Kommentare etc.

Die Kommentarfunktion ist die Sprechblase oben rechts an jedem Artikel! Leider müssen wir aus der Erfahrung heraus, dass es Kommentarschreiber gibt, die es „lustig“ finden, blöde, provokante oder unverschämte Anmerkungen zu schreiben, die Kommentare erst anschauen, bevor wir sie genehmigen. Da wir nicht 24 Stunden pro Tag online sind, müsst ihr vielleicht mal einige Zeit warten, bis euer Kommentar erscheint.

Darüberhinaus sind wir sehr daran interessiert, dass ihr uns Bescheid gebt, wenn ihr an irgendeiner Stelle unseres Blogs etwas findet, das offensichtlich nicht in Ordnung ist, z. B. nicht mehr funktionierende Links etc… Die Blogadmin arbeitet zwar i. d. R. sehr penibel, aber auch ihr kann ja mal was durch die Lappen gehen. Zwinkerndes Smiley Kommentar schreiben reicht aus!

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Bäumchen wechsel dich

 

Ein kleines, aber bedeutendes Update zu Beginn:

Apostille Das so sehnsüchtig erwartete Dokument mit der Apostille war schon am Montag vor einer Woche hier, wurde tatsächlich mit einem FedEx-Transporter angeliefert. 9 Tage hin und zurück, da kann man ja nicht meckern! Aber für schlappe €170 für bevorzugte Bearbeitung und Expresstransport kann man ja auch etwas erwarten, oder? Und wie sieht eine Apostille nun aus? Es ist eine aus Pappe bestehende “Ecke” im oberen linken Bereich eines Schriftstückes. Ein Hinweis besagt, dass das Dokument seine Wirksamkeit verliert, wenn die Apostille entfernt wird und er besagt auch, dass die Apostille nichts mit der Richtigkeit oder dem Inhalt des ursprünglichen Dokuments, das mit ihr beglaubigt wird, zu tun hat. Die Apostille bescheinigt lediglich, dass das ursprünglich erstellte Dokument (in unserem Falle die beglaubigte Unterschrift von Uschis Schwester unter der von ihr erteilten Generalvollmacht für Uschi) von einer juristischen Person erstellt wurde, die die Befugnis dazu hat. Toll, oder? Das Dokument und sein Inhalt ist immer noch wie gehabt, aber der Sachbearbeiter beim Grundbuchamt weiß jetzt, dass die Notarin im State Washington, die es erstellt und mit ihrem Geschäftsstempel versehen hat, dazu auch berechtigt war. Verwirrtes Smiley

Uschi hat natürlich sofort Kopien machen lassen und ist dann schnurstracks zu ihrem Notar in Aalen gefahren. Dort hat sie mit Engelszungen auf die Notargehilfin eingeredet, damit das Dokument nicht noch Tage auf ihrem Schreibtisch liegenbleibt. Wie lange es jetzt allerdings auf dem Schreibtisch des “Entscheiders” liegenbleiben wird, darauf haben wir keinen Einfluss! Trauriges Smiley

Wir sitzen also weiterhin unsere Zeit auf dem Campingplatz ab und freuen uns über jede Abwechslung, sei sie auch noch so klein. Am Montag kam sie in Form eines ganz besonderen Wohnwagengespanns, ein kleiner Eriba Puck-Anhänger mit einem Fiat Topolino als Zugwagen. Die Besitzer, ein älteres Ehepaar, kamen vom Hymer-Sommerfest und Oldtimer-Event in Bad Waldsee und wussten nicht, dass unser Campingplatz auf 700m Höhe liegt. Der Topolino hat nur 16 PS und schaffte es nicht aus eigener Kraft. Irgendein mitfühlender Mensch schleppte das Gespann bis hierher. Smiley

Topolino und PukTopolino und PukTopolino und PukTopolino und Puk

Und dann konnten wir miterleben, was diesem Blogartikel den Titel gegeben hat. Seit dieser Saison steht gegenüber unserer Terrasse ein Schlaffass. Angeliefert wurden schon letztes Jahr drei dieser lustig aussehenden Exemplare und zunächst auf der Freifläche neben der Entsorgungsstation abgestellt. Das Fundament für Fass Nr. 2 war schon lange vorbereitet, das Umsetzen scheiterte aber an einer Verletzung des einzigen in Frage kommenden “Umsetzers”. Diese Woche war es dann endlich so weit! Und glücklicherweise waren wir zu Hause. Die Fässer sind übrigens sehr beliebt und mindestens an den Wochenenden regelmäßig belegt. Sie bieten ein großes Bett, zwei lange Bänke, einen ausziehbaren Tisch, Stauraum, Strom und sind beheizbar. Kochen kann man in ihnen allerdings nicht und fließendes Wasser gibt es auch nicht. Wie der Name schon besagt, es sind Fässer zum Schlafen, quasi als Zeltersatz. Aber das Sanitärgebäude ist ja nicht weit. Zwinkerndes Smiley

Schlaffass umsetzenSchlaffass umsetzenSchlaffass umsetzenSchlaffass umsetzenSchlaffass umsetzenSchlaffass umsetzenSchlaffass umsetzenSchlaffass umsetzenSchlaffass umsetzenSchlaffass umsetzenSchlaffass umsetzenSchlaffass umsetzen
Schlaffass umsetzen (Endergebnis)

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Der Amtsschimmel wiehert

 
 
Die Antwortmail war wie erwartet schon da, als Uschi ihr Smartphone einschaltete. Mit einer guten und einer weniger guten Nachricht und einer Frage. Weniger gut: Eine Überweisung des Geldes ist nicht möglich! (Muss man sich mal vorstellen!!!) Gut: „money order“ sei bei einer Bank möglich. Frage: Ob Uschi eine Kreditkarte habe. Laut lachen Und, obwohl wir ja das ausgefüllte PDF mit allen Informationen mitgeschickt hatten, kam noch einmal die Frage, ob das zu beglaubigende Dokument von einem Notary Public im State Washington erstellt worden sei. Wir antworteten und bejahten beide Fragen und fragten unsererseits nach, ob dann eine Bezahlung per Kreditkarte möglich sei? Die Antwort traf unmittelbar zu Bürobeginn in den U.S.A. bei uns ein. Diesmal nicht von Audrey, die sei im Moment nicht im Büro, aber sie (oder er?), Nikki, sei glücklich, assistieren zu können. Das lieben wir an den Amerikanern, diese Freundlichkeit und Verbindlichkeit! Kuss senden Im Anhang der eMail war ein Formular, in das Uschi ihre Keditkartendaten eintragen sollte. Dieses sollte aber auf keinen Fall per eMail zurückgeschickt werden, sondern auf dem Postweg, zusammen mit dem zu beglaubigenden Dokument. Audrey hatte erwähnt, dass das fertig bearbeitete Dokument mit FedEx (einer der größten Kurierdienste mit Niederlassung auch in Deutschland) zurückgeschickt werden würde, Nikki teilte den Preis mit: $66,61 – also knapp 60 Euro! Nicht ganz preiswert. Wir haben im letzten halben Jahr zweimal mit DHL ein größeres Paket zu Uschis Schwester geschickt, was beide Male um die €35 gekostet hat. Aber nun ja, Uschi würde sicher nicht jetzt noch um den Preis einer Versendung feilschen.

Wir machten alles fertig, legten vorsichtshalber noch das ausgefüllte und ausgedruckte PDF dazu und Uschi schrieb einen kurzen erklärenden Text mit allen gewünschten, erforderlichen und eventuell hilfreichen Informationen. Heute früh fährt sie runter nach Essingen zur Poststelle und schickt das Kuvert mit gemischten Gefühlen los. Es darf auf keinen Fall verloren gehen! Es muss zwingend im Original verschickt werden und es existiert nur einmal. Wenn es verloren geht, muss Uschis Schwester es erneut erstellen lassen, erneut bezahlen und erneut verschicken. Allein das würde schon wieder einen Zeitverlust von zwei bis drei Wochen bedeuten! Es sollte aus naheliegenden Gründen auch nicht in verkehrte Hände geraten! Erstauntes Smiley

Zur Erinnerung: Es handelt sich bei dem zu beglaubigenden Dokument lediglich um eine Vollmacht von Uschis Schwester, die besagt, dass Uschi alle notwendigen Erbschaftsangelegenheiten in ihrem Namen erledigen darf. Diese Vollmacht ist nötig, weil in der Generalvollmacht, die Uschi von ihrem Vater hatte, die vier entscheidenden Worte „über meinen Tod hinaus“ fehlten. Die Vollmacht hatte vor Jahren ein Notar ausgestellt! Der „Entscheider“ beim hiesigen zuständigen Amtsgericht findet die Vollmacht von Uschis Schwester, die von einem Notar in den U.S.A. ausgefertigt wurde, offenbar so wichtig, dass er unbedingt noch diese Apostille verlangt!!! Es handelt sich um eine private Erbschaftsangelegenheit, es geht nicht um Millionen, nicht einmal um eine, es geht nur um den Eigentümerwechsel eines ganz normalen Einfamilienhauses. Der erst stattfinden kann, wenn eine Kann-Verfügung erfüllt ist!

Fortsetzung folgt – irgendwann. Wir warten weiter… Enttäuschtes Smiley

NACHTRAG:
Die Dokumente sind auf dem Weg in die U.S.A., mit wichtig aussehendem Aufkleber und versichert bis €2.500. €25.000 wäre auch noch möglich gewesen, erschien Uschi aber als etwas übertrieben! Cooles Smiley Der Preis? €65,90!!!

In den Mühlen der Bürokratie

 
 
