Von Dienstag bis Dienstag (Teil 2)

 

Am Freitag fuhr ich zu meinem Bruder und meiner Schwägerin nach Bochum und als ich abends zurückgebracht wurde, war der Stellplatz rappelvoll. Auf den beiden Eckplätzen neben Oscarlotta, die kaum anfahrbar waren, standen zwei mittelgroße Wohnmobile, die sich am Zaun entlang quetschten, auf einem Platz und zwischen ihnen und Oscarlotta stand diagonal auf seinem Platz ein Kastenwagen. Diagonal deswegen, weil sonst keines der beiden anderen Mobile noch herausgekommen wäre. Den Insassen des Kastenwagens gefiel diese Enge offenbar nicht besonders und sie rechtfertigten sich bei mir für ihre unkonventionelle Art zu parken, obwohl mich das weder tangierte noch störte. Im Gegenteil, ich war froh, dass sie nur ein kleines Wohnmobil hatten und durch ihr schräg stehen sogar einen größeren Abstand zu Oscarlotta hielten als es normalerweise der Fall gewesen wäre.

voller Stellplatzvoller Stellplatzdirekt nebenan2 kommen nicht mehr raus

Dies war also offensichtlich der Normalzustand an Wochenenden in allen Jahreszeiten außerhalb des Winters. Erstauntes Smiley Sehr gewöhnungsbedürftig! Dazu gab es die erste Hitzewelle des Jahres, tagsüber stieg das Thermometer in der Sonne auf über 30°C!!! Und das Mitte April! Schatten gab es nur auf der Fahrerseite von Oscarlotta, aber da konnte ich ja nicht sitzen. Mit offenen Fenstern, offener Tür und laufendem Ventilator, der die warme Luft herauszog, ging es einigermaßen. Gegen Spätnachmittag wurde es dann erträglich und an der Ruhr war es sogar sehr angenehm. Das abendliche Telefonat mit Uschi verbrachte ich in der Gesellschaft von 11 Schwänen, die abwechselnd immer mal wieder bei mir vorbeischauten.

Schwäne auf der RuhrSchwäne auf der RuhrSchwäne auf der RuhrSchwäne auf der RuhrSchwäne auf der RuhrSchwäne auf der RuhrKöpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh

Am Sonntag bekam ich Kaffeebesuch, der den Kuchen mitbrachte. Zwinkerndes Smiley Die meisten Wohnmobile waren schon wieder abgereist, der Spuk war vorbei. Die Ecke war wieder frei, der Nachbar zur Linken war ebenfalls weg, ich hatte wieder einen Ausblick. Am Montag montierte ich meine neuen alten Kennzeichen, ver- und entsorgte per Eimer und Gießkanne und verabschiedete mich von der Ruhr. Ich muss mal wieder länger in meiner alten Heimat bleiben, ich merke jedes Mal, dass ich hier meine Wurzeln habe und ich möchte Zeit hier verbringen, ohne in Termindruck zu kommen. Das ist bei nur einer Woche Aufenthalt schwierig.

an der Ruhr

Dienstag verabschiedete ich mich auch vom Platzbetreiber, fragte, ob es bei längerem Aufenthalt, z. B. einem Monat, etwas andere Konditionen geben würde und er meinte, darüber ließe sich reden. Vor zwei Jahren kostete der Platz noch 7 Euro und wenn man 10 Nächte blieb, war die 11. Nacht umsonst. Dann wurde ein kleines Sanitärhaus gebaut (4 Toiletten und 2 Duschen) und der Preis auf 10 Euro erhöht, ohne Rabatt. Das Duschen bezahlt man natürlich noch extra, €1 für 4 Minuten und 10 Sekunden (!) und anschließend 10 Minuten Strom auf der Steckdose. Das Angebot einer Dusche auf Stellplätzen nehme ich schon an, Toiletten benutze ich jedoch nie, da ist mir meine eigene wesentlich angenehmer. Das heißt also, dass ich für die Annehmlichkeit einer Dusche, für die ich noch extra zahlen muss, pro Tag 3 Euro mehr für den Stellplatz zahlen muss als noch vor zwei Jahren. Enttäuschtes Smiley

