Wie es weiterging…

 

Am Sonntag nach unserem Busausflug zur Bastei gingen unsere Fahrwege in unterschiedliche Richtungen. Uschi fuhr nach Haßfurt, um Big Fix beim Nissan-Händler einer Inspektion zu unterziehen sowie die HU und Gasprüfung durchführen zu lassen. Außerdem war ein Reifenwechsel aller vier Räder angesagt, da es seltsame Verschleißerscheinungen gab, die bei der Laufleistung noch nicht hätten sein dürfen. Ich fuhr einmal quer durch Deutschland, um in Nordhorn meine Freunde zu besuchen. Wie immer stand ich mit Oscarlotta auf dem Stellplatz am Vechtesee. Die Hälfte des Platzes ist mit Rasengittersteinen gepflastert, die andere Hälfte ist naturbelassen. Es gibt sechs Reihen, in denen die Mobile hintereinander stehen, eine V/E-Anlage, Müllentsorgung, Stromautomaten (€1/5 Stunden) und einen Parkscheinautomaten, an dem pro 24 Stunden €5 zu bezahlen sind. Das Besondere ist die Nähe zum See und die fußläufige Entfernung zur hübschen Innenstadt. Rund um den See gibt es Fuß- und Radwege, ein schönes Seerestaurant plus Hotel ist vorhanden und es ist ruhig, trotz der Straße, die am Stellplatz vorbeiführt. Radfreunde können hier voll auf ihre Kosten kommen, man merkt die Nähe zu Holland, hier ist Radfahrerland!

Vechtesee

Eine ganze Woche blieb ich hier, offiziell erlaubt sind allerdings nur 3 Nächte. Der Platz ist immer gut besucht und über den 1. Mai waren nur noch wenige Plätze frei. Es hätte aber absolut nicht sein müssen, dass ein Mobilist direkt im Anschluss an die Entsorgungsstation über Stunden parkt, sodass man nicht mehr durchfahren konnte, sondern vorwärts rein und rückwärts wieder rausfahren musste. Oder umgedreht. Vermutlich wollte er keinen Stellplatz belegen, aber diese Entscheidung war mehr als dämlich. Und Kurzzeitparkgebühr hat er sicher nicht bezahlt, ich habe jedenfalls kein Ticket gesehen (er stand genau gegenüber von Oscarlotta). Was manche Menschen sich denken (oder auch nicht), erschließt sich mir oft nicht!

Stellplatz am Vechteseeparken auf der V/E-Station

Ein paar Kilometer weiter wohnt seit 5 Jahren ein Freund den Sommer über auf dem Campingplatz „Saller See“, der zwar Campingplatz heißt, aber inzwischen fast ausschließlich aus Mobilheimen besteht. Es gibt eine Alibiwiese mit angeblich 14 Touristenplätzen. Da dort aber auch noch die anliegenden Mobilheimbesitzer ihre PKWs parken, dürfte das schwierig werden. Außer Oscarlotta war jedoch kein anderes Wohnmobil da. Etwas eng die Zufahrt, etwas heruntergekommen die Sanitäranlagen und wieder einmal merkte ich, dass Dauercamperbehausungen, egal ob Mobilheim oder Wohnwagen oder Wohnmobil nichts für mich sind. Zu eng, zu dicht auf dicht, kein Ausblick und schlimmstenfalls an drei Seiten Nachbarn. Es gibt ja Menschen, denen macht das nichts aus und es gibt sogar welche, die genau das lieben (die die Winter in Spanien und Portugal auf Stell- und Campingplätzen unter noch verschärfteren Bedingungen verbringen), ich gehöre definitiv nicht dazu!

TouristenplatzSaller SeeSaller SeeSanitärhaus aus den 1970er-JahrenSaller SeeSaller See

Mein Weg ins Ruhrgebiet führte mich über Münster. Vom Stellplatz „Camp Marina Alte Fahrt“ in Greven-Fuestrup hatte ich noch eine Guthabenkarte. Von 2008! Ich konnte gar nicht glauben, dass wir seitdem nicht mehr da gewesen waren!?! Der Platz liegt direkt am Dortmund-Ems-Kanal und mir war nach ein paar Tagen Ruhe und Schiffe gucken. Beim ersten Überfahren des Platzes stellte sich heraus, dass die erste Reihe am Kanal mit Hütchen komplett gesperrt war und zwischendrin auch sehr viele Plätze. Nicht alle Plätze sind für Oscarlotta lang genug und so stellte ich mich erst einmal auf den angrenzenden Platz, der als Winterlager für die Schiffe genutzt wird und im Sommer als Ausweichplatz für Wohnmobile. Dieser Stellplatz ist nämlich so begehrt, dass er in der Reisesaison zumindest an den Wochenenden ständig ausgebucht ist. Und das, obwohl es außer der Möglichkeit, Schiffe zu gucken und Rad zu fahren nichts gibt. Okay, ein Restaurant ist vorhanden. Theoretisch (und praktisch, Batteriefahrräder sind hilfreich) kann man per Rad nach Münster fahren, das sind aber einige Kilometer.

LageplanBlick vom Kanal ausFähre von Dover nach CalaisMarina Alte Fahrt FuestrupSlipanlageWLAN-Verfügbarkeit

Ich guckte mir einen geeignet erscheinenden Platz aus, von dem allerdings nicht ganz klar war, ob das Hütchen nur für den Nachbarplatz oder auch für ihn galt und wartete, bis um 17 Uhr der Platzwart erschien. Der Platz war frei! Alle gesperrten Plätze waren neu eingesät worden. Nun stand ich zwar in der vorletzten von 6 Reihen, aber die Plätze vor mir waren alle gesperrt, sodass mir niemand die Sicht auf den Kanal nehmen konnte. Das sollte sich allerdings zum Wochenende hin ändern, da blieb mir noch ein winziger Durchblick! Meine Guthabenkarte wurde tatsächlich noch anerkannt, interessant war die Preisentwicklung. Hatten wir noch 2008 für eine 10er-Karte €60 bezahlt, so kostet diese inzwischen €99 (regulärer Preis €11/Tag ohne Strom). Aber was wird schon preiswerter?

noch ist PlatzKanalblickKanalblick?

Ich entschied mich erst nur für eine Nacht, es gab nämlich so gut wie kein Vodafone-Netz. Zumindest nicht auf meinem iPhone. Testweise hängte ich am Abend den Mobilfunkrouter ins Fenster, bestückt ebenfalls mit einer Vodafone-Karte. HSPA!!! Das iPhone sagte derweil „Kein Netz“. Mir doch egal, zum abendlichen Telefonat mit Uschi setzte ich mich an den Kanal, zum Schiffe gucken auch, Hauptsache, ich hatte abends in Oscarlotta Internet. Ich verlängerte um weitere 3 Nächte!


 
Dann ging es zügig nach Hattingen. Ich hatte einen Nachbesserungstermin bei meinem Lackdoktor, der vor einem Jahr die Schäden an Oscarlotta durch die blödsinnige Kollision mit dem Schrankenpfosten größtenteils beseitigt hatte. Die Schrammen sind zwar nicht mehr zu sehen, aber Farbabweichungen im Lack. Leider könne er da nichts weiter machen, silbermetallic sei einfach eine schwierige Farbe. Ein erneutes Überpolieren brachte leider keine Verbesserung. Wir werden wohl damit leben müssen!

Lackschaden

Ich stand, bis ich einen Termin bekam, in Velbert-Neviges. Einmal an der A45 direkt im Wald, Zwinkerndes Smiley

A45Am Nizzabad

einmal am Schloss Hardenberg auf dem öffentlichen Parkplatz, wo drei Wohnmobile kostenfrei stehen dürfen. Den Platz und seine Bedingungen kannte ich noch vom letzten Jahr. Er bietet keinerlei Infrastruktur und liegt dicht an einer stark befahrenen Bundesstraße, aber auch neben einem kleinen Park, dem Schloss und einem großen Waldgebiet. Eine nette Nachbarin hatte ich auch.

Velbert-NevigesSchloss Hardenberg (Wirtschaftsgebäude)WehrturmNachbarschaft

Der Stellplatz in Hattingen an der Minigolfanlage hat inzwischen das geplante Sanitärhaus bekommen (2 Duschen, €1/4 Minuten, 2 Toilettenräume mit je 2 Toiletten), kostet dafür aber jetzt 10 Euro statt wie bisher 7! Es ist ja ganz nett, wenn man mal aushäusig duschen kann, es erspart das Putzen des Bades/der Dusche und das verfrühte Auffüllen des Frischwasser- und das Leeren des Abwassertanks. Aber wenn ich dafür dann gleich 3 Euro mehr bezahlen muss, auch wenn ich gar nicht jeden Tag duschen will (und das Duschen selbst ja auch noch €2 kostet, denn mit 4 Minuten komme ich, mit Haare waschen, nicht aus), dann würde ich lieber auf die Annehmlichkeit eines Sanitärhauses verzichten. Denn die anderen Bedingungen des Stellplatzes sind gleich geblieben, sprich relativ enge Parzellen. Trotzdem gefällt es mir dort, die Nähe zur Ruhr, die Möglichkeiten, dort zu laufen oder Rad zu fahren und mitten im Ruhrgebiet und trotzdem mitten in der Natur zu sein.

Stellplatz an der MinigolfanlagePlatz 13 brachte kein Unglück (gegenüber vom Schrankenpfosten!)HenrichshütteHenrichshütteAn der Ruhr

Eines Abends hatte eine Schafherde ihr Nachtlager auf einem Teil der Ruhrböschung aufgeschlagen. Erst auf den zweiten Blick bemerkte ich, was anders war. Habt ihr schon einmal so viele nackte Schafe gesehen???

nackte Schafenackte Schafenackte Schafenackte Schafenackte Schafenackte Schafe

Uschi wartete bereits in Bad Schönborn auf mich und so fuhr ich am vorletzten Sonntag auch dort hin. Es waren nur 336km, für die ich aber, mit Pausen, satte 7 Stunden brauchte! Es war Muttertag und ich hatte den Eindruck, dass halb Deutschland auf dem Weg zu oder von den Müttern auf der Autobahn unterwegs war! Mein Tommie war auch etwas durch den Wind. An jeder Autobahnausfahrt im Frankfurter Raum wollte er, dass ich abfahre. Originalton: „Nehmen Sie die Ausfahrt! Am Ende der Straße drehen Sie um, dann fahren Sie rechts!“ Vielleicht wollte er auch zu seiner Mama??? Cooles Smiley

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Alles unter Kontrolle?

 

Fahrt zu Tischer Während unseres zweiwöchigen Zwischenstopps in Bad Schönborn haben wir einen kleinen Ausflug mit Flitzi nach Wertheim zur Firma Tischer gemacht, um nachzuschauen, ob “Boxi” schon “auf der Welt” ist. Die Fahrt, ca. 100km, ging durch wunderschöne Frühlingslandschaften, bei Sonnenschein und schon wirklich angenehmen Frühsommertemperaturen.

Fahrt zu Tischer  

Fix Boxi (3) Bei Tischer angekommen, konnten wir zwar “Big Fix” begrüßen, aber von “Boxi” war noch absolut nichts zu sehen, nicht einmal in Form von abgestellten Seitenwänden. Wir wurden auch gleich dahingehend informiert, dass sich die Fertigung/Auslieferung jetzt schon um 2-3 Wochen verzögert. Hmmm! Es ist eine kleine Firma von 30 Beschäftigten und einem permanenten Krankenstand von ca. 10%. Wir baten eindringlich darum, uns nicht zu lange warten zu lassen, da wir ja zum Ausprobieren eine SOMMERtour fahren wollen.

In der Produktionshalle gab es Kabinen in allen Fertigungszuständen. Diese hier hätte doch schon Boxi sein können, sieht doch genauso aus!

Box BeifahrerseiteBox FahrerseiteKühlschrank-/Heizungsgestell

Wir durften uns ein wenig umsehen, bis dem Konstruktionsleiter unsere nicht versicherte Anwesenheit in der Produktion massive Bauchschmerzen verursachte und er uns hinauskomplimentierte. In einer Kabine wurden gerade die optionalen Alkovenmöbel verbaut, die wir auch bestellt haben, um unsere Stauraumkapazitäten etwas zu erweitern. Dabei erfuhren wir, dass in diesem Fall der Alkoven um 20cm verlängert werden kann. Als wir die Möbel in Auftrag gegeben hatten, hieß es, dass das Bettenmaß immer noch 1,30m sein würde. Jetzt erfuhren wir, dass nur noch 1,22m verbleiben. 8cm Unterschied hört sich nun grundsätzlich nicht so bedeutsam an, aber bei einer Liegefläche, die für zwei Personen schon am Limit ist, machen sie den Unterschied zwischen “geht noch so gerade” und “geht gar nicht”. Was kostet denn eine Alkovenverlängerung??? Ach, nur €1400? Nun ja, man gönnt sich ja sonst nichts! 🙂

Alle Fragen, die sich bei uns in der Zwischenzeit angesammelt hatten, wurden wir los. Auch konnten wir alles ausmessen, was noch unklar gewesen war, z. B. die Breite der “Notsitz”-Kabine unseres Nissan 1 1/2-Kabiners, den Gasflaschenkasten der Box, die Eintrittsstufe etc… Dabei wurde dann auch endgültig klar, dass eine amerikanische Gasflasche NICHT passt. Zwar wurde uns angeboten, dass man den Gaskasten ja extra für uns vergrößern könne, aber dann würde viel zu viel vom Küchenstauraum entfallen. Unsere Box ist ja relativ klein und Stauraum ist rar und wertvoll. Wir werden uns also EINE Tankflasche von Wynen zulegen (€387 incl. Halterung!!!), wie wir sie auch schon in Oscarlotta haben. Damit ist es dann, vor allem in Nordamerika, kein Problem, überall LPG-Gas zu tanken. Das geht auf jedem Campground und so wird es für uns möglich sein, mit nur einer 5-Kiloflasche auszukommen (die zweite deutsche Camping-Gasflasche werden wir gar nicht erst mitnehmen, da sie in Nordamerika nicht betankt werden darf und bei der Rückverschiffung von Halifax für ebenfalls C$100 “gespült” werden müsste). Wir haben uns aus dem Grunde ja auch für die Truma Combi 4E entschieden, mit der wir alternativ auch per Strom mit 1800 Watt heizen können. Strom ist in USA/Kanada fast immer pauschal mit hoher Abdeckung in den Stellplatzgebühren enthalten.

