Mitbewohner, Untermieter, Mitesser oder was?

 
31.12.2013 Bevor es mit aktuellen Fotos und Berichten von hier weitergeht, wollen wir euch jetzt endlich mal unseren “oder was?” vorstellen, der ganze zwei Monate am Torre mit auf unserer Parzelle gelebt hat. Er, sie oder es kündigte am letzten Tag des Jahres 2013 ganz zaghaft und vorsichtig sein Erscheinen an, in Form von einigen ein paar Millimeter nach oben gedrückten Steinchen unseres “Vorgartens”. Uschi fiel es auf, es war im Bereich unserer seitlichen Heckklappe kurz vor Ende unseres Platzes. Ein Maulwurf? Konnte nicht sein, denn die Bodenbeschaffenheit unter dem feinen Schotter ist so, dass man nur mit einem Vorschlaghammer Zeltnägel zum Befestigen einer Bodenmatte einschlagen kann. Wir beschlossen, abzuwarten…

01.01.2014 Am Neujahrstag schauten wir nach und unsere Vermutung bestätigte sich: ein Pilz versuchte, an’s Licht zu kommen! Na, der hatte sich ja was vorgenommen!!!

Wir hießen ihn im Neuen Jahr willkommen und versicherten ihm, dass er von uns nicht verspeist werden würde. Darfst rauskommen, Pilzi, aber schön vorsichtig sein mit den spitzen Steinen! Das Kerlchen mühte sich die nächsten 7 Tage und wir staunten, was sich da für ein Prachtexemplar nach oben stemmte! Durch diesen harten Boden! Wir machten jeden Tag ein Foto und sicherten ihn mit vier großen Steinen gegen versehentliches Überfahrenwerden mit dem Fahrrad oder drauftreten. 

02.01.2014 03.01.2014 04.01.2014 05.01.2014 06.01.2014 07.01.2014  

Am 7. Januar war er soweit heraus, dass man schon seine Lamellen und einen Stiel erkennen konnte und am 9. beschlossen wir, ihm dabei behilflich zu sein, die restlichen Steine abzustreifen, damit seine volle Schönheit zur Geltung kommen konnte. 

07.01.2014 (hinten) 08.01.2014 08.01.2014 (hinten)09.01.2014 09.01.2014 (hinten) 10.01.2014 (Größenvergleich)

Pilzi dankte uns die freundliche Aufnahme und den Schluck Wasser ab und zu damit, dass er die nächsten 4 Wochen stramm und aufrecht und (fast) blütenweiß zwischen seinen Steinen stand und er ließ sich stolz jeden Tag von uns bewundern.

11.01.2014 (m. Steinen)11.01.201411.01.2014 (hinten)

Aber dann ließen seine Kräfte merklich nach! Am 20. Januar trat er die Reise zurück an und wir konnten ihn nicht überreden, noch ein wenig zu bleiben. Schade, es hatte uns gut gefallen mit ihm auf der parcela 133!

20.01.201425.01.2014 (m. Steinen)25.01.2014

Bis zu unserer Abreise hielt er sich noch einigermaßen, verfiel aber von Tag zu Tag, wurde immer kleiner, mickeriger, runzeliger. Unser aller Los! Am 27. Februar verabschiedeten wir uns wehmütig von ihm und überließen ihn seinem Schicksal, den Harken der Campingplatzbediensteten. Adé, Pilzi, vielleicht kommst du uns nächsten Winter ja wieder mal besuchen bzw. schickst deine Nachfahren. Wir würden uns freuen!!!

27.02.2014

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Torre adé – scheiden tut weh,

aber das Scheiden macht, dass uns Lo Monte lacht.
Torre adé – scheiden tut weh!

Ausblick aus dem Schlafzimmerfenster

Wir hoffen im November wieder hier zu sein, dann hätten wir die ersten und die letzten zwei Monate des Jahres hier verbracht. Es war wieder schön hier und die vier Monate sind sooo schnell vergangen. Aber obwohl der Abschied immer etwas schwer fällt, fahren wir auch gerne morgen noch ein Stück weiter gen Süden, zu neuen Ufern. Wir wollen einen noch relativ neuen Campingplatz südlich von Alicante anschauen und haben für drei Wochen dort gebucht. Danach sehen wir weiter.
Die letzten Tage war das Wetter nicht ganz so gut, es hat sogar mal ein paar Tropfen geregnet. Umso mehr hat uns dann heute nach einem total grauen Tag das Abendrot überrascht. Ein schönes Highlight zum Ende unserer Zeit hier!

Blick vom Beifahrersitz unsere Straße entlangBlick in den Himmel

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

“Versuchsreihe” am Strand

 
 
Vorgestern waren wir dann mal mit “Profiausrüstung” unterwegs, um unserem neuen Fotoapparat ein paar weitere spezielle Aufgaben zu stellen. Ich war wie fast jeden Abend auf meiner abendlichen Radtour und Uschi kam mit Foto-Rucksack auf “Paulinchen” zu meinem Foto-Point. Ihr wisst nicht, wer oder was Paulinchen ist? Eines unserer Fortbewegungsmittel, noch relativ neu in unserem Fuhrpark, wird demnächst mal per Foto vorgestellt 😉 Wir bauten unser Stativ auf, montierten die Kamera samt Teleobjektiv und richteten sie auf einen uns Erfolg versprechenden Abschnitt der Berge hinter dem Campingplatz, wo die Sonne gerade verschwunden war. Alle paar Minuten wurde der Auslöser gedrückt. Der Abendhimmel an diesem Tag war nicht spektakulär, aber die Fotos sind trotzdem sehenswert, finden wir. Gefallen sie euch auch? Jedes Foto kann, wie immer, noch groß geklickt werden! Und wenn ihr den Mauszeiger auf ein Foto führt, seht ihr die Aufnahmezeit.

18:23 18:25 18:27 18:28 18:34 18:36 18:37 18:39 18:41 18:42 18:43 18:44 18:45

Erste Fotos mit dem neuen Foto(apparat)

 

So, ihr Lieben, jetzt gibt es Premiere-Fotos. Wir haben endlich mal unsere neue Spiegelreflexkamera ausprobiert, passend zum aktuellen Geschehen hier mit der Blüte der Mandelbäume. Zunächst haben wir nur das Standardobjektiv eingesetzt, wir müssen noch ein wenig herumexperimentieren. Da wir bei Canon geblieben sind, ist zum Glück nicht alles neu. Die Mandelblüte ist, wie jedes Jahr Anfang Februar, ein Traum aus weißen, zartrosa bis pinkfarbenen Blütenblättern in überwältigender Fülle. Ein erstes Zeichen dafür, dass der Winter vorbei ist. Dabei hört es in Spanien (an der Mittelmeerküste) ja nie wirklich auf zu blühen. Das und die Tatsache, dass es nicht wirklich kalt wird, es nur selten regnet und fast immer die Sonne scheint, macht den Aufenthalt hier im Winter ja so angenehm. Aber obwohl wir so begünstigt und verwöhnt sind, erfreuen wir uns jedes Frühjahr auf’s Neue an den in Massen blühenden Mandelbäumen, gemäß dem Slogan “Freu dich, du bist in Spanien!”.

MandelblüteMandelblüte Mandelblüte rosaMandelblüte MandelblüteMandelblüte

Und “hier” kommt ihr zum Beitrag und den Fotos vom letzten Jahr!

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Fitt, schön, durchtrainiert und relaxed dank Fernando!

 
Bravito und Mansita Und schon wieder waren Bravito und seine Freundin Mansita im Einsatz: Einweihung des neuen Fittnessbereichs mit Spa und Sauna!!! Fernando (el jefe) hatte Geld übrig und ließ mal eben ein altes Gebäude abreißen und einen sehr schönen Sportraum entstehen. Alles während unseres Aufenthaltes hier, für spanische Verhältnisse also sauschnell 😉 Aber inzwischen hat der Torre la Sal ‘2 ja auch noch einen Preis vom ADAC bekommen, den Camping Award 2014, da muss man was tun!

Wie immer gab es ab 11 Uhr eine kleine Ansprache, dann eine Begehung der neuen RäumlichkeitenBravito und danach Sangría satt UND diesmal sogar noch Sekt und Häppchen, in Spanien Tapas genannt. Es wird ja gemunkelt, dass viele Camper nur deswegen zu den diversen Events gehen 😉

Es ist aber wirklich alles sehr schön geworden! Natürlich ist die Benutzung nicht kostenlos und wie es organisatorisch geregelt wird, steht noch in den Sternen. Denn allzu viele Sportwillige auf einmal passen natürlich nicht hinein.

JacuzziJacuzziWellnessbereich WellnessbereichDamenduschraum und Umkleide Dusche Herrenduschraum und UmkleideSpinning Stepper Mansita in AktionBravito ganz starknoch mehr GeräteBravito

Wer noch mehr Fotos sehen möchte, kann „hier“ auf der offiziellen Campingplatzseite schauen. Warnung: sind „nur“ 129 Fotos 😉 Oben rechts über jedem Foto auf „Anterior“ (rückwärts) oder „Siguiente“ (vorwärts) klicken. ODER ihr schaut euch dieses hübsche kleine Video an!!!

Fitnessstudio Torre la Sal '2
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Mal wieder in die Berge!

