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Darüberhinaus sind wir sehr daran interessiert, dass ihr uns Bescheid gebt, wenn ihr an irgendeiner Stelle unseres Blogs etwas findet, das offensichtlich nicht in Ordnung ist, z. B. nicht mehr funktionierende Links etc… Die Blogadmin arbeitet zwar i. d. R. sehr penibel, aber auch ihr kann ja mal was durch die Lappen gehen. Zwinkerndes Smiley Kommentar schreiben reicht aus!

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Am Stover Strand bei Hamburg (Teil 1)

 
 
Es gibt nach wie vor nichts Erwähnenswertes bei uns, wir haben uns entschieden, auch den Februar noch hier zu bleiben. Nein, wir sind nicht am Stover Strand! Wir teilen aus persönlichen Befindlichkeitsgründen in der Regel nicht mit, wo wir uns aufhalten, solange wir uns dort noch aufhalten. Zwinkerndes Smiley Aber vom Stover Strand erzählen wir euch dann jetzt mit ein paar Monaten Verspätung, damit es hier überhaupt noch etwas zu lesen gibt. Ist vielleicht in erster Linie für andere Camper interessant, aber man kann dort (im Sommer) auch diverse Unterkünfte mieten.
Stover Strand ist eine Gemarkung und ein Erholungsgebiet in der niedersächsischen Samtgemeinde Elbmarsch im Landkreis Hamburg, südlich der Elbe und 25km Luftlinie von Hamburg entfernt. Allerdings gibt es eine Elbbrücke erst bei Geesthacht, sodass man nur im großen Bogen nach Hamburg fahren kann.
Der Stover Strand ist seit der Bronzezeit besiedelt. 1162 wurde Stove zum ersten Mal erwähnt. Stove gehörte zum Kirchspiel Bergedorf. 1200 hat die Elbe ihren Flusslauf verlagert. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet für die Landwirtschaft genutzt. Nach Kriegsende wurde der Stover Strand zum Naherholungsgebiet für Hamburger, die mit einer Elbfähre von Altengamme über die Elbe kamen. Die Fähre fuhr noch bis 1965. Ab 1950 begann zunehmend der Tourismus. Zuerst wurde auf den Wiesen an der Elbe gezeltet. Zeltplätze gab es beim Schützenhaus und auf der Stover Rennbahn. Später wurde auch hinter dem Deich gecampt. In den 1960er Jahren wurde der Stover Strand aufgeteilt. 1980/81 wurde der Deich zum Hochwasserschutz gebaut. (Quelle: Wikipedia)
Im Anschluss an die Stover Rennbahn, die als Galopp- und Trabrennbahn seit 144 Jahren genutzt wird, hatten zwei Familien ein gutes Gespür für den sich entwickelnden Freizeittrend und nutzten ihren landwirtschaftlichen Besitz um Campingplätze zu errichten und zwar sowohl vor als auch hinter dem Elbedeich. Dieser Artikel beschäftigt sich ausschließlich mit dem Campingplatz „Stover Strand International“ der Familie Kloodt. Wenn man Camper ist oder werden will, stolpert man zwangsläufig irgendwann über diesen Platz, der sich über die Jahrzehnte vom reinen Zeltplatz zu einer Multifunktionsanlage entwickelt hat. Aufgeteilt in Touristenplätze, Dauerstellplätze, Mobilheimpark, Holzhaussiedlung, Sportboothafen und – von Anfang April bis Ende Oktober – den riesigen Bereich direkt an der Elbe. Der ist Überflutungsgebiet und kann und darf im Winter nicht genutzt werden. Wir konnten im letzten Winter zweimal miterleben, wie es ist, wenn die Elbe Hochwasser hat, weil es an der Küste eine Sturmflut gab, siehe „hier„.

