Da sind wir wieder! ;-)

 

Unsere Sommerpause ist beendet, für uns zumindest. Uns bedeutet, Uschi, ich und Fix und Boxi. Oscarlotta und Flitzi müssen (oder dürfen?) noch schön geruhsam am Hirtenteich weiter stehenbleiben.

Abreise

Unsere Planung war ja, ca. Mitte August eine kleine Spätsommertour zu starten, so bis Mitte Oktober. Meine (junge) Zahnärztin und ihre (ebenfalls sehr junge) Assistentin bekamen einen fast hysterischen Lachanfall, als ich meinte, ich sei noch einmal kurz weg und sie nachfragten, was ich denn unter kurz verstehen würde. Nun ja, zwei Monate eben! Cooles Smiley

Wir müssen Mitte Oktober zurück, weil Uschis Vater 90 wird und ihre Schwester zur Feier aus den U.S.A. hierher kommt. Und da wir in Lauterburg erst einmal alles erledigt hatten (okay, Oscarlotta ist noch nicht poliert!), sind wir schon am Sonntag losgefahren, also etwas früher als geplant. Wir verabschiedeten uns am Samstag bei einem leckeren Abendessen bei Maiers von Maiers und von Alexej. Von den zwei Hundis, Jule und Mona, konnten wir uns nicht mehr verabschieden bzw. hatten das schon tun müssen. Beide leben leider nicht mehr, obwohl erst 11 und 13 Jahre alt! Besonders unser „Ferienhund“ Jule fehlt uns schmerzlich. Weinendes Smiley

Jule nicht ganz sauber :-) 

Am Sonntag ging es nur bis Freiburg. Dort waren wir auch schon wieder zwei Jahre nicht gewesen und kamen jetzt incognito. Entsprechend erstaunt waren die Gesichter der Betreiber, denn sie erkannten zwar uns, konnten aber Oscarlotta nirgendwo entdecken. Also stellten wir ihnen Fix und Boxi vor und erklärten, dass wir mit unserem „Reise“mobil unterwegs wären und unser „Wohn“mobil auf unserem Dauerplatz stehen würde. Und gut, dass es so war! Wir hatten angenommen, dass der Stellplatz in Freiburg an einem Sonntagspätnachmittag einigermaßen leer sein würde. Weit gefehlt!!! Es gab noch drei Plätze, die für uns infrage gekommen wären; mit Oscarlotta hätten wir keine Chance gehabt, außer wir hätten vorher reserviert. Der Platz war voll mit Italienern, Spaniern, Franzosen, Schweizern, Holländern, Briten und ein paar Deutschen. 🙂 Und dabei ist der Platz in der Zwischenzeit durch Neuanordnung der Plätze auf 100 Stellplätze angewachsen. Aber wenn man so sieht, was auf den Straßen an Wohnmobilen unterwegs ist, ist es auch logisch, dass die Stellplätze voll sind, vor allem in solch attraktiven Städten wie Freiburg. Völlig unverständlicherweise soll der Platz schon seit Jahren aufgegeben werden, da die Fläche mit Wohnhäusern für Professoren der Universität Freiburg bebaut werden soll. Zum Glück zieht sich das Vorhaben in die Länge! Es ist der einzige Wohnmobilstellplatz in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt und alle Mobilisten gehen einkaufen, bummeln, essen. Bringt das etwa kein Geld in die Stadt?

Da wir eine kleine Sonderstellung bei den Betreibern, Frau Nöltge und Herr Tigges, haben (wir sind mal durch Zufall zu den „Covergirls“ auf ihrem Flyer geworden), bekamen wir den Platz an ihrem Garten angeboten. Der war eigentlich für ein 8-Meter-Mobil vorgesehen und so hatten wir nach hinten ausreichend Platz (wir haben ja eine Hecktür) und auf der linken Seite eine schöne Aussicht.

Vorgarten BissierstraßeVorgarten BissierstraßeVorgarten BissierstraßeVorgarten Bissierstraße    Vorgarten Bissierstraße

Rechts von uns standen Spanier und bei dem Versuch einer kleinen Unterhaltung stellten wir fest, was wir schon geahnt hatten: Unsere Spanischkenntnisse reichen nach dreijähriger Abwesenheit von Spanien noch ansatzweise aus, um zu verstehen, aber absolut nicht mehr, um zu reden!!! 😦 Zum Glück sprachen die Spanier englisch!

Wir machten noch einen Abendspaziergang an die Dreisam und bewunderten sowohl den Sonnenuntergang als auch den riesigen Fast-Vollmond. Ausnahmsweise hatte ich mein iPhone nicht dabei, sodass es davon keine Fotos gibt!

Am nächsten Morgen ging es schon um 10 Uhr weiter, denn es lag eine größere Etappe vor uns. Davon und ab jetzt alle weiteren Berichte lest ihr bei Fix und Boxi. Wer sich immer noch kein Lesezeichen gesetzt hat, kann den nachfolgenden Link verwenden:

https://fixundboxi.wordpress.com/

Und wer nicht immer auf Verdacht nachschauen will (wir werden NICHT jeden Tag schreiben und auch nicht jeden zweiten, sondern eher sporadisch), kann sich anmelden und Follower werden und bekommt dann eine Benachrichtigung. Kostet nichts und tut auch nicht weh! Zwinkerndes Smiley

P. S.: Falls sich jemand wundert,warum dieser Artikel erst jetzt erscheint, sei ihm gesagt, dass der Mobilfunkempfang dort, wo wir hingefahren sind, so gut wie nicht existent war, WLAN gar nicht. Roaming ohne Zusatzkosten ist von der Idee her ja eine feine Sache, aber die Bedingungen müssen halt immer noch stimmen… Trauriges Smiley

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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Schrotträder! Schrotträder???

 

Als wir vor 8 Jahren unsere Oscarlotta gekauft haben und klar war, dass unsere Fahrräder NICHT in die Heckgarage kommen, sondern auf einen klappbaren Fahrradträger auf der Anhängerkupplung, war auch klar, dass wir an diesem schönen Wohnmobil sichtbar nicht mehr unsere altgedienten, aber eben nicht mehr so schönen, “ollen” Fahrräder transportieren wollten. Als wir mal wieder in Bochum (meiner alten Heimat) waren, wurden wir im größten Fahrradladen am Bahnhof fündig. Wir wählten nach Gefallen, ich entschied mich für ein “Pegasus”-Rad in weiß-silber und Uschi gefiel ein “KTM”-Rad in schwarz-silber. Beide waren, aus welchen Gründen auch immer, gerade herabgesetzt und so blieben wir für gute 28-Zoll-Räder unter € 1000, für beide natürlich. Batteriefahrräder gab es auch schon, aber die kamen für uns weder damals noch heute infrage, nicht nur wegen des irre hohen Preises. Wir wollen uns noch anstrengen, sehen das Rad fahren als Vergnügen und als Sport. Jedes Rad war mit einer 8-Gang-Nabenschaltung ausgestattet, das war, im Vergleich zu meinem alten Rad (keine Gangschaltung!) ja schon Komfort genug.

Radtour Spanien 2006/07 

Wir waren über die Jahre sehr zufrieden mit unserer Wahl, besonders Uschis KTM rollte superleicht. Für meine abendlichen Fahrten am Torre im vorletzten Winter kurz vor Sonnenuntergang habe ich mir oft ihr Rad “ausgeliehen”. Vor ca. 3 Jahren haben wir uns dann mal “unplattbare” Reifen geleistet und seitdem wirklich keine Probleme mehr gehabt mit z. B. Dornen, wovon es in Spanien so viele gibt.

Jetzt, nach über 7 Jahren, war aber doch einiges nicht mehr in Ordnung. An beiden Rädern waren die Stoßdämpfer hinüber, an Uschis Rad die gesamte Bremsanlage und bei meinem funktionierte die Gangschaltung nicht mehr zuverlässig. Bei einer Fahrt mit Flitzi entdeckten wir im letzten November im benachbarten Kronau einen großen Fahrradhändler mit Reparaturwerkstatt. Wir fuhren die Räder in Doppelschicht (immer eine per Rad und die andere mit Flitzi) dorthin, ließen sie durchchecken und vergaben noch einige Zusatzaufträge wie neue Lenkergriffe, neue Schutzbleche, eine verzinkte Kette, neue Sattelschutzbezüge…

Am nächsten Tag rief der junge Mann, der unsere Wünsche entgegengenommen hatte, an und teilte uns mit, dass zumindest ich doch vielleicht besser über einen Fahrradneukauf nachdenken solle. Das KTM sei noch zu retten, die Reparatur würde sich wohl auf ca. € 300 belaufen, aber bei meinem Pegasus läge sie sicher weit über € 350 und das würde sich doch wohl nicht mehr lohnen. Ich erbat mir Bedenk- bzw. Beratungszeit mit Uschi. Wir hatten uns bei Abgabe der Räder im Laden mal interessemäßig umgeschaut und festgestellt, dass Räder wie unsere nicht unter € 800 zu haben sind, ein KTM sogar nicht unter € 900. Wir brauchten nicht lange zu überlegen. Die Rahmen waren noch völlig in Ordnung, die Reifen auch, ein neues Rad würde mehr als das Doppelte kosten. Also ließen wir reparieren!

Nach ein paar Tagen konnte ich mein Rad schon wieder abholen und es sah (fast) aus wie neu!!!

PegasusPegasus (Schutzblech)Pegasus (Stoßdämpfer)Pegasus (Gangschaltung)Pegasus (Vorbau)Pegasus (Schutzblech)Pegasus (Edelstahlkette)

Bei Uschis Rad hatte der Monteur heftigste Probleme gehabt, die Verschraubung zwischen Lenkerstange und Rahmen zu lösen und hätte am liebsten das Rad am Stück in den Müllcontainer geworfen. Aber irgendwann war es ihm dann doch noch gelungen, dabei musste er aber wohl den Vorbau zerstören, der bei dem KTM-Rad besonders schön war. 😦 Ich hatte mir extra einen neuen montieren lassen, da meiner so hässlich geworden war. Und jetzt hat Uschi genau so einen! Dumm gelaufen! Insgesamt ist aber auch sie zufrieden mit ihrem runderneuerten Fahrrad!

KTM KTM (Vorbau)KTM (Stoßdämpfer)KTM (Gangschaltung)KTM (Bremsen)

Die Kosten? Mein Fahrrad, das eigentlich verschrottet werden sollte, hat € 356,72 gekostet und war somit, entgegen der ersten Infos, dann sogar preiswerter als Uschis Rad mit € 387,53. Die Rechnungen listen ganz genau auf, welche Teile zu welchem Preis verbaut wurden und was an Arbeitslohn angefallen ist. Es sieht alles absolut seriös aus und wir sind, trotz der doch relativ hohen Zahlen, froh, uns so entschieden zu haben.

