Antennen, nichts als Antennen

 

Bereits im Frühjahr hatte ich zum ersten Mal ein Problem mit meiner Satellitenschüssel. Sie gab eine Fehlermeldung über den Fernsehmonitor aus und wollte sich nicht mehr einfahren lassen. Sie ließ sich dann nach mehreren Versuchen doch noch überreden und danach traute ich mich natürlich nicht, sie wieder auszufahren. Ein Telefonat mit einer Wohnmobilwerkstatt ergab, dass man vermutlich etwas zum Hersteller ten Haaft einschicken und überprüfen lassen müsste und das könne ein paar Wochen dauern. Solange wollte und konnte ich aber nicht vor Ort bleiben, also war fernsehen erstmal gestrichen. Was nicht schlimm war, so viele interessante Sendungen gibt es ja nicht. Und das meiste kann man sowieso in den diversen Mediatheken online sehen, genügendes Internetvolumen vorausgesetzt. Natürlich könnte man online auch sofort live fernsehen, aber dafür braucht man eine Flatrate, sprich ein kostenfreies WLAN. Das gibt es allerdings nicht überall und wenn doch, dann kann es gut sein, dass die Übertragungsgeschwindigkeit nicht ausreicht für einen ruckel- und unterbrechungsfreien Empfang. Eine „echte“, also nicht begrenzte, Flatrate über Mobilfunk gibt es erst seit einigen Monaten bei Telekom und Vodafone und sie kostet €80/Monat. Die zahlt man natürlich jeden Monat, also auch dann, wenn man sie nicht bräuchte, weil man ein freies WLAN zur Verfügung hat, so wie hier in Pfronten-Weißbach. Das würde mich schon ärgern, wenn ich über Monate 80 Euro für umsonst bezahlen würde. Deswegen habe ich mich vor ein paar Jahren für die flexible Variante des GigaCube von Vodafone entschieden. Die bietet mir zwar „nur“ 50GB/Monat, aber der Monatspreis wird auch nur dann fällig, wenn ich den Cube nutze. 50GB ist schon nicht schlecht, aber stundenlang damit fernsehen oder Videos streamen geht trotzdem nicht. Trauriges Smiley

Ende April trafen Uschi und ich uns hier in Weißbach und bei der nächsten Gelegenheit stieg Uschi aufs Dach von Oscarlotta und reinigte und fettete alle sichtbaren Gelenke von Schüssel und Außeneinheit der Oyster-Anlage. Und siehe da, die Schüssel ließ sich wieder aus- und auch wieder einfahren! Beim Ausfahren tat sie sich aber hörbar schwer und so beschloss ich, sie dauerhaft draußen zu lassen, solange ich nicht fahren musste. Im Mai/Juni gab es allerdings recht häufig Gewitter und als ich die Schüssel eines Tages mal wieder vorsichtshalber einfahren wollte, weigerte sie sich erneut. Diesmal hatte ich keine Chance! Die Fehlermeldungen wechselten zwischen „Motorblockade“ und „Außeneinheit nicht gefunden“. Ich probierte tagelang immer wieder alle möglichen Schaltungen und Einstellungen über das Menü, in der Hoffnung, dass sie es sich doch noch einmal überlegen und wenigstens einfahren würde. Ohne Erfolg! Ich fragte in einer Wohnmobilfirma mit Werkstatt nach. Ja, abbauen könnten sie mir die Anlage und die Außeneinheit dann zu ten Haaft schicken. Die würden dann reparieren, falls möglich, oder eine neue Einheit schicken. Kostenpunkt min. €2000. Nach meinen diversen Reparaturerfahrungen des letzten Winters ging ich davon aus, dass ziemlich sicher der Bescheid kommen würde, dass nichts repariert werden könne, sondern eine neue Außeneinheit nötig sei. Und dann würde evtl. auch der alte Receiver nicht mehr passen oder die Schüssel oder beides. Letztendlich würde es auf eine völlig neue Anlage hinauslaufen, da war ich mir sicher. Das heißt, ich wäre mit ca. 3 bis 3 ½ tausend Euro dabei gewesen. Enttäuschtes Smiley Für ab und zu mal fernsehen??? Nein, das war es mir nicht wert! Ich recherchierte ein wenig nach preiswerteren Alternativen und fand auch eine interessante. Eine Sat-Anlage nicht als Parabol- oder Flachantenne, sondern als länglicher Dome, wie ein überdimensionaler Fahrradhelm aussehend. Und als Besonderheit gibt es eine Ausführung, die ein WLAN-Netz herstellt, auf das man mit bis zu 8 Endgeräten (Smartphones, Tablets, Notebooks) zugreifen kann. Dabei ist man nicht einmal auf dasselbe Fernsehprogramm angewiesen, sondern kann mit jedem Gerät etwas anderes sehen. Das ist natürlich eine feine Sache für Familien und auch, wenn man an lauen Sommerabenden nicht im Wohnmobil sitzen, aber trotzdem fernsehen möchte. Den Nachbarn zuliebe mit Ohrhörern! Cooles Smiley Ein wenig verlockte mich diese technische Errungenschaft, aber letztendlich entschied ich mich auch hierbei dagegen, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Ob das alles nämlich wirklich funktionieren würde und das WLAN es vom Dach aus auch in das Innere von Oscarlotta schaffen würde, wäre ja erst feststellbar, wenn die Anlage montiert (und bezahlt) sein würde.

Nun brauchte ich allerdings jemanden, der mir zumindest die Satellitenschüssel abbauen würde, denn so konnte ich ja nicht fahren! Uschi wollte ich das nicht aufhalsen, also kontaktierten wir den ansässigen Radio- und Fernsehfachmann. Wir schilderten ihm das Problem und er sagte zu, sich die Sache anzuschauen. Vor Ort kam aber auch er zu dem Ergebnis, dass die Außeneinheit sicher nicht mehr zu retten sei, nach 11 Jahren Dauereinsatz war sie innen doch ziemlich korrodiert. Der Dichtungsring bröselte uns schon entgegen. Auch seine Versuche, die Schüssel wieder einsatzfähig zu machen, scheiterten und so bat ich ihn, sie abzubauen.

Oyster komplettDemontageDemontageAußeneinheit von innenDichtungsringDichtungsringAußeneinheit

Die Außeneinheit konnte erstmal auf dem Dach bleiben, sie störte mich ja nicht. Als erstes verschenkte ich die abmontierte Schüssel, die mir in der Heckgarage viel zu viel Platz weg nahm, ein paar Tage später dann auch den Fernseher. Was sollte ich mit einem Fernseher, den ich nicht mehr nutzen konnte? Das Fach, in dem er bisher untergebracht gewesen war, konnte ich gut für andere Dinge gebrauchen.

