Wildes Hausen im Strandkorb am See

 

Mein nächstes Ziel war Nordhorn. Da ich nun mal kein Frühaufsteher bin und noch Abwasser wegtragen und Frischwasser auffüllen sowie eine Gasflasche bei Toom wechseln und LPG tanken musste, wurde es 15 Uhr, bis ich so richtig unterwegs war. Das Wetter war gut, die Autobahn voller LKWs, aber es lief – bis Bremen. Da war nur noch zähfließender Verkehr und es machte auch nichts mehr, dass ich an das LKW-Überholverbot gebunden war. Es konnte niemand mehr schnell fahren. Als es dann wieder voran ging, hatte ich trotzdem keine Lust mehr. Klar hätte ich es noch bis Nordhorn geschafft, es wäre ja auch egal gewesen, wann ich dort ankomme, aber eigentlich wollte ich mir lieber einen gemütlichen Feierabend machen. Ich war gerade auf der Höhe von Wildeshausen und beschloss, meine Apps zu befragen, ob es dort einen Stellplatz gibt. Also fuhr ich die nächste Raststätte an und unverrichteter Dinge auf der anderen Seite wieder heraus, denn es war kein einziger Parkplatz für Oscarlotta frei. Alles war belegt mit LKWs! Die Züge standen sogar dicht an dicht der Länge nach hinter den einzelnen Spuren und selbst wenn ein LKW bereits nach vorne weggefahren war, konnte man deswegen den freien Platz nicht anfahren. Zum Glück kam kurz danach ein Parkplatz und es gab einen ausreichenden Abstand zwischen weiteren LKWs. Und es gab einen Stellplatz in Wildeshausen! 19 Plätze, da sollte doch ein geeigneter für Oscarlotta dabei sein. Dem war auch so, gut die Hälfte der Plätze war frei, allerdings waren nicht alle lang genug und mit dem Heck über die Wiese fahren ging wegen dort drapierter Felsbrocken auch nicht. An einer Seite waren allerdings extralange Plätze mit Fahrspuren aus Platten und dort sortierten wir uns ein. Der Stellplatz liegt an einen Schwimmbad (am Anfang des Stellplatzes) und an einem Restaurant/Imbiss (am Ende des Stellplatzes). Das bedeutete, dass doch der eine oder andere PKW an uns vorbeifuhr. Kleinkinder und Hunde müssten hier an die Leine!

WildeshausenWildeshausenWildeshausenWildeshausenWildeshausen

Der Nachbar war gerade draußen, als ich mein Stromkabel verlegen wollte und ich fragte ihn, wo man bezahlen müsse. Der Platz sollte €5 incl. Strom kosten. Der Ticketautomat sei kaputt, erfuhr ich, Strom würde man aber trotzdem kriegen. Okayyyyy! Die Stromsäule war ziemlich weit weg, da würde mein 25m-Kabel nicht reichen. Ich kramte also die Kabeltrommel aus der Heckgarage, aber auch die reichte nur so gerade eben bis hinter das rechte Vorderrad. Mit Hilfe des losen Kabels kam ich auf die andere Seite von Oscarlotta zum Stromanschluss und konnte wieder einmal alles mit Strom betreiben – und das auch noch für umsonst! Smiley mit geöffnetem Mund

