Bei Norma

 
 
Auf direktem Weg ging es weiter Richtung Dresden, aber nicht, ohne vorher noch eine Zwischenstation im Spreewald zu machen. Ein kleiner Wohnmobilstellplatz irgendwo im Nirgendwo, ursprünglich nur für Wassersportler zum Übernachten per Zelt gedacht. Es gab ein kleines Sanitärgebäude, je eine Dusche für Männlein und Weiblein, eine Außenspülküche, eine Entsorgungsstation und das alles für €5/Nacht, incl. Strom. Rundherum nichts als Ruhe und unter Wasser stehendes Sumpfgebiet. Von den Wegen abzukommen ist nicht ratsam!

Groß WasserburgFrühlingSpreewald

Dann aber endgültig Dresden! Es gibt mehrere Möglichkeiten, mit dem Wohnmobil dort zu stehen, preiswert ist keine. Eine der bevorzugten ist wohl der Stellplatz der Firma Schaffer. Von dort sind es aber auch immer noch mehrere Kilometer bis ins Stadtzentrum und €15 ist eine Ansage. Wir wollten aber nicht nur Dresden sehen, sondern uns mit Norma treffen, der Frau, die 2015 auf ihrer Rollertour bis Luzern durch Zufall bei uns auf dem Campingplatz auf der Schwäbischen Alb gelandet war und mit der wir seitdem in Kontakt sind. Norma lebt 24km nördlich von Dresden und so entschieden wir uns für den kostenfreien Stellplatz beim Wohnmobilhändler Meinert in Moritzburg-Boxdorf auf halber Strecke zwischen Normas Wohnort und Dresden. Wir rechneten damit, dort vielleicht nur ein oder zwei Nächte stehenbleiben zu dürfen, aber nein, wir könnten so lange bleiben, wie wir wollen, hieß es. Strom gab es über einen Münzautomaten zu den üblichen Konditionen (50 Cent/kW), eine V/E-Station war vorhanden und der Platz war absolut ruhig, obwohl in einem Industriegebiet gelegen. Ein wenig schief und auf Schotter, aber ansonsten standen wir dort richtig gut. Gasflasche leer? Kein Problem, nebenan im Shop gab es eine neue.

Stellplatz Caravan Meinert 

Norma freute sich, uns zu sehen und wir hatten für die nächsten Tage unsere ganz persönliche Reiseleiterin! Zunächst erkundeten wir die nähere Umgebung und waren damit schon gut beschäftigt. Unter Moritzburg hatte ich mir eine kleine, nette Stadt vorgestellt, es besteht aber nur aus einer Hauptstraße mit vielen Restaurants, Cafés, einem Gestüt und natürlich dem Schloss. Das allerdings ist wirklich sehenswert und wir hatten das Glück, dass das Wetter mitspielte. So kamen wir auch noch in den Genuss einer kleinen Wanderung durch den Schlossgarten, den anschließenden Wald (Moritzburg war das Jagdschloss des Kurfürsten Friedrich August I. von Sachsen, besser bekannt als August der Starke) bis zum Fasanenschlösschen und dem hübschen kleinen Leuchtturm.

Moritzburg SchlossMoritzburg SchlossMoritzburg LeuchtturmMoritzburg LeuchtturmMoritzburg LeuchtturmMoritzburg SchlossMoritzburg SchlossMoritzburg SchlossMoritzburg Schloss

An einem anderen Tag wollte Norma eine etwas größere Rundwanderung zu den Biberteichen mit uns machen, 13,5km. Das ist zu weit für mich und so bekam ich Normas Roller. Nicht den, mit dem sie bei uns war, sondern einen mit Batterie!!! Natürlich keinen Kinderroller, sondern vorne ein 28-Zoll-Rad und hinten eins mit 20 Zoll. Ich war sofort hin und weg! Dumm war nur, dass ich jetzt VIEL schneller war als die beiden und immer hin und her fahren musste! Laut lachen Aber ich habe nicht nur die Batterie genutzt, sondern mich auch etwas angestrengt und getreten. So eine schöne Wanderung hatte ich selten!

BiberpfadRoburBatterie-RollerNorma und Uschi wandernIngrid rollert ;-)BiberpfadBiberpfadBiberdammBiberburgBiberarbeitBiberteichBiberteichBiberteich

Biber haben wir allerdings keine gesehen, obwohl angeblich 40 Familien in dem Wald- und Sumpfgebiet leben sollen. Uschi und Norma sind noch extra auf einen Aussichtsturm gestiegen, kein Biber weit und breit, nur der Roller und ich. Zwinkerndes Smiley

Aussichtsturm von untenUschi und Norma auf dem Weg nach obenAussicht von oben

Dann ging es ans Käselöcher bohren. Norma besitzt einen Schrebergarten und baute sich gerade einen neuen Zaun. Bei der Befestigung der Zaun(p)latten am Tor war sie froh um weitere zwei Hände (Uschis) und damit das Ganze nicht so festungsmäßig aussah, zeichnete ich viele „Käselöcher“ an, die von den beiden ausgebohrt bzw. -gesägt wurden. Das Gesamtergebnis ist richtig schön geworden!

SchrebergartenSchrebergartenalternative Wohnform ;-)alternative Wohnform ;-)SchrebergartenNormas WerkstattNormas WerkstattNormas WerkstattNormas ZaunohneundmitKäselöchern

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Schiffshebewerk Niederfinow

 
 
Als wir uns in Lütow vom Betreiber des Stellplatzes „Marina Yachtlieger Achterwasser“ verabschiedeten und es unweigerlich noch zu einem kleinen Plausch kam, erhielten wir den Tipp, am Schiffshebewerk in Niederfinow vorbeizufahren und es uns anzuschauen. Man könne dort auf dem Parkplatz auch übernachten, sogar unentgeltlich. Er habe sein Schiff vor vielen Jahren von Berlin hierher ans Achterwasser geholt und sei genau mit diesem Hebewerk geschleust worden. Schiffe gehen bei uns immer, Schiffshebewerke gibt es nicht so viele und Zeit hatten wir auch. Also Niederfinow, wo auch immer das lag. Bei Eberswalde, stellte sich heraus, also auf unserem Weg nach Dresden.
Leider, leider mussten wir nach Altwarp die Küste endgültig verlassen und ins Landesinnere zurückkehren. Der Winter dort oben an Nord- und Ostsee war alles andere als schrecklich, auch wettermäßig nicht, sondern sehr entspannend und abwechslungsreich. Wir lieben es, immer ein Stückchen weiterzufahren und wieder etwas Neues zu entdecken. Oder auch an einen Ort zurückzukehren, der uns früher schon einmal gefallen hat. Jetzt wollten wir endlich auch einmal nach Dresden. Vorher aber Niederfinow!