WLAN-VerstärkerantenneJetzt begann die Antennenrecherche! Das WLAN hier auf dem Platz ist zwar gut, aber wenn sich ein Wohnmobil direkt neben mich stellt und das Signal unterbricht, geht (fast) nichts mehr. Eine Verstärkerantenne musste her! Eine fest auf dem Dach montierte schied wegen der Höhe aus, obwohl das natürlich die beste Variante gewesen wäre. Meine Wahl fiel auf einen Stick mit aufschraubbaren Antennen, dazu bestellte ich zwei Fensterdurchführungen, um sie gegebenenfalls auch mal neben dem Heki (Hebekippfenster) aufs Dach stellen zu können. In der Praxis stellte sich aber sofort heraus, dass die gesamte, von mir gebastelte, Konstruktion am Fenster am Bett hervorragend funktionierte. Bisher war kein Wohnmobil, das neben mir stand, länger als Oscarlotta, sodass Sender- und Empfängerantenne sich „sehen“. Zusätzlich nötig war natürlich ein aktives USB-Verlängerungskabel von 5m Länge, das die Distanz zwischen Verstärkerantennen und meinem Laptop überbrückt. Das schlängelt sich elegant vom Kleiderhaken neben dem Bett über einen an der Schiebetür angebrachten Haken am Kühlschrank vorbei über die Armlehne vom Sessel an der Eingangstür zum Tisch in den USB-Eingang des Laptops. Laut lachen Vielleicht nicht besonders schön, aber funktional. Den Laptop nutze ich fast ausschließlich erst abends, muss also nicht dauernd unter dem Kabel durchtauchen, weil ich zur Tür raus oder wieder rein will. Schön ist jetzt auch, dass ich meine Verdunkelungsrollos im Wohnbereich abends schließen kann, weil ich mit dem Laptop eine Hotspot-Verbindung herstellen kann für Tablet und iPhone.

WLAN konnte ich also abhaken, aber was ist, wenn wir hier wegfahren? Dann würde wohl der GigaCube wieder in Gebrauch genommen werden. Könnte ihm eine Verstärkerantenne vielleicht auch gut tun??? Gedacht, recherchiert, bestellt! Für LTE braucht man zwei Antennen und die sollten nun wirklich aufs Dach, sie sind auch nur 15cm hoch. Um eine neue Kabeldurchführung durchs Dach zu vermeiden, musste die Außeneinheit der Sat-Anlage nun doch abmontiert werden, damit der vorhandene Kabelschacht genutzt werden könnte. In Füssen gibt es einen Wohnmobilstellplatz mit Werkstatt und dort fuhr ich hin. Die Außeneinheit abbauen sei kein Problem, erfuhr ich, aber angelieferte Sachen montiert er nicht! Da habe er schlechte Erfahrungen gemacht. Nach einem kurzen Gespräch änderte er seine Meinung allerdings und wir machten einen Termin. Es entspann sich noch ein ganz typisches (Fach-)Mann/Frau-Gespräch über die Montage der Antennen, in dem die weiblichen Argumente (meine) nicht gelten gelassen oder erst gar nicht verstanden wurden. Aber das kenne ich/kennen wir ja schon und da muss frau einfach freundlich, aber penetrant bleiben. Zwinkerndes Smiley

LTE-Antennen Am Werkstatttag war die Außeneinheit so schnell abgebaut, dass ich noch nicht einmal vom Bett durch das Heki auf dem Dach war, um zuzuschauen. Als Uschi dann auch noch auf dem Dach auftauchte, bekam der Werkstattmensch Magenschmerzen. Wenn etwas passieren würde, bekäme er ein Problem mit seiner Versicherung! Wir versicherten ihm, dass es für uns normaler Alltag sei, auf dem Dach herumzulaufen und dass keine von uns herunterfallen würde. Da er selbst auf einer langen Leiter stand, reichten seine Arme in der Folge nicht überall hin und nachdem er gemerkt hatte, dass wir uns nicht ganz dumm anstellen im Umgang mit Werkzeug, war das Eis gebrochen. Für die Montage der Antennenhalterung konnten zwei der Befestigungsschrauben auf der verklebten Grundplatte für die abmontierte Außeneinheit genutzt werden. Nur mit der Kabeldurchführung klappte es nicht so, wie ich das gedacht hatte. Der Kabelschacht, durch den außerdem die Leitungen zu den Solarplatten laufen, war mit Silikon zugekleistert. Keine Chance, das alte Antennenkabel da herauszuziehen, geschweige denn zwei weitere Kabel durchzuführen. Ich redete Oscarlotta gut zu, dass das Bohren gar nicht weh tun würde, Uschi maß innen, ich oben und dann kam der Bohrer zum Einsatz. Vorteil: Die neuen Kabel kommen jetzt nicht im Kleiderschrank beim Receiver aus der Decke, sondern direkt im ehemaligen Fernsehschrank, wo auch der GigaCube steht. Der verfügt übrigens natürlich über die zwei notwendigen Antennenbuchsen, deren Standard aber (auch natürlich!) nicht derselbe ist wie der der Antennenkabel. Es mussten also noch zwei Adapterkabel besorgt werden! Ausprobiert habe ich das Ganze noch nicht, weil dann ja der Monatspreis bei Vodafone anfallen würde. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass alles funktionieren wird!

DVB-T2 Und weil ich jetzt so schön in Fahrt war, habe ich mir gleich noch einen DVB-T2 Stick samt Verstärkerantenne gekauft!!! Letztere wieder für innen, denn noch einmal bohren wollte ich Oscarlotta nicht zumuten. Da ist sie dann doch ein Mädchen! Prinzessin

Während der letzten Monate habe ich festgestellt, dass das Fernsehen oder Videos anschauen auf dem Laptop viel schöner ist als auf meinem alten 15-Zoll-Fernseher, der noch nicht HD-fähig und gut 2,50m von mir entfernt war. Natürlich hätte ich mir einen neuen kaufen können, aber mehr als 15 Zoll passt in mein Fernsehfach nicht hinein und einen größeren kann ich nirgendwo wirklich geschickt anbringen/aufhängen. Der Laptop steht einsatzbereit ständig auf meinem Tisch und das Bild ist brilliant. Und wenn man direkt davor sitzt, reichen sogar weniger als 15 Zoll! Jede Schweißperle, jede Falte, jede schlecht gepuderte Stelle im Gesicht eines Schauspielers ist jetzt zu sehen, Smiley mit geöffnetem Mund jeder Untertitel, jede Einblendung und, viel wichtiger, Naturdokumentationen sind jetzt eine wahre Freude! Nein, ich will eigentlich nichts anderes mehr, als über meinen Laptop oder alternativ bzw. parallel über mein Tablet fernzusehen. Ich denke, dass das der Standard der Zukunft sein wird, fernsehen über Internet (IPTV). Es gibt ja jetzt schon dermaßen viele verschiedene Möglichkeiten und Anbieter, kostenfrei und kostenpflichtig, dass man schon fast den Überblick verliert. Man ist nicht mehr auf die fixen Sendetermine angewiesen, kann jederzeit unterbrechen, wiederholen, so oft man möchte und auch speichern. Sendung verpasst? Gibt es nicht mehr! Und die Größe des Monitors kann ja jeder so für sich heraussuchen, wie es seinen Wohnverhältnissen und Vorlieben entspricht. Schöne neue Welt!? Regenbogen

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

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Sommer adé??? (Scheiden tut weh!!!)