 

unsere Route (entgegen des Uhrzeigersinns) Wir waren mal wieder im Hinterland unterwegs, an einem schönen sonnigen Tag. Uschi hatte eine interessante Strecke ausgearbeitet und schon kurz hinter Ronda erwartete uns überraschend das erste Highlight, eine sehr schöne Ermita (Klosterkirche). Wir genossen zuerst einen Café con leche im Freien und konnten uns dann die Kirche von innen anschauen.

Ermita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El Salvador  Ermita de El Salvador      

Die nette Dame, die uns die Kirche aufschloss, zeigte uns im Anschluss noch das Hinterzimmer, in dem eine liebevolle Dauerausstellung der Geschichte der Ermita zusammengestellt worden war. Sie erzählte uns, in der Annahme, dass wir sie verstehen, einiges zu den vielen Fotos, die die Wände zierten. Natürlich kommen wir da sehr schnell an unsere Grenzen, aber der Spur nach versteht man dann doch einiges. Es gab sehr viele nette und lustige Fotos aus den 50er-Jahren.

Ermita de El SalvadorErmita de El Salvador   

Danach war dann bei der ersten Gelegenheit Zeit für unser Picknick-Frühstück, mit schönem Ausblick auf die Berge.

FrühstückAusblick  

Unsere Fahrt führte uns dann durch eine wirklich spektakuläre Landschaft mit Stauseen, tiefen Schluchten und sehr massiven Felsformationen. Leider mussten wir abends feststellen, dass unsere Canon-Kamera nicht mehr einwandfrei funktionierte. Viele Fotos waren nicht richtig scharf und hatten einen Grauschleier. Einiges konnte Picasa noch verbessern, aber insgesamt war die Ausbeute enttäuschend. Wir hatten schon vorher mal den Eindruck, dass mit der Kamera etwas nicht stimmte. Dabei ist sie erst 1 1/2 Jahre alt. Die Garantie ist aber trotzdem schon abgelaufen und so entschieden wir uns, eine neue Kamera zu kaufen. Der Entschluss wurde inzwischen in die Tat umgesetzt, der Media Markt in Castellòn hatte gerade ein sehr verlockendes Angebot einer digitalen Spiegelreflexkamera mit zwei Objektiven. Diesmal müsst ihr aber noch mit unseren nicht “perfekten” Fotos Vorlieb nehmen.

StauseeStauseeFlitziFelsgesteinBrunnenBergdorfDorfruineaus alt wird neu WiederaufbauBergrückenSpitzensaum           

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

…und nun die schönen Bilder!

 
 
So, nun wollen wir euch die wunderschönen Sonnenuntergangs- und Abendstimmungsfotos von hier nicht länger vorenthalten! Ich habe es mir angewöhnt, fast jeden Tag, falls keine anderweitigen Termine mich hindern, in der “blauen” Stunde mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Im November/Dezember war das noch zwischen 17 und 18 Uhr, inzwischen hat es sich um gut 45 Minuten nach hinten verschoben. Ich fahre erst eine kleine Trainingsrunde und warte dann am Meer an immer derselben Stelle darauf, was mir geboten wird. Oft ist es unspektakulär, aber trotzdem schön, wenn der Himmel babyblau und zartrosa wird. Manchmal ist alles nur grau oder nebelig. Und dann gibt es die “WOW”-Sonnenuntergänge in allen Abstufungen, die man sich nur vorstellen kann. Die Sonne geht nicht über dem Meer, sondern über den Bergen unter und manchmal ist das Hauptszenario dort, manchmal über dem Meer und manchmal kann ich mich gar nicht schnell genug im Kreis drehen, weil es rundherum atemberaubend ist. Ab und zu kommt es vor, dass ich denke, heute wird das nichts mehr und wenn ich dann trotzdem warte, werde ich belohnt. Grundsätzlich fotografiere ich immer einmal in die Richtung Torreblanca (in nördlicher Richtung die Küste entlang) und einmal Richtung Marina d’Or. Da ist mein Fotomodell ein Baum, der sich jedes Mal anders “kleidet”.  Abendhimmel m. Baum 24cHier kommt eine kleine, allerdings spektakuläre, Vorschau. Die gesamte Palette stellen wir euch noch vor, wenn die Sammlung komplett ist, also nach unserer Abreise hier Ende des Monats.

Wenn ihr jetzt neugierig genug geworden seid, klickt “hier”!!! Viel Spaß beim Anschauen! Noch ein Hinweis: Die Galerie öffnet sich, wie immer, in einem neuen Tab eures Browsers, entweder im Vorder- oder im Hintergrund. Ihr seht alle Fotos nur in der Vorschauansicht, d. h., wenn ihr ein Foto anklickt, ist i. d. R. noch mehr zu sehen. Und alle Fotos sind mit meinem iPhone geknipst, auch die Panoramafotos. Das kann das iPhone ganz von alleine, ich muss die einzelnen Fotos nicht mehr mit einem Fotobearbeitungsprogramm am Computer zusammensetzen. Verliebt

Nicht nur der Himmel brennt!

 
 
Wir schrieben ja schon von den phantastischen Sonnenuntergängen, die wir hier oft bewundern und natürlich auch fotografieren können. Eigentlich solltet ihr jetzt die Fotos anschauen, aber aus aktuellem Anlass gibt es erst noch einen anderen Bericht. Am Montag, wir saßen mal wieder draußen in der Sonne, stellte unsere Nachbarin beim Blick Richtung Meer fest, dass es ein paar hundert Meter hinter dem Campingplatz brannte. Nun wird hier in den verbliebenen Plantagen öfter mal etwas verbrannt, aber DAS sah anders aus. Eine riesige Rauchwolke, schwärzer als schwarz! Ich schnappte mir das Fahrrad und fuhr mal los. Die Idee hatten einige Camper, teils aus Neugierde, teils aber auch aus echter Sorge. An der nächsten Querstraße sah man den Brandherd schon sehr genau, es loderte an drei Stellen, eine davon war schon sehr dicht an ein paar kleineren Wohnhäusern. Der dicke schwarze Qualm kam aus einer Piniengruppe. So etwas habe ich noch nie gesehen! Es hieß, es würde ein zusammengeschlagenes Haus brennen, mehr wusste niemand. In den ehemaligen Plantagen, seit Jahren nur noch brachliegende Gelände, hatten sich Rumänen, Marokkaner oder andere ausländische Familien in den übriggebliebenen Gebäuden eingerichtet. Wir konnten über die Jahre beobachten, dass die Grundstücke ziemlich zugemüllt wurden und man vermied es, zu dicht daran vorbei zu gehen oder zu fahren. Seit Jahren wird von den offiziellen Stellen versucht, die Häuser zu räumen und immer, wenn das gelungen war, wurden die Häuser zerschlagen. Der Schutt bleibt dann meistens noch lange liegen oder man sieht ihn irgendwann nicht mehr, weil er überwuchert worden war. Jetzt war, aus unerfindlichen Gründen, ein Brand entstanden und da es an dem Tag zudem sehr windig war, hatte sich das Feuer rasch ausgebreitet. Nach einiger Zeit landete ein Hubschrauber Löschhubschrauber nach dem Einsatz auf dem Flugplatzim Feld direkt neben uns, der Pilot stieg aus und machte irgendetwas. Beim Start hing dann ein roter Löschkorb am Hubschrauber, er flog Richtung Meer, kam nach kurzer Zeit zurück und ließ über dem Feuer gezielt das Wasser ab. Dazu musste er mitten durch den Qualm fliegen! Aber solch ein bisschen Wasser bei soviel Feuer? Der Löschwagen, auf den wir alle warteten, kam irgendwann auch, aber es wurde nicht, wie wir es gewöhnt sind, ein Löschschlauch an einen Hydranten angeschlossen, sondern er entleerte seinen Tankinhalt (wie, konnte ich leider nicht sehen) und fuhr wieder. Das Feuer näherte sich immer mehr den Wohnhäusern! Dann Löschflugzeug nach dem Einsatz auf dem Flugplatz kam dieses kleine Flugzeug, flog einen großen Bogen und dann in gerader Linie über alle drei Feuer, einen riesigen Schwall Wasser abwerfend. Die Schaulustigen, die am Ende des letzten Feuers standen, wurden voll erwischt! Danach war der schwarze Qualm sofort weg, also war es wohl kein Wasser, sondern eher irgendwelche Chemikalien. Der Hubschrauber flog weiter einen Einsatz nach dem anderen und es schien so, dass er versuchte, die Häuser abzuschirmen.

Ich fuhr, wie die meisten anderen, wieder zum Campingplatz zurück und erstattete Bericht. Eine Stunde später machte ich mich auf meine übliche abendliche Rad- und Fotografierrunde, die in Richtung Brandstelle geht. Schon an der ersten Kreuzung, ca. 200m hinter dem Campingplatz, war ich hell entsetzt darüber, dass dort alles schwarz verbrannt war, es keinen einzigen Baum mehr gab und es an einigen Stellen noch loderte! Das war ca. 200m von der eigentlichen Brandstelle entfernt und ich hätte nicht vermutet, dass sich das Feuer bis dahin ausgebreitet hatte. Es war zwar Polizei zu sehen, aber gelöscht wurde hier nicht (mehr?). Auf dem Rückweg stellte ich, noch entsetzter, fest, dass das Feuer bis ca. 100m an den Nachbarcampingplatz herangekommen war, im Park neben dem alten Wachturm brannten zwei Palmen, sehr dekorativ Funken sprühend, noch immer vor sich hin!!! Der Boden verbrannt bis zum Holzsteg, der an allen Campingplätzen vorbeiführt. Keine Feuerwehrmänner zu sehen! 50m daneben stand seit Tagen ein großes amerikanisches Wohnmobil mit PKW-Anhänger “wild” auf einem Parkplatz. Die Besitzer waren mit ihrem PKW unterwegs und werden wohl bei ihrer Rückkehr einen ziemlichen Schrecken bekommen haben.