Der Notar schickte weitere Unterlagen, mehrere erklärende Seiten des Auswärtigen Amts zu Apostillen, was das ist, wofür, warum, wo man sie beantragen kann und so weiter. Wichtige Passagen waren freundlicherweise gemarkert und teilweise befanden sich Links im Text. Dummerweise kann man Links in einem Papierdokument nicht anklicken. Zwinkerndes Smiley Ich suchte einigermaßen lange, bis ich den identischen Text online gefunden hatte. Über Umwege gelangten wir schließlich dort hin, wo wir eine Adresse fanden, worüber die Ausfertigung einer Apostille im für uns zuständigen Bundesstaat Washington beantragt werden kann. Natürlich ist das nicht kostenfrei und das war unser größtes Problem. Nicht die Summe als solche, die war aufgelistet, $15 für die normale Bearbeitung oder $50 Aufschlag für Express-Bearbeitung innerhalb von 1-2 Werktagen. Zahlbar im Voraus. Aber wie??? Darüber stand nirgendwo etwas, auch nicht in den FAQs. Augen rollendes Smiley Das zu (über)beglaubigende Dokument muss im Original in die U.S.A. (zurück)geschickt werden, im Begleitschreiben muss der genaue Name des (beiliegenden!) Dokuments (sonst keine Überbeglaubigung möglich!) aufgeführt werden sowie Name des Antragstellers und eine tagsüber erreichbare Telefonnummer. 9 Uhr im State Washington ist 18 Uhr bei uns! Und natürlich muss eine Adresse mitgeteilt werden, an die das überbeglaubigte Dokument zurückgeschickt werden kann. Nachdem die Zahlung eingegangen ist. Uschi wollte schon Dollarscheine besorgen und mit dem Dokument in einen Umschlag stecken, davon konnte ich sie abhalten. Smiley mit geöffnetem Mund Der Sachbearbeiter wäre damit vermutlich etwas überfordert gewesen, in einem Land, in dem Barzahlung kaum noch üblich ist. Aber vermutlich wäre es auch in Deutschland eine Herausforderung, wenn in einer Behörde für eine gewünschte Dienstleistung Geld im Umschlag stecken würde. Diese Situation ist aber völlig fiktiv, denn grundsätzlich werden bei uns für jeden Geschäftsvorgang die Überweisungsdaten automatisch mitgeteilt. In diesem Fall nicht! Es gab lediglich eine Post- und immerhin noch eine eMail-Adresse. Geld per eMail geht gar nicht, also doch mit in den Briefumschlag??? Wir schrieben eine Mail und fragten nach PayPal oder Bankdaten. Es kam eine automatische Eingangsbestätigung, klar, es war noch Nacht dort drüben. Wir hatten um möglichst schnelle Antwort gebeten und die kam tatsächlich um 22 Uhr unserer Zeit. Bezahlen per Scheck oder per „money order“. Verwirrtes Smiley Eine Postadresse, keine Überweisungsdaten und, nein, PayPal sei leider nicht möglich! Ein PDF war angehängt, das online ausgefüllt, abgespeichert und als Dateianhang wieder zurückgeschickt werden konnte. Morgen (heute) ist Freitag. Wenn wir vor dem Wochenende noch etwas erreichen wollten, mussten wir der freundlichen Audrey noch antworten. Uschi war schon im Schlafmodus, aber ich war ja noch fitt. Das ausgefüllte PDF wurde verschickt, alle Fragen beantwortet und im Gegenzug gefragt, wie „money order“ von Deutschland aus geht. Die Erklärungen, die wir auf die Schnelle online fanden, bezogen sich nämlich alle auf den Ablauf innerhalb der U.S.A.. Uschi schaltete ihr Smartphone aus, auf einen eventuellen Anruf, der sie aus dem Schlaf reißen würde, wollte sie heute Nacht verzichten. Wenn sie aufsteht, wird wohl eine Antwort-Mail da sein und dann sehen wir weiter.
Fortsetzung folgt… Cooles Smiley

Was ist eine Überbeglaubigung?

 
 
Der Notartermin hat stattgefunden, alle für den Verkauf des Hauses notwendigen Unterschriften wurden geleistet. Die Käufer machen einen sympathischen und soliden Eindruck, die 11-jährige Tochter freut sich, dass sie zum Einzug in das eigene Haus mit Garten einen Hund bekommt. Also alles gut? Nun ja, gut schon, aber noch nicht gleich. Eine neue Grundschuldeintragung ist nötig, vorher gibt das finanzierende Geldinstitut die Kaufsumme nicht frei. Das könne noch einmal bis zu zwei Monate dauern! Außerdem muss bei der Gemeinde nachgefragt werden, ob sie von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen will oder nicht. Also weiter warten… Enttäuschtes Smiley
Gestern, eine Woche später, bekommt Uschi einen Anruf vom Notar. Es gäbe da ein kleines Problem! Der Sachbearbeiter beim Amtsgericht, offizielle Bezeichnung „Entscheider“, würde die Generalvollmacht von Uschis Schwester nicht anerkennen. Er verlange eine sogenannte Apostille auf dem Schriftstück. Die Beschaffung dieser Vollmacht, für die ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, war ja schon eine Geschichte für sich. Die Notarin in dem Heimatstädtchen von Uschis Schwester hatte sogar extra beim zuständigen Amtsgericht in Deutschland angerufen und sich vergewissert, dass sie alles richtig macht. Es kam dann ein sehr offiziell aussehendes Schriftstück mit einer, wie wir dachten, Apostille. Das ist eine Art Siegel, so, wie man immer schon amtliche, offizielle und/oder wichtige Schriftstücke gekennzeichnet hat. Nicht mehr mit Wachs, sondern als ein Stempel, der ganz bestimmte, äußerst strenge Voraussetzungen erfüllen muss, die zwischen den Vertrags- oder Mitgliedstaaten des multilateralen Übereinkommens Nummer 12 der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht im Jahre 1961 eingeführt wurde. Die Vereinfachung des Rechtsverkehrs, die mit diesem Übereinkommen erreicht werden konnte, trägt heute wesentlich zur Entwicklung der Globalisierung bei, weil sie internationale Rechtswege rasch und unbürokratisch ermöglicht. (Quelle: Wikipedia)
Wie genau eine Apostille aussieht, wussten wir natürlich auch nicht, nicht einmal vom Hörensagen kannten wir sie bis dahin. So ging es aber wohl nicht nur uns, denn weder die Bank, noch der Makler und geschweige denn der Notar bezweifelten die Korrektheit der beglaubigten Vollmacht mit dem eingeprägten Stempel. Und von den Entscheidern unbekannter Anzahl beim Amtsgericht hätten es laut dem Notar auch alle akzeptiert, nur dieser eine „Scharfrichter“ (Aussage des Notars) NICHT. Er verlangt eine „Überbeglaubigung“. Die muss in den U.S.A. beantragt werden und, wenn sie beschleunigt bearbeitet werden soll, natürlich auch entsprechend bezahlt werden. Cooles Smiley Der Notar beteuerte Uschi gegenüber, dass er mit Engelszungen versucht habe, dem Entscheider die besonderen Schwierigkeiten des Falles klarzumachen, ohne Erfolg. Dieser hätte durchaus die Möglichkeit, sein okay zu geben und auf die Apostille zu verzichten, soooo wichtig ist eine Vollmacht, die eine Schwester der anderen in einer privaten Erbangelegenheit ausstellt, ja nun auch nicht. Er tut es aber nicht, aus welchen Gründen auch immer. Erzürnt Wie war das mit rasch und unbürokratisch? Dass das möglich ist, hat ein anderer Entscheider bewiesen, der Uschi einen Erbschein ausgestellt hat, bevor überhaupt die Vollmacht aus den U.S.A. in Deutschland angekommen war, mit oder ohne Apostille. Aber nicht mit mir, sagt da ein „Scharfrichter“ in einem kleinen schwäbischen Städtchen. Ich will mindestens eine Überbeglaubigung! Ich habe das Recht, sie zu verlangen und das tue ich. Basta!

Vor vielen, vielen Jahren sang Reinhard Mey sehr unterhaltsam vom „Antrag auf Erteilung eines Anstragsformulars“. Smiley mit geöffnetem Mund

Fortsetzung folgt – irgendwann…

Allgäuer Luft schnuppern

 

Wir mussten mal wieder ins Allgäu! Nicht zu glauben, dass es schon wieder ein ganzes Jahr her ist, dass wir den Sommer dort verbracht haben!!! Uschi hatte damals in der Wohnmobilwerkstatt in Füssen (an einem der dortigen Stellplätze) ihren Absorberkühlschrank gegen einen Kompressorkühlschrank austauschen lassen, um dafür kein Gas mehr verbrauchen zu müssen. Wenn man nur Platz für 5-Kilo-Flaschen hat, macht das Sinn. Den “alten” Kühlschrank konnte sie dort stehenlassen. Entweder der Betreiber würde ihn an einen Wohnmobilisten verkaufen oder wir über das Internet. Letzteres passierte dann im Frühjahr und jetzt wollte sie ihr Geld abholen.

Ich hatte im letzten Jahr Kontakt mit der Inhaberin eines Handarbeitsgeschäftes in Füssen aufgenommen und ihr meine gehäkelten Aufbewahrungskörbchen für Allerlei und Krimskrams in Kommission gegeben. Davon waren inzwischen ein paar verkauft worden und deswegen konnte auch ich etwas Geld abholen. Der Schuss wäre allerdings beinahe nach hinten losgegangen! Erstauntes Smiley Ich hatte in dem Laden noch überlegt, ob ich von den Körbchen (den alten und den drei neuen, die ich mitgebracht hatte) noch ein Foto machen sollte, hatte mich aber dagegen entschieden. Das Papiergeld, das ich ausgehändigt bekam, behielt ich zunächst in der Hand, da ich mir noch neues Häkelgarn aussuchen wollte. An der Kasse erließ mir die Inhaberin den das Papiergeld übersteigenden Betrag, sie bekam ihr Geld zurück, wir wechselten noch ein paar Sätze und verabschiedeten uns. Zwei Straßen weiter bei Tchibo an der Kasse beim Öffnen meiner Tasche der große Schock: mein iPhone war nicht mehr da!!! Dieses Erlebnis hatte ich ja vor Jahren in Barcelona, da war der Reißverschluss der Tasche allerdings offen und nicht nur das Smartphone sondern auch das Portemonnaie war weg. Schlagartig wurde mir genauso schlecht wie damals! Also nichts wie zurück zum Handarbeitsgeschäft. Aber dort hatte ich das iPhone ja gar nicht benutzt! Die Inhaberin stand vor ihrem Laden, nein, ein Telefon hatte sie nicht gefunden. Uschi entdeckte es dann auf einem kleinen Ablagebrett an der Kassentheke. PUH!!! Und dann konnte ich mich auch erinnern. Ich hatte es aus meiner Tasche genommen und auf das Brett gelegt, um mein Portemonnaie herausnehmen zu können (meine Tasche ist klein). Da ich aber nichts zuzahlen musste, blieb das Portemonnaie drin und das iPhone draußen… Abgelenkt durch unser Gespräch dachte ich nicht mehr daran und das, obwohl ich es normalerweise hüte wie meinen Augapfel! Was war ich froh! Aber schlecht war mir noch eine ganze Weile. Verwirrtes Smiley

Richtig gut ging es mir erst wieder an unserem Lieblingssee, dem grünen Weißensee. Dort waren wir letzten Sommer ja etliche Male, zum Dran-entlang-laufen oder Drum-herum-laufen oder nur auf der Terrasse des Kiosks zum Milchkaffee trinken. Badebetrieb war nicht, da es bewölkt und für Juli eindeutig zu kühl war, aber der See war so traumhaft schön wie wir ihn in Erinnerung haben.

Der grüne WeißenseeDer grüne WeißenseeDer grüne WeißenseeDer grüne WeißenseeDer grüne WeißenseeDer grüne WeißenseeFlitzi am grünen WeißenseeDer grüne Weißensee

Danach frischten wir eine weitere Erinnerung auf, nämlich die an die leckersten Pommes frites des Universums und das beste Rösti, überbacken mit Gemüse und Käse. Das gibt es natürlich nur im Wirtshaus “Wiesele” am gleichnamigen Wohnmobilstellplatz in Pfronten-Weißbach, dort, wo ich es letztes Jahr 6 Monate ausgehalten, nein, genossen habe. Das Ehepaar Wohlfart freute sich, uns zu sehen, auch wenn wir nicht mit unseren Mobilen kamen, sondern nur zum Essen. Nächstes Jahr, versprochen! Der geplante Aus- und Anbau des Lokals war bereits fertiggestellt und ist sehr schön geworden. Das “Wiesele” wird nicht nur von den Stellplatzgästen sehr gut angenommen, sondern ist auch sehr beliebt bei den Einheimischen für Familienfeiern aller Art. Dafür gibt es jetzt einen Extraraum, der auch als Erweiterung für das Tagesgeschäft genutzt wird. Denn obwohl der Gastraum über einige Tische verfügt, sind die am Abend ganz schnell voll besetzt. Nicht verwunderlich, das Essen ist hervorragend, die Bedienung ist zuvorkommend und schnell, die Preise sind im Normalbereich. Einen schönen Kaffeegarten gibt es auch (ist durch den Umbau noch größer geworden) und sowohl die Kuchen und Torten als auch die Eisbecher sind lecker! Und ganz besonders hervorzuheben ist die unschlagbare und nahbare Freundlichkeit der Betreiber!!!

