Ja, ist denn schon wieder Weihnachten?!?!

 
Nein, keine Panik!!! Für alle, die noch kein einziges Weihnachtsgeschenk haben: Es sind noch ganz genau 25 Tage, abzüglich der Sonntage, an denen die Geschäfte in der Regel geschlossen sind. Aber es gibt ja noch das Internet… Allerdings ist heute tatsächlich schon wieder der 1. Advent. War nicht gerade erst Sommer??? Wo soll das noch hinführen, wenn die Zeit dermaßen rast?

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, 1. Advent! Na, wer ahnt es schon? Du da!? Richtig, es gibt bei den Oscarlottas auch dieses Jahr wieder einen ADVENTSKALENDER. Smiley Und wie immer seit 4 Jahren fängt der am 1. Dezember an, also aktuell am nächsten Dienstag. Und weil aber HEUTE schon der erste Adventssonntag ist, gibt es HEUTE schon eine kleine Überraschung vorweg. Letztes Jahr gab es ja ein kleines Dummerchen, das das nicht verstanden hatte (oder nicht verstehen wollte) und auch nicht das Prinzip eines Adventskalenders. Aber nun ist ja ein ganzes Jahr vergangen und es könnte ja eventuell vielleicht unter Umständen sein, dass Dummi dazugelernt hat. Man soll ja bekanntlich die Hoffnung nicht aufgeben! Und falls sich Dummi oder sonst jemand wieder ein Späßchen mit uns erlauben will (eine erste Ankündigung kam schon), wir haben in diesem Jahr auch eine ganze Menge gelernt. Cooles Smiley

In diesem Sinne wünschen wir ALLEN unseren Lesern eine stressfreie, harmonische, nicht zu teure und fröhliche Adventszeit! Vorsicht mit dem Glühwein & Co!!!

                                         Mann von vorne    Mann von hinten

bitte “hier” klicken und dann „Bildschirmpräsentation starten“

written by Ingrid

Nu isser da…

 

…der Winter! Angekündigt war er für Sonntag, hier bei uns auf der Ostalb. Als wir am Sonntagmorgen die Verdunkelungs-Jalousien runterschoben, war draußen??? ALLES WEISS!!! Vorsorglich waren der Frischwassertank bis zum Rand aufgefüllt, der Abwassertank (fast) restlos leer, ebenso die Toilettenkassette. Die dicken Jacken und die Winterschuhe waren nicht mehr in der hintersten Ecke der Heckgarage, sondern in der Dusche und im Gartenhäuschen steht jetzt IMMER eine volle Gasflasche. Wir haben zwar den letzten Winter auch schon in Deutschland verbracht, wie unsere Stammleser wissen, aber da waren wir in der milden Heidelberger Ecke und hatten nur einmal einen Hauch von Schnee. Jetzt sind wir auf der rauen Schwäbischen Ostalb, wo es schon mal Ende August schneien kann (selbst erlebt!) oder Mitte Mai (siehe “hier”). Heute nach Mitternacht zeigte das Thermometer -5°C!!! Ja, okay, im Vergleich zu dem Ausnahmewinter 2009/10 mit –10/15°C ist das noch gar nichts. Da waren wir an der zugefrorenen deutschen Nordseeküste und haben es auch überlebt. Es war sogar ein ganz besonderes und unvergessliches Erlebnis!

St. Peter-OrdingSt. Peter-OrdingSt. Peter-Ording

Meine ersten beiden Winter im Wohnmobil habe ich ebenfalls schon hier auf dem Campingplatz “Hirtenteich” verbracht, 2003/04 und 2004/05. Damals noch in meiner Frieda, aber schon auf unserem jetzigen Stellplatz. Uschi hatte noch ihren “Baby-Flair”. Ich bin ja ein Großstadtkind „aussem Pott“ und sooo viel Schnee kannte ich nur von Weihnachtsurlauben in Oberstdorf oder Ruhpolding. Wir wussten irgendwann nicht mehr, wohin mit dem weggeschaufelten Schnee! Aber die Sonne schien fast immer und es war einfach nur traumhaft.

