Nachtrag zum Weihnachtsmannbesuch auf dem Campingplatz

 
Gerade habe ich auf der (öffentlich zugängigen) Facebook-Seite vom Torre la Sal ‘2 die Fotos entdeckt, die entstanden sind, als, wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten, der Weihnachtsmann in Begleitung vorbei kam und Geschenke an alle Camper verteilte. Diesmal war es relativ unspektakulär. Pedro fehlt!!! (siehe unbedingt “hier” den Fotobeitrag von vor 2 Jahren) Und ich glaube, der Weihnachtsmann leidet an Gedächtnisschwund, es gab nämlich die gleichen Geschenke wie letztes Jahr!!!

Hier” könnt ihr gucken (wir sind auch irgendwann zu sehen, Hildegard, ihr auch!!!). Oben rechts über jedem Foto geht es weiter (siguiente/weiter).

 

Und noch ein Nachtrag, nämlich zu unserem diesjährigen Adventskalender, der hier im Blog nicht mehr dargestellt wird.

Collage

Da wir aber so viele Fragen und Rückmeldungen erhalten haben, hier noch einmal der Text vom 25. Dezember:

Wir hoffen, ihr hattet alle einen schönen Heiligen Abend! Herzlichen Dank für die netten Kommentare und Danksagungen bzgl. unseres Adventskalenders. Es hat uns gefreut, dass es euch Freude gemacht hat. So war es ja gedacht!!! Wir haben einige Fragen gestellt bekommen, wie wir z. B. die Vogelhäuschen gefunden haben. Also: bei einem unserer Tagesausflüge auf der Olympic Peninsula in USA haben wir im nordöstlichsten Zipfel das Städtchen Port Townsend besucht. Dort liefen wir per Zufall an einem viktorianischen Holzhaus, von denen es dort noch einige gibt, vorbei und entdeckten, dass auf JEDEM Zaunpfosten ein selbstgemachtes Vogelhaus thronte, eines entzückender als das andere. So etwas fotografieren wir natürlich immer! Später kam uns die Idee, dass sie eine wunderbare Grundlage für unseren diesjährigen Adventskalender sein könnten. Es waren aber keine 24! Also gingen wir auf die Suche nach weiteren. Fündig wurde Uschi im Waschmaschinenraum eines Campingplatzes, wo die restlichen auf einem Bord standen. Ein besonders schönes fanden wir neben einer Wohnaccessoires-Boutique in LaConner (vom 2. Dezember). Und das wunderschöne amerikanische aus der Collage stand im Lavender-Verkaufsraum in Sequim. Ich hätte es sehr gerne mitgenommen, aber es sprengte eindeutig mein Koffervolumen. Also musste ein Foto ausreichen.

Wo die “Hintergrundbilder” entstanden sind, stand ja immer dabei. Für die “Rahmenbilder” haben wir die Inhalte, die mit Weihnachten zu tun haben, in einem ganzjährigen Weihnachtsladen in dem bayrisch angehauchten Städtchen Leavenworth fotografiert. (Die Rahmen habe ich mit einer Smartphone-App erstellt.) “Howdy” haben wir auf einer unserer Ausflugsfahrten an der Pazifikküste entdeckt. Dort standen auch die geschnitzten Weißkopfseeadler zum Verkauf. Howdy bat uns, mitgenommen zu werden. Nachdem wir die Ohrenkneifer aus seinen Ritzen herausgeschüttelt hatten, durfte er, gut verpackt, mitfahren, bis er als Mitbringsel bei Uschis Schwester ein neues Zuhause fand.

Howdy (1)Howdy (2)Howdy (3) Howdy (4) Howdy (5) Howdy (6)

 

Wie Moni uns versicherte, hat er sich gut bei ihr eingelebt und wird weder von den Katzen gekratzt noch von den Hunden angepinkelt 😉 Langeweile scheint er auch nicht zu haben!

 

HOWDY (7) HOWDY (8) HOWDY (9)HOWDY (10)

Als kleines “Weihnachtsgeschenk” haben wir die Einzelfotos teils im Original und teils verarbeitet noch einmal in einem Album zusammengestellt. Wer sie anschauen möchte, kann “hier” klicken.

Heilige Drei Könige oder Weihnachten in Spanien

 
Wir sind, wie ihr wisst, in Spanien! Für uns ist das daran zu merken, dass es hier vieeeel wärmer ist als in Deutschland, dass (fast) jeden Tag die Sonne scheint, es erst gegen 18 Uhr dunkel wird, wir von Palmen umringt sind – und daran, dass auch nach Silvester noch z. B. in den Supermärkten Weihnachtslieder gespielt werden. Das ist für uns Deutsche erst einmal etwas befremdlich. In Spanien aber ist es üblich, Geschenke zu Weihnachten nicht am 24. Dezember zu überreichen, sondern erst am 6. Januar. Dieser Brauch geht auf die logische Schlussfolgerung zurück, dass das Jesuskind zwar am 24. Dezember geboren worden sein soll, die Heiligen Drei Könige aber auf ihren Dromedaren erst am 6. Januar eintrafen, um dem Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe zu huldigen. Der Abend vor dem 6. Januar wird von allen Kindern in Spanien sehnsüchtig erwartet. An diesem Abend kommen die Heiligen Drei Könige in die Städte und Dörfer. Sie reiten in prächtigen karnevalsähnlichen Umzügen mit ihren Pagen und Helfern durch das Land und verteilen in der Nacht die Geschenke an die Kinder. Ähnlich wie bei uns die Kleinsten glauben, dass das Christkind am Heiligen Abend oder in der Nacht auf den 1. Weihnachtstag die Geschenke bringt, glauben die spanischen Kinder an die Reyes Magos. Die Kinder haben zuvor ihre Wunschzettel an ihren Lieblingskönig adressiert geschrieben und werden der Reihe nach aufgerufen, bis alle Geschenke verteilt sind. Die werden entweder von den Städten spendiert oder die Eltern zahlen einen Obulus dafür oder bringens eigens gekaufte Geschenke vorher vorbei, wobei die unartigen Kinder statt Geschenken nur Kohlestücke erhalten. Am 6. Januar, der ein hoher Feiertag in Spanien ist, wird dann in den Familien gefeiert. Wir hier am Torre la Sal 2 hatten das große Glück, dass die Reyes Magos auch bei uns vorbeigekommen sind, obwohl hier ja eher weniger Kinder sind! Deswegen gab es auch neben den obligatorischen Bonbons, die wie in Köln beim Karnevalszug verteilt werden, Sangría!!! Die Temperaturen dafür stimmten ja auf jeden Fall 😉

Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (1) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (2) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (3) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (4) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (5) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (6) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (7) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (8) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (9) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (10) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (11) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (12) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (13) Heilige Drei Könige oder Feliz Navidad (14)