Start in den Frühling mit Fix und Boxi

 
 
Bad SchönbornNach einem dreimonatigen “sportlichen” Winteraufenthalt auf dem Stellplatz in Bad Schönborn mit Besuch des benachbarten Fitnessstudios hatte ich erst einmal Termine bei Tischer (Hersteller der Aufbaukabine)  und Storkan (Nissanhändler), damit mein Gespann auch fit wurde.

Bei Tischer gab es die fällige Dichtigkeitsprüfung (ohne Befund) und einen Ersatz für die  Bordbatterie, die sich leider Knall auf Fall verabschiedet hatte. Schon längere Zeit hatte ich mich mit dem Thema ”Lithiumbatterie” beschäftigt und mir vorgenommen, bei einem irgendwann mal nötigen Batterietausch eine Lithiumbatterie + Wechselrichter einbauen zu lassen. Nun kam der Zeitpunkt zwar früher als gedacht, aber ich blieb bei meinem Vorhaben. In Boxi ist nun, passend zur Solarplatte eine 100AH-Lithiumbatterie mit einem neuen Ladegerät eingebaut. Ein Wechselrichter mit 1000 Watt Leistung ermöglicht mir, alle elektrischen Kleingeräte, die ich besitze, zu betreiben. Meine Kabel und Adapter sind seit  Inbetriebnahme der neuen Errungenschaften  “out of order” und führen hoffentlich die meiste Zeit des Jahres ein “Kellerdasein” im Staufach.

WechselrichterLiFePo4Ladegerät

Beim nächsten Stopp in Haßfurt bei der Firma Storkan gab es nur eine kleine Inspektion, dann konnte ich meine geplante Frühjahrstour ins “Bayrische” starten.

bei Storkan

In Bad Windsheim mussten wir noch eine Woche Eiseskälte überstehen. Cooles Smiley

Bad Windsheimeine Woche -10°C

ErdingDas nächste Ziel war Erding, um gute Freunde, die in der Nähe wohnen, zu besuchen. Leider hatte sie die Grippewelle lange im Griff, sodass ich nach einer Woche einen Ortswechsel vornahm. In Weilheim konnte ich zwar dann noch mit einer Freundin einen sonnigen Nachmittagsspaziergang unternehmen, aber alle weiteren Ausflugspläne fielen auch da dem Grippevirus zum Opfer. Ganz Bayern schien die Grippe zu haben, ich blieb verschont! Nachdem dann auch ein verspäteter Wintereinbruch vorhergesagt wurde (und auch stattfand), fuhr ich kurzerhand “nach Hause”, gleichbedeutend mit Campingplatz in Lauterburg.
Eiszapfen bei TagEiszapfen bei Nacht

Nach einer 4-wöchigen Reisepause startete ich Ende März zum neuen Versuch einer Frühlingsreise, mit Erfolg! Erstes Ziel war Bad Dürrheim, dort fand das Treffen von “Seabridge” (Verschiffung von Wohnmobilen und geführte Gruppenreisen) statt, wieder mit einigen auch für mich interessanten Bildvorträgen und natürlich vielen Gesprächen mit Gleichgesinnten. Außerdem konnten wir alle das sonnige, warme Wetter mit Aktivitäten oder auch “Passivitäten” (rumsitzen) im Freien genießen.

Nach den Tagen in Bad Dürrheim fuhr ich am Bodensee entlang über die “Alpenstraße” ins Allgäu (meine heimliche Heimat). Die Kulisse auf der Fahrt war wunderschön: blauer See, weiß-blauer Himmel, weiße Alpengipfel, grüne Wiesen und blühende Büsche! Auf dem Stellplatz in Oberstdorf war der Frühling zwar noch nicht vollständig angekommen, aber das Wetter war nach einem Regentag wieder vom Feinsten und ich habe eine Woche lang meine ausgedehnten Wanderungen und das Städtchen richtig genossen.

unterwegsunterwegsunterwegsunterwegs

Ich wollte auch noch mir unbekannte Stellplätze im Allgäu erkunden. So fuhr ich zunächst den Stellplatz in Fischen an. Er ist schön angelegt, aber ich wollte an dem Tag schon noch ein Stück weiter. Am Mittag landete ich dann in Bad Hindelang. Hier blieb ich eine ganze Woche, weil: superschöner Platz mit toller Ausstattung, superschöne Umgebung, superschönes Wetter und ich kam in den Genuss von einem Zwischensaisonangebot: 5 Nächte bezahlen, 7 Nächte bleiben.

HindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelang

Auf meiner weiteren Erkundungstour fuhr ich über Nesselwang nach Pfronten-Weißbach. Der Stellplatz in Nesselwang ist direkt neben dem Großparkplatz an der Alpspitzbahn im Grünen angelegt. Ich richtete mich dann aber auf dem Stellplatz im übernächsten Dorf (Pfronten-Weißbach) für unbestimmte Zeit ein. Hier gibt es, wie auch in Bad Hindelang, ein gutes Restaurant und gute Sanitäranlagen sowie Waschmaschine und Trockner.

Pfronten

Als besonderes Schmankerl  bekommt man hier am Stellplatz in Pfronten-Weißbach die  “PfrontenCard”  umsonst, das bedeutet “Freie Fahrt” mit Bus und Bahn im Ostallgäu!

PfrontenCard

(Alle Stellplatzbeschreibungen und GPS-Daten zu den von mir angefahrenen Plätzen findet ihr im Bordatlas 2018 und/oder in den verschiedensten Apps und/oder hinter dem jeweiligen Link.)

Eine Woche ist seit meiner Ankunft schon wieder vergangen und zwischenzeitlich stehen “Oscarlotta” und “Fix und Boxi” wieder nebeneinander hier auf dem Platz und haben sich, so wie wir, über das Wiedersehen gefreut.

Pfronten

Pfronten

Die nächsten Neuigkeiten präsentiert euch dann wieder wie gewohnt Ingrid!

written by Uschi
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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Auf zu neuen Ufern!

 

Unsere Winterzeit hier in Bad Schönborn ist definitiv herum, morgen darf Oscarlotta mal wieder weiter fahren als nur bis zur nächsten Gastankstelle. Vier Monate waren wir jetzt hier und wieder fragen wir uns, wo die Zeit geblieben ist! Langweilig war es uns kein einziges Mal, für uns war es eindeutig die richtige Entscheidung, diesen Winter in Deutschland zu verbringen und etwas für unsere Gesundheit zu tun.

Heute waren wir zum letzten Mal in unserem Fitnessstudio, haben uns von jedem Gerät einzeln verabschiedet, von den Trainern natürlich auch! Es ist durchaus wahrscheinlich, dass wir irgendwann noch einmal hierher zurückkommen werden und sei es nur für einen weiteren “Probemonat”. Wir wissen jetzt ja gut, wie alles funktioniert und könnten jederzeit wieder in unser Trainingsprogramm einsteigen. Interessant wäre dann sicherlich, zu sehen, ob wir mit dem jetzigen Level, was wir uns erarbeitet haben, weitermachen könnten.

Vorgestern hatten wir unseren Abschlusstest. An einem starren Gerät wurde getestet, wie es um unsere (erworbene) Kraft bestellt ist, getrennt ermittelt für die Muskulatur des Rückens, des Bauches, des Rumpfes (seitlich), der Schultern, der Arme, der Beine. Über einen sekundenkurzen Zeitraum muss man soviel Kraft aufwenden wie möglich. Ausgehend von Alter und Körpergewicht gibt es Vorgaben, die es zu erreichen oder sogar zu überschreiten gilt. Bis auf einen Wert (Ingrid, deutlich drunter) bzw. zwei Werte (Uschi, gaaanz knapp drunter) lagen wir DEUTLICH über den Referenzwerten! Leider hatten wir keine Vergleichsmöglichkeiten zu unserem Trainingsbeginn, da der junge Mann, der mit uns im November den Eingangstest gemacht hatte, diesen Teil der Überprüfung “vergessen” hatte. Er hatte vor allem bei mir ebenfalls “vergessen”, einige Daten in den Computer einzutragen, sodass ich anhand von Zahlen (Gewicht, Körperfettanteil etc.) nicht sagen kann, was sich verbessert hat. Sagen können wir aber beide, dass wir einen deutlichen Muskelzuwachs spüren und auch sehen. Dass wir die “Last” an allen Geräten kontinuierlich steigern konnten (teilweise bis zum Doppelten), spricht ebenfalls für sich. Der Cardio-Test ergab bei Uschi ein Level von 10 (überdurchschnittlich fit 10-15) und bei mir 7 (durchschnittlich fit 4-9). Auch das entsprechend unseres Alters und unseres Gewichts.