Wirtshaus "Wiesele"Wirtshaus "Wiesele"

Über die A7 waren wir in knapp zwei Stunden wieder in Lauterburg. Nächsten Dienstag ist der Notartermin zur Unterzeichnung des Kaufvertrags und dann geht es, hauptsächlich für Uschi, in eine neue Freiheit. Regenbogen

bald geht es wieder losbald geht es wieder losAbendhimmel

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Es gibt uns noch :-)

 

Nachdem die Anfragen, ob es uns noch gibt und wie es uns geht, häufiger werden, raffen wir uns zu einem kleinen Update auf. Zwinkerndes Smiley Aufraffen deshalb, weil wir etwas ausgepowert sind, körperlich, aber hauptsächlich psychisch. Ein Haus (Uschis Elternhaus, auch wenn sie dort nicht lange gelebt hat) auszuräumen bedeutet, so gut wie jeden Gegenstand mindestens zweimal in die Hand zu nehmen. Einmal, um festzustellen, dass es ihn gibt und zur Entscheidung, was mit ihm geschehen soll und ein zweites Mal, um ihn in den Mülleimer zu werfen oder in eine/n Korb/Karton/Zimmerecke/Garage zu legen/stellen, damit er verkauft/verschenkt/behalten werden kann. Es müssen Ordner gesichtet, aussortiert und entsorgt werden. Bei dieser Tätigkeit fanden sich auf der Bühne (schwäbisch für Dachboden) sämtliche Studienunterlagen von Uschis Schwester, die seit über 30 Jahren in den U.S.A. lebt. Erstauntes Smiley Außerdem altes Spielzeug, selbstgefertigte Puppen von Uschis Mutter und ihre Kleidung, in mehreren alten Koffern. Die Kleidung der Mutter, die seit 27 Jahren nicht mehr lebt! Ihr Mann, Uschis Vater, hatte es damals wohl nicht über sich gebracht, die Kleidungsstücke aus dem Haus zu bringen. Auch das blieb jetzt uns. Es mussten Fotos und Dias gesichtet werden, die zahlreichen Filmspulen hat Uschi unbesehen entsorgt. Vieles hat uns ein privater Händler abgenommen, für kleines Geld. Aber wir waren ja froh um alles, was weg war. Einiges habe ich im Internet verkauft oder gegen Abholung verschenkt. Es gab an die 200 Bildbände Modelleisenbahn, unzählige VHS-Kassetten Modelleisenbahn und etliche DVDs mit dem Thema, na? Im Keller einen deckenhohen Metall-Büroschrank, voll mit kompletten Jahrgängen Modelleisenbahn. Verwirrtes Smiley Das meiste davon haben wir verschenkt oder so gut wie, wir waren froh, das nicht alles wegwerfen zu müssen.

Die größte Herausforderung allerdings war die Eisenbahnanlage. Es wurde nämlich sehr bald klar, dass nicht die Anlage selbst das Problem war, sondern die Räumlichkeiten. Der Zugang zum Kellergang und somit zum Garten war so verwinkelt, dass man mit größeren Teilen nicht um die Ecken kam und die beiden vorhandenen Fenster sind relativ klein. Es gab Interessenten, die Besichtigungstermine machten, aber nicht einhielten und auch nicht absagten, andere wurden krank, wieder andere wohnten zu weit weg. Es gab auch welche, die freimütig zugaben, dass, nach eingehender Überlegung, sie zu dem Ergebnis gekommen wären, dass dieses Projekt sie oder ihre finanziellen und räumlichen Möglichkeiten überfordern würde. Und dann waren da noch diejenigen, die die Anlage unbedingt haben wollten, weil sie schon seit Kindheitstagen rollendes Material sammelten, aber noch nie eine Anlage selbst betrieben hatten und weder über ein geeignetes Transportfahrzeug verfügten noch über fachkundiges Hilfs“personal“. Etwas kundigere Modellbahner hatten geschätzt, dass der fachgerechte Abbau der Anlage wohl den Einsatz von drei erfahrenen Männern über zwei bis drei Tage erfordern würde, vorausgesetzt, man will die Anlage ohne allzu große Verluste teilen, abtransportieren und später wieder aufbauen und zum Laufen bringen. Ich schrieb über Wochen Antworten auf Anfragen, ein Interessent nach dem anderen sprang ab und uns verließ langsam der Mut. Dann meldete sich jemand erneut, den ich ganz zu Beginn als unseriös eingestuft und nicht mehr kontaktiert hatte. Ein vielversprechender Mailwechsel überzeugte uns vom Gegenteil und so kam Anfang Mai dann tatsächlich ein ernsthafter Interessent aus Norddeutschland angereist. Mit einem auf den ersten Blick klar erkennbar viel zu kleinen Anhänger! Dem und den räumlichen Einschränkungen geschuldet konnten dann doch, wie befürchtet, nur wenige Teilbereiche der Anlage „am Stück“ abtransportiert werden, der größte Teil wurde „abgeräumt“ und die Überreste zum Wertstoffhof gebracht. Trauriges Smiley Zu dem Zeitpunkt war uns aber schon alles fast egal. Wir wollten nur noch fertig werden!

Das endgültige Leerräumen des Hauses erledigten zwei junge Männer, die solcher Art Arbeiten nebenberuflich machen, um sich etwas Geld zusätzlich zu verdienen. Sie arbeiteten gründlich, zuverlässig und schnell und nach zwei Wochenenden und ein paar Stunden zwischendurch war das Haus komplett leer. Ein eigenartiger Anblick, einerseits befreiend, andererseits sehr gefühlsbeladen.

Parallel zu all dem lief der bürokratische Teil und da lief einiges schief! Sarkastisches Smiley Und alles sehr langsam! Uschi brauchte eine vom deutschen Konsulat beglaubigte Vollmacht ihrer Schwester, um überhaupt einen Erbschein beantragen zu können. Ohne Erbschein geht gar nichts, kein Verkauf des Hauses, keine Kontoauflösung bei der Bank. Uschi war zwar seit Jahren im Besitz einer Generalvollmacht für die Bank, aber da fehlten die vier ausschlaggebenden Wörter „über meinen Tod hinaus“. Wohlgemerkt, die Vollmacht hatte ein Notar erstellt, vor vielen Jahren. Das nächste Konsulat für Uschis Schwester befindet sich in San Francisco, ca. 1600 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt. Recherchen ergaben, dass es einen Honorarkonsul in Seattle gibt. Auch noch über 300 km, aber dorthin hätte man mit dem PKW fahren können, aber erst, wenn der Pass über die Cascades, die große nordamerikanische Gebirgskette, wieder geöffnet, weil schneefrei, sein würde. Per Zufall erfuhr Uschi bei einem Telefonat mit dem Notariat, dass Honorarkonsule von deutschen Amtsgerichten nicht akzeptiert werden!!! Aber eventuell ein sogenannter notary public, das bliebe aber abzuwarten und läge im Ermessen des Gerichts! Aber probieren könne man es ja mal. Im Heimatsort von Uschis Schwester gibt es seit kurzem so jemanden und es ist sogar eine Deutsche, die Uschis Begleitbrief mit den notwendigen Erfordernissen lesen konnte und sogar mit dem zuständigen Amtsgericht hier in Deutschland telefonierte, um sich zu vergewissern, dass sie alles richtig erledigen würde. Zwei Wochen später war das entsprechende Schreiben mit Siegel versehen beim Notar und wurde tatsächlich vom Gericht anerkannt! Hurra!!! Smiley mit geöffnetem Mund Jetzt erst konnte Uschi einen Makler für das Haus beauftragen. Der machte ihr Hoffnungen, dass die Immobilie binnen kürzester Zeit verkauft sein würde. Tatsächlich fand sich erfreulich schnell ein Abnehmer und diese Woche hätte schon der Notartermin zur Unterzeichnung des Kaufvertrages stattfinden sollen, ABER es ergaben sich im letzten Moment Schwierigkeiten mit der Finanzierung. Das war dem Makler sehr unangenehm, er hat aber zum Glück noch mehr Kaufinteressenten. Jetzt heißt es also wieder warten… Augen rollendes Smiley Uschi könnte inzwischen ein Buch schreiben über alles das, was nicht geklappt hat oder zumindest schwierig war. Bei Behörden und Institutionen sitzen erschreckend viele Menschen, die ihren Job offenbar nicht mehr so verantwortungsvoll erledigen wie man es erwarten sollte. Die Mülltonnen wurden plötzlich nicht mehr geleert, obwohl es telefonisch anders besprochen war und die Müllgebühren inzwischen von Uschis Konto abgebucht wurden. Die Bank löste das Konto von Uschis Vater auf, obwohl Uschi deutlich gesagt hatte, dass sie Bescheid gibt, wenn es aufgelöst werden soll. Natürlich wird sie darüber nicht benachrichtigt, sondern wird erst aufmerksam, nachdem Rechnungen über nicht ausführbare Daueraufträge (Gas, Wasser, Strom, Gebäudeversicherung etc.) samt zu bezahlender Rückbuchungsgebühren per Post eintreffen. Sich auf jemanden verlassen ist nicht mehr ratsam, alles muss angezweifelt und überprüft werden. Das kann schon ganz schön nerven! Umso größer ist die Freude, wenn dann mal etwas ganz problemlos klappt. Smiley

So sieht es aus! Ich könnte jetzt hier wegfahren, meine Arbeit ist erledigt. Aber jetzt, wo es überall voll und voller ist, dazu (für mich zu) warm, zieht es mich nirgendwo anders hin. Also werde ich wohl auch noch ein wenig hierbleiben. Den nächsten fixen Termin haben wir erst am 1. September. Ab da haben wir auf einem Campingplatz auf Rügen gebucht, zwei Monate
USonneRSonneLSonneASonneUSonneB zum Pauschalpreis. 

Fuhrpark

Nein, Flitzi macht keine Sommerpause und er friert auch nicht! Aber nachdem er die Tage von innen (Ingrid) und von außen (Waschanlage) piccobello sauber gemacht wurde, haben wir ihn erst einmal verpackt. Cooles Smiley Nein, Scherz, es drohte ein heftiges Gewitter mit Hagel und da es eine Abdeckhaube für ihn gibt, haben wir ihm die mal vorsichtshalber übergestreift. Fix und Boxi und Oscarlotta haben so etwas ja nicht und hoffen immer, dass sie unbeschadet davon kommen! Bisher hat das geklappt, toi, toi, toi!!!

Gewitter erwartet

written by Ingrid
photos taken by Uschi with HUAWEI P10 Lite

Kleines Oster-Update

 

Vor zwei Jahren hatten wir überlegt, ob man einen Antrag stellen sollte, Ostern in den Mai zu verlegen, damit das Wetter mal besser ist als in den Jahren zuvor. Auch 2018 war es eher schneelastig, aber es hatte ja auch niemand diesen Antrag gestellt!

Und dieses Jahr dann der Beweis: Ostern gehört wirklich in den Mai!!! Denn schon jetzt, Ende April, ist das Wetter um Klassen besser als jemals zuvor an Ostern, zumindest soweit wir uns erinnern können! Die Blumen blühen, die Bienen summen, die Bäume schlagen aus! Die ersten Sonnenbrände sind zu bemerken, aber alle Menschen um uns herum scheinen glücklich zu sein.
So lassen wir uns Ostern gefallen!

