Geht es etwa weiter???

 

Wohnmobilstellplatz Eschede ZUM GLÜCK hatte ich keinen Werkstatttermin um 8 Uhr, sodass ich doch noch ein paar Stunden Schlaf bekam, nicht genug, aber immerhin. Vereinbart war, dass ich, nachdem der TÜV-Prüfer fertig sein würde, kommen sollte, also gegen 13 Uhr. Perfekt für mich! Vorher würde ich anrufen, um nicht umsonst vor der Werkstatt zu stehen, falls der Kompressor doch noch nicht geliefert sein würde. Und so kam es – ich rief an und man teilte mir mit, dass der Kompressor erst am nächsten Tag kommen würde!!! Mist! Es war ja gar nicht die Zeit, davon hatte ich ja noch genug bis zum 1. September, es war die Hitze, die ich jetzt noch einen weiteren Tag aushalten musste. Das sagte ich so auch Herrn Seemüller und dass ich wohl nach Uelzen zurückfahren würde, weil ich Strom bräuchte, um die Klimaanlage laufen lassen zu können. Worauf er sofort sagte, dass er, wenn es nur um einen Stromzugang ginge, eine Lösung finden würde. Er würde seinen Nachbarn fragen, ob ich bei ihm auf dem Grundstück über Nacht stehen könnte. Zwei Tage zuvor hatte mir Herr Seemüller angeboten, dass man mich für die Dauer der Reparaturen zu der einzigen Attraktion in der Umgebung von Eschede fahren könnte, zum Filmtier-Park. Dorthin würde ich dann jetzt fahren und danach bei ihm vorbeikommen, teilte ich ihm mit. Nach Uelzen könnte ich dann zur Not immer noch fahren.

Der Tierpark interessierte mich, weil es sich spannend anhörte, dass dort alle? einige? der Tiere leben, die für bestimmte Filmszenen ausgebildet? abgerichtet? wurden und bei Bedarf an Filmstudios/-produktionen ausgeliehen werden. Hatte ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht, wo solche Tiere leben. Wenn ich also die Gelegenheit schon hatte, dann wollte ich sie auch wahrnehmen, egal, wie heiß es war.

Lageplan Es war nicht weit, es gab einen Parkplatz mit einer Abteilung für Busse, der Eintritt war mit €10 noch erschwinglich. Geworben wurde mit Fotos von Prominenten in hautnahem Kontakt mit Löwen und Tigern. Ich bekam einen Gehegeplan und begann meinen Rundgang. Nun kann man zu Tierparks ja die oder die Meinung haben, hier hatte ich ziemlich schnell das Gefühl, dass die Behausungen, Freigelände und Volieren zu klein und/oder zu eintönig sind. Zudem schien den Tiere, wenn sie denn überhaupt zu sehen waren, die Hitze genauso zu schaffen zu machen wie mir. Fast alle lagen schlafend oder dösend im Schatten. Enttäuschtes Smiley

schlafende Waschbärenschlafende WaschbärenKamele und Dromedaredösendes Dromedareuropäische WölfeWolf amerikanische SchwarzbärenBalu oder PetziMinischweineSchröder oder PoppeyeBengaltigerClayKönigstigerElvisAfrikanische LeopardenKitoWestafrikanischer LöweSibirischer TigerBengaltigerLeopardJaguarLuchsPumaGepard

Nur den Emus ging es so richtig gut! Sie lagen unter einem Baum und ließen sich von dem riesigen Wasserspender „begießen“.

EmusFritzi und FreundeFritzi und Freunde

Ich weiß ja nicht, was, wann und wie oft mit den Tieren irgendetwas geprobt oder neu eingeübt wird oder ob es schon ausreicht, dass sie „zahm“, also in Gefangenschaft geboren, aufgewachsen und an Menschen gewöhnt, sind. Es ist auf jeden Fall so, dass keines der Tiere so leben kann, wie es seinen angeborenen Instinkten entspricht. Dafür ist ihr Überleben gesichert. Verlegenes Smiley

ArasKaspar und SalomonKaspar und SalomonZwergotterWaschbärenLöweSchnee-EulenPaulaRasmusRasmus und SamanthaSamanthaFlugkünstler

Der Besuch hinterließ einen schalen Nachgeschmack bei mir und ich mochte wegen der Hitze auch nicht noch eine Stunde warten, bis es um 15 Uhr die tägliche Tiererlebnis-Show gab, wo man die Tiere sogar anfassen können soll. Vielleicht habe ich da etwas verpasst, keine Ahnung.

