Stilles, weites Land

 
 
Weites Land

EIN EINZIGER GENUSS!

Ich konnte mich im Kreis drehen und kein einziges Hochhaus oder gleichförmige, um nicht zu sagen uniformierte “Hundertschaften” von kleinen aneinander gebauten Schachtelhäusern störten das Bild.

Stilles Land

Es war für uns einfach traumhaft hier! Verliebt  Leider ist dieser Eintrag schon ein Rückblick. Wir denken sehr gerne, wenn auch mit Wehmut, an die ruhigen, fast schon besinnlichen Tage bei Björn auf seiner „Finca-Caravana“ (Beschreibung oben in unserer Stellplatzliste) zurück. Wir sind als Gäste gekommen und als Freunde gefahren und freuen uns heute schon auf ein Wiedersehen!

Zur Kaffeezeit saßen wir gerne mit Björn zusammen in seiner lauschigen “Küche” im Schatten des großen Mandelbaumes und “bekakelten” ausführlich Dies und Das. Unter anderem hatte Björn Ideen für die Beschriftung der von ihm ausgeklügelten Ver- und Entsorgungsstation. Mit unserer Unterstützung Zwinkerndes Smiley konnte dieses Projekt dann auch direkt in die Tat umgesetzt werden. Es hat Spaß gemacht und ist (so glauben wir) schön geworden. Seht selbst:

Vorüberlegungen
Nur für AbwasserFertig!

Für FesttanksEndergebnis!

Die Kennzeichnung der beiden Wasserschläuche an seinem “Wasserturm” war uns noch sehr wichtig. Durch international verständliche Piktogramme wollten wir erreichen, dass der Verwendungszweck völlig KLAR ist.

Kasette spülen Alles klar!

Nur Wasser abfüllen!Auch klar!

International verständlich!!!

Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und hoffen, dass in Zukunft KEINE Reisemobilbesatzung die beiden Schläuche verwechselt!!! Verwirrtes Smiley

Übrigens: Unser Flitzi stand ganze zehn Tage zugedeckt mit Pellerine auf seinem Plätzchen, erst dann entschlossen wir uns, Caudete einen Besuch abzustatten und unsere Lebensmittelbestände aufzufüllen.

Ingrid und ich genossen in den Tagen bis dahin lieber die außergewöhnliche Natur “by bike” und zu Fuß, bevorzugt mit Björn und Nora (seine Hündin). Über die Flora und Fauna etc. in der näheren Umgebung des Stellplatzes wird Ingrid demnächst noch berichten.

Gestern haben wir uns dann endgültig “losgerissen” und sind Richtung ZURÜCK gestartet. Gelandet sind wir gestern Nachmittag auf dem Stellplatz “Stop and Go La Volta” in Peñiscola. Wir wurden sehr freundlich begrüßt (un poco español ist doch manchmal hilfreich) und bekamen den, man beachte, LETZTEN großen Stellplatz am Rand des Campingplatzes. Das Zurückkommen in die Zivilisation war im ersten Moment schon eigenartig. Viele andere fröhliche Mobilisten, Autos auf der Straße direkt neben uns oder gackernde Hühner und bellende Hundis in der Nachbarschaft ergeben einfach einen unüberhörbaren Geräuschpegel, aber man gewöhnt sich… Nach der Fahrt gab es für uns hier im einfachen aber sauberen Sanitärgebäude eine angenehm warme Dusche und das kostenlos angebotene WIFI funzt auch prima. Wir sind insgesamt mit dem Camping-, Stellplatz hier sehr zufrieden, für zwei Tage freuen wir uns auf einen kleinen Bummel an der Strandpromenade und durch die wirklich hübschen Gässchen der Altstadt. Anmerkung der Redaktion: Wir sind das letzte Mal am Silvesterabend mit Flitzi vom Torre la Sal aus hierher gefahren!

Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an Melanie und Wolfgang, in eurem Blog habe ich den Hinweis zu dem Camping “La Volta” gefunden. Ich lese euer Blog übrigens schon längere Zeit und Ingrid und ich haben uns gefreut, dass ihr unser noch junges öffentliches Blog bei euch verlinkt habt. Geheimnis erzählendes Smiley

Am Sonntag ist für uns wieder Fahrtag. Wir wollen bis Navata fahren, beschrieben siehe Stellplatzliste und „hier„.

