Samstagnachmittagskaffeebesuch

 

Björn zu Besuch

Heute bekamen wir lieben Besuch! Björn, den wir im letzten Winter auf seinem Stellplatz “Finca Caravana” in der Provinz Murcia in Spanien besucht hatten, wollte heute einmal das Thermarium hier in Bad Schönborn kennenlernen. Er ist – nicht freiwillig – schon seit kurz vor Weihnachten in Deutschland und kuriert seine schweren Verletzungen aus, die er sich bei Handwerksarbeiten in Spanien zugezogen hat. Eine wegrutschende Leiter, beide Fersen gebrochen und einen Brustwirbel!  In Spanien ist es so, dass man SEHR schnell wieder aus den Krankenhäusern entlassen wird und so wurde er 5 Tage nach der Wirbelsäulen-OP auf einer Spezial–Transportliege in sein Wohnmobil verfrachtet. Bewegen war Fehlanzeige, aufstehen und laufen ging schon allein wegen der gebrochenen Fersen nicht! Jeden zweiten Tag kam eine Ärztin, die nach ihm sah. Allein wäre das natürlich überhaupt nicht gegangen, aber Björn hatte zum Glück Unterstützung durch seinen Vater, der sofort zu ihm kam. Es galt, einen Stellplatz zu betreuen, Björns Hündin Nora zu versorgen und sich um einen außer Gefecht gesetzten Sohn zu kümmern. Nach gut zwei Wochen war Björn stabilisiert genug, um zur Rehabilitation nach Deutschland fliegen zu können. Zu seiner großen Beruhigung fand sich ein Paar, das schon einmal zu Gast bei ihm auf der “Finca Caravana” gewesen war, bereit, ihn für die nächsten drei Monate zu vertreten. Fotos von ihnen und von dem wirklich schönen Stellplatz, den Björn in Eigenregie errichtet hat, finden sich hinter den Namen-Links und in unserer Blogroll.

Uns hat es im letzten Winter dort sehr gut gefallen, wie wir in unseren Blogartikeln „Besuch bei Björn auf der Finca-Caravana„, „Stilles, weites Land“ und „Ostergrüße von der Finca-Caravana“ hoffentlich anschaulich und überzeugend dargestellt haben. Wer Ruhe und wirklich ursprüngliche spanische „Hinterland“-Natur liebt, Macchie, Mandel- und Olivenbäume, malerisch zerfallende Fincas mag und sich selbst genügt, der wird es lieben, dort zu sein. Der Blick über das Land, vor allem aber der Sternenhimmel am Abend ist ein Gedicht! Wer dem Rummel und der Enge der Küste entfliehen will oder auch nur auf der Hin- oder Rückfahrt nach/von Spanien einen Zwischenstopp einlegen möchte, ist auf Björns “Finca Caravana” richtig. Wir werden auf jeden Fall wieder dorthin fahren!

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written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

3 Tage Nordsee

 

Am Montag waren wir mit unseren Ninos-Niños mal für einen 3-Tage-Kurztripp an der Nordsee, von 17:00-17:45. Und dazu mussten wir nur eben zum Eingang unseres Fitnessstudios laufen, dann aber nicht wie üblich in den 1. Stock, sondern die Treppe nach unten ins Kellergeschoss. Dort verkleideten wir uns etwas, obwohl die Karnevalhochsaison ja noch gar nicht begonnen hat!

