Stilles, weites Land

 
 
Weites Land

EIN EINZIGER GENUSS!

Ich konnte mich im Kreis drehen und kein einziges Hochhaus oder gleichförmige, um nicht zu sagen uniformierte “Hundertschaften” von kleinen aneinander gebauten Schachtelhäusern störten das Bild.

Stilles Land

Es war für uns einfach traumhaft hier! Verliebt  Leider ist dieser Eintrag schon ein Rückblick. Wir denken sehr gerne, wenn auch mit Wehmut, an die ruhigen, fast schon besinnlichen Tage bei Björn auf seiner „Finca-Caravana“ (Beschreibung oben in unserer Stellplatzliste) zurück. Wir sind als Gäste gekommen und als Freunde gefahren und freuen uns heute schon auf ein Wiedersehen!

Zur Kaffeezeit saßen wir gerne mit Björn zusammen in seiner lauschigen “Küche” im Schatten des großen Mandelbaumes und “bekakelten” ausführlich Dies und Das. Unter anderem hatte Björn Ideen für die Beschriftung der von ihm ausgeklügelten Ver- und Entsorgungsstation. Mit unserer Unterstützung Zwinkerndes Smiley konnte dieses Projekt dann auch direkt in die Tat umgesetzt werden. Es hat Spaß gemacht und ist (so glauben wir) schön geworden. Seht selbst:

Vorüberlegungen
Nur für AbwasserFertig!

Für FesttanksEndergebnis!

Die Kennzeichnung der beiden Wasserschläuche an seinem “Wasserturm” war uns noch sehr wichtig. Durch international verständliche Piktogramme wollten wir erreichen, dass der Verwendungszweck völlig KLAR ist.

Kasette spülen Alles klar!

Nur Wasser abfüllen!Auch klar!

International verständlich!!!

Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und hoffen, dass in Zukunft KEINE Reisemobilbesatzung die beiden Schläuche verwechselt!!! Verwirrtes Smiley

Übrigens: Unser Flitzi stand ganze zehn Tage zugedeckt mit Pellerine auf seinem Plätzchen, erst dann entschlossen wir uns, Caudete einen Besuch abzustatten und unsere Lebensmittelbestände aufzufüllen.

Ingrid und ich genossen in den Tagen bis dahin lieber die außergewöhnliche Natur “by bike” und zu Fuß, bevorzugt mit Björn und Nora (seine Hündin). Über die Flora und Fauna etc. in der näheren Umgebung des Stellplatzes wird Ingrid demnächst noch berichten.

Gestern haben wir uns dann endgültig “losgerissen” und sind Richtung ZURÜCK gestartet. Gelandet sind wir gestern Nachmittag auf dem Stellplatz “Stop and Go La Volta” in Peñiscola. Wir wurden sehr freundlich begrüßt (un poco español ist doch manchmal hilfreich) und bekamen den, man beachte, LETZTEN großen Stellplatz am Rand des Campingplatzes. Das Zurückkommen in die Zivilisation war im ersten Moment schon eigenartig. Viele andere fröhliche Mobilisten, Autos auf der Straße direkt neben uns oder gackernde Hühner und bellende Hundis in der Nachbarschaft ergeben einfach einen unüberhörbaren Geräuschpegel, aber man gewöhnt sich… Nach der Fahrt gab es für uns hier im einfachen aber sauberen Sanitärgebäude eine angenehm warme Dusche und das kostenlos angebotene WIFI funzt auch prima. Wir sind insgesamt mit dem Camping-, Stellplatz hier sehr zufrieden, für zwei Tage freuen wir uns auf einen kleinen Bummel an der Strandpromenade und durch die wirklich hübschen Gässchen der Altstadt. Anmerkung der Redaktion: Wir sind das letzte Mal am Silvesterabend mit Flitzi vom Torre la Sal aus hierher gefahren!

Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an Melanie und Wolfgang, in eurem Blog habe ich den Hinweis zu dem Camping “La Volta” gefunden. Ich lese euer Blog übrigens schon längere Zeit und Ingrid und ich haben uns gefreut, dass ihr unser noch junges öffentliches Blog bei euch verlinkt habt. Geheimnis erzählendes Smiley

Am Sonntag ist für uns wieder Fahrtag. Wir wollen bis Navata fahren, beschrieben siehe Stellplatzliste und „hier„.

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Ostergrüße von der Finca-Caravana

 
 
Hey Alter, jetzt mach dich mal vom Acker! Du bist lääängst überfällig!!!

WACHWECHSEL

Jetzt habe ICH hier das Sagen und wünsche euch

Frohe Ostern!

gelegt von Uschi (die Steine, keine Eier!!!)

Wir schließen uns den Wünschen des Osterhasen an!!!

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Deutsches Saisonende – Saisonbeginn auf spanisch!

 
Jedes Jahr pünktlich zwei Wochen vor Ostern beginnt die “Landflucht” der mittel- und nordeuropäischen Rentner aus Spanien. Die Gründe für die lange Reise nach Hause sind bei allen ähnlich: Haus/Wohnung und Garten bedürfen dringlich der Pflege; außerdem warten Kinder und Enkel in Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland oder Groß-Britannien sehnsüchtig auf ihre so lange entbehrten Heimkehrer.

Genauso pünktlich beginnt eine Woche vor Ostern die Inbesitznahme der freigewordenen “Parcelas” durch die einheimische Bevölkerung. Wie die Spanier ihren “Sommersitz” für die (meistens) Groß–Familie einrichten, konnten wir letztes Wochenende, ich gebe zu ‘klammheimlich’, mit der Kamera dokumentieren.

Morgens gegen 10:00 Uhr begaben sich die norddeutschen Vormieter des Platzes auf ihre lange Heimreise. Gegen 11:00 begann die Übernahme durch die “Vorhut” einer spanischen Familie. Der Familienvater mit einem “Hiwi” richteten den Platz in den nächsten Stunden wohnlich ein. Was das für Spanier bedeutet, seht ihr in der Bilderfolge OHNE WORTE:

Aufbau auf span.Art 00Aufbau auf span.Art 01Aufbau auf span.Art 02Aufbau auf span.Art 03Aufbau auf span.Art 04Aufbau auf span.Art 05Aufbau auf span.Art 06Aufbau auf span.Art 07Aufbau auf span.Art 08Aufbau auf span.Art 09Aufbau auf span.Art 10Aufbau auf span.Art 11Aufbau auf span.Art 12Aufbau auf span.Art 13

Aufbau auf span.Art 14Aufbau auf span.Art 15Aufbau auf span.Art 16Aufbau auf span.Art 17Aufbau auf span.Art 18Aufbau auf span.Art 19Aufbau auf span.Art 20Aufbau auf span.Art 21Aufbau auf span.Art 22Aufbau auf span.Art 23

Spätestens jetzt wurde es auch für uns langsam Zeit, uns in ruhigere Gefilde zu “verrollen”. Die Semana Santa steht vor der Tür und das bedeutet für die Spanier Beginn der Sommersaison, das “Ancampen”. In der Woche von Palmsonntag bis Ostersonntag (einen Ostermontag gibt es in Spanien bekannterweise ja nicht) versucht jeder Spanier ein paar Urlaubstage zu bekommen und die verbringt man gerne am Meer auf dem Campingplatz im eigenen Wohnwagen oder man besucht Opa, Oma, Onkel, Tante, Cousin, Cousine, Freund, Freundin oder was sich sonst so anbietet. Also viiiele fröhliche, temperamentvolle Menschen auf wenigen Quadratmetern. Unsere so geschätzte grüne Wiese gehört nicht mehr den ruhesuchenden Überwinterern, sondern den spanischen Kindern zum Ball spielen. Wir gönnen den Spaniern, ob groß oder klein, ihren Spaß, aber wir lieben halt die Ruhe. Und wir hatten eine Alternative: die Finca-Caravana von Björn oben in den Bergen bei Yecla auf 700 m Höhe. Diesen Stellplatz hatten wir vor ein paar Wochen ja besucht (“hier” nachzulesen) und hier ist es wie im Paradies!!! Eine weite Sicht über Mandelbaumplantagen zu den Gebirgsketten rundherum, Sonne, ein wohltuender Wind, alle möglichen sichtbaren und unsichtbaren, nur nachts hörbaren, Tiere und ein sehr netter, aufmerksamer Stellplatzbetreiber, dem es ein Anliegen ist, dass seine Gäste sich bei ihm wohlfühlen. Das tun wir!!!

unsere Flucht-Oase
written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Lazy Sunday Afternoon

 
 
Die Überarbeitung (Fotos sichtbar machen) des aktuellen Artikels heute aus unserem Blog vom Februar 2013 passte wunderbar zu unserem heutigen Tag. “Was macht ihr denn so den ganzen Tag?” Das hatte Uschi ja mal so anschaulich dokumentiert, “hier” noch einmal nachzulesen. Heute hatten wir einfach nur einen “lazy sunday afternoon” auf der Wiese vor unserem Platz unter drei Palmen. Herrlich!!! Das Wetter ist zur Zeit frühsommerlich, so wie bestenfalls in Deutschland im Mai/Juni. Die Sonne brennt schon, man muss aufpassen, dass man keinen Sonnenbrand bekommt, denn es geht ständig ein leichter Wind, der die Temperaturen sehr erträglich macht, einen aber auch vergessen lässt, beizeiten aus der Sonne herauszugehen. Parallelen zum Artikel vom Februar 2013 bestanden hauptsächlich darin, dass wir Wäsche gewaschen und getrocknet haben. Durch den Wind war die Wäsche (fast) schon trocken, bevor sie richtig angeklammert war. Ein GROSSER Vorteil gegenüber dem Torre ist hier, dass man nicht zu nachtschlafender Zeit aufstehen muss, um in der Rezeption einen Waschmaschinenzettel zu holen. Hier gibt es in allen Sanitärhäusern Münzwaschmaschinen. Man muss halt vorher nachschauen, ob eine frei ist. Aber das ist alles mit Paulinchen kein Problem und sogar die Wäschetasche kann mit ihr transportiert werden, wie in dem Video gut zu sehen. Das war nämlich nicht gestellt, sondern eine Spontanidee von mir. Ich wollte eigentlich nur ein Foto machen und musste mich dann richtig beeilen, um auf Video umzuschalten, als Uschi schon um die Ecke bog. 😉

unsere IdyllefröhlicheWäsche      

Damit hier aber kein falscher Eindruck entsteht, wir faulenzen nicht jeden Tag. NEIN!!! (Nur jeden zweiten, hihi!) Uns hat die Woche z. B. der Saharasturm ereilt und da diese Sandwolken meinten, sich über uns erleichtern zu müssen (Regen+Sand), sahen ALLE Mobile, Wohnwagen, PKW hier auf dem Platz danach grauenvoll aus! Da viele Überwinterer inzwischen ihre Siebensachen zusammenräumen, hatte so mancher sein Fahrzeug gerade blitzblank gewienert. Also alles auf Anfang! Ich hatte Flitzi gerade wieder sauber (Uschi versuchte das Gleiche mit Oscarlottas Dach), als ein Gewitter nahte. Kurzentschlossen schmiss ich Flitzi seine Pelerine über, wir vergurteten sie, fuhren ihn auf unsere Plastikmatte (vorher natürlich) und da hat er den folgenden Regenguss unbeschadet überstanden. Da Oscarlotta nun wunderbar eingeweicht war, ging Uschi noch im Regen raus und fing an, den ganzen Sanddreck mit viel Wasser aus dem Putzeimer abzuwaschen. Ich lederte hinterher und nach relativ kurzer Zeit und verhältnismäßig “wenig” Aufwand hatten wir auch sie wieder sauber. Den restlichen Sand haben die Wolken zum Glück weiter gen Norden mitgenommen, es war von 15000 Tonnen die Rede! Die fehlen nun in der Sahara. Ob die das wohl merken??? Und ich stelle mir gerade vor, wie es wohl wäre, wenn diese 15000 Tonnen alle an einer Stelle heruntergefallen wären 😦 Am Torre hätte sich Fernando ja vielleicht gefreut, weil er für den Sommer wieder einen schönen Sandstrand gehabt hätte.