Euch allen ein schönes, sonniges Osterfest!!! Hase

von Oscarlotta on tour Veröffentlicht in Allgemein

Neues Zuhause gesucht

 

Wir sind wieder auf der Schwäbischen Ostalb. Auch hier liegt noch Schnee, der es uns verwehrt, auf unsere Terrasse zu fahren. Also stehen wir zur Zeit noch im Bereich der Zufahrt zum Campingplatz. Flitzi musste zunächst noch in Blaichach zurückbleiben, aber inzwischen haben wir ihn in einer Halbtagesaktion auch hierher gebracht.

wieder in Lauterburg 

Zum Glück scheint die Sonne und mit den steigenden Temperaturen verbreitet sich schon ein Hauch von Vorfrühling. Eine Gasflasche reicht schon wieder für fünf (!) Tage! Smiley mit geöffnetem Mund

Leider ist der Grund unseres Hierseins nicht so angenehm. Wir müssen ja das Haus von Uschis Vater leerräumen und zum Verkauf anbieten. Die größte Herausforderung stellt dabei die große Modelleisenbahnanlage dar. Uschi hatte bei ihrem Kurzaufenthalt im Dezember schon das gesamte rollende Material von der Anlage genommen, verpackt und verlagert, was bereits Stunden gedauert hat. Jetzt geht es darum, zu versuchen, einen (oder mehrere) Abnehmer für die Anlage zu finden, um sie nicht zerstören und vernichten zu müssen. Also an dieser Stelle ein Appell an alle Modellbahner oder die, die einen kennen:

Es gibt eine wunderschöne, gut erhaltene Modelleisenbahnanlage der Spur N, die ein neues Zuhause sucht und gerne jemand anderem Freude machen möchte. Der Verkaufspreis, der natürlich niemals die investierten Material- und Zeitkosten beinhalten kann, ist verhandelbar. Das rollende Material, also die Loks und Waggons, ist inzwischen separat verkauft worden.

Anlage 6 (Bahnbetriebswerk Drehscheibe Lokschuppen)

Es gibt „hier“ einen ausführlichen Blogeintrag mit allen Informationen und vielen Fotos. Ich habe jetzt noch einmal weitere Detailfotos gemacht und ein Fotoalbum erstellt, das „hier“ zu sehen ist. Noch hoffen wir, dass sich eine Lösung findet, die dem Lebenswerk von Uschis Vater ermöglicht, weiterzuexistieren!!! Es wäre so schade, wenn diese wunderbare Modelleisenbahnanlage zerstört werden müsste. Weinendes Smiley

Anlässlich dieser ganzen Aktivitäten und anbetracht der Tatsache, dass sich in den nächsten Wochen voraussichtlich nichts blogmäßig interessantes begeben wird, verabschieden wir uns hiermit und an dieser Stelle in eine Blogpause unbestimmter Länge! Wir haben keine Ahnung, wie lange das hier alles dauern wird und bis wann wir hierbleiben müssen oder wollen.

Lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf!

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Alpenrundblick

 

Das weiße Schicksal ereilte uns ein weiteres Mal in Form von gut 20cm Neuschnee über Nacht! Erstauntes Smiley Der Wetterbericht hatte es zuverlässig vorhergesagt und so nahmen wir das Geschenk gelassen an. Wenn die Arbeit erst getan ist und die Sonne wieder scheint, ist es wirklich ein Geschenk!

OberstdorfOberstdorfOberstdorfOberstdorfOberstdorfOberstdorfOberstdorf

Diesmal sahen alle Bäume rundherum besonders bezaubernd aus (siehe aktuelles Headerfoto). Und diesmal wagte ich mich auch höchstselbst auf Oscarlottas Dach. Das Heki hatte ich schon am Vortag vom Schnee befreit, damit es sich aufkurbeln ließ. Soweit ich von der Leiter auf dem Bett reichen konnte, schob ich den Schnee vom Dach, bevor ich rauskletterte. Als richtig gut dafür geeignet hat sich ein Gummibesen erwiesen, auch für die weitere Arbeit auf dem Dach. Den ersten Besen hatten wir nicht mit dem für ihn geeigneten Stiel benutzt, sodass jetzt ein „Handbesen“ übrig war. Diese praktischen Gummibesen verursachen keine Kratzer, haben einen variablen Teleskopstiel und eine zusätzliche Wasserabzieh-/Schabekante. Man kann sie als Besen oder Schrubber oder Wasserabzieher nutzen und durch ihre weichen „Borsten“ können sie auch den Solarplatten nichts anhaben.

neuer SalatSalatbesteck

Diesmal wollten wir den runtergeschobenen Schnee nur auf der Fahrerseite von Oscarlotta haben, da wir auf der anderen Seite nicht mehr wussten, wohin mit weiterem Schnee. Auf der rechten Seite behindert aber sowieso die Markise das über die Kante schieben und an einem Punkt war dann klar, dass ich mit schieben nicht mehr weiter kommen würde, auch, weil unter der Schneehaube eine schon angefrorene Schicht Pressschnee war. Uschi reichte mir ihre Mini-Schneeschaufel (für Kinder, pinkfarben Smiley) hoch und damit schob ich den Schnee nicht mehr vom Dach, sondern schmiss ihn im hohen Bogen bis auf den (noch nicht geräumten) Fahrweg! Das machte richtig Spaß!!! Es wurde aber auch sehr deutlich, wie schwer selbst diese kleinen Schneemengen schon sind und unser Respekt vor Dachlawinen verstärkte sich noch. Die Feinarbeit passierte dann wieder mit dem Gummibesen.

auf dem Dachauf dem Dachauf dem Dachauf dem Dachauf dem Dachauf dem Dachauf dem Dachgeschafft!!!

Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass die Wohnmobildächer blitzsauber werden und keine schwarzen Regenstreifen mehr an den Seitenwänden herunterlaufen!

blitzsauber!

Die Sonne schien herrlich warm und die Aussicht war vom Feinsten! Verliebt

Aussicht von OscarlottaAussicht von OscarlottaAussicht von OscarlottaAussicht von OscarlottaAussicht von BoxiAussicht von BoxiAussicht von BoxiAussicht von BoxiAussicht von OscarlottaAussicht von Boxi

Auch die nächsten Tage waren wunderbar und wir genossen die Märchenlandschaft bei unseren Nachmittagsspaziergängen.

WintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchen

Unsere Zeit hier ist nun LEIDER vorbei und jetzt verraten wir auch, wo wir die letzten drei Monate waren, nämlich auf dem Stellplatz „Alpenrundblick“ in Blaichach. Es gibt auf einer großen geschotterten Fläche Platz für 60 Mobile und, wie der Platzname sagt, rundherum Berge. Die Lage ist nahezu perfekt, Immenstadt ist ca. 3km entfernt und über den Iller-Radweg zu Fuß oder mit dem Rad gut zu erreichen, nach Sonthofen sind es ca. 5km. Der Bahnhof (Zugverbindung Oberstdorf/Immenstadt und weiter) ist 5 Minuten vom Stellplatz entfernt (die Bahnstrecke ist in Hörweite, aber nicht störend) und vom Bahnhof aus ist man direkt in dem kleinen Ort mit Supermarkt und allen Geschäften, die man so braucht. Der Iller-Radweg war immer gut geräumt, sodass unsere Spaziergänge in beide Richtungen jederzeit stattfinden konnten. Zum Stellplatz gehört sogar ein eigener Badesee! Alle weiteren Einrichtungen und die Preise findet ihr auf der Homepage.

BlaichachBlaichachBlaichach

Es hat uns so gut gefallen, dass wir für den nächsten Winter schon wieder reserviert haben! Wir hatten das Wetter, dass wir uns gewünscht hatten. Regen kam fast immer als Schnee herunter, grau und nieselig war es nur ganz selten und die Sonne schien (nicht nur gefühlt) an wesentlich mehr Tagen als im restlichen Deutschland. Die beiden vorhergehenden Winter habe ich ja im Norden und Osten Deutschlands verbracht und am meisten im Gedächtnis geblieben ist mir, wie sehr ich die Sonne vermisst habe. Das kann ich von diesem Winter nicht sagen! Und Sonne und Schnee hat schon was, oder? Kuss senden

Sonne und SchneeSonne und SchneeSonne und SchneeSonne und SchneeSonne und SchneeSonne und Schnee

“Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät???
Soll das heißen – ja, ihr Leut – mit dem Allgäu ist Schluss für heut! 
Stimmt es, dass es sein muss?
Ist für heute wirklich Schluss???

Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder – keine Frage!”

bis dann!bis dann!bis dann!

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Bizarre Eiswelten

 

Ich folge auf Instagram einem Allgäu-Account und dort wurde vor ein paar Tagen ein Foto von der Breitachklamm bei Oberstdorf gepostet. Wir kennen die Klamm nur vom Sommer, sehr schön und schon ein paar Jahre her. Im Winter waren wir dort noch nie, was sich aber, laut Foto, mehr als lohnen würde! Trauen wir uns, die schmalen und teilweise steilen Wege bei Eis und Schnee zu begehen? Wir beschlossen, es zumindest zu versuchen, abbrechen kann man ja jederzeit. Der Eintritt ist mit €4,50/Person sehr moderat, ein Verlust ließe sich also verschmerzen.

Wir zogen uns warm an, bestückten unsere Bergschuhe mit anschnallbaren Spikes und nahmen die Walkingstöcke mit. Auf Mützen und Handschuhe verzichteten wir, denn es schien die Sonne und wir waren schon mittags dort. Aber wie das in einer Klamm so ist, die Sonne hat nur ein sehr kurzes Zeitfenster, um dort den Boden zu erreichen. Die meiste Zeit waren wir im Schatten und es war kalt. Aber die wechselnden Anblicke entschädigten uns für alles! Außer uns waren eine Menge anderer Menschen unterwegs, alle so vorsichtig gehend wie wir und alle staunend und immer wieder stehenbleibend, um zu fotografieren.

BreitachklammBreitachklammBreitachklamm

Es fing zunächst schön, aber unspektakulär an. Die Breitach plätscherte munter und mit relativ wenig Wasser an schneebedeckten Felsen und Steinen vorbei Richtung Illerursprung.


BreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklamm

Die Iller, die hier an unserem Stellplatz vorbeifließt, entsteht ja durch den Zusammenfluss von Breitach, Stillach und Trettach in der Nähe von Oberstdorf. Uschi war im Frühjahr dort gewesen und hatte ein Video (siehe “hier”) gedreht.

Je näher wir zur Klamm kamen, desto eisiger wurde es! Erst noch sehr gemäßigt, aber dann überwältigend. Über Wochen hatten die Temperaturunterschiede zwischen Wärme- und Kälteperioden und die zwischen Tag und Nacht erst Eiszäpfchen, dann ausgewachsene Zapfen und schließlich an einigen Stellen Eisvorhänge und riesige Säulen wachsen lassen. Immer wieder musste ich mich von den Stöcken losclipsen, um zu fotografieren. Aber ohne die Stöcke ging gar nichts! Der Weg war zwar mit Split gestreut und es gab Geländer und an einigen Stellen noch zusätzlich Seile an der Felswand, aber es war trotzdem teilweise mühsam. Nicht alle Leute hatten geeignetes Schuhwerk an und schlitterten mehr als sie liefen. Dort, wo es dann richtig steil wurde, brachen wir ab. Hoch wären wir sicher noch gekommen, aber ob heil wieder runter, war die Frage. Wir beschlossen, lieber nichts zu riskieren. Oben wären wir zwar endlich in der Sonne gewesen, aber die bizarrsten Eisformationen waren unten und ich hatte zu dem Zeitpunkt schon unzählige Fotos gemacht.

BreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklamm

Wir begaben uns also auf den Rückweg und bestaunten diese Märchenwelt noch in aller Ruhe aus der anderen Richtung. Trotz allem waren wir insgesamt zwei Stunden unterwegs gewesen und das reichte dann ja auch. Es war einfach nur toll und wir sind glücklich, es gewagt zu haben!

Dieser Beitrag zeigt nur einen Teil der Fotos, deswegen gibt es noch eine kleine Dia-Show von zwei Minuten Länge.
Viel Vergnügen beim Anschauen (bitte Vollbild-Ansicht einstellen)!


 
written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

“Alles Gute kommt von oben” oder “Die Gefahr beim Fahren”

 
Heute möchte ich (Uschi) mich mal wieder kurz zu Wort melden.
Wir stehen ja nun schon seit fast drei Monaten auf dem Stellplatz hier im Allgäu und haben einige erheblichen Schneefälle miterlebt mit einem herrlichen Ergebnis für Augen und Seele! (Wer es mag!)

viel Salat!

Dass Schnee auch Arbeit mit sich bringt, ist ja bekannt, die Allgäuer sind wirklich mit den Räumarbeiten auf Straßen und Wegen richtig gut.

OberstdorfOberstdorfSalaträumerGrünten

Auch wir haben schon Stunden Schnee geschaufelt, aber wir nehmen es sportlich und genießen das Draußensein, vor allem bei Sonnenschein! Smiley
Immer mehr Wohnmobilisten sind wie wir auch im Winter unterwegs, viele in Richtung des schneefreien Südens, aber einige auch hier im Allgäu oder in anderen Wintersportgebieten. Sie haben fast alle ein mehr oder weniger winterfestes Mobil und oft viel nicht unnötiges Zubehör wie z. B. Wintermatten für das Fahrerhaus, Anfahrhilfen, Schneeschaufel und manche für den Fall der Fälle sogar Schneeketten dabei. Alles gut und schön, aber … dummerweise fällt der Schnee nicht nur auf den Boden, sondern auch auf Haus- und Wohnmobildächer.

Salat auf dem Dachund anderswo

Diesen Winter mussten viele Menschen im Allgäu die doch hohen und schweren Schneemassen von Dächern räumen. Auch wir haben unsere Mobildächer mehrfach von Schnee- und Eislasten befreit, schon wegen der Solarplatten, die ja keine Sonnenstrahlen mehr einfangen konnten, aber vor allem dafür, dass wir uns jederzeit auf öffentliche Straßen begeben könnten.

schon wiederneuer Salat

So, genug der Vorrede, jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen.
Leider denken die meisten “mobilen Wintercamper” vor ihrer (Weiter-)Fahrt nicht über Schnee und Eis auf dem Wohnmobil- oder Wohnwagendach nach und über die Gefahr für nachfolgende Verkehrsteilnehmer. Was mit angefrorenem Schnee auf dem Dach während der Fahrt passieren kann, hat Ingrid „hier“ ja schon erzählt. Alle Lkw-Fahrer müssen ihre Dächer vor der Fahrt räumen – und wir…? Etwa ich?

so sollte man NICHT losfahren! Leute, ein einziger (!!!) Mobilfahrer hier hat in den letzten vier Wochen zumindest versucht, von einer meines Erachtens gefährlichen Leiter aus, den vielen Schnee vom Dach zu schieben, ohne großen Erfolg, die anderen haben es erst gar nicht probiert!
Aber ich finde: Geht nicht gibt’s nicht!
Das Versäumnis der Reisemobillieb=
haber geschieht schon beim Kauf. Heute haben die meisten Mobile keine Heckleiter mehr so wie früher, irgendwie ist diese praktische Sache nicht mehr angesagt, aber wir haben sie beim Kauf mitbestellt, um jederzeit sicher Boxi auf’s Dach steigen zu können. Es gibt zwar dafür auch tolle leichte ausziehbare Anstellleitern, aber die sind für die heute doch oftmals hohen Wohnmobile viel zu oft zu kurz. Sie reichen in der Regel höchstens bis kurz unter die Dachkante UND sie haben keine vier Füße wie eine Bock-/Haushaltsleiter. Sie sind deshalb, vor allem auf unebenen, rutschigen oder wie jetzt vereisten Untergründen, SEHR gefährlich! Erstauntes Smiley AUF das Dach zu kommen ist für einen sportlichen Menschen vielleicht noch möglich, aber runter geht dann unter Umständen schneller als gewollt.

Bei Oscarlotta haben wir schon beim Kauf (gegen die Empfehlung des Verkäufers, das Heki doch in den Wohnbereich zu verbauen) auf einer großen aufkurbelbaren Dachluke über dem Heckbett bestanden, aus gutem Grund: Dachluke aufkurbeln, kleine passende Bockleiter mit Bügel auf’s Bett stellen und schon kann man sicher und bequem jederzeit raus auf das Dach und auf demselben Weg wieder zurück! Keine Leiter, die wegrutschen kann, keine Akrobatik nötig,  um vom Dach auf die oberste Stufe zu gelangen.
Randbemerkung: Sowohl das Dach von Oscarlotta als auch das Dach von Boxi ist voll begehbar. (Leute mit Höhenangst sollten es trotzdem lieber nicht “begehen”.)

Unsere Antwort zu der Frage: “Wie komme ich sicher auf mein Wohnmobildach?” lautet ganz einfach: Versucht nachzurüsten, entweder von innen mit einer großen Luke, an die man eine Leiter anstellen kann (falls schon vorhanden, braucht man nur noch eine passende Leiter) oder von außen mit einer Heckleiter. Wer trotz allem eine Anstellleiter bevorzugt, sollte darauf achten, dass sie mindestens 30cm länger als das Womodach hoch ist und er sollte sich einen kompetenten “Leiterhalter” organisieren! Ich höre schon die „todesmutigen“ Männer sagen, „ich brauche nicht aufs Dach, ich kann den Schnee auch von der Leiter aus runterschieben“. Haben wir auch versucht, mit einer Schneeschaufel erreicht man NICHT die Mitte des Daches. Und selbst mit einem Besen, Schrubber o. ä. an einer entsprechend langen Teleskopstange ist es ausgesprochen schwierig (und gefährlich – Leiter rutscht unten weg, wenn oben Kräfte wirken), größere Schneemassen wegzuschieben.

Camping mit SalatMit diesem Beitrag wollte ich euch das Wintercamping nicht madig machen, Wintercamping hat gaaanz viel zu bieten!!! Cooles Smiley

Wintercamping

Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp: Sorgt dafür, dass ihr Winterdiesel im Tank habt! Ansonsten braucht ihr euch über das Räumen eurer Dächer keine Gedanken mehr zu machen, dann springt euer Motor nämlich erst wieder an, wenn der Frühling kommt!

written by Uschi
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Salat-Update

 

Wir haben Glück! Die heftigen Schneefälle hörten auf und dafür kam die Sonne durch, nicht jeden Tag, aber auf jeden Fall öfter als im Rest Deutschlands. Der liegengebliebene Schnee ist angetaut und wieder gefroren, das Gehen rund um unsere Mobile und auf sämtlichen Spazierwegen gestaltet sich schwierig. Man sollte gut aufpassen, wohin man tritt! Ein Vorteil des Alters ist, dass man sowieso nicht mehr so schnell unterwegs ist/sein muss, also besteht keine erhöhte Gefahr, auszurutschen oder sich den Fuß zu vertreten. Die “Hundewege” sind inzwischen allerdings so verharscht, dass das Laufen dort eher dem Balancieren auf einem Schwebebalken gleicht. Da kann es schon einmal passieren, dass man das Gleichgewicht verliert und auf allen Vieren im Tiefschnee landet! Laut lachen

viel Salat!viel Salat!viel Salat!Hundewegeviel Salat!viel Salat!viel Salat!bizarre Eisweltenbizarre Eisweltenbizarre Eisweltenbizarre Eisweltenbizarre Eisweltenbizarre Eiswelten

Passieren tut gerade nicht wirklich etwas, zumindest nichts, worüber es sich lohnen würde, ausführlich zu berichten. Wir hatten Besuch von einem zukünftigen Fulltimer, der sich Tipps bei uns einsammelte. Einen weiteren Kurzbesuch von Bloglesern verschlief ich, sodass nur Uschi das Vergnügen hatte. Ansonsten gehen wir, bevorzugt wenn die Sonne scheint, spazieren, gerne mit einem Umweg über das hervorragend bestückte Bäckereicafé im Ort, fahren einkaufen oder auch mal nach Sonthofen oder Oberstdorf zum Bummeln. Wenn die Sonne scheint, wird es in unseren Mobilen so warm, dass die Heizung noch stundenlang in der Nachtabsenkung bleiben kann. Das spart ein wenig Gas. Die Temperaturen draußen sind nämlich so weit unter dem Gefrierpunkt, dass eine Gasflasche nur noch gut 2 1/2 Tage reicht. Das ist sowohl bei Oscarlotta als auch bei Boxi so, allerdings mit dem Unterschied, dass ich 11-Kilo-Flaschen brauche und Uschi nur Fünfer. Trotz Kondenswasser ableitender Wäscheklammern an den Kaminaustritten der Heizungen bilden sich interessante Eisgebilde. Cooles Smiley

Eispimmel ;-)Eispimmel ;-)

Die Sonnenuntergänge sind nicht spektakulär, aber schön, vor allem die Berge sehen vom letzten Sonnenlicht beschienen toll aus. Verliebt

letzte Sonnenstrahlenletzte Sonnenstrahlenletzte Sonnenstrahlenletzte Sonnenstrahlenletzte Sonnenstrahlen

Langweilig wird uns bisher nicht. Ich habe die letzten Tage eingehend Lithium-Akkus und Wechselrichter recherchiert. Man sollte es nicht für möglich halten, aber in Oscarlotta arbeiten immer noch die ersten Aufbaubatterien, seit inzwischen 11 3/4 Jahren!!! Da sie aber natürlich von heute auf morgen ihren Dienst einstellen können, wäre es gut, wenn ich dann weiß, was ich will. Wieder Gel-Batterien oder umsteigen auf die vielgepriesenen LiFe(Y)PO4-Akkus? Uschi hat schon im letzten Jahr gewechselt und ist zufrieden. Mir reichen meine Gel-Akkus eigentlich, allerdings würde ich gerne, wenn kein Landstrom zur Verfügung steht, trotzdem meine Kapsel-Kaffeemaschine nutzen können, die sehr stromhungrig ist. Das geht mit Wechselrichter, aber der geht nicht mit Gel-Batterien, zumindest nicht in der bisherigen Kapazitätsklasse. Und Akkus mit größerer Kapazität passen von den Ausmaßen her nicht in das Batteriefach im Doppelboden der Heckgarage. Sie woanders unterbringen möchte ich aber auch nicht. Ich habe eine Firma ausfindig gemacht, die alles hat, was ich möchte und bei der ich auch Austausch/Einbau/Aufrüstung erledigen lassen kann. Also werde ich wohl in den sauren (Preis-) Apfel beißen. Allerdings ergibt sich auch einiges an Sparpotenzial, nicht nur beim Strom, sondern auch beim Gas. Ich nutze zwar einen Absorber- und keinen Kompressorkühlschrank, aber über einen Batteriemonitor kann eingestellt werden, bei welchem Ladezustand der Lithium-Akkus der Kühlschrank mit (überschüssigem) Solarertrag betrieben werden soll. Wäre ja blöd, wenn ich im Sommer mehr Solarstrom “einfange”, als in den Batterien eingelagert werden kann. Nach meinen Berechnungen könnten sich die teuren Lithium-Akkus im theoretischen Idealfall nach ca. 4 Jahren amortisiert haben. Das wird sich herausstellen! Vermutlich wird es im realen Leben etwas länger dauern. Auf jeden Fall wird es in Zukunft, zumindest im Sommer, egal sein, ob Landstrom zur Verfügung steht oder nicht und ich kann trotzdem meine Kaffeemaschine anschmeißen. Man gönnt sich ja sonst nichts! Kuss senden

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Mal wieder etwas anderes als immer nur Salat!