Kritikwürdig war dann, finde ich, dass weder der Reifendruck überprüft wurde noch die Räder gesäubert wurden (wäre doch ein netter Kundendienst bei dem Preis). Und dass wir nach einiger Zeit noch einmal vorbeikommen sollen, um die Bremsen überprüfen und anpassen zu lassen, habe ich erst erfahren, als wir Uschis Rad abholten. Netterweise ist das dann für uns sogar kostenfrei!!!

Wir holten die Räder auf die gleiche Art ab wie wir sie hingebracht hatten und verpackten sie mal vorsichtshalber für den Winter. Und wirklich haben wir sie kein einziges Mal benutzt und erst in Freiburg wieder ausgepackt.

WinterpauseFrühlingserwachen
Bei der ersten Einkaufsfahrt machte meine Lenkertasche dann nach dem Bestücken den Abgang! Zum Glück war da die Lampe, die sie aufhielt. Was war los? Nicht lose, sondern gar nicht mehr vorhanden war der Befestigungsdraht der Halterung, die bei der Montage des neuen Vorbaus wohl abgebaut werden musste. Das hat der Monteur dann entweder vermurkst oder er hatte keine Lust auf die Fummelei! Wir hatten es leider nicht rechtzeitig bemerkt. Also auf zum Fahrradladen „Criterium“ in Freiburg! Dort war man sehr bemüht und organisierte den nötigen Draht für €10,95. Man hätte ja auch einfach behaupten können, dass ich die gesamte Halterung neu kaufen müsse (über €40). Bei der Gelegenheit ließ ich auch gleich noch die Schraube kürzen, die den wiederbefestigten Spritzlappen am neuen hinteren Schutzblech hielt. Die war nämlich so lang, dass sie innen am Reifen schabte, was dem Reifen auf Dauer wohl nicht so gut getan hätte. Da inzwischen auch die Fahrradlampe ihren Dienst quittiert hatte (!), wurde ich insgesamt noch einmal €45,95 los. Aber nun ist hoffentlich alles in Ordnung!!!  

Ein echtes Beispiel von Schrotträdern wurde uns im Sommer 2013 mal in Tofino auf Vancouver Island geboten. Die amerikanische Art des Fahrradtransports ist für Europäer ja mehr als gewöhnungsbedürftig, wie wir „hier“ schon anschaulich berichtet haben. Die Räder werden irgendwie am PKW, Bus oder Wohnmobil befestigt, gerne auch einfach hochkant an der Heckleiter. Als wir an einer Bushaltestelle warteten, bog forschen Tempos ein Wohnwagengespann in die Zufahrt zum Campingplatz ein und schleifte funkensprühend seine (5!) abgefallenen Fahrräder auf der Straße hinter sich her. Mindestens zwei davon waren wirklich Schrott!

20 'Crystal Cove Beach Resort' Tofino

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Fernreisemobile und weitere Schönheiten

 

Die meisten der Fernreisemobile, die beim Seabridge-Treffen in Bad Dürrheim zu bestaunen waren, haben wir euch ja schon vorgestellt. Und auch den ganz besonderen Rundhauber, der jetzt mit seiner Besatzung auf Eltern-Zeit-Reise in Morokko unterwegs ist, siehe “hier”. Während unserer Zeit in Freiburg trudelten aber noch so einige außergewöhnliche Fahrzeuge ein. Freiburg als Stadt ist ja etwas alternativ und besonders und zieht offenbar auch in besonderem Maße alternative und besondere Menschen mit ihren rollenden Behausungen an.

alte SchätzchenDüdo

Rundhauber 328Rundhauber 328Rundhauber 328Rundhauber 328Rundhauber 328Rundhauber 328Rundhauber 328Rundhauber 328Rundhauber 328

Fernreisemobil

SaurerSaurerSaurerSaurer

Rundhauber 710

P. S.: Wer alte Autos so liebt wie wir und jetzt Lust auf mehr bekommen hat, dem empfehle ich unser Album „Nordamerikanische LKW und sonstige Vehikel“ aus unserem USA/Kanada-Blog.

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Reisemobilhafen Bad Dürrheim

 

Am Sonntagmittag haben wir uns – ungern – am Stellplatz in Freiburg verabschiedet, aber neue Termine warten woanders schon auf uns. Einen Tag zuvor klopfte es vormittags an unsere Tür und draußen stand ein weiterer unserer Blogleser, sogar ein Follower, den wir bisher aber nur namentlich kannten und natürlich von seinem eigenen Blog. Ich war noch nicht gesellschaftsfähig, so unterhielt Uschi sich kurz mit ihm und sagte, dass wir später mal bei ihm und seiner Frau vorbeikämen. Die beiden kamen gerade von einer 6-wöchigen Spanientour zurück und beklagten den kalten Wind, der ständig da gewesen sei. Trotz Sonnenscheins sei es nicht richtig warm geworden. Den Reisebericht, den Erich in mehreren Worddokumenten bereits geschrieben hat, wird er nachträglich in seinem Blog veröffentlichen. Das ist zwar nicht der eigentliche Sinn eines Reiseblogs, aber wenn man in Deutschland ein verwaistes Haus stehen hat, möchte man verständlicherweise nicht so gerne im Internet kundtun, dass dem so ist. Wir haben uns nett unterhalten und jetzt haben wir eine sehr sympathische Vorstellung von beiden und sie von uns (hoffentlich!) auch.

Sonntag dann also die riesige Fahrleistung von 82km (!) bis nach Bad Dürrheim. Hier findet übernächstes Wochenende ein großes “Seabridge”-Treffen statt. “Seabridge” ist die Firma, mit der man sein Wohnmobil verschiffen lassen kann, wenn man nach USA, Kanada, Südamerika, Südafrika, Australien oder Neuseeland möchte. Seabridge bietet in diesen und weiteren (auch europäischen) Ländern auch geführte Touren im eigenen Mobil an. Wir wollen allerdings nur verschiffen, aber nicht Oscarlotta, sondern unser neues Reisemobil, wie “hier” schon berichtet. Da wir noch so einige unbeantwortete Fragen haben, wollen wir die Gelegenheit nutzen und Menschen treffen, die sich schon auskennen. Außerdem verspricht das Programm einige interessante Reiseberichte in Wort und Bild.

Plan Reisemobilhafen Bei unserer Ankunft, übrigens bei herrlichstem Frühsommerwetter, schien uns der Reisemobilhafen schon ziemlich voll zu sein. Wir haben Mitte April!!! Da die Rezeption erst um 16 Uhr wieder geöffnet wurde, parkten wir Oscarlotta und Flitzi auf dem ersten freien Stellplatz und gingen auf Suche. Mal wieder gar nicht so einfach! Wir haben ja so unsere Vorlieben und Abneigungen, aber die Plätze müssen auch einfach von der Größe her passen, es dürfen keine Baumäste zu niedrig hängen etc… Und wenn wir Flitzi noch mit auf den Platz bringen wollen, wird es schon richtig eng. Dazu kam noch, dass die Stromversorgung mit nur 4 Ampere beschrieben war. Es sollte angeblich auch Plätze mit 16 Ampere geben, aber wo? Wir fragten den einen oder anderen Camper. Stirnrunzeln und Schulterzucken! An den Stromkästen stand immer nur 4 Ampere. Es wurde mal wieder sehr deutlich, dass viele Menschen, auch männlicher Natur, keinen Schimmer haben, wie man Volt, Watt, Ampere miteinander in Verbindung bringt. Nach dem Motto, wenn die Sicherung rausfliegt, dann hatte die Kaffeemaschine wohl doch etwas zuviel Watt. Uns ging es ausschließlich um unsere Nespresso-Maschine, auf die wir nur ungern verzichten. Die hat 1200 Watt und da 4 Ampere nun mal nur 920 Watt ergeben, würde das eben nicht reichen. Den Strom mit 4 Ampere gibt es als Pauschale zu € 2,50/Nacht. Für 16 Ampere, falls es sie überhaupt geben würde, hofften wir auf einen Preis nach Verbrauch. Wir haben ja unsere Solarpanele, sodass wir von “Landstrom” relativ unabhängig sind, aber nicht von gutem Kaffee!!!

ag Rezeption Unsere Stellplatzsuche war nicht sehr erfolgreich, aber es war fast 16 Uhr, also gingen wir zur Rezeption zurück. Am liebsten hätten wir ja den Platz genommen, auf dem wir schon standen, aber der würde ganz sicher schon für das Seabridge-Treffen reserviert sein. Nein, war er nicht!!! Und 16 Ampere könne man an jedem Platz haben, das würde der Chef morgen höchstpersönlich an unserem Stromkasten ändern. Die Pauschale müssten wir allerdings trotzdem zahlen und zusätzlich den Mehrverbrauch. Uschi versuchte klar zu machen, dass wir eher weniger verbrauchen werden (Solar), aber im Falle des Falles eben die höhere Absicherung brauchen (Nespresso-Maschine). Keine Chance! Wir fallen mal wieder durchs Raster! Also gut, dann läuft eben auch der Kühlschrank über Strom, gegebenenfalls auch mal kurz unsere Heizung mit 1000 Watt oder unsere Klimaanlage. Unsere Pauschale beinhaltet 4 Kilowatt und alles, was wir darüberhinaus verbrauchen, müssen wir mit €0,60/kW bezahlen. Unser normaler Tagesverbrauch (Kühlschrank auf Gas) beträgt 0,5 (Sommer) – 1 1/2 (Winter) kW. Also müsste man uns eigentlich ja Geld auszahlen! Aber das ist im System natürlich nicht vorgesehen. Da loben wir uns doch die Stellplätze wie in Bad Schönborn oder jetzt in Freiburg, wo es Stromautomaten (mit 16 Ampere Absicherung) gibt, mit denen man seine Kosten über diverse Sparvorhaben (Solar, Kühlschrank auf Gas) selbst bestimmen kann.

Aber egal, unser Platz ist für uns perfekt! Wir haben nur einen direkten Nachbarn, haben Schatten- oder Sonnen-Sitzplätze nach Belieben, vorne und links je eine große Rasenfläche und Flitzi passt auch noch drauf. Für €9,- (ohne Strom), da kann man doch nicht meckern! Zur Entsorgungsstation sind es nur ein paar Meter. Leider reicht die Signalstärke des Stellplatz-WLANs nicht bis zu uns, würde aber auch €1/Tag kosten.

unser Stellplatz

Einen ersten Erkundungsgang in den Ort haben wir schon gemacht, außerdem eine Einkaufstour per Rad zum ca. 3km entfernten großen Einkaufszentrum und gestern war “turnen” und in der Sonne sitzen angesagt. Es geht uns gut! Unser neues Header-Foto ist übrigens von gestern Abend (Blick durch die Frontscheibe, aber von draußen fotografiert).