 

Nein, ich möchte den Sommer noch nicht gehen lassen!!! Weinendes Smiley Uschi ist Anfang August nach Lauterburg gefahren, um nach ihrem Vater zu sehen, der dann auch prompt in seiner Wohnung stürzte und sich eine Rippe prellte. Zum Glück hat er sich nichts gebrochen, denn das könnte in seinem Alter dann das Ende seiner selbstständigen Lebensweise sein. Er ist froh, dass wir nur 170km entfernt sind und so konnte Uschi letzte Woche auch wieder fahren. Sie ist für 14 Tage noch in Oberstdorf und kommt dann wieder hierher nach Pfronten. Eigentlich wollte ich heute auch nach Oberstdorf fahren, aber ich kann mich von meinem „Plätzchen in der Ecke“ einfach nicht trennen. Verliebt

Mein schöner EckplatzMein schöner EckplatzLebensmottoSchräglagehappy FlitziBlick nach obenBlick nach obenBlick nach oben

Die auch hier heißen Augusttage habe ich wunderbar im Schatten der Bäume auf der meinen Platz begrenzenden hohen Böschung verbracht. Gegen Abend kühlte es zuverlässig ab, sodass es in Oscarlotta über Nacht sehr angenehm war. Dank Flitzi konnte ich jederzeit einkaufen fahren, Spritztouren nach Lust und Laune unternehmen und meine diversen Arztbesuche abarbeiten. Die haben übrigens, genau wie vor 4 Jahren, kein Ergebnis bzw. keine Diagnose erbracht. Ultraschall, Nervenleitgeschwindigkeitsüberprüfung und MRT sagen, dass sowohl der Peroneus (Fußheber)-Nerv als auch der interaktierende Muskel völlig in Ordnung ist! Meine Gehprobleme habe ich aber trotzdem. Der Neurologe sagte freimütig, dass er jetzt mit seinem Latein am Ende sei. Enttäuschtes Smiley Also habe ich mich im Internet schlau gemacht und mir eine mechanische Geh-/Unterstützungshilfe ausgesucht und über ein Sanitätshaus geordert. Bei den ersten Gehversuchen zeigte sich relativ sofort, dass sie an der Innenseite des Knöchelgelenks scheuerte. Im Sanitätshaus verbog man sie etwas, mit dem Erfolg, dass sie jetzt innen und außen scheuerte! Ich polsterte mit Schaumstoff ab, klebte Blasenpflaster auf die wunden Stellen, zog einen Socken an und probierte es weiter. Es ging nicht! Eine erneute Recherche meinerseits ergab, dass ich das Standardmodell (angepasst!) bekommen hatte, es aber auch ein Modell für breitere Knöchelgelenke gibt und sogar die Möglichkeit, ein Modell nach einem Gipsabdruck sonderanfertigen zu lassen. Das hätte aber doch eigentlich der Techniker des Sanitätshauses wissen sollen, oder? Ich brachte die Orthese zurück in der Absicht, mein Geld zurückzuverlangen, falls es nicht noch eine andere Lösung geben würde. Der Geschäftsinhaber versprach, den Hersteller zu kontaktieren. Das Ergebnis war dann tatsächlich ein Umtausch in das breitere Modell. Das muss ich jetzt einlaufen, es scheuert NUR auf der Innenseite! Trauriges Smiley

Letzte Woche hat es einen Temperatursturz gegeben und nachdem ich mich zunächst noch geweigert hatte, die Heizung anzustellen (im August!!!), habe ich am zweiten Abend aufgegeben. 17°C sind etwas wenig, um abends behaglich zu sitzen. Jetzt wurde auch klar, dass mein schattiger Eckplatz zwar der perfekte Sommerplatz ist, aber für den Herbst, wenn man sich über jeden Sonnenstrahl freut, nicht unbedingt. Mal sehen, ich kann ja jederzeit umziehen. Für drei Nächte hatte ich übrigens Pech mit meinen Nachbarn! Es stellte sich ein alter VW-Bus mit der Schiebetür zu Oscarlotta auf deren Fahrerseite (zum Glück sitze ich auf der anderen Seite draußen). Insassen: 2 Frauen und 3 Jugendliche von ca. 14 Jahren! Erstauntes Smiley Im Nu standen 5 Fahrräder beidseitig am Baum angelehnt, der die Platzgrenze bildet. Ob mich das stören würde, wurde ich gefragt. Solange kein Fahrrad gegen mein Mobil fällt, nicht. Sie fanden dann aber doch noch eine andere Lösung. Ein Zelt wurde aufgestellt, spätabends noch ein zweites. Mit einem halben Meter Abstand saßen fünf Personen unterhalb meines wegen der Wärme offenen Wohnzimmerfensters. Es war wohl ihr erster Urlaubstag und es wurde laut! Nach dem zehnten „Ey Alter“ schloss ich mein Fenster und steckte mir Kopfhörer in die Ohren, hörte Musik und schaute mir einen Film an. Das mehrfache Rummsen der Schiebetür und Zuschlagen der Hecktür sowie der Beifahrertür hörte ich trotzdem. Ich nahm mir vor, wenn es am nächsten Abend genauso sein würde, darum zu bitten, dass man den Bus dreht und sich auf die andere Seite setzt. Dort stand nämlich nur ein abgestelltes Wohnmobil. Aber vermutlich hatte sich schon jemand anderer beschwert. Am nächsten Abend war (relative) Ruhe und das zweite Zelt wurde auch nicht mehr aufgebaut. Es verblieben eine Frau und die beiden Jungen, die andere und das Mädchen schliefen entweder irgendwo in dem auch noch mitgeführten PKW oder hatten sich ein Zimmer gemietet. Tagsüber war die ganze Truppe zum Glück unterwegs und am vierten Tag beobachtete ich freudig und amüsiert, dass Mama das Zelt abbaute, während die jungen Herren es sich auf dem Bett im VW-Bus gemütlich gemacht hatten. Laut lachen Als ich von meinem Arztbesuch zurückkam, waren sie WEG!!! Mein erster Gang war zur Stromsäule und da erhielt ich eine kleine Entschädigung in Form von zurückgelassenen 7,3kW Strom! Die hatte zu meinem Glück auch der andere Nachbar noch nicht entdeckt! Da ich überwiegend mit solarerzeugtem Strom wirtschafte, reichen mir 7,3kW fast einen Monat! Also Ende gut, alles gut!!! Smiley mit geöffnetem Mund

Jeden Sonntag gibt es vor dem zum Stellplatz gehörenden “Wirtshaus Wiesele” ein Alphornblaskonzert. Fünf Bläser, u. a. auch der Chef persönlich, spielen eine gute halbe Stunde für die anwesenden Gäste. Man hört es bis in die hinterste Ecke des Platzes und es ist toll! Seitdem schaue ich mir die Bäume im Wald mit anderen Augen an, nämlich auf ihre potentielle Eignung, ein Alphorn werden zu können. Zwinkerndes Smiley Dieser hat seine Chance allerdings schon vertan oder hatte das Pech, einfach nicht frühzeitig entdeckt worden zu sein.

