F R U S T ! ! !

 

Ich hätte diesen Artikel natürlich auch Lost in the jungle Teil 6b nennen können, aber ich habe die Nase so voll vom Dschungel und dem sich verloren und ausgeliefert fühlen!!!

Gestern Abend wollte ich versuchen, den Tipp von Navi-Wolfgang (im Kommentar) in die Tat umzusetzen. IHR GLAUBT ES NICHT!!! Tommie spurte nicht mehr, Tommie ging gar nicht erst an!!! Akku leer? Das Gerät hatte uns keinerlei wie auch immer geartete Hinweise gegeben. Tommie hing an Uschis Netbook, aber vielleicht lädt er nicht über USB. Das gibt es schon mal. Also das Ladekabel für 12 Volt rausgekramt und ihn erst mal 10 Minuten in Ruhe gelassen. Ergebnis: Der Bildschirm bleibt schwarz, Tommie ist im Koma oder schon tot!?!? Wir lassen ihn über Nacht am Strom in der verzweifelten Hoffnung, dass einmal drüber schlafen das Problem löst. Tut es nicht! Uschi will zu Expert fahren und einen Aufstand machen. Hatten wir das nicht letztens schon mal??? Wenn das Gerät kaputt ist, fangen wir wieder von vorne an, nicht ganz von vorne, aber so bei 3 auf einer Zehnerskala. Uschi hatte mit viel Zeitaufwand unsere wichtigsten Favoriten mit Geo-Daten übertragen und es würden wieder 4,5 GB Datenvolumen anfallen. Und die Zeit läuft uns weg, am Montag wollen wir los! Wir sind nur noch sauer, frustriert, enttäuscht (die Schriftfarbe ist Absicht, giftgrün!). Es kann doch nicht sein, dass immer wir die defekten Geräte erwischen oder ist das heutzutage schon Standard, dass von zwei Geräten eins nicht oder nur kurze Zeit funktioniert???

Zum Glück meldet sich jetzt der Teil meines Gehirns, der auf Computer trainiert ist und kommandiert stakkatoartig: GOOGELN!!! SUPPORT!!! HILFEFOREN!!! Ich fange – logischerweise – mit der Hilfe bei TomTom an und siehe da: „In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass Ihr Navigationsgerät nicht richtig startet oder nicht mehr reagiert. Versuchen Sie, Ihr Gerät zurückzusetzen, wenn dies auftritt. Die einzige Information, die auf Ihrem Gerät gelöscht wird, ist die Zeitzonen-Einstellung der Uhr.“ Ich wähle unser Gerät aus und erhalte die folgende Anweisung:

Um Ihr TomTom-Gerät zurückzusetzen, gehen Sie wie folgt vor:

1. Vergewissern Sie sich, dass der Akku Ihres Geräts vollständig aufgeladen ist.

2. Laden Sie das Gerät mindestens 2 Stunden lang auf, bevor Sie versuchen, es erneut einzuschalten.

3. Setzen Sie Ihr Gerät zurück. Halten Sie die Ein/Aus-Taste gedrückt, bis Sie das Trommel-Geräusch hören und das Gerät neu gestartet wird. Dieser Vorgang dauert bis zu 30 Sekunden.

Mir ist inzwischen alles egal, zu verlieren haben wir eh nichts, ALSO LASSE ICH ES TROMMELN!!! Tommie erwacht, blinzelt und schaut mich treuherzig an! Ist auch ein wenig Schuldbewusstsein dabei? Ich glaube nein, was kann er dafür, dass er schlampig programmiert war. Die Zeit stimmt noch, alle Favoriten sind auch noch da und ebenfalls das neueste Kartenmaterial. UFF – da haben wir aber doch noch Glück gehabt!

Jetzt gehe ich dahin zurück, wo ich gestern Abend angefangen habe!