PlatzplanPlatzplanvon obenunsere Winterplätze
 
Hafen

So waren auch wir irgendwann ein erstes Mal dort und es gefiel uns (es war allerdings Winter). Damals gab es noch einen platzeigenen Shuttle-Bus, immer an den Wochenenden, zum nächstgelegenen S-Bahnhof Bergedorf, um 11 Uhr hin und um 18 Uhr wieder zurück. Das reichte für einen ausgedehnten Hamburg-Stadtbummel und wir haben es gerne genutzt. Corona hat diese Möglichkeit, unkompliziert nach Hamburg zu kommen, leider vernichtet. Wenn man nicht mit dem eigenen Fahrzeug fahren möchte, bleibt nur die Möglichkeit, per Bus bis Winsen an der Luhe zu fahren und dann mit dem Zug nach HH.
Als wir uns für Mai 2020 für unsere erste Norwegen-Expeditionskreuzfahrt mit Hurtigruten entschieden hatten, u. a., weil der Startpunkt der Reise Hamburg war, fuhren wir erneut an den Stover Strand und handelten mit Herrn Kloodt aus, wo und zu welchem Preis wir unsere Mobile für zwei Wochen auf seinem Platz stehenlassen könnten. Doch noch während unseres Aufenthalts wurde es von Tag zu Tag wahrscheinlicher, dass die Kreuzfahrt wegen Corona wohl nicht stattfinden würde. So war es dann leider auch, unsere Anzahlungen bekamen wir anstandslos zurückerstattet, aber gewünscht hatten wir uns etwas anderes. Enttäuschtes Smiley
Als es kurz nach unserer Weiterreise zum ersten Corona-Lockdown kam und binnen drei Tagen alle Camping- und Stellplätze geschlossen wurden, mussten wir auch unseren geplanten Aufenthalt auf Rügen canceln. Darüber gibt es einen laaangen Blogeintrag „hier“ und wenn ihr den noch einmal (oder zum ersten Mal) gelesen habt, reicht es sicher zunächst einmal. Smiley mit geöffnetem Mund Warum wir dann 2022 wieder am Stover Strand gelandet sind und warum es bei mir (fast) ganze 7 Monate wurden, erzähle ich demnächst…

Passt auf euch auf und bleibt gesund und trotz allem zuversichtlich!

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Jahreswechsel

 
 
Rentiere
2022 verabschiedet sich heute. Der Hauptgrund, darüber traurig zu sein, ist wohl, dass ein weiteres (Lebens-)Jahr vorbei ist und das Bewusstsein für diese Brisanz wird stärker, je älter man wird. Im Vergleich zu so vielen Menschen auf dieser Erde brauchen wir ja nicht einmal anzufangen, uns zu beschweren, aber besonders erfreulich war dieses Jahr nun wirklich nicht und die Aussichten auf 2023 sind es leider auch nicht.
 
Wie wird es hier weitergehen? Wir wissen es nicht! Wir haben in den letzten drei Jahren so viele Pläne wieder umgeworfen oder anpassen müssen, dass wir etwas müde sind. Hier in unserer Winter-Zwischenheimat geht es uns gut, wir haben schon den Januar drangehängt und ob wir dann irgendwo anders hinfahren werden, wird sich zeigen. Im Winter ist es (für uns) überall gleich eingeschränkt. Abhängig vom Wetter ist man mehr oder weniger draußen, ansonsten erledigt man die erforderlichen Alltagsarbeiten und versucht, es sich darüberhinaus so gemütlich wie möglich zu machen. Der Dezember bietet mit seinen Vorweihnachtslichtern und möglichen Aktivitäten noch ausreichend Ablenkung, der Januar und der Februar sind anders. Das Wetter spielt eine große Rolle, wobei es, egal in welcher Konstellation, immer etwas positives und etwas negatives gibt. Ist es richtig kalt, wie wir es ja schon hatten, halten unsere Gasflaschen noch gerade mal 2 1/2 Tage (das ist neuer Rekord, 3 Tage war bisher das Minimum). Ist es nicht so kalt, regnet es öfter mal. Oder es stürmt, wie aktuell. Doch, die Sonne sehen wir auch ab und zu. Warum wir nicht nach Spanien fahren? Es ist uns dort seit Jahren viel zu voll. Wir merken ja schon hier, wie störend direkte und sogar überübernächste feierwütige Nachbarn sein können! Hier passiert das allerdings nur an Weihnachten oder dem Jahreswechsel, in Spanien ist das der Regelfall. Nichts für uns, nicht erst jetzt, sondern immer schon. Und freistehen war für uns früher schon keine Alternative und ist es jetzt erst recht nicht mehr.
 