Am nächsten Tag regnete es! Der Nachbar links neben mir war schon weggefahren und was stand direkt neben seinem Platz? Eine Stromsäule!!! Vielleicht hätte ich am Abend zuvor mal schauen sollen, ob er Strom angeschlossen hatte und WO! Nun ja. Eigentlich war es ja schade, dass ich weiterfahren musste. Und ich würde mir Oscarlotta auf der Autobahn total versauen, jetzt, wo sie gerade wieder einigermaßen sauber war. Ich hatte sie schon fahrfertig geräumt und beschloss dann trotzdem, einfach den Tag noch dort zu verbringen und das schlechte Wetter auszusitzen. Für den nächsten Tag war der Frühling angekündigt! In einer kurzen Regenpause holte ich mein Stromkabel ein, verstaute die Kabeltrommel wieder in der Heckgarage und wechselte zu der Stromsäule nebenan. Der Ticketautomat funktionierte immer noch nicht. Eine bessere Entscheidung hätte ich nicht treffen können! Ich wachte am nächsten Morgen (ja, Morgen!) bei strahlendem Sonnenschein auf. Draußen verrichtete ein Laubbläser seinen lauten Dienst und direkt hinter meinem Bett unterhielten sich gegen den Lärm zwei Stadtbedienstete in einer mir unverständlichen Sprache. Dann konnte ich auch aufstehen! Und so war ich mittags bereits auf dem Stellplatz in Nordhorn. Wie erwartet waren alle drei gepflasterten Spuren voll belegt. Aber dort, mitten im Getümmel, stehe ich sowieso nicht gerne, zu viele Nachbarn mit zu wenig Abstand. Die unbefestigten Rasenplätze waren durch die Nässe arg zerfahren mit tiefen Spurrillen und Schlammlöchern, aber Oscarlotta fand ein Plätzchen ohne sich die Füße dreckig zu machen. Ein wenig schief, der Platz, aber Keile wollte ich in den Schlamm nicht legen. Ich bin da auch nicht so empfindlich.

StellplatzStellplatzStellplatzStellplatzStellplatz

Das Wetter war der Hammer!!! Die Winterschuhe wanderten in die Heckgarage, die Kniehosen wurden aus der Winterruhe geholt, vorsichtshalber nahm ich eine leichte Jacke mit, die ich dann aber nicht brauchte. Ich ging quer über die Straße zum Vechtesee. Dort gibt es seit Jahren ein schönes und sehr beliebtes Seerestaurant/Hotel mit großem Gartenbereich, das Pier 99. Die Tische waren alle voll, aber die Strandkörbe waren fast alle noch leer. Wann hatte ich das letzte Mal in einem Strandkorb gesessen? Dazu noch in einem, der im Sand steht? Kaffee bitte! Und Kuchen. Ich hatte nämlich noch nichts gefrühstückt.

Pier 99Pier 99Pier 99Pier 99Pier 99

Alles war gut! Das Wetter, der Ausblick, der Kuchen, der Stellplatz sowieso. Ich bin immer wieder gerne in Nordhorn. Der Platz kostet akzeptable 5 Euro/Nacht, zu bezahlen an einem Ticketautomaten. Der nimmt allerding nur 2 und 1-Eurostücke, man sollte also vorher sammeln. Für €1 bekommt man 5 Stunden Strom, den brauche ich mittags für meinen Frühstückskaffee und der Kühlschrank läuft für diese Zeit dann auch auf Strom. Den Rest des Tages komme ich mit Solar (und Gas für den Kühlschrank) gut über die Runden. Ein Nachteil ist, dass es keine Kleinmenge Wasser gibt, so muss ich meinen Tee- und Kaffeewasserkanister alle paar Tage bei meinen Freunden füllen. Die nette Innenstadt ist in fußläufiger Entfernung (per Rad 5 Minuten), in Holland ist man mit dem Fahrrad ganz schnell, den Vechtesee kann man in einer Dreiviertelstunde zu Fuß umrunden. Mehrere Einkaufsläden sind nicht allzu weit entfernt. Hier ist Radfahrerland, die Nähe zu Holland macht sich bemerkbar. Alles ist eben und es gibt überall Radwege. Mein Fahrrad durfte also auch endlich mal wieder vom Heckträger runter und freute sich ganz offensichtlich, mal wieder sausen zu können!

Nur meiner Satellitenschüssel passte irgendetwas nicht! Eines Nachts wollte sie nicht mehr eingefahren werden. Motorblockade, sagte eine Fehlermeldung auf dem Fernsehschirm. Ich schaltete ein wenig hin und her, ließ sie wieder rotieren, wobei sie keinen Satelliten mehr fand, leuchtete mit der Taschenlampe nach irgendwelchen Hindernissen, die nicht da waren und hatte beim dritten Versuch das Glück, dass sie sich doch noch aufs Dach legte. Um zu überprüfen, was los ist, müsste ich aufs Dach (mache ich nicht so gerne, vor allem nicht auf einem vollen Stellplatz mit lauter draußensitzenden gelangweilten und neugierigen männlichen Menschen), außerdem müsste ich die Schüssel wieder hochfahren. Und wenn ich sie dann nicht mehr dazu bewegen kann, sich wieder einzuklappen, kann ich nicht weiterfahren! Ich rief bei einem Wohnmobilservice an. Diese Fehlermeldung hätten viele, da müsse das Steuerelement ausgebaut und eingeschickt werden, das könne drei bis vier Wochen dauern. So viel Zeit habe ich nicht. Also ist fernsehen gestrichen! Wird ja sowieso total überbewertet! Cooles Smiley

