ein kleines Expeditionsmobil mit Schlaf- und Kochmöglichkeit, letzteres allerdings nur bei gutem Wetter, da sämtliche Küchenutensilien nebst Zweiflammkocher sich in einer großen ausziehbaren Schublade hinter der Hecktür befanden. Die Bezeichnung Expeditionsmobil hat es aber auf jeden Fall verdient, da das Basisfahrzeug für Militäreinsätze konzipiert wurde und mit allem ausgerüstet ist, was man da so brauchte: Steyr Puch Pinzgauerriesige Reifen, eine Seilwinde vorne, zwei einzeln zuschaltbar/angetriebene (sperrbare) Achsen, eine Steigfähigkeit von 100%. Der Besitzer sagte, solange die Reifenprofile noch etwas zum Greifen haben, klettert er! ER??? Die Freaks unter unseren Lesern wissen jetzt sicher schon, um wen es sich handelt:

Steyr Puch Pinzgauer

 

 

 

ein Steyr Puch Pinzgauer von 1973, ein Geländewagen für schwerstes Gelände!

 

Die erste Baureihe von 1971 bis 1985 wurde ausschließlich mit einem luftgekühlten Vierzylinder-Reihenmotor gebaut (Puch-Eigenentwicklung: 2,5 l mit 62–66 kW) und dementsprechend langsam für die heutigen Autobahnen ist man mit ihm dort unterwegs. Aber Autobahnen braucht man ja nur, wenn man weite Strecken in kurzer Zeit bewältigen will oder muss.

Wir kamen ins Gespräch mit dem netten und interessanten/interessierten Eignerpaar und durften Fotos schießen. Sie kamen gerade von der Abenteuer & Allrad-Messe in Bad Kissingen und wären gerne noch ein paar Tage in der schönen Landschaft und der wunderbaren Ruhe der Schwäbischen Ostalb geblieben. Ein paar lohnende Aufstiege hätte es hier auch gegeben!!! Aber leider rief der Job!

Steyr Puch PinzgauerSteyr Puch Pinzgauer (Seilwinde)Steyr Puch PinzgauerSteyr Puch Pinzgauer (Küchenschublade)Steyr Puch Pinzgauer (Innenraum Fahrerhaus)Steyr Puch Pinzgauer (Innenraum Fahrerhaus)Steyr Puch Pinzgauer

Zur Entschädigung konnten wir ihnen dann immerhin noch einen mittelspektakulären Abendhimmel bieten (unser neues Headerfoto!).

AbendhimmelAbendhimmelAbendhimmelAbendhimmel

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Besser später als nie!

 

Zur Abwechslung melde ich mich heute mal wieder zu Wort (Uschi). Ich möchte von kleinen und mittelgroßen Aktionen berichten, die sich aufgrund von Wehwehchen von Oscarlotta ergeben haben. Die erste Aktion ergab sich, als letzte Woche der Abfluss des Abwassertanks verstopft war. Und das, obwohl wir den Tank bei unserer Ankunft vor gut 2 Wochen ja so gründlich entleert und gespült hatten! Dieses Problem kennen wir schon seit Jahren. Es tritt gelegentlich nur nach langen Standzeiten und/oder nach der Reinigung der Frischwasseranlage auf. Die gelösten Ablagerungen aus dem gesamten Wassersystem “überfordern” den Ausgang des Abwassertanks zum Abwasserrohr offenbar. Das bedeutete mit viel Wasserdruck von unten der Ursache zu Leibe zu rücken…und siehe da… anschließend war nach Leerung und intensiver Säuberung des Tanks die erste Aktion erfolgreich beendet. (Hierzu haben wir keine Bilder für euch) Verlegenes Smiley

Das nächste Wehwehchen besteht schon länger, aber wir hatten überhaupt keine Idee parat. Manchmal mahlen die Mühlen im Gehirn einfach sehr langsam, bis dann irgendwann eine Eingebung die Lösung bringt. Das Problem bestand in täglichen Wasseransammlungen in der Ablaufrinne des Kühlschranks. Das klitzekleine Röhrchen zum Ablaufschläuchlein war verstopft, einfach zuuu!!!

