Kommentare etc.

Die Kommentarfunktion ist die Sprechblase oben rechts an jedem Artikel! Leider müssen wir aus der Erfahrung heraus, dass es Kommentarschreiber gibt, die es „lustig“ finden, blöde, provokante oder unverschämte Anmerkungen zu schreiben, die Kommentare erst anschauen, bevor wir sie genehmigen. Da wir nicht 24 Stunden pro Tag online sind, müsst ihr vielleicht mal einige Zeit warten, bis euer Kommentar erscheint.

Darüberhinaus sind wir sehr daran interessiert, dass ihr uns Bescheid gebt, wenn ihr an irgendeiner Stelle unseres Blogs etwas findet, das offensichtlich nicht in Ordnung ist, z. B. nicht mehr funktionierende Links etc… Die Blogadmin arbeitet zwar i. d. R. sehr penibel, aber auch ihr kann ja mal was durch die Lappen gehen.😉 Kommentar schreiben reicht aus!

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Hier geht es jetzt nicht mehr weiter (die nächsten 6 Monate)!

So, liebe Leser, ab heute wird es hier erstmal nichts mehr zu lesen geben! Während unserer Nordamerikareise schreiben wir ausschließlich in unserem “Ableger”-Blog. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder ihr schaut sporadisch dort vorbei oder ihr werdet dort Follower, dann erhaltet ihr eine Benachrichtigung bei jedem neuen Blogartikel.

Wir sind jetzt zwar mal eine Weile weg, aber dennoch erreichbar, sogar auf vielfältige Art und Weise.

– Kommentare schreiben (über die wir uns freuen!) und unsere Antworten (wir antworten immer!) lesen

– eMails schreiben

– über unserer virtuelle Festnetznummer (+4923452009752) anrufen und eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen

– über Ingrids Vodafone-Handynummer (+49172…) sind wir zu Deutschlandpreisen (für euch und für uns) ebenfalls weiterhin erreichbar (Zeitverschiebung 5 Stunden, Beispiel: D 12:00/USA 7:00). Einzige Voraussetzung: Wir müssen in einem Vodafone-Partnernetz eingebucht sein. Das sind aber sowohl in Kanada als auch in USA die größten Mobilfunkanbieter des jeweiligen Landes. Wenn euer Anruf also unbeantwortet bleiben sollte, könnte das bedeuten, dass wir nicht im richtigen Netz sind (oder dass wir gar kein Mobilfunknetz haben oder dass wir gerade nicht in Reichweite des Telefons sind).

– SMS/MMS schicken (Preise wie in Deutschland, Empfang für uns kostenlos)

– Instagram-Direktnachrichten kommen auch an, Internetzugang vorausgesetzt (bei uns)

Ich (Ingrid) habe meinen Vodafone-Vertrag entsprechend verändert, sodass ich für unseren Überseeaufenthalt die “Easy-Travel-Flat” dazubuchen kann. Diese ermöglicht mir/uns, das Datenvolumen und die Flatrates so zu nutzen wie in Deutschland. (für Interessierte: Zusatzkosten: €4,99/Monat, Mindestlaufzeit 12 Monate)

 

So, und jetzt kommt hier noch ein letztes Mal ein permanenter Link zu unserem “Fix und Boxi”-Blog (einfacher ist es, ihr setzt euch dort ein Lesezeichen!):

https://fixundboxi.wordpress.com/

WIR SIND DANN MAL WEG!!!

 wir sind dann mal weg...

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Wir verabschieden uns aus Deutschland!

 

Noch 3x schlafen! Am Mittwoch bringt uns Luise nach Hemmoor auf den Bahnhof, wir fahren (ab Hamburg) per ICE nach Frankfurt, übernachten im NH-Hotel in Flughafennähe und steigen am Donnerstagnachmittag (hoffentlich) entspannt in unseren Flieger. Und dann sind wir mal für ‘ne Weile weg!!! Aber keine Sorge, wir haben vor, zurückzukommen, aaaber noch nicht so bald! Und mit Blogartikeln versorgen können wir euch ja von überall auf der Welt, eine Internetverbindung vorausgesetzt.

Wir sind unserer Freundin Luise SEHR dankbar für ihre Unterstützung! Nicht nur, dass Oscarlotta hier auf ihrem Garagenhof 6 Monate gut behütet stehenbleiben kann, es war auch eindeutig sehr viel komfortabler und einfacher, alle notwendigen Vorarbeiten zu erledigen als auf einem Stellplatz. Uschi ist jetzt schon seit 6 Wochen hier und bei mir sind es heute auch schon drei. Zwei Wochen stand Oscarlotta direkt an der Oste mit immer wechselnden Ausblicken (die Oste ist ein Tidengewässer) und traumhaften Sonnenuntergängen.

AbendstimmungNiedrigwasserDeichhotel Bootsanleger SeefahrerAbendstimmungAbendstimmungAbendstimmung mit SchiffAbendstimmungAbendstimmung   Abendstimmung      

Am Dienstag mussten wir dann leider umziehen, für den Vatertag wurde der hintere Parkplatz des Deichhotels “Seefahrer” für einen Bier- und einen Würstchenstand sowie einen Toilettenwagen gebraucht.

Oscarlotta an der OsteFest am Vatertag

Es war dann gar nicht sooo einfach, Oscarlotta passgenau vor Luises Hoftor einzuparken! Per Kran wäre es leichter gewesen. Schon die Deichlücke ist so bemessen, dass rechts und links vom Spiegel nur noch Zentimeter verbleiben und wenn das Heck noch nicht durch ist, muss man schon rechtwinklig abbiegen. Luises Garagenhof ist etwas verwinkelt und Oscarlotta war dann doch etwas größer als Luise sie in Erinnerung hatte!😉 Aber mit hin und her, vor und zurück stand sie irgendwann perfekt in Parkposition.

Oscarlottas SommersitzOscarlottas SommersitzOscarlottas Sommersitz Achthöfen  

Damit hatte sich der ursprüngliche Plan, über das Wochenende noch einmal an die Oste zurückzufahren, erledigt!

Wir haben nicht nur gearbeitet, sondern auch “Urlaub” gemacht. Waren in Buxtehude und haben Birgit und Steffi samt Edelweiß noch einmal getroffen, bevor wir abdüsen. Stade haben wir auch noch einmal besucht, Uschi hatte dort eine Woche auf dem sehr schönen, noch relativ neuen Stellplatz gestanden, bevor sie bei Luise aufschlug.

BuxtehudeStadeStade

Ein paar Ausflüge mit Luises kleinem Citroen ins Alte Land mussten natürlich auch sein, als das Wetter endlich frühlingshaft wurde und die Kirschblüte einsetzte. In Stadersand an der Elbe waren wir, ohne Fix und Boxi vorbeischwimmen zu sehen, aber das wisst ihr ja schon!

Stadersand

StadersandStadersandStadersand

Stadersand     

Und dann haben wir Oscarlotta noch von ihren im Laufe der Jahre sehr unschön gewordenen Designfolien befreit. Die eine hatte im Sommer 2013 sehr gelitten, als während unserer damaligen Abwesenheit (1. Nordamerikareise) 3 Monate die pralle Sonne darauf “knallte”. Bei der anderen hatte sich in diesem Winter von uns unbemerkt eine Wasserblase gebildet, das Wasser war gefroren und nach anpieksen der wieder flüssigen Blase lief das Wasser zwar ab, aber die Folie sah so aus:

Aufkleber linksAufkleber rechts

Auf der sonnenbeschienenen Seite konnten wir die Folie in großen Stücken relativ einfach abziehen, auf der Schattenseite mit Hilfe eines Föhns. Die Konturen der abgelösten Folien sind leicht zu sehen, der Lack darunter ist eben noch “fabrikneu”, das hat auch das häufige Polieren von Oscarlotta nicht verhindern können. Wir lassen es trotzdem erstmal so, jetzt über den Sommer sowieso. Vielleicht kommt im November etwas Neues drauf, eine entsprechende Firma ist hier ganz in der Nähe.

FolienentfernungFolienentfernungFolienentfernung

Jetzt muss noch der Kühlschrank leergegessen und danach abgetaut werden. Ersteres ist gar nicht so einfach, da Luise immer wieder etwas Leckeres kocht oder eine ihrer sensationellen Torten backt. Und dann müssen wir Koffer packen!!!

Luises Torten

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Nadelmarkt in Barendorf

 

Auf meiner Fahrt mit Oscarlotta gen Norden habe ich in Iserlohn eine gute Freundin besucht, die ich auch schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen hatte. In (und in der Nähe von) Iserlohn gibt es zwei Wohnmobilstellplätze, die beide empfehlenswert sind. Der eine liegt mehr im Grünen, der andere stadtnäher. Meine Freundin meinte, ich könne aber sicher auch auf dem Parkplatz der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf stehen, das sei ganz in ihrer Nähe. Von dieser Anlage hatte ich noch nie etwas gehört, bei meiner Internetrecherche erfuhr ich dann, dass dort am nächsten Wochenende ein Nadelmarkt stattfinden würde. Also fuhr ich schon donnerstags hin, in der Hoffnung, auf dem Parkplatz, der für 80 PKWs ausgewiesen war, stehenbleiben zu können und zu dürfen. Das Können stellte sich vor Ort als möglich heraus, es war etwas schräg und etwas schlammig, aber Oscarlotta nahm nur den Platz zweier PKW-Plätze ein. Das ließ sich doch sicher verschmerzen! Ich suchte das Info-Büro und trug mein Anliegen vor. Der zuständige Angestellte war offenbar etwas überfordert oder überrumpelt, er überlegte eine Weile und meinte dann, dass eigentlich nichts dagegen spräche. Na, prima! Ich legte einen Keil in den Schlamm, der die eklatante Schieflage etwas abmilderte und machte es mir gemütlich.

Historische Fabrikanlage Maste-Barendorfin Barendorf

Die Nacht war ruhig und ich schlief gut, ganz allein auf einem öffentlich zugänglichen Parkplatz. Am Freitag besichtigte ich die Museumsräume, die schon von den Ausstellern des Nadelmarktes mit ihren Verkaufsprodukten bestückt wurden. Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf gilt als bedeutendste in ihrem ursprünglichen Charakter noch erhaltene Industrieansiedlung aus dem 19. Jh. im Märkischen Kreis. Die historische Bausubstanz der zehn zum Teil aneinander gebauten Fachwerkhäuser ist bis auf geringe Teile heute noch vorhanden und substanziell weitgehend unverändert. Ab 1985 begann der Aufbau des Museums- und Künstlerdorfes in der nun als „Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf“ bezeichneten Anlage. Beim Anblick der hübschen Fachwerkhäuser würde man niemals auf die Idee kommen, dass dieses kleine Dorf 1822 als Fabrikanlage gebaut wurde.