Ich wollte am Donnerstag in Kempten sein, das waren ziemlich genau 600km. Wie weit ich fahren würde, ließ ich offen, es war abhängig von den Bedingungen auf den Autobahnen und meiner Tagesform. Der Verkehr war dicht, aber flüssig, meine Tagesform gut. Als ich mein Tagessoll erfüllt hatte, war es noch viel zu früh, um aufzuhören. Also beschloss ich, die Nacht in Bad Schönborn auf dem uns gut bekannten StellplatzWellMobilPark“ zu verbringen, meldete mich telefonisch an und hörte, dass genügend freie Plätze zur Verfügung ständen. Um 17:30 Uhr war ich dort und stellte erfreut fest, dass sogar Oscarlottas Stammplatz frei war! Ich verlegte nur mein Stromkabel und nahm dann mein Portemonnaie und ging ins benachbarte Thermalbad-Restaurant zum Abendessen. Bisher hatte es nämlich nur auf einer Autobahnraststätte ein Stück Kuchen gegeben, anstelle des vorab geschmierten Käsebrotes, das wieder in den Kühlschrank wanderte. Im Heidelberger Raum ist es ja immer etwas wärmer als überall sonst in Deutschland und so konnte ich bei herrlich wärmenden abendlichen Sonnenstrahlen draußen auf der Terrasse essen. Im April! Vor knapp drei Wochen hatte ich noch minus 3°C!!!

Abendessen

Der Kurpark von Bad Schönborn/Mingolsheim wird seit Monaten neu gestaltet. Der Klettergarten, der sich über die Jahre nicht bewährt hat, wurde demontiert und ist zur Zeit eine große Baustelle. Am Kurparkteich schaute ich nach Nutrias. Dort hatten wir über die Jahre mehrere Generationen einer Nutria-Großfamilie erlebt. Das Nest auf einer kleinen Insel war nicht mehr da, aber eine ausgewachsene Nutria schwamm durch den Teich, kletterte ans Ufer und graste ausgiebig. Auf meinem Rückweg sah ich dann auch noch einen Nutria-Teenager. Smiley

Wer genauso begeistert von diesen putzigen Tieren ist wie wir, der findet in unserem Blog eine Reihe von Berichten, in denen Nutrias vorkommen und auch einige Videos. Ein besonders nettes könnt ihr euch „hier“ anschauen. Ansonsten gebt einfach in die Suche rechts in der Seitenleiste „Nutria“ (ohne Anführungszeichen) ein.

Kurpark Bad SchönbornKurpark Bad SchönbornKurpark Bad SchönbornKurpark Bad SchönbornKurpark Bad SchönbornNutria am TeichNutria am Teich

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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Von Dienstag bis Dienstag (Teil 1)

 

Hattingen und Umgebung Für Dienstag vergangener Woche hatte ich auf dem Stellplatz in Hattingen an der Ruhr meinen Wunschplatz reserviert. Auf dem Platz bin ich schon zweimal gewesen und hatte dort vor zwei Jahren, bei meinen ersten Alleinfahrten mit Oscarlotta, prompt den Schrankenpfosten „mitgenommen“. Nicht schön, ich war am Boden zerstört und nun hat Oscarlotta, trotz fachmännischer Reparatur, einen kleinen Schönheitsfehler. Seitdem fahre ich noch vorsichtiger und es ist mir kein weiteres Malheur passiert. Toi, toi, toi!!!

Katastrophe in Hattingen 2016Katastrophe in Hattingen 2016

Ich wusste also, welche Plätze für mich (gut) anfahrbar sind. Der Platz ist sehr einnahmeorientiert gestaltet worden, ob gewollt oder aus Unerfahrenheit entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn er voll ist, verhindern an einigen Stellen längere Wohnmobile, dass der dazwischenliegende Platz noch anfahrbar ist oder, wenn dort schon ein kleineres Mobil stand, dann kommt es nicht mehr raus. Dann bräuchte man, wie Uschi immer sagt, einen „Siemens Lufthaken“. Ich reservierte den Platz 14 (17 Plätze gibt es insgesamt). Weit genug von der Einfahrt weg, aber direkt nach der Schranke vorwärts gut anfahrbar. Beim letzten Mal hatte ich rückwärts eingeparkt, aber dann könnte ich meinen Fahrradträger nicht abklappen. Und das musste ich, um mein Kennzeichen demontieren zu können. Oscarlotta sollte nämlich wieder eine Ganzjahreszulassung bekommen.