Ablaufrinne, wieder ok!

Nur durch Aufsaugen mit einem Spültuch konnten wir für ein paar Stunden verhindern, dass das Wasser überlief und sich überall im Kühlschrank verteilte, kein Dauerzustand also! Da sowieso eine Abtauaktion anstand, wollten wir dabei diesen “Zustand” endgültig beenden. Nach langen Überlegungen und einigen Versuchen mit klitzekleinem Flaschenbürstchen und diversen Drähtchen das verwinkelte Röhrchen frei zu bekommen, alles vergeblich,  kam dann doch noch die obengenannte vielversprechende Eingebung. Man müsste von oben mit Druckluft das Anschlussröhrchen zum Ablaufschläuchlein freipusten, bloß wie und womit???? Dann war die rettende Idee ziemlich plötzlich da: Wir besitzen doch seit Jahren schon ein “Powerpaket”, um unter anderem Fahrradreifen und kleine Autoreifen aufpumpen zu können.

Powerpaket Improvisation

Damit könnten wir es versuchen.

Kondenswasser läuft wieder durch!

Den kleinen Plastikschlauch, der das Kondenswasser in einen weiter unten befestigten Plastikbecher leiten soll, habe ich vorher abgenommen, um das obenliegende Röhrchen besser frei zu bekommen. Und siehe da: Nach einigen Sekunden Pusterei mit Druckluft war das Röhrchen wieder frei. Erkennbar an mehreren winzigen Bröckelchen Dichtungsmasse auf dem Boden vom Außenfach. Auf die Idee hätten wir schon viel früher kommen können, aber… (siehe Titel).

Dass Plastikteile im Laufe der Jahre spröde und brüchig werden können, weiß man eigentlich. So passiert nach fast acht Jahren mit den Türverschlüssen und der “Bremse” unten an unserer Kühlschranktür.

Kühlschrankverschlüsse, oben alt, unten neu"Bremse" (Plastikknopf unten)

Zwei Notreparaturen an den Verschlüssen hielten erstaunlich lange, die angeklebte “Bremse” auch. Aber jetzt gab es neue Teile, bestellt übers Internet und auch prompt geliefert. Die Preise waren wie oft bei Ersatzteilen stark überdimensioniert. Ein Verschlussschieber kostete 13,09€, die “Bremse”, ein Plastikknopf mit kleinem Stiel, 3,21€, satte 6,50€ Versandkosten ließen die Rechnung für 3 Teile, die in einen wattierten Briefumschlag gepasst hätten, auf insgesamt 36,43€  ansteigen, wir fanden es unverschämt. Verärgertes Smiley 

Ein “altbekanntes” Ärgernis” trat nach der gründlichen Teppich- und Bodenreinigung wieder zutage.

Mit dem Mittel aus der pinken Flaschewerden Teppiche und Polster SUPERsauber!

Seit dem “Einzug” in Oscarlotta vor acht Jahren ärgern uns die breiten Spalten rund um die Sockel des Fahrer- und Beifahrersitzes.

Ärgernisse

So manches Kleinteil verschwand schon in diesen Versenkungen. Ingrid rückte nun dem sich natürlich auch angesammelten Schmutz mit allerlei Gerätschaften zu Leibe. Nachdem sie diese nicht unanstrengende Aktion mit Erfolg gemeistert hatte, wollte ich eine sinnvolle Endlösung. Mir fiel (dieses Mal sogar ziemlich spontan Zwinkerndes Smiley ) die große Rolle selbstklebendes Abdeckband aus Gummi ein (eigentlich für Abdichtungen an Spülen oder Abschlussleisten für Fußböden zu verwenden). Sie ist mir letzte Woche beim Aufräumen unseres Gerätehäuschens in die Hände gefallen.

