Wer kennt Urmitz? ;-)

 

Mitte der nächsten Woche, nachdem der Schnee wieder getaut war, fuhr ich dann tatsächlich mal weiter, großräumig um Sauerland und Ruhrgebiet herum, linksrheinisch bis in die Nähe von Koblenz. Es war keine angenehme Fahrt, es stürmte, es regnete und in höheren Lagen ging der Regen in Schnee über und seitlich der Autobahn war alles wieder weiß! Aber immerhin waren die Staus nur in entgegengesetzter Richtung und sie waren kilometerlang. Glück gehabt! Uschi hatte einen Stellplatz auf halber Strecke für mich gesucht und Urmitz gefunden. Nie gehört? So ging es mir auch! Es gefiel mir sofort dort. Ein kleiner Platz für 24 Mobile, halbkreisförmig angelegt, mit Blick von jedem Platz auf den Rhein und die vorbeiziehenden Frachtschiffe. Es herrschte reger Verkehr, auf dem Rhein, der Stellplatz war fast leer. Wenn ihr den Link anklickt, auf dem zweitletzten Foto ist mein Platz zu sehen, der 3. von rechts, OHNE direkte Nachbarn!

Stellplatz Urmitz

Zwei offensichtliche Dauerbewohner gab es, einer davon ein alter VW-Bus. Wie das geht, weiß ich nicht, denn einen Sanitärcontainer/-raum gibt es nicht. Ansonsten aber alles, was man als Mobilist so braucht, sogar Wasser in Kleinmenge. Der Stellplatz wird am Ticketautomaten bezahlt (€7/Nacht), es wird auch kontrolliert, Strom gibt es jeweils 8 Stunden für €1. Mit €10 ist also dabei, wer über Strom auch heizen kann. Es gibt einen Brötchenservice, eine Gasflasche könnte man auch tauschen, einmal zur Straße vorgelaufen und kurz um die Ecke ist ein Nahkauf, der seinem Namen wirklich Ehre macht. Ganz leise ist es allerdings nicht, die Schiffe sind laut, ganz besonders, wenn sie sich stromaufwärts Meter für Meter vorwärtskämpfen. Und direkt nebenan verläuft eine Eisenbahnbrücke über den Rhein, Strecke nach Köln, also stark frequentiert. In der anderen Richtung geht es nach Koblenz und dort ist man in 10 Minuten für €3,70/Person/Strecke. Der Bahnsteig ist direkt an der Brücke und in wenigen Schritten vom Stellplatz aus erreicht.

Urmitz RheinbrückeUrmitz Richtung Rheinbrücke/Köln

Wie gesagt, jetzt im Winter ist der Stellplatz nicht sehr belegt, im Sommer dürfte das allerdings völlig anders sein. Und dann wird es eng! Durch die halbrunde Anordnung sind die Plätze hinten relativ breit, vorne aber recht schmal, vielleicht bleibt noch ein halber Meter zu jeder Seite. Also maximal ein Meter zwischen zwei Fahrzeugen! Es gibt außerhalb der asphaltierten Stellflächen Grünstreifen, auch eine großzügige Wiese in erster Reihe zum Rhein. Direkt hinter dem Platz, auf dem ich stand, ist eine Boule-Bahn, der von fröhlichen und lauten Spielern genutzt wurde, im Sommer bestimmt ständig. Smiley mit geöffnetem Mund

Der Rhein führte schon richtig Hochwasser! Unterhalb des Stellplatzes verläuft in beide Richtungen ein netter Spazierweg. Dort, wo ich an dem einen Tag noch um eine Hausecke bis zur Kirche (dort stand schon alles unter Wasser) gehen konnte, war das am nächsten Tag schon nicht mehr möglich. Die Gefahr einer Überflutung des Stellplatzes besteht aber nicht so schnell, er liegt um einiges erhöht.

Rheinhochwasser

Wenn man Glück hat und einen der ersten Plätze auf der rechten Seite erwischt, schwimmen die Schiffe wirklich direkt am Wohnzimmerfenster vorbei!

Am Sonntag fuhr ich per Zug nach Koblenz auf den Weihnachtsmarkt. Im Internet hatte ich mir ein PDF-Dokument heruntergeladen, auf dem die Innenstadt mit ihren insgesamt 7 (!) verschiedenen Märkten dargestellt wurde. Ich kenne Koblenz zwar, aber ohne den Plan hätte ich garantiert nicht alle gefunden und mich auch sicher verlaufen. Natürlich war es voll und etwas ernüchtert musste ich auch feststellen, dass mindestens 80% aller Buden „Fress- und Saufbuden“ waren. Damit ist natürlich am meisten Geld verdient!

Koblenz Weihnachtsmarkt

Ich war am Bahnhof Stadtmitte ausgestiegen und nicht am Hauptbahnhof. Ich lief so durch die Stadt, dass ich auch in Stadtmitte wieder zusteigen konnte. Eine Fahrkarte zu bekommen war kein Problem, aber bei keinem der infrage kommenden Züge des Abfahrtplans stand mein Zielbahnhof Urmitz Rheinbrücke dabei. Um 18 Minuten nach kam pünktlich ein Zug, an dem nicht erkennbar stand, wo er hinfährt, eine Ansage gab es auch nicht. Ich fragte den neben mir stehenden jungen Mann, ob dies der Zug Richtung Köln sei. Er bejahte das und meinte, dort wolle er hin und er würde jetzt auf jeden Fall einsteigen. Na, dann bin ich mal mutig und steige auch ein, entgegnete ich. Etwas mulmig war mir allerdings. Der Zug setzte sich in Bewegung und fuhr auch an dem großen Einkaufspark vorbei, wie auf der Hinfahrt. Dann hätte er aber schon wieder halten müssen, was er nicht tat. Die 10 Minuten waren auch schon rum! Der nächste Halt müsste meiner sein, aber warum hatte er zwischendurch nicht gehalten? Es kam eine Zugdurchsage. Nächster Halt Andernach!!! Das war eindeutig falsch! Also raus aus dem Zug! Unten auf der Straße stand ein Bus. Ob er zufällig nach Urmitz fahre? Nein, nach Urmitz gäbe es gar keine Busverbindung. Ich müsse mit dem Zug wieder zurück bis zum Hauptbahnhof Koblenz, dort umsteigen und dann nach Urmitz fahren. Nee, dazu hatte ich keine Lust, wer weiß, wann der nächste Zug kommt und der nach Urmitz fuhr sowieso nur alle Stunde. Gegenüber stand ein wartendes Taxi. Der Taxifahrer hat sich gefreut, er hatte bestimmt nicht damit gerechnet, an diesem Sonntagabend für eine einzelne Fahrt noch €30 einzunehmen!

Urmitz

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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Urlaub bei Erwin

 

Der Dezember war bisher, wie immer, dem Adventskalender vorbehalten, aber das heißt nicht, dass sonst nichts passiert wäre!

Ich wollte für zwei oder drei Nächte nach Wertheim (bei Würzburg), erhoffte mir, dass das Wertheim Village schon weihnachtlich illuminiert sein würde. Dem war dann auch so, sowohl von außen als auch verschwenderisch von innen war alles mit vielen Lichtern stimmungsvoll geschmückt. Der Anblick vom Parkplatz der „Erwin Hymer World“ war märchenhaft (das Headerfoto vom aktuellen Monat) und aus den geplanten maximal drei Nächten wurden fast drei Wochen!

Wertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim VillageWertheim Village

Das lag aber nicht daran, weil es mir so gut gefiel, sondern dass zunächst meine Heizung nicht im Elektrobetrieb funktionierte. Man bekommt hier Strom für €1/drei Stunden, die Absicherung ist ausreichend hoch und so nutzte ich die Gelegenheit, Kühlschrank und Heizung auf Strom laufen zu lassen. Nicht den ganzen Tag, sondern um die Kaffeemaschine „morgens“ nutzen zu können und dann noch einmal abends zur Unterstützung der Bordbatterien. Meine Heizkörper blieben allerdings kalt! Nun gibt es hier ja nicht nur eine große Wohnmobil- und Wohnwagenausstellung mit allen Marken der Hymergruppe und einen gut sortierten Movera-Shop, sondern auch eine Wohnmobilwerkstatt. Ich wurde also dort vorstellig und obwohl die Auftragsbücher voll waren, hieß es, ich solle am nächsten Tag um 10 Uhr mit dem Mobil kommen. Man würde dann, wenn zwischendurch mal Zeit wäre, nachschauen. Passenderweise gab noch am selben Tag der Kühlschrank, der bis dato 10 Jahre problemlos funktioniert hatte, den Geist auf!!! Nicht schön, aber perfektes Timing! Erstauntes Smiley

Erwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer World

Am nächsten Morgen gab ich den Kühlschrank als weitere Baustelle an. Und dann hieß es warten! Es gibt einen netten Wartebereich mit Fernseher, Kaffeeautomaten und WLAN. Ich hatte viel upzudaten, lud Kartenmaterial für die Navi-App herunter und trank Kaffee. So vergingen die ersten zwei Stunden recht schnell. Um 12 Uhr musste ich allerdings umziehen, Mittagspause bis eins. Ich ging in den Wartebereich der Ausstellung. Dort gibt es auch WLAN, aber dort ist es noch langsamer! Nun, die Stunde verging auch und ich wechselte wieder nach unten. Oscarlotta stand leider immer noch am selben Platz, außerhalb der Werkstatt. Enttäuschtes Smiley Sie käme aber jetzt dran, hieß es. Ich updatete weiter, so gut es eben ging, trank Kaffee und las Klatschzeitschriften. Irgendwann war ich mit allem fertig, nur Oscarlotta offenbar noch nicht. Ab 15 Uhr wurde die Zeit lang! Um 15:30 sah ich sie draußen vorbeifahren, aber es dauerte dann nochmal fast eine halbe Stunde. Schließlich bekam ich eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Heizung lief wieder (ein Kontaktfehler, der behoben wurde), das Kühlaggregat war kaputt. Vielleicht sei aber auch nur etwas verstopft, der gerade anwesende Dometic-Fachmann hätte gesagt, dass es schon mal vorkomme, dass sich solche Verstopfungen bei Erschütterungen wieder lösen würden. Das war mir allerdings zu vage, vor allem in Anbetracht des Alters des Kühlschranks. Ein neuer sollte €1500-1600 kosten und es wäre nicht sicher, dass er in den zur Verfügung stehenden Raum hineinpassen würde, aber man könne auch nur das Kühlaggregat austauschen. Das würde dann „nur“ €900 kosten. Das erschien mir die insgesamt sinnvollere Variante zu sein und ich bat darum, nachzufragen, ob ein Aggregat verfügbar sei. Ja, war es, aber es würde nicht vor Mitte der nächsten Woche da sein. Das war mir egal, ich hatte Zeit und brauchte einen funktionierenden Kühlschrank. Wieder auf meinem Stellplatz lagerte ich alles, was Kühlung brauchte, nach draußen auf den Fahrradträger aus. Das, was im Tiefkühlfach inzwischen aufgetaut war, wurde verarbeitet und ich aß an drei Tagen Gemüserisotto mit Tofu. Smiley mit geöffnetem Mund

Der Wohnmobilstellplatz der „Erwin Hymer World“ bietet alles, was man braucht. Er ist kostenlos, es gibt eine Ent- und Versorgungsstation, auch Kleinmengen (10l) Wasser und es gibt Gas. Als zum ersten Mal eine Gasflasche leer war, ging ich in den Shop, um zu fragen, wo ich tauschen könne. Unten am Automaten, hieß es. Es gibt Gasflaschentauschautomaten??? Ja, mit Kreditkarte zu bezahlen. Der große Container war mir noch nicht aufgefallen, obwohl er eigentlich unübersehbar ist.

Erwin Hymer World

Ich war gespannt! Man muss die Gasflasche (mit Schutzkappe) in ein Fach stellen und die Tür schließen, dann am Display auswählen, ob man tauschen oder kaufen will und ob es sich um eine Stahl- oder um eine Aluminiumflasche handelt. Dann wird die Flasche gescannt und wenn sie für in Ordnung befunden wurde, wird man aufgefordert, €21,95 per Karte zu bezahlen. Nachdem der Kassenbon ausgespuckt wurde, fängt es hinter der Tür gewaltig an zu rumpeln. Man kann akustisch mitverfolgen, wie die leere Flasche in den Tiefen des Containers verschwindet und eine volle herantransportiert wird. Im Display steht während dieses Vorgangs, dass man warten möge. Dann rumpelt es im Ausgabefach, man wird aufgefordert, die Tür zu öffnen und es steht tatsächlich eine neue, volle Gasflasche dort! Große Klasse!!! Noch ein zweites Mal tauschte ich ohne Probleme (es war inzwischen kalt geworden, trotz Stromzufuhr hielt eine Flasche nur noch 4 1/2 Tage), beim dritten Mal ging es schief! Der Kassenbon kam raus, es rumpelte, aber die Flasche wurde nicht abtransportiert. Im Display kam die Aufforderung, die Tür zu öffnen und den Eingabebereich zu leeren. Ich nahm die leere Flasche wieder heraus, stellte sie wieder hinein und schloss die Tür. Es rumpelte und dann stand im Display eine Fehlermeldung, man solle sich an den Service wenden, ein Tausch sei derzeit nicht möglich. Zum Glück war die Werkstatt bzw. die Rezeption noch besetzt und es wurde mir ein Servicemensch herausgeschickt. Ich vermutete, dass es keine vollen Flaschen mehr geben würde, es stellte sich aber heraus, dass es nur einen Leerflaschenstau gegeben hatte, weil die erste von fünf Flaschen sich in keine der vorhandenen Spuren eingeordnet hatte. Somit konnte meine leere Flasche nirgendwo mehr hin und konnte den Platz für die volle nicht freigeben. Also, vorsichtshalber keine Gasflasche tauschen wollen nach Feierabend und nicht am Sonntag! Verwirrtes Smiley

Ich verbrachte die Tage mit (aus)schlafen, Vorräte aufbrauchen, Wohnmobile anschauen, durchs Village schlendern (trotz besten Willens habe ich nichts gefunden, wofür ich Geld hätte ausgeben können), lesen, häkeln, telefonieren, Blogs lesen, Instagram, ein wenig Haushaltskram. Und ich genoss JEDEN Abend den Blick auf meine Türmchen! Nein, langweilig ist es mir nicht geworden. Smiley

Am Donnerstag der 2. Woche wurde dann das Kühlaggregat eingebaut. Werkstatttermin entgegenkommenderweise nicht schon um 8, sondern „erst“ um 9 Uhr. Diesmal ließ ich meine Lebensmittel, meinen „Vorgarten“ und mein angestecktes Stromkabel zurück, in der Hoffnung, alles wiederzufinden und mit der Absicht, meinen liebgewonnenen Platz wieder einzunehmen. Beides klappte! Ich hatte am Tag zuvor vergessen zu fragen, ob ich den Kühlschrank komplett leerräumen soll und musste beides in der Werkstatt dann noch schnell tun. Diesmal wurde sofort angefangen zu arbeiten. Ich setzte mich in den Wartebereich auf das gemütliche Sofa und genehmigte mir erstmal einen Kaffee. Während meine Updates im Schneckentempo auf meine Telefone krochen, las ich dieses Mal ein mitgebrachtes Buch. Das war so interessant, dass es ratzfatz 12 Uhr war. Der Kühlschrank war fertig, sollte aber noch seine wiedererweckte Kühlkraft unter Beweis stellen. Um 13 Uhr könne ich wiederkommen.