Fotos: keine

Ansonsten alles wie gehabt. Ich habe mit den Blogreparaturarbeiten immer noch zu tun, aber ein Ende zeichnet sich ab. Als das USA-Blog fertig war, gab es einen dicken Belohnungs- und Motivationseisbecher. Gruß an Paules 😉

Eisbecher mit Meerblickzur Belohnung   

Das Eiscafé ist unten am Hafen und wir fahren gerne nachmittags mal mit den Rädern auf einen Kaffee runter. Ab und zu gibt es auch noch eine Kugel Eis auf die Faust! Aber nicht so oft, eine Kugel kostet hier € 2,50 – am Wochenende sogar noch 10 Cent mehr! Französische Preise!!!

 Radausflug mitGertrud+Fritz Mit unseren Dortmundern haben wir eine kleine Radtour die Küste entlang gemacht, es gibt über eine relativ lange Strecke eine schöne, bunt gepflasterte Strandpromenade. Im Winter bzw. Frühling ist dort noch nichts los, sodass man gut mit den Rädern dort fahren kann. Ein deutsches Café haben wir auch gefunden und sehr leckeren Apfelkuchen genossen. Das Tollste aber sind z. Z. die in Massen blühenden Strohblumen überall! Ich kann mich nicht satt sehen an ihnen und lasse euch jetzt teilhaben an dieser Pracht.

StrohblumenStrohblumenTorre de Horadada mit StrohblumenStrohblumen mit TorreStrohblumenStrohblumenStrohblumen Strohblumen mit StrandblickStrohblumen en masseStrohblumen mit Merblick

Strohblume(n) en detail

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

2 Stellplatzbeschreibungen und Franz

 
 
Vor mehreren Tagen haben wir eine Erkundungsfahrt Richtung Mazarrón gemacht, wir wollten uns zwei Wohnmobil-Stellplätze anschauen, die uns interessierten. Der erste Platz heißt “Camperstop Sierra Espuña” und liegt, wie der Name besagt, an den Ausläufern der Sierra Espuña bei der kleinen Stadt Totana in der Region Murcia, ca. 34 km vom Meer bei Mazarrón entfernt. Die Anfahrt ist für große Mobile etwas problematisch, da die Zufahrtsstraße über mehrere hundert Meter nur 1 1/2-spurig ist. Der Platz selber liegt sehr schön mit weiter Aussicht auf die Umgebung, Totana ist ein nettes kleines Städtchen, aber mehr gibt es nicht. Ohne PKW dürfte es für längere Zeit nur für absolut Ruhesuchende interessant sein (über die angepriesenen Wanderwege können wir keine Auskunft geben). Die Platzkapazität wird mit bis zu 25 Mobilen angegeben, nun ja. Die Einteilung bzw. Begrenzung der einzelnen Plätze durch kleine, neuangepflanzte Bäume ist sehr minimalistisch! (Sehr gut auf dem Stellplatzplan der Homepage zu sehen.) Ein größeres Mobil füllt einen (der größeren) Plätze fast vollständig aus. Solange der Nachbarplatz frei ist, kein Problem. Bei unserem Besuch standen gut verteilt 5 Mobile auf dem Platz. Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen, sogar Waschmaschine und Trockner gibt es. WLAN umsonst! Sehr gut gelöst auch die räumliche Entfernung zwischen Ent- und Versorgungsstation. Der Platz ist sehr liebevoll angelegt und sehr gepflegt. Eine Preisübersicht findet ihr ebenfalls auf der Homepage, die so nett gestaltet ist wie der Platz.

Picknickplatz mit Aussicht Picknickplatz Detailansicht

Versorgungsstation WC-Entsorgung Entsorgungsstation

ohne Worte

Unser nächstes Ziel war der Stellplatz “Rancho Buena Vista” bei Mazarrón. Durch einen Tipp aus gut informierter Quelle vermuteten wir hier die Anwesenheit von Franz und Burkhard, die beiden Zimmermänner aus der 37° ZDF-Sendung “Wenn ich will, kann ich weg”, die “Gegenspieler” unseres Freundes Brodo. Und tatsächlich trafen wir sie dort an!!! Unverkenn- und unübersehbar das Wohnmobil von Franz, inzwischen vollständig bemalt incl. des im Film noch roten Anhängers.

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (24)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (25)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (27)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (33)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (39)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (40)

Wir wurden, als Fremde, zuerst etwas misstrauisch beäugt und die Hunde von Franz signalisierten deutlich “bis hierher und nicht weiter”. Nur der Jüngste war unvoreingenommen knabberfreudig, nicht nur bei Franz.

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (30) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (31)  Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (32)

Nachdem wir uns zu erkennen gegeben hatten, “ach, die zwei Lehrerinnen!”, entwickelte sich ein netter Plausch mit den beiden Männern und wir durften uns alles ganz genau anschauen sowie Fotos für das Blog machen. Seit Dezember verweilen die Beiden jetzt schon hier auf dem wirklich schönen Stellplatz und haben die Zeit für allerlei Umbauarbeiten genutzt. Mitte April soll es dann aber mal weitergehen Richtung Afrika, zunächst in die Gegend um Malaga, wo ein Job wartet.

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (22)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (28) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (29) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (35)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (34) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (37) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (38)

Der Stellplatz ist noch im Aufbau, bietet aber schon sehr schöne und großzügig angelegte Parzellen für z. Z. ca. 25 Mobile, die auch bereits fast alle belegt waren. Die weitere Planung kann man sehr gut “hier” sehen. Ein Holzhäuschen steht bereits und am vorderen Rand der “Erweiterungsfläche” sind auch schon Wohnmobilstellplätze fertig für Hundebesitzer. Nachteile (eventuell, je nach Geschmack): Nach Mazarrón und somit zum Meer sind es 15 km, rundherum ist nichts als Natur, die hier, wie überall in dieser Region, sehr steppenartig ist. Das versucht der Platzbetreiber mit viel Blumenschmuck und netten Deko-Elementen auszugleichen. Ach ja – freilaufende Hühner und Hähne gibt es auch! Uns hat der Platz sehr gut gefallen und für eine kürzere Zeitspanne käme er durchaus in Frage.

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (1)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (3)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (4)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Zufahrt)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Hundeteil)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Rezeption)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Grillplatz und Versammlungsraum)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Versammlungsraum)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Detail)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (ein Miethäuschen)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Hühnergehege)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (glückliche Hühner)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (und Hähne) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (Duschcontainer)Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (von innen)

Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (19) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (8) Stellplatz 'Rancho Buena Vista' (13)

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Caravaning “La Manga”

 

Camping 'La Manga' Bei unserem Ausflug zum Mar Menor haben wir natürlich die Gelegenheit genutzt, um uns den Campingplatz “La Manga” mal wieder anzuschauen. Dort haben wir 2002 in unserem ersten gemeinsamen Spanienwinter das Weihnachtsfest zusammen mit Dietmar, Heidi und Edelgard verbracht. Für mich war das damals unwahrscheinlich, Ende Dezember in kurzen Hosen und T-Shirt draußen in der Sonne zu sitzen! Uschi hatte mir zwar immer davon erzählt, ich hatte es ihr auch geglaubt, aber richtig vorstellen kann man sich das erst, wenn man es selbst erlebt hat. Dietmar band sich zur Feier des Tages ganz stilbewusst eine Krawatte um, wir nahmen unser “Festmahl” ein, solange es noch hell war und erst später brauchte man dann eine leichte Jacke. Es war nett, Dietmar, nicht wahr? 

Heiligabend 2002Oscar IV und FriedaiHeiligabend 2002Heiligabend 2002Heiligabend 2002 Heiligabend 2002Heiligabend 2002
Das war damals der Beginn einer “wunderbaren Freundschaft” zwischen Spanien und mir. Besonders begeistert war ich von der Blütenpracht mitten im Winter, so etwas kannte ich halt nicht. Jetzt haben wir es schon so viele Winter erlebt, aber es ist immer noch keine Selbstverständlichkeit für mich/uns, wir genießen es sehr bewusst.

Mojacar 2002Steingarten Kap Nau 2002Guadelest 2002Mojacar 2002

Camping "La Manga" Schon 2002 wies dieser Campingplatz eine Besonderheit auf: Über weite Bereiche waren die einzelnen Parzellen zugebaut mit Wohnwagen, Vorzelten, festen Vorbauten, Vorhängen, Gitterzäunen etc… Dauerplatzbereiche auf spanisch! Sehr eng, sehr gewöhnungsbedürftig für Mitteleuropäer mit dem Anspruch auf ein wenig Privatheit. Aber, das haben wir inzwischen gelernt, “der” Spanier kennt keine Berührungsängste. Wir waren gespannt, wie es wohl heute aussehen mochte. Die Antwort auf diese Frage seht ihr jetzt 😉

Camping 'La Manga' Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'Camping 'La Manga'  

Camping 'La Manga' Wir möchten uns gar nicht vorstellen, wie das hier während der Hauptsaison im Sommer aussieht! Auch sonst hatte sich auf dem Campingplatz nicht viel verändert. Die Sanitäranlagen sind immer noch aus den 80er-Jahren, es ist sauber, aber altmodisch und nicht sehr komfortabel. Allerdings bietet der Platz ansonsten alles, was das Camperherz begehrt, es gibt ein großes Restaurant mit Terrasse direkt am Mar Menor und ein Stück Sandstrand. Und sogar eine Hundedusche! Die Briten sind immer noch in der Überzahl und “rotten” sich in bestimmten Abschnitten zusammen. Die Stellplätze sind eng und teilweise für große Mobile nicht anfahrbar. Es wäre nicht direkt eine Strafe, hier den Winter verbringen zu müssen, aber es gibt schönere Plätze. Die Blütenpracht allerdings gibt es auch immer noch!

