Start in den Frühling mit Fix und Boxi

 
 
Bad SchönbornNach einem dreimonatigen “sportlichen” Winteraufenthalt auf dem Stellplatz in Bad Schönborn mit Besuch des benachbarten Fitnessstudios hatte ich erst einmal Termine bei Tischer (Hersteller der Aufbaukabine)  und Storkan (Nissanhändler), damit mein Gespann auch fit wurde.

Bei Tischer gab es die fällige Dichtigkeitsprüfung (ohne Befund) und einen Ersatz für die  Bordbatterie, die sich leider Knall auf Fall verabschiedet hatte. Schon längere Zeit hatte ich mich mit dem Thema ”Lithiumbatterie” beschäftigt und mir vorgenommen, bei einem irgendwann mal nötigen Batterietausch eine Lithiumbatterie + Wechselrichter einbauen zu lassen. Nun kam der Zeitpunkt zwar früher als gedacht, aber ich blieb bei meinem Vorhaben. In Boxi ist nun, passend zur Solarplatte eine 100AH-Lithiumbatterie mit einem neuen Ladegerät eingebaut. Ein Wechselrichter mit 1000 Watt Leistung ermöglicht mir, alle elektrischen Kleingeräte, die ich besitze, zu betreiben. Meine Kabel und Adapter sind seit  Inbetriebnahme der neuen Errungenschaften  “out of order” und führen hoffentlich die meiste Zeit des Jahres ein “Kellerdasein” im Staufach.

WechselrichterLiFePo4Ladegerät

Beim nächsten Stopp in Haßfurt bei der Firma Storkan gab es nur eine kleine Inspektion, dann konnte ich meine geplante Frühjahrstour ins “Bayrische” starten.

bei Storkan

In Bad Windsheim mussten wir noch eine Woche Eiseskälte überstehen. Cooles Smiley

Bad Windsheimeine Woche -10°C

ErdingDas nächste Ziel war Erding, um gute Freunde, die in der Nähe wohnen, zu besuchen. Leider hatte sie die Grippewelle lange im Griff, sodass ich nach einer Woche einen Ortswechsel vornahm. In Weilheim konnte ich zwar dann noch mit einer Freundin einen sonnigen Nachmittagsspaziergang unternehmen, aber alle weiteren Ausflugspläne fielen auch da dem Grippevirus zum Opfer. Ganz Bayern schien die Grippe zu haben, ich blieb verschont! Nachdem dann auch ein verspäteter Wintereinbruch vorhergesagt wurde (und auch stattfand), fuhr ich kurzerhand “nach Hause”, gleichbedeutend mit Campingplatz in Lauterburg.
Eiszapfen bei TagEiszapfen bei Nacht

Nach einer 4-wöchigen Reisepause startete ich Ende März zum neuen Versuch einer Frühlingsreise, mit Erfolg! Erstes Ziel war Bad Dürrheim, dort fand das Treffen von “Seabridge” (Verschiffung von Wohnmobilen und geführte Gruppenreisen) statt, wieder mit einigen auch für mich interessanten Bildvorträgen und natürlich vielen Gesprächen mit Gleichgesinnten. Außerdem konnten wir alle das sonnige, warme Wetter mit Aktivitäten oder auch “Passivitäten” (rumsitzen) im Freien genießen.

Nach den Tagen in Bad Dürrheim fuhr ich am Bodensee entlang über die “Alpenstraße” ins Allgäu (meine heimliche Heimat). Die Kulisse auf der Fahrt war wunderschön: blauer See, weiß-blauer Himmel, weiße Alpengipfel, grüne Wiesen und blühende Büsche! Auf dem Stellplatz in Oberstdorf war der Frühling zwar noch nicht vollständig angekommen, aber das Wetter war nach einem Regentag wieder vom Feinsten und ich habe eine Woche lang meine ausgedehnten Wanderungen und das Städtchen richtig genossen.

