Mobil oder Immobilie?

Wohnsituation

Heute können wir wieder ausziehen, aus der Steinhaus-Immobilie zurück in unsere Mobile. Und, was meint ihr? Sind wir froh oder traurig? Nun, ihr könnt es euch sicher schon denken, wie immer gibt es Vor- und Nachteile. Jeder wird es für sich ganz persönlich entscheiden und so leben, wie es für ihn passt. Über die Vor- und Nachteile ist auch schon auf diversen Blogs viel geschrieben worden, das müssen wir jetzt nicht alles nochmal wiederholen. Deswegen fassen wir uns kurz und sagen:

FÜR UNS MUSS ES EIN WOHNMOBIL SEIN!

– Wir schätzen KLEINE (und wenige) Räume. Dort kann man nicht mehr ansammeln und aufheben, als man wirklich zum Leben braucht. Eine (große) Wohnung verführt dazu, vieles anzuschaffen und aufzuheben, das man eigentlich gar nicht (mehr) braucht.
– Wir mögen den UNMITTELBAREN Kontakt mit der Natur. Wie schon berichtet, hört man in einer Wohnung oder in einem Haus in der Regel nicht mal mehr, wenn es draußen regnet oder man merkt nicht, wenn es stürmt oder schneit. Die Geräusche oder Bewegungen, die das Wetter mit einem Wohnmobil macht, kann man nicht nicht merken.
– Wir nehmen die NACHTEILE gegenüber einer Wohnung in Kauf und befüllen gerne weiterhin unseren Frischwassertank, damit Wasser aus den Hähnen kommt, entleeren unseren Abwassertank und die Toilettenkassette, schleppen Gasflaschen.
– Natürlich hat man in einer Wohnung mehr BEWEGUNGSFREIHEIT, in einer großen oder einem ganzen Haus sowieso. Aber sind das freiwillige oder eher auf Grund der weiten Wege erzwungene Bewegungen? Wir bewegen uns lieber draußen, egal ob bei den nötigen Ver- und Entsorgungsarbeiten oder ansonsten bei Freizeitaktivitäten. Darüberhinaus ist es dann egal, ob die Räumlichkeit groß oder eben klein ist, denn sitzen kann man ja immer nur auf einem Stuhl/Sofa/Sessel. Die Tage hier in der Steinhauswohnung haben wir uns tagsüber ausschließlich in immer demselben einen Raum aufgehalten (mit kurzen Abstechern in die Küche), obwohl es einige Möglichkeiten mehr gegeben hätte. Aber es wurde sehr schnell deutlich, dass wir auch dann keine Abwechslung oder große Auswahl brauchen, wenn sie zur Verfügung stehen.
– Und was war mit JULE? Die lag, saß, spielte immer da, wo wir waren, erst abends legte sie sich fünf Meter weiter in den dunklen Flur. Die Badewanne, die es in einem Wohnmobil nicht gibt, haben wir für sie nicht gebraucht. Wenn sie richtig schmutzig vom Spaziergang zurückkam, haben wir ihr die Pfoten und den Bauch mit einem nassen Handtuch draußen aus einem mit Regenwasser gefüllten Bottich heraus gesäubert und konnten dann einen „wohnungstauglichen“ Hund mit hereinnehmen. So gesehen hätten wir sie auch mit in Oscarlotta nehmen können! Wahrscheinlich würden wir das beim nächsten Mal auch (wieder) so machen!

Abschließendes Fazit:
Für uns sollte/darf es noch lange nichts anderes sein als ein Wohnmobil! Und wenn wir dann doch irgendwann mal „in die Jahre“ kommen, dann käme ein Wohnwagen oder eher ein Mobilheim infrage, irgendwo auf einem Campingplatz, der unseren dann geänderten Ansprüchen entspricht. Aber bis dahin darf es ruhig noch ein wenig dauern!!!

written by Ingrid
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Bergfest

 

Die Hälfte unserer Hundesitting-Zeit ist herum, Bergfest sozusagen! Zur Feier des Tages gab es Berliner Ballen zum Kaffee (den wir jeden Nachmittag als „Arbeitsessen“ mit dem Rezeptionisten des Campingplatzes einnehmen) und abends Kartoffel-Gemüsepfanne mit den Resten unseres Silvestereises als Nachtisch. Wir haben hier in der Steinhauswohnung zwar eine Spülmaschine, aber jeden Vorspülgang übernimmt mit Begeisterung natürlich Jule!
Ein weiteres Zwischenfazit: In einer Steinhauswohnung, die aus mehr als einem Zimmer besteht, verliert man sich. Wenn man etwas von dem anderen will, muss man brüllen, hinterherlaufen oder telefonieren. Zwinkerndes Smiley „Wo bist du denn gerade?“ ist hier zur Zeit jeder zweite Satz.
Jule ist erwartungsgemäß absolut zufrieden, lieb und ewig hungrig. Trotz des nicht allzu schönen Wetters bekommen wir sie einigermaßen sauber von den Spaziergängen wieder nach Hause. Zur Not gäbe es noch die Badewanne, aber das war bisher noch nicht nötig.
Ab und zu findet sich noch ein versprengter Schneefleck, der natürlich gnadenlos ausgeschöpft wird!

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Auf den Hund gekommen oder der ultimative Test: “Wie lebt es sich in einer Steinhauswohnung?”

Auf den Hund gekommen sind wir ja schon öfter, wenn wir hier in/auf unserem Heimathafen/-campingplatz sind. Jule Ferienhund ist unseren Stammlesern schon ein Begriff. Immer wenn ihre Leute Termine haben, wo Hund nicht möglich, sinnvoll oder erlaubt ist, springen wir ein, wenn wir gerade hier sind. Jule kennt das inzwischen und da wir wirklich gut miteinander auskommen, ergibt sie sich nicht nur in ihr Schicksal, sondern wir sind sicher, dass sie genauso gerne mit uns zusammen ist wie wir mit ihr. Am schönsten ist es für Jule natürlich im Sommer, wenn sie den ganzen Tag draußen vor Oscarlotta im Gras liegen kann und sie liebt es, wenn mindestens eine von uns in ihrer unmittelbaren Nähe ist. Anzuleinen brauchen wir sie nie, sie läuft nicht weg, sie bellt nicht, die anderen Hunde, die urlaubsmäßig da sind, interessieren sie nicht. Coole Jule eben!

Nun sind die Bedingungen draußen ja gerade nicht so toll! Der Schnee ist wieder weg, der Matsch ist wieder da. Da ist Oscarlotta nicht ganz der geeignete Ort für einen Schlammpfotenhund und zu wenig Bewegungsfreiheit wäre hier auch. Eine gute Gelegenheit für uns, nach langer Zeit mal wieder das Leben in einer Steinhauswohnung zu testen! Zwinkerndes Smiley Heute ist erst Tag 3, wir werden bei mehr Erfahrungswerten berichten, ihr müsst euch also noch etwas gedulden. Ein erstes Fazit: Man hört nicht, wenn es regnet!!! (Ist das gut, ist das schlecht? Was meint ihr?)

in der Steinhauswohnung (1)

written by Ingrid
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