Historische Fabrikanlage Maste-BarendorfHistorische Fabrikanlage Maste-BarendorfLageplanmein Stellplatz (X)   

Iserlohn ist bekannt als Stadt der Nadelherstellung. Die Entwicklung Iserlohns hängt eng mit der industriellen Entwicklung zusammen. In der Anfangszeit der Metallverarbeitung im Spätmittelalter wurde Eisenerz ringsum an den Berghängen abgebaut und über Holzfeuern und später in Öfen geschmolzen. Brennholz lieferten die reichhaltig vorhandenen umliegenden Wälder. Ab dem 14. Jahrhundert entstanden die ersten von Wasserkraft betriebenen Eisenhämmer im Grüner Tal und am Baarbach. Der fließt auch heute noch mitten durch das Fabrikdorf und so konnte man die Wasserkraft für den Antrieb der Maschinen nutzen. Ab dem 18. Jahrhundert stieg Iserlohn zu einer der wichtigsten Industriestädte Preußens auf. 1690 wurden erstmals Nadeln produziert und im Lauf der folgenden Jahrzehnte entwickelten sich die Nadel- und die Drahtherstellung zu den wichtigsten Industriezweigen. NadelsortimenteHat einer von euch sich schon jemals Gedanken über die Herstellung von Nadeln gemacht??? Ich nicht, obwohl ich mein Leben lang täglich mit allen Varianten zu tun hatte, privat und beruflich als Lehrerin für Textilgestaltung. Um 1800 bildete der Raum Iserlohn mit seiner Draht-, Nadel-, Messing-, Bronze- und Seidenindustrie, zusammen mit der südlich angrenzenden Region um Altena und Lüdenscheid, eines der weltweit größten Industriegebiete. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war Iserlohn die größte Industriestadt Westfalens und eine der reichsten Handelsstädte Preußens. Dabei war auch die Produktion von Rüstungen von großer Bedeutung, wie ein in Iserlohn hergestelltes Panzerhemd im Londoner Tower belegt. Die Iserlohner Nadeln waren ein weltweiter Exportschlager.

In den Museumsräumen stehen viele gut erhaltene alte Maschinen und viele Schautafeln und Plakate erklären ihre Funktionsweise. Was für ein wahnsinniger Arbeitsaufwand für eine kleine Nähnadel oder eine Haarnadel!!! Und hier fing es ja schon mit dem fertigen Draht als Grundmaterial an, aber der musste ja auch erstmal hergestellt werden. Ich war schwer beeindruckt!

HaarnadelfabrikationHaarnadelfabrikationHaarnadelfabrikationHaarnadelfabrikationHaarnadelfabrikationHaarnadelfabrikationHaarnadelfabrikationHaarnadelfabrikation

Am Samstagmorgen wachte ich von Motorengeräuschen auf und fand Oscarlotta eingeparkt zwischen vielen PKWs. Das Fabrikdorf ist bekannt für viele regelmäßig stattfindende Veranstaltungen und der Nadelmarkt ist eine davon. Wie der Name es schon sagt, gab es viele kunsthandwerkliche Produkte, deren Herstellung in enger Verbindung mit Nadeln aller Art steht.

NadelmarktNadelmarktNadelmarktNadelmarkt

Und es gab eine halbstündige Vorführung und Erklärung der Haarnadelproduktion, mit laufenden Maschinen!

NadelkunstNadelkunstNadelkunst

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Nur kurz!

 

Heute gibt es nur einen kurzen Statusbericht – keine Zeit, keine Zeit!!!😉

Ich bin am Sonntagabend gut bei Luise und Uschi an der Oste angekommen. Oscarlotta steht diesmal nicht auf Luises Rasengrundstück direkt an der Oste (Boden zu weich, Oscarlotta zu schwer), sondern auf dem angrenzenden Parkplatz vom “Seefahrer”. Das hat auch den Vorteil, dass wir mit sauberen Schuhen ein- und aussteigen können. Der Ausblick ist trotzdem so toll wie immer!

Osteblick seitlich und durch Frontscheibe

Wir räumen! Raus aus dem Mobil, rein ins Mobil – und umgedreht. Allein Klamotten aussuchen für ein halbes Jahr ist gar nicht so einfach! Zuviel darf es nicht sein, aber wir müssen drei Jahreszeiten abdecken. Mitte bis Ende Oktober kann es in Kanada schon wieder kalt sein. Und es müssen ja nicht nur Kleidungsstücke mit, sondern auch Computer- und Handyzubehör sowie all die tausend anderen “Kleinigkeiten”.

Heute kam per eMail der Bescheid, dass sich die Verschiffung um vier Tage nach hinten verschiebt, da die Reihenfolge der anzulaufenden Häfen sich geändert hat. Gut, dass wir unseren Flug erst am 12. Mai haben! Für uns also kein Problem, für andere vielleicht schon.

Für heute dann nur noch ein Sonnenuntergangsfoto, das Uschi vor ein paar Tagen geknipst hat:

Oste-Panorama   

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Wunder der Natur

 

Gasometer Oberhausen Während meines Aufenthalts im Ruhrgebiet habe ich mit meinem Bruder und meiner Schwägerin – natürlich – auch etwas „in Kultur gemacht“, im Wortsinne. Ein Element der Ruhrgebiets- bzw. Industriekultur ist der ehemalige Gasometer der Gutehoffnungshütte in Oberhausen. Gasometer OberhausenNach seiner Stilllegung 1988 sollte er eigentlich abgerissen werden. Wegen der immensen Kosten von 1,5 Millionen DM zögerte der damalige Besitzer, die Ruhrkohle AG, den Abriss hinaus und schließlich kaufte 1992 die Stadt Oberhausen das Gebäude und baute es für 16 Millionen D-Mark zu Europas höchster Ausstellungshalle um. Dabei wurde die ursprünglich flexible Gasdruckscheibe auf einer Höhe von 4,20 Metern am Zylindermantel sowie durch Zwischenstützen fixiert und dient nun als zweite Ebene der Ausstellungsfläche, auf der eine Tribüne für 500 Besucher installiert wurde. Außerdem wurden vier Außentreppen errichtet, drei bis zur oberen Ausstellungsebene auf 12 Meter Höhe sowie eine vierte mit 38 Läufen bis zum Dach des Gasometers. In den Treppenturm ist ein Aufzug integriert. Mit einer Höhe von 115 Metern und Grundrissabmessungen von 6,0 Meter mal 8,5 Meter ist es weltweit eine der größten Industrietreppen. Wir zogen den Fahrstuhl vor.😉

Wunder der Natur Im Innern des Gasometers haben im Laufe der Jahre 14 verschiedenen Ausstellungen stattgefunden, die großen Zulauf hatten. Ganz aktuell seit dem 11. März gibt es nun die Ausstellung “Wunder der Natur”. Auf rund 150 großformatigen Fotografien werden detaillierte Einblicke in die Welt von Tieren und Pflanzen gezeigt. Die Bilder kommen dabei so gehaltvoll daher, dass man glaubt, tatsächlich mitten im Dschungel zu stehen. Auf Monitoren ergänzen Ausschnitte aus der BBC-Filmreihe „Planet Erde“ den Rundgang durch zehn Kapitel Naturschauspiel.

Wunder der NaturWunder der NaturWunder der NaturWunder der NaturWunder der NaturWunder der NaturWunder der Natur

Der Höhepunkt allerdings ist eine 20 Meter große, durch Projektion echter Satellitenbilder entstandene Erdkugel. Rund 1,5 Millionen Bilder verschiedener Satelliten wurden von Forschern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammengetragen, insgesamt benötigten die Computer 115 Tage, um die Animation mit einer Auflösung von 58 Millionen Pixeln zu erstellen. Dieser Erdball schwebt im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers. Beim Anblick von der Zuschauertribüne aus sind der Wechsel zwischen Tag und Nacht und der Wandel der Jahreszeiten erlebbar. Und wenn man mit dem Innenaufzug bis in den 10. Stock gefahren ist, hat man von oben einen Blick auf die Erde wie Astronauten aus dem Weltraum.

Blick auf die Erde aus dem Weltall

Uns hat es gut gefallen, die Eintrittspreise sind mit € 10 und ermäßigt (auch für Rentner) € 7 sehr akzeptabel. Die Ausstellung dauert bis Ende 2016. Weitere Infos zum Gasometer Oberhausen “hier” und zur Ausstellung “hier” und “hier”.

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Panoramabad, Nostalgie-Café und ein Narzissenfest

Der Lackdoktor meinte, ich solle mal vorsichtshalber noch in der Nähe bleiben, falls sich matte Stellen bilden würden, er könne dann am Sonntag noch einmal drüberpolieren. Von den drei Stellplätzen, die es in Neviges gibt, empfahl er mir den am Panoramabad. Als gab ich Tommie die nötigen Infos und er führte mich dort hin. Vier separate Stellplätze für Wohnmobile sollte es geben. Bloß war nirgendwo ein entsprechendes Hinweisschild zu sehen. Ein weiterer Teil des Parkplatzes war mit mobilen Durchfahrtspfosten abgetrennt, aber auch dahinter war nichts von Wohnmobilstellplätzen zu sehen. Ich wendete Oscarlotta, stellte sie im absoluten Halteverbot ab und ging zur Kasse des Schwimmbades. Ja, der Stellplatzbereich sei dort unten, wenn ich hinunterführe, würde ich ihn sehen. Ich zweifelte an meiner Wahrnehmung und fuhr noch einmal den Berg hinunter, mit genau dem gleichen Ergebnis! Keine Stellplätze, dafür Durchfahrtspfosten. Ein Stehenbleiben über mehrere PKW-Parkplätze kam wegen des Gefälles nicht in Frage. Also wieder wenden! Oben stand inzwischen ein Eura-Mobil an der Entsorgungsanlage. Der Mann sah mir schon erwartungsvoll entgegen und auf meine Frage, ob er mir sagen könne, wo der Wohnmobilbereich sei, meinte er lakonisch: “Ja, wenn die mal die Pfosten entfernen würden!” Sie wären es Leid, sie hätten sich schon so oft beschwert und auf der Entsorgung würden auch ständig PKWs parken. Seine Frau kam um das Mobil herum und verzog nur das Gesicht. Ich fragte sie, welchen der beiden anderen Stellplätze sie mir empfehlen würden und machte mich auf den Weg. Domparkplatz Nach kurzer Zeit kam ich an einem riesigen, fast leeren Schotterplatz vorbei, dem Domparkplatz. Kurzentschlossen bog ich ab und sah bei der Einfahrt sogar ein Wohnmobilzeichen. Als Parkgebühr waren €2 bis 20 Uhr angegeben, es stand aber nirgendwo, dass das Stehen über Nacht verboten sei. Das Kassenhäuschen war geschlossen, obwohl es erst 15 Uhr war. Ich suchte mir einen geeigneten Platz und ging ins Städtchen. Dort war allerdings tote Hose, mit Mühe fand ich ein einziges Café, das so nostalgisch eingerichtet war, dass es eher ein Museum als ein Café war. Etwas too much!