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Lazy Sunday Afternoon

 
 
Die Überarbeitung (Fotos sichtbar machen) des aktuellen Artikels heute aus unserem Blog vom Februar 2013 passte wunderbar zu unserem heutigen Tag. “Was macht ihr denn so den ganzen Tag?” Das hatte Uschi ja mal so anschaulich dokumentiert, “hier” noch einmal nachzulesen. Heute hatten wir einfach nur einen “lazy sunday afternoon” auf der Wiese vor unserem Platz unter drei Palmen. Herrlich!!! Das Wetter ist zur Zeit frühsommerlich, so wie bestenfalls in Deutschland im Mai/Juni. Die Sonne brennt schon, man muss aufpassen, dass man keinen Sonnenbrand bekommt, denn es geht ständig ein leichter Wind, der die Temperaturen sehr erträglich macht, einen aber auch vergessen lässt, beizeiten aus der Sonne herauszugehen. Parallelen zum Artikel vom Februar 2013 bestanden hauptsächlich darin, dass wir Wäsche gewaschen und getrocknet haben. Durch den Wind war die Wäsche (fast) schon trocken, bevor sie richtig angeklammert war. Ein GROSSER Vorteil gegenüber dem Torre ist hier, dass man nicht zu nachtschlafender Zeit aufstehen muss, um in der Rezeption einen Waschmaschinenzettel zu holen. Hier gibt es in allen Sanitärhäusern Münzwaschmaschinen. Man muss halt vorher nachschauen, ob eine frei ist. Aber das ist alles mit Paulinchen kein Problem und sogar die Wäschetasche kann mit ihr transportiert werden, wie in dem Video gut zu sehen. Das war nämlich nicht gestellt, sondern eine Spontanidee von mir. Ich wollte eigentlich nur ein Foto machen und musste mich dann richtig beeilen, um auf Video umzuschalten, als Uschi schon um die Ecke bog. 😉

unsere IdyllefröhlicheWäsche      

Damit hier aber kein falscher Eindruck entsteht, wir faulenzen nicht jeden Tag. NEIN!!! (Nur jeden zweiten, hihi!) Uns hat die Woche z. B. der Saharasturm ereilt und da diese Sandwolken meinten, sich über uns erleichtern zu müssen (Regen+Sand), sahen ALLE Mobile, Wohnwagen, PKW hier auf dem Platz danach grauenvoll aus! Da viele Überwinterer inzwischen ihre Siebensachen zusammenräumen, hatte so mancher sein Fahrzeug gerade blitzblank gewienert. Also alles auf Anfang! Ich hatte Flitzi gerade wieder sauber (Uschi versuchte das Gleiche mit Oscarlottas Dach), als ein Gewitter nahte. Kurzentschlossen schmiss ich Flitzi seine Pelerine über, wir vergurteten sie, fuhren ihn auf unsere Plastikmatte (vorher natürlich) und da hat er den folgenden Regenguss unbeschadet überstanden. Da Oscarlotta nun wunderbar eingeweicht war, ging Uschi noch im Regen raus und fing an, den ganzen Sanddreck mit viel Wasser aus dem Putzeimer abzuwaschen. Ich lederte hinterher und nach relativ kurzer Zeit und verhältnismäßig “wenig” Aufwand hatten wir auch sie wieder sauber. Den restlichen Sand haben die Wolken zum Glück weiter gen Norden mitgenommen, es war von 15000 Tonnen die Rede! Die fehlen nun in der Sahara. Ob die das wohl merken??? Und ich stelle mir gerade vor, wie es wohl wäre, wenn diese 15000 Tonnen alle an einer Stelle heruntergefallen wären 😦 Am Torre hätte sich Fernando ja vielleicht gefreut, weil er für den Sommer wieder einen schönen Sandstrand gehabt hätte.

Fotos: keine

Ansonsten alles wie gehabt. Ich habe mit den Blogreparaturarbeiten immer noch zu tun, aber ein Ende zeichnet sich ab. Als das USA-Blog fertig war, gab es einen dicken Belohnungs- und Motivationseisbecher. Gruß an Paules 😉

Eisbecher mit Meerblickzur Belohnung   

Das Eiscafé ist unten am Hafen und wir fahren gerne nachmittags mal mit den Rädern auf einen Kaffee runter. Ab und zu gibt es auch noch eine Kugel Eis auf die Faust! Aber nicht so oft, eine Kugel kostet hier € 2,50 – am Wochenende sogar noch 10 Cent mehr! Französische Preise!!!