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Na, wisst ihr jetzt schon, was wir gemacht haben??? Wir haben uns einsalzen lassen. 😉 Zum Thermalbadkomplex gehört auch eine Meersalzgrotte, das ist ein sehr nett gestalteter Raum ganz aus Salz vom Toten Meer. Salzgranulat am Boden, Salzziegel an den Wänden und in der Mitte ein wunderschöner Baum mit ausladender Krone ganz aus Salz. Die verzweigten Äste bestehen aus größeren und kleineren Salzzapfen, in etwa wie Stalaktiten in einer Tropfsteinhöhle. Im Kreis um den Baum herum gibt es 20 bequeme, verstellbare Liegesessel, in jedem liegt eine Wolldecke zum Einkuscheln. Dabei ist es mit 22°C gar nicht kalt dort unten. Eine Angestellte erzählt, wenn alle es sich gemütlich gemacht haben, dass im Raum 13000 dieser Salzziegel verarbeitet sind. Und dass die Besonderheit des Salzes aus dem Toten Meer im Gegensatz zu Stein- oder Bergsalz zu einem Raumklima  führt, das einem dreitägigen Aufenthalt an der Nordsee entspricht, bei nur 45 Minuten Verweildauer! Dann wird das Licht gedimmt und sanfte Licht- und Klangeffekte verhelfen zu absoluter Entspannung. Manch einer schlummert still und heimlich weg, manchmal auch hörbar. 😉 Es ist so wohltuend, dass man sich gar nicht entscheiden kann, ob man die Augen geschlossen halten oder lieber den mit diffusem Licht angestrahlten Salzbaum betrachten soll. Auf jeden Fall vergeht die Zeit wie im Flug!

Für Familien gibt es einen Extraraum mit Spielzeug für die Kleinen, die dort wie am Strand mit dem Salz Burgen bauen oder LKW mit Salz beladen können. Auch für Rollstuhlfahrer ist der Besuch möglich! Der Eintritt kostet € 10 und ist bei unserem Fitness-Schnupperpreis enthalten. Einen preiswerteren Kurzurlaub an der Nordsee gibt es nicht!!! Und für danach gibt es nur zwei wirkliche Alternativen: sich im Solewasser des Thermalbads treiben lassen oder ins eigene Bett fallen!

Fotografieren wird nicht gerne gesehen, deswegen gibt es nur zwei heimliche Fotos und mehr “hier”.

MeersalzgrotteMeersalzgrotte

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Tag der offenen Tür im TherMarium

 
 
Am Sonntag war “Tag der offenen Tür” im gesamten TherMarium, d. h. im Thermalbad, dem angeschlossenen Medizinischen Fitnessstudio und den benachbarten “CELENUS”-Kliniken (Gotthard Schettler Klinik für Kardiologie, Angiologie und Sportmedizin und Sigmund Weil Klinik für Orthopädie und Rheumatologie). In den letzten Jahren ist sowohl das Fitnessstudio als auch der SPA-Bereich des Thermalbades umgebaut und erweitert worden. Im beiden Bereichen sind wir vor Jahren schon des öfteren gewesen und so interessierte uns natürlich, wie es jetzt aussieht. Unsere Meinung: Die Arbeit hat sich gelohnt! Das Fitnessstudio hat mehrere große Räume für Gemeinschaftsveranstaltungen und Kurse dazubekommen, außerdem eigene Umkleide- und Duschräume (vorher mussten die vom SPA-Bereich benutzt werden). Im SPA-Bereich sind die alten Abtrennungen mit Vorhängen zwischen den verschiedenen Anwendungsräumen durch feste Wände ersetzt worden und alles ist in frischen Farben neu gestaltet worden, thematisch sortiert. Es gibt die Bereiche “Reinheit” (weiß), “Energie” (gelb), “Lebensfreude” (orange), “Vitalität” (rot), “Harmonie” (grün), “Stärke” (blau), “Entspannung” (violett), “Regeneration” (braun) und “Balance” (schwarz). Es sieht alles SEHR einladend aus! Es gibt alle möglichen Wohlfühl-Angebote, gestaffelt nach Zeit, Preis, Vorlieben, allein oder zu zweit. Vielleicht “gönnen” wir uns da mal was. Aber es gibt auch einen Physiotherapiebereich für ärztlich verordnete Anwendungen. Ich habe heimlich ein paar Fotos gemacht, das wurde nämlich nicht so gerne gesehen. 😉

TherMariumTherMariumprivate SPAprivate SPAprivate SPAVitalitätPhysiotherapie KlinikFitnessstudioFitnessstudioFitnessstudioFitnessstudio (Rücken-Circle)

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USA oder Deutschland?