Nostalgie-CaféNostalgie-CaféNostalgie-CaféNostalgie-Café

Die Nacht war ruhig und am nächsten Tag saß unter einem leuchtendgelben Sonnenschirm ein Parkwächter. Ich marschierte mit 4 Eurostücken zu ihm und erklärte, dass ich zu dem Wohnmobil gehören würde und gerne bezahlen möchte. Nein, ich bräuchte nichts zu bezahlen, es gäbe 3 ausgewiesene kostenfreie Wohnmobilstellplätze hier auf dem Platz, zwei seien ja schon da, somit sei ich der Dritte und alles wäre gut. Ich könne auch Strom haben, wenn ich wolle. Ich sah mich auf dem Platz um, entdeckte aber kein weiteres Wohnmobil! Die Stellplätze seien hier neben dem Haus, wurde mir erklärt. Dort standen zwei eindeutig über den Winter abgestellte Wohnwagen, ein Kastenanhänger und daneben noch ein PKW. Da sei aber doch alles voll, gab ich zu bedenken. Ja, ich hätte ja auch alles richtig gemacht und könne gerne dort stehenbleiben, wo ich stehe! Auch noch eine weitere Nacht? Ja, aber am Sonntag sei das Narzissenfest, da würde der Parkplatz voll und ich evtl. zugeparkt werden. Also stellte ich Oscarlotta abends noch direkt neben die Einfahrt.

Am Sonntag war reger Autoverkehr neben meinem Bett und noch vor dem Frühstück ging ich gegen Mittag zum Fest, das laut Aussage des Parkwächters auf dem Gelände des kleinen Schlösschens sein sollte. Von einem Fest keine Spur! Die ersten Menschen, die ich fragte, sagten, sie suchen auch. Die zweiten meinten, in der Zeitung habe gestanden, dass das Fest um 11 Uhr anfange und sie hätten beschlossen, mal so gegen 13 Uhr hinzufahren. Sie waren auch etwas verwundert! Gegen 11 Uhr hatte ich eine Musikkapelle gehört und gesehen, wie eine Zeit später die Musiker mit ihren Instrumenten wieder zu ihren Autos zurückkamen. Offenbar war das das ganze Fest. Die Stadt hätte noch die vielen Narzissen gepflanzt, meinte ein Mann, Ja, schön, die hatte ich am Samstag schon bewundert. Für ein Fest war das Ganze aber dann doch ein wenig dürftig. Aber das fand ja nicht nur ich! Velbert-Neviges? Da muss ich nicht unbedingt noch einmal hin!

Narzissenfest

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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Beim Lackdoktor in Neviges

 

So gut es mir in Hattingen gefallen hat, so ungut war die Ankunft. Die Zufahrt zum Stellplatz war schon schwierig, da man rechtwinklich und eng über einen PKW-Parkplatz fahren muss und in der schmalen Zufahrt noch ein PKW/Hänger-Gespann stand. Ich war also froh, als ich auf dem Stellplatz angekommen war. An Wochenenden, außer vielleicht im Winter, sollte man hier weder anreisen noch abzureisen versuchen. Da ist alles zugeparkt mit PKWs und man hätte keinerlei Chance mehr, um die Kurve zu kommen. Auf der einen Seite ein Baum, auf der anderen auf der Zufahrt parkende Autos.

Ich fand einen einigermaßen ebenen Platz, der groß genug war und dann fiel mir ein, dass ich ja noch ent- und versorgen wollte! Die Entsorgungsstation liegt außerhalb des Platzes am Zaun. Eigentlich hätte ich sie rückwärts anfahren müssen, aber aufgrund der Zufahrtsbedingungen traute ich mich nicht, dort zu wenden. Also schlug ich ein und wollte ganz scharf nach rechts abbiegen. Leider hatte ich den rechten Schrankenpfosten nicht mehr im Kopf, obwohl ich vorher ja durch die geöffnete Schranke auf den Platz gefahren war!!! Es knirschte unschön, ein Geräusch, das ich wohl nicht mehr vergessen werde und dann hatte sich die Schrankenauflage in Oscarlottas Flanke gebohrt! Ich konnte nicht vor und nicht zurück fahren. Im zum Stellplatz gehörenden Haus war niemand, da hatte ich vorher schon geschellt. Also beschloss ich, auf einen mir geeignet erscheinenden PKW-Fahrer zu warten. Der Parkplatz wird von Leuten benutzt, die mit ihren Hunden an der Ruhr spazierengehen wollen. Nach einiger Zeit und nur PKWs mit Frauen kam ein Landrover mit einem Mann um die 40 samt Hund. Ich stellte mich direkt neben seine Tür, er schaute etwas erstaunt und noch erstaunter, als ich sagte, dass ich auf ihn gewartet hätte. Ich erklärte mein Dilemma und bat ihn, zu versuchen, den Pfosten ein wenig von Oscarlotta wegzuziehen. Das erwies sich aber als unmöglich. Ob ich Werkzeug dabei hätte, einen 13er-Schlüssel, dann könne er den Pfosten vielleicht abschrauben. Mein größter Schlüssel war ein 11er! Was jetzt? Am Stellplatz sei niemand. Aber da würde doch jemand laufen! Tatsächlich lief gerade jemand vom Garten aus ins Haus, der Betreiber, wie sich herausstellte, der zu Hause war, aber Mittag gemacht und deswegen auf mein Klingeln nicht reagiert hatte. Er würde Werkzeug holen und kommen! Ich bedankte mich bei dem Landroverfahrer und entließ ihn zu seinem Spaziergang. Der Stellplatzbetreiber, ein noch junger Mann, versuchte, das äußere Rohr abzuschrauben, was aber daran scheiterte, dass es in den Boden einzementiert ist. Ich fragte ihn, ob er nicht das innere Rohr mit der Auflage, an der ich mich festgefahren hatte, losschrauben könne, um die Auflage drehen zu können. Es gab nämlich oben noch einmal zwei Schrauben! Gesagt, getan. Er drehte nicht nur, sondern zog das ganze Teil nach oben raus. Der verbliebene Pfosten drückte aber immer noch gegen die Radkappe der Hinterräder. Der junge Mann zog ihn mit aller Kraft in seine Richtung, ich gab beherzt Gas, fuhr rückwärts und Oscarlotta war frei! Aber leider ziemlich lädiert. Und ich war am Boden zerstört!

Katastrophe in HattingenKatastrophe in Hattingen  

Am Zaun neben der Eingangspforte hing dieses Plakat:

Katastrophe in Hattingen

Wie passend! Leider konnte ich an dem Tag nicht darüber lachen, aber an einem der nächsten Tage rief ich dort an. Ja, das sei durchaus ein Fall für ihn, sagte der nette Mensch am anderen Ende, er käme vorbei und schaue es sich an. Am nächsten Tag meinte er vor Ort: “Das krieg’ ich wieder hin! Ich habe gedacht, es sei schlimmer.” Wir machten einen Termin. Ich könne bei ihm auf dem Gelände über Nacht stehenbleiben, dann wäre auch genug Zeit zum Aushärten der Spachtelmasse und am nächsten Tag würde er lackieren.

Genauso geschah es letzten Donnerstag und Freitag. Zum Glück spielte das Wetter mit, denn die neue Halle, in die auch große Wohnmobile passen, war noch nicht ganz fertig. Und bei Regen lackieren ist sicher nicht erfolgversprechend! Herr Lübeck arbeitete zügig und sorgfältig, schon die Spachtelarbeiten überzeugten mich von seinem Können. Für die Nacht bekam ich einen Torschlüssel, falls ich mich noch in das Nachtleben stürzen wolle (ich wollte nicht) und stand sicher auf einem abgeschlossenen Hof.

gespachtelt

Und so sieht es jetzt aus:

lackiert 1

Ein notwendiger zweiter Lackauftrag, um die Unregelmäßigkeiten zu beheben, kann erst in zwei Wochen erfolgen – und genau das ist jetzt mein Problem! ICH HABE KEINE ZEIT MEHR!!! In zwei Wochen bin ich schon bei Luise und Uschi, wir müssen aus- und ein- und umräumen und am 27. April Fix und Boxi in Hamburg abliefern. Dann noch einmal hierher zurückfahren??? Er könne auch später lackieren, es müsse aber warm sein. Das ist die große Frage, ob es im November noch warm genug ist. Wohl eher nicht!

Falls jemand von euch Herrn Lübecks Dienste in Anspruch nehmen muss oder möchte: Ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen!

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Noch eine (heimliche) Liebe

 

Auf meiner Fahrt Richtung Ruhrgebiet habe ich einen kleinen Abstecher nach Siegen gemacht. Dort habe ich studiert – lang, lang ist’s her!!! Siegen ist nicht wirklich gut aufgestellt mit Wohnmobilplätzen, es gibt einen in Siegen-Weidenau mit ganzen drei Stellplätzen und einen dichter an der Innenstadt mit vier Plätzen. Ich entschied mich zunächst für den in Weidenau, weil direkt nebenan ein großes Einkaufszentrum liegt, das ich noch nicht kannte. Die Wohnmobilplätze liegen in einem abgetrennten Bereich des Hallenbadparkplatzes. Natürlich hatte ich die Sorge, dass nichts mehr frei sein würde, aber ich hatte Glück, nur ein Wohnmobil stand schon dort. Stromanschlüsse gab es zwei, also perfekt! Für mich, nicht für den Dritten! Nein, besonders schön ist der Stellplatz nicht und auch nicht sehr ruhig! Dabei störte mich die Hochstraße, unter der Oscarlotta stand und die als laut gekennzeichnet wurde, weniger als die Autotüren schlagenden Hallenbadbesucher. Dafür ist der Platz kostenlos, bleiben darf man allerdings nur 3 Tage/2 Nächte. Das habe ich (nicht absichtlich) fehlinterpretiert und blieb 3 Nächte. Schon am Tag meiner Ankunft hörte ich gegen 20 Uhr, dass jemand am Nachbarmobil klopfte und sich ein Gespräch entwickelte. Als es dann bei mir auch klopfte, machte ich die Tür auf, was mir den Kommentar einer draußen stehenden Frau einbrachte, die meinte, ich sei aber mutig, dass ich öffnen würde. Ich versicherte ihr, dass ich nicht geöffnet hätte, wenn ich allein dort gestanden hätte. Sie stellte sich vor als Vertreterin des freiwilligen Betreuungskomitees der Wohnmobilstellplätze der Stadt Siegen und vor ? Jahren hätte sie bei der Planung und Gestaltung des Platzes mitgewirkt. Sie drückte mir einen kleinen Stadtplan in die Hand und eine Broschüre zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und wünschte mir viel Spaß in Siegen. So etwas hatte ich auch noch nicht erlebt! Am nächsten Tag muss sie auch wieder da gewesen sein, traf mich aber nicht an und steckte mir einen dicken Prospekt über das Sieger- und Wittgensteinerland hinter den Scheibenwischer, den ich aber nicht fand, weil ich meinen Rolladen an der Frontscheibe wegen der Kälte gar nicht hochgezogen hatte. Am dritten Tag kam sie schon mittags, stellte ihr Fahrrad neben Oscarlotta ab, lief nach vorne und kam mit dem Prospekt wieder zurück. Ich hätte den ja noch gar nicht gefunden! In der Broschüre hatte sie auf zig Seiten mit Kugelschreiber und Textmarker alles vermerkt, was ihr wichtig und für mich hilfreich erschien! Ich bedankte mich und sagte, dass ich am nächsten Tag weiterfahren würde, weil meine drei Nächte dann herum seien. Sie klärte mich über meinen Irrtum nicht auf, sondern wünschte mir eine gute Weiterfahrt.