Ich fuhr zur Werkstatt und Herr Seemüller hatte tatsächlich auf dem Nachbargrundstück einen Übernachtungsplatz mit Strom für mich organisiert. Was für eine Wohltat, die Klimaanlage einschalten zu können! Und Kaffee konnte ich mir auch kochen! Vorsichtshalber schaltete ich die Klimaanlage aus, während die Kaffeemaschine lief. Ich wollte nicht riskieren, dass die Sicherung rausfliegt. Erstauntes Smiley

Firma SeemüllerFirma Seemüller

Ich hatte das Werkstattgeschehen nun gut im Blick. Vereinbart war, dass ich mich am nächsten Vormittag melden würde, wenn ich bereit war. Gegen 18 Uhr gab es ein Gewitter und damit einher ging endlich eine Abkühlung, sodass ich die Klimaanlage nach drei Stunden ausgeschaltet lassen konnte.

Vorsichtshalber schickte ich eine eMail zum Campingplatz auf Rügen und teilte mit, dass ich evtl. erst am Montag oder Dienstag eintreffen würde und dass ich den am 1. September fälligen Restbetrag überwiesen hätte. Ich schlief wunderbar in dieser Nacht, trotz der nahen und gut hörbaren Bundesstraße.

Am nächsten Morgen regnete es und es war angenehm, ja was – kühl? Etwas übertrieben ausgedrückt, aber kein Vergleich zu den vergangenen Tagen! Um halb elf rief ich in der Firma Seemüller an und bat darum, dass der Chef mich doch bitte befreien möge, sobald es ihm passe. Der steckte „kopfüber“, wie er sich ausdrückte, in einem zu reparierenden PKW und es dauerte dann noch eine Stunde, bis er mir das Tor vom Grundstück öffnete und hinter mir wieder schloss. Ich hatte vorher schon mein Stromkabel in der Scheune, vor der ich stand, abgezogen und bei meinen Gastgebern geklingelt, um mich für die Beherbergung zu bedanken, aber es öffnete leider niemand.

Oscarlotta bezog wieder den Platz neben dem Werkstatttor und ein freundlicher junger Mann fing damit an, das zwei Tage vorher eingefüllte Kältemittel wieder abzusaugen. Erneut fehlte ein nicht unbedeutender Teil und das, obwohl ich ja keine 100km gefahren war und die Anlage immer noch behauptete, dass keine Undichtigkeiten erkannt würden. Seltsam! Der Mechaniker fand eine defekte Sicherung, die im Motorraum verbaut war. Die anderen Sicherungen müsse er auch überprüfen, ob ich wüsste, wo die sind. Ja – und ich wusste auch, dass sich die an einer Stelle befinden, die schon so manchen Werkstattmenschen zu akrobatischen Verrenkungen genötigt hat. Links unter dem Lenkrad im oberen Pedalbereich. Dort kommt man nur hin, wenn man sich auf dem Rücken liegend zwischen Fahrer- und Beifahrersitz hindurchhangelt. Er sei wohl zu fett, stöhnte der junge Mann. Nein, war er nicht, vielleicht aber etwas zu groß! Cooles Smiley Die Sicherungen waren alle in Ordnung! Den defekten Schalter hatte er ausgetauscht und jetzt würde die Kühlflüssigkeit wieder aufgefüllt werden. Danach könne er erst feststellen, ob der Kompressor auch ausgetauscht werden müsse oder ob der Schalter das Problem war. Das würde etwas dauern. Ich nutzte die Zeit und ging beim benachbarten Edeka-Markt einkaufen und einen Kaffee trinken. Kaum zurück, ich konnte gerade noch meine Einkäufe verstauen, bekam ich die Aufforderung, den Motor zu starten und die Klimaanlage einzuschalten. Trommelwirbel!!! Es kam kalte Luft aus allen Ausströmern! Halleluja! Smiley mit geöffnetem Mund