Sonnenuntergang

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Frooonkreisch

 

Da Freiburg bekanntermaßen ja ganz dicht bei Frankreich liegt, bot es sich an, mal kurz über die Grenze nach Colmar zu fahren. Als wir in Breisach waren, konnten wir ja schon auf die andere, französische, Rheinseite sehen. Seitdem die innereuropäischen Grenzübergänge “außer Betrieb” genommen sind, merkt man nicht mehr sofort, dass man in einem anderen Land ist, da diesseits und jenseits von Grenzen für einige Kilometer alles mehr oder weniger gleich aussieht. Gut, dass der jeweilige Mobilfunkbetreiber einen umgehend informiert! Aber dann kamen erste Hinweisschilder auf einen Carrefour, einen E.Leclerc und schließlich einen Super U und spätestens da war klar, wir sind in Frooonkreisch! 😉

Stellplatzbeschreibung Kurz vor Colmar, als wir schon nach einem Parkplatz für Flitzi Ausschau hielten, sahen wir ein Wohnmobilstellplatzzeichen und auch schon ein paar Wohnmobile an einem kleinen Yachthafen. Kurzentschlossen bogen wir ab und gingen besichtigen. Ein lohnenswerter Platz! Es gibt 25 Stellplätze auf Asphalt und eine große Rasenfläche, die vermutlich erst in der Hochsaison freigegeben wird. Einige Plätze liegen direkt am Hafenbecken, sind aber nur für kürzere Mobile geeignet und bieten jeweils eine kleine zusätzliche Rasenfläche plus Picknicktische/-bänke. Es gibt ein schönes Empfangsgebäude mit Toiletten, Duschen, Waschmaschine und Trockner sowie der Möglichkeit, im kleinen Gärtchen Kaffee trinken zu können. Die Betreiberin spricht (außer natürlich französisch) deutsch, englisch, italienisch und war sehr freundlich. Der Kaffee war auch gut!!! Weitere Infos “hier”.

StellplatzYachthafenFischerboot

Empfangsgebäude

Wir ließen Flitzi dort stehen und liefen die 2 Kilometer bis zum Außenring, der die Altstadt umschließt. Hier sah es dann auch endlich “fremdländisch” aus. Viel Blumenschmuck, viele Touristen, viele alte Fachwerkhäuser, ein noch österlich geschmückter Markt, Kopfsteinpflaster überall. Wir hatten zum Glück einen kleinen Stadtplan beim Stellplatz mitgenommen und so war die Gefahr, sich zu verlaufen, gebannt. Wir haben uns einen ersten Überblick verschafft und sicher noch lange nicht alles gesehen. Aber da der Stellplatz uns wirklich gut gefallen hat, kann es sehr gut sein, dass wir mal wieder hierher kommen.

ColmarColmarColmarColmarColmar

Colmar

ColmarColmarColmar

Colmar

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Spring has sprung!

 

Die englische Bezeichnung für, wie wir sagen, “Der Frühling ist da!” begegnet mir zur Zeit in Instagram immer mal wieder und ich finde sie so lustig: “spring has sprung”. Dabei habe ich dann mal über die Bezeichnung “Frühling” nachgedacht, die ja auch irgendwie seltsam ist. Was ist ein „…ling“? Gut, es gibt eine Reihe deutscher Wörter mit „…ling“ am Ende. Ein Wildschweinjunges ist ein Frischling, ein zu früh geborenes Menschenjunges aber kein Frühling, sondern ein Frühchen. Deutsche Sprache, schwere Sprache!? Frühjahr finde ich da etwas aussagekräftiger. “Spring” bedeutet entweder Sprung oder, als Verb, springen. Springen ist gesprungen??? Sprung ist gesprungen??? „Springtime“ macht es etwas deutlicher, als Zeit, in der alles (auf)springt in der Natur; „to spring“ bedeutet aber eben auch “explodieren lassen” und das trifft es dann ja ganz gut. Hier explodiert die Natur gerade wirklich und ein paar der schönen Bilder möchten wir mit euch teilen! VORSICHT: Die Bäume schlagen aus!!! 😉

BlütenträumeBlütenträumeBlütenträume BlütenträumeBlütenträumeBlütenträume

AprilgrünAprilgrünAprilgrün

Blütenträume

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Melcherhof

 

Melcherhof Das Wetter war in den zwei Wochen vor Ostern leider nicht mehr ganz so schön wie vorher, zwar trocken, aber etwas trüb und merklich kühler. Am Samstag vor Palmsonntag haben wir trotzdem mit Maiers, die einen Kurzurlaub in Kirchzarten machten, einen kleinen Ausflug unternommen ins Unteribental im Freiburger Umland. Dort liegt der “Melcherhof”, ein Bio-Milchhof, der von alten Freunden von Maiers bewirtschaftet wird. Leider ist der Bauer vor 2 Jahren ganz plötzlich verstorben und jetzt betreiben zwei seiner Kinder, beide Mitte 20, den Hof allein. Wir wurden mit es hat geschmeckt! leckerem selbstgebackenen Möhrenkuchen und ebenso leckeren Zimtschnecken bewirtet. Eine kostenlose Hofführung gab es auch und natürlich besuchten wir zum Abschluss den Hofladen, der jeden Samstag von 15-18 Uhr geöffnet hat. Hier gibt es allerlei Leckereien zu kaufen, natürlich alles Produkte vom Hof. Wir deckten uns mit einigen Stücken Käse ein!

Der Hof, den es seit ca. 150 Jahren gibt, wird seit 19 Jahren nach BIO-Richtlinien bewirtschaftet, hier sieht man noch glückliche Kühe und Kälbchen, die bei der Mutter saugen dürfen. Sie können sich frei in Auslaufflächen neben dem Stall oder auf den Bergwiesen rundum bewegen. Anbindehaltung ist bei zertifizierten Bio-Höfen untersagt.

glückliche Kälbchenglückliche Kälbchenglückliche Kühe neugieriges KälbchenKatze auf dem ... BlechdachKühe auf der WeideSundheimer-HühnerSundheimer-Hühner2 Schafe gibt es auch...und Mist      

Auch die Sundheimer-Hühner, eine alte badische Zweinutzungsrasse, verfügen über große Auslaufflächen. Die Käserei wird gerade umgebaut, aber im Reifekeller wird Bergkäse zu leckeren Käsespezialitäten gepflegt. Die Vermarktung geschieht über den Hofladen und über einige Bauernmärkte in der näheren Umgebung. Hut ab vor den zwei jungen Leuten, die das alles stemmen!!!

links Wohnhaus und Käserei, rechts StallungenHofladenKäsereiMilchkanneReifekellerReifekeller

Leider sind die Fotos etwas farblos, so wie das Wetter halt auch.

Etwas farbiger war es dann hier:

altes PlumskloKlo-Sprüche ;-)Klo-Sprüche ;-) Klo-Sprüche ;-)

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Lotti hat Geburtstag, trallerallala…

Heute feiern wir!!!

Geburtstag Am 2. April 2007 haben wir unsere Lotti, unser Lottchen, unser hübsches Mädchen, unsere Schöne im EXPOCAMP in Wertheim zum ersten Mal gesehen. 6 Monate vorher hatten wir uns ungeplant und unvorhersehbar in einen Prototyp gleicher Art verliebt, aber so ist das ja meistens mit dem Verlieben, man kann es nicht planen. 🙂 Damals fuhren wir noch jede ein eigenes Wohnmobil, Uschi ihren Baby-Flair “Oscar 5” (6,27m) und ich meine “Frieda”, ein Eura-Alkovenmobil (5,15m). Ein gemeinsames Wohnmobil war noch nicht wirklich geplant, unsere beiden waren zwar bereits 10 bzw. 11 Jahre alt, aber das ist ja noch kein Alter für ein Wohnmobil! Und da stand nun dieser wunderschöne Flair, der alles hatte, was wir uns wünschten und nichts von dem, was wir nicht hätten akzeptieren wollen. Die Versuchung war groß! Zum Glück hatten wir Zeit und so nahmen wir uns 2 Tage und 2 Nächte, um alles Für und alles Wider gegeneinander abzuwägen. Am 3. Morgen waren die Würfel gefallen! Der Verkäufer versuchte uns bei der Detailbestellung zu beraten. Nach dem dritten NEIN auf einen seiner “tollen” Vorschläge sah er ein, dass wir genau wussten, was wir wollten und was nicht und auch warum und begnügte sich damit, die Liste mit uns abzuarbeiten und nur noch durchzustreichen oder anzuhaken. 😉    6 Monate Fertigungszeit lagen vor uns! Voraussichtlicher Auslieferungstermin 1. Aprilwoche 2007. Wir fuhren noch einmal mit zwei Mobilen über den Winter nach Spanien, Uschis Flair war auf dem Papier bereits in Zahlung genommen, ihm sollte also möglichst nichts mehr passieren. Und wirklich opferte Frieda sich noch ganz zum Schluss im März 2007 bei einem der heftigsten Orkane, den wir je in Spanien erlebt haben. Der Baum, der direkt neben ihr stand, wurde entwurzelt (übrigens als einziger Baum auf dem gesamten Campingplatz!). Frieda nahm ihn entgegen, ließ ihn an sich hinab auf den Weg gleiten und verhinderte so, dass er auf Oscar fiel. Wenn sie nicht dort gestanden hätte, hätte der Baum richtig “Anlauf” nehmen können und Oscar wäre platt gewesen (und wir in ihm vielleicht auch). Die Schäden an Frieda waren erstaunlich erträglich, ein paar Schrammen und Dellen, eine abgeschlagene Verbindungsleiste und eine beschädigte Stoßstange. Der Baum nahm noch einen “Kollegen” mit und fiel genau an der Laterne vorbei zwischen die zwei gegenüberliegenden Wohnmobile. Von dieser Nacht, in der wohl niemand am Campingplatz “Torre la Sal ‘2” geschlafen hat, wird heute noch geredet. Die Bescheinigung für die Versicherung bestätigte Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. Gut gemacht, Frieda!!!

Frieda mit noch stehendem BaumOrkan 08.03.07Orkan 08.03.07Orkan 08.03.07Orkan 08.03.07

Am 2. April waren wir in Wertheim. UND DA STAND SIE!!! Dass es ein Mädchen werden würde, wussten wir schon lange. Die Namensfindung war lang(sch)wierig, aber das ist eine andere Geschichte, die wir “hier” schon einmal erzählt haben. Die Flasche Sekt zur Taufe vor Ort mussten wir extra anmahnen, so etwas hatte man im EXPOCAMP vorher wohl noch nie erlebt! Da alle 6 Räder angefeuchtet werden mussten, blieb nicht mehr allzu viel Sekt zum Trinken übrig!

Abholung in WertheimTaufe Oscarlotta

Dass das langweilig leere Heck einen Aufkleber erhalten musste, war von Anfang an klar. Klar war aber auch, dass wir keinen der abgedroschenen und zu Dutzenden gelesenen Sprüche haben wollten. Ein Schlüsselanhänger, auf den Ramblas in Barcelona gekauft, gab den Ausschlag und Uschi fing an zu zeichnen.