Feuer 27.01.2014Feuer 27.01.2014Feuer 27.01.2014

Am nächsten Mittag sind wir mit Flitzi auf dem Weg zur Tankstelle noch einmal direkt zur Brandstelle gefahren und haben uns das Schadensausmaß angesehen. Obwohl es so lange und heftig gebrannt hatte, lag noch unglaublich viel Müll herum, halb verbrannt, ganz verbrannt, fast unbeschadet. Zwischen den Schuttresten der Häuser war offensichtlich der gesamte Hausrat der Bewohner liegengeblieben. Vielleicht wurden sie des Landes verwiesen und da nimmt man ja keine Möbel oder Haushaltsgegenstände mit. Es sah erschreckend aus und an einigen Stellen schwelte es immer noch heftig. Immerhin fuhr eine Brandwache durch und kontrollierte die schwelenden Haufen. Die Wohnhäuser sind übrigens nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, was fast an ein Wunder grenzt. Das Feuer ist rechtwinklig an ihnen vorbei gelenkt worden und vermutlich deswegen auch so dicht an die Campingplätze gelangt. Wir denken, dass wir alle verdammt Glück gehabt haben! Ein Campingplatz, auf dem es brennt, mit explodierenden Gasflaschen, muss die Hölle sein. Und die Feuerbekämpfung erschien mir nun nicht so wirklich vertrauenerweckend!

am Tag danacham Tag danacham Tag danacham Tag danachHäuserresteRestmüllam Tag danacham Tag danacham Tag danacham Tag danach am Tag danacham Tag danach am Tag danacham Tag danach
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Wenn ich will, kann ich weg! (Zitat Brodo)

 
 
Na, wie hat euch die Sendung gestern Abend gefallen? Wir fanden sie gut zusammengestellt und sowohl Brodo als auch seine Frau kamen sehr sympathisch rüber. Wir denken, dass das Thema der Sendung sicher viel Gesprächsstoff beinhaltet und vielleicht den Einen oder Anderen dazu angeregt hat, über das Leben im Allgemeinen und im Besonderen nachzudenken. Wir waren ja sooo gespannt, ob wir nun auch darin vorkommen, immerhin war die kurze Filmsequenz in unserer Oscarlotta über eine Stunde lang im Original und wir waren auch noch, zusammen und einzeln, sehr intensiv über unsere Lebensgeschichte und unsere Beweggründe, ausschließlich im Wohnmobil zu leben, interviewt worden. Wir sind aber nicht böse darüber, dass das alles der Schere zum Opfer gefallen ist! Brodo wurde am letzten Samstag beim Gas kaufen bei Hornbach in Kiel schon von der Kassiererin erkannt, da es an dem Tag einen ganzseitigen Artikel bei den Kieler Nachrichten gegeben hatte. „Oh, das sind ja Sie! Aus der Zeitung!! Und da steht ja auch ihr Wohnmobil!!!“ Wir haben ihm schon geraten, sich Autogrammkarten drucken zu lassen 😉 Er wird sicher demnächst des Öfteren auf Stellplätzen angesprochen werden, denn die Zuschauerzahl von 37° liegt bei durchschnittlich 2 Millionen Haushalten.

So, und jetzt für die, die
1. die Sendung verpennt haben oder
2. effektiv keine Zeit hatten oder
3. nicht die Möglichkeit hatten (Moni!, Anja!, My!)
gibt es „hier“ den Link zur ZDF-Mediathek. Dort steht die Sendung eine Woche lang zur Verfügung und kann auch, etwas Fachwissen vorausgesetzt, dauerhaft heruntergeladen werden.

Ein Kessel Buntes

 

Costa del Azahar Der Frühling hält Einzug in Spanien, zumindest hier bei uns an der Costa del Azahar (Orangenblütenküste). Gut, die Orangenbäume blühen z. Z. nicht, dafür fangen aber die Mandelbäume an!!! Einen haben wir heute schon in (fast) voller Pracht gesehen.

Knospen an Mandelbaumblühender MandelbaumMandelblüten Mandelblüten

Unser Leben läuft gemächlich ab, nach dem aus USA mitgebrachten Motto: “relax and enjoy”. Das Wetter hilft uns dabei, sehr oft sitzen wir draußen in der Sonne (Kniehose und Trägerhemdchen!), lesen, stricken oder reden mit den Nachbarn. Die verlassen uns leider am Dienstag und wir hoffen, dass sie ihr Vorhaben, den nächsten Winter evtl. in Deutschland zu bleiben, doch noch einmal gut überdenken.

Ab und zu machen wir eine kleine Ausflugsfahrt mit Flitzi und fotografieren, wo immer es lohnend erscheint.

Blick auf's MeerTorre del Rey NaturstrandSpuren im SandElefant am Strand Ermita Fortaleza de Albalat Fahrt in die BergeAusflug AlcossebreFahrt in die BergeAusflugsfahrt Ausflugsfahrt Ausflugsfahrt WachturmDesierto de las Palmas Desierto de las PalmasAusflugsfahrtMaulbeerbaum in der Mittagssonne

Vom Feinsten sind auch unsere Abendstimmungen und Sonnenuntergänge. Aber das ist wieder ein anderes Thema! Ein kleines “Appetithäppchen” vorab 😉

Abendrot 27.12.2013
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Ciudad De Las Artes Y Las Ciencias, Valencia

 
Oceanogràfic Anfang Januar haben wir etwas verwirklicht, das schon lange auf unserem Wunschzettel stand: ein Besuch im “Oceanogràfic” in Valencia. Der Begriff Aquarium beschreibt nur SEHR unvollständig, worum es geht. Das Oceanogràfic ist die größte Anlage dieser Art in Europa (über 45.000 Lebewesen und 500 verschiedene Arten) und beherbergt Meeresspezies aus aller Welt, einschließlich der Arktis, der tropischen Meere und des Roten Meers. Es ist Teil der innovativen Stadt der Künste und der Wissenschaften (Ciudad de las artes y las ciencias) und verfügt über 12 Gebäude, die die Meeresökosysteme der Erde perfekt wiedergeben. Zu den dort zu sehenden Tierarten gehören riesige Weißwale, Pinguine, Schildkröten, Quallen und Krustentiere jeder Art, ferner Fische (fast 7.400) aller Arten sowie Robben, Seelöwen, Walrosse, Delfine. Besonders hervorzuheben ist unter anderem der Durchgang unter dem Hauptaquarium, wo man Haie und Rochen aus nächster Nähe betrachten kann. Uns hat besonders gut gefallen, dass man von einem zum anderen Gebäude nur oberirdisch kommt, zum einen, weil das Wetter so schön war, zum anderen, weil man so die Tiere teilweise oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche sehen kann.

Übersichtskarte

Das Gebäude 4 ist zudem eine Art riesige Vogel-Voliere, in der man zwischen bzw. unter den Vögeln durchlaufen kann. Wir haben sehr aufgepasst, nicht zur “Zielscheibe” zu werden. 😉 Ach ja, Wasserschildkröten gab es hier auch, einige! Es ist die Nachbildung zweier der außergewöhnlichsten Feuchtgebiete der Erde: der amerikanische Mangrovenwald und die mediterranen Sumpfgebiete. Ich konnte an dem Nachmittag gar nicht aufhören zu fotografieren und zu filmen!!! Aber seht selbst:

OceanogràficGebäude 4Gebäude 4Gebäude 4 Gebäude 4 Gebäude 4 Gebäude 4 Gebäude 4Gebäude 4Gebäude 4

Ich liebe Schildkröten, aber mein absoluter Favorit in diesem Gebäude war der hier:

Gebäude 4Gebäude 4Gebäude 4Gebäude 4

In den anderen Gebäuden habe ich überwiegend gefilmt, aber ein paar Fotos sind natürlich auch noch entstanden:

Oceanogràfic

OceanogràficOceanogràficOceanogràfic OceanogràficOceanogràficOceanogràficOceanogràficOceanogràficOceanogràfic

Bitte beachtet, dass es oben zwei Links mit weiterführenden Informationen gibt und denkt auch daran, dass jedes Foto durch anklicken in der Originalgröße dargestellt wird. Und jetzt kommen noch zwei nette kleine Videofilme. An dieser Stelle oute ich mich als stolzer und glücklicher Besitzer eines iPhones 4s ;-), mit dem alle Fotos und alle Videosequenzen (gut, finde ich) erstellt wurden. Bisher war ich ja kein Apple-Freak, aber nun sage ich, ein besseres Smartphone gibt es (für mich) nicht!!! Die Bedingungen, in die Wasserbecken hinein zu fotografieren, waren teilweise recht schwierig und ich war positiv überrascht, wie gut es zum größten Teil gelungen ist.

Viel Spaß beim Anschauen!!!