 
 
Wir warten hier in Bad Schönborn darauf, dass Uschis Schwester aus USA auf “Heimaturlaub” kommt. Und da fanden wir es besonders nett, dass hier plötzlich drei ganz typische amerikanische “Monstermobile” auftauchten. So welche, wie wir sie letzten Sommer während unseres USA-Aufenthaltes ständig gesehen haben (für Interessierte “hier” nachzulesen). Es war ein so vertrauter Anblick! Aber, man muss ja wirklich sagen, dass diese Größenordnung für Europa nicht sonderlich bis gar nicht geeignet ist. Die Breite liegt bei 2,50m, die Höhe bei ca. 3,80m und die Länge fängt bei 12m an. Die Plätze sowohl in Deutschland als auch in Spanien, Frankreich etc. auf Camping- oder Stellplätzen sind in den Regel 9-10m lang. Hier auf dem Stellplatz “WellMobilPark” gibt es ja eine Besonderheit, nämlich die drei Platzrondells (siehe “hier”). Da gibt es etwas mehr Raum zur Mitte hin und die langen Mobile können nach hinten einfach überstehen. Aber wenn dort schon alle Plätze belegt sind, sieht es schlecht aus! Unsere Oscarlotta sah auf einmal sooo klein aus! Und wenn man nun vermuten würde, dass in diesen Platzwundern mit bis zu vier Slideouts (elektrisch herausfahrbare Seitenwandstücke zur Vergrößerung des Innenraumes) die Eigner so wie wir ständig leben, dann täuscht man sich gewaltig!!! Die Mobile werden nur wenige Wochen im Jahr urlaubsmäßig genutzt und nicht wenige haben ein Saison-Kennzeichen. Was für eine Verschwendung!

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Wir stehen wieder auf unserem Stammplatz 80 in einem der Rondells. Der große Vorteil hier ist, außer der Nähe zur Ent- und Versorgungsstation, dass wir auf der Beifahrerseite einen großen freien Außenbereich haben, bedingt dadurch, dass das nächste Rondell anschließt und die Plätze dort etwas anders angeordnet sind. Außerdem schirmt uns ein großer Busch vom direkten nächsten Nachbarn und von der Fahrstraße ab. Und heute spendete er uns sogar sehr willkommenen Schatten, denn es wurde noch einmal sommerlich warm!

unser PlatzAusblick

Der Stellplatz ist SEHR beliebt und immer gut besucht. Das liegt nur zum Teil an der Nähe zum Thermalbad, sondern auch daran, dass man hier wirklich sehr schön laufen, Rad fahren oder PKW-Ausflüge nach Bruchsal, Karlsruhe, Heidelberg etc. machen kann. Und im Herbst gibt es ja überall wieder die Weinfeste! Für viele Wohnmobilisten DER Grund, über’s Wochenende loszufahren. Und so war der Platz auch heute, am Freitag, schon am Spätnachmittag so gut wie voll. Durch die Nähe zur Autobahn bleiben aber auch viele, die auf Urlaubstour sind, nur für eine Nacht, sodass am nächsten Morgen wieder Plätze frei sind. Wer ganz sicher sein will, kann auch reservieren. 

Blick auf den Platz

written by Ingrid
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Im Osten Deutschlands

 
 
