Alpenrundblick

 

Das weiße Schicksal ereilte uns ein weiteres Mal in Form von gut 20cm Neuschnee über Nacht! Erstauntes Smiley Der Wetterbericht hatte es zuverlässig vorhergesagt und so nahmen wir das Geschenk gelassen an. Wenn die Arbeit erst getan ist und die Sonne wieder scheint, ist es wirklich ein Geschenk!

OberstdorfOberstdorfOberstdorfOberstdorfOberstdorfOberstdorfOberstdorf

Diesmal sahen alle Bäume rundherum besonders bezaubernd aus (siehe aktuelles Headerfoto). Und diesmal wagte ich mich auch höchstselbst auf Oscarlottas Dach. Das Heki hatte ich schon am Vortag vom Schnee befreit, damit es sich aufkurbeln ließ. Soweit ich von der Leiter auf dem Bett reichen konnte, schob ich den Schnee vom Dach, bevor ich rauskletterte. Als richtig gut dafür geeignet hat sich ein Gummibesen erwiesen, auch für die weitere Arbeit auf dem Dach. Den ersten Besen hatten wir nicht mit dem für ihn geeigneten Stiel benutzt, sodass jetzt ein „Handbesen“ übrig war. Diese praktischen Gummibesen verursachen keine Kratzer, haben einen variablen Teleskopstiel und eine zusätzliche Wasserabzieh-/Schabekante. Man kann sie als Besen oder Schrubber oder Wasserabzieher nutzen und durch ihre weichen „Borsten“ können sie auch den Solarplatten nichts anhaben.

neuer SalatSalatbesteck

Diesmal wollten wir den runtergeschobenen Schnee nur auf der Fahrerseite von Oscarlotta haben, da wir auf der anderen Seite nicht mehr wussten, wohin mit weiterem Schnee. Auf der rechten Seite behindert aber sowieso die Markise das über die Kante schieben und an einem Punkt war dann klar, dass ich mit schieben nicht mehr weiter kommen würde, auch, weil unter der Schneehaube eine schon angefrorene Schicht Pressschnee war. Uschi reichte mir ihre Mini-Schneeschaufel (für Kinder, pinkfarben Smiley) hoch und damit schob ich den Schnee nicht mehr vom Dach, sondern schmiss ihn im hohen Bogen bis auf den (noch nicht geräumten) Fahrweg! Das machte richtig Spaß!!! Es wurde aber auch sehr deutlich, wie schwer selbst diese kleinen Schneemengen schon sind und unser Respekt vor Dachlawinen verstärkte sich noch. Die Feinarbeit passierte dann wieder mit dem Gummibesen.

auf dem Dachauf dem Dachauf dem Dachauf dem Dachauf dem Dachauf dem Dachauf dem Dachgeschafft!!!

Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass die Wohnmobildächer blitzsauber werden und keine schwarzen Regenstreifen mehr an den Seitenwänden herunterlaufen!

blitzsauber!

Die Sonne schien herrlich warm und die Aussicht war vom Feinsten! Verliebt

Aussicht von OscarlottaAussicht von OscarlottaAussicht von OscarlottaAussicht von OscarlottaAussicht von BoxiAussicht von BoxiAussicht von BoxiAussicht von BoxiAussicht von OscarlottaAussicht von Boxi

Auch die nächsten Tage waren wunderbar und wir genossen die Märchenlandschaft bei unseren Nachmittagsspaziergängen.

WintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchen

Unsere Zeit hier ist nun LEIDER vorbei und jetzt verraten wir auch, wo wir die letzten drei Monate waren, nämlich auf dem Stellplatz „Alpenrundblick“ in Blaichach. Es gibt auf einer großen geschotterten Fläche Platz für 60 Mobile und, wie der Platzname sagt, rundherum Berge. Die Lage ist nahezu perfekt, Immenstadt ist ca. 3km entfernt und über den Iller-Radweg zu Fuß oder mit dem Rad gut zu erreichen, nach Sonthofen sind es ca. 5km. Der Bahnhof (Zugverbindung Oberstdorf/Immenstadt und weiter) ist 5 Minuten vom Stellplatz entfernt (die Bahnstrecke ist in Hörweite, aber nicht störend) und vom Bahnhof aus ist man direkt in dem kleinen Ort mit Supermarkt und allen Geschäften, die man so braucht. Der Iller-Radweg war immer gut geräumt, sodass unsere Spaziergänge in beide Richtungen jederzeit stattfinden konnten. Zum Stellplatz gehört sogar ein eigener Badesee! Alle weiteren Einrichtungen und die Preise findet ihr auf der Homepage.

BlaichachBlaichachBlaichach

Es hat uns so gut gefallen, dass wir für den nächsten Winter schon wieder reserviert haben! Wir hatten das Wetter, dass wir uns gewünscht hatten. Regen kam fast immer als Schnee herunter, grau und nieselig war es nur ganz selten und die Sonne schien (nicht nur gefühlt) an wesentlich mehr Tagen als im restlichen Deutschland. Die beiden vorhergehenden Winter habe ich ja im Norden und Osten Deutschlands verbracht und am meisten im Gedächtnis geblieben ist mir, wie sehr ich die Sonne vermisst habe. Das kann ich von diesem Winter nicht sagen! Und Sonne und Schnee hat schon was, oder? Kuss senden

Sonne und SchneeSonne und SchneeSonne und SchneeSonne und SchneeSonne und SchneeSonne und Schnee

“Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät???
Soll das heißen – ja, ihr Leut – mit dem Allgäu ist Schluss für heut! 
Stimmt es, dass es sein muss?
Ist für heute wirklich Schluss???

Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder – keine Frage!”

bis dann!bis dann!bis dann!

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Bizarre Eiswelten

 

Ich folge auf Instagram einem Allgäu-Account und dort wurde vor ein paar Tagen ein Foto von der Breitachklamm bei Oberstdorf gepostet. Wir kennen die Klamm nur vom Sommer, sehr schön und schon ein paar Jahre her. Im Winter waren wir dort noch nie, was sich aber, laut Foto, mehr als lohnen würde! Trauen wir uns, die schmalen und teilweise steilen Wege bei Eis und Schnee zu begehen? Wir beschlossen, es zumindest zu versuchen, abbrechen kann man ja jederzeit. Der Eintritt ist mit €4,50/Person sehr moderat, ein Verlust ließe sich also verschmerzen.

Wir zogen uns warm an, bestückten unsere Bergschuhe mit anschnallbaren Spikes und nahmen die Walkingstöcke mit. Auf Mützen und Handschuhe verzichteten wir, denn es schien die Sonne und wir waren schon mittags dort. Aber wie das in einer Klamm so ist, die Sonne hat nur ein sehr kurzes Zeitfenster, um dort den Boden zu erreichen. Die meiste Zeit waren wir im Schatten und es war kalt. Aber die wechselnden Anblicke entschädigten uns für alles! Außer uns waren eine Menge anderer Menschen unterwegs, alle so vorsichtig gehend wie wir und alle staunend und immer wieder stehenbleibend, um zu fotografieren.

BreitachklammBreitachklammBreitachklamm

Es fing zunächst schön, aber unspektakulär an. Die Breitach plätscherte munter und mit relativ wenig Wasser an schneebedeckten Felsen und Steinen vorbei Richtung Illerursprung.


BreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklamm

Die Iller, die hier an unserem Stellplatz vorbeifließt, entsteht ja durch den Zusammenfluss von Breitach, Stillach und Trettach in der Nähe von Oberstdorf. Uschi war im Frühjahr dort gewesen und hatte ein Video (siehe “hier”) gedreht.

Je näher wir zur Klamm kamen, desto eisiger wurde es! Erst noch sehr gemäßigt, aber dann überwältigend. Über Wochen hatten die Temperaturunterschiede zwischen Wärme- und Kälteperioden und die zwischen Tag und Nacht erst Eiszäpfchen, dann ausgewachsene Zapfen und schließlich an einigen Stellen Eisvorhänge und riesige Säulen wachsen lassen. Immer wieder musste ich mich von den Stöcken losclipsen, um zu fotografieren. Aber ohne die Stöcke ging gar nichts! Der Weg war zwar mit Split gestreut und es gab Geländer und an einigen Stellen noch zusätzlich Seile an der Felswand, aber es war trotzdem teilweise mühsam. Nicht alle Leute hatten geeignetes Schuhwerk an und schlitterten mehr als sie liefen. Dort, wo es dann richtig steil wurde, brachen wir ab. Hoch wären wir sicher noch gekommen, aber ob heil wieder runter, war die Frage. Wir beschlossen, lieber nichts zu riskieren. Oben wären wir zwar endlich in der Sonne gewesen, aber die bizarrsten Eisformationen waren unten und ich hatte zu dem Zeitpunkt schon unzählige Fotos gemacht.

BreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklamm

Wir begaben uns also auf den Rückweg und bestaunten diese Märchenwelt noch in aller Ruhe aus der anderen Richtung. Trotz allem waren wir insgesamt zwei Stunden unterwegs gewesen und das reichte dann ja auch. Es war einfach nur toll und wir sind glücklich, es gewagt zu haben!

Dieser Beitrag zeigt nur einen Teil der Fotos, deswegen gibt es noch eine kleine Dia-Show von zwei Minuten Länge.
Viel Vergnügen beim Anschauen (bitte Vollbild-Ansicht einstellen)!


 
written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

“Alles Gute kommt von oben” oder “Die Gefahr beim Fahren”

 
Heute möchte ich (Uschi) mich mal wieder kurz zu Wort melden.
Wir stehen ja nun schon seit fast drei Monaten auf dem Stellplatz hier im Allgäu und haben einige erheblichen Schneefälle miterlebt mit einem herrlichen Ergebnis für Augen und Seele! (Wer es mag!)

viel Salat!

Dass Schnee auch Arbeit mit sich bringt, ist ja bekannt, die Allgäuer sind wirklich mit den Räumarbeiten auf Straßen und Wegen richtig gut.

OberstdorfOberstdorfSalaträumerGrünten

Auch wir haben schon Stunden Schnee geschaufelt, aber wir nehmen es sportlich und genießen das Draußensein, vor allem bei Sonnenschein! Smiley
Immer mehr Wohnmobilisten sind wie wir auch im Winter unterwegs, viele in Richtung des schneefreien Südens, aber einige auch hier im Allgäu oder in anderen Wintersportgebieten. Sie haben fast alle ein mehr oder weniger winterfestes Mobil und oft viel nicht unnötiges Zubehör wie z. B. Wintermatten für das Fahrerhaus, Anfahrhilfen, Schneeschaufel und manche für den Fall der Fälle sogar Schneeketten dabei. Alles gut und schön, aber … dummerweise fällt der Schnee nicht nur auf den Boden, sondern auch auf Haus- und Wohnmobildächer.