unterwegsunterwegsunterwegsunterwegs

Ich wollte auch noch mir unbekannte Stellplätze im Allgäu erkunden. So fuhr ich zunächst den Stellplatz in Fischen an. Er ist schön angelegt, aber ich wollte an dem Tag schon noch ein Stück weiter. Am Mittag landete ich dann in Bad Hindelang. Hier blieb ich eine ganze Woche, weil: superschöner Platz mit toller Ausstattung, superschöne Umgebung, superschönes Wetter und ich kam in den Genuss von einem Zwischensaisonangebot: 5 Nächte bezahlen, 7 Nächte bleiben.

HindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelang

Auf meiner weiteren Erkundungstour fuhr ich über Nesselwang nach Pfronten-Weißbach. Der Stellplatz in Nesselwang ist direkt neben dem Großparkplatz an der Alpspitzbahn im Grünen angelegt. Ich richtete mich dann aber auf dem Stellplatz im übernächsten Dorf (Pfronten-Weißbach) für unbestimmte Zeit ein. Hier gibt es, wie auch in Bad Hindelang, ein gutes Restaurant und gute Sanitäranlagen sowie Waschmaschine und Trockner.

Pfronten

Als besonderes Schmankerl  bekommt man hier am Stellplatz in Pfronten-Weißbach die  “PfrontenCard”  umsonst, das bedeutet “Freie Fahrt” mit Bus und Bahn im Ostallgäu!

PfrontenCard

(Alle Stellplatzbeschreibungen und GPS-Daten zu den von mir angefahrenen Plätzen findet ihr im Bordatlas 2018 und/oder in den verschiedensten Apps und/oder hinter dem jeweiligen Link.)

Eine Woche ist seit meiner Ankunft schon wieder vergangen und zwischenzeitlich stehen “Oscarlotta” und “Fix und Boxi” wieder nebeneinander hier auf dem Platz und haben sich, so wie wir, über das Wiedersehen gefreut.

Pfronten

Pfronten

Die nächsten Neuigkeiten präsentiert euch dann wieder wie gewohnt Ingrid!

written by Uschi
photos taken with HUAWEI P10 Lite

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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Wir verabschieden uns aus Deutschland!

 

Noch 3x schlafen! Am Mittwoch bringt uns Luise nach Hemmoor auf den Bahnhof, wir fahren (ab Hamburg) per ICE nach Frankfurt, übernachten im NH-Hotel in Flughafennähe und steigen am Donnerstagnachmittag (hoffentlich) entspannt in unseren Flieger. Und dann sind wir mal für ‘ne Weile weg!!! Aber keine Sorge, wir haben vor, zurückzukommen, aaaber noch nicht so bald! Und mit Blogartikeln versorgen können wir euch ja von überall auf der Welt, eine Internetverbindung vorausgesetzt.

Wir sind unserer Freundin Luise SEHR dankbar für ihre Unterstützung! Nicht nur, dass Oscarlotta hier auf ihrem Garagenhof 6 Monate gut behütet stehenbleiben kann, es war auch eindeutig sehr viel komfortabler und einfacher, alle notwendigen Vorarbeiten zu erledigen als auf einem Stellplatz. Uschi ist jetzt schon seit 6 Wochen hier und bei mir sind es heute auch schon drei. Zwei Wochen stand Oscarlotta direkt an der Oste mit immer wechselnden Ausblicken (die Oste ist ein Tidengewässer) und traumhaften Sonnenuntergängen.

AbendstimmungNiedrigwasserDeichhotel Bootsanleger SeefahrerAbendstimmungAbendstimmungAbendstimmung mit SchiffAbendstimmungAbendstimmung   Abendstimmung      

Am Dienstag mussten wir dann leider umziehen, für den Vatertag wurde der hintere Parkplatz des Deichhotels “Seefahrer” für einen Bier- und einen Würstchenstand sowie einen Toilettenwagen gebraucht.