Camping 'La Manga' Camping 'La Manga' Camping 'La Manga'HundeduscheHundedusche

Camping 'La Manga' Camping 'La Manga' Camping 'La Manga'  

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Das kleinere Meer


La Manga del Mar Menor Das Mar Menor (menor = kleiner, geringer) ist nur 6 km von hier entfernt und wir waren mit den Rädern ja schon dort (hier nachzulesen). Aber dort ist nur der Teil der Landzunge, der lediglich ein kurzes Stück befahrbar und bebaut ist. Mit “La Manga del Mar Menor” ist der Teil gemeint, der als natürliche Barriere das Binnenmeer vom Mittelmeer abteilt. Ursprünglich muss das mal ein Naturparadies gewesen sein und es ist absolut unverständlich, dass man es nicht zum Naturschutzgebiet erklärt, sondern TOTAL zugebaut hat. Wir waren während unseres ersten gemeinsamen Spanienaufenthaltes 2002/03 schon einmal hier und waren schon damals geschockt. Aber inzwischen ist es noch viel mehr bebaut worden, 20 km lang fast keine freie Fläche mehr. Jetzt im Winter natürlich wieder alle Fensterläden geschlossen, lediglich ein paar Hotels haben Gäste. Wie das im Sommer gehen soll, ist uns schleierhaft. Wo bekommt man das Wasser her für so viele Menschen? Okay, es gibt Meerentsalzungsanlagen und irgendwie wird es wohl funktionieren. Über mehrere Kilometer ist die “Feiermeile” mit einem Lokal am anderen, schmale Strände gibt es auch hier und da, aber am allerwichtigsten sind die Ferienappartements, Hotels, Häuschen, Privatvillen, die man noch auf das letzte Eckchen gesetzt hat. Alles, was auf der Karte noch gelb und unbebaut aussieht, ist inzwischen zugepflastert. Es ist ziemlich schrecklich! Es gibt zwar auch hier immer wieder sehr hübsche Häuschen und viele verschiedene Baustile, aber die Menge erschlägt einen.

Da hat es uns vorne am Cabo de Palos beim Leuchtturm wesentlich besser gefallen und wir möchten euch auch nur die “schönen” Fotos zeigen.

Faro de Cabo de PalosFaro de Cabo de PalosCabo de PalosCabo de PalosCabo de PalosCabo de PalosCabo de PalosMühle               
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Besuch bei Björn auf der Finca-Caravana

 

Route nach Yecla Uschi liest ja schon seit geraumer Zeit die verschiedensten Blogs, von Weltumseglern oder solchen, die sich nur so nennen und von Wohnmobilisten, älteren und jüngeren, die teilweise ganz in ihrem Mobil leben, so wie wir, oder “nur” den Winter in Spanien verbringen. Bei einem jüngeren Paar stieß sie vor ein paar Tagen auf einen Bericht über einen jungen Mann, der ca. 120 km von uns entfernt in den Bergen in Eigenregie einen Stellplatz für Wohnmobile aufbaut. Das las sich so interessant, dass wir gestern einen Sonntagsausflug mit Flitzi dorthin unternahmen. Wir wollten ja sowieso mal in’s Hinterland, jetzt hatten wir ein Ziel. Unser Frühstück packten wir ein und verzehrten es picknickartig am Rande einer Zitronenbaumplantage. Unser Flitzi ist wirklich vielseitig nutzbar!!! FrühstückFrühstück   

Steinmännchen Gegen 14 Uhr hatten wir die Abzweigung von der Nationalstraße erreicht und nun ging es ca. 4 km über eine zwar asphaltierte, aber recht unebene 1 1/2-spurige Landstraße weiter. Dann kam die beschriebene und gut ausgeschilderte Stelle, an der es links ab auf einen Schotterweg ging. Auf beiden Seiten wiesen niedliche “Steinmännchen” den Weg und dann sahen wir ihn schon, den Stellplatz. Ein großes, ebenes Gelände mit inzwischen 10 parzellierten Flächen, jede ca. 200 m² (!) groß. Björn, der Besitzer und Betreiber, kam uns mit seiner Hündin Nora entgegen, freute sich über den unerwarteten Besuch, lud uns auf einen Kaffee ein und bestand darauf, seine Arbeitsklamotten gegen “Sonntagskleidung” zu tauschen. 😉 Wir waren übergangslos in einem intensiven und interessanten Gespräch, er zeigte uns alle seine bisher fertig gewordenen Einrichtungen und wir waren und sind voller Bewunderung für den Tatendrang, Idealismus, Mut, Durchhaltewillen und die Visionen eines jungen Mannes. Er macht das alles ganz allein und Stück für Stück. Letzteres im Wortsinne, seine Wege sind gesäumt von kleinen Bruchsteinen!!! Allein das eine Heidenarbeit! Auch hier wieder kleinere Steinmännchen, auf denen Solarlämpchen stehen. Strom gibt es nämlich nicht, Frischwasser (aus einer Quelle) wird angeliefert und in einem großen Tank gelagert, Abwasser und Fäkalien sammeln sich in zwei weiteren Tanks. Alle sind unterirdisch verlegt. Oberirdisch gibt es eine gut durchdachte und konzipierte Ent- und Versorgungsstation, eine Möglichkeit, Geschirr zu spülen, eine Windschutzmauer für Zusammenkünfte im Freien und eine große und sehr schön gestaltete Gemeinschaftsküche mit Grill und Brotback-/Pizzaofen. Seit einem Jahr ist die “Finca-Caravana” jetzt in Betrieb, es ist noch nicht alles fertig, aber alles nutzbar. Der “Run” hält sich naturgemäß noch in Grenzen, aber inzwischen findet man den Stellplatz u. a. im Reisemobil-Bordatlas 2014, in einem ADAC-Stellplatzführer und natürlich im Internet in diversen Foren, Blogs etc… Vielleicht muss er noch ein wenig Geduld aufbringen, sein Enthusiasmus scheint auf jeden Fall ausreichend groß zu sein.

Björn und Nora das Gelände VE-Station mit unterirdischen Tanks Spüle, Abfallsammelstation, VE Nora der "Garten" die Außenküche

Mandelblüte

Es gibt (bisher) einige Mandelbäume, die hier oben auf 700 m jetzt erst blühten, drei Wochen später als an der Küste. Rundherum ist trockenes, steiniges Land mit macchieartigem Bewuchs. Nachbarn, vielbefahrene Straßen, Lärm – Fehlanzeige. Dafür eine tolle Fernsicht, viele Wander- oder Radmöglichkeiten, Natur pur, ein angenehmes Klima im Winter und erträgliche Temperaturen im Sommer, richtig für Menschen, die dem Trubel der Küstenorte mal entfliehen wollen. Björn bringt, wenn gewünscht, seine Animateurerfahrung in’s Spiel und bietet eine Reihe von Freizeitaktivitäten an. Die nächste Einkaufsmöglichkeit ist 10 km entfernt in Caudete, der Kühlschrank sollte bei Anreise also gefüllt sein. Aber Björn nimmt auch Einkaufszettel entgegen! Spanische Gasflaschen können getauscht werden und zur Not hilft er bei Strom- bzw. Batterieengpässen mit einem Generator aus.

liebevolles Kunstobjekt

Wir sind autark mit unseren vier Solarplatten auf dem Dach und können uns durchaus vorstellen, ein paar Tage auf der “Finca-Caravana” zu verbringen. Dass andere Besucher genauso angetan waren von Björns Projekt und sich rundum wohlgefühlt haben bei ihm, kann man auf seiner Homepage im Gästebuch nachlesen sowie in den Berichten verschiedener Wohnmobil-Reiseblogs, z. B. bei “AMUMOT” oder “Flairchen”.

Wir waren sehr zufrieden mit unserem kilometermäßig doch etwas umfangreicheren Tagestrip. Zurück wählten wir die schnellere Strecke über die Autobahn (Murcia) und fuhren an riesigen Mandelbaumplantagen in knatschpink vorbei! Die Landschaft hier ist sehr interessant, viele Bergzüge, weite Hochebenen, sehr karg, aber auch wieder waldähnliche Vegetation und ein traumhaft blauer Stausee! Wunderschönes Spanien!!!

Stausee
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Erste Eindrücke


Balkon Die erste Woche hier haben wir auch schon wieder hinter uns! Das Eingewöhnen ging schnell, auch wenn wir zunächst einen Schock bekommen haben bei näherer Erkundung der näheren Umgebung. MASSEN von architektonisch hübschen, aber unbewohnten Häusern. Vom Campingplatz aus ca. 1 km bis zum Meer und das die ganze Küste entlang, egal ob nach Süden oder nach Norden. Es gibt nur einzelne Strandbuchten mit Zugängen zwischen den Häusern durch. Es ist SEHR gewöhnungsbedürftig! Auch im Hinterland sieht es genauso aus. Viele Berghänge sind total zugebaut. Wenn dies China wäre mit seinen 1,35 Milliarden Menschen, wo jeder mal an’s Meer möchte, aber wir sind in Spanien und da gibt es “nur” 47 Millionen Einwohner. Man kann aber, wenn man das Land durchquert, schon annehmen, dass jeder von denen irgendwo ein Ferienhaus oder zumindest eine Wohnung hat. Und das für maximal 3 Monate im Jahr!!!

Bebauung im Hinterland

Schon jetzt können wir sagen, dass die Umgebung des Torre la Sal ‘2 schöner und vielfältiger nutzbar ist. Zu Fuß ist man in wenigen Minuten am Meer, hier mit dem Fahrrad zwar auch, aber man fährt zwischen Häusern durch. Am Torre hat man sofort den wunderbaren Naturstrand mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet, hier ist das nächste ca. 6 km entfernt, die Salinenlandschaft “San Pedro del Pinatar”. Eine so schöne Radroute wie nach Benicàssim immer am Meer entlang sucht man hier vergebens, siehe oben (Bebauung). Okay, die Hochhäuser von Marina d’Or sind auch nicht besonders schön, aber kein Vergleich zu hier. Die Berge sind viel weiter von der Küste entfernt, mal eben per Rad oder mit dem PKW eine kleine Ausflugstour machen ist nicht oder nur mit sehr viel mehr Zeitaufwand zu bewältigen. An Campingplätzen haben wir uns den alten sowie den neuen “Marjal” angeschaut und den “La Manga” (Bericht von dort folgt separat). Alle total voll! Der untere, ältere Marjal ist voll in britischer Hand und ausgebucht (KEIN EINZIGER FREIER PLATZ!!!), der neuere im Landesinneren ist uns viel zu groß und zu steril (1500 Stellplätze). Auch dort Horden von trink- und sangesfreudigen Inselmännern und -frauen. Und rundherum wenig bis gar keine Möglichkeiten, etwas zu unternehmen. Bis zum Meer sind es 15-20 km. Das kommt für uns gar nicht in Frage.

IMG_2116_ShiftN_1600x1171 Vorgestern waren wir mit den Rädern bei den Salinen von San Pedro del Pinatar. Dort hat es uns richtig gut gefallen. Riesige Salzberge gibt es und natürlich Flamingos und allerlei andere Wasservögel.

