Adiós España – esperamos que volveremos

 
Leider, leider müssen wir morgen unsere “Winter-Wahlheimat” erst einmal wieder verlassen, aber wir hoffen sehr, siehe oben, dass wir wiederkehren werden!!! Es war noch schön hier am “Aquarius”, trotz etwas gemischten Wetters. Aber unser Stellplatz ist so idyllisch mit unserem eigenen Vorgarten incl. vier Olivenbäumen, dass es fast egal ist, ob man draußen oder drinnen sitzt.

Morgen werden wir über die Grenze nach Frankreich und dann in zwei oder drei Etappen bis Freiburg fahren. Dort haben wir wieder Internet und melden uns, sobald es etwas Neues zu berichten gibt. Eine Sommerpause gibt es, wie letztes Jahr, nicht. Aber evtl. werden die Abstände unserer Berichterstattung etwas länger sein. Hier noch einmal die Erinnerung daran, dass ihr euch völlig gefahrlos und “ohne Nebenwirkungen” bei uns registrieren könnt und dann per eMail benachrichtigt werdet, sobald wir einen neuen Beitrag online haben. Ihr braucht dann nicht immer auf Verdacht nachzuschauen. Um euch zu registrieren, müsst ihr lediglich eure eMail-Adresse bei “Beiträge abonnieren” (entweder oben oder rechts in der Seitenleiste) eingeben, erhaltet dann eine Begrüßungsmail und müsst dort einmal bestätigen, dass alles so von euch gewünscht ist. Fertig!

Also, bis die Tage oder hasta luego 😉


Ostergrüße vom Wassermann

 
 
Wir sind am letzten Sonntag nach komplikationsloser Fahrt gut hier am Camping “Aquarius” angekommen. Das Wetter ist bisher sehr zufriedenstellend, auch wenn Anfang der Woche ein Regentag dazwischen war. Wir haben ziemlich viel Wind, sodass Strand und Meer von Kitesurfern (über)bevölkert sind. Die Gegend hier ist ja ein Wind- und Kitesurfer-Dorado. Demzufolge sind hier auf dem Campingplatz auch fast nur Wassersportler, überwiegend Deutsche. Von der “semana santa” ist nichts zu spüren!

Wir sind froh, dieses Jahr über Ostern noch in Spanien zu sein, da hier das Wetter eindeutig besser ist als in Deutschland. Letztes Jahr war es ja genau umgekehrt, in Spanien war es schlecht und in Freiburg hatten wir schon das schönste Frühsommerwetter. Wir schicken allen im verregneten, kalten Deutschland ein paar Sonnenstrahlen 🙂

Einige sind immer gleicher!

 