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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Wie es weiterging…

 

Am Sonntag nach unserem Busausflug zur Bastei gingen unsere Fahrwege in unterschiedliche Richtungen. Uschi fuhr nach Haßfurt, um Big Fix beim Nissan-Händler einer Inspektion zu unterziehen sowie die HU und Gasprüfung durchführen zu lassen. Außerdem war ein Reifenwechsel aller vier Räder angesagt, da es seltsame Verschleißerscheinungen gab, die bei der Laufleistung noch nicht hätten sein dürfen. Ich fuhr einmal quer durch Deutschland, um in Nordhorn meine Freunde zu besuchen. Wie immer stand ich mit Oscarlotta auf dem Stellplatz am Vechtesee. Die Hälfte des Platzes ist mit Rasengittersteinen gepflastert, die andere Hälfte ist naturbelassen. Es gibt sechs Reihen, in denen die Mobile hintereinander stehen, eine V/E-Anlage, Müllentsorgung, Stromautomaten (€1/5 Stunden) und einen Parkscheinautomaten, an dem pro 24 Stunden €5 zu bezahlen sind. Das Besondere ist die Nähe zum See und die fußläufige Entfernung zur hübschen Innenstadt. Rund um den See gibt es Fuß- und Radwege, ein schönes Seerestaurant plus Hotel ist vorhanden und es ist ruhig, trotz der Straße, die am Stellplatz vorbeiführt. Radfreunde können hier voll auf ihre Kosten kommen, man merkt die Nähe zu Holland, hier ist Radfahrerland!

Vechtesee

Eine ganze Woche blieb ich hier, offiziell erlaubt sind allerdings nur 3 Nächte. Der Platz ist immer gut besucht und über den 1. Mai waren nur noch wenige Plätze frei. Es hätte aber absolut nicht sein müssen, dass ein Mobilist direkt im Anschluss an die Entsorgungsstation über Stunden parkt, sodass man nicht mehr durchfahren konnte, sondern vorwärts rein und rückwärts wieder rausfahren musste. Oder umgedreht. Vermutlich wollte er keinen Stellplatz belegen, aber diese Entscheidung war mehr als dämlich. Und Kurzzeitparkgebühr hat er sicher nicht bezahlt, ich habe jedenfalls kein Ticket gesehen (er stand genau gegenüber von Oscarlotta). Was manche Menschen sich denken (oder auch nicht), erschließt sich mir oft nicht!

Stellplatz am Vechteseeparken auf der V/E-Station

Ein paar Kilometer weiter wohnt seit 5 Jahren ein Freund den Sommer über auf dem Campingplatz „Saller See“, der zwar Campingplatz heißt, aber inzwischen fast ausschließlich aus Mobilheimen besteht. Es gibt eine Alibiwiese mit angeblich 14 Touristenplätzen. Da dort aber auch noch die anliegenden Mobilheimbesitzer ihre PKWs parken, dürfte das schwierig werden. Außer Oscarlotta war jedoch kein anderes Wohnmobil da. Etwas eng die Zufahrt, etwas heruntergekommen die Sanitäranlagen und wieder einmal merkte ich, dass Dauercamperbehausungen, egal ob Mobilheim oder Wohnwagen oder Wohnmobil nichts für mich sind. Zu eng, zu dicht auf dicht, kein Ausblick und schlimmstenfalls an drei Seiten Nachbarn. Es gibt ja Menschen, denen macht das nichts aus und es gibt sogar welche, die genau das lieben (die die Winter in Spanien und Portugal auf Stell- und Campingplätzen unter noch verschärfteren Bedingungen verbringen), ich gehöre definitiv nicht dazu!