Etwas 😉 später: Ich musste ein wenig herumsuchen, hat aber geklappt! Danke, Wolfgang, für den wertvollen Tipp!!! (Die anderen 99 kannst du mir dann ja verraten, wenn wir uns mal treffen sollten!) Jetzt haben wir 17000 Wohnmobil-Stellplätze in 38 europäischen Ländern von http://www.campercontact.de/ als POIs auf unserem Tommie. Größe der Datei: überschaubare 1,48 MB. Wir können also los!!!

der Beweis

der Beweis

 

Wobei wir bei einem anderen Thema wären. Die lieben Nachbarn! Wir waren jetzt ja von Mitte Mai bis jetzt, also satte drei Monate hier auf unserem Dauerplatz (mit einer kurzen Unterbrechung, Mobiso-Treffen Bad Liebenzell). Wir stehen im Touristenbereich und so haben wir öfter wechselnde Nachbarn. Mal haben wir Glück und sie sind nett, mal sind sie aber auch wenig bis gar nicht nett. Leider wird der Platz direkt neben uns (eine ca. 100 qm große Terrasse mit Schotterrasen, geeignet für große und schwere Mobile für mehrere Tage) seit dem letzten Sommer überwiegend genutzt von leichten Kastenwagen MIT Schiebetür. Habt ihr schon einmal dicht neben solchen „Ritsch-Ratsch“-Autos gestanden? Dann wisst ihr ja, wovon ich rede. Die Eigner dieser Mobile nutzen meistens nicht ihre eigenen Toiletten und Bäder, falls sie überhaupt welche haben, sondern die Sanitäranlagen des Campingplatzes. Das bedeutet, auch spätabends, mitten in der Nacht und frühmorgens: Schiebetür auf – ritsch, Schiebetür zu – ratsch (im besten Fall) oder – rrrummms (im schlechtesten), je nach Alter des Autos und Beschaffenheit des Menschen. Wenn die Leute dann (wie meistens) nur eine Nacht bleiben, fängt das Räumen und Zusammenpacken meist schon sehr früh (für mich ZU früh) an. Dann hat jedes Auto gefühlte 15-20 Türen, die der Reihe nach aufgemacht und wieder zugeschlagen werden. Und das alles meist direkt neben unserem Bett! Macht Spaß!!! Wir hatten zwei Extreme, eins direkt am Anfang und eins heute.

Am Anfang reiste ein Kastenwagenfahrer mit seiner neuen Liebe morgens um kurz vor 8 (!) Uhr an und fing gleich an, Zeltstangen durch die Gegend zu werfen und bei lauter Radiomusik ein Vorzelt aufzubauen, mit viel Gelächter und Geschäker! GRRRR… Als Uschi ihn später damit konfrontierte, wurde er sofort pampig und erklärte ihr, dass man auf Campingplätzen ab 7 Uhr anreisen und ab 8 Uhr aufbauen dürfe! Es gebe Regeln!! Und er sei schon seit 20 Jahren Camper!!! Seiner Liebsten war das etwas peinlich. Genau die blieben natürlich mehrere Tage und saßen jeden Abend ca. 3m entfernt von uns in ihrem Vorzelt. Wir mussten mithören, was sie sich erzählten, das lieben wir besonders! An einem Abend habe ich um viertel vor eins in der Nacht dann durch unser geöffnetes Wohnzimmerfenster darum gebeten, doch jetzt die Lautstärke zu reduzieren, es gebe Regeln!

Das Extrem heute Morgen war ein gestern angereistes Alkovenmobil älteren Datums mit einem Mann und zwei Frauen. Der Mann hängte schon gestern Abend nach seiner Ankunft ein Batterieladegerät in den Motorraum. Trotzdem sprang der Motor heute Morgen nicht an. Ich wurde wach von lautem Stimmengewirr und dem Lärm eines alten Dieselmotors. Der ADAC war schon da und überbrückte. Es gab aber wohl noch ein weiteres Problem in Form einer defekten Lichtmaschine. Nach ca. 45 Minuten kehrte wieder Ruhe ein, an schlafen war aber für mich nicht mehr zu denken. Wir fragen uns, warum so jemand, der ja schon wusste, dass er ein Problem hat (er war vorsichtshalber ja schon rückwärts auf den Platz gefahren), nicht auf den (Kurzzeit-) Plätzen oben neben dem Rezeptions- und Sanitärhaus stehenbleibt oder gleich außerhalb der Schranke auf einem der drei Plätze für Spätankommende.