Am Samstag haben wir uns schweren Herzens von Berlin (-Kladow) getrennt und sind wieder zurück gen Süden gefahren. Zunächst einmal Richtung Leipzig. Nach fast genau 300km waren wir im Thüringer Wald in der Nähe von Erfurt. Der Campingplatz “Stausee Hohenfelden” sollte unser Nachtquartier sein. Er ist Teil eines großen Freizeitparks mit Klettermöglichkeiten, See-Badeanstalt und großem Thermal-Erlebnisbad “Avenida Therme”. Der Platz ist ganzjährig geöffnet, liegt unweit der Autobahnen A4 und A71/A73 und ca. 20 Autominuten von Erfurt sowie Weimar entfernt. Es gibt 600 Stellplätze sowie 52 unterschiedlich geartete Ferienhäuser. Ein Teil der Touristenplätze liegt direkt am Stausee mit Badezugang. Der Platz ist sehr groß, Touristen- und Dauercampingplätze liegen in getrennten Bereichen nebeneinander und teilweise auch vermischt, es gibt große Areale nur für Zelte, ein Restaurant, einen Einkaufsladen, einen Kinderspielplatz und drei Sanitärgebäude. Da der Platz auf einem zum See hin abschüssigen Gelände liegt, sind die Plätze teilweise terrassiert. Es war alles, soweit wir es auf unserem Rundgang sehen konnten, in Ordnung, allerdings wirkte die gesamte Anlage etwas antiquiert. Negativ ausgedrückt könnte man sagen, mit dem “Charme” der früheren DDR, positiv, der Platz ist NICHT “manikürt”. Aber mit all den Möglichkeiten rundherum lässt es sich bestimmt auch länger als nur eine Nacht aushalten, vor allem für Familien mit Kindern. Sehr positiv zu vermerken ist, dass die ACSI-Rabattkarte akzeptiert wurde, sogar in der Hauptsaison Ende August. So bezahlten wir nur € 16 incl. Strom, Ent- und Versorgungsmöglichkeit direkt am Stellplatz und zwei Duschmarken. Regulär hätte es € 23,60 gekostet. Da kann man doch nicht meckern!

Touristenbereich direkt am SeeTouristenbereichBlick auf die Thermesurfen undBoot fahren erlaubtSanitärgebäudeKinderspielplatzSpielgerät 1Spielgerät 2Camperidylle 1Camperidylle 2DetailCamperidylle 3Camperidylle 4 in modernoder so

Übrigens: Unser Tommie sagt uns ganz zuverlässig, wo und wie wir fahren sollen. Uschi konnte ihm noch keine Schlamperei nachweisen! Er nervt nicht, sagt rechtzeitig Bescheid, wenn sich etwas ändert und kennt sich offensichtlich aus. Wir sind sehr zufrieden!!! Allerdings will das Kartenmaterial schon wieder upgedatet werden, mit 3 GB! Da brauchen wir mal ein WLAN ohne Volumenbeschränkung.

Seit Sonntagnachmittag sind wir in Bad Schönborn und stehen wie immer in Köhlers „WellMobilPark“ am Thermalbad. Einen ausführlichen Bericht über diesen schönen Stellplatz findet ihr, wenn ihr „hier“ klickt und auch oben in der Menüleiste bei unseren Stellplatzbeschreibungen.

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Kohlrabi im Pfannkuchenmantel

 
 
Nachdem ich letzte Woche in Mingolsheim wie fast jeden Tag am Stand des ortsansässigen Gemüsebauern vorbeikam, entschied ich mich nach zweimaligem Einkauf von Spargel an diesem Tag für die lecker aussehenden Bio-Kohlrabi. An den frischen Erdbeeren kam ich natürlich auch nicht vorbei. Zurück mit meinen kulinarischen Schätzen hatte Ingrid die Idee für ein neues (Lieblings-) Rezept: Kohlrabi in Pfannkuchen mit Käse überbacken.

Ich machte mich am Spätnachmittag an die Umsetzung der Theorie in die Praxis.

Die erste Bilderserie zeigt die Zutaten und die Arbeitsabfolge der Kohlrabifüllung für 4 große Pfannkuchen:

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2 große Kohlrabi, 1 Zwiebel, Petersilie, Öl, Kochsahne (vegetarisch), Pfeffer, (Kräuter-) Salz, Muskat

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Zwiebel glasig dünsten, Kohlrabi mitdünsten (8-10 Min.)

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Petersilie und Kochsahne unterrühren, würzen, Deckel drauf, Gas aus!