 

 

SalzbergeBlick auf die Isla Grosa
Naturstrand   

"unser" Garten Wir sind aber trotz allem nicht unglücklich hier, weil unsere Parzelle sehr schön liegt, am Rande, rechts ein unbewohntes Wohnmobil, links ein bewohntes Häuschen, nach vorne Wiese, hinten der Fahrweg. Unser Glück ist auch, dass wir Flitzi dabeihaben. Wir wollen noch ein paar mehr Ausflugsfahrten machen. Und haben uns entschlossen, in der nächsten Wintersaison auch wieder hierher zu fahren. Es scheint inzwischen wirklich so zu sein, dass man froh sein muss, wenn man noch irgendwo einen freien Platz bekommt. Hier gibt es für den nächsten Winter nur noch eine Warteliste, schon jetzt sind alle Plätze ausgebucht! Ist doch verrückt! Wir haben also zugeschlagen, ab Anfang März geht wieder was. Vorher natürlich Torre!!! Aus oben genannten Gründen und weil wir uns inzwischen dort wirklich “zu Hause” fühlen.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos von dem wirklich netten kleinen Hafen hier und der “Strandpromenade” samt Torre de la Horadada, was “durchlöcherter Turm” heißt. Gutes Eis gibt es auch 😉

Torre de la HoradadaPilar de la HoradadaPilar de la HoradadaUschi schlemmtlecker!!!Hafen von Pilar de la HoradadaPilar de la Horadada   Pilar de la Horadada Pilar de la Horadada
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Mitbewohner, Untermieter, Mitesser oder was?

 
31.12.2013 Bevor es mit aktuellen Fotos und Berichten von hier weitergeht, wollen wir euch jetzt endlich mal unseren “oder was?” vorstellen, der ganze zwei Monate am Torre mit auf unserer Parzelle gelebt hat. Er, sie oder es kündigte am letzten Tag des Jahres 2013 ganz zaghaft und vorsichtig sein Erscheinen an, in Form von einigen ein paar Millimeter nach oben gedrückten Steinchen unseres “Vorgartens”. Uschi fiel es auf, es war im Bereich unserer seitlichen Heckklappe kurz vor Ende unseres Platzes. Ein Maulwurf? Konnte nicht sein, denn die Bodenbeschaffenheit unter dem feinen Schotter ist so, dass man nur mit einem Vorschlaghammer Zeltnägel zum Befestigen einer Bodenmatte einschlagen kann. Wir beschlossen, abzuwarten…

01.01.2014 Am Neujahrstag schauten wir nach und unsere Vermutung bestätigte sich: ein Pilz versuchte, an’s Licht zu kommen! Na, der hatte sich ja was vorgenommen!!!

Wir hießen ihn im Neuen Jahr willkommen und versicherten ihm, dass er von uns nicht verspeist werden würde. Darfst rauskommen, Pilzi, aber schön vorsichtig sein mit den spitzen Steinen! Das Kerlchen mühte sich die nächsten 7 Tage und wir staunten, was sich da für ein Prachtexemplar nach oben stemmte! Durch diesen harten Boden! Wir machten jeden Tag ein Foto und sicherten ihn mit vier großen Steinen gegen versehentliches Überfahrenwerden mit dem Fahrrad oder drauftreten. 

02.01.2014 03.01.2014 04.01.2014 05.01.2014 06.01.2014 07.01.2014  

Am 7. Januar war er soweit heraus, dass man schon seine Lamellen und einen Stiel erkennen konnte und am 9. beschlossen wir, ihm dabei behilflich zu sein, die restlichen Steine abzustreifen, damit seine volle Schönheit zur Geltung kommen konnte. 

07.01.2014 (hinten) 08.01.2014 08.01.2014 (hinten)09.01.2014 09.01.2014 (hinten) 10.01.2014 (Größenvergleich)

Pilzi dankte uns die freundliche Aufnahme und den Schluck Wasser ab und zu damit, dass er die nächsten 4 Wochen stramm und aufrecht und (fast) blütenweiß zwischen seinen Steinen stand und er ließ sich stolz jeden Tag von uns bewundern.

11.01.2014 (m. Steinen)11.01.201411.01.2014 (hinten)

Aber dann ließen seine Kräfte merklich nach! Am 20. Januar trat er die Reise zurück an und wir konnten ihn nicht überreden, noch ein wenig zu bleiben. Schade, es hatte uns gut gefallen mit ihm auf der parcela 133!

20.01.201425.01.2014 (m. Steinen)25.01.2014

Bis zu unserer Abreise hielt er sich noch einigermaßen, verfiel aber von Tag zu Tag, wurde immer kleiner, mickeriger, runzeliger. Unser aller Los! Am 27. Februar verabschiedeten wir uns wehmütig von ihm und überließen ihn seinem Schicksal, den Harken der Campingplatzbediensteten. Adé, Pilzi, vielleicht kommst du uns nächsten Winter ja wieder mal besuchen bzw. schickst deine Nachfahren. Wir würden uns freuen!!!

27.02.2014

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Pilar de la Horadada

 
 
Spanien-Provinzen Wir sind gut angekommen. Die Fahrt war problemlos, aber sehr windig. Flitzi hat sich mit aller Kraft erfolgreich auf der Straße gehalten, Oscarlotta hatte da, gewichtsbedingt, eher keine Probleme. Nach insgesamt 380 km fuhren wir auf den Campingplatz “Lo Monte” in Pilar de la Horadada, immer noch in der Comunidad Valenciana, wenn auch an ihrem äußeren Ende. Wir haben also nur die Provinz gewechselt, von Castellón nach Alicante. Der Campingplatz ist rappelvoll, wie wir bei einem ersten kurzen Rundgang feststellen konnten. Unsere Dortmunder Nachbarn der letzten Saison vom Torre, die hier schon auf uns warteten, erzählten, dass sie für den nächsten Winter keinen Platz reservieren können, da schon jetzt alles ausgebucht ist. Lediglich auf die Warteliste wurden sie gesetzt. Wir hatten bei unserer Buchung im November schon gemerkt, dass der Platz sehr frequentiert ist. Januar und Februar waren schon komplett belegt und für unsere Bedürfnisse (großer Platz) gab es gerade mal diese drei Wochen, die wir ab heute hier verbringen werden. Fotos haben wir natürlich noch keine, da müsst ihr noch ein wenig warten. Auf der linken Seite steht ein Miethäuschen (die hier übrigens sehr hübsch und auch voll ausgestattet sind), rechts haben wir “normale” Nachbarn und nach vorne schauen wir auf eine große Grünfläche. Obwohl wir die größte Stellplatzkategorie haben, ist der Platz schmaler als unserer am Torre, dafür allerdings etwas länger. Und dort stehen wir nur auf einem mittelgroßem Platz. Es gibt hier aber auch große Plätze, die so angeordnet sind, dass man quer darauf stehen kann, also parallel zur Straße. Unser Flitzi passt noch gut mit auf den Platz und kostet auch nicht extra. Wir zahlen hier € 18/Nacht, Strom nach Verbrauch mit 40 Cent/kW). Natürlich wird es preiswerter, wenn man länger bleibt. Internet ist NICHT kostenlos, der preiswerteste Tarif (für einen Monat) beträgt € 30. Im Bereich der Rezeption, des Restaurants und im “Sozialraum” ist es allerdings möglich, kostenfrei zu surfen. Da wir ziemlich nahe bei der Rezeption stehen, reicht das „umsonstige“ Internet zwar bis zu uns, aber die Geschwindigkeit ist so gering, dass wir lieber unsere eigene Internetlösung nutzen. Das ist ein Modemstick mit einer Prepaid-SIM-Karte von Carrefour. Bisher haben wir immer, wenn das WLAN am Torre mal wieder überlastet war oder wir mit vernünftiger Qualität skypen wollten, die Tagesflat von Carrefour genutzt, sprich 100 MB Verbrauch/Tag für € 1. Diese Kosten fallen nur an dem Tag an, an dem man eine Verbindung herstellt. 100 MB reichen für ca. 30-40 Minuten Skype mit Kamera und zum normalen Surfen ausreichend lange. Jetzt habe ich allerdings die Monatsflat mit 3-GB-Volumen gebucht. Ist rechnerisch identisch und für uns jetzt insofern von Vorteil, als der Stick in einem Mobilfunk-Router steckt, wir also unser eigenes WLAN haben für Notebook, Netbook, Tablet und iPhone 😉

Soviel für heute!!!

Pilar de la Horadada
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Torre adé – scheiden tut weh,

aber das Scheiden macht, dass uns Lo Monte lacht.
Torre adé – scheiden tut weh!

Ausblick aus dem Schlafzimmerfenster

Wir hoffen im November wieder hier zu sein, dann hätten wir die ersten und die letzten zwei Monate des Jahres hier verbracht. Es war wieder schön hier und die vier Monate sind sooo schnell vergangen. Aber obwohl der Abschied immer etwas schwer fällt, fahren wir auch gerne morgen noch ein Stück weiter gen Süden, zu neuen Ufern. Wir wollen einen noch relativ neuen Campingplatz südlich von Alicante anschauen und haben für drei Wochen dort gebucht. Danach sehen wir weiter.
Die letzten Tage war das Wetter nicht ganz so gut, es hat sogar mal ein paar Tropfen geregnet. Umso mehr hat uns dann heute nach einem total grauen Tag das Abendrot überrascht. Ein schönes Highlight zum Ende unserer Zeit hier!

Blick vom Beifahrersitz unsere Straße entlangBlick in den Himmel

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

“Versuchsreihe” am Strand

 
 
Vorgestern waren wir dann mal mit “Profiausrüstung” unterwegs, um unserem neuen Fotoapparat ein paar weitere spezielle Aufgaben zu stellen. Ich war wie fast jeden Abend auf meiner abendlichen Radtour und Uschi kam mit Foto-Rucksack auf “Paulinchen” zu meinem Foto-Point. Ihr wisst nicht, wer oder was Paulinchen ist? Eines unserer Fortbewegungsmittel, noch relativ neu in unserem Fuhrpark, wird demnächst mal per Foto vorgestellt 😉 Wir bauten unser Stativ auf, montierten die Kamera samt Teleobjektiv und richteten sie auf einen uns Erfolg versprechenden Abschnitt der Berge hinter dem Campingplatz, wo die Sonne gerade verschwunden war. Alle paar Minuten wurde der Auslöser gedrückt. Der Abendhimmel an diesem Tag war nicht spektakulär, aber die Fotos sind trotzdem sehenswert, finden wir. Gefallen sie euch auch? Jedes Foto kann, wie immer, noch groß geklickt werden! Und wenn ihr den Mauszeiger auf ein Foto führt, seht ihr die Aufnahmezeit.

