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Nein, mit meinem Computer ist alles in Ordnung! 😉

Wir haben uns dieses Jahr gegen einen Rückblick und statt dessen für eine Jahresvorschau entschieden. 2015 war beherrscht von Big Fix und Boxi und das habt ihr ja alles mitverfolgt.

2016 steht im Zeichen NORDAMERIKA! Nach einigen Zweifeln und Verunsicherungen haben wir dann doch beschlossen, unsere geplante Halbjahresreise nach Kanada und USA in Angriff zu nehmen. Schließlich hatten wir ja extra dafür Big Fix noch die teure Rahmenverstärkung verpasst. Und jünger werden wir auch nicht.

Steve Jobs   

Also hat Uschi Flüge und Hotelzimmer in Frankfurt und Halifax gebucht sowie die Verschiffung unseres Gespanns über SeaBridge. Diese ist für den 30. April terminiert, in Hamburg. Drei Tage vorher können wir Fix und Boxi im Hafen abgeben, mit ziemlich restriktiven Vorgaben. Es darf kein noch so klitzekleines Krümelchen Erde oder ein Sandkorn irgendwo haften, weder außen noch innen an z. B. Campingstühlen oder Fußmatten. Die Kanadier reagieren da panisch. Zwar wird der Wagen im Hamburger Hafen noch dampftgestrahlt und es wird ein Zertifikat darüber ausgestellt, aber wenn das den Sauberkeitsvorstellungen der Kanadier nicht genügt, wird dort (teuer) nachgebessert. Das Fahrzeug (in unserem Fall Big Fix) muss sichtleer sein, nicht einmal einen Kugelschreiber soll man sehen können. Also natürlich auch keinen Monitor einer Rückfahrkamera. Wir werden mit der geplanten Aufrüstung also noch warten bis nach der Reise, damit auf dem Schiff nichts abgeschraubt werden kann. Wir hoffen, dass wir von Boxi keinen Schlüssel abgeben müssen, werden aber natürlich auch dort keine Wertsachen mitverschiffen. Aber einiges an nötigen Ausrüstungsgegenständen müssen wir schon drin lassen, z. B. den Stromumwandler von 110 auf 230 Volt und dann das übliche Campingzubehör. Nicht erlaubt sind Lebensmittel, Alkohol und auch keine Medikamente (gelten als Drogen!). In das Hafen-/Zollgebiet darf zur Abgabe des Wohnmobils nur eine Person reinfahren, mit gültigen Kennzeichen. Danach kann und sollte man die abschrauben und entweder im Fluggepäck mitnehmen oder im Mobil verstecken.

Natürlich wird noch eine Seetransportversicherung fällig sowie für “drüben” eine Kfz-Versicherung. Beides nicht so ganz preiswert! Die Verschiffung selbst wird nach Kubikmetern berechnet und beläuft sich in unserem Fall auf ca. €2160 für die einfache Fahrt incl. Hafen- und Zollgebühren. Wenn man bedenkt, dass das Mieten eines kleineren Wohnmobils für 3 Monate uns 2013 fast €10000 gekostet hat, dann kann man gegen die Transportkosten wirklich nichts sagen. Zumal man dann sein eigenes vertrautes Zuhause dabei hat und klamottenmäßig nicht an die 23kg Fluggepäck gebunden ist. Unterwegs ist das Schiff zwei Wochen, die planmäßige Ankunft soll am 15. Mai 2016 sein, die Abholung des Mobils ist allerdings frühestens am 18. Mai möglich (Suche nach Erde und Sand!). Wir werden am 12. Mai nach Halifax fliegen und die Wartezeit dort in einem zentral gelegenen Hotel verbringen. Und uns natürlich Halifax und Umgebung schon einmal ansehen.

Oscarlotta können wir bei Luise an der Oste abstellen. Dort steht sie gut und sicher, wird gestreichelt und belüftet. 😉 Und wir können in aller Ruhe ein- und umpacken. Bis Ende Januar/Anfang Februar werden wir wohl noch hier am Hirtenteich bleiben und uns dann mal langsam gen Norden bewegen.

Wir freuen uns schon sehr auf ein halbes Jahr Nordamerika, diesmal auf der anderen Seite des Kontinents als beim letzten Mal. Hoffentlich kommt uns nichts in die Quere!!! Unser Reisegebiet wird in etwa im Bereich der Route (nicht genauso wie die eingezeichnete Route) auf dem Foto sein. Mehr werden wir wohl nicht schaffen, weil wir weder jeden Tag fahren noch riesige Kilometermengen bewältigen wollen. Und gerade in diesen Gegenden wird es viel Interessantes zu sehen geben, fing die Besiedelung Amerikas doch hier an der Ostküste an.
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So, jetzt wünschen wir euch einen guten Rutsch in ein hoffentlich für uns alle friedliches und gesundes Jahr 2016!!!

written by Ingrid

Wir sind dann mal weg!