Endlich ergab sich eine gute Gelegenheit, der Schokoladen-Manifaktur einen ausgiebigen Besuch abzustatten, es gibt dort nämlich auch ein Café mit verführerischem Kuchen. Ich hatte ja nicht einmal gefrühstückt!

Wertheim VillageWertheim VillageWertheim Village

Kurz nach 13 Uhr kam mir Oscarlotta an der Schranke schon entgegengefahren. Ich bekam die Rechnung von knapp über €1000 präsentiert und war angenehm überrascht, dass der ursprünglich genannte Preis die Montage offensichtlich beinhaltete. Ist zwar immer noch viel Geld, aber man gönnt sich ja sonst nichts! Zwinkerndes Smiley

Ich fuhr noch über die VE-Station und dann „nach Hause“.

Am Sonntag wollte ich dann mal weiter, eigentlich. Der Wetterbericht sagte allerdings ab Sonntag Schneefall voraus, im Ruhrgebiet und besonders im Sauerland. Und ich musste über die A45, die Sauerlandlinie, die bei Schneefall nicht mehr das reine Vergnügen ist. Oscarlotta ist nun mal mein einziges Zuhause, das setze ich nicht leichtfertig aufs Spiel! In Wertheim hatte der Weihnachtsmarkt begonnen, warum also nicht noch ein wenig länger bleiben? Meine Vorräte gingen immer noch nicht zur Neige, außerdem gibt es in Wertheim einen Kaufland und einen Rewe. Und es gibt einen Shuttlebus zwischen dem Village und Wertheim. Der ist noch dazu kostenlos, wenn man sich vorher einen Berechtigungsschein besorgt hat. Und er fährt stündlich. Am Samstag fing es an zu stürmen und zu schneien, waagerecht. Am Sonntag war alles weiß, die Straßen nicht geräumt, kaum ein Auto unterwegs. Es war so, als ob es eine Welt da draußen nicht mehr gibt. So absolut geräuschlos hatte ich es hier noch nicht erlebt! Die Beleuchtung des Village war ausgeschaltet. Beruhigenderweise waren noch fünf weitere Mobile auf dem Platz. Es schneite immer noch und ich beschloss, einen weiteren Höhlentag einzulegen. Ob der Shuttlebus nach Wertheim überhaupt fahren würde, war mehr als fraglich. An der Haltestelle, die ich von Oscarlotta aus sehen konnte, kam jedenfalls keiner vorbei. War ich froh, nicht mit Oscarlotta unterwegs zu sein! Ich hatte noch genug zu essen, genug Gas, genug zu tun, der Strom funktionierte, ebenso Heizung und Kühlschrank. Also alles gut! Verliebt

Erwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer World

Es war sehr nett dort! Ich habe mich richtig wohlgefühlt, auch wenn der Stellplatz nicht ganz leise ist. Man hört ständig die nahe A3 und öfter parken LKWs an der benachbarten Straße und die Fahrer kontrollieren mit viel Getöse irgendetwas. Und die einzelnen Stellflächen sind teilweise so schräg, dass man Keile braucht. Es gibt keine Abfalleimer. Meinen „Gelber Sack“-Müll deponierte ich in der Heckgarage, das Altpapier entsorgte ich im Papiercontainer der angrenzenden Schokoladenmanufaktur und den Restmüll-Beutel versenkte ich in einem Müllbehälter im Village. Meine täglichen Kosten beliefen sich auf €3/Tag für Strom, alle paar Tage investierte ich 10 Cent für 10l Kaffee- und Teewasser und €21,95 für eine volle Gasflasche. Wenn mich die Lust auf langsames WLAN überkam, setzte ich mich in den Ausstellungsbereich und beobachtete das Treiben dort. Smiley

Und wenn das Wetter mal gar zu schlecht war, ging ich solange durch die Ausstellung, bis ich in Italien war!

Erwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer WorldErwin Hymer World

written by Ingrid
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Gegenüber vom blau-weißen Bus

 

FRÜHLING!!! Oh – wie schön, die Sonne scheint nicht nur, sie wärmt auch schon ganz ordentlich. Das hebt die Stimmung doch ganz ungemein! Gestern haben wir noch einen kleinen Spaziergang zum Kurparkteich gemacht, um uns von “unseren” Nutrias zu verabschieden und hatten das große Glück, nicht nur die ersten Frühlingsblumen zu entdecken, sondern 9 (in Worten: NEUN) neugeborene Nutria-Babies!!! Sie waren, laut Aussagen einer Spaziergängerin, vor einer Woche noch in Mamas Bauch. Ich habe mehrere Mini-Videos gedreht, die ihr demnächst zu sehen bekommt! (Drohung!) Ich muss sie aber erst noch bearbeiten und zusammenschneiden. Heute kommt ihr also noch einmal darum herum. 😉

FrühlingserwachenFrühlingserwachenFrühlingserwachender Frühlings-Wurfder Frühlings-Wurfder Frühlings-Wurf

Heute, am Sonntag, holten wir dann den Anker ein, verabschiedeten uns von Köhlers und verließen den WellMobilPark. Vier Monate haben wir uns dort wirklich wohl und gut betreut gefühlt! Ein Stellplatz, den wir uneingeschränkt empfehlen können!!! Fritzi sonnt sich mal wieder Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir über eine LKW-freie Autobahn. Wir fahren gerne sonntags, der Nachteil heute war allerdings, dass wir fast keinen Parkplatz zum Frühstücken fanden. (An Fahrtagen frühstücken wir immer erst nach ca.1 1/2 Stunden Fahrt.) Alle Park- und Rastplätze voll mit abgestellten LKW! Auf die Parkflächen für PKW ausweichen ging auch nicht, da es jetzt auch in Deutschland auf den Raststätten schon Schranken gibt, die die Einfahrt für Wohnmobile verhindern. Beim dritten Anlauf ergatterten wir dann doch noch das vorletzte freie Plätzchen, kurz vor dem Verhungern!

Am Ziel angekommen, suchten wir uns einen für unsere Oscarlotta ausreichend großen Platz aus, gegenüber vom blau-weißen Bus. Hier haben wir schon oft gestanden, der Anblick ist uns sehr vertraut. Und blau-weiß ist für ein Ruhrpottkind ja mehr als okay! Nee, nicht nur wegen Schalke!!! Ich bin ja aus Bochum (Bochumer Jungs, ARAL)! Zum ersten Mal gab es Kaffee und Kuchen wieder draußen vor Oscarlotta! Ich saß im kurzärmeligen T-Shirt und barfuß!!!

Düdogroßer Freund von Flitzi1. Kaffee in der SonneAbendhimmel

So, wer von euch weiß denn jetzt, wo wir sind???

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Auf zu neuen Ufern!

 

Unsere Winterzeit hier in Bad Schönborn ist definitiv herum, morgen darf Oscarlotta mal wieder weiter fahren als nur bis zur nächsten Gastankstelle. Vier Monate waren wir jetzt hier und wieder fragen wir uns, wo die Zeit geblieben ist! Langweilig war es uns kein einziges Mal, für uns war es eindeutig die richtige Entscheidung, diesen Winter in Deutschland zu verbringen und etwas für unsere Gesundheit zu tun.

Heute waren wir zum letzten Mal in unserem Fitnessstudio, haben uns von jedem Gerät einzeln verabschiedet, von den Trainern natürlich auch! Es ist durchaus wahrscheinlich, dass wir irgendwann noch einmal hierher zurückkommen werden und sei es nur für einen weiteren “Probemonat”. Wir wissen jetzt ja gut, wie alles funktioniert und könnten jederzeit wieder in unser Trainingsprogramm einsteigen. Interessant wäre dann sicherlich, zu sehen, ob wir mit dem jetzigen Level, was wir uns erarbeitet haben, weitermachen könnten.

Vorgestern hatten wir unseren Abschlusstest. An einem starren Gerät wurde getestet, wie es um unsere (erworbene) Kraft bestellt ist, getrennt ermittelt für die Muskulatur des Rückens, des Bauches, des Rumpfes (seitlich), der Schultern, der Arme, der Beine. Über einen sekundenkurzen Zeitraum muss man soviel Kraft aufwenden wie möglich. Ausgehend von Alter und Körpergewicht gibt es Vorgaben, die es zu erreichen oder sogar zu überschreiten gilt. Bis auf einen Wert (Ingrid, deutlich drunter) bzw. zwei Werte (Uschi, gaaanz knapp drunter) lagen wir DEUTLICH über den Referenzwerten! Leider hatten wir keine Vergleichsmöglichkeiten zu unserem Trainingsbeginn, da der junge Mann, der mit uns im November den Eingangstest gemacht hatte, diesen Teil der Überprüfung “vergessen” hatte. Er hatte vor allem bei mir ebenfalls “vergessen”, einige Daten in den Computer einzutragen, sodass ich anhand von Zahlen (Gewicht, Körperfettanteil etc.) nicht sagen kann, was sich verbessert hat. Sagen können wir aber beide, dass wir einen deutlichen Muskelzuwachs spüren und auch sehen. Dass wir die “Last” an allen Geräten kontinuierlich steigern konnten (teilweise bis zum Doppelten), spricht ebenfalls für sich. Der Cardio-Test ergab bei Uschi ein Level von 10 (überdurchschnittlich fit 10-15) und bei mir 7 (durchschnittlich fit 4-9). Auch das entsprechend unseres Alters und unseres Gewichts.

Jetzt gilt es natürlich, diese Ergebnisse zu bewahren! Denn wenn wir ab jetzt nichts mehr tun, wäre der hart (es war oft wirklich hart!) erarbeitete Erfolg vermutlich ziemlich schnell wieder futsch. Wollen wir nicht!!! Also, was tun? Wieder Rad fahren, okay. Wieder Nordic Walking, auch okay. Wird aber nicht reichen. Deswegen haben wir uns Thera-Bänder besorgt, ein “Blackroll”-Sortiment sowie ein Kurzhantel-Set mit auswechselbaren Gewichtsscheiben (2-5kg/Hantel). Eine Einweisungsstunde hatten wir letzte Woche mit einem der Trainer im Studio, der uns Übungen gezeigt hat, die den Übungen an unseren Geräten entsprechen bzw. dieselben Muskelgruppen ansprechen.

TrizepsArme-RückenOberschenkel innenBauchBauch-SchulterOberschenkel außenOberschenkel hintenRückenOberschenkel-Gesäß

Kurz hatten wir überlegt, unsere Anhängerkupplung dazu zu nutzen, um in Zukunft eine “kleine” Allzweck-Zugmaschineneinheit in einem Anhänger hinter Oscarlotta her zu bewegen. Aber allein davon würden wir ja auch nicht fit. Und in einem Anhänger trainieren? Also sparen wir uns diese Ausgaben (Kaufpreis ca. 1200 EUR plus die Anschaffungskosten für den Hänger) wohl doch lieber. 😉 Die Thera-Bänder müssen ausreichen. Ja, und unseren inneren Schweinhund müssen wir natürlich auch weiterhin bekämpfen!

Zugmaschine

written by Ingrid
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Fazit/Resümee/Statistik Winter 2014/15

 

Wir haben März, der meteorologische Frühling hat schon begonnen und so wollen wir uns in die Riege derer einreihen, die für ihre in Deutschland verbrachten Wintermonate eine Kostenaufstellung gemacht haben. GÄÄÄÄHN! Okay, zuerst erzählen wir euch dann mal, wie es denn nun hier war, im bitterkalten, verregneten, sogar tiefverschneiten, dunklen Deutschland OHNE Sonne. WIR waren, wie ihr wisst, im Heidelberger Raum. Dies ist nachgewiesenermaßen nach Freiburg die Gegend mit dem mildesten Klima in Deutschland. So hatten wir keine tieferen Temperaturen als -6°C (nicht oft und nicht lange), so gut wie keine vollständigen Regentage, Schnee nur stundenweise an 2-3 Tagen (Puderzuckerschicht). Bis Mitte Dezember bin ich die 100m zu unserem Fitnessstudio in meinen knielangen Trainingshosen gegangen und ab Mitte Februar auch wieder. Fast spanische Verhältnisse! Soweit, so gut! DIE SONNE! Ja, die Sonne war wohl in Spanien! Sie hat sich nicht oft sehen lassen. An den meisten Tagen war es grau, umso mehr haben wir uns gefreut, wenn sie sich doch mal durch die Wolken gekämpft hatte. Eine Winterdepression hatten wir trotzdem nicht, wir hatten genug zu tun. Vollständige “Höhlentage”, an denen zumindest ich keinen Schritt nach draußen gemacht habe, gab es höchstens fünf. Wer es noch nicht weiß: Ich liebe Höhlentage! War es denn nun besser hier als in Spanien? Es war anders. Wir haben es genossen, die meiste Zeit keine unmittelbaren Nachbarn zu haben, nichts zu hören, was wir nicht hören wollen, nichts zu sehen, was wir nicht sehen wollen. Einsam waren wir trotzdem nicht. Wir bekamen Besuch, wir haben Besuche gemacht, wir hatten Kontakt zu den zwei anderen “Dauercampern” hier und jeden 2. Tag waren wir ja sowieso in unserem “zweiten Zuhause”. Wir haben es genossen, mit gutem Gewissen im Mobil bleiben zu können, weil es draußen zu kalt, zu windig, zu ungemütlich für irgendwelche Outdoor-Aktivitäten war. Nichts Schöneres, als kaputt nach unserem Training zu Oscarlotta zurückzukommen, einen leckeren Nespresso zu genießen und zu wissen, dass man den restlichen Tag NICHTS mehr muss. In Spanien hat man ein schlechtes Gewissen, wenn man bei strahlendem Sonnenschein nichts unternimmt. Gut, wir wissen, dass der Winter in Spanien diesmal nicht so toll war wie die Jahre zuvor (es hätte also auch dort genug Höhlentage für mich gegeben), aber das war ja nicht vorhersehbar. Unser Fazit ist: Es war überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil, wir haben uns sehr entschleunigt. Und die praktischen Bedingungen (Gasversorgung, Ent- und Versorgung, Wäsche waschen etc.) waren hier auf dem Stellplatz ideal. Das hatten wir vorhergesehen und es war alles wie gewünscht. Schön war natürlich, dass wir Flitzi dabei hatten, z. B. zum Einkaufen fahren. Unsere Fahrräder halten nämlich immer noch Winterschlaf!