Heck vorherEntwurfHeck nachher Heck nachher

So sehr wir unsere Oscarlotta von Anfang an geliebt haben, so sehr hatten wir die ersten Jahre viel Ärger und Mühen mit ihr. Viele, viele Kinderkrankheiten!!! Viel Arbeit für Uschi und wenn es gar nicht mehr anders ging, Werkstattbesuch. Sogar eine Garantieverlängerung um ein halbes Jahr (über den Spanien-Winteraufenthalt) haben wir bei Niesmann und Bischoff erreicht, die sich dann sogar, wegen Reifenproblemen, ausgezahlt hat. Jetzt ist aber schon lange alles gut, Oscarlotta wird gehegt und gepflegt, jedes Jahr (von Uschi) poliert und wir freuen uns immer wieder, wenn Fremde ganz erstaunt sind, dass sie schon (jetzt) 8 Jahre alt ist. Natürlich haben wir auch deswegen so eine ganz besondere Beziehung zu ihr, weil sie ja unser einziges Zuhause ist. Und deswegen war unser Geburtstagsgeschenk heute auch, dass wir sie aus der “Gefahrenzone” gebracht haben. Der Platz vor uns ist nur vernünftig anfahrbar, wenn man rückwärts einparkt. Das bedeutet, dass man schon rückwärts die Straße entlang fahren müsste. Da es für viele Mobilisten aber anscheinend unzumutbar ist, auszusteigen und sich einen geeigneten Platz ZU FUSS auszusuchen, fährt man, wenn man denn schon da ist, eben vorwärts rein. Wir zittern jedes Mal! In den seltensten Fällen steigt die Beifahrerin aus und achtet auf das ausschwenkende Heck. Ein Fahrer sagte ziemlich angepisst zu Uschi, als die meinte, das sei aber knapp gewesen, er fahre ja schließlich schon seit 40 Jahren! Ja, PKW vielleicht. Als gestern Abend dann im Dunkeln einer mit Hin-und-Her-Rangieren nur noch ca. 10cm mit seinem Fahrradträger von unserer Frontscheibe entfernt war und wir innen schon fast einen Anfall kriegten, hatten wir endgültig genug. Aussage des Fahrers: “Ich habe doch eine Rückfahrkamera!!!” Ja, und eine Beifahrerin hatte er auch!

Jetzt stehen wir sicher auf der gegenüberliegenden Seite ganz hinten. Da, wo ich gestern die Stellplatzmarkierungen “unter Wasser” fotografiert habe. Leider haben wir absolut KEIN Geburtstagswetter. Aber Oscarlotta ist zwar ein Mädchen, aber kein “Mädchen”. Sie findet Regen nicht schlimm, ist viel besser für den Teint als dauernde Sonne, sagt sie. Zwinkerndes Smiley

Oscarlottchen, wir lieben dich! Schön, dass es dich gibt.

Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk Geburtstagstorte Geschenk

written by Ingrid
first photo taken with iPhone, older photos with Canon PowerShot

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

April, April

– der macht was er will!

Hoffentlich ist niemand von euch in den orkanartigen Stürmen gestern zu Schaden gekommen!!! Hier bei uns auf dem Stellplatz war es ganz erträglich, bis auf ein paar Böen, die Oscarlotta ein wenig erzittern ließen. Kein Vergleich zu den Stürmen, die wir in Spanien schon erlebt haben. Aber ich glaube, wir hatten einfach nur wieder Glück und waren im richtigen Teil Deutschlands.

WettervorhersageWettervorhersageSo dachten wir gestern… Heute holte uns dann aber auch die April-Wirklichkeit ein, zwar ohne Sturm, aber dafür mit diesem Wetterradar. Nur kurze Zeit später fing es sanft an zu hageln. Wir lieben Hagel ja nicht so sehr, wie wohl die meisten von euch, die PKW oder Wohnmobile im Freien stehen haben (oder Gewächshäuser oder Dachflächenfenster…). Aber diesmal sah es einfach nur lustig aus, wie die kleinen Eisperlen (auf schwäbisch: Kitzeböbbele) auf dem Boden herumhüpften. EIN Blitz und EIN Donnerschlag, das war es schon. Der Hagel wurde zum Glück auch nicht stärker, sorgte aber mit seiner Beharrlichkeit innerhalb weniger Minuten dafür, dass alles so aussah:

Heki (Dachfenster) Blick durch das vordere SchiebefensterHagelschauerVorsicht, Rutschgefahr!!!HagelschauerHagelschauer Hagelschauer

Da wir aber eben doch schon April haben, machte die im Anschluss erscheinende Sonne mit ihrer April-Kraft dem “Zauber” kurzerhand den Garaus.

SonnenscheinStellplatzmarkierungen unter WasserWebcamfoto Webcamfoto
Während wir noch schauten, staunten und fotografierten, fuhren zwei Wohnmobile aus Dinslaken auf die gegenüberliegenden Plätze. Zwei Paare schauten zu uns rüber, lachten, gestikulierten und wir hörten den Satz: “Da steht sie doch, die Oscarlotta!”. “Heimliche” Blogleser, wie sich herausstellte! Es ist wirklich nett, ab und zu mal Leute zu treffen, die man gar nicht kennt, die aber ganz viel von uns wissen. 😉

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Aus dem Mangel in die Fülle

 

Walkingtour Gestern war Sport-Tag bei uns und da das Wetter immer noch so wunderbar ist, gingen wir walken. In 5 Minuten ist man an der Dreisam, die zwar kanalisiert, aber trotzdem schön anzusehen ist mit ihren kleinen Staustufen alle paar Meter. Dreisam

Beidseitig verlaufen Rad- und Fußwege, leider auch beidseitig (!) die B31. Schon kurz hinter dem Stellplatz trauten wir unseren Augen nicht. Der Baum an der Ecke, den ich vor 3 Tagen begeistert fotografiert hatte, weil er die ersten weißen Blüten zeigte, war ein Traum in weiß!

erste Blütenvoll erblühtTraum in weiß

Wir sind spanische Winter gewöhnt. In Spanien blüht immer irgendetwas und das hat für uns, unter anderem, immer den besonderen Reiz von Spanien im Winter ausgemacht. In Deutschland blüht im Winter gar nichts, außer Eisblumen an Fenstern. Der Winter war überwiegend grau in grau, wie wir ja schon berichtet haben. Aus diesem Mangel an Farbe heraus saugen wir jetzt jeden Sonnenstrahl, jedes zaghafte Grün und jede Blüte in uns auf! Das ist auch mal wieder schön! Es ist wohl oft so, dass man das, was in verschwenderischer Fülle ständig zur Verfügung steht, als selbstverständlich nimmt und erst dann, wenn ein Mangel herrscht, wird einem bewusst, was man vermisst. Wir berauschen uns gerade an der Fülle nach dem Mangel!

FrühlingsbotenForsythien

EisdieleAm Wendepunkt nach 3,5km gab es einen Kaffee und eine Kugel Eis. Das erste Eis in diesem Jahr! Es war ein ständiges Kommen und Gehen, kaum dass ich ein Foto machen konnte! Das Eis war gnadenlos lecker!!! Auch hier verschwenderische Fülle, aber mehr als eine Kugel “auf die Faust” gibt es bei uns in der Regel nicht.

Wegen Instandsetzungsmaßnahmen mussten wir kurz die Flussseite wechseln und überquerten die Dreisam auf der Friedrichsbrücke.

FriedrichsbrückeFriedrichsbrückeFriedrichsbrückeFriedrichsbrückeFriedrichsbrückeFriedrichsbrücke

Zurück am Stellplatz hatte zumindest ich platte Füße in runden Schuhen! Ich habe nämlich meine vor Jahren gekauften MBT-Schuhe wieder in Gebrauch genommen und stelle fest, dass sie ziemlich hilfreich sind für meine Probleme mit meinem linken Fuß, die zwar durch unser Fitnesstraining besser geworden, aber immer noch merkbar sind. Von den platten Füßen sind keine Fotos überliefert! 😉 

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Breisach am Rhein

 

BreisachFlitzi wollte bei dem schönen Sonnenschein unbedingt mal wieder durch die Lande flitzen und nicht immer nur dem blau-weißen Bus am Allerwertesten kleben. Also taten wir ihm – und uns – den Gefallen und machten eine kleine Flitz Spritztour zum Rhein. Breisach kannten wir noch nicht, wussten nur vom Hörensagen, dass es dort auch einen Wohnmobilstellplatz gibt. Auf der Hinfahrt haben wir die (weitere, ca. 35km) Strecke über den Kaiserstuhl gewählt, wie gesagt, das Wetter war schön und Flitzi wollte flitzen. 😉 Wie grün es schon überall wird!!! bz Breisach (11)

Breisach wird beherrscht von dem imposanten Anblick des St. Stephansmünster auf dem Burgberg hoch über der Stadt. Während Flitzi sich schon wieder ausruhen durfte (musste?), kraxelten wir viiiele Stufen hoch. Oh ja, wir waren ja 4 Monate im Fitnessstudio, also, wo ist das Problem? Keuch, ächz, stöhn… Belohnt wurden wir mit einem schönen Blick über die Stadt, rüber zum Eckartsberg und zum Rhein.

Blick über BreisachBlick zum EckartsbergBlick auf den Rhein     

St. StephansmünsterDas Münster selbst gefiel uns von außen eindeutig besser als von innen. Vom Kirchplatz aus fiel unser Blick auf ein vielversprechend aussehendes Lokal mit Gartenterrasse etwas unterhalb. Wir hatten noch nicht richtig gefrühstückt und so beschlossen wir, hier in der Sonne zu Mittag zu essen. Mittags essen wir so gut wie nie warm bzw. wir essen nie zu Mittag, weil wir mittags immer erst frühstücken! 😉 Unser Mittagessen ist in der Regel das, was für andere Menschen das Abendessen ist, zumindest, wenn sie abends warm essen. Manchmal gibt es aber bei uns auch ein kaltes Abendessen. Blickt ihr noch durch??? Egal, wir gingen Mittagessen essen! Eine gute Entscheidung! Nicht nur das Essen (Quiche mit Salatgarnitur, Flammkuchen mit vier verschiedenen Käsesorten) war sehr lecker, wir genossen vor allem, ohne Jacke draußen sitzen zu können und über den Rhein hinweg auf die Vogesen und den Schwarzwald zu schauen. Direkt vor unserer Nase lag auch der Wohnmobilstellplatz, sodass wir gar nicht mehr dort hingehen mussten. Das Café GALERIEETOILE bietet zwar nur eine relativ kleine Auswahl an Speisen, dafür aber aus den verschiedensten Ländern. Sogar Tapas hätten wir bestellen können! Eine Menge rostiger Skulpturen standen auf der Terrasse herum, eine Galerie eben!