Jetzt gilt es natürlich, diese Ergebnisse zu bewahren! Denn wenn wir ab jetzt nichts mehr tun, wäre der hart (es war oft wirklich hart!) erarbeitete Erfolg vermutlich ziemlich schnell wieder futsch. Wollen wir nicht!!! Also, was tun? Wieder Rad fahren, okay. Wieder Nordic Walking, auch okay. Wird aber nicht reichen. Deswegen haben wir uns Thera-Bänder besorgt, ein “Blackroll”-Sortiment sowie ein Kurzhantel-Set mit auswechselbaren Gewichtsscheiben (2-5kg/Hantel). Eine Einweisungsstunde hatten wir letzte Woche mit einem der Trainer im Studio, der uns Übungen gezeigt hat, die den Übungen an unseren Geräten entsprechen bzw. dieselben Muskelgruppen ansprechen.

TrizepsArme-RückenOberschenkel innenBauchBauch-SchulterOberschenkel außenOberschenkel hintenRückenOberschenkel-Gesäß

Kurz hatten wir überlegt, unsere Anhängerkupplung dazu zu nutzen, um in Zukunft eine “kleine” Allzweck-Zugmaschineneinheit in einem Anhänger hinter Oscarlotta her zu bewegen. Aber allein davon würden wir ja auch nicht fit. Und in einem Anhänger trainieren? Also sparen wir uns diese Ausgaben (Kaufpreis ca. 1200 EUR plus die Anschaffungskosten für den Hänger) wohl doch lieber. 😉 Die Thera-Bänder müssen ausreichen. Ja, und unseren inneren Schweinhund müssen wir natürlich auch weiterhin bekämpfen!

Zugmaschine

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Immer schön im Rhythmus bleiben

heißt es bei uns seit dem 1. November 2014, JEDEN zweiten Tag eine Trainingseinheit von etwa 100 Minuten in unserem uns schon wohlvertrauten Fitnessstudio gleich nebenan. Heute möchte ich euch den Ablauf einer individuellen, auf mich zugeschnittenen Einheit in Wort und Bild darstellen. Sie beginnt mit einer Aufwärmphase auf dem “Stepper”, das bedeutet 10 Min. lockeres Treten.

Fitnessstudio

Anschließend folgen Übungen an den verschiedenen “Kraftmaschinen”, die dauern insgesamt etwa eine Dreiviertelstunde. Eine Übung absolviere ich mit 2 Serien á 20 Wiederholungen, alle anderen mit 3 Serien á 20 Wiederholungen.

Fitnessstudio Fitnessstudio Fitnessstudio Fitnessstudio Fitnessstudio

Das Krafttraining schließe ich mit Dehnübungen im “Käfig” ab.

Fitnessstudio Fitnessstudio Fitnessstudio

Eine Ausdauerübung beendet mein Training. Ich walke 40 Minuten stramm auf dem Laufband mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten: 5 Min. 5,0 km/h, 5 Min 5,5 km/h, 25 Min. 6 km/h, 5 Min. 5,5 km/h.