Rezeption und SanitärgebäudeDezember 2004 (Frieda und Oscar)Dezember 2004Dezember 2004Dezember 2004Dezember 2004Dezember 2004Februar 2005Februar 2005Februar 2005

Mit solchen Schneefotos können wir jetzt natürlich noch nicht dienen, wir fangen ja erst an! 😉 Aber schlecht sind die aktuellen auch nicht, oder?

1. Schnee Mitte November1. Schnee Mitte November1. Schnee Mitte November   1. Schnee Mitte November1. Schnee Mitte November1. Schnee Mitte November

written by Ingrid
photos taken by Uschi with Canon Powershot A20 (2004/05), Canon Powershot A720 IS (2009/10) and Canon EOS 600D

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Der Winter naht!

 

Die letzten schönen, sonnigen und warmen Herbsttage sind wohl gezählt. Der Winter steht bereits in den Startlöchern, man merkt es deutlich, wenn die Sonne untergegangen ist. Im Bewusstsein dessen genießen wir noch jeden Sonnenstrahl! Ein paar verheißungsvolle Gedanken machen sich ungeplant auf Richtung Spanien. Wenn wir nun eventuell vielleicht doch eher nicht nach Kanada/USA fliegen sollten (ist noch nicht endgültig entschieden, danke für die vielen Ermutigungen per mail!), dann könnten wir doch vielleicht…

Waldspaziergang Aber jetzt ist jetzt und sonniger Herbst. Noch! Jules Hunderundeweg durch den Wald ist nur noch ein schmaler Pfad durch mehr als knöchelhohes Laub. Ein rascheliges Vergnügen für Hund und Mensch. Die Stimmung im Wald kurz vor Sonnenuntergang ist unglaublich friedlich und wohltuend. Und der Abendhimmel lockt uns aus dem Wald heraus noch auf die Wiesen und Hügel hinter dem Dorf. Skilift Dort stehen schon die Skilifte bereit und warten auf ihren Einsatz.

 

Blick zum CampingplatzWaldspaziergang WaldspaziergangWaldspaziergangWaldspaziergangWaldspaziergangWaldspaziergang10.jpg  AbendhimmelAbendhimmelAbendhimmel

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Some day

 

Es ist DAS Thema. Paris. Es bewegt und schockiert die Menschen vor allem, weil Paris so nah ist. Alle Horrornachrichten bewegen und schockieren, sei es ein „normaler“ Flugzeugabsturz, ein Amoklauf an einer (amerikanischen) Schule, ein Erdbeben, ein Vulkanausbruch, ein Tsunami, 9/11, Mumbai 2006 und 2008. Je mehr Tote, desto betroffener reagiert „die Welt“. Und gleichzeitig schaffen es die meisten Menschen, eine Distanz zu wahren, das Schreckliche nicht zu dicht an sich heranzulassen. Nur so gelingt es ihnen, ihr eigenes Leben ohne größere Verunsicherungen weiterleben zu können. Wie sollte es sonst zu erklären sein, dass immer noch in New York Tausende von Menschen in Wolkenkratzern arbeiten, dass täglich Tausende in Flugzeuge steigen und die Strände in Phuket wieder voll sind? „Mir wird schon nichts passieren, ES wird sicher nicht noch einmal passieren, auf keinen Fall noch einmal HIER.“ Paris und Mumbai sprechen dagegen. 

Diesmal ist es nicht mehr so leicht, seine Ängste in den Hintergrund zu verdrängen. Ja, versuchen tun es alle. Viele kluge Sätze sind zu lesen und zu hören. Sie sind alle voller richtiger Botschaften, aber sie entspringen dem VERSTAND. Der Verstand ist cool, er analysiert messerscharf, er hat Lösungen parat. Er vergibt Parolen, „nicht unterkriegen lassen“, „unsere Werte verteidigen“, „jetzt erst recht“, „ein Zeichen setzen“ und so weiter. Aber wir Menschen bestehen eben nicht nur aus dem Verstand. Wie bekommen wir unseren Verstand dazu, die Angst, das Unbehagen, den Mut so positiv zu beeinflussen, dass wir uns auch in Zukunft noch/wieder trauen, an all die Orte zu gehen, die auf der Gefährlichkeitsskala ziemlich weit oben liegen? Es geht wohl nur mit Verdrängung, wir steigen ja auch alle (fast) jeden Tag in ein Auto.