18:23 18:25 18:27 18:28 18:34 18:36 18:37 18:39 18:41 18:42 18:43 18:44 18:45

Erste Fotos mit dem neuen Foto(apparat)

 

So, ihr Lieben, jetzt gibt es Premiere-Fotos. Wir haben endlich mal unsere neue Spiegelreflexkamera ausprobiert, passend zum aktuellen Geschehen hier mit der Blüte der Mandelbäume. Zunächst haben wir nur das Standardobjektiv eingesetzt, wir müssen noch ein wenig herumexperimentieren. Da wir bei Canon geblieben sind, ist zum Glück nicht alles neu. Die Mandelblüte ist, wie jedes Jahr Anfang Februar, ein Traum aus weißen, zartrosa bis pinkfarbenen Blütenblättern in überwältigender Fülle. Ein erstes Zeichen dafür, dass der Winter vorbei ist. Dabei hört es in Spanien (an der Mittelmeerküste) ja nie wirklich auf zu blühen. Das und die Tatsache, dass es nicht wirklich kalt wird, es nur selten regnet und fast immer die Sonne scheint, macht den Aufenthalt hier im Winter ja so angenehm. Aber obwohl wir so begünstigt und verwöhnt sind, erfreuen wir uns jedes Frühjahr auf’s Neue an den in Massen blühenden Mandelbäumen, gemäß dem Slogan “Freu dich, du bist in Spanien!”.

MandelblüteMandelblüte Mandelblüte rosaMandelblüte MandelblüteMandelblüte

Und “hier” kommt ihr zum Beitrag und den Fotos vom letzten Jahr!

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Fitt, schön, durchtrainiert und relaxed dank Fernando!

 
Bravito und Mansita Und schon wieder waren Bravito und seine Freundin Mansita im Einsatz: Einweihung des neuen Fittnessbereichs mit Spa und Sauna!!! Fernando (el jefe) hatte Geld übrig und ließ mal eben ein altes Gebäude abreißen und einen sehr schönen Sportraum entstehen. Alles während unseres Aufenthaltes hier, für spanische Verhältnisse also sauschnell 😉 Aber inzwischen hat der Torre la Sal ‘2 ja auch noch einen Preis vom ADAC bekommen, den Camping Award 2014, da muss man was tun!

Wie immer gab es ab 11 Uhr eine kleine Ansprache, dann eine Begehung der neuen RäumlichkeitenBravito und danach Sangría satt UND diesmal sogar noch Sekt und Häppchen, in Spanien Tapas genannt. Es wird ja gemunkelt, dass viele Camper nur deswegen zu den diversen Events gehen 😉

Es ist aber wirklich alles sehr schön geworden! Natürlich ist die Benutzung nicht kostenlos und wie es organisatorisch geregelt wird, steht noch in den Sternen. Denn allzu viele Sportwillige auf einmal passen natürlich nicht hinein.

JacuzziJacuzziWellnessbereich WellnessbereichDamenduschraum und Umkleide Dusche Herrenduschraum und UmkleideSpinning Stepper Mansita in AktionBravito ganz starknoch mehr GeräteBravito

Wer noch mehr Fotos sehen möchte, kann „hier“ auf der offiziellen Campingplatzseite schauen. Warnung: sind „nur“ 129 Fotos 😉 Oben rechts über jedem Foto auf „Anterior“ (rückwärts) oder „Siguiente“ (vorwärts) klicken. ODER ihr schaut euch dieses hübsche kleine Video an!!!

Fitnessstudio Torre la Sal '2
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Mal wieder in die Berge!

 

unsere Route (entgegen des Uhrzeigersinns) Wir waren mal wieder im Hinterland unterwegs, an einem schönen sonnigen Tag. Uschi hatte eine interessante Strecke ausgearbeitet und schon kurz hinter Ronda erwartete uns überraschend das erste Highlight, eine sehr schöne Ermita (Klosterkirche). Wir genossen zuerst einen Café con leche im Freien und konnten uns dann die Kirche von innen anschauen.

Ermita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El SalvadorErmita de El Salvador  Ermita de El Salvador      

Die nette Dame, die uns die Kirche aufschloss, zeigte uns im Anschluss noch das Hinterzimmer, in dem eine liebevolle Dauerausstellung der Geschichte der Ermita zusammengestellt worden war. Sie erzählte uns, in der Annahme, dass wir sie verstehen, einiges zu den vielen Fotos, die die Wände zierten. Natürlich kommen wir da sehr schnell an unsere Grenzen, aber der Spur nach versteht man dann doch einiges. Es gab sehr viele nette und lustige Fotos aus den 50er-Jahren.

Ermita de El SalvadorErmita de El Salvador   

Danach war dann bei der ersten Gelegenheit Zeit für unser Picknick-Frühstück, mit schönem Ausblick auf die Berge.

FrühstückAusblick  

Unsere Fahrt führte uns dann durch eine wirklich spektakuläre Landschaft mit Stauseen, tiefen Schluchten und sehr massiven Felsformationen. Leider mussten wir abends feststellen, dass unsere Canon-Kamera nicht mehr einwandfrei funktionierte. Viele Fotos waren nicht richtig scharf und hatten einen Grauschleier. Einiges konnte Picasa noch verbessern, aber insgesamt war die Ausbeute enttäuschend. Wir hatten schon vorher mal den Eindruck, dass mit der Kamera etwas nicht stimmte. Dabei ist sie erst 1 1/2 Jahre alt. Die Garantie ist aber trotzdem schon abgelaufen und so entschieden wir uns, eine neue Kamera zu kaufen. Der Entschluss wurde inzwischen in die Tat umgesetzt, der Media Markt in Castellòn hatte gerade ein sehr verlockendes Angebot einer digitalen Spiegelreflexkamera mit zwei Objektiven. Diesmal müsst ihr aber noch mit unseren nicht “perfekten” Fotos Vorlieb nehmen.

StauseeStauseeFlitziFelsgesteinBrunnenBergdorfDorfruineaus alt wird neu WiederaufbauBergrückenSpitzensaum           

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

…und nun die schönen Bilder!

 
 
So, nun wollen wir euch die wunderschönen Sonnenuntergangs- und Abendstimmungsfotos von hier nicht länger vorenthalten! Ich habe es mir angewöhnt, fast jeden Tag, falls keine anderweitigen Termine mich hindern, in der “blauen” Stunde mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Im November/Dezember war das noch zwischen 17 und 18 Uhr, inzwischen hat es sich um gut 45 Minuten nach hinten verschoben. Ich fahre erst eine kleine Trainingsrunde und warte dann am Meer an immer derselben Stelle darauf, was mir geboten wird. Oft ist es unspektakulär, aber trotzdem schön, wenn der Himmel babyblau und zartrosa wird. Manchmal ist alles nur grau oder nebelig. Und dann gibt es die “WOW”-Sonnenuntergänge in allen Abstufungen, die man sich nur vorstellen kann. Die Sonne geht nicht über dem Meer, sondern über den Bergen unter und manchmal ist das Hauptszenario dort, manchmal über dem Meer und manchmal kann ich mich gar nicht schnell genug im Kreis drehen, weil es rundherum atemberaubend ist. Ab und zu kommt es vor, dass ich denke, heute wird das nichts mehr und wenn ich dann trotzdem warte, werde ich belohnt. Grundsätzlich fotografiere ich immer einmal in die Richtung Torreblanca (in nördlicher Richtung die Küste entlang) und einmal Richtung Marina d’Or. Da ist mein Fotomodell ein Baum, der sich jedes Mal anders “kleidet”.  Abendhimmel m. Baum 24cHier kommt eine kleine, allerdings spektakuläre, Vorschau. Die gesamte Palette stellen wir euch noch vor, wenn die Sammlung komplett ist, also nach unserer Abreise hier Ende des Monats.

Wenn ihr jetzt neugierig genug geworden seid, klickt “hier”!!! Viel Spaß beim Anschauen! Noch ein Hinweis: Die Galerie öffnet sich, wie immer, in einem neuen Tab eures Browsers, entweder im Vorder- oder im Hintergrund. Ihr seht alle Fotos nur in der Vorschauansicht, d. h., wenn ihr ein Foto anklickt, ist i. d. R. noch mehr zu sehen. Und alle Fotos sind mit meinem iPhone geknipst, auch die Panoramafotos. Das kann das iPhone ganz von alleine, ich muss die einzelnen Fotos nicht mehr mit einem Fotobearbeitungsprogramm am Computer zusammensetzen. Verliebt

Nicht nur der Himmel brennt!

 
 
Wir schrieben ja schon von den phantastischen Sonnenuntergängen, die wir hier oft bewundern und natürlich auch fotografieren können. Eigentlich solltet ihr jetzt die Fotos anschauen, aber aus aktuellem Anlass gibt es erst noch einen anderen Bericht. Am Montag, wir saßen mal wieder draußen in der Sonne, stellte unsere Nachbarin beim Blick Richtung Meer fest, dass es ein paar hundert Meter hinter dem Campingplatz brannte. Nun wird hier in den verbliebenen Plantagen öfter mal etwas verbrannt, aber DAS sah anders aus. Eine riesige Rauchwolke, schwärzer als schwarz! Ich schnappte mir das Fahrrad und fuhr mal los. Die Idee hatten einige Camper, teils aus Neugierde, teils aber auch aus echter Sorge. An der nächsten Querstraße sah man den Brandherd schon sehr genau, es loderte an drei Stellen, eine davon war schon sehr dicht an ein paar kleineren Wohnhäusern. Der dicke schwarze Qualm kam aus einer Piniengruppe. So etwas habe ich noch nie gesehen! Es hieß, es würde ein zusammengeschlagenes Haus brennen, mehr wusste niemand. In den ehemaligen Plantagen, seit Jahren nur noch brachliegende Gelände, hatten sich Rumänen, Marokkaner oder andere ausländische Familien in den übriggebliebenen Gebäuden eingerichtet. Wir konnten über die Jahre beobachten, dass die Grundstücke ziemlich zugemüllt wurden und man vermied es, zu dicht daran vorbei zu gehen oder zu fahren. Seit Jahren wird von den offiziellen Stellen versucht, die Häuser zu räumen und immer, wenn das gelungen war, wurden die Häuser zerschlagen. Der Schutt bleibt dann meistens noch lange liegen oder man sieht ihn irgendwann nicht mehr, weil er überwuchert worden war. Jetzt war, aus unerfindlichen Gründen, ein Brand entstanden und da es an dem Tag zudem sehr windig war, hatte sich das Feuer rasch ausgebreitet. Nach einiger Zeit landete ein Hubschrauber Löschhubschrauber nach dem Einsatz auf dem Flugplatzim Feld direkt neben uns, der Pilot stieg aus und machte irgendetwas. Beim Start hing dann ein roter Löschkorb am Hubschrauber, er flog Richtung Meer, kam nach kurzer Zeit zurück und ließ über dem Feuer gezielt das Wasser ab. Dazu musste er mitten durch den Qualm fliegen! Aber solch ein bisschen Wasser bei soviel Feuer? Der Löschwagen, auf den wir alle warteten, kam irgendwann auch, aber es wurde nicht, wie wir es gewöhnt sind, ein Löschschlauch an einen Hydranten angeschlossen, sondern er entleerte seinen Tankinhalt (wie, konnte ich leider nicht sehen) und fuhr wieder. Das Feuer näherte sich immer mehr den Wohnhäusern! Dann Löschflugzeug nach dem Einsatz auf dem Flugplatz kam dieses kleine Flugzeug, flog einen großen Bogen und dann in gerader Linie über alle drei Feuer, einen riesigen Schwall Wasser abwerfend. Die Schaulustigen, die am Ende des letzten Feuers standen, wurden voll erwischt! Danach war der schwarze Qualm sofort weg, also war es wohl kein Wasser, sondern eher irgendwelche Chemikalien. Der Hubschrauber flog weiter einen Einsatz nach dem anderen und es schien so, dass er versuchte, die Häuser abzuschirmen.