Wir hatten auch sehr nette und rücksichtsvolle Nachbarn, aber insgesamt sind wir froh, jetzt mal wieder woanders hinfahren zu dürfen. Maiers hatten uns gebeten, Jule (Ferienhund) noch einmal für eine Woche zu übernehmen, aber da das Wetter sehr unbeständig und regnerisch und ein großer, langhaariger, nasser, dreckiger Hund nicht das Gelbe vom Ei in einem Wohnmobil ist, haben wir beschlossen, Jule (die im vollgepackten PKW von Maiers keinen Platz mehr hat) in Oscarlotta nach Berlin zu bringen. Eine Nacht darf sie auf diese Art dann noch bei uns schlafen (wir fahren die fast 600 km nicht am Stück) und wir sind sehr gespannt, wann sie merkt, dass wir sie auf „ihren“ Campingplatz in Berlin zu Fraule und Herrle bringen. 😉

written by Ingrid

Lost in the jungle Teil 6a ;-)

 

Ich hab’s doch geahnt: ISS NOCH NICH FETTIG!!! Keine Sorge, bei uns ist alles gut, Tommie spurt 😉 Aber in Kommentaren haben sich neue Fragen und auch Antworten ergeben, die eine Fortsetzung sinnvoll bzw. notwendig erscheinen lassen. Also hier jetzt Teil 6a:

1. TomTom hat als einziger (?) Hersteller die sog. „Map Share-Community“, was bedeutet, dass jeder Besitzer eines TomTom-Navigationsgerätes über sein TomTom-Konto Veränderungen, Fehler etc. mitteilen kann, die von TomTom geprüft und dann sofort als Update veröffentlicht werden. Deswegen kann/muss/sollte man sein Navigerät JEDEN Tag an den Computer hängen und updaten, wenn man immer auf dem absolut neuesten Stand sein möchte, spätestens aber vor einer geplanten Fahrt.

2. TomTom bietet für alle Versionen/Editionen „lebenslange“ kostenlose Updates an! „Lebenslang“ bezieht sich auf die Lebensdauer einer Produktserie! Wenn die Produktserie von TomTom eingestellt wird, entfallen auch die (kostenfreien) Updates.

3. Bei dem für uns als Wohnmobilfahrer evtl. interessanten TomTom Camper & Caravan-Gerät gilt z. B. laut Kleingedrucktem bei TomTom folgendes:

Wenn innerhalb von 90 Tagen nach der Erstnutzung eine neue Kartenversion für Ihr Gerät verfügbar ist, können Sie die neue Karte über MyTomTom einmalig kostenlos herunterladen.

Man beachte: EINMALIGE kostenlose Aktualisierung der speziellen Europakarte für Wohnmobile und Wohnwagen und auch nur vielleicht (90 Tage)!!! Außerdem bedeutet die Camper & Caravan-Version lediglich, dass über 20.000 Sonderziele wie Campingplätze, chemische Toiletten und Werkstätten für Wohnmobile angeboten werden sowie Informationen wie Telefonnummern und Öffnungszeiten abgerufen werden können. Das finden wir in jedem Campingführer und in unserem Iveco-Servicebuch. Im Notfall weiß es der ADAC. Der ACSI-Campingführer Europa z. B. listet bei der Beschreibung der Campingplätze sogar auf, ob Parzellen für Fahrzeuge länger als 8m und schwerer als 4t vorhanden sind. Die TomTom Camper & Caravan-Version berücksichtigt nur Wohnmobile bis 3,5t. Für uns mit unserer 6t schweren Oscarlotta also witzlos! Die TomTom PRO 5150 Truck LIVE-Version ist wirklich für Trucks und liefert eine auf LKW zugeschnittene Routenführung anhand der eingegebenen Informationen: LKW-Typ, Ladung, Höhe, Gewicht, Länge, Beschränkungen und maximale Geschwindigkeit. Auf Basis dieser Informationen wird die reale Ankunftszeit berechnet und schmale oder Einbahnstraßen, scharfe Kurven, U-turns, niedrige Brücken oder Unterführungen oder enge Tunnel vermieden.