Gestern haben wir mal wieder interessante Studien treiben können! Am frühen Vormittag verließen die Nachbarn zur Rechten überstürzt mit ihrem Wohnmobil ihre Parzelle und ein holländischer Wohnwagen wurde angeliefert von einer spanischen Firma, die Wohnwagen und Wohnmobile für längere oder kürzere Zeit „einlagert“. Auf unsere hoffnungsfrohe Anfrage in der Rezeption nach Reservierung eines Stellplatzes für den kommenden Herbst erhielten wir die Auskunft, dass man bei ihnen grundsätzlich keine Parzellen vorreservieren könne! ??? Die Besitzer des Wohnwagens waren dann mit ihrem eigenen PKW auch schon da und begannen unverzüglich mit dem Aufbau. Der gestaltete sich so, dass der Wohnwagen auf die absolut äußerste Kante des Platzes zum Weg hin QUER aufgestellt wurde, also zwischen die begrenzenden Bäume. Das passte so gerade eben, hatte aber zur Folge, dass sämtliche Campingfreunde, die nacheinander zur Begrüßung vorbeikamen, mit größter Selbstverständlichkeit über unseren Platz marschierten, sich zwischen Baum und unserem Mobil (ca. 2,50 m, siehe Foto im letzten Beitrag) hindurchschlängelten, um unseren Fahrradanhänger herum und zwischen unseren Stühlen hindurch! Auf der anderen Seite unseres Autos ist ein öffentlicher Durchgang zum Strand, aber auf die Idee, dass man auch so herumlaufen könnte, kam niemand. Wäre ja auch viel weiter gewesen, das ist offenbar unzumutbar. Und auf der anderen Seite kann man sich ja nur zwischen dem Wohnwagen und dem des Nachbarn durchquetschen! Als wir uns demonstrativ und sehr raumgreifend in den Durchgang zu unserem Platz setzten, wurden wir komisch angesehen, aber immerhin traute sich niemand, über uns rüber zu klettern 😉 Der PKW steht übrigens gegenüber vor einem der Miethäuschen, dafür ist ja nun auch wirklich kein Platz mehr. Man musste ja schließlich noch ein Vorzelt aufbauen und braucht davor noch 4-5 Meter „Garten“. Da wir aufgrund der Länge unseres Mobils längs (wie die meisten Wohnmobile), also mit der Front zum Strand, stehen, würden wir jetzt mit den Nachbarn in unmittelbarer Nachbarschaft leben müssen oder uns dauerhaft direkt an den Fahrweg setzen, wollten wir draußen ein wenig Ruhe haben (was ja schon in sich ein Widerspruch ist). Haben wir einfach mal wieder Pech gehabt? Oder haben wir „ein Rad ab“??? Liegen wir völlig falsch, wenn wir gegenseitige Rücksichtnahme voraussetzen, das Einhalten von Regeln und Grenzen? Wir sehen bei Wohnmobilbesitzern so oft, dass der Anhänger für den mitgeführten PKW halb oder ganz auf dem Nachbarplatz steht und bei den Wohnwagenfahrern eben das Zugfahrzeug. Kommen die eigentlich immer damit durch? Manchmal ärgern wir uns, dass wir so blöd sind und immer darauf achten, dass wir innerhalb unserer Begrenzungen bleiben. Es fällt uns zunehmend und in vielerlei Hinsicht auf, dass viele „Kollegen“ entweder dreist oder gleichgültig oder zu blöd zum Nachdenken sind, vielleicht auch alles zusammen!?!? Aber wahrscheinlich sind wir nur zu unentspannt, zu engstirnig und zu humorlos!? Wir freuen uns auf eure Kommentare 😉

Zum Glück (in dieser Hinsicht) fahren wir morgen weiter. Wir würden wetten, dass der PKW sofort auf unseren Platz umgeparkt wird! Da wir morgen nach Frankreich wechseln, werden wir evtl. ein paar Tage keinen Internetzugang haben. Wir melden uns dann wieder, wenn wir in Freiburg angekommen sind. Ciao, bis bald!

Der Kreis schließt sich

 

Die Woche am Torre verging wie im Flug und heute mussten wir uns endgültig verabschieden 😦 Auf dem oberen Platzteil hat es uns so gut gefallen, dass wir unseren für den nächsten Winter schon wieder reservierten Doppelplatz eingetauscht haben gegen den Platz 133 hier auf dem Gelände einer ehemaligen spanischen Finca. Dieses ganze Areal wurde erst im letzten Jahr vom Besitzer des Campingplatzes dazugekauft und die Stellplätze konnten im Spätherbst bezogen werden. Der große Vorteil hier oben ist, dass es keine großen Bäume gibt, die einem bei Sturm auf das Mobil fallen können!!! (Insider wissen, was wir meinen!) Und ein weiteres Plus ist das eigene Spülbecken, das zu jedem Platz gehört und das den Wasserverbrauch im Mobil erheblich reduziert. Es geht ja nicht nur um das Spülen, sondern auch um das Gemüse putzen, Obst waschen etc… Und zum Wasser tanken können wir ganz einfach einen Schlauch anschließen 🙂