Die nächste Bilderserie zeigt die Zutaten (schon in der richtigen Reihenfolge von links nach rechts Zwinkerndes Smiley ) und das “absolut klümpchenfreie” Anrühren des Pfannkuchenteiges für 6 große Pfannkuchen

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Milch (~1/4 l), 2 Prisen Salz, Mehl (nach Gefühl bis der Teig zäh* ist),

* O-Ton Ingrid: Das versteht ja kein Mensch. Richtig heißt das “schwerreißend vom Löffel fallend”. 

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Eier nacheinander einrühren,

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der Teig sollte dickflüssig werden!

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Dafür sollten die Pfannkuchen dünn sein

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und nicht zu dunkel werden.

Die letzte Bildfolge zeigt das Füllen, Einrollen, Bestreuen mit Reibkäse

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und das Überbacken im Backofen. Dazu eine Info für Mobilisten, die im Wohnmobil einen Gasbackofen mit eingebautem Grill besitzen: Zuerst auf voller Pulle (Stufe 6) backen, bis der Käse anfängt zu verlaufen. Dann auf die obere “Grillflammenleiste” umschalten und überbacken bis der Käse knusprig braun ist. 

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Alle mit anderem Backofen müssen selbst klar kommen. Sarkastisches Smiley

27Guten Appetit!

Zwei von den gefüllten Pfannkuchen haben wir eingefroren.

Nachtisch?

28Na klar!

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written by Uschi
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen.

Die Wintersaison 2013/2014 ist endgültig vorbei

 
Nun wird es ernst! Nachdem wir uns hier in Bad Schönborn noch eine Woche “Urlaubsverlängerung” gegönnt haben, verbunden mit ein paar ärztlichen Routine-Untersuchungen, die wir seit Jahren hier erledigen, müssen wir dann morgen wohl endgültig mal auf die Schwäbische Alb zurückkehren. Schnee ist dort hoffentlich nicht mehr zu erwarten! Ihr lacht, aber auch das hatten wir Ende Mai dort schon, siehe “hier”. Bis auf die letzten Tage war das Wetter für uns Wetterverwöhnte sehr gewöhnungsbedürftig, aber nun sind hoffentlich auch die Eisheiligen vorbei. Zum Glück gibt es hier direkt neben dem Stellplatz ja das Thermalbad und dort waren wir dann auch gleich dreimal. Wir gehen immer abends von 20-22 Uhr, da ist es preiswerter, nicht mehr voll und die Zeit reicht uns völlig aus. Es ist ein besonderer Genuss, in den Außenbecken die Abenddämmerung zu beobachten. Oder im warmen Wasser zu sein, während einem kalter Regen auf’s Haupt fällt!