Hattingen 2017

Als ich endlich nach stressiger Staufahrt ankam, war der Platz angenehm leer. Am Zaun hing ein Reserviert-Schild mit meinem Kennzeichen und ich parkte mit ausreichendem Abstand zum Nachbarn auf der linken Seite ein. Der stand rückwärts in seinem Platz und relativ dicht an der Begrenzungslinie und ich wollte einen gewissen Mindestabstand haben. Zum Stellplatz gehört ein öffentlicher Minigolfplatz mit Restauration und so ging ich zum Biergarten, um mich anzumelden. Ich sagte, dass ich Platz 14 reserviert hätte. Ob ich auf 14 oder 15 stehe, wurde ich gefragt. Ich denke, auf 14, entgegnete ich, zumindest würde ich direkt vor meinem Kennzeichen stehen. Da meldete sich der Platzchef aus der Küche und rief, es sei Platz 15 geworden. Auf die Platznummern hatte ich gar nicht geachtet! Im Prinzip war es mir auch egal, Platz 15 war genauso gut, allerdings war die Zufahrt zu den nächsten beiden Plätzen 16 und 17 zwischen dem Fahrradträger von Oscarlotta und der Schranke jetzt nicht mehr sehr breit. Würde da überhaupt noch ein Wohnmobil durchpassen? An beiden Plätzen hingen Reservierungsschilder für den übernächsten Tag. Ich überlegte ernsthaft, ob ich Oscarlotta doch noch einen halben Meter nach links versetzen sollte, entschied mich dann aber dagegen. Es war ja schließlich nicht meine Schuld, dass ich nicht den Platz 14 bekommen hatte, wie gewünscht und bestellt. Und die beiden Plätze waren sowieso nur für kleinere Mobile geeignet. Ich würde es mal darauf ankommen lassen, beschloss ich. Am nächsten Mittag fuhr ein Einzelfahrer in einem Teilintegrierten souverän rückwärts auf Platz 17! Smiley mit geöffnetem Mund

Platz 15enge DurchfahrtPlatz 16 und 17

Am Donnerstag fuhr mich ein alter Freund zur Zulassungsstelle in Bochum. Donnerstags ist auch nachmittags geöffnet! Zwinkerndes Smiley Der freundliche Mensch an der Rezeption fragte alles ab, was ich brauchen würde, nachdem ich ihm geschildert hatte, was mein Anliegen sei. Personalausweis, TÜV-Nachweis, Gutachten für die Eintragung der Tankflasche, Kennzeichen zur Entwertung, Kraftfahrzeugschein, Fahrzeugbrief (MIST!), eVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung) der Versicherung (MIST!). Hätte ich doch besser vorher mal telefonisch nachgefragt! Die letzte Änderung vor drei Jahren, als Oscarlotta vor unserem halbjährigen Nordamerika-Aufenthalt ein Saisonkennzeichen bekam, hatte mein Bruder für mich erledigt. Er konnte sich auch noch daran erinnern, dass schon damals die fehlende eVB-Nummer ein Problem war, die ich dann bei der Versicherung erfragt und ihm telefonisch durchgegeben hatte. Diesen Vorfall hatte ich allerdings inzwischen offensichtlich gänzlich vergessen. Und dass ich den Brief auch brauchen würde, war einfach nicht in meinem Kopf!!! Enttäuschtes Smiley Ich hätte mich vor Ärger auf mich selbst irgendwo hinbeißen mögen! Also die ganze Strecke wieder zurück, durch die sehr verkehrsreiche Bochumer Innenstadt bis Hattingen. Unterwegs rief ich bei der Versicherung an und erhielt die eVB-Nummer noch während des Telefonats per SMS. Doch wo ist der Fahrzeugbrief? In Oscarlotta wohl eher nicht, sondern wahrscheinlich, wie alle wichtigen Unterlagen, bei einem Menschen meines Vertrauens in Verwahrung. Und dann? Ich wollte am Dienstag weiterfahren! Am Montag hatte das Straßenverkehrsamt zwar auch noch nachmittags geöffnet, aber ob der Brief bis dahin in Bochum sein würde? Wir beschlossen, dass ich in meinem Safe nachschauen würde und wir, falls er wider Erwarten dort wäre, sofort wieder zurückfahren würden. Ich hatte wenig Hoffnung! Und was war? Der Brief war im Safe!!! Ich hatte nach unserer Halbjahresreise den vorletzten Winter ja mit Oscarlotta in Norddeutschland verbracht und nach meiner Rückkehr nach Lauterburg offensichtlich mit keinem Gedanken mehr an den Brief gedacht. Das war jetzt natürlich mein Glück! Wir fuhren zurück. Die Zulassungsstelle hatte laut Internet bis 16 Uhr geöffnet. Um 15:30 Uhr waren wir dort und ich erklärte dem Mitarbeiter freudestrahlend, dass ich jetzt alle Unterlagen beisammen hätte. Ich bekam einen Nummernzettel, der besagte, dass 25 Personen vor mir dran seien. Es wurde 16 Uhr und die Türen wurden nicht verschlossen! Bis 18 Uhr sei geöffnet, erfuhren wir. Verwirrtes Smiley Nach einer Stunde Wartezeit wurde endlich meine Nummer angezeigt! Die Sachbearbeiterin begann zügig mit der Bearbeitung, merkte allerdings etwas erstaunt an, dass das Gutachten ja noch von 2017 sei? Mit meiner Erklärung, das sei zwei Tage vor Weihnachten gewesen und ich hätte da nicht mehr kommen können, gab sie sich ohne weitere Nachfrage, wo ich denn in der Zwischenzeit gewesen wäre, zufrieden. Sie fütterte ihren Computer mit den Daten, druckte einen neuen Kraftfahrzeugschein aus, vernichtete den alten und stellte dann fest, dass die eVB-Nummer nicht richtig sei. Sie sei mit meiner (Post-)Adresse in Lauterburg verknüpft, die ja aber nicht meine Meldeadresse sei. Ich müsse eine andere eVB-Nummer anfordern. Es war inzwischen 16:40 und ich war sicher, dass ich bei der Versicherung niemanden mehr erreichen würde! Aber noch einmal hatte ich Glück! Es dauerte zwar eine Weile, weil der Versicherungsangestellte einen neuen Vorgang mit neuer Adresse anlegen musste, aber dann gab er mir die neue Nummer telefonisch durch. Ich wiederholte jeden Buchstaben laut und meine geduldige Sachbearbeiterin, die sich in der Zwischenzeit ein wenig mit ihrer Kollegin unterhalten hatte, gab sie gleichzeitig in ihren Computer ein. Dann ging es schnell, neue Plaketten auf die alten Kennzeichenschilder kleben (die von vor drei Jahren, die ich natürlich aufgehoben UND mitgebracht hatte), die Plaketten von den alten Kennzeichen schaben (hab ich auch wieder mitgenommen, man weiß ja nie), das Gutachten für ihre Unterlagen kopieren und schon durfte ich bezahlen. Es war auch gar nicht teuer, €10,20 für die Eintragung der LPG-Tankflasche, €27,60 für die Änderung des Zulassungszeitraumes und noch 60 Cent für zwei Klebesiegel.