Video 1

Video 2

 

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

ZDF 37°

 
 
Nun ist heraus: Wie unser Freund Brodo uns gestern bei unserem wöchentlichen Skype-Telefonat mitteilte, wird die Reportage über ihn am Dienstag, 28. Januar in der Sendung 37° des ZDF ausgestrahlt. Es besteht eine winzige Möglichkeit, dass wir auch darin vorkommen, da das ZDF-Team im Sommer ‘12 extra zu unserem Mobiso-Treffen nach Schweden gereist war. Allerdings dauert die Sendung nur 30 Minuten und es geht, außer um Brodo (mit richtigem Namen Herbert), noch um einen anderen Menschen. Wir sind trotzdem sehr gespannt, was aus dem vielen Filmmaterial, das über einen Zeitraum von zwei Jahren entstanden ist, übrig geblieben ist.

Also, wenn es euch interessiert, hier sind die Daten:

Sendetermine

Und wer vorher noch ein wenig mehr wissen will, kann “hier” nachlesen.

*stop* Weihnachten *stop* endgültig *stop* vorbei *stop*

 
Reyes Magos Ja, liebe Leser, nun ist es endgültig: WEIHNACHTEN IST VORBEI!!! Mit dem Dreikönigstag endete auch in Spanien das Weihnachtsfest. Das “diesjährige” kann man in dem Falle ja nicht sagen, irgendwie ist, zumindest in Spanien, offenbar immer Weihnachten.

Wie jedes Jahr kamen die Heiligen 3 Könige natürlich auch auf dem Campingplatz vorbei! Und da die Rentner ja schon alles haben, vor allem aber immer Durst, gab es Sangría satt!!! Und Kamelle, wie in Kölle 😉

Wenn ihr unseren ausführlicheren Bericht vom letzten Jahr mit mehr Detail-Infos noch einmal lesen wollt, dann könnt ihr “hier” klicken (dort gibt es am Ende dann noch einmal einen Link!).

Einen kleinen Videoclip gibt es auch. Er lässt allerdings qualitativ etwas zu wünschen übrig, auch wegen der mangelhaften Lichtverhältnisse. Wer tapfer ist, kann ihn sich “hier” anschauen.

Nach Marina d’Or kamen die Heiligen Drei Könige schon am Sonntagabend. Wie bereits vermutet, waren ganz genau dieselben Kutschen und Karossen im Einsatz wie an Silvester. Auch der Ablauf war gleich, nur saßen halt auf einem der Wagen die Reyes Magos de Oriente. Wir haben es uns trotzdem gerne noch einmal angeschaut! Es ist halt eine Ferien(hotel)anlage. Da bleiben die Gäste höchstens 2 Wochen, also gibt es die Show in Variationen das ganze Jahr über. Der Aufwand würde sich ja sonst auch nicht lohnen!

Unser Jahreswechsel 2013/2014

Jahreswechsel 2013-2014 anzeigen

Wir hoffen, ihr seid alle gut in das Neue Jahr gestartet und möchten euch einen kleinen Nachtrag zu unserem Silvesterabend geben:

Wir sind ja nicht so die Liebhaber von Silvester-Galas, Disco, Riesenparties etc… Deswegen hatten wir uns entschieden, wieder mal in das 35 km entfernte Peñiscola zu fahren. Dort findet über den Jahreswechsel immer ein kleiner Mittelaltermarkt statt, außerdem ist die Altstadt mit der Burg immer einen Besuch wert. Die Burg diente ab 1411 Benedikt XIII. (auch nach seinem Geburtsnamen Pedro de Luna und dem Mond in seinem Wappen „Papa Luna“ genannt) als Residenz. Er war einer der letzten beiden Gegenpäpste des Abendländischen Schisma.

Peñiscola SilvesterPapa LunaPeñiscola SilvesterPeñiscola SilvesterPeñiscola Silvester

Die Stadt war, wie am Silvesternachmittag/-abend zu vermuten gewesen war, ziemlich leer und alle Geschäfte waren geschlossen. In den Lokalen liefen die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten auf Hochtouren. Der Spaziergang zur Burg war schnell beendet, auf dem Markt gab es, im Gegensatz zum letzten Jahr, nichts für uns zu essen. Und was nun? In einer typischen spanischen Café-Bar fanden wir ein paar vegetarische Teigtaschen (vegetarisch ist schwierig in Spanien!) und da wir inzwischen richtig heftig Hunger und zu Hause ja nichts vorbereitet hatten, sah unser Silvestermenü dann dieses Mal so aus 😉

Peñiscola Silvester

Etwas frustriert (vor allem ich) waren wir gegen 19:30 schon wieder in der Nähe des Campingplatzes. Ganz in der Nähe liegt ja der große Hotelkomplex “Marina d’Or” mit einer ca. 1/2 km langen “Prachtstraße”, die man normalerweise schon von weitem sieht. Diesmal nicht! Sollte dort an Silvester etwa gar nichts los sein??? Wir machten also einen kleinen Abstecher, wunderten uns über die Unmengen an geparkten Autos und dann darüber, dass ein Parkwächter uns nicht durchfahren ließ. Die Straße sei gesperrt. Warum verstanden wir nicht, sahen es aber, als wir andersherum fahrend am anderen Ende der Prachtstraße ankamen. Dort standen lange, bunte, bewegte, riesige Themenwagen und mit unserem Eintreffen (ganz schnell Flitzi geparkt und losgerannt) setzte sich eine wunderschöne Parade in Bewegung. Und zeitgleich gingen alle Lampen wieder an! Es ging im Zeitlupentempo die gesamte Straße hinunter, immer wieder stoppte der Zug, damit Fotos und Videos gemacht werden und die Kinder hinter den Absperrungen angesprochen werden konnten. Es war einfach zauberhaft! Die Akteure in ihren Märchen- und Phantasiekostümen tanzten später noch vor dem Eingang des Hotels (wo wir zufällig standen) und zum Schluss gab es ein Mini-Feuerwerk. Klein-Ingrid war glücklich!!!

Parade (1)Parade (2)Parade (3)Parade (4)Parade (5)Parade (7)Parade (8)Parade (10)Parade (16)Parade (17)Parade (11) Parade (20)Parade (22)Parade (18)

Als wir zu Flitzi zurückgingen, kam uns der Drachenwagen (mein Favorit), immer noch beleuchtet, aber nicht mehr animiert, entgegen und wir konnten noch beobachten, wie er und die anderen Anhänger in einer großen Halle abgestellt wurden.

Parade (24)Parade (25)Parade (27)Parade (28)

Die gesamte Veranstaltung war von der Gruppe “Marina d’Or” organisiert und durchgeführt worden als Teil des Silvesterprogramms für die Hotelgäste. Anschließend gab es die Silvestergala, aber natürlich nicht für uns, da wir ja weder das kleine Schwarze noch unsere Highheels anhatten!

'Prachtstraße'  Marina d'Or

Wenn ihr jetzt noch nicht trunken vor Lichtern und Farben seid, könnt ihr euch „hier“ unser Video anschauen.

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Persönlicher Jahresrückblick 2013

 
 
Es ist für mich nur schwer zu begreifen, dass schon wieder 1 Jahr = 12 Monate = 365 Tage = 8760 Stunden = 525 600 Minuten = 31 Millionen 536 Tausend Sekunden vorbeigerauscht sind!

Dabei würde ich die Uhr, je älter ich werde, eigentlich gerne ein wenig langsamer ticken lassen und manchmal sogar für paar Sekunden oder Minuten oder Stündchen ganz anhalten. Jedoch: Die ZEIT ist leider unbestechlich!

Das letzte Jahr zeigte sich mir in besonders vielfältigen Facetten. Es begann ganz ruhig und unspektakulär am Torre la Sal 2. In der “Wintersaison” waren keine Weiterfahraktivitäten oder besondere “Kurzurlaube” (wie im Jahr 2012 auf Mallorca) geplant. Wir haben unsere “freie” Zeit hier genutzt, um unsere große Reise im Sommer vorzubereiten, Ausflüge mit Flitzi zu unternehmen und das Frühjahr mit Mandelblüte, Sonne und Abhängen auf den bequemen Liegestühlen in der wieder eröffneten Badelandschaft zu genießen. Nachdem wir Ende April schweren Herzens unseren Flitzi “in Pension” gegeben hatten, fuhren wir Anfang Mai für vier Wochen nach Lauterburg.

Da wurde es bei fast durchgängigem Sauwetter etwas schwierig, die Restarbeiten an Oscarlotta und die doch etwas aufwändigeren Vorbereitungen für die 3 Monate Nordamerika zu erledigen. Besonders schwierig gestaltete sich das Kofferpacken. Versucht euch vorzustellen, die zwei größtmöglichen für Flieger zugelassenen Hartschalenkoffer in unserem Wohnmobil zu packen, da war Logistik gefragt! In der warmen Sonne im trockenen Gras wäre das ja nun kein Problem gewesen, aber so mussten die doch etwas längerwierigen Packereien nacheinander stattfinden.

Am 26. Mai, immer noch bei Regen, war dann Oscarlotta im “platzeigenen Bauhof” eingeparkt und all unser Gepäck in “Oscar” (Wohnmobilchen von Tino) verstaut, dachten wir! So fuhren uns Tino und Nina zum Bahnhof nach Aalen, die deutsche Bundesbahn war pünktlich. Nach nur 10 Minuten Zugfahrt war ich heftig erschrocken, als mir siedend heiß einfiel, dass mein doch so wichtiger Laptop in Oscarlotta auf seinem Platz unter dem Tisch liegen geblieben war!!! Auf diese Weise erlebte er sein eigenes Reiseabenteuer, bis er in Winthrop bei meiner Schwester 2 Wochen später wohlbehalten im Postfach ankam. War ich so glücklich, die Abende im Wohnmobil nicht mehr nur mit Sudokus verbringen zu müssen, ich hatte nämlich KEIN Fernsehen, KEIN Buch (aus Gewichtsgründen) und auch KEIN Strickzeug.