 

Nuss-Schoko-MuffinsWir hatten einige Höhlentage. Es schneite zwar nicht unablässig, dafür regnete es dann, was die Sache nicht unbedingt besser machte. Also musste man sich drinnen beschäftigen und Uschi nutzte das, um leckere Muffins im Omnia-Backofen zu produzieren. Geht natürlich auch in einem ganz normalen Wohnmobil- oder Haushaltsbackofen! Der Phantasie, was die Zusatzingredienzien betrifft, sind keine Grenzen gesetzt, lecker sind sie immer! Und aufbewahren kann man sie ungekühlt bis zu einer Woche, falls man es schafft, sie bis dahin nicht aufzuessen. Zwinkerndes Smiley

Das Rezept mit Zutaten und Zubereitung folgt als Fotostrecke. Wer am PC/Laptop liest, kann sich zusätzlich die Fototexte anzeigen lassen. Viel Erfolg, Spaß und guten Appetit!

Zutatendas wird alles benötigtEier und Zucker schaumig schlagen/rührenNüsse und Schokotropfen einrührenebenso Mehl und Backpulverzum Schluss noch die Milch Förmchen zu zwei Dritteln füllen6 Förmchen passen in den OmniaDeckel drauf und ab auf den Herd (wahlweise auf einem Gitter in den Backofen)für die Teigreste ist es gutwenn man einen Hiwi hat ;-)saubere Arbeit!!!Gesamtergebnis (12 Stück)gut verpackenoder sofort probieren

written by Ingrid
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P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Salat satt (sozusagen bis zum Hals!) ;-)

 

Mit Sicherheit verfolgt ihr die aktuelle Wetterlage, seid vielleicht sogar selbst davon betroffen. Schon im Herbst war sehr auffällig, welche Unmengen an Zapfen an den Bäumen hingen und wir unkten, dass es sicher einen harten Winter geben würde… Wie soll ich es sagen, wir hatten wohl Recht! In Teilen Bayerns und Österreichs ist es derzeit echt heftig und was man so in den Nachrichten sehen und hören kann, ist absolut nicht übertrieben. Die Wetterverhältnisse und die daraus resultierenden Bedingungen scheinen den Winter ebenso zu einem “Rekordwinter” machen zu wollen, wie der letzte Sommer ein “Rekordsommer” war.

RekordschneehöhenRekordschneehöhenRekordschneehöhen

Wir stehen gut und vor allem sicher hier. Keine Berge und keine Bäume in unmittelbarer Nähe. Ein Supermarkt ist fußläufig zu erreichen, Gas gibt es am Stellplatz. Unser einziges Problem ist, den unaufhörlich fallenden Schnee von den Autodächern zu holen. Dazu sind Logistik, eine lange Leiter, Schneeschaufeln in verschiedenen Größen, wasserabweisende Jacken, Handschuhe und Fitness nötig. Mit den Hausdächern und den Wohnmobildächern der Nachbarn haben wir zum Glück nichts zu tun. Zwinkerndes Smiley

räumungsbedürftigräumungsbedürftig

Fix und Boxi sind relativ pflegeleicht, Oscarlotta ist da schon eine andere Nummer. Normalerweise gelangen wir aufs Dach, indem wir eine dreistufige Trittleiter auf das Bett stellen und durch das aufgekurbelte Heki (Hebekippdachfenster) nach draußen klettern. Das klappte diesmal nicht. Der Schnee lag so hoch auf dem Heki, dass es sich nicht aufkurbeln ließ! Zum Glück konnten wir beim Stellplatzbetreiber eine 3m-Haushaltsleiter ausleihen, mit deren Hilfe von der obersten Stufe aus die Randbereiche des Daches freigeschaufelt werden konnten sowie ein Teil des Hekis. Dann eine gute Handbreit aufkurbeln, den hereinfallenden Schnee mit einem großen Duschtuch auffangen und voooorsichtig durch den Spalt allen Schnee nach hinten und zu den Seiten wegschieben. Ein Stück weiter aufkurbeln (ja, es schneite noch!) und mit Verrenkungen den restlichen Schnee vom Heki schaufeln. Mit Hilfe der Leiter konnten wir das Dach zu ca. zwei Dritteln freilegen. Den Rest in der Mitte, an den man nicht heranreichte, verschoben wir auf den nächsten Tag. Der Stellplatzbetreiber und sein Helfer fuhren schon den ganzen Tag mit Schneeräumern über den Platz und die Zufahrtswege und der geräumte Schnee türmte sich schon zu hohen Bergen an den Rändern. Wir sind zwar, außer einem weiteren Mobil, die einzigen Gäste, es gibt aber noch einen bewohnten Dauercamperbereich.

Ingrid bei der ArbeitIngrid bei der ArbeitIngrid bei der ArbeitIngrid bei der ArbeitIngrid bei der ArbeitOscarlottas DachOscarlottas Dach

Am nächsten Tag schneite es nur wenig, es war auch in der Nacht kaum weiterer Schnee dazugekommen, sodass Uschi aufs Dach steigen konnte. Sogar die Sonne kam ein wenig heraus und die Temperaturen waren so, dass das Heki aufbleiben konnte, während Uschi räumte. Danach sah Oscarlotta so aus:

schneefrei und blitzblankschneefrei und blitzblankschneefrei und blitzblank

Dann schneite es wieder! Und es hörte auch nicht mehr auf. Man konnte quasi dabei zusehen, wie die Schneehöhe wuchs. Am einfachsten erkennbar immer an der Trittstufe. Bevor man reingeht, kehrt man sie ab und wenn man das nächste Mal wieder rausgehen will, hat sie schon wieder ein “Häubchen”, vor allem natürlich am Morgen. Genauso wie Flitzi! Verwirrtes Smiley

Trittstufen OscarlottaTrittstufen OscarlottaFlitzi mit MützchenFlitzi wird ausgegraben

In der Nacht auf Donnerstag gab es an die 40cm Neuschnee! Oscarlotta sah wieder genauso aus wie vor der Räumung. Also alles wieder von vorne! Gleiche Reihenfolge, da das Heki sich wieder nicht aufkurbeln ließ. Dieses Mal ging Uschi aufs Dach, sobald das Heki geöffnet werden konnte. Das musste blitzschnell gehen, da es unaufhörlich dicke Flocken schneite. Kaum war sie draußen, klappte ich die Leiter zusammen und kurbelte wieder zu. Die Räumerei eines Wohnmobildaches ist nicht ohne. Man muss gelenkig sein, trittsicher und man darf keine Höhenangst haben. Zusätzlich sind Bewegungen nur im Zeitlupentempo sinnvoll, da das sowieso schon glatte Dach durch den teilweise gefrorenen Schnee gefährlich rutschig wird. Es ist also eine zeitaufwändige Angelegenheit, vor allem auf einem Dach dieser Größe. Rund um unsere Mobile haben wir Laufgräben geschaufelt und genau in diese hinein fällt der Schnee vom Dach! Was bedeutet, dass aller Schnee zweimal geschaufelt wird, einmal oben und einmal unten. Inzwischen sind die Schneehaufen schon so hoch, dass wir kaum noch wissen, wohin mit dem neuen Schnee. Diese Aktion hat gute 2 1/2 Stunden gedauert, danach musste noch das Werkzeug enteist werden. Die Leiter konnten wir ja auch nicht völlig verschneit zurückgeben. Auf den Trittstufen war der Schnee schon so angefroren, dass ich ihn mit einem Spachtel abkratzen musste. Erstauntes Smiley

Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Neuschnee!!!Spuren im Schnee

Dann gab es erst einmal einen Kaffee! Gefrühstückt hatte ich auch noch nichts. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage kündigte weitere ergiebige Schneefälle an! Fein, dann wissen wir ja, was zu tun ist! Laut lachen Im Fernsehen (Brennpunkt Wetter) war, außer der Lawinengefahr-Höchsttufe, immer wieder Thema, dass Dächer von den Schneemassen befreit werden müssen und es wurden Zahlen genannt. Pulverschnee hat ein Gewicht von 30-50 Kilo pro Kubikmeter. Wenn der Schnee nass ist oder nass wird, weil es hineinregnet (ist für das Wochenende angekündigt), kann das Gewicht auf das Zehnfache ansteigen! Unsere Dächer sind begehbar, d. h., für ca. 100-150kg ausgelegt, punktuell vermutlich. 40cm lagen ganz sicher schon da oben, macht also im nassesten Zustand auf ein mal einen Meter ca. 200kg. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als zu räumen, mindestens jeden zweiten Tag. Außerdem wollen bzw. können wir ja nicht bis zum Frühling hier bleiben und fahren kann und darf man mit einem Dach voller Schnee nicht. Sollte man auch nicht! Mit meinem früheren Wohnmobil habe ich das mal gemacht, weil ich mich nicht aufs Dach traute und sooo viel ja gar nicht drauf lag. Während der Fahrt löste sich eine Eisplatte, wahrscheinlich durch die Fahrbewegungen losgerüttelt, rutschte über die Schrägung des Alkovens nach unten und zerschlug mir die Frontscheibe! Auf dem nächsten Rasthof war die Fahrt für mich erst einmal zu Ende und ich blieb über Nacht dort stehen. Immer wieder hörte ich im Verlauf des Abend, wie irgendwo eine Eisfläche vom Dach fiel, es taute nämlich und die Wärme aus meinem geheizten Innenraum tat ihr übriges. Ich war froh, dass ich nur mich selbst geschädigt hatte und nicht eine Eisplatte auf ein nachfolgendes Fahrzeug gefallen war. Eine Werkstatt fand ich am nächsten Morgen auch, konnte auch noch selbst dorthin fahren und musste dann natürlich noch lange dort herumstehen, da man mit einer frischeingesetzten Scheibe ja nicht sofort weiterfahren kann. Dieses Risiko würde ich also nicht noch einmal eingehen!

Für den Freitag war eine Wetterberuhigung angesagt, bevor es dann am Wochenende weitergehen sollte. Und tatsächlich schien sogar die Sonne! Uschi grub Flitzi mal wieder aus und wurde von einem Radioreporter (SWR3) angesprochen, der in der Folge spontan ein Interview mit ihr machte. Der junge Mann konnte zunächst nicht so ganz nachvollziehen, warum man freiwillig so lebt wie wir, aber als Uschi ihn aufforderte, sich doch mal umzuschauen, musste er zugeben, dass die Landschaft einfach ein Traum ist!