Ich fuhr, wie die meisten anderen, wieder zum Campingplatz zurück und erstattete Bericht. Eine Stunde später machte ich mich auf meine übliche abendliche Rad- und Fotografierrunde, die in Richtung Brandstelle geht. Schon an der ersten Kreuzung, ca. 200m hinter dem Campingplatz, war ich hell entsetzt darüber, dass dort alles schwarz verbrannt war, es keinen einzigen Baum mehr gab und es an einigen Stellen noch loderte! Das war ca. 200m von der eigentlichen Brandstelle entfernt und ich hätte nicht vermutet, dass sich das Feuer bis dahin ausgebreitet hatte. Es war zwar Polizei zu sehen, aber gelöscht wurde hier nicht (mehr?). Auf dem Rückweg stellte ich, noch entsetzter, fest, dass das Feuer bis ca. 100m an den Nachbarcampingplatz herangekommen war, im Park neben dem alten Wachturm brannten zwei Palmen, sehr dekorativ Funken sprühend, noch immer vor sich hin!!! Der Boden verbrannt bis zum Holzsteg, der an allen Campingplätzen vorbeiführt. Keine Feuerwehrmänner zu sehen! 50m daneben stand seit Tagen ein großes amerikanisches Wohnmobil mit PKW-Anhänger “wild” auf einem Parkplatz. Die Besitzer waren mit ihrem PKW unterwegs und werden wohl bei ihrer Rückkehr einen ziemlichen Schrecken bekommen haben.

Feuer 27.01.2014Feuer 27.01.2014Feuer 27.01.2014

Am nächsten Mittag sind wir mit Flitzi auf dem Weg zur Tankstelle noch einmal direkt zur Brandstelle gefahren und haben uns das Schadensausmaß angesehen. Obwohl es so lange und heftig gebrannt hatte, lag noch unglaublich viel Müll herum, halb verbrannt, ganz verbrannt, fast unbeschadet. Zwischen den Schuttresten der Häuser war offensichtlich der gesamte Hausrat der Bewohner liegengeblieben. Vielleicht wurden sie des Landes verwiesen und da nimmt man ja keine Möbel oder Haushaltsgegenstände mit. Es sah erschreckend aus und an einigen Stellen schwelte es immer noch heftig. Immerhin fuhr eine Brandwache durch und kontrollierte die schwelenden Haufen. Die Wohnhäuser sind übrigens nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, was fast an ein Wunder grenzt. Das Feuer ist rechtwinklig an ihnen vorbei gelenkt worden und vermutlich deswegen auch so dicht an die Campingplätze gelangt. Wir denken, dass wir alle verdammt Glück gehabt haben! Ein Campingplatz, auf dem es brennt, mit explodierenden Gasflaschen, muss die Hölle sein. Und die Feuerbekämpfung erschien mir nun nicht so wirklich vertrauenerweckend!

am Tag danacham Tag danacham Tag danacham Tag danachHäuserresteRestmüllam Tag danacham Tag danacham Tag danacham Tag danach am Tag danacham Tag danach am Tag danacham Tag danach
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Wenn ich will, kann ich weg! (Zitat Brodo)

 
 
Na, wie hat euch die Sendung gestern Abend gefallen? Wir fanden sie gut zusammengestellt und sowohl Brodo als auch seine Frau kamen sehr sympathisch rüber. Wir denken, dass das Thema der Sendung sicher viel Gesprächsstoff beinhaltet und vielleicht den Einen oder Anderen dazu angeregt hat, über das Leben im Allgemeinen und im Besonderen nachzudenken. Wir waren ja sooo gespannt, ob wir nun auch darin vorkommen, immerhin war die kurze Filmsequenz in unserer Oscarlotta über eine Stunde lang im Original und wir waren auch noch, zusammen und einzeln, sehr intensiv über unsere Lebensgeschichte und unsere Beweggründe, ausschließlich im Wohnmobil zu leben, interviewt worden. Wir sind aber nicht böse darüber, dass das alles der Schere zum Opfer gefallen ist! Brodo wurde am letzten Samstag beim Gas kaufen bei Hornbach in Kiel schon von der Kassiererin erkannt, da es an dem Tag einen ganzseitigen Artikel bei den Kieler Nachrichten gegeben hatte. „Oh, das sind ja Sie! Aus der Zeitung!! Und da steht ja auch ihr Wohnmobil!!!“ Wir haben ihm schon geraten, sich Autogrammkarten drucken zu lassen 😉 Er wird sicher demnächst des Öfteren auf Stellplätzen angesprochen werden, denn die Zuschauerzahl von 37° liegt bei durchschnittlich 2 Millionen Haushalten.

So, und jetzt für die, die
1. die Sendung verpennt haben oder
2. effektiv keine Zeit hatten oder
3. nicht die Möglichkeit hatten (Moni!, Anja!, My!)
gibt es „hier“ den Link zur ZDF-Mediathek. Dort steht die Sendung eine Woche lang zur Verfügung und kann auch, etwas Fachwissen vorausgesetzt, dauerhaft heruntergeladen werden.

Ein Kessel Buntes

 

Costa del Azahar Der Frühling hält Einzug in Spanien, zumindest hier bei uns an der Costa del Azahar (Orangenblütenküste). Gut, die Orangenbäume blühen z. Z. nicht, dafür fangen aber die Mandelbäume an!!! Einen haben wir heute schon in (fast) voller Pracht gesehen.

Knospen an Mandelbaumblühender MandelbaumMandelblüten Mandelblüten

Unser Leben läuft gemächlich ab, nach dem aus USA mitgebrachten Motto: “relax and enjoy”. Das Wetter hilft uns dabei, sehr oft sitzen wir draußen in der Sonne (Kniehose und Trägerhemdchen!), lesen, stricken oder reden mit den Nachbarn. Die verlassen uns leider am Dienstag und wir hoffen, dass sie ihr Vorhaben, den nächsten Winter evtl. in Deutschland zu bleiben, doch noch einmal gut überdenken.

Ab und zu machen wir eine kleine Ausflugsfahrt mit Flitzi und fotografieren, wo immer es lohnend erscheint.

Blick auf's MeerTorre del Rey NaturstrandSpuren im SandElefant am Strand Ermita Fortaleza de Albalat Fahrt in die BergeAusflug AlcossebreFahrt in die BergeAusflugsfahrt Ausflugsfahrt Ausflugsfahrt WachturmDesierto de las Palmas Desierto de las PalmasAusflugsfahrtMaulbeerbaum in der Mittagssonne

Vom Feinsten sind auch unsere Abendstimmungen und Sonnenuntergänge. Aber das ist wieder ein anderes Thema! Ein kleines “Appetithäppchen” vorab 😉

Abendrot 27.12.2013
P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Ciudad De Las Artes Y Las Ciencias, Valencia

 
Oceanogràfic Anfang Januar haben wir etwas verwirklicht, das schon lange auf unserem Wunschzettel stand: ein Besuch im “Oceanogràfic” in Valencia. Der Begriff Aquarium beschreibt nur SEHR unvollständig, worum es geht. Das Oceanogràfic ist die größte Anlage dieser Art in Europa (über 45.000 Lebewesen und 500 verschiedene Arten) und beherbergt Meeresspezies aus aller Welt, einschließlich der Arktis, der tropischen Meere und des Roten Meers. Es ist Teil der innovativen Stadt der Künste und der Wissenschaften (Ciudad de las artes y las ciencias) und verfügt über 12 Gebäude, die die Meeresökosysteme der Erde perfekt wiedergeben. Zu den dort zu sehenden Tierarten gehören riesige Weißwale, Pinguine, Schildkröten, Quallen und Krustentiere jeder Art, ferner Fische (fast 7.400) aller Arten sowie Robben, Seelöwen, Walrosse, Delfine. Besonders hervorzuheben ist unter anderem der Durchgang unter dem Hauptaquarium, wo man Haie und Rochen aus nächster Nähe betrachten kann. Uns hat besonders gut gefallen, dass man von einem zum anderen Gebäude nur oberirdisch kommt, zum einen, weil das Wetter so schön war, zum anderen, weil man so die Tiere teilweise oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche sehen kann.

Übersichtskarte

Das Gebäude 4 ist zudem eine Art riesige Vogel-Voliere, in der man zwischen bzw. unter den Vögeln durchlaufen kann. Wir haben sehr aufgepasst, nicht zur “Zielscheibe” zu werden. 😉 Ach ja, Wasserschildkröten gab es hier auch, einige! Es ist die Nachbildung zweier der außergewöhnlichsten Feuchtgebiete der Erde: der amerikanische Mangrovenwald und die mediterranen Sumpfgebiete. Ich konnte an dem Nachmittag gar nicht aufhören zu fotografieren und zu filmen!!! Aber seht selbst:

OceanogràficGebäude 4Gebäude 4Gebäude 4 Gebäude 4 Gebäude 4 Gebäude 4 Gebäude 4Gebäude 4Gebäude 4

Ich liebe Schildkröten, aber mein absoluter Favorit in diesem Gebäude war der hier:

Gebäude 4Gebäude 4Gebäude 4Gebäude 4

In den anderen Gebäuden habe ich überwiegend gefilmt, aber ein paar Fotos sind natürlich auch noch entstanden:

Oceanogràfic

OceanogràficOceanogràficOceanogràfic OceanogràficOceanogràficOceanogràficOceanogràficOceanogràficOceanogràfic

Bitte beachtet, dass es oben zwei Links mit weiterführenden Informationen gibt und denkt auch daran, dass jedes Foto durch anklicken in der Originalgröße dargestellt wird. Und jetzt kommen noch zwei nette kleine Videofilme. An dieser Stelle oute ich mich als stolzer und glücklicher Besitzer eines iPhones 4s ;-), mit dem alle Fotos und alle Videosequenzen (gut, finde ich) erstellt wurden. Bisher war ich ja kein Apple-Freak, aber nun sage ich, ein besseres Smartphone gibt es (für mich) nicht!!! Die Bedingungen, in die Wasserbecken hinein zu fotografieren, waren teilweise recht schwierig und ich war positiv überrascht, wie gut es zum größten Teil gelungen ist.

Viel Spaß beim Anschauen!!!