Café Etoile von obenBlick zum Wohnmobilstellplatzvom Café Etoile nach oben

Gesättigt liefen wir noch ein wenig durch den Ort, der klein, aber recht nett ist. Sicher könnte man es auf dem Wohnmobilstellplatz ohne Probleme ein paar Tage aushalten. Wenn man allerdings einen Platz in der 1. Rheinreihe haben will, muss man viel Glück haben. Für Menschen ohne Wohnmobil (wir glauben inzwischen fast, dass es davon nicht mehr viele gibt!), wäre das hier vielleicht eine Alternative:

"Hotel Mama""Hotel Mama""Hotel Mama"

written by Ingrid
photos taken with iPhone and Canon EOS 600D

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Eltern – Zeit – Reise – Marokko

Am letzten Samstagnachmittag dieselte zu unserer großen Freude ein

Mercedes Benz

710Rundhauber

oder auch Kurzhauber

auf einen Platz ganz in der Nähe von uns. Ich bin kurze Zeit später mal zur Begrüßung der Besitzer rüber geschlappt, ja ja, die Neugierde! Aber nicht nur, Ingrid und ich lieben einfach alte Maschinen jeglicher Art und fragen die Besitzer eines solchen “Schatzes” immer, ob wir das Gefährt fotografieren dürfen für unsere Sammlung und natürlich für unser Blog!

Also, ich traf auf sehr offene, liebenswerte junge Menschen – eine Familie mit einem 2 1/2 jährigen Buben und einem Säugling – die mir gerne Auskunft gaben über ihren zwei Jahre dauernden Selbstausbau des 50 Jahre alten “Rundhaubers / Kurzhaubers” und mir ihr “Schmuckstück” freiwillig auch innen zeigten. Sie wirkten auf mich sehr glücklich und zufrieden mit dem sehenswerten Ergebnis ihrer Arbeit. Anschließend erzählten sie mir, dass sie gemeinsam als Familie ihre mehrmonatige “Elternzeit” genießen und sich einen Reisewunsch erfüllen möchten: Marokko! Sie haben fünf Monate Zeit, um in aller Ruhe – der Gemächlichkeit ihres Reisegefährtes angemessen – diese besonderen Erfahrungen leben zu können.

ZusatzkanisterAufstieg zur "Haustür"

RiesenreifenReiseträumeHeckansichtalterslos schön

Wir wünschen euch von Herzen eine wunderschöne Reise mit tollen Erlebnissen und Eindrücken!

Snapshot am Sonntag

Wenn ihr, liebe Leser, mal schauen wollt, wie die Reise der kleinen Familie verläuft, klickt in das neu entstehende Blog: https://dergrossewagen.wordpress.com/

Da ich nun schon mal beim Thema Rundhauber bin, möchte ich allen Lesern, die mehr über diese schönen Oldtimer wissen möchten, folgenden Link ans Herz legen. Da erfahrt ihr ganz viel!!! Strebersmiley 

http://kurzhauber.allrad-lkw.eu/

Berichte über Fernreisen mit Segelschiffen oder Reisemobilen, ob nach Afrika, Asien oder in die USA, nach Kanada, Südamerika oder sogar Australien und Neuseeland sind meine bevorzugte Lektüre, egal ob als Blog, Buch oder E-Book geschrieben. Beim Stöbern im Internet bin ich dann öfter auch über Fernreisen mit Rundhaubern gestolpert. Wer Spaß an den meines Erachtens sehr lesenswerten Blogs hat, kann folgende Links anklicken.

http://www.bummelmitpummel.de/ (aktuell in Honduras unterwegs)

https://morpheusreisen.wordpress.com/ (eine schon beendete Asienreise, aber lohnenswert zu lesen)

http://www.keine-eile.de/ (aktuelles Blog, in Europa unterwegs)

Außerdem gibt es ein E-Book, in dem Dieter Kreutzkamp eine Reise mit dem Rundhauber durch Afrika faszinierend aber auch sehr sachlich beschreibt (ich habe diesen Bericht nicht nur einmal gelesen Daumen hoch)
“Auf dem Dach Afrikas” / ISBN 978-3-492-96112-7 / erschienen im Piperverlag München

Viel Spaß beim Schmökern!

written by Uschi
photos taken by Ingrid with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

FREIBURG!!!

 

Inzwischen hat es sich ja herumgesprochen, wo wir gelandet sind. 😉 Das letzte Mal waren wir hier auf dem Stellplatz an der Bissierstraße im November 2013 auf der Fahrt nach Spanien. Die Stellplatzbetreiber wussten damals nicht, wie lange sie hier noch weitermachen können, da die Stadt Freiburg auf dem Gelände evtl. Professorenhäuser bauen wollte. Wir haben dann immer mal wieder per Webcam nachgeschaut und immer gab es den Stellplatz noch. Die weitere Verwendung ist aber nach wie vor unsicher. Sicher ist, dass die Parkflächen des gegenüberliegenden Schulzentrums, die in Stoßzeiten wie z. B. Ostern als Ausweichplätze ohne Strom genutzt werden durften, nur noch dieses Jahr zur Verfügung stehen, da dort größere Bauvorhaben geplant sind. Dann wird es wohl öfter vorkommen, dass Wohnmobile wieder fahren müssen, weil der Stellplatz voll ist. Schon jetzt ist er an den Wochenenden gut belegt, Freiburg ist eben ein sehr beliebtes Ausflugsziel.

Heute waren wir dann auch wieder im Städtchen, an einem Samstag(nach)mittag muss man das einfach mal erlebt haben! Überall Straßenmusikanten, überall auf dem blanken Boden und auf allen Treppenstufen herumsitzende junge Leute, kein freier Tisch in den Straßenlokalen. Einen Kaffee gab es für uns am Stehtisch eines winzigen Lokals, aber immerhin in der Sonne! Da wir ins Kino wollten, konnten wir anschließend noch genug sitzen. Seit gefühlten 10 Jahren war ich endlich mal wieder im Kino!!! Ich LIEBE Kino, es ist nicht zu vergleichen mit Fernsehen oder Videos schauen und für einen Flatscreen haben wir eindeutig keinen Platz! Für meinen Geschmack gehen wir viel zu selten und wenn ich irgendetwas benennen sollte, das ich an unserer Lebensweise vermisse, dann ist es die unmittelbare und ständig verfügbare Nähe eines Kinos. In meinem “früheren” Leben war ich jede Woche mindestens einmal drin. Ich liebe die Geschichtenerzählereien und es fasziniert mich das Zusammenspiel von Gestik, Mimik, Sprache; Humor und Tragik oft ganz dicht nebeneinander und während du noch schniefst und schluckst, musst du schon lachen. Wenn es ein guter Film ist, natürlich. Filmemacher haben meine grenzenlose Bewunderung! In dem großen dunklen Raum ohne Ablenkungen kann man sich völlig in das Geschehen in Übergröße auf der Leinwand hineinfallen lassen und entsprechend “neben der Spur” gehe ich in der Regel wieder in die Realität zurück. Wenn das Thema des Films dann noch ansatzweise etwas mit den eigenen “Befindlichkeiten” zu tun hat, kann es, wie heute, auch schon mal an die Nieren gehen. Der (französische) Film heißt “Verstehen Sie die Béliers?” und ist einfach hinreißend!!!

Die nachfolgenden Fotos sind von einem ersten Stadtbummel am Mittwoch.

StadtbummelStadtbummelStadtbummelStadtbummel Stadtbummel  

Das Wetter ist übrigens wunderschön, noch ein wenig frisch, aber die Sonne scheint jeden Tag!!!

Wettervorhersage

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Outdoor-Einheit

 

Sport war angesagt, aber unser Studio weit weg! Was tun? Die Sonne schien, die Temperaturen waren mehr als angenehm, also packten wir unsere NordicWalking-Stöcke in Flitzi und fuhren zum Flückiger-See. Von früheren Aufenthalten in dieser Stadt, deren Name immer noch nicht genannt wurde 😉 wussten wir, dass es dort sehr schön ist und es ein Lokal mit Bier-/Kaffeegarten gibt. Nein, nicht für das Bier, wohl aber für den Kaffee danach.

Flückiger See

Die ersten warmen Sonnenstrahlen lockten außer uns viele weitere Menschen zum See. Am Anfang der Woche! Jede Menge junger Leute, die mit ihren Studienunterlagen die Wiesen am Seeufer offensichtlich ihren Studentenbuden vorzogen. Leider gibt es nur auf einer Seeseite asphaltierte Wege, die mit unseren Gummikappen am Ende der Stöcke gut zu laufen sind. Auf den Schotter- und Sandwegen müssen wir sie abmachen, dann klackern die Metallspitzen aber ziemlich laut und die Stöcke rutschen gerne mal weg. Ganz zufrieden waren wir mit unserer Trainingseinheit also nicht. Einen leckeren Milchkaffee gab es trotzdem, auf der Terrasse gab es allerdings keinen einzigen freien Tisch mehr für uns!

Flückiger SeeFlückiger SeeFlückiger See

Zum Glück fuhren wir danach sofort wieder zum Stellplatz zurück. Direkt neben Oscarlotta versuchten der Stellplatzbetreiber und ein paar Helfer, eine neue Laterne zu installieren. Die musste mit Hilfe eines Mini-Baggers und einer verwegenen Befestigungsmethode aus der Waagerechten in die Senkrechte befördert und in die vorbereitete Bodenhalterung versenkt werden. Das war uns etwas zu heiß! In Sekundenschnelle (na ja, Minuten…) hatten wir Oscarlotta aus der Gefahrenzone gebracht. Heißt, Reserve-Gasflasche vom Fahrradträger abgekettet, Stromkabel entfernt, Gemüsekiste unter dem Mobil hervorgeholt, Winterabdeckung des Armaturenbrettes provisorisch zur Seite geschoben, Fahrersitz gedreht, alles, was umfallen könnte, gesichert, von den Keilen runter und los! Aus sicherer Entfernung schauten wir dann zu und es stellte sich heraus, dass das Vorhaben nicht hätte klappen können, wenn Oscarlotta dort stehen geblieben wäre. Der Abstand hätte absolut nicht ausgereicht! Und auf eine Beschädigung unserer Wohnung sind wir ja nun so gar nicht erpicht!

 LaterneLaterneLaterneLaterneLaterne

Wir beschlossen, auf dem neuen Platz gleich stehenzubleiben. Vor uns gibt es nur noch einen Kieshaufen, also freie Aussicht und hinter uns ist etwas mehr Abstand zum Fahrweg, sodass nicht jeder, der zur Ent- und Versorgungsstation will, direkt durch unser Bett fährt! Wenn ihr also mal die Webcam aufruft von dem Stellplatz in der Stadt, deren Name noch nicht genannt wurde, sieht es jetzt so aus:

Webcam bei Nacht

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Was’n los???