Ich habe in diesem Jahr öfter darüber nachgedacht, ob es nicht besser wäre, das Blog offiziell zu beenden, aber ich kann mich nicht dazu aufraffen. Es hat so etwas Endgültiges, mit dem ich nicht gut umgehen kann. Außerdem macht es mir immer noch Spaß und die Möglichkeit möchte ich mir erhalten, auch wenn die Gegebenheiten nicht unbedingt dafür sprechen und die Zukunftsaussichten nicht sehr vielversprechend sind, schon allein aufgrund unseres zunehmenden Alters. Wir bekommen zwar deprimierend wenig Rückmeldungen, aber ich sehe, dass es immer noch eine konstante Zugriffsmenge gibt, auch wenn es hier still bleibt. Also muss ja doch eine Handvoll Menschen an unseren Berichten interessiert sein. Also, liebe (Stamm-)Leser, erwartet nicht zu viel, schaut gerne ab und zu weiterhin bei uns vorbei und seid nicht enttäuscht, wenn es nichts Neues gibt. Die, die uns abonniert haben, können gelassen darauf warten, dass sie benachrichtigt werden, wenn sich etwas tut. Vielleicht werden es von Zeit zu Zeit nur ein paar Fotos und ein kurzer Statusbericht sein, denn über Nichtigkeiten werden wir, wie bisher, nicht berichten und über die Unsäglichkeiten der Weltlage kann sich jeder woanders informieren. Da gäbe es ja kein Ende und dafür ist dieses Blog nicht gedacht.

Wir verabschieden uns also erst einmal und wünschen von Herzen
Jahreswechsel

Macht es euch so schön wie möglich, passt auf euch auf und bleibt gesund und trotz allem zuversichtlich!

Winter-Zwischenheimat an Weihnachten 2022

 
Kaffeepause

Möge es in jeder dunklen Nacht immer auch ein Licht geben und immer mal wieder auch fröhliche Farben bei Tage! Wir haben es gut getroffen, nachzuprüfen hier.

Herzlichen Dank an diejenigen, denen es ein Anliegen war, likes, Kommentare und Danksagungen auch wieder für unseren diesjährigen Adventskalender zu übermitteln! In komprimierter Form ist er, wie alle anderen, oben in der Menüleiste zu finden.

Macht es euch so schön wie möglich, passt auf euch auf und bleibt gesund und trotz allem zuversichtlich!

Stillschweigen

 
 
Nicht nach sieben elendiglich langen Wochen, auch nicht nach sieben noch unerträglicheren Monaten? Nicht einmal zum 1. Advent?? Aber doch wohl hoffentlich ein Adventskalender???

Ja, liebe Leser, die ihr immer noch von Zeit zu Zeit bei uns vorbeischaut, wir konnten uns all die Zeit nicht aufraffen, hier etwas zu veröffentlichen. Zu groß immer noch und immer mehr das fassungslose Entsetzen über die Zustände in der Ukraine und die damit verbundenen Folgen für die gesamte Welt, emotional, existenziell, finanziell, klimamäßig. Da Zuckerguss drüber zu kleistern widerstrebte uns und unsere düsteren Gedanken mitzuteilen ebenfalls.

Aber nun ist die Adventszeit angebrochen und vielleicht tut eine kleine Ablenkung doch gut. Wenn sogar in Kiew ein geschmückter Weihnachtsbaum aufgestellt wird, dann darf es hier sicher auch einen Adventskalender geben. Ihr könnt ja selbst entscheiden, ob ihr ab morgen, wie all die Jahre zuvor, jeden Tag ein Türchen öffnen (anklicken!!!) wollt. Das erste Hintergrundfoto ist von unserem aktuellen Aufenthaltsort, alle anderen sind „gesammelte Werke“.