Oscarlotta an der OsteFest am Vatertag

Es war dann gar nicht sooo einfach, Oscarlotta passgenau vor Luises Hoftor einzuparken! Per Kran wäre es leichter gewesen. Schon die Deichlücke ist so bemessen, dass rechts und links vom Spiegel nur noch Zentimeter verbleiben und wenn das Heck noch nicht durch ist, muss man schon rechtwinklig abbiegen. Luises Garagenhof ist etwas verwinkelt und Oscarlotta war dann doch etwas größer als Luise sie in Erinnerung hatte! Erstauntes Smiley Aber mit hin und her, vor und zurück stand sie irgendwann perfekt in Parkposition.

Oscarlottas SommersitzOscarlottas SommersitzOscarlottas Sommersitz Achthöfen  

Damit hatte sich der ursprüngliche Plan, über das Wochenende noch einmal an die Oste zurückzufahren, erledigt!

Wir haben nicht nur gearbeitet, sondern auch “Urlaub” gemacht. Waren in Buxtehude und haben Birgit und Steffi samt Edelweiß noch einmal getroffen, bevor wir abdüsen. Stade haben wir auch noch einmal besucht, Uschi hatte dort eine Woche auf dem sehr schönen, noch relativ neuen Stellplatz gestanden, bevor sie bei Luise aufschlug.

BuxtehudeStadeStade

Ein paar Ausflüge mit Luises kleinem Citroen ins Alte Land mussten natürlich auch sein, als das Wetter endlich frühlingshaft wurde und die Kirschblüte einsetzte. In Stadersand an der Elbe waren wir, ohne Fix und Boxi vorbeischwimmen zu sehen, aber das wisst ihr ja schon!

Stadersand

StadersandStadersandStadersand

Stadersand     

Und dann haben wir Oscarlotta noch von ihren im Laufe der Jahre sehr unschön gewordenen Designfolien befreit. Die eine hatte im Sommer 2013 sehr gelitten, als während unserer damaligen Abwesenheit (1. Nordamerikareise) 3 Monate die pralle Sonne darauf “knallte”. Bei der anderen hatte sich in diesem Winter von uns unbemerkt eine Wasserblase gebildet, das Wasser war gefroren und nach anpieksen der wieder flüssigen Blase lief das Wasser zwar ab, aber die Folie sah so aus:

Aufkleber linksAufkleber rechts

Auf der sonnenbeschienenen Seite konnten wir die Folie in großen Stücken relativ einfach abziehen, auf der Schattenseite mit Hilfe eines Föhns. Die Konturen der abgelösten Folien sind leicht zu sehen, der Lack darunter ist eben noch “fabrikneu”, das hat auch das häufige Polieren von Oscarlotta nicht verhindern können. Wir lassen es trotzdem erstmal so, jetzt über den Sommer sowieso. Vielleicht kommt im November etwas Neues drauf, eine entsprechende Firma ist hier ganz in der Nähe.

FolienentfernungFolienentfernungFolienentfernung

Jetzt muss noch der Kühlschrank leergegessen und danach abgetaut werden. Ersteres ist gar nicht so einfach, da Luise immer wieder etwas Leckeres kocht oder eine ihrer sensationellen Torten backt. Und dann müssen wir Koffer packen!!!

Luises Torten

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Eine laaange To-do-Liste oder…

 

Vorbereitungen für unsere sechsmonatige Reise mit unserem Huckepack-Team durch den Nordosten von Kanada und USA

Damit unsere (zum großen Teil schon abgeschlossenen) Vorbereitungen auch anderen Reisemobilisten, die eine solche oder ähnliche Tour nach Nordamerika = USA/Kanada planen, leicht nachlesbare Hilfestellungen bieten kann, wähle ich in diesem speziellen Blogeintrag eine unterteilte Darstellung zwecks besserer Übersicht:

– Wir haben für unser “Huckepack-Team” eine Roll On / Roll Off – Verschiffung von Hamburg nach Halifax (Nova Scotia, Kanada) inklusive Versicherungen bei SeaBridge gebucht.

erste Informationen zur Verschiffung mit “SeaBridge” auf www.sea-bridge.de

– Besuch eines SeaBridge-Treffens, dieses Jahr in Bad Dürrheim vom 21.-24. April und 12.-14.September, in Bad Königshofen vom 8.-11. September

– Um die Elektrizität in Nordamerika nützen zu können braucht man einen Umformer, um 110V in 230V umzuwandeln (wird auf den Treffen gebraucht angeboten für etwa 100 Euro).

– bei der Wahl der Gasflasche sollte man auf jeden Fall eine LPG-Tankflasche wählen, ein sehr gut informierter Mitarbeiter von Seabridge hat mir diesen Rat beim Treffen gegeben mit dem Hinweis, dass deutsche Campinggasflaschen schon seit vielen Jahren in Nordamerika NICHT mehr gefüllt werden. (Der deutsche und der nordamerikanische Füllstutzen sind identisch, also braucht man an der Tankflasche KEINEN Fülladapter zu kaufen.) Wir haben uns für nur EINE Tankflasche entschieden, weil speziell in Halifax vor der Rückverschiffung die Flasche “gespült” werden muss, Kostenpunkt 100 CAD (zur Zeit 65 Euro). Aus unserer Erfahrung der letzten Reise im Nordwesten von USA/Kanada wissen wir, dass Tanks (Tankflaschen) auf fast allen Camping- und RV-Plätzen und an vielen Tankstellen gefüllt werden können. Die wahrscheinlich kostengünstigste Möglichkeit zur Lösung des Gasproblems ist eine amerikanische Gasflasche in USA oder Kanada zu kaufen, z. B. bei Walmart (geht nur, wenn der Gaskasten groß genug ist, da der Durchmesser dieser Flaschen etwas größer ist als eine deutsche 11kg-Gasflasche). Einen Adapter muss man aus Deutschland mitnehmen, auch hier wird einem beim Treffen geholfen, mit Adapterverkauf und amerikanischer Gasflasche, die man probeweise in den Gaskasten des eigenen Mobils stellen kann, um zu sehen, ob man ganz ohne deutsche Gasflasche verschiffen kann. (Leider kommt für uns diese Möglichkeit nicht in Frage, da in Nordamerika 5kg-Gasflaschen nicht gebräuchlich sind.)

– Die Verschiffung kostet pro m³ des Mobils dieses Jahr 44 Euro, ohne Hafen-, Zoll- und sonstige Gebühren! Außerdem ist eine Transportversicherung nötig, die Prämienhöhe beläuft sich auf 0,9% des Zeitwertes des Fahrzeugs. (Angaben für  die einfache Fahrt von Hamburg nach Halifax)
*rechnet möglichst auf den Zentimeter genau

– da unsere deutsche Versicherung für Amerika NICHT gilt, muss man eine amerikanische Versicherung für das Fahrzeug abschließen, nähere Infos auch bei SeaBridge. Wir werden unserer KFZ-Versicherung in Deutschland den Zeitraum mitteilen, in dem wir die Versicherung nicht benötigen und hoffen auf eine Beitragsrückerstattung.

– Für die Einreise mit dem Flugzeug in die USA muss man vorher im Internet ein ESTA-Visum beantragen (“Visa Waiver” Programm, 2013 kostete es 15 USD pro Person, mit Kreditkarte zu bezahlen). Es gilt für max. 90 Tage Aufenthalt! Wer gerne 6 Monate in USA bleiben möchte muss ein B2-Visum beantragen (umfangreiches Prozedere). Für die Einreise mit dem Flugzeug nach Kanada muss man (ab 15. März 2016) ein ETA-Einreisevisum auch im Internet beantragen (7 CAD pro Person, mit Kreditkarte zu bezahlen). In Kanada kann man 6 Monate ohne weiteres Visum bleiben.Übrigens, das eigene Fahrzeug darf in Nordamerika (also USA und Kanada) nur ein Jahr bleiben, dann muss es ausgeführt werden.