 
 
Hey Leute! Keiner da? Keine Zeit? Keine Lust auf Ratespiele?? Ist euch doch sch…egal, wo wir sind!? Hmm! Müssen wir uns Sorgen machen??? Menno!!! Ihr seid richtige Spielverderber! 😦 Dann kuckt ihr halt hier:

Webcam (ohne uns)Webcam (mit uns)

Gegenüber vom blau-weißen Bus

 

FRÜHLING!!! Oh – wie schön, die Sonne scheint nicht nur, sie wärmt auch schon ganz ordentlich. Das hebt die Stimmung doch ganz ungemein! Gestern haben wir noch einen kleinen Spaziergang zum Kurparkteich gemacht, um uns von “unseren” Nutrias zu verabschieden und hatten das große Glück, nicht nur die ersten Frühlingsblumen zu entdecken, sondern 9 (in Worten: NEUN) neugeborene Nutria-Babies!!! Sie waren, laut Aussagen einer Spaziergängerin, vor einer Woche noch in Mamas Bauch. Ich habe mehrere Mini-Videos gedreht, die ihr demnächst zu sehen bekommt! (Drohung!) Ich muss sie aber erst noch bearbeiten und zusammenschneiden. Heute kommt ihr also noch einmal darum herum. 😉

FrühlingserwachenFrühlingserwachenFrühlingserwachender Frühlings-Wurfder Frühlings-Wurfder Frühlings-Wurf

Heute, am Sonntag, holten wir dann den Anker ein, verabschiedeten uns von Köhlers und verließen den WellMobilPark. Vier Monate haben wir uns dort wirklich wohl und gut betreut gefühlt! Ein Stellplatz, den wir uneingeschränkt empfehlen können!!! Fritzi sonnt sich mal wieder Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir über eine LKW-freie Autobahn. Wir fahren gerne sonntags, der Nachteil heute war allerdings, dass wir fast keinen Parkplatz zum Frühstücken fanden. (An Fahrtagen frühstücken wir immer erst nach ca.1 1/2 Stunden Fahrt.) Alle Park- und Rastplätze voll mit abgestellten LKW! Auf die Parkflächen für PKW ausweichen ging auch nicht, da es jetzt auch in Deutschland auf den Raststätten schon Schranken gibt, die die Einfahrt für Wohnmobile verhindern. Beim dritten Anlauf ergatterten wir dann doch noch das vorletzte freie Plätzchen, kurz vor dem Verhungern!

Am Ziel angekommen, suchten wir uns einen für unsere Oscarlotta ausreichend großen Platz aus, gegenüber vom blau-weißen Bus. Hier haben wir schon oft gestanden, der Anblick ist uns sehr vertraut. Und blau-weiß ist für ein Ruhrpottkind ja mehr als okay! Nee, nicht nur wegen Schalke!!! Ich bin ja aus Bochum (Bochumer Jungs, ARAL)! Zum ersten Mal gab es Kaffee und Kuchen wieder draußen vor Oscarlotta! Ich saß im kurzärmeligen T-Shirt und barfuß!!!

Düdogroßer Freund von Flitzi1. Kaffee in der SonneAbendhimmel

So, wer von euch weiß denn jetzt, wo wir sind???

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Für den Anfang erst mal nur 6 Räder

 

aaa Aufbruch Lauterburg Wir sind wieder unterwegs!!! Ein paar Tage später als geplant, weil uns ein paar unklare Blutuntersuchungsergebnisse noch einige abklärende Arzttermine “bescherten”. Da sich glücklicherweise aber alles klären ließ, sind wir gestern, Freitag, in unseren Überwinterungs-”Urlaub” 2013/14 gestartet. Unsere Oscarlotta scharrte schon seit Tagen mit den Hufen, sie war schon lange fix und fertig gepackt und fürchtete, wie im letzten Herbst, noch einzuschneien. Am Donnerstag wurde Enti runter nach Essingen gefahren und in ihre Winterscheune gebracht. Nach einem letzten gemeinsamen Abendessen mit Uschis Vater und einem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen bei Maiers ging es dann um 12:15 los! Wir fuhren quer über die Schwäbische Alb (Göppingen – Tübingen – Rottweil – Bad Dürrheim – Titisee-Neustadt) durch wunderbar herbstlich gefärbte Landschaften und zuletzt mit Blick auf die Schweizer Alpen bis Freiburg.

Dieses Mal hatten wir uns wieder für den Stellplatz in der Bissierstraße entschieden. Hier waren wir ja schon öfter, die Betreiber kennen uns inzwischen und wir “zieren” sogar den Stellplatz-Flyer mit unserem Foto. 😉 Es reichte also, zwei Tage vorher anzurufen und um die Reservierung eines ausreichend großen Platzes für uns zu bitten. Das stellte sich als eine sehr weise Entscheidung heraus, es war Freitag, die Wettervorhersage noch einmal richtig sommerlich, letzte Chance für die Saisonkennzeichen-Mobilisten, vor der Winterpause noch einmal zu fahren. Soll heißen, der Stellplatz war gerammelt voll!!! Man hatte uns den Platz reserviert, auf dem wir immer stehen, aber als wir Oscarlotta eingeparkt hatten, war sie eindeutig länger als die markierte Fläche. Der Stellplatzbetreiber hatte seit letztem Herbst neue Einteilungen gemacht und meinte erstaunt, er habe unser Mobil nicht als sooo groß in Erinnerung gehabt. Da hinter uns noch eine Reservierung für ein weiteres großes Mobil vorgesehen war, hätte man dieses dann nur noch per Kran einparken können. Und nun? Es gäbe da noch einen sehr schönen Platz ganz am Ende des Stellplatzes, viel leiser, da weiter von den Bahngleisen weg, mit eigener großer Wiese, aaaber, er wisse nicht, ob wir da reinkommen würden, ginge nur rückwärts und “um die Ecke”. Aber im Moment sei der Platz gegenüber noch frei, zum Rangieren. Angeschaut, na klar nehmen wir den, einparken war kein Problem, ob wir wieder rauskommen, wird sich zeigen. Mein erster spontaner Gedanke beim Anblick des wunderschönen großen “Vorgartens” war, hier könnten wir auch den Winter verbringen! Machen wir vielleicht irgendwann mal, Freiburg ist ja sowieso unsere Lieblingsstadt in Deutschland und bietet so viel.

So haben wir heute, am Samstag, dann auch einen ausgiebigen Stadtbummel gemacht. Es ist der Wahnsinn, wie viele Menschen am Wochenende in der Stadt unterwegs sind. Man hört die verschiedensten Sprachen und es war ausgesprochen schwer, einen freien Tisch in einem der vielen Straßencafés zu ergattern. Obligatorisch wurde, als uns die Füße langsam wehtaten, in der Markthalle beim Asia-Stand lecker gegessen und ein Eis auf die Faust versüßte uns den Heimweg. Zu Fuß ist der in etwa 20 Minuten zu bewältigen, es gibt aber auch eine Straßenbahnverbindung. Unsere Räder sind reisefertig auf dem Fahrradträger verpackt und für einen Tag lohnt es nicht, sie herunterzunehmen. Flitzi steht ja in Spanien in einer privaten Tiefgarage und wartet auf uns. So werden wir also vorerst auf den sechs Rädern unserer Oscarlotta weiterfahren…

Viele Fotos haben wir nicht, nur ein paar Impressionen. Aber es lohnt sich, das Video auf der Homepage des Stellplatzes anzuschauen, es bietet nicht nur einen schönen Überblick über die Anlage (ziemlich am Anfang sieht man unseren Platz, vor dem großen weißen Wohnhaus), sondern auch noch einen ausführlichen Spaziergang durch Freiburg. Überhaupt ist die Homepage sehr schön gestaltet, für einen doch relativ kleinen (mit 60 Plätzen) Stellplatz. Hier ist der Link:

http://www.stellplatz-freiburg.de/

Morgen fahren wir über die Grenze nach Frankreich und melden uns wieder, sobald wir eine Internetverbindung haben. Noch einmal zur Erinnerung: Wir sind, für euch zu Verbindungspreisen wie in Deutschland, telefonisch erreichbar, vorzugsweise unter meiner Handynummer. Da wir das Vodafone-Reiseversprechen gebucht haben, kostet uns jeder Anruf bis zu einer Stunde nur 75 Cent! Skype ist von der Qualität der verfügbaren Internetverbindung abhängig und erfahrungsgemäß eher schlecht bis nicht möglich, eMail geht eigentlich immer. Wir sind dann zwar “mal weg”, aber nicht aus der Welt! Also, bis die Tage!!!

Indian Summer in FreiburgIndian Summer in Freiburg

Herz-Jesu-KircheHerz-Jesu-Kirche

UnimogPiaggio-Ape

Nachtrag: Den Termin zur Reparatur unserer Satellitenanlage mussten wir canceln und einen neuen hätte es erst ab dem 4. November gegeben! Und zu unserem Mobiso-Treffen sind wir aus Zeitgründen auch nicht mehr gefahren (außerdem wären es einige km in die verkehrte Richtung gewesen). Ist zwar schade, aber alles geht halt nicht.

BLACK FOREST/SELVA NEGRA/FORÊT-NOIRE/FORESTA NERA/SVART SKOG/ČERNÝ LES/黑森林

Wir haben unsere 5 Tage im (siehe Überschrift) sehr genossen, vor allem, weil das Wetter so schön war (3 1/2 Tage lang!). Kirchzarten ist ein recht nettes Städtchen, nicht besonders groß, aber es gibt alles, was man zum Leben braucht. Terrasse essZimmerMit dem Campingplatz haben wir einen sehr guten Griff getan, er ist seiner 5 Sterne würdig! Grandios gut ist das Campingplatzlokal, “essZimmer”, mit überwiegend vegetarischen Gerichten. Alles ganz frisch, sehr phantasievoll, preislich angemessen. Wir waren – sehr ungewöhnlich für uns – dreimal hintereinander dort essen! Es gibt auch einen täglich wechselnden Mittagstisch zu reduzierten Käsepizockel und Quiche mit Salat Preisen (Menü € 9,00; “schneller Teller”=nur der Hauptgang € 7,50; immer ein vegetarisches und ein nicht vegetarisches Gericht). Wir werden sicher nicht zum letzten Mal hier gewesen sein.

SchwarzwaldmädelAm Mittwoch haben wir die KONUS-Gästekarte (KOstenlose NUtzung Schwarzwald) eingesetzt, die dazu berechnet, alle öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Schwarzwald zu benutzen. Wir haben uns für die Fahrt mit der Höllentalbahn bis zum Schluchsee entschieden. Die Fahrt war sehr beeindruckend, der Schluchseeaufenthalt fiel allerdings nur kurz aus, weil es außer Restaurants nichts gab. Wir sind mit dem nächstmöglichen Zug wieder zurückgefahren und am Titisee noch einmal ausgestiegen. Der ist genauso schön. Über alles andere kann man streiten, wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, ist dort definitiv falsch. Dafür kann man unter sehr vielen Kuckucksuhrmodellen wählen! Oder sich einen neckischen Schwarzwaldhut kaufen.

Leider war das schöne Wetter heute schon wieder vorbei, wie angekündigt fing es am Nachmittag an zu regnen. Die Temperaturen sollen auch wieder bis zu einstelligen Werten fallen! Wir werden uns trotzdem morgen todesmutig auf den letzten Abschnitt unserer Überwinterungstour begeben. Nach dem Motto: “Im Winter sind wir gefahren, im Winter kehren wir zurück.”