Und jetzt kommt doch noch die KOSTENAUFLISTUNG! Die haben wir gemacht, weil wir mal wirklich wissen wollten, wie groß der Unterschied ist. Sie soll kein Diskussionsthema sein, sie ist wertfrei und beruht nur auf unseren Vorlieben und Gepflogenheiten. Berechnet wurde auf der Basis von 4 Monaten=120 Tagen. Verglichen wurden die Monate November 2014 bis Februar 2015 hier auf dem Stellplatz in Bad Schönborn mit den Monaten November 2013 bis Februar 2014 am Campingplatz “Torre la Sal ‘2” in Spanien. Die Preise in der nachfolgenden Tabelle beruhen auf Uschis Haushaltsbuch und gelten für unseren diesjährigen Aufenthalt.

Statistik Deutschland

Die Gesamtkosten unseres Spanienaufenthaltes entstammen ebenfalls unserer Buchführung.

SPANIEN = E  DEUTSCHLAND = D

Campinggebühren incl. Wasser und Strom (250 kWh/Monat): E 1668 EUR

Stellplatzgebühren incl. Wasser und Strom (nach obiger Tabelle) : D 1071 EUR

(geduscht wurde jeweils “aushäusig”, der Kühlschrank lief in D ausschließlich auf Gas!)

Gas: E 120 EUR / D 662 EUR

Diesel/Benzin (Hin- und Rückfahrt plus Fahrten mit Smart vor Ort): E 1372 EUR / D 202 EUR (Rückfahrt geschätzt)

Autobahngebühren (Oscarlotta und Flitzi): E 462 EUR / D 0 EUR

GESAMT:

E 3622 EUR / D 1935 EUR

Was die allgemeinen Lebenshaltungskosten betrifft, ist Spanien etwas preiswerter als Deutschland, auf jeden Fall für Vegetarier wie uns. Essen gehen ist ebenfalls preiswerter, was die überall angebotenen Menüs ab € 8, die aus drei Gängen bestehen, betrifft. Gnadenlos preiswert ist das Kaffee trinken in Spanien, einen cortado (Espresso mit Milch) gibt es ab € 1,10, einen café con leche (kleiner Milchkaffee) ab € 1,40. Und immer lecker!

Thema Internet! Am Torre gibt es seit drei Jahren kostenfreies WLAN. Das ist nicht immer sehr schnell und geht auch mal gar nicht (dann nutzen wir unseren Carrefour-Stick mit Tagesflat). Hier in Deutschland haben wir Volumentarife und da wir viel Volumen verbrauchen, kostet das viel Geld, mindestens € 40/Monat (verschiedene Anbieter in zwei unterschiedlichen Netzen mit insgesamt 12,5 GB)! Das reicht uns nicht immer! 😉

@ André: Teelichterverbrauch bei uns mindestens 250! 😉 😉

Und dann warten wir mal ab, ob uns im nächsten Winter das Geld wichtig ist oder die Sonne!!! 😉 😉 😉

written by Ingrid
statistics made by Uschi

Samstagnachmittagskaffeebesuch

 

Björn zu Besuch

Heute bekamen wir lieben Besuch! Björn, den wir im letzten Winter auf seinem Stellplatz “Finca Caravana” in der Provinz Murcia in Spanien besucht hatten, wollte heute einmal das Thermarium hier in Bad Schönborn kennenlernen. Er ist – nicht freiwillig – schon seit kurz vor Weihnachten in Deutschland und kuriert seine schweren Verletzungen aus, die er sich bei Handwerksarbeiten in Spanien zugezogen hat. Eine wegrutschende Leiter, beide Fersen gebrochen und einen Brustwirbel!  In Spanien ist es so, dass man SEHR schnell wieder aus den Krankenhäusern entlassen wird und so wurde er 5 Tage nach der Wirbelsäulen-OP auf einer Spezial–Transportliege in sein Wohnmobil verfrachtet. Bewegen war Fehlanzeige, aufstehen und laufen ging schon allein wegen der gebrochenen Fersen nicht! Jeden zweiten Tag kam eine Ärztin, die nach ihm sah. Allein wäre das natürlich überhaupt nicht gegangen, aber Björn hatte zum Glück Unterstützung durch seinen Vater, der sofort zu ihm kam. Es galt, einen Stellplatz zu betreuen, Björns Hündin Nora zu versorgen und sich um einen außer Gefecht gesetzten Sohn zu kümmern. Nach gut zwei Wochen war Björn stabilisiert genug, um zur Rehabilitation nach Deutschland fliegen zu können. Zu seiner großen Beruhigung fand sich ein Paar, das schon einmal zu Gast bei ihm auf der “Finca Caravana” gewesen war, bereit, ihn für die nächsten drei Monate zu vertreten. Fotos von ihnen und von dem wirklich schönen Stellplatz, den Björn in Eigenregie errichtet hat, finden sich hinter den Namen-Links und in unserer Blogroll.

Uns hat es im letzten Winter dort sehr gut gefallen, wie wir in unseren Blogartikeln „Besuch bei Björn auf der Finca-Caravana„, „Stilles, weites Land“ und „Ostergrüße von der Finca-Caravana“ hoffentlich anschaulich und überzeugend dargestellt haben. Wer Ruhe und wirklich ursprüngliche spanische „Hinterland“-Natur liebt, Macchie, Mandel- und Olivenbäume, malerisch zerfallende Fincas mag und sich selbst genügt, der wird es lieben, dort zu sein. Der Blick über das Land, vor allem aber der Sternenhimmel am Abend ist ein Gedicht! Wer dem Rummel und der Enge der Küste entfliehen will oder auch nur auf der Hin- oder Rückfahrt nach/von Spanien einen Zwischenstopp einlegen möchte, ist auf Björns “Finca Caravana” richtig. Wir werden auf jeden Fall wieder dorthin fahren!

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068 Finca-Caravana

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

¡Hola nach Spanien!

 

Auf besonderen Wunsch eines einzelnen Herrn gibt es hier nun doch noch ein Nutria-Video (53 Sek.):

 

Falls noch mehr Bedarf besteht (und genügend Volumen verfügbar ist – nicht jeder hat eine DSL-Flatrate!), könnt ihr „hier“ klicken (Dauer 2:32 Min., autom. Weiterleitung zu YouTube). Dort gibt es noch ein paar ganz nette Videos von „umobiso“ – nicht nur Nutrias! Die meisten sind Bestandteil eines unserer früheren Blogbeiträge und dort entsprechend verlinkt.

written by Ingrid
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Wochenend (und Sonnenschein?)

Grün ist die Hoffnung, also…

Pünktlich um 16 Uhr haben wir heute das Wochenende eingeläutet. Das heißt, wir waren fertig mit unserem Fitnessprogramm für diese Woche. Fertig sind wir sowieso immer danach, denn wir geben jedes Mal richtig Gas! Uschi musste allerdings etwas langsamer tun, da sie sich eine heftige Erkältung eingefangen hatte. Einmal hat sie komplett ausgesetzt, die anderen Tage ist sie “nur” 30-40 Minuten aufs Laufband gegangen, mit 5-5,5 km/h. Das Krafttraining habe ich ihr verboten. 😉 Vorgestern hatte sie aber die Nase (immer noch) voll und hat sich selbst wieder gesund geschrieben. Bis jetzt habe ich Glück und habe mich nicht angesteckt!!!

Gestern, an unserem freien Tag, hatten wir Glück und mal wieder einen strahlenden Sonnentag!

20.2.15:4418°C

Bad Schönborn - GlashausDa hält es uns natürlich nicht die ganze Zeit im Mobil, zu sportlichen Aktivitäten bin zumindest ich allerdings (am freien Tag) nicht bereit, also machten wir einen geruhsamen “Rentnerspaziergang” durch den Kurpark ins Städtchen. In unserem Lieblingslokal (viele vegetarische Gerichte) “Glashaus” gab es einen leckeren Kaffee und ein Stück Kuchen für uns zwei. Nein, nicht für jede eins!

Skulptur vor dem Glashaus    Skulptur - Detail

Bad Schönborn ist kein “gewachsener”, sondern ein Kunstname für die beiden früheren separaten Orte Mingolsheim und Langenbrücken. Viel los ist in keinem der beiden Ortsteile, aber es gibt alles, was man zum täglichen Leben braucht. Mingolsheim, wo wir uns befinden, ist eindeutig der hübschere Ort, es gibt jede Menge Esslokale, ein paar Bekleidungs- und andere Geschäfte. Einige davon liegen (nicht so schön) an der Ortsdurchgangsstraße, die Mehrzahl allerdings inmitten kleiner Sträßchen mit netten Fachwerkhäusern.

Bad Schönborn-MingolsheimBad Schönborn-MingolsheimHerbie!!!Café MüllerKunst???Gasthaus?Gasthaus? Gasthaus?

Alles ist vom Stellplatz aus in 10-15 Minuten zu Fuß gut erreichbar, hin und zurück durch den kleinen, aber wirklich netten, Kurpark, der auch bei Dunkelheit gut beleuchtet ist. Unser Weg führt uns natürlich jedes Mal bei “unseren” Nutrias vorbei. Es macht uns immer wieder Spaß, sie zu beobachten! NEIN, diesmal gibt es nicht schon wieder ein Video! Obwohl ich ja ein seeeehr schönes hätte… 😉

hiervon gibt es auch ein Video ;-)FrühlingserwachenFrühlingserwachenFrühlingserwachen  Frühlingserwachen

written by Ingrid
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Alle weg!!! – Alle da!!!

 

Aschermittwoch – wie schön! Für all die Karneval-/Fasching-/Fastnacht-/Fasnet-/Fasnacht-/Fastabend-/Fastelovend-/Fasteleer-“Narren” tut es uns ja (fast) unsäglich Leid, aber wir sind einfach nur froh, dass hier auf dem Stellplatz jetzt wieder “normale” Verhältnisse herrschen, hoffentlich mindestens bis Ostern. Aber da werden wir wohl sowieso nicht mehr hier sein. Man kann wieder Gegend sehen, wenn man aus den Fenstern sieht und nicht nur das benachbarte Wohnmobil. Keine Kläffsäcke auf vier Pfoten mehr, keine Frauchen mit lauten “Sei ruhig!!!”-Rufen, meist lauter als der Hund, frühmorgens und direkt neben uns, keine Alarmanlagen, die unvermittelt und unsinnigerweise losgehen, keine laufenden Motoren während der Entsorgung des Mobils oder in der Warteschlange vor der Ent- und Versorgungsanlage. Die heutigen Motoren scheinen keinen zweiten Kaltstart zu verkraften! WIR GENIESSEN DIE RUHE!!! Und freuen uns über zurückgelassenes Stromgeld in den Automaten. 😉 Nein, wir parken deswegen nicht um, aber wechseln unser Kabel von der rechten Stromsäule zur linken und umgedreht, solange noch etwas zu holen ist. Ein wenig Entschädigung für all den Lärm muss dann doch sein!

Oscarlotta-Doubles

Die Sonne war dann leider auch mal wieder weg! 😦

Sonne auch weg!

Seit längerem schon fragen wir uns, ob es an uns/am Alter liegt, dass wir so lärmempfindlich geworden sind? Oder liegt es wirklich daran, dass die Plätze viel voller geworden sind und/oder die Menschen rücksichtsloser? Wenn man jemanden auf sein Störverhalten anspricht, reagiert derjenige oftmals nicht verständnisvoll oder ist bereit, sein Verhalten zu hinterfragen/überdenken/reflektieren, sondern ganz oft werden die so Angesprochenen sofort aggressiv/pampig/unfreundlich bis unverschämt. Und wenn jetzt jemand glaubt, uns als Frauen begegnet man so sicher nicht, dann täuscht der sich gewaltig. Aber, wie wir von diversen netten Nachbarn schon erfahren haben, geht es den Männern auch nicht besser. In unserem Fitnessstudio wird alle paar Tage mit Kreide ein schöner Sinnspruch an eine Schiefertafel geschrieben. Letztens stand dort:

“Viele Menschen sind heutzutage aus dem Takt. Dies ist der Grund, warum sich manche taktlos verhalten.”

Also, unsere Überschrift “Alle weg!!!” habt ihr jetzt sicher schon verstanden! “Alle da!!!” bedeutet nichts anderes, als dass wir beim letzten Schönwetter-Spaziergang im Kurpark die vermissten drei Jung-Nutrias angetroffen haben! Alle sind wohlauf, sehen gut genährt aus und Mama ist schon wieder schwanger/trächtig!!! Ihr dürft euch also auf weitere Nutria-Babyfotos freuen. 😉 Hier aber erst einmal ein weiteres kleines Video (nur 35 Sekunden kurz!):

written by Ingrid
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Ist denn schon wieder Sommer???