Fitnessstudio

Abschließend freue ich mich immer auf die heiße Dusche! Smiley

Wir haben jetzt 3 Monate hinter uns und stellen beide fest, dass unsere über die Jahre aufgetretenen “Zipperlein” sich langsam aber sicher verdünnisieren. Die Muskelkraft und die Beweglichkeit sowie die allgemeine Kondition haben merklich zugenommen (eine volle Gasflasche oder ein voller 10l-Wasserkanister fühlen sich nicht mehr so schwer an Zwinkerndes Smiley ). Da wir im Moment keine aktuellen Reisepläne haben, bleiben wir einfach den Februar noch hier und trainieren weiter. Außerdem gefallen uns die Besuche des Thermalbades zur abendlichen Entspannung auch nicht schlecht. Es ist uns klar, dass wir am Ende unseres “aktiven” Winters nicht einfach aufhören können zu trainieren. Um unsere (im Schweiße…) erarbeitete Fitness zu erhalten, werden wir mit Hilfe der kompetenten Trainer unserem “mobilen” Leben angepasste Trainingsprogramme erstellen. Laut Aussagen der Trainer können wir alle Kraft-/Dehnübungen an den Großgeräten ersetzen durch adaptierte Übungen mit Therapiebändern (gibt es in verschiedenen Stärken). Außerdem haben wir uns Kurzhanteln gekauft, die von 2,5 kg bis auf 5 kg pro Hantel aufgerüstet werden können. 10 kg Mehrgewicht werden Oscarlotta und auch Boxi wohl verkraften. Bin gleich zurück  Ab März werden wir dann auf die “mobilen” Geräte umsteigen und das Ausdauertraining wieder nach draußen verlegen. Nordic-Walking oder Radfahren in Wald und Flur nach dem monatelangen “Indoor-Sport” ist auch wieder richtig gut. Wir werden euch dann die adaptierten Übungen in einem Blogeintrag vorstellen.

Unser Resümee nach diesem Sport-Winter in Deutschland ist jetzt schon eindeutig positiv! Wir sind überzeugt davon, dass die Investition von Zeit und Geld in unsere Gesundheit die gewünschten Erfolge gebracht hat; u n d: Langeweile, was ist das? Messbare Ergebnisse liegen zur Zeit allerdings noch nicht vor. Die bekommen wir erst mit dem obligatorischen Abschlusstest am Ende unserer Trainingszeit hier.

Nun noch Hinweise für Wohnmobilisten, die den Besuch des Fitnessstudios in Betracht ziehen: Es gibt für Reisemobilfahrer, die hier auf dem Stellplatz stehen, absolute Sonderpreise. So kostet ein “Schnuppermonat” mit Eingangstest und individuellem Trainingsplan + Einweisung an den Geräten durch geschulte Trainer nur € 69,-. Dieser Betrag beinhaltet 2 Gutscheine, einen für die Meersalzgrotte (€ 10,-) und einen für einen ganzen Tag Sauna + Thermalbadbesuch, Unterbrechung möglich (€ 19,-) Im Dezember/Januar gab es den “Schnuppermonat” sogar für nur € 59,-. Wir als “mobile” Gäste dürfen auch mehrere Monate nacheinander “schnuppern”.

Version Ingrid:

Uschi hat eine etwas andere Aufteilung als ich. Bei ihr verteilt sich Krafttraining zu Ausdauertraining im empfohlenen Verhältnis 1/3 zu 2/3. Ich bin zwar – als Steinbock – normalerweise in allem viel ausdauernder, aber nicht, was sportliche Aktivitäten angeht! 40 Minuten Laufband ist mir viiiel zu langweilig!!! Man könnte sich zwar Stöpsel in die Ohren stecken und das Fernsehprogramm auf den vier Flachbildschirmen an der Wand gegenüber “genießen”, aber wenn ich so sehe, was da läuft, ist das für mich keine erstrebenswerte Alternative. Außerdem war und ist mein Anspruch, vorrangig Muskeln aufzubauen. Nein, ich will nicht aussehen wie ein Bodybuilder, bei Frauen geht das in dem Ausmaß ja sowieso nicht ohne “Pülverchen”. Muskelmasse erhöht den Grundumsatz des Körpers, d. h., je mehr Muskeln desto mehr Kalorien werden verbrannt. Das ist für mich die einzige Möglichkeit, mein Gewicht zu reduzieren, denn noch weniger essen würde zwar gehen, wäre aber extrem frustrierend. Und der Bewegungsmensch, so wie Uschi, bin ich nicht, war ich noch nie und werde ich in diesem Leben ganz sicher auch nicht mehr werden. 😉 Mein Verhältnis ist also genau umgedreht: 1/3 Ausdauertraining (Stepper, Handfahrrad, Fahrrad, Laufband) zu 2/3 Krafttraining (insgesamt 14 Geräte mit jeweils 2 Serien á 20 Wiederholungen). Fortschritte seit Beginn lassen sich daran ablesen, dass sowohl ich als auch Uschi die “Last”, also die Gewichte, kontinuierlich steigern, teilweise schon verdoppeln, konnten. Gewichtsmäßig hat sich allerdings wohl (leider!) noch nicht allzu viel getan. Ich stelle euch die Geräte, die ich nutze, hier einfach mal als Fotos vor, in der Mehrzahl allerdings ohne mich, dafür seht ihr an den Detailaufnahmen, welche Muskelgruppen trainiert werden.

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Absolut beeindruckend ist allerdings ein anderes Phänomen: Seit über 10 Jahren habe ich Probleme mit meinem linken Bein, die sich bei Anstrengung, Belastung über einen längeren Zeitraum dadurch äußern, dass mein linker Fuß beim Laufen nicht mehr automatisch funktioniert (sog. Schlappfuß). Kein Arzt konnte mir bisher helfen, geschweige denn überhaupt eine Diagnose stellen. Und seit 2 Wochen merke ich, dass sich da etwas zum Positiven verändert!!! Keine Ahnung, welche Übungen dafür verantwortlich sind, aber irgendetwas muss es ja sein. Wenn das kein Grund ist, weiter zu machen!

photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“

 
“Unser” Fitnessstudio ist von Oscarlotta aus zu sehen und von meinem Sessel aus tagtäglicher Anblick durch das Seitenfenster. Die Öffnungszeiten sind unter der Woche von morgens 7 Uhr bis abends 22 Uhr, am Wochenende “nur” von 9:00 bis 18:00 bzw. 16:00 Uhr.

Fitnessstudio mit SonnenuntergangFitnessstudio direkt gegenüber

Fitnessstudio

hinter diesen Fenstern geht es "rund"

der Stellplatz vom Studio aus gesehen

Wir gehen jetzt seit 3 Wochen regelmäßig (!) jeden zweiten Tag für 1 1/2 Stunden dorthin, immer zwischen 14 und 16 Uhr. Da ist es wunderbar leer dort, es sind nie mehr als 10-15 Personen anwesend. Das bedeutet, dass man so gut wie nie an den Geräten warten muss. Ihr werdet es uns vielleicht nicht glauben, aber wir gehen richtig gerne! Den Ablauf können wir inzwischen auswendig, der ausgedruckte Trainingsplan kann zu Hause bleiben. Unsere Trainingskarte, die in die entsprechenden Geräte gesteckt wird, hat gespeichert, welche Sitz- oder Rückenlehnenposition eingestellt werden muss und welche Last, also welches Gewicht. Auch so etwas geht im Computerzeitalter ganz einfach! Ausführen müssen wir die Übungen allerdings immer noch selbst! Das kleine Display an den Geräten gibt auch die optimale Geschwindigkeit vor, in der die Übung absolviert werden sollte sowie die Anzahl der Wiederholungen, die Länge der Pause und wann “fertig” ist. “Fertig” sind wir nach Beendigung auch, aber es ist ein sooo gutes Gefühl, etwas für sich getan zu haben. Großartige Veränderungen, Effekte, Erfolge können wir nach dieser doch noch relativ kurzen Zeit allerdings noch nicht vermelden. Außer vielleicht, dass wir die Last an den meisten Geräten bereits um eine Stufe erhöhen konnten und die Zeiten auf Stepper, Laufband & Co ebenfalls. Da wir aber nicht nach 4 Wochen aufhören werden, lassen wir uns mal überraschen und vertrauen darauf, dass unsere Muskeln weiter wachsen.