Zum vierten Mal an diesem Tag fuhren wir dieselbe Strecke, nun im Feierabendverkehr. Aber diesmal fuhren wir nicht schnurstracks zu Oscarlotta zurück, sondern in den Biergarten des Landgasthauses „Grum“ in Hattingen direkt an der Ruhr. Dort kann man gut, allerdings nicht besonders günstig, speisen und die Küche hatte auch schon geöffnet. Das hatten wir uns verdient, vor allem natürlich mein etwas geplagter, aber sehr nachsichtiger Chauffeur!!!

Hattingen an der Ruhr

Jetzt darf Oscarlotta wieder auf die Straße, wann immer sie möchte. Ich hoffe nur, sie nimmt lieber mich mit als noch einmal einen Schrankenpfosten! Laut lachen

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Wie es weiterging…

 

Am Sonntag nach unserem Busausflug zur Bastei gingen unsere Fahrwege in unterschiedliche Richtungen. Uschi fuhr nach Haßfurt, um Big Fix beim Nissan-Händler einer Inspektion zu unterziehen sowie die HU und Gasprüfung durchführen zu lassen. Außerdem war ein Reifenwechsel aller vier Räder angesagt, da es seltsame Verschleißerscheinungen gab, die bei der Laufleistung noch nicht hätten sein dürfen. Ich fuhr einmal quer durch Deutschland, um in Nordhorn meine Freunde zu besuchen. Wie immer stand ich mit Oscarlotta auf dem Stellplatz am Vechtesee. Die Hälfte des Platzes ist mit Rasengittersteinen gepflastert, die andere Hälfte ist naturbelassen. Es gibt sechs Reihen, in denen die Mobile hintereinander stehen, eine V/E-Anlage, Müllentsorgung, Stromautomaten (€1/5 Stunden) und einen Parkscheinautomaten, an dem pro 24 Stunden €5 zu bezahlen sind. Das Besondere ist die Nähe zum See und die fußläufige Entfernung zur hübschen Innenstadt. Rund um den See gibt es Fuß- und Radwege, ein schönes Seerestaurant plus Hotel ist vorhanden und es ist ruhig, trotz der Straße, die am Stellplatz vorbeiführt. Radfreunde können hier voll auf ihre Kosten kommen, man merkt die Nähe zu Holland, hier ist Radfahrerland!

Vechtesee

Eine ganze Woche blieb ich hier, offiziell erlaubt sind allerdings nur 3 Nächte. Der Platz ist immer gut besucht und über den 1. Mai waren nur noch wenige Plätze frei. Es hätte aber absolut nicht sein müssen, dass ein Mobilist direkt im Anschluss an die Entsorgungsstation über Stunden parkt, sodass man nicht mehr durchfahren konnte, sondern vorwärts rein und rückwärts wieder rausfahren musste. Oder umgedreht. Vermutlich wollte er keinen Stellplatz belegen, aber diese Entscheidung war mehr als dämlich. Und Kurzzeitparkgebühr hat er sicher nicht bezahlt, ich habe jedenfalls kein Ticket gesehen (er stand genau gegenüber von Oscarlotta). Was manche Menschen sich denken (oder auch nicht), erschließt sich mir oft nicht!