Glücklich und erleichtert ging ich ins Büro, um meine Rechnung zu bezahlen. Nach einer Viertelstunde des Wartens verkündete die Dame am Tresen, dass sie heute eher Feierabend machen würde. Offenbar hatte sie meine Rechnung noch gar nicht in Arbeit. Auf meine Nachfrage, warum es denn jetzt noch so lange dauern würde, meinte sie, dass sie das auch nicht wisse, aber mal in der Werkstatt nachfragen würde. Nach einer weiteren Viertelstunde kam der Chef, entschuldigte sich, dass sie noch eben etwas gegessen hätten und dabei gefachsimpelt, warum das Gerät zweimal einen Kühlmittelverlust angezeigt hätte. Sie könnten sich das nur so erklären, dass die Waage in dem Gerät hochsensibel sei und das Gerät normalerweise nicht von der Stelle bewegt werde/werden dürfte. Jetzt war es aber sogar über das holprige Pflaster der Einfahrt gerollt worden. Sie hätten aber zur Vorsicht eine fluoriszierende Flüssigkeit hinzugefügt, sodass man eventuell doch vorhandene Undichtigkeiten mit Schwarzlicht kenntlich machen könnte. Aber vermutlich hätte nur die Waage gesponnen. Eine Rechnung könne er mir jetzt nicht schreiben (die Sekretärin war ja schon weg), nur eine Quittung ausstellen. Er rechnete dann sehr wohlwollend eine Arbeitszeit aus, der Kühlflüssigkeitsaustausch wurde zum Festpreis nur einmal berechnet, der Schalter, die Sicherung und noch zwei Glassicherungen, die ich für meine defekten 12-Volt-Steckdosen brauchte. Ich bezahlte €332. Ob ich auf der Rückfahrt von Rügen noch einmal in der Nähe vorbeikommen würde? Dann könne man noch einmal nachschauen? Den Kompressor würde er dann zurückgeben, das sei kein Problem. Ich verneinte und bedankte mich, hinterließ 10 Euro mit der Bitte, sie und mein Dankeschön dem Nachbarn für meine Übernachtung und den Stromverbrauch zu geben und verließ um halb vier den Hof. Wie herrlich, eine funktionierende Fahrerhaus-Klimaanlage zu haben!!! Die große Hitze war zwar vorbei, aber gebrauchen konnte ich sie noch gut.

Mein Glück dauerte ungefähr 1½ Stunden. Zunächst unmerklich, dann aber immer deutlicher wurde die ausströmende Luft wieder warm! Meine Enttäuschung war unbeschreiblich!!! Drei Tage hatte ich ausgeharrt, in der Hitze gelitten und jetzt war doch alles für die Katz! Weinendes Smiley Entnervt folgte ich spontan einem Stellplatzhinweis und machte nach knapp 100km Fahrt Schluss. Eigentlich hätte ich wieder zurückfahren müssen, aber dazu konnte ich mich nicht aufraffen. Ich rief Herrn Seemüller an. Meine Vermutung war, dass die Sicherung wieder durchgeschmort sein würde. Die Frage war, warum? Also doch der Kompressor? Möglich sei das, wenn der Kompressor schwergängig sei, wurde mir mitgeteilt. Das nützte mir nun auch nichts. Ich beschloss, am nächsten Tag weiterzufahren und eine Überprüfung auf irgendwann zu verschieben.

Der kleine Campingplatz, auf dem ich gelandet war, war eindeutig noch aus DDR-Zeiten übriggeblieben. Ich zahlte vor der Gaststättentür für einen Campingplatz günstige 12 Euro bar auf die Kralle ohne Quittung und ohne Anmeldeformalitäten. Sarkastisches Smiley Vier kWh waren im Preis enthalten, ich schloss mein Kabel an, ließ alles zu und schmiss meine Dachklimaanlage an. ZUM GLÜCK funktionierte ja wenigstens die!!!