altes Schiffshebewerk Ein weiteres Superlativ konnten wir nun also unserer Sammlung hinzufügen: Das Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste, noch in Betrieb befindliche, Deutschlands. Ein wahrlich imposantes Bauwerk von 60m Höhe! Seit 1934 verrichtet es, von wenigen Unterbrechungen abgesehen, Jahr für Jahr seinen Dienst in der Havel-Oder-Wasserstraße, die ihre Ursprünge bereits 1743 hat, als Großschifffahrtsweg von und nach Berlin. 36m Höhenunterschied vom unteren auf das obere Level oder umgedreht sind zu überwinden! Im Stil der damaligen Zeit wurde eine Stahlkonstruktion auf Stahlpfeilern errichtet und mit 5 Millionen Nieten zusammengehalten. Obwohl der Trog mit 85m Länge, 12m Breite und einer Wassertiefe von 2,50m nicht gerade klein zu nennen ist, reicht er für heutige Verhältnisse nicht mehr aus. Für Schubverbände ist er zu kurz, sodass die Einheiten getrennt werden müssen. neues Schiffshebewerk Deswegen wurde 1997 der Bau eines größeren, modernen Hebewerks nebenan beschlossen, was inzwischen fast fertiggestellt ist und spätestens 2025 den Schleusenbetrieb parallel oder ausschließlich (?) übernehmen soll. Was solch ein Bauvorhaben, egal ob 1934 oder jetzt, bedeutet, an Planung, Vorarbeiten, Bauausführung, ist für den normalen Besucher nur zu erahnen, aber absolut nicht nachvollziehbar. Beide Bauwerke ziehen einen trotzdem oder gerade deswegen aber sofort in ihren Bann. Ein wenig bekommt man einen tieferen Einblick im Informationspavillon mit seinen Schautafeln, Modellen, Filmen und Dia-Shows. Wer an den Fakten interessiert ist (auch wenn er kein Ingenieur ist), dem sei Wikipedia empfohlen, „hier“.

oberer Kanal 150000 Besucher kommen jedes Jahr und zwei davon in diesem Jahr waren wir! Für absolut bezahlbare 3 Euro kann man zunächst einem Serpentinenweg folgen, der bis zur Höhe des oberen Kanals führt. Ab da läuft man auf einer Besuchergalerie rund um das Hebewerk, kann die Landschaft und natürlich die Schleusungen ganz aus der Nähe UND VON OBEN ansehen! Die Gesamtdauer einer Schleusung beträgt 20 Minuten, der Trog benötigt für den Höhenausgleich der 36m nur 5 Minuten! Mit seiner Wasserfüllung wiegt er 4290 Tonnen und wird mittels 256 Stahlseilen, Umlenkrollen und Beton-Ausgleichsgewichten mit einem Gewicht von ebenfalls 4290 Tonnen elektrisch nach oben oder nach unten befördert, mit oder ohne Schiff (auch hierzu genaueres im obigen Link). Da ein Schiff stets so viel Wasser verdrängt wie es selbst wiegt, bleibt das Gewicht des wassergefüllten Troges immer gleich. (Physikunterricht Klasse ?) Cooles Smiley

Die Berufsschifffahrt hat natürlich Vorrang, deswegen müssen „just-for-fun“-Schleusende im Ausflugsboot unten oder oben schon einmal etwas länger warten. Aber dann haben sie wenigstens etwas für den Preis von €20 gehabt! Da Schubverbände ja getrennt werden müssen, gibt es für die unten oder oben in den Trog geschobenen maschinenlosen Leichter eine Seilzugvorrichtung. Wenn auch das Schubschiff geschleust wurde, wird wieder angekuppelt. Gut zu sehen in unserem nachfolgenden kleinen Video.

Park- und Stellplatz Wir sind dann wirklich die Nacht auf dem Parkplatz stehengeblieben. Tagsüber ist er mit Schranken verschlossen, die abends und über Nacht geöffnet sind. Wenn man das entsprechende Zeitfenster nutzt und rechtzeitig am Morgen fährt, steht man wirklich umsonst, ansonsten zahlt man am Automaten €3 für einen Jeton, der an der Schranke eingeworfen wird.

Ab hier nur noch (selbsterklärende) Fotos und ein Nachtrag!

Oder-Havel-KanalSchiffshebewerk (Erläuterungen)Schiffshebewerkaltes und neues SchiffshebewerkEinfahrt SchubverbandEinfahrt SchubverbandEinfahrt SchubverbandEinfahrt SchubverbandEinfahrt FrachtschiffEinfahrt FrachtschiffEinfahrt FrachtschiffEinfahrt FrachtschiffEinfahrt FrachtschiffEinfahrt AusflugsbootEinfahrt AusflugsbootSchleusung AusflugsbootAusfahrt AusflugsbootSchleusung PolizeibootSchleusungSchleusungSchleusungSchubverband oberer KanalSchubverband oberer Kanal

Nachtrag:
Während der gemeinsamen Bootsurlaube mit meinem Bruder und seinem selbstgebauten Motorschiff „Octopus“ während der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts habe ich eine solche Hebewerkschleusung in Belgien selbst miterlebt. Eine aufregende Sache, wenn man mitsamt seines Schiffes schwimmend in einer „Badewanne“ immer weiter in die Höhe befördert wird und oben dann nur eine kleine Ausfahrt-Rinne wartet! Und unser Octopus war immerhin 13,50m lang und 4,00m breit mit einem Tiefgang von 0,90m. Ich werde mir mal die alten Fotos wieder ansehen, wenn ich wieder in der Nähe meiner Fotoalben bin. Da ich ja auch zum größten Teil aus dem vorigen Jahrhundert bin, gibt es auch noch Fotoalben in nicht digitaler Form! Zwinkerndes Smiley

written by Ingrid
photos and videos taken by Uschi with Mobistel Cyrus F9

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

An Bodden und Haff

 
 
Von Stralsund aus fuhren wir am Greifswalder Bodden entlang Richtung Usedom. Uschi wollte mal wieder ans Achterwasser. Über Greifswald und Wolgast erreichten wir das Dorf Lütow. Dort liegt seit vielen Jahren ein ehemaliges Fahrgastschiff vor Anker und dient jetzt Ausflüglern als Einkehrgastwirtschaft. Auf der Wiese können ein paar Wohnmobile stehen und höchstens drei auf der befestigten Sportboot-Hafenanlage. Uschi war bereits 1998 dort und weil es ihr so gut gefallen hatte noch einmal mit mir 2005. Ich konnte mich noch gut an die schlechten Zufahrtsstraßen erinnern und daran hat sich auch bis heute nichts geändert! Aber auch sonst war alles unverändert und das ist gut so. Wer absolute Ruhe und sonst nichts als Natur möchte, ist hier richtig. Alle anderen eher nicht. Zwinkerndes Smiley

AchterwasserAchterwasserAchterwasserAchterwasser

Wir stellten uns natürlich nicht auf die Wiese, sondern mit Blick aufs Achterwasser. Schöner geht fast nicht mehr! Leider spielte das Wetter nicht mit, bis auf den Ankunftstag war es kalt, windig und ab und zu auch regnerisch. Ein kleiner Spaziergang auf dem Deich und durch den Ort, mehr war nicht drin. Unsere Räder haben wir gar nicht erst aktiviert.