Stellplatz am Vechteseeparken auf der V/E-Station

Ein paar Kilometer weiter wohnt seit 5 Jahren ein Freund den Sommer über auf dem Campingplatz „Saller See“, der zwar Campingplatz heißt, aber inzwischen fast ausschließlich aus Mobilheimen besteht. Es gibt eine Alibiwiese mit angeblich 14 Touristenplätzen. Da dort aber auch noch die anliegenden Mobilheimbesitzer ihre PKWs parken, dürfte das schwierig werden. Außer Oscarlotta war jedoch kein anderes Wohnmobil da. Etwas eng die Zufahrt, etwas heruntergekommen die Sanitäranlagen und wieder einmal merkte ich, dass Dauercamperbehausungen, egal ob Mobilheim oder Wohnwagen oder Wohnmobil nichts für mich sind. Zu eng, zu dicht auf dicht, kein Ausblick und schlimmstenfalls an drei Seiten Nachbarn. Es gibt ja Menschen, denen macht das nichts aus und es gibt sogar welche, die genau das lieben (die die Winter in Spanien und Portugal auf Stell- und Campingplätzen unter noch verschärfteren Bedingungen verbringen), ich gehöre definitiv nicht dazu!

TouristenplatzSaller SeeSaller SeeSanitärhaus aus den 1970er-JahrenSaller SeeSaller See

Mein Weg ins Ruhrgebiet führte mich über Münster. Vom Stellplatz „Camp Marina Alte Fahrt“ in Greven-Fuestrup hatte ich noch eine Guthabenkarte. Von 2008! Ich konnte gar nicht glauben, dass wir seitdem nicht mehr da gewesen waren!?! Der Platz liegt direkt am Dortmund-Ems-Kanal und mir war nach ein paar Tagen Ruhe und Schiffe gucken. Beim ersten Überfahren des Platzes stellte sich heraus, dass die erste Reihe am Kanal mit Hütchen komplett gesperrt war und zwischendrin auch sehr viele Plätze. Nicht alle Plätze sind für Oscarlotta lang genug und so stellte ich mich erst einmal auf den angrenzenden Platz, der als Winterlager für die Schiffe genutzt wird und im Sommer als Ausweichplatz für Wohnmobile. Dieser Stellplatz ist nämlich so begehrt, dass er in der Reisesaison zumindest an den Wochenenden ständig ausgebucht ist. Und das, obwohl es außer der Möglichkeit, Schiffe zu gucken und Rad zu fahren nichts gibt. Okay, ein Restaurant ist vorhanden. Theoretisch (und praktisch, Batteriefahrräder sind hilfreich) kann man per Rad nach Münster fahren, das sind aber einige Kilometer.

LageplanBlick vom Kanal ausFähre von Dover nach CalaisMarina Alte Fahrt FuestrupSlipanlageWLAN-Verfügbarkeit

Ich guckte mir einen geeignet erscheinenden Platz aus, von dem allerdings nicht ganz klar war, ob das Hütchen nur für den Nachbarplatz oder auch für ihn galt und wartete, bis um 17 Uhr der Platzwart erschien. Der Platz war frei! Alle gesperrten Plätze waren neu eingesät worden. Nun stand ich zwar in der vorletzten von 6 Reihen, aber die Plätze vor mir waren alle gesperrt, sodass mir niemand die Sicht auf den Kanal nehmen konnte. Das sollte sich allerdings zum Wochenende hin ändern, da blieb mir noch ein winziger Durchblick! Meine Guthabenkarte wurde tatsächlich noch anerkannt, interessant war die Preisentwicklung. Hatten wir noch 2008 für eine 10er-Karte €60 bezahlt, so kostet diese inzwischen €99 (regulärer Preis €11/Tag ohne Strom). Aber was wird schon preiswerter?

noch ist PlatzKanalblickKanalblick?

Ich entschied mich erst nur für eine Nacht, es gab nämlich so gut wie kein Vodafone-Netz. Zumindest nicht auf meinem iPhone. Testweise hängte ich am Abend den Mobilfunkrouter ins Fenster, bestückt ebenfalls mit einer Vodafone-Karte. HSPA!!! Das iPhone sagte derweil „Kein Netz“. Mir doch egal, zum abendlichen Telefonat mit Uschi setzte ich mich an den Kanal, zum Schiffe gucken auch, Hauptsache, ich hatte abends in Oscarlotta Internet. Ich verlängerte um weitere 3 Nächte!


 
Dann ging es zügig nach Hattingen. Ich hatte einen Nachbesserungstermin bei meinem Lackdoktor, der vor einem Jahr die Schäden an Oscarlotta durch die blödsinnige Kollision mit dem Schrankenpfosten größtenteils beseitigt hatte. Die Schrammen sind zwar nicht mehr zu sehen, aber Farbabweichungen im Lack. Leider könne er da nichts weiter machen, silbermetallic sei einfach eine schwierige Farbe. Ein erneutes Überpolieren brachte leider keine Verbesserung. Wir werden wohl damit leben müssen!