Neu GöhrenNeu GöhrenNeu Göhren

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Unverhofft kommt oft

 

Am Sonntag ging es nicht weiter, weder über Land- noch sonstige Straßen. Der Parkplatz war, als ich aufstand (früher als üblich, weil ich ja weiterfahren wollte), schon wieder total vollgeparkt. Klar, es war Sonntag und Freibadwetter! Das Wohnmobil auf dem ersten Platz war schon weg, dafür standen dort und auf den dazwischenliegenden Plätzen bis zu Oscarlotta PKWs. Grundsätzlich nicht toll, mir war es aber natürlich Recht. Dieses Problem gibt es immer, wenn die Wohnmobilstellplätze Bestandteil eines PKW-Parkplatzes sind. Ich wollte noch auf die VE-Station, aber das Geschehen auf dem Parkplatz war mir einfach zu busy. Ich beschloss, noch einen weiteren Ruhetag dranzuhängen. Im Laufe des Nachmittags kamen drei weitere Wohnmobile, der Bereich auf der anderen Seite war wundersamerweise frei geblieben. Zwei Mobile gehörten offensichtlich zusammen und fuhren nach ein paar Stunden auch wieder, man hatte sich wohl zum Sonntagsnachmittagskaffeetrinken getroffen. Mutter (um die 75) und Tochter (um die 50) trugen beide das gleiche Blümchen-Sommerkleid. Smiley mit geöffnetem Mund Ich hatte den Ehrgeiz, die Hitze ohne Einsatz meiner Dach-Klimaanlage auszuhalten (man könnte es auch Geiz nennen, 1 kW kostete €1), aber es war hart an der Grenze!

Eschede Am Montag war der Parkplatz LEER, kein Wohnmobil, ein PKW! Mein Stromgeld vom Vortag reichte noch haarscharf für zwei Kaffee. Cooles Smiley In aller Ruhe konnte ich ent- und versorgen und fuhr dann, wie geplant, über die Bundesstraßen 214 und 191 an Celle vorbei Richtung Uelzen. Bei der Ortsdurchfahrt von Eschede, 35km vor Uelzen, sah ich aus den Augenwinkeln ein Firmenschild: AC Auto Check Die Mehrmarkenwerkstatt Seemüller. Kurz danach kam ein Edeka-Markt, dort wendete ich kurzentschlossen und fuhr bei der Firma Seemüller auf den Hof. Im Büro schilderte ich mein Anliegen und fragte, ob die Möglichkeit sofortiger Hilfe bestehen würde. Daraufhin nahm sich der Chef persönlich der Sache an, ich bugsierte Oscarlotta direkt neben das Hallentor (Höhe nicht ausreichend und Halle voll) und nach kürzester Zeit war das Gerät zum Absaugen des Kältemittels angeschlossen. Ob ich wüsste, wieviel davon drin sein müsse? Nein, natürlich nicht und meine Betriebs- und Wartungsanleitung sagte zwar, dass es die Kühlflüssigkeit R134a sein solle, aber eine Mengenangabe fand ich nicht. Kein Problem für Herrn Seemüller, er telefonierte mal eben mit IVECO und bekam die Info, dass es 440g sein sollen. Es stellte sich heraus, dass ungefähr die Hälfte der Kühlflüssigkeit nicht mehr vorhanden war. Die letzte Wartung hatte ich im November 2017 in Auftrag gegeben und die Klimaanlage seitdem nicht benutzt. Dummerweise hatte ich damals auch nicht überprüft, ob sie funktioniert und das turnusmäßige Einschalten einmal im Monat, auch im Winter, sollte ich mir mal angewöhnen! Augen rollendes Smiley Leider löste das Wiederauffüllen mein Problem nicht. Es baute sich kein Druck auf und es kam weiterhin nur heiße Luft aus den Ausströmern. Das deutete entweder auf einen defekten Kompressor oder einen nicht funktionierenden Schalter (für was auch immer) hin. Herr Seemüller telefonierte erneut. Ein kompatibler Kompressor war verfügbar und ich gab mein okay, zumal er um €300 preiswerter sein würde als das Original von IVECO. Hoffentlich passt er! Bei den Starterbatterien ist es nämlich so, dass NUR die originale passt, alle anderen, die genauso gut sein würden, sind einen halben Zentimeter zu hoch! Herr Seemüller wird aber als erstes prüfen, ob ein Austausch besagten Schalters schon hilft. Den Kompressor könne er zurückgeben. Ich fühlte mich von Beginn an gut aufgehoben in dieser Werkstatt!

