In Sachen FINCA-CARAVANA – Verkaufsofferte

 
Heute bekamen wir eine eMail von unserem Freund Björn, der in Spanien diesen wunderschönen Wohnmobil-Stellplatz betreibt. Wir waren im vorletzten Winter ja für einige Zeit dort bei ihm und haben mehrfach begeistert davon berichtet, zuletzt “hier”. Leider musste Björn sich aufgrund seines schweren Unfalls entschließen, die “Finca-Caravana” zum Verkauf anzubieten und bittet uns um Veröffentlichung seines Verkaufsangebotes in unserem Blog. Wir möchten es noch dahingehend ergänzen, dass dieser Wohnmobil-Stellplatz besonders geeignet ist für Menschen, die RUHE und wirklich ursprüngliche spanische Hinterlandnatur lieben. Man kann wunderbar wandern, mit dem Mountainbike die Gegend erkunden oder einfach nur relaxen. Eine Weinbodega gibt es in unmittelbarer Nähe ebenfalls. 😉 Der abendliche Sternenhimmel ist ein Traum!!! Zwei benachbarte Städtchen befinden sich in erreichbarer Nähe, Yecla und Caudete. Die genaue Lage ist “hier” zu sehen, ebenso alle weiteren Infos zu diesem Stellplatz.

Es tut uns sehr Leid, dass Björn seinen Lebenstraum begraben muss und wir wünschen ihm, dass er einen Käufer findet. Uns wünschen wir, dass dieser Käufer den Stellplatz weiter betreibt, sodass wir auch mal wieder dort hinfahren können! Björn, alles erdenklich Gute für dich und weiterhin gute Besserung im Rahmen deiner Möglichkeiten!!!

Liebe Blogleser! Bitte teilt diesen Beitrag auf euren Blogs und gebt die Info weiter. Irgendwo gibt es den zukünftigen Besitzer der “Finca-Caravana”, den müssen wir nur finden bzw. die Info muss ihn erreichen. Helft ihr mit? Es wäre eine Schande, wenn dieser sooo schöne Stellplatz nicht weiterexistieren könnte.

Hier jetzt Björns Verkaufsofferte mit Fotos (weitere Fotos und Beschreibungen findet ihr in unseren verlinkten Artikeln, wenn ihr “hier” klickt):

Hallo liebe Wohnmobilfans,

mein Name ist Björn Ragozet und ich betreibe den Wohnmobilstellplatz „Finca-Caravana“ in Spanien / Murcia / Yecla.

Ich habe mir meinen Traum erfüllt und über viele Jahre mit viel Energie, Kraft, Liebe, Zeit und Geld diesen Stellplatz aufgebaut. Die „Finca-Caravana“ ist nun seit 2 Jahren geöffnet und findet immer mehr Zuspruch. Viele Gäste kommen immer wieder.

So leid es mir tut und so sehr ich es bedauere, kann ich diesen Stellplatz aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weiterführen. Ich hatte einen sehr schweren Unfall und habe mir bei einem Sturz von einer Leiter beide Fersen und die Wirbelsäule gebrochen. Da es hierbei um meine Gesundheit geht und ich dauerhaft in meiner Bewegungs- und Belastungsfähigkeit eingeschränkt bin, muss ich meinen geliebten Stellplatz leider aufgeben.

Deshalb suche ich nun Gleichgesinnte, die in meine Fußstapfen treten und meinen Traum weiter leben lassen.

Das Grundstück liegt inmitten der Natur, ist knapp 22.000 qm groß und es besteht auch die Möglichkeit ein Haus zu bauen. Der Stellplatz hat 5 fertige Parzellen und 5 weitere sind schon vorbereitet. Die Ver- und Entsorgungsstation funktioniert über unterirdische Tanks für Frischwasser, Abwasser und Fäkalien. Weiterhin gibt es einen Keller, eine Außenküche mit Grillecke und Bar, eine Ladestation, einen Gemüsegarten, usw…

Peis: Euro 49.000,-  VHB – inklusive des gesamten Inventars, wie Werkzeuge, Stromanlage, Wohnwagen, Anhänger, Pumpen, Mountainbike usw.

Zum Verkauf (aber nicht im Preis enthalten) steht auch noch ein Bürstner Wohnmobil Alkoven 530 dort: EZ 1993 mit 140.000 km, Solar, Fernseher, etc.  Preis: Euro 7000,- VHB.