– Unser Reisemobil “schwimmt” ~ 15 Tage über den Nordatlantik, wir dürfen leider nicht “mitschwimmen”!

– Unsere Flugreise mit Condor von Frankfurt nach Halifax kostet ~ 800 Euro (pro Person, hin und zurück)

– Das Fahrzeug muss in Hamburg im Hafen sauber (innen und außen!) abgegeben werden. Obligatorisch ist zusätzlich noch eine Unterbodenwäsche, die kostenpflichtig im Hafen durchgeführt wird. Normalerweise kann man 18 Tage später in Halifax sein Fahrzeug wieder auslösen. (Rückverschiffung bei uns von Halifax nach Hamburg).

– Wir haben für die Nacht vor dem Abflug aus Deutschland ein Hotelzimmer in einem der Flughafenhotels in Frankfurt gebucht und für die Tage bis zur Abholung unseres “Gespanns” ein Hotel im “Herzen” von Halifax.

– Gefühlte tausend Kleinigkeiten wie Werkzeugergänzung, Durchsicht des Fahrzeugs in der Werkstatt plus Ergänzung der Ausstattung, Reisepassgültigkeit überprüfen, internationalen Führerschein besorgen (für ETA schon notwendig!) usw. haben wir schon fast in trockenen Tüchern. Ausräumen aller NICHT erlaubten und nicht notwendigen und seefestes Verstauen aller erlaubten Dinge erledigen wir natürlich “auf den letzten Drücker” bei unserer Freundin Luise, ganz in der Nähe von Hamburg! Zwinkerndes Smiley

Weitere Einzelheiten würden den Rahmen dieses Blogbeitrags sprengen!

Huckepackteam

Alle, die ähnliche Reisen vorhaben, können bei einem SeaBridge-Treffen ganz viele Menschen treffen, die schon geführte Reisen mit Seabridge gemacht haben oder schon Touren auf eigene Faust (wie wir) gefahren sind. Das von uns im Herbst besuchte Treffen in Bad Dürrheim war ringsrum nur KLASSE, aber auch anstrengend. Wir haben 3 Tage und lange Abende bei Diavorträgen über geführte Reisen “Gottweißwohin” durchgestanden, aber keine Minute bereut. Außerdem haben wir Gleichgesinnte getroffen und viel geklönt. Wir konnten den für Nordamerika nötigen Umformer erstehen und alle Fragen, die wir schon im Vorfeld gesammelt hatten, nicht nur loswerden, sondern wir bekamen auch Antworten. (Bericht von damals siehe „hier„)

Man kann natürlich auch OHNE die professionelle Hilfe von SeaBridge eine Reise mit dem eigenen Mobil  über die “großen Teiche dieser Welt” planen und durchführen. Vielleicht ist es im Einzelfall etwas kostengünstiger, uns wäre es auf jeden Fall zu stressig!!! Wir können mit dem “Fastrundumsorglospaket” (fast)gelassen unser Abenteuer Nordamerika angehen.

Wenn ihr die Reise von Big Fix&Boxi mit uns verfolgen möchtet…

https://fixundboxi.wordpress.com ab Mitte April Bin gleich zurück !

 

Irgendwo in Kanada

written by Uschi
photos taken with Canon EOS 600D

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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Nein, mit meinem Computer ist alles in Ordnung! 😉

Wir haben uns dieses Jahr gegen einen Rückblick und statt dessen für eine Jahresvorschau entschieden. 2015 war beherrscht von Big Fix und Boxi und das habt ihr ja alles mitverfolgt.