 
 
KarnevalWir haben gerade ein déjà-vu, wissen nur nicht, ob Weihnachten ist oder Silvester!?! Oder haben wir doch Winterschlaf gehalten und den Frühling verpasst??? Der Platz ist jedenfalls so voll wie, ja wie? Weihnachten? Silvester? Sommer? Ah – es ist Karneval!!! Aber hier doch nicht!? Genau, hier ist KEIN Karneval, zumindest nicht in erwähnenswerten Ausmaßen und deshalb sind sie alle hier.
😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉

Morgens VOR 9 Uhr direkt neben unserem Bett lautes Gegacker, freudiges Begrüßen, man hat sich ja so lange nicht gesehen! LEUTE, es gibt Menschen, die schlafen um diese Zeit noch oder würden es zumindest gerne! Wenn ihr abends um halb 10 ins Bett geht, machen wir draußen doch auch keinen Krach!!! Oh – wir freuen uns schon auf den Sommer! Wie schön, dass noch Februarkälte herrscht und die Menschen IN ihren Mobilen bleiben. Bis auf die direkt neben uns, die müssen alle halbe Stunde abwechselnd oder gleichzeitig raus zum Rauchen. Das Mobil ist garantiert gerade erst auf der CMT gekauft worden und das erste, man weiß noch nicht, dass man Wohnmobiltüren auch leise zumachen kann. JA – kann man!!! Und man vergisst auch gerne, dass man die Alarmanlage aktiviert hatte, als man wegging. HA, HA – alles so lustig! Wir freuen uns auf den Sommer!!!

Ein Mobil steht an der Versorgungssäule und wird mit Frischwasser betankt. Ein weiteres wird in der Zwischenzeit schon mal über den Entsorgungsschacht gefahren. Der Besitzer des ersten Mobils denkt praktisch und öffnet auch schon mal seinen Abwasserhahn. Die Brühe läuft drei Meter über die Asphaltfläche Richtung Gully, nur dumm, dass das andere Mobil im Weg steht. Dessen Besitzer findet es nicht sehr lustig, dass sein linker Vorderreifen “gespült” wird und er zu seiner Fahrertür nicht mehr einsteigen kann. Ja – wir freuen uns auf den Sommer! Da gibt es dann von allem viel mehr, mehr Mobile, mehr zu sehen, mehr Krach und mehr Sonne. Obwohl, Sonne hatten wir die letzten Tage richtig viel.

Platz voll!!!Blick vom Beifahrersitz ausAussicht???der freie Platz ist inzwischen auch besetztKarneval

WIR FREUEN UNS AUF DEN NÄCHSTEN WINTER!

so schön wie in Calpe

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Nutria-Update

 
 
holy Im Moment haben wir tatsächlich öfter mal Tage mit mehreren Stunden Sonnenschein!!! Dann freuen wir uns, auch wenn wir ins Studio müssen. Es macht viel mehr Spaß dort, wenn man nach draußen schaut und alles hell und freundlich ist. Noch mehr freuen wir uns aber, wenn wir unseren “freien” Tag haben und einen Spaziergang machen können. Wohnmobile haben ja, im Gegensatz zu Häusern, die Eigenschaft, sich bei dem kleinsten bisschen Sonne sofort aufzuheizen, was jetzt im Winter natürlich sehr angenehm ist. Die Heizung kann dann zumindest tagsüber ausgeschaltet bleiben. Die Wärme täuscht aber darüber hinweg, dass es draußen doch noch recht kalt ist. Aber das merkt man ja sofort, sobald man zur Tür raus ist und kann sich dann schnell noch etwas Wärmeres anziehen.

Wir freuten uns über den blauen Himmel und darüber, wie schön die Bäume im Sonnenlicht aussahen, auch ohne Blätter.

Sonntagsspaziergang

Beim genaueren Hinsehen waren an einigen Sträuchern sogar schon erste Knospen zu erkennen! Der Frühling naht!!!

SonntagsspaziergangSonntagsspaziergang 

Im Sonnenschein sahen sogar die Birken aus, als ob sie schon neu ausgetrieben hätten!

SonntagsspaziergangSonntagsspaziergangSonntagsspaziergang   

Dass wir doch noch Winter haben, war dann am Kurparkteich zu merken, der zum größten Teil zugefroren war. Einige Enten versuchten Eislauf ohne Schlittschuhe, die meisten jedoch drängelten sich im eisfreien Bereich. Dass sie nicht fürchterlich frieren! 😉

SonntagsspaziergangSonntagsspaziergang

Jetzt mussten wir natürlich noch nach “unseren” Nutrias schauen! Lange hatten wir sie nicht mehr gesehen und uns voller Sorge gefragt, wie die kleinen, erst im November geborenen, Nutria-Babies diese Temperaturen überhaupt überleben können. Zumindest eins hat es erkennbar geschafft, wir hoffen aber, dass die anderen drei nur gerade woanders unterwegs waren… Mama oder Papa Nutria sonnte sich ganz entspannt. 

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Wo “das Leben tobt”…

 

Als wir gestern Nachmittag so schön gemütlich in unserer Oscarlotta saßen (draußen “tobte” ein eisiger Wind), wurde uns mal wieder bewusst, welcher Unterschied besteht zwischen steinwandig wohnen und mobil leben. In welcher Wohnung oder in welchem Haus sitzt man denn so, dass man von seinem Sessel oder von seiner Coach einen 360°-Rundumblick hat? Normalerweise sieht man dort sitzend gar nichts von dem, was draußen passiert. Wenn man, wie mein Bruder und seine Frau, einen “Wintergarten” hat, sieht man immerhin in den eigenen Garten, da steht eine Tanne, ein Gartenhäuschen und ein Vogelhaus. Und ein Springbrunnen, der im Winter stillgelegt ist. Okay, okay, alles gut, jeder darf es so machen, wie er will. WIR finden es aber einfach interessant, wenn wir mitkriegen, was um uns herum los ist. Schon früher in meiner Dachgeschosswohnung hatte ich immer, wenn ich von einer Reise zurückkam, das Gefühl, dass irgendwo da draußen “das Leben tobt”, ich aber kein Teil davon war, weil ich ja gar nichts davon mitbekam. Im Wohnmobil dagegen fühlte ich mich immer “mittendrin”. Eine Kindheitserinnerung habe ich an meine Oma, damals schon um die 80, die sich vor ihrem Wohnzimmerfenster ein Podest hatte bauen lassen. Darauf saß sie in einem Lehnstuhl und hatte so die Möglichkeit, das Geschehen auf der Straße zu verfolgen. So manche Stunde saß ich bei ihr und wir unterhielten uns über das, was es zu sehen gab. Das muss mich wohl geprägt haben. 😉

Hier auf dem Stellplatz gibt es immer etwas zu sehen und darüber zu lästern, sich zu amüsieren oder zu wundern. PKW, die aus Versehen hineinfahren (wie bereits berichtet), Wohnmobilfahrer, die das Prinzip der “Tortenstücke” nicht verstehen (wie bereits berichtet) oder auf seltsame Art und Weise ihr Mobil ent- oder versorgen (wie bereits berichtet). Auch jetzt im Winter haben wir bisher noch nie allein hier gestanden, also irgendjemand tut immer irgendetwas. Das bekommt man sogar aus den Augenwinkeln mit und kann dann frei entscheiden, ob man seine eigentliche Tätigkeit dafür unterbricht und ein wenig “schaut”, wie früher bei Oma.

Und dann die verschiedensten Wohnmobile, die hier auftauchen! Überwiegend natürlich langweilige “Joghurtbecher”, aber vorletzte Woche ein wirklich hübscher “Düdo”, der uns begeisterte. Sehr viel Platz war da drin allerdings wohl nicht und innenliegende Tanks für Frisch- und Abwasser gab es eher auch nicht. Und es war sehr kalt zu der Zeit. Es schien aber alles zu funktionieren, denn Besitzer und Auto blieben zwei Tage/Nächte.

DüdoDüdoDüdoDüdoDüdo     

Aber dann sieht man auch so etwas: ein rundum foliertes Wohnmobil, bei dem man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. 😉

Womo-DekorWomo-DekorWomo-Dekor

Am Dienstag bekamen wir noch unerwarteten Besuch. Uschi war gegen 19 Uhr noch einmal draußen an unserem Vorratsfach, als ein ihr unbekannter männlicher Mensch freudestrahlend auf sie zu kam. Ein Blogleser, der unsere Oscarlotta erkannt hatte? Der Mann sagte nur ein Wort: “Alcejur”! Jaaa, da hatten wir Anfang 2009 ein sehr nettes Paar kennengelernt! Sie waren erneut auf dem Weg nach Portugal, hatten wirklich im Blog gelesen, dass wir hier stehen und wollten uns überraschen. Überraschung geglückt! H. setzte dann aber noch einen drauf, indem er in der Nacht heftigste Nierenkoliken bekam und per Notartzwagen nach Bruchsal ins Krankenhaus gebracht wurde, wo wir ihn erst heute per Smart wieder abholen konnten!!! Seine Frau, die das noch relativ neue Wohnmobil noch nie gefahren hatte und auch sonst mit den “Männerarbeiten” nicht vertraut ist, war heilfroh, dass alles hier und nicht irgendwo auf der Fahrt, womöglich in Frankreich oder Spanien, passiert ist und wir ihr mit tatkräftiger und moralischer Unterstützung zur Seite standen. Denkanstoß oder Frage an unsere WoMo-Leser: Kommt jede von euch Frauen allein zurecht, wenn ER ausfällt? Braucht ihr den ADAC oder könntet ihr Mobil mit/ohne Mann auch selbst wieder nach Hause fahren? Könnt ihr die Gasflasche tauschen, die Toilettenkassette ausleeren, ent- und versorgen? Kommt ihr mit der Elektrik, Stromzuführung, Batterieüberwachung etc. zurecht? Und ihr Männer? Müsstet ihr wieder nach Hause fahren, wenn die letzte Unterhose “vom Mann fällt”? Wisst ihr, wie Herd und Backofen zu benutzen sind, wo es in fußläufiger Entfernung frische Brötchen zu kaufen gibt? Wir fürchten, die Männer sind im Vorteil! Aber, ihr Männer, wäre es nicht auch für euch ein beruhigendes Gefühl, wenn ihr sicher sein könntet, dass eure Frauen im Fall der Fälle ohne euch nicht gleich “aufgeschmissen” sind???

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3 Tage Nordsee

 

Am Montag waren wir mit unseren Ninos-Niños mal für einen 3-Tage-Kurztripp an der Nordsee, von 17:00-17:45. Und dazu mussten wir nur eben zum Eingang unseres Fitnessstudios laufen, dann aber nicht wie üblich in den 1. Stock, sondern die Treppe nach unten ins Kellergeschoss. Dort verkleideten wir uns etwas, obwohl die Karnevalhochsaison ja noch gar nicht begonnen hat!

MeersalzgrotteMeersalzgrotteMeersalzgrotte

Na, wisst ihr jetzt schon, was wir gemacht haben??? Wir haben uns einsalzen lassen. 😉 Zum Thermalbadkomplex gehört auch eine Meersalzgrotte, das ist ein sehr nett gestalteter Raum ganz aus Salz vom Toten Meer. Salzgranulat am Boden, Salzziegel an den Wänden und in der Mitte ein wunderschöner Baum mit ausladender Krone ganz aus Salz. Die verzweigten Äste bestehen aus größeren und kleineren Salzzapfen, in etwa wie Stalaktiten in einer Tropfsteinhöhle. Im Kreis um den Baum herum gibt es 20 bequeme, verstellbare Liegesessel, in jedem liegt eine Wolldecke zum Einkuscheln. Dabei ist es mit 22°C gar nicht kalt dort unten. Eine Angestellte erzählt, wenn alle es sich gemütlich gemacht haben, dass im Raum 13000 dieser Salzziegel verarbeitet sind. Und dass die Besonderheit des Salzes aus dem Toten Meer im Gegensatz zu Stein- oder Bergsalz zu einem Raumklima  führt, das einem dreitägigen Aufenthalt an der Nordsee entspricht, bei nur 45 Minuten Verweildauer! Dann wird das Licht gedimmt und sanfte Licht- und Klangeffekte verhelfen zu absoluter Entspannung. Manch einer schlummert still und heimlich weg, manchmal auch hörbar. 😉 Es ist so wohltuend, dass man sich gar nicht entscheiden kann, ob man die Augen geschlossen halten oder lieber den mit diffusem Licht angestrahlten Salzbaum betrachten soll. Auf jeden Fall vergeht die Zeit wie im Flug!

Für Familien gibt es einen Extraraum mit Spielzeug für die Kleinen, die dort wie am Strand mit dem Salz Burgen bauen oder LKW mit Salz beladen können. Auch für Rollstuhlfahrer ist der Besuch möglich! Der Eintritt kostet € 10 und ist bei unserem Fitness-Schnupperpreis enthalten. Einen preiswerteren Kurzurlaub an der Nordsee gibt es nicht!!! Und für danach gibt es nur zwei wirkliche Alternativen: sich im Solewasser des Thermalbads treiben lassen oder ins eigene Bett fallen!

Fotografieren wird nicht gerne gesehen, deswegen gibt es nur zwei heimliche Fotos und mehr “hier”.

MeersalzgrotteMeersalzgrotte

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Immer schön im Rhythmus bleiben

heißt es bei uns seit dem 1. November 2014, JEDEN zweiten Tag eine Trainingseinheit von etwa 100 Minuten in unserem uns schon wohlvertrauten Fitnessstudio gleich nebenan. Heute möchte ich euch den Ablauf einer individuellen, auf mich zugeschnittenen Einheit in Wort und Bild darstellen. Sie beginnt mit einer Aufwärmphase auf dem “Stepper”, das bedeutet 10 Min. lockeres Treten.

Fitnessstudio

Anschließend folgen Übungen an den verschiedenen “Kraftmaschinen”, die dauern insgesamt etwa eine Dreiviertelstunde. Eine Übung absolviere ich mit 2 Serien á 20 Wiederholungen, alle anderen mit 3 Serien á 20 Wiederholungen.

Fitnessstudio Fitnessstudio Fitnessstudio Fitnessstudio Fitnessstudio

Das Krafttraining schließe ich mit Dehnübungen im “Käfig” ab.

Fitnessstudio Fitnessstudio Fitnessstudio

Eine Ausdauerübung beendet mein Training. Ich walke 40 Minuten stramm auf dem Laufband mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten: 5 Min. 5,0 km/h, 5 Min 5,5 km/h, 25 Min. 6 km/h, 5 Min. 5,5 km/h.