Lackschaden

Ich stand, bis ich einen Termin bekam, in Velbert-Neviges. Einmal an der A45 direkt im Wald, Zwinkerndes Smiley

A45Am Nizzabad

einmal am Schloss Hardenberg auf dem öffentlichen Parkplatz, wo drei Wohnmobile kostenfrei stehen dürfen. Den Platz und seine Bedingungen kannte ich noch vom letzten Jahr. Er bietet keinerlei Infrastruktur und liegt dicht an einer stark befahrenen Bundesstraße, aber auch neben einem kleinen Park, dem Schloss und einem großen Waldgebiet. Eine nette Nachbarin hatte ich auch.

Velbert-NevigesSchloss Hardenberg (Wirtschaftsgebäude)WehrturmNachbarschaft

Der Stellplatz in Hattingen an der Minigolfanlage hat inzwischen das geplante Sanitärhaus bekommen (2 Duschen, €1/4 Minuten, 2 Toilettenräume mit je 2 Toiletten), kostet dafür aber jetzt 10 Euro statt wie bisher 7! Es ist ja ganz nett, wenn man mal aushäusig duschen kann, es erspart das Putzen des Bades/der Dusche und das verfrühte Auffüllen des Frischwasser- und das Leeren des Abwassertanks. Aber wenn ich dafür dann gleich 3 Euro mehr bezahlen muss, auch wenn ich gar nicht jeden Tag duschen will (und das Duschen selbst ja auch noch €2 kostet, denn mit 4 Minuten komme ich, mit Haare waschen, nicht aus), dann würde ich lieber auf die Annehmlichkeit eines Sanitärhauses verzichten. Denn die anderen Bedingungen des Stellplatzes sind gleich geblieben, sprich relativ enge Parzellen. Trotzdem gefällt es mir dort, die Nähe zur Ruhr, die Möglichkeiten, dort zu laufen oder Rad zu fahren und mitten im Ruhrgebiet und trotzdem mitten in der Natur zu sein.

Stellplatz an der MinigolfanlagePlatz 13 brachte kein Unglück (gegenüber vom Schrankenpfosten!)HenrichshütteHenrichshütteAn der Ruhr

Eines Abends hatte eine Schafherde ihr Nachtlager auf einem Teil der Ruhrböschung aufgeschlagen. Erst auf den zweiten Blick bemerkte ich, was anders war. Habt ihr schon einmal so viele nackte Schafe gesehen???

nackte Schafenackte Schafenackte Schafenackte Schafenackte Schafenackte Schafe

Uschi wartete bereits in Bad Schönborn auf mich und so fuhr ich am vorletzten Sonntag auch dort hin. Es waren nur 336km, für die ich aber, mit Pausen, satte 7 Stunden brauchte! Es war Muttertag und ich hatte den Eindruck, dass halb Deutschland auf dem Weg zu oder von den Müttern auf der Autobahn unterwegs war! Mein Tommie war auch etwas durch den Wind. An jeder Autobahnausfahrt im Frankfurter Raum wollte er, dass ich abfahre. Originalton: „Nehmen Sie die Ausfahrt! Am Ende der Straße drehen Sie um, dann fahren Sie rechts!“ Vielleicht wollte er auch zu seiner Mama??? Cooles Smiley

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Beim Lackdoktor in Neviges

 

So gut es mir in Hattingen gefallen hat, so ungut war die Ankunft. Die Zufahrt zum Stellplatz war schon schwierig, da man rechtwinklich und eng über einen PKW-Parkplatz fahren muss und in der schmalen Zufahrt noch ein PKW/Hänger-Gespann stand. Ich war also froh, als ich auf dem Stellplatz angekommen war. An Wochenenden, außer vielleicht im Winter, sollte man hier weder anreisen noch abzureisen versuchen. Da ist alles zugeparkt mit PKWs und man hätte keinerlei Chance mehr, um die Kurve zu kommen. Auf der einen Seite ein Baum, auf der anderen auf der Zufahrt parkende Autos.