TouristenplatzSaller SeeSaller SeeSanitärhaus aus den 1970er-JahrenSaller SeeSaller See

Mein Weg ins Ruhrgebiet führte mich über Münster. Vom Stellplatz „Camp Marina Alte Fahrt“ in Greven-Fuestrup hatte ich noch eine Guthabenkarte. Von 2008! Ich konnte gar nicht glauben, dass wir seitdem nicht mehr da gewesen waren!?! Der Platz liegt direkt am Dortmund-Ems-Kanal und mir war nach ein paar Tagen Ruhe und Schiffe gucken. Beim ersten Überfahren des Platzes stellte sich heraus, dass die erste Reihe am Kanal mit Hütchen komplett gesperrt war und zwischendrin auch sehr viele Plätze. Nicht alle Plätze sind für Oscarlotta lang genug und so stellte ich mich erst einmal auf den angrenzenden Platz, der als Winterlager für die Schiffe genutzt wird und im Sommer als Ausweichplatz für Wohnmobile. Dieser Stellplatz ist nämlich so begehrt, dass er in der Reisesaison zumindest an den Wochenenden ständig ausgebucht ist. Und das, obwohl es außer der Möglichkeit, Schiffe zu gucken und Rad zu fahren nichts gibt. Okay, ein Restaurant ist vorhanden. Theoretisch (und praktisch, Batteriefahrräder sind hilfreich) kann man per Rad nach Münster fahren, das sind aber einige Kilometer.

LageplanBlick vom Kanal ausFähre von Dover nach CalaisMarina Alte Fahrt FuestrupSlipanlageWLAN-Verfügbarkeit

Ich guckte mir einen geeignet erscheinenden Platz aus, von dem allerdings nicht ganz klar war, ob das Hütchen nur für den Nachbarplatz oder auch für ihn galt und wartete, bis um 17 Uhr der Platzwart erschien. Der Platz war frei! Alle gesperrten Plätze waren neu eingesät worden. Nun stand ich zwar in der vorletzten von 6 Reihen, aber die Plätze vor mir waren alle gesperrt, sodass mir niemand die Sicht auf den Kanal nehmen konnte. Das sollte sich allerdings zum Wochenende hin ändern, da blieb mir noch ein winziger Durchblick! Meine Guthabenkarte wurde tatsächlich noch anerkannt, interessant war die Preisentwicklung. Hatten wir noch 2008 für eine 10er-Karte €60 bezahlt, so kostet diese inzwischen €99 (regulärer Preis €11/Tag ohne Strom). Aber was wird schon preiswerter?

noch ist PlatzKanalblickKanalblick?

Ich entschied mich erst nur für eine Nacht, es gab nämlich so gut wie kein Vodafone-Netz. Zumindest nicht auf meinem iPhone. Testweise hängte ich am Abend den Mobilfunkrouter ins Fenster, bestückt ebenfalls mit einer Vodafone-Karte. HSPA!!! Das iPhone sagte derweil „Kein Netz“. Mir doch egal, zum abendlichen Telefonat mit Uschi setzte ich mich an den Kanal, zum Schiffe gucken auch, Hauptsache, ich hatte abends in Oscarlotta Internet. Ich verlängerte um weitere 3 Nächte!


 
Dann ging es zügig nach Hattingen. Ich hatte einen Nachbesserungstermin bei meinem Lackdoktor, der vor einem Jahr die Schäden an Oscarlotta durch die blödsinnige Kollision mit dem Schrankenpfosten größtenteils beseitigt hatte. Die Schrammen sind zwar nicht mehr zu sehen, aber Farbabweichungen im Lack. Leider könne er da nichts weiter machen, silbermetallic sei einfach eine schwierige Farbe. Ein erneutes Überpolieren brachte leider keine Verbesserung. Wir werden wohl damit leben müssen!

Lackschaden

Ich stand, bis ich einen Termin bekam, in Velbert-Neviges. Einmal an der A45 direkt im Wald, Zwinkerndes Smiley

A45Am Nizzabad

einmal am Schloss Hardenberg auf dem öffentlichen Parkplatz, wo drei Wohnmobile kostenfrei stehen dürfen. Den Platz und seine Bedingungen kannte ich noch vom letzten Jahr. Er bietet keinerlei Infrastruktur und liegt dicht an einer stark befahrenen Bundesstraße, aber auch neben einem kleinen Park, dem Schloss und einem großen Waldgebiet. Eine nette Nachbarin hatte ich auch.