 Radausflug mitGertrud+Fritz Mit unseren Dortmundern haben wir eine kleine Radtour die Küste entlang gemacht, es gibt über eine relativ lange Strecke eine schöne, bunt gepflasterte Strandpromenade. Im Winter bzw. Frühling ist dort noch nichts los, sodass man gut mit den Rädern dort fahren kann. Ein deutsches Café haben wir auch gefunden und sehr leckeren Apfelkuchen genossen. Das Tollste aber sind z. Z. die in Massen blühenden Strohblumen überall! Ich kann mich nicht satt sehen an ihnen und lasse euch jetzt teilhaben an dieser Pracht.

StrohblumenStrohblumenTorre de Horadada mit StrohblumenStrohblumen mit TorreStrohblumenStrohblumenStrohblumen Strohblumen mit StrandblickStrohblumen en masseStrohblumen mit Merblick

Strohblume(n) en detail

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

2 Stellplatzbeschreibungen und Franz

 
 
Vor mehreren Tagen haben wir eine Erkundungsfahrt Richtung Mazarrón gemacht, wir wollten uns zwei Wohnmobil-Stellplätze anschauen, die uns interessierten. Der erste Platz heißt “Camperstop Sierra Espuña” und liegt, wie der Name besagt, an den Ausläufern der Sierra Espuña bei der kleinen Stadt Totana in der Region Murcia, ca. 34 km vom Meer bei Mazarrón entfernt. Die Anfahrt ist für große Mobile etwas problematisch, da die Zufahrtsstraße über mehrere hundert Meter nur 1 1/2-spurig ist. Der Platz selber liegt sehr schön mit weiter Aussicht auf die Umgebung, Totana ist ein nettes kleines Städtchen, aber mehr gibt es nicht. Ohne PKW dürfte es für längere Zeit nur für absolut Ruhesuchende interessant sein (über die angepriesenen Wanderwege können wir keine Auskunft geben). Die Platzkapazität wird mit bis zu 25 Mobilen angegeben, nun ja. Die Einteilung bzw. Begrenzung der einzelnen Plätze durch kleine, neuangepflanzte Bäume ist sehr minimalistisch! (Sehr gut auf dem Stellplatzplan der Homepage zu sehen.) Ein größeres Mobil füllt einen (der größeren) Plätze fast vollständig aus. Solange der Nachbarplatz frei ist, kein Problem. Bei unserem Besuch standen gut verteilt 5 Mobile auf dem Platz. Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen, sogar Waschmaschine und Trockner gibt es. WLAN umsonst! Sehr gut gelöst auch die räumliche Entfernung zwischen Ent- und Versorgungsstation. Der Platz ist sehr liebevoll angelegt und sehr gepflegt. Eine Preisübersicht findet ihr ebenfalls auf der Homepage, die so nett gestaltet ist wie der Platz.

Picknickplatz mit Aussicht Picknickplatz Detailansicht

Versorgungsstation WC-Entsorgung Entsorgungsstation

ohne Worte

Unser nächstes Ziel war der Stellplatz “Rancho Buena Vista” bei Mazarrón. Durch einen Tipp aus gut informierter Quelle vermuteten wir hier die Anwesenheit von Franz und Burkhard, die beiden Zimmermänner aus der 37° ZDF-Sendung “Wenn ich will, kann ich weg”, die “Gegenspieler” unseres Freundes Brodo. Und tatsächlich trafen wir sie dort an!!! Unverkenn- und unübersehbar das Wohnmobil von Franz, inzwischen vollständig bemalt incl. des im Film noch roten Anhängers.

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (24)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (25)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (27)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (33)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (39)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (40)

Wir wurden, als Fremde, zuerst etwas misstrauisch beäugt und die Hunde von Franz signalisierten deutlich “bis hierher und nicht weiter”. Nur der Jüngste war unvoreingenommen knabberfreudig, nicht nur bei Franz.