Vielleicht sind diejenigen, die unerschütterlich an (einen) Gott glauben, besser dran. Oder zumindest an ein/ihr Schicksal. Für die anderen gibt es dann doch nur die vielen schlauen Sprüche, die alle richtig, aber nicht immer leicht zu leben sind, vor allem nicht in solchen Tagen wie diesen.

some day

written by Ingrid
photo taken from here

…noch etwas…

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Durchhänger

 

Seit langer Zeit hat es gestern keinen Beitrag zum Sonntag gegeben. Sorry! Wir haben aber natürlich unsere Gründe. Zum einen passiert bei uns gerade GAR NICHTS, was wert wäre schriftlich festgehalten zu werden und wir möchten unsere Leser bekanntlich weder langweilen noch mit irgendwelchen Lückenfüllern „beglücken“. Zum anderen fühlen wir uns, nach den Terrorakten der letzten Zeit und den übrigen Berichterstattungen, etwas mutlos, hoffnungslos, kraftlos, hilflos, antriebslos und verunsichert. Die Hintergründe, Aktionen, Vereitelungs- und Revancheversuche sind ja hinlänglich bekannt, darüber müssen wir nicht reden. Uns beschäftigt der Gedanke, was kann man denn in dieser immer unsicherer werdenden Welt noch einigermaßen gefahrlos tun? Im Moment befinden wir uns noch auf unserem Heimatcampingplatz und verspüren keinerlei Ansporn, uns woanders hin zu begeben. Noch ist es leicht, hier zu sein, das Wetter ist bisher sonnig und auch noch relativ warm. Aber für den nächsten Sonntag ist von Schnee die Rede! Wir woll(t)en ja eigentlich im nächsten Frühjahr/Sommer/Herbst mit Fix und Boxi nach Kanada/USA und es wäre jetzt an der Zeit, die Flüge zu buchen und den Verschiffungstermin. Wir können uns z. Z. nicht dazu durchringen. Ja, wir wissen, dass die für die Attentate Verantwortlichen genau das wollen: Angst und Schrecken verbreiten, die Vergnügungen und Leichtigkeiten der westlichen Welt vernichten. Leider gelingt es ihnen, auch wenn es Menschen gibt, die diese realen Gefahren verdrängen können. Aber es gibt auch viele, die, so wie wir, nicht mehr sorglos zu Großveranstaltungen gehen oder in beliebte Großstädte fahren werden. Oder in ein Flugzeug steigen. Ja, wir wissen auch, dass es nirgendwo einen hundertprozentigen Schutz gibt, aber es gibt halt Orte und Unternehmungen, die sicherer oder unsicherer oder potentiell gefährlich sind. Hier ist es vermutlich ziemlich sicher, aber wollen wir für den Rest unseres Lebens hier bleiben? Wohl eher nicht. Jemand sagte, wenn es mich erwischt, dann bin ich eben tot. Ja, wenn man sofort tot ist, dann hat man „nur“ das Pech, ein paar Jahre vor dem Unvermeidlichen abtreten zu müssen. Aber wenn man schwer verletzt, schwer traumatisiert überlebt? So, wie vermutlich auch jetzt in Paris viele der Betroffenen? Es ist wohl, wie bei allem im Leben, die Frage, welchen Preis ich bereit bin zu zahlen für das Er(g)(l)ebnis, das ich möchte. Wir können diese Frage für uns gerade nicht beantworten.

