Egmond aan Zee

 

Und das war es dann mit Amsterdam, Enttäuschtes Smiley aber zum Glück noch nicht mit Holland! Smiley

Flevopark Wir marschierten noch einmal mit unseren Einkaufskarren eine Viertelstunde durch den angrenzenden Flevo-Park auf der anderen Kanalseite bis zu Albert Hejn und Lidl und füllten unsere Kühlschränke auf. Ob am Sonntag dort, wo wir hin wollten, die Supermärkte auch geöffnet sein würden, war fraglich.

FlevoparkFlevoparkFlevopark

Während unserer letzten Tage auf dem Campingplatz waren die Bauvorhaben wieder aufgenommen worden und wir konnten beobachten, wie ein LKW nach dem anderen angefahren kam und Sand abkippte. Ich hatte ja schon berichtet, dass der „Camping Zeeburg maakt een eiland“.

Camping Zeeburg

Der kleinere Teil entsteht direkt vor unserer Nase, aber so weit entfernt, dass die Arbeitsgeräusche nicht störten. Es waren großflächig Eisenplatten ausgelegt worden, damit der Bagger und die LKWs nicht versanken. Denn Landgewinnung bedeutet heutzutage, dass soviel Sand in eine abgedeichte Wasserfläche geschüttet wird, bis das Wasser verdrängt ist. Das muss dann zwei Jahre ruhen und sich setzen und wird dann vermutlich noch nachgebessert, bevor die neuen Landflächen bepflanzt und bebaut werden können.

Landgewinnung Camping ZeeburgLandgewinnung Camping ZeeburgLandgewinnung Camping ZeeburgLandgewinnung Camping ZeeburgLandgewinnung Camping ZeeburgLandgewinnung Camping Zeeburg

Landgewinnung Camping Zeeburg In der Beschreibung auf den Bauzäunen steht etwas von Ränderbefestigung mit Ton und Schilf. Wie auf den Fotos zu sehen, ist die Fläche, die wir in der Entstehung sehen konnten, winzig im Vergleich zu dem Hauptteil, der gut ein Drittel des jetzigen Campingplatzareals ausmacht. Ob die Bewohner der gleich daneben liegenden Hausboote allerdings sehr begeistert sein werden, wenn sie von Mai bis Oktober zeltende Rucksacktouristen ertragen müssen, sei dahingestellt. Laut lachen

 

Ein letzter abendlicher Platzspaziergang mit wehmütigen Gefühlen, zumindest bei mir!

Camping ZeeburgCamping ZeeburgCamping ZeeburgCamping Zeeburg

Egmond aan Zee Am nächsten Mittag ging es nicht weit, aber weiter. Wir wollten ja über den Abschlussdeich in die Provinz Friesland fahren und da bot es sich an, noch einen weiteren kleinen Abstecher in meine Vergangenheit zu machen und nach Egmond aan Zee zu fahren. Die Internetrecherche hatte ergeben, dass es einen großen Ferienpark gibt und der lag genau dort, wo der Campingplatz gewesen sein musste, auf dem ich mehrere Male in meinem früheren Leben war. Und genauso war es dann auch! Das alte Rezeptionsgebäude stand noch, aber das war auch schon alles, was ich wiedererkannt habe! Jetzt liegt die Rezeption 350m von der Einfahrtsschranke entfernt. Wenn nicht gerade ein Campingplatzbediensteter auf seinem Golf-Kart vorbeigekommen wäre, hätten wir erst einmal nicht gewusst, was tun und vor allem, wo parken. Die Zufahrt ist nämlich offensichtlich auch noch aus den 1970er-Jahren! Cooles Smiley

Kustpark Egmond aan Zeealte Rezeption und Verkaufsladen

Kustpark Egmond aan Zee Direkt hinter der Schranke liegt der Wohnmobilstellplatz, halbkreisförmig angelegt in zwei Reihen. Wir stellten unsere Mobile provisorisch ab und suchten die Rezeption. Es gab dann noch genau zwei nebeneinanderliegende freie Plätze! Die erste Reihe war z. Z. gesperrt, weil die Rasenflächen neu eingesät wurden. Das muss wohl jedes Jahr gemacht werden, denn in der zweiten Reihe standen die Wohnmobile auf den schlammigen „Rasen“flächen, damit man auf der geschotterten Fläche mit sauberen Schuhen ein- und aussteigen konnte!!! Zunehmend mehr Menschen (nicht nur Camper) machen, was sie gerade (für sich) für richtig halten, ohne Rücksicht, Einsicht oder Unrechtsbewusstsein.