Nähere Informationen über den Stellplatz findet ihr unter:
www.finca-caravana.de

Ich stehe natürlich (wenn dies erwünscht ist) mit Rat, aber leider weniger mit Tat, zur Seite.

Falls jemand Interesse hat bzw. weitere Fragen bestehen oder weitere Bilder erwünscht sind, meldet euch am besten in Form einer persönlichen Nachricht.

Björn Ragozet

Finca-Caravana
Tel.: +34 691988030 / +49 (0)1773632717
info@finca-caravana.de
http://www.finca-caravana.de

HerbstSpaghettiabendOstern 2015Wohnmobil Stellplatz Finca-CaravanaDie neue SitzeckeTheke mit Barhockern ;-)Ostern 2015 Wohnwagen (zum Verkauf)      Wohnmobil (zum Verkauf)Anhänger (im Kaufpreis enthalten) Windrad

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Stilles, weites Land

 
 
Weites Land

EIN EINZIGER GENUSS!

Ich konnte mich im Kreis drehen und kein einziges Hochhaus oder gleichförmige, um nicht zu sagen uniformierte “Hundertschaften” von kleinen aneinander gebauten Schachtelhäusern störten das Bild.

Stilles Land

Es war für uns einfach traumhaft hier! Verliebt  Leider ist dieser Eintrag schon ein Rückblick. Wir denken sehr gerne, wenn auch mit Wehmut, an die ruhigen, fast schon besinnlichen Tage bei Björn auf seiner „Finca-Caravana“ (Beschreibung oben in unserer Stellplatzliste) zurück. Wir sind als Gäste gekommen und als Freunde gefahren und freuen uns heute schon auf ein Wiedersehen!

Zur Kaffeezeit saßen wir gerne mit Björn zusammen in seiner lauschigen “Küche” im Schatten des großen Mandelbaumes und “bekakelten” ausführlich Dies und Das. Unter anderem hatte Björn Ideen für die Beschriftung der von ihm ausgeklügelten Ver- und Entsorgungsstation. Mit unserer Unterstützung Zwinkerndes Smiley konnte dieses Projekt dann auch direkt in die Tat umgesetzt werden. Es hat Spaß gemacht und ist (so glauben wir) schön geworden. Seht selbst:

Vorüberlegungen
Nur für AbwasserFertig!

Für FesttanksEndergebnis!

Die Kennzeichnung der beiden Wasserschläuche an seinem “Wasserturm” war uns noch sehr wichtig. Durch international verständliche Piktogramme wollten wir erreichen, dass der Verwendungszweck völlig KLAR ist.

Kasette spülen Alles klar!

Nur Wasser abfüllen!Auch klar!

International verständlich!!!

Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und hoffen, dass in Zukunft KEINE Reisemobilbesatzung die beiden Schläuche verwechselt!!! Verwirrtes Smiley

Übrigens: Unser Flitzi stand ganze zehn Tage zugedeckt mit Pellerine auf seinem Plätzchen, erst dann entschlossen wir uns, Caudete einen Besuch abzustatten und unsere Lebensmittelbestände aufzufüllen.

Ingrid und ich genossen in den Tagen bis dahin lieber die außergewöhnliche Natur “by bike” und zu Fuß, bevorzugt mit Björn und Nora (seine Hündin). Über die Flora und Fauna etc. in der näheren Umgebung des Stellplatzes wird Ingrid demnächst noch berichten.

Gestern haben wir uns dann endgültig “losgerissen” und sind Richtung ZURÜCK gestartet. Gelandet sind wir gestern Nachmittag auf dem Stellplatz “Stop and Go La Volta” in Peñiscola. Wir wurden sehr freundlich begrüßt (un poco español ist doch manchmal hilfreich) und bekamen den, man beachte, LETZTEN großen Stellplatz am Rand des Campingplatzes. Das Zurückkommen in die Zivilisation war im ersten Moment schon eigenartig. Viele andere fröhliche Mobilisten, Autos auf der Straße direkt neben uns oder gackernde Hühner und bellende Hundis in der Nachbarschaft ergeben einfach einen unüberhörbaren Geräuschpegel, aber man gewöhnt sich… Nach der Fahrt gab es für uns hier im einfachen aber sauberen Sanitärgebäude eine angenehm warme Dusche und das kostenlos angebotene WIFI funzt auch prima. Wir sind insgesamt mit dem Camping-, Stellplatz hier sehr zufrieden, für zwei Tage freuen wir uns auf einen kleinen Bummel an der Strandpromenade und durch die wirklich hübschen Gässchen der Altstadt. Anmerkung der Redaktion: Wir sind das letzte Mal am Silvesterabend mit Flitzi vom Torre la Sal aus hierher gefahren!

Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an Melanie und Wolfgang, in eurem Blog habe ich den Hinweis zu dem Camping “La Volta” gefunden. Ich lese euer Blog übrigens schon längere Zeit und Ingrid und ich haben uns gefreut, dass ihr unser noch junges öffentliches Blog bei euch verlinkt habt. Geheimnis erzählendes Smiley

Am Sonntag ist für uns wieder Fahrtag. Wir wollen bis Navata fahren, beschrieben siehe Stellplatzliste und „hier„.

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Ostergrüße von der Finca-Caravana

 
 
Hey Alter, jetzt mach dich mal vom Acker! Du bist lääängst überfällig!!!

WACHWECHSEL

Jetzt habe ICH hier das Sagen und wünsche euch

Frohe Ostern!

gelegt von Uschi (die Steine, keine Eier!!!)

Wir schließen uns den Wünschen des Osterhasen an!!!

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Deutsches Saisonende – Saisonbeginn auf spanisch!

 
Jedes Jahr pünktlich zwei Wochen vor Ostern beginnt die “Landflucht” der mittel- und nordeuropäischen Rentner aus Spanien. Die Gründe für die lange Reise nach Hause sind bei allen ähnlich: Haus/Wohnung und Garten bedürfen dringlich der Pflege; außerdem warten Kinder und Enkel in Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland oder Groß-Britannien sehnsüchtig auf ihre so lange entbehrten Heimkehrer.

Genauso pünktlich beginnt eine Woche vor Ostern die Inbesitznahme der freigewordenen “Parcelas” durch die einheimische Bevölkerung. Wie die Spanier ihren “Sommersitz” für die (meistens) Groß–Familie einrichten, konnten wir letztes Wochenende, ich gebe zu ‘klammheimlich’, mit der Kamera dokumentieren.

Morgens gegen 10:00 Uhr begaben sich die norddeutschen Vormieter des Platzes auf ihre lange Heimreise. Gegen 11:00 begann die Übernahme durch die “Vorhut” einer spanischen Familie. Der Familienvater mit einem “Hiwi” richteten den Platz in den nächsten Stunden wohnlich ein. Was das für Spanier bedeutet, seht ihr in der Bilderfolge OHNE WORTE:

Aufbau auf span.Art 00Aufbau auf span.Art 01Aufbau auf span.Art 02Aufbau auf span.Art 03Aufbau auf span.Art 04Aufbau auf span.Art 05Aufbau auf span.Art 06Aufbau auf span.Art 07Aufbau auf span.Art 08Aufbau auf span.Art 09Aufbau auf span.Art 10Aufbau auf span.Art 11Aufbau auf span.Art 12Aufbau auf span.Art 13

Aufbau auf span.Art 14Aufbau auf span.Art 15Aufbau auf span.Art 16Aufbau auf span.Art 17Aufbau auf span.Art 18Aufbau auf span.Art 19Aufbau auf span.Art 20Aufbau auf span.Art 21Aufbau auf span.Art 22Aufbau auf span.Art 23

Spätestens jetzt wurde es auch für uns langsam Zeit, uns in ruhigere Gefilde zu “verrollen”. Die Semana Santa steht vor der Tür und das bedeutet für die Spanier Beginn der Sommersaison, das “Ancampen”. In der Woche von Palmsonntag bis Ostersonntag (einen Ostermontag gibt es in Spanien bekannterweise ja nicht) versucht jeder Spanier ein paar Urlaubstage zu bekommen und die verbringt man gerne am Meer auf dem Campingplatz im eigenen Wohnwagen oder man besucht Opa, Oma, Onkel, Tante, Cousin, Cousine, Freund, Freundin oder was sich sonst so anbietet. Also viiiele fröhliche, temperamentvolle Menschen auf wenigen Quadratmetern. Unsere so geschätzte grüne Wiese gehört nicht mehr den ruhesuchenden Überwinterern, sondern den spanischen Kindern zum Ball spielen. Wir gönnen den Spaniern, ob groß oder klein, ihren Spaß, aber wir lieben halt die Ruhe. Und wir hatten eine Alternative: die Finca-Caravana von Björn oben in den Bergen bei Yecla auf 700 m Höhe. Diesen Stellplatz hatten wir vor ein paar Wochen ja besucht (“hier” nachzulesen) und hier ist es wie im Paradies!!! Eine weite Sicht über Mandelbaumplantagen zu den Gebirgsketten rundherum, Sonne, ein wohltuender Wind, alle möglichen sichtbaren und unsichtbaren, nur nachts hörbaren, Tiere und ein sehr netter, aufmerksamer Stellplatzbetreiber, dem es ein Anliegen ist, dass seine Gäste sich bei ihm wohlfühlen. Das tun wir!!!