Apropos Winthrop: Meine Schwester lebt dort seit fast 30 Jahren und wir hatten uns 5 lange Jahre nicht mehr gesehen. Sie wieder umarmen und drücken zu können, war einfach wunderschön. Bei ihr in Winthrop war ich im Sommer 1997 das letzte Mal. Damals war ich alleine (auch mit kleinem Mietmobil) 6 Wochen in den großen Ferien fast auf der gleichen Route wie 2013 mit Ingrid unterwegs gewesen. Für die aktuelle Reise zu zweit diesen Sommer hatten wir doppelt so lange Zeit! (Es gibt für mich glücklicherweise keinen ersten Schultag nach den Sommerferien mehr.) Unsere meistens übereinstimmenden Vorstellungen zur Reisegeschwindigkeit, den zu fahrenden Entfernungen, der Auswahl von Reisestationen und Urlaubsaktivitäten ließen uns eine sehr harmonische Zeit erleben.

Für mich war es der beste Sommer in meinem bisherigen Leben!

Was wir alles unternommen und gesehen haben, ist in den vielen Blogeinträgen von Ingrid in Wort und Bild nachzusehen und nachzulesen.

Nach spätsommerlich warmen Tagen, auch auf der schwäbischen Ostalb, wurde es uns doch wieder schon zu schnell sehr herbstlich. Die Tage in Lauterburg waren ausgefüllt mit allerlei nötigen Alltagsbeschäftigungen, Arbeiten an Oscarlotta und unseren anderen “Besitztümern”. Routinemäßige Arztbesuche waren notwendig, für mich verbunden mit einem gehörigen Schrecken. Erst zügig durchgeführten Zusatzuntersuchungen ließen mich dann doch einigermaßen beruhigt wieder “on tour” gehen.

Meinem Vater, der mit fast 86 Jahren gesundheitlich und geistig fit seinen Alltag richtig gut hinkriegt, haben wir mit einem “klitzekleinen” Hausputz noch ein wenig unter die Arme gegriffen und mit ihm noch ein paar gemeinsame nette Samstagnachmittage mit anschließenden Abendessen in der Campingplatz-Gaststätte erlebt. Ich bin froh, dass er mich mit Ingrid wieder gen Süden ziehen ließ. Unsere schon traditionellen Telefongespräche am Wochenende und das Lesen unserer Blogeinträge auf seinem Tablet (jawoll, ja!!!) lassen ihn an unserem Leben teilnehmen, egal, wie viele Kilometer zwischen uns liegen.

Beruhigt konnten wir am 18. Oktober zu unserem ersten Etappenziel Freiburg starten. Dann ging es gemütlich über Frankreich nach Spanien. Nach 10 Tagen St. Susanna (mit dem Austausch des Katalysators) landeten wir zum reservierten Termin am 3. November am Torre la Sal.

Die Wochen vergingen wie im Flug, Flitzi versüßte uns als “Einkaufskörbchen” und “Ausflugsbusle” das Leben hier ungemein. Und so geht das Jahr 2013 zur Neige wie es angefangen hat, ganz ruhig und unspektakulär am Torre la Sal 2. So, ihr Lieben, das war er, mein persönlicher Jahresrückblick, fast.

Zum Abschluss kommen noch mal ein paar Zahlen (für die Statistiker unter euch):

Von 365 Tagen des Jahres 2013 waren wir 89 Tage in Deutschland, 92 Tage in Kanada und USA, 10 Tage in Frankreich und 174 Tage in Spanien zu Hause!

Was sollten wir da noch mit einer Wohnung in Deutschland???

Ich bin gespannt darauf, was das Neue Jahr für mich auf Lager hat!

Neujahrswünsche.jpg

written by Uschi

Nachtrag zum Weihnachtsmannbesuch auf dem Campingplatz

 
Gerade habe ich auf der (öffentlich zugängigen) Facebook-Seite vom Torre la Sal ‘2 die Fotos entdeckt, die entstanden sind, als, wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten, der Weihnachtsmann in Begleitung vorbei kam und Geschenke an alle Camper verteilte. Diesmal war es relativ unspektakulär. Pedro fehlt!!! (siehe unbedingt “hier” den Fotobeitrag von vor 2 Jahren) Und ich glaube, der Weihnachtsmann leidet an Gedächtnisschwund, es gab nämlich die gleichen Geschenke wie letztes Jahr!!!

Hier” könnt ihr gucken (wir sind auch irgendwann zu sehen, Hildegard, ihr auch!!!). Oben rechts über jedem Foto geht es weiter (siguiente/weiter).

 

Und noch ein Nachtrag, nämlich zu unserem diesjährigen Adventskalender, der hier im Blog nicht mehr dargestellt wird.

Collage

Da wir aber so viele Fragen und Rückmeldungen erhalten haben, hier noch einmal der Text vom 25. Dezember:

Wir hoffen, ihr hattet alle einen schönen Heiligen Abend! Herzlichen Dank für die netten Kommentare und Danksagungen bzgl. unseres Adventskalenders. Es hat uns gefreut, dass es euch Freude gemacht hat. So war es ja gedacht!!! Wir haben einige Fragen gestellt bekommen, wie wir z. B. die Vogelhäuschen gefunden haben. Also: bei einem unserer Tagesausflüge auf der Olympic Peninsula in USA haben wir im nordöstlichsten Zipfel das Städtchen Port Townsend besucht. Dort liefen wir per Zufall an einem viktorianischen Holzhaus, von denen es dort noch einige gibt, vorbei und entdeckten, dass auf JEDEM Zaunpfosten ein selbstgemachtes Vogelhaus thronte, eines entzückender als das andere. So etwas fotografieren wir natürlich immer! Später kam uns die Idee, dass sie eine wunderbare Grundlage für unseren diesjährigen Adventskalender sein könnten. Es waren aber keine 24! Also gingen wir auf die Suche nach weiteren. Fündig wurde Uschi im Waschmaschinenraum eines Campingplatzes, wo die restlichen auf einem Bord standen. Ein besonders schönes fanden wir neben einer Wohnaccessoires-Boutique in LaConner (vom 2. Dezember). Und das wunderschöne amerikanische aus der Collage stand im Lavender-Verkaufsraum in Sequim. Ich hätte es sehr gerne mitgenommen, aber es sprengte eindeutig mein Koffervolumen. Also musste ein Foto ausreichen.

Wo die “Hintergrundbilder” entstanden sind, stand ja immer dabei. Für die “Rahmenbilder” haben wir die Inhalte, die mit Weihnachten zu tun haben, in einem ganzjährigen Weihnachtsladen in dem bayrisch angehauchten Städtchen Leavenworth fotografiert. (Die Rahmen habe ich mit einer Smartphone-App erstellt.) “Howdy” haben wir auf einer unserer Ausflugsfahrten an der Pazifikküste entdeckt. Dort standen auch die geschnitzten Weißkopfseeadler zum Verkauf. Howdy bat uns, mitgenommen zu werden. Nachdem wir die Ohrenkneifer aus seinen Ritzen herausgeschüttelt hatten, durfte er, gut verpackt, mitfahren, bis er als Mitbringsel bei Uschis Schwester ein neues Zuhause fand.

Howdy (1)Howdy (2)Howdy (3) Howdy (4) Howdy (5) Howdy (6)

 

Wie Moni uns versicherte, hat er sich gut bei ihr eingelebt und wird weder von den Katzen gekratzt noch von den Hunden angepinkelt 😉 Langeweile scheint er auch nicht zu haben!

 

HOWDY (7) HOWDY (8) HOWDY (9)HOWDY (10)

Als kleines “Weihnachtsgeschenk” haben wir die Einzelfotos teils im Original und teils verarbeitet noch einmal in einem Album zusammengestellt. Wer sie anschauen möchte, kann “hier” klicken.

Schmunzelige Begebenheiten am Rande des Torre-Alltags / Folge 2b

 
Heute hat sich der Weihnachtsmann in den wohlverdienten (Langzeit-) Urlaub verabschiedet, jetzt melde ich mich mit dem Ende meiner Geschichte (Blogeintrag vom 22. November) zurück.

Was lange währt, wird endlich (aber auch nur vielleicht) gut!

Nach über drei Wochen “Schickerei” wer weiß auf welchen Umwegen kam am 19. Dezember ein wirklich gut verpacktes neues Netzteil für unseren maroden Receiver an. Alfred machte sich auch gleich daran, das nicht mehr ganz passende Teil (weil jünger als unser Receiver) passend zu machen und in den Receiver einzubauen. Beim Probelauf kam der spannende Moment: Receiver einschalten…Sicherung fliegt N I C H T raus – große Erleichterung. Die Satellitenschüssel fährt auch auf “Knopfdruck” programmgemäß hoch, aber….sie dreht und dreht und dreht….endlos, findet aber Astra nicht? Nach mehreren neuen Anläufen erschien immer noch kein Bild….Ernüchterung und Abbruch der Aktion. Die Frage, ob eventuell noch mehr kaputt sein könnte, blieb also auch für unseren sehr engagierten Elektroniker offen!