PrivatstellplatzPrivatwohnung BauwagenDorfkircheGlocken"turm"etwas Patinaerste FrühlingsbotenMode & Café

Der Stellplatz „Marina Yachtlieger Achterwasser“ bietet Strom pauschal für €2, der Stellplatzpreis beruht auf der Länge des Wohnmobils und wird wie bei Schiffen nach Metern berechnet, 1 Euro pro 1 Meter! Dazu kommt allerdings auch noch eine Personengebühr von €1/Person. Die Entsorgungs“station“ ist eine Klärgrube mit Deckel, eingelassen in der Wiese hinter dem Bootshaus. Frischwasser war gerade nicht verfügbar, da die Wasserleitung einen Defekt hatte. Alles also etwas minimalistisch, aber originell und ursprünglich. Muss man mögen, sonst ist man dort falsch. Zahlen muss man übrigens täglich bis 17 Uhr, bevor der Besitzer nach Hause fährt. Diese Gepflogenheit, auf der bestanden wird, ermöglicht ihm einen täglichen Plausch, der gerne auch ausführlicher ausfallen darf. Smiley mit geöffnetem Mund

Wir unternahmen mit Fix und Boxi einen Ausflug in die „Kaiserbäder“ Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck, aber leider regnete es auch dort. Ganz feiner Sprühregen nur, aber durchdringend und selbst die schönste Seebrücke macht da keinen Spaß. Wir machten das Beste draus und nahmen an der Tour mit der (durch Planen verschlossenen) Bimmelbahn durch alle drei Bäder teil. Dabei sahen wir nicht nur alles, was sehenswert war, sondern erfuhren auch noch allerlei interessante Details über die Bäderarchitektur der vergangenen Zeiten und über das mecklenburgische Uradelsgeschlecht der von Bülow. Nicht verwunderlich also, dass Vicco von Bülow, alias Loriot, in seinen Film „Pappa ante Portas“ (Kurzvideo hinter dem Link) der Seebrücke von Ahlbeck eine Rolle gegeben hat. Das Wetter war allerdings nicht dazu angetan, Fotos zu machen, weshalb wir, logische Schlussforderung, keine von hier zeigen können. Enttäuschtes Smiley Die Häuser sehen aber in etwa alle so aus wie dieses wunderschöne Haus in Binz.

Bäderarchitektur

Nach ein paar weiteren Höhlentagen beschlossen wir, auf die andere Seite des Achterwassers zu fahren und dann am Kleinen Haff entlang über Ueckermünde nach Altwarp. Das liegt am Stettiner Haff unmittelbar vor der polnischen Grenze. Hier verabschiedete sich das deutsche Mobilfunknetz auf breiter Front! Aber sogar, wenn wir eine polnische SIM-Karte gehabt hätten, hätte uns das wohl nichts genützt, auch das polnische Netz war nur sporadisch verfügbar. WLAN gab es zwar vom benachbarten Hafen, zu dem der Stellplatz gehört, aber das konnte man ebenfalls gleich wieder vergessen! Wir waren also über Tage in der für uns völlig ungewohnten Lage, ohne Internet und ohne die Möglichkeit, telefonieren zu können zu sein und fragten uns, was man eigentlich früher so den ganzen Tag gemacht hat??? Cooles Smiley

Altwarp am Stettiner Haff

Das Wetter wurde langsam besser und tatsächlich konnten wir ein erstes Mal vor unseren Mobilen in der Sonne sitzen, ohne dicke Jacke, Schal und Mütze! Die Lage des Stellplatzes ist ein Traum und wie bereits gewöhnt, waren wir fast allein. Im Sommer wird es auch hier sicher anders aussehen, allerdings sind die Plätze ausreichend groß dimensioniert. Viel los ist auch hier nicht, touristisch gesehen, ein „Tante-Emma“-Laden, eine große Wanderdüne, zwei Fischrestaurants im Ort, während der Saison Fischbuden und Restauration direkt am Hafen, vormittags frischer Fisch direkt vom Kutter. Und ein Bäckerwagen, der täglich vorbeikommt. Man kann sowohl direkt im Hafen stehen als auf dem benachbarten Stellplatz, für €10 plus €2 für Strom pauschal. Es gibt einen Toiletten- und Duschcontainer samt Waschmaschine und Trockner, eine V/E-Station, die den Namen auch verdient und Frischwasser direkt an den Plätzen. Im Sommer fährt ein Schiff zum zollfreien Einkauf nach Neuwarp in Polen (direkt gegenüber), es gibt Hafenrundfahrten und Ausflugsfahrten nach Usedom. Dazu eine Busverbindung nach Ueckermünde. Das Dorf ist klein und beschaulich und verfügt noch über den Charme früherer Fischereizeiten. Ein nahezu perfekter Wohnmobilstellplatz, fanden wir, durchaus auch für einen längeren Zeitraum. Wenn nur die Sache mit dem Mobilfunknetz nicht wäre!!!

Altwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffHeimatkarte PommernAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffHumor am Stettiner HaffWanderdüne am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner HaffAltwarp am Stettiner Haff

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Die andere Geschichte

 
 
Bei meiner Internetrecherche über Stralsund stieß ich auf das Video eines Drohnenfluges über die Dächer der Stadt. Automatisch lud sich danach ein weiteres Video und eine Drohne flog über das Modell von Prora. PRORA?!?! Vor Jahrzehnten hatte ich mal einen Bericht im Fernsehen darüber gesehen, über diese größenwahnsinnige Ferienanlage der Hitlerzeit, geplant, gebaut und nicht fertiggestellt. Das erste von fünf identischen KdF-Seebädern sollte es werden, jedes mit einer Kapazität von jeweils 20000 Urlaubern pro Durchgang von 10 Tagen. Die nationalsozialistische Freizeitorganisation „Kraft durch Freude“, Teil der „Deutschen Arbeitsfront“, betraute 1935 den Kölner Architekten Clemens Klotz mit der Planung. Ein passender Name für ein solches Projekt!