Ich fand einen einigermaßen ebenen Platz, der groß genug war und dann fiel mir ein, dass ich ja noch ent- und versorgen wollte! Die Entsorgungsstation liegt außerhalb des Platzes am Zaun. Eigentlich hätte ich sie rückwärts anfahren müssen, aber aufgrund der Zufahrtsbedingungen traute ich mich nicht, dort zu wenden. Also schlug ich ein und wollte ganz scharf nach rechts abbiegen. Leider hatte ich den rechten Schrankenpfosten nicht mehr im Kopf, obwohl ich vorher ja durch die geöffnete Schranke auf den Platz gefahren war!!! Es knirschte unschön, ein Geräusch, das ich wohl nicht mehr vergessen werde und dann hatte sich die Schrankenauflage in Oscarlottas Flanke gebohrt! Ich konnte nicht vor und nicht zurück fahren. Im zum Stellplatz gehörenden Haus war niemand, da hatte ich vorher schon geschellt. Also beschloss ich, auf einen mir geeignet erscheinenden PKW-Fahrer zu warten. Der Parkplatz wird von Leuten benutzt, die mit ihren Hunden an der Ruhr spazierengehen wollen. Nach einiger Zeit und nur PKWs mit Frauen kam ein Landrover mit einem Mann um die 40 samt Hund. Ich stellte mich direkt neben seine Tür, er schaute etwas erstaunt und noch erstaunter, als ich sagte, dass ich auf ihn gewartet hätte. Ich erklärte mein Dilemma und bat ihn, zu versuchen, den Pfosten ein wenig von Oscarlotta wegzuziehen. Das erwies sich aber als unmöglich. Ob ich Werkzeug dabei hätte, einen 13er-Schlüssel, dann könne er den Pfosten vielleicht abschrauben. Mein größter Schlüssel war ein 11er! Was jetzt? Am Stellplatz sei niemand. Aber da würde doch jemand laufen! Tatsächlich lief gerade jemand vom Garten aus ins Haus, der Betreiber, wie sich herausstellte, der zu Hause war, aber Mittag gemacht und deswegen auf mein Klingeln nicht reagiert hatte. Er würde Werkzeug holen und kommen! Ich bedankte mich bei dem Landroverfahrer und entließ ihn zu seinem Spaziergang. Der Stellplatzbetreiber, ein noch junger Mann, versuchte, das äußere Rohr abzuschrauben, was aber daran scheiterte, dass es in den Boden einzementiert ist. Ich fragte ihn, ob er nicht das innere Rohr mit der Auflage, an der ich mich festgefahren hatte, losschrauben könne, um die Auflage drehen zu können. Es gab nämlich oben noch einmal zwei Schrauben! Gesagt, getan. Er drehte nicht nur, sondern zog das ganze Teil nach oben raus. Der verbliebene Pfosten drückte aber immer noch gegen die Radkappe der Hinterräder. Der junge Mann zog ihn mit aller Kraft in seine Richtung, ich gab beherzt Gas, fuhr rückwärts und Oscarlotta war frei! Aber leider ziemlich lädiert. Und ich war am Boden zerstört!

Katastrophe in HattingenKatastrophe in Hattingen  

Am Zaun neben der Eingangspforte hing dieses Plakat:

Katastrophe in Hattingen

Wie passend! Leider konnte ich an dem Tag nicht darüber lachen, aber an einem der nächsten Tage rief ich dort an. Ja, das sei durchaus ein Fall für ihn, sagte der nette Mensch am anderen Ende, er käme vorbei und schaue es sich an. Am nächsten Tag meinte er vor Ort: “Das krieg’ ich wieder hin! Ich habe gedacht, es sei schlimmer.” Wir machten einen Termin. Ich könne bei ihm auf dem Gelände über Nacht stehenbleiben, dann wäre auch genug Zeit zum Aushärten der Spachtelmasse und am nächsten Tag würde er lackieren.

Genauso geschah es letzten Donnerstag und Freitag. Zum Glück spielte das Wetter mit, denn die neue Halle, in die auch große Wohnmobile passen, war noch nicht ganz fertig. Und bei Regen lackieren ist sicher nicht erfolgversprechend! Herr Lübeck arbeitete zügig und sorgfältig, schon die Spachtelarbeiten überzeugten mich von seinem Können. Für die Nacht bekam ich einen Torschlüssel, falls ich mich noch in das Nachtleben stürzen wolle (ich wollte nicht) und stand sicher auf einem abgeschlossenen Hof.

gespachtelt

Und so sieht es jetzt aus:

lackiert 1

Ein notwendiger zweiter Lackauftrag, um die Unregelmäßigkeiten zu beheben, kann erst in zwei Wochen erfolgen – und genau das ist jetzt mein Problem! ICH HABE KEINE ZEIT MEHR!!! In zwei Wochen bin ich schon bei Luise und Uschi, wir müssen aus- und ein- und umräumen und am 27. April Fix und Boxi in Hamburg abliefern. Dann noch einmal hierher zurückfahren??? Er könne auch später lackieren, es müsse aber warm sein. Das ist die große Frage, ob es im November noch warm genug ist. Wohl eher nicht!