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (30) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (31)  Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (32)

Nachdem wir uns zu erkennen gegeben hatten, “ach, die zwei Lehrerinnen!”, entwickelte sich ein netter Plausch mit den beiden Männern und wir durften uns alles ganz genau anschauen sowie Fotos für das Blog machen. Seit Dezember verweilen die Beiden jetzt schon hier auf dem wirklich schönen Stellplatz und haben die Zeit für allerlei Umbauarbeiten genutzt. Mitte April soll es dann aber mal weitergehen Richtung Afrika, zunächst in die Gegend um Malaga, wo ein Job wartet.

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (22)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (28) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (29) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (35)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (34) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (37) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (38)

Der Stellplatz ist noch im Aufbau, bietet aber schon sehr schöne und großzügig angelegte Parzellen für z. Z. ca. 25 Mobile, die auch bereits fast alle belegt waren. Die weitere Planung kann man sehr gut “hier” sehen. Ein Holzhäuschen steht bereits und am vorderen Rand der “Erweiterungsfläche” sind auch schon Wohnmobilstellplätze fertig für Hundebesitzer. Nachteile (eventuell, je nach Geschmack): Nach Mazarrón und somit zum Meer sind es 15 km, rundherum ist nichts als Natur, die hier, wie überall in dieser Region, sehr steppenartig ist. Das versucht der Platzbetreiber mit viel Blumenschmuck und netten Deko-Elementen auszugleichen. Ach ja – freilaufende Hühner und Hähne gibt es auch! Uns hat der Platz sehr gut gefallen und für eine kürzere Zeitspanne käme er durchaus in Frage.

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (1)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (3)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (4)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Zufahrt)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Hundeteil)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Rezeption)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Grillplatz und Versammlungsraum)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Versammlungsraum)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Detail)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (ein Miethäuschen)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Hühnergehege)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (glückliche Hühner)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (und Hähne) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Duschcontainer)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (von innen)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (19) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (8) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (13)

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Caravaning “La Manga”

 

Camping 'La Manga' Bei unserem Ausflug zum Mar Menor haben wir natürlich die Gelegenheit genutzt, um uns den Campingplatz “La Manga” mal wieder anzuschauen. Dort haben wir 2002 in unserem ersten gemeinsamen Spanienwinter das Weihnachtsfest zusammen mit Dietmar, Heidi und Edelgard verbracht. Für mich war das damals unwahrscheinlich, Ende Dezember in kurzen Hosen und T-Shirt draußen in der Sonne zu sitzen! Uschi hatte mir zwar immer davon erzählt, ich hatte es ihr auch geglaubt, aber richtig vorstellen kann man sich das erst, wenn man es selbst erlebt hat. Dietmar band sich zur Feier des Tages ganz stilbewusst eine Krawatte um, wir nahmen unser “Festmahl” ein, solange es noch hell war und erst später brauchte man dann eine leichte Jacke. Es war nett, Dietmar, nicht wahr? 

Heiligabend 2002Oscar IV und FriedaiHeiligabend 2002Heiligabend 2002Heiligabend 2002 Heiligabend 2002Heiligabend 2002
Das war damals der Beginn einer “wunderbaren Freundschaft” zwischen Spanien und mir. Besonders begeistert war ich von der Blütenpracht mitten im Winter, so etwas kannte ich halt nicht. Jetzt haben wir es schon so viele Winter erlebt, aber es ist immer noch keine Selbstverständlichkeit für mich/uns, wir genießen es sehr bewusst.

Mojacar 2002Steingarten Kap Nau 2002Guadelest 2002Mojacar 2002

Camping "La Manga" Schon 2002 wies dieser Campingplatz eine Besonderheit auf: Über weite Bereiche waren die einzelnen Parzellen zugebaut mit Wohnwagen, Vorzelten, festen Vorbauten, Vorhängen, Gitterzäunen etc… Dauerplatzbereiche auf spanisch! Sehr eng, sehr gewöhnungsbedürftig für Mitteleuropäer mit dem Anspruch auf ein wenig Privatheit. Aber, das haben wir inzwischen gelernt, “der” Spanier kennt keine Berührungsängste. Wir waren gespannt, wie es wohl heute aussehen mochte. Die Antwort auf diese Frage seht ihr jetzt 😉

Camping 'La Manga' Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'  