KdF Die Rolle der KdF, insbesondere der geplanten Groß-Seebäder, ist widersprüchlich. Einerseits sollte sie kulturelle Bedürfnisse der Arbeitenden befriedigen, kostengünstige Urlaubsplätze – auch für kinderreiche Familien – zur Verfügung stellen, zum anderen bildete sie eine wirksame Form der ideologischen Beeinflussung im Sinne der NS-“Volksgemeinschaft“, der geistigen Kriegsvorbereitung und ermöglichte zudem in einem festen Rahmen die permanente Kontrolle der KdF-Urlauber. Die Ideologie der Volksgemeinschaft beschwor eine rassisch und politisch homogene Gemeinschaft, die als Gefolgschaft dem „Führer“ treu und gehorsam ergeben sein und dann ein Anrecht auf soziale Leistungen, wie etwa den Urlaub in Prora, haben sollte. Siehe auch „hier„. Bereits im Mai 1936 war Grundsteinlegung, ein Baustab koordinierte ab November die Zusammenarbeit von 9 Großbaufirmen und etwa 300 verantwortlichen Mitarbeitern. Nach abgeschlossenen Planierungs- und Gründungsarbeiten setzte ab April 1938 der straff und rationell organisierte Hochbau ein, in ca. 17 Monaten Bauzeit wurde das Vorhaben bis Kriegsausbruch September 1939 weitgehend rohbaufertig. Die Fertigstellung der gesamten Anlage war für das Jahr 1941 geplant. Nach Kriegsausbruch wurde der Baubetrieb jedoch drastisch reduziert, viele Arbeitskräfte wurden zur Heeresversuchsanstalt Peenemünde und an den Westwall abgezogen. Mit geringer Bautätigkeit wurde noch bis 1941 weitergearbeitet, auch Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene wurden hier eingesetzt. 1942/43 wurde der Bau dann endgültig eingestellt.

Koloss von Prora Es standen nun insgesamt acht identische Unterkunftshäuser mit jeweils sechs Stockwerken und einer Höhe von etwa 20m. Jeder dieser „Blöcke“ hatte eine Länge von ca. 500m und wies zur Landseite 10 rechtwinklig angeordnete Treppenhausflügel aus. Zwischen jeweils drei Blöcken im Norden und drei Blöcken im Süden blieben freie Flächen, die später mit dreigeschossigen Gemeinschaftsanlagen, die 150m weit in den Strand ragen, geschlossen werden sollten (gut zu sehen in dem ersten Video). Zwischen den beiden mittleren Blöcken sollte als Achsenmittelpunkt der in einem Segmentbogen von 13km Radius gebauten Anlage mit 90m Entfernung vom Strand ein Festplatz von 400000m² entstehen (siehe obiges Foto), mit monumentalen und repräsentativen Gebäuden wie ein Festbau mit einer offenen Säulenhalle zur Seeseite, der eine Festhalle und eine Kongresshalle für jeweils 20000 Menschen enthalten sollte. Ein „Probestück“ wurde realisiert und ist noch vorhanden. Zur Seeseite wurde eine ca. 80m ins Meer hineingebaute 500m lange Kaianlage errichtet, von der noch Teile zu sehen sind. Geplant waren zwei Seebrücken von 500m Länge für kleinere und 800m für längere Schiffe, z. B. die bereits in Betrieb befindlichen KdF-Urlaubsschiffe „Robert Ley“ und „Wilhelm Gustloff“. Wandelgänge zwischen den Gebäuden, Wasserbecken, Wasserspiele, eine 7km lange und 27m breite Strandpromenade an der gesamten, ca. 4,7km langen, Anlage entlang, waren geplant, dazu unzählige Restaurants, Cafés, Kinderhorte, Geschäfte, Schreib-, Lese- und Spielräume, Kegelbahnen, Billardräume, Bierrestaurants, Kleinkunstbühnen, ein Tonfilmtheater, ein Musikpavillon, eine Post- und eine Radiostation, zwei Schwimm- und Gymnastikhallen und ein Kontroll- und Aussichtsturm mit einem Café für 250 Personen in 70m Höhe. In jedem der acht Blöcke waren zwei zur See hin offene Liegehallen über alle sechs Stockwerke geplant und im Rohbau fertiggestellt, sie sollten durch Wärmestrahler auch bei kälteren Temperaturen benutzbar sein. Neben den Liegehallen gab es jeweils einen Aufzug, das ist das einzige Unterscheidungsmerkmal der jeweils 10 Treppenhausflügel auf der Landseite.

Brunnen für die Wasserversorgung wurden gebohrt, ein Eisenbahnstreckennetz nach bzw. von Binz errichtet sowie ein Straßennetz. Ein Kieslager wurde erschlossen, ein Kraftwerk und ein Wasserwerk errichtet. Zwei von acht Angestelltenwohnhäusern wurden gebaut. Vier Arbeitsdienst-Wohnlager einschließlich eines eigenen Speisehauses waren geplant, zwei wurden fertiggestellt und sind vorhanden und bewohnt. Für die Familien der Angestellten sollten eine Schule, ein Krankenhaus und kulturelle Einrichtungen geschaffen werden. Man rechnete mit ca. 5000 Angestellten und weiblichen Hilfskräften im Rahmen der obligatorischen Wehrdienstverpflichtung. Ein Wahnsinnsprojekt!!! Eine kleine Stadt für sich, die alle Bedürfnisse erfüllte, außer vermutlich die nach Intimität, Privatsphäre, Ruhe.

Die Zimmer, alle zur Seeseite gelegen, waren etwa 2,50m mal 5,00m groß (!), auf der Landseite befand sich ein vorgelagerter Flur von 2,50m Breite. Daraus ergibt sich die auffallend geringe Tiefe der Gebäude von nur 8 Metern! Lediglich die Unterlagerung der beiden unteren Geschosse zur Landseite beträgt 10,55m. Die Zimmer sollten schlicht und zweckmäßig eingerichtet werden: zwei Betten und ein Liegesofa, dazu Tisch und Stühle. Ein kleiner Vorraum mit Waschbecken (fließend kaltes und warmes Wasser!) und eingebauten Wandschränken, abgetrennt durch einen Paravent. Die Ausstattung aller Zimmer mit Zentralheizung sollte eine Nutzung auch in der kalten Jahreszeit, etwa 8 Monate im Jahr, ermöglichen. Die aus den Maßen der Skelettbauweise abgeleitete Zimmerform ließ auch eine Verbindung zweier Räume für Familien mit Kindern oder für eine Gruppe bis zu 6 Personen zu. Toiletten und Waschräume sowie Duschen sollte es in den Treppenhausflügeln geben.

Von den acht Blöcken stehen heute noch drei auf der Südseite und zwei im Norden. Ruinen zweier weiterer Blöcke schließen sich an. Hier wurden während der Besetzung durch die Sowjetarmee 1945 und später durch NVA-Einheiten Schießübungen vorgenommen, Nahkampf- und Häuserkampfübungen absolviert und Sprengversuche gemacht. Durch die massive Stahlbetonbauweise konnte allerdings nicht alles zum Einsturz gebracht werden. Nach Kriegsende versuchte man, die Gebäude zu demontieren. Ein „Abbau per Hand“ durch verpflichtete Ortsansässige musste nach einigen Unfällen mit Todesfolge aufgegeben werden. Ende der 40er-/Anfang der 50er-Jahre wurde aus Sicherheitsgründen der nur bis zum 4. Stockwerk errichtete vierte Block im Süden vollständig gesprengt. Seine Trümmer liegen noch im Wald verstreut. Trotz dieser Unvollständigkeit gilt die Anlage neben dem Reichsparteigebäude in Nürnberg als die größte geschlossene architektonische Hinterlassenschaft der nationalsozialistischen Zeit und steht heute unter Denkmalschutz. „Der Koloss von Rügen“ oder „Das längste Haus der Welt“ wird sie tituliert und viele Sagen ranken sich um sie herum. Das liegt überwiegend daran, dass das gesamte Gebiet bis 1991 militärisches Sperrgebiet war. Es hieß z. B., dass die gesamte Anlage durch drei unterirdische Geschosse miteinander verbunden sei. Richtig ist, dass alle Trakte durch einen übermannshohen Versorgungskanal zur Aufnahme von Energie- und Wasserleitungen verbunden sind. Diese enden aber jeweils an der Lücke des geplanten großen Festplatzes. Eine Unterkellerung dort war wohl geplant, wurde aber nicht ausgeführt. Also ist die 4,7km lange Anlage strenggenommen gar kein zusammenhängender Gebäudekomplex.