Erst drei Tage später nahm ich mir die Sache nochmal alleine ganz in Ruhe vor: Zuerst musste Ingrid jedoch ihren Teil des Kleiderschrankes ein weiteres Mal leerräumen, erst dann konnte ich dem Receiver einen Hocker als Unterbau verpassen, um mein Glück erneut zu versuchen. Anschließend verkabelte ich den Receiver wieder, brachte den Fernseher und die Fernbedienungen in Hab-Acht-Stellung und schaltete den Receiver mit der Einstellung “vollautomatische Suche” an….Reaktion der Schüssel wie schon vor 3 Tagen, sie dreht und dreht…

Ich drückte frustriert “Exit” und nahm mir die Bedienungsanleitung vor, um vielleicht doch noch “geholfen zu werden”? Ahnungsloses Smiley Und ich wurde fündig. Es gab eine zweite Option für die automatische Satellitensuche, “Suche über Standort” ??? Ich gab ohne große Hoffnung als Standort “Mittelspanien” ein und siehe da, die Sat-Schüssel drehte und -ZACK- ich hatte das Fernsehbild da, wo es hingehört!

Hallelujah, die 7-monatige fernsehlose Zeit hatte pünktlich zu Weihnachten ein Ende!Daumen hoch

Jetzt musste nur der Receiver wieder an seinem alten Platz angeschraubt, der Fernsehschrank auf- und der Kleiderschrank eingeräumt werden. Dann stand einem gemütlichen Fernsehabend, für mich wie vor langer Zeit wieder von der Couch aus, nichts mehr im Wege. Nach Nachrichten mit Wetter und einer Stunde “die Geissens” mit uns völlig unbekannten Werbespots in den immer noch endlosen Werbepausen wollten wir den Probelauf mit dem Ergebnis: na ja, war mal wieder ganz nett, muss aber nicht unbedingt jeden Abend sein, beenden. Da Starkwind bis Sturm für die Nacht vorhergesagt war, wollten wir die Sat-Schüssel schlafen schicken. Uups, Schreck, die Antenne macht keine Anstalten sich zur Ruhe zu begeben. Und was jetzt? Bedienungsanleitung nochmal durchforstet…Hinweis: “Receiver für 10 Sekunden ausschalten (Reset für die Software), dann wieder einschalten”. Das war der TIPP DES ABENDS!!! Die Schüssel bewegt sich zurück in Schlafstellung auf das Dach, Müdes Smiley (gääähn).

Also doch noch: Ende gut, alles gut!

Beweisfotos zum erfolgreichen Abschluss der fast “never ending story” liegen zwischenzeitlich auch vor.

Receiver an seinem Platz

Bin aufgewacht!

Alles gut!

Spieglein, Spieglein…

 
 
Ein paar der schönsten Wasserspiegelungen unseres Besuchs des Ebro-Deltas haben wir uns aufgehoben, um sie einzeln, quasi ohne Konkurrenz, zu präsentieren. Wir sind sicher, dass sie euch genauso gut gefallen wie uns! Wenn ihr die Fotos einzeln anklickt, könnt ihr sie in Originalgröße anschauen.

Ebro-Delta

Ebro-Delta

Ebro-Delta

Ebro-Delta

Ebro-Delta

Ein Nachmittag im Ebro-Delta

 
 
Parque Natural del Delta de l'Ebre Schon lange war es Uschis Wunsch, das Ebro-Delta zu besuchen. Es finden zwar immer wieder einmal Busfahrten, vom Campingplatz aus organisiert und durchgeführt, statt – aber dafür konnten wir uns bisher nicht begeistern. Man sitzt zu lange im Bus und hat dann vor Ort relativ wenig Zeit und keinerlei eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Aber jetzt haben wir ja Flitzi und so flitzten wir alle drei (mit Beifahrern, siehe Fotos) die ca. 100 km bei herrlichstem Sonnenschein Richtung Delta.

Unser erstes Ziel war ein “weißes” Dorf, El Poblenou del Delta. Bei einem Fotorundgang sprach uns der Wirt eines kleinen Hotelbetriebes an und fragte, ob wir Info-Material möchten. Na klar! Wie wertvoll das sein würde, war uns zu dem Zeitpunkt noch gar nicht bewusst. Das gesamte Gebiet stellte sich später als unüberschaubar verwirrend heraus mit seinen unzähligen kleinen Sträßchen, auf Wällen erbaut und beidseitig von Wasserläufen oder wasserbedeckten Äckern (Reisanbau) begrenzt. Die Straßen sind überwiegend 1 1/2-spurig, mit Flitzi kein Problem! Mit Oscarlotta bräuchten wir es gar nicht erst zu versuchen, denn ausweichen, wenn jemand entgegenkommt, wäre nicht möglich!!!

Infotafeldas Deltagebiet

unsere Route (orange markiert)

Es war absolut windstill (selten!), in der Sonne schön warm (wir sind in Spanien!) und es gab, vor allem gegen Spätnachmittag, ein umwerfendes Foto-Licht.

Flitzi am EbroEl Poblenou del Delta

Innenhof HotelInnenhof Hotel

Häuschen im DeltaHausruine im Delta

Torre (Salzturm)Ermita de la Mare de Déu de l'Aldea

Vor der Ermita sprach uns beim Fotografieren ein älterer Mann an und wollte uns unbedingt noch etwas zeigen. Es war uns nicht ganz klar, was er meinte, es hörte sich nach Stierkampf und Arena an, aber hier??? Er schloss eine schwere Holztür auf, wir standen in einem gemauerten Durchgang, er schloss eine weitere Tür auf – wir standen in einer alten und winzig kleinen, aber richtigen Stierkampfarena!!! Das hätte man von außen niemals vermutet!

Stierkampfarena

Natürlich gab es auch eine Vielzahl von Vögeln aller Größen und Arten. Es ist ja ein Vogelparadies dort: Wasser, Nahrung, kaum Menschen. Die Flamingos hätten wir fast übersehen, eine undefinierbare weiß-rasafarbige Masse meist schlafender Tiere, Hundertschaften!

schlafende Flamingoswenige wache Flamingos

Flamingos (Panorama)

Unser Ausflug hat uns sehr gut gefallen! Ach ja, unseren “Beifahrern” auch – obwohl die dann irgendwann etwas müde waren 😉

Hippolinchen als Beifahrer Fritzi schläft (oder sonnt sich?)

Schmunzelige Begebenheiten am Rande des Torre-Alltags / Folge 3: Hundeduscheneinweihungsfeiermitsangría

 
Sanitärgebäude für Hunde Gestern gab es mal wieder eine offizielle Campingplatzeinweihungsfeier. Im letzten Winter war die neue Rezeption fertiggestellt und übergeben worden, diesmal ging es um die Einweihung des neuen “Sanitär”-Gebäudes für große und kleine Hunde.

Einweihung17.jpg

Sangría satt Fernando (el jefe/principal/patrón) hat sich wieder etwas einfallen lassen und alle Frauchen und Herrchen beglückt, die jetzt ihre salzwasserbefallenen Vierbeiner nicht mehr in den Babybadewannen abduschen müssen 😉
 
 
 
 
 
Fernando und Bruno (von links) Natürlich – wir sind in Spanien – gab es wieder Sangría satt, und das am hellichten Vormittag! Es waren also auch viele Menschen da, die gar keinen Hund besitzen. Acht bedauernswerte Exemplare waren von ihren Menschen auserkoren worden, als Versuchskaninchen zu fungieren! Sie fanden das gar nicht lustig!!!

Elke mit Sunny

der hatte Glück

Opfer 1

Opfer 2

Opfer 3

überstanden!!!

Natürlich – wir sind in Spanien – gab es ein kleines Rahmenprogramm mit “Bravito” und seiner neuen Freundin “Mansita”, den Campingplatz-Maskottchen. Die Beiden arbeiten hart für den Campingplatz, vor allem im Sommer, wo sie den ganzen Tag überall unterwegs sind, und das bei DEN Temperaturen in DEN Kostümen!!!

Bravito und Mansita

Bravito

Mansita und Bravito

Fiesta mit Eleni und Mansita und Bravito

Und so sehen die Räumlichkeiten von innen aus:

InnenansichtInnenansicht  Einweihung21.jpg

Die Katzen freuen sich, es ist ja schließlich eine Hundedusche!

ätsch

Schmunzelige Begebenheiten am Rande des Torre-Alltags / Folge 1

 
Gestern war unser direktes Nachbarehepaar auf einen kleinen Kaffeeplausch bei uns. Dabei ergab es sich, dass er von einem “Spülküchenschwank” – dabei handelt es sich um Geschichten, die in der “Spülküche” (in USA/Kanada wie schon bekannt Fehlanzeige) von Spülmännern oder –frauen zum Besten gegeben werden – erzählt hat. Eine Frau, die schon öfter zur gleichen Zeit wie er beim Spülen war, erzählte ihm die letzten Tage schon mehrere “prickelnde” Geschichten aus ihrem Leben Mitte des vorigen Jahrhunderts, ihr aktuelles Thema war: Das Sammeln von Bucheckern zur Ölgewinnung im (oder nach) dem Krieg! – Hochinteressantes Thema für ihn –…..Wir haben uns über seine humorvolle Art des Erzählens köstlich amüsiert und ihn auch ein wenig bemitleidet. Zwinkerndes Smiley

Heute Nachmittag wurde ich dann noch einmal in einem völlig anderen Zusammenhang an die kleine Geschichte mit den Bucheckern erinnert, und zwar auf dem Dach – nein, nicht schon wieder auf dem Dach des Nachbarmobils – UNSERER Oscarlotta.