Man beachte: EINBAHNSTRASSEN werden vermieden!!! Ist das nur interessant, wenn ich mit einem LKW unterwegs bin?

Wir haben uns auch gegen diese Version entschieden und fahren nach dem Motto: Überall, wo ein Bus durchkommt, passen wir auch durch! Ansonsten sind LKW-Durchfahrtsverbote für uns auch ein Maßstab. Wir standen bisher noch NIE vor einer Unterführung oder Brücke, die für uns zu niedrig war!

4. Es gibt Lifetime TomTom Traffic (Dienst für Echtzeit-Verkehrsinformationen) in den Versionen „Smartphone Connected“ (Bluetooth-Verbindung zum Smartphone, Internetflat zwingend notwendig, im Ausland anfallende Roaminggebühren) und „Always Connected“ (keine zusätzlichen Roaming-Kosten in 25 EU-Ländern). Zum Einrichten von TomTom Traffic muss auf dem Gerät ein neues TomTom-Konto erstellt werden oder man muss sich bei seinem schon bestehenden Konto anmelden. TomTom Traffic ist erst verfügbar, wenn dieser Schritt abgeschlossen wurde! Ob eine einmalige/jährliche Gebühr für die SIM-Karte berechnet wird, habe ich nicht ausfindig machen können. Außerdem muss natürlich ein Mobilfunknetz verfügbar sein!

5. Dann gibt es noch verschiedene Dienste, die man abonnieren kann, z. B. Warnung vor Radarkameras oder das Paket „LIVE Services“ (nur für Geräte der Modellreihen GO LIVE 800 und 1000 sowie Via LIVE). „LIVE Services“ beinhaltet TomTom Traffic, Radarwarnungen, Wetteraussagen über den Zielort und die (überflüssige, Meinung der Redaktion) Möglichkeit, über Twitter mitteilen zu können, wo ich gerade bin oder wann ich laut TomTom am Zielort ankommen werde. Dafür berechnet TomTom pro Jahr € 49,95! Bei der TomTom Camper & Caravan-Version gibt es „LIVE Services Europa“ für 1 Jahr kostenlos.

6. Jetzt zu der „Billig“-Serie von TomTom! Es gibt die Geräte Start 40 (4,3-Zoll-Display), Start 50 (5-Zoll-Display), Start 60 (6-Zoll-Display). Aus der Beschreibung von TomTom: Während der gesamten Lebensdauer Ihres Produkts können Sie pro Jahr mindestens vier vollständige Karten-Updates auf Ihr Gerät herunterladen.

Wie das ging und mit welchen Schwierigkeiten haben wir ja nun ausreichend beschrieben, hier nachzulesen: Lost in the jungle Teil 3, Lost in the jungle Teil 4, Lost in the jungle Teil 5, Lost in the jungle Teil 6

Laut Tests der PC-Welt können diese TomTom-Geräte alles, was die „großen“ (und doppelt bis dreifach so teuren) „GO“-Geräte auch können, außer den „Echtzeit“-Verkehrsinformationen und dafür gibt es ja noch den Verkehrsfunk über Radio!