Siegen-Weidenau am HallenbadSiegen (Studentenwohnheim)Siegen (Burgstraße) - Blick vom oberen Schloss auf die OberstadtSiegen (Schlosspark)

Da ich noch nicht weiter wollte, wechselte ich auf den anderen Stellplatz. Vier große (5x10m) Plätze hintereinander, alle leer! Da ich nicht wusste, ob das so bleiben würde, wollte ich Oscarlotta vorsichtshalber umdrehen, um am nächsten Tag nicht evtl. rückwärts wieder rausfahren zu müssen. Am Ende gab es eine einigermaßen ausreichende Möglichkeit, mit zweimal vor und zurück war es bewerkstelligt. Nur stand auf dem letzten Platz, den ich mir ausgewählt hatte, inzwischen ein PKW! Ein älterer Mann mit Dackel stieg aus. Erst wollte ich mich auf den nächsten Platz stellen, beschloss aber dann, ihn – freundlich – zu fragen, warum er seinen PKW auf einem Wohnmobilstellplatz parkt. Er könne ihn auch wegfahren, sagte er, etwas kleinlaut. Ja, das wäre SEHR nett! Er tat es und lief dann mit seinem Hund einmal an den 4 Plätzen entlang und wieder zurück. Ich hantierte mit meinem Stromkabel und er beobachtete mich mit einem Gesichtsausdruck, der besagte, dass er mich für einen Außerirdischen oder so etwas in der Art halten musste. Er hatte sicher noch nie eine Frau mit einem Stromkabelbündel über der Schulter gesehen! 😉

Siegen (An der Alche)

Dieser Stellplatz liegt zwar relativ nah an der City und im Grünen, aber die viel befahrene Freudenberger Straße ist unüberhörbar. Sinnigerweise gibt es auch direkt neben den Plätzen eine Skateranlage! Das stelle ich mir im Sommer recht lustig vor, vermutlich braucht man dann nicht nur wegen der Straße Ohrstöpsel. Die VE-Station ist nicht anfahrbar, einerseits wegen des fehlenden Platzes, andererseits wegen der Steine, die man davor aufgebaut hat. Auch nicht so ganz praktisch! Wie man per Schlauch Wasser tanken soll, wenn man nicht gerade auf dem 1. oder vielleicht noch auf dem 2. Platz steht, erschloss sich mir nicht. Wasser in Kleinmenge gibt es nicht (am Hallenbad auch nicht), also nahm ich meinen leeren Behälter für mein Tee- und Kaffeewasser mit in das benachbarte Lokal “Café del Sol”. Eine tolle Einrichtung, nette Bedienung, guter Kuchen und mein Kanister wurde in der Küche auch befüllt, wenn auch nur halb.

Café del SolCafé del Sol

Auch dieser Stellplatz ist kostenlos, auch hier darf man 2 Nächte bleiben und auch hier gab es Infomaterial hinter den Scheibenwischer geklemmt. Genauere Beschreibungen “hier”.

Ich habe Erinnerungen aufgefrischt, Altbekanntes mit etwas Wehmut betrachtet, Neues erkundet und bin in das Gebäude gegangen, in dem damals das Studentenwohnheim beherbergt war und in dem ich ein winziges Zimmer mit Dusche, Klo und Gemeinschaftsküche auf dem Flur (alle drei) bewohnte. Die erste Zeit allein “in der Fremde”, selbstverantwortlich und weit weg – 100km – von der elterlichen Aufsicht. Zur Erinnerung: Zu meinen Zeiten wurde man erst mit 21 Jahren volljährig und ich war zu Beginn noch keine 19! Ach, es war schön in Siegen!!! :-) Dort habe ich auch meinen Führerschein gemacht. Siegen liegt, wie Rom, auf 7 Hügeln und was ich dort besonders gut gelernt habe, ist anfahren am Berg! Das Studentenheim gibt es übrigens immer noch!

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Henrichshütte Hattingen – mein grünes Ruhrgebiet :-)

 


 
Das immer noch gängige Vorurteil gegenüber dem Ruhrgebiet, auch Kohlenpott genannt – oder liebevoll einfach POTT – ist immer noch: „Da ist doch alles kohlenstaubschwarz!“. Nein, liebe Leser, DAS STIMMT NICHT (MEHR). Ich wurde 1950 hier geboren und meine Kindheitserinnerungen bis ins junge Erwachsenenalter sind wirklich so. Die Häuserfassaden waren anthrazitgrau, wenn meine Mutter im Sommer Gäste auf der Terrasse bewirten wollte, wurden die Kaffeetassen bis zum Eintreffen der Gäste verkehrt herum auf die Unterteller gestellt. Kohlenstaub war immer in der Luft, verfärbte die draußen zum Trocknen aufgehängte Wäsche, wenn man nicht aufpasste. Die äußeren Fensterbänke hätte man halbstündlich mit Erfolg abwischen können. ABER SO IST ES SCHON LANGE NICHT MEHR!!! Das Zechensterben begann unaufhaltsam bereits 1957/58, ironischerweise wegen eines Überangebots an Kohle, aber auch wegen der sinkenden Ölpreise und erreichte seinen Höhepunkt 1963, als 13 Zechen gleichzeitig geschlossen wurden. Bis 1975 gab es in früheren Bergbaustädten wie Bochum, Essen, Herne oder Wattenscheid so gut wie keine Bergwerke mehr. Aber der Kohlenpott bestand nicht nur aus kohlefördernden Zechen, es gab und gibt auch die Hüttenwerke, in denen aus Eisenerz Eisen wird, die Kokshochöfen, die daran maßgeblich beteiligt sind und die Stahlindustrie, z.B. Thyssen-Krupp. Anfang 2012 waren in Nordrhein-Westfalen noch vier Zechen in Betrieb: das Bergwerk West wurde Ende 2012 und die Auguste Victoria wurde Ende 2015 stillgelegt, Bergwerk Ibbenbüren und Prosper-Haniel werden 2018 folgen. Staatlich subventioniert wird der Abbau von Steinkohle noch bis 2018, danach wird dieses Kapitel in der Geschichte des Ruhrgebiets endgültig abgeschlossen sein.

Viele stillgelegte Zechenanlagen oder Hochöfen sind zu Veranstaltungsorten geworden, Teil der Industriekultur Ruhrgebiet. So hätte der Stahlindustrielle August Thyssen (1842-1926) wohl kaum vermutet, dass eines Tages in seinem zum Landschaftspark Duisburg-Nord umgewandelten Stahlwerk Duisburg-Meiderich Freizeittaucher im Gasometer schwimmen würden! Das wohl bekannteste Beispiel ist die Zeche Zollverein, seit Dezember 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert. Falls es einen von euch mal hierher verschlägt, empfehle ich hier oder anderswo eine Zechenführung, besonders eindrucksvoll als Fackelführung, weitergehende Infos „hier„.

Ich stehe seit einigen Tagen ganz in der Nähe der Henrichshütte in Hattingen. Hattingen hat seit meiner Geburt einen hohen symbolischen Wert, habe ich doch 50 Jahre meines Lebens in der Hattinger Straße in Bochum gelebt. Hattingen hat einen schönen Campingplatz direkt an der Ruhr, der leider erst am 1. April öffnet. So stehe ich auf dem Wohnmobilstellplatz auf der anderen Seite der Ruhr. Hier gibt es 15 Stellplätze, genaueres „hier“ nachzulesen (freies WLAN!!!). In wenigen Schritten ist man an der Bushaltestelle, die Linie 558 fährt direkt in das Stadtzentrum von Hattingen, ein hübsches Fachwerkstädtchen, von wo man Anschluss z. B. nach Bochum (es gibt hier noch Straßenbahnen) und von dort aus in die ganze Welt hat.😉

Sorry für die vielen Links, aber ihr habt sicher schon gemerkt, dass die Pferde (etwas) mit mir durchgegangen sind! Ich liebe halt meinen „Pott“, hier sind meine Wurzeln. Und da ich schon fast 4 (in Worten: VIER) Jahre nicht mehr hier war, musste es mal wieder etwas ausführlicher sein. Und wie grün es hier wirklich ist, seht ihr auf der Karte oben. Beim Bushaltezeichen an der Ruhr links von der Henrichshütte befindet sich der Stellplatz.

Und jetzt sage ich „GLÜCK AUF„!!!

Stellplatz in Hattingen

 

P. S.: Wer Uschi vermisst, die ist mit Fix und Boxi schon bei Luise an der Oste. Es lohnt sich also, ab und zu auch mal einen Blick dorthin zu werfen. Wer Abonnent/Follower ist, bekommt automatisch eine Benachrichtigung bei neuen Blogbeiträgen.

written by Ingrid

Wie versprochen!

 

ZU OSTERN GEHT ES HIER WEITER!!!

Ostern 2016

Und nicht nur hier, sondern auch „hier„!

Wir wünschen allen unseren Lesern bunte, sonnige Ostertage und – wenn das Wetter nicht mitspielen sollte, wonach es ja gerade aussieht – macht es euch drinnen bunt und sonnig! Tipp: Schokoladeneier mit oder ohne Eierlikör.😉

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Kurze Pause

 

So, ihr Lieben! Wenn ihr diesen Beitrag lest, sind wir bereits auf dem Weg nach Norden! Da wir die Anfahrt nach Hamburg zur Verschiffung von Big Fix und Boxi auch dazu nutzen wollen, ein paar Besuche bei Familie und Freunden zu machen und wir überall dort sein werden, von wo wir schon ausführlichst nach rechts und links, oben und unten, innen und außen berichtet haben und wir außerdem mal kurz durchatmen müssen, um dann mit neuer Kraft unsere NORDAMERIKA-Reiseberichte starten zu können, machen wir hier und ab jetzt eine kurze Blogpause!

ZU OSTERN GEHT ES HIER WEITER!!!

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Man kann nicht alles haben!