Fitnessstudio

Abschließend freue ich mich immer auf die heiße Dusche! Smiley

Wir haben jetzt 3 Monate hinter uns und stellen beide fest, dass unsere über die Jahre aufgetretenen “Zipperlein” sich langsam aber sicher verdünnisieren. Die Muskelkraft und die Beweglichkeit sowie die allgemeine Kondition haben merklich zugenommen (eine volle Gasflasche oder ein voller 10l-Wasserkanister fühlen sich nicht mehr so schwer an Zwinkerndes Smiley ). Da wir im Moment keine aktuellen Reisepläne haben, bleiben wir einfach den Februar noch hier und trainieren weiter. Außerdem gefallen uns die Besuche des Thermalbades zur abendlichen Entspannung auch nicht schlecht. Es ist uns klar, dass wir am Ende unseres “aktiven” Winters nicht einfach aufhören können zu trainieren. Um unsere (im Schweiße…) erarbeitete Fitness zu erhalten, werden wir mit Hilfe der kompetenten Trainer unserem “mobilen” Leben angepasste Trainingsprogramme erstellen. Laut Aussagen der Trainer können wir alle Kraft-/Dehnübungen an den Großgeräten ersetzen durch adaptierte Übungen mit Therapiebändern (gibt es in verschiedenen Stärken). Außerdem haben wir uns Kurzhanteln gekauft, die von 2,5 kg bis auf 5 kg pro Hantel aufgerüstet werden können. 10 kg Mehrgewicht werden Oscarlotta und auch Boxi wohl verkraften. Bin gleich zurück  Ab März werden wir dann auf die “mobilen” Geräte umsteigen und das Ausdauertraining wieder nach draußen verlegen. Nordic-Walking oder Radfahren in Wald und Flur nach dem monatelangen “Indoor-Sport” ist auch wieder richtig gut. Wir werden euch dann die adaptierten Übungen in einem Blogeintrag vorstellen.

Unser Resümee nach diesem Sport-Winter in Deutschland ist jetzt schon eindeutig positiv! Wir sind überzeugt davon, dass die Investition von Zeit und Geld in unsere Gesundheit die gewünschten Erfolge gebracht hat; u n d: Langeweile, was ist das? Messbare Ergebnisse liegen zur Zeit allerdings noch nicht vor. Die bekommen wir erst mit dem obligatorischen Abschlusstest am Ende unserer Trainingszeit hier.

Nun noch Hinweise für Wohnmobilisten, die den Besuch des Fitnessstudios in Betracht ziehen: Es gibt für Reisemobilfahrer, die hier auf dem Stellplatz stehen, absolute Sonderpreise. So kostet ein “Schnuppermonat” mit Eingangstest und individuellem Trainingsplan + Einweisung an den Geräten durch geschulte Trainer nur € 69,-. Dieser Betrag beinhaltet 2 Gutscheine, einen für die Meersalzgrotte (€ 10,-) und einen für einen ganzen Tag Sauna + Thermalbadbesuch, Unterbrechung möglich (€ 19,-) Im Dezember/Januar gab es den “Schnuppermonat” sogar für nur € 59,-. Wir als “mobile” Gäste dürfen auch mehrere Monate nacheinander “schnuppern”.

Version Ingrid:

Uschi hat eine etwas andere Aufteilung als ich. Bei ihr verteilt sich Krafttraining zu Ausdauertraining im empfohlenen Verhältnis 1/3 zu 2/3. Ich bin zwar – als Steinbock – normalerweise in allem viel ausdauernder, aber nicht, was sportliche Aktivitäten angeht! 40 Minuten Laufband ist mir viiiel zu langweilig!!! Man könnte sich zwar Stöpsel in die Ohren stecken und das Fernsehprogramm auf den vier Flachbildschirmen an der Wand gegenüber “genießen”, aber wenn ich so sehe, was da läuft, ist das für mich keine erstrebenswerte Alternative. Außerdem war und ist mein Anspruch, vorrangig Muskeln aufzubauen. Nein, ich will nicht aussehen wie ein Bodybuilder, bei Frauen geht das in dem Ausmaß ja sowieso nicht ohne “Pülverchen”. Muskelmasse erhöht den Grundumsatz des Körpers, d. h., je mehr Muskeln desto mehr Kalorien werden verbrannt. Das ist für mich die einzige Möglichkeit, mein Gewicht zu reduzieren, denn noch weniger essen würde zwar gehen, wäre aber extrem frustrierend. Und der Bewegungsmensch, so wie Uschi, bin ich nicht, war ich noch nie und werde ich in diesem Leben ganz sicher auch nicht mehr werden. 😉 Mein Verhältnis ist also genau umgedreht: 1/3 Ausdauertraining (Stepper, Handfahrrad, Fahrrad, Laufband) zu 2/3 Krafttraining (insgesamt 14 Geräte mit jeweils 2 Serien á 20 Wiederholungen). Fortschritte seit Beginn lassen sich daran ablesen, dass sowohl ich als auch Uschi die “Last”, also die Gewichte, kontinuierlich steigern, teilweise schon verdoppeln, konnten. Gewichtsmäßig hat sich allerdings wohl (leider!) noch nicht allzu viel getan. Ich stelle euch die Geräte, die ich nutze, hier einfach mal als Fotos vor, in der Mehrzahl allerdings ohne mich, dafür seht ihr an den Detailaufnahmen, welche Muskelgruppen trainiert werden.

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Absolut beeindruckend ist allerdings ein anderes Phänomen: Seit über 10 Jahren habe ich Probleme mit meinem linken Bein, die sich bei Anstrengung, Belastung über einen längeren Zeitraum dadurch äußern, dass mein linker Fuß beim Laufen nicht mehr automatisch funktioniert (sog. Schlappfuß). Kein Arzt konnte mir bisher helfen, geschweige denn überhaupt eine Diagnose stellen. Und seit 2 Wochen merke ich, dass sich da etwas zum Positiven verändert!!! Keine Ahnung, welche Übungen dafür verantwortlich sind, aber irgendetwas muss es ja sein. Wenn das kein Grund ist, weiter zu machen!

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Verkehrsschilder – nur eine Empfehlung?

 

Beschilderung Der Wohnmobil-Stellplatz “WellMobilPark” in Bad Schönborn, auf dem wir diesen Winter “Dauercamper” sind, liegt mitten im Kurgebiet im Ortsteil Mingolsheim. Umgeben sind wir von drei Kliniken, einem Seniorenheim, einem Ärztehaus, einer Pflegeklinik, dem Thermalbadkomplex “TherMarium” mit Saunalandschaft, Spa-Bereich und dem Medizinischen Fitnesszentrum. Einmal über die Straße beginnt ein großes Waldgebiet mit Wander-, Spazier- und Radwegen und dem niedlichen kleinen Tierpark. Wir hatten “hier” und “hier” schon davon berichtet. Was hier am nötigsten gebraucht wird, sind…? Richtig, Parkplätze! Die Kliniken benötigen ihre Parkplätze für ihre Patienten und Besucher, der wirklich große Parkplatz am Thermalbad ist meistens rappelvoll, am Tierpark gibt es nur wenige Parkmöglichkeiten und für die Spaziergänger wird es schon etwas schwierig. Deshalb kommt es in schöner Regelmäßigkeit vor, dass parkplatzsuchende PKW-Besatzungen sich auf unseren Stellplatz “verirren”. Eigentlich ja fast nicht möglich, bei dieser Beschilderung:

BeschilderungBeschilderung

Na ja, kann ja mal passieren, könnte man wohlwollend sagen und erwarten, dass der PKW umgehend gewendet wird und das Gelände wieder verlässt. Weit gefehlt!!! Im besten Fall biegt man direkt an der Rezeption nach rechts ab Richtung Thermalbad, stellt fest, dass dort dummerweise keine Durchfahrmöglichkeit ist und gibt dann Vollgas, um den Platz möglichst schnell und unbemerkt wieder zu verlassen. So umfährt man einmal das gesamte Gelände. Auf einem Stellplatz gilt: langsam fahren. Im zweitbesten Fall biegt man NICHT rechts ab, sondern umrundet den Platz im Uhrzeigersinn. Und “übersieht” dabei dieses eigentlich ebenfalls nicht zu übersehende Schild sowie die doch eigentlich eindeutige Fahrbahnmarkierung:

Beschilderung

In beiden Fällen steht bei der “Zieleinfahrt” an der Rezeption Herr Köhler, der Stellplatzbetreiber, schon bereit. Und wer jetzt glaubt, dass der PKW-Fahrer sich entschuldigt, dass er a) überhaupt über den ganzen Platz gefahren ist und b) das noch mit absolut unangemessener Geschwindigkeit, der irrt! Im günstigsten Fall bremst der Fahrer freiwillig, lässt sein Fenster herab und sich selbst zu einer Erklärung. Passiert so gut wie nie! Normal ist, dass Herr Köhler sich fast auf die Kühlerhaube werfen muss und dann übelst von dem PKW-Fahrer beschimpft wird, nur weil er ihn darauf hinweist, dass er sich auf Privatgelände befindet, dass er offensichtlich einige Schilder “übersehen” hat und wie ein Irrer über den Platz gebrettert ist. Da wir, wie auf dem Foto erkennbar ist, direkt hinter dem Einbahnstraßenschild und wenige Meter neben der Rezeption stehen, können wir das alles sehr gut beobachten. Und so wären wir auch einmal beinahe Zeugen eines Fast-Unfalls geworden, als Herr Köhler sich nur noch mit einem instinktiven Sprung rückwärts vor dem Überfahrenwerden retten konnte. Im selben Tempo den Stellplatz verlassen geht zum Glück nicht, da die Sicht auf die Kraichgaustraße durch eine Hecke verhindert wird. Einen Auffahrunfall will dann doch niemand riskieren. Und so bleibt immer genug Zeit, sich die Nummernschilder zu merken. Wie oft das passiert, fragt ihr euch? So 5-10 mal pro Woche, im Jahresdurchschnitt! 

Beschilderung

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Boxen für Boxi

 

Nein, einen Boxkampf gibt es hier jetzt nicht. Und Boxi, der noch nicht fertiggestellte Teil-Neuzugang in unserem Fuhrpark, wird auch nicht in einem Reitstall untergestellt werden, er/es ist ja schließlich kein Pferd. Boxen für Boxi heißt nichts anderes, als dass wir ein wenig gehäkelt haben, Aufbewahrungsbehälter für Krimskrams, Kleinkram, Computer- und Handyzubehör oder für Dinge, die noch gar nicht wissen, dass sie darin landen werden. Jungs, für euch ist das heute leider eher nichts, sorry! Schaut euch doch derweil einfach mal unsere Rubrik “Tipps und Tricks” an oder unsere “Stell- und Campingplatzinfos”. Mädels, wenn ihr interessiert seid und schon einmal eine Häkelnadel in den Fingern hattet und etwas mehr hinkriegt als nur Luftmaschen, dann ist das hier für euch!

Ich kann, als frühere Lehrerin für Textilgestaltung, schlecht an Handarbeitsgarnen vorbeigehen, ohne etwas zu kaufen. Als ich noch steinwandig wohnte, hatte ich genug Lagermöglichkeit, jetzt im Wohnmobil ist das natürlich ganz anders. Richtig große Projekte gibt es nicht mehr, aber Mützen, “Schlubberschuhe” oder ähnliches muss immer mal wieder sein. Und wenn ich ein besonders außergewöhnliches Strick- oder Häkelgarn sehe, muss es meistens doch mit nach Hause. Gerne kaufe ich etwas, nur weil es mir gefällt, ohne überhaupt schon zu wissen, was ich daraus herstellen könnte. Auf diese Weise entstand Box Nr.1:

Box 1 von oben betrachtet Box 1 Unterseite Box 1 von der Seite

Das Material für die Bodenfläche ist ein dünnes silberfarbenes Bindfadengarn, die Seiten sind mit Deko-Bast in silber gearbeitet und, da das Material nicht ausreichte und auch nicht nachkaufbar war, habe ich den Umschlag mit “normalem” hellgrauen Viskosegarn (doppelter Faden) gehäkelt. Die (Umfang-) Größe ergab sich aus der Lauflänge des Bindfadens, ich habe (für den Boden) einfach alles aufgebraucht. Es wurden 20cm Ø, die Gesamthöhe beträgt 11cm und den Umschlag habe ich 4cm breit gearbeitet. Das Muster entsteht, indem man bei den festen Maschen immer nur in den hinteren Maschenteil einsticht. Die letzte Runde ist in Krebsmaschen gearbeitet. Die genaue Häkelanleitung findet ihr am Ende dieses Beitrags.

Uschi strickt sehr schöne Socken und nachdem meine Box fertig war, wollte sie unbedingt auch eine häkeln. Von unserem Herbstaufenthalt hier wussten wir, dass es im benachbarten Östringen ein sehr gut sortiertes Handarbeitsgeschäft gibt. Dort wurden wir schnell fündig! Zu unseren neuen Polsterfarben passend kauften wir je ein Knäuel (100g) “Dochtgarn” in hellbraun, mittelbraun und hellblau sowie zwei Knäuel Bändchengarn á 50g in verschiedenen Blautönen. Für alles zusammen bezahlten wir €29.

DochtgarnEtikett mit Nadelstärkenangabe

Gereicht hat es für insgesamt drei niedliche “Boxen”! Größen: 21cm, 18cm, 14cm (Ø); 14cm, 12cm, 11cm (Höhe); 5cm, 4cm, 3,5cm (Umschlag). Aber seht selbst!

