HAPPY NEW YEAR!!!


wünschen wir allen unseren Lesern und dass ihr die Suche nach dem Topf am Ende des Regenbogens nicht aufgebt. Er möge, wenn ihr ihn denn gefunden habt, mit dem gefüllt sein, was ihr am nötigsten braucht, nicht mit dem, was ihr euch am dringlichsten wünscht.

Wir bedanken uns für ein weiteres Jahr „Verfolgung“ und Feedback!

Happy New Year Stern Bonne Année Stern Feliz Año Nuevo Stern A guads neis Johr Stern Gott Nytt År Stern Buon Capodanno Stern Blwyddyn Newydd Dda Stern Yeni Yiliniz Kutlu Olsun Stern Scastny Novy Rok Stern Srechno Novo Leto Stern Es Guets Neus Johr Stern Bonus Prinzipius E Mellus Finis Stern S Novim Godom Stern Feliz Ano Novo Stern Hallich Nei Yaahr Stern Guads neis joa Stern Gelükkig Nyjaar Stern felix sit annus novus Stern Gullukkig Niuw Jaar Stern Voorspoedige Nuwejaar

Quelle

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Urlaub bei Erwin

 

Der Dezember war bisher, wie immer, dem Adventskalender vorbehalten, aber das heißt nicht, dass sonst nichts passiert wäre!

Ich wollte für zwei oder drei Nächte nach Wertheim (bei Würzburg), erhoffte mir, dass das Wertheim Village schon weihnachtlich illuminiert sein würde. Dem war dann auch so, sowohl von außen als auch verschwenderisch von innen war alles mit vielen Lichtern stimmungsvoll geschmückt. Der Anblick vom Parkplatz der „Erwin Hymer World“ war märchenhaft (das Headerfoto vom aktuellen Monat) und aus den geplanten maximal drei Nächten wurden fast drei Wochen!

Wertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim Village

Das lag aber nicht daran, weil es mir so gut gefiel, sondern dass zunächst meine Heizung nicht im Elektrobetrieb funktionierte. Man bekommt hier Strom für €1/drei Stunden, die Absicherung ist ausreichend hoch und so nutzte ich die Gelegenheit, Kühlschrank und Heizung auf Strom laufen zu lassen. Nicht den ganzen Tag, sondern um die Kaffeemaschine „morgens“ nutzen zu können und dann noch einmal abends zur Unterstützung der Bordbatterien. Meine Heizkörper blieben allerdings kalt! Nun gibt es hier ja nicht nur eine große Wohnmobil- und Wohnwagenausstellung mit allen Marken der Hymergruppe und einen gut sortierten Movera-Shop, sondern auch eine Wohnmobilwerkstatt. Ich wurde also dort vorstellig und obwohl die Auftragsbücher voll waren, hieß es, ich solle am nächsten Tag um 10 Uhr mit dem Mobil kommen. Man würde dann, wenn zwischendurch mal Zeit wäre, nachschauen. Passenderweise gab noch am selben Tag der Kühlschrank, der bis dato 10 Jahre problemlos funktioniert hatte, den Geist auf!!! Nicht schön, aber perfektes Timing! Erstauntes Smiley

Erwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer World

Am nächsten Morgen gab ich den Kühlschrank als weitere Baustelle an. Und dann hieß es warten! Es gibt einen netten Wartebereich mit Fernseher, Kaffeeautomaten und WLAN. Ich hatte viel upzudaten, lud Kartenmaterial für die Navi-App herunter und trank Kaffee. So vergingen die ersten zwei Stunden recht schnell. Um 12 Uhr musste ich allerdings umziehen, Mittagspause bis eins. Ich ging in den Wartebereich der Ausstellung. Dort gibt es auch WLAN, aber dort ist es noch langsamer! Nun, die Stunde verging auch und ich wechselte wieder nach unten. Oscarlotta stand leider immer noch am selben Platz, außerhalb der Werkstatt. Enttäuschtes Smiley Sie käme aber jetzt dran, hieß es. Ich updatete weiter, so gut es eben ging, trank Kaffee und las Klatschzeitschriften. Irgendwann war ich mit allem fertig, nur Oscarlotta offenbar noch nicht. Ab 15 Uhr wurde die Zeit lang! Um 15:30 sah ich sie draußen vorbeifahren, aber es dauerte dann nochmal fast eine halbe Stunde. Schließlich bekam ich eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Heizung lief wieder (ein Kontaktfehler, der behoben wurde), das Kühlaggregat war kaputt. Vielleicht sei aber auch nur etwas verstopft, der gerade anwesende Dometic-Fachmann hätte gesagt, dass es schon mal vorkomme, dass sich solche Verstopfungen bei Erschütterungen wieder lösen würden. Das war mir allerdings zu vage, vor allem in Anbetracht des Alters des Kühlschranks. Ein neuer sollte €1500-1600 kosten und es wäre nicht sicher, dass er in den zur Verfügung stehenden Raum hineinpassen würde, aber man könne auch nur das Kühlaggregat austauschen. Das würde dann „nur“ €900 kosten. Das erschien mir die insgesamt sinnvollere Variante zu sein und ich bat darum, nachzufragen, ob ein Aggregat verfügbar sei. Ja, war es, aber es würde nicht vor Mitte der nächsten Woche da sein. Das war mir egal, ich hatte Zeit und brauchte einen funktionierenden Kühlschrank. Wieder auf meinem Stellplatz lagerte ich alles, was Kühlung brauchte, nach draußen auf den Fahrradträger aus. Das, was im Tiefkühlfach inzwischen aufgetaut war, wurde verarbeitet und ich aß an drei Tagen Gemüserisotto mit Tofu. Smiley mit geöffnetem Mund

Der Wohnmobilstellplatz der „Erwin Hymer World“ bietet alles, was man braucht. Er ist kostenlos, es gibt eine Ent- und Versorgungsstation, auch Kleinmengen (10l) Wasser und es gibt Gas. Als zum ersten Mal eine Gasflasche leer war, ging ich in den Shop, um zu fragen, wo ich tauschen könne. Unten am Automaten, hieß es. Es gibt Gasflaschentauschautomaten??? Ja, mit Kreditkarte zu bezahlen. Der große Container war mir noch nicht aufgefallen, obwohl er eigentlich unübersehbar ist.

Erwin Hymer World

Ich war gespannt! Man muss die Gasflasche (mit Schutzkappe) in ein Fach stellen und die Tür schließen, dann am Display auswählen, ob man tauschen oder kaufen will und ob es sich um eine Stahl- oder um eine Aluminiumflasche handelt. Dann wird die Flasche gescannt und wenn sie für in Ordnung befunden wurde, wird man aufgefordert, €21,95 per Karte zu bezahlen. Nachdem der Kassenbon ausgespuckt wurde, fängt es hinter der Tür gewaltig an zu rumpeln. Man kann akustisch mitverfolgen, wie die leere Flasche in den Tiefen des Containers verschwindet und eine volle herantransportiert wird. Im Display steht während dieses Vorgangs, dass man warten möge. Dann rumpelt es im Ausgabefach, man wird aufgefordert, die Tür zu öffnen und es steht tatsächlich eine neue, volle Gasflasche dort! Große Klasse!!! Noch ein zweites Mal tauschte ich ohne Probleme (es war inzwischen kalt geworden, trotz Stromzufuhr hielt eine Flasche nur noch 4 1/2 Tage), beim dritten Mal ging es schief! Der Kassenbon kam raus, es rumpelte, aber die Flasche wurde nicht abtransportiert. Im Display kam die Aufforderung, die Tür zu öffnen und den Eingabebereich zu leeren. Ich nahm die leere Flasche wieder heraus, stellte sie wieder hinein und schloss die Tür. Es rumpelte und dann stand im Display eine Fehlermeldung, man solle sich an den Service wenden, ein Tausch sei derzeit nicht möglich. Zum Glück war die Werkstatt bzw. die Rezeption noch besetzt und es wurde mir ein Servicemensch herausgeschickt. Ich vermutete, dass es keine vollen Flaschen mehr geben würde, es stellte sich aber heraus, dass es nur einen Leerflaschenstau gegeben hatte, weil die erste von fünf Flaschen sich in keine der vorhandenen Spuren eingeordnet hatte. Somit konnte meine leere Flasche nirgendwo mehr hin und konnte den Platz für die volle nicht freigeben. Also, vorsichtshalber keine Gasflasche tauschen wollen nach Feierabend und nicht am Sonntag! Verwirrtes Smiley