40 Jahre Tischer Wir schauten uns bei einer Tasse Kaffee noch ein wenig in der Ausstellungshalle um, Herr Klein versprach, in der nächsten Woche mit Big Fix und einer bereits fertiggestellten identischen Kabine zum TÜV zu fahren und uns den umgeschriebenen Fahrzeugschein zuzuschicken, damit wir rechtzeitig vor der Fertigstellung von Boxi zur Zulassungsstelle in Heidenheim fahren können. Ja, Big Fix wird nicht in Bochum zugelassen werden, obwohl das ja sooo gut gepasst hätte: BO XI 15. Aber wenn Uschi nicht bald mal wieder selbst ein Auto versichert, müsste sie nach insgesamt 7 autofreien Jahren wieder bei 240% (Schadenfreiheitsklasse 0) anfangen. Das muss ja nicht sein!      

Huckepack-Systemein frühes Modellein frühes Modell

Zufrieden, wenn auch etwas enttäuscht ob der noch so langen Wartefrist, fuhren wir nach Bad Schönborn zurück. Unterwegs tankten wir noch in Hundheim beim Autohaus Hasenfuß! 😉

Autohaus Hasenfuß in Hundheim

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In den “Startlöchern” zum Abenteuer Panamericana

Heute können wir euch endlich Hans vorstellen, den wir im November auf dem Stellplatz “WellMobilPark” in Bad Schönborn kennengelernt haben und der “Schuld” daran ist, dass wir uns bei der Firma Tischer eine Aufsetzkabine bestellt und das benötigte Basisfahrzeug dazugekauft haben. Wir hatten ihn „hier“ schon einmal erwähnt. Da Hans die Wartezeit bis zum Frühjahr überbrücken musste, haben wir einige Wochen gemeinsam im Fitnessstudio trainiert und auch sonst Zeit miteinander verbracht. Dabei entstand die Idee, ihn als Gastautor zu gewinnen. Ein eigenes Blog hat er nicht und will er auch nicht, aber den Gedanken, uns in lockerer Folge Fotos und Reiseberichte zu schicken, fand er machbar und reizvoll.

Für Ende April hatte er bei Seabridge die Verschiffung seines VW-Amaroks mit Tischer Aufsetzkabine gebucht, er teilte uns kurz mit, dass er auf dem Weg nach Hamburg sei, um das Gespann bei der Reederei abzugeben. Danach hörten wir nichts mehr von ihm – bis zum Mittwoch dieser Woche. Sowohl sein Mobil als auch er sind wohlbehalten in Halifax/Kanada angekommen, wir haben den ersten Bericht und die ersten Fotos!!! Wer von euch also interessiert daran ist, die Panamericana als “blinder Passagier” mitzufahren, wird hier bei uns die Gelegenheit dazu bekommen! 🙂

Morgen geht es los, heute stellen wir euch unseren Hans/Juan und sein rollendes Zuhause „casita rodante“ erst einmal vor:

Hans startet die PANAMERICANAHans startet die PANAMERICANAHans startet die PANAMERICANAHans startet die PANAMERICANA

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Kraichgau-Camping “Wackerhof”

 

Wenn ihr unser aktuelles Headerfoto genauer anschaut, erkennt ihr im rechten Teil ein paar weiße, wie Wohnmobile oder Wohnwagen aussehende Flecken. Nachdem ich bei meinem Fotoausflug diese schöne Panoramaaussicht genossen und konserviert hatte, wollte ich natürlich auch wissen, wie dieser vermutete Campingplatz heißt. Ein paar Tage später bin ich dann mit Uschi dort gewesen und wir fühlten uns in eine andere Welt zurückversetzt, genauer gesagt in die 70er-Jahre des vorigen Jahrhunderts. Nein, Hippies, love and peace oder Anpflanzungen ominöser grüner Pflanzen haben wir nicht gesehen, wohl aber Sanitär- und sonstige Anlagen, die es so fast nirgendwo mehr gibt. Alles war sauber, alles funktionierte, alles war sympathisch einfach und unprofessionell im guten Sinne. Schlagartig waren die längst vergessenen Gefühle aus der Zeit wieder da, als ich vier- und fünfjährig mit meinen Eltern und meinem großen Bruder im Zelt auf dem Strandcampingplatz an der Ostsee glücklich war. Oder später auf dem Bauernhof-Campingplatz im Allgäu. Kurz gesagt, wir haben einen Campingplatz entdeckt, der keine Sterne vorzuweisen hat, auf dem es kein Internet gibt, wo es vor den Einzelwaschkabinen nur Vorhänge gibt, wo die Bekanntmachungen nicht laminiert, sondern mit Tesa an die Wand geklebt sind. Es gibt Wiesen, Bäume, Terrassen, neben jedem Stellplatz einen ausgewiesenen PKW-Abstellplatz in gleicher Größe. Der Besitzer lief mit uns mit und zeigte uns, wo wir mit unserem schweren, großen Mobil auf Schotterrasen stehen könnten und sagte gleich dazu, dass er uns dort aber keinen Dauerplatz zur Verfügung stellen könne, da bei längerem Aufenthalt das Gras unter dem Fahrzeug kaputt gehen würde. Aber urlaubsmäßig mal für eine Woche oder so sei in Ordnung! Wie sympathisch und auch wie authentisch, zeigt es doch, dass ihm sein Besitz wertvoller ist als das Geld, das er ihm einbringen könnte. Wir baten darum, uns auf dem gesamten Platz (100 Dauercamper- und 50 Touristenplätze) umschauen zu dürfen und dabei sind viele Fotos entstanden. Dieser Campingplatz, der wunderbar ruhig inmitten der wunderschönen Natur des Kraichgaus liegt, bietet sich an, wenn man Ruhe, Rasen und die Ursprünglichkeit und wohltuende Einfachheit möchte, die es in der heutigen Zeit schon fast nicht mehr gibt.

Wackerhof

-Stellplatz/Nacht €3,20 (!) -Person/Nacht  €3,40 (!) -Kind bis 14 Jahre/Nacht €2,40 (!) -kWh €0,50 -Warmwasser/Duschen/Müll frei –Benutzung Campingwerkstatt (Fotos unten) frei

GPS-Koordinaten: 49° 12’ 2” N und 8° 45’ 37” O

WackerhofRezeptionEingangspfortekostenloser Strom für Ankommende während der MittagspauseStellplatz für schwere MobileTouristenplätzeje ein Stellplatzund ein PKW-ParkplatzSanitärgebäudeChemie-ToilettenausgussHundeduscheEnt- und VersorgungsstationSpülkücheBehinderten-SanitärraumBekanntmachungenEinzelwaschkabinenDuscheAufenthalts- und LeseraumBlick auf den DauercampingbereichDauercampingbereichSanitärgebäudeStiefelduscheTrockner und WaschmaschinenPreisliste's Camper Werkstättle's Camper WerkstättleLeihstühle für ZweiradcamperBaumdekoBrunnendeko's Schäufele fürs Häufele

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Schrotträder! Schrotträder???

 

Als wir vor 8 Jahren unsere Oscarlotta gekauft haben und klar war, dass unsere Fahrräder NICHT in die Heckgarage kommen, sondern auf einen klappbaren Fahrradträger auf der Anhängerkupplung, war auch klar, dass wir an diesem schönen Wohnmobil sichtbar nicht mehr unsere altgedienten, aber eben nicht mehr so schönen, “ollen” Fahrräder transportieren wollten. Als wir mal wieder in Bochum (meiner alten Heimat) waren, wurden wir im größten Fahrradladen am Bahnhof fündig. Wir wählten nach Gefallen, ich entschied mich für ein “Pegasus”-Rad in weiß-silber und Uschi gefiel ein “KTM”-Rad in schwarz-silber. Beide waren, aus welchen Gründen auch immer, gerade herabgesetzt und so blieben wir für gute 28-Zoll-Räder unter € 1000, für beide natürlich. Batteriefahrräder gab es auch schon, aber die kamen für uns weder damals noch heute infrage, nicht nur wegen des irre hohen Preises. Wir wollen uns noch anstrengen, sehen das Rad fahren als Vergnügen und als Sport. Jedes Rad war mit einer 8-Gang-Nabenschaltung ausgestattet, das war, im Vergleich zu meinem alten Rad (keine Gangschaltung!) ja schon Komfort genug.

Radtour Spanien 2006/07 

Wir waren über die Jahre sehr zufrieden mit unserer Wahl, besonders Uschis KTM rollte superleicht. Für meine abendlichen Fahrten am Torre im vorletzten Winter kurz vor Sonnenuntergang habe ich mir oft ihr Rad “ausgeliehen”. Vor ca. 3 Jahren haben wir uns dann mal “unplattbare” Reifen geleistet und seitdem wirklich keine Probleme mehr gehabt mit z. B. Dornen, wovon es in Spanien so viele gibt.

Jetzt, nach über 7 Jahren, war aber doch einiges nicht mehr in Ordnung. An beiden Rädern waren die Stoßdämpfer hinüber, an Uschis Rad die gesamte Bremsanlage und bei meinem funktionierte die Gangschaltung nicht mehr zuverlässig. Bei einer Fahrt mit Flitzi entdeckten wir im letzten November im benachbarten Kronau einen großen Fahrradhändler mit Reparaturwerkstatt. Wir fuhren die Räder in Doppelschicht (immer eine per Rad und die andere mit Flitzi) dorthin, ließen sie durchchecken und vergaben noch einige Zusatzaufträge wie neue Lenkergriffe, neue Schutzbleche, eine verzinkte Kette, neue Sattelschutzbezüge…

Am nächsten Tag rief der junge Mann, der unsere Wünsche entgegengenommen hatte, an und teilte uns mit, dass zumindest ich doch vielleicht besser über einen Fahrradneukauf nachdenken solle. Das KTM sei noch zu retten, die Reparatur würde sich wohl auf ca. € 300 belaufen, aber bei meinem Pegasus läge sie sicher weit über € 350 und das würde sich doch wohl nicht mehr lohnen. Ich erbat mir Bedenk- bzw. Beratungszeit mit Uschi. Wir hatten uns bei Abgabe der Räder im Laden mal interessemäßig umgeschaut und festgestellt, dass Räder wie unsere nicht unter € 800 zu haben sind, ein KTM sogar nicht unter € 900. Wir brauchten nicht lange zu überlegen. Die Rahmen waren noch völlig in Ordnung, die Reifen auch, ein neues Rad würde mehr als das Doppelte kosten. Also ließen wir reparieren!

Nach ein paar Tagen konnte ich mein Rad schon wieder abholen und es sah (fast) aus wie neu!!!

PegasusPegasus (Schutzblech)Pegasus (Stoßdämpfer)Pegasus (Gangschaltung)Pegasus (Vorbau)Pegasus (Schutzblech)Pegasus (Edelstahlkette)

Bei Uschis Rad hatte der Monteur heftigste Probleme gehabt, die Verschraubung zwischen Lenkerstange und Rahmen zu lösen und hätte am liebsten das Rad am Stück in den Müllcontainer geworfen. Aber irgendwann war es ihm dann doch noch gelungen, dabei musste er aber wohl den Vorbau zerstören, der bei dem KTM-Rad besonders schön war. 😦 Ich hatte mir extra einen neuen montieren lassen, da meiner so hässlich geworden war. Und jetzt hat Uschi genau so einen! Dumm gelaufen! Insgesamt ist aber auch sie zufrieden mit ihrem runderneuerten Fahrrad!

KTM KTM (Vorbau)KTM (Stoßdämpfer)KTM (Gangschaltung)KTM (Bremsen)

Die Kosten? Mein Fahrrad, das eigentlich verschrottet werden sollte, hat € 356,72 gekostet und war somit, entgegen der ersten Infos, dann sogar preiswerter als Uschis Rad mit € 387,53. Die Rechnungen listen ganz genau auf, welche Teile zu welchem Preis verbaut wurden und was an Arbeitslohn angefallen ist. Es sieht alles absolut seriös aus und wir sind, trotz der doch relativ hohen Zahlen, froh, uns so entschieden zu haben.

Kritikwürdig war dann, finde ich, dass weder der Reifendruck überprüft wurde noch die Räder gesäubert wurden (wäre doch ein netter Kundendienst bei dem Preis). Und dass wir nach einiger Zeit noch einmal vorbeikommen sollen, um die Bremsen überprüfen und anpassen zu lassen, habe ich erst erfahren, als wir Uschis Rad abholten. Netterweise ist das dann für uns sogar kostenfrei!!!

Wir holten die Räder auf die gleiche Art ab wie wir sie hingebracht hatten und verpackten sie mal vorsichtshalber für den Winter. Und wirklich haben wir sie kein einziges Mal benutzt und erst in Freiburg wieder ausgepackt.

WinterpauseFrühlingserwachen
Bei der ersten Einkaufsfahrt machte meine Lenkertasche dann nach dem Bestücken den Abgang! Zum Glück war da die Lampe, die sie aufhielt. Was war los? Nicht lose, sondern gar nicht mehr vorhanden war der Befestigungsdraht der Halterung, die bei der Montage des neuen Vorbaus wohl abgebaut werden musste. Das hat der Monteur dann entweder vermurkst oder er hatte keine Lust auf die Fummelei! Wir hatten es leider nicht rechtzeitig bemerkt. Also auf zum Fahrradladen „Criterium“ in Freiburg! Dort war man sehr bemüht und organisierte den nötigen Draht für €10,95. Man hätte ja auch einfach behaupten können, dass ich die gesamte Halterung neu kaufen müsse (über €40). Bei der Gelegenheit ließ ich auch gleich noch die Schraube kürzen, die den wiederbefestigten Spritzlappen am neuen hinteren Schutzblech hielt. Die war nämlich so lang, dass sie innen am Reifen schabte, was dem Reifen auf Dauer wohl nicht so gut getan hätte. Da inzwischen auch die Fahrradlampe ihren Dienst quittiert hatte (!), wurde ich insgesamt noch einmal €45,95 los. Aber nun ist hoffentlich alles in Ordnung!!!  