Flitzi wird befreitFlitzi wird befreitFlitzi wird befreitFlitzi wird befreitWintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchen

Wir machten später einen Erkundungsgang, am See entlang in den Ort. Die Wege hatten gerade mal Hundebreite, Gegenverkehr nicht möglich!

WintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchenWintermärchenschmale Wegeschmale Wegelustige Häubchenlustige Häubchenlustige Häubchen

Die Zugverbindung nach Oberstdorf musste inzwischen auch eingestellt werden, wegen kontrollierter Baumfällarbeiten entlang der Strecke. Bis Immenstadt kommt man noch per Zug, dann geht nichts mehr. Immerhin gab es ab dem zweiten Tag einen Schienenersatzverkehr per Bus. Die Menschen im Süden Deutschlands sind Schnee im Winter ja gewöhnt, aber dies jetzt scheint auch für Bayern eine Ausnahmesituation zu sein! Angeblich war es seit 1960 nicht mehr so schlimm.

DB-StreckensperrungDB-StreckensperrungDB-StreckensperrungDB-Streckensperrung

written by Ingrid
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Nun haben wir den Salat!

 

Na ja. Nicht so ganz. Aber fast. Fängt immerhin auch mit S an. Hört hinten aber nicht mit t auf, sondern mit e. Und dazwischen ist auch nicht ala, sondern chne. Naaaaa??? Cooles Smiley

Es fing ganz harmlos an, sozusagen heimtückisch. Nämlich so:

blauester Himmel

Unmerklich, damit wir nicht misstrauisch werden (obwohl, wir haben seit dem 22. Dezember Winter!), änderte sich etwas. Erst war es nur eine hauchdünne Puderzuckerschicht auf Wiesen, Bäumen und Bergen. Sah schön aus!

1. Wintereinbruch

Dann setzte sich die Sonne wieder durch. Auch recht!

Winterspaziergang im Herbst-LookWinterspaziergang im Herbst-LookWinterspaziergang im Herbst-LookWinterspaziergang im Herbst-LookWinterspaziergang im Herbst-LookWinterspaziergang im Herbst-Look

Wir freuten uns und genossen die (fast) täglichen Spaziergänge, ohne und mit Irritationen.

Winterspaziergang im Herbst-LookIrritationenIrritationenRätsel gelöstWasserskianlage"unser" See

Manchmal glaubten wir, immer noch am grünen Weißensee zu sein! Smiley

blauer Weißensee?blauer Weißensee?blauer Weißensee?blauer Weißensee?

Aber dann. Je mehr sich das Jahr seinem Ende näherte, desto mehr kam der Salat. Erst so:

noch wenig "Salat"

dann so:

schon etwas mehr "Salat"

und immer wieder auch ausgesprochen dekorativ:

PfrontenOberstdorfträumende Tannendie Engel backenOberstdorf

Es kam der letzte Tag des Jahres 2018. Party-Smiley Immer noch nur ansatzweise Salat. Und Kartoffelsalat gab es bei uns auch nicht, sondern traditionsgemäß Hering nach Hausfrauenart mit Pellkartoffeln. Um Mitternacht hatten wir dann den Salat in Form von Böllern und Raketen, die man hörte, aber nicht sah!!! Erstauntes Smiley Und es wurde heftigst und ausdauernd geballert. Manchmal waberte ein roter, grüner oder blauer Farbfetzen hinter den Bäumen auf, aber das war es auch schon. Alles weitere verschluckte der Nebel. Ein Feuerwerk, das man nicht sieht, ist irgendwie doof! Trauriges Smiley

Kein Feuerwerk, kein Salat! Der erste Tag des neuen Jahres startete immerhin sehr vielversprechend mit Sonnenschein, aber leider/natürlich nicht mit den Temperaturen, die aus Spanien vermeldet wurden. Cooles Smiley

Happy New Year!Happy New Year!Happy New Year!

Die nächsten Tage waren so grau wie die Schriftfarbe hier. Aber dann, vorgestern, wurde Salat angekündigt! Uschi war voller Vorfreude!!! Und nun hat sie ihn, den Salat!!!

Salat!!!Salat!!!Salat!!!

Und ich auch!

Salat!!!Salat!!!

Da hilft nur neuen Limoncello machen (zwinker Zwinkerndes Smiley, zwinker Zwinkerndes Smiley zu Paules und Elfie)!

written by Ingrid
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Vier Hochzeiten und ein Todesfall

 

Der Titel ist abgeleitet von dem gleichnamigen Spielfilm mit Hugh Grant. Hochzeiten im üblichen Wortsinn hatten wir allerdings keine zu feiern, nicht einmal zu beobachten. Wir waren wohl nicht oft genug auf Schloss Neuschwanstein, das als DIE perfekte Kulisse für Hochzeitsaufnahmen gilt.

Neuschwanstein

Unsere HOCHzeiten hatten wir trotzdem, nämlich in Form der vier Jahreszeiten! Uschi war ja schon zum Ende des letzten Winters hier im Allgäu und erlebte mit, wie innerhalb einer Woche die Natur förmlich explodierte und der Frühling da war.

FrühlingsbeginnFrühlingsbeginnFrühlingsbeginnFrühlingsbeginn

Ich kam Ende April von Norddeutschland her und wollte eigentlich nach unserem Mobiso-Frühjahrstreffen mit auf die Schwäbische Alb fahren. Es kam anders… Nicht nur Uschi liebt das Allgäu immer schon, auch mir gefällt es hier ausnehmend gut. Diese Grüne-Hügel-Schroffe-Felsen-Blaue-Seen-Landschaft ist einfach eine Wohltat für die Seele, dazu kommt die Freundlichkeit der Menschen und die noch etwas geruhsamere Lebensart.

Uschis Wanderung zur Alpspitze

Zusammengehörigkeit ist hier noch kein Fremdwort, Traditionen werden noch gepflegt, auch von den jungen Menschen. Oft haben wir von Einheimischen gehört, dass ihnen bewusst sei, dass sie „im Paradies“ leben und dass sie dankbar dafür sind. Verliebt haben wir uns auf Anhieb in den grünen Weißensee, wir berichteten schon mehrmals darüber, aber ein paar weitere Fotos müssen jetzt doch noch sein! Smiley

WeißenseeWeißensee Weißensee

Der sommerliche Frühling ging unmerklich über in den Hochsommer und ich war immer noch in Weißbach. Laut lachen

Weißbach

Uschi fuhr zwischendurch immer mal wieder nach Lauterburg, um nach ihrem Vater zu schauen. Anfang August zog ich um in „meine“ Ecke und wollte dort nicht mehr weg. Der perfekte Platz, groß genug für Oscarlotta und Flitzi, viel Schatten, höchstenfalls ein direkter Nachbar, meistens aber gar keiner, abseits vom Durchgangsverkehr, ruhig – und das Platz-WLAN funktionierte auch da hinten noch.

StellplatzMein EckplatzMein EckplatzMein Eckplatz

Ich trennte mich von meiner Fernsehanlage und kümmerte mich um Alternativen, die sich alle inzwischen als erfolgreich erwiesen haben. Es gab verschiedene Feste, ich bekam Besuch und dann war Uschi auch schon wieder da. Der Hochsommer ging über in einen hochsommerlichen Herbst und immer noch waren die Wiesen sattgrün. Dabei regnete es genauso wenig wie im restlichen Deutschland, die Flüsse waren alle fast ausgetrocknet. Aber sogar während der heißesten Sommertage kühlte es nachts so ab, dass vermutlich Morgentau für die Farbgebung verantwortlich war. Die Herbstnebel an einigen Tagen brachten eine ganz neue Stimmung.

Weißbach im HerbstWeißbach im Herbst

Jetzt wollten wir die vierte Jahreszeit auch noch erleben! Einmal rund ums Jahr im Allgäu. Uschi hatte per Zufall erfahren, dass es an anderer Stelle einen Stellplatz gibt, der Vierteljahresangebote zu einem sehr attraktiven Preis anbietet. Wir hatten ihn uns im Sommer schon angesehen und reserviert. Jetzt schlossen wir einen Vertrag ab von Mitte November bis Mitte Februar. Eigentlich wollte ich vor dem Ortswechsel noch ins Ruhrgebiet fahren, aber das Wetter war immer noch so schön, dass ich mich nicht losreißen konnte. Den fälligen TÜV-Termin erledigte ich in einer urigen LKW-Werkstatt in Füssen, wo ich Oscarlotta zwar nicht selbst über die Grube fahren durfte, aber nach erfolgreicher Sichtprüfung rückwärts wieder aus der Halle raus. Da war ja schon klar, dass die Höhe des Tores ausreichend war. Zwinkerndes Smiley Bezahlt werden konnte nur in bar! Ich habe noch in keiner Werkstatt für alle notwendigen Überprüfungen so wenig bezahlt wie dort!

Sehr ungern verabschiedeten wir uns von der Familie Wohlfart, aßen noch ein letztes Mal im Gasthaus Wiesele und versprachen, wiederzukommen. Flitzi hatte Uschi schon am Tag zuvor zu unserem neuen Standort gebracht und war mit dem Zug zurückgefahren. Am 15. November zogen wir um. Auch hier ist es schön, die Berge sind noch ein wenig näher und es gibt einen kleinen, hübschen und überwältigend klaren See nebenan.

WinterplatzStellplatzseeStellplatzsee

Den ersten Schnee hatten wir auch schon, der nicht liegenblieb, aber die Berge sehr attraktiv dekorierte. Es wurde schon so kalt, dass eine Gasflasche noch gerade 2 ½ Tage reichte. Dazu scheint fast immer die Sonne! Okay, drei Regentage am Stück hatten wir auch schon. Die ließen den Schnee in den Höhen schmelzen und seitdem sind auch die Flüsse wieder Flüsse.

Schnee auf den BergenHindelangFrostEiszapfenEiszapfen

Seit Weihnachten ist der Platz voll und inzwischen platzt er aus allen Nähten. Erstauntes Smiley Wer nicht reserviert hat, muss wieder fahren. Das ist hier überall so, das Allgäu hat das ganze Jahr über Hauptsaison. Die Skifahrer haben allerdings ein wenig Pech, aber das wird sich im Januar vermutlich noch ändern. Uns ist es recht so, Landschaft und Berge sind weiß überzuckert, die Straßen sind aber frei. Wir kennen uns schon gut aus, entdecken aber trotzdem immer noch wieder Neues. Die Weihnachtsmärkte waren so, wie ich sie mir erhofft hatte, mit viel handwerklichen Angeboten und wenig Kommerz, mit viel Stimmung und keinem Kitsch. Vom Pfrontener Weihnachtsmarkt aus entstand das Winterfoto vom Stellplatz in Weißbach. Am 1. Weihnachtstag waren wir noch einmal zum Kaffeetrinken dort und da war es deutlich voller.

Weißbach FüssenFüssenOberstdorfOberstdorfKempten

Das waren also unsere vier Hochzeiten, die in Wirklichkeit Jahreszeiten waren. Und leider gibt es auch in Wirklichkeit einen Todesfall. Am 1. Dezember erlitt Uschis Vater bei Nacht einen schweren Schlaganfall, der ihn zu einem absoluten Pflegefall gemacht hätte. Aufgrund einer Patientenverfügung, die er vor 10 Jahren ausgefüllt hatte, blieb ihm ein langer Leidensweg erspart. Wir sind sehr froh, dass wir ihn Ende Oktober zu seinem 91. Geburtstag noch von Weißbach aus besucht hatten. Uschi hat alles Notwendige geregelt, alle noch anfallenden Arbeiten verschieben wir auf die Zeit ab Mitte Februar.