AlphornbaumAlphornbaumAlphornkonzertAlphornkonzertAlphornkonzert

Dann hatte ich noch für ein paar Tage Besuch von einer Freundin. Wir haben einige schöne Fahrten mit Flitzi gemacht und (nicht nur) davon gibt es jetzt noch ein paar Fotos. Der Weißensee ist schön grün wie immer

WeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeAlatseeAlatseeAlatseeAlatsee

und der Forggensee ist noch immer eine Wüstenlandschaft, zumindest im Füssener Abschnitt. Am letzten Samstag war Königs Geburtstag und zu diesem Anlass gab es einen Kunsthandwerkermarkt auf der anderen Seite des Sees mit Blick auf Neuschwanstein. Interessante Sicht, aber sicherlich schöner, wenn der See ein See ist. Smiley

NeuschwansteinForggenseeKunsthandwerkermarktForggensee mit Wasser

written by Ingrid
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Durch die Höllschlucht

 

Es passiert nicht viel bei uns, was berichtenswert wäre. Und wir wollen euch ja nicht mit unserem täglichen Einerlei langweilen. Also gibt es, wie bisher, nur ab und zu ein paar schöne Fotos aus dieser schönen Gegend. Es gefällt uns immer besser, je länger wir hier sind! Das Wetter ist beständig gut, nie zu heiß, es geht immer ein leichter Wind und abends kühlt es so ab, dass man wunderbar schlafen kann. Perfekt!

Über Nesselwang erhebt sich der Alpspitz, ein 1575m hoher Hausberg. Im Winter ist der Alpspitz ein Skigebiet. Man kann mit der Bahn bis knapp unterhalb des Gipfels fahren, den direkten Wanderweg von Nesselwang aus nehmen oder von Pfronten-Kappel aus über den schönen Wasserfallweg hochwandern. Als Alternative gibt es auch noch einen geteerten Fahrweg. Alpinistisch anspruchsvoll ist der Wasserfallweg und dessen Fortsetzung zum Gipfel (angeblich!) nicht. Der Aufstieg dauert etwa zwei Stunden, davon eine halbe Stunde an den Wasserfällen entlang. Klar, dass Uschi zu Fuß aufsteigen wollte, auch klar, dass ich mit der Alpspitzbahn hochfahren würde. Wer nimmt den Smart, um nach Nesselwang zu gelangen und wer den Zug? Während dieser Überlegungen kam Uschi auf die Idee, dass sie doch eigentlich auch vom Stellplatz aus loslaufen könnte, sind ja nur 6km mehr! Sie hatte Lust auf wandern und ich konnte ein wenig länger schlafen. Zwinkerndes Smiley Wir verabredeten uns für 13 Uhr oben auf dem Berg.

Die Talstation der Alpspitzbahn liegt in unmittelbarer Nähe des Wohnmobilstellplatzes von Nesselwang und dieser liegt in fußläufiger Entfernung (5 Min.) zur Stadt. Allerdings bietet Nesselwang nicht sonderlich viel, aber Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants/Cafés gibt es in reichlicher Anzahl. Und so ist der Stellplatz ständig gut frequentiert.

Die Hin- und Rückfahrt mit Umstieg an der Mittelstation kostet regulär €18, für Senioren ermäßigt €17. Man hat die Wahl zwischen geschlossenen Kabinen für mehrere Personen oder offenen, mit Bügeln gesichterten Sesseln für jeweils 4 Personen. Die Sonne schien und ich wollte Frischluft, wenn ich schon nicht lief. Die Fahrt war herrlich! In gemächlichem Tempo schwebte ich leicht schaukelnd über grasende Kühe hinweg und an der Sommerrodelbahn vorbei, die man auf dem Rückweg alternativ ab der Mittelstation nutzen könnte, für einen kleinen Aufpreis. Wem die ca. 15 Minuten Fußweg von der Mittelstation aus zu viel sind oder wer nur rodeln möchte, der kann mit einem eigenen Lift von unten direkt zur Sommerrodelbahn fahren, Altersgrenze unter 3 und über 80 Jahren! Laut lachen Keine Alters-, dafür aber eine Gewichtsgrenze gibt es bei einem weiteren Highlight, dem AlpspitzKick: mindestens 50 und höchstens 130kg. Der AlpspitzKick ist eine Zipline zwischen Berg- und Mittelstation. Man klinkt sich, gut gesichert, an ein Stahlseil und „fliegt“ mit bis zu 120 km/h bei einer Höhe von bis zu 60 Metern in knapp 2 Minuten den halben Berg hinunter. Kostenpunkt: €36 OHNE die Auffahrt mit der Seilbahn.

Ich stieg an der Mittelstation um und als ich oben ausstieg, wartete Uschi schon auf mich! Sie war sogar schon ganz oben auf dem Gipfel gewesen, noch einmal 120 Höhenmeter ab der Bergstation. Da ich seit einiger Zeit verstärkt Probleme mit meinem linken Bein habe, blieb mir, wie euch, nur das Betrachten ihrer Fotos und der kurze Weg zum „Sportheim Böck“, inzwischen ein modernisiertes Ausflugslokal mit Außenterrasse und schönem Blick ins Tal. Auch von dort oben konnte man wieder den Weißensee (rechts) und den Hopfensee (links) mit dem dahinterliegenden braunen, weil trockengelegten, Forggensee sehen.

Sportheim BöckSportheim BöckAusblick ins TalAusblick ins TalAusblick ins Tal

Wir teilten uns eine Portion leckeren Kaiserschmarrn, unterhielten uns mit anderen „Bergsteigern“ und nach einiger Zeit schloss Uschi sich einem Paar aus Münster an, das sie am Gipfel kennengelernt hatte. Der direkte Weg nach unten dauert ca. 1 1/2 Stunde. Ich hatte also noch ein wenig mehr Zeit, setzte mich noch auf eine Wiese, machte ein paar weitere Fotos und genoss die Sonne, den leichten Wind, das Summen der Hummeln und die Ruhe. Es waren zwar ständig Menschen unterwegs, zwischen Gipfel, Bergstation und dem Gasthaus, aber es hielt sich noch sehr in Grenzen. Und nein, ich bin runter nicht „geflogen“ (warum eigentlich nicht?) und auch nicht den letzten Rest gerodelt, sondern altersangepasst einfach wieder mit dem Sessellift hinuntergeschwebt. War auch schön! Und dann durfte ich Uschi tatsächlich mit Flitzi mitnehmen zurück zu unseren Mobilen nach Weißbach! Smiley mit geöffnetem Mund

RückfahrtRückfahrtRückfahrt

Sie hatte insgesamt ca. 15km mit 700 Höhenmetern „gemacht“ und die hatten es streckenweise durchaus in sich. Der erste Teil der Tour war noch harmlos, es ging durch Wiesen und sanfte Hügel Richtung Nesselwang. Nach Pfronten-Kappel aber begann der Weg durch die Höllschlucht und die hat ihren Namen nicht von ungefähr. Offiziell war sie wegen Bergrutschen und Winterschäden und Baumfällarbeiten noch gesperrt, aber Waldarbeiter sagten Uschi, dass sie nur noch ihre Geräte wegräumen würden und sie durchgehen könne. Sie hatte vorsichtshalber ihre Walkingstöcke dabei und war nach kürzester Zeit sehr froh darüber, denn der „Weg“ war teilweise nicht nur sehr steil, sondern auch als solcher kaum zu erkennen.

"Weg"Wo ist der Weg?Wo ist der Weg?Wo ist der Weg?DAS ist der Weg!DAS auch!

Als Entschädigung ergaben sich aber immer wieder schöne Ausblicke.