Auch diesmal hat es uns auf dem Stellplatz “WellMobilPark” bei Köhlers wieder sehr gut gefallen. Hier ist Platz für 86 Wohnmobile. Bis 10m Länge kostet die Nacht € 9, darüber € 13 (Preise incl. Kurtaxe und Ent-/Versorgung). Strom gibt es entweder pauschal für € 2/Nacht (4 A) oder an Automaten für 50 Cent pro Kilowatt. Dort ist die Absicherung dann 16 A. Es gibt ein paar Plätze, die lang genug sind, um mit PKW-Anhänger eine Nacht zu bleiben, ohne abkoppeln zu müssen, ansonsten muss man den Hänger noch auf seinem Platz unterbringen und den PKW auf einem der benachbarten PKW-Parkplätze abstellen. Diese Regelung stammt daher, dass es immer wieder und überall Menschen gibt, die ohne zu zögern und ohne Unrechtsbewusstsein ihren PKW auf dem freien Nachbarplatz parken. Eine Unsitte, die wir auch überall auf den Campingplätzen beobachten. Am Torre la Sal gibt es inzwischen jeden Tag zwei bis drei Lautsprecherdurchsagen dieses Inhaltes, die allerdings so gut wie nichts bewirken. Es ist eigentlich traurig, dass man offenbar nur mit strikten Verboten und Überwachung derselben plus Androhung von Konsequenzen sein Ziel erreicht. Herr Köhler könnte, wie so manch anderer Stell- oder Campingplatzbetreiber, mit dem wir uns unterhalten haben, ein Buch schreiben über seine schmunzeligen bis ärgerlichen Erlebnisse. Immer wieder erheiternd ist, dass offenbar die meisten Wohnmobilfahrer gewöhnt sind, dass die Parzellen quadratisch-praktisch-gut angelegt sind. Nun hat Herr Köhler bei Anlegung seines Stellplatzes seiner Phantasie freien Lauf gelassen und in der Mitte des Geländes 17 Stellplätze in Form einer großen 8 angelegt (auf der Homepage im Lageplan gut erkennbar). die "Tortenstück"-HerausforderungSehr schön, aber für viele Mobilisten eine (fast) unlösbare Herausforderung! Man steht in zwei Kreisen, einmal mit 7, einmal mit 10 Mobilen, wie bei einer in 10 Stücke geschnittenen Torte. Vorteil: Der Abstand zum Nachbarn ist an einem Ende des Mobils enger und am anderen größer (sinnvollerweise da, wo man herausschaut). Ihr glaubt gar nicht, wie viele Ankommende das nicht verstehen, obwohl die Beschriftung der Plätze mit Pfeil zu Pfeil sowie Pfeilen auf der Straße und Begrenzungslinien unverwechselbar ist. Aber nein, man stellt sich parallel zum Nachbarmobil, blockiert so auch noch den nächsten Platz oder hat selbst keinen Sitzplatz draußen mehr. Wir verstehen es nicht, wie man so blöd oder ignorant sein kann!!! Köhlers haben es längst aufgegeben, die Leute zu bitten, ihr Mobil richtig hinzustellen, außer der Platz ist voll. Und das ist er oft! Viele bleiben nur eine Nacht, aber viele auch für einen Kurzurlaub. Oder ein Partner ist in einer der vielen Reha-Kliniken hier und der andere steht mit Wohnmobil hier. Auf jeden Fall gibt es ein reges Kommen und Gehen, was aber nicht stört, da der Platz sehr weitläufig ist. Ein Highlight ist sicher das direkt neben dem Stellplatz gelegene sehr schöne Thermalbad, außerdem gibt es ein medizinisches Fittness-Studio und das Thermalbad-Restaurant. Weitere Restaurants aller Güten und Preisklassen im fußläufig entfernten Ort. Verschiedene Einkaufsmöglichkeiten sind per Fahrrad gut erreichbar. Aber die täglichen Frühstücksbrötchen kann man am Stellplatz bestellen und vor dem Thermalbad stehen jeden Tag Verkaufswagen mit frischem Saisongemüse und –obst direkt vom Erzeuger sowie Backwaren. Wir haben in Spargel und Erdbeeren geschwelgt!!! Ein weiteres “Lieblingrezept” folgt demnächst.

In der anderen Richtung ist man sofort in einem großen Waldgebiet mit geteerten Straßen und naturbelassenen Wegen. Wunderbar geeignet zum Rad fahren, reiten, inline-skaten, joggen, walken oder einfach nur spazierengehen. Einen niedlichen kleinen Tierpark Tierpark (1)Tierpark (2)Tierpark (3)Tierpark (4)Tierpark (5)Tierpark (6)

gibt es und auf der anderen Seite der Wiese, auf die wir schauen, das große und sehr interessant gestaltete Gelände der “Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn”. Der nächste Fahrtag ist leider erst am 1. Juni, aber wir haben ein paar Fotos von vor einigen Jahren für euch. Auf unserem “Regenbogen-Foto” im vorletzten Beitrag konnte man schon ein wenig vom Eingang sehen.

So, viel Spaß beim Anschauen und wir melden uns dann wieder aus Lauterburg!

Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (1)Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (2)Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (3)Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (4)Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (5)Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (6) Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (7)Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (8)Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (9)Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (10)Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (11)Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (12)Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn - Fahrtag (13)

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.