Ich verbrachte die Tage mit (aus)schlafen, Vorräte aufbrauchen, Wohnmobile anschauen, durchs Village schlendern (trotz besten Willens habe ich nichts gefunden, wofür ich Geld hätte ausgeben können), lesen, häkeln, telefonieren, Blogs lesen, Instagram, ein wenig Haushaltskram. Und ich genoss JEDEN Abend den Blick auf meine Türmchen! Nein, langweilig ist es mir nicht geworden. Smiley

Am Donnerstag der 2. Woche wurde dann das Kühlaggregat eingebaut. Werkstatttermin entgegenkommenderweise nicht schon um 8, sondern „erst“ um 9 Uhr. Diesmal ließ ich meine Lebensmittel, meinen „Vorgarten“ und mein angestecktes Stromkabel zurück, in der Hoffnung, alles wiederzufinden und mit der Absicht, meinen liebgewonnenen Platz wieder einzunehmen. Beides klappte! Ich hatte am Tag zuvor vergessen zu fragen, ob ich den Kühlschrank komplett leerräumen soll und musste beides in der Werkstatt dann noch schnell tun. Diesmal wurde sofort angefangen zu arbeiten. Ich setzte mich in den Wartebereich auf das gemütliche Sofa und genehmigte mir erstmal einen Kaffee. Während meine Updates im Schneckentempo auf meine Telefone krochen, las ich dieses Mal ein mitgebrachtes Buch. Das war so interessant, dass es ratzfatz 12 Uhr war. Der Kühlschrank war fertig, sollte aber noch seine wiedererweckte Kühlkraft unter Beweis stellen. Um 13 Uhr könne ich wiederkommen.

Endlich ergab sich eine gute Gelegenheit, der Schokoladen-Manifaktur einen ausgiebigen Besuch abzustatten, es gibt dort nämlich auch ein Café mit verführerischem Kuchen. Ich hatte ja nicht einmal gefrühstückt!

Wertheim VillageWertheim VillageWertheim Village

Kurz nach 13 Uhr kam mir Oscarlotta an der Schranke schon entgegengefahren. Ich bekam die Rechnung von knapp über €1000 präsentiert und war angenehm überrascht, dass der ursprünglich genannte Preis die Montage offensichtlich beinhaltete. Ist zwar immer noch viel Geld, aber man gönnt sich ja sonst nichts! Zwinkerndes Smiley

Ich fuhr noch über die VE-Station und dann „nach Hause“.

Am Sonntag wollte ich dann mal weiter, eigentlich. Der Wetterbericht sagte allerdings ab Sonntag Schneefall voraus, im Ruhrgebiet und besonders im Sauerland. Und ich musste über die A45, die Sauerlandlinie, die bei Schneefall nicht mehr das reine Vergnügen ist. Oscarlotta ist nun mal mein einziges Zuhause, das setze ich nicht leichtfertig aufs Spiel! In Wertheim hatte der Weihnachtsmarkt begonnen, warum also nicht noch ein wenig länger bleiben? Meine Vorräte gingen immer noch nicht zur Neige, außerdem gibt es in Wertheim einen Kaufland und einen Rewe. Und es gibt einen Shuttlebus zwischen dem Village und Wertheim. Der ist noch dazu kostenlos, wenn man sich vorher einen Berechtigungsschein besorgt hat. Und er fährt stündlich. Am Samstag fing es an zu stürmen und zu schneien, waagerecht. Am Sonntag war alles weiß, die Straßen nicht geräumt, kaum ein Auto unterwegs. Es war so, als ob es eine Welt da draußen nicht mehr gibt. So absolut geräuschlos hatte ich es hier noch nicht erlebt! Die Beleuchtung des Village war ausgeschaltet. Beruhigenderweise waren noch fünf weitere Mobile auf dem Platz. Es schneite immer noch und ich beschloss, einen weiteren Höhlentag einzulegen. Ob der Shuttlebus nach Wertheim überhaupt fahren würde, war mehr als fraglich. An der Haltestelle, die ich von Oscarlotta aus sehen konnte, kam jedenfalls keiner vorbei. War ich froh, nicht mit Oscarlotta unterwegs zu sein! Ich hatte noch genug zu essen, genug Gas, genug zu tun, der Strom funktionierte, ebenso Heizung und Kühlschrank. Also alles gut! Verliebt

Erwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer World

Es war sehr nett dort! Ich habe mich richtig wohlgefühlt, auch wenn der Stellplatz nicht ganz leise ist. Man hört ständig die nahe A3 und öfter parken LKWs an der benachbarten Straße und die Fahrer kontrollieren mit viel Getöse irgendetwas. Und die einzelnen Stellflächen sind teilweise so schräg, dass man Keile braucht. Es gibt keine Abfalleimer. Meinen „Gelber Sack“-Müll deponierte ich in der Heckgarage, das Altpapier entsorgte ich im Papiercontainer der angrenzenden Schokoladenmanufaktur und den Restmüll-Beutel versenkte ich in einem Müllbehälter im Village. Meine täglichen Kosten beliefen sich auf €3/Tag für Strom, alle paar Tage investierte ich 10 Cent für 10l Kaffee- und Teewasser und €21,95 für eine volle Gasflasche. Wenn mich die Lust auf langsames WLAN überkam, setzte ich mich in den Ausstellungsbereich und beobachtete das Treiben dort. Smiley

Und wenn das Wetter mal gar zu schlecht war, ging ich solange durch die Ausstellung, bis ich in Italien war!

Erwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer World

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Frohe Weihnachten!

 

Wir wünschen allen unseren Lesern ein möglichst

frohes/fröhliches/besinnliches/friedliches/gesundes

Weihnachtsfest

wie auch immer, wo auch immer und mit wem auch immer!

 

Und wer sich die einzelnen Hintergrundcollagen der 24 Adventskalendertürchen noch einmal alle zusammen ansehen möchte, der muss „hier“ klicken. Wir bedanken uns für die vielen Zugriffe auch dieses Jahr wieder!

Adventskalender 2017

 

Es ist eigentlich kaum zu glauben (war nicht gerade noch Sommer???), aber der Dezember naht mit großen Schritten und es wird schon wieder Zeit für den alljährlichen

ADVENTSKALENDER

auf Oscarlotta on tour. Inzwischen eine schöne Tradition seit 2011! Verliebt

Ich habe mir wieder Mühe gegeben und hoffe, dass das Ergebnis euch gefällt und jeden Tag ein wenig Freude macht!!!
Einfach immer auf das aktuelle Foto klicken und warten, was passiert!

Viel Vergnügen!!!

 

 

P. S.: Wer noch Lust, Zeit und Datenvolumen übrig hat, kann ab dem 1. Dezember gerne auch noch „hier“ klicken.

 

Toller Service!?!?

 

An der Mäusefront herrscht Ruhe, wem auch immer sei Dank!!! Smiley Ich bin noch nicht restlos entspannt und die Falle steht nach wie vor im Außenstaufach, aber wohl nur noch bis Sonntag, wenn ich weiterfahre. Danach werde ich mein Augenmerk wieder auf verräterische Spuren richten und nur bei Bedarf aktiv werden (wird hoffentlich nicht nötig sein).

Ich wollte hier in Bad Windsheim eigentlich nur zwei oder drei Nächte bleiben, habe dann aber beschlossen, dass ich erst in Ruhe das Mäuseproblem angehen werde. Außerdem gefällt es mir hier immer wieder gut. Für November ist allerdings noch recht viel los auf dem Stellplatz „PhoeniX-Reisemobilhafen“, aber das liegt sicher daran, dass er an einem Thermalbad liegt. Das zieht zu jeder Jahreszeit, im Winter sicher noch mehr als im Sommer.

PhoeniX-Reisemobilhafen Bad Windsheim

Als ich ankam, war direkt an der Rezeption (unten links, Platz 21) ein großer Eckplatz mit Rasenstück an der Türseite frei und der Nachbar zur Linken war relativ weit weg. Großer Vorteil, das kostenfreie WLAN war hervorragend zu empfangen und es war schnell. Großer Nachteil, ab halb acht morgens ging das Geschnatter hinter meinem Bett los, die Sanitärcontainer sind eben auch in unmittelbarer Nähe. Dann gab es noch einen Notfall-Reparatureinsatz an einer Dachrinne, der mit viel Metallgeschmeiße verbunden war. Durch meine Mäuse war mein Schlafrhythmus aber sowieso gestört, da kam es darauf auch nicht mehr an. Müdes Smiley

Ich hatte bei meiner Ankunft gefragt, ob und wann ich eine Gasflasche tauschen könne, wenn sie leer ist und mir wurden die Winteröffnungszeiten der Rezeption genannt, morgens von 8 bis 11 Uhr und nachmittags von 16 bis 17 Uhr. Über Nacht war die Betriebsflasche dann leer und da ich umständehalber (!) früh auf war, bat ich kurz vor 11 noch um den Austausch. Ich solle die leere Flasche rausstellen und bekäme dann nach 11 eine volle gebracht. Toller Service! Smiley