 

Die Tage kam Post vom Erwin Hymer Museum mit einer Einladung zum Museumsfest: “Summertime!”. Wie der Event-Titel besagt, findet das Ganze im Sommer statt, genau am 13. und 14. August in Bad Waldsee, dem Sitz der Wohnmobilfirma Hymer. Das Treffen steht unter dem Motto “Let’s go West” und wendet sich in erster Linie an Besitzer und Liebhaber amerikanischer (Camping-) Fahrzeuge. Besonders willkommen sind US-Oldtimer, aber auch alle anderen Caravans, Reisemobile und Campingbusse der Baujahre bis 1980. Wer über ein solches Fahrzeug verfügt, wird aufgerufen, sich zu bewerben und für zwei Tage Teil der lebendigen Ausstellung zu werden. Teilnahmebedingungen und Anmeldeunterlagen finden sich auf der Homepage. Wer mitmacht, kann auf dem Sonderparkplatz für Oldtimer stehen und erhält freien Eintritt ins Museum. Ein buntes Rahmenprogramm lässt laut Ankündigung den “American Way of Life” hochleben.

Normalerweise wäre das genau das Richtige für uns! Schon immer habe ich für die silbernen Aluminium-“Zigarren” geschwärmt, die Airstreams!!! Und auf dem Flyer sieht man einen solchen mit einem rosafarbenen amerikanischen Straßenkreuzer als Zugwagen! Ohhh!!! ABER leider (nein, nicht leider!) sind wir zu der Zeit nicht hier, sondern genau da, wo diese Fahrzeuge herkommen. Wir werden uns also dort auf die Suche machen! Airstreams sieht man ab und zu noch in freier Wildbahn. Mehr als 65% aller seit den 1930er Jahren gebauten Airstreams existieren noch! Wir werden berichten… Kaufen kann man die übrigens immer noch, neu – und sogar in Deutschland, umgerüstet auf europäische Anforderungen. Im Vergleich zu den US-Modellen sind sie deutlich leichter und haben niedrigere Stützlasten. Airstream Europamodelle haben Stützlasten im Bereich von 70-150 kg. Sie haben serienmäßig eine Antischlingerkupplung und eine 100 km/h Zulassung. Die gesamte Verkehrstechnik entspricht europäischen Standards. In USA sind Stützlasten von 300-500 (!) kg üblich, diese müssen für eine Zulassung in Europa deutlich reduziert werden. Die Inneneinrichtung amerikanischer Campingfahrzeuge ist für Europäer ja, um es vorsichtig auszudrücken, gewöhnungsbedürftig! Wir konnten uns 2013 selbst davon überzeugen und hatten mit unserem “Venti” noch Glück. Um den Qualitätsansprüchen europäischer Kunden gerecht zu werden, haben die Airstream Europamodelle deswegen einen deutlich höherwertigeren und dennoch leichteren Innenausbau als ihre US-Geschwister. Die Möbel stammen aus deutscher Produktion und werden aus High-Tech Materialien hergestellt. Die gesamte Haptik des Innenausbaus übertrifft laut Werbeaussage den der US-Modelle bei weitem. Die Ausstattung der Airstream Europamodelle ist deutlich besser als die der US-Modelle. Sie verfügen zum Beispiel serienmäßig über eine Warmwasser-Zentralheizung der schwedischen Firma Alde. Hierbei fließt Wasser in bis zu 14 Metern Heizleitungen durch das Fahrzeug und es entsteht eine sehr angenehme indirekte Wärme. Ein deutlicher Unterschied im Vergleich zu den Warmluftheizungen, die in den US-Modellen eingesetzt werden. Wie angenehm eine Alde-Heizung ist wissen wir ja von Oscarlotta und wie laut eine amerikanische Warmluftheizung ist haben wir noch von “Venti” in Erinnerung.  

Gefallen könnte mir ein Airstream auch heute immer noch! Aber leider sind sie immer noch so schweineteuer! Eben Einzelanfertigung und Handarbeit mit 300-400 Arbeitsstunden, das kostet.

Airstream auf KOA-Campingplatz in Winthrop, WAAirstream auf KOA-Campingplatz in Winthrop, WAAirstream auf KOA-Campingplatz in Winthrop, WAAirstream auf KOA-Campingplatz in Winthrop, WA

written by Ingrid
photos taken with Canon Powershot A720 IS

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Noch eine Woche!

 

Aus Uschis Bericht konntet ihr ja schon entnehmen, wie weit wir sind mit unseren Reisevorbereitungen und jetzt steht auch unser Abreisetermin hier fest. Heute in einer Woche soll es soweit sein! Immerhin haben wir es inzwischen gut 4 Monate hier auf der Ostalb „ausgehalten“, was allerdings nicht besonders schlimm war.😉 Der Winter war ja gut erträglich, geregnet hat es nur ab und zu, richtig kalt war es auch nur zwischendurch immer mal wieder für kurze Zeit, gestürmt hat es öfter mal. Im Moment ist es wieder etwas matschig vor der Tür, wobei heute Morgen alles leicht überfroren war, rauhreifmäßig. Auf den Trittstufen von Oscarlotta lag keine Puderzuckerschicht Schnee, wie es beim ersten Blick aussah, sondern eine Puderzuckerschicht Eis. Vooorsichtiges Aus- und Einsteigen war angesagt oder als Alternative kochendes Wasser drüber schütten und/oder ein Hämmerchen einsetzen.

Wir haben heute einen Rundumschlag Erledigungen gemacht und bei der Gelegenheit auch gleich einen Termin bei der Wohmobilfirma unseres Vertrauens für eine noch fällige Reparatur an Oscarlotta. Das Spülwasser für die Toilette läuft außer in die Kassette über irgendeine undichte Schlauchstelle in das Kassettenstaufach und seit ein paar Tagen hat auch noch die SOG-Entlüftung den Geist aufgegeben. Mittwoch 11 Uhr Firma Mühlich in Aalen und danach Richtung Norden! Vorher muss Flitzi noch sauber gemacht (lohnt sich!) und verpackt werden, die Reisekoffer müssen aus dem Haus von Uschis Vater geholt werden und verabschieden müssen wir uns dort und hier natürlich auch noch. Dann dürfen wir nicht vergessen, alles, was wir in meinem Hänger zwischengelagert haben, in Oscarlotta oder sofort in Fix und Boxi umzuräumen. Ja, und dann werden wir in einer ganz ungewohnten Fahrgemeinschaft unterwegs sein, nicht Oscarlotta und Flitzi wie die letzten 3 1/2 Jahre, auch nicht Fix und Boxi samt Ente wie auf der Hinfahrt unserer Sommertour letztes Jahr, sondern wieder so wie zu Beginn unserer gemeinsamen Reisezeit 2002 mit zwei Wohnmobilen hintereinander her. Da wir das 5 Jahre erfolgreich absolviert haben, werden wir es wohl noch können!

Küstenstraße SpanienMar MenorSta.Susannabei Conil Santa Susanna

written by Ingrid
photos taken by Uschi with Canon Powershot A720 IS

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Eine laaange To-do-Liste oder…

 

Vorbereitungen für unsere sechsmonatige Reise mit unserem Huckepack-Team durch den Nordosten von Kanada und USA

Damit unsere (zum großen Teil schon abgeschlossenen) Vorbereitungen auch anderen Reisemobilisten, die eine solche oder ähnliche Tour nach Nordamerika = USA/Kanada planen, leicht nachlesbare Hilfestellungen bieten kann, wähle ich in diesem speziellen Blogeintrag eine unterteilte Darstellung zwecks besserer Übersicht:

– Wir haben für unser “Huckepack-Team” eine Roll On / Roll Off – Verschiffung von Hamburg nach Halifax (Nova Scotia, Kanada) inklusive Versicherungen bei  SeaBridge gebucht.

erste Informationen zur Verschiffung mit “SeaBridge” auf www.sea-bridge.de

– Besuch eines SeaBridge-Treffens, dieses Jahr in Bad Dürrheim vom 21.-24. April und 12.-14.September, in Bad Königshofen vom 8.-11. September

– Um die Elektrizität in Nordamerika nützen zu können braucht man einen Umformer, um 110V in 230V umzuwandeln (wird auf den Treffen gebraucht angeboten für etwa 100 Euro).

– bei der Wahl der Gasflasche sollte man auf jeden Fall eine LPG-Tankflasche wählen, ein sehr gut informierter Mitarbeiter von Seabridge hat mir diesen Rat beim Treffen gegeben mit dem Hinweis, dass deutsche Campinggasflaschen schon seit vielen Jahren in Nordamerika NICHT mehr gefüllt werden. (Der deutsche und der nordamerikanische Füllstutzen sind identisch, also braucht man an der Tankflasche KEINEN Fülladapter zu kaufen.) Wir haben uns für nur EINE Tankflasche entschieden, weil speziell in Halifax vor der Rückverschiffung die Flasche “gespült” werden muss, Kostenpunkt 100 CAD (zur Zeit 65 Euro). Aus unserer Erfahrung der letzten Reise im Nordwesten von USA/Kanada wissen wir, dass Tanks (Tankflaschen) auf fast allen Camping- und RV-Plätzen und an vielen Tankstellen gefüllt werden können. Die wahrscheinlich kostengünstigste Möglichkeit zur Lösung des Gasproblems ist eine amerikanische Gasflasche in USA oder Kanada zu kaufen, z. B. bei Walmart (geht nur, wenn der Gaskasten groß genug ist, da der Durchmesser dieser Flaschen etwas größer ist als eine deutsche 11kg-Gasflasche). Einen Adapter muss man aus Deutschland mitnehmen, auch hier wird einem beim Treffen geholfen, mit Adapterverkauf und amerikanischer Gasflasche, die man probeweise in den Gaskasten des eigenen Mobils stellen kann, um zu sehen, ob man ganz ohne deutsche Gasflasche verschiffen kann. (Leider kommt für uns diese Möglichkeit nicht in Frage, da in Nordamerika 5kg-Gasflaschen nicht gebräuchlich sind.)

– Die Verschiffung kostet pro m³ des Mobils dieses Jahr 44 Euro, ohne Hafen-, Zoll- und sonstige Gebühren! Außerdem ist eine Transportversicherung nötig, die Prämienhöhe beläuft sich auf 0,9% des Zeitwertes des Fahrzeugs. (Angaben für  die einfache Fahrt von Hamburg nach Halifax)
*rechnet möglichst auf den Zentimeter genau

– da unsere deutsche Versicherung für Amerika NICHT gilt, muss man eine amerikanische Versicherung für das Fahrzeug abschließen, nähere Infos auch bei SeaBridge. Wir werden unserer KFZ-Versicherung in Deutschland den Zeitraum mitteilen, in dem wir die Versicherung nicht benötigen und hoffen auf eine Beitragsrückerstattung.

– Für die Einreise mit dem Flugzeug in die USA muss man vorher im Internet ein ESTA-Visum beantragen (“Visa Waiver” Programm, 2013 kostete es 15 USD pro Person, mit Kreditkarte zu bezahlen). Es gilt für max. 90 Tage Aufenthalt! Wer gerne 6 Monate in USA bleiben möchte muss ein B2-Visum beantragen (umfangreiches Prozedere). Für die Einreise mit dem Flugzeug nach Kanada muss man (ab 15. März 2016) ein ETA-Einreisevisum auch im Internet beantragen (7 CAD pro Person, mit Kreditkarte zu bezahlen). In Kanada kann man 6 Monate ohne weiteres Visum bleiben. Übrigens, das eigene Fahrzeug darf in Nordamerika (also USA und Kanada) nur ein Jahr bleiben, dann muss es ausgeführt werden.