Falls jemand von euch Herrn Lübecks Dienste in Anspruch nehmen muss oder möchte: Ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen!

written by Ingrid
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Henrichshütte Hattingen – mein grünes Ruhrgebiet :-)

Das immer noch gängige Vorurteil gegenüber dem Ruhrgebiet, auch Kohlenpott genannt – oder liebevoll einfach POTT – ist immer noch: „Da ist doch alles kohlenstaubschwarz!“. Nein, liebe Leser, DAS STIMMT NICHT (MEHR). Ich wurde 1950 hier geboren und meine Kindheitserinnerungen bis ins junge Erwachsenenalter sind wirklich so. Die Häuserfassaden waren anthrazitgrau, wenn meine Mutter im Sommer Gäste auf der Terrasse bewirten wollte, wurden die Kaffeetassen bis zum Eintreffen der Gäste verkehrt herum auf die Unterteller gestellt. Kohlenstaub war immer in der Luft, verfärbte die draußen zum Trocknen aufgehängte Wäsche, wenn man nicht aufpasste. Die äußeren Fensterbänke hätte man halbstündlich mit Erfolg abwischen können. ABER SO IST ES SCHON LANGE NICHT MEHR!!! Das Zechensterben begann unaufhaltsam bereits 1957/58, ironischerweise wegen eines Überangebots an Kohle, aber auch wegen der sinkenden Ölpreise und erreichte seinen Höhepunkt 1963, als 13 Zechen gleichzeitig geschlossen wurden. Bis 1975 gab es in früheren Bergbaustädten wie Bochum, Essen, Herne oder Wattenscheid so gut wie keine Bergwerke mehr. Aber der Kohlenpott bestand nicht nur aus kohlefördernden Zechen, es gab und gibt auch die Hüttenwerke, in denen aus Eisenerz Eisen wird, die Kokshochöfen, die daran maßgeblich beteiligt sind und die Stahlindustrie, z.B. Thyssen-Krupp. Anfang 2012 waren in Nordrhein-Westfalen noch vier Zechen in Betrieb: das Bergwerk West wurde Ende 2012 und die Auguste Victoria wurde Ende 2015 stillgelegt, Bergwerk Ibbenbüren und Prosper-Haniel werden 2018 folgen. Staatlich subventioniert wird der Abbau von Steinkohle noch bis 2018, danach wird dieses Kapitel in der Geschichte des Ruhrgebiets endgültig abgeschlossen sein.

Viele stillgelegte Zechenanlagen oder Hochöfen sind zu Veranstaltungsorten geworden, Teil der Industriekultur Ruhrgebiet. So hätte der Stahlindustrielle August Thyssen (1842-1926) wohl kaum vermutet, dass eines Tages in seinem zum Landschaftspark Duisburg-Nord umgewandelten Stahlwerk Duisburg-Meiderich Freizeittaucher im Gasometer schwimmen würden! Das wohl bekannteste Beispiel ist die Zeche Zollverein, seit Dezember 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert. Falls es einen von euch mal hierher verschlägt, empfehle ich hier oder anderswo eine Zechenführung, besonders eindrucksvoll als Fackelführung, weitergehende Infos „hier„.

Ich stehe seit einigen Tagen ganz in der Nähe der Henrichshütte in Hattingen. Hattingen hat seit meiner Geburt einen hohen symbolischen Wert, habe ich doch 50 Jahre meines Lebens in der Hattinger Straße in Bochum gelebt. Hattingen hat einen schönen Campingplatz direkt an der Ruhr, der leider erst am 1. April öffnet. So stehe ich auf dem Wohnmobilstellplatz auf der anderen Seite der Ruhr. Hier gibt es 15 Stellplätze, genaueres „hier“ nachzulesen (freies WLAN!!!). In wenigen Schritten ist man an der Bushaltestelle, die Linie 558 fährt direkt in das Stadtzentrum von Hattingen, ein hübsches Fachwerkstädtchen, von wo man Anschluss z. B. nach Bochum (es gibt hier noch Straßenbahnen) und von dort aus in die ganze Welt hat. Zwinkerndes Smiley

Sorry für die vielen Links, aber ihr habt sicher schon gemerkt, dass die Pferde (etwas) mit mir durchgegangen sind! Ich liebe halt meinen „Pott“, hier sind meine Wurzeln. Und da ich schon fast 4 (in Worten: VIER) Jahre nicht mehr hier war, musste es mal wieder etwas ausführlicher sein. Und wie grün es hier wirklich ist, seht ihr auf der Karte oben. Beim Bushaltezeichen an der Ruhr links von der Henrichshütte befindet sich der Stellplatz.

Und jetzt sage ich „GLÜCK AUF„!!!

Stellplatz in Hattingen

 

P. S.: Wer Uschi vermisst, die ist mit Fix und Boxi schon bei Luise an der Oste. Es lohnt sich also, ab und zu auch mal einen Blick dorthin zu werfen. Wer Abonnent/Follower ist, bekommt automatisch eine Benachrichtigung bei neuen Blogbeiträgen.

written by Ingrid