Ein echtes Beispiel von Schrotträdern wurde uns im Sommer 2013 mal in Tofino auf Vancouver Island geboten. Die amerikanische Art des Fahrradtransports ist für Europäer ja mehr als gewöhnungsbedürftig, wie wir „hier“ schon anschaulich berichtet haben. Die Räder werden irgendwie am PKW, Bus oder Wohnmobil befestigt, gerne auch einfach hochkant an der Heckleiter. Als wir an einer Bushaltestelle warteten, bog forschen Tempos ein Wohnwagengespann in die Zufahrt zum Campingplatz ein und schleifte funkensprühend seine (5!) abgefallenen Fahrräder auf der Straße hinter sich her. Mindestens zwei davon waren wirklich Schrott!

20 'Crystal Cove Beach Resort' Tofino

written by Ingrid
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Stifterhof Östringen

4. Mai

Burgturm Meine Fahrt ins Blaue nach meinem Zahnarztbesuch am Montag, die ja eher eine ins Grüne oder Bunte war, führte mich unerwarteterweise an einem idyllischen alten Burgturm vorbei. Dahinter lag ein großes Anwesen. Kurzentschlossen drehte ich um und fuhr in den “Schlosshof” hinein. Zwei junge Männer standen an einem PKW und ich sagte ihnen, dass ich absolut keine Ahnung hätte, wo ich sei, aber gerne Fotos machen würde, ob das okay sei. Sie hatten kein Problem damit und so sah ich mich um. Ein Haupthaus, mehrere Wirtschaftsgebäude oder Stallungen waren im Karree angeordnet, aus einer großen Tonne stieg Rauch auf, alles sah alt, aber nicht heruntergekommen aus. Keine Menschen, keine Tiere. Ich machte meine Fotos.

StifterhofStifterhofStifterhofStifterhofBrunnenKellerfensterBriefkasten a. D.

Einer der beiden Männer war inzwischen weggefahren, der andere werkelte in einem Schuppen und als ich ihn fragte, was das hier sei oder mal gewesen sei, erklärte er mir, dass es früher mal ein Kloster war und jetzt der land- und forstwirtschaftlichen Forschung durch das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) dient. Wikipedia & Co. wusste dann natürlich mal wieder mehr. Die markante Hofanlage wurde auf den Grundmauern des im 12. Jahrhundert dort erbauten Benediktinerklosters Wigoldesberg errichtet. Die Geschichte der heute zu Östringen gehörenden Siedlungen Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg war eng verknüpft mit dem Kloster. Für die wirtschaftliche Entwicklung spielte der Weinbau, den die Mönche hier einführten, eine große Rolle. Im Jahre 1496 wurde das Kloster in ein weltliches, freiadliges Ritterstift umgewandelt (daher der heutige Name). Vorhanden sind noch zwei Rundtürme in Bruchsteinmauerwerk mit Rundbogenfries der alten Umfassungsmauer sowie Gebäudereste von Verwaltungs- und Wirtschaftsbauten des 15. Jahrhunderts und der in den 1840er-Jahren eingerichtete Gutshof (Meierei). Von der viel größeren Klosteranlage ist leider nichts mehr erhalten. Trotzdem hat dieser Ort eine ganz besondere Ausstrahlung, wie es geschichtsträchtige Orte ja so oft haben.

StifterhofStifterhofStifterhofStifterhofStifterhof

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Kurzer Zwischenstopp

 

Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn Wir sind seit Sonntag zurück in Bad Schönborn, wo wir von November bis Anfang März überwintert haben. Obwohl wir nur 2 Monate weg waren, sieht es hier, der Jahreszeit entsprechend, schon wieder ganz anders aus. In Bad Dürrheim (670m) blühte zwar auch schon ganz viel, aber hier, im Heidelberger Raum (115m), ist es noch einmal anders. Blühende Kastanien, blühender Flieder, blühende Apfelbäume, blühender Raps in seinem unvergleichlich leuchtenden Gelb, Unmengen von Gänseblümchen auf den Wiesen, die noch kein erstes Mal gemäht worden sind. Wir sind noch einmal kurz hier, weil ich noch ausstehende Zahnarzt- und Physiotherapietermine wahrnehmen möchte. Und dann müssen wir all die Kleinigkeiten, die wir den Winter über schon für Boxi im Internet bestellt haben, bei Uschis Sohn aus dem Keller holen, wo wir sie zwischengelagert haben, da unsere Heckgarage VOLL ist.

Montag also Zahnarzt! Ich machte einen kleinen Umweg, um zu Flitzi zu gehen, der hier ja leider nicht auf dem Stellplatz stehen darf, sondern auf dem benachbarten öffentlichen Parkplatz parkt, immerhin in Sichtweite. Neben der Eisenbahnanlage der “Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn” ist solch ein tolles Rapsfeld und ich erhoffte mir ein Motiv für ein neues Headerfoto. 4. Mai (3)Der Raps war aber zu weit weg und ein Eisenbahn-Headerfoto hatten wir ja schon mal. Direkt daneben stand allerdings ein nettes Fotomotiv. Die Kasse bzw. der Hinweis darauf steht schon, von den Verkaufsobjekten ist aber noch lange keine Spur! Im letzten Herbst sah es dagegen so aus und da machte das Schild dann auch Sinn:

September 2014September 2014

 

 

 

 

Schon auf dem Parkplatz in der Nähe von der Zahnarztpraxis ein Blütentraum!!!

4. Mai4. Mai

Die Hauptstraße durch Östringen gesäumt von blühenden Kastanien.

4. Mai4. Mai  

Im Treppenhaus auf halber Höhe fiel mein Blick wieder auf den netten Zugang zum Hof, den ich bereits im Januar fotografiert hatte. Auch hier, logischerweise, ein kleiner Unterschied, aber gar nicht mal so gravierend:

4. Maiim Winter

Nach erfolgreicher Behandlung hatte ich eine Belohnung verdient, fand ich und fuhr noch ein wenig einfach drauflos. Meine Fotoausbeute, bei der dann auch unser neues Headerfoto dabei war:

4. Mai4. Mai4. Mai4. Mai4. Mai4. Mai (neues Headerfoto)

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Nutria-Video

 

Heute bekommt ihr nun das letzte versprochene bzw. angedrohte Nutria-Video zu sehen. 😉 Der diesjährige Frühjahrswurf bestand aus sage und schreibe 9 Baby-Nutrias!!! Als wir sie bei unserem Abschiedsspaziergang im Bad Schönborner Kurpark zum ersten Mal sahen, waren sie gerade eine Woche auf der Welt. Wie jeder Wurf wurden sie auf einer kleinen Insel aus Ästen, Stroh und Laub geboren, die von irgendeiner Vorgängergeneration ein Stück vom Ufer entfernt errichtet worden war. Sicher genug für die ersten Tage. Erstaunlich, dass sie nach nur einer Woche schon so zahm waren, dass sie, eins nach dem anderen, an Land geschwommen kamen, obwohl dort außer mir noch eine Reihe anderer Menschen standen. Aber dort lag auch das leckere Gemüse! Sie ließen sich von meiner Anwesenheit einen halben Meter daneben nicht im Geringsten stören! Unser Header-Foto zeigt den Kurparkteich und extra für dieses Video haben wir es noch dabei belassen. Direkt hinter der Bank ist die „Geburtsinsel“. Viel Vergnügen beim Anschauen! (Länge 3:08)

 

Nachtrag: Inzwischen haben wir unser Header-Foto geändert. So sah es aus (ohne unseren Schriftzug):

Kurparkteich

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Gegenüber vom blau-weißen Bus

 

FRÜHLING!!! Oh – wie schön, die Sonne scheint nicht nur, sie wärmt auch schon ganz ordentlich. Das hebt die Stimmung doch ganz ungemein! Gestern haben wir noch einen kleinen Spaziergang zum Kurparkteich gemacht, um uns von “unseren” Nutrias zu verabschieden und hatten das große Glück, nicht nur die ersten Frühlingsblumen zu entdecken, sondern 9 (in Worten: NEUN) neugeborene Nutria-Babies!!! Sie waren, laut Aussagen einer Spaziergängerin, vor einer Woche noch in Mamas Bauch. Ich habe mehrere Mini-Videos gedreht, die ihr demnächst zu sehen bekommt! (Drohung!) Ich muss sie aber erst noch bearbeiten und zusammenschneiden. Heute kommt ihr also noch einmal darum herum. 😉

FrühlingserwachenFrühlingserwachenFrühlingserwachender Frühlings-Wurfder Frühlings-Wurfder Frühlings-Wurf

Heute, am Sonntag, holten wir dann den Anker ein, verabschiedeten uns von Köhlers und verließen den WellMobilPark. Vier Monate haben wir uns dort wirklich wohl und gut betreut gefühlt! Ein Stellplatz, den wir uneingeschränkt empfehlen können!!! Fritzi sonnt sich mal wieder Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir über eine LKW-freie Autobahn. Wir fahren gerne sonntags, der Nachteil heute war allerdings, dass wir fast keinen Parkplatz zum Frühstücken fanden. (An Fahrtagen frühstücken wir immer erst nach ca.1 1/2 Stunden Fahrt.) Alle Park- und Rastplätze voll mit abgestellten LKW! Auf die Parkflächen für PKW ausweichen ging auch nicht, da es jetzt auch in Deutschland auf den Raststätten schon Schranken gibt, die die Einfahrt für Wohnmobile verhindern. Beim dritten Anlauf ergatterten wir dann doch noch das vorletzte freie Plätzchen, kurz vor dem Verhungern!

Am Ziel angekommen, suchten wir uns einen für unsere Oscarlotta ausreichend großen Platz aus, gegenüber vom blau-weißen Bus. Hier haben wir schon oft gestanden, der Anblick ist uns sehr vertraut. Und blau-weiß ist für ein Ruhrpottkind ja mehr als okay! Nee, nicht nur wegen Schalke!!! Ich bin ja aus Bochum (Bochumer Jungs, ARAL)! Zum ersten Mal gab es Kaffee und Kuchen wieder draußen vor Oscarlotta! Ich saß im kurzärmeligen T-Shirt und barfuß!!!

Düdogroßer Freund von Flitzi1. Kaffee in der SonneAbendhimmel

So, wer von euch weiß denn jetzt, wo wir sind???

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Auf zu neuen Ufern!

 

Unsere Winterzeit hier in Bad Schönborn ist definitiv herum, morgen darf Oscarlotta mal wieder weiter fahren als nur bis zur nächsten Gastankstelle. Vier Monate waren wir jetzt hier und wieder fragen wir uns, wo die Zeit geblieben ist! Langweilig war es uns kein einziges Mal, für uns war es eindeutig die richtige Entscheidung, diesen Winter in Deutschland zu verbringen und etwas für unsere Gesundheit zu tun.

Heute waren wir zum letzten Mal in unserem Fitnessstudio, haben uns von jedem Gerät einzeln verabschiedet, von den Trainern natürlich auch! Es ist durchaus wahrscheinlich, dass wir irgendwann noch einmal hierher zurückkommen werden und sei es nur für einen weiteren “Probemonat”. Wir wissen jetzt ja gut, wie alles funktioniert und könnten jederzeit wieder in unser Trainingsprogramm einsteigen. Interessant wäre dann sicherlich, zu sehen, ob wir mit dem jetzigen Level, was wir uns erarbeitet haben, weitermachen könnten.

Vorgestern hatten wir unseren Abschlusstest. An einem starren Gerät wurde getestet, wie es um unsere (erworbene) Kraft bestellt ist, getrennt ermittelt für die Muskulatur des Rückens, des Bauches, des Rumpfes (seitlich), der Schultern, der Arme, der Beine. Über einen sekundenkurzen Zeitraum muss man soviel Kraft aufwenden wie möglich. Ausgehend von Alter und Körpergewicht gibt es Vorgaben, die es zu erreichen oder sogar zu überschreiten gilt. Bis auf einen Wert (Ingrid, deutlich drunter) bzw. zwei Werte (Uschi, gaaanz knapp drunter) lagen wir DEUTLICH über den Referenzwerten! Leider hatten wir keine Vergleichsmöglichkeiten zu unserem Trainingsbeginn, da der junge Mann, der mit uns im November den Eingangstest gemacht hatte, diesen Teil der Überprüfung “vergessen” hatte. Er hatte vor allem bei mir ebenfalls “vergessen”, einige Daten in den Computer einzutragen, sodass ich anhand von Zahlen (Gewicht, Körperfettanteil etc.) nicht sagen kann, was sich verbessert hat. Sagen können wir aber beide, dass wir einen deutlichen Muskelzuwachs spüren und auch sehen. Dass wir die “Last” an allen Geräten kontinuierlich steigern konnten (teilweise bis zum Doppelten), spricht ebenfalls für sich. Der Cardio-Test ergab bei Uschi ein Level von 10 (überdurchschnittlich fit 10-15) und bei mir 7 (durchschnittlich fit 4-9). Auch das entsprechend unseres Alters und unseres Gewichts.

Jetzt gilt es natürlich, diese Ergebnisse zu bewahren! Denn wenn wir ab jetzt nichts mehr tun, wäre der hart (es war oft wirklich hart!) erarbeitete Erfolg vermutlich ziemlich schnell wieder futsch. Wollen wir nicht!!! Also, was tun? Wieder Rad fahren, okay. Wieder Nordic Walking, auch okay. Wird aber nicht reichen. Deswegen haben wir uns Thera-Bänder besorgt, ein “Blackroll”-Sortiment sowie ein Kurzhantel-Set mit auswechselbaren Gewichtsscheiben (2-5kg/Hantel). Eine Einweisungsstunde hatten wir letzte Woche mit einem der Trainer im Studio, der uns Übungen gezeigt hat, die den Übungen an unseren Geräten entsprechen bzw. dieselben Muskelgruppen ansprechen.