Salat auf dem Dachund anderswo

Diesen Winter mussten viele Menschen im Allgäu die doch hohen und schweren Schneemassen von Dächern räumen. Auch wir haben unsere Mobildächer mehrfach von Schnee- und Eislasten befreit, schon wegen der Solarplatten, die ja keine Sonnenstrahlen mehr einfangen konnten, aber vor allem dafür, dass wir uns jederzeit auf öffentliche Straßen begeben könnten.

schon wiederneuer Salat

So, genug der Vorrede, jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen.
Leider denken die meisten “mobilen Wintercamper” vor ihrer (Weiter-)Fahrt nicht über Schnee und Eis auf dem Wohnmobil- oder Wohnwagendach nach und über die Gefahr für nachfolgende Verkehrsteilnehmer. Was mit angefrorenem Schnee auf dem Dach während der Fahrt passieren kann, hat Ingrid „hier“ ja schon erzählt. Alle Lkw-Fahrer müssen ihre Dächer vor der Fahrt räumen – und wir…? Etwa ich?

so sollte man NICHT losfahren! Leute, ein einziger (!!!) Mobilfahrer hier hat in den letzten vier Wochen zumindest versucht, von einer meines Erachtens gefährlichen Leiter aus, den vielen Schnee vom Dach zu schieben, ohne großen Erfolg, die anderen haben es erst gar nicht probiert!
Aber ich finde: Geht nicht gibt’s nicht!
Das Versäumnis der Reisemobillieb=
haber geschieht schon beim Kauf. Heute haben die meisten Mobile keine Heckleiter mehr so wie früher, irgendwie ist diese praktische Sache nicht mehr angesagt, aber wir haben sie beim Kauf mitbestellt, um jederzeit sicher Boxi auf’s Dach steigen zu können. Es gibt zwar dafür auch tolle leichte ausziehbare Anstellleitern, aber die sind für die heute doch oftmals hohen Wohnmobile viel zu oft zu kurz. Sie reichen in der Regel höchstens bis kurz unter die Dachkante UND sie haben keine vier Füße wie eine Bock-/Haushaltsleiter. Sie sind deshalb, vor allem auf unebenen, rutschigen oder wie jetzt vereisten Untergründen, SEHR gefährlich! Erstauntes Smiley AUF das Dach zu kommen ist für einen sportlichen Menschen vielleicht noch möglich, aber runter geht dann unter Umständen schneller als gewollt.

Bei Oscarlotta haben wir schon beim Kauf (gegen die Empfehlung des Verkäufers, das Heki doch in den Wohnbereich zu verbauen) auf einer großen aufkurbelbaren Dachluke über dem Heckbett bestanden, aus gutem Grund: Dachluke aufkurbeln, kleine passende Bockleiter mit Bügel auf’s Bett stellen und schon kann man sicher und bequem jederzeit raus auf das Dach und auf demselben Weg wieder zurück! Keine Leiter, die wegrutschen kann, keine Akrobatik nötig,  um vom Dach auf die oberste Stufe zu gelangen.
Randbemerkung: Sowohl das Dach von Oscarlotta als auch das Dach von Boxi ist voll begehbar. (Leute mit Höhenangst sollten es trotzdem lieber nicht “begehen”.)

Unsere Antwort zu der Frage: “Wie komme ich sicher auf mein Wohnmobildach?” lautet ganz einfach: Versucht nachzurüsten, entweder von innen mit einer großen Luke, an die man eine Leiter anstellen kann (falls schon vorhanden, braucht man nur noch eine passende Leiter) oder von außen mit einer Heckleiter. Wer trotz allem eine Anstellleiter bevorzugt, sollte darauf achten, dass sie mindestens 30cm länger als das Womodach hoch ist und er sollte sich einen kompetenten “Leiterhalter” organisieren! Ich höre schon die „todesmutigen“ Männer sagen, „ich brauche nicht aufs Dach, ich kann den Schnee auch von der Leiter aus runterschieben“. Haben wir auch versucht, mit einer Schneeschaufel erreicht man NICHT die Mitte des Daches. Und selbst mit einem Besen, Schrubber o. ä. an einer entsprechend langen Teleskopstange ist es ausgesprochen schwierig (und gefährlich – Leiter rutscht unten weg, wenn oben Kräfte wirken), größere Schneemassen wegzuschieben.

Camping mit SalatMit diesem Beitrag wollte ich euch das Wintercamping nicht madig machen, Wintercamping hat gaaanz viel zu bieten!!! Cooles Smiley

Wintercamping

Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp: Sorgt dafür, dass ihr Winterdiesel im Tank habt! Ansonsten braucht ihr euch über das Räumen eurer Dächer keine Gedanken mehr zu machen, dann springt euer Motor nämlich erst wieder an, wenn der Frühling kommt!

written by Uschi
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Salat-Update

 

Wir haben Glück! Die heftigen Schneefälle hörten auf und dafür kam die Sonne durch, nicht jeden Tag, aber auf jeden Fall öfter als im Rest Deutschlands. Der liegengebliebene Schnee ist angetaut und wieder gefroren, das Gehen rund um unsere Mobile und auf sämtlichen Spazierwegen gestaltet sich schwierig. Man sollte gut aufpassen, wohin man tritt! Ein Vorteil des Alters ist, dass man sowieso nicht mehr so schnell unterwegs ist/sein muss, also besteht keine erhöhte Gefahr, auszurutschen oder sich den Fuß zu vertreten. Die “Hundewege” sind inzwischen allerdings so verharscht, dass das Laufen dort eher dem Balancieren auf einem Schwebebalken gleicht. Da kann es schon einmal passieren, dass man das Gleichgewicht verliert und auf allen Vieren im Tiefschnee landet! Laut lachen

viel Salat!viel Salat!viel Salat!Hundewegeviel Salat!viel Salat!viel Salat!bizarre Eisweltenbizarre Eisweltenbizarre Eisweltenbizarre Eisweltenbizarre Eisweltenbizarre Eiswelten

Passieren tut gerade nicht wirklich etwas, zumindest nichts, worüber es sich lohnen würde, ausführlich zu berichten. Wir hatten Besuch von einem zukünftigen Fulltimer, der sich Tipps bei uns einsammelte. Einen weiteren Kurzbesuch von Bloglesern verschlief ich, sodass nur Uschi das Vergnügen hatte. Ansonsten gehen wir, bevorzugt wenn die Sonne scheint, spazieren, gerne mit einem Umweg über das hervorragend bestückte Bäckereicafé im Ort, fahren einkaufen oder auch mal nach Sonthofen oder Oberstdorf zum Bummeln. Wenn die Sonne scheint, wird es in unseren Mobilen so warm, dass die Heizung noch stundenlang in der Nachtabsenkung bleiben kann. Das spart ein wenig Gas. Die Temperaturen draußen sind nämlich so weit unter dem Gefrierpunkt, dass eine Gasflasche nur noch gut 2 1/2 Tage reicht. Das ist sowohl bei Oscarlotta als auch bei Boxi so, allerdings mit dem Unterschied, dass ich 11-Kilo-Flaschen brauche und Uschi nur Fünfer. Trotz Kondenswasser ableitender Wäscheklammern an den Kaminaustritten der Heizungen bilden sich interessante Eisgebilde. Cooles Smiley

Eispimmel ;-)Eispimmel ;-)

Die Sonnenuntergänge sind nicht spektakulär, aber schön, vor allem die Berge sehen vom letzten Sonnenlicht beschienen toll aus. Verliebt

letzte Sonnenstrahlenletzte Sonnenstrahlenletzte Sonnenstrahlenletzte Sonnenstrahlenletzte Sonnenstrahlen

Langweilig wird uns bisher nicht. Ich habe die letzten Tage eingehend Lithium-Akkus und Wechselrichter recherchiert. Man sollte es nicht für möglich halten, aber in Oscarlotta arbeiten immer noch die ersten Aufbaubatterien, seit inzwischen 11 3/4 Jahren!!! Da sie aber natürlich von heute auf morgen ihren Dienst einstellen können, wäre es gut, wenn ich dann weiß, was ich will. Wieder Gel-Batterien oder umsteigen auf die vielgepriesenen LiFe(Y)PO4-Akkus? Uschi hat schon im letzten Jahr gewechselt und ist zufrieden. Mir reichen meine Gel-Akkus eigentlich, allerdings würde ich gerne, wenn kein Landstrom zur Verfügung steht, trotzdem meine Kapsel-Kaffeemaschine nutzen können, die sehr stromhungrig ist. Das geht mit Wechselrichter, aber der geht nicht mit Gel-Batterien, zumindest nicht in der bisherigen Kapazitätsklasse. Und Akkus mit größerer Kapazität passen von den Ausmaßen her nicht in das Batteriefach im Doppelboden der Heckgarage. Sie woanders unterbringen möchte ich aber auch nicht. Ich habe eine Firma ausfindig gemacht, die alles hat, was ich möchte und bei der ich auch Austausch/Einbau/Aufrüstung erledigen lassen kann. Also werde ich wohl in den sauren (Preis-) Apfel beißen. Allerdings ergibt sich auch einiges an Sparpotenzial, nicht nur beim Strom, sondern auch beim Gas. Ich nutze zwar einen Absorber- und keinen Kompressorkühlschrank, aber über einen Batteriemonitor kann eingestellt werden, bei welchem Ladezustand der Lithium-Akkus der Kühlschrank mit (überschüssigem) Solarertrag betrieben werden soll. Wäre ja blöd, wenn ich im Sommer mehr Solarstrom “einfange”, als in den Batterien eingelagert werden kann. Nach meinen Berechnungen könnten sich die teuren Lithium-Akkus im theoretischen Idealfall nach ca. 4 Jahren amortisiert haben. Das wird sich herausstellen! Vermutlich wird es im realen Leben etwas länger dauern. Auf jeden Fall wird es in Zukunft, zumindest im Sommer, egal sein, ob Landstrom zur Verfügung steht oder nicht und ich kann trotzdem meine Kaffeemaschine anschmeißen. Man gönnt sich ja sonst nichts! Kuss senden

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Mal wieder etwas anderes als immer nur Salat!

 

Nuss-Schoko-MuffinsWir hatten einige Höhlentage. Es schneite zwar nicht unablässig, dafür regnete es dann, was die Sache nicht unbedingt besser machte. Also musste man sich drinnen beschäftigen und Uschi nutzte das, um leckere Muffins im Omnia-Backofen zu produzieren. Geht natürlich auch in einem ganz normalen Wohnmobil- oder Haushaltsbackofen! Der Phantasie, was die Zusatzingredienzien betrifft, sind keine Grenzen gesetzt, lecker sind sie immer! Und aufbewahren kann man sie ungekühlt bis zu einer Woche, falls man es schafft, sie bis dahin nicht aufzuessen. Zwinkerndes Smiley

Das Rezept mit Zutaten und Zubereitung folgt als Fotostrecke. Wer am PC/Laptop liest, kann sich zusätzlich die Fototexte anzeigen lassen. Viel Erfolg, Spaß und guten Appetit!

Zutatendas wird alles benötigtEier und Zucker schaumig schlagen/rührenNüsse und Schokotropfen einrührenebenso Mehl und Backpulverzum Schluss noch die Milch Förmchen zu zwei Dritteln füllen6 Förmchen passen in den OmniaDeckel drauf und ab auf den Herd (wahlweise auf einem Gitter in den Backofen)für die Teigreste ist es gutwenn man einen Hiwi hat ;-)saubere Arbeit!!!Gesamtergebnis (12 Stück)gut verpackenoder sofort probieren

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Salat satt (sozusagen bis zum Hals!) ;-)

 

Mit Sicherheit verfolgt ihr die aktuelle Wetterlage, seid vielleicht sogar selbst davon betroffen. Schon im Herbst war sehr auffällig, welche Unmengen an Zapfen an den Bäumen hingen und wir unkten, dass es sicher einen harten Winter geben würde… Wie soll ich es sagen, wir hatten wohl Recht! In Teilen Bayerns und Österreichs ist es derzeit echt heftig und was man so in den Nachrichten sehen und hören kann, ist absolut nicht übertrieben. Die Wetterverhältnisse und die daraus resultierenden Bedingungen scheinen den Winter ebenso zu einem “Rekordwinter” machen zu wollen, wie der letzte Sommer ein “Rekordsommer” war.