Boxen (links v. Ingrid, rechts v. Uschi) und MaterialBoxen (links v. Ingrid, rechts v. Uschi)Boxen (groß und klein)Boxen (Detailansicht)Boxen (gestapelt) 

Und hier nun eine allgemeingültige Häkelanleitung zum Rundhäkeln:

(Lm=Luftmasche, Km=Kettmasche, fM=feste Masche, Rd=Runde)

3-4 LM, mit 1 Km zum Ring schließen

1. Rd: in die Mitte (großes Loch, NICHT in eine Lm!) des Lm-Rings so viele fM häkeln, wie hineinpassen (eng häkeln)

2. Rd: in jede Masche 2 fM häkeln

3. Rd: in jede 2. M. 2 fM häkeln

4. Rd: in jede 3. M. 2 fM häkeln

5. Rd: in jede 4. M. 2 fM häkeln usw…

Den Beginn einer Runde merkt man sich am besten an dem kleinen Anfangsfädchen des Luftmaschenrings. Die Anleitung ist nur eine Empfehlung. Je nach Dicke des Garns und des persönlichen Häkelstils muss man entweder mehr oder weniger Maschen dazuhäkeln. Anhaltspunkt: Wenn der “Teller” anfängt, sich am Rand zu wellen, hat man zuviel zugenommen. Wenn er sich biegt wie eine Schüssel, zu wenig. Man muss also selbst ausprobieren und evtl. wieder aufribbeln. 😦

Mustermöglichkeiten:

1. durch die ganze Masche stechen (kleine querliegende Box)

2. nur durch den hinteren Teil der Masche stechen (es entstehen “Streifen” oder “Rillen” wie bei der silbernen Box und der großen von Uschi)

3. Kombination beider Arten für Boxkörper und Umschlag

4. letzte Reihe des Umschlags mit Krebsmaschen (je 1 fM, 1 Lm, 1 M überschlagen und rückwärts gehäkelt, also in entgegengesetzter Richtung) oder Mausezähnchen (3 Lm, in die 1. Lm 1 fM häkeln, 1 oder 2 M überschlagen, 1 fM usw.)

Ansonsten sind eurer Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt! Wir wünschen euch viel Erfolg und Vergnügen! Unser gekauftes Material hat genau für diese drei hübschen Boxen gereicht, also im Schnitt pro Box €10. Ist natürlich abhängig von der Garnqualität und dem entsprechenden Verkaufspreis. Das Garn sollte relativ dick (siehe Etikett) und fest gedreht (Dochtgarn) sein.

alle drei Boxen

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Der erste Frühlingstag!!! :-) :-)

 
 
Sonnenschein!!! *freu* 15°C im Schatten!!! *freu* Und das Mitte Januar in Deutschland!!! *freu* Okay, inzwischen regnet es, 😦 aber unseren schönen Stadtbummel-Nachmittag in Bruchsal kann uns keiner mehr nehmen! 🙂 🙂

Wir sind einfach mal so losgelaufen, außer bei der Schlossweihnacht waren wir bisher noch gar nicht richtig in der Stadt gewesen. Wir fanden einen Parkplatz in der Nähe vom Schloss und liefen an den wunderschönen Nebengebäuden entlang in die Fußgängerzone von Bruchsal.

Schloss BruchsalSchloss Bruchsal

Die goldenen Zaunspitzen leuchteten diesmal in der Sonne! Wir waren richtig beflügelt von dem schönen Wetter und den milden Temperaturen. Das ist auch eine Erfahrung dieses Winters, aber das hatten wir schon mal erwähnt: Wenn nicht, wie in Spanien im Winter, jeden Tag die Sonne scheint, weiß man sie wieder viel mehr zu schätzen und heißt sie sehr willkommen, wenn sie sich mal durch die vielen Wolken durchgekämpft hat. Unseren Nachmittagskaffee genossen wir im Straßencafé!!!
Zu unserer guten Laune trugen auch diese netten Schaufensterauslagen und Deko-Objekte bei:
 
Deko-ObjekteDeko-ObjekteDeko-ObjekteDeko-ObjekteDeko-Objekte
 
Auf dem Rückweg zu Flitzi machten wir noch eine zweite Kaffeepause in dem netten Schlosscafé und erfreuten uns danach an den letzten Abendsonnenstrahlen. Die rechte mittlere Etage des Schlosses ist übrigens nicht elektrisch erleuchtet, sondern sonnendurchstrahlt!
 
SchlosscaféSchlosscaféSchloss von der Sonne durchschienenStadttor in der AbendsonneStadttor in der Abendsonne

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FELIZ NAVIDAD a todos en España!!!

Weihnachten??? Weihnachten ist doch vorbei! Oder nicht?

Die Heiligen 3 Könige in Spanien Wir sind heute nach Speyer gefahren, bei herrlichstem Sonnenschein. Schon auf der Fahrt sahen wir überall in den kleinen Ortschaften die “Heiligen Drei Könige” laufen, Kinder, die in ihren farbenprächtigen Gewändern bei jedem entgegenkommenden Auto synchron ihre goldenen Pappkronen zogen und sich verbeugten. Der Dreikönigstag ist hier in Baden Württemberg ein Feiertag und IN SPANIEN WEIHNACHTEN!!! Die Stadt Speyer hat ihren Weihnachtsmarkt einfach umbenannt, nein, nicht in Wintermarkt, sondern in Neujahrsmarkt. Wir wollten schauen, ob es wirklich nur eine Namensänderung ist oder ein anderer Markt.

Der riesige Festplatz direkt unterhalb des Domes, wo wir zu Beginn der Weihnachtszeit problemlos einen Parkplatz bekommen hatten, war VOLL! Er war sogar voller als voll, denn unzählige PKW fuhren im Schritttempo die Reihen ab in der Hoffnung, dass irgendwo mal einer wegfährt. Wir waren kurz ratlos und fuhren dann ein kleines Stück weiter auf den Parkplatz des Technikmuseums.

Technikmuseum Speyer

Der war auch gut gefüllt, aber es gab noch ein freies Plätzchen für Flitzi. Kostenpunkt: Tagesticket €2. Das war mehr als ok, auf dem Festplatz kostet es nach Stunden. Wir reihten uns in den Menschenstrom ein, der Richtung Stadt floss und wunderten uns. Es ist Montag! Aber ja, es ist wohl immer noch Urlaubszeit für viele Menschen, ein Brückentag und die Kinder haben noch Weihnachtsferien.

Dom zu SpeyerDom zu Speyer 

Die Stadt war so voll mit Menschen wie der Festplatz mit Autos! Der Neujahrsmarkt? Genau derselbe Markt wie im Dezember, alles noch weihnachtlich geschmückt und überall gab es Weihnachtsschmuck, Weihnachtsdeko, Weihnachtsgebäck zu kaufen. Und natürlich Glühwein! Aber den kann man ja auch nach Weihnachten noch trinken.

NeujahrsmarktNeujahrsmarktNeujahrsmarktNeujahrsmarkt   

Wir waren kurz irritiert, immerhin haben wir ja schon Silvester hinter uns und haben heute Mittag unsere Oscarlotta “abgeschmückt”. Da ist man irgendwie so gar nicht mehr auf Weihnachten eingestellt. Dann beschlossen wir aber, dass wir jetzt einfach so tun, als seien wir in Spanien. Dort ist ja wirklich am Día de los Reyes Magos das eigentliche Weihnachtsfest und das wird am Abend des 5. Januar mit bunten, aufwändigen Umzügen der Heiligen Drei Könige und der anschließenden Bescherung der Kinder eingeleitet. Es ist ein Erlebnis, das man unbedingt einmal gesehen haben sollte. Am spektakulärsten ist es natürlich in den Metropolen des Landes, dort ziehen die Reyes Mogos auch schon mal auf echten Kamelen durch die Straßen. In den kleineren Städten kommen sie in Hubschraubern oder mit Booten über das Meer, je nachdem wie einfallsreich die Veranstalter sind. Jede noch so kleine Ortschaft hat ihren Dreikönigsumzug, die Cabalgata de los Reyes Magos! Es ist, vor allem natürlich für die Kinder, der aufregendste Tag des Jahres.

Vor zwei Jahren haben wir uns dieses für uns so fremde Geschehen in Oropesa angeschaut und waren verzaubert! Es ist, wie fast alle Feierlichkeiten in Spanien, ein buntes, lautes, fröhliches Spektakel. Gar nicht besinnlich, wie man vielleicht vermuten würde. Wen es interessiert, der kann “hier” unsere Erlebnisse nachlesen. Ihr werdet zunächst zu unserem Artikel vom 8. Januar 2014 weitergeleitet, in dem dann der Link zu den Feierlichkeiten in der Stierkampfarena von Oropesa im Januar 2013 ist. Wer auch noch sehen will, wie die Heiligen Drei Könige im Jahr zuvor auf den Campingplatz “Torre la Sal ‘2” kamen (siehe Foto ganz oben!), findet am Ende des Artikels einen weiteren Link. 😉

Dann klickt euch mal schön durch! Und an alle in Spanien: FELIZ NAVIDAD!!!

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Gut reingerutscht

 
 
Den Silvesterabend haben wir ganz entspannt, relaxed, gechillt oder wie auch immer verbracht, mit unserem traditionellen Sahne-Heringstopf mit Pellkartoffeln. Den “eisigen” Nachtisch haben wir erst einige Zeit später vertilgt. Wir hätten auch zu der Silvesterfeier gehen können, die Köhlers (die Stellplatzbetreiber) in einer Gaststätte im Ort veranstaltet haben, mit Menü, Alleinunterhalter und Feuerwerk. Aber mit wildfremden Menschen stundenlang zusammenzusitzen ist nicht so unser Ding. Und dem Anlass entsprechende Kleidung besitzen wir gar nicht mehr. 😉 So freuten wir uns, dass wir diesmal ein besseres Silvesteressen als im letzten Jahr in Peñiscola bekamen, wo es auf dem ganzen Mittelaltermarkt für uns nichts gegeben hatte. Kurz vor dem Jahreswechsel machten wir uns auf Richtung Thermalbad, von dort gab es bereits seit Stunden Silvesterknaller und Raketen. Zum Glück war es nicht mehr ganz so kalt, teilweise wurde hier auf dem Stellplatz sogar draußen vor den Mobilen gefeiert. Vor dem Thermalbadrestaurant standen einige Leute, die dort feierten und knallten. Das eigentliche Feuerwerk fand aber unter uns im Ort statt und wir hatten durch die Bäume des Kurparks hindurch einen wunderbaren Überblick. So etwas haben wir ja auch seit 5 Jahren nicht mehr gehabt! In Spanien wird zu Silvester nicht geknallt und es gab immer nur wenige Überwinterer, die am Strand ein paar Raketen steigen ließen. Hier dauerte das Hauptgeschehen geschlagene 20 Minuten!!! Wir waren sehr zufrieden!

Am Neujahrstag blieb der uns eigentlich versprochene Sonnenschein leider aus. Wir machten trotzdem einen Wald- und Wiesenspaziergang, bei dem auch unser neues Headerfoto entstanden ist. Ja, ihr in Spanien, so sieht es die meiste Zeit bei uns aus! Der Schnee schmilzt langsam wieder weg, zumindest hier, im Allgäu liegt noch viel mehr. Und dort soll angeblich auch die Sonne scheinen. 😦

Heute (Freitag) hat unser Studio wieder geöffnet und so heißt es für uns: the same procedure as last year!

NeujahrsspaziergangNeujahrsspaziergangNeujahrsspaziergangNeujahrsspaziergangNeujahrsspaziergang       

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Zwischen den Jahren

 
 
Weihnachten haben wir gut und ruhig “überstanden”. Wir hatten am 1. Feiertag sogar einen richtigen “Urlaubstag”, da unser Studio für zwei Tage geschlossen war. Am 2. Weihnachtstag sind wir dann aber wieder trainieren gegangen. Wir sind es aus den letzten Jahren von Spanien gewöhnt, dass es keinen zweiten Weihnachtstag gibt. Da bilden wir in Deutschland ja mit nur zwei weiteren Ländern eine Ausnahme. Außer uns waren noch eine ganze Reihe anderer Fitnessbegeisterte im Studio, zum Glück verlief es sich aber und wir mussten nirgendwo warten.

Unser Wetter hier im Kraichgau ist relativ gut, zumindest im Vergleich zu anderen Teilen Deutschlands. Zwar ist es überwiegend trüb, aber Regen hatten wir noch fast keinen. Wirklich nicht! Ab und zu lässt sich auch mal die Sonne sehen, für eine kürzere oder sogar etwas längere Zeit. Natürlich begeben wir uns dann SOFORT hinaus in die Natur und freuen uns! Bei einem unserer letzten Spaziergänge kurz vor Weihnachten haben wir, außer ein paar Himmelsfotos, blühende Blumen und Sträucher fotografiert. Jaaa, die gibt es!!! Wir müssen allerdings zugeben, dass es KEIN Vergleich zu Spanien um diese Zeit ist. Aber das lässt sich eben auch nicht vergleichen, die Klimabedingungen sind halt ein klein wenig unterschiedlich. 😉

AbendsonneAbendsonneAbendsonne

GänseblümchenGänseblümchenwieseForsythienblüte  ??? 

AbendhimmelKurparkKircheAbendhimmel

Im Kurpark gibt es seit ca. 6 Wochen ein ganz erstaunliches Phänomen, zumindest für diese Jahreszeit. Der, die, das Nutria (Wikipedia sagt DIE), das in unserem “Video” im September so übergewichtig aussah, war einfach nur trächtig und hat in der Zwischenzeit vier Nutriababies geworfen. Sooo süß, die Kleinen! Und sie sind schon ganz genauso zahm und zutraulich wie ihre Eltern. Die sind angeblich auch letzten November geboren worden. Eine seltsame Jahreszeit, finden wir. Da die Natur nicht mehr genug Futter zur Verfügung stellt, bringen Anwohner Salatblätter und Gemüse vorbei. Aber wie können sie denn den Winter überstehen, so klein, wie sie noch sind? Nutrias halten keinen Winterschlaf! Die Kleinen sind in etwa so groß wie Meerschweinchen. Das Foto ist nicht gezoomt, ich war so dicht dran, ohne dass sie groß Notiz von mir genommen hätten!

Baby-Nutrias

Und so sah es dann, der Wettervorhersage entsprechend, heute Morgen (Samstag) aus:

Schnee!!!