TrizepsArme-RückenOberschenkel innenBauchBauch-SchulterOberschenkel außenOberschenkel hintenRückenOberschenkel-Gesäß

Kurz hatten wir überlegt, unsere Anhängerkupplung dazu zu nutzen, um in Zukunft eine “kleine” Allzweck-Zugmaschineneinheit in einem Anhänger hinter Oscarlotta her zu bewegen. Aber allein davon würden wir ja auch nicht fit. Und in einem Anhänger trainieren? Also sparen wir uns diese Ausgaben (Kaufpreis ca. 1200 EUR plus die Anschaffungskosten für den Hänger) wohl doch lieber. 😉 Die Thera-Bänder müssen ausreichen. Ja, und unseren inneren Schweinhund müssen wir natürlich auch weiterhin bekämpfen!

Zugmaschine

written by Ingrid
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Fazit/Resümee/Statistik Winter 2014/15

 

Wir haben März, der meteorologische Frühling hat schon begonnen und so wollen wir uns in die Riege derer einreihen, die für ihre in Deutschland verbrachten Wintermonate eine Kostenaufstellung gemacht haben. GÄÄÄÄHN! Okay, zuerst erzählen wir euch dann mal, wie es denn nun hier war, im bitterkalten, verregneten, sogar tiefverschneiten, dunklen Deutschland OHNE Sonne. WIR waren, wie ihr wisst, im Heidelberger Raum. Dies ist nachgewiesenermaßen nach Freiburg die Gegend mit dem mildesten Klima in Deutschland. So hatten wir keine tieferen Temperaturen als -6°C (nicht oft und nicht lange), so gut wie keine vollständigen Regentage, Schnee nur stundenweise an 2-3 Tagen (Puderzuckerschicht). Bis Mitte Dezember bin ich die 100m zu unserem Fitnessstudio in meinen knielangen Trainingshosen gegangen und ab Mitte Februar auch wieder. Fast spanische Verhältnisse! Soweit, so gut! DIE SONNE! Ja, die Sonne war wohl in Spanien! Sie hat sich nicht oft sehen lassen. An den meisten Tagen war es grau, umso mehr haben wir uns gefreut, wenn sie sich doch mal durch die Wolken gekämpft hatte. Eine Winterdepression hatten wir trotzdem nicht, wir hatten genug zu tun. Vollständige “Höhlentage”, an denen zumindest ich keinen Schritt nach draußen gemacht habe, gab es höchstens fünf. Wer es noch nicht weiß: Ich liebe Höhlentage! War es denn nun besser hier als in Spanien? Es war anders. Wir haben es genossen, die meiste Zeit keine unmittelbaren Nachbarn zu haben, nichts zu hören, was wir nicht hören wollen, nichts zu sehen, was wir nicht sehen wollen. Einsam waren wir trotzdem nicht. Wir bekamen Besuch, wir haben Besuche gemacht, wir hatten Kontakt zu den zwei anderen “Dauercampern” hier und jeden 2. Tag waren wir ja sowieso in unserem “zweiten Zuhause”. Wir haben es genossen, mit gutem Gewissen im Mobil bleiben zu können, weil es draußen zu kalt, zu windig, zu ungemütlich für irgendwelche Outdoor-Aktivitäten war. Nichts Schöneres, als kaputt nach unserem Training zu Oscarlotta zurückzukommen, einen leckeren Nespresso zu genießen und zu wissen, dass man den restlichen Tag NICHTS mehr muss. In Spanien hat man ein schlechtes Gewissen, wenn man bei strahlendem Sonnenschein nichts unternimmt. Gut, wir wissen, dass der Winter in Spanien diesmal nicht so toll war wie die Jahre zuvor (es hätte also auch dort genug Höhlentage für mich gegeben), aber das war ja nicht vorhersehbar. Unser Fazit ist: Es war überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil, wir haben uns sehr entschleunigt. Und die praktischen Bedingungen (Gasversorgung, Ent- und Versorgung, Wäsche waschen etc.) waren hier auf dem Stellplatz ideal. Das hatten wir vorhergesehen und es war alles wie gewünscht. Schön war natürlich, dass wir Flitzi dabei hatten, z. B. zum Einkaufen fahren. Unsere Fahrräder halten nämlich immer noch Winterschlaf!

Und jetzt kommt doch noch die KOSTENAUFLISTUNG! Die haben wir gemacht, weil wir mal wirklich wissen wollten, wie groß der Unterschied ist. Sie soll kein Diskussionsthema sein, sie ist wertfrei und beruht nur auf unseren Vorlieben und Gepflogenheiten. Berechnet wurde auf der Basis von 4 Monaten=120 Tagen. Verglichen wurden die Monate November 2014 bis Februar 2015 hier auf dem Stellplatz in Bad Schönborn mit den Monaten November 2013 bis Februar 2014 am Campingplatz “Torre la Sal ‘2” in Spanien. Die Preise in der nachfolgenden Tabelle beruhen auf Uschis Haushaltsbuch und gelten für unseren diesjährigen Aufenthalt.

Statistik Deutschland

Die Gesamtkosten unseres Spanienaufenthaltes entstammen ebenfalls unserer Buchführung.

SPANIEN = E  DEUTSCHLAND = D

Campinggebühren incl. Wasser und Strom (250 kWh/Monat): E 1668 EUR

Stellplatzgebühren incl. Wasser und Strom (nach obiger Tabelle) : D 1071 EUR

(geduscht wurde jeweils “aushäusig”, der Kühlschrank lief in D ausschließlich auf Gas!)

Gas: E 120 EUR / D 662 EUR

Diesel/Benzin (Hin- und Rückfahrt plus Fahrten mit Smart vor Ort): E 1372 EUR / D 202 EUR (Rückfahrt geschätzt)

Autobahngebühren (Oscarlotta und Flitzi): E 462 EUR / D 0 EUR

GESAMT:

E 3622 EUR / D 1935 EUR

Was die allgemeinen Lebenshaltungskosten betrifft, ist Spanien etwas preiswerter als Deutschland, auf jeden Fall für Vegetarier wie uns. Essen gehen ist ebenfalls preiswerter, was die überall angebotenen Menüs ab € 8, die aus drei Gängen bestehen, betrifft. Gnadenlos preiswert ist das Kaffee trinken in Spanien, einen cortado (Espresso mit Milch) gibt es ab € 1,10, einen café con leche (kleiner Milchkaffee) ab € 1,40. Und immer lecker!

Thema Internet! Am Torre gibt es seit drei Jahren kostenfreies WLAN. Das ist nicht immer sehr schnell und geht auch mal gar nicht (dann nutzen wir unseren Carrefour-Stick mit Tagesflat). Hier in Deutschland haben wir Volumentarife und da wir viel Volumen verbrauchen, kostet das viel Geld, mindestens € 40/Monat (verschiedene Anbieter in zwei unterschiedlichen Netzen mit insgesamt 12,5 GB)! Das reicht uns nicht immer! 😉

@ André: Teelichterverbrauch bei uns mindestens 250! 😉 😉

Und dann warten wir mal ab, ob uns im nächsten Winter das Geld wichtig ist oder die Sonne!!! 😉 😉 😉

written by Ingrid
statistics made by Uschi

Samstagnachmittagskaffeebesuch

 

Björn zu Besuch

Heute bekamen wir lieben Besuch! Björn, den wir im letzten Winter auf seinem Stellplatz “Finca Caravana” in der Provinz Murcia in Spanien besucht hatten, wollte heute einmal das Thermarium hier in Bad Schönborn kennenlernen. Er ist – nicht freiwillig – schon seit kurz vor Weihnachten in Deutschland und kuriert seine schweren Verletzungen aus, die er sich bei Handwerksarbeiten in Spanien zugezogen hat. Eine wegrutschende Leiter, beide Fersen gebrochen und einen Brustwirbel!  In Spanien ist es so, dass man SEHR schnell wieder aus den Krankenhäusern entlassen wird und so wurde er 5 Tage nach der Wirbelsäulen-OP auf einer Spezial–Transportliege in sein Wohnmobil verfrachtet. Bewegen war Fehlanzeige, aufstehen und laufen ging schon allein wegen der gebrochenen Fersen nicht! Jeden zweiten Tag kam eine Ärztin, die nach ihm sah. Allein wäre das natürlich überhaupt nicht gegangen, aber Björn hatte zum Glück Unterstützung durch seinen Vater, der sofort zu ihm kam. Es galt, einen Stellplatz zu betreuen, Björns Hündin Nora zu versorgen und sich um einen außer Gefecht gesetzten Sohn zu kümmern. Nach gut zwei Wochen war Björn stabilisiert genug, um zur Rehabilitation nach Deutschland fliegen zu können. Zu seiner großen Beruhigung fand sich ein Paar, das schon einmal zu Gast bei ihm auf der “Finca Caravana” gewesen war, bereit, ihn für die nächsten drei Monate zu vertreten. Fotos von ihnen und von dem wirklich schönen Stellplatz, den Björn in Eigenregie errichtet hat, finden sich hinter den Namen-Links und in unserer Blogroll.

Uns hat es im letzten Winter dort sehr gut gefallen, wie wir in unseren Blogartikeln „Besuch bei Björn auf der Finca-Caravana„, „Stilles, weites Land“ und „Ostergrüße von der Finca-Caravana“ hoffentlich anschaulich und überzeugend dargestellt haben. Wer Ruhe und wirklich ursprüngliche spanische „Hinterland“-Natur liebt, Macchie, Mandel- und Olivenbäume, malerisch zerfallende Fincas mag und sich selbst genügt, der wird es lieben, dort zu sein. Der Blick über das Land, vor allem aber der Sternenhimmel am Abend ist ein Gedicht! Wer dem Rummel und der Enge der Küste entfliehen will oder auch nur auf der Hin- oder Rückfahrt nach/von Spanien einen Zwischenstopp einlegen möchte, ist auf Björns “Finca Caravana” richtig. Wir werden auf jeden Fall wieder dorthin fahren!

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¡Hola nach Spanien!

 

Auf besonderen Wunsch eines einzelnen Herrn gibt es hier nun doch noch ein Nutria-Video (53 Sek.):

 

Falls noch mehr Bedarf besteht (und genügend Volumen verfügbar ist – nicht jeder hat eine DSL-Flatrate!), könnt ihr „hier“ klicken (Dauer 2:32 Min., autom. Weiterleitung zu YouTube). Dort gibt es noch ein paar ganz nette Videos von „umobiso“ – nicht nur Nutrias! Die meisten sind Bestandteil eines unserer früheren Blogbeiträge und dort entsprechend verlinkt.

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Wochenend (und Sonnenschein?)

Grün ist die Hoffnung, also…

Pünktlich um 16 Uhr haben wir heute das Wochenende eingeläutet. Das heißt, wir waren fertig mit unserem Fitnessprogramm für diese Woche. Fertig sind wir sowieso immer danach, denn wir geben jedes Mal richtig Gas! Uschi musste allerdings etwas langsamer tun, da sie sich eine heftige Erkältung eingefangen hatte. Einmal hat sie komplett ausgesetzt, die anderen Tage ist sie “nur” 30-40 Minuten aufs Laufband gegangen, mit 5-5,5 km/h. Das Krafttraining habe ich ihr verboten. 😉 Vorgestern hatte sie aber die Nase (immer noch) voll und hat sich selbst wieder gesund geschrieben. Bis jetzt habe ich Glück und habe mich nicht angesteckt!!!

Gestern, an unserem freien Tag, hatten wir Glück und mal wieder einen strahlenden Sonnentag!

20.2.15:4418°C

Bad Schönborn - GlashausDa hält es uns natürlich nicht die ganze Zeit im Mobil, zu sportlichen Aktivitäten bin zumindest ich allerdings (am freien Tag) nicht bereit, also machten wir einen geruhsamen “Rentnerspaziergang” durch den Kurpark ins Städtchen. In unserem Lieblingslokal (viele vegetarische Gerichte) “Glashaus” gab es einen leckeren Kaffee und ein Stück Kuchen für uns zwei. Nein, nicht für jede eins!

Skulptur vor dem Glashaus    Skulptur - Detail

Bad Schönborn ist kein “gewachsener”, sondern ein Kunstname für die beiden früheren separaten Orte Mingolsheim und Langenbrücken. Viel los ist in keinem der beiden Ortsteile, aber es gibt alles, was man zum täglichen Leben braucht. Mingolsheim, wo wir uns befinden, ist eindeutig der hübschere Ort, es gibt jede Menge Esslokale, ein paar Bekleidungs- und andere Geschäfte. Einige davon liegen (nicht so schön) an der Ortsdurchgangsstraße, die Mehrzahl allerdings inmitten kleiner Sträßchen mit netten Fachwerkhäusern.

Bad Schönborn-MingolsheimBad Schönborn-MingolsheimHerbie!!!Café MüllerKunst???Gasthaus?Gasthaus? Gasthaus?

Alles ist vom Stellplatz aus in 10-15 Minuten zu Fuß gut erreichbar, hin und zurück durch den kleinen, aber wirklich netten, Kurpark, der auch bei Dunkelheit gut beleuchtet ist. Unser Weg führt uns natürlich jedes Mal bei “unseren” Nutrias vorbei. Es macht uns immer wieder Spaß, sie zu beobachten! NEIN, diesmal gibt es nicht schon wieder ein Video! Obwohl ich ja ein seeeehr schönes hätte… 😉

hiervon gibt es auch ein Video ;-)FrühlingserwachenFrühlingserwachenFrühlingserwachen  Frühlingserwachen

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Alle weg!!! – Alle da!!!

 

Aschermittwoch – wie schön! Für all die Karneval-/Fasching-/Fastnacht-/Fasnet-/Fasnacht-/Fastabend-/Fastelovend-/Fasteleer-“Narren” tut es uns ja (fast) unsäglich Leid, aber wir sind einfach nur froh, dass hier auf dem Stellplatz jetzt wieder “normale” Verhältnisse herrschen, hoffentlich mindestens bis Ostern. Aber da werden wir wohl sowieso nicht mehr hier sein. Man kann wieder Gegend sehen, wenn man aus den Fenstern sieht und nicht nur das benachbarte Wohnmobil. Keine Kläffsäcke auf vier Pfoten mehr, keine Frauchen mit lauten “Sei ruhig!!!”-Rufen, meist lauter als der Hund, frühmorgens und direkt neben uns, keine Alarmanlagen, die unvermittelt und unsinnigerweise losgehen, keine laufenden Motoren während der Entsorgung des Mobils oder in der Warteschlange vor der Ent- und Versorgungsanlage. Die heutigen Motoren scheinen keinen zweiten Kaltstart zu verkraften! WIR GENIESSEN DIE RUHE!!! Und freuen uns über zurückgelassenes Stromgeld in den Automaten. 😉 Nein, wir parken deswegen nicht um, aber wechseln unser Kabel von der rechten Stromsäule zur linken und umgedreht, solange noch etwas zu holen ist. Ein wenig Entschädigung für all den Lärm muss dann doch sein!