Leider haben wir die Eröffnung der neuen, inzwischen fertiggestellten Badelandschaft nicht mehr erlebt, wir hätten sie gerne noch ausprobiert! Im nächsten Winter wird sie wohl eher nicht geöffnet sein. Wir können euch aber zeigen, wie schön sie geworden ist:

Und das gibt es auch noch 😉

Wir sind heute zum ersten Mal nicht weiträumig auf der Autobahn um Barcelona herumgefahren, sondern auf Empfehlung von Harald an der Küste und am Hafen entlang mitten durch Barcelona durchgefahren. Es war alles so vertraut! Auch die Strecke von Barcelona bis hier nach Santa Susanna, die wir schon so oft mit dem Zug zurückgelegt haben. Bei unserer letzten Zugfahrt Anfang November ging es uns ja gar nicht gut, da waren wir gerade in Barcelona bestohlen worden. Dieses Mal verzichten wir auf Barcelona, aber hauptsächlich aus Zeitgründen. So langsam müssen wir nämlich wirklich zurück nach Deutschland, es hilft alles nichts! Es fällt schwer, weil hier jetzt schon die „Sommer“saison angefangen hat, die Strände sind voll mit Badenden und Sonnenanbetern, das Meer hat schon 22 Grad!!! Und es ist noch nicht unerträglich heiß, sondern sehr angenehm warm. Eine wunderbare Jahreszeit in Spanien! Wir freuen uns jetzt schon darauf, in 6 Monaten und 9 Tagen wieder hier zu sein 😉

Viva España!

 
Überraschung!!!
Wir sind es schon wieder!
Wir melden uns aus Santa Susanna. Kaum ist man mal einen Winter nicht hier gewesen, ist schon alles anders! Nicht nur, dass es ein schönes neues Sanitärhaus gibt (geschlossen! beheizt!), sondern es gibt endlich auch WLAN!!! Das beste WLAN, das wir je hatten, schnell und kostenlos! Außerdem neu bzw. anders gestaltet ist der Strand direkt vor unserer Tür (siehe Fotos). Die vielen dicken Felsbrocken, die das Meer darin hindern sollten, noch mehr vom Strand abzutragen, sind einfach mit Unmengen an Kubikmetern Sand zugeschüttet worden, wodurch der Strand um einiges breiter geworden ist. Ob das von dauerhaftem Erfolg sein wird, werden wir im Frühjahr überprüfen. Ihr seht den Unterschied auf den Fotos von 2006 bis heute
(zur Erinnerung: wenn ihr den Mauszeiger auf ein Foto führt, seht ihr den Titel des Bildes).

Obwohl wir nur etwa 2 Wochen früher dran sind als die Jahre zuvor, sind wir total überrascht, wie voll der Campingplatz ist und wieviel Strandleben noch stattfindet! Bei unserer Ankunft gab es auf dem gesamten Platz nur eine Handvoll Stellplätze, die von der Länge und der Höhe her für uns geeignet wären. Bei den meisten Plätzen sind die Bäume zu ausladend. Unseren „Stammplatz“ der letzten Jahre in der 1. Reihe am Strand, der sonst immer frei war, konnten wir uns gleich abschminken! Wir fanden dann am äußersten Ende der Strandreihe und somit des Campingplatzes noch ein „Plätzchen“. Am nächsten Morgen kam Uschi aufgeregt vom Brötchenholen mit der Weisung, Oscarlotta blitzschnell startklar zu machen, „unser“ Platz sei frei geworden. Der Nachbar habe bereits einen Tisch draufgestellt. Ich kam gerade erst aus dem Bett!!! Innerhalb von 10 Minuten war Oscarlotta umgeparkt.

Wir fühlen uns sauwohl hier, bei dem Ausblick und dem Wetter ist das leicht. Morgen fahren wir nach Barcelona. Fotos davon folgen!

Liebe Grüße, I+U