Ausblick ins TalAusblick ins Tal

Der weitere Weg quer über eine Kuhweide gehörte zur Route und nach dem interessierten oder erstaunten Blick der Kühe ist davon auszugehen, dass Uschi in diesem Jahr der erste Wanderer war, der dort vorbeikam. Erstauntes Smiley

Quer über die KuhweideQuer über die KuhweideQuer über die KuhweideQuer über die Kuhweide

Die saftigen Bergwiesen halten das Wasser wie einen Schwamm und müssen zum Teil über „Brettleswege“ überwunden werden.

Quer über die KuhweideBrettlesweg

Wasserfall Der versprochene Wasserfall am gleichnamigen Weg war dann allerdings eher ein Rinnsal. Es ist überall auffallend, wie wenig Wasser von den Bergen herunterkommt, sogar der Lech ist nur ein Flüsschen. Der Schnee des Winters ist nicht geschmolzen wie sonst, sondern von der Sonne des unüblich warmen Frühjahrs „gefressen“ worden, sagen die Einheimischen.

Irgendwann hatte Uschi die „Kappeler Alp“ erreicht. Bis dorthin kann man auch den Fahrweg hochlaufen, was vielleicht etwas weniger anstrengend, dafür aber viel langweiliger ist, wie ihr Leute erzählten. Die wollten dann zurück durch die Höllschlucht, wovon ihnen Uschi mit Blick auf deren Schuhwerk und nach Abfrage ihrer Kondition dringend abriet.

Zur Kappeler AlpKappeler AlpBlick ins TalNoch nicht der GipfelNoch nicht der GipfelBlick ins Tal

Jetzt hatte sie den größten Teil der Strecke hinter sich. Bis zum Sportheim Böck war es noch ca. ein anstrengender Kilometer, bis zum Gipfel, wie schon erwähnt, dann noch einmal 120 Höhenmeter auf einem recht steilen Schotterweg.

Fast geschafft!Blick ins TalSportheim BöckBlick ins TalGeschafft! Der Alpspitzgipfel ist erreicht.Blick von ganz oben

Schee war’s, sagt sie. Und am nächsten Tag hatte sie nicht einmal einen nennenswerten Muskelkater!!! Ich auch nicht! Cooles Smiley

written by Ingrid
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Eisenberg und Hohenfreyberg

 
 
Sobald man ein paar Schritte vom Stellplatz weg in die Wiesenlandschaft macht oder wenn man mit dem Auto Richtung Füssen fährt, fällt der Blick unweigerlich auf zwei Burgruinen, die sich auf zwei Bergrücken gegenüberliegen. Eine Recherche im Internet ergab, dass es sich um die Burgen Eisenberg und Hohenfreyberg handelt. Die Ruinen gehören zu den schönsten und größten in Bayern. Sie wurden, gemeinsam mit der benachbarten Burg Falkenstein, gegen Ende des dreißigjährigen Krieges abgebrannt.

Blick auf die Burgen

Wir fuhren mit Flitzi bis zur Schlossbergalm. Der Weg ab dort war, zumindest für mich, noch anstrengend genug, denn es geht noch ein ganzes Stück höher. Rein zufällig entschieden wir uns zunächst für die Burg Eisenberg, die ca. 100 Jahre früher als die Burg Hohenfreyberg erbaut wurde. Ihr weithin sichtbares Erkennungsmerkmal ist die mächtige Wandscheibe.

Ausflug zu den BurgruinenBurg EisenbergBurg EisenbergAusblick ins Tal

Als wir angekommen waren, sind wir zunächst auf eine Aussichtsplattform gestiegen und haben den wunderbaren Weitblick mit dem Weißensee (3. Foto), dem Hopfensee und dem Forggensee (4. Foto) genossen.

Ausblick ins TalAusblick ins TalAusblick auf den WeißenseeAusblick auf den Hopfensee

In der Burg Eisenberg ist die Unterteilung der Wohn- und Wirtschaftsräume noch recht gut zu sehen.

Burg EisenbergBurg EisenbergBurg EisenbergBurg EisenbergBlick zur Burg Hohenfreyberg

Danach mussten wir ein Stück bergab den Weg zurück, um auf der anderen Seite wieder nach oben zur Burg Hohenfreyberg klettern zu dürfen. Zwinkerndes Smiley Diese Burg wurde 1418 bis 1432 von Friedrich von Freyberg-Eisenberg zu Hohenfreyberg, dem ältesten Sohn des Besitzers der Burg Eisenberg, errichtet, und zwar als eine der letzten Burgneubauten im mittelalterlichen Stil der Stauferzeit.

Burg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg Hohenfreyberg

Diese Burg war schon in der ersten Ausführung wesentlich größer als die ältere Nachbarburg und ist im Laufe der nachfolgenden Jahrzehnte noch erweitert worden, wie man auf einer Schautafel gut erkennen kann. Wir mögen ja alte Steine, man kann schön seine Phantasie schweifen lassen und sich vorzustellen versuchen, was in diesen Mauern so alles passiert sein mag. Sie hätten ganz sicher einige Geschichten zu erzählen! Nein, leben hätten wir damals und unter solchen Bedingungen sicher nicht gewollt! Am vorletzten Wochenende war in Füssen Mittelaltermarkt und wir haben uns vorgestellt, wie alle die wunderbar vermeintlich original gewandeten Menschen wohl reagieren würden, wenn sie wirklich plötzlich um 400-700 Jahre zurückversetzt würden. Erstauntes Smiley

Burg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg HohenfreybergBurg HohenfreybergBlick zur Burg Eisenberg

Nach unserem Rundgang kehrten wir natürlich noch in der Schlossbergalm ein, bevor wir mit Flitzi wieder nach Hause fuhren. Der Zufahrsweg ist überwiegend einspurig, man sieht aber meistens, ob Gegenverkehr herrscht und es gibt für diesen Fall zwei oder drei Ausweichstellen. Mit Flitzi ist das alles kein Problem und wir freuen uns, ihn hier zu haben! Smiley

SchlossbergalmSchlossbergalmSchlossbergalmSchlossbergalm

written by Ingrid
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Mal wieder melden…

 
 
Es geht uns gut. Wir haben viel zu tun und viel zu lassen und immer zu wenig Zeit. Smiley Ein Tag ist rum wie nix! Wir sitzen im Schatten (das Wetter ist sehr angenehm), wir flitzen mit Flitzi durch das Allgäu, wir überstehen nachmittägliche Gewitter,

Gewitter

wir trinken Kaffee und essen Eis – oder Kuchen – oder letztens sogar Pizza, jeder eine!!! Wir gehen spazieren, Uschi macht morgendliche Radtouren, während ich noch schlafe. Dabei sind die Fotos von der 10-Seen-Runde entstanden.

10-Seen-Runde10-Seen-Runde10-Seen-Runde10-Seen-Runde10-Seen-Runde10-Seen-Runde

In Kempten waren wir in einem witzigen Café, alles in pink, sehr konsequent, bis hin zur Sahne. Verliebt

Café SissiCafé SissiCafé SissiCafé SissiCafé SissiCafé Sissi

Der Forggensee, auf dem man so schön Schiffchen fahren kann (könnte), hat kein Wasser. Ein Defekt an der Staumauer, alles Wasser musste abgelassen werden. Ein Desaster für die Menschen, die vom See im Sommer leben, nicht schön für all die Erholungssuchenden auf den umliegenden Campingplätzen. Vielleicht schafft man ja eine Reparatur noch vor dem Ende der Saison! Im Winter liegt der See standardmäßig trocken und da es keine Pflanzen gibt, die ein halbes Jahr im und ein halbes Jahr ohne Wasser sein können, ist er im ausgetrockneten Zustand eine Mondlandschaft.