2016 steht im Zeichen NORDAMERIKA! Nach einigen Zweifeln und Verunsicherungen haben wir dann doch beschlossen, unsere geplante Halbjahresreise nach Kanada und USA in Angriff zu nehmen. Schließlich hatten wir ja extra dafür Big Fix noch die teure Rahmenverstärkung verpasst. Und jünger werden wir auch nicht.

Steve Jobs   

Also hat Uschi Flüge und Hotelzimmer in Frankfurt und Halifax gebucht sowie die Verschiffung unseres Gespanns über SeaBridge. Diese ist für den 30. April terminiert, in Hamburg. Drei Tage vorher können wir Fix und Boxi im Hafen abgeben, mit ziemlich restriktiven Vorgaben. Es darf kein noch so klitzekleines Krümelchen Erde oder ein Sandkorn irgendwo haften, weder außen noch innen an z. B. Campingstühlen oder Fußmatten. Die Kanadier reagieren da panisch. Zwar wird der Wagen im Hamburger Hafen noch dampftgestrahlt und es wird ein Zertifikat darüber ausgestellt, aber wenn das den Sauberkeitsvorstellungen der Kanadier nicht genügt, wird dort (teuer) nachgebessert. Das Fahrzeug (in unserem Fall Big Fix) muss sichtleer sein, nicht einmal einen Kugelschreiber soll man sehen können. Also natürlich auch keinen Monitor einer Rückfahrkamera. Wir werden mit der geplanten Aufrüstung also noch warten bis nach der Reise, damit auf dem Schiff nichts abgeschraubt werden kann. Wir hoffen, dass wir von Boxi keinen Schlüssel abgeben müssen, werden aber natürlich auch dort keine Wertsachen mitverschiffen. Aber einiges an nötigen Ausrüstungsgegenständen müssen wir schon drin lassen, z. B. den Stromumwandler von 110 auf 230 Volt und dann das übliche Campingzubehör. Nicht erlaubt sind Lebensmittel, Alkohol und auch keine Medikamente (gelten als Drogen!). In das Hafen-/Zollgebiet darf zur Abgabe des Wohnmobils nur eine Person reinfahren, mit gültigen Kennzeichen. Danach kann und sollte man die abschrauben und entweder im Fluggepäck mitnehmen oder im Mobil verstecken.

Natürlich wird noch eine Seetransportversicherung fällig sowie für “drüben” eine Kfz-Versicherung. Beides nicht so ganz preiswert! Die Verschiffung selbst wird nach Kubikmetern berechnet und beläuft sich in unserem Fall auf ca. €2160 für die einfache Fahrt incl. Hafen- und Zollgebühren. Wenn man bedenkt, dass das Mieten eines kleineren Wohnmobils für 3 Monate uns 2013 fast €10000 gekostet hat, dann kann man gegen die Transportkosten wirklich nichts sagen. Zumal man dann sein eigenes vertrautes Zuhause dabei hat und klamottenmäßig nicht an die 23kg Fluggepäck gebunden ist. Unterwegs ist das Schiff zwei Wochen, die planmäßige Ankunft soll am 15. Mai 2016 sein, die Abholung des Mobils ist allerdings frühestens am 18. Mai möglich (Suche nach Erde und Sand!). Wir werden am 12. Mai nach Halifax fliegen und die Wartezeit dort in einem zentral gelegenen Hotel verbringen. Und uns natürlich Halifax und Umgebung schon einmal ansehen.

Oscarlotta können wir bei Luise an der Oste abstellen. Dort steht sie gut und sicher, wird gestreichelt und belüftet. 😉 Und wir können in aller Ruhe ein- und umpacken. Bis Ende Januar/Anfang Februar werden wir wohl noch hier am Hirtenteich bleiben und uns dann mal langsam gen Norden bewegen.