Einen unserer Nachbarn konnten wir auch davon überzeugen, dass dieses Fitnessstudio richtig gut ist. Hans/Juan ist ein Deutscher, der schon lange in Argentinien lebt und sich jetzt einen Traum verwirklichen will, die Panamericana von Alaska bis Feuerland zu fahren. Dafür hat er seinen VW Amarok nach Deutschland verschiffen lassen, um sich von Tischer eine Aufsetzkabine maßgeschneidert montieren zu lassen. Das hat leider länger gedauert als geplant, sodass er seine Reise um ein Jahr verschieben muss. Verschifft wird ja nach Halifax und im Winter quer durch Kanada bis Alaska zu fahren, ist nicht sehr sinnvoll (siehe die aktuellen Wetterverhältnisse an den Großen Seen).

Nachbarschaft

Übrigens gibt es immer wieder nette oder kuriose Vorfälle hier auf dem Wohnmobilstellplatz. Zur Zeit amüsiert uns weniger das falsche Einparken, sondern welche Methoden Mobilisten haben, ihre Plätze frei zu halten!

Reservierung 1mit Schnellkochtopf (vergammelt)

Reservierung 2mit Stuhl und Spruch

Reservierung mit Auffahrkeilen und Kabeltrommel   

written by Ingrid
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Muskelkater und Besuch

 
 
Muskelkater und Besuch? Was hat das denn miteinander zu tun, fragt ihr euch? Antwort: gar nichts! Ist Zufall, dass beides gerade zusammenfällt. Einzeln genommen ist nichts Zufall. Den Muskelkater haben wir, weil wir am Montag das Fitnesszentrum von innen besucht haben, nicht als Besucher, wie am “Tag der offenen Tür” im September, sondern als Akteure. Wir sind u. a. hier in Bad Schönborn, weil wir beschlossen haben, gegen die fortschreitende altersbedingte Unbeweglichkeit etc… etwas zu unternehmen. Da wir vor 5 Jahren schon einmal für einen Monat hier “Gewichte bewegt” hatten, kannten wir das Studio schon und am “Tag der offenen Tür” konnten wir uns davon überzeugen, dass es seine Qualität nicht nur gehalten, sondern noch weiter verbessert hat. Es handelt sich um ein medizinisches Fitnessstudio und es gibt die Möglichkeit eines Schnuppermonats mit Eingangscheck und maßgeschneidertem Übungsprogramm. Das kostet € 69,- und beinhaltet nicht nur das Training, so oft und so lange man will, sondern auch noch einen ganzen Tag Thermen-/Saunalandschaft (€ 19,-), einen Besuch in der Salzgrotte (€ 10,-) und die freie Teilnahme an sämtlichen Fitnesskursen, auch denen im Thermalbad. Montag ging es also los und jetzt haben wir den Salat, bzw. den Muskelkater. 😉 Ist aber auch interessant, mal wieder festzustellen, wo man überall Muskeln hat! Und ja – schön – dass sie noch da sind!!! Ein wenig verkümmert inzwischen, aber das soll ja nun wieder anders werden! Die Älteren unter unseren Lesern werden wissen, wovon wir reden und den Jungspunden sagen wir, lacht nicht, ihr kommt da auch noch hin, hoffentlich!!! Altwerden ist nichts für Feiglinge, hat der Schauspieler Joachim Fuchsberger mal bemerkt und sogar ein Buch darüber geschrieben. Er hat es geschafft, in Würde 87 Jahre alt zu werden und er wirkte bis zuletzt nicht “alt”. Bis 87 hätten wir ja noch ein wenig, also…