Camping 'La Manga' Wir möchten uns gar nicht vorstellen, wie das hier während der Hauptsaison im Sommer aussieht! Auch sonst hatte sich auf dem Campingplatz nicht viel verändert. Die Sanitäranlagen sind immer noch aus den 80er-Jahren, es ist sauber, aber altmodisch und nicht sehr komfortabel. Allerdings bietet der Platz ansonsten alles, was das Camperherz begehrt, es gibt ein großes Restaurant mit Terrasse direkt am Mar Menor und ein Stück Sandstrand. Und sogar eine Hundedusche! Die Briten sind immer noch in der Überzahl und “rotten” sich in bestimmten Abschnitten zusammen. Die Stellplätze sind eng und teilweise für große Mobile nicht anfahrbar. Es wäre nicht direkt eine Strafe, hier den Winter verbringen zu müssen, aber es gibt schönere Plätze. Die Blütenpracht allerdings gibt es auch immer noch!

Camping 'La Manga' Camping 'La Manga' Camping 'La Manga'HundeduscheHundedusche

Camping 'La Manga' Camping 'La Manga' Camping 'La Manga'  

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Das kleinere Meer


La Manga del Mar Menor Das Mar Menor (menor = kleiner, geringer) ist nur 6 km von hier entfernt und wir waren mit den Rädern ja schon dort (hier nachzulesen). Aber dort ist nur der Teil der Landzunge, der lediglich ein kurzes Stück befahrbar und bebaut ist. Mit “La Manga del Mar Menor” ist der Teil gemeint, der als natürliche Barriere das Binnenmeer vom Mittelmeer abteilt. Ursprünglich muss das mal ein Naturparadies gewesen sein und es ist absolut unverständlich, dass man es nicht zum Naturschutzgebiet erklärt, sondern TOTAL zugebaut hat. Wir waren während unseres ersten gemeinsamen Spanienaufenthaltes 2002/03 schon einmal hier und waren schon damals geschockt. Aber inzwischen ist es noch viel mehr bebaut worden, 20 km lang fast keine freie Fläche mehr. Jetzt im Winter natürlich wieder alle Fensterläden geschlossen, lediglich ein paar Hotels haben Gäste. Wie das im Sommer gehen soll, ist uns schleierhaft. Wo bekommt man das Wasser her für so viele Menschen? Okay, es gibt Meerentsalzungsanlagen und irgendwie wird es wohl funktionieren. Über mehrere Kilometer ist die “Feiermeile” mit einem Lokal am anderen, schmale Strände gibt es auch hier und da, aber am allerwichtigsten sind die Ferienappartements, Hotels, Häuschen, Privatvillen, die man noch auf das letzte Eckchen gesetzt hat. Alles, was auf der Karte noch gelb und unbebaut aussieht, ist inzwischen zugepflastert. Es ist ziemlich schrecklich! Es gibt zwar auch hier immer wieder sehr hübsche Häuschen und viele verschiedene Baustile, aber die Menge erschlägt einen.

Da hat es uns vorne am Cabo de Palos beim Leuchtturm wesentlich besser gefallen und wir möchten euch auch nur die “schönen” Fotos zeigen.

Faro de Cabo de PalosFaro de Cabo de PalosCabo de PalosCabo de PalosCabo de PalosCabo de PalosCabo de PalosMühle               
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Besuch bei Björn auf der Finca-Caravana

 

Route nach Yecla Uschi liest ja schon seit geraumer Zeit die verschiedensten Blogs, von Weltumseglern oder solchen, die sich nur so nennen und von Wohnmobilisten, älteren und jüngeren, die teilweise ganz in ihrem Mobil leben, so wie wir, oder “nur” den Winter in Spanien verbringen. Bei einem jüngeren Paar stieß sie vor ein paar Tagen auf einen Bericht über einen jungen Mann, der ca. 120 km von uns entfernt in den Bergen in Eigenregie einen Stellplatz für Wohnmobile aufbaut. Das las sich so interessant, dass wir gestern einen Sonntagsausflug mit Flitzi dorthin unternahmen. Wir wollten ja sowieso mal in’s Hinterland, jetzt hatten wir ein Ziel. Unser Frühstück packten wir ein und verzehrten es picknickartig am Rande einer Zitronenbaumplantage. Unser Flitzi ist wirklich vielseitig nutzbar!!! FrühstückFrühstück   