unsere Flucht-Oase
written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

2 Stellplatzbeschreibungen und Franz

 
 
Vor mehreren Tagen haben wir eine Erkundungsfahrt Richtung Mazarrón gemacht, wir wollten uns zwei Wohnmobil-Stellplätze anschauen, die uns interessierten. Der erste Platz heißt “Camperstop Sierra Espuña” und liegt, wie der Name besagt, an den Ausläufern der Sierra Espuña bei der kleinen Stadt Totana in der Region Murcia, ca. 34 km vom Meer bei Mazarrón entfernt. Die Anfahrt ist für große Mobile etwas problematisch, da die Zufahrtsstraße über mehrere hundert Meter nur 1 1/2-spurig ist. Der Platz selber liegt sehr schön mit weiter Aussicht auf die Umgebung, Totana ist ein nettes kleines Städtchen, aber mehr gibt es nicht. Ohne PKW dürfte es für längere Zeit nur für absolut Ruhesuchende interessant sein (über die angepriesenen Wanderwege können wir keine Auskunft geben). Die Platzkapazität wird mit bis zu 25 Mobilen angegeben, nun ja. Die Einteilung bzw. Begrenzung der einzelnen Plätze durch kleine, neuangepflanzte Bäume ist sehr minimalistisch! (Sehr gut auf dem Stellplatzplan der Homepage zu sehen.) Ein größeres Mobil füllt einen (der größeren) Plätze fast vollständig aus. Solange der Nachbarplatz frei ist, kein Problem. Bei unserem Besuch standen gut verteilt 5 Mobile auf dem Platz. Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen, sogar Waschmaschine und Trockner gibt es. WLAN umsonst! Sehr gut gelöst auch die räumliche Entfernung zwischen Ent- und Versorgungsstation. Der Platz ist sehr liebevoll angelegt und sehr gepflegt. Eine Preisübersicht findet ihr ebenfalls auf der Homepage, die so nett gestaltet ist wie der Platz.

Picknickplatz mit Aussicht Picknickplatz Detailansicht

Versorgungsstation WC-Entsorgung Entsorgungsstation

ohne Worte

Unser nächstes Ziel war der Stellplatz “Rancho Buena Vista” bei Mazarrón. Durch einen Tipp aus gut informierter Quelle vermuteten wir hier die Anwesenheit von Franz und Burkhard, die beiden Zimmermänner aus der 37° ZDF-Sendung “Wenn ich will, kann ich weg”, die “Gegenspieler” unseres Freundes Brodo. Und tatsächlich trafen wir sie dort an!!! Unverkenn- und unübersehbar das Wohnmobil von Franz, inzwischen vollständig bemalt incl. des im Film noch roten Anhängers.

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (24)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (25)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (27)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (33)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (39)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (40)

Wir wurden, als Fremde, zuerst etwas misstrauisch beäugt und die Hunde von Franz signalisierten deutlich “bis hierher und nicht weiter”. Nur der Jüngste war unvoreingenommen knabberfreudig, nicht nur bei Franz.

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (30) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (31)  Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (32)

Nachdem wir uns zu erkennen gegeben hatten, “ach, die zwei Lehrerinnen!”, entwickelte sich ein netter Plausch mit den beiden Männern und wir durften uns alles ganz genau anschauen sowie Fotos für das Blog machen. Seit Dezember verweilen die Beiden jetzt schon hier auf dem wirklich schönen Stellplatz und haben die Zeit für allerlei Umbauarbeiten genutzt. Mitte April soll es dann aber mal weitergehen Richtung Afrika, zunächst in die Gegend um Malaga, wo ein Job wartet.