In jedem Fall muss man die entsprechende Verbindungs-Software auf seinen Computer herunterladen und installieren, sich ein TomTom-Konto erstellen und dort sein Gerät verknüpfen, sonst geht gar nichts! Und wie Wolfgang als (TomTom) Navi-Experte in einem Kommentar mitteilte, umfasst ein Kartenupdate immer das gesamte Kartenmaterial, sodass unsere entstandenen 4,5 GB realistisch waren. Was aber auch bedeutet, dass Menschen wie wir mit Volumenbegrenzung nur in einem öffentlichen WLAN updaten können!

Wir können auf unserem Gerät ablesen, welches Kartenmaterial wir installiert haben: Hauptmenü – Einstellungen – Mein Gerät und ich – Info zu meinem Gerät – Kartenversion – Veröffentlichungsdatum Kartenmaterial. Beim Kauf stand dort April 2013, jetzt Mai 2014. Also auch wenn man sich ein neues Gerät kauft, kann man nicht automatisch davon ausgehen, dass das Kartenmaterial auf dem neuesten Stand ist!

So, ich bin jetzt TomTom-Experte! Vielleicht bekomme ich ja ein Angebot als freier Mitarbeiter 😉 Mehr kann und möchte ich nicht für euch Nicht-Updater, Noch-Nie-Updater, Ich-Weiß-Nicht-Ob-Es-Geklappt-Hat-Updater oder Ich-Weiß-Nicht-Wie-Es-Geht-Updater tun. An dieser Stelle „Hut ab“ an Wolfgang, der im Winter in Spanien gut damit beschäftigt ist, Navis von deutschen Rentnern upzudaten! Und zu Navigationsgeräten anderer Hersteller kann ich NICHTS sagen. Dieser Bericht samt Recherche hat nicht nur 10 Minuten gekostet, wie ihr euch vielleicht denken könnt. Es gibt ALLE Infos zu ALLEN nur denkbaren Fragen und Problemen im Internet, man muss halt die erforderliche Zeit und Mühe aufwenden und AUCH das Kleingedruckte lesen.

Liebe Grüße, eure Ingrid 😉

Lost in the jungle Teil 6

 
 
HURRA!!! (???) HIPP HIPP HURRA!!! (???) JIPPIE!!! (???) WIR SIND FERTIG!!! (???)

Jawoll, wir sind fertig! (Oder vielleicht doch nicht?) Einfach, kundenfreundlich, selbsterklärend sieht (für uns) definitiv anders aus! Uschi buchte heute Morgen unser Internetvolumen bei 1und1 nach und stellte erstaunt fest, dass der Download von gestern Abend fortgesetzt wurde. Schnell stöpselten wir unseren TomTom an den Computer an und schon waren 100% erreicht und die heruntergeladenen Daten wurden aktualisiert. Wir trennten todesmutig die Internetverbindung, ja – die Aktualisierung wurde fortgeführt. 162 Minuten und 47 Sekunden wird es dauern, wurde uns angezeigt. Gut, wir warten. Wenn es denn nur endlich klappt!!! Es geht dann sogar viel schneller, es erscheint die Meldung auf dem Navi-Bildschirm, dass die Aktualisierung erfolgreich beendet wurde und das Gerät jetzt neu gestartet wird. Wir wagen fast nicht, uns zu freuen!

GesamtübersichtAktualisierungverbleibende Minuten15%fertig

Ich habe heute Nacht noch sowohl unser verbrauchtes Volumen im 1und1-Kundenkonto geprüft als auch mit einem Hotline-Mitarbeiter telefoniert. Ergebnis: Das Update hat sage und schreibe 4,5 GIGABYTE (GB) verbraten! Ein Kartenupdate bei einem als neu gekauften Gerät!?!? SEHR SELTSAM! Wir haben keine DSL-Flatrate, wir haben als im Wohnmobil Lebende einen Volumentarif, einen mit 7,5 GB/Monat. Da sind mal eben 4,5 GB viel.