Steinmännchen Gegen 14 Uhr hatten wir die Abzweigung von der Nationalstraße erreicht und nun ging es ca. 4 km über eine zwar asphaltierte, aber recht unebene 1 1/2-spurige Landstraße weiter. Dann kam die beschriebene und gut ausgeschilderte Stelle, an der es links ab auf einen Schotterweg ging. Auf beiden Seiten wiesen niedliche “Steinmännchen” den Weg und dann sahen wir ihn schon, den Stellplatz. Ein großes, ebenes Gelände mit inzwischen 10 parzellierten Flächen, jede ca. 200 m² (!) groß. Björn, der Besitzer und Betreiber, kam uns mit seiner Hündin Nora entgegen, freute sich über den unerwarteten Besuch, lud uns auf einen Kaffee ein und bestand darauf, seine Arbeitsklamotten gegen “Sonntagskleidung” zu tauschen. 😉 Wir waren übergangslos in einem intensiven und interessanten Gespräch, er zeigte uns alle seine bisher fertig gewordenen Einrichtungen und wir waren und sind voller Bewunderung für den Tatendrang, Idealismus, Mut, Durchhaltewillen und die Visionen eines jungen Mannes. Er macht das alles ganz allein und Stück für Stück. Letzteres im Wortsinne, seine Wege sind gesäumt von kleinen Bruchsteinen!!! Allein das eine Heidenarbeit! Auch hier wieder kleinere Steinmännchen, auf denen Solarlämpchen stehen. Strom gibt es nämlich nicht, Frischwasser (aus einer Quelle) wird angeliefert und in einem großen Tank gelagert, Abwasser und Fäkalien sammeln sich in zwei weiteren Tanks. Alle sind unterirdisch verlegt. Oberirdisch gibt es eine gut durchdachte und konzipierte Ent- und Versorgungsstation, eine Möglichkeit, Geschirr zu spülen, eine Windschutzmauer für Zusammenkünfte im Freien und eine große und sehr schön gestaltete Gemeinschaftsküche mit Grill und Brotback-/Pizzaofen. Seit einem Jahr ist die “Finca-Caravana” jetzt in Betrieb, es ist noch nicht alles fertig, aber alles nutzbar. Der “Run” hält sich naturgemäß noch in Grenzen, aber inzwischen findet man den Stellplatz u. a. im Reisemobil-Bordatlas 2014, in einem ADAC-Stellplatzführer und natürlich im Internet in diversen Foren, Blogs etc… Vielleicht muss er noch ein wenig Geduld aufbringen, sein Enthusiasmus scheint auf jeden Fall ausreichend groß zu sein.

Björn und Nora das Gelände VE-Station mit unterirdischen Tanks Spüle, Abfallsammelstation, VE Nora der "Garten" die Außenküche

Mandelblüte

Es gibt (bisher) einige Mandelbäume, die hier oben auf 700 m jetzt erst blühten, drei Wochen später als an der Küste. Rundherum ist trockenes, steiniges Land mit macchieartigem Bewuchs. Nachbarn, vielbefahrene Straßen, Lärm – Fehlanzeige. Dafür eine tolle Fernsicht, viele Wander- oder Radmöglichkeiten, Natur pur, ein angenehmes Klima im Winter und erträgliche Temperaturen im Sommer, richtig für Menschen, die dem Trubel der Küstenorte mal entfliehen wollen. Björn bringt, wenn gewünscht, seine Animateurerfahrung in’s Spiel und bietet eine Reihe von Freizeitaktivitäten an. Die nächste Einkaufsmöglichkeit ist 10 km entfernt in Caudete, der Kühlschrank sollte bei Anreise also gefüllt sein. Aber Björn nimmt auch Einkaufszettel entgegen! Spanische Gasflaschen können getauscht werden und zur Not hilft er bei Strom- bzw. Batterieengpässen mit einem Generator aus.

liebevolles Kunstobjekt

Wir sind autark mit unseren vier Solarplatten auf dem Dach und können uns durchaus vorstellen, ein paar Tage auf der “Finca-Caravana” zu verbringen. Dass andere Besucher genauso angetan waren von Björns Projekt und sich rundum wohlgefühlt haben bei ihm, kann man auf seiner Homepage im Gästebuch nachlesen sowie in den Berichten verschiedener Wohnmobil-Reiseblogs, z. B. bei “AMUMOT” oder “Flairchen”.