RekordschneehöhenRekordschneehöhenRekordschneehöhen

Wir stehen gut und vor allem sicher hier. Keine Berge und keine Bäume in unmittelbarer Nähe. Ein Supermarkt ist fußläufig zu erreichen, Gas gibt es am Stellplatz. Unser einziges Problem ist, den unaufhörlich fallenden Schnee von den Autodächern zu holen. Dazu sind Logistik, eine lange Leiter, Schneeschaufeln in verschiedenen Größen, wasserabweisende Jacken, Handschuhe und Fitness nötig. Mit den Hausdächern und den Wohnmobildächern der Nachbarn haben wir zum Glück nichts zu tun. Zwinkerndes Smiley

räumungsbedürftigräumungsbedürftig

Fix und Boxi sind relativ pflegeleicht, Oscarlotta ist da schon eine andere Nummer. Normalerweise gelangen wir aufs Dach, indem wir eine dreistufige Trittleiter auf das Bett stellen und durch das aufgekurbelte Heki (Hebekippdachfenster) nach draußen klettern. Das klappte diesmal nicht. Der Schnee lag so hoch auf dem Heki, dass es sich nicht aufkurbeln ließ! Zum Glück konnten wir beim Stellplatzbetreiber eine 3m-Haushaltsleiter ausleihen, mit deren Hilfe von der obersten Stufe aus die Randbereiche des Daches freigeschaufelt werden konnten sowie ein Teil des Hekis. Dann eine gute Handbreit aufkurbeln, den hereinfallenden Schnee mit einem großen Duschtuch auffangen und voooorsichtig durch den Spalt allen Schnee nach hinten und zu den Seiten wegschieben. Ein Stück weiter aufkurbeln (ja, es schneite noch!) und mit Verrenkungen den restlichen Schnee vom Heki schaufeln. Mit Hilfe der Leiter konnten wir das Dach zu ca. zwei Dritteln freilegen. Den Rest in der Mitte, an den man nicht heranreichte, verschoben wir auf den nächsten Tag. Der Stellplatzbetreiber und sein Helfer fuhren schon den ganzen Tag mit Schneeräumern über den Platz und die Zufahrtswege und der geräumte Schnee türmte sich schon zu hohen Bergen an den Rändern. Wir sind zwar, außer einem weiteren Mobil, die einzigen Gäste, es gibt aber noch einen bewohnten Dauercamperbereich.

Ingrid bei der ArbeitIngrid bei der ArbeitIngrid bei der ArbeitIngrid bei der ArbeitIngrid bei der ArbeitOscarlottas DachOscarlottas Dach

Am nächsten Tag schneite es nur wenig, es war auch in der Nacht kaum weiterer Schnee dazugekommen, sodass Uschi aufs Dach steigen konnte. Sogar die Sonne kam ein wenig heraus und die Temperaturen waren so, dass das Heki aufbleiben konnte, während Uschi räumte. Danach sah Oscarlotta so aus:

schneefrei und blitzblankschneefrei und blitzblankschneefrei und blitzblank

Dann schneite es wieder! Und es hörte auch nicht mehr auf. Man konnte quasi dabei zusehen, wie die Schneehöhe wuchs. Am einfachsten erkennbar immer an der Trittstufe. Bevor man reingeht, kehrt man sie ab und wenn man das nächste Mal wieder rausgehen will, hat sie schon wieder ein “Häubchen”, vor allem natürlich am Morgen. Genauso wie Flitzi! Verwirrtes Smiley

Trittstufen OscarlottaTrittstufen OscarlottaFlitzi mit MützchenFlitzi wird ausgegraben

In der Nacht auf Donnerstag gab es an die 40cm Neuschnee! Oscarlotta sah wieder genauso aus wie vor der Räumung. Also alles wieder von vorne! Gleiche Reihenfolge, da das Heki sich wieder nicht aufkurbeln ließ. Dieses Mal ging Uschi aufs Dach, sobald das Heki geöffnet werden konnte. Das musste blitzschnell gehen, da es unaufhörlich dicke Flocken schneite. Kaum war sie draußen, klappte ich die Leiter zusammen und kurbelte wieder zu. Die Räumerei eines Wohnmobildaches ist nicht ohne. Man muss gelenkig sein, trittsicher und man darf keine Höhenangst haben. Zusätzlich sind Bewegungen nur im Zeitlupentempo sinnvoll, da das sowieso schon glatte Dach durch den teilweise gefrorenen Schnee gefährlich rutschig wird. Es ist also eine zeitaufwändige Angelegenheit, vor allem auf einem Dach dieser Größe. Rund um unsere Mobile haben wir Laufgräben geschaufelt und genau in diese hinein fällt der Schnee vom Dach! Was bedeutet, dass aller Schnee zweimal geschaufelt wird, einmal oben und einmal unten. Inzwischen sind die Schneehaufen schon so hoch, dass wir kaum noch wissen, wohin mit dem neuen Schnee. Diese Aktion hat gute 2 1/2 Stunden gedauert, danach musste noch das Werkzeug enteist werden. Die Leiter konnten wir ja auch nicht völlig verschneit zurückgeben. Auf den Trittstufen war der Schnee schon so angefroren, dass ich ihn mit einem Spachtel abkratzen musste. Erstauntes Smiley

Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Spuren im Schnee

Dann gab es erst einmal einen Kaffee! Gefrühstückt hatte ich auch noch nichts. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage kündigte weitere ergiebige Schneefälle an! Fein, dann wissen wir ja, was zu tun ist! Laut lachen Im Fernsehen (Brennpunkt Wetter) war, außer der Lawinengefahr-Höchsttufe, immer wieder Thema, dass Dächer von den Schneemassen befreit werden müssen und es wurden Zahlen genannt. Pulverschnee hat ein Gewicht von 30-50 Kilo pro Kubikmeter. Wenn der Schnee nass ist oder nass wird, weil es hineinregnet (ist für das Wochenende angekündigt), kann das Gewicht auf das Zehnfache ansteigen! Unsere Dächer sind begehbar, d. h., für ca. 100-150kg ausgelegt, punktuell vermutlich. 40cm lagen ganz sicher schon da oben, macht also im nassesten Zustand auf ein mal einen Meter ca. 200kg. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als zu räumen, mindestens jeden zweiten Tag. Außerdem wollen bzw. können wir ja nicht bis zum Frühling hier bleiben und fahren kann und darf man mit einem Dach voller Schnee nicht. Sollte man auch nicht! Mit meinem früheren Wohnmobil habe ich das mal gemacht, weil ich mich nicht aufs Dach traute und sooo viel ja gar nicht drauf lag. Während der Fahrt löste sich eine Eisplatte, wahrscheinlich durch die Fahrbewegungen losgerüttelt, rutschte über die Schrägung des Alkovens nach unten und zerschlug mir die Frontscheibe! Auf dem nächsten Rasthof war die Fahrt für mich erst einmal zu Ende und ich blieb über Nacht dort stehen. Immer wieder hörte ich im Verlauf des Abend, wie irgendwo eine Eisfläche vom Dach fiel, es taute nämlich und die Wärme aus meinem geheizten Innenraum tat ihr übriges. Ich war froh, dass ich nur mich selbst geschädigt hatte und nicht eine Eisplatte auf ein nachfolgendes Fahrzeug gefallen war. Eine Werkstatt fand ich am nächsten Morgen auch, konnte auch noch selbst dorthin fahren und musste dann natürlich noch lange dort herumstehen, da man mit einer frischeingesetzten Scheibe ja nicht sofort weiterfahren kann. Dieses Risiko würde ich also nicht noch einmal eingehen!

Für den Freitag war eine Wetterberuhigung angesagt, bevor es dann am Wochenende weitergehen sollte. Und tatsächlich schien sogar die Sonne! Uschi grub Flitzi mal wieder aus und wurde von einem Radioreporter (SWR3) angesprochen, der in der Folge spontan ein Interview mit ihr machte. Der junge Mann konnte zunächst nicht so ganz nachvollziehen, warum man freiwillig so lebt wie wir, aber als Uschi ihn aufforderte, sich doch mal umzuschauen, musste er zugeben, dass die Landschaft einfach ein Traum ist!

Flitzi wird befreitFlitzi wird befreitFlitzi wird befreitFlitzi wird befreitWintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchen

Wir machten später einen Erkundungsgang, am See entlang in den Ort. Die Wege hatten gerade mal Hundebreite, Gegenverkehr nicht möglich!

WintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchenschmale Wegeschmale Wegelustige Häubchenlustige Häubchenlustige Häubchen

Die Zugverbindung nach Oberstdorf musste inzwischen auch eingestellt werden, wegen kontrollierter Baumfällarbeiten entlang der Strecke. Bis Immenstadt kommt man noch per Zug, dann geht nichts mehr. Immerhin gab es ab dem zweiten Tag einen Schienenersatzverkehr per Bus. Die Menschen im Süden Deutschlands sind Schnee im Winter ja gewöhnt, aber dies jetzt scheint auch für Bayern eine Ausnahmesituation zu sein! Angeblich war es seit 1960 nicht mehr so schlimm.

DB-StreckensperrungDB-StreckensperrungDB-StreckensperrungDB-Streckensperrung

written by Ingrid
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Nun haben wir den Salat!

 

Na ja. Nicht so ganz. Aber fast. Fängt immerhin auch mit S an. Hört hinten aber nicht mit t auf, sondern mit e. Und dazwischen ist auch nicht ala, sondern chne. Naaaaa??? Cooles Smiley

Es fing ganz harmlos an, sozusagen heimtückisch. Nämlich so:

blauester Himmel

Unmerklich, damit wir nicht misstrauisch werden (obwohl, wir haben seit dem 22. Dezember Winter!), änderte sich etwas. Erst war es nur eine hauchdünne Puderzuckerschicht auf Wiesen, Bäumen und Bergen. Sah schön aus!

1. Wintereinbruch

Dann setzte sich die Sonne wieder durch. Auch recht!

Winterspaziergang im Herbst-LookWinterspaziergang im Herbst-LookWinterspaziergang im Herbst-LookWinterspaziergang im Herbst-LookWinterspaziergang im Herbst-LookWinterspaziergang im Herbst-Look

Wir freuten uns und genossen die (fast) täglichen Spaziergänge, ohne und mit Irritationen.

Winterspaziergang im Herbst-LookIrritationenIrritationenRätsel gelöstWasserskianlage"unser" See

Manchmal glaubten wir, immer noch am grünen Weißensee zu sein! Smiley

blauer Weißensee?blauer Weißensee?blauer Weißensee?blauer Weißensee?