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (22)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (28) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (29) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (35)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (34) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (37) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (38)

Der Stellplatz ist noch im Aufbau, bietet aber schon sehr schöne und großzügig angelegte Parzellen für z. Z. ca. 25 Mobile, die auch bereits fast alle belegt waren. Die weitere Planung kann man sehr gut “hier” sehen. Ein Holzhäuschen steht bereits und am vorderen Rand der “Erweiterungsfläche” sind auch schon Wohnmobilstellplätze fertig für Hundebesitzer. Nachteile (eventuell, je nach Geschmack): Nach Mazarrón und somit zum Meer sind es 15 km, rundherum ist nichts als Natur, die hier, wie überall in dieser Region, sehr steppenartig ist. Das versucht der Platzbetreiber mit viel Blumenschmuck und netten Deko-Elementen auszugleichen. Ach ja – freilaufende Hühner und Hähne gibt es auch! Uns hat der Platz sehr gut gefallen und für eine kürzere Zeitspanne käme er durchaus in Frage.

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (1)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (3)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (4)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Zufahrt)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Hundeteil)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Rezeption)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Grillplatz und Versammlungsraum)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Versammlungsraum)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Detail)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (ein Miethäuschen)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Hühnergehege)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (glückliche Hühner)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (und Hähne) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Duschcontainer)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (von innen)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (19) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (8) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (13)

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Caravaning “La Manga”

 

Camping 'La Manga' Bei unserem Ausflug zum Mar Menor haben wir natürlich die Gelegenheit genutzt, um uns den Campingplatz “La Manga” mal wieder anzuschauen. Dort haben wir 2002 in unserem ersten gemeinsamen Spanienwinter das Weihnachtsfest zusammen mit Dietmar, Heidi und Edelgard verbracht. Für mich war das damals unwahrscheinlich, Ende Dezember in kurzen Hosen und T-Shirt draußen in der Sonne zu sitzen! Uschi hatte mir zwar immer davon erzählt, ich hatte es ihr auch geglaubt, aber richtig vorstellen kann man sich das erst, wenn man es selbst erlebt hat. Dietmar band sich zur Feier des Tages ganz stilbewusst eine Krawatte um, wir nahmen unser “Festmahl” ein, solange es noch hell war und erst später brauchte man dann eine leichte Jacke. Es war nett, Dietmar, nicht wahr? 

Heiligabend 2002Oscar IV und FriedaiHeiligabend 2002Heiligabend 2002Heiligabend 2002 Heiligabend 2002Heiligabend 2002
Das war damals der Beginn einer “wunderbaren Freundschaft” zwischen Spanien und mir. Besonders begeistert war ich von der Blütenpracht mitten im Winter, so etwas kannte ich halt nicht. Jetzt haben wir es schon so viele Winter erlebt, aber es ist immer noch keine Selbstverständlichkeit für mich/uns, wir genießen es sehr bewusst.

Mojacar 2002Steingarten Kap Nau 2002Guadelest 2002Mojacar 2002

Camping "La Manga" Schon 2002 wies dieser Campingplatz eine Besonderheit auf: Über weite Bereiche waren die einzelnen Parzellen zugebaut mit Wohnwagen, Vorzelten, festen Vorbauten, Vorhängen, Gitterzäunen etc… Dauerplatzbereiche auf spanisch! Sehr eng, sehr gewöhnungsbedürftig für Mitteleuropäer mit dem Anspruch auf ein wenig Privatheit. Aber, das haben wir inzwischen gelernt, “der” Spanier kennt keine Berührungsängste. Wir waren gespannt, wie es wohl heute aussehen mochte. Die Antwort auf diese Frage seht ihr jetzt 😉

Camping 'La Manga' Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'  

Camping 'La Manga' Wir möchten uns gar nicht vorstellen, wie das hier während der Hauptsaison im Sommer aussieht! Auch sonst hatte sich auf dem Campingplatz nicht viel verändert. Die Sanitäranlagen sind immer noch aus den 80er-Jahren, es ist sauber, aber altmodisch und nicht sehr komfortabel. Allerdings bietet der Platz ansonsten alles, was das Camperherz begehrt, es gibt ein großes Restaurant mit Terrasse direkt am Mar Menor und ein Stück Sandstrand. Und sogar eine Hundedusche! Die Briten sind immer noch in der Überzahl und “rotten” sich in bestimmten Abschnitten zusammen. Die Stellplätze sind eng und teilweise für große Mobile nicht anfahrbar. Es wäre nicht direkt eine Strafe, hier den Winter verbringen zu müssen, aber es gibt schönere Plätze. Die Blütenpracht allerdings gibt es auch immer noch!