Aufwärmphase im StudioGeräteparade

Besuch haben wir seit Montag von Henning, der mal wieder Wäsche waschen muss. Das geht ja hier im WellMobilPark. Henning kennen wir erst seit kurzem “real”, vorher über Monate nur “virtuell”. Das Internet macht’s möglich! Immer, wenn Henning uns in seinem Blog verlinkt, schießen übrigens unsere Zugriffszahlen wie ein Geysir in die Höhe. Heute knacken wir noch die 600er-Grenze! Heißt, 600 Klicks an einem Tag. DER WAHNSINN!!! Wir sind ja auch seit Montag schon über 30000 insgesamt. Hatten wir nicht gerade erst gemeldet, dass wir 20000 erreicht hatten? Vor erst 48 Tagen? Es ist ja fast schon ein wenig gespenstisch! NEIN, nicht aufhören, zu klicken! 😉

unser Eingangsbusch

Henning mit Kürbisbrotund sauberer Wäsche

Am Dienstag kam dann Luise hier an, auf dem Weg nach Spanien. Sie kam im Dunkeln, wir waren mit Henning im Thermalbad-Restaurant zum Abendessen. Den Hinweiszettel an unserer Tür hat sie leider nicht bemerkt und auch nicht das Begrenzungsschild ihres Stellplatzes. So steht sie jetzt ein kleeeiiin weeenig falsch oder zumindest nicht so, wie der ausgeklügelte Plan des Innenbereichs des WellMobilParks es vorsieht. Das ist Luise aber ziemlich egal und uns in diesem Falle auch. Luise glaubt übrigens, dass wir spätestens im Januar reuevoll auch am Torre erscheinen werden. Na, warten wir es mal ab…

Luise ist auch damit Beifahrern

written by Ingrid
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Tag der offenen Tür im TherMarium

 
 
Am Sonntag war “Tag der offenen Tür” im gesamten TherMarium, d. h. im Thermalbad, dem angeschlossenen Medizinischen Fitnessstudio und den benachbarten “CELENUS”-Kliniken (Gotthard Schettler Klinik für Kardiologie, Angiologie und Sportmedizin und Sigmund Weil Klinik für Orthopädie und Rheumatologie). In den letzten Jahren ist sowohl das Fitnessstudio als auch der SPA-Bereich des Thermalbades umgebaut und erweitert worden. Im beiden Bereichen sind wir vor Jahren schon des öfteren gewesen und so interessierte uns natürlich, wie es jetzt aussieht. Unsere Meinung: Die Arbeit hat sich gelohnt! Das Fitnessstudio hat mehrere große Räume für Gemeinschaftsveranstaltungen und Kurse dazubekommen, außerdem eigene Umkleide- und Duschräume (vorher mussten die vom SPA-Bereich benutzt werden). Im SPA-Bereich sind die alten Abtrennungen mit Vorhängen zwischen den verschiedenen Anwendungsräumen durch feste Wände ersetzt worden und alles ist in frischen Farben neu gestaltet worden, thematisch sortiert. Es gibt die Bereiche “Reinheit” (weiß), “Energie” (gelb), “Lebensfreude” (orange), “Vitalität” (rot), “Harmonie” (grün), “Stärke” (blau), “Entspannung” (violett), “Regeneration” (braun) und “Balance” (schwarz). Es sieht alles SEHR einladend aus! Es gibt alle möglichen Wohlfühl-Angebote, gestaffelt nach Zeit, Preis, Vorlieben, allein oder zu zweit. Vielleicht “gönnen” wir uns da mal was. Aber es gibt auch einen Physiotherapiebereich für ärztlich verordnete Anwendungen. Ich habe heimlich ein paar Fotos gemacht, das wurde nämlich nicht so gerne gesehen. 😉

TherMariumTherMariumprivate SPAprivate SPAprivate SPAVitalitätPhysiotherapie KlinikFitnessstudioFitnessstudioFitnessstudioFitnessstudio (Rücken-Circle)

written by Ingrid
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