Aber dann. Je mehr sich das Jahr seinem Ende näherte, desto mehr kam der Salat. Erst so:

noch wenig "Salat"

dann so:

schon etwas mehr "Salat"

und immer wieder auch ausgesprochen dekorativ:

PfrontenOberstdorfträumende Tannendie Engel backenOberstdorf

Es kam der letzte Tag des Jahres 2018. Party-Smiley Immer noch nur ansatzweise Salat. Und Kartoffelsalat gab es bei uns auch nicht, sondern traditionsgemäß Hering nach Hausfrauenart mit Pellkartoffeln. Um Mitternacht hatten wir dann den Salat in Form von Böllern und Raketen, die man hörte, aber nicht sah!!! Erstauntes Smiley Und es wurde heftigst und ausdauernd geballert. Manchmal waberte ein roter, grüner oder blauer Farbfetzen hinter den Bäumen auf, aber das war es auch schon. Alles weitere verschluckte der Nebel. Ein Feuerwerk, das man nicht sieht, ist irgendwie doof! Trauriges Smiley

Kein Feuerwerk, kein Salat! Der erste Tag des neuen Jahres startete immerhin sehr vielversprechend mit Sonnenschein, aber leider/natürlich nicht mit den Temperaturen, die aus Spanien vermeldet wurden. Cooles Smiley

Happy New Year!Happy New Year!Happy New Year!

Die nächsten Tage waren so grau wie die Schriftfarbe hier. Aber dann, vorgestern, wurde Salat angekündigt! Uschi war voller Vorfreude!!! Und nun hat sie ihn, den Salat!!!

Salat!!!Salat!!!Salat!!!

Und ich auch!

Salat!!!Salat!!!

Da hilft nur neuen Limoncello machen (zwinker Zwinkerndes Smiley, zwinker Zwinkerndes Smiley zu Paules und Elfie)!

written by Ingrid
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Vier Hochzeiten und ein Todesfall

 

Der Titel ist abgeleitet von dem gleichnamigen Spielfilm mit Hugh Grant. Hochzeiten im üblichen Wortsinn hatten wir allerdings keine zu feiern, nicht einmal zu beobachten. Wir waren wohl nicht oft genug auf Schloss Neuschwanstein, das als DIE perfekte Kulisse für Hochzeitsaufnahmen gilt.

Neuschwanstein

Unsere HOCHzeiten hatten wir trotzdem, nämlich in Form der vier Jahreszeiten! Uschi war ja schon zum Ende des letzten Winters hier im Allgäu und erlebte mit, wie innerhalb einer Woche die Natur förmlich explodierte und der Frühling da war.

FrühlingsbeginnFrühlingsbeginnFrühlingsbeginnFrühlingsbeginn

Ich kam Ende April von Norddeutschland her und wollte eigentlich nach unserem Mobiso-Frühjahrstreffen mit auf die Schwäbische Alb fahren. Es kam anders… Nicht nur Uschi liebt das Allgäu immer schon, auch mir gefällt es hier ausnehmend gut. Diese Grüne-Hügel-Schroffe-Felsen-Blaue-Seen-Landschaft ist einfach eine Wohltat für die Seele, dazu kommt die Freundlichkeit der Menschen und die noch etwas geruhsamere Lebensart.

Uschis Wanderung zur Alpspitze

Zusammengehörigkeit ist hier noch kein Fremdwort, Traditionen werden noch gepflegt, auch von den jungen Menschen. Oft haben wir von Einheimischen gehört, dass ihnen bewusst sei, dass sie „im Paradies“ leben und dass sie dankbar dafür sind. Verliebt haben wir uns auf Anhieb in den grünen Weißensee, wir berichteten schon mehrmals darüber, aber ein paar weitere Fotos müssen jetzt doch noch sein! Smiley

WeißenseeWeißensee Weißensee

Der sommerliche Frühling ging unmerklich über in den Hochsommer und ich war immer noch in Weißbach. Laut lachen

Weißbach

Uschi fuhr zwischendurch immer mal wieder nach Lauterburg, um nach ihrem Vater zu schauen. Anfang August zog ich um in „meine“ Ecke und wollte dort nicht mehr weg. Der perfekte Platz, groß genug für Oscarlotta und Flitzi, viel Schatten, höchstenfalls ein direkter Nachbar, meistens aber gar keiner, abseits vom Durchgangsverkehr, ruhig – und das Platz-WLAN funktionierte auch da hinten noch.

StellplatzMein EckplatzMein EckplatzMein Eckplatz

Ich trennte mich von meiner Fernsehanlage und kümmerte mich um Alternativen, die sich alle inzwischen als erfolgreich erwiesen haben. Es gab verschiedene Feste, ich bekam Besuch und dann war Uschi auch schon wieder da. Der Hochsommer ging über in einen hochsommerlichen Herbst und immer noch waren die Wiesen sattgrün. Dabei regnete es genauso wenig wie im restlichen Deutschland, die Flüsse waren alle fast ausgetrocknet. Aber sogar während der heißesten Sommertage kühlte es nachts so ab, dass vermutlich Morgentau für die Farbgebung verantwortlich war. Die Herbstnebel an einigen Tagen brachten eine ganz neue Stimmung.

Weißbach im HerbstWeißbach im Herbst

Jetzt wollten wir die vierte Jahreszeit auch noch erleben! Einmal rund ums Jahr im Allgäu. Uschi hatte per Zufall erfahren, dass es an anderer Stelle einen Stellplatz gibt, der Vierteljahresangebote zu einem sehr attraktiven Preis anbietet. Wir hatten ihn uns im Sommer schon angesehen und reserviert. Jetzt schlossen wir einen Vertrag ab von Mitte November bis Mitte Februar. Eigentlich wollte ich vor dem Ortswechsel noch ins Ruhrgebiet fahren, aber das Wetter war immer noch so schön, dass ich mich nicht losreißen konnte. Den fälligen TÜV-Termin erledigte ich in einer urigen LKW-Werkstatt in Füssen, wo ich Oscarlotta zwar nicht selbst über die Grube fahren durfte, aber nach erfolgreicher Sichtprüfung rückwärts wieder aus der Halle raus. Da war ja schon klar, dass die Höhe des Tores ausreichend war. Zwinkerndes Smiley Bezahlt werden konnte nur in bar! Ich habe noch in keiner Werkstatt für alle notwendigen Überprüfungen so wenig bezahlt wie dort!

Sehr ungern verabschiedeten wir uns von der Familie Wohlfart, aßen noch ein letztes Mal im Gasthaus Wiesele und versprachen, wiederzukommen. Flitzi hatte Uschi schon am Tag zuvor zu unserem neuen Standort gebracht und war mit dem Zug zurückgefahren. Am 15. November zogen wir um. Auch hier ist es schön, die Berge sind noch ein wenig näher und es gibt einen kleinen, hübschen und überwältigend klaren See nebenan.

WinterplatzStellplatzseeStellplatzsee

Den ersten Schnee hatten wir auch schon, der nicht liegenblieb, aber die Berge sehr attraktiv dekorierte. Es wurde schon so kalt, dass eine Gasflasche noch gerade 2 ½ Tage reichte. Dazu scheint fast immer die Sonne! Okay, drei Regentage am Stück hatten wir auch schon. Die ließen den Schnee in den Höhen schmelzen und seitdem sind auch die Flüsse wieder Flüsse.

Schnee auf den BergenHindelangFrostEiszapfenEiszapfen

Seit Weihnachten ist der Platz voll und inzwischen platzt er aus allen Nähten. Erstauntes Smiley Wer nicht reserviert hat, muss wieder fahren. Das ist hier überall so, das Allgäu hat das ganze Jahr über Hauptsaison. Die Skifahrer haben allerdings ein wenig Pech, aber das wird sich im Januar vermutlich noch ändern. Uns ist es recht so, Landschaft und Berge sind weiß überzuckert, die Straßen sind aber frei. Wir kennen uns schon gut aus, entdecken aber trotzdem immer noch wieder Neues. Die Weihnachtsmärkte waren so, wie ich sie mir erhofft hatte, mit viel handwerklichen Angeboten und wenig Kommerz, mit viel Stimmung und keinem Kitsch. Vom Pfrontener Weihnachtsmarkt aus entstand das Winterfoto vom Stellplatz in Weißbach. Am 1. Weihnachtstag waren wir noch einmal zum Kaffeetrinken dort und da war es deutlich voller.

Weißbach FüssenFüssenOberstdorfOberstdorfKempten

Das waren also unsere vier Hochzeiten, die in Wirklichkeit Jahreszeiten waren. Und leider gibt es auch in Wirklichkeit einen Todesfall. Am 1. Dezember erlitt Uschis Vater bei Nacht einen schweren Schlaganfall, der ihn zu einem absoluten Pflegefall gemacht hätte. Aufgrund einer Patientenverfügung, die er vor 10 Jahren ausgefüllt hatte, blieb ihm ein langer Leidensweg erspart. Wir sind sehr froh, dass wir ihn Ende Oktober zu seinem 91. Geburtstag noch von Weißbach aus besucht hatten. Uschi hat alles Notwendige geregelt, alle noch anfallenden Arbeiten verschieben wir auf die Zeit ab Mitte Februar.

 

Jetzt wünschen wir euch allen einen guten Rutsch in das Neue Jahr und für dieses inneren und äußeren Frieden, Gesundheit sowie viel (Lebens-)Freude und wenig Sorgen!!!

2019

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Und dann noch Nesselwang…

 

Viehscheid ist die fünfte Jahreszeit im Allgäu, so wie der Karneval im Rheinland. Entsprechend voll sind die Wohnmobilstellplätze und vermutlich auch die Hotels und Pensionen. Der Stellplatz in Pfronten-Weißbach war quasi doppelt belegt. Gut, dass man Wohnmobile noch nicht stapeln kann! Viehscheid und Weihnachten, das sind die Termine, wo einfach Ausnahmezustand herrscht. Nachdem der Stellplatz bis auf den letzten Platz belegt war, wurden die weiterhin wie an der Perlenschnur anreisenden Wohnmobile auf dem Firmengelände aufgereiht und schließlich standen sie auch im gesamten Wendehammer am Ende der Straße. Es wurde sonntags etwas besser, aber nur, um donnerstags wieder loszugehen. Am Wochenende nach dem Viehscheid in Pfronten war Nesselwang an der Reihe. Wir hatten inzwischen Besuch bekommen und so fuhren wir am Viehscheid-Samstag dort hin, per Smart und per Rad. In Nesselwang war die Ankunft und Aufteilung der Rinder an den Parkplätzen der Alpspitz-Seilbahn vorgesehen und dort war auch das große Festzelt aufgebaut. Der Wohnmobilstellplatz liegt gleich nebenan, natürlich war auch er übervoll. Deswegen standen etliche Wohnmobile zwischen den PKWs und es sah so aus, als ob sie dort auch über Nacht stehenbleiben und geduldet würden. Platzeinweiser sorgten für einen reibungslosen Ablauf und obwohl wir recht früh dran waren, war der riesige Parkplatz schon gut gefüllt. Wir reihten uns ein und suchten uns einen Stehplatz hinter dem Lift zur Sommerrodelbahn. Dort würden die Herden entlangkommen, irgendwann demnächst. Und damit würde ihr schönes Sommerurlaubslebensgefühl der letzten 100 Tage auf saftigen Alpwiesen leider zu Ende gehen. Wenn sie Glück haben, hat ihr Bauer rund um seinen Hof Weideflächen, auf denen sie noch draußen sein können, bis der Winter da ist.


 
Wie schon in Pfronten hörte man sie, bevor man sie sah! Und sie kamen alle gleichzeitig, an die hundert Tiere. Um die Kontrolle nicht zu verlieren, bevor sie auf die wartenden Menschen am Wegesrand stießen, ließ man alle ankommenden Rinder zunächst auf eine große abgezäunte Weide laufen. Das war ein kluger Schachzug! Dort konnten sie sich im Wortsinne erst einmal „auslaufen“.