Video 1

Video 2

 

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

ZDF 37°

 
 
Nun ist heraus: Wie unser Freund Brodo uns gestern bei unserem wöchentlichen Skype-Telefonat mitteilte, wird die Reportage über ihn am Dienstag, 28. Januar in der Sendung 37° des ZDF ausgestrahlt. Es besteht eine winzige Möglichkeit, dass wir auch darin vorkommen, da das ZDF-Team im Sommer ‘12 extra zu unserem Mobiso-Treffen nach Schweden gereist war. Allerdings dauert die Sendung nur 30 Minuten und es geht, außer um Brodo (mit richtigem Namen Herbert), noch um einen anderen Menschen. Wir sind trotzdem sehr gespannt, was aus dem vielen Filmmaterial, das über einen Zeitraum von zwei Jahren entstanden ist, übrig geblieben ist.

Also, wenn es euch interessiert, hier sind die Daten:

Sendetermine

Und wer vorher noch ein wenig mehr wissen will, kann “hier” nachlesen.

*stop* Weihnachten *stop* endgültig *stop* vorbei *stop*

 
Reyes Magos Ja, liebe Leser, nun ist es endgültig: WEIHNACHTEN IST VORBEI!!! Mit dem Dreikönigstag endete auch in Spanien das Weihnachtsfest. Das “diesjährige” kann man in dem Falle ja nicht sagen, irgendwie ist, zumindest in Spanien, offenbar immer Weihnachten.

Wie jedes Jahr kamen die Heiligen 3 Könige natürlich auch auf dem Campingplatz vorbei! Und da die Rentner ja schon alles haben, vor allem aber immer Durst, gab es Sangría satt!!! Und Kamelle, wie in Kölle 😉

Wenn ihr unseren ausführlicheren Bericht vom letzten Jahr mit mehr Detail-Infos noch einmal lesen wollt, dann könnt ihr “hier” klicken (dort gibt es am Ende dann noch einmal einen Link!).

Einen kleinen Videoclip gibt es auch. Er lässt allerdings qualitativ etwas zu wünschen übrig, auch wegen der mangelhaften Lichtverhältnisse. Wer tapfer ist, kann ihn sich “hier” anschauen.

Nach Marina d’Or kamen die Heiligen Drei Könige schon am Sonntagabend. Wie bereits vermutet, waren ganz genau dieselben Kutschen und Karossen im Einsatz wie an Silvester. Auch der Ablauf war gleich, nur saßen halt auf einem der Wagen die Reyes Magos de Oriente. Wir haben es uns trotzdem gerne noch einmal angeschaut! Es ist halt eine Ferien(hotel)anlage. Da bleiben die Gäste höchstens 2 Wochen, also gibt es die Show in Variationen das ganze Jahr über. Der Aufwand würde sich ja sonst auch nicht lohnen!

Unser Jahreswechsel 2013/2014

Jahreswechsel 2013-2014 anzeigen

Wir hoffen, ihr seid alle gut in das Neue Jahr gestartet und möchten euch einen kleinen Nachtrag zu unserem Silvesterabend geben:

Wir sind ja nicht so die Liebhaber von Silvester-Galas, Disco, Riesenparties etc… Deswegen hatten wir uns entschieden, wieder mal in das 35 km entfernte Peñiscola zu fahren. Dort findet über den Jahreswechsel immer ein kleiner Mittelaltermarkt statt, außerdem ist die Altstadt mit der Burg immer einen Besuch wert. Die Burg diente ab 1411 Benedikt XIII. (auch nach seinem Geburtsnamen Pedro de Luna und dem Mond in seinem Wappen „Papa Luna“ genannt) als Residenz. Er war einer der letzten beiden Gegenpäpste des Abendländischen Schisma.

Peñiscola SilvesterPapa LunaPeñiscola SilvesterPeñiscola SilvesterPeñiscola Silvester

Die Stadt war, wie am Silvesternachmittag/-abend zu vermuten gewesen war, ziemlich leer und alle Geschäfte waren geschlossen. In den Lokalen liefen die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten auf Hochtouren. Der Spaziergang zur Burg war schnell beendet, auf dem Markt gab es, im Gegensatz zum letzten Jahr, nichts für uns zu essen. Und was nun? In einer typischen spanischen Café-Bar fanden wir ein paar vegetarische Teigtaschen (vegetarisch ist schwierig in Spanien!) und da wir inzwischen richtig heftig Hunger und zu Hause ja nichts vorbereitet hatten, sah unser Silvestermenü dann dieses Mal so aus 😉

Peñiscola Silvester

Etwas frustriert (vor allem ich) waren wir gegen 19:30 schon wieder in der Nähe des Campingplatzes. Ganz in der Nähe liegt ja der große Hotelkomplex “Marina d’Or” mit einer ca. 1/2 km langen “Prachtstraße”, die man normalerweise schon von weitem sieht. Diesmal nicht! Sollte dort an Silvester etwa gar nichts los sein??? Wir machten also einen kleinen Abstecher, wunderten uns über die Unmengen an geparkten Autos und dann darüber, dass ein Parkwächter uns nicht durchfahren ließ. Die Straße sei gesperrt. Warum verstanden wir nicht, sahen es aber, als wir andersherum fahrend am anderen Ende der Prachtstraße ankamen. Dort standen lange, bunte, bewegte, riesige Themenwagen und mit unserem Eintreffen (ganz schnell Flitzi geparkt und losgerannt) setzte sich eine wunderschöne Parade in Bewegung. Und zeitgleich gingen alle Lampen wieder an! Es ging im Zeitlupentempo die gesamte Straße hinunter, immer wieder stoppte der Zug, damit Fotos und Videos gemacht werden und die Kinder hinter den Absperrungen angesprochen werden konnten. Es war einfach zauberhaft! Die Akteure in ihren Märchen- und Phantasiekostümen tanzten später noch vor dem Eingang des Hotels (wo wir zufällig standen) und zum Schluss gab es ein Mini-Feuerwerk. Klein-Ingrid war glücklich!!!

Parade (1)Parade (2)Parade (3)Parade (4)Parade (5)Parade (7)Parade (8)Parade (10)Parade (16)Parade (17)Parade (11) Parade (20)Parade (22)Parade (18)

Als wir zu Flitzi zurückgingen, kam uns der Drachenwagen (mein Favorit), immer noch beleuchtet, aber nicht mehr animiert, entgegen und wir konnten noch beobachten, wie er und die anderen Anhänger in einer großen Halle abgestellt wurden.

Parade (24)Parade (25)Parade (27)Parade (28)

Die gesamte Veranstaltung war von der Gruppe “Marina d’Or” organisiert und durchgeführt worden als Teil des Silvesterprogramms für die Hotelgäste. Anschließend gab es die Silvestergala, aber natürlich nicht für uns, da wir ja weder das kleine Schwarze noch unsere Highheels anhatten!

'Prachtstraße'  Marina d'Or

Wenn ihr jetzt noch nicht trunken vor Lichtern und Farben seid, könnt ihr euch „hier“ unser Video anschauen.

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Persönlicher Jahresrückblick 2013

 
 
Es ist für mich nur schwer zu begreifen, dass schon wieder 1 Jahr = 12 Monate = 365 Tage = 8760 Stunden = 525 600 Minuten = 31 Millionen 536 Tausend Sekunden vorbeigerauscht sind!

Dabei würde ich die Uhr, je älter ich werde, eigentlich gerne ein wenig langsamer ticken lassen und manchmal sogar für paar Sekunden oder Minuten oder Stündchen ganz anhalten. Jedoch: Die ZEIT ist leider unbestechlich!

Das letzte Jahr zeigte sich mir in besonders vielfältigen Facetten. Es begann ganz ruhig und unspektakulär am Torre la Sal 2. In der “Wintersaison” waren keine Weiterfahraktivitäten oder besondere “Kurzurlaube” (wie im Jahr 2012 auf Mallorca) geplant. Wir haben unsere “freie” Zeit hier genutzt, um unsere große Reise im Sommer vorzubereiten, Ausflüge mit Flitzi zu unternehmen und das Frühjahr mit Mandelblüte, Sonne und Abhängen auf den bequemen Liegestühlen in der wieder eröffneten Badelandschaft zu genießen. Nachdem wir Ende April schweren Herzens unseren Flitzi “in Pension” gegeben hatten, fuhren wir Anfang Mai für vier Wochen nach Lauterburg.

Da wurde es bei fast durchgängigem Sauwetter etwas schwierig, die Restarbeiten an Oscarlotta und die doch etwas aufwändigeren Vorbereitungen für die 3 Monate Nordamerika zu erledigen. Besonders schwierig gestaltete sich das Kofferpacken. Versucht euch vorzustellen, die zwei größtmöglichen für Flieger zugelassenen Hartschalenkoffer in unserem Wohnmobil zu packen, da war Logistik gefragt! In der warmen Sonne im trockenen Gras wäre das ja nun kein Problem gewesen, aber so mussten die doch etwas längerwierigen Packereien nacheinander stattfinden.

Am 26. Mai, immer noch bei Regen, war dann Oscarlotta im “platzeigenen Bauhof” eingeparkt und all unser Gepäck in “Oscar” (Wohnmobilchen von Tino) verstaut, dachten wir! So fuhren uns Tino und Nina zum Bahnhof nach Aalen, die deutsche Bundesbahn war pünktlich. Nach nur 10 Minuten Zugfahrt war ich heftig erschrocken, als mir siedend heiß einfiel, dass mein doch so wichtiger Laptop in Oscarlotta auf seinem Platz unter dem Tisch liegen geblieben war!!! Auf diese Weise erlebte er sein eigenes Reiseabenteuer, bis er in Winthrop bei meiner Schwester 2 Wochen später wohlbehalten im Postfach ankam. War ich so glücklich, die Abende im Wohnmobil nicht mehr nur mit Sudokus verbringen zu müssen, ich hatte nämlich KEIN Fernsehen, KEIN Buch (aus Gewichtsgründen) und auch KEIN Strickzeug.

Apropos Winthrop: Meine Schwester lebt dort seit fast 30 Jahren und wir hatten uns 5 lange Jahre nicht mehr gesehen. Sie wieder umarmen und drücken zu können, war einfach wunderschön. Bei ihr in Winthrop war ich im Sommer 1997 das letzte Mal. Damals war ich alleine (auch mit kleinem Mietmobil) 6 Wochen in den großen Ferien fast auf der gleichen Route wie 2013 mit Ingrid unterwegs gewesen. Für die aktuelle Reise zu zweit diesen Sommer hatten wir doppelt so lange Zeit! (Es gibt für mich glücklicherweise keinen ersten Schultag nach den Sommerferien mehr.) Unsere meistens übereinstimmenden Vorstellungen zur Reisegeschwindigkeit, den zu fahrenden Entfernungen, der Auswahl von Reisestationen und Urlaubsaktivitäten ließen uns eine sehr harmonische Zeit erleben.

Für mich war es der beste Sommer in meinem bisherigen Leben!

Was wir alles unternommen und gesehen haben, ist in den vielen Blogeinträgen von Ingrid in Wort und Bild nachzusehen und nachzulesen.

