Erste Eindrücke


Balkon Die erste Woche hier haben wir auch schon wieder hinter uns! Das Eingewöhnen ging schnell, auch wenn wir zunächst einen Schock bekommen haben bei näherer Erkundung der näheren Umgebung. MASSEN von architektonisch hübschen, aber unbewohnten Häusern. Vom Campingplatz aus ca. 1 km bis zum Meer und das die ganze Küste entlang, egal ob nach Süden oder nach Norden. Es gibt nur einzelne Strandbuchten mit Zugängen zwischen den Häusern durch. Es ist SEHR gewöhnungsbedürftig! Auch im Hinterland sieht es genauso aus. Viele Berghänge sind total zugebaut. Wenn dies China wäre mit seinen 1,35 Milliarden Menschen, wo jeder mal an’s Meer möchte, aber wir sind in Spanien und da gibt es “nur” 47 Millionen Einwohner. Man kann aber, wenn man das Land durchquert, schon annehmen, dass jeder von denen irgendwo ein Ferienhaus oder zumindest eine Wohnung hat. Und das für maximal 3 Monate im Jahr!!!

Bebauung im Hinterland

Schon jetzt können wir sagen, dass die Umgebung des Torre la Sal ‘2 schöner und vielfältiger nutzbar ist. Zu Fuß ist man in wenigen Minuten am Meer, hier mit dem Fahrrad zwar auch, aber man fährt zwischen Häusern durch. Am Torre hat man sofort den wunderbaren Naturstrand mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet, hier ist das nächste ca. 6 km entfernt, die Salinenlandschaft “San Pedro del Pinatar”. Eine so schöne Radroute wie nach Benicàssim immer am Meer entlang sucht man hier vergebens, siehe oben (Bebauung). Okay, die Hochhäuser von Marina d’Or sind auch nicht besonders schön, aber kein Vergleich zu hier. Die Berge sind viel weiter von der Küste entfernt, mal eben per Rad oder mit dem PKW eine kleine Ausflugstour machen ist nicht oder nur mit sehr viel mehr Zeitaufwand zu bewältigen. An Campingplätzen haben wir uns den alten sowie den neuen “Marjal” angeschaut und den “La Manga” (Bericht von dort folgt separat). Alle total voll! Der untere, ältere Marjal ist voll in britischer Hand und ausgebucht (KEIN EINZIGER FREIER PLATZ!!!), der neuere im Landesinneren ist uns viel zu groß und zu steril (1500 Stellplätze). Auch dort Horden von trink- und sangesfreudigen Inselmännern und -frauen. Und rundherum wenig bis gar keine Möglichkeiten, etwas zu unternehmen. Bis zum Meer sind es 15-20 km. Das kommt für uns gar nicht in Frage.

IMG_2116_ShiftN_1600x1171 Vorgestern waren wir mit den Rädern bei den Salinen von San Pedro del Pinatar. Dort hat es uns richtig gut gefallen. Riesige Salzberge gibt es und natürlich Flamingos und allerlei andere Wasservögel.

 

 

SalzbergeBlick auf die Isla Grosa
Naturstrand   

"unser" Garten Wir sind aber trotz allem nicht unglücklich hier, weil unsere Parzelle sehr schön liegt, am Rande, rechts ein unbewohntes Wohnmobil, links ein bewohntes Häuschen, nach vorne Wiese, hinten der Fahrweg. Unser Glück ist auch, dass wir Flitzi dabeihaben. Wir wollen noch ein paar mehr Ausflugsfahrten machen. Und haben uns entschlossen, in der nächsten Wintersaison auch wieder hierher zu fahren. Es scheint inzwischen wirklich so zu sein, dass man froh sein muss, wenn man noch irgendwo einen freien Platz bekommt. Hier gibt es für den nächsten Winter nur noch eine Warteliste, schon jetzt sind alle Plätze ausgebucht! Ist doch verrückt! Wir haben also zugeschlagen, ab Anfang März geht wieder was. Vorher natürlich Torre!!! Aus oben genannten Gründen und weil wir uns inzwischen dort wirklich “zu Hause” fühlen.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos von dem wirklich netten kleinen Hafen hier und der “Strandpromenade” samt Torre de la Horadada, was “durchlöcherter Turm” heißt. Gutes Eis gibt es auch 😉

Torre de la HoradadaPilar de la HoradadaPilar de la HoradadaUschi schlemmtlecker!!!Hafen von Pilar de la HoradadaPilar de la Horadada   Pilar de la Horadada Pilar de la Horadada
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.