Dann durfte die einzige Kranzkuh sich in ihrer vollen Schönheit zeigen! Wirklich wunderbar gestaltet war ihr Kopfschmuck, geflochten aus Zweigen, Blumen, Gräsern und Bändern und ich hoffe für sie, dass sie sich ihrer Schönheit und der Bewunderung bewusst war, denn angenehm war es mit Sicherheit nicht, diese riesige Krone über Stunden zu tragen. (siehe auch „hier“)

Kranzkuh

Danach wurden die Rinder, ungestüme Jungtiere, in Gruppen an uns Zuschauern vorbei nach unten zum Viehscheidplatz geführt. Auch hier hatten die Alphirten genug zu tun, um die Tiere in Schach zu halten und es war gut, dass in kurzen Abständen große Blumenkästen den Weg begrenzten. Das Braunvieh ist die älteste und immer noch verbreitetste Rinderrasse im Allgäu. Es heißt, dass es sich am besten an die klimatischen und landschaftlichen Bedingungen des Hochgebirges angepasst hat, dass es klug und schön ist. Letzteres können wir auf jeden Fall bestätigen! Nicht nur, dass ihm das gleichmäßig braune Fell in vielen Farbnuancen ausgezeichnet steht, sondern absolut bezaubernd sind die im Inneren hellen und im Sonnenschein an den Rändern durchscheinenden Öhrchen, die sanften großen Augen und das Haarbüschel über der Stirn. Zum Verlieben! Da kommt kein Tiroler Grauvieh mit, kein Schweizer Fleckvieh und auch nicht die schwarz-weißen Holsteiner.

Allgäuer BraunviehFleckvieh

Trotzdem sind die „Gscheckten“ auf dem Vormarsch und in Süddeutschland inzwischen die häufigsten Rassen. Das Braunviehrind mit seinen rund 600kg Lebendgewicht bei einem Stockmaß von etwa 1,40m wird vom Fleckvieh noch um 100kg übertroffen. Stiere können es sogar auf über eine Tonne bringen. Früher allerorten als Dreinutzungsrasse (Milchlieferant, Fleischproduzent, Arbeitstier) geschätzt, gelten Rinder heute zumindest hierzulande allenfalls noch als Zweinutzungsrasse und da ist gerade das Allgäuer Braunvieh ein typischer Vertreter, gleich gut geeignet als Milch- und Fleischlieferant. Die Milchproduktion weltweit führt allerdings die Holsteiner Rasse an. Während man um 1900 herum schon zufrieden war, wenn eine gesunde Kuh 1500 Liter Milch pro Jahr gab, hat man es durch Züchtung geschafft, dass eine Holsteinerkuh, früher als Schwarzbunte oder Rotbunte bekannt, es auf durchschnittlich 10000 Liter im Jahr bringt. In der Massenabfertigung gehen bis zu 16000 Liter! Diese Kühe werden allerdings nicht alt. Im Allgäu gibt man sich mit 8000 Litern pro Jahr zufrieden, wobei dies, mit früher verglichen, schon eine gewaltige Differenz ist. Insbesondere Zuchtkritiker und Tierschützer führen an, dass Züchter die Leistung von Kühen in den vergangenen 100 Jahren stärker vorangetrieben haben als Ingenieure die Motorisierung von Automobilen. Erstauntes Smiley

Das Video zum Text (3:24 Minuten):


 
Viehscheid Nesselwang Der Viehscheidplatz war im Hof der Freiwilligen Feuerwehr und um einiges kleiner als in Pfronten. Das „Abschellen“ geschah auf dieselbe Weise, vorher gab es aber noch eine offizielle Ansprache, in der auch darum gebeten wurde, mit Mountainbikes doch bitte auf den Wegen zu bleiben und nicht kreuz und quer über die Alpwiesen zu fahren. Hier in den Bergen sieht man kaum noch ein Mountainbike ohne Elektroantrieb und zumindest die Touristen scheinen sich nicht an die Regeln zu halten. Da sie mit Motor überall dort fahren können, wo es ohne nicht mehr möglich wäre, tun sie es auch.

Viehscheid Nesselwang

Die Kranzkuh konnten wir dann noch ganz aus der Nähe bewundern! Und auch ihr “Kälbchen”! Zwinkerndes Smiley

KranzkuhKranzkuhKranzkuhKranzböckchen

Nachdem ihnen die Schellen abgenommen worden waren, wurden die meisten Rinder fein säuberlich aufgereiht an Holzbalken festgebunden, immerhin mit Blick auf Gras, aber auch hier ohne Wasser zum Trinken, und mussten warten, bis ihr Transportanhänger da war.

Viehscheid NesselwangViehscheid NesselwangViehscheid Nesselwang

Viele davon passten gleichzeitig nicht auf den Feuerwehrhof. Und einige Wagen waren so hoch, dass die Rampe dermaßen steil war, dass die Rinder echte Schwierigkeiten hatten, die Ladefläche zu erreichen. Wir haben nicht verstanden, wieso man nicht eine doppelt so lange Rampe anlegen kann, die auf der Hälfte einfach noch einmal von unten abgestützt wird. Es spielten sich richtige Dramen ab, weil einigen Rindern schon beim ersten Versuch die Vorderläufe wegknickten und sie, sicher ziemlich schmerzhaft, auf die Knie fielen. Und da kaum ein Rind freiwillig und unerschrocken die Rampe in Angriff nahm, wurde gezerrt, geschoben und leider auch geschlagen. Das war NICHT schön anzuschauen und eine Frau wurde richtig laut und beschimpfte den Bauern als Tierquäler. Der war sowieso schon sichtlich gestresst und zerrte sie ziemlich grob von seiner Rampe, auf die sie sich begeben hatte, wieder herunter. Die Frau, nicht die Kuh! Das war dann auch der Zeitpunkt, an dem wir gingen. Schade, es gab der ansonsten schönen Veranstaltung einen leicht faden Nachgeschmack. So viel Aufwand mit dem Alpabtrieb auch getrieben wird, so sind die Rinder letztendlich eben doch bloß Ware. Enttäuschtes Smiley

Viehscheid NesselwangViehscheid Nesselwang

Ein kleines, nettes Fachbegriffe-Lexikon für Interessierte gibt es „hier“ und dann natürlich noch das Video zum Text (3:54 Minuten):


 
written by Ingrid
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Wanderwochen in Oberstdorf mit Uschi

 

Da der Wetterbericht für die ersten zwei Wochen im September stabiles Spätsommerwetter vorhergesagt hatte, machte ich dieses Jahr noch einmal “Urlaub” in Oberstdorf. Der Wohnmobilstellplatz in der Hermann-von-Barth-Straße war fast die ganze Zeit nicht voll belegt bis auf das “dicke Ende”. Das Wetter war traumhaft mit angenehmen Temperaturen und das Städtchen so nah und schön wie immer. Verliebt

Oberstdorf

Ich hatte aber vor allem vor, noch einige Wanderungen zu unternehmen, die ich bei meinem Aufenthalt im Frühling nicht geschafft hatte. Gipfel wollte und kann ich nicht mehr erklimmen, außer mit der Seilbahn und die Benutzung ist teuer (finde ich!). Außerdem stören mich dann oben auf den Bergen die vielen Menschen. Also bin ich  Wanderwege einige “Stockwerke” tiefer und abseits der Massen gegangen und habe viel Schönes am Wegesrand und auch tolle  Aussichten aus verschiedenen Höhenlagen genossen. Die Vielfältigkeit der Touren zu Fuß oder mit dem Fahrrad/E-Bike lässt keine Langeweile aufkommen. Egal ob man sich entlang der Flüsse meistens im Schatten von Bäumen bewegt oder kleinere Anstiege durch Wälder und entlang/über Kuhweiden in Kauf nimmt, man wird immer mit schönen Ausblicken belohnt. Die vielen Almen mit Bewirtschaftung laden in jeder Richtung und Entfernung Fußgänger und auch Radfahrer zu einer Pause ein.

Ausblick auf OberstdorfAlm mit Bewirtschaftungam Flüsschen entlangRinnsalein seltenes Exemplar MIT HörnernVerdauungspäuschensturmerprobtam Wegesrand

Den Lesern, die sich für meine erwanderten Touren interessieren, möchte ich meine Auflistung ans Herz legen, die ich ganz am Ende meiner kleinen “Reportage” angehängt habe. Zwinkerndes Smiley

Karte

Nun komme ich nochmal zurück zum Leben auf dem Stellplatz und einer Stellplatzgeschichte der besonderen Art. Erstauntes Smiley

Ich hatte mich für die Zeit hier nicht in eine Ecke verkrochen, sondern mich ziemlich in die Mitte des großen Platzes gestellt, hauptsächlich, weil ich dort die meisten Sonnenstrahlen für meine Solarplatte erhaschen konnte und die Tage ohne Stromanschluss (Pauschalpreis für 24 Stunden 2,50€) auskam. Ich stand auch die meiste Zeit ganz allein auf dem Stellplatz, der seit Neuestem durch Markierungen parzelliert ist. Trotzdem wurde ich mit meinem Gespann zur Zielscheibe einer rasanten Rückwärtsfahrt diagonal über den Riesenplatz. Ich konnte nur noch schnell mein Fenster aufreißen und den Fahrer mit lautem Geschrei stoppen. Der Abstand meiner hinteren Ecke von Boxi zur Seitenwand seines Mobilchens betrug keine 20 Zentimeter mehr und er hatte schon mit dem Heck meinen hochgeklappten Fahrradträger angefahren. Ich stürzte raus und wurde prompt von einem wütenden Menschen richtig böse angebrüllt, er hätte doch im Rückspiegel die Ecke meines Mobils gesehen und er fährt immer so dicht an Mobilen vorbei wie er möchte und bla bla bla. Ich konnte ihn zwar unterbrechen, erst mit der wütenden Frage meinerseits, ob er denn den hochgeklappten Fahrradständer auch im Blick gehabt hätte und dann mit dem Hinweis, dass er meinen Träger, meine Kabine und sein Auto fast richtig heftig demoliert hätte. Seine prompte Antwort war: “Hab ich nicht, kein Mensch schaut im Rückspiegel nach solchen Sachen, so was Blödes hat man auch nicht bla bla bla!” Ein Anwohner, der die ganze Szene miterlebt hatte, kam dann zu meiner Unterstützung näher und erklärte dem wütenden Menschen, dass er sich am besten VORWÄRTS vom Acker machen solle, was der Rückwärtsfahrer, weitere Schimpfkanonaden ausstoßend, dann auch in die Tat umsetzte, EINSICHT ODER SOGAR EINE ENTSCHULDIGUNG FEHLANZEIGE! Erzürnt

Fahrradträger

Anschließend habe ich meinen Fahrradträger (der übrigens NICHT über die hintere Begrenzungslinie meiner Parzelle ragte) mit meiner knallgelben Warnweste gekennzeichnet! Sarkastisches Smiley

Das “dicke Ende” meiner Zeit auf dem Stellplatz kam mit den Oberstdorfer Viehscheidtagen. Schon Tage davor wurde es rappelvoll und damit laut und eng. Ich war froh, am Tag des Almabtriebes von den zu Oberstdorf gehörigen Almen meine Abfahrt geplant zu haben. Am Tag davor konnte ich aber noch eine große Kuhherde mit ihren Hirten auf dem Weg nach Hause (Schöllang) direkt vor dem Stellplatz filmen. (Video 1:45 Minuten)