Wir freuen uns schon sehr auf ein halbes Jahr Nordamerika, diesmal auf der anderen Seite des Kontinents als beim letzten Mal. Hoffentlich kommt uns nichts in die Quere!!! Unser Reisegebiet wird in etwa im Bereich der Route (nicht genauso wie die eingezeichnete Route) auf dem Foto sein. Mehr werden wir wohl nicht schaffen, weil wir weder jeden Tag fahren noch riesige Kilometermengen bewältigen wollen. Und gerade in diesen Gegenden wird es viel Interessantes zu sehen geben, fing die Besiedelung Amerikas doch hier an der Ostküste an.
 ostkueste-usa-kanada

So, jetzt wünschen wir euch einen guten Rutsch in ein hoffentlich für uns alle friedliches und gesundes Jahr 2016!!!

written by Ingrid

Die Welt ist klein!

 

Manchmal ist es so! Das hat ja bestimmt auch schon jeder von euch mal erlebt, dass man am A… der Welt jemanden trifft, der im Nachbarhaus vom eigenen Vater lebt (hat Uschi erlebt) oder auf einem Campingplatz in Spanien den Schuhmacher, zu dem man jahrelang seine abgelatschten Schuhe gebracht hat und den es nach einem Sommerurlaub plötzlich nicht mehr gab (hab’ ich erlebt, hallo Schusters!!!). Die Tage hatte ich mal wieder solch ein Aha-Erlebnis. Es gibt da ja diese geniale Blogliste, nein, nicht die von dem größenwahnsinnigen selbsternannten Blogkritiker, sondern die von Stefan aus unserer Blogroll (ganz oben an 1. Stelle). Dort kann man wunderbar jeden Tag – oder so oft man will – nachschauen, wer denn wieder etwas in seinem Blog veröffentlicht hat. Über 50 Blogs werden alle zwei Stunden aktualisiert! Und da stand dann bei einem Blog was von Halifax und Dartmouth und der Angus Mac Donald Brücke, also genau das, was unser Gastautor Hans uns geschrieben hatte. Natürlich war meine Neugier geweckt! Und beim Lesen wurde dann schnell klar, dass es sich um genau die Beiden handelt, von denen Hans berichtet hatte, die Besatzung des Expeditionsmobils aus München!!! Lustig! Natürlich schrieben wir ihnen einen Kommentar:

Hallo ihr 2+ Leopold!
Durch Zufall sind wir heute auf euer Blog gestoßen und haben beim Lesen festgestellt, dass ihr diejenigen seid, die „unser“ Hans in seinem Ankunftsartikel in Halifax erwähnt hat (hier nachzulesen: https://oscarlottaontour.wordpress.com/2015/05/24/la-casita-rodante-y-el-descubridor-juan-en-la-panamericana-folge-1/)

Hans stand mit euch auf der Brücke bei der Ankunft der Atlantic Companion und hat seinen VW-Amarok mit Tischer-Aufsetzkabine und argentinischem Nummernschild zusammen mit euch bereits am Donnerstag im Hafen abgeholt. Da er kein eigenes Blog hat, wird er bei uns in unregelmäßiger Folge Gastautorenbeiträge schreiben. Falls ihr also daran interessiert seid, mitzuerleben, wie es ihm ergeht, könnt ihr das bei uns. 😉
Wir hoffen, im nächsten Mai auch genau da zu stehen und unseren Nissan mit Tischer-Kabine (ist noch im Bau) in Empfang zu nehmen! Geplant ist eine 6-Monats-Tour an der Ostküste Nordamerikas.
Eure Reise werden wir auch mitverfolgen! Wir wünschen euch eine gute Zeit mit möglichst wenigen oder keinen weiteren unliebsamen Überraschungen oder Pannen.
Liebe Grüße,
die „Oscarlottas“ Uschi+Ingrid

Wen es interessiert (und uns erscheint es sehr lesenswert, was da schon war und noch kommen wird), hier ist die URL: http://man-mobil.jimdo.com/

An Hans:
Wir warten gespannt auf deinen nächsten Etappenbericht!!!

written by Ingrid