Nach spätsommerlich warmen Tagen, auch auf der schwäbischen Ostalb, wurde es uns doch wieder schon zu schnell sehr herbstlich. Die Tage in Lauterburg waren ausgefüllt mit allerlei nötigen Alltagsbeschäftigungen, Arbeiten an Oscarlotta und unseren anderen “Besitztümern”. Routinemäßige Arztbesuche waren notwendig, für mich verbunden mit einem gehörigen Schrecken. Erst zügig durchgeführten Zusatzuntersuchungen ließen mich dann doch einigermaßen beruhigt wieder “on tour” gehen.

Meinem Vater, der mit fast 86 Jahren gesundheitlich und geistig fit seinen Alltag richtig gut hinkriegt, haben wir mit einem “klitzekleinen” Hausputz noch ein wenig unter die Arme gegriffen und mit ihm noch ein paar gemeinsame nette Samstagnachmittage mit anschließenden Abendessen in der Campingplatz-Gaststätte erlebt. Ich bin froh, dass er mich mit Ingrid wieder gen Süden ziehen ließ. Unsere schon traditionellen Telefongespräche am Wochenende und das Lesen unserer Blogeinträge auf seinem Tablet (jawoll, ja!!!) lassen ihn an unserem Leben teilnehmen, egal, wie viele Kilometer zwischen uns liegen.

Beruhigt konnten wir am 18. Oktober zu unserem ersten Etappenziel Freiburg starten. Dann ging es gemütlich über Frankreich nach Spanien. Nach 10 Tagen St. Susanna (mit dem Austausch des Katalysators) landeten wir zum reservierten Termin am 3. November am Torre la Sal.

Die Wochen vergingen wie im Flug, Flitzi versüßte uns als “Einkaufskörbchen” und “Ausflugsbusle” das Leben hier ungemein. Und so geht das Jahr 2013 zur Neige wie es angefangen hat, ganz ruhig und unspektakulär am Torre la Sal 2. So, ihr Lieben, das war er, mein persönlicher Jahresrückblick, fast.

Zum Abschluss kommen noch mal ein paar Zahlen (für die Statistiker unter euch):

Von 365 Tagen des Jahres 2013 waren wir 89 Tage in Deutschland, 92 Tage in Kanada und USA, 10 Tage in Frankreich und 174 Tage in Spanien zu Hause!

Was sollten wir da noch mit einer Wohnung in Deutschland???

Ich bin gespannt darauf, was das Neue Jahr für mich auf Lager hat!

Neujahrswünsche.jpg

written by Uschi

Nachtrag zum Weihnachtsmannbesuch auf dem Campingplatz

 
Gerade habe ich auf der (öffentlich zugängigen) Facebook-Seite vom Torre la Sal ‘2 die Fotos entdeckt, die entstanden sind, als, wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten, der Weihnachtsmann in Begleitung vorbei kam und Geschenke an alle Camper verteilte. Diesmal war es relativ unspektakulär. Pedro fehlt!!! (siehe unbedingt “hier” den Fotobeitrag von vor 2 Jahren) Und ich glaube, der Weihnachtsmann leidet an Gedächtnisschwund, es gab nämlich die gleichen Geschenke wie letztes Jahr!!!

Hier” könnt ihr gucken (wir sind auch irgendwann zu sehen, Hildegard, ihr auch!!!). Oben rechts über jedem Foto geht es weiter (siguiente/weiter).

 

Und noch ein Nachtrag, nämlich zu unserem diesjährigen Adventskalender, der hier im Blog nicht mehr dargestellt wird.

Collage

Da wir aber so viele Fragen und Rückmeldungen erhalten haben, hier noch einmal der Text vom 25. Dezember:

Wir hoffen, ihr hattet alle einen schönen Heiligen Abend! Herzlichen Dank für die netten Kommentare und Danksagungen bzgl. unseres Adventskalenders. Es hat uns gefreut, dass es euch Freude gemacht hat. So war es ja gedacht!!! Wir haben einige Fragen gestellt bekommen, wie wir z. B. die Vogelhäuschen gefunden haben. Also: bei einem unserer Tagesausflüge auf der Olympic Peninsula in USA haben wir im nordöstlichsten Zipfel das Städtchen Port Townsend besucht. Dort liefen wir per Zufall an einem viktorianischen Holzhaus, von denen es dort noch einige gibt, vorbei und entdeckten, dass auf JEDEM Zaunpfosten ein selbstgemachtes Vogelhaus thronte, eines entzückender als das andere. So etwas fotografieren wir natürlich immer! Später kam uns die Idee, dass sie eine wunderbare Grundlage für unseren diesjährigen Adventskalender sein könnten. Es waren aber keine 24! Also gingen wir auf die Suche nach weiteren. Fündig wurde Uschi im Waschmaschinenraum eines Campingplatzes, wo die restlichen auf einem Bord standen. Ein besonders schönes fanden wir neben einer Wohnaccessoires-Boutique in LaConner (vom 2. Dezember). Und das wunderschöne amerikanische aus der Collage stand im Lavender-Verkaufsraum in Sequim. Ich hätte es sehr gerne mitgenommen, aber es sprengte eindeutig mein Koffervolumen. Also musste ein Foto ausreichen.

Wo die “Hintergrundbilder” entstanden sind, stand ja immer dabei. Für die “Rahmenbilder” haben wir die Inhalte, die mit Weihnachten zu tun haben, in einem ganzjährigen Weihnachtsladen in dem bayrisch angehauchten Städtchen Leavenworth fotografiert. (Die Rahmen habe ich mit einer Smartphone-App erstellt.) “Howdy” haben wir auf einer unserer Ausflugsfahrten an der Pazifikküste entdeckt. Dort standen auch die geschnitzten Weißkopfseeadler zum Verkauf. Howdy bat uns, mitgenommen zu werden. Nachdem wir die Ohrenkneifer aus seinen Ritzen herausgeschüttelt hatten, durfte er, gut verpackt, mitfahren, bis er als Mitbringsel bei Uschis Schwester ein neues Zuhause fand.

Howdy (1)Howdy (2)Howdy (3) Howdy (4) Howdy (5) Howdy (6)

 

Wie Moni uns versicherte, hat er sich gut bei ihr eingelebt und wird weder von den Katzen gekratzt noch von den Hunden angepinkelt 😉 Langeweile scheint er auch nicht zu haben!

 

HOWDY (7) HOWDY (8) HOWDY (9)HOWDY (10)

Als kleines “Weihnachtsgeschenk” haben wir die Einzelfotos teils im Original und teils verarbeitet noch einmal in einem Album zusammengestellt. Wer sie anschauen möchte, kann “hier” klicken.

Schmunzelige Begebenheiten am Rande des Torre-Alltags / Folge 2b

 
Heute hat sich der Weihnachtsmann in den wohlverdienten (Langzeit-) Urlaub verabschiedet, jetzt melde ich mich mit dem Ende meiner Geschichte (Blogeintrag vom 22. November) zurück.

Was lange währt, wird endlich (aber auch nur vielleicht) gut!

Nach über drei Wochen “Schickerei” wer weiß auf welchen Umwegen kam am 19. Dezember ein wirklich gut verpacktes neues Netzteil für unseren maroden Receiver an. Alfred machte sich auch gleich daran, das nicht mehr ganz passende Teil (weil jünger als unser Receiver) passend zu machen und in den Receiver einzubauen. Beim Probelauf kam der spannende Moment: Receiver einschalten…Sicherung fliegt N I C H T raus – große Erleichterung. Die Satellitenschüssel fährt auch auf “Knopfdruck” programmgemäß hoch, aber….sie dreht und dreht und dreht….endlos, findet aber Astra nicht? Nach mehreren neuen Anläufen erschien immer noch kein Bild….Ernüchterung und Abbruch der Aktion. Die Frage, ob eventuell noch mehr kaputt sein könnte, blieb also auch für unseren sehr engagierten Elektroniker offen!

Erst drei Tage später nahm ich mir die Sache nochmal alleine ganz in Ruhe vor: Zuerst musste Ingrid jedoch ihren Teil des Kleiderschrankes ein weiteres Mal leerräumen, erst dann konnte ich dem Receiver einen Hocker als Unterbau verpassen, um mein Glück erneut zu versuchen. Anschließend verkabelte ich den Receiver wieder, brachte den Fernseher und die Fernbedienungen in Hab-Acht-Stellung und schaltete den Receiver mit der Einstellung “vollautomatische Suche” an….Reaktion der Schüssel wie schon vor 3 Tagen, sie dreht und dreht…

Ich drückte frustriert “Exit” und nahm mir die Bedienungsanleitung vor, um vielleicht doch noch “geholfen zu werden”? Ahnungsloses Smiley Und ich wurde fündig. Es gab eine zweite Option für die automatische Satellitensuche, “Suche über Standort” ??? Ich gab ohne große Hoffnung als Standort “Mittelspanien” ein und siehe da, die Sat-Schüssel drehte und -ZACK- ich hatte das Fernsehbild da, wo es hingehört!

Hallelujah, die 7-monatige fernsehlose Zeit hatte pünktlich zu Weihnachten ein Ende!Daumen hoch

Jetzt musste nur der Receiver wieder an seinem alten Platz angeschraubt, der Fernsehschrank auf- und der Kleiderschrank eingeräumt werden. Dann stand einem gemütlichen Fernsehabend, für mich wie vor langer Zeit wieder von der Couch aus, nichts mehr im Wege. Nach Nachrichten mit Wetter und einer Stunde “die Geissens” mit uns völlig unbekannten Werbespots in den immer noch endlosen Werbepausen wollten wir den Probelauf mit dem Ergebnis: na ja, war mal wieder ganz nett, muss aber nicht unbedingt jeden Abend sein, beenden. Da Starkwind bis Sturm für die Nacht vorhergesagt war, wollten wir die Sat-Schüssel schlafen schicken. Uups, Schreck, die Antenne macht keine Anstalten sich zur Ruhe zu begeben. Und was jetzt? Bedienungsanleitung nochmal durchforstet…Hinweis: “Receiver für 10 Sekunden ausschalten (Reset für die Software), dann wieder einschalten”. Das war der TIPP DES ABENDS!!! Die Schüssel bewegt sich zurück in Schlafstellung auf das Dach, Müdes Smiley (gääähn).

Also doch noch: Ende gut, alles gut!

Beweisfotos zum erfolgreichen Abschluss der fast “never ending story” liegen zwischenzeitlich auch vor.

Receiver an seinem Platz

Bin aufgewacht!

Alles gut!

Spieglein, Spieglein…

 
 
Ein paar der schönsten Wasserspiegelungen unseres Besuchs des Ebro-Deltas haben wir uns aufgehoben, um sie einzeln, quasi ohne Konkurrenz, zu präsentieren. Wir sind sicher, dass sie euch genauso gut gefallen wie uns! Wenn ihr die Fotos einzeln anklickt, könnt ihr sie in Originalgröße anschauen.

Ebro-Delta

Ebro-Delta

Ebro-Delta

Ebro-Delta

Ebro-Delta