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Zum letzten Mal

 
 
Schlossweihnacht Weihnachtsmarkt, zumindest für dieses Jahr! Wir waren am letzten Adventswochenende noch in Bruchsal. Dort gibt es seit 6 Jahren eine Besonderheit, den Weihnachtsmarkt im Schlosshof. Kein gewöhnlicher Weihnachtsmarkt, sondern einer von gehobener Qualität, mit kunsthandwerklichen Ständen, Lichtshows, Musikdarbietungen, so versprach es die Werbebroschüre. Die Veranstaltung findet nur am 3. und 4. Adventswochenende statt und kostet ab dem Alter von 14 Jahren €4 Eintritt. Am Samstag, unserem “freien” Tag, war es sehr windig und regnerisch, sodass wir unseren Besuch auf Sonntag nach unserem “workout” verschoben. Die Idee hatten natürlich noch ein paar mehr Menschen und wir brauchten etwas, bis wir einen Parkplatz fanden. Aber unser Flitzi ist ja zum Glück schön klein! Schon beim Gang Richtung Schloss bekamen wir den Eindruck, dass es sich wirklich lohnen könnte.

SchlossweihnachtSchlossweihnacht Schlossweihnacht
Und so war es dann auch! Ein fantastisches Spektakel von Licht, Farben, Musik, nicht aufdringlich, sondern stimmungsvoll und märchenhaft. Die Stände waren in geheimnisvoll beleuchteten Pagodenzelten untergebracht, es gab eine Bühne vom hinteren Schlosseingang bis zum Schlossteich, auf der verschiedene Gesangskünstler auftraten, das Schloss wurde in immer anderen Farben illuminiert.

SchlossweihnachtSchlossweihnachtSchlossweihnachtSchlossweihnachtSchlossweihnacht 

Es gab sehr schöne, ausgefallene Handwerkskunst zu betrachten und natürlich zu kaufen. Keinerlei Massenware, alles liebe- und geschmackvoll hergestellt und dekoriert. Bei solchen Gelegenheiten tut es uns immer etwas Leid, dass wir “nur” ein kleines Zuhause haben und keinen Platz für größere Dekorationsobjekte.

SchlossweihnachtSchlossweihnacht

Die Gastronomiestände waren alle beieinander in einem abgeteilten Bereich des Weihnachtsmarktes, was zwar gut überlegt war, aber den Nachteil hatte, dass dort kaum ein Durchkommen war und – zumindest für uns – keine Chance, unter einer halben Stunde Wartezeit etwas Essbares zu ergattern. So wurde es der wohl erste Weihnachtsmarktbesuch meines Lebens, wo ich weder etwas zu essen noch einen Glühwein bekam! Zum Glück hatte Uschi Gemüsesuppe vorgekocht!!! Beim Rückweg zu unserem Auto wurden wir von Weihnachtsgesängen begleitet und hatten noch einen schönen Blick auf das gesamte Gelände. Dieser Weihnachtsmarkt war mit Abstand der schönste, den ich seit vielen Jahren besucht habe!

SchlossweihnachtSchlossweihnacht

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Endlich

 
 
Weihnachtsmarkt Heidelberg Am Mittwoch haben wir es nun endlich auch nach Heidelberg geschafft! Alle Weihnachtsmärkte vorher waren nur “zum Warmwerden”, wie Klein-Ingrid meinte. Sie ist halt ein Großstadtmädchen und Weihnachtsmärkte gewöhnt aus Städten wie Düsseldorf, Köln, Dortmund, Münster, Hamburg… Ja, auch die kleinen Städtchen haben oft ganz besonders bezaubernde Weihnachtsmärkte, aber hier war das eben noch nicht der Fall. Mittwoch also Heidelberg! Wir entschieden uns, mit Flitzi und nicht mit dem Zug zu fahren in der Hoffnung, irgendwo schon einen Parkplatz zu finden. Als wir über den Neckar Richtung Zoo fuhren, lag unter uns eine vielversprechend aussehende Anliegerstraße. Also bogen wir kurzentschlossen ab und fanden wirklich am Ende der Straße einen freien, erlaubten, kostenlosen Parkplatz. Wunderbar! Wir mussten nur ein paar hundert Meter bis zur neuen Neckarbrücke und auf ihr über den Neckar laufen und schon waren wir in der Fußgängerzone. Angenehm leer war es, so am mittelspäten Nachmittag. Da blieb genug Zeit für ein wenig Geschäfte anschauen und einen Kaffee im Café Extrablatt, bevor die Dämmerung einsetzte. Zur Erinnerung: Klein-Ingrid geht nur im Dunkeln auf Weihnachtsmärkte. 😉

Café Extrablatt Deko im 'Depot'

Ungefähr auf der Mitte der elend langen Fußgängerzone der erste Platz mit Weihnachtsbuden! Hmm, so ganz dunkel war es ja noch nicht!!! Aber gut, schauen wir mal. Ein Platz, wie ich ihn gut kenne. Sooo unterschiedlich sind Weihnachtsmärkte eben nicht.

1. Weihnachtsmarkt 1. Weihnachtsmarkt 1. Weihnachtsmarkt  

1. Weihnachtsmarkt

2. WeihnachtsmarktDas konnte noch nicht alles sein! Also weiter Richtung Schloss! Und richtig, schon bald tauchten die nächsten erleuchteten Buden auf. Wieder ein kleiner Platz rund um eine schöne Pyramide wie aus dem Erzgebirge. Ein Kinderkarussell, eine Maronen-Lok UND einen Crêpestand gab es auch, einen richtig guten, wo der Crêpeteig aus Buchweizenmehl bestand. Lecker!!!

2. Weihnachtsmarkt 2. Weihnachtsmarkt 2. Weihnachtsmarkt2. Weihnachtsmarkt2. Weihnachtsmarkt

ABER, das war immer noch nicht alles! Um die Ecke wurde es dann richtig romantisch! Unmengen von Tannen, mit Lichterketten geschmückt, dazu farbig angestrahlte Häuserfassaden, Zeltdächer, Eisengestelle und über all dem thronte das erleuchtete Schloss! Klein-Ingrid war sprachlos glücklich!!!

3. Weihnachtsmarkt3. Weihnachtsmarkt3. Weihnachtsmarkt3. Weihnachtsmarkt + Schloss

ICH liebe so etwas, andere mögen es kitschig finden oder nicht “richtig” weihnachtlich. Oben auf dem Schloss hätte es den 4. Weihnachtsmarkt gegeben, aber dazu taten uns die Füße schon zu weh! unterwegsWir mussten ja die ganze Einkaufsstraße wieder zurück laufen und über die Neckarbrücke bis zu Flitzi. Unterwegs sahen wir dann noch ein paar lustige, nicht weihnachtliche, Dinge. Die sind jetzt EXTRA für diejenigen unter unseren Lesern, die Weihnachten nicht lieben.

unterwegsunterwegs

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Überraschung! (für uns)

 
 
Ja, heute gab es für uns dann auch noch eine nette Überraschung! Als Uschi vom Brötchen holen kam, wurde sie von einem ihr unbekannten Paar mit folgenden Worten angesprochen: “Sie haben also heute eine Überraschung für uns?” Sie stutzte nur kurz und als dann noch nachgesetzt wurde mit “Aber nur im Internet?” war klar, dass es sich um “heimliche” Leser unseres Blogs handeln musste. Sie hatten eine eMail-Ankündigung unseres letzten Beitrags bekommen, waren aber noch gar nicht dazu gekommen, ihn zu lesen. Aber unsere Oscarlotta war ihnen aufgefallen und durch unser Gecko-Emblem am Heck waren sie dann sicher, dass wir wir sind. Das war das allererste Mal, dass wir von Bloglesern erkannt und angesprochen worden sind und wir fanden es sehr lustig und nett. Gitta und Dieter haben selbst auch ein Blog (zu finden in unserer “Blogroll”).

Elch im Schmuckladen Am Spätnachmittag machten wir einen Spaziergang zum Marktplatz, dort gab es nur heute einen kleinen Weihnachtsmarkt. Wir kamen auch an dem schönen Schaufenster vorbei, dem ihr das Elchfoto vom letzten Beitrag verdankt.

Niko-KlausUnd dann können wir euch heute auch Niko-Klaus vorstellen. Er hat Stellung vor unserem Auto bezogen!Niko-Klaus

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

ÜBERRASCHUNG!!!

 

So, liebe Leser, versprochen ist versprochen! Zunächst möchten wir euch ganz herzlich eine Fröhliche Adventszeit euch allen!

wünschen.

Die eigentliche Überraschung, zumindest für unsere neugewonnenen Leser (seitdem unser Blog öffentlich ist) ist aber unser alljährlicher Adventskalender!!! Unsere langjährigen Leser kennen diese Tradition ja schon, die sich jetzt zum 4. Mal jährt. Ihr braucht die letzten drei Adventskalender aber nicht zu suchen, sie sind dem Umzugsstress Anfang des Jahres zum Opfer gefallen. Vielleicht wird dem einen oder anderen das eine oder andere Türchen bekannt vorkommen, die Inhalte dahinter sind aber ganz neu! Ihr dürft also, wenn ihr mögt, ab Montag jeden Tag ein Türchen bei uns öffnen und wir hoffen, dass euch das Freude macht!

Adventskalender ab morgen!!!

Und als kleines Geschenk zum 1. Adventssonntag hat Uschi euch ein leckeres Rezept zum Nachbacken aufgeschrieben. Lasst es euch schmecken! Nein – Hefeteig ist gar nicht schwierig!!!
 

Flachswickel

(Zubereitungshinweise seht ihr, wenn ihr mit dem Mauszeiger auf die Fotos geht)

Zutaten

500g Weizenmehl, 1 Würfel Hefe, 250g Margarine, 2 Eier,

etwas lauwarme Milch (~150ml), 1 Prise Salz, Hagelzucker

Hefe in eine Kuhle im Mehl bröseln

Hefe mit wenig Zucker und etwas lauwarmer Milch verrühren

zugedeckt gehen lassen

 bis die Oberfläche Risse zeigt

restliche Zutaten dazugeben

und gut unterkneten

nochmal etwa 20-30 Min. gehen lassen

bis sich der Teig etwa doppelt so groß ist

Teig in etwa 15 gleich große Stücke teilen eine Portion Teig nach der anderen ausrollen

zum Flachswickel formen

und im Hagelzucker wälzen

am besten etwas Hagelzucker in einen Teller geben (ohne Bild)

im vorgeheizten Ofen backen

10 Minuten bei voller Flamme (Stufe 6) und anschließend

10-12 Minuten bei halber Flamme (Stufe 3-4)

abkühlen lassen

und genießen!

written by Ingrid (first part) and Uschi (cake recipe)
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Wir schmücken fürs Christkind

 
 
Wir schmücken fürs Christkind Eigentlich wollten wir heute auf den Weihnachtsmarkt nach Bruchsal, aber es wehte ein so unangenehm kalter (Uschi sagt eiskalter) Wind, dass wir vorgezogen haben, daheim zu bleiben und Oscarlotta weihnachtsfein zu machen. Das bedeutet, die Fahrräder samt Fahrradträger abklappen und über die hintere Heckgaragenklappe die Weihnachtskiste ausgraben. Da die ja nur zweimal im Jahr (einmal vorher und einmal nachher) gebraucht wird, steht sie logischerweise nicht gleich vornedran. Bei der Gelegenheit findet man dann manchmal Dinge, die man lange vermisst und gesucht hat! Hmmm, in Spanien ist das Ausräumen angenehmer. Immerhin war es trocken, sodass die ausgeräumten Sachen hinter dem Mobil verteilt liegenbleiben konnten, bis die Kiste geleert war und mit den die nächsten Wochen nicht benötigten Austauschgegenständen wieder gefüllt an ihren Standplatz zurückgeräumt werden konnte. Obwohl es uns vorkommt, als ob Weihnachten doch gerade erst war (wo ist denn die dazwischenliegende Zeit geblieben???), standen wir wie jedes Jahr vor der Frage, was muss/soll/kann denn wo hin? Dabei sind die Variationsmöglichkeiten ja gar nicht mal unendlich. 😉

Auf die Lichterkette an der Windschutzscheibe verzichten wir dieses Jahr, da wir unseren Rolladen vor der Scheibe fast durchgängig geschlossen haben. Die Frontscheibe ist unsere einzige Kältebrücke und wir wollen weder unnötig Gas verschwenden noch ausschließlich für die nur spärlich vorhandenen Nachbarn leuchten. Als Ersatz haben wir etwas anderes, aber davon gibt es noch kein Foto.

Das Ergebnis sieht nun so aus:

Wir schmücken fürs ChristkindWir schmücken fürs ChristkindWir schmücken fürs ChristkindWir schmücken fürs ChristkindWir schmücken fürs ChristkindWir schmücken fürs Christkind Wir schmücken fürs ChristkindWir schmücken fürs Christkind    Wir schmücken fürs Christkind

Ach übrigens, ihr solltet am Sonntag noch einmal bei uns vorbeischauen, da gibt es nämlich eine Überraschung!!!

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“

 
“Unser” Fitnessstudio ist von Oscarlotta aus zu sehen und von meinem Sessel aus tagtäglicher Anblick durch das Seitenfenster. Die Öffnungszeiten sind unter der Woche von morgens 7 Uhr bis abends 22 Uhr, am Wochenende “nur” von 9:00 bis 18:00 bzw. 16:00 Uhr.

Fitnessstudio mit SonnenuntergangFitnessstudio direkt gegenüber

Fitnessstudio

hinter diesen Fenstern geht es "rund"

der Stellplatz vom Studio aus gesehen

Wir gehen jetzt seit 3 Wochen regelmäßig (!) jeden zweiten Tag für 1 1/2 Stunden dorthin, immer zwischen 14 und 16 Uhr. Da ist es wunderbar leer dort, es sind nie mehr als 10-15 Personen anwesend. Das bedeutet, dass man so gut wie nie an den Geräten warten muss. Ihr werdet es uns vielleicht nicht glauben, aber wir gehen richtig gerne! Den Ablauf können wir inzwischen auswendig, der ausgedruckte Trainingsplan kann zu Hause bleiben. Unsere Trainingskarte, die in die entsprechenden Geräte gesteckt wird, hat gespeichert, welche Sitz- oder Rückenlehnenposition eingestellt werden muss und welche Last, also welches Gewicht. Auch so etwas geht im Computerzeitalter ganz einfach! Ausführen müssen wir die Übungen allerdings immer noch selbst! Das kleine Display an den Geräten gibt auch die optimale Geschwindigkeit vor, in der die Übung absolviert werden sollte sowie die Anzahl der Wiederholungen, die Länge der Pause und wann “fertig” ist. “Fertig” sind wir nach Beendigung auch, aber es ist ein sooo gutes Gefühl, etwas für sich getan zu haben. Großartige Veränderungen, Effekte, Erfolge können wir nach dieser doch noch relativ kurzen Zeit allerdings noch nicht vermelden. Außer vielleicht, dass wir die Last an den meisten Geräten bereits um eine Stufe erhöhen konnten und die Zeiten auf Stepper, Laufband & Co ebenfalls. Da wir aber nicht nach 4 Wochen aufhören werden, lassen wir uns mal überraschen und vertrauen darauf, dass unsere Muskeln weiter wachsen.

