“Torbogen Atelier” von Nele Spari im Schloss Seefeld

 
Torhaus von Schloss Seefeld Dieses wunderschöne Torhaus kennt ihr ja schon aus unserem letzten Beitrag und ich hatte ja auch bereits angedeutet, dass wir dort ein einzigartiges Juwel entdeckt haben; nein, ein Märchenhaus voller Juwelen, in Menschen- und Hundeform und in Form von unglaublich phantasievollen, kreativen und handwerklich hervorragend entworfenen und gestalteten Schmuck- und Dekorationsobjekten. Mit welcher Hingabe die Künstlerin – Nele Spari – arbeitet, mit ihrer und für ihre Kunst lebt, wurde schon beim ersten Schritt über die Schwelle des “Torbogen Atelier” deutlich. Dabei war uns gar nicht von Anfang an klar, dass sie ALLES wirklich selbst herstellt.

Torbogen Atelierder erste EindruckTorbogen AtelierGottesanbeterinEinhorn  die Künstlerin     

Torbogen Atelier (45) Wir tauchten tief ab (die Kellertreppe hinunter) in ihr ganz “eigenart”iges Reich und entdeckten immer wieder neue, überaus geschmackvolle und wunderschön anzuschauende Schmuckstücke, Glasobjekte UND Omas Taschen. Ein Anliegen der Künstlerin ist, Dinge der Vergangenheit, die in Kellern, auf Dachböden, in Schränken und Schubladen verschwunden sind, zu einem neuem Leben zu verhelfen. Wer noch eine alte Handtasche seiner Mutter oder Oma besitzt, ehemals teuer und kostbar aus Krokodil-, Schlangen- oder Echsenleder, die für heutige Begriffe einfach nur “altmodisch” ist, von der man sich aber auch nicht trennen kann, weil so viele Erinnerungen und Emotionen mit ihr verbunden sind, der kann sie zu Nele Spari bringen. Mit Sicherheit erhält man ein einzigartiges Kunstobjekt zurück. Ob die Oma von Nele sich wohl hätte träumen lassen, dass ihre Tasche samt ihrem Abbild eines fernen Tages im Internet zu sehen sein würde?

Omas HandtaschenGroßmutters Nachlass

Omas Handtasche...... samt Abbild

Gleiches gilt für alte Glasschalen aus Murano-Glas, ein Hit der 50er-Jahre.

Murano-GlasMurano-GlasMurano-Glas   

Aus alten Ketten werden “Armbänder”, aus Baumästen kunstvoll verzierte Wanderstöcke und die “Ketten” zu ihren Glasanhängern sind ganz oft aus Pferdehaaren geflochten. Nele Spari ist nämlich nicht nur gelernte Goldschmiedin, sondern auch Reitlehrerin mit – logischerweise – einer Passion für Pferde.

Kettenarmband mit einer "Oscarlotta"kunstvoll verzierte Stöcke und Knäufe

filigraner Kettenanhänger Die traumhaft schönen Kettenanhänger sind aus Bergkristall, die als Lupe dienen für dahinterliegende Objekte, zumeist aus der Natur, wie ein Schmetterlingsflügel oder eine Ara-Feder. Das alles “gerahmt” durch filigrane Ranken und Verzierungen, mal verspielt, mal sachlich klar. Mit traumwandlerischer Sicherheit kann Nele Spari intuitiv erkennen, welches Schmuckobjekt zu welchem Typ passt. Solch eine faszinierende Frau mit Ausstrahlung, Tiefe und dieser aussergewöhnlichen künstlerischen sowie handwerklichen Begabung ist uns beiden noch nie begegnet! Da in diesem Artikel nur eine kleine Auswahl ihrer Kunst zu sehen ist, empfehlen wir allen Interessierten dringendst (!) “hier” zu klicken (automatische Weiterleitung in ein Online-Fotoalbum).