Jetzt hieß es wieder einen Tag überbrücken, der Kompressor war für Mittwochmorgen angekündigt. Ich fuhr zum Ortsausgang von Eschede und schaute mir den Stellplatz an. Nicht schlecht, aber kein Strom, dafür kostenfrei. Aber bei diesen Temperaturen dort einen ganzen Tag stehen? Ich entschied, noch die 35km nach Uelzen zu fahren in der Hoffnung, einen von 12 Plätzen auf dem Stellplatz am Sportboothafen zu erwischen. Und ich hatte wirklich Glück! Nicht nur, dass überhaupt noch etwas frei war (2 Plätze), ich bekam auch noch den besten überhaupt. Neben dem Clubhaus mit Restaurant und Gartenwirtschaft sind auf einer Aspaltfläche vier Plätze der für Stellplätze üblichen Größe nebeneinander (quer) angelegt und der fünfte Platz liegt wie ein T-Strich längs zu ihnen. Dazwischen der Fahrbereich. Von den vier querliegenden Plätzen hat man keinen Blick auf den Hafen, von Platz 5 aus schon! Das Allerbeste war aber die Stromregelung! Für einen Euro gibt es 6 Stunden Strom!!! In Windeseile hatte ich mein Stromkabel verlegt und die Klimaanlage angeworfen. Die sechs Stunden reichten aus, um Oscarlotta auf Schlaftemperatur herunterzukühlen. Während ich noch mit dem Kabel hantierte (ich musste es über den Fahrbereich ziehen und es reichte so gerade eben bis auf die Fahrerseite), schlenderte ein älterer Mann herbei. Wie sich herausstellte, der Nachbar mit Pössl vom letzten Platz gegenüber. Mein Mobil würde ihn so an seinen Großen erinnern. Und seine Heckgarage wäre auch immer so voll gewesen! (Was geht ihn der Inhalt meiner Heckgarage an?) Er folgte mir auf die Fahrerseite und schaute aufmerksam zu, wie ich mein Kabel ansteckte. ICH HASSE SO ETWAS! Ich würde aber den ganzen Tag voll in der Sonne stehen! Seine Frau und er hätten sich extra dicht an die Büsche gestellt, da wäre dann wenigstens am frühen Abend etwas Schatten. Entweder das oder er fahre wieder nach Hause, habe er zu seiner Frau gesagt. Und, nicht als Kritik gemeint, aber ich würde ihnen jetzt… Ich war drauf gefasst, zu hören, dass ich ihnen die Sicht nehme, aber es kam eine neue Variante: Ich würde ihnen das letzte bisschen Wind nehmen! Phhhh!!! Ich versicherte ihm, dass ich nur eine Nacht bleiben würde, wünschte ihm freundlich noch einen schönen Abend und verschwand nach innen. Die Dachklimaanlage haben wir 2011 oder 2012 nachrüsten lassen, als es noch im Gespräch war, Oscarlotta nach Nordamerika zu verschiffen. Sehr oft haben wir sie nicht gebraucht, allein schon deswegen, weil man im Sommer ja eigentlich nicht bei geschlossenen Fenstern, Luken und Türen drin sitzen möchte. Aber wenn sich ein Gewitter ankündigt, ist es eine feine Sache, wenn man den Innenraum rechtzeitig vorher runterkühlen kann, bevor man alles schließen muss. Und diesen Sommer habe ich sie so oft wie nie zuvor in so kurzen Abständen genutzt. Die Sommer werden immer heißer und ich werde immer hitzeempfindlicher! Enttäuschtes Smiley

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Bei einem kleinen Rundgang entdeckte ich dann die restlichen 7 der angepriesenen 12 Plätze. Die befinden sich auf dem Niveau des Yachthafens und haben eine separate Zufahrt, die mir (zum Glück) entgangen war. Sieben Plätze in einer Reihe, auf der 9 Wohnmobile standen! Alle mit Blick auf die Boote, aber den hatte ich ja auch! Zwinkerndes Smiley

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Bezahlt habe ich übrigens €8 für das Mobil/den Platz und €1 für mich. Im Preis enthalten ist die Nutzung des Sanitärgebäudes (Toiletten und Duschen) und die Abfallentsorgung. Sogar Mietfahrräder gibt es umsonst! Der Innenstadtbereich ist ca. 2,5km entfernt, per Rad, zu Fuß oder per Bus zu erreichen.

Fortsetzung folgt…

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.