Zuerst der zugegeben etwas ausführliche Vorspann: Wie ihr ja alle wisst, haben wir im September die 2. Runde der Dachreinigung verschoben. Heute gingen wir es dann endlich an! Mit allen möglichen und unmöglichen Gerätschaften und einem Eimer mit warmem Wasser bewaffnet stieg ich (Uschi) nach oben, um den komprimierten Drrreckck unter den Solarpanels, den Lukenrändern und der immer noch schlafenden Oyster-Satschüssel* zu entfernen, eine äußerst mühselige Angelegenheit, ich sag es euch!!! Ingrid unterstützte mich hier oben von unten mit den unerlässlichen “Zureichungen” wie Putzlappen, eimerweise frisch angerührte Putzflüssigkeit und kühlem Getränk.

Bei meinen Aktivitäten oben habe ich unter anderem noch einige von vielen, im Sommer auf das Dach gefallenen Bucheckerngehäuse (diese stacheligen Hütchen) aus Ecken und unter Kanten fürrekruschtelt (für Nichtschwaben: hervorgekramt oder so). Natürlich habe ich sie einfach vom Dach in die Büsche und ein paar auch auf den Weg geworfen (hi-hi) und dabei gedacht, dass jemand, der sie aufhebt sich vielleicht doch wundern wird, wie die hierhergekommen sind, sofern er weiß, von welchem Baum diese Dinger eigentlich fallen. Ich könnte es ihm sagen!

Übrigens haben mein zugegeben sehr netter Nachbar (siehe oben) und ich ein sich wiederholendes ähnliches Problem:

Er “leidet” fast bei jeder Geschirrspülaktion unter den unvermeidlichen Spülküchengeschichten. Trauriges Smiley

Ich “leide” jedes Mal, wenn ich direkt neben dem Fußgängerweg auf dem Dach unseres Mobils herumspaziere, unter den von Passanten immer nett gemeinten – Sprüchen – wenn Affen aufs Dach steigen, dann… / – Anregungen – wenn Sie hier fertig sind, können Sie gleich auf meinem Dach… / -oder Warnungen – passe se uff, falle se net runner! Trauriges Smiley

 

Arbeitsstunde Uschi

written by Uschi

*Satelliten-Schüssel-Receiver-Geschichte nachzulesen in der Folge 2 (die demnächst folgt)

Und jährlich grüßt das Murmeltier! (3. Teil)

 
 
Der Titel sagt es ja schon: Jedes Jahr gibt es hier am Torre la Sal ‚2 sich wiederholende Rituale. Im November ist es das Beschneiden der Maulbeerbäume, im Frühjahr werden die Palmenschäfte ein gutes Stück abgeschält. Da wir ja schon so viele Jahre/Winter hier verbracht haben (nachzählen hat ergeben: dieses ist das 8.Mal!!!), haben wir das alles schon mehrfach dokumentiert. Hier also nun zuerst die aktuellen Fotos des Winters 2013/14:

Bäume beschneiden Bruno macht sich an's Werk Der Mann auf der Leiter Zufall oder Absicht? ohne Worte

Jetzt haben wir aber noch ein anderes Anliegen! Durch private Rückmeldungen, Lob und Unterhaltungen bezüglich unserer Amerika-Berichte ist uns aufgefallen, dass einige von euch offenbar den einen oder anderen “Link” innerhalb unserer Texte übersehen/überlesen haben. Wir haben uns schon gewundert, dass wir z. B. zu unseren Fotoalben so gar keine Rückmeldungen bekommen haben und fragten uns, woran das liegen mag.

Links sind daran zu erkennen, dass sie eine andere Farbe haben und unterstrichen sind. So ist das IMMER bei (unseren) Links, ganz egal welchen Text sie beinhalten!!! Und es bedeutet, dass sich dahinter weitere Infos, Fotos oder sonst irgendetwas befindet. Wir weisen aber in unseren Beiträgen auch immer noch explizit darauf hin, bzw. erklären, was nun zu tun ist. Trotzdem scheint es so zu sein, dass viele Links nicht angeklickt werden und das finden wir traurig/enttäuschend/frustrierend/schade… Wir hoffen, dass jetzt ein Sturm der Entrüstung losbricht und ihr uns mitteilt, dass ihr NATÜRLICH unser Flugfotoalbum, MEIN LKW-Album, das Thunderbird-Album, das Barcelona-Album, die beiden verlinkten Alben vom Bäumebeschneiden, unsere Fallas-Alben und ALL DIE ANDEREN angeschaut habt, genauso wie die vielen Links mit Hintergrundwissen in den diversen Artikeln.

Wir haben auch schon öfter darauf hingewiesen, dass sich oben (fast) alle unsere Fotoalben befinden. Habt ihr sie mal angeschaut?

Sorry!!! Ich (Ingrid) bin gerade etwas mut- und ratlos. Vielleicht überfordern wir euch auch einfach nur? Jemand hat während unserer Amerika-Dokumentation die Aussage getätigt, dass es ja fast schon eine Zumutung sei, soviel lesen und anschauen zu müssen. IHR MÜSST NATÜRLICH GAR NICHTS!!! Ihr müsst auch keine Links anklicken, wenn ihr das nicht möchtet. Wir haben nur den Eindruck, dass teilweise das technische Verständnis des Mediums Internet etwas – vorsichtig ausgedrückt – “unterentwickelt” ist und möchten denen, die wollen, aber nicht können, “auf die Sprünge” helfen. Ist das falsch?

Ich wäre um Rückmeldungen, Vorschläge, Erfahrungsberichte SEHR dankbar. Ihr dürft auch kritisieren oder anmerken, was für euch schwierig ist. Wir sind NICHT beleidigt!!!

Noch einmal: Wir schreiben dieses Blog u. a., um die Menschen, die wir aufgrund unserer Lebensweise nicht oft sehen können, an unserem Leben teilnehmen zu lassen und um auf diese Weise in Verbindung zu bleiben. Wir hoffen, dass wir diesen Menschen mit unseren Berichten und Fotos Freude (und keinen Stress!) machen.

Auch das ist Spanien!

 
 
nach dem Marktbesuch in Oropesa Ingrid sichtet ihr Angebot Nachdem wir seit unserer Ankunft vor zwei Wochen noch absolut sommerliches Wetter hatten (in der Sonne über Mittag sogar noch zu warm für mich), hat es uns heute Nacht kalt erwischt! Regen, Wind und Temperaturen nur noch im einstelligen Bereich. Schade, es war schon sehr schön, noch bis abends in Shorts und Hemdchen rumlaufen zu können. Nun ja, auch in Spanien gibt es halt einen Winter, aber erfahrungsgemäß ist der ja lange nicht so trüb, nasskalt und ekelhaft wie anderswo. Wir zelebrieren also ein paar Höhlentage und schmeißen unsere Heizung an. Es wird schon wieder besser werden!!!
 
Wettervorhersage

Wettervorhersage Wettervorhersage Wettervorhersage Wettervorhersage Wettervorhersage  Wettervorhersage Wettervorhersage Wettervorhersage

Wettervorhersage

Schöne Grüße nach nebenan ;-)

 
 
beim Nachbarn auf'm Dach Nun sind wir schon eine ganze Woche hier und nachdem wir Flitzi geholt haben (er sprang natürlich nach 7 Monaten nicht an, aber dank Elenis Töchtern+Auto konnten wir überbrücken), hat Uschi schon wieder soviel Kapazitäten frei, dass sie den Nachbarn auf’s Dach gestiegen ist 😉 Ich glaube, die haben das gar nicht gemerkt!!!

Wir haben uns gut eingelebt bzw. uns sofort wieder heimisch gefühlt. Marlene, unsere Lieblingsnachbarin, ist zwar leider auch wieder da, aber bisher verhält sie sich einigermaßen ruhig. Es ging ja das Gerücht, sie und ihr Mann hätten Platzverbot, weil sich so viele über sie beschwert hätten. Bisher hat noch keine Party stattgefunden!

In Benicàssim haben wir uns einen neuen “Vorgarten” besorgt und endlich darf Gustavo, unser spanischer Elch, auch wieder nach draußen.

VorgartenGustavo schnuppert

und passt

gut auf

Bei einem kleinen Radausflug heute Nachmittag sahen wir dieses interessante Gefährt in Strandnähe stehen, frei (“wild”) natürlich. Auch diese Menschen haben ein Faible für Pflanzen, hinten gab es noch eine Art Veranda mit einer ganzen Reihe Blumentöpfe. Dass die Pflanzen vorne in den Reifen und vor der Stoßstange dem Fahrtwind trotzen ist schon erstaunlich!

Freisteher

En casa

 
 
Nach einer guten Fahrt, überwiegend über Land (Mautgebühren € 2,20!!!), sind wir gestern (Sonntag) nach 342 km um 16:30 am Torre la Sal ’2, also zu Hause (en casa) angekommen. Und schon wieder gibt es einige Neuerungen, kaum dass man mal 6 Monate weg war! Die weniger schönen sind, dass zwei seit vielen Jahren vertraute Gesichter nicht mehr hier sind: unser querido amigo Juan und Pedro. Der Torre ist ohne sie nicht mehr das, was er war!!! Wir sind traurig. Wenigstens ist Eleni noch da (morgen holen wir Flitzi)!