Eine Überraschung der ganz anderen Art wartete dann noch in einem Kellernebenraum. Ich hatte schon aus der Entfernung seltsame Geräusche gehört, die sich beim Näherkommen als menschliches Schnarchen herausstellten. Ein Schild brachte die Erklärung:

Ruheraum für den Weihnachtsmannob er wohl da ist?pssst - er schläft!

written by Ingrid
photos taken with Canon EOS 600D and iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Schloss Seefeld

 
 
Schloss Seefeld Unser Campingplatz hier in Seefeld gehört mit seinem riesigen Gelände und den angrenzenden Landschaftsparks zum Anwesen Schloss Seefeld, ein Gräflich Toerring’sches Schloss am Pilsensee und in unmittelbarer Nähe des Ammersees. Es wurde erstmals 1302 als Feste Schloßberg erwähnt und kam Mitte des 15. Jahrhunderts in den Besitz der Grafen zu Toerring-Jettenbach. Das Schloss erhielt im 18. Jahrhundert seine jetzige barocke Form. Der heutige Eigentümer Hans Caspar Graf zu Törring-Jettenbach ließ die Anlage in den letzten Jahren vollständig renovieren. Schloss SeefeldKulturelle Institutionen auf Schloss Seefeld sind das Breitwandkino und der für verschiedene kulturelle Veranstaltungen genutzte Sudhaussaal. Die ehemaligen Wirtschaftsbebäude sind an verschiedenste kleine Firmen, Läden, Galerien, Ateliers vermietet, im Restaurant “Bräustüberl” werden die unterschiedlichsten Feierlichkeiten ausgerichtet, gestern konnten wir beim Kaffeetrinken einer Hochzeitsgesellschaft zusehen, die im Freien bei herrlichem Sonnenschein ihre Feier mit Sekt und Törtchen begannen.

Schloss Seefeld (Wirtschaftsgebäude)Schloss Seefeld (Kunstobjekte)Schloss SeefeldSchloss Seefeld (Kochschule) Schloss Seefeld (Kochschule) Schloss Seefeld (Kochschule)Schloss Seefeld (Nebengebäude)

Wir sind begeistert von diesem wunderschönen Schloss-Ensemble, das viele der Touristen unten am See vermutlich gar nicht entdecken. Dabei liegt es nur wenige Gehminuten (ein wenig den Berg hinauf) hinter dem Campingplatz.

Schloss SeefeldSchloss SeefeldSchloss Seefeld

Schloss Seefeld

Schloss Seefeld

Schloss SeefeldSchloss SeefeldSchloss Seefeld

Schloss Seefeld

DIE Entdeckung war jedoch das “Torbogen Atelier” von Nele Spari. Das enthalten wir euch aber noch ein wenig vor, denn das erfordert zwingend einen gesonderten Beitrag!

Schloss Seefeld (Torhaus)Schloss Seefeld

Heute sind wir auf unserer Rückfahrt von einer Modelleisenbahn-Ausstellung in Unterschleißheim (Bericht folgt!) zum Abendessen extra noch einmal zum Schloss gefahren und haben im Kellergewölbe des “Bräustüberl” sehr gut vegetarisch gegessen. Im Gegensatz zu den meisten sonstigen Lokalen konnten wir aus 13 (!) Variationen aussuchen.

Schloss Seefeld (Bräustüberl)

Schloss Seefeld (Bräustüberl)Schloss Seefeld (Bräustüberl)Schloss Seefeld (Bräustüberl)

Schloss Seefeld (Bräustüberl)Schloss Seefeld (Bräustüberl)

Uschi hat sich hierfür
knusprige Kartoffeltaschen auf Salat

 

 

 

und ich habe mich hierfür entschieden.

veget. Maultaschen auf Zwiebel-Blattspinat

written by Ingrid
photos taken by Uschi with Canon EOS 600D and by Ingrid with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Der erste Morgen am See

 
 
Nach einer sehr ruhigen Nacht lag am Morgen erst noch dichter Nebel über dem See und versperrte die Sicht auf das gegenüberliegende Ufer. Als die Sonne immer mehr den Nebel verdrängte, ging ich mit der Kamera auf die Pirsch, um diese ruhige, wohltuende Herbststimmung in Bildern einzufangen.