 

Jetzt wünschen wir euch allen einen guten Rutsch in das Neue Jahr und für dieses inneren und äußeren Frieden, Gesundheit sowie viel (Lebens-)Freude und wenig Sorgen!!!

2019

written by Ingrid
photos taken with iPhone and HUAWEI P10 Lite

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Frohes Fest!

 
 

Geschafft!!!

Wir hoffen, dass euch der Adventskalender dieses Jahr wieder
gefallen hat!

Wie immer könnt ihr euch das, was hinter den „Türchen“ versteckt war, noch einmal im Ganzen anschauen, wenn ihr „hier“ klickt.

 

Jetzt möchten wir euch einfach ein paar geruhsame oder turbulente Feiertage wünschen und falls es zu trubelig werden sollte, hängt euch einfach auch irgendwo über einen Zaun,
siehe oben!

Spaziergang auf dem Seeboden

 

An einem Sonntag im November wollten wir einen Spaziergang machen, aber nicht nur im Gelände hinter dem Stellplatz, obwohl es uns dort ja sehr gut gefiel. Welchen See der Umgebung hatten wir denn noch nicht besucht bzw. umrundet? Es blieb nur der Alpsee übrig. Dann fahren wir doch mal dorthin, ist ja nicht weit! Das Dumme war allerdings, dass der Alpsee direkt beim Schloss Neuschwanstein liegt und noch dümmer war, dass wir Sonntag hatten. Außer uns waren ein paar hundert weitere Menschen unterwegs (im November!), überwiegend Asiaten und sie alle wollten entweder ins Schloss oder an den See oder beides. Schon sehr weiträumig um das Gebiet der allgemeinen Begierde waren die Straßenränder lückenlos zugeparkt, warum erfuhren wir, als wir auf den am dichtesten am See gelegenen Parkplatz fuhren. 6 (in Worten sechs) Euro sollte es kosten. Erstauntes Smiley Für einen Spaziergang um einen eher kleinen See? Womöglich im Gänsemarsch mit all den Japanern? Nein, das war nicht nach unserem Geschmack! Ich wollte wenden, aber der Mensch am Kassenhäuschen gestikulierte wild und klärte uns darüber auf, dass die Zufahrt eine Einbahnstraße sei. Wir durften dann immerhin durch- und oben wieder hinausfahren, ohne zu bezahlen. Nur weg hier! Und nun? Fahren wir doch noch einmal zum Forggensee und schauen, wie hoch der Wasserstand inzwischen ist. Ganz zu Beginn unseres Aufenthaltes hier hatten wir ja schon davon berichtet, dass der See nur im Sommer voll mit Wasser ist und im Winter trockengelegt wird. Wegen eines Defekts an der Staumauer und der notwendigen Reparaturen war er den überwiegenden Teil des diesjährigen Sommers allerdings nur eine braune, rissige, wüstige Ödnis. Auf einer Schautafel hatten wir gelesen, dass es keinerlei Pflanzen im See gäbe, weil es keine Pflanzen geben würde, die ein halbes Jahr im und das andere halbe Jahr ohne Wasser leben können.

Forggensee

Wir fuhren zum unteren Teil des Sees, der am weitesten von der Staumauer entfernt ist. Und hier gab es tatsächlich noch einen größeren Bereich, der immer noch nicht mit Wasser geflutet war. Und es gab Pflanzen, sogar jede Menge! Es liefen (wenige!) Menschen auf dem Seeboden herum, sogar mit dem Fahrrad waren einige unterwegs. Das ging allerdings nur an wenigen Stellen. Der Seeuntergrund bestand aus Lehm und Kieselsteinen, wurde durchzogen von kleinen Rinnsalen und es gab Bereiche, in denen das Grundwasser durchdrückte. An einigen Stellen waren auch kleine Tümpel entstanden. Eine bizarre, aber sehr interessante Landschaft, die uns gut gefiel.

ForggenseeForggenseeForggenseeForggenseeForggenseeForggenseeForggenseeForggenseeForggenseeForggenseeForggensee

Wir sind in Nordamerika schon auf einem Meerboden spazieren gegangen, bei Ebbe (siehe „hier“) und im vorletzten Herbst ist Uschi mit unserem Freund Juan auch schon auf dem ausgetrockneten Boden eines spanischen Stausees herumgelaufen (siehe „hier“), dieses war jetzt also Nummer 3. Es blieb nicht aus, dass wir auch durch die feuchteren Bereiche laufen mussten und schon bald waren unsere Wanderschuhe dick verklebt mit Lehm. Flitzi würde sich freuen! Aber zu seinem und unserem Glück mussten wir noch ein Bächlein durchqueren. Dass taten wir sehr ausgiebig und wussten danach auch, dass wir ein gutes Imprägnierspray gekauft hatten! Laut lachen

Forggensee

written by Ingrid
photos taken with iPhone

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.

Die höchstgelegene Burgruine Deutschlands

 

Falkenstein Das ist Falkenstein. Ihr habt sie schon im Adventskalender in der Collage vom 5. Dezember gesehen. Immer, wenn wir Richtung Weißensee fuhren, sahen wir die Überreste der Burg hoch oben stehen und wenn wir mal im Dunkeln zurückkamen, waren sie schön angestrahlt. Den ganzen Sommer wollte ich da hoch, aber erst ganz spät im Herbst hat es dann doch noch geklappt. Burg Falkenstein ist nicht nur die höchstgelegene Burganlage Deutschlands, sondern erlangte ihre Berühmtheit durch niemand Geringeren als den Bayernkönig Ludwig II. Der hatte wohl ein wenig Langeweile und noch nicht genug Schlösser, also setzte er sich in den Kopf, dort oben ein weiteres errichten zu lassen. Wir haben den Wanderpfad gesehen, der dort hinauf führt. Völlig unvorstellbar, wie man auf diese Art das Baumaterial dorthin bringen sollte. Aber das habe ich mich schon oft gefragt, bei Burgen, Kirchen, Klöstern an derart exponierten Stellen. Die Burg wurde schon um 1280 errichtet, in 1268m Höhe, 400m über dem Vilstal!

Falkenstein (iPhone)

Falkenstein (iPhone) Wir nahmen mit Flitzi die vor Jahren angelegte Privatstraße zum bereits 1897 dort oben errichteten Hotel Falkenstein. Sie ist steil, kurvig und einspurig und deswegen mit Ampeln geregelt. Von viertel nach bis fünf Minuten vor jeder vollen Stunde darf man hinauffahren und von der vollen Stunde bis zehn nach wieder hinunter. Da es eine Privatstraße ist, zahlt man vorher an einem Ticketautomaten 4 Euro. Ob oben jemand überprüft hat, ob man ein Ticket gelöst hatte, wissen wir nicht.

Vom Parkplatz aus muss man dann kraxeln, erst bis zum Hotel und dann bis zur Burgruine. Da man währenddessen die tollsten Ausblicke hat, macht das aber gar nichts!

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König Ludwig II erwarb die Burg 1883. Der Gipfel des Falkensteins hat keine große Grundfläche. Die alte Burg, seit dem Dreißigjährigen Krieg schon eine Ruine, war eher klein. Trotzdem hatte Ludwig sich in den Kopf gesetzt, dort ein Schloss vom Ausmaß Neuschwansteins errichten zu lassen! Erstauntes Smiley Es sollte auch fast genauso aussehen. Wofür braucht man als König zwei fast identische Schlösser? Sein Architekt wusste, dass dieses Vorhaben nicht durchführbar sein würde und präsentierte Ludwig den Entwurf eines realisierbaren kleineren Schlosses, das auch vom Stil her viel besser dorthin gepasst hätte. Damit erzürnte er seinen Arbeitgeber derart, dass er sofort entlassen wurde! Aber auch die chronische Geldknappheit Ludwigs sprach eher für ein kleineres Schloss. Der nachfolgende Architekt entwarf eine „Raubritterburg“, die wohl von der Größe her realisierbar gewesen wäre, allerdings war auch hierfür die Finanzierung nicht gesichert.

Falkenstein (iPhone)Falkenstein (iPhone)

Die Bauprojekte Ludwigs wurden aus dem königlichen Privatvermögen finanziert und verursachten dort, in der sogenannten Kabinettskasse, erhebliche Defizite. Die ihm zur Verfügung stehende Zivilliste war auf jährlich 4,2 Millionen Gulden festgelegt. 1884 hatte er 7,5 Millionen Gulden Schulden, die durch Anleihen gedeckt werden mussten. Der König war schließlich mit einem „Jahresgehalt“ im Rückstand und zum Weiterbau seiner Schlösser hätten 1887 noch etwa drei „Jahresgehälter“ (15 Millionen) gefehlt. Nach seinem Tod zahlte das Haus Wittelsbach bis 1902 alle durch König Ludwigs Bautätigkeit angefallenen Schulden vollständig an die Gläubigerbanken zurück.
(Quelle: Wikipedia)

Wohl auch wegen der nicht vorhandenen Baugelder blieb es bei einem neuen Burgweg und einer Wasserleitung ins Tal und der plötzliche Tod Ludwigs 1886 beendete das Bauvorhaben.

Wir liefen einmal um die Burgruine herum, was schnell erledigt ist, außer man kann sich an dem grandiosen Rundumblick auf Berge, Schlösser, Burgen und Seen nicht sattsehen. Die noch vorhandenen Außenwände des rechteckigen „Festen Hauses“ (ca. 18,6 × 8,5 Meter) sind etwa acht Meter hoch und werden von einigen, meist halbrunden Fensteröffnungen unterbrochen. Die Ostwand stürzte 1889 nach einem Blitzschlag ein. Im Gemäuer ist 2005 eine hölzerne Aussichtsplattform errichtet worden. Man muss kein König sein, um es dort oben wunderschön zu finden. Verliebt

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Königlich waren dann auch die Preise im noblen Hotel Falkenstein! Soviel haben wir für Kaffee und Kuchen selten gezahlt. Es ist übrigens ganzjährig geöffnet und uns wurde beteuert, dass auch bei Schnee die Straße durchaus zu befahren sei. Es sei ja schließlich eine Privatstraße, man wäre also nicht auf den Räumdienst der Gemeinde angewiesen. Fahren möchten wir bei Schnee dort aber genauso wenig wie nach Bschlabs oder Namlos, weder rauf noch runter!

Für die Fotografen unter unseren Lesern ist es vielleicht interessant zu wissen, dass alle Fotos dieses Beitrags teils wie fast immer mit meinem iPhone „geschossen“ worden sind und teils mit unserer Canon-Spiegelreflexkamera (mit 50mm Festbrennweite). Wir haben sie eine Weile nicht mehr benutzt, weil ein Smartphone eben leichter, handlicher und immer dabei ist und die Fotoqualität i. d. R. ausreicht. Ihr könnt ja mal raten, welches Foto womit entstanden ist! Für diejenigen, die am PC/Laptop lesen, ist es einfach, siehe Hinweis unten. Cooles Smiley

Falkenstein (iPhone)Falkenstein (iPhone)Falkenstein (iPhone)Falkenstein (iPhone)Falkenstein (iPhone)

written by Ingrid
photos taken with iPhone and Canon EOS 600D

P.S.: Wie immer könnt ihr die Fotos durch anklicken auf Originalgröße bringen und den Fototext lesen, wenn ihr den Mauszeiger auf das Foto führt.