 

 

Hier nun noch die versprochene Auflistung einiger Frühjahrs- und Herbsttouren zu Fuß:

1. Rund um Oberstdorf: Stellplatz – Mühlenbrücke – St.Loretto – Unterer Renksteg – Stillachtal – Schlechtenbrücke – Fußweg Richtung Tennispark – Dummelsmoosbrücke – Stellplatz (keine Höhenmeter, 9km)

2. Rundweg nach Norden: Stellplatz – Dummelsmoosbrücke – Illerursprung – Illersteg – Rubi – Widum – Schöllang – Wiesenweg über Reichenbach – oberhalb von Rubi zurück zur Dummelsmoosbrücke – Stellplatz (etwa 90 Höhenmeter, 14 km)

Rundweg nach NordenRundweg nach NordenRundweg nach NordenRundweg nach NordenRundweg nach NordenRundweg nach NordenRundweg nach Norden
Ein kleines Wasser-Video gibt es “hier” ( 1:07 Minuten)

3. Großer Rundweg nach Norden: Stellplatz – Mühlenbrücke – Schattenbergschanzen (Erdinger Arena) – Breitenberg – Wallraffweg – Gaisalpkapelle – Gaisalp (bewirtschaftete Alm) – Tobelweg – Reichenbach – Moorstüble am Moorfreibad (in Reichenbach ausgeschildert, sehr schönes Gartenlokal, gute Küche) – Reichenbach – oberhalb von Rubi zurück zur Dummelsmoosbrücke – Stellplatz ( 400 Höhenmeter, 15km)

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                 Für ein Wasserfall-Video bitte auf das Foto klicken (2:52 Minuten)

4. Kleiner Rundweg nach Süden: Stellplatz – Mühlenbrücke – Moorbad – Moorweiher – Jägerstand – Golfplatz – Dieters – Gruben – Mühlenbrücke – Stellplatz (etwa 100 Höhenmeter, 7 km)

5. Großer Rundweg nach Süden: Stellplatz – St.Loretto – Unterer Renksteg – Freibergsee – Dr. Reh-Weg – Heini Klopfer Skiflugschanze  Absprung – Schwand – Skiflugschanze  Aufsprung – Zimmeroyebrücke – Oberer Renksteg – Unterer Renksteg – Loretto – Fußweg Richtung Kirche – Stellplatz ( 170 Höhenmeter, 13 km)

FreibergseeSkiflugschanzeSkiflugschanze

6. Neue Runde um den Freibergsee: Stellplatz – zur Kirche – Weststraße zur Schlechtenbrücke – Bergkristall – Edmund Probst-Weg – Skiflugschanze – Strandcafe – Unterer Renksteg – Loretto – Dorf – Stellplatz (200 Höhenmeter, 15km)

7. Christlesee (im Süden von Oberstdorf): Mühlenbrücke – Gruben – Dieters – Mummelstüble (sehr nettes Gartenlokal) – Christlesee – Gruben – Jägerstand – Jägerstand – Fußweg links der Trettach zurück zur Mühlenbrücke – Stellplatz ( 120 Höhenmeter, 11km)

ChristleseeChristleseeChristleseeChristlesee

Karte Die genannten Orte  sind auf jeder Wanderkarte von Oberstdorf zu finden, Angaben zu Höhen- und Kilometern sind nach bestem Wissen notiert, aber ohne Gewähr; alle Wanderungen erfordern festes Schuhwerk!

 

 

 

 
written by Uschi
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Oberstdorf – camperfreundlich!!!

 
 
In Oberstdorf gibt es zwei Campingplätze am nordöstlichen Rand des Ortes und einen Wohnmobilstellplatz ganz in der Nähe vom Eissportzentrum und der Nebelhornbahn direkt an der Trettach. Alle drei Plätze haben Vor- und Nachteile.

Der absolute Vorteil des gut ausgestatteten Wohnmobilstellplatzes ist die ortsnahe Lage, zu Fuß ist man in 5-10 Minuten mittendrin, ein Lebensmittel- und Getränkemarkt befindet sich neben dem Stellplatz nur über die Straße. Es gibt Strom, eine großzügige VE-Station, ein Sanitärhaus mit Duschen und WC, eine kleine Spülküche und Waschmaschine+Trockner. Soweit, so gut. Der Preis ist mit 12 incl. VE, Strom 2,50 pauschal pro Übernachtung und Duschen 1 schon im oberen Bereich für Stellplätze angesiedelt. Mir/uns war’s das über Jahre hinweg wert. Der Nachteil des großen Platzes (für 200 Mobile angegeben) überwiegt leider inzwischen. Er ist meistens voll bis fast überfüllt, d. h. man steht sehr eng, wer “Kuschelcamping” mag, ist hier richtig! Geheimnis erzählendes SmileyGeheimnis erzählendes Smiley

2009 Vor fünf Jahren war es dort noch anders, wie hier zu sehen ist. 

 

 

 

 

 

 

 

 

zu den CampingplätzenCampingplatz Oberstdorf Empfangsgebäude

Die beiden Campingplätze am Rand des Ortes werden durch die Trettach getrennt.

Campingplatz Oberstdorf die Trettachdie TrettachRubi-Camp

Von beiden Plätzen aus kann man zu Fuß über einen Weg an der Trettach entlang in den Ort gelangen, gemütliche Gehzeit 20 Minuten. Mit Fahrrädern geht es schneller, mit E-Bikes wahrscheinlich noch flotter als mit dem PKW. Zwinkerndes Smiley Die bequemere Art ist folgende: Man geht zu Fuß zum P1 (5-7 Minuten) und steigt da in den für Kurkartenbesitzer kostenlosen Ortsbus (Nummer 900 mit Haltestellen am P1, P2, am Bahnhof, in der Ortsmitte und an der Nebelhornbahn), natürlich kann man kostenlos genauso wieder zurückfahren, aber nur bis 18:30 Uhr. Die allerbequemste Art ist, mit Auto , falls man hat, zum P1 zu fahren anstatt zu laufen!!!

Der Nachteil gegenüber des Stellplatzes ist jedoch bei den zwei Campingplätzen nicht nur die größere Entfernung zum Ort, sondern auch die höheren Preise.

Rubi-Camp

Rubicamp – Sommerpreise*: Stellplatz 10,95-12,95 , Erw. 9 , zus. Auto 2,60 , Umweltgeb. 1,00 , Strom 0,70 pro KW/h (*beinhaltet KOSTENLOSE Benutzung der Bergbahnen ab 7 Tage Aufenthalt) – (Winterpreise: Stellplatz 11,90 , Erw. 5,35 , Rest siehe Sommer)

Übrigens, Hunde sind mit 3,50 pro Schnauze wahrscheinlich nicht erwünscht!

Campingplatz Oberstdorf

Campingplatz Oberstdorf – Sommerpreise: Stellplatz 8,50 (Flitzi incl.), Erw. 5,10 , Umweltgeb. 1,00 , Strom 0,60 pro KW/h, Hund 0,50 – (Winterpreise: Stellplatz 9,00 , Erw. 5,60 , Rest siehe Sommer)

Anmerkung: Die Kurtaxe mit 2,60 pro Person und Übernachtung kommt an allen drei Plätzen obendrauf! Smiley mit herausgestreckter Zunge

Der Vorteil beider Plätze gegenüber dem Wohnmobilstellplatz ist für uns eindeutig der VIEL größere Abstand zum Nachbarn, da auf beiden Campingplätzen die Stellplätze großzügig bemessen sind.

Campingplatz Oberstdorf Campingplatz Oberstdorf Campingplatz Oberstdorf Campingplatz Oberstdorf Campingplatz Oberstdorf Campingplatz Oberstdorf

Hund,                                      Katze,                                     M…, nein, Haus!

HundKatzeHaus

Unsere Wahl fiel auf den “Campingplatz Oberstdorf”, einfach wegen seiner Preisgestaltung. Wir wollen auch nicht jeden Tag eine Bergbahn benutzen. Eine Fahrt mit der Kanzelwandwandbahn in Riezlern haben wir uns am letzten Samstag bei herrlichstem Wetter mit toller Fernsicht auf 2000m Höhe gegönnt. Eine Berg- und Talfahrt kostet pro Person 26,50 , incl. einem Haferl Kaffee und einem Riesenstück Kuchen. Verliebt  (Bericht und Fotos im letzten Beitrag) Wir haben es nicht bereut!

 

???Camping KlauseTerrasse

Zum Schluss möchte ich noch einen guten Grund nennen, der für den von uns gewählten Campingplatz spricht: Das kleine Lokal, bei gutem Wetter mit großer Terrasse, ist sehr gut sortiert und preiswert, hat in der Küche gute Leute und sehr freundliches und aufmerksames Servicepersonal. Alles, was wir probiert haben, schmeckte sehr lecker!

Abendstimmung bei klarer Sicht!

Schattenbergschanzenletzte Sonnenstrahlenletzte Sonnenstrahlen

Schatten und Licht

written by Uschi
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

…noch (!) schneefrei!

 
 
Am vorletzten “Spätsommertag” sind wir mit Flitzi in’s Kleinwalsertal nach Riezlern gefahren. Wir wollten einmal in diesem Urlaub auf 2000m Höhe stehen und Aussichten genießen.

Panoramablick

Eine Vierergondel der Kanzelwandbahn brachte uns nach oben.

links Hoher Ifen, rechts Gottesacker

Es ist jetzt über 40 Jahre her, da habe ich in den Wintersemestern meines Studiums die Wintermonate im Kleinwalsertal als Skilehrerin / Betreuerin von Schulklassen im Schullandheim verbracht. Da habe ich unzählige Male die Kanzelwandbahn benutzt, natürlich meistens nur für die Bergfahrt. Zwinkerndes Smiley 

Jetzt also die erste Gondelfahrt hier ohne Ski und Schnee, aber mit toller Aussicht in alle Richtungen. Oben haben wir eine lange Spazierrunde unternommen und dabei die Fotos gemacht.

es gibt viele schöne WegeRiezler AlpseeWeg zum Fellhorn

Ich möchte euch an dieser Stelle nicht mit all den Namen der Gipfel ringsum langweilen, genießt einfach die Fotos. (Wer mit dem Mauszeiger auf ein Foto geht, erfährt manche Namen!) Bin gleich zurück 

Bick ins Kleine WalsertalBlick über die Zwerenalpe ins Talim Vordergrund Walmendinger HornRiezlern,Ifen,Gottesackerim Winter tolles Skigebiet unterhalb vom IfenGrüntenGipfel und GrateGrate und Gipfellinks TrettachspitzeVerbindungslift Skigebiete  Fellhorn-Kanzelwand Kanzelwand, GipfelKanzelwand Gipfel 

Ingrid und ich haben einen ausgesprochen beeindruckenden Nachmittag in 2000m Höhe erlebt, der natürlich auf der Aussichtsterrasse des Gipfelrestaurants bei Kaffee und leckerem Riesenstück Kuchen endete, bevor wir wieder nach unten schwebten. 