Wir waren in Stralsund, also an der günstigsten Position für einen Besuch in Prora. Ich machte Uschi den Vorschlag, eine Ausflugsfahrt mit Fix und Boxi zu unternehmen und das Meeresmuseum ausfallen zu lassen, zumal das Wetter wunderbar war. Also fuhren wir über die Rügenbrücke auf Deutschlands größte Insel. Es waren nur 45km und schon bald sahen wir durch den Wald hindurch lange graue Gebäudeteile entlang der Straße. Wir fuhren bis es nicht mehr weiterging und fanden an der Haltestelle der Jugendherberge einen Parkplatz. Da wir absolut keine Ahnung hatten, wo an dem Gesamtkomplex wir waren, liefen wir einfach mal drauflos. Wir kamen durch eine kleine Siedlung mit völlig identischen Häusern, die alle offensichtlich bewohnt waren und wussten erst im Nachhinein, dass es sich um die oben erwähnten Arbeitsdienst-Wohnlager handelte. Dann standen wir vor einer Mauer, links sah man graue verfallene Häuser und rechts strahlendweiße renovierte.

Prora alt+neu

Im Internet hatte ich erfahren, dass seit einigen Jahren Blöcke (v)ersteigert worden waren und jetzt renoviert werden. Ein Hotel sollte schon fertig sein. Ich interessiere mich ja sehr für Architektur und genau dieser Zustand von ruinenmäßig bis luxussaniert reizte mich. Auf der linken (Nord-) Seite sahen wir in der Ferne eine weiße Unterbrechung des Einheitsgraus. Dort ist schon 2011 in einem Drittel des zweiten Blocks eine Jugendherberge mit 96 Zimmern und insgesamt 400 Betten errichtet worden.

Prora JugendherbergeProra Jugendherberge (weiß)

Im Anschluss müssen die zwei Blöcke liegen, die nur noch als Ruinen vorhanden sind. Wir haben sie leider nicht gesehen, da wir uns entschieden, zum Strand zu gehen und dann nach rechts abzubiegen. Es gibt aber auch dazu ein Video auf youtube. Wir liefen an den Fundamenten einer der geplanten Gemeinschaftsanlagen entlang.

Prora RuinenProra RuinenProra RuinenProra Ruinen

Von der Seeseite her war der Kontrast zwischen alt und renoviert noch extremer und die Umsetzung und Gestaltung mit vorgesetzten Balkonen gefiel uns. Später erfuhren wir, dass diese Wohnungen vermietet wurden, teilweise als Sozialwohnungen. Sie schienen alle belegt zu sein.

Prora alt+neuProra MietwohnungenProra MietwohnungenProra Mietwohnungenehemalige LiegehallenProra Strand

Wir liefen weiter an der Garten-/Seeseite des Blockes entlang und fanden weitere Segmente, die noch restauriert wurden und größtenteils bereits völlig entkernt waren. Die seltsamen langen und offenen Fensterfronten konnten wir uns nicht erklären, jetzt wissen wir, dass das die geplanten offenen Liegehallen waren. (Während der späteren Nutzung der Anlage durch die NVA der ehemaligen DDR wurden die Liegehallen verglast und als Wohnraum genutzt.)

Prora entkerntProra entkerntProra ehem. LiegehallenProra entkerntProra entkerntProra Kunst am BauProra Kunst am Bau

Wir liefen den gesamten Block, also 500 Meter, ab und landeten an einer großen bewaldeten Freifläche. Weitere Gebäude waren nicht zu sehen und wir beschlossen, an der Landseite zurück zu unserem Mobil zu gehen und weiter nach Süden zu fahren. Die Freifläche war der geplante Festplatz, aber das erfuhren wir erst später. Wir fuhren auf der Landstraße ca. 2km nach Süden und folgten der Beschilderung zum Hotel „Solitaire“. Der frühere 3. Block (der 4. wurde ja gesprengt) wird z. Z. restauriert und war mit Planen verhängt. Der frühere (und jetzige) 2. beherbergt das erst 2016 fertig gewordene Hotel mit Suiten, Apartments und 120 Ferienwohnungen, die man auch käuflich erwerben kann. Die Preise beginnen bei 128000 Euro für eine 28m² Wohnung. Erstauntes Smiley Seit März diesen Jahres gibt es auch einen großen Fitness- & Spa-Bereich mit Hallenbad und Saunalandschaft. Alles vom Feinsten, versteht sich. Sogar eine Bäckerei, ein Café und ein italienisches Restaurant gibt es bereits in diesem Block.

Prora Hotel SolitaireProra Hotel SolitaireProra Hotel SolitaireProra Hotel Solitaire (ehemalige Liegehallen)Prora BäckereiProra BäckereiProra Hotel SolitaireProra Hotel Solitaire

Prora NVA-Museum Der nächste Block war in sämtlichen Daseinszuständen vertreten. Teilweise wurde heftig renoviert, teilweise sah schon alles fertig aus. Das NVA- Museum ist hier (noch) untergebracht, hat aber angeblich kein Geld zum Kauf und zur Renovierung.

Prora alt+neu
Prora altProra altProra altProra altProra BauzubehörProra SchuttProra PalettenProra BaumaterialProra alt+neuProra BauwagenProra RenovierungProra RenovierungProra Renovierung

Prora Eigentumswohnungen geplantKurz vor der Festplatzlücke wird Haus für Haus des jetzigen 3. Blockes in Eigentumswohnungen verwandelt (Qudratmeterpreise von €3391 bis €5.919), ein Hotel soll ebenfalls entstehen sowie eine Marina. Die Festplatzlücke soll modern, aber nicht weniger pompös als in den Originalentwürfen von 1935, bebaut werden. Es wird sich sicher lohnen, nächstes oder übernächstes Jahr noch einmal vorbeizuschauen und die Fortschritte zu beurteilen. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wäre ich sehr an einer der angebotenen Führungen durch die gesamte Anlage interessiert gewesen und an der auf dem Festplatzgelände gelegenen KdF-Ausstellung. Aber ich denke, dass wir hier noch einmal herkommen werden! Ob man in einer solchen, immer noch gigantischen, Ferienanlage Urlaub machen oder sogar in seiner Eigentumswohnung wohnen möchte, ist sicher Geschmackssache. Der Strandabschnitt gilt allerdings als der schönste von ganz Rügen!