Alle Spalte werden abgeklebtetwas enge "Baustelle"

Innerhalb einer halben Stunde war die Arbeit erledigt und kein Schräubchen oder andere oft wichtige (!) Kleinteile können mehr darin auf Nimmerwiedersehen verschwinden, klasse.

Endlich zu!

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir o h n e Besuch einer Wohnmobilwerkstatt auskommen, auch wenn die zündende Idee manchmal auf sich warten lässt. Sarkastisches Smiley  Womit wir wieder beim Thema wären…

written by Uschi
photos taken by Ingrid with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Die Welt ist klein!

 

Manchmal ist es so! Das hat ja bestimmt auch schon jeder von euch mal erlebt, dass man am A… der Welt jemanden trifft, der im Nachbarhaus vom eigenen Vater lebt (hat Uschi erlebt) oder auf einem Campingplatz in Spanien den Schuhmacher, zu dem man jahrelang seine abgelatschten Schuhe gebracht hat und den es nach einem Sommerurlaub plötzlich nicht mehr gab (hab’ ich erlebt, hallo Schusters!!!). Die Tage hatte ich mal wieder solch ein Aha-Erlebnis. Es gibt da ja diese geniale Blogliste, nein, nicht die von dem größenwahnsinnigen selbsternannten Blogkritiker, sondern die von Stefan aus unserer Blogroll (ganz oben an 1. Stelle). Dort kann man wunderbar jeden Tag – oder so oft man will – nachschauen, wer denn wieder etwas in seinem Blog veröffentlicht hat. Über 50 Blogs werden alle zwei Stunden aktualisiert! Und da stand dann bei einem Blog was von Halifax und Dartmouth und der Angus Mac Donald Brücke, also genau das, was unser Gastautor Hans uns geschrieben hatte. Natürlich war meine Neugier geweckt! Und beim Lesen wurde dann schnell klar, dass es sich um genau die Beiden handelt, von denen Hans berichtet hatte, die Besatzung des Expeditionsmobils aus München!!! Lustig! Natürlich schrieben wir ihnen einen Kommentar:

Hallo ihr 2+ Leopold!
Durch Zufall sind wir heute auf euer Blog gestoßen und haben beim Lesen festgestellt, dass ihr diejenigen seid, die „unser“ Hans in seinem Ankunftsartikel in Halifax erwähnt hat (hier nachzulesen: https://oscarlottaontour.wordpress.com/2015/05/24/la-casita-rodante-y-el-descubridor-juan-en-la-panamericana-folge-1/)

Hans stand mit euch auf der Brücke bei der Ankunft der Atlantic Companion und hat seinen VW-Amarok mit Tischer-Aufsetzkabine und argentinischem Nummernschild zusammen mit euch bereits am Donnerstag im Hafen abgeholt. Da er kein eigenes Blog hat, wird er bei uns in unregelmäßiger Folge Gastautorenbeiträge schreiben. Falls ihr also daran interessiert seid, mitzuerleben, wie es ihm ergeht, könnt ihr das bei uns. 😉
Wir hoffen, im nächsten Mai auch genau da zu stehen und unseren Nissan mit Tischer-Kabine (ist noch im Bau) in Empfang zu nehmen! Geplant ist eine 6-Monats-Tour an der Ostküste Nordamerikas.
Eure Reise werden wir auch mitverfolgen! Wir wünschen euch eine gute Zeit mit möglichst wenigen oder keinen weiteren unliebsamen Überraschungen oder Pannen.
Liebe Grüße,
die „Oscarlottas“ Uschi+Ingrid

Wen es interessiert (und uns erscheint es sehr lesenswert, was da schon war und noch kommen wird), hier ist die URL: http://man-mobil.jimdo.com/

An Hans:
Wir warten gespannt auf deinen nächsten Etappenbericht!!!

written by Ingrid