Kustpark Egmond aan Zee

Der Campingpark ist riesig! Den größten Teil nehmen allerdings Miethäuschen ein, das scheint ein lukrativeres Geschäft zu sein als Camping. Es gibt außer den 19 Stellflächen für Wohnmobile noch zwei Bereiche für offenbar nur Wohnwagen und allenfalls kleine und leichte Vans. Wir wären nämlich gerne nach der ersten stürmischen Nacht unter Pinien umgezogen, was uns verwehrt wurde. Die Bodenbeschaffenheit sei nicht ausreichend. Und so, wie die Bodenflächen aussahen, hatte es viel geregnet und zumindest Oscarlotta hätte dort einen Acker hinterlassen. Erstauntes Smiley

Bei unserer Anreise am Sonntag war uns schon aufgefallen, das für solch ein kleines Städtchen sehr viel Autoverkehr herrschte und wie viele Menschen zu Fuß unterwegs waren. Als dann noch die Straße zum Campingplatz gesperrt war, fragte ich die Ordner, was denn aktuell los sei. Massenwanderungen am Strand, zwischen 10 und 15 Kilometern! Also einmal bis nach Bergen aan Zee und evtl. wieder zurück, das haben wir früher auch öfter gemacht, ohne „evtl.“. Was ich aber nicht verstehe, ist, was bewegt Menschen dazu, in einem Pulk von Gleichgesinnten am Strand entlangzulaufen??? Strand ist doch am schönsten, wenn man möglichst allein unterwegs ist? Mein Unverständnis ist wohl darauf zurückzuführen, dass ich kein Herdenmensch bin?

Später bekamen wir mit, dass Reisebusse am Straßenrand standen und darauf warteten, die Wanderer ohne „evtl.“ zurückzutransportieren. Was Mensch sich nicht alles einfallen lässt in den unattraktiveren Wintermonaten! Verwirrtes Smiley

Wir erklommen den kleinen Hügel neben dem Campingplatz, an dessen Spitze sich immer noch ein Aussichtsturm befindet.

Egmond aan ZeeEgmond aan Zee

Nachdem wir uns einen Überblick verschafft hatten, liefen wir „außenherum“ zur Strandpromenade, ich wollte sehen, was sich dort verändert hat. Ein paar neue Häuser mit Ferienappartements gab es, ansonsten war alles so wie vor 20 Jahren, als ich das letzte Mal dort war. Das Hotel, in dem ich einige Male im Winter ein verlängertes Wochenende verbrachte, stand auch noch, wird aber unter einem anderen Namen geführt. Die „Automatiek“ im Ort gab es nicht mehr, dafür direkt neben dem Leuchtturm eine Snackbar. Fish ’n chips mit Blick aufs Meer ist auch nicht schlecht! Smiley

Egmond aan ZeeEgmond aan ZeeEgmond aan ZeeEgmond aan ZeeEgmond aan ZeeEgmond aan Zeeschlemmen am Strandschlemmen am Strandschlemmen am Strandschlemmen am Strand

Egmond aan Zee Es wurde stürmisch! Wir zogen im Stellplatzbereich auf die ersten beiden Plätze um, immerhin ein wenig weiter von den Bäumen weg. Sturm und/oder Regen bedeutet Höhlentag! Zu einem Stadtbummel hat es dann aber zum Glück doch noch gereicht und ob der Überschaubarkeit der „Stadt“ brauchten wir dafür nicht allzu lange. Egmond aan Zee ist einfach ein niedliches kleines altes ehemaliges Fischerdorf, das jetzt vom Tourismus lebt. Im Winter erstaunlich gut besucht, im Sommer überlaufen. Man sagt den Holländern ja (etwas bösartig) nach, dass sie im Sommer ihre Häuser an Touristen vermieten und selbst in ihre Garagen ziehen. Smiley mit geöffnetem Mund

Egmond aan ZeePoffertjes

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen (bessere Qualität) und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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