Velbert-NevigesSchloss Hardenberg (Wirtschaftsgebäude)WehrturmNachbarschaft

Der Stellplatz in Hattingen an der Minigolfanlage hat inzwischen das geplante Sanitärhaus bekommen (2 Duschen, €1/4 Minuten, 2 Toilettenräume mit je 2 Toiletten), kostet dafür aber jetzt 10 Euro statt wie bisher 7! Es ist ja ganz nett, wenn man mal aushäusig duschen kann, es erspart das Putzen des Bades/der Dusche und das verfrühte Auffüllen des Frischwasser- und das Leeren des Abwassertanks. Aber wenn ich dafür dann gleich 3 Euro mehr bezahlen muss, auch wenn ich gar nicht jeden Tag duschen will (und das Duschen selbst ja auch noch €2 kostet, denn mit 4 Minuten komme ich, mit Haare waschen, nicht aus), dann würde ich lieber auf die Annehmlichkeit eines Sanitärhauses verzichten. Denn die anderen Bedingungen des Stellplatzes sind gleich geblieben, sprich relativ enge Parzellen. Trotzdem gefällt es mir dort, die Nähe zur Ruhr, die Möglichkeiten, dort zu laufen oder Rad zu fahren und mitten im Ruhrgebiet und trotzdem mitten in der Natur zu sein.

Stellplatz an der MinigolfanlagePlatz 13 brachte kein Unglück (gegenüber vom Schrankenpfosten!)HenrichshütteHenrichshütteAn der Ruhr

Eines Abends hatte eine Schafherde ihr Nachtlager auf einem Teil der Ruhrböschung aufgeschlagen. Erst auf den zweiten Blick bemerkte ich, was anders war. Habt ihr schon einmal so viele nackte Schafe gesehen???

nackte Schafenackte Schafenackte Schafenackte Schafenackte Schafenackte Schafe

Uschi wartete bereits in Bad Schönborn auf mich und so fuhr ich am vorletzten Sonntag auch dort hin. Es waren nur 336km, für die ich aber, mit Pausen, satte 7 Stunden brauchte! Es war Muttertag und ich hatte den Eindruck, dass halb Deutschland auf dem Weg zu oder von den Müttern auf der Autobahn unterwegs war! Mein Tommie war auch etwas durch den Wind. An jeder Autobahnausfahrt im Frankfurter Raum wollte er, dass ich abfahre. Originalton: „Nehmen Sie die Ausfahrt! Am Ende der Straße drehen Sie um, dann fahren Sie rechts!“ Vielleicht wollte er auch zu seiner Mama??? Cooles Smiley

written by Ingrid
photos and video taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Bei Freunden in Nordhorn

Seit einer Woche sind wir nun in Nordhorn, wie jedes Jahr mindestens einmal. Seit 1975 habe ich (Ingrid) Freunde hier, Katrin kenne ich seit sie ein Baby war! Wir stehen immer auf dem WoMo-Stellplatz (fast) am Vechtesee, wunderbar in der Natur gelegen und trotzdem nur 10 Gehminuten bis zur Stadtmitte. Der Platz kostet 5 Euro/Nacht, Strom 1 Euro/5 Stunden (2 Stromsäulen mit je 6 Steckern), hat ca. 35 Stellplätze und wird bevorzugt von Holländern angefahren. Im Sommer ist es schwierig, hier einen freien Platz zu ergattern, deswegen darf man auch nur maximal 3 Nächte hier bleiben. Jetzt interessiert das aber niemanden. Das Wetter war überwiegend gut, ich war mal wieder im Kino (!!!), gegessen haben wir lecker im angrenzenden “Pier 99” mit Blick auf den See und außerdem haben wir schöne Stunden mit meinen Freunden verbracht.

Morgen fahren wir dann mal weiter, unser Mobiso-Herbsttreffen ruft!

Vechtesee mit Pier 99 Stellplatzimpressionen (die Scheußlichkeit des Jahres!) Stellplatzimpressionen (3) Stellplatzimpressionen (4)Stellplatzimpressionen (ein) Stellplatzimpressionen (süßer HY) Lingen Lingen Lingen (4) Lingen (7) Lingen