Camping 'La Manga' Camping 'La Manga' Camping 'La Manga'HundeduscheHundedusche

Camping 'La Manga' Camping 'La Manga' Camping 'La Manga'  

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Das kleinere Meer


La Manga del Mar Menor Das Mar Menor (menor = kleiner, geringer) ist nur 6 km von hier entfernt und wir waren mit den Rädern ja schon dort (hier nachzulesen). Aber dort ist nur der Teil der Landzunge, der lediglich ein kurzes Stück befahrbar und bebaut ist. Mit “La Manga del Mar Menor” ist der Teil gemeint, der als natürliche Barriere das Binnenmeer vom Mittelmeer abteilt. Ursprünglich muss das mal ein Naturparadies gewesen sein und es ist absolut unverständlich, dass man es nicht zum Naturschutzgebiet erklärt, sondern TOTAL zugebaut hat. Wir waren während unseres ersten gemeinsamen Spanienaufenthaltes 2002/03 schon einmal hier und waren schon damals geschockt. Aber inzwischen ist es noch viel mehr bebaut worden, 20 km lang fast keine freie Fläche mehr. Jetzt im Winter natürlich wieder alle Fensterläden geschlossen, lediglich ein paar Hotels haben Gäste. Wie das im Sommer gehen soll, ist uns schleierhaft. Wo bekommt man das Wasser her für so viele Menschen? Okay, es gibt Meerentsalzungsanlagen und irgendwie wird es wohl funktionieren. Über mehrere Kilometer ist die “Feiermeile” mit einem Lokal am anderen, schmale Strände gibt es auch hier und da, aber am allerwichtigsten sind die Ferienappartements, Hotels, Häuschen, Privatvillen, die man noch auf das letzte Eckchen gesetzt hat. Alles, was auf der Karte noch gelb und unbebaut aussieht, ist inzwischen zugepflastert. Es ist ziemlich schrecklich! Es gibt zwar auch hier immer wieder sehr hübsche Häuschen und viele verschiedene Baustile, aber die Menge erschlägt einen.

Da hat es uns vorne am Cabo de Palos beim Leuchtturm wesentlich besser gefallen und wir möchten euch auch nur die “schönen” Fotos zeigen.

Faro de Cabo de PalosFaro de Cabo de PalosCabo de PalosCabo de PalosCabo de PalosCabo de PalosCabo de PalosMühle               
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Besuch bei Björn auf der Finca-Caravana

 

Route nach Yecla Uschi liest ja schon seit geraumer Zeit die verschiedensten Blogs, von Weltumseglern oder solchen, die sich nur so nennen und von Wohnmobilisten, älteren und jüngeren, die teilweise ganz in ihrem Mobil leben, so wie wir, oder “nur” den Winter in Spanien verbringen. Bei einem jüngeren Paar stieß sie vor ein paar Tagen auf einen Bericht über einen jungen Mann, der ca. 120 km von uns entfernt in den Bergen in Eigenregie einen Stellplatz für Wohnmobile aufbaut. Das las sich so interessant, dass wir gestern einen Sonntagsausflug mit Flitzi dorthin unternahmen. Wir wollten ja sowieso mal in’s Hinterland, jetzt hatten wir ein Ziel. Unser Frühstück packten wir ein und verzehrten es picknickartig am Rande einer Zitronenbaumplantage. Unser Flitzi ist wirklich vielseitig nutzbar!!! FrühstückFrühstück   