Wir waren sehr zufrieden mit unserem kilometermäßig doch etwas umfangreicheren Tagestrip. Zurück wählten wir die schnellere Strecke über die Autobahn (Murcia) und fuhren an riesigen Mandelbaumplantagen in knatschpink vorbei! Die Landschaft hier ist sehr interessant, viele Bergzüge, weite Hochebenen, sehr karg, aber auch wieder waldähnliche Vegetation und ein traumhaft blauer Stausee! Wunderschönes Spanien!!!

Stausee
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Erste Eindrücke


Balkon Die erste Woche hier haben wir auch schon wieder hinter uns! Das Eingewöhnen ging schnell, auch wenn wir zunächst einen Schock bekommen haben bei näherer Erkundung der näheren Umgebung. MASSEN von architektonisch hübschen, aber unbewohnten Häusern. Vom Campingplatz aus ca. 1 km bis zum Meer und das die ganze Küste entlang, egal ob nach Süden oder nach Norden. Es gibt nur einzelne Strandbuchten mit Zugängen zwischen den Häusern durch. Es ist SEHR gewöhnungsbedürftig! Auch im Hinterland sieht es genauso aus. Viele Berghänge sind total zugebaut. Wenn dies China wäre mit seinen 1,35 Milliarden Menschen, wo jeder mal an’s Meer möchte, aber wir sind in Spanien und da gibt es “nur” 47 Millionen Einwohner. Man kann aber, wenn man das Land durchquert, schon annehmen, dass jeder von denen irgendwo ein Ferienhaus oder zumindest eine Wohnung hat. Und das für maximal 3 Monate im Jahr!!!

Bebauung im Hinterland

Schon jetzt können wir sagen, dass die Umgebung des Torre la Sal ‘2 schöner und vielfältiger nutzbar ist. Zu Fuß ist man in wenigen Minuten am Meer, hier mit dem Fahrrad zwar auch, aber man fährt zwischen Häusern durch. Am Torre hat man sofort den wunderbaren Naturstrand mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet, hier ist das nächste ca. 6 km entfernt, die Salinenlandschaft “San Pedro del Pinatar”. Eine so schöne Radroute wie nach Benicàssim immer am Meer entlang sucht man hier vergebens, siehe oben (Bebauung). Okay, die Hochhäuser von Marina d’Or sind auch nicht besonders schön, aber kein Vergleich zu hier. Die Berge sind viel weiter von der Küste entfernt, mal eben per Rad oder mit dem PKW eine kleine Ausflugstour machen ist nicht oder nur mit sehr viel mehr Zeitaufwand zu bewältigen. An Campingplätzen haben wir uns den alten sowie den neuen “Marjal” angeschaut und den “La Manga” (Bericht von dort folgt separat). Alle total voll! Der untere, ältere Marjal ist voll in britischer Hand und ausgebucht (KEIN EINZIGER FREIER PLATZ!!!), der neuere im Landesinneren ist uns viel zu groß und zu steril (1500 Stellplätze). Auch dort Horden von trink- und sangesfreudigen Inselmännern und -frauen. Und rundherum wenig bis gar keine Möglichkeiten, etwas zu unternehmen. Bis zum Meer sind es 15-20 km. Das kommt für uns gar nicht in Frage.

IMG_2116_ShiftN_1600x1171 Vorgestern waren wir mit den Rädern bei den Salinen von San Pedro del Pinatar. Dort hat es uns richtig gut gefallen. Riesige Salzberge gibt es und natürlich Flamingos und allerlei andere Wasservögel.

 

 

SalzbergeBlick auf die Isla Grosa
Naturstrand   

"unser" Garten Wir sind aber trotz allem nicht unglücklich hier, weil unsere Parzelle sehr schön liegt, am Rande, rechts ein unbewohntes Wohnmobil, links ein bewohntes Häuschen, nach vorne Wiese, hinten der Fahrweg. Unser Glück ist auch, dass wir Flitzi dabeihaben. Wir wollen noch ein paar mehr Ausflugsfahrten machen. Und haben uns entschlossen, in der nächsten Wintersaison auch wieder hierher zu fahren. Es scheint inzwischen wirklich so zu sein, dass man froh sein muss, wenn man noch irgendwo einen freien Platz bekommt. Hier gibt es für den nächsten Winter nur noch eine Warteliste, schon jetzt sind alle Plätze ausgebucht! Ist doch verrückt! Wir haben also zugeschlagen, ab Anfang März geht wieder was. Vorher natürlich Torre!!! Aus oben genannten Gründen und weil wir uns inzwischen dort wirklich “zu Hause” fühlen.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos von dem wirklich netten kleinen Hafen hier und der “Strandpromenade” samt Torre de la Horadada, was “durchlöcherter Turm” heißt. Gutes Eis gibt es auch 😉