ForggenseeForggenseeForggensee

Flitzi bekam neues Öl und neue Zündkerzen und eine Generaldurchsicht zu echten Mercedespreisen! Enttäuschtes Smiley Mich brachte man in der Zwischenzeit nach Füssen und holte mich drei Stunden später wieder ab. Leider regnete es fast nur!

FüssenFüssenFüssenFüssenFüssenFüssenFüssen

Den Weißensee, meinen (bisherigen) Lieblingssee, haben wir zu Fuß umrundet, sind nur etwas mehr als 6 Kilometer. Er macht seinem Namen keine Ehre, er sieht immer grün aus, sogar bei strahlendblauem Himmel.

WeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißenseeWeißensee

In Garmisch waren wir bummeln, auf die Zugspitze wollen wir demnächst. Wir teilen uns die Attraktionen ein, damit immer noch etwas übrigbleibt. Unser Stellplatz ist nach wie vor sehr angenehm, oft habe ich, außer Fix und Boxi, keine Nachbarn, wenn doch, dann fahren sie nach ein, zwei oder drei Nächten wieder und lassen meistens ein wenig Strom da. Laut lachen Meine gesamten selbst bezahlten Stromkosten im Mai beliefen sich auf €2,50!!!

Ich empfinde es immer noch als sehr angenehm, keine (selbstauferlegte) Verpflichtung zu regelmäßigen Blogeinträgen zu verspüren, sorry. Abends habe ich endlich mal Zeit, zu lesen, nicht nur diverse Blogs, sondern richtige Bücher!!! Mein Fernseher tut, dank Uschi, zwar wieder, aber es kommt nur selten etwas, was mich wirklich interessiert und das ist gut so.

Über das Wochenende hätten wir eigentlich Besuch von einer Freundin bekommen sollen und wollten mal wieder umsonst Zug fahren, denn zu dritt passen wir in Flitzi ja nicht hinein. Die Alternative wäre, wir fahren zu zweit und Uschi muss per Fahrrad hinter uns her flitzen. Smiley mit geöffnetem Mund Aber leider kam, wie so oft, wenn man sich auf etwas freut, alles anders… 

Grundsätzlich planen wir wenig, sondern tun jeden Tag das, wozu wir gerade Lust haben. Ich glaube, das nennt man Urlaub, oder? Das Allgäu ist nicht die schlechteste Gegend dafür.

Pfronten

In diesem Sinne bis demnächst mal wieder! Kuss senden

written by Ingrid
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Bis die Tage!!!

 

Am letzten Sonntag fuhr Uschi mit Fix und Boxi zurück nach Lauterburg. Ich fuhr bei ihnen mit, grub Flitzi aus, befreite ihn von Unmengen an Blütenstaub, erst per Handfeger und Handtuch, dann feucht per Fensterleder. Vor allem die Scheiben und das Glasdach sahen verheerend aus! Danach gab es noch einen schnellen Kaffee plus Kuchen bei Maiers und nach knapp zwei Stunden flitzten Flitzi und ich zurück nach Pfronten zu Oscarlotta. Ein Kurzbesuch bei Uschis Vater war noch drin, lag sowieso auf der Strecke und nach genau 1¾ Stunden Fahrzeit war ich wieder hier. Ich habe mich nämlich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, diesen Sommer überwiegend nicht in Lauterburg zu verbringen. Es ist so schön hier im Allgäu und es sind schon wieder einige Jahre, dass ich das letzte Mal hier war. Auf die Idee mit Flitzi ist Uschi gekommen. Natürlich kann und werde ich auch mit Bus und Bahn fahren, aber für manche Ausflugsziele bin ich mit Flitzi eindeutig flexibler. Und es macht solchen Spaß mit ihm!!! Der Kontrast zu Oscarlotta könnte natürlich kaum größer sein. Smiley mit geöffnetem Mund

NesselwangNesselwangNesselwangBergeWeißenseeFlitziPfrontenWeißenseeWeißensee

Uschi hat noch einiges zu erledigen und wird dann auch wieder hierherkommen. Wir haben einen sehr zufriedenstellenden Sonder-Monatspreis mit dem Stellplatzinhaber ausgehandelt und sind überzeugt davon, dass uns hier so schnell nicht langweilig wird. Smiley

So weit, so gut! Jetzt kommt allerdings noch eine kleine (?) Einschränkung: Da es für einen noch nicht fest definierbaren Zeitraum wenige oder keine Stell- oder Campingplatzbeschreibungen geben wird und auch keine Reiseberichte, sondern höchstens die eine oder andere Ausflugsstory mit Fotos oder auch nur Fotos ohne Story, werde ich den Rhythmus der letzten Monate mit Blogbeiträgen jeden Mittwoch und jeden Samstag nicht beibehalten können und auch nicht wollen. Ich möchte mich im Moment auf gar nichts festlegen, sondern in erster Linie Urlaub in dieser wunderschönen Gegend machen, die Seele baumeln lassen und so faul sein, wie ich es gerade möchte. Liebe/r Leser/in, ich gehe einfach davon aus, dass du wissen wirst, wie du damit umgehst! Im Vorteil sind unsere Follower, die bekommen eine Benachrichtigung, wenn sich hier etwas bewegt…

Uschi und ich wünschen euch allen
einen wunderschönen Sommer!!!
Sonne SEE YOU! Sonne

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Jazz in Kempten

 

Dass ich (am Mittwoch vor zwei Wochen) (gut) bei Uschi in Pfronten-Weißbach angekommen bin, wisst ihr ja schon. Bis auf die Umfahrung von Karlsruhe und Stuttgart und die Durchfahrung diverser Baustellen kam ich gut voran. Diesmal wurde mein „Hasenbrot“ während der Fahrt gegessen. Zwinkerndes Smiley Uschi hatte ich gesagt, dass sie nicht vor 17 Uhr mit mir zu rechnen brauche und dann war ich doch schon um sieben Minuten vor fünf da. Ich stellte Oscarlotta zunächst mit in die hinterste Stellplatzecke, wir wollten ja (eigentlich) nur eine Nacht bleiben. Zum Stellplatz gehört ein sehr schönes Lokal mit Biergarten, es gibt landestypische Kost und leckere selbstgebackene Kuchen. Für uns allerdings entweder Kässpätzle oder Pommes und Salat. Laut lachen Letzteres erprobten wir und waren mehr als zufrieden.