Steinmännchen Gegen 14 Uhr hatten wir die Abzweigung von der Nationalstraße erreicht und nun ging es ca. 4 km über eine zwar asphaltierte, aber recht unebene 1 1/2-spurige Landstraße weiter. Dann kam die beschriebene und gut ausgeschilderte Stelle, an der es links ab auf einen Schotterweg ging. Auf beiden Seiten wiesen niedliche “Steinmännchen” den Weg und dann sahen wir ihn schon, den Stellplatz. Ein großes, ebenes Gelände mit inzwischen 10 parzellierten Flächen, jede ca. 200 m² (!) groß. Björn, der Besitzer und Betreiber, kam uns mit seiner Hündin Nora entgegen, freute sich über den unerwarteten Besuch, lud uns auf einen Kaffee ein und bestand darauf, seine Arbeitsklamotten gegen “Sonntagskleidung” zu tauschen. 😉 Wir waren übergangslos in einem intensiven und interessanten Gespräch, er zeigte uns alle seine bisher fertig gewordenen Einrichtungen und wir waren und sind voller Bewunderung für den Tatendrang, Idealismus, Mut, Durchhaltewillen und die Visionen eines jungen Mannes. Er macht das alles ganz allein und Stück für Stück. Letzteres im Wortsinne, seine Wege sind gesäumt von kleinen Bruchsteinen!!! Allein das eine Heidenarbeit! Auch hier wieder kleinere Steinmännchen, auf denen Solarlämpchen stehen. Strom gibt es nämlich nicht, Frischwasser (aus einer Quelle) wird angeliefert und in einem großen Tank gelagert, Abwasser und Fäkalien sammeln sich in zwei weiteren Tanks. Alle sind unterirdisch verlegt. Oberirdisch gibt es eine gut durchdachte und konzipierte Ent- und Versorgungsstation, eine Möglichkeit, Geschirr zu spülen, eine Windschutzmauer für Zusammenkünfte im Freien und eine große und sehr schön gestaltete Gemeinschaftsküche mit Grill und Brotback-/Pizzaofen. Seit einem Jahr ist die “Finca-Caravana” jetzt in Betrieb, es ist noch nicht alles fertig, aber alles nutzbar. Der “Run” hält sich naturgemäß noch in Grenzen, aber inzwischen findet man den Stellplatz u. a. im Reisemobil-Bordatlas 2014, in einem ADAC-Stellplatzführer und natürlich im Internet in diversen Foren, Blogs etc… Vielleicht muss er noch ein wenig Geduld aufbringen, sein Enthusiasmus scheint auf jeden Fall ausreichend groß zu sein.

Björn und Nora das Gelände VE-Station mit unterirdischen Tanks Spüle, Abfallsammelstation, VE Nora der "Garten" die Außenküche

Mandelblüte

Es gibt (bisher) einige Mandelbäume, die hier oben auf 700 m jetzt erst blühten, drei Wochen später als an der Küste. Rundherum ist trockenes, steiniges Land mit macchieartigem Bewuchs. Nachbarn, vielbefahrene Straßen, Lärm – Fehlanzeige. Dafür eine tolle Fernsicht, viele Wander- oder Radmöglichkeiten, Natur pur, ein angenehmes Klima im Winter und erträgliche Temperaturen im Sommer, richtig für Menschen, die dem Trubel der Küstenorte mal entfliehen wollen. Björn bringt, wenn gewünscht, seine Animateurerfahrung in’s Spiel und bietet eine Reihe von Freizeitaktivitäten an. Die nächste Einkaufsmöglichkeit ist 10 km entfernt in Caudete, der Kühlschrank sollte bei Anreise also gefüllt sein. Aber Björn nimmt auch Einkaufszettel entgegen! Spanische Gasflaschen können getauscht werden und zur Not hilft er bei Strom- bzw. Batterieengpässen mit einem Generator aus.

liebevolles Kunstobjekt

Wir sind autark mit unseren vier Solarplatten auf dem Dach und können uns durchaus vorstellen, ein paar Tage auf der “Finca-Caravana” zu verbringen. Dass andere Besucher genauso angetan waren von Björns Projekt und sich rundum wohlgefühlt haben bei ihm, kann man auf seiner Homepage im Gästebuch nachlesen sowie in den Berichten verschiedener Wohnmobil-Reiseblogs, z. B. bei “AMUMOT” oder “Flairchen”.

Wir waren sehr zufrieden mit unserem kilometermäßig doch etwas umfangreicheren Tagestrip. Zurück wählten wir die schnellere Strecke über die Autobahn (Murcia) und fuhren an riesigen Mandelbaumplantagen in knatschpink vorbei! Die Landschaft hier ist sehr interessant, viele Bergzüge, weite Hochebenen, sehr karg, aber auch wieder waldähnliche Vegetation und ein traumhaft blauer Stausee! Wunderschönes Spanien!!!

Stausee
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.