Heute haben wir unsere Begrüßungs- und Erkundungsrunde fortgesetzt und sind auch innerlich langsam angekommen. Empfangen wurden wir von einem wunderbaren Regenbogen, so, wie wir in Santa Susanna von einem herrlichen Abendhimmel verabschiedet wurden.

Abschied Sta. SusannaAnkunft Torre

Die Letzten werden die Ersten sein

 
 
Es wird ernst!!! Morgen (Sonntag) ist unsere Überwinterungszeit hier definitiv zu Ende (der Winter schon lange) und wir hoffen sehr, dass der Winter in Deutschland sich verzogen hat, bis wir dort eintreffen 😉 Es ist traumhaft hier seit Ostern. Einige Spanier blieben noch eine Woche länger, wir hatten keinerlei Probleme mit ihrer Anwesenheit. Ganz im Gegenteil, es war mal sehr interessant, spanisches Urlaubsgeschehen mitzuerleben. Die Kinder, auch die ganz kleinen, laufen wirklich bis Mitternacht noch durch die Gegend, was (für uns) den Vorteil hatte, dass es morgens lange leise war. Danach begann die große Abreisewelle. Inzwischen stehen wir schon seit Tagen auf der linken Seite der Calle Mediterraneo GANZ ALLEIN!!! Es ist so unglaublich ruhig, friedlich, beschaulich, man könnte sich echt daran gewöhnen. Dazu ist es wettermäßig inzwischen frühsommerlich, in der Sonne schon fast zu warm. Das ist das Einzige, was mich (Ingrid) tröstet, dass ich weiß, dass ich es temperaturmäßig nicht mehr lange hier aushalten könnte.

01 Camping Torre la Sal '2 02 Parcela 133 03 Calle Mediterraneo Normalansicht 04 Calle Mediterraneo im April 05 Blick aus dem Schlafzimmerfenster 06 Blick aus dem Seitenfenster

Außer uns sind nur noch Paula und Angelika hier. Paula wird, wie jedes Jahr, die Letzte sein, die abreist und eine der Ersten, die im Herbst wieder hier sein werden. Die Beiden finden es auch jetzt gerade besonders schön.

08 Bravito 11 an Brunos Bar

Unseren Flitzi haben wir heute nach Castellón-Grau gebracht, wo er die nächsten Monate in der Tiefgarage einer kleinen Wohnanlage verbringen wird. Gestern haben wir ihn noch einmal gründlich gesäubert und dann durfte er die Nacht neben einem “Kollegen” in den PKW-Unterständen verbringen. Auf unserer Parzelle ist gerade kein Platz mehr für ihn, da wir Oscarlotta schon in Fahrposition gebracht haben.

Flitzi hat einen Freund

Es war wieder sooo schön hier und wir hoffen sehr, dass wir Anfang November wieder zurück sein werden. Als “Schmankerl” zum Schluss haben wir noch ein Fotoalbum für euch, dass die momentane “Bunte Periode” von Fernando (el jefe del camping) darstellt. Erklärung für Nichteingeweihte: Sämtliche Gebäude des Campingplatzes wurden während der letzten Wochen SEHR bunt gestrichen. Zieht es euch rein! Wir sind gespannt auf eure Kommentare! (Dauerhaft findet ihr es auch oben bei unseren anderen Fotoalben.)

12 Calle Mediterraneo

Unsere Ausflüge: 3.: Ermita de la Magdalena und Castellón-Grau

 
Die “Fiestas de la Magdalena” ist DAS Stadtfest von Castellón de la Plana. Es beginnt immer am 3. Samstag der Fastenzeit und dauert bis zum Sonntag der folgenden Woche. Es gibt ein Riesenprogramm, mit dem PKW braucht man gar nicht erst zu versuchen, in akzeptabler Nähe einen Parkplatz zu bekommen und so haben wir darauf verzichtet, uns in’s Getümmel zu stürzen. Bis zu uns zum Campingplatz, über eine Distanz von 27 km, konnte man jeden Mittag um 14 Uhr das Grollen der mascletá hören. Es geht bei diesem Fest, das bereits seit 1945 ausgerichtet wird, um Entstehungsgeschichte, Brauchtum und Folklore der Stadt, es gibt Umzüge, Musik- und Tanzveranstaltungen, Stierkämpfe, Konfettischlachten und natürlich ein großes Feuerwerk zum Schluss. Ein Höhepunkt am ersten Sonntag ist eine große Wallfahrt von der Stadtmitte ausgehend zur Ermita de la Magdalena, einer hübschen, strahlendweißen Basilika oberhalb der Stadt. Erbaut wurde sie im 15. Jahrhundert innerhalb des Geländes des damals existierenden Schlosses aus der Maurenzeit (Castillo de Fadrell, auch Castell Vell, Castillo de la Magdalena, de los Moros oder de Sas). Auch hier wird, bei Ankunft der Pilger, eine mascletá gezündet, dann gibt es eine Messe und dann Paella. Vielleicht werden wir uns das nächstes Jahr doch mal anschauen, heute können wir euch “nur” die Fotos von unserem Ausflug präsentieren.

Ermita de la Magdalena (1) Ermita de la Magdalena (2) Ermita de la Magdalena (3) Ermita de la Magdalena (4) Ermita de la Magdalena (5) Ermita de la Magdalena (6) Ermita de la Magdalena (7) Ermita de la Magdalena (8)Ermita de la Magdalena (9) Ermita de la Magdalena (10)

Anschließend waren wir noch in Grau, ein wenig Hafenatmosphäre schnuppern und einen leckeren Kaffee in der Sonne genießen.

Castellón-Grau (1) Castellón-Grau (2) Castellón-Grau (3) Castellón-Grau (4) Castellón-Grau (5)

Unsere Ausflüge: 2.: Desierto de Las Palmas

 
Eine weitere Tour haben wir in das Naturschutzgebiet hinter Benicàssim gemacht. Die Vegetation des Parks befindet sich in einem Zustand der Regeneration aufgrund eines schweren Feuers im Jahr 1992. Die Beschaffenheit der Böden ermöglicht die Existenz von Korkeichen und Steineichen, Pinien und Aleppo-Kiefern. Außerdem findet man eine typische Buschwald-Formation mit Heideflächen, Wolfsmilchgewächsen, Sanddorn, Wacholder, Mastix und natürlich den Palmen. Und viele Tierarten, auch seltene, gibt es natürlich auch. Die haben sich aber, bis auf ein paar Vögel, vor uns versteckt. Abgesehen von der wunderbaren Natur gibt es dort eine Klosteranlage von Karmelitermönchen (ein Bettelmönchorden), gegründet im 12. Jahrhundert. Von der damaligen Anlage existiert noch eine traumhaft schöne Kirchenruine und ein paar Grundmauern des Klosters. Der Blick von der Straße über die Ruine bis zum Meer ist unbezahlbar! Die Mönche wussten immer schon, wo es schön ist zum Leben und Beten! Auch heute gibt es dort, ein paar hundert Meter weiter, ein bewohntes Kloster. Wir hatten vor zwei Jahren schon einmal einen Blogeintrag dazu, wer möchte, kann ihn sich hier noch einmal anschauen.

In Spanien gibt es sehr viele Naturschutzgebiete, die ersten Nationalparks wurden bereits 1918 errichtet. Über diesen Link können Interessierte noch mehr erfahren (es öffnet sich ein neuer Tab/Registerkarte). Nun aber unsere Fotos:

Mapa_Desierto de las Palmas Desierto de Las Palmas-Übersichtsplan

Burgruine Turmruine Desierto de las Palmas (Restaurante) Blick von der Terrasse auf's Meer Desierto de las palmas Klosterruine

Bergpanorama

Unsere Ausflüge: 1.: Fahrt nach Vilafamés zum Rocca Grossa

 
Da unsere Zeit hier jetzt langsam dem Ende zugeht (leider!!!), müssen wir uns sputen, um euch noch die schon lange versprochenen Fotos unserer diversen Fahrten in das Hinterland zu zeigen.

Anfangen möchten wir mit einem Ausflug in die Berge nach Vilafamés, den wir schon zur Mandelblütenfahrt gemacht haben. Es ist ein nettes Bergstädtchen mit sehr interessanter Architektur. Eine Besonderheit ist der “Roca Grossa”, ein riesiger Felsbrocken mitten zwischen den Häusern. Eine Infotafel besagt, dass er ein Volumen von 832 Kubikmetern und ein Gewicht von sage und schreibe 2163 Tonnen hat. Er liegt schräg am Berghang und genau gegenüber steht ein Wohnhaus. Ich glaube nicht, dass ich dort leben möchte! Aber da festgestellt wurde, dass er aus der Zeit von vor 65 – 250 Millionen Jahren (Dinosaurier/Kreidezeit) stammt, scheint er, wenn er sich jetzt immer noch unverändert dort befindet, ja doch eine ziemlich stabile Lage zu haben. Auf jeden Fall ist er sehr beeindruckend, viel mehr, als man es auf den Fotos sehen kann! Aber schaut einfach selbst:

Fahrt nach Vilafamés Burgruine Stilleben Stilleben (Detail) Infotafel La Rocca Grossa Häuser und Bewohner Iglesia de la Asunción de Nuestra Señora Glockenturm Blick auf die Altstadt(ruinen) Kaffeehausplakat