Auf dem Navi-Bildschirm können wir ablesen, dass wir nun Kartenmaterial von Mai 2014 installiert haben. Na, prima!!! Uschi geht online, eine neue Internetseite öffnet sich und TomTom erklärt uns, dass 4 neue Karten-Updates verfügbar seien! Gesamtgröße: 3130 MB! ÄÄÄHM??? Alles von vorne, oder was? Wir akzeptieren, um zu schauen, was Sache ist. Der erste Hinweis auf dem Navi-Bildschirm sieht so aus:

WarnungWir klicken auf “Anmelden”:

Glückwunsch

Jetzt wollen wir zum Torre!!! SOFORT!!!

keine Route geplantWarnung MautRoute Torre

Die Internetseite unseres Kontos sieht zum Glück inzwischen „nur“ noch so aus:

4 Updatesneue Elemente

Wir klicken auf “Alle aktualisieren”, auch wenn wir ein wenig Angst um unsere gerade hinzugebuchten 2 GB haben, aber wir wollen ENDLICH mal fertig werden! Die folgenden zwei Fotos zeigen das Ergebnis und darüber sind wir bis jetzt nicht hinausgekommen. Vor Wut kochen

es rödeltkann man das glauben

Zum Glück finden wir den Weg zum Torre inzwischen ja im Schlaf, wir werden den TomTom spaßeshalber aber mal mitlaufen lassen…

Hiermit schließe ich (endgültig?) die unsägliche Serie “Lost in the jungle” ohne richtige Befriedigung. Wirklich daraus befreien konnten wir uns nicht! Verärgertes Smiley

written by Ingrid

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

 

Nachtrag:

Unser Tommie scheint die Abwechslung zu lieben! Nachdem ich ihn dann versuchsweise noch einmal an MEINEN Laptop angeschlossen habe, erledigte er ohne zu murren und ohne Verzögerung die noch ausstehenden Aktualisierungen. Das Ergebnis:

Ende gut, alles gut

              E N D E  G U T  –  A L L E S  G U T ! ! !

Lost in the jungle Teil 5

 
 
Es geht weiter 🙂  Wir haben Besuch von Ursula, einer Freundin mit Wohnmobil. Sie hat ein TomTom-Navigationsgerät! Hast du es schon mal upgedatet? Neeeiiin! Okay, dann probieren wir doch mal, wie weit wir bei dir kommen. Es ist ein schon älteres Modell, es muss andere Software heruntergeladen werden als bei uns. Beim Versuch, sie zu installieren, kommt die 1. Fehlermeldung: „Der Systemadministrator hat die Installation der Software verhindert.“ Wer? Nun ja, ich weiß, dass ich nur der zweite Chef an meinem Computer bin 😦 Aber so gemein müsste er ja nun nicht sein!

Uschis Netbook muss ran. Und dieses Mal ist es genau andersherum als bei unserer Installation, es macht anstandslos, was von ihm verlangt wird. Ich erstelle also ein Konto bei TomTom, klappt! Jetzt muss wieder das Gerät mit dem Konto verknüpft werden bzw. müsste… Tja, ihr ahnt es schon? Das Verbindungsprogramm sollte automatich starten, sobald das Navi mit dem PC verbunden wird, so habe ich es am Ende der Installation “angehakt”. Tut es nicht! Also Gerät vom Netbook entfernt, Programm manuell gestartet, Gerät wieder angestöpselt. Es dauert ein wenig, dann kommt die Aufforderung, doch bitte das Gerät mit dem Computer zu verbinden! IST DOCH SCHON VERBUNDEN!!! Dreimal trennen wir und verbinden neu, mal mit gestartetem Programm, mal ohne. BITTE SCHLIESSEN SIE IHR GERÄT AN! Wisst ihr (TomTom), was ihr uns könnt??? Ursel beschließt, weiterhin mit nicht upgedatetem Navi durch die Gegend zu fahren und zu riskieren, dass sie wieder mal in der Fußgängerzone irgendeiner Stadt landet, wie bereits passiert. Mit einem Wohnmobil besonders lustig!