Wir wünschen euch eine friedvolle Vorweihnachtszeit, auch wenn es sich falsch und ungerecht anfühlt. Wir alle, die nicht unmittelbar betroffen sind, haben einfach nur Glück gehabt. Das sollten wir nicht vergessen! Wer mehr tun möchte – und sei es auch „nur“, um seine innere Betroffenheit etwas abzumildern – möge doch bitte mal „hier“ vorbeischauen. 🙏

Abendhimmel im Advent

Passt auf euch auf und bleibt gesund!

written by Ingrid
photos taken with Samsung Galaxy S20

Sieben elendiglich lange Tage

 

Bitte lest euch durch, was hinter dem Link ist:

https://mailings.foodwatch.de/m/14103133

Eine weitere, nicht zu unterschätzende Folge dieses Verbrechens an der Menschheit! Es ist unvorstellbar für mich und nur schwer auszuhalten, dass man dieses Regime nicht stoppen kann. Wir sind dazu verdammt, mit anzusehen, wie unschuldige Menschen beider Länder getötet werden und ihre Lebensgrundlagen vernichtet werden. Wie kann das in der heutigen Zeit noch passieren??? Wie kann ein einzelner Mensch die Macht haben, so viel Leid zu verursachen? Und wie kann er das vor sich selbst verantworten? Und wie ist es möglich, Menschen so zu manipulieren oder zu zwingen, dass sie dieses verwerfliche Tun unterstützen? Weil sie ebenfalls mit dem Tod bedroht werden?

So viele Fragen, so viele Gefühle – und ob es für die Welt ein gutes Ende nimmt, wissen wir alle nicht!

Sturmschaden

Hier wird es erst einmal still bleiben. Unter den derzeitigen Umständen erscheint mir alles, was ich erzählen könnte, viel zu banal. Wir werden auf unbestimmte Zeit hierbleiben, gedacht zunächst „nur“ wegen der Pandemie, jetzt zusätzlich wegen dieses Wahnsinns. Es gibt also auch nichts zu berichten, weil wir nichts erleben. Weinendes Smiley

Passt auf euch auf und bleibt gesund!

written by Ingrid
photo taken with iPhone

Ylenia und Zeynep

 
 
Während ich diesen Text schreibe, rollt das Orkantief „Zeynep“ von den Niederlanden über Norddeutschland. Noch ist es zahm, aber vom letzten Tief vor zwei Tagen wissen wir schon, was uns erwartet. Und diesmal soll es noch heftiger werden! Erstauntes Smiley Wir sind am Mittwoch vorsichtshalber innerhalb des Platzes umgezogen, weg von allen Bäumen, die, wenn sie entwurzelt werden, auf unsere Fahrzeuge fallen könnten. Dass so etwas passieren kann, habe ich mit meinem ersten Wohnmobil im Spanienwinter 2006/07 erlebt und das brauche ich nicht noch einmal! Damals habe ich voller Überzeugung behauptet: „Hier fällt kein Baum um!!!“. Tja, der einzige Baum, der auf dem gesamten Campingplatz dann doch umfiel, stand einen Meter neben meinem Mobil. Das war unser Glück, er konnte nicht „Anlauf“ nehmen, sondern rutschte „nur“ an der Breitseite entlang bis zum Boden. Die Schäden hielten sich in Grenzen.
Wir stehen so, dass die Sturmböen unsere Fahrzeuge von hinten treffen, das minimiert das Schaukeln etwas. Trotzdem stellen wir uns auf eine weitere unruhige Nacht mit wenig Schlaf ein. Am 29. Januar gab es schon einmal eine Sturmflutwarnung für die deutsche Nordseeküste mit 2 Meter Hochwasser und entsprechend trat auch die Elbe über ihre Ufer. Uschi ging in einer Regenpause Fotos machen, da lief das Wasser seit zwei Stunden schon wieder ab. Es sah trotzdem beeindruckend aus. Zum Vergleich machte ich am übernächsten Tag Fotos vom Normalzustand, abgesehen von dem ganzen angeschwemmten Treibgut. In Ermangelung anderer Neuigkeiten präsentiere ich sie euch hier. Und wir hoffen sehr, dass wir keine weiteren spektakulären Fotos machen müssen!!! Gekreuzte Finger

HochwasserHochwasserdanachHochwasserHochwasserdavorHochwasserdanachHochwasserdanachHochwasserHochwasserHochwasserdanachdavor

Passt auf euch auf und bleibt gesund!

written by Ingrid
photos taken with iPhone and Samsung Galaxy S20<

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.