Prora Festplatzbebauung Prora Festplatzbebauung

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

ELPHI – die Unnahbare

 
 
Elbphilharmonie Natürlich waren wir einige Male in Hamburg, wenn wir schon mal wieder in der Nähe sind. Das letzte Mal ist immerhin schon wieder 7 Jahre her! Ja, wir haben Fix und Boxi im Hamburger Hafen auf große Fahrt geschickt und die fertiggestellte Elbphilharmonie aus der Ferne gesehen. Jetzt wollten wir ganz nah hin. Das erste Mal habe ich es am 2. Weihnachtstag zusammen mit unserer Freundin Gisela, die in Hamburg lebt, versucht. Die Idee hatte allerdings ungefähr die Hälfte aller Hamburger und entsprechend lang war die Warteschlange. Und das, obwohl es stürmisch und ziemlich nasskalt war. Man muss zwar für die Besichtigung der Elphi, wie sie jetzt schon liebevoll genannt wird, nichts bezahlen, aber man muss sich ein Ticket holen, damit eine Kontrolle besteht, wieviele Besucher nach oben auf die Plaza fahren. Wir waren gegen 15 Uhr dort und hätten um 17 Uhr Einlass bekommen. So lange anstehen wollten wir nicht, aber es gibt ja noch einen Ticket-Shop um die Ecke. Dort zahlt man 2 Euro und kann sich eine Zeit aussuchen (geht auch online und ist zu empfehlen!). 17 Uhr, hieß es auch hier und wir verzichteten. Was sich als Fehler herausstellte, denn nachdem wir ein wenig durch die neue Hafencity geschlendert waren und bei Meßmer Momentum Tee getrunken hatten, war es 17 Uhr! Okay, aber das Wetter war wirklich nicht dazu gemacht, in luftiger Höhe einmal um das ganze Gebäude zu laufen und Fotografierlicht war auch nicht. Um eine Eintrittskarte zu einem musikalischen Event braucht man sich übrigens vorläufig nicht zu bemühen. Alles auf Monate ausverkauft! Kein Wunder, hat man doch 10 Jahre lang auf die Fertigstellung gewartet, die um einiges teurer geworden ist als ursprünglich veranschlagt, sodass das Gebäude jetzt an 12. Stelle der teuersten Bauwerke der Welt liegt, “hier” nachzulesen.

Das zweite Mal versuchten Uschi und ich es vom Stover Strand aus. Die Warteschlange war sehr übersichtlich und wir stellten uns frohgemut an. Nach 10 Minuten kam eine Bedienstete und gab die Info ab, dass alle jetzt Wartenden um 17:30 Einlass erhalten würden. Es war halb drei!!! Ticket-Shop! Ja, wir könnten Tickets kaufen, für 17:30 Uhr. Um 18 Uhr wartete unser Shuttlebus am S-Bahnhof Bergedorf auf uns, um uns zum Campingplatz zurückzubringen. Also wieder nichts! Uschi war froh, sie mag solche Menschenansammlungen nicht sonderlich.

Für den nächsten Hamburg-Besuch hatten wir das Miniatur Wunderland auf dem Programm und damit würde unsere zur Verfügung stehende Zeit ausgefüllt sein, wie wir vom letzten Mal, ebenfalls vor 7 Jahren, wussten. Gut, dann schauen wir uns die Elphi eben dort an. Und in natura irgendwann. Damals gab es ein Modell der Bühne des großen Saales im Bau. Jetzt ist natürlich das gesamte Gebäude zu sehen, das sich alle paar Minuten wie eine Muschel öffnet und einen Blick in das Innere zulässt. Sehen könnt ihr das alles und noch viel mehr in unserem Fotoalbum “Miniatur-Wunderland Hamburg”. Als Modelleisenbahnanlage im Jahre 2000 gestartet und über die letzten Jahre immer weiter ausgebaut, ist es inzwischen wirklich ein Wunderland im Miniaturformat mit viel Liebe zum Detail. Man sollte sich Zeit nehmen, sonst übersieht man die vielen liebevollen und witzigen Kleinigkeiten und Szenen. Bisher wurden 9 Abschnitte fertiggestellt: Österreich, Knuffingen, Mitteldeutschland, Hamburg, Amerika, Skandinavien, die Schweiz, Knuffingen Airport und Italien. Über unser Fotoalbum hinaus gibt es auf der Webseite natürlich ganz viele Inhalte mit bewegten Bildern. Empfehlen würden wir, wenn möglich auf einen Besuch am Wochenende zu verzichten und sich Tickets online zu reservieren! Die Warteschlangen, besonders in der Sommersaison, können gigantisch lang sein, denn das Miniatur Wunderland erfreut sich ungebrochener Besucherfreude. Wenn ich in Hamburg leben würde, hätte ich mit Sicherheit eine Jahreskarte!!!

Elphi im Miniatur WunderlandHier” geht es zu unserem Fotoalbum (bitte auf das 1. Foto klicken und dann der Reihe nach oder als Dia-Show anschauen). Viel Spaß beim Appetit holen! Zwinkerndes Smiley

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Auf Wiedersehen!

 
 

Der Kreis dieser Blogreise schließt sich jetzt. Da die letzte Etappe von Berlin hierher nach Nordhorn doch ziemlich lang war, legten wir noch eine Zwischenübernachtung in Minden ein. Am Montag sind wir wieder gesund und munter mit vielen neuen Eindrücken hier an “Start und Ziel” gelandet.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Bloglesern für ihr Interesse und auch für alle Rückmeldungen bedanken und uns bis zum Herbst verabschieden.
 
 
 
 

Mini-Mobilsolistentreff und “Vorfrühlingsbeginn”

 
Auf dem “TopPlatz” in Pelzerhaken bei Neustadt in Schleswig – Holstein erlebten wir mit Brodo und Uwe ein paar Tage unter dem Motto:

Warten auf den Frühling!

Unser Fotograf war Uwe.

Jetzt ein paar Infos für interessierte Mobilfahrer unter unseren Bloglesern: Der Stellplatz hier hat schön angelegte großzügige Plätze, schöne Sanitäranlagen, eine gute VE-Anlage und genügend Stromanschlüsse. Das Preis – Leistungsverhältnis stimmt außerdem. Der Weg bis zum Ostseestrand ist nur 100m lang. Wir sehen die See vom Auto aus. Einkaufsmöglichkeit und nette Restaurants sind in fußläufiger Entfernung.

Seit gestern (18. März) spüren wir nun endlich auch hier im Norden einen Hauch von Frühling.

Diese unbestechliche Anzeige in Oscarlotta zeigt die bisher absolute Höchsttemperatur in diesem Jahr. Nicht nur die Natur,

auch die Außenaktivitäten sind wieder erwacht

und für ein erstes kurzes Sonnenbad wird sogar ein Stuhl aus der Heckgarage geholt.

So, jetzt wünschen wir euch ein “wuuunderschööönes” Wochenende!