– Unser Reisemobil “schwimmt” ~ 15 Tage über den Nordatlantik, wir dürfen leider nicht “mitschwimmen”!

– Unsere Flugreise mit Condor von Frankfurt nach Halifax kostet ~ 800 Euro (pro Person, hin und zurück)

– Das Fahrzeug muss in Hamburg im Hafen sauber (innen und außen!) abgegeben werden. Obligatorisch ist zusätzlich noch eine Unterbodenwäsche, die kostenpflichtig im Hafen durchgeführt wird. Normalerweise kann man 18 Tage später in Halifax sein Fahrzeug wieder auslösen. (Rückverschiffung bei uns von Halifax nach Hamburg).

– Wir haben für die Nacht vor dem Abflug aus Deutschland ein Hotelzimmer in einem der Flughafenhotels in Frankfurt gebucht und für die Tage bis zur Abholung unseres “Gespanns” ein Hotel im “Herzen” von Halifax.

– Gefühlte tausend Kleinigkeiten wie Werkzeugergänzung, Durchsicht des Fahrzeugs in der Werkstatt plus Ergänzung der Ausstattung, Reisepassgültigkeit überprüfen, internationalen Führerschein besorgen (für ETA schon notwendig!) usw. haben wir schon fast in trockenen Tüchern. Ausräumen aller NICHT erlaubten und nicht notwendigen und seefestes Verstauen aller erlaubten Dinge erledigen wir natürlich “auf den letzten Drücker” bei unserer Freundin Luise, ganz in der Nähe von Hamburg! Zwinkerndes Smiley

Weitere Einzelheiten würden den Rahmen dieses Blogbeitrags sprengen!

Huckepackteam

Alle, die ähnliche Reisen vorhaben, können bei einem SeaBridge-Treffen ganz viele Menschen treffen, die schon geführte Reisen mit Seabridge gemacht haben oder schon Touren auf eigene Faust (wie wir) gefahren sind. Das von uns im Herbst besuchte Treffen in Bad Dürrheim war ringsrum nur KLASSE, aber auch anstrengend. Wir haben 3 Tage und lange Abende bei Diavorträgen über geführte Reisen “Gottweißwohin” durchgestanden, aber keine Minute bereut. Außerdem haben wir Gleichgesinnte getroffen und viel geklönt. Wir konnten den für Nordamerika nötigen Umformer erstehen und alle Fragen, die wir schon im Vorfeld gesammelt hatten, nicht nur loswerden, sondern wir bekamen auch Antworten. (Bericht von damals siehe „hier„)

Man kann natürlich auch OHNE die professionelle Hilfe von SeaBridge eine Reise mit dem eigenen Mobil  über die “großen Teiche dieser Welt” planen und durchführen. Vielleicht ist es im Einzelfall etwas kostengünstiger, uns wäre es auf jeden Fall zu stressig!!! Wir können mit dem “Fastrundumsorglospaket” (fast)gelassen unser Abenteuer Nordamerika angehen.

Wenn ihr die Reise von Big Fix&Boxi mit uns verfolgen möchtet…

https://fixundboxi.wordpress.com ab Mitte April Bin gleich zurück !

 

Irgendwo in Kanada

written by Uschi
photos taken with Canon EOS 600D

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Live von der Microsoft-Front

 

Aktuell 16:26 Uhr. Ich sitze wieder im Steinhaus neben dem Computer von Jules Fraule, schon seit gestern. Nein, ich habe nicht hier geschlafen!😉 Aber gestern war ja Microsoft Patch Day und wir warteten auf das ange(drohte)kündigte Upgrade auf Windows 10. Der Laptop war seit dem frühen Morgen eingeschaltet und um 15 Uhr kam ich dann mal nachsehen. Es wurden mir 7 optionale Updates angeboten, die bisher nicht installiert worden waren, aus den letzten zwei Jahren. Sonst nichts! Nun ja, Microsoft sitzt in den USA, im Nordwesten im Staat Washington, also ca. 9 Stunden hinter uns in Deutschland. Und bei so vielen Upgrades, die in die ganze Welt verschickt werden müssen, kann das ja schon mal ein wenig dauern. Vielleicht macht man ja auch um jedes noch ein rotes Schleifchen drum herum, wer weiß? Also erst mal Kaffee trinken!

Irgendwann beschloss ich, nach Hause zu gehen und zur Not noch einmal wiederzukommen. Aber es passierte gar nichts mehr gestern, auch auf meinen Laptops wurden keine Updates angekündigt. Also wohl doch eine leichte Überforderung bei Microsoft, oder was?

Also heute wieder zum Steinhaus. Nein, es sei noch nichts passiert. Ich ließ den Computer nach Updates suchen. 20 WICHTIGE Updates wurden mir zur Installation angeboten. Wunderbar, ABER das, worauf wir warteten, war nicht dabei! Jetzt bin ich ja mal sehr gespannt, wie es weitergeht! Die letzten Infos in den diversen Computer-Newslettern hießen, dass man schon noch einmal um Erlaubnis gefragt werden würde und das Upgrade auf Windows 10 nicht völlig automatisch ablaufen würde. Haben trotzdem zu viele Kunden protestiert und man hat alles gecancelt? Warten wir mal ab…

suchen...gefunden!Ergebnis Prozess

written by Ingrid
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Mobil oder Immobilie?

Wohnsituation

Heute können wir wieder ausziehen, aus der Steinhaus-Immobilie zurück in unsere Mobile. Und, was meint ihr? Sind wir froh oder traurig? Nun, ihr könnt es euch sicher schon denken, wie immer gibt es Vor- und Nachteile. Jeder wird es für sich ganz persönlich entscheiden und so leben, wie es für ihn passt. Über die Vor- und Nachteile ist auch schon auf diversen Blogs viel geschrieben worden, das müssen wir jetzt nicht alles nochmal wiederholen. Deswegen fassen wir uns kurz und sagen:

FÜR UNS MUSS ES EIN WOHNMOBIL SEIN!

– Wir schätzen KLEINE (und wenige) Räume. Dort kann man nicht mehr ansammeln und aufheben, als man wirklich zum Leben braucht. Eine (große) Wohnung verführt dazu, vieles anzuschaffen und aufzuheben, das man eigentlich gar nicht (mehr) braucht.
– Wir mögen den UNMITTELBAREN Kontakt mit der Natur. Wie schon berichtet, hört man in einer Wohnung oder in einem Haus in der Regel nicht mal mehr, wenn es draußen regnet oder man merkt nicht, wenn es stürmt oder schneit. Die Geräusche oder Bewegungen, die das Wetter mit einem Wohnmobil macht, kann man nicht nicht merken.
– Wir nehmen die NACHTEILE gegenüber einer Wohnung in Kauf und befüllen gerne weiterhin unseren Frischwassertank, damit Wasser aus den Hähnen kommt, entleeren unseren Abwassertank und die Toilettenkassette, schleppen Gasflaschen.
– Natürlich hat man in einer Wohnung mehr BEWEGUNGSFREIHEIT, in einer großen oder einem ganzen Haus sowieso. Aber sind das freiwillige oder eher auf Grund der weiten Wege erzwungene Bewegungen? Wir bewegen uns lieber draußen, egal ob bei den nötigen Ver- und Entsorgungsarbeiten oder ansonsten bei Freizeitaktivitäten. Darüberhinaus ist es dann egal, ob die Räumlichkeit groß oder eben klein ist, denn sitzen kann man ja immer nur auf einem Stuhl/Sofa/Sessel. Die Tage hier in der Steinhauswohnung haben wir uns tagsüber ausschließlich in immer demselben einen Raum aufgehalten (mit kurzen Abstechern in die Küche), obwohl es einige Möglichkeiten mehr gegeben hätte. Aber es wurde sehr schnell deutlich, dass wir auch dann keine Abwechslung oder große Auswahl brauchen, wenn sie zur Verfügung stehen.
– Und was war mit JULE? Die lag, saß, spielte immer da, wo wir waren, erst abends legte sie sich fünf Meter weiter in den dunklen Flur. Die Badewanne, die es in einem Wohnmobil nicht gibt, haben wir für sie nicht gebraucht. Wenn sie richtig schmutzig vom Spaziergang zurückkam, haben wir ihr die Pfoten und den Bauch mit einem nassen Handtuch draußen aus einem mit Regenwasser gefüllten Bottich heraus gesäubert und konnten dann einen „wohnungstauglichen“ Hund mit hereinnehmen. So gesehen hätten wir sie auch mit in Oscarlotta nehmen können! Wahrscheinlich würden wir das beim nächsten Mal auch (wieder) so machen!

Abschließendes Fazit:
Für uns sollte/darf es noch lange nichts anderes sein als ein Wohnmobil! Und wenn wir dann doch irgendwann mal „in die Jahre“ kommen, dann käme ein Wohnwagen oder eher ein Mobilheim infrage, irgendwo auf einem Campingplatz, der unseren dann geänderten Ansprüchen entspricht. Aber bis dahin darf es ruhig noch ein wenig dauern!!!

written by Ingrid
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Bergfest

 

Die Hälfte unserer Hundesitting-Zeit ist herum, Bergfest sozusagen! Zur Feier des Tages gab es Berliner Ballen zum Kaffee (den wir jeden Nachmittag als „Arbeitsessen“ mit dem Rezeptionisten des Campingplatzes einnehmen) und abends Kartoffel-Gemüsepfanne mit den Resten unseres Silvestereises als Nachtisch. Wir haben hier in der Steinhauswohnung zwar eine Spülmaschine, aber jeden Vorspülgang übernimmt mit Begeisterung natürlich Jule!
Ein weiteres Zwischenfazit: In einer Steinhauswohnung, die aus mehr als einem Zimmer besteht, verliert man sich. Wenn man etwas von dem anderen will, muss man brüllen, hinterherlaufen oder telefonieren.😉 „Wo bist du denn gerade?“ ist hier zur Zeit jeder zweite Satz.
Jule ist erwartungsgemäß absolut zufrieden, lieb und ewig hungrig. Trotz des nicht allzu schönen Wetters bekommen wir sie einigermaßen sauber von den Spaziergängen wieder nach Hause. Zur Not gäbe es noch die Badewanne, aber das war bisher noch nicht nötig.
Ab und zu findet sich noch ein versprengter Schneefleck, der natürlich gnadenlos ausgeschöpft wird!

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Auf den Hund gekommen oder der ultimative Test: “Wie lebt es sich in einer Steinhauswohnung?”