Oscarlotta-Doubles

Die Sonne war dann leider auch mal wieder weg! 😦

Sonne auch weg!

Seit längerem schon fragen wir uns, ob es an uns/am Alter liegt, dass wir so lärmempfindlich geworden sind? Oder liegt es wirklich daran, dass die Plätze viel voller geworden sind und/oder die Menschen rücksichtsloser? Wenn man jemanden auf sein Störverhalten anspricht, reagiert derjenige oftmals nicht verständnisvoll oder ist bereit, sein Verhalten zu hinterfragen/überdenken/reflektieren, sondern ganz oft werden die so Angesprochenen sofort aggressiv/pampig/unfreundlich bis unverschämt. Und wenn jetzt jemand glaubt, uns als Frauen begegnet man so sicher nicht, dann täuscht der sich gewaltig. Aber, wie wir von diversen netten Nachbarn schon erfahren haben, geht es den Männern auch nicht besser. In unserem Fitnessstudio wird alle paar Tage mit Kreide ein schöner Sinnspruch an eine Schiefertafel geschrieben. Letztens stand dort:

“Viele Menschen sind heutzutage aus dem Takt. Dies ist der Grund, warum sich manche taktlos verhalten.”

Also, unsere Überschrift “Alle weg!!!” habt ihr jetzt sicher schon verstanden! “Alle da!!!” bedeutet nichts anderes, als dass wir beim letzten Schönwetter-Spaziergang im Kurpark die vermissten drei Jung-Nutrias angetroffen haben! Alle sind wohlauf, sehen gut genährt aus und Mama ist schon wieder schwanger/trächtig!!! Ihr dürft euch also auf weitere Nutria-Babyfotos freuen. 😉 Hier aber erst einmal ein weiteres kleines Video (nur 35 Sekunden kurz!):

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Ist denn schon wieder Sommer???

 
 
KarnevalWir haben gerade ein déjà-vu, wissen nur nicht, ob Weihnachten ist oder Silvester!?! Oder haben wir doch Winterschlaf gehalten und den Frühling verpasst??? Der Platz ist jedenfalls so voll wie, ja wie? Weihnachten? Silvester? Sommer? Ah – es ist Karneval!!! Aber hier doch nicht!? Genau, hier ist KEIN Karneval, zumindest nicht in erwähnenswerten Ausmaßen und deshalb sind sie alle hier.
😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉

Morgens VOR 9 Uhr direkt neben unserem Bett lautes Gegacker, freudiges Begrüßen, man hat sich ja so lange nicht gesehen! LEUTE, es gibt Menschen, die schlafen um diese Zeit noch oder würden es zumindest gerne! Wenn ihr abends um halb 10 ins Bett geht, machen wir draußen doch auch keinen Krach!!! Oh – wir freuen uns schon auf den Sommer! Wie schön, dass noch Februarkälte herrscht und die Menschen IN ihren Mobilen bleiben. Bis auf die direkt neben uns, die müssen alle halbe Stunde abwechselnd oder gleichzeitig raus zum Rauchen. Das Mobil ist garantiert gerade erst auf der CMT gekauft worden und das erste, man weiß noch nicht, dass man Wohnmobiltüren auch leise zumachen kann. JA – kann man!!! Und man vergisst auch gerne, dass man die Alarmanlage aktiviert hatte, als man wegging. HA, HA – alles so lustig! Wir freuen uns auf den Sommer!!!

Ein Mobil steht an der Versorgungssäule und wird mit Frischwasser betankt. Ein weiteres wird in der Zwischenzeit schon mal über den Entsorgungsschacht gefahren. Der Besitzer des ersten Mobils denkt praktisch und öffnet auch schon mal seinen Abwasserhahn. Die Brühe läuft drei Meter über die Asphaltfläche Richtung Gully, nur dumm, dass das andere Mobil im Weg steht. Dessen Besitzer findet es nicht sehr lustig, dass sein linker Vorderreifen “gespült” wird und er zu seiner Fahrertür nicht mehr einsteigen kann. Ja – wir freuen uns auf den Sommer! Da gibt es dann von allem viel mehr, mehr Mobile, mehr zu sehen, mehr Krach und mehr Sonne. Obwohl, Sonne hatten wir die letzten Tage richtig viel.

Platz voll!!!Blick vom Beifahrersitz ausAussicht???der freie Platz ist inzwischen auch besetztKarneval

WIR FREUEN UNS AUF DEN NÄCHSTEN WINTER!

so schön wie in Calpe

written by Ingrid
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Nutria-Update

 
 
holy Im Moment haben wir tatsächlich öfter mal Tage mit mehreren Stunden Sonnenschein!!! Dann freuen wir uns, auch wenn wir ins Studio müssen. Es macht viel mehr Spaß dort, wenn man nach draußen schaut und alles hell und freundlich ist. Noch mehr freuen wir uns aber, wenn wir unseren “freien” Tag haben und einen Spaziergang machen können. Wohnmobile haben ja, im Gegensatz zu Häusern, die Eigenschaft, sich bei dem kleinsten bisschen Sonne sofort aufzuheizen, was jetzt im Winter natürlich sehr angenehm ist. Die Heizung kann dann zumindest tagsüber ausgeschaltet bleiben. Die Wärme täuscht aber darüber hinweg, dass es draußen doch noch recht kalt ist. Aber das merkt man ja sofort, sobald man zur Tür raus ist und kann sich dann schnell noch etwas Wärmeres anziehen.

Wir freuten uns über den blauen Himmel und darüber, wie schön die Bäume im Sonnenlicht aussahen, auch ohne Blätter.

Sonntagsspaziergang

Beim genaueren Hinsehen waren an einigen Sträuchern sogar schon erste Knospen zu erkennen! Der Frühling naht!!!

SonntagsspaziergangSonntagsspaziergang 

Im Sonnenschein sahen sogar die Birken aus, als ob sie schon neu ausgetrieben hätten!

SonntagsspaziergangSonntagsspaziergangSonntagsspaziergang   

Dass wir doch noch Winter haben, war dann am Kurparkteich zu merken, der zum größten Teil zugefroren war. Einige Enten versuchten Eislauf ohne Schlittschuhe, die meisten jedoch drängelten sich im eisfreien Bereich. Dass sie nicht fürchterlich frieren! 😉

SonntagsspaziergangSonntagsspaziergang

Jetzt mussten wir natürlich noch nach “unseren” Nutrias schauen! Lange hatten wir sie nicht mehr gesehen und uns voller Sorge gefragt, wie die kleinen, erst im November geborenen, Nutria-Babies diese Temperaturen überhaupt überleben können. Zumindest eins hat es erkennbar geschafft, wir hoffen aber, dass die anderen drei nur gerade woanders unterwegs waren… Mama oder Papa Nutria sonnte sich ganz entspannt. 

written by Ingrid
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Wo “das Leben tobt”…

 

Als wir gestern Nachmittag so schön gemütlich in unserer Oscarlotta saßen (draußen “tobte” ein eisiger Wind), wurde uns mal wieder bewusst, welcher Unterschied besteht zwischen steinwandig wohnen und mobil leben. In welcher Wohnung oder in welchem Haus sitzt man denn so, dass man von seinem Sessel oder von seiner Coach einen 360°-Rundumblick hat? Normalerweise sieht man dort sitzend gar nichts von dem, was draußen passiert. Wenn man, wie mein Bruder und seine Frau, einen “Wintergarten” hat, sieht man immerhin in den eigenen Garten, da steht eine Tanne, ein Gartenhäuschen und ein Vogelhaus. Und ein Springbrunnen, der im Winter stillgelegt ist. Okay, okay, alles gut, jeder darf es so machen, wie er will. WIR finden es aber einfach interessant, wenn wir mitkriegen, was um uns herum los ist. Schon früher in meiner Dachgeschosswohnung hatte ich immer, wenn ich von einer Reise zurückkam, das Gefühl, dass irgendwo da draußen “das Leben tobt”, ich aber kein Teil davon war, weil ich ja gar nichts davon mitbekam. Im Wohnmobil dagegen fühlte ich mich immer “mittendrin”. Eine Kindheitserinnerung habe ich an meine Oma, damals schon um die 80, die sich vor ihrem Wohnzimmerfenster ein Podest hatte bauen lassen. Darauf saß sie in einem Lehnstuhl und hatte so die Möglichkeit, das Geschehen auf der Straße zu verfolgen. So manche Stunde saß ich bei ihr und wir unterhielten uns über das, was es zu sehen gab. Das muss mich wohl geprägt haben. 😉

Hier auf dem Stellplatz gibt es immer etwas zu sehen und darüber zu lästern, sich zu amüsieren oder zu wundern. PKW, die aus Versehen hineinfahren (wie bereits berichtet), Wohnmobilfahrer, die das Prinzip der “Tortenstücke” nicht verstehen (wie bereits berichtet) oder auf seltsame Art und Weise ihr Mobil ent- oder versorgen (wie bereits berichtet). Auch jetzt im Winter haben wir bisher noch nie allein hier gestanden, also irgendjemand tut immer irgendetwas. Das bekommt man sogar aus den Augenwinkeln mit und kann dann frei entscheiden, ob man seine eigentliche Tätigkeit dafür unterbricht und ein wenig “schaut”, wie früher bei Oma.

Und dann die verschiedensten Wohnmobile, die hier auftauchen! Überwiegend natürlich langweilige “Joghurtbecher”, aber vorletzte Woche ein wirklich hübscher “Düdo”, der uns begeisterte. Sehr viel Platz war da drin allerdings wohl nicht und innenliegende Tanks für Frisch- und Abwasser gab es eher auch nicht. Und es war sehr kalt zu der Zeit. Es schien aber alles zu funktionieren, denn Besitzer und Auto blieben zwei Tage/Nächte.

DüdoDüdoDüdoDüdoDüdo     

Aber dann sieht man auch so etwas: ein rundum foliertes Wohnmobil, bei dem man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. 😉

Womo-DekorWomo-DekorWomo-Dekor

Am Dienstag bekamen wir noch unerwarteten Besuch. Uschi war gegen 19 Uhr noch einmal draußen an unserem Vorratsfach, als ein ihr unbekannter männlicher Mensch freudestrahlend auf sie zu kam. Ein Blogleser, der unsere Oscarlotta erkannt hatte? Der Mann sagte nur ein Wort: “Alcejur”! Jaaa, da hatten wir Anfang 2009 ein sehr nettes Paar kennengelernt! Sie waren erneut auf dem Weg nach Portugal, hatten wirklich im Blog gelesen, dass wir hier stehen und wollten uns überraschen. Überraschung geglückt! H. setzte dann aber noch einen drauf, indem er in der Nacht heftigste Nierenkoliken bekam und per Notartzwagen nach Bruchsal ins Krankenhaus gebracht wurde, wo wir ihn erst heute per Smart wieder abholen konnten!!! Seine Frau, die das noch relativ neue Wohnmobil noch nie gefahren hatte und auch sonst mit den “Männerarbeiten” nicht vertraut ist, war heilfroh, dass alles hier und nicht irgendwo auf der Fahrt, womöglich in Frankreich oder Spanien, passiert ist und wir ihr mit tatkräftiger und moralischer Unterstützung zur Seite standen. Denkanstoß oder Frage an unsere WoMo-Leser: Kommt jede von euch Frauen allein zurecht, wenn ER ausfällt? Braucht ihr den ADAC oder könntet ihr Mobil mit/ohne Mann auch selbst wieder nach Hause fahren? Könnt ihr die Gasflasche tauschen, die Toilettenkassette ausleeren, ent- und versorgen? Kommt ihr mit der Elektrik, Stromzuführung, Batterieüberwachung etc. zurecht? Und ihr Männer? Müsstet ihr wieder nach Hause fahren, wenn die letzte Unterhose “vom Mann fällt”? Wisst ihr, wie Herd und Backofen zu benutzen sind, wo es in fußläufiger Entfernung frische Brötchen zu kaufen gibt? Wir fürchten, die Männer sind im Vorteil! Aber, ihr Männer, wäre es nicht auch für euch ein beruhigendes Gefühl, wenn ihr sicher sein könntet, dass eure Frauen im Fall der Fälle ohne euch nicht gleich “aufgeschmissen” sind???

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3 Tage Nordsee

 

Am Montag waren wir mit unseren Ninos-Niños mal für einen 3-Tage-Kurztripp an der Nordsee, von 17:00-17:45. Und dazu mussten wir nur eben zum Eingang unseres Fitnessstudios laufen, dann aber nicht wie üblich in den 1. Stock, sondern die Treppe nach unten ins Kellergeschoss. Dort verkleideten wir uns etwas, obwohl die Karnevalhochsaison ja noch gar nicht begonnen hat!

MeersalzgrotteMeersalzgrotteMeersalzgrotte

Na, wisst ihr jetzt schon, was wir gemacht haben??? Wir haben uns einsalzen lassen. 😉 Zum Thermalbadkomplex gehört auch eine Meersalzgrotte, das ist ein sehr nett gestalteter Raum ganz aus Salz vom Toten Meer. Salzgranulat am Boden, Salzziegel an den Wänden und in der Mitte ein wunderschöner Baum mit ausladender Krone ganz aus Salz. Die verzweigten Äste bestehen aus größeren und kleineren Salzzapfen, in etwa wie Stalaktiten in einer Tropfsteinhöhle. Im Kreis um den Baum herum gibt es 20 bequeme, verstellbare Liegesessel, in jedem liegt eine Wolldecke zum Einkuscheln. Dabei ist es mit 22°C gar nicht kalt dort unten. Eine Angestellte erzählt, wenn alle es sich gemütlich gemacht haben, dass im Raum 13000 dieser Salzziegel verarbeitet sind. Und dass die Besonderheit des Salzes aus dem Toten Meer im Gegensatz zu Stein- oder Bergsalz zu einem Raumklima  führt, das einem dreitägigen Aufenthalt an der Nordsee entspricht, bei nur 45 Minuten Verweildauer! Dann wird das Licht gedimmt und sanfte Licht- und Klangeffekte verhelfen zu absoluter Entspannung. Manch einer schlummert still und heimlich weg, manchmal auch hörbar. 😉 Es ist so wohltuend, dass man sich gar nicht entscheiden kann, ob man die Augen geschlossen halten oder lieber den mit diffusem Licht angestrahlten Salzbaum betrachten soll. Auf jeden Fall vergeht die Zeit wie im Flug!