 
 
Noch 5x schlafen! Wir sitzen auf (halb) gepackten Koffern! Es ist eine logistische Meisterleistung, auf so beschränktem Raum Sachen bereitzulegen und zu verpacken. Beide gleichzeitig geht natürlich gar nicht! Erschwerend kommt hinzu, dass das Wetter besch… ist und wir alles drinnen erledigen müssen. Uschi ist jetzt aber fertig und ich habe heute immerhin mal mein Handgepäck in Angriff genommen. Man muss ja an so vieles denken, Handy-, Computer- und sonstige Kabel; Adapter; Batterie-Ladegerät für 110 Volt (sonst können wir keine Fotos für den Blog machen!); Reiseadapter für USA; USB/WLAN/Modem-Sticks; ext. Festplatte mit Sicherungsdateien, falls der Computer spinnt (wir nehmen Uschis Netbook mit und mein Tablet); Sperr- und sonstige Notfallnummern; Transaktionsnummern für Online-Banking; etc… Und dann natürlich noch das ganze andere Zeug, was man nicht sofort neu kaufen will, von den Klamotten ganz zu schweigen. Es ist schon ganz gut, dass es eine Gewichtsbeschränkung gibt, sonst wäre es noch schwieriger. Mein Bruder weiß, was ich früher alles für ein paar Sommerwochen auf sein Schiff geschleppt habe!!!

Ich habe noch keine wirkliche Meinung zu unserer Reise. Lasse mich überraschen. Aber ich werde froh sein, wenn es endlich los geht (Uschi auch!). Von den 4 Wochen, die wir jetzt hier waren, hatten wir nicht sehr viel, weil das Wetter so schlecht war. Es ist immer noch unglaublich kalt, nachts knapp über 0°C, tagsüber meistens unter 10°C. Zweimal konnten wir draußen in der Sonne frühstücken, aber ganz oft regnet es oder ist grau und diesig wie im November. Nicht schön! Und das im „Wonnemonat“ Mai. Aber wir haben alles erledigt gekriegt, was noch anstand. Meine Ente ist, mit etwas gutem Zureden und dem Wohlwollen der Prüfer, ohne Beanstandungen durch den TÜV gekommen! Jetzt essen wir langsam unsere letzten Vorräte auf. Am Samstag muss Oscarlotta abstellfertig gemacht werden, d. h., Kühlschrank und Gefrierfach abtauen, Wassertanks leeren, alles von Wert in den Safe packen. Am Sonntagmorgen fahren wir sie und Enti auf den „Betriebshof“ des Campingplatzes, wo sie außerhalb des Touristenverkehrs drei Monate gut (hoffentlich) stehen können. Dann geht es per Zug nach Frankfurt. Wir übernachten im Hotel und um 13:10 am Montag heben wir ab!

Zu den Fragen, wie die Kommunikation mit uns funktioniert: Wir werden per Handy (nur meine Nummer!) nur über SMS erreichbar sein. Sowohl anrufen als auch angerufen werden ist sehr/zu teuer für uns. Ob ich mit meinem Handy einen Netzempfang in USA haben werde, wird sich herausstellen. Die Netzabdeckung scheint wohl nicht ganz so doll zu sein außerhalb der Ballungsgebiete. Wir haben uns schon eine amerikanische SIM-Karte bestellt, können sie aber erst in den USA freischalten und erfahren auch erst dann unsere Nummer. Anrufen und SMS schicken geht damit dann zu erschwinglichen Preisen. Wundert euch also nicht, wenn ihr SMS mit einer langen, unbekannten Nummer erhaltet. Darauf nehmen wir auch Anrufe entgegen, aber bedenkt, dass das evtl. teuer für euch wird. Ansonsten bleibt für die Kommunikation eMail und Skype, vorausgesetzt, wir haben eine Internetmöglichkeit. Und dann gibt es ja noch die Zeitverschiebung! Wir liegen 9 Stunden HINTER euch! Zwischen 9 und 15 Uhr bei uns ist zwischen 18 und 24 Uhr bei euch. Und um die Zeit werden wir in der Regel fahren oder anderweitig unterwegs sein. Wir werden aber, wann immer es geht (und wir etwas zu erzählen haben), einen Blogeintrag schreiben und freuen uns über jeden und auf VIELE Kommentar(e)!!!

Also, dann macht es mal gut in good old Europe! Diese Wolkenpracht sehen wir uns dann am Montag mal aus der Nähe an!

Spiegelung des Sonnenuntergangs (1) Spiegelung des Sonnenuntergangs (2) Spiegelung des Sonnenuntergangs (3)

Hinweis: Wer unsere SEHR 😉 ausführlichen und SEHR 😉 interessanten und SEHR 😉 informativen Reiseberichte der nächsten drei Monate lesen möchte, klickt sich bitte über den Link im Inhaltsverzeichnis in der rechten Seitenleiste in unser „Ableger“-Blog USA/Kanada. Have fun and enjoy!!!