Nun zu uns: Ich warte auf eine Bestätigungsmail vom TomTom-Support, dass sie unsere Verknüpfung erfolgreich erledigt haben. Uschi ist überzeugt, dass eine solche mail nicht kommt und versucht es heute Nachmittag einfach mal. Und siehe da: ES KLAPPT!!! Große Freude 🙂 Der Download beginnt, wir rechnen mit einer längeren Zeitspanne und gehen zu viert (Uschis Vater ist inzwischen zu Besuch gekommen) in der Campingplatzgaststätte essen. Große Spannung bei unserer Rückkehr!!! 95% wird angezeigt, Restdauer 1 Sekunde. Die Sekunde wird immer länger, es bleibt bei 95%. Die Internetverbindung ist aktiv. Es heißt, man könne gleichzeitig einen neuen Tab öffnen und surfen. Als Uschi das will, kommt beim Versuch, eine Internetseite zu laden, die Fehlermeldung: “Proxy-Server verweigert die Verbindung. Firefox wurde konfiguriert, einen Proxy-Server zu nutzen, der die Verbindung zurückweist. Überprüfen Sie bitte, ob die Proxy-Einstellungen korrekt sind. Kontaktieren Sie bitte Ihren Netzwerk-Administrator, um sicherzustellen, dass der Proxy-Server funktioniert.” WIR NUTZEN KEINEN PROXY-SERVER!!! Wir haben auch Firefox ganz sicher NICHT entsprechend konfiguriert! Unser Netzwerkadministrator heißt Herr oder Frau Google und der/die sagt uns, wo auf dem Computer ein Häkchen entfernt werden muss! Danach öffnet sich die Seite von 1und1 und man teilt uns mit, dass unser Internetvolumen zu 100% aufgebraucht ist, wir aber für € 9,99 2 GB nachbuchen können. Uschi hat einen mittleren Nervenzusammenbruch/Tobsuchtsanfall und da wir ja überhaupt nicht wissen, wie groß dieses Update ist, ob es nochmal von vorne beginnt oder nicht und unsere Lust gegen Null tendiert, brechen wir frustriert, entnervt, sauer ab. Trotzdem sind wir ja einen riesigen Schritt weiter: Wir wissen jetzt, dass es theoretisch funktioniert. Jetzt suchen wir uns ein WLAN ohne Volumenbegrenzung und bis wir nach Spanien aufbrechen, haben wir es ja vielleicht auch irgendwann mal geschafft!

Wir müssen jetzt stundenlang in den Himmel schauen, zwecks ENTspannung!!!

Auf unsere Frage im letzten Beitrag, wer von den TomTom-Besitzern schon mal erfolgreich upgedatet hat, haben wir bisher keine Antworten bekommen. Wir glauben inzwischen, dass es von 100 höchstens einer ist, der das schafft! Und wir glauben auch, dass TomTom das absichtlich so schwierig gestaltet, damit die Leute letztendlich zu einem Bezahl-Update greifen. Wäre ja mal interessant, zu testen, ob das dann ganz einfach und ohne Probleme funktioniert!!!

written by Ingrid

Lost in the jungle Teil 4

 
 
Wir haben immerhin schon mal Antwort von TomTom bekommen! Wir sollen doch bitte die Seriennummer unseres Gerätes mitteilen, man werde es dann manuell in der Datenbank verknüpfen. Haben wir gestern getan, jetzt warten wir GEspannt auf ein Ergebnis… Währenddessen lehnen wir uns ENTspannt zurück und schauen ein wenig in den (spanischen Winter-) Himmel. Habt ihr auch Lust? Dann klickt doch einfach „hier„.

written by Ingrid

Lost in the jungle Teil 3

 
 