111

written by Ingrid
photo taken with iPhone

Irritationen und andere Ärgernisse

 

Und Oscarlotta war doch beleidigt! Unsere Wynen-Gastankflasche war bei nur noch 10% und da sie ja als Reserveflasche dient, wenn die Campinggasflasche leer geworden ist, würde das bedeuten, dass wir irgendwann, wenn die automatische Umschaltung bei Nacht erfolgt, mangels Gas mindestens eine kalte Nase bekommen würden. Wir wollten also Gas tanken fahren. Oscarlotta wurde fahrfertig geräumt und – sprang nicht an!!! Kein Mucks, kein Klack, absolut NICHTS! Unser Zentralpanel hatte die ganze Zeit immer mal wieder gezeigt, dass die Starterbatterie mitgeladen wird. Jetzt zeigte es “Fahrzeugbatterie entladen”. Nicht schön! Unsere Iveco-Werkstatt für LKW in Aalen wurde kontaktiert und abends schon in der Dämmerung kam ein Servicewagen mit dem Chef persönlich. Wir haben schon so manches Gespräch mit ihm geführt, wenn Oscarlotta zum Kundendienst dort war. Eine neue Starterbatterie hatte er schon vorsichtshalber dabei. Nun ist nicht wirklich viel Bewegungsfreiraum im Motorraum, die Motorhaube relativ klein, der Chef relativ groß. Er hatte einige Mühe, bis er die alte Batterie draußen hatte. Sie sah nicht mehr sehr gesund aus! Wir dachten ja, mit 5 1/2 Jahren sei sie noch nicht besonders alt, aber das sah Herr Popp anders. Normalerweise würde er Batterien dieses Alters gar nicht mehr prüfen. Er tat es trotzdem und es war erkennbar, dass eine Zelle absolut tot war. Der Einbau der neuen Batterie ging dann schneller vonstatten, probestarten, bevor er sie endgültig befestigte, Ergebnis: Oscarlotta sprang an! Jubel!!! Wir waren alle froh, dass die Temperaturen noch so angenehm waren, denn der letzte Batteriewechsel im Februar 2010 fand bei -10°C in St. Peter-Ording statt. Das war damals der norddeutsche Ausnahmewinter, in dem sogar die Nordsee zugefroren war. Fotos und Bericht sind “hier” noch einmal nachzulesen.

Am nächsten Tag also ein zweiter Versuch, Gas zu tanken. Oscarlotta sprang ohne zu murren an, ABER im Display stand: “Motor überprüfen lassen” und eine gelbe Statusleuchte, die wie ein Motor aussah, brannte. Na prima! Motor aus, Motor an, gleiches Ergebnis. Wir fuhren tanken und dann gleich weiter zu Iveco. Herr Popp hatte bei der Verabschiedung gesagt, bis demnächst mal wieder, aber sooo schnell? Er guckte auch etwas erstaunt und schickte nach unserer Schilderung sofort einen jungen Mechaniker mit dem Fehler-Auslesegerät heraus. Das sagte alles mögliche und als letzte Meldung: “Drosselklappe defekt”. Die müsse man bestellen, koste “nur” ca. €270 und der Austausch würde 3-4 Stunden dauern. So mit €600-700 sei zu rechnen. Es blieb als kleine Hoffnung, dass der Batteriewechsel vom Vortag eine Falschmeldung provoziert haben könnte. Also wurden alle Fehlermeldungen gelöscht, damit erlosch auch die Warnleuchte. Wenn sie während der Fahrt nicht wieder auftauchen würde, sei alles gut! Ja, aber wir fahren doch nur wieder bis zum Campingplatz hoch! Dann sollen wir doch einmal großräumig um den Block fahren. Ob er mitfahren solle? Ob er unsere Oscarlotta denn mal selbst fahren dürfe?? Er durfte. Wir unterhielten uns ein weiteres Mal angeregt, diesmal über die aktuellen Flüchtlingsprobleme. Die Leuchte blieb aus! Sie blieb auch bei der Heimfahrt aus und hoffentlich auch in Zukunft.

MissWellkawee Herr Popp hatte uns noch erzählt, dass sich eine junge Frau beworben habe für die Ausbildung zur KFZ-Mechanikerin. Sie war den 2. Tag zum Probe arbeiten da. Wenn sie in der Männerdomäne Fuß fassen kann, dann würde auch endlich das Firmenlogo stimmen!

written by Ingrid