Torre de la HoradadaPilar de la HoradadaPilar de la HoradadaUschi schlemmtlecker!!!Hafen von Pilar de la HoradadaPilar de la Horadada   Pilar de la Horadada Pilar de la Horadada
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Pilar de la Horadada

 
 
Spanien-Provinzen Wir sind gut angekommen. Die Fahrt war problemlos, aber sehr windig. Flitzi hat sich mit aller Kraft erfolgreich auf der Straße gehalten, Oscarlotta hatte da, gewichtsbedingt, eher keine Probleme. Nach insgesamt 380 km fuhren wir auf den Campingplatz “Lo Monte” in Pilar de la Horadada, immer noch in der Comunidad Valenciana, wenn auch an ihrem äußeren Ende. Wir haben also nur die Provinz gewechselt, von Castellón nach Alicante. Der Campingplatz ist rappelvoll, wie wir bei einem ersten kurzen Rundgang feststellen konnten. Unsere Dortmunder Nachbarn der letzten Saison vom Torre, die hier schon auf uns warteten, erzählten, dass sie für den nächsten Winter keinen Platz reservieren können, da schon jetzt alles ausgebucht ist. Lediglich auf die Warteliste wurden sie gesetzt. Wir hatten bei unserer Buchung im November schon gemerkt, dass der Platz sehr frequentiert ist. Januar und Februar waren schon komplett belegt und für unsere Bedürfnisse (großer Platz) gab es gerade mal diese drei Wochen, die wir ab heute hier verbringen werden. Fotos haben wir natürlich noch keine, da müsst ihr noch ein wenig warten. Auf der linken Seite steht ein Miethäuschen (die hier übrigens sehr hübsch und auch voll ausgestattet sind), rechts haben wir “normale” Nachbarn und nach vorne schauen wir auf eine große Grünfläche. Obwohl wir die größte Stellplatzkategorie haben, ist der Platz schmaler als unserer am Torre, dafür allerdings etwas länger. Und dort stehen wir nur auf einem mittelgroßem Platz. Es gibt hier aber auch große Plätze, die so angeordnet sind, dass man quer darauf stehen kann, also parallel zur Straße. Unser Flitzi passt noch gut mit auf den Platz und kostet auch nicht extra. Wir zahlen hier € 18/Nacht, Strom nach Verbrauch mit 40 Cent/kW). Natürlich wird es preiswerter, wenn man länger bleibt. Internet ist NICHT kostenlos, der preiswerteste Tarif (für einen Monat) beträgt € 30. Im Bereich der Rezeption, des Restaurants und im “Sozialraum” ist es allerdings möglich, kostenfrei zu surfen. Da wir ziemlich nahe bei der Rezeption stehen, reicht das „umsonstige“ Internet zwar bis zu uns, aber die Geschwindigkeit ist so gering, dass wir lieber unsere eigene Internetlösung nutzen. Das ist ein Modemstick mit einer Prepaid-SIM-Karte von Carrefour. Bisher haben wir immer, wenn das WLAN am Torre mal wieder überlastet war oder wir mit vernünftiger Qualität skypen wollten, die Tagesflat von Carrefour genutzt, sprich 100 MB Verbrauch/Tag für € 1. Diese Kosten fallen nur an dem Tag an, an dem man eine Verbindung herstellt. 100 MB reichen für ca. 30-40 Minuten Skype mit Kamera und zum normalen Surfen ausreichend lange. Jetzt habe ich allerdings die Monatsflat mit 3-GB-Volumen gebucht. Ist rechnerisch identisch und für uns jetzt insofern von Vorteil, als der Stick in einem Mobilfunk-Router steckt, wir also unser eigenes WLAN haben für Notebook, Netbook, Tablet und iPhone 😉

Soviel für heute!!!

Pilar de la Horadada
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.