Titisee (1) Titisee (2) Kirchzarten (1) Kirchzarten (2) Kirchzarten (3) Kirchzarten (4) unser Platz Nachbarschaft

Wir sind in Deutschland!

Unsere “Gewalttour” haben wir erfolgreich hinter uns gebracht mit einer Zwischenübernachtung in Villars-les-Dombes zwischen Bourg-en-Bresse und Lyon. Dort gibt es die Möglichkeit, auf den PKW-Parkplätzen eines großen Vogelparks Poulet de Bresse zu übernachten. Bis vor zwei Jahren existierte dort ein offizieller Wohnmobilstellplatz mit VE-Station. Jetzt gibt es einen Hinweis, dass man, wenn man den Park nicht besuchen möchte, doch auf den 500m entfernten Campingplatz ausweichen möge. Wir vermuten, dass der Campingplatzbetreiber sich dagegen verwehrt hat, dass die Wohnmobile am Vogelpark umsonst stehen können und ihm dadurch Einnahmen entgehen. Als wir ankamen, waren schon 20-25 Mobile über den riesigen Parkplatz verteilt. Da wir vorhatten, den Vogelpark endlich mal zu besuchen, gesellten wir uns ohne schlechtes Gewissen dazu. Heute Morgen waren dann alle anderen Mobile wieder verschwunden (der Park öffnet erst um 10 Uhr) und da das Wetter nicht besonders schön war (kalt, grau, nicht zum Fotografieren geeignet), sind wir auch weiter gefahren. Es wurde nicht kontrolliert, ob man den Park nun besucht oder nicht und wir gehen davon aus, dass das Übernachten auch weiterhin geduldet wird. Ansonsten gäbe es sicher an der Einfahrt eine Höhenbegrenzung, wie auf fast allen Parkplätzen in Frankreich.

Heute sind wir dann die letzten 400 km bis Kirchzarten bei Freiburg gefahren und da wir ja z. Z. eher auf Campingplätze stehen als auf Stellplätze, bleiben wir noch 5 Tage hier (Frühlingsangebot für € 107 incl. Bus- und Bahntickets in der Region und innerhalb Freiburgs). Ab morgen soll es angeblich warm und sonnig werden! Im Moment finden wir es temperaturmäßig sehr gewöhnungsbedürftig!!! Wir sind halt verwöhnt 😉

Camping Kirchzarten

on tour!!!

Wir sind in Freiburg! Waren heute noch einmal schön im Städtchen. Die Idee hatten außer uns noch ein paar tausend Menschen! Es war zu merken, dass heute ein Brückentag ist. Wir waren so naiv, anzunehmen, dass wir einen (Parkhaus-) Parkplatz für Flitzi kriegen 😉 Haben dann ziemlich außerhalb geparkt und sind wie sonst auch den größten Teil des Weges zu Fuß gelaufen. Immerhin war der Parkscheinautomat kaputt, was uns € 6,40 erspart hat. Das war schon mal eine Portion Nudeln mit Krabben in der Markthalle. Die war auch gestopft voll! Leider fing es dann irgendwann an zu regnen. Wir haben trotzdem einen Vorrat an schönen Geschäften in unserer Erinnerung. Darauf müssen wir ja nun wieder ein paar Monate verzichten! Einmal liefen wir an einer Gruppe von Menschen vorbei und hörten spanische Gesprächsfetzen. Schön!!! So vertraut! Wir kommen!!

Nun noch zu unserem Rätsel: Es gibt noch keine Auflösung und auch nicht viele Lösungsversuche. Vorgeschlagen wurde bisher: Fußabtreter oder Uschis Latschen (Luise), Ball oder Yeti (Anja), der Rücken von Oscarlottas kleinem Bruder (Rolf), alles mögliche (Brodo). Leider ist nichts davon richtig! Wir geben euch noch eine Woche Zeit, bis wir in Santa Susanna wieder Internet haben. Eine kleine Hilfestellung: Vergrößert euch das Foto! Und stellt einen Zusammenhang her zu den anderen Fotos in dem Beitrag. Also los, Leute, so schwer ist es doch nicht!

Wir fahren morgen über die Grenze nach Frankreich und melden uns, sobald wir können. Hasta luego!

ab_in_den_sueden

2 Wochen Freiburg = 4x Kino

Aus unserer geplanten Woche in Freiburg wurden ganz einfach zwei, ohne dass wir uns anstrengen mussten. Diese Stadt gefällt uns immer wieder so gut, dass sie inzwischen eine echte “Zwischenheimat” geworden ist. Wir überlegen ja ab und zu mal, wo wir uns vorstellen könnten, “im Alter” zu leben, wenn das Reisen vielleicht nicht mehr geht. Freiburg liegt da echt ganz weit vorn! Es ist jung und lebendig, dazu überschaubar, freundlich, sauber, mit schöner Natur rundherum und sehr angenehmem Klima. Und für Nicht-Fleisch-Esser und Umweltbewusste die optimale Stadt, nicht ganz preiswert, aber unglaublich vielfältig.

Ich (Ingrid) habe es ganz besonders genossen, endlich mal wieder in ein Kino zu kommen! Unsere Spanischkenntnisse reichen für spanisches Kino leider noch nicht aus! Gesehen haben wir: “Best Exotic Marigold Hotel” (wäre etwas für dich, Rolf, spielt überwiegend in Indien); “Ziemlich beste Freunde” (hat uns genauso gut gefallen wie dir, Tino); “The Artist” (du hättest aushalten sollen, Juan, ein richtiger Gute-Laune-Film für ältere Menschen wie uns, die noch wissen, wer Fred Astaire und Ginger Rogers waren, wenn auch nur von unseren Eltern) und “Pina” (Wolfgang, ich rate dir dringend ab, ist nichts für Menschen, die mit modernem Ausdruckstanz nichts am Hut haben, ich schließe mich mit ein).

Besuch hatten wir auch, geplanten und ungeplanten. Der ungeplante fuhr zwei Tage nach uns auf den Stellplatz direkt gegenüber von uns in Form eines fast identischen Mobils mit Bochumer Kennzeichen. Witzigerweise hatten wir schon am Torre ein paar Tage nebeneinander gestanden! Der geplante war Oscar mit Tino und Nina, die über das erste Wochenende da waren.

Ihr seht, langweilig werden konnte uns gar nicht, aber damit haben wir ja sowieso eher kein Problem. Viele Fotos haben wir nicht gemacht (Mauszeiger auf die Fotos=Text)!

Seit heute sind wir in Stockach in der Nähe vom Bodensee, Donnerstag haben wir hier bei Cara-Mobil einen Werkstatttermin für ein paar lästige Kleinigkeiten, die wir nicht selbst reparieren können. Am Samstag wollen wir dann mal auf die Alb! Viel Zeit bleibt uns ja nicht, da wir Anfang Juni schon wieder Richtung Norden aufbrechen müssen, erst Ruhrgebiet und dann Mittsommertreffen unserer WoMo-Gruppe in Schweden. Die Fähre von Kiel nach Göteborg (über Nacht mit Außenkabine) haben wir schon gebucht. Es wird also weitere Fotos geben 😉

2x Bochum Oscar mit Regenbogen Skulpturen mit und ohne Uschi

Wieder in Deutschland

Nach zwei Fahrtagen mit viel Wind, Regen und Kälte sind wir heil in Freiburg angekommen. Zufällig war auf dem Wohnmobil-Stellplatz in der Bissierstraße unser Platz vom letzten Jahr frei und dort stehen wir jetzt. Leider ist das Wetter nicht so schön wie letztes Frühjahr, wo es hier über Ostern ja schon so wunderbar warm war. Ich habe mich bisher geweigert, die Kniehosen auszuziehen, aber ich fürchte, dass ich das nicht mehr lange durchhalten werde 😉 Aber – eigentlich gilt Freiburg ja als die wärmste Gegend Deutschlands. Vielleicht habe ich ja doch noch Glück!

Wir werden mindestens eine Woche hierbleiben, Freiburg gefällt uns immer wieder gut.

ab_in_den_sueden

Adiós España – esperamos que volveremos

Leider, leider müssen wir morgen unsere “Winter-Wahlheimat” erst einmal wieder verlassen, aber wir hoffen sehr, siehe oben, dass wir wiederkehren werden!!! Es war noch schön hier am “Aquarius”, trotz etwas gemischten Wetters. Aber unser Stellplatz ist so idyllisch mit unserem eigenen Vorgarten incl. vier Olivenbäumen, dass es fast egal ist, ob man draußen oder drinnen sitzt.

Morgen werden wir über die Grenze nach Frankreich und dann in zwei oder drei Etappen bis Freiburg fahren. Dort haben wir wieder Internet und melden uns, sobald es etwas Neues zu berichten gibt. Eine Sommerpause gibt es, wie letztes Jahr, nicht. Aber evtl. werden die Abstände unserer Berichterstattung etwas länger sein. Hier noch einmal die Erinnerung daran, dass ihr euch völlig gefahrlos und “ohne Nebenwirkungen” bei uns registrieren könnt und dann per eMail benachrichtigt werdet, sobald wir einen neuen Beitrag online haben. Ihr braucht dann nicht immer auf Verdacht nachzuschauen. Um euch zu registrieren, müsst ihr lediglich eure eMail-Adresse bei “Beiträge abonnieren” (entweder oben oder rechts in der Seitenleiste) eingeben, erhaltet dann eine Begrüßungsmail und müsst dort einmal bestätigen, dass alles so von euch gewünscht ist. Fertig!