Für Familien gibt es einen Extraraum mit Spielzeug für die Kleinen, die dort wie am Strand mit dem Salz Burgen bauen oder LKW mit Salz beladen können. Auch für Rollstuhlfahrer ist der Besuch möglich! Der Eintritt kostet € 10 und ist bei unserem Fitness-Schnupperpreis enthalten. Einen preiswerteren Kurzurlaub an der Nordsee gibt es nicht!!! Und für danach gibt es nur zwei wirkliche Alternativen: sich im Solewasser des Thermalbads treiben lassen oder ins eigene Bett fallen!

Fotografieren wird nicht gerne gesehen, deswegen gibt es nur zwei heimliche Fotos und mehr “hier”.

MeersalzgrotteMeersalzgrotte

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Immer schön im Rhythmus bleiben

heißt es bei uns seit dem 1. November 2014, JEDEN zweiten Tag eine Trainingseinheit von etwa 100 Minuten in unserem uns schon wohlvertrauten Fitnessstudio gleich nebenan. Heute möchte ich euch den Ablauf einer individuellen, auf mich zugeschnittenen Einheit in Wort und Bild darstellen. Sie beginnt mit einer Aufwärmphase auf dem “Stepper”, das bedeutet 10 Min. lockeres Treten.

Fitnessstudio

Anschließend folgen Übungen an den verschiedenen “Kraftmaschinen”, die dauern insgesamt etwa eine Dreiviertelstunde. Eine Übung absolviere ich mit 2 Serien á 20 Wiederholungen, alle anderen mit 3 Serien á 20 Wiederholungen.

Fitnessstudio Fitnessstudio Fitnessstudio Fitnessstudio Fitnessstudio

Das Krafttraining schließe ich mit Dehnübungen im “Käfig” ab.

Fitnessstudio Fitnessstudio Fitnessstudio

Eine Ausdauerübung beendet mein Training. Ich walke 40 Minuten stramm auf dem Laufband mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten: 5 Min. 5,0 km/h, 5 Min 5,5 km/h, 25 Min. 6 km/h, 5 Min. 5,5 km/h.

Fitnessstudio

Abschließend freue ich mich immer auf die heiße Dusche! Smiley

Wir haben jetzt 3 Monate hinter uns und stellen beide fest, dass unsere über die Jahre aufgetretenen “Zipperlein” sich langsam aber sicher verdünnisieren. Die Muskelkraft und die Beweglichkeit sowie die allgemeine Kondition haben merklich zugenommen (eine volle Gasflasche oder ein voller 10l-Wasserkanister fühlen sich nicht mehr so schwer an Zwinkerndes Smiley ). Da wir im Moment keine aktuellen Reisepläne haben, bleiben wir einfach den Februar noch hier und trainieren weiter. Außerdem gefallen uns die Besuche des Thermalbades zur abendlichen Entspannung auch nicht schlecht. Es ist uns klar, dass wir am Ende unseres “aktiven” Winters nicht einfach aufhören können zu trainieren. Um unsere (im Schweiße…) erarbeitete Fitness zu erhalten, werden wir mit Hilfe der kompetenten Trainer unserem “mobilen” Leben angepasste Trainingsprogramme erstellen. Laut Aussagen der Trainer können wir alle Kraft-/Dehnübungen an den Großgeräten ersetzen durch adaptierte Übungen mit Therapiebändern (gibt es in verschiedenen Stärken). Außerdem haben wir uns Kurzhanteln gekauft, die von 2,5 kg bis auf 5 kg pro Hantel aufgerüstet werden können. 10 kg Mehrgewicht werden Oscarlotta und auch Boxi wohl verkraften. Bin gleich zurück  Ab März werden wir dann auf die “mobilen” Geräte umsteigen und das Ausdauertraining wieder nach draußen verlegen. Nordic-Walking oder Radfahren in Wald und Flur nach dem monatelangen “Indoor-Sport” ist auch wieder richtig gut. Wir werden euch dann die adaptierten Übungen in einem Blogeintrag vorstellen.

Unser Resümee nach diesem Sport-Winter in Deutschland ist jetzt schon eindeutig positiv! Wir sind überzeugt davon, dass die Investition von Zeit und Geld in unsere Gesundheit die gewünschten Erfolge gebracht hat; u n d: Langeweile, was ist das? Messbare Ergebnisse liegen zur Zeit allerdings noch nicht vor. Die bekommen wir erst mit dem obligatorischen Abschlusstest am Ende unserer Trainingszeit hier.

Nun noch Hinweise für Wohnmobilisten, die den Besuch des Fitnessstudios in Betracht ziehen: Es gibt für Reisemobilfahrer, die hier auf dem Stellplatz stehen, absolute Sonderpreise. So kostet ein “Schnuppermonat” mit Eingangstest und individuellem Trainingsplan + Einweisung an den Geräten durch geschulte Trainer nur € 69,-. Dieser Betrag beinhaltet 2 Gutscheine, einen für die Meersalzgrotte (€ 10,-) und einen für einen ganzen Tag Sauna + Thermalbadbesuch, Unterbrechung möglich (€ 19,-) Im Dezember/Januar gab es den “Schnuppermonat” sogar für nur € 59,-. Wir als “mobile” Gäste dürfen auch mehrere Monate nacheinander “schnuppern”.

Version Ingrid:

Uschi hat eine etwas andere Aufteilung als ich. Bei ihr verteilt sich Krafttraining zu Ausdauertraining im empfohlenen Verhältnis 1/3 zu 2/3. Ich bin zwar – als Steinbock – normalerweise in allem viel ausdauernder, aber nicht, was sportliche Aktivitäten angeht! 40 Minuten Laufband ist mir viiiel zu langweilig!!! Man könnte sich zwar Stöpsel in die Ohren stecken und das Fernsehprogramm auf den vier Flachbildschirmen an der Wand gegenüber “genießen”, aber wenn ich so sehe, was da läuft, ist das für mich keine erstrebenswerte Alternative. Außerdem war und ist mein Anspruch, vorrangig Muskeln aufzubauen. Nein, ich will nicht aussehen wie ein Bodybuilder, bei Frauen geht das in dem Ausmaß ja sowieso nicht ohne “Pülverchen”. Muskelmasse erhöht den Grundumsatz des Körpers, d. h., je mehr Muskeln desto mehr Kalorien werden verbrannt. Das ist für mich die einzige Möglichkeit, mein Gewicht zu reduzieren, denn noch weniger essen würde zwar gehen, wäre aber extrem frustrierend. Und der Bewegungsmensch, so wie Uschi, bin ich nicht, war ich noch nie und werde ich in diesem Leben ganz sicher auch nicht mehr werden. 😉 Mein Verhältnis ist also genau umgedreht: 1/3 Ausdauertraining (Stepper, Handfahrrad, Fahrrad, Laufband) zu 2/3 Krafttraining (insgesamt 14 Geräte mit jeweils 2 Serien á 20 Wiederholungen). Fortschritte seit Beginn lassen sich daran ablesen, dass sowohl ich als auch Uschi die “Last”, also die Gewichte, kontinuierlich steigern, teilweise schon verdoppeln, konnten. Gewichtsmäßig hat sich allerdings wohl (leider!) noch nicht allzu viel getan. Ich stelle euch die Geräte, die ich nutze, hier einfach mal als Fotos vor, in der Mehrzahl allerdings ohne mich, dafür seht ihr an den Detailaufnahmen, welche Muskelgruppen trainiert werden.

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Absolut beeindruckend ist allerdings ein anderes Phänomen: Seit über 10 Jahren habe ich Probleme mit meinem linken Bein, die sich bei Anstrengung, Belastung über einen längeren Zeitraum dadurch äußern, dass mein linker Fuß beim Laufen nicht mehr automatisch funktioniert (sog. Schlappfuß). Kein Arzt konnte mir bisher helfen, geschweige denn überhaupt eine Diagnose stellen. Und seit 2 Wochen merke ich, dass sich da etwas zum Positiven verändert!!! Keine Ahnung, welche Übungen dafür verantwortlich sind, aber irgendetwas muss es ja sein. Wenn das kein Grund ist, weiter zu machen!

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Verkehrsschilder – nur eine Empfehlung?

 

Beschilderung Der Wohnmobil-Stellplatz “WellMobilPark” in Bad Schönborn, auf dem wir diesen Winter “Dauercamper” sind, liegt mitten im Kurgebiet im Ortsteil Mingolsheim. Umgeben sind wir von drei Kliniken, einem Seniorenheim, einem Ärztehaus, einer Pflegeklinik, dem Thermalbadkomplex “TherMarium” mit Saunalandschaft, Spa-Bereich und dem Medizinischen Fitnesszentrum. Einmal über die Straße beginnt ein großes Waldgebiet mit Wander-, Spazier- und Radwegen und dem niedlichen kleinen Tierpark. Wir hatten “hier” und “hier” schon davon berichtet. Was hier am nötigsten gebraucht wird, sind…? Richtig, Parkplätze! Die Kliniken benötigen ihre Parkplätze für ihre Patienten und Besucher, der wirklich große Parkplatz am Thermalbad ist meistens rappelvoll, am Tierpark gibt es nur wenige Parkmöglichkeiten und für die Spaziergänger wird es schon etwas schwierig. Deshalb kommt es in schöner Regelmäßigkeit vor, dass parkplatzsuchende PKW-Besatzungen sich auf unseren Stellplatz “verirren”. Eigentlich ja fast nicht möglich, bei dieser Beschilderung:

BeschilderungBeschilderung

Na ja, kann ja mal passieren, könnte man wohlwollend sagen und erwarten, dass der PKW umgehend gewendet wird und das Gelände wieder verlässt. Weit gefehlt!!! Im besten Fall biegt man direkt an der Rezeption nach rechts ab Richtung Thermalbad, stellt fest, dass dort dummerweise keine Durchfahrmöglichkeit ist und gibt dann Vollgas, um den Platz möglichst schnell und unbemerkt wieder zu verlassen. So umfährt man einmal das gesamte Gelände. Auf einem Stellplatz gilt: langsam fahren. Im zweitbesten Fall biegt man NICHT rechts ab, sondern umrundet den Platz im Uhrzeigersinn. Und “übersieht” dabei dieses eigentlich ebenfalls nicht zu übersehende Schild sowie die doch eigentlich eindeutige Fahrbahnmarkierung:

Beschilderung

In beiden Fällen steht bei der “Zieleinfahrt” an der Rezeption Herr Köhler, der Stellplatzbetreiber, schon bereit. Und wer jetzt glaubt, dass der PKW-Fahrer sich entschuldigt, dass er a) überhaupt über den ganzen Platz gefahren ist und b) das noch mit absolut unangemessener Geschwindigkeit, der irrt! Im günstigsten Fall bremst der Fahrer freiwillig, lässt sein Fenster herab und sich selbst zu einer Erklärung. Passiert so gut wie nie! Normal ist, dass Herr Köhler sich fast auf die Kühlerhaube werfen muss und dann übelst von dem PKW-Fahrer beschimpft wird, nur weil er ihn darauf hinweist, dass er sich auf Privatgelände befindet, dass er offensichtlich einige Schilder “übersehen” hat und wie ein Irrer über den Platz gebrettert ist. Da wir, wie auf dem Foto erkennbar ist, direkt hinter dem Einbahnstraßenschild und wenige Meter neben der Rezeption stehen, können wir das alles sehr gut beobachten. Und so wären wir auch einmal beinahe Zeugen eines Fast-Unfalls geworden, als Herr Köhler sich nur noch mit einem instinktiven Sprung rückwärts vor dem Überfahrenwerden retten konnte. Im selben Tempo den Stellplatz verlassen geht zum Glück nicht, da die Sicht auf die Kraichgaustraße durch eine Hecke verhindert wird. Einen Auffahrunfall will dann doch niemand riskieren. Und so bleibt immer genug Zeit, sich die Nummernschilder zu merken. Wie oft das passiert, fragt ihr euch? So 5-10 mal pro Woche, im Jahresdurchschnitt! 

Beschilderung

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Boxen für Boxi

 

Nein, einen Boxkampf gibt es hier jetzt nicht. Und Boxi, der noch nicht fertiggestellte Teil-Neuzugang in unserem Fuhrpark, wird auch nicht in einem Reitstall untergestellt werden, er/es ist ja schließlich kein Pferd. Boxen für Boxi heißt nichts anderes, als dass wir ein wenig gehäkelt haben, Aufbewahrungsbehälter für Krimskrams, Kleinkram, Computer- und Handyzubehör oder für Dinge, die noch gar nicht wissen, dass sie darin landen werden. Jungs, für euch ist das heute leider eher nichts, sorry! Schaut euch doch derweil einfach mal unsere Rubrik “Tipps und Tricks” an oder unsere “Stell- und Campingplatzinfos”. Mädels, wenn ihr interessiert seid und schon einmal eine Häkelnadel in den Fingern hattet und etwas mehr hinkriegt als nur Luftmaschen, dann ist das hier für euch!