Als ich mich entschlossen hatte, länger zu bleiben und umziehen musste (siehe Foto oben), weil mein Platz reserviert war, fragte ich, ob man mir die nächste Gasflasche auch auf dem unteren Platzteil bis zum Mobil bringen würde? Ja, kein Problem, hieß es, einfach Bescheid sagen. Toller Service! Smiley

Als ich dann allerdings Bescheid sagte, nachmittags zwischen 16 und 17 Uhr, stellte sich heraus, dass es diesen Service nur morgens gibt! Ich versuchte zu verhandeln, aber es hieß nur, das habe man mir aber schon gesagt (ich konnte mich nicht erinnern) und man sei ja allein in der Rezeption und könne (nicht MÜSSE) sich seine Zeit ja selbst einteilen. Ja, genau, deswegen wäre es doch eigentlich kein Problem und eine nette Geste, in Ausnahmefällen flexibel zu sein. Das sagte ich allerdings nicht laut, sondern dachte es mir nur. Auch der erneute Hinweis darauf, dass ich nun mal kein Frühaufsteher sei, nützte nichts. Die wenigsten Menschen verstehen auch nur ansatzweise, dass es für jemanden ein Problem oder zumindest unangenehm ist, früher aufstehen zu müssen als „man“ es für gewöhnlich tut. Ich habe da einschlägige Erfahrungen! Warum wird denn immer nur derjenige, der lange schläft, komisch angesehen oder mit irgendwelchen „lustigen“ Sprüchen konfrontiert und nie derjenige, der schon morgens zwischen 6 und 7 durch die Gegend läuft? Erzürnt

Es half alles nichts, ich solle einfach am nächsten Morgen kommen, man würde das schon regeln! Ein freundliches Lächeln, ein „Wir sehen uns morgen!“. Ja, wenn ich aufstehe!!! Ich war etwas angesäuert. Aber ich brauchte eine volle Gasflasche. Kurz überlegte ich, Oscarlotta zusammenzupacken und zum nächsten Baumarkt zu fahren. Aber es wurde schon dunkel und ich wusste nicht, wo der nächste Baumarkt ist. Also würde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und mir den Wecker stellen! Der Gedanke schmeckte mir aber so gar nicht, jetzt, wo ich endlich mäusefrei war und wieder durch- und ausschlafen konnte. Ein klein wenig hoffte ich noch, dass der Platzbetreiber vielleicht doch noch ein Einsehen haben würde, da er sich seine Zeit ja selbst einteilen kann und mir nach 17 Uhr eine Gasflasche vorbeibringen würde. Das hätte ich dann für einen wirklich tollen Service gehalten. Aber natürlich passierte nichts derartiges. Trauriges Smiley

Jetzt wurde der Steinbock in mir munter! Ich befragte Google nach einem Baumarkt im Umkreis und siehe da, keine 10 Minuten zu Fuß gibt es die BayWa!!! Normalerweise müssten die Gasflaschen tauschen. Es war schon zu spät, um dort anzurufen, aber ich ging sehr zuversichtlich ins Bett und stellte den Wecker NICHT! Am nächsten Mittag ergab eine telefonische Nachfrage einen positiven Bescheid, die Sonne schien und ich machte mit der leeren Gasflasche auf meiner Karre einen schönen Spaziergang hin und mit einer vollen Gasflasche wieder zurück. Der Weg führte mich übrigens an der Stelle vorbei, wo ich die letzte Maus ausgesetzt hatte. Viele Sandhaufen sah ich, das Gelände gehört schon zum BayWa Baustoffbereich. Ich hoffe, das Mäuschen findet eine schöne Möglichkeit, den Winter zu überstehen!

Als ich nach einer halben Stunde wieder zurück war und meine Gasflasche angeschlossen hatte, freute ich mich doppelt. Ich hatte €3,51 gespart und ich hatte nicht früher aufstehen müssen! Wobei letzteres noch wesentlich wertvoller für mich ist als das gesparte Geld. Nachtmenschen wie ich werden mich verstehen! Cooles Smiley

SELBST IST DIE FRAU!!!

PhoeniX-Reisemobilhafen Bad WindsheimPhoeniX-Reisemobilhafen Bad WindsheimPhoeniX-Reisemobilhafen Bad Windsheim

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.