Einfahrt zum Wohnmobilstellplatz Pfronten-WeißbachWohnmobilstellplatz Pfronten-WeißbachGasthaus "Wiesele"Gasthaus "Wiesele"

Am nächsten Vormittag fuhr Uschi schon einmal vor auf den Wohnmobilstellplatz in Kempten. Ich schlief erstmal aus! Wir wollten ja zum „Kemptener Jazzfrühling“ und uns dort mit einigen Mitgliedern unserer Wohnmobilistengruppe treffen. Als ich mir gerade einen Aufwach-Kaffee kochte und noch schnell ein Brot essen wollte, kamen Fix und Boxi schon wieder zurück! Was ist nun? Uschi teilte mir mit, dass ich bzw. Oscarlotta stehenbleiben könne, keine Chance für sie auf dem Stellplatz in Kempten. Er ist sowieso nur für 9 Mobile ausgewiesen und die sollten möglichst nicht länger als 6m sein. Fünf Mobile standen dort schon, mit 2m Abstand und damit war der Platz eigentlich schon voll. Es gibt zwar noch einen angrenzenden PKW-Parkplatz, auf dem das Stehen erlaubt ist, aber der war rappelvoll. Selbst Uschi hatte mit Fix und Boxi schon Schwierigkeiten, wieder zu drehen. Strom gibt es keinen, allerdings eine VE-Anlage. Die Nacht auf dem Stellplatz kostet €5, auf dem PKW-Platz €3, wenn man nur eine Parkfläche benötigt. Mit Oscarlotta hätte ich nur eine Möglichkeit gehabt, nämlich den hintersten Platz auf dem Stellplatz (wenn er denn frei gewesen wäre). Da hätte ihre Länge niemanden an der Durchfahrt gehindert. Ich hätte allerdings entweder rückwärts rein- oder rückwärts wieder rausfahren müssen bei sehr beengten Verhältnissen plus einiger Bäume. Wir waren in der darauffolgenden Woche einmal besuchsweise zu Fuß dort und ich konnte mir ein eigenes Bild machen. Wenn auf dem PKW-Parkplatz etwas frei gewesen wäre (vielleicht am Wochenende), hätte Oscarlotta quer drei Plätze benötigt (€9) und wäre vorne und hinten zugeparkt worden. Uschi brauchte mich gar nicht zu überreden, ich war sofort bereit, in Pfronten-Weißbach stehenzubleiben! Ein überzeugender Vorteil dieses Stellplatzes ist nämlich, wie Uschi schon berichtete, die gebührenfreie „PfrontenCard“, mit der man im gesamten Ostallgäu unzählige Bus- und Zugfahrten unternehmen kann, alles für umsonst! Smiley

Wir meldeten uns für Kempten (Stellplatz) ab und für Kempten (Jazzfrühling) an. Am Samstag liefen wir 10 Minuten bis zur Bedarfshaltestelle Pfronten-Weißbach (im Zug muss man die Haltewunschtaste betätigen, auf dem Bahnsteig hält man den Daumen raus – Version Ingrid, was bei dem Zugführer ein Lachen erzeugte). Der „Zug“ ist ein „Zügle“, zwei spiegelverkehrt aneinandergesetzte Triebköpfe mit etwas Zugabteil dran. Er fährt sehr gemächlich, hält an jeder Milchkanne und tutet (wir sagen „pupt“) an jedem der vielen unbeschrankten Übergänge. Entsprechend lange dauert die Fahrt, bis Kempten 45 Minuten, aber entsprechend wohltuend ist sie auch. Man kann alles in Ruhe betrachten, die blühende Landschaft, Menschen, die das schöne Wetter auf ihren Terrassen genießen oder in ihren Gärten werkeln und Schafe, die den Schatten unter den Panelen der Solarplattenanlagen zum Verdauungsschläfchen nutzen.

das ZügleZugfahrt nach KemptenIllerZugfahrt nach KemptenZugfahrt nach Kempten

Vom Bahnhof in Kempten kann man mit drei Buslinien kostenfrei in die 1,5km entfernte Innenstadt weiterfahren. Wir erwischten allerdings den Stadtbus und bezahlten €1,60/Person. Nun ja! Dafür waren wir aber auch pünktlich um 12 Uhr zum Beginn des „Jazzfrühling“ an der Bühne, die ich mir auserkoren hatte. Leider erfuhren wir dort, dass diese Band erst in einer halben Stunde spielen würde, wenn die Nachbarband, die uns nicht gefiel, Pause machte. Auch gut, dann gab es vorher noch einen Kaffee! Im Laufe des Nachmittages trafen wir unsere Freunde und flanierten durch die sonnige und gut besuchte Stadt, von Bühne zu Bühne. Diese Auftaktveranstaltungen gibt es nur am ersten Samstag, sie dienen u. a. dazu, die verschiedenen Bands dem Publikum bekannt zu machen. Die meisten spielen an den nächsten Abenden in Lokalitäten gegen Gebühr. Das war für uns dann allerdings ein Problem, denn der letzte Zug fuhr um 23 Uhr zurück. Das Spektrum der Veranstaltungen ist sehr weit gefächert, vom Einzelkünstler bis zur Bigband. Jazzliebhaber kommen bestimmt auf ihre Kosten, weiterführende Infos „hier“. Der „Jazzfrühling“ fand dieses Jahr bereits zum 34. Mal in Kempten statt!

Jazz in Kempten

 

Nun noch ein paar Stellplatzinfos zu Pfronten-Weißbach:

geschotterte Stellflächen für 44 Mobile, unterteilt in zwei Platzbereiche; wenig Schatten; Parzellengröße normal und auch für lange Mobile geeignet; VE-Station in der Durchfahrt zum hinteren Platzteil (nicht ganz optimal, da bei Belegung keine Durchfahrt möglich); Platz beleuchtet; ausreichende Anzahl von Stromsäulen (50 Cent/kW); Mülltrennung; Dusche (50 Cent/4 Min.) und WC, jeweils für Männer und Frauen; Spülküche; Waschmaschine und Trockner (je €3); Gasflaschenverkauf (€22); Brötchenservice; kostenfreies WLAN; absolut ruhig gelegen (ab und zu pupt der Zug vorbei, hörbar, aber nicht störend); Wander- und Radwege, im Winter Loipen, direkt ab dem Platz; Bushaltestelle oben an der Bundesstraße; Bahnhof 10 Min. Fußweg; Einkaufsmöglichkeit (Nahkauf) 10 Min. Fußweg; schönes Gasthaus mit Bier-/Kaffeegarten am Platz; SEHR freundliche Betreiber, Anmeldung besetzt von 18-19 Uhr, ansonsten Ansprechpartner im Gasthaus; kostenfreie Fahrt mit Bus und Bahn durch die gebührenfrei abgegebene PfrontenCard im gesamten Ostallgäu; Preis pro Übernachtung €12/Nacht/2 Personen (11. Nacht gratis)

Nachdem klar war, dass wir hier stehenbleiben würden, zogen wir um auf den hinteren Platzteil und blieben im vorderen Bereich stehen, um den bestmöglichen WLAN-Empfang zu haben. Noch hält sich der Betrieb in Grenzen und die Mobile verteilen sich auf dem ganzen Platz. An den Wochenenden kann es allerdings auch jetzt schon voll werden. Vorteil: Ich gehe am Montag Strom ernten! Cooles Smiley Uschi ist ja inzwischen mit ihrer „LiPo“ autark. Selbst Schuld! Smiley mit herausgestreckter Zunge