Einen unserer Nachbarn konnten wir auch davon überzeugen, dass dieses Fitnessstudio richtig gut ist. Hans/Juan ist ein Deutscher, der schon lange in Argentinien lebt und sich jetzt einen Traum verwirklichen will, die Panamericana von Alaska bis Feuerland zu fahren. Dafür hat er seinen VW Amarok nach Deutschland verschiffen lassen, um sich von Tischer eine Aufsetzkabine maßgeschneidert montieren zu lassen. Das hat leider länger gedauert als geplant, sodass er seine Reise um ein Jahr verschieben muss. Verschifft wird ja nach Halifax und im Winter quer durch Kanada bis Alaska zu fahren, ist nicht sehr sinnvoll (siehe die aktuellen Wetterverhältnisse an den Großen Seen).

Nachbarschaft

Übrigens gibt es immer wieder nette oder kuriose Vorfälle hier auf dem Wohnmobilstellplatz. Zur Zeit amüsiert uns weniger das falsche Einparken, sondern welche Methoden Mobilisten haben, ihre Plätze frei zu halten!

Reservierung 1mit Schnellkochtopf (vergammelt)

Reservierung 2mit Stuhl und Spruch

Reservierung mit Auffahrkeilen und Kabeltrommel   

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Es geht looos!!!

 
 
WeihnachtsdekoKlein-Ingrid ist wieder happy! Uschi ist mit ihr in Flitzi heute nach Speyer gefahren. In Speyer wurde heute der Weihnachtsmarkt eröffnet!!! Einer der ersten hier in der Region und da wir heute nichts anderes vorhatten, sind wir natürlich los. Klein-Ingrid wollte dann doch noch einen anderen Weihnachtsmarkt testen, nach dem Reinfall hier im Tierpark. UND – es hat sich gelohnt!!!

Speyer ist ja sowieso eine Stadt, die sich lohnt. Es ist schon wieder ein paar Jahre her, dass wir dort waren. Im Sommer, zu Weihnachten waren wir dort noch nie. Die Hauptstraße war schon sehr schön festlich geschmückt und die Auslagen der Geschäfte ebenfalls. Zwei sehr lohnend wirkende Läden mit Weihnachtsdeko haben wir uns von innen angeschaut und dabei sind ein paar nette Fotos entstanden.

WeihnachtdekoWeihnachtdeko Weihnachtdeko

Da es für den Weihnachtsmarkt noch etwas zu früh war (Klein-Ingrid besteht darauf, dass es dunkel sein muss!) und wir zufällig an einem sehr einladend wirkenden italienischen Ladenlokal namens “Mediterraneo” vorbeikamen, gingen wir erst einmal etwas trinken. Durch die Kombination aus Caféteria, Vinoteka und Feinkost ist es möglich auf zwei Stockwerken seine Einkäufe zu tätigen und sich danach bei einem genussvollen Cappuccino und mehr zu entspannen. Ein sehr geschmackvoll eingerichtetes Lokal! Und leckeren Pecorino-Käse haben wir dort auch gekauft!

MediterraneoMediterraneo

Der Weihnachtsmarkt selbst war nur sehr klein und nicht besonders toll. Aber als Einstieg in die Weihnachtsmarktsaison absolut ausreichend und zufriedenstellend. Gut gegessen haben wir auch, erst Nudeln mit Gemüse beim Thai-Stand, dann noch zum Nachtisch ein Crêpe mit Zucker und Zimt für Uschi und einen Glühwein für mich. Nein, keinen Kinder-Punsch, die große Ingrid war wieder da. 😉

1. Weihnachtsmarkt in Speyer1. Weihnachtsmarkt in Speyer1. Weihnachtsmarkt in Speyer1. Weihnachtsmarkt in Speyer 1. Weihnachtsmarkt in Speyer1. Weihnachtsmarkt in Speyer

written by Ingrid
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Thermalbad von außen

 
 
Ja klar, Thermalbad ist eigentlich etwas für innen und “normalerweise” nutzen wir es auch so, ein- bis zweimal die Woche. Es ist ja so schön nah und wir genießen es, danach durchgewärmt und aufgeweicht nur die paar Schritte zurück zu Oscarlotta laufen zu müssen. Letzte Woche haben wir aber mal einen kleinen Herbstspaziergang einmal um das ganze Thermalbadgelände gemacht. Das Wetter ist bisher, für November, noch sehr zufriedenstellend. Es ist noch nicht wirklich kalt, es regnet selten und wenn, dann überwiegend nachts. Die Sonne sieht man nicht jeden Tag, umso mehr freuen wir uns, wenn sie da ist. Anders als in Spanien, wo man ja jeden Tag erwartet, dass sie scheint und schon fast empört ist, wenn sie mal einen Tag ausfällt. Das ist auch etwas, was wir uns von unserer Deutschland-Überwinterung erwarten, dass man nicht alles für selbstverständlich hält, mehr Kontraste hat, sich dessen bewusst ist und sich darüber freut.

Wolkenwand

Krasser Kontrast war z. B. diese Wolkenstimmung!

Am Tag unseres Spaziergangs war es eher grau und trüb, was aber dazu führte, dass wir interessante Kontrastfotos erhielten.

SilhouettenSilhouettenSilhouetten Silhouetten abo Therme

In den beiden Außenbecken des Thermalbads ist es bei solchem Wetter richtig gemütlich!

Krönender Abschluss war der Abstecher zum Kurparkteich! Im September hatten wir uns schon an der Nutria-Familie erfreut, die hier lebt. Vater, Mutter und vier fast erwachsene “Kinder”. Sie scheinen bisher keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben, sondern kommen sofort angeschwommen oder angelaufen und betteln um Futter. Dabei machen sie nicht nur “Männchen”, sondern recken sich an den Hosenbeinen hoch in der Erwartung von “Leckerchen”. Ich habe erlebt, wie sie sogar zu einem Mann mit Golden Retriever liefen, der alle Mühe hatte, seinen Hund davon abzuhalten, sich seinerseits ein “Leckerchen” zu verschaffen.

Wer mag, kann sich “hier” das Video vom September anschauen und “hier” das aktuelle. Es ist zu erkennen, dass in der Zwischenzeit offensichtlich genug Futter vorbeigebracht wurde. 😉  

written by Ingrid
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Besuch bei einem Holzwurm, bei Paul, Udo und Edgar und einem Smart ohne Namen – oder “Aktion Eichhörnchen”

 
Gestern haben wir mit Flitzi eine kleine “Ausfahrt” durch das Kraichgau gemacht. Unser Ziel war ein Freund mit einem Walnussbaum, der schon seit Wochen Walnüsse für uns aufhebt. Walnüsse brauchen wir für unser morgendliches Porridge, zum Kuchen backen, fürs Müsli u. v. m… Walnüsse sind teuer, dafür lohnt sich die Fahrt über Land. Außerdem hatte Flitzi seinen Kollegen noch nicht kennengelernt und wir hatten unseren Freund seit dem Sommer nicht mehr gesehen.

Aktion Eichhörnchengleich und gleich gesellt sich gerneAktion EichhörnchenAktion Eichhörnchen   

So gab es viel zu erzählen und vor allem viel anzuschauen. Unser Freund ist ein talentierter Holzkünstler und wir waren sehr gespannt auf seine diversen Werke. Vor dem Haus, im Haus und im Garten gab es dann einiges zu bewundern. Wir lernten Udo kennen und Edgar und dann sogar noch Paul, der Pfeife rauchend bei den Bienenstöcken saß.

der Eingangsbereichmit hübschen VogelhäusernHaus, leerstehend

Terrassen-Stilleben"Totempfahl" im Gartenmit Tierschädel 

Nebengebäude 1der WalnussbaumNebengebäude 2      

HolzpavillonWetterstationMobiliar, naturbelassen 

PaulUdoEdgar

Wir verbrachten ein paar kurzweilige Stunden bei Kaffee und Kuchen und kamen außerdem noch in den Genuss einer wunderbaren Fotopräsentation (auf großer Leinwand) der letzten USA-Reise unseres Freundes durch die Nationalparks des Südwestens.

Puppenstube "Krämerladen"KaffeetischPuppenstube "Küche"

Gut, dass Flitzi so einen großen Kofferraum hat! Die Nüsse müssen jetzt alle (!!!) geknackt werden. “Normalerweise”, also traditionell, bewerkstelligen wir das ja in Santa Susanna bei Barcelona draußen im Sonnenschein mit Blick auf das Mittelmeer oder, wie im vorletzten Winter, auf unserem Platz am Torre. Das ist nicht nur schön warm, sondern man muss auch nicht aufpassen und kann lustig vor sich hin krümeln. Mal sehen, wie wir das diesmal bewerkstelligen!

Nüsse knackenErlös

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Große Wirkung, kleine Ursache!?

 
 
Wenn mich jetzt jemand korrigieren möchte, wartet noch, bis ihr alles gelesen habt. Strebersmiley

Es begann vor ein paar Tagen mit einer allnachmittäglichen Tätigkeit: Nach Entleerung und Spülung der Toilettenkassette habe ich sie wieder in ihre “Höhle” zurückgeschoben. Soweit, so normal. Bei der nächsten Benutzung funktionierten weder die elektrisch betriebene Absaugung von schlechten Gerüchen (für Eingeweihte: durch SOG) noch die Wasserspülung (für Eingeweihte: durch unsere Druckpumpe)? Geist 

GRAND MALHEUR!!! Und nu???

Da es schon dunkelte und ich erst gründlich über das Geschehene nachdenken musste, stellte ich erst einmal eine Flasche mit Wasser ins Bad und kippte den spärlichen Rest eines spanischen, gut duftenden flüssigen “Geruchsvertilgers” in die Toilette. Über Nacht kam mir aber leider auch keine Erleuchtung und so ging ich am nächsten (Spät-) Vormittag nach der zweiten Tasse “Nespresso” auf Spurensuche. Also, Toilette raus und leere “Höhle” untersucht, das heißt, Funktion von Hebelchen, 3A-Sicherung und Käbelchen untersucht. Hebelchen i.O., Sicherung i.O., zwei Käbelchen mit starken Knicken vorsichtshalber um 2cm gekürzt und mit einem “Bananenstecker” neu verbunden. (Bin absoluter elektrischer Laie, aber die Kabelfarben helfen mir – rot muss mit rot verbunden werden, schwarz mit schwarz.) Verspotten Meine Hoffnung, dass alles jetzt wieder funzt…Fehlanzeige! Weinendes Smiley 

Und nu???

Auf Empfehlung von Frau Köhler rief ich einen “ambulanten”, hier gut bekannten Wohnmobilreparateur zu Hilfe. Er versprach, am nächsten Tag zu kommen. Also, noch 24h Wasserspülung mit der Wasserflasche, lästig!

Am Abend wollte ich in der Heckgarage unsere Badesachen holen und knipste das Licht an, es blieb jedoch dunkel – fluch – (ganz leise), Birnchen raus, zuerst kein erkennbarer Mangel, nachdem es mir jedoch auf den Schotter gefallen war, hatte es doch einen erkennbaren Mangel, Drähtchen ab. Erzürnt Jetzt war mir schon alles egal, ich entspannte total im so schön warmen Thermalbadwasser. Kuss senden Am nächsten Morgen standen wir extra wegen der anstehenden Reparatur früher auf. Während Ingrid unser Frühstück (heute Porridge mit Obstsalat) zubereitete, tauschte ich erst mal das kaputte Birnchen des Lämpchens in der Heckgarage gegen das allerletzte noch vorhandene neue aus. Licht angeschaltet, nichts – fluch – (wieder ganz leise). Ziemlich gefrustet ging ich erstmal die Toilette ausleeren und anschließend machte ich die leere “Höhle” schön sauber, damit der Reparateur einen angenehmeren Arbeitsplatz vorfinden würde. Nach dem Frühstück, sehr lecker, holte ich gestärkt den Ordner mit Bedienungsanleitungen und Beschreibungen von Niesmann und Bischoff raus. Ich suchte den Steckplatz der Sicherung für die Heckgaragenleuchte und wurde fündig. Eine 20-A-Flachsicherung für die Beleuchtungsgruppe 3 hat den Steckplatz Nr.16 im Sicherungskästchen. Da der Reparateur noch nicht da war, nutzte ich die Zeit um die Sicherung zu überprüfen – sie war tatsächlich kaputt – also ausgetauscht und anschließend Leuchte in der Heckgarage eingeschaltet – Licht! Smiley mit geöffnetem Mund Nachdem ich Ingrid Mitteilung über den klitzekleinen Erfolg gemacht hatte, machte sie den (nicht ganz ernst gemeinten) Vorschlag, die Toilettenspülung doch mal zu probieren. Ich zögerte kurz und beschloss dann, schaden kann der Versuch ja nicht und drückte den kleinen blauen Spülknopf der Toilette. Ich konnte es nicht fassen, aber sowohl die Spülung als auch das Absaugen bei öffnen des Toilettenschiebers funktionierten, als ob niiieee was gewesen wäre!? Geist 

Nun stellte sich uns die große Frage: Was haben denn die Toilettenspülung und Absaugung mit der Beleuchtungsgruppe 3 zu tun? Ahnungsloses Smiley Ahnungsloses Smiley 

Übrigens, der sofort (noch rechtzeitig) abbestellte Monteur verstand die eigenartige Zuordnung auch nicht!

Wir sind zwar glücklich, dass sich diese Probleme so “kostengünstig” gelöst haben, wissen aber leider nicht, welche “kleine Ursache” die Flachsicherung auf dem Steckplatz 16 überhaupt zerbröselt hat und so letztendlich für den “Stromout” und seine Folgen verantwortlich war. Geist

written by Uschi

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.