Talfahrt

Für Nachahmer: Die Berg – und Talfahrt kostet ab 14:00 Uhr incl. Kaffee und Kuchen pro Person 26,50 Euro gegenüber Normaltarif 26,00 Euro (Kaffee und Kuchen kosten oben normal 7,00 Euro).

written by Uschi
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Abschied von Oberstdorf

 

Abschied von Oberstdorf Heute mussten wir unseren Herbsturlaub leider beenden und auf die Schwäbische Alb zurückfahren! Ja – auch wir unterscheiden fein säuberlich zwischen “Alltag”, “Überwinterung”, “Sommeraufenthalt am Hirtenteich” und “URLAUB”. Nur weil wir das ganze Jahr und ausschließlich im Wohnmobil leben, heißt das nicht, dass wir dauernd Urlaub haben!!! Auch bei uns müssen die ganz normalen Arbeiten erledigt werden wie bei allen Menschen, egal wie die leben, sie variieren nur etwas. Deswegen freuen wir uns wie alle anderen auch, wenn wir dann mal in Urlaub fahren. 😉 2012 im Februar haben wir z. B. unsere Oscarlotta am Torre in Obhut von Luise stehengelassen und sind für 10 Tage nach Mallorca geflogen, also quasi aus der “Überwinterung” in “Winterurlaub”. Wir hatten dann übrigens dort Schnee, was in dem Ausmaß auf Mallorca zuletzt 1956 (!) passiert war. Palma de Mallorca stand Kopf, alle bewarfen sich mit Schneebällen und bauten Schneemänner, die Autos rutschten durch die Gegend (Sommerreifen!), es war sehr lustig! (Mallorca-Berichte über das Archiv zu finden im Februar 2012)

Unser Herbsturlaub jetzt war sehr schön, abwechslungsreich, erholsam, wettermäßig klasse! Viele neue Eindrücke und Erlebnisse, nette Begegnungen,Wir kommen wieder! genau in der richtigen Mischung und herausgekommen sind einige Blogeinträge, die euch ja offensichtlich gefallen haben, wie unsere ständig steigenden Zugriffszahlen zeigen. Es ist ja wohl nicht davon auszugehen, dass die nur zustande kommen, weil alle sich zu uns “verlaufen” haben und unsere Seite sofort wieder verlassen. ODER??? Wir fühlen uns sehr geehrt ob der Zugriffszahlen und werden uns weiter Mühe geben, Lesenswertes zu produzieren.

Die kommende Woche wird Arbeitswoche, also „Alltag“. Es gibt noch einige Dinge zu erledigen wie Enti in ihr Winterquartier bringen, die letzten Winterutensilien einpacken, z. B. eine zweite deutsche Gasflasche zusätzlich zu der ersten und unserer Wynen-Tankflasche im Gaskasten in der Heckgarage verstauen, zum Friseur fahren, Wäsche waschen, Luftentfeuchter in meinem Hänger aufstellen UND am Donnerstag den 87. Geburtstag von Uschis Vater feiern. Am 1. November brechen wir dann wirklich auf zu unserem diesjährigen “Überwinterungsabenteuer Deutschland”!!!

Diese Woche werden wir wohl nichts Erwähnenswertes zu berichten haben, aber wir haben schon zwei Beiträge “auf Lager”, die ihr zu lesen bekommen werdet. Also, bis die Tage!

Heute während der Fahrt fotografiert:

Raststätte Illertal-OstIllertal-Ost Illertal-Ostmein Sternzeichen Illertal-OstMosaik fast wie in Spanien VerkaufsobjekteFußbodenEntwurf von Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Das 16. Jochpass-Oldtimer-Memorial & Historic-Rallye

 
ochpass Memorial & Historic Rallye Im letzten Jahr gab es den ersten Kälteeinbruch mit Schneefall schon Anfang Oktober, da haben wir dieses Jahr ja noch Glück gehabt! Und natürlich die Teilnehmer der legendären Jochpass-Rallye auch, denn das Fahren mit den teilweise wirklich alten Fahrzeugen auf schneebedeckter Rennstrecke wäre sicher gewöhnungsbedürftig gewesen. Der Schnee lag zum Glück nur noch auf den Wiesen am Rand der Strecke (bei YouTube “hier” nachzusehen). Die Strecke hat es nämlich in sich: 105 Kurven auf 7,9 km mit einem Höhenunterschied von 360 m (Karte “hier”). Zugelassen sind die Kategorien Oldtimer, Youngtimer (die bis 31. Dezember 1978 gebaut wurden), Motorräder mit oder ohne Beiwagen. Die Teilnehmer kommen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, den Niederlanden, Großbritannien usw., 23 verschiedene Nationen hat es schon gegeben. Bad Hindelang im Allgäu, ein sonst eher verschlafenes Dorf, platzt an diesem Wochenende regelmäßig aus allen Nähten. Der Ortskern ist abgesperrt, Parkgebühr € 6,- pro Person. Wir wollten schon fast wieder fahren, aber es ist auch gleichzeitig der Eintrittspreis und im Nachhinein war das völlig angemessen und in Ordnung.

Wir hatten Glück und kamen gerade rechtzeitig zum vorletzten Lauf der Oldtimer. Sie sammelten sich einer nach dem anderen vor dem Start und so konnte ich ausgiebig fotografieren. Wunderschöne Fahrzeuge!!! Erwähnte ich bereits, dass ich alte Autos liebe??? Hat sich jemand von euch schon mein Oldtimer und Truck-Album unserer USA-Reise angesehen? Wenn nicht oder noch einmal gewünscht, “hier” klicken.

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Nach einer ganzen Weile wurde ein Fahrzeug nach dem anderen per Startflagge durchgelassen. Wir fragten uns, wie denn die Rennbedingungen wohl sind. Im Internet erhielt ich die interessante Antwort: Es gibt einen ersten Durchlauf, in dem jedes Fahrzeug seine (Best-) Zeit “erfährt”. Diese Zeit muss in allen folgenden Wertungsläufen so genau wie möglich beibehalten werden. Zu schnell ist schlecht, zu langsam auch. Wer seine Zeit in allen vier Läufen am besten beibehalten hat, wird erster Sieger. Drei gibt es insgesamt. Finde ich genial, also gleiche Chancen für alle, unabhängig vom Vermögen des Fahrzeugs.

ochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallye 

Gefahren wird nur die Bergstrecke aufwärts. Es war so nett, wie die alten Schätzchen unterschiedlich schnell oder besser langsam die erste Steigung hochtuckerten! Nach ca. 30 Minuten wurden die Fahrzeuge dann wieder bergab zurückgeführt. Und, siehe da, es kamen nicht nur die Oldies zurück, sondern im laaangen Konvoi ALLE teilnehmenden Fahrzeuge. Schön langsam, mit stolzen Fahrern und Beifahrern. Natürlich habe ich das gefilmt und ein Video zusammengestellt, das ihr “hier” anschauen könnt. Action dürft ihr nicht erwarten, dafür aber viele schöne und interessante Fahrzeuge. Sogar eine Renn-Ente war dabei!!!

ochpass Memorial & Historic Rallye

Danach starteten die Motorräder noch einmal, mit viel ohrenbetäubendem Lärm. Das hört ihr am Schluss des Videos, zu sehen ist kaum etwas, weil sie immer so schnell vorbei waren. Ich hatte nur einen kleinen Bildausschnitt, da rund um uns alles voll war mit Zuschauern. Aber ich wollte auch hauptsächlich den Sound wiedergeben. Ich wünsche euch viel Vergnügen mit dem Video und den folgenden Fotos!

ochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallyeochpass Memorial & Historic Rallye

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Fotoalbum

Nachtrag:

Skiflugschanze (2)Nach einem wunderbar sonnigen Tag, den wir für einen Ausflug zur Heini-Klopfer-Skiflugschanze (per Rad!) genutzt haben, liefern wir jetzt noch ein Fotoalbum mit besonders stimmungsvollen Winterimpressionen nach. Wer Lust auf Winter und Schnee hat 😉 , kann „hier“ klicken. Die Fotoübersicht zeigt NICHT die Gesamtansicht jedes Fotos. Dazu muss ein beliebiges Foto angeklickt werden. Wir empfehlen dann, die Dia-Show zu wählen (raus kommt man wieder mit der Taste „Esc“) oder zumindest die Fotos im „Original anzeigen“ zu lassen.
Viel Vergnügen!

Aus aktuellem Anlass

 
 
kalte Tatsachenschicken wir kalte, aber herzliche Grüße, insbesondere nach Calpe, an den Torre und nach Winthrop/USA!

 

kein Durchblick mehrFlitzi wundert sichOscarlotta kennt das schonwir haben PauseHöhlentag ;-)

Eure Ingrid und Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Früher und heute

 
 
am Alpsee

wunderschöner Blumenschmuckwunderschöner Blumenschmuck

Ich weiß schon seit vielen Jahren, dass das Allgäu meine “heimliche” Heimat ist. In meiner Kindheit haben meine Eltern, meine Schwester und ich während vieler Jahre Ferientage bei (Groß-) Tanten im Allgäu verbracht. Meine Erinnerungen sind immer noch sehr deutlich, obwohl seither mehr als ein halbes Jahrhundert vergangen ist. Vor ein paar Jahren habe ich Ingrid schon das Wohnhaus der Schwestern meiner Oma in einem Vorort von Kempten zeigen können, ich war sehr erfreut, dass es schön renoviert immer noch mit demselben Garten und seinen Schuppen an der Iller steht. Während dieses Aufenthaltes in Oberstdorf wollte ich noch eine andere Kindheitserinnerung auffrischen. Meine Großmutter hatte nämlich auch noch einen Bruder, der den elterlichen Hof in Akams, einem kleinen Dorf in der Nähe von Immenstadt oberhalb des Alpsees weiterführte. Dort waren wir als Kinder auch ab und zu zu Besuch. Laut den Aussagen meines Vaters führt jetzt die Enkelin mit ihrem Mann den Hof nur noch als Kleinbetrieb weiter. Außerdem haben sie den Hof soweit umgebaut, dass 3 schöne große Ferienwohnungen darin Platz gefunden haben.

So haben wir am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein mit Flitzi einen Ausflug dorthin unternommen. Da es jedoch noch zu früh für einen Sonntagnachmittagsbesuch bei eigentlich fremden Menschen war, machten wir zuerst einen Abstecher zum Alpsee, an dem ich schon als Betreuerin und eigentlich Skilehrerin mit Kindern Skilager Anfang der 70er-Jahre  in den Weihnachtsferien gemacht hatte. Meine Erinnerung ist, wir hatten absolut keinen Schnee und es wurden Wanderferien.

In Bühl fanden Ingrid und ich direkt am See den wunderschönen Campingplatz

Campingplatz

Wir waren begeistert von der Lage, der Aussicht, den großen befestigten Stellplätzen, dem kleinen aber feinen Gartenlokal und dem ganzen Drumherum. Das Beste für uns ist, dass der Platz in der Zeit von Januar bis Mai ACSI-Preise hat. Wir zahlen dort nur 16,- Euro pro Nacht, incl. Flitzi, Strom und Duschen, allerdings + 2,40 Euro Kurtaxe für 2 Personen.

Alpsee CampingAlpsee CampingAlpsee CampingAlpsee CampingAlpsee CampingAlpsee Camping

Nach einer Besichtigung des Platzes und seiner Einrichtungen fuhren wir dann über enge Nebensträßchen nach Akams hoch.

in Akamsin Akams

Wir mussten bei Dorfbewohnern nachfragen, um unser Ziel, den heutigen “Ferienhof Alpenblick Akams”,  dann aber relativ schnell zu finden.