Auf den Hund gekommen sind wir ja schon öfter, wenn wir hier in/auf unserem Heimathafen/-campingplatz sind. Jule Ferienhund ist unseren Stammlesern schon ein Begriff. Immer wenn ihre Leute Termine haben, wo Hund nicht möglich, sinnvoll oder erlaubt ist, springen wir ein, wenn wir gerade hier sind. Jule kennt das inzwischen und da wir wirklich gut miteinander auskommen, ergibt sie sich nicht nur in ihr Schicksal, sondern wir sind sicher, dass sie genauso gerne mit uns zusammen ist wie wir mit ihr. Am schönsten ist es für Jule natürlich im Sommer, wenn sie den ganzen Tag draußen vor Oscarlotta im Gras liegen kann und sie liebt es, wenn mindestens eine von uns in ihrer unmittelbaren Nähe ist. Anzuleinen brauchen wir sie nie, sie läuft nicht weg, sie bellt nicht, die anderen Hunde, die urlaubsmäßig da sind, interessieren sie nicht. Coole Jule eben!

Nun sind die Bedingungen draußen ja gerade nicht so toll! Der Schnee ist wieder weg, der Matsch ist wieder da. Da ist Oscarlotta nicht ganz der geeignete Ort für einen Schlammpfotenhund und zu wenig Bewegungsfreiheit wäre hier auch. Eine gute Gelegenheit für uns, nach langer Zeit mal wieder das Leben in einer Steinhauswohnung zu testen!😉 Heute ist erst Tag 3, wir werden bei mehr Erfahrungswerten berichten, ihr müsst euch also noch etwas gedulden. Ein erstes Fazit: Man hört nicht, wenn es regnet!!! (Ist das gut, ist das schlecht? Was meint ihr?)

in der Steinhauswohnung (1)

written by Ingrid
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Auf der Ostalb nichts Neues

 

Es gibt nichts Neues, zumindest nichts wirklich Erwähnenswertes. Der Schnee schmilzt leider schon wieder, sodass der Skibetrieb im unmittelbar an den Campingplatz grenzenden “Skizentrum Hirtenteich” (3 Lifte, Flutlichtpisten und kilometerlange Langlaufloipen) nach einer kurzen Woche schon wieder eingestellt werden musste. Schade! Bald werden wir den Matsch zurückhaben, aber das ist ja auch nichts Neues!😦
Ein paar Fotos haben wir für euch, sonst nichts!

Skizentrum HirtenteichSkizentrum HirtenteichSkizentrum HirtenteichSkizentrum HirtenteichSkizentrum HirtenteichSkizentrum HirtenteichSkizentrum Hirtenteich

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Schnee, viel Schnee!

 

Freitagabend vor einer Woche wollte ich gerne mal wieder meine NDR-Talkshow sehen. Unsere Sat-Schüssel lag schon länger eingefahren auf dem Dach und hatte ein Schneehäubchen. Würde sie hochfahren? Mit einem leicht bangen Gefühl versuchten wir es, sie ächzte ein wenig, es fiel ihr hörbar nicht leicht, aber sie schaffte es! Nur war offenbar der Schnee, der auf ihr gelegen hatte, an eine ausgesprochen ungünstige Stelle gefallen, denn zwei Stunden später retour ging gar nichts mehr. Es kam eine Fehlermeldung “Motorblockade”: “Irgendetwas blockiert den Motor. Bitte stellen Sie sicher, dass die Antenne sich frei bewegen kann und starten Sie den Vorgang erneut.” Ein weiterer Versuch ergab dasselbe Ergebnis. Die Schüssel blieb die Nacht über aufgestellt. Für die nächsten Tage war Sturm angesagt, also ging Uschi am Samstag auf’s Dach und klopfte zunächst nur den schon festgefrorenen Schnee rund um die Sat-Schüssel weg. Mehr war nicht möglich, da es schon wieder schneite. Aber immerhin konnten wir sie wieder einfahren! Als dann die Woche endlich mal die Sonne schien, ging es der gesamten Dachlast an den Kragen, auf Knien wegen der Rutschgefahr. Und das hat sich gelohnt, wie ihr sehen könnt. Oscarlotta atmete spürbar auf, nachdem sie von den Schneemassen befreit war, die sich auf ihr angesammelt hatten.

18. Jan. 18. Jan.18. Jan.18. Jan.

Ich assistierte von der Trittleiter (Bett zu Heki) aus und dabei entstanden noch ein paar schöne Fotos von der Nachbarschaft. Schnee in Verbindung mit Sonne hat schon was!

18. Jan.18. Jan.18. Jan.18. Jan.  18. Jan.

written by Ingrid
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Macht Microsoft das wirklich???

 

Wer ein wenig computerinteressiert ist, hat sicher mitbekommen, dass Microsoft am letzten Patch Day den Support für alle Internet Explorer Versionen älter als IE 11 eingestellt hat. Außerdem wird seitdem das Betriebssystem Windows 8 nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt. Das ist umso erstaunlicher, als die älteren Betriebssysteme Windows 7 und sogar Vista immer noch Sicherheitsupdates erhalten, Vista bis 2017 und 7 bis 2020. Sogar XP wird noch bis 2019 mit Sicherheitsupdates versorgt, wenn man einen bestimmten Eintrag in der Registry vorgenommen hat. Normalerweise dauert der Support für ein neu auf den Markt gekommenes OS 10 Jahre. Windows 8 gibt es erst seit 2012. Warum ist jetzt schon Schluss? Das neue Betriebssystem stieß bei zahlreichen Nutzern auf Kritik. Zu radikal fiel vielen die Umgestaltung im Vergleich zu Windows 7 oder dem immer noch absolut beliebten XP aus, zu stark wurden Teile des Systems verändert. Der Verzicht auf den altbekannten Start-Button z. B. löste einen Sturm der Entrüstung aus. Der Erfolg hielt sich entsprechend in Grenzen, viele Nutzer verzichteten auf ein Update und behielten Windows 7 auf ihren Rechnern oder nutzten sowieso noch ihr geliebtes XP (ich auch!). Eine Veränderung brachte erst das umfassende Update auf Windows 8.1, welches einige der Kritikpunkte behob und altbekannte Elemente zurückbrachte. Das Update war so umfassend, das Windows 8.1 in vielen Punkten als eigenständiges Betriebssystem gilt und als Zwischenschritt zwischen Windows 8 und Windows 10 verstanden wird. Microsoft bezeichnet das Update aber lediglich als Service Pack. Service Packs können nach ihrem Erscheinen binnen 24 Monaten installiert werden. Nach Ablauf der Frist endet der Support für die jeweilige Vorgängerversion, in diesem Fall Windows 8.

Nun werden wohl die meisten Windows 8 User dieses Service Pack längst aufgespielt haben. Zu erkennen ist das u. a. daran, dass der Computer jedes Mal nach dem Booten eine Reservierung des Upgrades auf Windows 10 anbietet. Wer das nicht möchte, hat bisher immer “Nein, danke” geklickt. Was niemand weiß, ist, dass Microsoft trotzdem heimlich und unbemerkt die Installationsdateien vorsorglich schon einmal auf die betreffenden PCs, Note- und Netbooks, Tablets und Smartphones transportiert hat. Das ist schon schlimm genug, belegen sie doch um die 6 GB auf den Festplatten. Bei Tablets und Smartphones mit wenig Festplattenkapazität schon eine Nummer! Abhilfe schafft da nur ein spezielles Programm und das erfordert schon ein wenig Insiderwissen (Wissen, dass es so etwas gibt und Wissen, wie man damit umgeht).

Der Hammer kommt aber jetzt! Da Microsofts ehrgeiziges Ziel ist, in zwei bis drei Jahren 1 Milliarde Windows 10 Nutzer zu haben, hilft man mal ein wenig nach. Nach einem offiziellen Microsoft Blogeintrag vom 29. Oktober 2015 deklariert man das Update/Upgrade einfach von einem optionalen zu einem empfohlenen! Da die meisten Computerbesitzer Updates automatisch installieren lassen, sowohl sicherheitsrelevante als auch empfohlene, würde beim nächsten Patch Day am 9. Februar auf allen entsprechend eingestellten Windows 7 und Windows 8.1(.1) Rechnern Windows 10 automatisch installiert werden, ob man das nun will oder nicht!!! Das wäre natürlich eine unglaubliche Bevormundung und geht gar nicht! Wer auf keinen Fall wechseln will, sollte vorsichtshalber einen kleinen Haken an einer bestimmten Stelle entfernen.

ANLEITUNG: Die ‘Windowstaste’ und die Taste ‘R’ tippen; in das Eingabefeld “wuapp” eingeben (ohne Anführungszeichen) und OK klicken; dann auf ‘Einstellungen ändern’ klicken und bei >Empfohlene Updates auf die gleiche Weise wie wichtige Updates bereitstellen> den Haken entfernen.

Alle anderen können gespannt oder gelassen abwarten, was am 9. Februar passiert. Sicher wäre aber vorsichtshalber ein Backup seines Systems anzuraten, falls beim Zwangsumstieg etwas schieflaufen sollte. Da mein alter Laptop mit XP läuft (natürlich MIT Sicherheitsupdates) und mein neuer mit Windows 10, werde ich alles beim Computer von Jules Fraule beobachten. Bin sehr gespannt, ob Microsoft sich das wirklich traut, ob es völlig automatisiert ablaufen wird oder ob man doch noch an irgendeiner Stelle deutlich und erkennbar um Erlaubnis gefragt wird und evtl. irgendwo einen Haken rein- oder rausmachen muss.