Wie versprochen, es geht weiter! Sogar zunächst positiv, wer hätte das vermutet! (Wer nicht weiß, wovon jetzt überhaupt die Rede ist, kann „hier“ und „hier“ und „hier“ nachlesen.) Also: 1&1 hat eine nächste Rechnung geschickt, die tatsächlich richtig war! Unser Guthaben wurde verrechnet und alles hatte seine Richtigkeit. Dass ich noch ein paar Tage vorher die Kontoverbindung geändert (und bestätigt bekommen) hatte und die Abbuchung dann doch vom alten Konto erfolgte, wollen wir mal nicht so eng sehen, oder? Zu unserem reklamierten und zurückgeschickten Navigationsgerät von Pearl erhielten wir nach ca. einer Woche eine eMail, dass das von uns bestellte Gerät LEIDER nicht mehr verfügbar sei, man werde uns den Kaufbetrag auf unser Kreditkartenkonto zurücküberweisen. Natürlich war es nicht mehr verfügbar, das war es ja vorher schon nicht gewesen, sonst hätte man uns ja das richtige Gerät geschickt. Dass es dann noch eine gute Woche dauerte, bis das Geld gutgeschrieben war, wollen wir mal nicht so eng sehen, oder?

Soweit, so gut! Wir fuhren zu Expert und suchten uns ein TomTom aus. TomTom hat fast jeder, muss also gut sein, dachten wir. Und kostenlose Updates während der gesamten Lebenszeit des Geräts, bis zu viermal im Jahr, ist ja auch nicht schlecht. Uschi ist die Navi-Fachfrau bei uns und sie bestand darauf, das mit dem Navi, der dazugehörigen Software und ihrem Netbook selbst zu machen. Software installieren – kein Problem! Gerät an Computer anschließen – auch kein Problem, super! Bei TomTom registrieren – wunderbar, klappt. Jetzt soll das Gerät mit dem gerade erstellten Konto verknüpft werden. PROBLEM!!! „Bitte installieren Sie den Adobe Flashplayer.“ Der ist installiert, sogar die neueste Version! Also vorsichtshalber deinstalliert und neuinstalliert. „Bitte installieren Sie den Adobe Flashplayer.“ Nach dem dritten Mal gibt Uschi entnervt auf. Also alles auf Anfang! Mit meinem Notebook können wir diese Hürde überwinden, warum auch immer, aber der Versuch, Gerät und Konto zu verknüpfen, endet nach minutenlangem Rödeln mit dem Hinweis: „…ist im Moment nicht möglich, bitte versuchen Sie es später noch einmal…“ Wir haben es seitdem etliche Male versucht, immer mit demselben Ergebnis! Die installierte Software meldet ständig, dass 4 Aktualisierungen verfügbar seien, „Bitte schließen Sie das Gerät an.“ Bevor nicht Gerät und Konto miteinander verknüpft sind, nützt uns das aber gar nichts, das Ergebnis ist: „…ist im Moment nicht möglich, bitte versuchen Sie es später noch einmal…“ Jetzt warten wir gespannt auf die Antwort vom TomTom-Support. Uschi möchte morgen zu Expert fahren, mit ihrem Netbook und dem Navi und einen Aufstand machen, ich bin dafür, noch auf die Antwort von TomTom zu warten. Wenn sie denn irgendwann kommt…

written by Ingrid

P. S.: Damit ihr mich nicht falsch versteht: Das Navigerät ist super, viel einfacher zu bedienen als unsere alte „Frau Becker“. Uschi würde es sehr gerne behalten. Aber wenn es uns nicht gelingt, es mit dem Konto zu verknüpfen, können wir es nicht updaten! WEM VON EUCH TOMTOM-BESITZERN IST DAS EIGENTLICH SCHON MAL GELUNGEN???

 

Noch etwas:
Unsere Fotoreportage bei AutoBild Reisemobile erscheint leider noch nicht in der August-Ausgabe. Die prominente Konkurrenz ist wohl interessanter. Wir wurden verschoben auf die Winterausgabe. Wir sagen rechtzeitig Bescheid!