Also, bis die Tage oder hasta luego 😉


TÜV-Termin mit Hindernissen

Schon von Spanien aus hatte Uschi telefonisch bei der Firma „Südcaravan“ in Freiburg einen Termin für TÜV, AU und Gasprüfung gemacht, um 9 Uhr sollten wir kommen. Das bedeutete für uns aufstehen vor dem Aufstehen!!! Wir waren gegen halb 9 vor Ort, der TÜV-Mensch werkelte schon vor sich hin, ein Firmenmitarbeiter kümmerte sich um einen Wohnmobilisten, der ebenfalls einen Termin hatte – wir wurden ignoriert. Das Büro öffnete erst um 9 und auf unsere Frage 10 Minuten vorher, ob wir uns nun erst dort melden sollen, ließ der Mitarbeiter sich immerhin zu der Antwort herab, ja, das sei ja der übliche Ablauf. Also warteten wir nochmal 10 Minuten, um dann im Büro zu erfahren, dass kein TÜV-Termin für uns eingetragen sei, der Herr Dreher, mit dem Uschi telefoniert hatte, nicht da sei und man uns auch nicht mehr zwischenschieben könne… Könnt ihr euch unsere Begeisterung vorstellen? Zurück in Oscarlotta überredete Uschi mich, wenigstens die Gasprüfung erledigen zu lassen, damit wir in Essingen dann gleich zum TÜV fahren könnten. Also ging sie zurück ins Büro, machte dort ihren/unseren Unmut nochmal deutlich und bestand darauf, dass wir nicht AB 10 Uhr, sondern UM 10 Uhr drankommen würden. Dann sah ich, dass der TÜV-Mensch offensichtlich gerade nichts zu tun hatte und ging kurzentschlossen zu ihm in die Werkstatt und schilderte ihm unser Problem. Es handelte sich um einen außergewöhnlich freundlichen, schon älteren Herrn, der jetzt, nach nur zwei Prüfungen, bereits fertig war und zur nächsten Werkstatt fahren wollte. Er erklärte sich aber bereit, uns noch abzuhandeln, vorausgesetzt, der Werkstattmensch könnte ihm zusagen, dass die Abgasprüfung sowie die Gasprüfung anschließend noch erledigt werden würden. Der telefonierte mit einer weiteren Firma 200 m in derselben Straße (dort musste nämlich die AU stattfinden!) und gab dann ein OK. Jetzt durfte Oscarlotta also doch noch zuerst auf den Bremsenprüfstand und dann über die Grube fahren, der nette Herr TÜV und wir besahen sie uns von unten, alles in Ordnung. Dass unsere Warnblinkanlage nicht funktionierte, hatten wir auf der Autobahn in Frankreich festgestellt und sofort wahrheitsgemäß angegeben. Das konnte in der Werkstatt aber nicht erledigt werden, dafür müssten wir zu Iveco fahren. Herr TÜV probierte es mit ein paarmal draufdrücken, irgendwann ging die Warnblinke, ließ sich aber nicht mehr ausschalten! Nach weiteren Versuchen war sie dann doch wieder aus und er war zufrieden. Also bekam Oscarlotta einen hübschen neuen Aufkleber, gültig bis 2013, und Herr TÜV verabschiedete sich freundlichst. So weit, so gut! Der Werkstattmensch erledigte noch die Gasprüfung, im Zuge dessen Uschi den Backofen ausräumen musste und ihn fragte, ob sie warten solle, bis er fertig ist, damit sie ihn wieder einräumen könne, bevor er zu der anderen Werkstatt zwecks AU fahren würde. Nein, nein, das mache er schon, er habe sich ja gemerkt, wie alles drin stand. Wir sollten mal in das Büro gehen und einen Kaffee trinken, er würde uns dann Bescheid geben, wenn alles erledigt sei. Das taten wir. Als nach einer Stunde noch nichts passiert war, ging Uschi mal gucken und kam ziemlich aufgeregt zurück mit der Nachricht, dass Oscarlotta mit sperrangelweit offener Eingangstür in einer öffentlich zugänglichen Halle stehe und niemand dabei, drin oder drumherum sei! Wir waren dann ziemlich schnell dort und kurz nach uns kam dann auch der Werkstattmensch, der inzwischen wohl benachrichtigt worden war, dass er Oscarlotta abholen könne. Wir sagten dort, dass man doch ein Wohnmobil nicht unbeaufsichtigt offen herumstehen lassen könne, immerhin hätten wir ja alle unsere Wertsachen darin. Das wurde irgendwie zur Kenntnis genommen. Wir begaben uns also wieder auf den Rückweg und der Werkstattmensch wollte Oscarlotta zurückfahren. Wir hatten die Straße noch nicht überquert, als klar wurde, dass etwas nicht stimmte. Oscarlotta war mit den Hinterrädern auf der laufenden Bremsenprüfanlage, wurde heftigst vor- und zurückgeworfen. Wir rannten zurück, ein junger Mann stand dabei und gab dem Fahrer Anweisungen, es weiter zu probieren. Auf unsere Frage, was das denn solle, die Bremsen seien doch schon überprüft worden, bekamen wir keine Antwort. Die Anlage lief weiter und Oscarlotta „schwamm“ von links nach rechts und zurück und die Reifen schrammten an den Bodenblechen entlang. Uschi forderte aufgeregt den jungen Mann auf, doch endlich die Anlage abzuschalten und der fuhr sie an, sie solle doch mal ruhig sein und warten, bis sie fertig seien!!! Der Gummiabrieb bildete schon Häufchen neben den Rädern, als es einem weiteren Mitarbeiter endlich gelang, die Anlage still zu setzen. Niemand übernahm in irgendeiner Form die Verantwortung und wenn wir nicht dabei gewesen wären, hätten wir von dem ganzen Vorfall mit Sicherheit nichts erfahren. Es stellte sich nach hartnäckigem Nachfragen dann heraus, dass der junge Mann Oscarlotta zur Abgasprüfung in die Halle gefahren hatte ohne die Blechabdeckplatten über die Bremsanlage zu legen, sei es aus Faulheit oder aus Gleichgültigkeit oder aus Dummheit. Die Anlage war aber nur für PKW bzw. Wohnmobile bis zu 3,5 t geeignet und viel zu schmal für unsere Zwillingsreifen. Die 6 Tonnen unserer Oscarlotta waren eindeutig zu viel, um sie aus der Anlage wieder heraus zu bekommen! Unser Werkstattmensch, der ja gar keine Schuld daran hatte, lief zu seiner Firma, kam mit einem Wagenheber wieder, schraubte eine Bodenplatte ab, hievte Oscarlotta unter Schwierigkeiten (ein Pfeiler war im Weg) so weit hoch, dass er die Platte unter die Reifen legen konnte und ließ Oscarlotta wieder ab. Dann das Ganze auf der anderen Seite! Danach den Wagenheber wieder wegbringen und dann konnte er endlich losfahren. Wir glauben, dass er ziemlich entnervt war und haben ihn danach auch nicht mehr gesehen. Da wir uns Sorgen um unsere Reifen machten und den ganzen Vorgang sowie die unverschämte Art des jungen Mannes unmöglich fanden, haben wir uns an den Verantwortlichen gewendet, der sich bis dahin vornehm zurückgehalten hatte, obwohl sein Büro direkt nebenan lag und er sicher mitbekommen hatte, was passiert war. Er versicherte uns dann, dass Reifen so etwas vertragen können, dass sie ja extra eine Schutzzone hätten, ging sogar noch in seine Werkstatt und kam mit der Aussage zurück, dass zwei seiner Reifenfachleute das bestätigt hätten! Er gab uns dann sogar noch seine Visitenkarte und versprach, dass er mit seinem jungen Angestellten reden und ihm sagen würde, dass man mit Kunden so nicht umgehen könne. Toll, oder? Bei Südcaravan haben wir den Vorfall dann auch noch einmal geschildert, bekamen noch eine Visitenkarte, eine ProMobil geschenkt und einen warmen Händedruck von dem Menschen am Schreibtisch. Er sagte uns dann auch noch, dass er uns überhaupt keinen Termin in dieser Art gegeben hätte, da vorher erst eine TÜV-Vorbereitung nötig sei. Warum sein Mitarbeiter uns das nicht gesagt hatte und warum der unseren Termin nicht eingetragen hatte, wusste er allerdings nicht. Auf unsere Bemerkung, dass wir wohl in zwei Jahren nicht noch einmal zu ihnen kommen werden, sagte er, dass er das gut verstehen könne. Er schien übrigens der Chef dort zu sein! Um 12 Uhr fuhren wir vom Hof, immer noch ohne Frühstück, mit vielen Stresshormonen im Blut und voller Unverständnis für soviel Unfähigkeit bei „Fachleuten“, um 172,59 Euro ärmer, aber immerhin erfolgreich. Jetzt haben wir erst mal wieder 2 Jahre Ruhe! Vorsichtshalber werden wir die Reifen bei unserem Reifenhändler in Aalen überprüfen lassen.

Ach ja – der Backofen war natürlich nicht eingeräumt, aber das regte uns dann schon nicht mehr auf 😉

Überwintern erfolgreich beendet ;-)

Wir melden uns in Deutschland zurück!!! Und wir sind sehr erfreut, dass der Übergang wettermäßig so wenig spürbar ist, was für April in Deutschland ja nicht vorausgesetzt werden kann. Am Sonntag lief unsere Fahrerei so gut, dass wir eine unserer geplanten Zwischenetappen ausließen und gleich bis „Bommeles“ (Baume les Dames) fuhren. Dort gibt es einen schön angelegten Stellplatz, den wir gerne anfahren. Aber wir hatten diesmal kein Glück, es gab keinen einzigen freien Platz mehr! Also fuhren wir zum ersten Mal zu dem nur wenige hundert Meter weiter liegenden Campingplatz und waren sehr überrascht, wie nett es dort ist. Und es kostete auch nur 11 Euro incl. Strom. Es war fast schade, dass wir nur eine Nacht bleiben konnten.

Am Montag hatten wir bis Freiburg dann nur noch 160 km zu fahren und es war gut, dass wir früh (in der Osterwoche und am Tag) hier auf dem Stellplatz ankamen. Telefonisch hatten wir nämlich schon erfahren, dass alle zu reservierenden Plätze bereits vergeben waren und der Platz war schon gut gefüllt! Wir haben aber noch ein schönes Eckchen bekommen und können jetzt Ostern ganz gelassen auf uns zukommen lassen. Freiburg ist eine so schöne Stadt! Hier ist immer reges Leben und man sieht den Menschen an, dass alle glücklich sind, dass man endlich wieder draußen in den Straßencafés sitzen kann.

Fazit: Wir sind 6 1/2 Monate in Frankreich und Spanien gewesen, Oscarlotta hat 4045 km mehr auf dem Zähler, die Fahrtkosten für Autobahngebühren und Diesel belaufen sich auf rund 1200 Euro. Autobahn sind wir dann gefahren, wenn wir längere Strecken einigermaßen schnell bewältigen wollten. Wir fahren auch gerne „über Land“, aber beide Länder haben ein ausgesprochenes Faible für Kreisverkehre und die halten ganz schön auf! Wir hatten keinerlei Probleme, Pannen, unliebsame Überraschungen (von Barcelona abgesehen), sehr gutes Wetter, keine Langeweile, haben viel gesehen und erlebt. Dafür sind wir sehr dankbar!

Unseren „Winterblog“ beenden wir jetzt der Jahreszeit entsprechend, machen dieses Jahr aber mal keine Sommerpause. Ihr könnt also weiterhin ab und zu bei uns vorbeischauen, vielleicht gibt es dann ja gerade etwas von uns zu lesen (schaut dazu doch nochmal den Text GANZ unten auf dieser Seite an). Wir bedanken uns ganz herzlich für euer Interesse und die vielen netten Kommentare im Blog und auch für die privaten Rückmeldungen. Wir hoffen, dass ihr uns treu bleibt, auch wenn wir die nächsten Monate vielleicht nicht ganz so viel von uns „lesen“ lassen 😉

Lasst es euch so gut wie möglich gehen und genießt den Sommer und das Leben! Liebe Grüße, eure Uschi (+Ingrid)