Ja, ich weiß, dass es Linux gibt!😉

Quelle:
http://www.mobilfunk-talk.de/news/221941-microsoft-beendet-support-fuer-windows-8/

http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Software-Windows-10-Zwangs-Update-Killer-13265941.html

written by Ingrid

Der Matsch ist weg…

 

…der Schnee ist da! Da muss ich nicht fragen, ob das nun gut oder schlecht ist. Alles, was diesen fürchterlichen Zustand vor Oscarlotta beseitigt, IST gut! Der Zustand jetzt ist zwar auch etwas beschwerlich, aber zumindest sauber. Es hat gestern unablässig geschneit, dazu blies immer noch ein heftiger Wind, der binnen kürzester Zeit dafür sorgte, dass die hintere Treppe zu den Serviceräumen des Campingplatzes nicht mehr erkenn- geschweige denn begehbar war. Der Traktor wurde zum Schneeschieber umfunktioniert, aber so schnell wie es schneite konnte man kaum schieben. Für die Treppe war er sowieso nicht geeignet und da bei Oscarlotta heute Ent- und Versorgung anstand, hieß es für uns, die eigene Schneeschaufel aus dem Blechhäuschen holen und bahnen. Maulwurfgänge rund um das Mobil, das ein wenig vor sich hinfriert, zum Glück nur äußerlich. Big Fix und Boxi sowie Flitzi stehen zusammen auf einem Stellplatz in der Nähe der Ausfahrtschranke, denn von unserer Terrasse aus käme man bei dem Schnee nicht mehr den leicht ansteigenden Weg hoch. Immerhin müssen wir ja mal einkaufen fahren. Und wenn das so weitergeht mit dem WINTER, fahren wir mit Big Fix und schalten den Allradantrieb zu. Wofür hat man denn so viele Fahrzeuge?😉

16. Jan.16. Jan.16. Jan.16. Jan. 16. Jan.16. Jan. 16. Jan.16. Jan.16. Jan.16. Jan.16. Jan.16. Jan.16. Jan.16. Jan.16. Jan.16. Jan.

written by Ingrid
photos taken with iPhone and with Canon EOS 600D

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Januar-Blues

 

Es passiert GAR NICHTS auf der Schwäbischen Ostalb, zumindest dort, wo wir sind. Ist das nun gut oder schlecht? Das Wetter ist unentschlossen und launisch wie eine Diva, der Winter kann sich nicht so recht entscheiden, ob er nun Winter sein will oder Spätherbst oder Vorfrühling. Unten in Essingen blüht ein rosafarbener Kirschbaumtraum. Immer wieder mal schneit es, um noch am selben Tag wieder wegzutauen. Der Rasen vor Oscarlotta hat sich verwandelt in ein Fußballfeld nach dem Spiel bei Regen. Schuhe mit reinnehmen geht gar nicht! Zentimeterweise klebt matschiges braunes Irgendwas unter den Sohlen, wenn man auf den Wiesen beim Spaziergang nicht aufpasst, kann es auch die Sorte sein, die nicht so besonders gut riecht.😉 Das will man dann erst recht nicht drinnen haben! Wir eiern mehr als wir gehen, egal ob Schnee liegt oder nicht. JA, das haben wir alles gewusst, als wir uns dafür entschieden haben, hier die Wintermonate zu verbringen. Aber ich möchte jetzt gerade mal ein wenig rumjammern!!! Uschi hat sich ein neues Smartphone und ich mir (nach 9 Jahren!) einen neuen Laptop gekauft, so haben wir wenigstens zu tun, einrichten, einarbeiten, umgewöhnen. Einkaufen fahren, Besuche bei Uschis Vater, Geburtstage feiern, nachmittägliche Kaffeetreffen mit Jule Ferienhund und ihrem Herrle und Fraule, Hundespaziergänge, mehr ist nicht. Außer den üblichen “Hausarbeiten” und sonstigen Verrichtungen natürlich. Ja, ihr in Spanien, ihr liegt in der Sonne!!! Aber die Hälfte der “harten” Wintermonate Dezember, Januar, Februar haben wir ja schon rum und dann kann es nur noch besser werden. Hoffen wir zumindest. Im Anschluss eine bunte (Wetter-) Bildermischung.

EispizzaLauterburg am AbendAbendstimmungJule im LaubJule-SpaziergangNebel über LauterburgChristrosenZobi (Opas Dackel) Vollmond

Und so sieht es aktuell vor der „Haustür“ aus, nach zwei Tagen heftigstem Sturm:

13. Jan.

written by Ingrid
photos taken with iPhone (full moon with Canon EOS 600D)

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Kuchen aus dem “Omnia”

 

In den letzten acht Jahren mit Oscarlotta haben wir unseren Gasbackofen sehr geschätzt. Am liebsten habe ich Rührkuchen und Hefegebäck gebacken. Diese “Backereien” waren mit einfachen Zutaten schnell (und ohne großen Firlefanz) zubereitet. Außerdem lieben wir es, mehrere Tage etwas Selbstgebackenes zum Nachmittagskaffee zu haben. Im letzten Jahr hatten wir nun das Problem, dass in “Boxi” absolut kein Platz für den Einbau eines Backofens war. Ein elektrischer kleiner Backofen kam nicht in Frage, die Dinger sind immer viel zu klein für Kuchen, außerdem backen die überhaupt nicht gleichmäßig. Irgendwann las ich dann bei 14qm etwas über einen “Omnia”. Dieses “Teil” fand ich doch sehr interessant. Bei anschließender Internetrecherche gefielen mir das Back-Prinzip und die staufreundlichen Abmessungen. Der Anschaffungspreis erschien mir im ersten Moment zwar etwas hoch, trotzdem habe ich diesen “Backofen” bestellt.

Omnia in Aktion

Die “Backform” hat den Durchmesser einer üblichen Springform/Rodonkuchenform (knapp 26cm), so passen die haushaltsüblichen Mengenangaben für gerührte Kuchen und Aufläufe aller Art. Außerdem kann man bis zu vier (kleine, längliche) vorgebackene Brötchen auf dem Gitter (Zusatzteil) fertigbacken. In 15 Min. hat man ofenfrische Brötchen. Auch hier gilt: Eine Minute mit größter Gasflamme, dann auf kleinster Flamme backen.

Als wir uns dann im Sommer auf unserer “Testreise” durch Dänemark auf der Insel Rømø mit Birgit und Steffi am Strand trafen, schenkten sie uns eine Tüte mit Fertigteig für einen Stratiatella-Kuchen (von Edeka). Steffi gab mir als “Omnia-Neuling” drei ganz wichtige Hinweise zum Backen mit dem Omnia dazu:

1. Die Backform IMMER gut einfetten und “semmelbröseln”.

Tipp von mir: Wer wie ich keine Backpinsel mag, um das Fett zu verteilen, es geht auch richtig gut mit einem Stück Küchenpapier.

vorbereitete Backform

2. Die gefüllte und verschlossene Backform IMMER nur eine Minute auf größter Gasflamme anheizen und dann auf kleinster Flamme fertigbacken.

3. NIE den Deckel während der Backzeit, beim Stratiatella-Kuchen genau 45 Minuten, öffnen.

Jetzt werden die Zweifler unter euch sagen, ich muss den Backfortschritt doch kontrollieren, NEIN, müsst ihr nicht. Am Ende der Backzeit könnt ihr den Deckel hochheben und werdet so verblüfft und begeistert sein wie ich nach meinem ersten Backversuch.

Stratiatella-Kuchen

Der Stratiatella-Kuchen war wunderbar locker gebacken und hatte eine total gleichmäßig braune Kruste. Ich habe noch nie einen so gleichmäßig gebackenen Kuchen aus einem anderen Backofen geholt. Wir haben ihn zu einem Tässchen dänischen “Stempelkaffee” sehr genossen und natürlich auch noch was übrig gelassen. Zwinkerndes Smiley 

Kaffeepause

Die nachfolgenden Testbackereien sind bisher genauso erfolgreich verlaufen wie beim ersten Mal. Allgemein habe ich festgestellt, dass die Teigmengen für einen Rührkuchen  und auch die Teigmenge für eine “Hefekordel” (geht im Omnia besser als ein Zopf) immer eine Backzeit von 60 Minuten erfordert. 

An dieser Stelle noch ein Tipp von mir: Dreht die noch heiße, geschlossene Backform mit Deckel auf den Kopf und der Kuchen fällt mit einem hörbaren “Plopp” in den Deckel. Dann dreht ihr alles wieder zurück und könnt den Kuchen auskühlen lassen.

Jetzt gebe ich euch zu allen “Testkuchen” noch die Zutaten an und ein paar Hinweise dazu .

Der erste Testkuchen im Omnia war ein “Apfelbrot”. Ich habe den Teig genau so zubereitet, wie ich es schon im Apfelbrotrezept (unter Lieblingsrezepte in der rechten Seitenleiste und/oder oben in der Menüleiste nachzulesen) angegeben hatte. Backzeit im Omnia 60 Minuten!

Der zweite Testkuchen war eine “Hefekordel”, besser in den Omnia reinzukriegen als die übliche Zopfform. 

Hefeteig

Wie man Hefeteig zubereitet und welche Zutaten ihr braucht, steht unter “Flachswickel” (auch in der Rubrik Lieblingsrezepte zu finden). Backzeit im Omnia 60 Minuten!

fertige Hefekordel

Der dritte Testkuchen war ein Bananenkuchen, mein absoluter Favorit unter den ratzfatz zubereiteten Rührkuchen. Das Rezept ist simpelst. Ihr könnt einfach die Zutaten in der Reihenfolge aus der nachfolgenden Zutatenliste verrühren (am besten mit einem Handmixer), dann den Teig in die vorbereitete Backform des Omnia geben

Bananenkuchenteig

und backen, Backzeit 60 Minuten!

Zutatenliste für Bananenkuchen:

150g Margarine (verrührt)

100g Zucker , 1 P. Vanillezucker

2 Eier

3-4 (mit einer Gabel zerdrückte) reife Bananen

100g gemahlenen Haselnüsse

250g Mehl, 1P. Backpulver

fertiger Bananenkuchen

Ich werde auf Reisen mit Big Fix und Boxi den Omnia weiter erproben (auch süße und salzige Aufläufe). Die meines Erachtens lohnenden Rezepte dazu werde ich anschließend in einem Blogeintrag für euch veröffentlichen.

Nun viel Backfreude mit eurem schon vorhandenen oder neu angeschafften Omnia! Smiley

written by Uschi
photos taken with Canon EOS 600D and with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Reise in die Vergangenheit

 

Im Dezember gab es im benachbarten Städtchen am 4. Adventswochenende einen kleinen, feinen Weihnachtsmarkt, den Heubacher Kugelmarkt. Ein Teil der Verkaufsstände war in einem Gebäude untergebracht, das sich Schloss nennt, aber eher wie ein großes Rathaus aussieht. Das Woellwarthsche Schlossgebäude aus dem Jahr 1524 wurde in den 90er Jahren aufwändig und mit viel Liebe zum Detail saniert. Untergebracht sind dort heute die Stadtbibliothek, ein Trauzimmer, ein kleines Heimatmuseum und ein in seiner Art in Deutschland einmaliges Miedermuseum (Heubach ist Sitz der Firma Triumpf International). Alle Räumlichkeiten waren an diesem Wochenende kostenfrei zu besichtigen und so landeten wir ganz überraschend in einem historischen Klassenzimmer aus der Zeit um 1900.

Für unsere älteren Leser dürften die Fotos nicht ganz unbekannt sein! Auch wir haben unsere ersten Schuljahre noch so ähnlich erlebt, haben in solchen Bänken gesessen und unsere ersten Schreibversuche auf Schiefertafeln mit Griffeln gemacht.

Mein erstes Schuljahr

Erinnern können wir uns auch noch gut an die ausziehbaren Kartenständer, die gerne einmal mitsamt der Karte umfielen, wenn diese zu schnell nach oben befördert wurde.😉 Der Lehrer allerdings muss ein Chaot gewesen sein, so wie es um sein Pult herum aussieht!!! 

Bänke für 40 Schüler/innenSchulranzen aus LederSchiefertafeln, Griffel, Schwämmchen und Putzlappen, selbstgehäkeltdie große Tafel mit SchwingrahmenLandkarte am Kartenständerdas Lehrerpult auf einem Podest

written by Ingrid
photos taken with iPhone

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