Sonntag, 14. März: Regen+Wind, Höchsttemperatur +1°C in Pelzerhaken bei Neustadt i. Holstein

 
Zuerst liefere ich euch der Vollständigkeit halber die 10. Etappe unserer Reise nach.

10.Etappe

 
Da heute das Wetter in ganz Deutschland wohl mehr oder weniger grauselig ist, möchte ich euch mit den folgenden Fotos (alle am 14. März oder 17. März 2009 in der Algarve in Portugal “geschossen”) ein wenig Sonne in das Einheitsgrau dieses Sonntages bringen:


So, das war es schon fast für heute! Ich soll euch allen noch schöne Grüße von Ingrid, Uwe (Mobiso) und Brodo (Mobiso) mitschicken. Wir haben hier im Moment ein “Minimobisotreffen”!

Bis bald, eure Uschi

An der Ostsee!

 
 
Gestern haben wir den Stellplatz in Kiel fast schon fluchtartig verlassen. Der Grund war: Direkt am Stellplatz entlang führt eine LKW-Zufahrt zu einem Kies- und Sandlager. Ab morgens 4:30 ( in Worten: vier Uhr und dreißig Minuten!!!) bis etwa 19:00 fuhr ein Kieslaster nach dem anderen über Kopfsteinpflaster direkt hinter unserem Auto zum Lager, um eine Fuhre Sand oder Kies abzuholen. Nach der 2. sehr kurzen Nacht gaben wir entnervt auf, ließen uns die schon im Voraus bezahlten Euros wieder rauszahlen, packten und fuhren nach Neustadt in Holstein auf den Wohnmobilstellplatz “Ostsee” in Pelzerhaken. Hier stehen wir sehr ruhig direkt an der Ostsee. Leider ist das Wetter heute immer noch sehr trübe und windig, sodass wir heute keine Lust zum Fotografieren haben. Wir hoffen sehr, dass der Winter demnächst “die Fliege” macht und wir euch schöne Frühlingsfotos zeigen können.

Bis demnächst, eure Uschi und Ingrid

Nachtrag zu Kiel! (Mittwoch, 10. März)

 
 
Heute sind wir mit dem Bus (10 Min. Fußweg zur Haltestelle vom Stellplatz aus) in die Innenstadt von Kiel gefahren. Da die Stadt im 2. Weltkrieg zu 80% zerstört wurde, gibt es keine “alten Gemäuer”, aber die Fußgängerzone ist immer für einen Shopping-Bummel gut und am Schweden-Kai kann man die riesigen Skandinavienfähren ganz aus der Nähe betrachten.

Uwes Nachtfotos von der Schleuse und der Förde möchte ich euch nicht vorenthalten, ich finde, dass sie ihm sehr gut gelungen sind.

Stellplatz “Förde- und Kanalblick” in Kiel – Wik, Dienstag 9. März

 

Heute sind wir die 45km von Rendsburg hierher gefahren. Frieda und Oscarlotta stehen wieder einträchtig nebeneinander und der Ausblick durch die Frontscheibe ist klasse.

Dauernd kommen „farbige Pötte” vorbei. Wir stehen hier nämlich direkt an der Einfahrt zur Schleuse in den Nord-Ostsee-Kanal. Auf der Kieler Förde fahren auch die ganz großen Fähren nach Skandinavien und viele “Mariner” vorbei. Ich bin begeistert!

 

Zum Schluss für heute ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Wir freuen uns über jeden Eintrag im Gästebuch!!!

Immer noch Rendsburg!

 
 
Sonntag, 28. Februar

Gestern am Abend kamen Frieda+Klein-Fridolin mit Uwe und Cesar hier an. (Für alle, die “Frieda”, Ingrids erstes Reisemobil kannten, noch eine kleine Info am Rande: Uwe ist der neue Bewohner von Frieda, Cesar ist sein bayrischer Dackel und “Klein-Fridolin” ist der Name des Anhängers.)

Samstag, 6. März

Nachdem sich in der letzten Woche der Winter immer mehr zurückgezogen hatte, schlug er gestern Abend und heute in der Nacht wieder fürchterlich zu. Das Ergebnis: 15 cm Neuschnee und Tagestemperaturen unter 0°C, in der Nacht wieder -7°C!!!

Im Stadtrat wurde dieser Tage überlegt, ob die Weihnachtsbeleuchtung wieder aufgehängt werden sollte!

Sonntag, 7. März

Es ist 17:00 Uhr und wir haben draußen nach 1,5 Tagen Sonnenschein wieder Schneeschauer bei -2°C.


Trippel und Trappel jammern auch schon rum, sie würden gerne spätestens zu Ostern ihre Schals an den Nagel hängen!

Wir alle hier hocken schon in den Startlöchern und werden bei besseren Straßenverhältnissen nach Kiel verholen! Von dort aus werde ich mich dann wieder melden.

Zum Schluss noch eine Karikatur (von Uwe ausgeschnitten) zum Schmunzeln:

Eure vom Wetter langsam genervte Uschi

“Zwischenheimat” Rendsburg

 
 

Am Samstag, 20.02.2010 sind wir auf freien Straßen hierher gefahren. Zwei Stunden später schneite es bei 0°C schon wieder heftig.

Der Schreck beim Einbiegen in den Stellplatz war groß. Ein paar Fahrspuren im “Tiefschnee”, NICHTS geräumt! Ingrid wühlte sich mit “Oscarlotta” gekonnt auf einen kaum als solchen erkennbaren Platz. Heute, Mittwoch, 26.02., hat sich die Lage immer noch nicht verändert:

Grün (als Schriftfarbe) ist ja die Farbe der Hoffnung und die stirbt bekanntlich zuletzt. Wir würden uns über ein bisschen Grün in unserem “Vorgarten” schon freuen!

So sieht der Platz übrigens ohne Schnee aus, fotografiert Ende März 2006, als Ingrid und ich mit Frieda und Os-Car hier waren.

Heute ist schon Sonntag, 28.02.2010. Wir hatten die letzten 3 Tage Regenwetter bei 2°C Höchsttemperatur und die “weiße Pracht” beginnt, sich gaaaanz langsam zu verabschieden! Jetzt ist es 22.56 und wir hoffen, dass uns “Xynthia” nicht auch noch heimsucht.

Reisepläne geändert!

 
 
Heute ist der 18. Februar und wir stehen immer noch in St. Peter-Ording. Erst seit etwa 2 Tagen verbessern sich die Straßenverhältnisse etwas, aber der Winter ist immer noch der Chef im Ring! Wir hoffen, am Samstag ohne Probleme nach Rendsburg zu kommen. Weiter nördlich fahren wir nicht mehr, da Nebenstraßen und Stellplätze noch in sehr “unwirtlichem” Zustand sind. Letzte Woche haben wir aber mit der Bahn einen Tagesausflug nach Friedrichstadt und Husum unternommen. Beide Städtchen sind auch im Winter einen Besuch wert. Schaut euch dazu einfach die Fotos von Friedrichstadt an.