Ferienhof Alpenblick Akams

Das Bauernhaus habe ich nicht mehr erkannt, es hat sich sehr verändert seit ich so vor 50 Jahren das letzte Mal hier war. Zwinkerndes Smiley Nachdem sich nach unserem Klingeln niemand meldete, wollten wir schon wieder fahren. Dann hörten wir aber Stimmen im Garten neben dem Haus und gingen ihnen nach. Dort stand der jetzige Bauer und seine Schwester, wie sich herausstellte. Leider war seine Frau (meine Urgroßnichte, denke ich) nicht daheim. Nach einer längeren angeregten Unterhaltung mit ihrem Ehemann hinterließen wir Grüße an sie und unsere Visitenkarte mit Telefonnummer und Blogadresse.

Auf dem Heimweg fanden wir durch Zufall noch den Wohnmobil Park in Blaichach zwischen Immenstadt und Sonthofen. Er liegt ortsnah und doch inmitten der Natur mit toller Aussicht auf den Allgäuer Begrüßungsberg Grünten und die Gebirgskette hinter Oberstdorf.

Alpenrundblick Mobil CampingAlpenrundblick Mobil Camping

Es gibt 60 komfortable Stellplätze mit Stromanschluss, eine separate VE-Station und beheizte Sanitäranlagen mit Duschen und WC.

GPS-Daten 47°32’46’’ N / 10°15’33’’ O

Preise: Stellplatz 10,50 € + Kurtaxe 1,20 € pro Person und Nacht, Benutzung der Sanitärräume pro Nase und Übernachtung 1,60 €. 1KW/h 0,60 €, 80-100l Wasser 1,00 €, 8-10l Wasser 0,10 € . Der Platz ist ganzjährig geöffnet und der Betreiber versicherte uns, dass er immer freie Plätze hätte!

Weil es so schön war!

written by Uschi
photos taken with Canon EOS 600D

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Söllereck

 
 
Allgäu mit X=Oberstdorf Am Donnerstag waren wir “auf dem Berg“. Es war der wärmste Oktobertag hier seit Beginn der Wetteraufzeichnungen mit 26°C im Schatten. Klare Luft, strahlend blauer Himmel, traumhaft. Uschi hatte das Söllereck ausgesucht, den “Hausberg” von Oberstdorf, ein bewaldeter Grasberg von 1706 m. Leider konnte sie dann nicht mit, weil sie sich eine heftige Erkältung eingefangen hat. Also fuhren Maiers und ich allein. Die Frage, ob wir Jule dazu würden bewegen können, in eine Bergbahngondel einzusteigen, blieb zunächst unbeantwortet. Der Parkplatz der Talstation der Söllereckbahn war schnell erreicht, wir mussten ein paar Meter laufen, das “große Geschäft” konnte auch noch erledigt werden, bisher war Jule guten Mutes (und wir auch). Die Fahrt auf den Berg war für sie sogar kostenfrei. Durch das Drehkreuz ging sie noch freiwillig mit. Aber dann kamen diese seltsamen, kleinen, runden, schaukelnden Gebilde, die nicht anhielten. Da sollte sie rein??? Jule dachte nicht dran! Fraule und ich flehten von innen, Herrle schob von draußen – keine Chance! Irgendein Vorfahr von Jule muss ein Maultier gewesen sein. Also wieder raus und bei der nächsten Kabine ein zweiter Anlauf. Zu dritt schafften wir es dann, aber nur mit Gewalt (schieben!!! ziehen!!! Jule komm!!!). Wir hatten ja nur ein kleines Zeitfenster, wenn wir es alle vier zusammen in die Gondel schaffen wollten! Die Fahrt fand sie dann nicht sonderlich aufregend, es war ihr nur zu warm in der Kabine. Oben angekommen, die Tür öffnet sich automatisch, hätte Jule es vorgezogen, gleich wieder nach unten weiterzufahren. Ich sage nur: Maultier!!!

Wir marschierten los. Es ging bergan. Jule durfte von der Leine. Das war falsch, wir hätten uns von ihr ziehen lassen sollen. Ältere Damen mit Wanderstöcken kamen uns entgegen. SölleralpeJa, zur Sölleralpe gehe es noch ein wenig bergauf, aber dann würde es eben und man hätte einen wunderbaren Panoramablick. Bei diesem Schild erkenne deine Grenzengaben Gretel und ich auf. Pfeif doch auf das Panorama! Hier ist doch schon Panorama genug.
Helmut und Jule marschierten noch ein paar Kurven und Höhenmeter weiter (es wurde immer noch nicht eben!) und kamen dann auch zurück. Okay, Bergwanderer werden wir in diesem Leben wohl nicht mehr!
Söllereck-Panorama

Das Gasthaus “Schönblick” versprach selbigen und Kaffee und Kuchen. Das “Berghaus am Söller” war näher. Wir mussten nicht lange überlegen. Und haben es nicht bereut. 😉

nein, nicht das Gasthaus!VersprechungenwelcomeWillkommen ;-)Gastraum Apfel- und KirschstrudelOmas Käsekuchensatt? müde?

Söllereckbahn Jetzt stand die Entscheidung an, ob Helmut mit Jule zu Fuß zur Talstation laufen musste oder ob wir es noch einmal schaffen würden, sie in eine Gondel zu bekommen. Wir vermieden jegliche Diskussion, sondern bugsierten Jule zielstrebig ziehend, schiebend, halb tragend hinein. Geschafft!!! Unten stieg sie zu 70% freiwillig aus, was wieder einmal beweist, dass Hunde sehr lernfähig sind. Es wäre interessant, ausfindig zu machen, beim wievielten Mal sie lässig und wie selbstverständlich in eine Bergbahngondel einsteigen würde. Coole Jule eben! 

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Spaziergang zum Moorschwimmbad

Moorschwimmbad Panorama-Ansicht
Als Gretel und ich per PKW am Moorschwimmbad ankamen, waren Uschi, Jule und Helmut tatsächlich schon da! Sie saßen/lagen schon gemütlich am/unter’m Tisch.

Willkommen im MoorschwimmbadMoorstübleSpaziergang zum Moorschwimmbad (9)Kuchenangebot

Entstehungsgeschichte Moorschwimmbad (5)Die Badeaussichten für Jule sahen schlecht aus, der Badebetrieb für Menschen war zwar bereits eingestellt, aber es waren viele Kaffeegäste da, die es vielleicht nicht verstanden hätten, wenn nun plötzlich ein Hund baden geht! Das Moorschwimmbad gibt es schon seit 1953, als Albert Brutscher und seine Frau Rosa in Eigenarbeit mit Hilfe vieler Freiwilliger aus einem Torfstichgelände in mühevoller Handarbeit ein Naturfreibad errichteten. Von Anfang an wurde dieses originelle Angebot von Einheimischen, vor allem aber Touristen, gut angenommen und der Gastronomiebereich erweiterte sich im Laufe der vergangenen 61 Jahre vom einfachen Kiosk zu einem schönen, rustikalen Gasthaus. Noch immer ist der gesamte Betrieb in Familienbesitz. Man kann dort wunderbar im Kaffeegarten die Seele baumeln lassen und treffender als mit dem Ausspruch auf diesem Stein kann man es wohl nicht ausdrücken: Sinnspruch

KaffeegartenAusblick auf das Moorschwimmbad (Nichtschwimmerbereich im Vordergrund)Ausblick auf das GasthausMoorboden

Wir blieben eine ganze Weile, ließen es uns mit Kaffee, Kuchen und Kaiserschmarrn gut gehen und als wir dann irgendwann aufbrachen, durfte Jule doch noch ihrem Lieblingsvergnügen nachgehen (vorsichtshalber an der langen Leine): Fische aufspüren! Es gab nur leider keine!!!

Jule im GlückJule im GlückJule im Glück

Jule im Glück ;-) Den Rückweg (immer bergab) traten wir dann zu viert an, unterwegs fand Jule sich plötzlich viiiel zu sauber! Es ging vorbei an schönen alten Holzhäusern mit wunderbarem Blumenschmuck an den Balkonen, dem Aushängeschild des Allgäus

altes Bauernhausneues Haus mit interessanter WärmedämmungZimmer mit Ausblick

und an Unmengen von Uschis Lieblingstieren, den samtweichen, hellbraunen Allgäuer Kühen. Sind sie nicht wirklich hübsch?

Uschis LieblingsküheUschis LieblingsküheUschis LieblingsküheUschis Lieblingskühe 

Spaziergang zum Moorschwimmbad (46)   

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

10-Jahres-Jubiläum des Freundeskreises “Mobilsolisten”

Vom 1. – 5. Juni (Kernzeit) haben wir in Füssen unser 10-Jähriges gefeiert. In Füssen deswegen, weil das allererste Treffen im Jahre 2001 dort stattgefunden hat, damals schon mit 12 Womos samt Insassen. Von den 12 sind über die 10 Jahre Maria, Uschi, Thomas, Rolf, Vilem, Herbert und Walwo (der leider aus Krankheitsgründen diesmal nicht bei uns sein konnte) dabei geblieben! Wie immer bei unseren Frühjahrs- und Herbsttreffen erweitert sich die Zeit unserer Zusammenkünfte nach vorne und/oder nach hinten, sodass wir auch dieses Mal bei unserer Ankunft am Sonntag vorher schon von Ursula erwartet wurden und später noch Siggi und Franz dazustießen. Am Dienstag trudelten noch einige ein und am Mittwoch, dem offiziellen Beginn, der Rest. Insgesamt waren wir dann 28 Teilnehmende in 25 Mobilen, die am weitesten Angereiste war My aus Schweden. Das Wetter hat mitgespielt, es war zwar etwas wechselhaft und täglich drohten Gewitter, die aber meist weiträumig um uns herumzogen. Richtig nass geworden sind wir nie! Die Tage vergingen wie immer im Flug, alle haben sich wohl gefühlt (zumindest ist uns nichts Gegenteiliges bekannt geworden!). Am Sonntag verließen uns die, die noch berufstätig sind oder andere wichtige Termine hatten, aber außer Uschi und mir blieben noch 8 Mobisos bis Montag. Dienstag und Mittwoch waren es dann nur noch Lore und Brodo, mit denen wir Spaß hatten, wie auf den Fotos zu sehen ist.

Apropos Fotos: Unser Fotograf war Norbert, die allermeisten Aufnahmen stammen von ihm, einige von My und einige von uns. Insgesamt sind es so viele geworden, dass wir sie in mehrere Alben verteilt habe, nach Tagen sortiert. Ihr könnt dort die Fotos einzeln (durch Doppelklick vergrößert) anschauen oder auch alle zusammen als Dia-Show.

Alle “Nicht-Mobisos” dürfen natürlich auch alle Fotos oder soviele sie wollen anschauen! Wir haben allerdings aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes alle Fotos entfernt, auf denen einzelne Mitglieder unseres Freundeskreises zu erkennen sind (mit Ausnahme von Brodo und Udo, die durch TV-Ausstrahlungen ja „öffentliche Personen“ sind).

D 10 Jahre Mobiso-Treffen

Link zu WindowsLive:

Ankunft: <Ankunft Mittwoch>

1. Tag: <Wanderung 1. Tag>

2. Tag: <dreigeteiltes Programm 2. Tag>

3. Tag: <Jubiläumsfeier 3. Tag>

Abreise: <Abreise 4. Tag und Nachlese>

Zum Schluss noch etwas ganz Wichtiges: VIELEN DANK für die für uns völlig überraschenden Darbietungen und Geschenke bei unserer Jubiläumsfeier am letzten Abend! Wir haben uns SEHR darüber gefreut!!!