Letzte Nebelschwaden
Auf leisen Sohlen verflüchtigten sich die letzten Nebelschwaden und der Himmel wurde strahlend blau. Es war so windstill, dass sich das andere Ufer

Windstille

Windstille

und die Segelschiffchen im Hafen nebenan im Wasser widerspiegelten.

Windstille

Doch es boten sich mir noch mehr wunderschöne Ausblicke durch die Bäume im Park wie auch

Ausblicke

Durchblicke zwischen uralten Kastanienbäumen hindurch, die links und rechts den Hauptweg auf dem Campingplatz säumen.

Kastanienallee Kastanienallee Kastanienallee

written by Uschi
photos taken with Canon EOS 600D

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Der Sonne entgegen!

 
 
Seenlandschaft Am Sonntagvormittag brachen wir in Lauterburg auf zu unserer Herbsttour in’s Bayrische. Erstes Ziel war Seefeld am Pilsensee. Da hatte ich uns einen Campingplatz ausgesucht, der direkt am See liegt und ACSI akzeptiert (18.-€ incl. Strom). X=unser Platz Vorsichtshalber (Münchner Oktoberfest) habe ich am Samstag dort angerufen und um eine Reservierung für unser doch relativ großes Mobil gebeten. Die Antwort des Mannes am anderen Ende “der Strippe” lautete kurz und (bayrisch) knapp: Wir haben Plätze genug! Was sich am Sonntagnachmittag dann doch als etwas übertrieben herausstellte. Doch bevor wir dort ankamen, mussten wir bis kurz vor Memmingen im grauen Einerlei fahren. Dann wurde der bayrische Himmel jedoch weiß-blau, so wie es sich gehört, Sonne satt! Die graue Wolkenwand nördlich der Autobahn war dauernd zu sehen, Gott sei Dank bewegte sie sich nicht weiter nach Süden. Der einfache, urwüchsige Campingplatz liegt mitten in einem Park am See mit hohem Baumbestand. Wir bekamen einen Platz (angeblich den letzten großen für eine ganze Woche) zugewiesen, der von der Länge her gerade lang genug ist, aber quer riesig, nur leider total schief. Egal, wir stehen schön mit Blick auf den See und unser Flitzi passt noch prima neben Oscarlotta. Dass der Platz an den Seiten ziemlich matschig ist, liegt einfach an den Regenfällen in der letzten Woche.
Platz für alleSeeblick
Wir genossen die Sonne bei einem Milchkaffee auf der lauschigen Terrasse des kleinen aber feinen Lokals mit Biergarten direkt am See. SeehausSeehaus-KaffeegartenSeehaus-TerrasseBlick auf den SeeBlick auf den SeeSeehaus-Garten 
Bei einem Spaziergang am See entlang entdeckten wir lustige “Schlaffässer” und die wohl kleinste Ketsch der Welt, für Nichtsegler: ein Segelschiff mit Großmast und Besan (kleinerer Mast am Heck).
SchlaffässerMini-Ketsch
Beim weiteren Rundgang über den Campingplatz inspizierten wir das (einzige) Sanitärhaus, alles ok, Waschmaschinen und Trockner gibt es auch. Der kleine Laden hat jetzt zum Saisonende nur noch am Vormittag auf.
VERBOTEN!!!Pech für Paule, Glück für OskarWir sind in Bayern!Gartenidylle GartenidylleBademoden (auch für Frösche?) 
Zum Schluss noch Grüße von unseren “Beifahrern”, wobei der kleine Bär “Fritzi” in Flitzi bei Ingrid nur gepennt hat. Hippolinchen hat behauptet, dass sie in Oscarlotta Uschi ganz dolle unterstützt hat, indem sie “Tommie” kontrolliert hat, damit wir alle auch ja gut an unserem Ziel ankommen.
Beifahrer Fritzi (sonnt sich oder schläft?)nach getaner Arbeit

written by Uschi
photos taken by Ingrid with iPhone

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