Ich kann, als frühere Lehrerin für Textilgestaltung, schlecht an Handarbeitsgarnen vorbeigehen, ohne etwas zu kaufen. Als ich noch steinwandig wohnte, hatte ich genug Lagermöglichkeit, jetzt im Wohnmobil ist das natürlich ganz anders. Richtig große Projekte gibt es nicht mehr, aber Mützen, “Schlubberschuhe” oder ähnliches muss immer mal wieder sein. Und wenn ich ein besonders außergewöhnliches Strick- oder Häkelgarn sehe, muss es meistens doch mit nach Hause. Gerne kaufe ich etwas, nur weil es mir gefällt, ohne überhaupt schon zu wissen, was ich daraus herstellen könnte. Auf diese Weise entstand Box Nr.1:

Box 1 von oben betrachtet Box 1 Unterseite Box 1 von der Seite

Das Material für die Bodenfläche ist ein dünnes silberfarbenes Bindfadengarn, die Seiten sind mit Deko-Bast in silber gearbeitet und, da das Material nicht ausreichte und auch nicht nachkaufbar war, habe ich den Umschlag mit “normalem” hellgrauen Viskosegarn (doppelter Faden) gehäkelt. Die (Umfang-) Größe ergab sich aus der Lauflänge des Bindfadens, ich habe (für den Boden) einfach alles aufgebraucht. Es wurden 20cm Ø, die Gesamthöhe beträgt 11cm und den Umschlag habe ich 4cm breit gearbeitet. Das Muster entsteht, indem man bei den festen Maschen immer nur in den hinteren Maschenteil einsticht. Die letzte Runde ist in Krebsmaschen gearbeitet. Die genaue Häkelanleitung findet ihr am Ende dieses Beitrags.

Uschi strickt sehr schöne Socken und nachdem meine Box fertig war, wollte sie unbedingt auch eine häkeln. Von unserem Herbstaufenthalt hier wussten wir, dass es im benachbarten Östringen ein sehr gut sortiertes Handarbeitsgeschäft gibt. Dort wurden wir schnell fündig! Zu unseren neuen Polsterfarben passend kauften wir je ein Knäuel (100g) “Dochtgarn” in hellbraun, mittelbraun und hellblau sowie zwei Knäuel Bändchengarn á 50g in verschiedenen Blautönen. Für alles zusammen bezahlten wir €29.

DochtgarnEtikett mit Nadelstärkenangabe

Gereicht hat es für insgesamt drei niedliche “Boxen”! Größen: 21cm, 18cm, 14cm (Ø); 14cm, 12cm, 11cm (Höhe); 5cm, 4cm, 3,5cm (Umschlag). Aber seht selbst!

Boxen (links v. Ingrid, rechts v. Uschi) und MaterialBoxen (links v. Ingrid, rechts v. Uschi)Boxen (groß und klein)Boxen (Detailansicht)Boxen (gestapelt) 

Und hier nun eine allgemeingültige Häkelanleitung zum Rundhäkeln:

(Lm=Luftmasche, Km=Kettmasche, fM=feste Masche, Rd=Runde)

3-4 LM, mit 1 Km zum Ring schließen

1. Rd: in die Mitte (großes Loch, NICHT in eine Lm!) des Lm-Rings so viele fM häkeln, wie hineinpassen (eng häkeln)

2. Rd: in jede Masche 2 fM häkeln

3. Rd: in jede 2. M. 2 fM häkeln

4. Rd: in jede 3. M. 2 fM häkeln

5. Rd: in jede 4. M. 2 fM häkeln usw…

Den Beginn einer Runde merkt man sich am besten an dem kleinen Anfangsfädchen des Luftmaschenrings. Die Anleitung ist nur eine Empfehlung. Je nach Dicke des Garns und des persönlichen Häkelstils muss man entweder mehr oder weniger Maschen dazuhäkeln. Anhaltspunkt: Wenn der “Teller” anfängt, sich am Rand zu wellen, hat man zuviel zugenommen. Wenn er sich biegt wie eine Schüssel, zu wenig. Man muss also selbst ausprobieren und evtl. wieder aufribbeln. 😦

Mustermöglichkeiten:

1. durch die ganze Masche stechen (kleine querliegende Box)

2. nur durch den hinteren Teil der Masche stechen (es entstehen “Streifen” oder “Rillen” wie bei der silbernen Box und der großen von Uschi)

3. Kombination beider Arten für Boxkörper und Umschlag

4. letzte Reihe des Umschlags mit Krebsmaschen (je 1 fM, 1 Lm, 1 M überschlagen und rückwärts gehäkelt, also in entgegengesetzter Richtung) oder Mausezähnchen (3 Lm, in die 1. Lm 1 fM häkeln, 1 oder 2 M überschlagen, 1 fM usw.)

Ansonsten sind eurer Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt! Wir wünschen euch viel Erfolg und Vergnügen! Unser gekauftes Material hat genau für diese drei hübschen Boxen gereicht, also im Schnitt pro Box €10. Ist natürlich abhängig von der Garnqualität und dem entsprechenden Verkaufspreis. Das Garn sollte relativ dick (siehe Etikett) und fest gedreht (Dochtgarn) sein.

alle drei Boxen

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Der erste Frühlingstag!!! :-) :-)

 
 
Sonnenschein!!! *freu* 15°C im Schatten!!! *freu* Und das Mitte Januar in Deutschland!!! *freu* Okay, inzwischen regnet es, 😦 aber unseren schönen Stadtbummel-Nachmittag in Bruchsal kann uns keiner mehr nehmen! 🙂 🙂

Wir sind einfach mal so losgelaufen, außer bei der Schlossweihnacht waren wir bisher noch gar nicht richtig in der Stadt gewesen. Wir fanden einen Parkplatz in der Nähe vom Schloss und liefen an den wunderschönen Nebengebäuden entlang in die Fußgängerzone von Bruchsal.

Schloss BruchsalSchloss Bruchsal

Die goldenen Zaunspitzen leuchteten diesmal in der Sonne! Wir waren richtig beflügelt von dem schönen Wetter und den milden Temperaturen. Das ist auch eine Erfahrung dieses Winters, aber das hatten wir schon mal erwähnt: Wenn nicht, wie in Spanien im Winter, jeden Tag die Sonne scheint, weiß man sie wieder viel mehr zu schätzen und heißt sie sehr willkommen, wenn sie sich mal durch die vielen Wolken durchgekämpft hat. Unseren Nachmittagskaffee genossen wir im Straßencafé!!!
Zu unserer guten Laune trugen auch diese netten Schaufensterauslagen und Deko-Objekte bei:
 
Deko-ObjekteDeko-ObjekteDeko-ObjekteDeko-ObjekteDeko-Objekte
 
Auf dem Rückweg zu Flitzi machten wir noch eine zweite Kaffeepause in dem netten Schlosscafé und erfreuten uns danach an den letzten Abendsonnenstrahlen. Die rechte mittlere Etage des Schlosses ist übrigens nicht elektrisch erleuchtet, sondern sonnendurchstrahlt!
 
SchlosscaféSchlosscaféSchloss von der Sonne durchschienenStadttor in der AbendsonneStadttor in der Abendsonne

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FELIZ NAVIDAD a todos en España!!!

Weihnachten??? Weihnachten ist doch vorbei! Oder nicht?

Die Heiligen 3 Könige in Spanien Wir sind heute nach Speyer gefahren, bei herrlichstem Sonnenschein. Schon auf der Fahrt sahen wir überall in den kleinen Ortschaften die “Heiligen Drei Könige” laufen, Kinder, die in ihren farbenprächtigen Gewändern bei jedem entgegenkommenden Auto synchron ihre goldenen Pappkronen zogen und sich verbeugten. Der Dreikönigstag ist hier in Baden Württemberg ein Feiertag und IN SPANIEN WEIHNACHTEN!!! Die Stadt Speyer hat ihren Weihnachtsmarkt einfach umbenannt, nein, nicht in Wintermarkt, sondern in Neujahrsmarkt. Wir wollten schauen, ob es wirklich nur eine Namensänderung ist oder ein anderer Markt.

Der riesige Festplatz direkt unterhalb des Domes, wo wir zu Beginn der Weihnachtszeit problemlos einen Parkplatz bekommen hatten, war VOLL! Er war sogar voller als voll, denn unzählige PKW fuhren im Schritttempo die Reihen ab in der Hoffnung, dass irgendwo mal einer wegfährt. Wir waren kurz ratlos und fuhren dann ein kleines Stück weiter auf den Parkplatz des Technikmuseums.

Technikmuseum Speyer

Der war auch gut gefüllt, aber es gab noch ein freies Plätzchen für Flitzi. Kostenpunkt: Tagesticket €2. Das war mehr als ok, auf dem Festplatz kostet es nach Stunden. Wir reihten uns in den Menschenstrom ein, der Richtung Stadt floss und wunderten uns. Es ist Montag! Aber ja, es ist wohl immer noch Urlaubszeit für viele Menschen, ein Brückentag und die Kinder haben noch Weihnachtsferien.

Dom zu SpeyerDom zu Speyer 

Die Stadt war so voll mit Menschen wie der Festplatz mit Autos! Der Neujahrsmarkt? Genau derselbe Markt wie im Dezember, alles noch weihnachtlich geschmückt und überall gab es Weihnachtsschmuck, Weihnachtsdeko, Weihnachtsgebäck zu kaufen. Und natürlich Glühwein! Aber den kann man ja auch nach Weihnachten noch trinken.

NeujahrsmarktNeujahrsmarktNeujahrsmarktNeujahrsmarkt   

Wir waren kurz irritiert, immerhin haben wir ja schon Silvester hinter uns und haben heute Mittag unsere Oscarlotta “abgeschmückt”. Da ist man irgendwie so gar nicht mehr auf Weihnachten eingestellt. Dann beschlossen wir aber, dass wir jetzt einfach so tun, als seien wir in Spanien. Dort ist ja wirklich am Día de los Reyes Magos das eigentliche Weihnachtsfest und das wird am Abend des 5. Januar mit bunten, aufwändigen Umzügen der Heiligen Drei Könige und der anschließenden Bescherung der Kinder eingeleitet. Es ist ein Erlebnis, das man unbedingt einmal gesehen haben sollte. Am spektakulärsten ist es natürlich in den Metropolen des Landes, dort ziehen die Reyes Mogos auch schon mal auf echten Kamelen durch die Straßen. In den kleineren Städten kommen sie in Hubschraubern oder mit Booten über das Meer, je nachdem wie einfallsreich die Veranstalter sind. Jede noch so kleine Ortschaft hat ihren Dreikönigsumzug, die Cabalgata de los Reyes Magos! Es ist, vor allem natürlich für die Kinder, der aufregendste Tag des Jahres.

Vor zwei Jahren haben wir uns dieses für uns so fremde Geschehen in Oropesa angeschaut und waren verzaubert! Es ist, wie fast alle Feierlichkeiten in Spanien, ein buntes, lautes, fröhliches Spektakel. Gar nicht besinnlich, wie man vielleicht vermuten würde. Wen es interessiert, der kann “hier” unsere Erlebnisse nachlesen. Ihr werdet zunächst zu unserem Artikel vom 8. Januar 2014 weitergeleitet, in dem dann der Link zu den Feierlichkeiten in der Stierkampfarena von Oropesa im Januar 2013 ist. Wer auch noch sehen will, wie die Heiligen Drei Könige im Jahr zuvor auf den Campingplatz “Torre la Sal ‘2” kamen (siehe Foto ganz oben!), findet am Ende des Artikels einen weiteren Link. 😉

Dann klickt euch mal schön durch! Und an alle in Spanien: FELIZ NAVIDAD!!!

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Gut reingerutscht

 
 
Den Silvesterabend haben wir ganz entspannt, relaxed, gechillt oder wie auch immer verbracht, mit unserem traditionellen Sahne-Heringstopf mit Pellkartoffeln. Den “eisigen” Nachtisch haben wir erst einige Zeit später vertilgt. Wir hätten auch zu der Silvesterfeier gehen können, die Köhlers (die Stellplatzbetreiber) in einer Gaststätte im Ort veranstaltet haben, mit Menü, Alleinunterhalter und Feuerwerk. Aber mit wildfremden Menschen stundenlang zusammenzusitzen ist nicht so unser Ding. Und dem Anlass entsprechende Kleidung besitzen wir gar nicht mehr. 😉 So freuten wir uns, dass wir diesmal ein besseres Silvesteressen als im letzten Jahr in Peñiscola bekamen, wo es auf dem ganzen Mittelaltermarkt für uns nichts gegeben hatte. Kurz vor dem Jahreswechsel machten wir uns auf Richtung Thermalbad, von dort gab es bereits seit Stunden Silvesterknaller und Raketen. Zum Glück war es nicht mehr ganz so kalt, teilweise wurde hier auf dem Stellplatz sogar draußen vor den Mobilen gefeiert. Vor dem Thermalbadrestaurant standen einige Leute, die dort feierten und knallten. Das eigentliche Feuerwerk fand aber unter uns im Ort statt und wir hatten durch die Bäume des Kurparks hindurch einen wunderbaren Überblick. So etwas haben wir ja auch seit 5 Jahren nicht mehr gehabt! In Spanien wird zu Silvester nicht geknallt und es gab immer nur wenige Überwinterer, die am Strand ein paar Raketen steigen ließen. Hier dauerte das Hauptgeschehen geschlagene 20 Minuten!!! Wir waren sehr zufrieden!

Am Neujahrstag blieb der uns eigentlich versprochene Sonnenschein leider aus. Wir machten trotzdem einen Wald- und Wiesenspaziergang, bei dem auch unser neues Headerfoto entstanden ist. Ja, ihr in Spanien, so sieht es die meiste Zeit bei uns aus! Der Schnee schmilzt langsam wieder weg, zumindest hier, im Allgäu liegt noch viel mehr. Und dort soll angeblich auch die Sonne scheinen. 😦

Heute (Freitag) hat unser Studio wieder geöffnet und so heißt es für uns: the same procedure as last year!

NeujahrsspaziergangNeujahrsspaziergangNeujahrsspaziergangNeujahrsspaziergangNeujahrsspaziergang       

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Zwischen den Jahren

 
 
Weihnachten haben wir gut und ruhig “überstanden”. Wir hatten am 1. Feiertag sogar einen richtigen “Urlaubstag”, da unser Studio für zwei Tage geschlossen war. Am 2. Weihnachtstag sind wir dann aber wieder trainieren gegangen. Wir sind es aus den letzten Jahren von Spanien gewöhnt, dass es keinen zweiten Weihnachtstag gibt. Da bilden wir in Deutschland ja mit nur zwei weiteren Ländern eine Ausnahme. Außer uns waren noch eine ganze Reihe anderer Fitnessbegeisterte im Studio, zum Glück verlief es sich aber und wir mussten nirgendwo warten.