Hier in Nordfriesland fragen sich die Menschen schon ganz bange, ob der Schnee wohl noch bis Weihnachten liegen bleibt!?!?

Die Deichschafe warten schon auf uns auf der Halbinsel Eiderstedt!

 

Unsere Schalschafe Trippel und Trappel sind auch darunter.

7.Etappe

1.Ziel: St. Peter-Ording
Wir stehen hier auf dem Reisemobilhafen am Ketelskoog ziemlich alleine seit fast 2 Wochen. Heute ist der 2.2.10 und eigentlich müsste der Kartenausschnitt oben weiß sein, ALLE Wasser und das Land sind einheitlich vereist und verschneit. Davon abgesehen, dass unsere Starterbatterie gestern ihren Geist aufgegeben hat – Zellenschluss, (was immer das auch bedeutet) und wir bis morgen ohne “Saft” für den Motor sind, hätten wir auch überhaupt keine Lust, uns hier wegzubewegen, bevor sich die Straßen- und Stellplatzverhältnisse an Nord- und Ostsee wieder normalisieren.

Damit ihr euch eine Vorstellung vom norddeutschen Ausnahmewinter machen könnt, anschließend ein paar Fotos (zum Anschauen draufklicken).


Übrigens: Wir finden diese Winterreise immer noch richtig gut!

Auf an die nahe Küste nach Büsum! (18.01.-20.01.10)

 

Wir stehen 2 Tage alleine auf dem Stellplatz (Platz für 100 Mobile!). Unser Rundgang durch das hübsche Städtchen führt uns entlang des Fischerhafens mit bunten Krabbenkuttern und dann durch eine kleine Fußgängerzone.

Ich entdecke einen Waschsalon, so kann ich morgen mal wieder “große Wäsche” erledigen.

Weihe mit der Fahrt zum Waschsalon unser “neues Anhängsel” ein. Das Fahren damit ist ein großer Spaß und erleichtert den Transport von Wäsche für 2 große Waschmaschinen ungemein.

Ingrid ist schon seit Heide erkältet und hütet lieber unser “Heim”.

Weiter geht es Richtung Nord-Westen (vom 13.-18.01.10)

 

Nach den ereignisreichen Tagen in Hamburg ruhen wir uns ein paar Tage auf dem Stellplatz in Heide aus. Laufrunden zwischen Pferdchen auf Weiden, ein kleiner Bummel durchs Städtchen und Auffüllen unser Gas-, Wasser- und Lebensmittelvorräte sind die wenigen Aktivitäten für ein paar Tage. Der Winter setzt sich übrigens wieder mit neuem Schneefall fort. Der hübsche und ruhig gelegene Stellplatz am Schwimmbad ist kostenlos, nur Strom und VE kostet.

17 Tage Hamburg, klasse! (vom 27.12.09 – 13.01.10)

 

Silvesterabend, dieses Jahr eine Stadtrundfahrt der besonderen Art:

Nicht der,                                              sondern einer von denen

fährt uns und 48 andere Reisemobilfahrer ab 22.00 Uhr kreuz und quer durch die Stadt. Das nächste Jahrzehnte begrüßen wir vom Elbufer aus (vor dem Theaterzelt des “König der Löwen”). Die Sicht über die Elbe mit beleuchteten, wild “pupsenden”, kleinen und größeren Schiffen und dem Feuerwerk über Hamburg war für ein “Landei” wie mich genial! Nach diesem Erlebnis fährt uns der “Rote Doppeldecker” wieder direkt nach Hause zu unseren Mobilen, bequemer geht es nicht!

Vieleicht fragt ihr euch jetzt, wie das zusammenhängt.

Die Erklärung ist: Seit Juni 09 gibt es auf dem Gelände der Busse einen richtig gut ausgestatteten Stellplatz (mit hervorragender Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz) und die Betreiber haben das Silvesterexperiment gewagt und die vielen “Stellplatzbewohner” haben das Angebot gerne angenommen.

Das Neue Jahr bleibt wie das alte aufgehört hat: “Schnee”-weiß und eisig, völlig ungewöhnlich für die Hansestadt.

Was ist das? Gesehen bei der winterlichen Hafenrundfahrt auf der Elbe!

Die folgenden Bilder geben euch Hinweise.

Außerdem genossen wir den Abend beim “König der Löwen” und den Nachmittag im “Miniatur-Wunderland” (für Modelleisenbahnfreaks ein Muss) sehr.

Emma und wir verabschieden uns aus HH und melden uns von woanders bald wieder.

An der Doppelschleuse in Bremerhaven

 
 
3.Etappe

Wir sind am 10. Dezember hergefahren und entscheiden, dass wir hier bleiben bis nach Weihnachten. Es gibt so viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Ein Highlight ist das erst im Juni 2009 eröffnete Klimahaus. Schau selbst unter http://klimahaus-bremerhaven.de/ Außerdem genießen wir den Weihnachtsmarkt, das neue Mediterraneo (ein niedliches “italienisches Dörfchen” rund um eine Piazza, alles unter Dach mit kleinen Läden und Restaurants), und den liebevoll gestalteten Fischereihafen (in der Nähe ist noch ein weiterer Wohnmobilstellplatz). Auch das neue Auswandererhaus war einen Besuch wert.

Weitere Aktivitäten fallen dem plötzlichen Wintereinbruch mit über Tage anhaltendem Schneefall und Temperaturen am Tag bis -9°C (bei Nacht bis -12°C) zum Opfer.

Die Nachtaufnahmen von Ingrid möchte ich euch nicht vorenthalten.


Radarturm (wechselt laufend die Farbe)

Direkt hinter’m Deich!

 
 
2.Etappe 2.Etappe Wilhelmshaven

Habe heute (7.12.) ein “abgesoffenes” Segelboot im benachbarten Yachthafen entdeckt. Zwei Stunden später konnte ich die letzte halbe Stunde der Bergungsaktion fotografieren.

Übrigens stehen wir hier richtig ruhig direkt hinterm Deich auf einem süßen kleinen Stellplatz.

Moin, moin, die erste Etappe ist geschafft

 
 
1.Etappe

Ich bin das kleine Deichschaf und heiße Trippel

Ich bin das große Deichschaf und heiße Trappel

Wir beide werden Uschi und Ingrid auf ihrer Winterreise begleiten und haben uns extra warm angezogen.

Ich bin auch dabei, ich werde ja auch dringend gebraucht.

Man sieht sich!

Uschis und Ingrids Winterreise 2009/2010: Deutsche Nord- und Ostseeküste

 
Deutschland Küsten

Bevor es mit aktuellen Fotos losgeht, ein klitzekleiner “Rückblick” auf die Winterreise durch Spanien und Portugal 2008-09 (bitte auf die Fotoansammlung klicken!):

Wir werden demnächst möglichst aktuell mit Text und Bildern von unserer diesjährigen Winterreise berichten. Begleitet uns solange und so oft ihr Lust habt. Wir freuen uns über jede Rückmeldung.

Bis bald, Uschi und Ingrid