Wohnmobilstellplatz Pfronten-WeißbachWohnmobilstellplatz Pfronten-WeißbachWohnmobilstellplatz Pfronten-WeißbachWohnmobilstellplatz Pfronten-WeißbachWohnmobilstellplatz Pfronten-Weißbach

In unmittelbarer Umgebung des Stellplatzes sieht es so aus:

rund um den Stellplatzrund um den Stellplatzrund um den Stellplatzrund um den Stellplatzrund um den Stellplatzrund um den Stellplatzrund um den Stellplatzrund um den Stellplatzrund um den Stellplatzrund um den Stellplatz

Ach, übrigens, fast vergessen: Am Tag nach meiner Ankunft stieg Uschi Oscarlotta aufs Dach und unterzog die Satellitenschüssel samt aller Komponenten einer genauen Sichtprüfung. Ohne Befund. Bevor sie mir den Befehl zum Hochfahren gab, sprühte sie in alle verfügbaren Öffnungen großzügig WD-40. Das hatte ich zugegebenermaßen ein WENIG vernachlässigt. Etwa ich? Die Mechanik tat sich hörbar immer noch etwas schwer, aber die Schüssel drehte sich schicksalsergeben und fand relativ schnell den passenden Satelliten. Ich kann wieder fernsehen! Ist ab und zu dann doch ganz nett! Verliebt

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Start in den Frühling mit Fix und Boxi

 
 
Bad SchönbornNach einem dreimonatigen “sportlichen” Winteraufenthalt auf dem Stellplatz in Bad Schönborn mit Besuch des benachbarten Fitnessstudios hatte ich erst einmal Termine bei Tischer (Hersteller der Aufbaukabine)  und Storkan (Nissanhändler), damit mein Gespann auch fit wurde.

Bei Tischer gab es die fällige Dichtigkeitsprüfung (ohne Befund) und einen Ersatz für die  Bordbatterie, die sich leider Knall auf Fall verabschiedet hatte. Schon längere Zeit hatte ich mich mit dem Thema ”Lithiumbatterie” beschäftigt und mir vorgenommen, bei einem irgendwann mal nötigen Batterietausch eine Lithiumbatterie + Wechselrichter einbauen zu lassen. Nun kam der Zeitpunkt zwar früher als gedacht, aber ich blieb bei meinem Vorhaben. In Boxi ist nun, passend zur Solarplatte eine 100AH-Lithiumbatterie mit einem neuen Ladegerät eingebaut. Ein Wechselrichter mit 1000 Watt Leistung ermöglicht mir, alle elektrischen Kleingeräte, die ich besitze, zu betreiben. Meine Kabel und Adapter sind seit  Inbetriebnahme der neuen Errungenschaften  “out of order” und führen hoffentlich die meiste Zeit des Jahres ein “Kellerdasein” im Staufach.

WechselrichterLiFePo4Ladegerät

Beim nächsten Stopp in Haßfurt bei der Firma Storkan gab es nur eine kleine Inspektion, dann konnte ich meine geplante Frühjahrstour ins “Bayrische” starten.

bei Storkan

In Bad Windsheim mussten wir noch eine Woche Eiseskälte überstehen. Cooles Smiley

Bad Windsheimeine Woche -10°C

ErdingDas nächste Ziel war Erding, um gute Freunde, die in der Nähe wohnen, zu besuchen. Leider hatte sie die Grippewelle lange im Griff, sodass ich nach einer Woche einen Ortswechsel vornahm. In Weilheim konnte ich zwar dann noch mit einer Freundin einen sonnigen Nachmittagsspaziergang unternehmen, aber alle weiteren Ausflugspläne fielen auch da dem Grippevirus zum Opfer. Ganz Bayern schien die Grippe zu haben, ich blieb verschont! Nachdem dann auch ein verspäteter Wintereinbruch vorhergesagt wurde (und auch stattfand), fuhr ich kurzerhand “nach Hause”, gleichbedeutend mit Campingplatz in Lauterburg.
Eiszapfen bei TagEiszapfen bei Nacht

Nach einer 4-wöchigen Reisepause startete ich Ende März zum neuen Versuch einer Frühlingsreise, mit Erfolg! Erstes Ziel war Bad Dürrheim, dort fand das Treffen von “Seabridge” (Verschiffung von Wohnmobilen und geführte Gruppenreisen) statt, wieder mit einigen auch für mich interessanten Bildvorträgen und natürlich vielen Gesprächen mit Gleichgesinnten. Außerdem konnten wir alle das sonnige, warme Wetter mit Aktivitäten oder auch “Passivitäten” (rumsitzen) im Freien genießen.

Nach den Tagen in Bad Dürrheim fuhr ich am Bodensee entlang über die “Alpenstraße” ins Allgäu (meine heimliche Heimat). Die Kulisse auf der Fahrt war wunderschön: blauer See, weiß-blauer Himmel, weiße Alpengipfel, grüne Wiesen und blühende Büsche! Auf dem Stellplatz in Oberstdorf war der Frühling zwar noch nicht vollständig angekommen, aber das Wetter war nach einem Regentag wieder vom Feinsten und ich habe eine Woche lang meine ausgedehnten Wanderungen und das Städtchen richtig genossen.

unterwegsunterwegsunterwegsunterwegs

Ich wollte auch noch mir unbekannte Stellplätze im Allgäu erkunden. So fuhr ich zunächst den Stellplatz in Fischen an. Er ist schön angelegt, aber ich wollte an dem Tag schon noch ein Stück weiter. Am Mittag landete ich dann in Bad Hindelang. Hier blieb ich eine ganze Woche, weil: superschöner Platz mit toller Ausstattung, superschöne Umgebung, superschönes Wetter und ich kam in den Genuss von einem Zwischensaisonangebot: 5 Nächte bezahlen, 7 Nächte bleiben.

HindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelangHindelang

Auf meiner weiteren Erkundungstour fuhr ich über Nesselwang nach Pfronten-Weißbach. Der Stellplatz in Nesselwang ist direkt neben dem Großparkplatz an der Alpspitzbahn im Grünen angelegt. Ich richtete mich dann aber auf dem Stellplatz im übernächsten Dorf (Pfronten-Weißbach) für unbestimmte Zeit ein. Hier gibt es, wie auch in Bad Hindelang, ein gutes Restaurant und gute Sanitäranlagen sowie Waschmaschine und Trockner.

Pfronten

Als besonderes Schmankerl  bekommt man hier am Stellplatz in Pfronten-Weißbach die  “PfrontenCard”  umsonst, das bedeutet “Freie Fahrt” mit Bus und Bahn im Ostallgäu!

PfrontenCard

(Alle Stellplatzbeschreibungen und GPS-Daten zu den von mir angefahrenen Plätzen findet ihr im Bordatlas 2018 und/oder in den verschiedensten Apps und/oder hinter dem jeweiligen Link.)

Eine Woche ist seit meiner Ankunft schon wieder vergangen und zwischenzeitlich stehen “Oscarlotta” und “Fix und Boxi” wieder nebeneinander hier auf dem Platz und haben sich, so wie wir, über das Wiedersehen gefreut.

Pfronten

Pfronten

Die nächsten Neuigkeiten präsentiert euch dann wieder wie gewohnt Ingrid!

written by Uschi
photos taken with HUAWEI P10 Lite

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.