Unser Wetter hier im Kraichgau ist relativ gut, zumindest im Vergleich zu anderen Teilen Deutschlands. Zwar ist es überwiegend trüb, aber Regen hatten wir noch fast keinen. Wirklich nicht! Ab und zu lässt sich auch mal die Sonne sehen, für eine kürzere oder sogar etwas längere Zeit. Natürlich begeben wir uns dann SOFORT hinaus in die Natur und freuen uns! Bei einem unserer letzten Spaziergänge kurz vor Weihnachten haben wir, außer ein paar Himmelsfotos, blühende Blumen und Sträucher fotografiert. Jaaa, die gibt es!!! Wir müssen allerdings zugeben, dass es KEIN Vergleich zu Spanien um diese Zeit ist. Aber das lässt sich eben auch nicht vergleichen, die Klimabedingungen sind halt ein klein wenig unterschiedlich. 😉

AbendsonneAbendsonneAbendsonne

GänseblümchenGänseblümchenwieseForsythienblüte  ??? 

AbendhimmelKurparkKircheAbendhimmel

Im Kurpark gibt es seit ca. 6 Wochen ein ganz erstaunliches Phänomen, zumindest für diese Jahreszeit. Der, die, das Nutria (Wikipedia sagt DIE), das in unserem “Video” im September so übergewichtig aussah, war einfach nur trächtig und hat in der Zwischenzeit vier Nutriababies geworfen. Sooo süß, die Kleinen! Und sie sind schon ganz genauso zahm und zutraulich wie ihre Eltern. Die sind angeblich auch letzten November geboren worden. Eine seltsame Jahreszeit, finden wir. Da die Natur nicht mehr genug Futter zur Verfügung stellt, bringen Anwohner Salatblätter und Gemüse vorbei. Aber wie können sie denn den Winter überstehen, so klein, wie sie noch sind? Nutrias halten keinen Winterschlaf! Die Kleinen sind in etwa so groß wie Meerschweinchen. Das Foto ist nicht gezoomt, ich war so dicht dran, ohne dass sie groß Notiz von mir genommen hätten!

Baby-Nutrias

Und so sah es dann, der Wettervorhersage entsprechend, heute Morgen (Samstag) aus:

Schnee!!!

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Zum letzten Mal

 
 
Schlossweihnacht Weihnachtsmarkt, zumindest für dieses Jahr! Wir waren am letzten Adventswochenende noch in Bruchsal. Dort gibt es seit 6 Jahren eine Besonderheit, den Weihnachtsmarkt im Schlosshof. Kein gewöhnlicher Weihnachtsmarkt, sondern einer von gehobener Qualität, mit kunsthandwerklichen Ständen, Lichtshows, Musikdarbietungen, so versprach es die Werbebroschüre. Die Veranstaltung findet nur am 3. und 4. Adventswochenende statt und kostet ab dem Alter von 14 Jahren €4 Eintritt. Am Samstag, unserem “freien” Tag, war es sehr windig und regnerisch, sodass wir unseren Besuch auf Sonntag nach unserem “workout” verschoben. Die Idee hatten natürlich noch ein paar mehr Menschen und wir brauchten etwas, bis wir einen Parkplatz fanden. Aber unser Flitzi ist ja zum Glück schön klein! Schon beim Gang Richtung Schloss bekamen wir den Eindruck, dass es sich wirklich lohnen könnte.

SchlossweihnachtSchlossweihnacht Schlossweihnacht
Und so war es dann auch! Ein fantastisches Spektakel von Licht, Farben, Musik, nicht aufdringlich, sondern stimmungsvoll und märchenhaft. Die Stände waren in geheimnisvoll beleuchteten Pagodenzelten untergebracht, es gab eine Bühne vom hinteren Schlosseingang bis zum Schlossteich, auf der verschiedene Gesangskünstler auftraten, das Schloss wurde in immer anderen Farben illuminiert.

SchlossweihnachtSchlossweihnachtSchlossweihnachtSchlossweihnachtSchlossweihnacht 

Es gab sehr schöne, ausgefallene Handwerkskunst zu betrachten und natürlich zu kaufen. Keinerlei Massenware, alles liebe- und geschmackvoll hergestellt und dekoriert. Bei solchen Gelegenheiten tut es uns immer etwas Leid, dass wir “nur” ein kleines Zuhause haben und keinen Platz für größere Dekorationsobjekte.

SchlossweihnachtSchlossweihnacht

Die Gastronomiestände waren alle beieinander in einem abgeteilten Bereich des Weihnachtsmarktes, was zwar gut überlegt war, aber den Nachteil hatte, dass dort kaum ein Durchkommen war und – zumindest für uns – keine Chance, unter einer halben Stunde Wartezeit etwas Essbares zu ergattern. So wurde es der wohl erste Weihnachtsmarktbesuch meines Lebens, wo ich weder etwas zu essen noch einen Glühwein bekam! Zum Glück hatte Uschi Gemüsesuppe vorgekocht!!! Beim Rückweg zu unserem Auto wurden wir von Weihnachtsgesängen begleitet und hatten noch einen schönen Blick auf das gesamte Gelände. Dieser Weihnachtsmarkt war mit Abstand der schönste, den ich seit vielen Jahren besucht habe!

SchlossweihnachtSchlossweihnacht

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Endlich

 
 
Weihnachtsmarkt Heidelberg Am Mittwoch haben wir es nun endlich auch nach Heidelberg geschafft! Alle Weihnachtsmärkte vorher waren nur “zum Warmwerden”, wie Klein-Ingrid meinte. Sie ist halt ein Großstadtmädchen und Weihnachtsmärkte gewöhnt aus Städten wie Düsseldorf, Köln, Dortmund, Münster, Hamburg… Ja, auch die kleinen Städtchen haben oft ganz besonders bezaubernde Weihnachtsmärkte, aber hier war das eben noch nicht der Fall. Mittwoch also Heidelberg! Wir entschieden uns, mit Flitzi und nicht mit dem Zug zu fahren in der Hoffnung, irgendwo schon einen Parkplatz zu finden. Als wir über den Neckar Richtung Zoo fuhren, lag unter uns eine vielversprechend aussehende Anliegerstraße. Also bogen wir kurzentschlossen ab und fanden wirklich am Ende der Straße einen freien, erlaubten, kostenlosen Parkplatz. Wunderbar! Wir mussten nur ein paar hundert Meter bis zur neuen Neckarbrücke und auf ihr über den Neckar laufen und schon waren wir in der Fußgängerzone. Angenehm leer war es, so am mittelspäten Nachmittag. Da blieb genug Zeit für ein wenig Geschäfte anschauen und einen Kaffee im Café Extrablatt, bevor die Dämmerung einsetzte. Zur Erinnerung: Klein-Ingrid geht nur im Dunkeln auf Weihnachtsmärkte. 😉

Café Extrablatt Deko im 'Depot'

Ungefähr auf der Mitte der elend langen Fußgängerzone der erste Platz mit Weihnachtsbuden! Hmm, so ganz dunkel war es ja noch nicht!!! Aber gut, schauen wir mal. Ein Platz, wie ich ihn gut kenne. Sooo unterschiedlich sind Weihnachtsmärkte eben nicht.

1. Weihnachtsmarkt 1. Weihnachtsmarkt 1. Weihnachtsmarkt  

1. Weihnachtsmarkt

2. WeihnachtsmarktDas konnte noch nicht alles sein! Also weiter Richtung Schloss! Und richtig, schon bald tauchten die nächsten erleuchteten Buden auf. Wieder ein kleiner Platz rund um eine schöne Pyramide wie aus dem Erzgebirge. Ein Kinderkarussell, eine Maronen-Lok UND einen Crêpestand gab es auch, einen richtig guten, wo der Crêpeteig aus Buchweizenmehl bestand. Lecker!!!

2. Weihnachtsmarkt 2. Weihnachtsmarkt 2. Weihnachtsmarkt2. Weihnachtsmarkt2. Weihnachtsmarkt

ABER, das war immer noch nicht alles! Um die Ecke wurde es dann richtig romantisch! Unmengen von Tannen, mit Lichterketten geschmückt, dazu farbig angestrahlte Häuserfassaden, Zeltdächer, Eisengestelle und über all dem thronte das erleuchtete Schloss! Klein-Ingrid war sprachlos glücklich!!!

3. Weihnachtsmarkt3. Weihnachtsmarkt3. Weihnachtsmarkt3. Weihnachtsmarkt + Schloss

ICH liebe so etwas, andere mögen es kitschig finden oder nicht “richtig” weihnachtlich. Oben auf dem Schloss hätte es den 4. Weihnachtsmarkt gegeben, aber dazu taten uns die Füße schon zu weh! unterwegsWir mussten ja die ganze Einkaufsstraße wieder zurück laufen und über die Neckarbrücke bis zu Flitzi. Unterwegs sahen wir dann noch ein paar lustige, nicht weihnachtliche, Dinge. Die sind jetzt EXTRA für diejenigen unter unseren Lesern, die Weihnachten nicht lieben.

unterwegsunterwegs

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Überraschung! (für uns)

 
 
Ja, heute gab es für uns dann auch noch eine nette Überraschung! Als Uschi vom Brötchen holen kam, wurde sie von einem ihr unbekannten Paar mit folgenden Worten angesprochen: “Sie haben also heute eine Überraschung für uns?” Sie stutzte nur kurz und als dann noch nachgesetzt wurde mit “Aber nur im Internet?” war klar, dass es sich um “heimliche” Leser unseres Blogs handeln musste. Sie hatten eine eMail-Ankündigung unseres letzten Beitrags bekommen, waren aber noch gar nicht dazu gekommen, ihn zu lesen. Aber unsere Oscarlotta war ihnen aufgefallen und durch unser Gecko-Emblem am Heck waren sie dann sicher, dass wir wir sind. Das war das allererste Mal, dass wir von Bloglesern erkannt und angesprochen worden sind und wir fanden es sehr lustig und nett. Gitta und Dieter haben selbst auch ein Blog (zu finden in unserer “Blogroll”).

Elch im Schmuckladen Am Spätnachmittag machten wir einen Spaziergang zum Marktplatz, dort gab es nur heute einen kleinen Weihnachtsmarkt. Wir kamen auch an dem schönen Schaufenster vorbei, dem ihr das Elchfoto vom letzten Beitrag verdankt.

Niko-KlausUnd dann können wir euch heute auch Niko-Klaus vorstellen. Er hat Stellung vor unserem Auto bezogen!Niko-Klaus

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„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“

 
“Unser” Fitnessstudio ist von Oscarlotta aus zu sehen und von meinem Sessel aus tagtäglicher Anblick durch das Seitenfenster. Die Öffnungszeiten sind unter der Woche von morgens 7 Uhr bis abends 22 Uhr, am Wochenende “nur” von 9:00 bis 18:00 bzw. 16:00 Uhr.

Fitnessstudio mit SonnenuntergangFitnessstudio direkt gegenüber

Fitnessstudio

hinter diesen Fenstern geht es "rund"

der Stellplatz vom Studio aus gesehen

Wir gehen jetzt seit 3 Wochen regelmäßig (!) jeden zweiten Tag für 1 1/2 Stunden dorthin, immer zwischen 14 und 16 Uhr. Da ist es wunderbar leer dort, es sind nie mehr als 10-15 Personen anwesend. Das bedeutet, dass man so gut wie nie an den Geräten warten muss. Ihr werdet es uns vielleicht nicht glauben, aber wir gehen richtig gerne! Den Ablauf können wir inzwischen auswendig, der ausgedruckte Trainingsplan kann zu Hause bleiben. Unsere Trainingskarte, die in die entsprechenden Geräte gesteckt wird, hat gespeichert, welche Sitz- oder Rückenlehnenposition eingestellt werden muss und welche Last, also welches Gewicht. Auch so etwas geht im Computerzeitalter ganz einfach! Ausführen müssen wir die Übungen allerdings immer noch selbst! Das kleine Display an den Geräten gibt auch die optimale Geschwindigkeit vor, in der die Übung absolviert werden sollte sowie die Anzahl der Wiederholungen, die Länge der Pause und wann “fertig” ist. “Fertig” sind wir nach Beendigung auch, aber es ist ein sooo gutes Gefühl, etwas für sich getan zu haben. Großartige Veränderungen, Effekte, Erfolge können wir nach dieser doch noch relativ kurzen Zeit allerdings noch nicht vermelden. Außer vielleicht, dass wir die Last an den meisten Geräten bereits um eine Stufe erhöhen konnten und die Zeiten auf Stepper, Laufband & Co ebenfalls. Da wir aber nicht nach 4 Wochen aufhören werden, lassen wir uns mal überraschen und vertrauen darauf, dass unsere Muskeln weiter wachsen.

Einen unserer Nachbarn konnten wir auch davon überzeugen, dass dieses Fitnessstudio richtig gut ist. Hans/Juan ist ein Deutscher, der schon lange in Argentinien lebt und sich jetzt einen Traum verwirklichen will, die Panamericana von Alaska bis Feuerland zu fahren. Dafür hat er seinen VW Amarok nach Deutschland verschiffen lassen, um sich von Tischer eine Aufsetzkabine maßgeschneidert montieren zu lassen. Das hat leider länger gedauert als geplant, sodass er seine Reise um ein Jahr verschieben muss. Verschifft wird ja nach Halifax und im Winter quer durch Kanada bis Alaska zu fahren, ist nicht sehr sinnvoll (siehe die aktuellen Wetterverhältnisse an den Großen Seen).

Nachbarschaft

Übrigens gibt es immer wieder nette oder kuriose Vorfälle hier auf dem Wohnmobilstellplatz. Zur Zeit amüsiert uns weniger das falsche Einparken, sondern welche Methoden Mobilisten haben, ihre Plätze frei zu halten!

Reservierung 1mit Schnellkochtopf (vergammelt)

Reservierung 2mit Stuhl und Spruch

Reservierung mit Auffahrkeilen und Kabeltrommel   

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